AlyeigeblM für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 36 Et., für Auswärtige tritt der vorschriftsmäßige Poiiauffchiag hin,u. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Ervedttion (Eansteiberg Lit. B. Nr. 1). Jfä 22. Mittwoch den 16. März 1864L Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. 704) Vom 15. v. MtS. an werden nachstehende Posten, wie folgt, abgefertigt: von Gießen nach Lauterbach um 3 Nachm., „ Grünberg nach Homberg um 6 Abds., „ Ruppertenrod nach Aisfeld um 710 Abends. Frankfurt a. M., den 8. März 1864. General-Direktion der Großherzoglich Hessischen Posten. Freiherr von Schele. vdt. Wilcke. Versteigerungen. Vergebung von Grabenarbeiten im Gießener Stadtwalde. 679) Donnerstag den 17. März 1864, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstsordernden vergeben werden, als: 150 Klafter Schneißengräben, veranschlagt die Klafter zu 3 fr., 90 Klafter Hauptabzugsgräben, veranschlagt zu 3 fr. für die lauf. Klafter, 100 Klafter Schlitzgräben, veranschlagt zu 2 fr. für die lauf. Klafter. Gießen, den 10. März 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.____________ Pferd-Versteigerung. 656) Donnerstag den 17. März, Vormittags 10 Uhr, wird in der Gendarmerie - Casernc dahier ein ausranairtes Dienstpferd gegen daare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 9. März 1864. Großherzvgl'.cheS Gendarmerie - Divisions- Commando Oberhessen. v. Hombergf, Rittmeister. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 699) Montag den 21. und Dienstag den 22. März d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikt Ameisenbcrg, folgendes Holz öffentlich versteigert werden, als: 20% Stecken Buchen-Scheidholz, 3 „ Eichen- „ 15% „ Aspen- „ 8% „ Buchen-Prügelholz, 119 „ Eichen- 53% „ Aspen- 2% „ Birken- 1 „ Kirschen- „ 1 „ Ravel- „ 13 „ Buchen-Stockholz, 68% „ Eichen- „ 12 „ Aspen- „ 800 Wellen Luchen-Reisholz, 2950 „ Eichen- „ 1200 „ Aspen- „ 225 „ Radel- 125 „ Birken- „ 528 Eichen-Stämme mit 5305 Cubikfuß, 42 Birken- „ „ 423 II 9 Kirschen- „ „ 112 II 5 Aspen- „ „ 76 V 33 Radel- „ „ 881 u 391 Eichen-Stangen „ 1391 II 12 Birken- „ „ 53 II 9 Ravel- „ „ 56 II Die Zusammenkunft ist auf der Haupt- schneiße zunächst der Psarrschnciße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird ! Zahlungsfrist bis 1. September d. I. ge- : stattet. Das Brennholz wird am ersten und das Bau- und Werkholz am zweiten Tage versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden befannt machen zu lassen. Gießen, den 12. März 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 716) Mittwoch den 23. März, des Morgens um 10 Uhr, sollen in dem Distrikt Todmal: 58 Stecken Birfen-Prügelholz, 47 „ „ Stockholz, 65 „ „ Reisholz, versteigert werden. Bemerft wird, daß sich unter dem Prügelholz Haufen befinden, welche sich zu verschiedenem Werfholz eignen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Michaeli d. I. gestattet. Königsberg, am 14. März 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. K r a u s k o p f. Holzversteigerung. 703) Montag den 21. März l. I. soll in der Freiherrlich von Zwierleinischen Försterei Winnerod, in den Distrikten Buchwald und Burg, nachverzeichnctes Holz öffentlich versteigert werten, als: 85 Stecken Buchen-Scheidbolz, 9 „ „ Prügelholz, 65 „ „ Stockholz, 7900 Wellen „ Reisholz, Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr im Buchwald. Winnerod, am 14. März 1864. Der Förster: Sänger. Bau holz-Versteigerung. 715) Montag den 21. März l. I. lasse I ich in meinem Privatwalde in der Gcmar- ! kung Hausen, Distrikt Waldeck, ganz nahe an der Chaussee von Hausen nach Gießen, nachfolgendes Bauholz, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht wervenven Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigern, als: 21 Fichten - Stämme, Streckholz, von 6 bis 9 Zoll Durchmesser und 50 bis 68 Fuß Länge, mit 431 Cubikfuß, 114 Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 22 bis 58 Fuß Länge, mit 348 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist Bormittags um 10 Uhr in obigem Walvdistricte. Großen-Linden, am 15. März 1864. Georg Schmidt. Holzversteigerungen. 