AiycigMst! c hi Mittwoch Len L. September Jß 72 per Pfund fr. Fleischtare per Pfund fr. - .. *4 desgleichen ausgelassenes . II H Brod t a jt e. Städte und Orte des Kreises und da« Pfund Fleisch um 2 Heller billiger Pfund 2( Loth 5 4 9 15 14 10 16 20 24 18 30 24 22 H !• ff n tf n H ii 2) Für die ist der Laib Brod fr. 5i 10z 61 121 chan iiaz nisdioi ( Ochsenfleisch . Kuhfleisch . . Rindfleisch . . Kalbfleisch . . Schweinefleisch Hammelfleisch . Schaaffleisch . Leberwurst Bratwurst . . Schwartenmagen Blutwurst . . geräucherter Speck Schinfen . . Dörrfleisch für die Stadt und -en Kreis Gießen ordinäres 1 '/, Gerste, und - 6cftefiEnb Brod aus ] % Korn-Mehl i "estehenv Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1) für die Proviuzialhauptstadt GieHen: » H andern 16 20 24 26 Quint 1 Wasserweck . . 2 Milchbrod . . t 4, . 2( gemischtes i % Waizen. und | b M 4 * Brod aus I % Korn - Mehl ( ’ 9 Rindsfetl . . Nicrenfett . . Schwiineschmaiiz ♦ // H ♦ „ ft * tt ir ------gnmeitu88; einer Quantität Meisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältnis nicht «ehr «U 1*/, Pfund Zugabe befindlich sein. ____________________________ Amtlicher T hei 1. Gießen, am 1. September 1864. Betreffend: Die Einsendung der Waisenbüchsengelder für 18”/64. Das GroKheHogliche Kreisamt Gießen SN die Großherzoglichen Bürgermeistereien Albach, Allendorf a. d. Lahn, Bersrod, Crumbach, Dors-Glll, Cberstadt, Ettingshausen, Frankenbach, Großen - Linden, Hattenrod, Hausen, Holzheim, Lang-Gons, Lollar, Naunheim, Nieder-Bessingen, Ober-Hörgern, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie wiederholt an die Einsendung der in rubro genannten Gelder binnen 8 Tagen. In Verhinderung veS KreisrathS: Pietsch, Regierung« - Rath. Regierungs - Rath. fön (2836) Lich, 13. August 1864. 4 ge» i totrl dem befi i DVU brii der der inn ttn zwi uni Bo Fü für 24 H del un an jct vor dem Richter der belegcnen Sache errichteten Special-Hypotheken, welchen ihr dingliches Recht ohne Weiteres verbleibt — werden hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche binnen sechs Monaten, vom Tage der Gültigkeit des gegenwärtigen Gesetzes ab, bei dem Richter der belegenen Sache, unter genauer Bezeichnung der verhafteten unbewcg- lichen Sache, nach Vorschrift des §. 7 anzumelvcn und nachzuweisen, widrigenfalls ihre Rechte nur noch gegen den persönlichen Schuldner, beziehungsweise kessen Erben und gegen denjenigen, der das Immobile zur Zeit der eintretendcn Gültigkeit des gegenwärtigen Gesetzes besaß, beziehungsweise gegen denjenigen, welcher, als dessen Erbe in den Besitz des Immobile gekommen ist, nicht aber gegen Dritte ferner ausgeübt werden können und bei späterer Anmeldung ihr Vorrecht vor den bis dahin gehörig angemeldeten Pfand- und Hypothekenrechten verloren geht. §. 13. Nach Ablauf der im §.12 bestimmten Präclustvfrist werben di« int Grundsteuerkataster aufgesührten, beziehungsweise die aus sonstigen Verhandlungen dem Gericht bekannten Besitzer der Immobilien über die angemeldeten Ansprüche vernommen. Die Vorladung zu dieser Vernehmung erfolgt unter dem Präjudize, daß die Eintragung der nachgcwiesenen oder bescheinigten Ansprüche in das Hypothekenbuch in Gemäßheit des §. 15 beim Nichterscheinen des Besitzers stattfinden werde. Sind die Ansprüche weder nachgewiesen noch bescheinigt, und werden sie vom Besitzer auch nicht anerkannt, so wird dem Gläubiger noch eine drei- bis sechsmonatliche Frist zur Beibringung des Nachweises oder der Bescheinigung bewilligt, nach deren fruchtlosem Ablaufe die Anmeldung für nicht geschehen erachtet wird und die im §. 