Anzeigeblstl für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: mäßige Postaufschlag hinzu. - M 21. Mittwochs und Samstags. - Auswärts abonnirt man sich - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt ver vorschrists- bei allen Postämtern. - In Gießen bei der Erpedition lCanzlciberg Lit. B. Nr. t). Samstag -en 14. März 1863, Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. erwartet wird. ©iefce«, den 12. Marz 1«>3. landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Gießen: K ü ch l e r. Vaiiteiliche Bekanntmachung. g„ t„ Sir(Sr.if.1 M-rb»r«) I» «nl.r dr» Rird.i.h dir 8u«9.nf.»*r -»-»-i>r-ch-» »»d O,i.s,-rr< 6"*6> m"' Er°N-'.°-«ch- P°ii,.i..---U°"° Provinziaibauptstadt Dich-». Gerichtliche Besondere Bekanntmachungen. Einträge in das Firmenregister des Großh. Stadtgerichts Gießen. Am 6. März 1863 wurden eingetragen: 1) Raphael Oppenheimer, wohnhaft zu Lang-Göns. Derselbe ist Liqueur- und Essigfabrikant und treibt Handel mit Brandwein und Frucht unter der seit dem Jahr 1850 bestehenden Firma: „R- Oppenheimer." 2) Conrad Weidig, wohnhaft zu Gießen, Specereiwaaren-Händler mit der feit dem 16. März 1861 bestehenden Firma: „C. Weidig." Am 10. März 1863: 3) Aron Katz, wohnhaft zu Gießen. Derselbe treibt Handel mit Landesprodukten unter der seit December 1860 bestehenden Firma: „A. Katz." 4) Salomon und Simon Landauer, beide wohnhaft zu Gießen, Inhaber einer > und Privat-Bekanntmachungen. Galanterie- u. Kurzwaaren-Handlung I unter der seit dem Jahr 1841 bestehenden Firma: „Gebrüder Landauer." Jeder der Gesellschafter ist berechtigt, die Firma zu vertreten. Am 12. März 1863: ■ 5) Adolph Noll, wohnhaft zu Gießen, Großhändler, Cigarren- und Liqueur- Fabrikant mit der seit dem 1. Juli 1811 bestehenden Firma: „Joh. Balth. Noll." Der Inhaber der Firma hat seinem bisherigen Procu- risten Georg Adami zu Gießen Allein- procura und seinem Reisenden Carl Ludwig Jäger daselbst, in Gemeinschaft mit Georg Adami, Collectiv- proeura ertheilt. 6) Moritz Feldmeier, Portefeuillefabrikant zu Gießen mit der seit dem 1. Januar 1858 bestehenden Firma: „Feldmeier & Bock." 7) Meyer Bock, Inhaber eines Bank- und Wechsel-Geschäfts zu Gießen mit der seit Januar 1857 bestehenden Firma: „M-Bock Sohn." Derselbe hat seinem Schwiegersohn Moritz Feldmeier zu Gießen Procura ertheilt. 8) Julius Wallach, Inhaber einer Leinwand- u. Specerei-Waaren-Handlung zu Gießen, mit der seit 1845 bestehenden gleichnamigen Firma. Gießen, den 12. März 1863. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. (682)__________Muhl.__ ~591) Seit Kurzem sind in der Umge- bung hiesiger Stadt mehrfache Fälle muth- williger, oder gar boshafter Zerstörung von jungen Obst- und Zierbäumen vorgekommen. Um solcher verabscheuungswürdigen Frevel- that mit der vollen Strenge des Gesetzes begegnen zu können, hat der Gemeinderath beschlossen, daß Demjenigen, welcher im Stande ist, einen oder mehrere der Thäter so zu bezeichnen, daß er zur gerichtlichen Verantwortung gezogen, überführt und be- straft wird, eine Belohnung von Fünfzig Gulden aus dem städtischen Aerar bezahlt werden solle. Gießen, den 2. März 1863. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Oeffentliche Aufforderung. 663) In der Untcrsuchungssache gegen Michael Damm von Göbelnrod sind u. A. nachfolgende Gegenstände in Beschlag genommen, deren Eigenthümer nicht ermittelt wurden, als: 2 Doppeldielen, 1 Buchendiele, 2 Sensen mit Wurf, 6 Spannsägen und 1 Sägeblatt, 3 Kärste, 3 Spaten, 1 Reiß- Haken mit Stange, 1 Teilchen, 1 altes Strohrnesser, 2 Aexte, 1 Sichel, 1 Schuster-Hammer und Fugeisen, 1 eiserner Mörser, 1 Dengelstock, 1 Bandeisen , 1 Leitnagel, 1 Zachenbügel, 1 Hauptschlüssel, 1 eisernes Grubenlicht, 1 Hobel, 1 Falzhobel, verschiedenes alles Eisenwerk und Fichten-Stangen mit anderem Holzwerk. Die etwaigen Eigenthümer dieser dem Vermuthcn nach im, vorigen Jahre in der Gegend von Grünberg, Laubach, Lich und Hungen entwendeten Gegenstände werden aufgefordert, binnen 8 Tagen auf einen Dienstag oder Freitag bei dem unterzeich- neten Gerichte sich zu melden. Grünberg, den 7. März 1863. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Dr. Ortwein, Becker, Landrichter. Landger.-Assessor. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. 429) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, October, November und December 1862 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 23. Februar bis 28. März dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 4. Mai d. I. stattfindet. Rach fruchtlosem Ablauf obigen Zeit-i raums kann weder Einlösung, Prolongation noch Unrschreibuitg vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen muffen unbedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu kaffen. Gießen, am 18. Februar 1863. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. 633) Der Pfandschein Nr. 69355"übcr eine silberne Cylinveruhr ist angeblich »er* koren worden. Wer Ansprüche an denselben zu bilden vermag, wird aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfanv verabfolgt werden wird. Gießen, den 9. März 1863. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. Holversteigerung im Gießener Stadt- walde. ff Eichen - Scheidyolz, ff Wellen 1433 Wellen Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Wellen Stecken Prügelholz, Stockholz, 3319 1 3 2 200 25'/. „ 1239 Wellen 73 Stecken 91% „ 110% „ 648) Montag den 16. und Dienstag den 17. März d. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in Dem Gießener Stadtwalde, District Zollstockswäldchen, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 32 Stecken Buchen-Scheidholz, 10% „ „ Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Birken-Scheidholz, „ Prügelbolz, „ Stockholz, Reisholz, 389 Wachholder-Wellen, „ Reisholz, 18% Stecken Nadel-Scheidholz, 14 „ 31% „ 779 Eichen-Stärnrne mit 11032 Cubikfuß, 70 Kiefern- „ ,, 4368 „ 21 Birken- „ „ 393 „ 67 Eichen- „ „ 227 Die Zusammenkunft ist am Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Ende Jull d. I. gestattet. Am ersten Tage wird das Bau- und Werkholz und am zweiten das Brennholz versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 10. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Holzverkauf. 668) Donnerstag den 19. d. Mts., um 9 Uhr, werden im Gemeinde-Walde Kinzenbach, District Fichtenstück: 896 Fichtenstämme, 5500 Cubikfuß haltend, in einzelnen Loosen versteigert. Die Stämme haben bis 40 Fuß Länge, sind von guter Qualität, geradem Wüchse und liegen an guter Abfuhrstelle. Gegen Bürgschaft wird Zahlungs-Ausstand bewilligt. Krofdorf, den 11. März 1863. Der Bürgermeister: Colnot. 602) Montag den 16. März, Nachmittags 2 Uhr, f°ö auf dahiestgem Rathhause auf Antrag der Erben des Heinrich Huhn I. die den- selben gehörende Hofraithe auf dem Selters- weg an den Meistbietenden versteigert und können die Bedingungen bei Dem Unterzeich. neten eingesehen werden. Gießen, den 5. März 1863. In Auftrag: ___________Weidig, Ortsgenchtsmann. Holzversteigerung bei der Stadt Ullendorf a. d. Lumda. 662) Montag den 16. März I. I., Morgens 10 Uhr anfangend, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District hintere Mark, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 1 Stecken Kiefern-Scheidholz, 93% „ „ Prügelholz, 35 „ „ Stockholz, 50 Wellen Bnchen-Reisholz, 8625 „ Kiefern- „ II. Bau-s Werk- und Nutzholz: 151 Fichten- und Kiefern-Banholzstämme von 20 bis 60 Fuß Länge, 6 biS 11 Zoll Durchmesser und 13 bis 69 Cubikfuß, zusammen 1854 Cubikfuß, 111 Kiefern-Stangen von 20 bis 45 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durchmesser, zusammen 487 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist bei der Clim- bacher Lehmkaute. _____ Mendorf a. d. Lda., den 10. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. Wagner._______ H o i z v e r k a u f. 669) Freitag den 20. d. Mts., um 1 Uhr, sollen im Krofdorf- Gleiberger Gemeinde- Walde versteigert werden: 1 Klftr. Eichen-Nutz- und Werkholz, 15 „ „ Klobenholz, 10% „ „ Knüppel, 6% „ „ Stockholz, 4 „ „ Reiser. Die Versteigerung beginnt im District Schinnhecke. Krofdorf, den 11. März 1863. Der Bürgermeister: _______________________________Colnot. 676) Mittwoch den 18. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Behausung des Herrn Schmiedmeisters Walther am Lindenplatz dahier — dem Gasthaus zum Einhorn gegenüber — 1 sehr gut erhaltenes Kvrbwägelchen, 1 neues und 1 älteres Pferdegeschirr, 2 Kopfgcstelle, 1 Sattel, 2 Satteldecke« und 1 Teppich nebst Gurte gegen gleich baare Zahlung an die Meistbietenden versteigert. Gießen, den 12. März 1863. Holzversteigerung. 664) Donnerstag den 19. unv Freitag Ven 20. b. Mts. sollen in Ver Freiherrlich von Zwierleinischen Försterei Winncrov sol- genve Holzsorkimente, als: 315 Buchen-, Eichen- u. Nadel-Stämme, 5185 Cubikfuß enthaltend, 300 Stecken Buchen-Scheidholz, 51 „ „ Prügelholz, 244% „ „ Stockbolz, 2 „ Eichen - Scheidholz, 16 „ „ Prügelholz, 35 „ „ Stockholz, 1 „ Nadel - Scheitholz, 23 „ „ Prügelholz, 33 „ „ Stockhvlz, 15175 Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadcl- Reisholz, öffentlich meistbietend versteigert werten. Die Zusammenkunft findet Morgens 9 Uhr in rem Freiherrlich von Zwierleinischen Hof dahier statt. Winnerod, am 11. März 1863. Der Förster: Sänger. H o lz v e r st e i g e r n n g. 665) Montag den 16. und Dienstag den 17. d. Mts., jedesmal von Morgen« 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- strict Schlieberg, nachverzeichnetes Hölz versteigert werden, als: 209 Stecken Buchen-Scheidholz, 5 „ Eichen- „ 58% „ Buchen'Prügelholz, 9 „ Eichen- „ 1 „ Nabel- 117 „ Buchcn-Stvckholz, 10 „ Eichen- „ 6375 Wellen Buchen-Reisholz, 375 „ Eichen- „ 350 ,, Nadel- „ 82 Stämme Eichen - Bau-, Werk- und Nutzholz von 5 bis 45 Fuß Länge und 6 bis 19 Zoll Durchmesser mit zusammen 1403 Cubikfuß, 9 Stämme Buchen-Werk- unv Nutzholz mit zusammen 78 Cubikfuß, 2 Stämme Kiefern-Bauholz mit 30 Cubikfuß, 3 Eichen-Stangen mit 10 Cubikfuß, 2 Buchen- „ „ 1 „ 5 Nadel- „ „ 19 Die Zusammenkunft ist jedesmal zur genannten Stunde im Districte selbst, und kommt am ersten Tage das Bau- und Werk- Holz zum Ausgebor. Großen-Buscck, am 10. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Großcn-Buseck. _____________Wag n e r. Holzversteigerung. 667) Freitag den 20. v. Mts., von Morgen» 9 Ubr an, sollen in dem Albacher Gemeinvewalve, District Mühlberg: 3 Stecken Buchen-Scheidholz, 6 „ Eichen- und Nadel-Scheidholz, 14s/4 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Prügelholz, 27 Stecken Eichen-, Nadel- unv Buchen- Stockholz, 50 Wellen Buchen-Reisholz, 350 „ Nadel- „ 450 „ Eichen- „ 96 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz, 2366 Cubikfuß haltend, 50 Stämme Nadel-Bau- unv Werkholz, 1021 Cubikfuß haltend. Das Bau- unv Werkholz ist von bester Qualität und liegt an der Vicinal-Chaussee, welche in die SkaatS-Chaussee von Lich nach Gießen einläuft. Albach, am 11. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Holzversteigerung. 673) Donnerstag den 19. d. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Grünchcn unv Eichbusch: 8% Stecken Navel-Prügelhvlz, 13'Ze u u Stockhvlz, 2185 Wellen „ Reisholz, 81 Kiefern- und Fichten - Stämme von 35 bis 70 Fuß Länge, 1424 Cu- biksuß enthaltend, 150 Fichteii-Stangen von 35 bis 50 Fuß Länge, 532 Cubikfuß enthaltend, versteigert werven. Die Zusammenkunft ist an der Lehm- grübe. Oppenrov, am 11. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Holzversteigerung im Anneröder Gemeindewalde. 674) Donnerstag den 19. März^ von Morgens 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewalde, District f Altenberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich^ versteigert werden, als: 16 Stecken Buchen-Scheidholz, 43Ä „ „ Prügelholz, 19 „ Stockholz, 450 Wellen „ Reisholz, 10% Stecken Eichen-Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 779 Wellen „ Reisholz, 97 Eichen-Baustämme von 20 bis 60 Fuß : Länge und 8 bis 14 Zoll Durch- messer, 3153 Cubikfuß enthaltend, i 1 Buchcn-Slamm von 9 Fuß Länge' und 16 Zoll Durchmesser, 19 Cubik- fuß enthaltend, 2 Eichcn-Pflugsreh. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird! Zahlungsfrist bis 1. September d.J. gestattet. I Annerod, äm 10. März 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod, i Seipp. ( Arbettsversteigerung zu Waldgirmes. 675) Mittwoch den 18. März, Vormittag« um 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nach, stehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Aecord gegeben werben, als: Weißbinberarbeit, veranschl. .......17 fl. 36 fr. Maurerarbeit, veranschl. zu 38 „ 48 die Lieferung von 12 Stück ledernen Feuereimern, veranschlagt zu . . . . 60 „ — „ Chaussirarbeit am Vicinalweg nach Rodheim bei dem Dreisteg, veranschl. zu 130 „ — „ Chaussirarbeit am Lahnweg, veranschlagt zu ... 120 „ — „ Waldgirmes, den 12. März 1863. Großherzoliche Bürgermeisterei Waldgirmes. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. 678) Dienstag den 24. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Pugge'schen Hause auf dem Kreuz folgende Gegenstände, als: Tische, Stühle, Bettladen, ein Nachttisch, ein zwei- thüriger Kleiderschrank, Laden, Kästen, worunter em großer Frucht- u. Mehlkasten, Spinn- rüder, ein Haspel, ein Schleifstein, eine Schnitzbank mit Messer, Leitern, eichene Bohlen, Kroppen, Schüsselbänke, Waagen mit Gewichten, Gartengcräthschaften, Ger- berwerkzeuge, ein großer Arbeitstisch und verschiedenes Hausgeräthe meistbietend versteigert, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werven. Feilgeüotcnes. Oel-Wagenschmiere, welche keinen harzigen Rückstand auf den Axen zurückläßt, empfiehlt (672) C. F r. Sem m l e r. S 660) Einem hochlöblichen > Publikum mache ich die er- | gebende Anzeige, daß ich am J12. März mit einem Trans- portder edelsten Oldenburger und norddeutschen Reit- und Wagenpferde angekommen bin, und lade ich Käufer hierzu ergebend ein. Nathan Stern, in Staden. 584) Einige Malter Saathafer sind zu verkaufen. Näheres bet der Exped. d. Bl. Nettig - Bonbons. Lose, per Pfund . . . . 56 fr. Schachteln.....ä 18 „ Paquete......ä 14 „ Lakritz in Düten . . . ä 14 „ Malz-Bonbons, per Psv. 30 „ Brust-Syrup, per % Flasche 1 fl. 45 „ „ per '/.Flasche 54 „ ;577) empfiehlt Julius Wallach. 