714) In der Oberförsterei Rabenau kom- men an den unten näher bezeichneten Tagen die nachstehenden Holzsortimente zu Versteigerung. 1) Montag den 21. März aus dem Di- stricte Kippernhölle: 15400 Wellen Buchen-, Eichen- u. Weiches- Reisholz. Die Zusammenkunft ist 1 Uhr Nachmittags im District Kippernhölle an dem Fuß- weg von Kesselbach nach Allertshausen. 2) Dienstag den 22. März aus dem Distrikte Eicbwald und Antreffcnkopf: 142 Stecken Buchen-Scheidholz, 2% „ Eichen- „ 57 „ Buchen-Prügelholz, 11 „ Eichen- „ 44 „ Buchen-Stockholz, 5*/2 „ Eichen- „ 2650 Wellen Buchen-Reisholz, 450 „ Eichen- „ 2000 Cubikfuß Eichen-Stammholz. Die Zusammenkunft ist V,9 Uhr Morgens auf der sogenannten Kirchhofwiese zwischen den Distrikten Amenhäuserhecke und Eichwald. Londorf, am 14. März 1864. Der Oberförster: ______________Hoppe. Versteigerung von Mühlengeräth- schaften. 700) Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, sollen von der hiesigen früheren Ghpsmühle folgende Gegenstände, nach den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden: 1) eine Wasserravswelle von Eichenholz, 20 Fuß lang und 20 Zoll im Durchmesser, mit Anwellen, einem Kreuzzapfen mit Gußlager und einem Ring- zapfen mit Steinlager; 2) ein Wasserrad (Sackrad, mittelschläch- tig), 22 Fuß lang, 5 Zoll im Durchmesser und 22 Zoll im Lichten breit, die Kränze von Eichen- und die Schaufeln von Buchenholz, mit Verbindungsschrauben; 3) eilt Mahlgebiet von Eichenholz, 20 Fuß lang und 8% Fuß breit, mit 4 Docken und Tragscheiv; 4) ein Slampftrog von Eichenholz, 7 Fuß lang, 27 Zoll breit und 22 Zoll hoch, mit eisernem Rost; 5) sechs Stampfer von Buchenholz, mit gußeisernen Schuhen; 6) zwei Docken, a 9 Fuß lang, 20 Zoll breit und 5 Zoll dick, von Eichenholz; 7) 39 Stück ausgehauene Wafferrads- schaufeln, ä 34 Zoll lang, die Ravschaufeln 15 und die Setzschaufeln 6 Zoll breit, von Buchenholz. Laubach, den 9. März 1864. Löffler, Gräflicher Bauaufseher. Holzversteigerung im Lollarer Gemeindewalde. 661) Donnerstag den 17. März, ves Vormittags 8% Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Pfaffenstrauch, nachbenannte Holzsor- timente öffentlich versteigert werden, als: 39 Stecken Eichen-Scheidholz, 3’4 „ Kiefern- „ 16 „ Eichen-Prügelholz, 17 „ Kiefern- „ 35 „ Eichen-Stockholz, 17'/2 „ Kiefern- 1600 Wellen Eichen-Reisholz, 1850 „ Kiefern „ 80 Eichen-Stämmc mit 3549 Cubikfuß, 173 Kiefern- „ „ 3217 14 Eichen-Stangen „ 6 „ 27 Kiefern- „ „ 146 Die Zusammenkunft ist in dem genannten Waldvistricte, in der Nähe des Fürstlich Braunfels'schen Hofes Heibertshausen. Lollar, den 9. März 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. Feilgebotenes. Feinstes Schwungmehl, per Pfv. 6 j kr. Vorschußmehl, per Pfv......6 ,, empfiehlt (724) August Noll, im Stern. 635) Von doppelt gereinigtem Trauben-Zucker habe ich wieder neue Sendung erhalten. L. Jahr eis. 628) Hanauer Dnng-Gyps bei Emil Pisto r. Z Schlichtbürsten, das Paar zu 24 kr. und höher, für deren Haltbarkeit garantirt wird, empfiehlt Bürstenmacher Winter. 3114) In Folge ihrer vorzüglichen Wirkung gegen katarrhalische Hals- und Brust, beschwerden, Husten unv Heiserkeit nehmen die Stollwerck’schen Brust - Bonbons unter allen ähnlichen Hausmitteln bis jetzt den ersten Rang ein. Die zahlreichen ärztlichen Empfehlungen und die zuerkannten Preis- und Ehren- Medaillcn sind hiervon thatsächliche Beweise. Obige rühmlichst bekannte Brust-Bonbons sind in Original-Paketen mit Gebrauchs- Anweisung ä 14 kr. stets vorräthig in Giessest bei C W. Dietz am Markt, Iticll bei H. C. Bingmann. 