für die Stadt und den Kreis Gießen. (ScWetnt wöchenMch zwei Mair Mittwochs und Saumags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 ft., für Auswärtige tritt der vonchnftS» müßige Poüaufkchlaa bin,u. Auswärts absnnirt man ff* bei allen P> ftämtern. — In Gießen bei der Krpedttion lEansteiderq Lit. B. Nr. 1). 78» Mittwoch -cn 28 September Poli;eitaren für den Kreis Gießen, und zwar: i) für die Provinzialhauptstadt Gießen: F l e i s ch t a r e. per Pfund Ochsenfleisch ........ „ Kuhfleisch „ Rindfleisch..... „ „ Kalbfleisch ........... „ Schweinefleisch . „ „ Hammelfleisch „ Schaaffleisch „ Leberwurst „ „ Bratwurst „ „ Schwartenmagen . . „ „ Blutwurst..... ,f „ geräucherter Speck „ Schinken „ „ Dörrfleisch „ fr. 17 14 12 10 15 14 10 16 20 24 18 30 24 22 per Pfund Rindsfett „ „ Nierenfett „ Schweineschmalz . „ desgleichen ausgelassenes ...... „ „ Brodtare. Pfund 2/ ordinäres i V, Gerste- und / . Q . . . . . 4f Brov aus f % Korn-Mehl i ^stehend , , , 2 gemischtes j -A Waizen- und j b . . . . . 4 \ Brov aus / Korn-Mehl ! "ksteyend * , , Loth Quint 5 1 Wasscrweck 4 2 Milchbrov 2) Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brov unv das Pfunv Wisch um 2 Heller billiger. fr. 16 20 24 26 fr. 5 10 6 12T 1 1 Amtlicher T h e i l. Gießen, am 26. September 1864. Betreffend: Die Voranschläge ver Gemeinden im Kreise Gießen für 1865. Das GroßherZogliche Kreisamt Gießen an die Großheyoglichen Bürgermeistereien. Diejenigen, von Ihnen, welche noch mit Einsenvung der rubneirten Voranschläge im Rückstände sind, werden an deren Vorlage binnen 8 Tagen bei Meldung der Zulegung von Wartboten erinnert. In Verhinverung des KreiSrathS: Pietsch, ______________________________________ RegierungS - Rath. Gießen, am 26. September 1864. BetreffclldDie Erhebung der Geldstrafen von der IV. Periode 1864. Das GMßhtefo gliche Mcntaint Gießen an die Grshhenogl ch n Bürgermeisterricn des Dcntamtsbe)irks. Wir Ersuchen Hie hicimit, in I'.ren Gemeinden durch eie Schelle bekannt machen zu lassen, daß Vie obigen Strafen bis zum 15. k. Ms. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten bezahlt wercen können. L y n ck e r. Polizeiliche Bekanntmachung. Nachdem man wahrgenommen, daß Buchhändler und Buchbinder ungestempelte auswärtige Kalender als Geschäftsartifel führen, sehen wir uns veranlagt, die besreffenvenden Geschäftsleute auf Vie beff henke gesetzliche Bestimmung aufmerksam ,u machen, wonach es ebensowohl untersagt ist, , ungestempelt: auswärtige Kalender abzusetzen, als solche in den Laven zum Verkaufe aufzu- stellen. Der Ankauf solcher ungestempelter auswärtiger Kalender ist ebenfalls verboten. Wer hiergegen handelt, soll außer der Coafiscation der Kalender noch mit einer Geldstrafe von einem Reichsthaler per Stück belegt werden. Mit der Stempelung auswärtiger Kalender ist der Unterzeichnete beauftragt. Die Stempel-Abgabe biträgt: 1) von einem B rliner, Gothaer, Lüneburger Kalender vier Kreuzer; 2) von einem Nürnberger Almanach, desgleichen Sack Kalender zwei Kreuzer; 3) von einem Quart-Kalender, als hinkender Bote rc. zwei Kreuzer; 4) von einem Wanv-, Be,g- und ganz kleinen Sack-Kalender ein Kreuzer und 5) von einem kleinen Wanv - Kalender zwei Heller. Gießen, vcn 26. September 1864. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere BeksrrntmächMg. Das Fahren der Feuerspritzen bei auswärtigen Bränden. 