>ge, Nach. gesticktes »nd kann :n wieder 3 ei wem? -lte Zeug, Ehrlichkeit in Dienst ck e r'schcn Vie herzigen Wie- mit Büge besetzt d. d. Bk t rothem verloren ) gebeten, legen eine it£ Zeug- von Sahst. zenugende en bereit, tts. PunliS m. pelmfe m. )l.iuenjlcin, . Werner. Lff-iibirch. i, Krüger ’v. Kidei- fenberg u. ifen ; Hr. Bei Hrn. v. Allen-' mjlabt. — 43-47 44?-45| 25-26 sein. lelpreiS mm alter. st. fr.“ 3 28 Anzeigeblstt für die Stadt und den Kreis Gießen. jjß 7„ Samstag de« 23 Januar , Ämtlicher i? i) e i l. Beknnntmachuttg, den Gewerbebetrieb der Handelsreisenden betreffend. Nach einer unter den Reaierungcn der Zollvereinestaaten getroffenen Bereinbarung sollen vom Jahr 1864 an diejenigen Gewerbetreibenden der Zollvereinsstaaten, welche auf Grund der Verabredungen im dritten Absatz des Art. 18 des Vertrags vom 4 April 1853, di° Fortdauer und Erweiterung des Zoll- und Handelsvcreins betreffend (Regier.-Biatt von 1853, S. 516), in anderen Zollvereinestaaten ohne Abgabenentrichtung Waaren-Ankäufe machen, oder Waarcn-Bcstcllungcn suchen wollen, hierzu in riesen Zollvereinsstaaten auf Grund von Gewerbe-Legitimationskarten zugelassen werden, welche von den Behörden des Heimath- 'andes der Gewerbetreibenden ausgefertigt sind. Die Ausfertigung dieser Gewerbe - Legitimationskarten, welche für alle Zollvereins- staaten gleichmäßig und zwar nach dem nachstehend abgedruckten, mit Probe-Einträgen versehenen Formular berzustellen sind, hat von denjenigen Behörden zu geschehen, welchen conventionsrnäßig die Ertheilung von Paßkarten zusteht. In Folge dieser Vereinbarung treten künftighin an die Stelle der in den §§. 4—7 der Bekanntmachung vom 29. December 1834 (Regier.-Blatt von 1834, S. 573) vorgeschricbenen Gewerbszeugnisse und Legitimationsscheine die oben erwähnten Gewerbe- Legitimationskarten, auf deren Grund innerhalb des Zollvereinsgebiets von Gewerbetreibenden der Zollvereinsstaaten die genannten Gewerdshantluiigen abgabenfrei vorgenommen werden dürfen, ohne daß es hierzu der Erwirkung besonderer Erlaubnisischeine in den einzelnen Vereinsstaaten bedarf. Zur Erlangung der erforderlichen Gewerbe-Legitimationskarten haben sieb diejenigen Fabrikanten, Handels- und Gewerbetreibende des Großtwrzoqthums, welche in den übrigen Zollvereinsstaaten für ihr Geschäft blos Ankäufe machen oder auf Muster, um Bestellungen zu suchen, reifen oder reisen lassen wollen, mit den nöthigen Nachweisungen, insbesondere über die Versteuerung ihres Gewerbes verseben, an das betreffende Grosiherzogliche Kreisamt zu wenden. Mit der Gewerbe-Legitl- mationskarte, für welche eine Stempelgebühr von 30 kr. zu entrichten ist, wird den Gewerbetreibenden zugleich eine Zusammen- fteHuna der Anordnungen, welche Handelsreisende außer den in Bezug auf den An- und Verkauf einzelner Maaren - Artikel etwa bestehenden Beschränkungen in den Zollvereinsstaaten zu beachten haben, eingehändigt werden. Hierbei wird mit Bezug auf den Probe-Eintrag unter Ziffer 3 in dem nachstehend abgedruckten Formular zu den Gewerbe- Legitimationskarten bemerkt, daß in den Königreichen Preußen und Sachsen nur solche Handelsreisende auf Grund des Art. 18 bes oben angerufenen Vertrags vom 4. Avril 1853 abgabenfrei zugelassen werden, welche entweder für ihre eigene Rechnung oder für Rechnung eines Hauses, in dessen Diensten sie als Handlungscommis stehen, Geschäfte machen wollen, während die übrigen Zollvereins-Regierungen sich darüber verständigt haben, gegenseitig auch solche Handelsreisende abgabenfrei zuzulassen, welche für mehr als ein Handlungs- (Fabrik-) Hans Aufträge besorgen. Vorstehendes wird hierdurch zur Kenntniß der Betheiligten und zur Nachachtung für die Behörden öffentlich bekannt gemacht. Darmstadt, den 5. Januar 1864. Großherzoyliches Ministerium der Finanzen. F. von Schenck. Göring. $ = Gewerbe - Legitimations-Karte, -1 gültig für das Iahe 1800 vier und sechzig. 