12 gestellte Verwarnung in Kraft tritt. Die Kraft einer Bescheinigung soll auch ein Attest des Prozcßrichters haben, daß der Gläubiger gegen die Besitzer des angeblich verhafteten Grundstücks eine Klage auf Anerkennung des Hypotheken- oder Pfandrechts eingereicht habe, und daß die- selbe zugelassrn worden. ckoxuut Die Eintragung in die älteren Hypothekenbücher vertritt, sofern aus diesen die Forderung und die verpfändeten Grundstücke nach dem Grundsteuerkataster erkennbar sind, die Stelle eines Nachweises. §. 14. Die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen den Ablauf der in den §§. 12 und 13 festgesetzten Frist ist in allen Fällen ohne Unterschied des Rechtszrundes, aus welchem sie nachgesucht wird, ausgeschlossen und jede richterliche Fristerstreckung unzu.läsfig. §. 15. Die Eintragung der zufolge §. 12 angemeldcten Pfand- und Hypothekcnrechte geschieht: 1) vefiniiiv, wenn die Pfandforverung durch öffentliche Urkunden vollständig nachgcwiesen oder vom Besitzer anerkannt wird; 2) nur protestativisch, wenn das Hypotheken- oder Pfandrecht nur bescheinigt und von dem Besitzer nicht anerkannt wird. Cop. Cop. Die §§. 12 bis 15 des Gesetzes vom die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Sommer-Semester 1864. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 10. d. Mts. mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 5. November d. I geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Großherzogliches Landgericht Lich. I. B. d. L.: 8 i m p e r t , Landgerichts - Assessor. e k a n n t m a ch u n g Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: > 6;. Piet s ch > . ,6Nfl 2. Februar d. I., betreffend die Verbesserung des Contracten- und Hypothekenwesens im Bezirke des Justiz-Senats zu Ehrenbreitstein, welche wörtlich also lautet: §. 12. Alle Inhaber von Pfand- und Hypoihekenrcchten an Immobilien, mögen sie auf Willenserklärung, richterlicher Verfügung oder Rechissatz oder auf welchem Grunde immer beruhen — mit Ausnahme der seit dem 1. Januar 1853 2795) Die nachstehende Bekanntmachung des Königl. Preuß. Justiz-Senats zu Ehrenbreitstein wird hiermit auf höhere Weisung zur öffentlichen Krnntniß gebracht. Gießen, den 1. September 1864. Großherzogliches Universitäts - Gericht. H a b e r k o r n. Bekanntmachu n g. Die Wuthkrankheit beim Hzinde betreffend. Nach einer heute dahier eingelangten Nachricht, hat am 3d. Mts. zu Schwalheim und Dorheim ein der Tollwuth dringend verdächtiger Hund Menschen und angeblich verschiedene Hunde gebissen. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 11. v. Mts. (Wzeigeblatt vom 13. dnd 17. v. MtS.) fordern wir noch- malS zur größten Vorsicht und genauesten Befolgung der bestehendengesetzlichen Vorschriften auf. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden angewiesen, sofort durch erpresse Boten hierher Anzeige zu machen, wenn ein der Tollwuth verdächtiger Hund zum Vorschein kommen sollte. Wenn in irgend einer Gemeinde des Kreises Hunde von einem der Tollwuth verdächtigen Hunde gebissen werden sollten, so haben die Local-Polizeibehörden sofort, ohne unsere Verfügung abzuwarten, das Eiti'sperren der sämmtlichen Hunde unzuordnen.. Gießen, Den 5. September 1864. Großherzogliches KreiSamt Gießen. Dir Wirkung der protestativischen Eintragung besteht darin, daß dem Gläubiger sein Pfand- oder Hypothekenrecht in vollem Umfangt erhalten wird, und daß er hei späterem vollständigen Nachweise dessen definitive Eintragung an der werden hi^durch^mit^"m'Bnnerk^/ zur Kenntniß des betheiligten Publikums gebracht, daß die sechsmonatliche Anmeldung-Sfrist mit dem 1. Oktober d. I., mit welchem da« Gesetz in Kraft tritt, beginnt. Ehrenbreitstein, den 27. Juni 1864. Königlicher Justrz-Senat. ST iM (gez. von S ch w a r z k o p p e n. L8 «tz-nÄW tz mv httttzrE ,n i- In fidem cop. cop.: Schar mann, Gerichts-Accessist. Gerichtliche «nd Privat. Bekanntmachungen. 