717) Bux, den Korb voll zu 18 kr., verkauft Peter Herbert, Schloßgaffe Lit. A. Nr. 194. 712) Feinstes Schwung- und Vor- schußmehl empfiehlt Emil Noll. 705) 20 bis 25 Malter Kartoffeln, sowie eine Partie Korn- und Gerstenstroh, verkauft B. Loos, am Markt. Frische Sämereien in bester Qualität emfiehlt zur geneigten Abnahme Theodor Loos, Neuenweg. 719) Unterzeichnete empfiehlt ihr Lager von Stiefeln und Schuhen, in Leder und Zeug, für Herren, Damen und Kinder. PH. W. Löb er Wittwe, Neuenweg B. 144. WWWWAWAAWWMAWMAMAMWWMWWWAWZ | Ausverkauf! | M 725) Frühjahrs-Mäntel, sowie Taffet-Mantelets und M M Mantillen, verkaufen wir unter den Fabrikpreisen, da wir diesen W D Artikel nicht mehr fortführen werden. M H Jacob Landauer L Söhne. M SUWWWWAWWMWAWSAWADWWWMWMWWW Beste unv Billigste. Maschinen nebst sp-cieller Gebrauchs. Anweisung zur Klärung von: 8-12 Uhr 18 bis 25 Quart pro Stunde 5 Thlr. 30 brs -40 Quart pro Stun worauf nachmittags von 2—5 Uhr SO bis 60 „ „ „ 10 „ — SO ,, 100 „ u » " Schlußfeier. Vermischte Anzeigen. veg. Hüben, 44. ff ff ten H. Wessels, G. Wenke, and Vor» l Noll. Kartoffeln, erstenstroh, Markt. ff ff Hansa, Amerika, zu 18 kr., ert, Nr. 194. und D esen D Anabenlehranstalt des Dr. C. Laildmann. ichen Wir- and Brust, nehmen die lonbons a bis jetzt pfehlungen >d Ehrende Beweise. t-Bonbonr Nebrauchs- jig in am Markt, nnn. Direkte Gelegenheit zwischen Bremen und New-Durk. 711) Einem geehrten Publikum mache ich : hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich das ■ von meiner verstorbenen Mutter seither be- 2—4% Uhr, und Samstag den 19. März, vormittags von Zu diesen öffentlichen Prüfungen, sowie zur Schlußfeier, werden nebst den Eltern und sonstigen Angehörigen der Schüler alle Freunde der Jugendbilvung ergcbenst ein- geladen. Das Prüfungslocal ist im städtischen Schulhause, Oswald's Garten, eine Treppe hoch, im Saale rechts. 713) Die öffentlichen Prüfungen an der früher von Herrn Professor Dr. Schwabe Gefällige Aufträge effectuirt prompt: , Ingenieur Hudson s Hanpt'Agentur in Cöln am Rhein, Bayenstraße 29. (Alleiniges Commissions-Lager für Deutschland.) n, für deren fehlt ! i n t e r. abgegeben und mit Beginn des Frühjahrs bebaut werden. Zugleich wird bemerkt, daß derselbe frisch gedüngt ist. Wilhelm Rühl, im Russischen Hof. Mühlenverkauf. 702) Eine Mühle mit sechs Mahlgängen und einer Oelmühle, an einer Station der Main-Weserbahn, in fruchtbarer Gegend mit einer Wiese unv zwei Gärten, steht zu verkaufen. Die Hälfte des Kaufgeldes kann stehen bleiben. Auskunft gibt Administrator Zeiß zu Marburg. ___________ triebene Federn-Reinigungs-Gefchäft für Vie Folge fortbetreiben werde und verspreche ich, alle mir zu Theil werdenden Aufträge billigst und auf das Pünktlichste und Beste auszuführen. Henriette Tippel, bei Wittwe Gail in der Flügelsgasse. am 9. April, „ 23. „ „ 7. Mai, i 686) In meinem neu erbauten Hause sind mehrere Logis, bestehenv aus 4 Zim- > mern, Küche, Keller, Holzplatz und Mit-! gebrauch der Waschküche, zu vermiethen und; am 1. Juli beziehbar. Auch kann bei jedes i Logis ein Theil Garten, welcher sich unmit- , telbar in der Nähe des Hauses befindet,; Geschäfts-Empfehlung. 698) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß sch mich dahier als Schuhmachermeister etablirt habe und verspreche ich, alle mir zu Theil werdenden Aufträge auf das Pünktlichste auszufuhren. Meine Wohnung befindet sich bei Herrn Faß in der Maigasse, Thomas Schneider, Schuhmachermeister. 