3117) Um Vas schnelle Eintreffen vcr stärti- schen geueispritzen bei auswärtigen Bränven möglichst zu beiördern, hat ter Gemeinve- rat» rer Statt Gießen Vie Bestimmung getroffen, daß für die ersten zwei Pstrbc, welche bei dem Spritzenhause gestellt werden, ein Trinkgeld von 3 fl. 30 fr., für dre zwei zunächst folgenden aber 1 fl. 45 fr., außer dem gewöhnlichen Fuhrlohn aus der Slattkasse bezahlt werden. Gießen, den 23. September 1864. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. 3116) Die Holzhauer, und Walvcultur- Arbeiten in den Gießener Stattwalvungen für da« Jahr 1865 sollen Montag den 3. October d. I., Vormittags 9 Ubr, in unserem Bureau an die Wenigstfordern- den versteigert werken. Die Großherzogiichen Bürgermeistereien der umliegenven Orte werden ersucht, kies in ihren Gemeinden bcfannt machen zu lassen. Gießen, den 27. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Vergebung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen. 3089) Donnerstag ven 29. Scpt mber 1864, des Vormittags 9 Ubr, soll die Herstellung von 5'/4 QRlftr. Sch'ch- tenpflaster, veranschlagt zu 18 fl. 22'4 fr., auf dem Rathdause radier an den Wcnigst- nehwenden versteigert werken. Girßrn, ken 23. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Vergebung von Wegbauarbeiten im Gießener Stadtwalde. 3115) Die zur Herstellung der Wann» schneiße unv ver neunten Schneiße nötyigen Arbeiten, al«: Planirarbeit, veranschlagt zu 426 fl. Erbauung von zwei Durch- lässen, veranschlagt zu . . 35 „ sollen Montag den 3. Oktober v. I., Vormittags 9 Uhr, in unserem Bureau öffentlich vergeben werken. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werken ersucht, ries in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, vcn 26. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3131) Donnerstag den 29. September, Nachmittags 1 Uhr, soll von mehreren Grundstücken die Erndte, bestehend in Kartoffeln, Dickwurzcln unv Warzen, versteigert werven. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor bestimmt. Gießen, den 27. September 1864. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : Weidig, Ortsgerichtsmann. 3034) Donnerstag ven 29. September l. I., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur Lieferung versteigert: 700 Malter Kartoffeln, 20 Eentner untererdigeKohlraben und 8 „ Zwiebeln. Marienschloß, den 16. September 1864. Großhcrzogliche Lanveszuchthaus-Diriktion. _________________Trumpler._________ Aepfelversteigerung. 3061) Freitag dcn 30. Sept.mber I. I., des Morgens 9 Utr, soll auf dem Gute Neuhof bei Leihgestern eine große Quantität Acpfel, baumw>ise, öffentlich versteigert werden. 3118) Montag den 3. Oktober, Nachmittags 2 U.r, sollen in der Festhalte im Zinßer'schen Garten 50 Stück neue 12 Fuß lange unv 3 Fuß breite tannene Tische gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Steigltebhaber können solche auch schon vorher einsehen. Güßen, den 26. September 1864. In Auftrag: Weivig, Ortsgerichtsmann. 3111) Freitag den 30. S ptember, des Morgens um 10 Uhr, soll das diesjährige Gemeindeobst, bestehend in Birnen, verkauft werten. Königsberg, am 25. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. Krauskopf. Feilgedotenes. 3086) Bestes Jagd- uud Schei- benpulver, Preußische Zündhütchen und Patent-Schrot empfiehlt L. Zahreis. 3125) Mein Lager in Juppen, Röcken, Hosen und Westen (Winterstoffe), empfehlt ich in großer Auswahl unv zu billigen Preisen; auch werden bei mir getragene Kleider umgctauscht unv gekauft. L. Ho sch, Sonnenstraße. 3099) Weinfässer, frisch ausgclecrt, Stückfaß, 7i Stück, 2 Ohm-, 7, Ohm-, 7, und */4 Ohmiaß empfiehlt H. Schm all, Lindenhlatz. 