'il, wd t8„ ’t, -’sä0-^ ■ - 2844) Die nachverzeichneten städtischen Gelder: r 1) Schulgelder ans den städtischen Schulen und der Realschule pro 2. Quartal 1864, 2) die rückständigen Communalsteuern pro 2. Ziel 1864, 3) sämmtliche Holzsteiggelder, den 1. d. Mts. fällig gewesen, und 4) Pachtgelder von verliehenen Grundstücken, können in den ersten 8 Tagen, noch ohne Kosten, zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. , Wefien, am 5. gewertet 1864., , MN" Die Aufnahme des Obstbaum- bestandeö in der Gemarkung Gießen. 2794) Unter Bezug auf unser Ersuchen vom 15. August d. I., Anzeigeblatt Nr. 67, bringen wir die balvmöglichste Einlieferung der Verzeichnisse über die Odstbaumbestänve der hiesigen Grundbesitzer hiermit in Erinnerung. Gießen, den 31. August 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. .m 93 0 3 t -fdäiSi-id Snl Cöln-Gießener Eisenbahn. 2763) Vom 1. September er. ab findet eine direkte Personen- und Gepäck-Expedition zwischen der diesseitigen Station Gießen und der Station Coblenz der Rheinischen Bahn via Wetzlar — Oberlahnstein Statt. Für diese Route kommen auch Retourbillete mit ötägiger Gültigkeitsdauer für I. und II. Wagenklaffe und mit 3tägiger Gültigkeit für die III. Claffe zur Verausgabung. Auf jedes Billet werden 50 Pfund Freigepäck gewährt. Cölü, den 25. August 1864. Die Direktion der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Edictaliadungen. Oeffentliche Aufforderung. 2866) Die Jntestaterben des dahier am 24. Juli l. I. verstorbenen Vetcrinärarztes, Hermann Pilger, haben die Erbschaft desselben theils ganz ausgeschlagen, theils unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Es werden deshalb alle Dice jenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß de« Verstorbenen zu bilden glauben, hiermit aufgefordert, solche sogewiß innerhalb vier Wochen, vom Tage des ersten Erscheinens in diesem Blatte, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als dieselben sonst bei der Vertheilung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 2. September 1864. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Aufforderung. 2867) Alle Forderungen an den Nachlaß der Wittwe de« früheren Großherzoglichen Landgerichts-Assessors Sartorius sind sogewiß binnen 14 Tagen — vom Tage des ersten Einrückens dieser Aufforderung an gerechnet — bei dem unterzeichne- ten Gerichte anzumelden, als sonst bei dem Abschlüsse des Inventars und der Verthei« lung der Masse keine Rücksicht auf dieselben genommen werden kann. Gießen, am 31. August 1864. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. ______________Muhl.__________ Oeffentliche Aufforderung. 2762) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat über den um 851 sl. 59'/, fr. überschuldeten Nachlaß des Heinrich Böß von Grünberg den förmlichen Conkursprozeß erkannt. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an jenen Nachlaß glauben bilden zu können, aufgefordert, solche unter Angabe und Begründung ihrer etwaigen Vorzugsrechte im Termin Donnerstag den 13. Oktober d. I., Morgens 9 Uhr, geltend zu machen, widrigenfalls stillschweigend Ausschluß von der Masse erfolgt. In demselben Termin soll über die definitive Ernennung eines MassecuratorS, über Genehmigung der stattgehabten Versteige» rungen und die Wahl eines Gläubiger- ausschusses verhandelt, auch ein Arrangement nochmals versucht werden und werden die nur schriftlich Liquidirenden, als den Be» schlüffen der Mehrheit beitretcnd, erachtet. Grünberg, den 19. August 1864. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Or. Ort wein, Eckstein, Landrichter. Landger.-Asseffor. Versteigerungen. Grummetgras-Versteigerung bei der Stadt Gießen. 2861) Montag den 12. und Dienstag den 13. September 1. I., von Morgens 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen versteigert werken, als: Montag den 12. September von den Wesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thore, am Firrstenbrunnen, im Wieseckthale und Hegflrauch; Dienstag den 13. September von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Siolzenmorgen, am Altentisch und im Fernewalv. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Neustadter Thore und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mrs f V o g t. 2860) Montag den 12. September, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn Conrad Beppler der Nachlaß des Conrad Leppler I., bestehend in Kleidungsstücken, Weißzeug, Bettung und HauSgeräthen re., gegen Haare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 6. September 1864. Großherzoglichcs Ortegericht Gießen. __________________Ebel.____________ 2839) Mittwoch den 14. Septemb^p, Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Georg Christian Spruck nachfol- gende Grundstücke auf 9 Jahre verpachten, wozu hiermit Pachtliebhaber eingeladcn werden, als: Flur 91t. Dfilftr. '/,«b,s„ 552 Acker, an den Wismarer Weg und die alte Lehm- . kaute, 7^1., 7,2. Klaffe, 7e* 434 Acker, auf den Gleiberger Weg, 7,2., 7,3. Klaffe, 7»i 756 Acker das., 7,2, %3. Klss, /l.r bis,,, «44 Acker, auf den ßluthgraben, jenseits des Graswegs, 7,1, 7,2. Klasse, ie/,e 714 Acker unter der Hardt, 7,2, 7-3. Klass-, 'V^eiU-soi 828 Acker, auf die Chaussee, hinter der Pulvermühle, 1. Klss, "/,,7 843 Acker auf dem Schwarzacker, 3. Klasse, ä|/,io 438 Acker im Hegstrauch, 7,2, 7,3. Klaffe, 4t 690 Acker am Ohlenberg, 7,4, 7,5. Klaffe, "4„ 338 Acker in den Rödel», 4. Klss, i»-s 2075 Acker am Leihgesterner Weg, 7.3-, 7,4. Klaffe, /„u.,7 1593 Acker am Grüninger Pfad, rechts, 4. Klasse, *y«e 312 Acker daselbst, links, 7,3, 7,4. Masse, V/(„i,bis,. H23 Acker auf den 20 Morgen, frisch gedüngt, "/«.u.«, 918 Acker, auf den Aulweg stoßend, ebenfalls frisch gedüngt, =746 918 Acker daselbst, •*/** 372 Acker und Wiese auf der Leiseheid, frisch gedüngt, *7,„ 82 Grabstück auf dem Nahrungsberg, ebenfalls frisch gedüngt. Gießen, den 3. September 1864. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Vergebung von Maurer- und Stein- hauerarbeit bei der Stadt Gießen. 2859) Montag den 12. September 1864, des Morgens 9 Uhr, sollen auf den, Rathhause dahjer folgende Arbeiten an den Wenigstnchmendcn vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 25 fl 58 fr. Steinhauerarbeit, „ „ 40 „ 56J „ Der Kostenvoranschlag liegt auf unserer Geschäftsstube zur Einsicht offen. Gießen, den 5. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. ... F" >,'!■■- ■ ■ 1 in .. .1 .Jji Die Aufräumung von Gräben in der Gemarkung Gießen. 2838) Donnerstag den 15. September 1864, des Morgens 9 Uhr, soll die obenbemerkte Arbeit, für welche der Betrag von 200 fl. vorgesehen ist, auf hie» sigem Rathhause an den Wenigstfordernden vergeben «erden. Gießen, den 5. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt. 2840) Künftigen Samstag den 10. d. Mts, de« Morgens 10 Uhr, wird in meiner Wohnung der Bedarf von 4 Fudern Kornstroh für das hiesige Mili- tärcommando an den Wenigstnehmenden vergeben. Gießen, den 6. September 1864. v. Muralt, Major. 2789) Donnerstag den 8. September l. I., Vormittags 10 Udr, wird in der Gendarmerie-Caserne dahier ein ausrangiztes Dienstpferb gegen bagre Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, hen 31. August 1864. Großherzogliches Gendarmerie Divisions- Commanco Oberheffen. V. Hombergk, Rittmeister. Grummetgras- und Obstversteigerung. 2835) Das Grummctgras von den Freiherrlich von Rabenauifchen Wirsen und das Obst in den Gärten zu Alten-Buseck wird versteigert: 1) Dienstag den 13. d. Mts., Morgens 10 Uhr, in dem Gemeindehaus zu Reiskirchen von 70 Morgen in der Gemarkung Reiskirchen; 2) Mittwoch den 14. v. MtS., Morgens 10 Uhr, auf den Wiesen selbst von 12 Morgen in der Gemarkung Alten- Buseck. Nach beendigter Grasversteigerung wird das in den Gärten zu Alten-Buseck vor- kommendc Obst an Ort und Stelle versteigert. Rabenau, am 2. September 1864. Der Rentmeister: __W. Engel. (Hierzu eine Beilage.) Grummetgras-Versteigerungen bei dem Großherzoglichen Rentamte Gießen. 