622) Braunkohlen und Steinkohlen anerkannt bester Qualität liefern wir auf Bestellung billigst frei in die Wohnung. Bei Abnahme ganzer Waggons berechnen wir Braunkohlen ä 17 fr. per Ctr., Steinkohlen ä 42 fl. 30 fr. per 100 Ctr. Die Kohlen fönnen auf unserem Lagerplatze im Deutz-Gießener Bahnhofe abgeworfen und getheilt werden. Franz Peppler 86 688) Von königl. fächs. Medic.-Polizeibehörden geprüft und genehmigt und von Prof. »r. Bock empfohlen: Robert Freygang s Eisen - Eiquewr unv Eisen - Magenbitter für Blasse (Blutarme), Magere, Muskel- unv Nervenschwache, auch Verdauung befördernd. Allein fabricirt auf Veranlassung des Prof. Dr. Bock von Leipzig. Robert Freygang, Destillateur. Gebrauchsanweisungen gratis. Zu haben bei Julius 28allach, am Markt. Geschäfts-Eröffnung. 623) Ich beehre mich hiervurch anzuzeigen, daß ich auf hiesigem Platze em Geschäft in Eifen- unv Stahlwaaren, sowie in Steinkohlen unv Eyps, gegründet chabe unv empfehle ich billigst von Gußwaaren: Oefen, Heerde, Kochtopfe, Pfervekrippen und Raufen rc. in solider Maare unv schöner Auswahl von den ver- schievenen Eisenwerken der Herren I. M. 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Von ersteren für diese Saison zugleich die letzte Sendung. & Jahreis. f Mau unüben angekoi Zufuhr Port Vorzist Die $ besondl von c 703 Jrrthr Decati Stoffe nerunc Parth zu fei demsel Bier Glai 58 Woh Anba Haltei grabe Hand Kauf Hiero bei d I 68 o.®® RETTia-BONBONS ron C.Drescher & Fischer ■ w.-MAINZ--’- pensytvamsches Petro feum. Feinst raffinirte Prima-Waare. LAGER in Newyork, Antwerpen und Frankfurt a. M. in Frankfurt a. M. (80) unübertrefflichen echt englischen 691) Auf meinen Lagern in Rotterdam, Düsseldorf, Köln, Mannheim und laidwigsliafen sind bereits frische Sendungen meines Patent-Portland-Cements anqekommen und es werden das ganze Jahr hindurch alle 8—14 Tage weitere Zufuhren folgen. — Ich erkläre und garantire hiermit wiederholt, daß em besserer 4)ortl«nd - Cement als der meinige nirgends existirt, und daß derselbe alle Vonüge in sich vereinigt, welche anderen Fabrikaten angerichmt werden sollten. Die Preise sind neuerdings ermäßigt und erhalten Wiederverkäufe! außerdem besondere Begünstigungen. Kot«, im März 1863. Ernst Eeybold, Magazin aller pharmaceutischeu, chemischen und technischen Gerathe. 670) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen Neuenweg Vit. B. Nr. 144. 657) Im Gasthaus zum Hirsch ist ein Laden, nebst Comptoir und vollständigem Familienlvgis, anderweit zu vermiethen und im September zu beziehen. ___________ 666) In meinem Hause ist ein kleines Logis zu vermiethen. Chr. Bellos 656) Ein möblirtes großes Zimmer, mit Cabinet daran, ist zu vermiethen Weiden» gaffe Nr. 79. 587) In meinem Hause ist ein Familien» logis zu vermiethen. Frau Advocat Wießell. 534) Zwei schön möblirte Zimmer mit Cabinet sind auf das nächste Semester zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 117. 588) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi» net ist zu vermiethen bei Hofger.-Advocat F. Krauskopf. Frische Sämereien von ganz vorzüglicher Dualität empfiehlt Theodor Loos, Neuenweg, neben Herrn Kaufm. Appel. 703) Unterzeichneter bringt hiermit (um Jrrthum zu vermeiden) sein Geschäft im Decatiren und Reinigen der Flecken aus Stoffen jeder Art in empfehlende Erinnerung. Zugleich empfiehlt derselbe eine Parthie Sommer - Damen - Mäntel zu sehr billigen Preisen. Auch sind bei demselben (außer anderen Specerei-Waaren) Bienenhonig das Pfund zu 18 kr. und Glanzwichse ä 6 kr. zu haben. L. Hosch, Decateur, Sonnenstraße B. 46. g 699) HDobj? dA | | Alle hierzu gehörende Artikel | ß sind ächt zu haben bei | Julius Wallach. | i®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®:« Hausverkauf. 586) Ein in der Wallthorstraße gelegenes Wohnhaus nebst Scheuer, Stallung mit Anbau und einem beinahe einen Morgen haltenden Garten, von welchem der Stadtgraben die Grenze bildet, ist aus freier Hand zu verkaufen, und können % des Kaufpreises verzinslich darauf stehen bleiben. Hierauf Reflectirendc können das Nähere bei der Exped. d. Bltts erfahren. 659) Ein Garten, auf dem Nahrungs- berg gelegen und mit Obstbäumen bepflanzt, ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Das Nähere Neuenweg Lit. B. Nr. 117. 629) Ein der Wittwe Althaus gehöriger */2 Morgen haltender Garten, am Fürstenbrunnen gelegen, ist zu verpachten. Nähere Auskunft bei Heinrich Schmidt, Uhrmacher. Vermiethungen. 527) Bei mir ist auf 1. April ein schönes, großes Zimmer nebst Kämmerchen mit Heerdeinrichtung mit oder ohne Möbeln zu vermiethen. Dr. Weber I. 694) Ein Mansarden-Logis, bestehend in 3 Stuben, 3 Cabineten, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 689) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver» miethen und kann am 1. April bezogen werden bei B. Walther, Schuhmacher. 