5 3 Dem N., welcher in N. N. wohnhaft ist, und für Rechnung = «= 1) seiner eigenen Drogueriewaarenhandlung daselbst; ■ S> ~ 2) der Drogueriewaarenhandlung N. N. daselbst, bei welcher er als Handlungscommis im Dienste = S ~a steht; | 1 I 3) nachstehender Handlungs (Fabrik) häuser, als: £ g I im Gebiete des Zollvereins Maaren-Bestellungen anfzusuchen und Maaren-Einkäufe zu machen beabsichtigt, wirb hierdurch, b o ■« behufs seiner Gewerbslegitimation bei den Behörden Der übrigen Zollvereinsstaaten, bescheinigt, daß für den Gewerbebetrieb « 1 g vorgedachten Geschäft?^- im hiesigen Lanke die gesetzlich bestehenden Steuern zu entrichten sind. ® j, w der häuser « 2 Derselbe darf von den Maaren, auf welche er Bestellungen suchen will, nur Proben, aufgekaufte Maaren dagegen §> = gQr nicht mit sich herumführen, letztere muß er vielmehr frachtweise an ihren Bestimmungsort befördern ^afpm | 5 Nickt minder ist ihm verboten, Commissionen für Rechnung Anderer als ^|| genannten Geschäfts^-—--anfzusuchen. » § ggej drm Aufsuchen von Bestellungen oder bei den Maarenankäufen bat er die in jedem Vereinsstaate gültigen V^r» n 2 schristen zu beachten. £ o (Ort, Datum. Unterschrift und Stempel der ausstellenden Behörde.) Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Vesonderk Bekanntmachungen. 140) Die Schulgelder aus den städtischen Schulen und der Realschule pro IV. Quartal 1863 können in den ersten acht Tagen ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, am 15. Januar 1864. Der Stadt - Einnehmer: Enders. Feldstrafen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen. 179) Die Feldstrafen von Der VI. Periode 1863 können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen Dienstags und Samstags, ohne Ko st en, bezahlt werven. Gießen, den 21. Januar 1864. Großherzogliches Rentamt Gießen. I. E. d. R.: Rübe, Finanzaceessist. Ldictalladuugen. 178) Forderungen jeder Art an den unbedeutenden Nachlaß des untern 9. August 1863 dahier verstorbenen Dr. Benjamin Strauß von Gehaus sind binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte bei Meldung der Nichtberücksichtigung bei Vertheilung des Nachlasses geltend zu machen. Gießen, am 19. Januar 1864. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. S ch m a l k a l d e r, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor. 147) In Sachen des Gastwirths Johannes Peter zu Münchhausen, Klägers, gegen den Schneider Johannes Naumann daselbst, Verklagten, wegen Forderung, wird dem abwesenden Verklagten nachstehender Bescheid: Wird nunmehr der Verklagte, welcher im letzten Termin cie Klage unumwunden eingestanden hat, mit seinem uu- nöthigen Restitutionsgesuch zurückgewiesen und in Die weitern Prozeßkosten ver- urtheilt. Erkannt. Wetter, am 1. December 1863. Kurfürstliches Justizamt. Collmann. hierdurch mit dem Bemerken eröffnet, daß alle weiter in dieser Sache ergehenden Ver- fügungen lediglich am Gerichtsbrett ange- schlagen werden sollen. Wetter, am 11. Januar 1864. Kurfürstliches Justizamt. Collmann. Versteigerungen. Holzversteigerung. 146) Mittwoch den 27. Januar wird im Domanialwald Buchenberg, Häuserborn, Sommerberg und Spiegelacker nachverzeichnetes Holz »ersteigert: Scheivh. Prügelh. Stvckh. Reish. i Stecken Stecken Stecken Wellen j Buchen 31 8 178% 5775) Elchen 8 7 16 500) Obstbaum re. 2 1% — 75 ferner: 45 Cichenstämme, 1464 Cubikfuß, 19 Buchenstämme, 653 Cubikfuß, 2 Hainbuchenstämme, 42 Cubikfuß, 1 Elsbeere, 24 Cubikfuß, 4 Nadelstämme, 50 Cubikfuß , 1 Eichenstange, 4 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Buchenberg auf der Schiffenberger Chaussee. Freitag den 29. Januar wird im Domanialwald Altgehegt versteigert: Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 3 1 30 525 Eichen — 2 100% 2300 ferner: 125 Eichenstämme, 1305 Cubikfuß, 10 Eichenstangen, 37 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Rchheckeschneiße. Kredit für beide Versteigerungen bis 30. Juni d. I. Gießen, am 18. Januar 1864. Großherzogliche Oberförster« Schiffenberg. Dr. Draudi. Holzversteigerung im Anneröder Gemeindewalde. 166) Freitag den 29. Januar 1864, von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewalde, Di» stritten Köpfel und Altenberg, nachverzeich- nctes Holz öffentlich versteigert werden, als: 3-/2 Stecken Buchen-Scheidholz, 1 u „ Prügelholz, 1 ,/ „ Stockholz, 100 Wellen „ Reisholz, 14 Stecken Eichen - Prügelholz, 22% ff „ Stvckholz, 600 Wellen „ Rcieholz, 44 Stecken Nabel - Prügelholz, 16% ff „ Stockholz, 1330 Wellen „ Reisholz, 50 Dornwellen, 134 Eichcn-Baustämme von 6 bis 13 Zoll Durchmesser und bis zu 55 Fuß Länge, 2757 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist am Müllerweg nach Trohe zu. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Mai d. I. gestattet. Annerod, am 19. Januar 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Versteigerung von Straßenarbeiten. 198) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1864 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Auffetzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen an nachbenannten Tagen und Orten an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar: I. Montag den 25. Januar, Vormittags 10 Uhr, auf Der Ganftnburg, für Die Straße von Gießen nach Grünberg von AbtheilungS- Nummer 10 bis 52; II. Mittwoch Den 27. Januar, Vormittags 9% Uhr, zu Lich in Dem Gasthaus zum Engel, für Die Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf von AbtheilungS-Nummer 22 bis 63, und für Die Straße vom Hessenbrücker Hammer über Lich bis zum KlosterwalD; III. Donnerstag den 28. Januar, Vormittags 9% Uhr, zu Eberstadt in Dem Haufe des Wirths Ger- lach, für die Straße von Lich gegen Butzbach von Abthcilungs-Nummer 226 bis 253; IV. Samstag den 30. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Rodheim im Hause des Wirths Carl Schlierbach, für den Straßenbezirk des Bauaufsehers Kramer. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, Den 11. Januar 1864. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Holzversteigerung im Albacher Gemeindewalde. 167) Dienstag Den 26. d. MtS., des Vormittags 9 Uhr, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distrikten Kreuzholz und Eisernhand, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 66 Stecken Buchen-Scheib- u. Prügelholz, 19% „ „ Stockholz, 53 „ Eichen - Scheid- u. Prügelholz, 17 7« „ „ Stockholz, 9% „ Aspen- u. Birken-Prügelholz, 1850 Wellen Buchen-Reisholz, 675 „ Eichen- „ 210 „ Birken- u. Kiefern-Reisholz, 475 „ FichteN'ReiSholz, 7 Kiefern-Stämme von 6 bis 12 Zoll Durchmesser und 30 bis 60 Fuß Länge, 216 Cubikfuß enthaltend, 3 Birken-Stämme von 8 bis 10 Zoll Durchmesser und 30 Fuß Länge, 50 Cubikfuß enthaltend, 121 Fichten-Stangen von l'/2 bis 4 Zoll Durchmesser und 20 bis 30 Fuß Länge, 8 Buchen-Stangen von 3 Zoll Durchmesser unv 15 bis 20 Fuß Länge, 9 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang ist am Pflanzgarten im Distrikt Kreuzholz. Albach, am 21. Januar 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Holzversteigerung im Reiskircher Gemeindewalde. 168) Montag den 25. Januar 1864 soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Distric- ten Beuncwäldchen, Wckshäuserwald und Reitzberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 43 Stecken Buchen-Scheivholz, 1 ,, Kiefern- „ 6 „ Buchen-Prügelholz, 1 „ Kiefern- „ 12 „ Buchen-Stockholz, 1 „ Kiefern- „ 775 Wellen Buchen-Reisholz, 400 „ Kiefern- „ 2325 Fichten-Ausputzwellen, 5275 Kiefern-Durchforstungswellen, 5 Stämme Bau- und Werkholz, 128 Cubikfuß enthaltend, 200 Kiefern-Stangen, 24 Cubikfuß enthaltend, 4202 Fichten-Stangen von 1% bis 3 Zoll Durchmesser. Bemerkt wird, daß das Scheid-, Prügel- und Stockholz nur gegen gleich baare Zah- lung verabfolgt, das übrige Holz aber gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft bis zum 25. Juli v. I. rreditirt wirb. Reiskirchen, am 20. Januar 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Morgel, Beigeordneter. Faßreif- Versteigerung. 185) Montag den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden im Orte Trohe circa 2700 Stück Weidenreife von verschiedener Stärke an den Meistbietenden versteigert. Trohe, am 21. Januar 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Hammel. 170) Montag den 25. Januar 1864, Morgens 10 Uhr, sollen in dem Privatwalbe des I. C. R u t h und Johannes Kapp zu Bellnhausen, Forstort Müblcnberg (nahe bei Bellnhausen und höchstens '/2 Stunde von der Bahnstation Fronhausen entfernt): circa 300 Stück Fichten von 20 bis 50 Fuß Länge und 3 bis 12 Zoll Dicke, zu Leiterbäumen, Rüststangen, Sparren, Balken und Dohnen sehr geeignet, worunter besonder» viel Rüststangen, mit sehr guter Abfahrt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bellnhausen, am 20. Januar 1864. I. C. Ruth. — ..........