2837) Pas diesjährige Grummetgrgs von den Großherzoglichen Dowaniglwiesen Wjrv versteigert: 1) Montag den 12. September, a. Morgens um 9 Uhr von 22 Morgen in der Gemarkung Alten-Buseck, (bei Wirth Wagenbach daselbst.) b. Vormittags um 11 Uhr von 25 Mor- gen der Sorauwiese in der Gemarkung Staufenberg, (bei Wirth Walther zu Daubringen.) 2) Mittwoch,den 44. September, a. Morgens um 9 Uhr von 135 Mor» .gen in der Gemarkung Wieseck, (bei Wirth Schiesser daselbst.) tb. Nachmittags um LMHr von 142 Mor- gen der Weid-, Burg-, Ochsen- und Weidenstrauch-Wiesen in der Gema» kMg Gießen, (im Gasthaus zum Pfau bei Gießen.) 3) Donnerstag den 15. September, Morgens um 9 Uhr von 96 Morgen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg mnv »Watzenborn, (im Gemeindehause zu WatzenboM.) Gießen , den 5. September 1864. Großherzogliches Rentamt Gießen. P y n ck e r. Grummetgras - Versteigerung. 2854) Montag den 12. September soll das diesjährige Grummetgras von den Ge- meinvewiesen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden. Die Versteigerung beginnt des Morgens um 9 Uhr. Bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft wird Kredit bis Weihnachten gestattet. Königsberg, am 4. September 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. Krauskopf. Feilgedotenes. Lager von ungarischem und hiesigem Muli - (FH) - Hol). 2843) Auch werden auf Bestellung alle Arten Fässer, Bütten ic. angefertigt, sowie ganze Einrichtungen neuer Brauereien und Brennereien ic, übernommen von Ikackles, Küfermcister, in Bornheim bei Frankfurt a. M. 2850) Schöne Erbsen, welche sich gut kochen, verkauft mestenweise Ph. Flett I-, im Teufelslustgärtchen. 2858) In dem Ko ch'schen Hause auf dem Seltersberge ist ein großer Arbeitstisch mit zwei verschließbaren Schubladen und einer Repositur, sowie ein eichener Stehpult, ebenfalls verschließbar, zu verkaufen. Beilage zu Nr. ?s des Anzeigeblatts. Feilgedolrnrs. Z Petroleum 01 von der American Continental Bockoil Company feinster, wasserheller Qualität empfiehlt gart Otto Freund. Berliner Lampen mit rundem Docht für Petroleum, Photogen und Solaröl werden unter verlauft bei Carl Fitch. g T Lisch-, Hänge- und Wandlampen ” für Photogen, Solaröl und Petroleum; Lamveugläser und Milchglasschirme in großer Auswahl empfiehlt Carl Münch, am Kreuz. 2835) Tüchtige Cigarrenmacher finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung in der Fabrik von Friedr. Decker 85 Comp. 2874) Heute Abend: Tauben- und noch mehrere andere Braten, sowie gutes Frankfurter Bier in Schoppen, bei Jean Sandner, zum Nassauer Hof. Derjenige, welcher in der Nacht vom 5. auf den 6. d. Mts. einen vor einem Hause stehen gebliebenen großen Zuber in Verwahrung genommen hat, wird, um allem Weiteren vorzubeugen, hiermit aufgefordert, denselben in Lit. B. Nr. 111 auf dem Neuenweg zurückzuliesern. Dampf-Dreschmaschine. 2873) Kräftige Leute erhaltfp dauernde Beschäftigung bei Elias Meier. 2841) In Eberstavt bei Lich steht ein gut erhaltenes Chaischen, halbverveckt, ein- und zweispännig zu fahren, nebst einspännigem Pferdegeschirr, wegen baldigen Abzugs billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Lltts. 2876) Unseren am Rodt gelegenen, ohngefähr '/, Morgen haltenden Garten, find wir Willens unter günstigen Betin- gungen aus freier Hand zu verkaufen oder auch auf 6 Jahre zu verpachten. Kauf- resp. Pachtliebhaber wollen sich direct mit nus benehmen. I- A. Busch Söhne. Vermiethungen. 2872) In dem vormals Hoffmann'- schen Hause an der Schloßgassr ist einLa- milicnlogis zu vermiethen unv Anfangs Oktober beziehbar^______ 6- Berger. 