für die Sta-t un- -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 kr., für Auswärtige tritt der vorschriftsmäßige Postaufschlag hinzu. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). 2. Mittwoch -en 7. Januar 1863. Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert. Amtlicher Theil. Gesetz, die Erhebung der Staatsauflagen für die ersten sechs Monate des Jahres 1863 betreffend. 8uDWJG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit wie folgt: Art. 1. Das Finanzgesetz vom 4. Dccember 1860, mit Ausschluß des zweiten Absatzes des §. 4 dieses Gesetzes ^), wird auf die ersten sechs Monate des Jahres 1863 ausgedehnt und in Wirksamkeit gesetzt und es sind demgemäß die sämmtlichen directen und indirecten Steuern, wie solche durch die vorliegenden Gesetze und Verordnungen bestimmt sind, bis zum 1. Juli des Jahres 1863 fortzuerheben. Zu weiteren Uebereinkünften über die Handelsverhältnisse und über die gemeinschaftlichen Zölle zwischen den dermaligen Vereins- staaten, sowie mit anderen deutschen Staaten, ebenso wie zu Verträgen zwischen dem Zollverein und anderen Staaten und überhaupt zu allen neuen Zoll- und Handelsverträgen wird vor deren Ratification die bei dem Abschluß vorbehaltene Zustimmung Unserer getreuen Stände eingeholt werden. Art. 2. Unser Ministerium der Finanzen ist mit der Vollziehung dieses Gesetzes beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 27. December 1862. CL- SO LUDWIG. g Sch„«. *) Der zweite Absatz des §. 4 des Finanzgesetzes vom 4. December 1860 lautet wörtlich: „Im Falle, daß über die Handclsverhältniffe und über die gemeinschaftlichen Zölle wettere Uebereinkünste zwischen den dermaligen Vereiusstaaten, sowie mit anderen deutschen Staaten zu Stande kommen, oder von dem Zollverein mit anderen Staaten Verträge zur Erleichterung des gegenseitigen Handelsverkehrs abgeschlossen werden, sollen im Laufe der Finanzperivde hinsichtlich der Zölle und der Zollgesetzgebung und der hiermit in Verbindung stehenden Steuer von inländischem Rübenzucker diejenigen Abänderungen angeordnet werden, welche als nvthwcndiqe Folge solcher Staatsverträge erscheinen. Die Verträge, welche die Staatsregierung in Folge der in diesem Paragraphen enthaltenen Ermächtigung abschließt werden den Ständen bei ihrer nächsten Versammlung zur Kenntniß und geeigneten Beschlußnahme mitgetheilt." Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände: Ein kleiner schwarzer baumwollener Regenschirm, eine gestreifte seidene Schürze, ein buntes baumwollenes Taschentuch, eine graue wollene Schürze, ein hellgrauer wollener Stauchen, ein Aermel von einem Damenmantel, ein Stückchen Kattun (ca. 1 Elle), ein Tischmesser mit einem metallenen Stiel und ein neusilberner Theelöffel. Die Eigenthümer werden aufgefordcrt, sich binnen 3 Wochen zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert Werren. Gießen, den 6. Januar 1863. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. ___________________ ___ Nover. Gerichtliche und Privat - Edictallsdung. Bekanntmachungen. Gläubiger-Aufforderung. 3276) Forderungen aller Art an den Nachlaß der kürzlich verstorbenen Balthasar Reinhardt's Wittwe zu Allen- dorf a. d. Lumda sind bis zum 15. Januar 1863 bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung bei Vertheilung des Nachlasses dahier anzuzeigen. Gießen, am 20. Decbr. 