■—.......- ■— 1 ■■■■- ! 169) Montag den 8. Februar und folgende Tage, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Hofgerichts- Avvocaten K r a u s k o p f vor dem Selterstbor die von Herrn Geb. Kirchenrath Professor Dr. Knobel hinterlassenen Bücher gegen baare Zahlung meistbietend versteigert werben. Verzeichnisse sinv zu haben bei Cbr. Ph. Vogel, wohnhaft imJugharb t'schcn Hause in der Markistraße. Gießen, den 21. Januar 1864. Feilgebotenes. 1.18) Rum de Jamaica, Arrac de Batavia, franzöflschen Cognac, Neuschateler d'Absynthe, Magdeburger Getraide-Kümmel und Magenbitter , Nordhäuser Kornbrandwein, Punsch-, Bischoff- u. Cardinal-Essenz empfiehlt____________L. Jahr eis. Rettig-Bonbons für Husten und Brustleiben, von Job- PH. Wagner in Mainz, empfiehlt (183)______Carl Münch, am Kreuz. - Kreppet, täglich frisch, bei August Noll, im Stern. 181) Neu angekommene Ballkränze, Fevern, Bouquets, Roscnknospen, Rosenlaub, Sil- berfranzen, Silber- und Goldborven, Kordel, Silber- und Golbflitter, Larven, feine und ordinäre, empfiehlt zu billigen Preisen Gg. Röber, am Kreuz. 182) Petroleum, wasserhell und ge- ruchlos, empfiehlt Carl Münch, am Kreuz. 188) Eine große Sendung kcr neuesten Stoffe für diese Saison ist soeben eiuge- troffen und empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. W. Frank, Sckirmsabrikant. 189) Hiermit bringe ich eine große Auswahl von Zupfelzeug in verschiebe- nen Farben, sowohl carirtcs als einfarbiges, in' empfehlende Erinnerung; auch habe ich H o s e n z e u g zum Umtausch, oder auch zum Verkauf, stets vorrälhig. LouiS Schnecke, Wolkengasse. - Neue Sendmigcn von weißen und farbigen wollenen Bett- und Pferdedecken empfiehlt L. Jahreis, am Marktplatz. 65) Alle Sorten Bonbons aus der Fabrik von Kreuder & Wallenfels, als: Rettig und Lakritz gegen Husten und Brustleiden, sowie die beliebten englischen Rocks, Drops, Früchte-Bonbons, gebrannte Mandeln re., täglich frisch, empfehlen I. A. Busch Söhne am Kreuz, Carl Rolyff am Lindenplatz. 194) Eine neue Sendung von Glaye- und waschledernen Handschuhen in allen gangbaren Sorten, vas Paar von 24 kr. an, empfiehlt Louis Kohlermann. Oefen und Heerde in größter Auswahl, zu Steinkohlen und Holzbrand, -Ofenrohr, Kochgeschirre und Eisenwaaren aller Art empfiehlt (39) I. G. D. Bapst. 155) Ein Schreibtisch von Nußbaum mit Aufsatz ist wegen Wegzugs zu verkaufen bei * Dr. Carl Ernst Emil Hoffmann. 180) Zwei Fuder Haferstroh sind im Ganzen, oder auch im Einzelnen, zu verkaufen bei Gg. Röber, am Kreuz. 184) Trockenes Buchen-Schcidholz, sowie Steinkohlen erster Qualität, verkauft L. Klinkel. 196) Eine junge, tragbare Fahrkuh und zwei fette Kühe, sowie ein im besten Zu- stand sich befindlicher Wagen, sind zu verkaufen bei E m i l L o o s. Vermiethungen. 176) In dem vormals Noll'schen Hause in den Neuenbäuen sind verschiedene Familienwohnungen zu vermiethen und bis zum 1. April zu beziehen. Das Nähere ist bei Herrn Weißbinbermeister C h r. Petri auf dem Reichensand Lit. C. Nr. 182 zu erfragen. Louis Keil. 173) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Expcd. dieses Blattes.________________________________ 177) Ein geräumiger Laden mit Wohnung, an einem frequenten Platze in der Hauptstraße der Stadt, ist alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 1680) Der dritte Stock meines Hause» ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst. 80) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet sind zu ver- miethen Neuenweg Lit. B. Nr. 117. 27) Eine geräumige Familienwohnung, eine Stiege hoch, ist zu vermiethen bei Peter Vogt Wittwe. 121) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. April beziehbar. Da» Nähere Neustadt Lit. D. Nr. 86. 109) Ein möblirtes Zimmer mit Ca° "btnet habe ich zu vermicthen. Friedr. Emil Loos. 135) Der 3. Stock des Heyer'schen Hauses in den Neucubäuen, bestehend aus 9 Picken, 2 Mansardenstuben, Mägdekammer, Küche, Keller re., ist zu vermicthen und Ende Mai, oder auch früher, zu beziehen. 