671) Ein kleines Logis ist zu vermiethen bei Carl Ebel. 643) Eine Familienwohnung, bestehend aus 4 Stuben, Küche, Boden, Holzstall und Keller, ist zu vermiethen bei Carl Münch, am Kreuz. 655) In meinem neuerbauten Hause sind bis zum 1. Juli Wohnungen zu ver» miethen. Näheres bei Herrn Hofgerichts- Advocaten Baist zu erfragen, oder auf briefliche Anfrage bei Dr. Weber, Hofgerichts-Advocat. Offenbach, 10. März 1863. Vermischte Anzeigen. Danksagung. 690) Allen Denjenigen, welche unserm lieben Gatten und Vater, dem Großherzoglichen Arresthausverwalter Anton Zulauf, während seines langen Leidens so viele Theilnahme bewiesen und ihn zur letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unfern innigsten Dank. Gießen, den 12. März 1863. Die trauernden Hinterbliebenen. 683) Strohhüte werden zum Waschen und Färben, bas Stück zu 24 kr., angenommen, und erhalten dieselben die neueste Fa?on bei________________________M. Heß. 697) Schutt kann gegen entsprechende Vergütung auf meinem Bauplatze in den neuen Anlagen abgeladen werden. Fr. Bücking. 702) Ein goldener Uhrschlüssel nebst einem goldenen Medaillon ist verloren worden. Dem Finder eine Belohnung. Düs ’ Nähere bei der Exped. d. Bltts. Handelsverein in Gießen. 339) Fortsetzung der Vorträge über das Handelsgesetzbuch Montag den 16. März, Abends präcis 8 Uhr, im Gasthof zum Einhorn. Der Vorstand. Z Fünftes Concert im Winter-Abonnement der Gießener musikalischen Gesellschaft Montag den 16. d. Mts., Abends präcis 6 Uhr, unter gefälliger Mitwirkung des Violinisten, Herrn Kapellmeisters Barg- heer aus Detmold und des Opernsängers, Herrn Eibenfchntz aus Pesth. Herr Kapellmeister Bargheer wird nach dem Aufsehen, welches er im vorigen Winter hier erregte, noch in zu gutem Andenken stehen, als daß wir nöthig hätten, auf seine ausgezeichneten Leistungen hinzuweisen. Herr Eibenschütz hat sich in seinem kürzlich stattgehabten eignen Concerte als tüchtiger Sänger bewährt, und so wird unser Winter-Abonnement durch das bevorstehende Concert einen würdigen Schluß erhalten. — Bon dem üblichen Concerttage (Donnerstag) mußten wir abgehen, da Herr Bargheer in dieser Woche erst einem Engagement zum Frankfurter Museumsconcert nachkommen muß. Die Concertdirection. i 517) Am 1. April findet die Ziehung des Rais. Römgl. Defterreidj. Omtalm - Anlehens, vom Jahre 1858, von 42 Millionen Gulden Statt. Die Hauplpreise des Anlehene sind: 21 mal 230,000, 71 mal 200,000, 103mal 150,000, 90 mal 40,000, 105 mal 30,000,90mal 20,000, 370mal 5,000, 20mal 4,000 , 76mal 3,000, 54mal 2,500, 8mal 1,500, 8mal 1000, 70mal 400, und der geringste Gewinn 8850mal 140 Gulden. Dresdener Ieuerversicherungs - Hesellfchast. 579) Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen auf Gebäude aller Art, Mobiliar, Gegenstände der Landwirthschaft, Diemen, Vieh; ferner Fabriken, Maschinen, Waaren rc. und Fluß- und L and - Transp ort - Güter zu festen und billigen Prämien, also ohne alle Nachzahlungen. (Garantiefonds 2,900,735 fl.) Die Gesellschaft bietet vollstänrige Garantie und wird in jeder Beziehung, sowohl bei Ausnahme von Versicherungen, als bei Regulirung der Branrschaden, das Vertrauen des Publikums rechtfertigen. Antragsformulare und weitere Nachrichten werden gern und unentgeldlich ertheilt und das Nöthige zur Aufnahme von Versicherungen besorgt durch den obrigkeitlich bestätiaten Agenten der Agentur Gießen: Joh. Wilh. Kurz. Niederländische Dampsschiff-Rhederei. 681) In Rotterdam liegt in Ladung dircct nach Oberlahnstcin der Schleppkahn Rhyn IV. Die Frachten sind auf's Billigste gestellt, unter andern für Caffee auf nur 65 Centimes per 50 Kilo. A Wir halten uns für Spedition empfohlen und ertheilen bereitwilligst jede weitere Oberlahnstein, den 10. März 1863. Die Haupt-Agenten: Eckstein 8? Simon. Kein anderes Anlehen bietet bei gleicher Solidität und bei einer verhältnißmäßig kleinen Einlage so große Chancen dar, wie dieses. Gefällige Aufträge werden gegen Einsendung des Betrags oder Postvorschuß prompt ausgeführt und nach Beendigung der Ziehung die Gewinnliste unentgeldlich zugeschickt. Um allen Ansprüchen rechtzeitig genügen zu können, beliebe man sich baldigst zu wenden an Heinrich Bach, concessionirte Staats-Effecten-Handlung in Frankfurt a. M. 608) Dft Friedrich 8iru66erg'sche Druckerei u. Schönfärberei in Rödelheim empfiehlt sich im Drucken und Färben von allen Arten Wollen- und Seidenstoffen, Bändern, Franzen, Blonden und Tarlatans, Shawls und Tuch, sowie in allen Möbelstoffen in doppelten Farben. Bestellungen werden auf das Prompteste ausgeführt und binnen 14 Tagen besorgt durch Frau Marie Balser, in der Kleinkinverschule. 