1862. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Versteigerungen. 3233) Dienstag den 10. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Philipp Schwan, abwesend unbekannt wo? und dessen Ehefrau: Flur yiI6g lUKlftr. 9 Hofraithe in der Stockhausgasse, gibt 19*4 fr., unter den alsvann bekannt gemacht werdenden Bevingungen, öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 22. Decembcr 1862. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel._____________ Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 26) Montag den 12. Januar 1863, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stavtwalde, Distric- ten Stolzenmorgen unv Philosophenwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werben, als: 3% Stecken Buchen-Scheivholz, 3'4 „ „ Prügelholz, 2 „ „ Stockholz, 300 Wellen „ Reisholz, 3 Stecken Eichen - Scheibholz, 8'4 » „ Prügelholz, 7*4 „ „ Stockholz, 300 Wellen „ Reisholz, % Stecken Nabel - Scheibholz, 4'4 " „ Prügelholz, 10 „ „ Stockholz, 4075 Wellen „ Reisholz, 10 Eichen-Stämme mit 98 Cubikfuß, 82 Nabel- „ „ 1062 „ 44 Eichen-Stangen „ 130 „ 58 Nabel- „ „ 43 Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April d. I. ’ gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. Januar 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.____________ Lieferung von Mauersteinen und Sand zur Erbauung eines Vezirksgefäng- nisses in Lich. 21) Freitag den 9. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll im Gasthaus zum Engel in Lich sür obiges Bauwesen: 1) bas Brechen, Anfahren und Aufsetzen von 50 Cub.-Klftrn. Mauersteine aus den städtischen Brüchen im Licher Walde, 2) die Lieferung von 10 Cub. - Klftrn. Mauersand aus der Grube im Gießener Stadtwalde in mehreren Abtheilungen an die Wenigstnehmenenden versteigert werden. Gießen, am 2. Januar 1863. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 27) Nachstehend bezeichnete Domänen« Gebäude, Garten- und Wiesenländereien zu Atzbach im Kreise Wetzlar: 1) die vormalige Amtssecretär-Wohnung mit Hofraum u. Oeconomie-Gebäuden, 2) die vormalige Landschreiberei - Wohnung mit Hofraum unv Oeconomie- Gebäuden, 3) das vormalige Rentei- und Justiz- Gebäude, das Registratur-Gebäude mit Scheunen, Ställen und Gärten, 4) die mit letztcrn im Zusammenhänge befindliche sogenannte Weiherwiese, von zusammen circa sieben Morgen Flächeninhalt, sollen im Wege des öffentlichen Ausgebots an den Meistbietenden veräußert werben. Der Termin zur Veräußerung ist auf Samstag ben 17. Januar 1863, Vormittags 10 Uhr, im Amtslocale des Herrn Rentmeisters Steinbach zu Witzlar anberaumt worden. Das Kaufgelder-Minimum beträgt 7732 Thaler 25 Sgr. Das Rentei- und Justiz-Gebäude ist massiv, an der Straße von Wetzlar nach Gießen, in gleicher Entfernung von beiden Städten und nahe an der schiffbaren Lahn und der Eisenbahn gelegen. Hie Grundstücke sind zur Anlage einer Fabrik sehr geeignet. Die Veräußerungs-Bedingungen, die Situationspläne und der Kataster - Auszug können bei dem Herrn Rentmeister Steinbach zu Wetzlar eingesehen werden. Coblenz, den 29. December 1862. Königliche Regierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten. 29) Freitag ben 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Markwalde dahier nachstehend benanntes Holz einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden, als: 46 Eichen-Baustämme von 10 bis 55 Fuß Länge und 18 bis 34 Zoll Durchmesser — 7304 Cubikfuß haltend, 72 Stück Kiefern-Stamm- und Stangenholz von 3 bis 7 Zoll Durchmesser — 433 Cubikfuß haltend. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis zum 1. October d. I. gestattet. Bellersheim, den 1. Januar 1863. Der Markmeister: Bopp. Fei lgebotenes. 42) Von Schellfischen, Sardellen und Häringen habe ich direci von Amsterdam und Vlardingen wieder neue Sendungen erhalten. L. Jahr eis, am Marktplatz. 34) Steinkohlen, beste Qualität, sowie trockenes Buchen-Scheivholz, nebst den dazu eingerichteten Oefen, empfiehlt Dan. Wirth. 41) Sehr gute Kartoffeln sind malter- und mestenweise zu verkaufen bei Jacob Vogt, Bäcker. Zu verkaufen! 35) Ein leichtes Chaischen auf Druckfedern (Halbverdeck.) Das Nähere bei der Expev. V. Bltts. 36) Ein Haufen Mist ist im Darmstädter Haus zu verkaufen. Meine Comptoir Kalender, per Stück 2 fr., Große „ „ per „ 3 ,/ Geschäfts Kalender . . . . per „ 4 „ Nniversrtats Wand und Adreß- Kalender ....... per „ 6 „ (Wiederverkäuser erhalten dieselben im Dutzend billiger) sind zu haben in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei _________________________(Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.______ 37) Damast-Tafeltücher mit Servietten für 12, 18 und 24 Personen , sowie Handtücher, unter dem Fabrikpreise, bei Salomon Heichelheim, Wallthorstraße. Vermirthungen. 5) Das seither von Herrn Postmeister Schön bewohnte Logis in meinem Hause ist sogleich, oder bis zum 1. April d. I., wieder zu beziehen. Frau Advocat Wießell. 30) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. K. Lips, Mitpreviger. 17) Das seither von Herrn Gymnasiallehrer Dr. Hainebach bewohnte Logis ist wieder anderweit zu vermiethen und Anfangs April k. I. zu beziehen. - ' . Friede. Decker. 45) Bei mir ist ein Logis zu vermiethen und wird solches am 1. April beziehbar. Gg. Heinr. Lony. 43) Ein kleines rnöblirtes Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 144. Vermischte Anzeigen. 31) Hiermit die ergebene Anzeige, daß mit dem heutigen Tage mein Schwager, Herr M. Eich en berg, als Teilhaber in die von mir bisher betriebene Möbelfabrikation und Holzhandlung eintritt. Dieselbe wird unter der Firma: KatzensLein Eichenberg fortgeführt. Ich bitte, das mir geschenkte Vertrauen auch auf die neue Firma übertragen zu wollen. Gießen, den 5. Januar 1863. S. Katzenstein. " CarnevalVerein W liegeünäßige Sißimgen \ Jeden Freitag Abend um y29 Ubr._ Der Zutritt zu sämmtlichen Sitzungen ist für die Folge nur den Mitgliedern in gestempelten Kappen gestattet.__________________ " Für Bettnässer männlichen Geschlechts, welche wenigstens das 10. Lebensjahr zurückgelegt haben, besitze ich ein probates, nicht-medicinisches Mittel und versende dasselbe unter Garantie gegen Nachnahme oder Einsenden von 1 Rthlr. 10 Sgr. (Waisen- u. bergt Anstalten sehr zu empfehlen! Briefe und Gelder frei!) Rohrberg, Post Zell i. W., Amt Schönau, Großh. Baden. Blatz, Hauptlehrer. Statt aller Zeugnisse, die ich von Privaten nie ohne specielle Erlaubniß veröffentlichen werde, Briefauszüge: 1) Herr Hausvater Ad. Schmiv an der Pestalozzistiftung, große Rettungs-Anstalt in Olsberg , Canton Aargau, Schweiz, bezog zu 3 Malen 37 Exempl. und schrieb am 12. 