3129) Ein transportabler, eiserner Heerv zu verkaufen SelierSweg Nr. 35. 3103) Bett« und Schürzenzeuge, Bettbarchente und Bettdtelle, eigener Fabrik, empfiehlt billigst Georg Plank. Patentirte'Fichtcnnadel- Cigarren. 3133) Den verehrlichen Interessenten bringe ich hiermit zur Anzeige, daß ich dem Herrn Fz. Leypold in Mainz ein Haupt-Dep6t für das Großherzogtdum Hessen übertragen habe und bitte, etwaige Ordres birect an denselben richten zu wollen. Mannheim, den 23. September 1864. L. Morgenthau. 3058) Meinen Kunden, sowie einem verehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich den hiesigen Markt mit einer großen Auswahl der modernsten Rock-, Hosen- und Westen-Stoffe, fertigen Herren-Rocken, Zappen, Kappen aller Art, Filzhüten, beziehen werde und zu sehr billigen Preisen verkaufe. S. Wolf, aus Hungen. Meine Firma :st an der Bude ausgehängt. 2124) Zupfelzeüg, die Elle von! 24 bis 30 fr., ist wieder in großer Aus- ! Wahl bei Unterzeichnetem voirätdig; auch । Werden bei demselben alle wollene Lappen I und Zupfet sowohl zum Umtausch aiigenom-1 men, als auch zu höherem Preise gekauft. Dekateur L'. H o s ch. 3120) Ein alter Flügel ist für circa 35 fl. zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expev. d. Bltts. 3104) Eine Obstdarre ist zu »er» taufen. Bei w m? sagt die Exped. d. Bl. 3130) Fünf bis sechs Wagen guten Kuhmistes sind zu veikaufen und das Nähere zu erfahren bei der Exped. d. Bl. Vermittlungen. 3121) Eine Wohnung, bestehend in' 4 bis 6 Zimmern, vor der Stadt gelegen, wird zu micthen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3122) In dem, dem Herrn Georg Lampus gehörigen Hinterhause in der Kaplansgasse ist ein kleines Logis zu ver- miethen. Das Nähere bei Johannes Schleuning. 3128) Ein Familienlogis ist zu »er» miethen bei Ehr. Burkhard, in der Neustadt. 2695) Eine geräumige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Alexander Meier. 2644) In meinem Nebenhaus ist ein kleines Famrlienlogis zu vermiethen und Anfangs Oktober beziehbar. ____ Carl Hensel Wittwe. 2938) In dem vormals Hosfmann'- schen Hause an der Schloßgasse ist ein Fa» miliknlogis zu vermiethen und Anfangs Oktober beziehbar. C. Berger. 3020) Im Brühl'schen Hause ist c'n Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, 3 Cabinetien und allem sonstigen Zugehör, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. 3075) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Alker. 3043) Das seither von Herrn Dccan Salzer bewohnte Logis »st anderweit zu vermiethen und alsbald zu bez ehen. Friedr. Decker. 2933) Ein schön möblirtes Zimmer nebst Cavinet ist zu vermiethen bei R. D. Stern, Wallthorstraße. 3106) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Expev. v. Bltts. 3105) Ein sehr freundliches Logis, au» 2 Zimmern, Cabinet, 1 bis 2 Kammern, Küche, Keller k. bestehend, ist zu vermie» tben und im Oktober zu beuchen. Bei wem? sagt die Exped. d. BlttS. 3085) E n Z mmer, m t oder ohne Möbeln, ist zu vermiethn und sogleich zu beziehen bei I. bischer, Wrllthorstraße. Vermischte Anzeigen 3108) Ich bitte um gefällige alsbaldige Berichtigung der aus mc nein Detail« G> schäft noch offen stehenden Beträge, da ich Gießen bis zum 1. Oktober verlasse. Aug. Hoffmann. 3113) Une Demoiselle, qui a sdjournd plusieurs annces dans la Suisse francaise, ddsire donner des le^ons de frangais. La m6me voudrait aussi enseigner le piano aux coinmengants. S’ adresser ä Emilie Schmidtborn, maison de Mme. Hensel. 3094) Ein gesitteter Junge von 14 bis 15 Jahren kann dauernde Beschäftigung erhalten in ter 1,1' Brühl'schen Univ.