723) Es wurde ein Theil von einem i ~ ~ silbernen Strick-Etuis verloren. Man bit- [ 695) Em kleines FE'l-enlogts wird tet, dasselbe gegen eine Belohnung in der alsbald zu miethen gesucht. Näheres be Neustadt Lit. D. Nr. 40 abzugeben. der Expev. v. Bltts. Wichtig- Erfindung für * Vatentirte Schnell - Klar - Miaschnre» 3143) Genannte Maschine zeichnet sich eben so s-hr Vurch ihre Einfachheit int Gebrauche, als überraschenden Erfolge aus. Alle trüben Flüssigkeiten, als : Wasser, Wein, Ster, Cyver, Essenze, Extracte, Liqueure, Spirituosen, Safte, Laugen,^selbst Oe re., fcem L cxflnuar r 3. von dem gegen- werden sofort sonnenklar hergestellt, ein Erfolg, welcher wurch die besten ch 3% ; ^artigen Vorsteher geleiteten Lehranstalt Gallerten erst nach längerem Lager erreicht werden kann; selbst da, wo kein Klar-Mtttel mehr wirkt, wird durch jene Maschine vollständige Glanzhelle erzielt. V Die Maschine nutzt sich nicht ab, kann nach bloßer Reinigung 'N fnschem - von einer Flüssigkeit zur anderen benutzt werven und ist somit gleichzeitig das Sicherste, Das neutrale Segelschiff Adler, Capitän W. H. Wenke, am 30. März. Elise unv Mathilde, Capitän G. Norvenholv, syRnfiVr Freitag den 18. März, vormittags von ’1EI 9—11% Uhr und nachmittags von „ '21. „ Julius Wallach in Gießen. s. Pfv. 6z kr. • - 6 „ Stern. reinigtem tder neue hreis. bei Pist 0 r. „ New-Bork, „ U Näheres bei dem concessionirtcn Agent 221) Mehrere Wagen Dung sind zu verkaufen. Das Nähere bei der Expediton dieses Blattes. _______________ 726) Zunächst der Schoor ist ein Garten nebst varanstoßendem Acker, welcher an Vie Wieseck grenzt, zu verpachten oder auch zu verkaufen. Näheres Nr. 72, Seltersweg. Daselbst ist auch Erbsenstroh zu verkaufen. 721) Ein Hausen Mist ist zu verkau- fen. Näheres bei der Exped. v. Bltts. 722) Ein gut möblirtes Zimmer, mit j oder ohne Cabinet, ist zu vermiethen Sei- tersbcrg Nr. 9’/4 Parterre. 718) Das von Frau Dr. Wolf be- wohnte Logis Lit. A. Nr. 93 am Aster- weg ist anderweit zu vermiethen. Das Nä- j Here bei I. Bramm in der Schulgasse, f 693) In Lit. C. Nr. 177 ist eine Fa-1 milienwvhnung zu vermiethen. V e r m i e t h u n g e n. 727) In dem von Grolman'schen Hause in den Ncuenbäuen sind auf nächstes Semester zwei möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 707) In meinem Hause in ver Löwen- gaffe ist eine Stube zu vermiethen. Auch ist bei mir eine frischmelkende Ziege zu ver- kaufen. ________ Ph> Simon. 406) Im Brühl'schen Hause, in ver Nähe ver Aula, ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. am ^DjfK.Dampfschiffe des norvdcutschen Lloyd fahren ebenfalls unter neutraler Flagge. Die nächsten Expeditionen erfolgen: Dampfer Breme», Capitän E. Mayes, H. I. v. San 701) Die hiesige israelitische Gemeinde sehnt sich schon seit einer Reihe von Jahren nach einem neuen, würdigen Gotteshause und in der That ist die gegenwärtige Synagoge durch ihre Lage und Einrichtung ein Ort, der eher die Religion schändet, als ehrt. Trotzdem läßt der Cultusvor- stand die religiösen Angelegenheiten ihren alten Schlendrian fortgehen, der Vorstand bekümmert sich nicht um die Hebung eines veralteten Gottesdienstes, er sorgt nicht für Beseitigung so mannichfacher Uebelstände — er ist vollständig indifferent und thatlos. Die Folge davon hat gezeigt, daß in der israel. Gemeinde Gießens alles religiöse Leben geschwunden ist. Wir wollen hier nicht weiter erörtern, wie die Vorgesetzten anderer Gemeinden mit Liebe und Eifer ihren Pflichten obliegen, wir bezwecken nur, hiermit den israel. Gcmeindevorstand dahier öffentlich aufzufordern, das alte Projekt bezüglich des Synagogenneubaus seiner endlichen Verwirklichung entgegenzubringen, wir fordern ihn auf, einem dringenden Bedürfnisse baldige Abhülse zu leisten und der Gemeinde zu beweisen, daß es ihm um die Erreichung eines edlen Zweckes ernstlich zu thun ist. Der mehrseitig gemachte Einwurf, daß die Kosten der neuen Synagoge die Gemeinde zu sehr in Anspruch nehmen würden, ist genug als unstatthaft bezeichnet worden, die hiesige israel. Gemeinde ist wohlhabend und zahlreich, die etwas erhöhten Umlagen werden keinem Mitgliede zur Bürde und haben wir die Ueberzeugung, daß der Bau