4. 61.; »Das Verdienst, das Sie durch diese Erfindung erworben, ist groß und verdient vollste Anerkennung re." 2) Herr Gemeindepfleger Stroß aus Kleinengstingen, Würtemberg, O. A. Reutlingen, 30. 10. 61.: „Gott sei Dank, daß ich bei Ihnen endlich das Mittel gefunden habe rc." 3) Herr Hausvater Meyer an der St. Johannispflege in Aschaffenburg, Baiern, bestellte wieder ein Dutzend, 29. 12. vor. I.: „Ich werde auch anderwärts die Brauchbarkeit Ihrer Erfindung anrühmen rc." 4) Herr Redacteur der Neuen Münchener Zeitung, 5. 1. 62.: „Ich bestätige Ihnen überdieß mit Vergnügen, daß sich Ihr Mittel als vorzüglich bewährt hat rc." 5) Herr Hausvater Preuß an die Rettungs-Anstalt Faßoldshof bei Mainleus, Baiern, 22. 1, 62. : „Erhalten. Erfreulicher Erfolg. Bitte um 4 Exemplare. Ein Zeugniß, jevenfalls ganz zünftig für Sie, erhalten Sie später rc." 6) Herr Beul, Schullehrer in Wiefelsdorf bei Burglengenfeld, Baiern, 5. 2. 62.: „Herzlichen Dank! Senden Sie uns noch 1 Exempl. rc." 7) Herr Pfarrer und Districts-Schulinspector Achberger in Kirchdorf, bei Mindelheim, Baiern, 18. 2. 62.; „Ich füge bestätigend bei, daß Ihr Mittel sehv zweckmäßig sich erwiesen hat rc." 8) Herr Kaufmann I. W. Gramm in Riedlingen, Würtemberg, hat mein Mittel öffentlich in Nr. 78 u. rc. der Riedl. Zeitung v. I. aus Dankbarkeit als ganz probat empfohlen rc. rc. ________________________________________________________Blatz. Carneval-Verein „Türkei." 39) Die Empfangnahme der Kappen findet Freitag den 9. d. Mts., von 4 bis 8 Uhr, in dem Vereinslocale statt, und sind daselbst die etwa noch rückständigen Zahlungen für das zweite Ziel dagegen zu entrichten. Fremden-Kappen für Auswärtige und nur für eine Sitzung gültig ä 1 ft per Stück müssen vorher bei dem Rechner gelöst werden. Die Ergänzungswahl des Vorstandes wird in der Sitzung nächsten Freitag vor- genoMmen werden. Der Vorstand. Schühengarten zu Wehlar. 49) Die feierliche Eröffnung der Lahnbahn auf der Strecke von Weilburg nach Wetzlar ist nunmehr auf den 10. d. Mts. fest bestimmt. Demnach erlaube ich mir, ein verehrliches Publikum zu Gießen zu dem bereits angezeigten Mittags-Essen nochmals ergebens! einzuladen. Die Theilnehmer werden freundlichst ersucht, die für sie in Bereitschaft zu setzenden Couverts bis spätestens zum 9. I>. Mts., Morgens, gefälligst anzumelven. Bemerkt wird, daß der Festzug gegen 7,12 Uhr stattfindm wird. ESr3 Nach der Mittags-Tafel Harmonie-Musik. Heinrich Kuhn. "Zue Nachvicht! 44) Montag den 12. v. Mts. schicke ich wieder einen Transport an die Bloch'- sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab; alsbald überbrachte Gegenstände zum Färben können bis dahin noch mitgesandt werden. I. Schlund, in der Schloßgasse. Turnverein. 47) Generalversammlung am Donnerstag den 8. d. Mts., Abends 8 Uhr. Tagesordnung: Berichterstattung des Vorstands, das Riegenturnen betreffend. Der Vorstand. 7) Ein Mann, der die Pflege von acht bis zehn Stück Rindvieh übernehmen will, findet eine dauernde Stelle mit gutem Lohne. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes. Für Bäcker! 