-Buchdruckerei. 3134) Dem Fräulein B . . . D. die herzlichsten Glückwünsche zu ihrem morgen stallhabenden 18. Wiegenfeste. K. w. l l. r. 3127) Ein Geldbeutel mit einigem Gelde ist gefunden worden. Der Eigen- thümer kann denselben abholen bei Cbr. Euler, Schreiner. Bekanntmachung. 3054) Nachdem mir unter dem 15. Februar b. I. von der Direktion der Vieh-Versicherungs-Gesellschaft für Deutschland in Berlin d>e Haupt- Agentur für Hberhessen übertragen Worten ist und mir am 15. September d. I. die regierungsseit ge Bestat gung zugefertigt wurde, so halte ich mich zur Empfang» nähme von Vieh-Versicherungs»Anträgen empfohlen und ertheile bereilwilligst näher« Auskunft. Bezirksagenten werden gesucht. Briefe franco. Herrnhaag, 16. September 1864. Reinhard Schaum, Gutspachtcr zu Herrnhaag bei Büdingen. Ausführliches Z ei tungs-Verzeichnt ss alter größeren Zeitungen und Lokalblätter des In- und Auslandes, mit Angabe der Auflage und des Jnfertionspreifes. Gegen Franco-Eulsenvung von 3 Sar. oder 12 fr. wird vass.lve franco gesandt. Zaeger'sche Huch-, Papier- und Landkarten-Kandlung. Die Beförderung aller Arten Anzeigen für alle Blätter res In» und Auslände» Wird von uns zu den Originalprrisen übernommen. Central - Bureau für Inserate. Frankfurt a. M., Domplatz 8. Angelegenheiten der 39. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. ^l32) ersuchen, sämmtliche Rechnungen, welche bis jetzt noch n.chk berichtigt ftno, bis zum 5. Ociober in ver Ricker'. schen Buetchanklun i ein,ureichen. Der Fi nanz-AuSschuß. Auszuleihen. i gutem Lohn bauernde Beschäftigung finden.! Die Rechner der Löber'schen Stiftung: g| Gebr. Hornberger L Söhne. ' gez. Gg. PH. Gail. Daniel Wirth. 3126) Es wird ein braves Mädchen, welches sogleich eintreten kann, in Dienst gesucht. Wo? sagt die Expee. v. Bltts. 3112) Ein Pferdeknecht, welcher baldigst eintreten kann, wiid in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Expek. d. Sitte. 2993) Bei mir kann gekeltert werden. E. Pansch, Asterweg. 3029) Bei der Lobe r'schen Stiftung sind 4600 ft. gegen doppelte gerichtliche 3065) Hiesige Lanewirthe wünschen eine größere Anzahl von tüchtigen Knechten unv Mägden aus dem Hessischen und Nassaui- schen zu cngagircn. Agenten oder Gesinde- Makler, welche geneigt sind, die desfallsige Vermittelung zu übernehmen, wollen portofrei ihre Bedingungen an den unterzeichneten Vorstand g,langen lassen. Mettmann, den 17. September 1864. Der Vorstand des lanewirthschaftlichen Vereins. Frhr. v. d. Goltz. ©I W & Verloren. 3123) Eine schwarz-seidene Man! Le ist am veiflossenen Freitag Abend auf dem Wege vorn Sch ffenberg nach Gießen, etwa in der Nähe res Forstgartcns, verloren worden. Dein Finder gegen Rückgabe derselben eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. 2930) In einem hiesigen Fabrikgcschäfte wird ein Lehrling für das Comptoir gesucht. Anmeldungen unter Beifügung der Schul- zeugnisse und Handschriftprobe sind unter Chiffer Z. A. bei der Reract. d. Bltts. abzugeben. . । jitiv 41 vw fi. gvy tn 3135) In unserer mechanischen Weberei Sicherheit auszuleihen, können wieder eine Anzahl Mädchen bei | Gießen, im September 1864. 3119) Die Nummer 95 hat die ge< häk.lte Bettdecke gewonnen. C. Vogel, Polizeidiener. .. - . ©i I Neuesten Prämirn-Anlchens | 1^ flott, welches in seiner Gesamnltheit 8 jg Haupttreffer von Frcs. 100,000, A !© 2mal 80,000, 70,000, 60 000, ©i K 2uitil 30,000, 43,000, 40,000, Kl ® 10,000, 2in al 3,000, 4,000, 2mal ©i iS 3.000, 308mal 1,000 u. s. w. enthält. A Für obige Ziehung kostet 1 Loos gj i© mit Serie- u. Gewinnnummer fl. 1. 