einer neuen Synagoge von der Mehrzahl der Gemeindemitglieder auf das Lebhafteste gewünscht wird. Sollte der jetzige, erbärmliche Zustand keine Aenderung erfahren, so werden wir doch nicht ermüden und dem religiösen Verfall der Gemeinde entgegenzuwirken suchen, wir werden Details an die Oeffentlichkeit ziehen und nöthigensalls bei der Regierung eine Beschwerde eingeben, um die Vorgesetzten der Gemeinde zu einer gewissenhaften Erfüllung ihres Berufs auffordern zn lassen. Mehrere Gemeindemitglieder. Neunzehnter Jahresbericht des Vereins zur Unterstützung armer Kranken vom Lande (1 8 6 2.) Im Unglück bewährt sich das Gute. Diese Regel bestätigt auch dieser Bericht. Selbst ver schwerste Verlust, der Tod der hohen Schutzfrau, der Großherzogin Mathilde, in fast gleichzeitigem Zusammentreffen mit anderen herben Erfahrungen, dem Ausbruch einer Blatternseuche, und den wiederholten Versuchen ehemaliger Freunde des Krankenhauses, die Hemmung seiner Ent- Wickelung auf amtlichem Weg zu erzwingen — so schmerzlich diese Erfahrungen sein mochten, ste scheinen das Denkmal einer unvergeßlichen Fürstin in seinen Fundamenten nicht erschüttert zu haben. Der hochherzige Erbe der Allerhöchstseligen Großherzogin, der Allcrdurchlauchtigste Großherzog Ludwig III. hat das Protectorat des Mathilden-Landkrankenhauscs über- nommcn und seine väterliche Meinung mit einem Geschenk von ein tausend Gulden besiegelt. Die Blatternseuche wurde in wenigen Wochen folgenlos ausgerottet; und der gute Ruf des Hauses durch die gründlichste amtliche Untersuchung bestätigt und befestigt. — Die Vereinskasse hat in 1862 gegen 10,000 fl. umgeschlagen. Schenkungen und Vermächtnisse, wie die des Herrn »Konsuls Schley, I. K. H. der Prinzessin Ludwig, ter Fräulein Kleist re. haben die Summe der Passiva vermindert. — 137 hessische Landgemeinden haben Verträge zur Verpflegung ihrer Kranken abgeschlossen, 346 Kranke haben die gesammte Hospi- talpflcge in meist schweren Erkrankungen genossen, 22,980 Pflegtage wurden an die Kranken sammt dem Wartpersonal in 1862 gewährt, 114 Operationen aus allen Gebieten rer Wund- und Augenheilkunde mit großentheils schönen und bemerkcnswerthen Erfolgen ausgeführt. Die Sterblichkeit im Hause betrug nach Abzug der absolut unheilbar eingebrachtcn Krankheitsfälle 3 Procenl des Krankenstandes. Die billigen Pflegbedingungcn dauern fort, und wird dem Vernehmen nach der nächste Bericht Kund thun, welche neuen Schritte zur inneren Vollendung des Mathilden-Landkrankenhauscs geschehen sinv. Zur Nachricht. 678) Donnerstag den 17. d. Mts. schicke ich wieder einen Transport zum Färben an die Bl o ch'sche Hofschön färbcrei in Darmstadt ab. Zugleich wird bemerkt, daß von jetzt an in genannter Färberei auch Wollen- und Seidenstoffe nach Mustern gedruckt und Federn gefärbt und gekräuselt werden. I. Schlund, Schloßgasse. 709) Unterzeichnete wünscht mit einem soliden Manufactur-, Woll- oder Tapisserie- Waarcn-Geschäft in Gießen in Verkehr zu treten und bittet hierauf Rcflcctircnde um briefliche Mittheilung unter Angabe von Referenzen. Die Schmidt'sche Waldwoll--Waaren- Fabrik in Remda am Thüringer Wald. i 706) Forderungen an mich bitte ich I durch Einsendung von Rechnungen bis zum ' 20. März bei mir geltend machen zu wollen, da ich Ende dieses Monats mit meiner Familie nach Basel überzusicdeln gedenke. Carl Ernst Emil Hoffmann. 694) Für einen Lehrling ist bei mir eine Stelle frei. Julius Noll, Golt- und Silberarbeiter. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. ss des Anzeigeblatts. Vermischte Anzeigen. 