677) Unterzeichneter erlaubt sich, dem geehrten reisenden, sowie messebesuchenden Publikum zu bevorstehender Messe sein Hotel zum Rheinischen Hof, welches er seit einem Jahre übernommen hat, angelcgentlichst zu empfehlen. Für gute und billige Bedienung wird Sorge getragen. Frankfurt a. M., den 11. März 1863. Louis Schäfer, ___ __ __ „ im Rheinischen Hof." § Gießener Liebhaber-Theater. Um mehrfachen Anfragen zu begegnen, wird den verchrlichcn Abonnenten des Gießener Liebhaber-Theaters mitgetheilt, daß der derzeitige Vorstand desselben jeden Mittwoch Abend von 8 Uhr an in dem Wirthschaftslo cäl.e der Frau Wittwe Busch seine Sitzungen hält und daß in denselben (in Ausführung des §. 13 der Statuten) Anfragen bezüglich des Mitspielens vorgebracht werden können. Der Vorstand. s Turnverein. Dienstag den 17. l. Mts., Abends 9 Uhr: Uhlandfeier im kleinen Turnsaal. Aufstellung der Büste; Rebe. Gießen, am 13. März 1863. 695) Sonntag den 15. März: Concert der Gießener Musik-Capelle im Busch'schen Garcen-Saale. Eintrittspreis bekannt. Anfang 4 Uhr. 589) Ein Hausbursche, der gewandt und gut empfohlen ist, wird gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ® Liederkranz. Das diesjährige (vierte) Stiftungsfest des Liederkranzes wird Sonntag den 22. März, Abends 6 Uhr, im Saale des Busch'schen Gartens mrt Concert und darauf folgendem Bankett gefeiert. Karten hierzu und zwar für Herren ä 18 fr., für Damen k 12 fr. und für Familien (1 Herr und 2 Damen) & 36 fr. sind bei den Unterzeichneten zu haben. Für den Vorstand: _________________________________________Ph. Schlatter. W. Koch. L. Kauf. Für Auswanderer. 443) Am 1. und 15. jeden Monats expedire ich fortwährend durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise werden billigst, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auffs Seeschiff begleitet. Zu UeberfabrtS-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent: C. W. Dietz, am Markt in Gießen. -azjöuzgZ 'azgvZ ’HjS) uaöam uaiHvag siöffnö uaquny uaMaharaa 3u!3tu Svcu Ssboz salma (pia.( uiam uuvmzznU aasduagA aazH ßvg 'apamaq aaaquajaqsuz Hou Pi lagaa, 'aaqnuaßaß hzargx azzguvtzuzsald urraH Zaövmt z uaaaH rag agamunu auhoa, qun uaZvpaa Hi aqvtz Lunugogx aöuagiiaj ama^ (002i Cöln-Gießener Eifenbahn 15) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam 54S 9* M. Deutz 545 9* M. 23O N. Minden 54s M. 230 N. Siegen 54, 9* M. 23O 5,0 N. * bedeutet Schnellzug. 658) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich das Stück Tapete für 9 und 10 fr. tape- Z ere, sowie auch Arbeiten an Möbeln sehr billig übernehme. Martin Hoffmann, Tapezier, wohnhaft bei Kappenmacher Schultheis auf dem Seltersweg. 705) Meinen geehrten Kunden und Freunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich nunmehr in der Sonnen- straße, im ehemals Noll'schen Hause, dem Herrn Bierbrauer A. Weidig gegenüber, wohne. I. Weber, Herrenkleidermacher. Pferde-Markt zu Frankfurt a. M. Am 14L, LS und 16» April L8«S Anfragen und Bestellungen aus Stallungen beliebe man an den Secretair des landwirth» schaftlichen Vereins, Herrn Nentwig, Götheplatz 1, zu richten. Der lanÄwirlhschastliche Verein: (203)________________________________________C. Hauck, -weiter Vorsitzender 692) PROVIDENTIA, frankfurter Vrrfichcrunj,s-«e fr lisch ast, mit einem Aktien - Ccipitale von Zwanzig Millionen Gulden, wovon Acht Millionen Gulden emittirt sind. Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Feuer-, See-, Flust- und Transport - Gefahren, sowie Lebens-, Nenten-, Ausftattunas- unb, AlterversorgungS - Versicherungen. Auch versichert sie gegen Erwerb- unfahlgkeit und Verunglückung jeder Art. Prospecte und Versichernngsformuiare werden unentgeltlich ausqeqeben bei C. Wufetzki, ___________________________________ Großberzogl. Hofgerichts - Advocat. Arbeiterbilduiigs - Verein in Gieße«. 693) Arbeiter! In vielen Städten Deutschlands bilden sich gegenwärtig Vereine, welche die geistige Bildung und nraterielle Hebung des Arbeiterstandes durch gesellige Vereinigung, Unterricht, Vorträge, Besprechungen u. s. w., sowie auch durch eine aus Gegenseitigkeit gegründete Hülfeleistung zürn Zwecke haben, und welche fast überall von den besten Erfolgen begleitet sind. Damit Gießen in dieser Beziehung nicht zurückbleibe, bat sich eine Anzahl hiesiger Arbeiter nach vorheriger Berathung als „Arbeiterbildungs- Verein in Gießen" constitnirt, einen provisorischen Ausschuß ernannt und provisorische Statuten angenommen. Wir laden nun hiermit alle Mitglieder des Vereins, ferner alle hiesige Arbeiter, Meister, sowie alle Diejenigen, welche sich für die Zwecke eines solchen Vereins interessiren, zur ersten Haupt-Versammluug auf Samstag den 21. März, Abends präcis 8 Uhr, in das Leib'sche Local, wo die Anmeldungsliste und die provisorischen Statuten offen liegen werden, ein. Bis dahin können auch bei C. Nagel, von Montag den 15. März an, neue Anmeldungen gemacht und die Mitgliederkarten gegen das Eintrittsgeld in Empfang genommen werden. Der proviforifche Ausschuß. 