2845) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei ______Heinrich Schneider. 2849) Zwei neu eingerichtete Familienwohnungen von je 3—4 Zimmern mit Küche, Keller, Holzplatz, Kammer und Waschküche, sowie ein Laden mit oder ohne Logis, sind im ehemals Schultheis'schen Hause in der Wettergaffe zu vermiethen und Anfangs Oktober beziehbar. Karl Plank. 2644) In meinem Nebenhaus ist ein kleines Famrlienlogis zu vermiethen und Anfangs Oktober beziehbar. Carl Hensel Wittwe. 2775) Der untere und obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. Alker. 2695) Eine geräumige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Alexander Meier. 2767) In Lit. C. Nr. 51 am Seltersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet an einen älteren Herrn zu vermiethen und am 1. Oktober beziehbar. 2816) Zwei freuntliche Logis, ä zwei, Zimmer mit Cabinet, Küche, Keller, Holz-, platz rc. rc., allen Bequemlichkeiten, Som-j merseite, Aussicht in Garten, sind an stille. Familien zu vermiethen und sogleich beziehbar. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2820) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Georg Becker, Marktstraße, Lit. D. Nr. 35. 2863) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Lit. C. Nr. 24. 2824) Ein Logis, bestehend aus drei heizbaren Stuben, Cabinet, Küche, Keller und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und am 1. Deccmber beziehbar. Carl Zimmermann, Neuenbäuen B. 71. I 2864) Ein geräumiges Zimmer mit Kammer ist zu vermiethen Lit. C. Nr. 24. 2584) Eine Wohnung ist zu vermiethen in Lit. B. Nr. 75, Neuen -Bäuen. vermischte Anzeigen. 2871) Ein Mädchen, das die Garten- ■ arbeit versteht, wird aus Michaeli zu mie- then gesucht von v. L e s ch. 2875) Getragene Herrenhüte werken gewaschen, gefärbt und in jede gewünschte Form für Damen umgeändert. W F- Fischer, Grafenstraße Nr- 164 in Darmstadt. Aufträge beliebe man gefälligst abzugeben bei Herrn B. Bolz in Gießen, Neuenweg Nr. 146. | Gesucht auf Michaeli oder früher ein Mädchen, welches kochen kann. Lohn 45 Gulden. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Wohnungs-Veränderung. 2877) Meine Wohnung am Wallthor habe ich nunmehr verlassen und wohne jetzt in dem früher Hau ß'schen Hause in der Hintergasse. Für das mir seither geschenkte Wohlwol- len dankend, bitte ich, mir dasselbe auch in meinem neuen Locale bewahren zu wollen. Philipp Keller, Töpfer und Steingutwaarenhändler. 2856) Am letzten Sonntag ist auf dem Wege nach Annerod eine echte, geschliffene Korallcnkette mit goldnem Schloß verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Exped. d. Bltts- abzugeben. 2857) Eine große Badewanne wird auf einige Wochen zu miethen gesucht. In dem K o ch'schen Hause auf dem Selters- berge zu erfragen. 2870) Ein Mädchen zu zwei Kindern wird in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Montanrrs 8? Scheel. A. Geise wärtig zu 86%. Die (illerbilliiiltcn Geschenks c» Portofreie Offerten nimmt 2846) Für einen Gymnasiasten oder Realschüler kann in einer anständigen Familie Logis mit vollständiger Kost abgegeben werden. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. bringen. Gießen, im September 1864. Die Gruben-Verwaltung. L. Isert. 2865) Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Großh. Krcisamts vom 18. Mai c., wonach ich als Leichenfrau bestellt und verpflichtet worden bin, verfehle ich nicht, mich bei vorkommenden Fällen einem verehelichen Publikum mit dem Bemerken ergebens! zu empfehlen, daß es stets mein eifrigstes Bestreben sein wird, meinen Ob- liegenheiten auf's Strengste nachzukommen. Friedrich Haßler Wittwe, geb. Sänger, Neuenweg Lit. B. Nr. 132. Steinkohlenzechc vereinigte Henriette Station Barop, 2851) Es werden noch kräftige und gesunde Leute als Dienstmänner zu en- gagiren gesucht; jedoch nur solche finden Berücksichtigung, welche im Alter von 24 bis 30 Jahren stehen, und die besten Zeugnisse ihrer seitherigen Aufführung vorzeigen können. C. Pietsch I. 2847) Unser für die Herbst- und Winter-Saison auf's Reichhaltigste assortirtes „Tuch- und Mmrufaeturwaaeerr-Lager" beehren wir uns, zu billigen und festen Preisen in empfehlende Erinnerung zu Unter Beziehung auf vorstehende Anzeige bemerke ich, daß für Gießen und Unr qeqeyo Herr Carl Sartorius daselbst Aufträge entgegen zu nehmen bereit ist. Dillenburg, den 1. September 1864. 