710) D i e . Lebensverflcherungs-Gesellschaft zu Leipzig, im Jahr 1831 auf Gegenseitigkeit und Oeffentlichkeit gegründet und beaufsichtigt von einem König!. Commissär, hat sich im vergangenen Jahre eines reichen, alle früheren Jahre beveutend übersteigenden Zuganges an neuen Mitgliedern zu erfreuen gehabt, wodurch der Mitglieterbcstand Ence 1863 auf 6805 Personen versichert mit 13 Millionen 105,750 Gulden 9tß,e9®eqt'n eine Einnahme für Prämien und Zinsen von über 600,000 Gulden hat tie Ausgabe für 151 Todesfälle nur 280,175 Guiden betragen, weßhalb eine weitere Erhöhung der seit einer Reihe von Jahren fortwährend gestiegenen Dividende erwartet werten darf. . Dividende zahlbar im Jahr 1864: 29 pCt. Unter Hinweis auf vorerwähnte günstige Resultate, auf die bewährte Solidität der obigen Anstalt, ihre Billigkeit unv ihre neuen, den Beitritt erleichternden Vcr- sicherungebediugungen wird dieselbe zum Abschluß von Versicherungen von 100 bis 10,000 Thlr. zahlbar beim Tode oder bei Erfüllung eines vorausbestimmtcn Lebensalters hierdurch angelegentlichst empfohlen von dem Gesellschaftsagenten E. C. Rühl, Gießen. A 665) Einem geehrten Publikum & S» empfiehlt sich zur Vermittelung bei An- 8 Kund Verkäufen von Immobilien. D C. Pietsch I. | k (Bürcau des Dienstmänner-JnstitutS.) & 542) Kuchen- und Eichen-Asche wird stets gekauft. Auch kann dieselbe auf Verlangen im Hause abge- holt werden. Wilhelm Ockel, Tiefenweg. 720) Eine goldene Nadel ist auf dem Wege von der Sonne durch die MäuSburg verloren worden. Der ehrliche Finder wird ersucht, dieselbe bei der Exped. d. BlttS. gegen eine Belohnung abzugcben. 634) Um beiderseitigen Unannehmlichkeiten vorzubeugcn, ersuche ich alle Diejenige», welche noch Zahlung an mich zu leisten oder mit mir abzurechnen haben, solches im Laufe dieses Monats zu ordnen. Gießen, am 9. März 1864. W. E. Heinrich. Auszuleihen. 708) In der Kasse der Firnhaber von Eberstcin - Jordis - Stiftung dahier liegen 100 fl. zum Ausleihen bereit. Leihgestern, am 14. Marz 1864. __________________Wespe, Rechner. 659) 800 fl. liegen tn hiesiger Kirchen- kaffe im Ganzen, oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Staufenberg, am 9. März 1864. Vogel, Kirchenrcchner. 696)" WOfC können zusammen, oder getheilt aus der Kirctenkaffe zu Naunheim auSgeliehen werden. Der Kirchenvorstand. Fremden-Register vom 10. bis 13, März 1864. I n d e n Gasthäusern. Im Rappen: Hr. Wied,find, Justizr. v. Weimar; Hr. Supe, Ingen, v. Wien; Hr. r. Äjlbf, Lisi;, a. Polen; Hr. Schmidtmann, ®jßn>. v. Franke- berg ; Hrn. 9ient. r>. Borchgra e e. Brüssel u. «riglhon v. Dover; Hr. Duglaß, Maj. v. Breslau; Hr. Wolf, Sanit.-Rath v. Warschau; Fr. G-äser v. Langensalza; Hr. Schouvalow, Eeremoniennistr. v. PelerSburg; Hr. Sibilid, Gastw. v. Berlin; - Hr. Strachinoff, Rent. °. Moskau; Hr. Lenger, Bnchh. v. Trier; Hrn. .«taust. Schroder v. Bremen, Nassauer v. Berlin, Bächler v. Kaufbeuern, Jacobsobn n. Magdeburg. Kleist v. Dortmund, Fauwei V. Speyer, Altenberg v. Düsseldorf, Bawing v. Emmerich, Lang v. AngSbach, Schneider v. Cöln, Schiemann v. Bremen, NalhansoN v. Berlin, Keßler v. Limburg, Durst v. Nürnberg. LülteringbauS v. Bielefeld, Frank v. Offenbach, Schamdeck v. Zwickau, Blumenthal v. Rendsburg u. Blum v. Caffel. Im Hrin, Tart: Hr. Schmitt, Stud. v. Bonn; Hr. Klein, Ingen, v. d. Carlshüite; Hr. Haas, Hüllendes, v. Ceblenz; Hr. Weber, Fabrik, v. Eöthen; Hr. Eiserlbeig, Ingen, e. Hannover; Hr. MuhS, Oecon. v. Eorbach; Hr. Dierer I». Fr., Obersstr. v. Bergstadt; Hrn. Fabrik. Kru u. Schreiber v. Oppeln; Hr. Dredmann, Müblenbes. v. Werthheim; Hr. Steigenröd, Bauunternehm, v. Eoln; Hr. Muller, Oberinspecl. v. Dresden; Hr. Winzler m. Sohn, Gutsbes. v. Bredlar; Hr. Kneuper, Priealm. v. Wildungen; Hr. Oberhaus, Fabrik, v. Bergbausen; Hrn. Stud. Rilin u. Moffer v. Berlin, Kramer v. Jena u. Sell v. Halle; Hr. Holtmann, Geh. Rath o. Heidelberg; Hr. D ilmann, Pfair. v. Braunschweig; Hr. Krause, Fabrik, v. Eßlingen; Hr. Jüngst, Gastw. v. Berlin; Hrn. Kaust. Bucker v. Offenbach, Friedrich v. Lörrach, Müller v. Hamburg, Reifenberg v. Stettin, Gehrhardt v. Lennep, Bode v. Gladenbach, Millen