195) In dem Hinterbause des Herrn L. Th. Fel sing auf dem Markt ist ein FamilienlogiS zu vermiethcn und am 1. Avril, auf Verlangen auch früher, zu beziehen. Das Nähere ist bei Johannes Pitzer daselbst zu erfragen. Vermischte Anzeigen. 187) Wir fordern den Dänen hiermit auf, den bei seiner Flucht zurückgelaffenen Handschuh morgen Abend 7 Uhr am bekannten Tische zu reclamiren. Gießen, den 22. Januar 1864. Die Neune. 158) Ein Mädchen wünscht mit Bügeln und Nähen noch einige Tage besetzt zu haben. Näheres bei der Exped. d. Bl. Lehrling gesucht! 190) In einem hiesigen Colonialwaaren- Geschäft wird ein junger Mann in die Lehre gesucht, welcher sofort eintrcten kann. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 3141) Alle, welche an Hals- und Brustübel leiden, bedienen sich des einfachen Mittels der Stollwerck'schen Brust-Bonbons. Dieselben sind nach der Komposition des Königl. Geh. Hofrathes und Professors Dr. Harleß in Bonn bereitet und haben in ganz Europa seit mehr als 20 Jahren einen so außerordentlichen Ruf erlangt, daß dieselben mit Recht als das beste und angenehmste bis jetzt bekannte Hausmittel gegen Hals- und Brustleiden, trockenen Reizhu- sten, so wie überhaupt gegen alle catarrha- lischen Affcctionen, auf das gewissenhafteste zu empfehlen sind. 174) Eine Stola ist gefunden worden. Der Eigenthümer kann dieselbe gegen die Einrückungggebühren in Lit. B. Nr. 72 in Empfang nehmen. 131) Ein Bursche, welcher gute Zeugnisse hat, wird in Dienst gesucht von I. G. D. Bapst. 83) Ein Bursche, welcher gute Zeug- Nisse seines Fleißes und seiner Ehrlichkeit vorbringen kann, wird alsbald in Dienst gesucht. Näheres ist in der Ricker'schen Buchhandlung zu erfragen. 175) Eine Pelzkappe nebst Stock ist gefunden worden. Von wem? sagt Ausgeber d. Bltts. v" "" Auf die Anfrage in Nr. 3 des Anzeigeblatts : „Genügt unsere städtische Knaben, schule nicht auch als Vorbereitungsschule für die Realschule?" antworten wir, daß all- jährlich eine Anzahl Schüler aus den städtischen Knabenschulen in die Realschule über, geht und daß die meisten, unter ihnen, bei welchen es nicht an Fleiß und Begabung fehlt, dort recht gut fortkommcn können. Die Vorbereitung bat sich darum schon längst als eine genügende bewiesen. Wir glauben aber bei dieser Gelegenheit den wohlge- meinten Rath nicht unterdrücken zu sollen, daß die Eltern ihre Söhne nicht zu frühe in die Realschule schicken und nicht zu frühe und, wie gewöhnlich geschieht, alsbald nach der Confirmation aus derselben nehmen und daß sie namentlich daran sesthalten möchten, dieselben an dem wichtigen Unterrichte der obersten Classe bis zum Ende Thal nehmen zu lassen. Gießen, den 21. Januar 1864. Für den Schulvorstand: G. Landmann, Pfarrer. Feuerversicherungsbank für Deutschland in Gotha. 172) Zufolge der Mittheilung der Feuerverstcherungsbank für Deutschland ju Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1863 circa 73 Prozent ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben. Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Tbeilnebmer der Bank, so wie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1863 wird, wie gewöhnlich, zu An- fang Mai d. I. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 12. Januar 1864. Fr. Krauskopf, Hofgerichtsatvocat, Agent ter Fcuerversicherungsbank f. D. 186) Donnerstag den 28. Januar, Abends 6 Uhr, im Saale der Club- Gesellschaft: Benefiz-Concert des akademischen Musikdirektors W. Mickler, mit großem Orchester und unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Professor Dr. Georg Zimmermann und einiger Mitglieder des akademischen Gefang-Vereins, wozu ich mich beehre, ein verehrliches Publikum ergebenst einzuladen. Zur Aufführung werden unter Andern gelangen: ! Großes Seplett für Pianoforte, Flöte, Oboe, Horn, Viola, Violoncell und Contrabaß von N. Hummel. !Zwei Quartette für Sopran, Alt, Tenor und Baß, und L. van Beetho- iven's Compositionen zu Göthe's Egmont für großes Orchester, in Ver- i bindung mit dem Vortrage auserwählter Scenen des Dramas durch Herrn Professor Dr. Georg 3 immer mann. Eintritts-Karten zu 36 fr. sind in der I. Ricker'schen Buchhandlung und in > der Musikalienhandlung bei Herrn Eberhardt zu haben. i__________________________________W Mickler, akademischer Musikdirector. ! Bürgerwehr in Gießen. 