706) Eine tüchtige Magd findet guten Dienst in hiesiger Stadt. Näheres bei der Expcd. d. Bltts. 696) Ein Küfer, welcher selbstständig arbeiten kann, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Von wem? sagt Ausgeber d. Bl. 652) Es ist in dem hiesigen Gaswerk eine größere Erdarbeit, namentlich Auffüllen von Grund zu vergeben und wollen darauf Reflectirende sich auf dem Biircau desselben in den nächsten 8 Tagen melden. 550) Für ein sehr gut empfohlenes Stubenmädchen sucht ihre bisherige Herr- schaff wegen bevorstehender Abreise hier oder auswärts einen Platz. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 647) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereins werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurück- zuliefern. Gießen, den 9. März 1863. Dr. Zimmermann, Bibliothekar. 581) Ein geübter Cigarrenkistchennagler und zwei Schrcinergesellen können sogleich beschäftigt werden. Wo? sagt die Erpev. d. Bltts. Auszuleihen. 704) 1100 und 400 ft. liegen ge- gcn genügende hypothekarische Sicherheit (ä 5 pCt.) zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Eyped. d. Bltts. benen) Manuscriptes. (^eld-Cours^n^i2. März 1863. st. 11. 46-50 st- 1. 44J—45} 2. 25-26 9. 38-39 9. 554-564 9. 45}-46} 5. 334-344 9. 23-24 Pistolen..... ditto Preußische. Holi. st. 10 Stücke Ducaten..... 20 Frankenstücke. Engi. Sovereigns Preuß. Thaler . . 5 Franken-Thlr. . Pr. Caff.-Scheine Dollars in Gold Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 15. März. Daniel Rühl am RathhanS. Emil Noll in der Löwengaffe. Hacob Ronstadt in der Neustadt. Die gewinnreichste Speculation ist die B-ih-iligung bei dem Kaiserr K-nigl. Oestreich'schen Eisenbahn-Anlehen wovon der Verkauf der Loofe gesetzlich bi Hesse» gestattet ls. 553) Di- »o»flsmüiu?M8Slntt»me sind?24mai a®®'0.0$JlX(|7 @rf)ad) v. Stuttgart, Schuh- v. Hamburg ; Hrn. Kaust. Richter v. ip^g, * ^r v. Caffel, Hamelborii i"- »«*- - »-■ c,‘" mann, Kaufm. v. Frankfurt. In den Privathäusern. Bei Hrn. Dr. Krumm : Frl. Krumm v. WeningS. - Bei Hrn. Buchb. Hoffmann: Hr. Hoffmann, Lieuten. v. WormS. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde ?u Gießen. Gottesdienst. Am 15. März. Morgens: Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Hospital- Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Mitprediger Krug. Passions-Gottesdienst in der Hospital- trrckie. Mittwoch den 18. März, Nachmittags um 4 Uhr: Mitprebiger LipS. K o p u l t r t e. Den 8 März. Heinrich Friedrich Zkandry aus Neu-Menburq, Bürger und Schreinermeister dahier; und Dorotbea Bast, des verstorbenen hiestgen Burgers und ZünmermeisterS, Philipp Bast, eheliche Tochter. Getaufte. Den 8 Märr. Dem Bürger und Cigarrenmacher, Wilhelm Karl Bogel, ein Sohn, Adolf Karl August, geboren den 6. Februar. Denselben. Ein unehelicher Sohn von hier, Marlin, geboren den 26. Februar. Den 12. März. Dem Bürger und Seilermeister, Adam Huhn, eine Tochter, Anna Elisabeth, geboren den 2. Februar. , . , Denselben. Dem Großherzoglichen HofgerichtS- ratb Dr. Hermann Karl Emil Wilhelm Müller, eine Tochter, Amalie Luise Therese Josephine, geboren den 31. Januar. Beerdigte. Den 7. März. Eduard Balthasar Stohr, Bürger und Schloffermeister dahier, alt 54 I. 6 M. 14 T., gestorben den 5. März. Den'9 März. Sophie Hofmann, auS Alten- selbach in Naffau, alt 53 I., g-storb-n ben 8. Marz. De» 10. März. Anton Zulaus, Großherzog- licher ArresthauS-Berwalter dahier, alt 56 I. 8 Pi., gestorben den 8. März. 3 Denselben. Anton Becker aus Wetzlar, alt 39 I., gestorben den 9. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Geheimer Kirchenratb Dr. Engel. lüfil am Jacob n. irßrn. Ertra-Beilage zu Nr. 31 des Anzeigeblattes. Tngcl. spital- 4 Uhr: ndry auS !r dahier; gen Bür- , eheliche Cigarren- in, Adolf von hier, ilermeister, j, geboren ofgerichts- n Müller, »Hine, girr Stohr, 4 I. 6 M. aus Alten- i 8. März, iroßherzog- 6 I. 8 M., letzlar, alt en Woche . Enget. v. Elber- >erg, Stent, itt, Schuh- Hamelborn >. Schweinrn. Steiny. Hr. Oster- ;rn. Buchb. 1. 46-50 1. 44J—45} 2. 25-26 Die Ergebnisse der Verwaltung des akademischen Hospitales im Jahre 1862. 654) In dem Jahre 1862 kamen in dem akademischen Hospitale zu Gießen zur Behandlung: A. Stationäre Kranke, im Hause selbst verpflegt, im Ganzen .... . - • "72 im Vergleiche zu dem vorhergehenden Jahre, in welchem die höchste Zahl bis dahm, 978 Kranke, verpflegt worden war, ein Mehr von ungefähr 17 pCt. Von obiger Zahl kamen auf: 1) medicinische Klinik: innere und Augenkranke Krätzkranke . 78 577 2) chirurgische Klinik: chirurgische und Augenkranke 555 syphilitische Abtheilung ♦ 40 1172 Diese Gesammtzahl vertheilt sich wie folgt: 1) städtische Kranke 2) Gesellen 3) Dienstboten 4) Honoratioren . 