b. Bern- Eastel, Großmann v. Allenberg, Maier v. Eoln, Kallenbach v. Münden, Deichler v. Bonn, Eulert v. Schütteln, Herz v. Heidelberg, Wellmanu v. Erflrrt, Sternberg v. Magdeburg, Weillmann v. Dresden, Groß v. Lennep, Kratz v. Duisburg, Lach v. Berlin. Gath ». Altenkirchen, Dremann v. Basel u. Roßwalo u Koch v. Frankfurt. Im Einhorn; Hr. Wenzel, Weinh. v. Bingen; Hrn. Rent. Bollmann v. Berlin u. Graf v. Wendheim m. Fam. u. Dienersch. v. Arolsen: Hr. Frank, Fabrik, v. GaiSdvrf; Hr. Schiller, Privatm. v. Erkürt; Hr. Baron ». Mickler a. Belgien; Freihr. v. Roßmann, Geh. Rath v. Lübeck; Hr. Pfeiffer, G-stw. v. Eaffel; Hr- Mater, Oecon. o. Marburg; Hr. Dr. Wortmann v. Heilbronn; Hr. Schwan, GutSbes. v. St. Goaiöbaosen; Hr. v. Schätzet, Staatsminister v. Anhalt-Bernburg; Hr. v. Wapdorf, Dr. jur. a. Preußen; Hru. Fabrik. Prinz v. Weimar, Wiedmann e. Münden u. Dracken v. Berlin; Hr. Farnmüller, Bürgermstr. v. Dbal-Jtler; Hr. v. Beruer u. Hr. Chanou m. Bedien, v. Pan«; Hr. Kaufmann, Geh. Rath v. Brandenburg; Hr. Dr. Kopp v. Moßdorf; Hrn. Fabrik. Nodotz u. Sonerne v. Manchester, Hartmann v. Beilin u. v. Schwanfeld v. Heilbronn ; Hr. v. Weichenbach, Rent. v. Wangenderq; Hr. Schwan, Weinh. v. Berlin; Hrn. Kaust. Arnsberger v. Hanau, Bernheim v. Bodeuh.im, Urboicher v. Elberfeld. Sug.nd v. Deutz, Mansfeld r. Berlin, Zima v. Ulm, Eollurer u. Altwilt n. Eöln, Schäler v. Berlin, Kirchberger v. Weilburg, Herberger v. Aachen, Domine v. Braunschweig, Fichring v. London, Budinger v. Dietz u. Sizanir v. Frarrkfurt. Im deullchen Hof: Hr. Speier, Kaufm. v. Eisfeld; Hr. Möser, Bürgermstr. v. Eichelsdorf; Hr. Jockel, Fuhrmann v. Grünberg; Hrn. Privall. Maier v. Windecken u Bruch r. Birklar. Im Darmstädter Hau«: Hr. R.isig, Photogr. v. Coblenz; Hr. Tbome, Fuhrm. v. Hommertshausen; Hrn. Leeon. Schanz v, Niedernhausen, Au- mann v. Londorf u. Dietrich v. Rülfenrod; Hr. Lauer, Mecha«. v. Kosen. In brr Sonnt: Hr. Bollbach, Barb. u. Hr. Kraft, Schuhm. v. Rödelheim ; Hr. Gubler, Schneid, u. Hr. Metzgermacher, Brrchb. v. Kirchbeim- boland; Hr. Müller, Oecon. v. Langendoif; Hr. Rausch, Fuhrm. v. Grvßen-Eichen; Hr. Schüßler, Steinmetz v. Oberzell; Frl. Pauli, Köchin v. Bernsfeld. In der Lake: Hr. Starkerd, Schneid, v. Londorf; Hrn. Geschäfts!. Jünger v. Reiskirchen, Braun p. Dreihausen u. Wilhelm v. Oberosteiden; Hr. Hildebrand, Zimmerm. ». Lauterbach; Hr. Oppenheimer, Oecon. v. Oberwiesen. Im Schwanen: Hr. Spamer, Meßg. v. Schotten: Hrn. Geschäft«!. Hermann v. Tübingen, Langgut v. Weiiiiar, Rumpf v. E penrod u Hanau v. Langen; Hr. Zahn, Seisensted. v. Lrtenberg; Hr. Salzmaun, illlusik. v. Fulda; Hrn. Handel«!. Haas v. Eaffel, Arzt v. Michelstadt. Rau v. Echzell u. Kunz v.»Herborn. 3 n d e n Privathäuser«. Bei Hrn. Gg. Ph. Gail; Hr. Küchler v. Frankfurt. — Bei Hru. Schneidermstr. Klo«« : Frl. Bonhof ». Biedenkopf. — Bei Fr. Hofger.- Advoc. Heß: Frl. Dettweiler v. Wintersheim. — Bei Hrn. Joseph Bey- fuß: Hr. Beyfuß ». Darmstadt. Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Frankfurt, den 15. Marz 1864. O r t und Datum. L Verkauft Kaizen. Mittelpreis vom Malter. Verkauft Morn. Mittelpreis vom Malter. Verkauft A e r st e. Mittelpreis vom Atalter. Verkauft Hafer. Ptittelpreis vom Malter. Ä a SB er., kauft rtoffei n. Mittelpreis vom Malter. iMltr? Pflind il. fr. Mltr. Pfund il. kr. Mltr. Pfund fl. fr. Mttr. Pfund fl. kr. Mltr. Pfund j fl. fr. G eßen, 11. Marz .... 12 „ .... 17 200 1( ) 45 16 180 6 58 42 160 5 48 13 120 4 25 61 200 | 2 45 138 J 200 1( 23 90- 180 6 38 80 160 5 30 70 120 4 2 4 200 2 20 Mainz, 1L ..... 200 1 17 — 180 7 10 — 160 5 36 — 120 4 21 200 2 12 652) Coursblatt und Börsenbericht von Marcus Heinrich Dudge. 4%% Metalliques 5O/o 5% Englische in Lst. ä 121 5% „ „ „ ä 1162/3 5% National 5% Venetianer 3>/z% Staatsschuldscheine 4%% „ 5% 5% 4%%. n 5°/o Rente 4%% Obligationen Papier. Geld. , | esterr. 