31. Geise. Die Nummer 67 des hiesigen An- zeigeblattes, mit Beilage, wird zu kaufen gesucht. Die Expedition. 2860) Amerikanische per 1. November verfallende Coupons werden bereits jetzt-zum höchsten Cours von mir eingelöst. Obligationen der 5v/g Gräfl. Zichy'schen Anleihe erlasse ich gegen- Aron Heichelheim. Schmiede-, tiftn-, pud-el- und Mschinenkohlen, Loaks. 2848) Wir bringen hiermit zur Kenutniß, daß wir den Herrn Albert Geise zu Dillenburg für das Großherzogthum Hessen zu unserem Vertreter ernannt haben; Aufträge werden stets prompt und reell ausgeführt. Barop, den 1. September 1864. 2842) Es wird eine Haushälterin auf ein kleines Gut bei Grünberg gesucht; dieselbe muß ordentlich kochen, bügeln und die Gärten versehen können, in einem ge- .. ...... ' setzten Alter sein und gute Referenzen zur als: Tische, Teller , Briefbeschwerer rc. auf Marmor, Porzellan, Holz und Seide re., > @e(tt haben. J....;... Oss.... lassen sich kUlch folgende im vorigen Blatte ausführlich annoncirten Kunst mit Zeug-, yjx d. Bltts. in Empfang. nisien, in wenigen Stunden anfertigen. k ’ Erwachsene oder Kinder können bei schneller Anmeldung eine brillante Malerei in 4 Stunden für 1 fl. 45 fr. erlernen, wie meine zahlreichen Schüler, erwachsene Da- men und Schülerinnen sämmtlicher ersten Lehranstalten Gießens, mit Vergnügen befla- D. Jäger mann, Hotel Einhorn, Zimmer Nr. 16. Otto Molien, Frankfurt a. M. (Haasenstein & Vogler.) ( Hamburg.) „Für Giessen nimmt die Expedition Expedition für Zeitungs-Annoncen. Vermittelung von Annoncen für alle europäischen und überseeischen Zeitungen. Vollständiges Zeitungs-Verzeichniss mit Angabe der Auflagen und des Zeilenpreises gratis und franco. dieses Blattes Aufträge für uns entgegen.“ 2800) Auf sogleich wird ein Bursche von 16 —18 Jahren in eine Apotheke als Stößer gesucht. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes. 2383) Ein braves Mädchen wirb auf Michaeli in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2734) Eine tüchtige Magd wird auf Michaeli in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 2814) Ein tüchtiger solider Küferbursche wird in hiesiger Stadt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2834) 1600 fl. werden gegen gerichtliche Sicherheit zu leihen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. . —.............— * । ii Neueste Zollamts-Declarationen, zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare vorräthig in der , , , , , Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pt et sch) ttt Gtetzen, Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.___________________ Fruchtpreise v on nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Waizen Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Datum. Verkauft Mittelpre iS Mittelpreis Ver- Mittelpreis Ver- Mittelpreis Ver- Mittelpreis O r t und vom Malter. kauft vom Malter. faust vom Malter. faust vom Malter. tauft vom Malter. Mltr. Pfund JL_ ft. Mltr. Pfund st- fr. Mltr. Pfund kr- Mltr. Pfund st- ft. Mltr. Pfund st. fr. 2. föpbfBr..... 95 200 10 29 32 180 6 33 34 160 5 17 33 i 120 3 49 — 200 — „ — Grünberg, Mainz, 3. 207 z 200 9 50 165; 180 6 12 58 160 4 57 124 120 3 34 — 200 — . -— . 2. 200 10 33 — 180 6' 36 — 160 5 37 — 120 5 — — 200 2 44 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.