163) Die gewählte Commission über Feststellung des Regiments- Eigenthuins ladet alle Bürgerwehrmänner hiermit freundlichst ein, sich Montag den 25. Januar, Abends 8 Uhr, im Locale des Herrn L. König recht zahlreich einzufinden, nm die Berichterstattung entgegen zu nehmen. Gießen, den 18. Januar 1861.Die Commission. Lehrling gesucht! 3480) In einem Essen- und Colonial- waaren-Geschäft in einer Kreishauptstart Kurhcssens wird ein junger Mann (Israelit) in die Lehre gesucht, welcher sofort Eintreten kann. Briese unter Lit. A. Nr. 150 an die Exped. d. Bltts. i 191) Sonntag den 24. d. Mts. spielt die Gießener Musik - (Eaprllc im Cafo Leib. Anfang 4 Uhr Nachmittags. 11 der CH habe d sei ver 3 Verl» aus, > daß d< 9 jenes ( lifum öffentl mir a Gie ( Gi< i Gastho 5 Mitthe 19 ten, n und s- Bcn letzten wir h Gi War G Neuestes Kasseö Bille haben. e Knabe«. > daß all- bule über. Begabung bon läng# i wohlge- zu frühe , alsbald festhalten '■fite Theil nd: irrer. chland jti 53 ', so tote , zu An> ick jeder- cat, r. D. Club- ßroftssor >emischen iioloncell ^eetho- in Ver- ch Herrn g und in tor. giments- in, sich König chmen. >n.__ tS. spielt Ile s. Beilage zu Nr. 7 des AnzcigeblaLLs Vermischte Anzeigen. 193) Es ist gegen den Unterzeichneten die Nachrede verbreitet worden, er habe- in s^brisjwoche sechszebn Schweine gekauft, unter denen zwei gefallene stch ^lvuden, und habe das Fleisch auch der gefallenen Thiere ausgeschlachtet, stehe deßhalb m Untersuchung, sei verhaftet, zu hohen Geldstrafen, ja zu Correctionshausstrafe verurtheilt re. rc. - Fck erkläre dies Wort für Wort hiermit öffentlich für eine schändliche, ^h^^^te Äiimhitnn und setze Demjenigen eine Belohnung von Zweihundert Gulden K3Ä-... jenes Gerücht von vorn herein für unglaubwürdig gehalten haben. Um jedoch das Pub^ i* m hnHftflnbia ru beruhigen und mich vor unverdienten Nachtheilen zu schlitzen, ver- öffentliche ich hiermit zugleich nachstehendes von hiesiger Großherzoglichcr Polizei-Verwaltung %icU6enCflbfn1i33m«t 1864. Georg Sack, Metzgermeister. 63 ^^-mLLrGeLchl^'Km zwei gefallene Schweine geschlachtet wn1*s.(>n __ nachaeforscht und hat dasselbe für ein falsches befunden. Das weitere Gerücht: der Metzgermeister G. Sack sei wegen dieser Handlung bestraft Gießenden' n. Janum Großherzogliche Polizei-Verwaltung. Kandelsvereiu in Gietze». 171, Generalversammlung des Hande,svercinS Mvnia, den 25. 6. Mts., Abend« S Uhr, im Gasthof zum Einhorn. Tagesordnung: 1 Mittheilungen. 197) Allen Freunden und Bckann- ten, welche unseren verstorbenen Bruder und Vetter, Heinrich Balthasar Benner, am 21. d. Mts. zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Gießen, den 22. Januar 1864. Katharine Benner. Louis Benner. s Theater in Gießen. Im Leibsschen Saale. Sonntag den 24. Januar 1864 : Waria Theresia und ihr Los, oder: Gute Nacht Hänschen! Neuestes Lustspiel in 5 Abtheil. von A. Müller. Kasseösfnung 6 Uhr. Anfang 7 Uhr. Billets sind bei Herrn L. Jahreis zu haben. Aug. Friese. von 1863. Wahl des Vorstandes 192) 10(10 bis 1200 ft. sind gegen genügende gerichtliche Sicherheit auszuleihen. Bei wem? sagt Cie Expcd. v. Bltts. Frischdäcker zu Gichen. Sonntag den 24. Januar. Friedrich Zülch auf dem SelterSweg. Christian Noll in der Neustadt. Wilhelm Loder in der Walllhorstraße. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde ju Gießen G o t t e S d i e n st. A m 2 4. Januar. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Gymnasiallehrer Dr. Glaser. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. K o p u 1 i r t e. Den 17. Januar. Ferdinand Krailing, Bürger und Schreinerineister dahier, des verstorbenen hiesigen Burgers und SchreinermeisterS, Philipp Krailing, ehelicher Sohn-, und Marie Schweng, des verstorbenen Bürgers und SchuhmachermeisterS, Heinrich Schweng in Königsberg, eheliche Tochter. für 1864 und sonstige geschäftliche Der Vorstand. Getauft. Den 17. Januar. Eine uneheliche Tochter von hier, Johannetle Wilhelmine, geboren den 19. December. Beerdigte. Den 15. Januar. Eine uneheliche Tochter von hier, Juliane Katharine, all 4 M. 26 T. gestorben den 12. Januar. Denselben. Konrad Vogt, Bürger und Kupferschmiedmeister dahier, alt 61 I. 7 M. 24 T. gestorben den 13. Januar. Den 19. Januar. Luise Fuhr, geborne Pepp- ler, des verstorbenen Bürgers und Schuhmacher« meisterS, Johann Peter Fuhr, hinterlassene Wittwe, alt 57 I. 7 M. gestorben den 16. Januar. Den 21. Januar. Der Großh.rzoglichc Cri- minalgenchtS-Secretär, Karl Ludwig yadicht, alt 55 I. 7 M. gestorben den 18. Januar. Denselben. Heinrich Balthasar Benner, Bür. ger und Schneidermeister dahier, alt 68 I. 6 JK. 7 T, gestorben den 19. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Wochr besorgt Pfarrer Landman». F 8. bis 20. Jauuar 1864. - asthäusern. Am Rappen: He. o. Imhoff m. ^r.. Hruptm. v. Meiningen: Hr. Lamm, Dr. med. v. Frankfurt; Hr. v. Schulz Guts» s. a. Wurlemberg: Hrn. Fabrik. Finck v. Bornhelm u. Rensche n. Brühl; Hr. Barley, Ingen' v. Mühlheim: Hr. Lveffarot m. Fam, Hofmarschall v. Meiningen : Hrn. Kaust. Engelstein v. Attendorn, Eppeustei,i v. Hamburg, Georgi v. Bremen, Strauß v. Mannheim, Simon v. Magdeburg, Ballarf v. Münden, Schottler v. Heidenheim, Waldeck o. Alsfeld, Löwenstein v. Düffeldorf, Klein ». HildeSbach, Kaiser v. Eisenach, Sarge v. Dresden u. Katz, Schott, Bruno, Goldschmitt u. Hellwig v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hr. Schreiber, Oecon. v. Lüdenscheidt; Hr. Georg, Gastw. ». Häcingshansen; Hr. Weigel, Pfarr. v. Felda; Hr. Oberwaller, Privatm. v. Heilbronn; Hr. Zerbst, Beamt, p. München ; Hr. Hermann in. Fr. v. Duisburg; Hr. Frieoner, Hüllendes. v. Iserlohn; Hr. Theobald, Fabrik, v. Eßlingen; Hr. HaaS, Vechn. v. Braunschweig ; Hru. Kaust. Ebert v. Mainz, Hallbach v. Hannover, Reuter v. Earlgruhe, Oberländer ». München, Blumenthal ». Höchst, Mühlenberger p. Mannheim, Herz p, Soffel, Dietrich, Bier, Lery u. KrauS,nanu v. Söln, Blumenthal p. Stuttgart, Saffet v. Reutlingen, Seit u. Göber v. Mainz u. Müller u. Freudenberg o. Frankfurt. Im Äinhorn: Freihr. v. Brandt m. Fam. u. Dienerschaft, Renk. v. Neustrelitz; Hr. Ohlenschläger m. Fam. u. Dienerschaft, GutSbes. v. Breslau: Hr. ü. d. Stemmen, Obristlieuten. v. Viersen; Fr. Dr. Hein m. Bedien, v. Würzburg; Fr. Mühl v. Vöhl; Hr. Dr. Heß v. Berlin; Hrn. Rent. Bepprich o. Gladbach u. Heden-Heymann o. Merseburg; Hrn. Fabrik. Koller v. Süffel u. Holde v. Hannover; Hr. u. Stein, Major v. Düffeldorf; Hrn. Kaust. Kannengießer o. Hannover, Bautz u. Georgi v. Bremen, Lamperti v. Brügge, Erlas v. Meißen, Bertelsmann u. Trier, Glauberg Barmen, Lindner v. Glogau, Wihl v. Leipzig, Solterborn v. Braunschweig, Rapp v. Pforzheim, Konrad v. Bamberg, Rosenheimer v. Halle, Gebier v. Rosenberg. Lieberich v. Wolfenbüttel, Kellermann v. Breslau, Bindewald v. Söln, Liesau v. Hamburg u. Schults u. Wies v. Frankfurt; Hr. Dr. Heß v. Berlin. Im deutschen Hof; Hr. Schnitzel, Acceff. v. B-utheim; Hrn. Kaust. Hesse v. Riedor, u. Spier v. Alsfeld; Hr. Bins, Privatm. v. Bischoffen. In der Sonnt: Hr. Martin, Schmied v. Niederaula; Fri. Weber v. Hirzenhain; Hr. Molzer, Musik, v. Fulda; Hr. Franck, Bergm. u. Fr. Petersohn v. Södel; zpr. Rühl, Spedit. v. Herbstein; Hr. Rausch, Fuhrm. v. Großeneichen: Hr. Adelmann, Tüncher v. Weinheim. In der Rose: Hr. Knaurer, Bierbr. v. Schönfeld; Hr. Niepert, Oecon. v. Lauterbach; Fri. Schneider v. Ringshausen; Hrn. Geschäftsl'. Schier v. Merlau, Sohl u. RüdingShausen n. Jung v. Embach; Fcl. Jung ».Langen; Hr. Ohntsheim, Metzg. v. Alsfeld; Hr. Schäfer, Unteroffiz, v. Friedberg. Geld-Co«rs vom 21. Januar 1864. Locales. Pistolen..... ditto Preußische. Holl. ff. 10 Stücke Ducaten..... ff. 9. 37j-38z „ 9. 55-56 „ 9. 45-46 „ 5. 33-34 Engl. Sovereigns Preuß. Thaler . . 5 Franken-Thlr.. Pr. Eaff.-Scheine ff. 11. 43-47 " 1. 441-45. 20 Frankenstücke. „ 9. 19-20 Dollars in Gold „ 2. 