45. ©| g — 4 Loose kosten fl. 6. — 8 Loose gl ||P- io. - | ® Gefällige Aufträge hierauf werden, 81 I gegen Einsendung des Betrages, Post- 2 l© Nachnahme oder Posteinzahlung, prompt & T und gewissenhaft ausg-sührt, sowie Ver-1| D loosun^spläne und Gewinnlisten nach I W der Ziehung den Theilnehmern unent-8i 18 geldl-ch zugcsandt. — g g Man beliebe sich recht baldigst und © i© direkt zu wenden an A || Heinrich Hach, g S Staitseff.ct.n-Handlung in Frank- ©I T (2931) furt a. M. 'f fe ©K© Ö©©®©®® ®®©©©©©© ® © ©© 6 tzHSi | Am 1. October d. I. |8 _ findet eine große Ziehung des Heidelberg, 17. September 1864. 3114) lieber die Morgen t hau'sche Fichtennadel- Cigarre ist schon so viel geschrieben worden, daß es fast sonderbar klingt, noch Etwas zu sagen, und doch erlaubt auch Ihr Correspondent sich einige Bemerkungen. Die Cigarre hat sich vorlrelflich bewährt, und das Auffallendste dabei ist, daß nicht nur Patienten sic rauchen, sondern daß auch Gesunde einen solchen Gefallen daran finden, daß, wie wir hören, die Bestellungen bei dem E,finder massenhaft eingehen. Der einzige Fehler dieser neuen Erfindung war bis jetzt der hohe Preis. Ich erfahre aber, daß Morgenthau in Folge des Ankaufes eines großen Gutes im Schwarzwalde, umgeben mit Fichtenwal» düngen , woselbst er eie Fichtennaeel Präparate bereiten läßt, im Stande ist, die Cigarren zu einem Preise zu liefern (2 Kreuzer das Stück), daß auch die leibende ärmere Klaffe sich den Genuß derselben verschaffen kann, und bas wirb ihr wohl erst ben rechten Wea babnen. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß unser Herr Geheime- rath Dr. Chelius bei der Erfindung ein großes Verdienst hat, indem er den Erfinder mit Rath und That unterstützte und Jedem nicht völlig Gesunken diese Cigarre auf's Wärmste empfiehlt. Zu den vielen Patenten, die Morgenthau neuerdings erhalten, zählt man nicht nur Braunschweig, Nassau, Meiningen, Gotha k. k., sondern auch dasjenige der Mbnigl. Bayerischen Regierung, und dies drückt der Erfindung vollständig den Stempel der Gediegenheit auf, da es bekannt ist, wie vorsichtig diese Regierung bet Ertheilung von Patenten verfährt! Wenn wir hören, daß Menschen, welche Jahre lang das Rauchen lassen mußten, indem ein aufgelegter Puls, Uebelkeiten und Appetiilosigkeit die stete Folge des Rauchens war, diese Morgenthau'sche Cigarre ohne jede Beschwerde in großen Quantitäten rauchen, so ist jeder Beweis eines Nutzens überflüssig. Unsere Bemerkungen sollen auch keineswegs dazu bienen, riefe neue Eifinbnng anzupreisen, sonder» nur der Wahrheit die Ehre zu geben.__________ _____ Neueste Zollamts-Declaratioueu, zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtliche» Formulare vvrräthtg in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen, Canzleiberg Lit.B. Nr. 1. Frachtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag Der Brüh l'schm Univ. - Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. O r t und Datum. Watzen. Korn. G e r st e. Hafer. Marione I n- Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis dom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Mitt. Pfund ft. kr- Mltr. Pfund ft. kr. Mltr. Pfund fl. kr. Mltr. Mund fl. kr. Mltr. Pfund ft. kr. G eßen, 23. Scptbr..... ■ 56i 200 10 13 16 180 6 17 13 160 4 51 48 120 3 30 __ 200 _ _ Grimberg, 24. „ .... 128 200 8 10 82 180 6 22 55 160 4 40 155; 120 3 19 — 200 — — Mainz, 23. „ .... 200 10 V — 180 6 26 160 5 40 — 120 4 41 — 290 2 44