100 fl. von 1858 „ 100 fl. „ 1864 „ 250 fl. 4% „ 1854 „ 500 fl. 5% „ 1860 chwedische R- 10 adische fl. 50 „ fl. 35 armstädter fl. 50 „ 6. 25 urhess. it Rthlr. 40 assauer fl. 25 ardinier fs. 36 aiiänder ä fs. 45 Papier. Geld. iere. Oesterreich Preussen Russland 1 "Finnland Italien Belgien 51% 59 77%- 65% 861/2 84% 68 IOO1/4 97% »J. (D GD <1 C5 <1 Oi IC OCDCCCC^M 1 --Sf ! 1 I I I C 1 rfz. J 1 I N 1». N ® N 1 • Loose. Ö s 1 B E K N S F 129 92% 73 77% 9% 112% 133 37 64% 36% 61 12% 128-/2 92% 77% 52% 36% 33% Staats - Pap I Schweden Boyern Würtemberg 1 Gr. Hessen 4%% n 4’/2% Pfandbrief-Obligationen 4°,o Obligationen 3 %% 40/0 4% 5“/0 3 i/2°/o Stadt Giessener Oblig. 40/n 95% 95% 95 94% 100 101% 95% ! 99 102% lOl'/S 93% 98% , No_teil 5 Wechsel in Actieil. (.eld-Sorten g sftddeutscher Neuchateller fs. 10 Ansbacher h fl. 7 Oestferr. Bank-Actien „ Credit- „ 5% Elisabeth- „ 5% Böhmische „ 4 %% Bayer. Ostb. vollbez. 4%% „ „ 50% Einz. 1 Amsterdam fl. 100 k. S. . I Berlin R. 60 k. S. •A LL 12% 11% 762 178% 109 100>/j 759 178% 108% 65% 110% 110‘/4 — 104% Priorltüt«- Obligntionen. ______________ Baden 31/2% Obligationen n ' 4% n Kurhessen 4% „ Nassau 3 o , » » „ 4%% „ Luxemburg 4% » N.-Amerika 6° o „ per 1881 „ 6% „ „ 1882 , 5% „ „ 1871 3% Livorno | 3°j Südbahn t 3lj/o Staatsbahn I 4% Hessische Ludwigsbähn ; l°/o n " \ 5°, o Elisabeth I. I 5% „ IL > 5% Toscaner \ 50 0 Lloyd I. Zinsen in Silber ' 5% „ IL » » » 74 93% 10" 100 91% 99 102% 90% 67% 64% 45% 50% 50% ! 93% : 78% 72% j 76% 1 — ! 76»,'4 III | . 1 S'l i L i ■ J । f । -r- QXl'tf b* O C9 CT> 0 o> cd to «iCöln R. 60 k. 8. 1 v -0 ® \ Bremen R. 50 Gold k. 8. | S T ] Hamburg M. B. 100 k. 8. \ •* \ Leipzig R. 60 k. 8. / "2 Z Ä | London Lst. 10 k. 8. 1 Js S -J? J 1 Paris Fr. 200 k. 8. 1 P t: *2 f Wien fl. 100 k. 8. J r .ü Jj \ Discono ; ° Wechsel auf New-York und auf alle s ce sind stets coursmässig bei ajir zu Raben. Pistolen und Imperiales i Preuss. Friedrd'or \ Holl. fl. 10 Stücke * Ducaten \ 20 Francs-Stücke 1 Engi. Sovereigns I Dollars Preuss. Scheine ' div. Cassen-Scheine — 104% 96% — — . 88% - 1 104% - 1 U8% - : 93% . 98% i 98% i - 1 4% onstige Amerikanisoho fl. kr. 9 39-40 9 56-57 9 46-47 ' 5 33-34 9 20-21 jll 44-48 2 261/3-27% 1 44%-45% ' 1 44% Uie bessere Stimmung, welche bereits seit unserem letzten Berichte die flauere Strömung verdrängte, machte diese Woche grössere Fortschritte. Neue Versuche Englands eine Conferenz zu Stande zu bringen, wurden als Ursache der Besserung hervorgehoben. Im Allgemeinen neio-t sich das Publikum mehr der Anschauung zu,, dass auch dieses Frühjahr europäische Verwickelungen nicht zu erwarten, sind. An heutiger Börse setzten Oestr. Effecten ihre steigende Bewegung fort und schliessen bei grossem Umsätze fest. 6% Türkische Bonds wegen der bevorstehenden bedeutenden Ziehung an allen europäischen Weltmärkten sehr gesucht, um so mehr, da durch die letzte in Paris negocirte Anleihe die Mittel zur Zahlung bereits parat liegen. Von unserer Börse aus werden täglich Aufträge zum Kauf nach Amsterdam gegeben , da hier kein Material am Markte ist. Das Privatpublikum ist mit Kauf von Amerikaner wegen der bevorstehenden neuen Einmission hier und an den auswärtigen Börsen etv^as zurückhaltender geworden. Nachdem gestern die sehr ungünstigen Wechselnotirungen eintrafen, gestaltete sich die Flauheit in eine Panique, welche heute jedoch einer besonneneren Stimmung wich, so dass die heutigen Notirungen wieder mit dem New-Yorker Course annähernd übereinstimmen. Prioritäten fanden weniger Beachtung wie seither, Italienische flau. Oestr. Standesherrliche Effecten fortwährend sehr gefragt und wenig Material am Markte, Süddeutsche unverändert, Wechsel angenehm. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch, und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.