3241) Ein Bäckergesell, welcher sich über seine Fähigkeit, einem Backereigeschäft vollständig vorstehen zu können, auszuweisen vermag, kann bei mir dauerndes Engagement finden. Auch bin ich nicht abgeneigt, einem Solchen, wenn man sich von der Rentabilität dieses Geschäftes, welches ich seit zwei Jahren für meine eigene Rechnung betreiben ließ, überzeugt hat, gegen geringe Vergütung in Pacht zu geben. Dadurch, daß ich seit jener Zeit über den Betrieb dieses Geschäfts gründlich Buch geführt habe, bin ich im Stande, schon jetzt die genaueste Auskunft zu geben. —■ Hierauf Reflectirende wollen sich bald thun- lichst an mich wenden. Allendorf a. d. Lva., 22. December 1862. __________________H. W. Moll. 28) Unterzeichneter sucht einen Lehrling. C. Münch, Apotheker in Homberg a. d. Ohm. 46) Ein dunkelgrüner seidener Regenschirm mit Griff von gelbem Holz, in Form eines Hunvskopfes, ist irgendwo stehen geblieben. Man bittet, denselben bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 40) Der Unterzeichnete ladet zu dem am 10. Januar, Samstags Vormittags von ^ll bis y212 Uhr, im Glnbsaale zu haltenden Vortrag: „Die deutsche Kirchenfrage oder Erläuterungen „über die Reform der Kirche im IS. Jahrhundert, „im Geiste der Versöhnung aller Consessionen," die sich dafür interessirenden Bewohner, auch die Frauen der Universitätsstadt Gießen freundlich ein, ersucht um Unterzeichnung und die Eintrittskarten ä 36 fr. entgegen nehmen zu wollen, die außer beim Col- porteur beim Oberkellner im Rappen, und in den Buchhandlungen von Heinemann, Ricker und Roth, oder beim Eingang zu haben sind. Gießen, 5. Januar 1863. Dr. Mobert «Haas, ___________________________________________aus Frankfurt a, M. Gander's Schreib-Lyclus von 15 Lehrstunden. 32) Unterzeichneter hat seine auf rationelle Prinzipien gegründete Methode (worüber die zuverlässigsten Berichte in öffentlichen namhaften Blättern, sowie amtliche und Privat-Zeugnisse, sich in anerkennendster Weise aussprechen) im Drucke erscheinen lassen, und den auf diese Art ermöglichten Selbst-Unterricht so dargelegt, daß zu jeder der lithographirten Lectionen die schriftliche Anweisung in thunlichster Kürze und Deutlichkeit über die Ausführung eines jeden Buchstabens und Schriftzeichens gegeben ist; wodurch es Jedermann möglich wirb, seine noch so unregelmäßige, unsichere Handschrift in eine schöne, freie umzuwandeln. — Der Preis dieser Broschüre beträgt 1 fi. 43 fr., und zu beziehen im Selbst-Verlag des Herausgebers: Gander, Seltersweg Lit. C. Nr. 1 */2, Gießen. Stenographen-Verein. 48) Donnerstag den 8. Januar, Abends 7 Uhr, in der Aula Nr. 9 ; Monatssitznng. Die Kleinkinderschule haben weiter mit einer milden Gabe bedacht: von Gremp, Stallmeister. Dr. Schmidt, pract. Arzt. Auszuleihen. 10) Aus der Kirchenkasse zu Rödgen können gegen genügende hypothekarische Sicherheit 2200 ff. ä 5 pCt. ausgelichen werden. Rödgen, im Januar 1863. Der Kirchenrechner: ______________________Bellof. 24) 2000 fl. liegen zusammen, oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 3255) 150 fl., schreibe Einhundert und Fünfzig Gulden Kirchen-Kapital, liegen in dahiesiger Kirchenkasse zum Ausleihen bereit. Großen-Buseck, am 22. December 1862. Für den evang. Kirchen-Vorstand: Berck, Pfarr-Vicar. Fremden-Register vom 1. bis 4. Januar 1863. I n den Gasthäusern. Im Rappen: Hr. Lebert, Fabrik, v. Halle; Hr. Ankhage, Weinhdlr. v. Hamburg; Hr.