25-26 Eine Anfrage in Nr. 3 d. BlttS. veranlaßt uns, einige Worte wohlgemeinter Belehrung mitzulheilen über ein Vorurtheil, Vas schon manchen hiesigen Bürger zu Ausgaben verleitet hat, die nicht nur eine unnütze, sondern hier unv da wohl auch eine empfindliche Belastung res Familienbudjcts sein mochten. Wir meinen bas Vorurtheil, daß es für Knaben, die zur Zeit in die Realschule eintreten sollen, nothwendig sei, vorher eine sog. Vorbereitungsschule für diese Anstalt zu besuchen. Wenn es unsere Absicht ist, zu beweisen, daß diese Ansicht nur aus einem Jrrlhumc beruht, so versteht cs sich von selbst, vaß wir uns nur an biejenigen Ellern wenden können, bei denen dieselbe eben nichts Anderes als ein Jrrthum ist, nicht aber an ene dle nur der herrschende» Mode oder dem Grundsätze huldigen l „Was nicht viel koster, ist auch nicht viel werth." Der Eintritt der Knaben in Die Realschule geschieht frühe |len« nach zuruckgeleglem 10. Lebensjahre. Als Bedingungen der Aufnahme findet sich nach einer Reihe uns vorliegenver Pro- gramme jener Anstalt festgesetzt: Geläufiges Lesen und Schrei- ben deutscher und lateininischer Schrift, ziemliche Sicherheit in der Rechtschreibung unv Kenntniß ver vier Species im Rechnen. Alles Vies leistet aber vie hiesige Bürger-Knabenschule bis zu jenem Alter ver Kinder in voüstänvigem Maaße und muß es nach den dem Unterricht zu Gründ liegenden Lehrplänen leisten. Wenn auch nur äußerst selten ein Bürger hiesiger Stadt Gele- geirgett genommen hat, sich durch Besuch der jährlich stattfin- benben Prüfungen zu überzeugen, so werden voch diejenigen Herren Venen von Amts wegen die Aussicht über Vie Bürgerschulen übertragen ist, und deren Amtsrhärigkelt in dieser Beziehung eine Garantie für die Leistungen der Schule bietet, nicht anstehen, die Richllgkeit oorger Behauptung zu bezeugen. Also genügt die Burger-Knabenschule als Vorbereitungsschule für vie Realschule vollstanvig unv mutz ihren Leistungen nach genügen. Man wirv uns aber entgegnen wollen: In ven städtischen Schulen lernen die Knaben weder Latein noch Französisch, was doch Beides rn der Realschule gelehrt wirv. Allein man bedenkt badet nicht, baß ja der Unterricht in diesen Sprachen in der vierten Klasse ver Realschule, also mit dem Eintritt in diese, erst von ven Elementen an begonnen, keineswegs aber einige I Kenntniß derselben bei der Aufnahme schon vorausgesetzt ooer verlangt wird. Ja, wem nur einigermaßen ein Urtheil darüber zur Seite steht, der wird cinsehen müssen, daß während der ersten Schuljahre der Unterricht in solchen Dingen, wie Französisch, Latein rc. nur auf Kosten eines gründlichen Fort- Ichritts ln ven nothwendigstcn Lehrgegenstänven, als Lesen, Schrei- mn, Rechnen, Orthographie, geschehen kann, unv vaß alles über dieses Maaß hinausgehende nur störend, zerstreuend, ver. flachend auf Die geistige Entwicklung des Kindes einwirken muß, also vom Uevel ist. Den wirklichen Nutzen des Unterrichts tn jenen 'Nebenfächern kann man aber nicht gering genug tapiren, man mußte Venn hoch anschlagen, sagen zu können; Mein Kiub lernt Französiich rc. Wir glauben darum venMigen Eltern, die beabsichtigen, ihre Söhne ver Realschule zu übergeben unv vie seither der Lcemung waren, vaß ver Besuch einer sog. VorbereitungSschule zu Viescm Behufe nothwenvig sei, die Versicherung geben zu dürfen, vaß sie ihren Zweck ebensogut erreichen, wenn sie ihre Bürger - Knabenschule zur Vorbereitung überlassen. Wollen sie aber doch einen factischen Unterschied, den mancher Familienvater zu berücksichtigen Ärunv haben dürfte, kennen lernen, so ist es der, daß das Schulgeld in der städtischen Knabenschule jährlich 2 fl. 40 fr. beträgt, während der Beirag desselben in einer sog. Vorbereitungsschule wohl durch vie Erfahrung bekannt genug sein dürfte. iWCiCrlEi ®*"' °b°ns° alle übrigen zollamtlich-« Brühl scheu Univ.-Buch- und Stemdruckerei (Fr. Cyr. Pietsch) in Gießen, Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. 2>rurf und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Erscheint w mäßige M 8 Ba an dessen Gi E 203) gericht zu Löb Ro nach dem 59 fr. Concursp Diejenige gründ A können g so gewiß Dom anberaun zumelden ohne ein beeret vo werden s Grsinl Groß J 147) des Gast Hausen, den Schi Verklagt wird bei ber'Besi Wr im 1