5) Von Gemeinden eingewiesen: a. von inländischen...........'3 b. „ ausländischen..... 31 104 6) selbstzahlende Kranke • 680 7) gratis verpflegt 22 1172 B. Ambulatorische Kliuik. Die Zahl der ambulatorisch behandelten Kranken betrug: a. bei der medicinische» Klinik "67 b. bei der chirurgischen Klinik 1222_3030 Dazu kommt noch eine weniger genau zu bestimmendMahl von städtischen Armenkranken, welche in ihren Wohnungen besucht wurden und welche 1) in der medicinischen Klinik etwa 2) in der chirurgischen Klinik etwa...........2UU im Ganzen: . 19 • 25 44 lange Verpflegungszeit erklärt sich daraus, daß wir, wegen der zu geringen Große der rechnen können, dagegen von auswärts sehr viele veraltete erhalten. Gestorben sind 1) bei der medicinischen Klinik 2) bei der chirurgischen Klinik BetT1IS®ie Gesammtfrequenz, welche demnach zur ärztlichen Beobachtung und zur Benutzung bei dem Unterrichte tarn, stellt Frequenz im Hause war 83 Kranke, die geringste 63 die höchste 104 Kranke. Die Gesammtzahl der Verpflegungstage betrug 25631 Tage, im Mittel also 22 für einen Kranken. Die verhaltmßmaßig - 1 - / " -- - ■ ' -------- — —-»— Stadt, weniger auf akute Krankheitsfälle es kommen hiernach auf 55 Kranke 2 Todesfälle. Von diesen sind gestorben: innerhalb der ersteii 24 Stunden ihres Eintritts ° innerhalb der ersten 5 Tage nach ihrem Eintritt » innerhalb ungefähr 20 Tagen nach ihrem Eintritt . - • • t • 1 Die übrigen nach längerem Aufenthalte. Zwei Personen kamen nur als Leichen m das Hospital. Die Gesammt-Einnah men des academischen Hospitales betrugen im verflossenen We . - im Vergleiche zu der Einnahme des Jahres 1861 ein Mehr von 2218 fl., welches ausschließlich von einzelnen zahlenden Kranken erlangt worden ist. 18630 fl. 39 kr. Die Ausgaben betrugen dagegen, so weit sie sich bis jetzt voraussehen lassen..... 19621 ff. 23 fr. Hierbei ist Nichts für Ergänzung und Vermehrung des Materials, welches natürlich rasch abgenutzt wird, ausgegeben worden- Von den Ausgaben fallen: 1) auf das Hospital im Ganzen . . . 4098 st. 48 fr. 2) die innere Klinik.......7327 „ 20 „ 3) die chirurgische Klinik......8195 „ 15 „ 19621 fl. 23 fr. Von dieser Gesammtsnmme geht insbesondere für Medikamente ab, welche an ambulatorische Kranke verabfolgt wurden: 1) für Stadt-Arme....... 809 fl. — kr. 2) für Gesellen.........162 „ 53 „ 3) für Dienstboten.......261 „ 17 „ 1233 „ 10 „ Es bleiben sonach als Ausgabe für die Verpflegung im Hause . - - 18388 „ 12 „ Die Verpflegungstage betragen nach oben 25631 Tage und die Kosten für einen Verpflegungstag im Mittel und in runder Suinme also 43 kr. Es sind aber bezahlt worden: A. Von Stadt-Armen. Ständigerjährlicher Beitrag...... 1400 fl. — fr. Ab die Kosten für Medikamente für ambulante Kranken . 809 „ — „ Bleiben für Verpflegung im Hause übrig .... 591 fl. — kr. Verpflegt wurden 48 Kranke mit 22 Tagen im Mittel während 1056 Tagen, so berechnet sich der Beitrag für einen Verpflegungstag für einen städtischen Kranken auf 33 fr. Die Stadt hat also weniger als die Kosten beigetragen, für jeden Tag 10 fr. und im Ganzen 176 fl. B. Gesellen. Von diesen wurden als Beitrag erhoben .... 688 fl. 27 fr. Ab für Arzneien........162 „ — „ Bleiben als Beitrag für Verpflegung im Hause . . . 524 fl. 54 kr. Die Zahl der Verpflegungstage für 87 Gesellen beträgt nach dem Mittel von 22 Tagen 1914 Tage. Der Beitrag für einen Verpflegungstag also 16 kr., für jeden Tag wurden also weniger als die Kosten bezahlt 27 kr. und im Ganzen 911 fl. 18 kr. C. Dienstboten. Von diesen wurden an Beiträgen bezahlt - 1251 fl. 12 kr. Ab für Medikamente an Ambulanten ... 261 „ 17 „ Bleiben für Verpflegung im Hause circa..... 990 fl. — kr. Die Zahl der Verpflegungstage nach dem Mittel von 22 Tagen berechnet, beträgt für 195 Dienstboten 4290 Tage- Ihre Beiträge für Verpflegung berechnen sich daher aus den Tag auf 14 fr. oder 29 kr. zu wenig und im Ganzen ist zu wenig von den Dienstboten Leigetragen 2073 fl. 30 kr. D. Selbst zahlende und von Gemeinden eingewiesene Kranken. Von diesen sind bezahlt worden für Verpflegung . . . 5117 fl. 54 kr. Verpflegt wurden 842 Kranke, nach dem Mittel zu 22 Tagen berechnet während 18524 Tagen. Der Beitrag für einen Verpflegungstag stellt sich somit auf 16% kr. oder zu wenig um 26% kr. Im Ganzen also ist von solchen Kranken für die von ihnen verursachten Kosten zu wenig beigetragen worden 8181 fl. 26 fr. Die Kosten-Ansätze für die verschiedenen Klasien der Kranken, welche in dem akademischen Hospitale Aufnahme suchen, sind sämmtlich vor dem Jahre 1846 normirt worden. Wenn man bedenkt, daß seitdem die Preise für alle unentbehrlichen Lebensbedürfnisse um das 2- bis 3fache gestiegen sind, so wird man es nicht unerklärlich finden, daß die Beiträge den wirklichen Bedürfnissen so wenig entsprechen. Wernher. Seitz.