^Caverick, Partie, v. New-Orleaus; Hr. Dahlen, Jnsp. v. Wien; Hr. v. schenk, Gutsbes. v. Schweinsberg; Hr. Peterlin, Tab.- Fabrik. v. Apolda; Hr. Wachmuth, Dr. med. v. Bonn; Hr. Schmölde, Gutsbes. v. Rauenstein; Hr. Nechtberg, Advoc. v. Coburg; Hr. Brüger, Direct. t>. Siegen; Hr. Gerte, Privatm. v. Koblenz; Hr. Stäbler, Baumeister v. Heidelberg; Hr. Hemlebe, Gutsbes. v. Linz; Hrn. Kaust. Kahle v. Leipzig, Frank r>. Nürnberg, Levy v. Nancy, Löfster v. Erfurt, Königsberger v. Dietz, Ugbule v. Annaberg, Baumann v. Rheydt, May v. Straßburg, Lehr v. Amsterdam, Leopold v. Neustadt, Schweitzer v. Magdeburg U. Brockmann v. Frankfurt. Im Einhorn: Hr. Schnitter, Offiz, a. Holland; Hr. Dr. Heller v. Carlsruhe; Hr. Trautwein, Nent. v. Aachen; Hr. Kerzbach, Apoth. v. Werthheim; Hr. DubberS, Hauptm. v. Hamburg; Hr. Röhrich, Oecon. v. Andernach; Hr. Ilgen, Direct. v. Hannover; Hr. Haas, Förster v. Eisenach; Hrn. Rent. v. Beckrath v. Aschaffenburg u. Sänger v. Heubach; Hrn. Kaust. Hoffmann v. Stuttgart, Liesmann v. Worms, Wösten v. Lüden- scheidt, Kinzschild v. Düsseldorf, Rößler v. Mainz, Schmidt v. Mannheim, Girbert v. Speyer u. Heuß v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hrn. Postsecret. v. Wobeser u. Schmidt v. Deutz; Hk- Oswald, Cand. v. Darmstadt; Hr. Schaltier, Rector ». Leuthen; Hr. v. Todtenwarth, Gutsbes v. Todtenwarth; Hr. Thalmayer, Regier.-Rath v. Rastatt; Hr. Jestering, RechtSanw. v. Görlitz; Hr. Opraih, Fabrik, v. Celle; Hr. Graumann, Bergw.-Beamt. v. d. KönigShütte; Hr. Radellef, Baur. v. Berlin; Hrn. Stud. Astemann v. Jena u. Wernecker v. Göttingen; Hr. Wellensirck, Grubenbes. a. Westphalen; Hrn. Kaust. Ritzhaupt v. Hirschberg, Neinhauer v. Stuttgart, Raunefeld u. Strodlhoff v. Berlin, Hopfer v. Stettin, Fratelli v. Prag, Greving v. Naumburg, Behrend v. Trier u. Kregler u. Adler v. Frankfurt. Im deutschen Hof: Hr. Fatum, Dachd. v. Grünberg; Hr. Henrici, HandelSm. v. Bürbach; Hr. Jungermann, Buchb. v. Heinsberg. Im Darmstädter Haus: Hrn. Handels!. P. Arras u. G. Arras v. Pfaffenbeerfurth; Hr. Thome, Fuhrm. v. Hommertshausen. Im Schwanen: Hr. Sippel, Maur. v. Zerkenbach; Hr. Schmidt, HandelSm. v. Gummersbach. In der Sonne: Hr. Bemel, Kutsch, v. Jwa; Frl. König v. Niedermittelau; Fr. Deckel v. Trimel; Hr. Straub, Fuhrm. ».Schotten. In den Privathäusern. Bei Fr. Dr. Wolf: Fr. Pfarr. Koch v. Homberg. — Bei Hrn. M. Rothenberger: Hr. Bogen, Antiquar v. Frankfurt. — Bei Hrn. Actuar Euler: Hr. Fuhr, Postsecret. v. Frankfurt. — Bei Wittwe Lony: Hr. Meyer ». Hanau. Temperatur im December, Gießen: niederste 1862 ......— 9,0° R6. mittlere 1862 ......+ 1,36 „ früheres Mittel aus 14 Jahren — 0,44 „ höchste 1862 + 6,5 „ Niederschlag im December 1862 .... 2,47 Pariser Zoll. „ „ „ im Mittel von 1851—1861 . . 1,63 „ ______________________Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Ort und Datum. W a i z e n. Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreir vom Malter. Mltr. Pfund fr. Mltr. Pfund st. fr. Mltr. Pfund st- fr. Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund fl. fr. Gießen, 2. Januar . . . Grünberg, 3. „ ... Mainz, 2. „ ... 58j 200 200 200 10 11 44 54 43- 180 180 180 8 8 33 42 36 s 160 160 160 5 5 37 56 20 120 120 120 3 4 18 3 7 200 200 200 3 2 9 24 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.