für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige tritt ver vorschriftsmäßige Postaufschlag hinzu. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). 28. Samstag -en 3. April 1862. Amtlicher T h e i l. Gießen, am 31. MLr^ 1862. Betreffend: Die Ausstellung der Wandcrbiicher. Das Groß herzogliche Kreisaml Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem wir bisher vie Wahrnehmung gemacht haben, daß in den von Ihnen wegen Ausstellung von Wanderbüchern zu erstattenden Berichten nicht immer das Nöthige gemäß unserer Ausschreiben vom 18. November 1848 und 31. Mai 1853 bemerkt worden ist, so sehen wir uns veranlaßt, Sie wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß diese Berichte einen Ausweis darüber enthalten müssen, daß ver Nachsuchenve seine Profession gehörig erlernt hat, daß er wirklich geimpft worden ist, ferner, daß er nicht in Untersuchung steht, auch weder seine Militairdienstpflicht, noch sonstige HinverNisse dem Wandern entgegenstchen. Ebenso muß die Personalbeschreibung desselben genau angegeben werden. Da, wo das betreffende Gewerbe zünftig ist, ist ver Lehrbrief zur Einsicht vorzulegen. Hierbei bemerken wir weiter, daß nur solchen Inländern Wanderbücher ertheilt werden können, welche eine Kunst oder ein Handwerk betreiben, bei welchem das Wandern allgemein üblich und behufs der Vervollkommnung darin angemessen ist; welche unbescholten, körperlich mit keiner ansteckenden Krankheit behaftet und im Besitze der nöthigen Reisemittel sind. Da Wanderbücher wesentlich eine Beurkundung darüber enthalten, wo der Inhaber heimathsberechtigt ist, so kann nur die Localbchörve des Orts, wo der um ein Wanderbuch Nachsuchenve heimathsberechtigt ist, den vesfallsigen Bericht erstatten. Diese Berichte sind auf dem vorgeschriebenen Formular-Stempelpapier zu 6 Kreuzer auszufertigen. Bon Vermögenden haben Sie eine Ausfertigungs-Gebühr von 6 Kreuzern in Anspruch zu nehmen. Für Minderjährige dürfen Wanderbücher nur mit Zustimmung ihrer Eltern oder Vormünder beantragt werden. K ü ch l e r. Bekanntmachung. Der Präsivent des landwirthschaftlichen Vereins der freien Stadt Frankfurt hat die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen zu recht zahlreichem Besuch des vom 7. bis 9. April d. I. zu Frankfurt stattfindenden Pferdemarktes für edle und Land-Pferve eingeladen. Ich bringe dies zur Kenntniß der Vereinsmitglieder. Gießen, den 26. März 1862. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Verein- Gießen: K ü ch l e r. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Edictalladung. 873) Die nachbenannten Besitzer der unten nach Flur und Nummer beschriebenen, im hiesigen Gerichtsbezirke gelegenen Immobilien, welche jene theils durch Erbgang, theils durch Kauf erworben haben und veräußern, oder auf ihren Namen im Grundbuch eintragen lassen wollen, vermögen ihr Eigenthum nicht urkundlich nachzuweisen. Es werden daher Alle, welche EigenthumS- oder sonstige Ansprüche an diese geltend machen zu können glauben, aufgefordert, solche sogewiß binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem Gericht anzumelvcn und zu begründen, als sonst das Eigenthum der gegen- wärtigen Besitzer anerkannt, den betreffenden Verträgen die gerichtliche Genehmigung ertheilt und der unbeschränkte Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Ordn.- Nr. Namen und Wohn ort der Besitzer. 1 Georg Schmidt zu Frankenbach . . . 2 3 4 5 Sara, Moses Stern's Wittwe in Hermannstein ........ Johannes Rohrbach I. zu Crumbach . Jacob Hinkel Wittwe in Naunheim . . Philipp Reuschling II. in Klein-Linden 6 Konrad Eckhardt II. zu Hermannstein . 7 Gemeinde Crumbach....... 8 Ludwig Bernbeck, Steuer-Einnehmer, von Rodheim, jetzt zu Lehrbach . . . 9 Derselbe.......... 10 Pfarrei Rodheim Gießen, den 21. März 1862. Bezeichnung der Liegenschaften. Gemarkung Königsberg. Flur IX Nr. 45 „ IX „39 „ IX „ 46 Gemarkung Frankenbach. Flur XV Nr. 333 Gemarkung Hermannstein. Flur I Nr. 135 Gemarkung Crumbach. Flur II Nr. 443 . . . . , Gemarkung Naunheim. Flur 16 Nr. 148 Gemarkung Klein-Linden. Flur VII Nr. 169,5 . . . . „ VII „ 138,2 . . . . Gemarkung Hermannstein. Flur XIV Nr. 115 Gemarkung Crumbach. Flur VII Nr. 501 „ V „ 170 Im Grundbuch zugeschrieben. Theodor Geller in Frankenbacb. Georg Schmidt vaselbst. If u " ff Thomas Jost in Hcrmannstein. Johannes Wagner II. zu Crumbach. Jacob Hinkel in Naunheim. Philipp Reuschling II. zu Klein-Linden. Johannes Eckhardt in Hermannstein. Anna Maria Krauskopf, Peter Lepper (beide in Crumbach.) Gemarkung Rodheim. Flur V 9Zr. 117 . . . Gemarkung Rodheim. Flur XXI Nr. 14 . . . " H „ 245 . „ XI „ 246 . . . ii X „ 113a . . „ XIV „ 20 . . . „ XV „ 145 . . . „ XIII „ 128 . . . . II „ 184 . . . „ II „ 185 .. . Wilhelm Weber, jun., in Fellingshausen. Steuer-Einnehmer Bernbeck zu Rodheim. . Pfarrei Rodheim. . Daniel Marx in Vetzberg. . Kirchenkasten Rodheim. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. Rotsmann, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor. Besondere Bekanntmachung. Den Wiesenvorstand zu Gießen betreffend. 865) Herr L. Th. Felsing, Mitglied des Gemeinderaths, ist zum Mitglied des Wiesenvorstandes ernannt und in dieser Eigenschaft verpflichtet worden. Gießen, den 2. April 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Backsteinlieferung. 828) Montag den 7. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll im Gasthaus zum Promenadehaus dahier die Lieferung von 123 Tausend Feld- brand- und von 31 Tausend Ofenbrand- Backsteinen zur Erbauung eines Posthauses dahier in mehreren Abtheilungen an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen, am 31. März 1862. Großherzogliches Postamt Gießen. Schön. Bau- und Werkholz-Versteigerung im Anneröder Gemeindewalde. 856) Donnerstag den 10. April d. I., des Vormittags von 8 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewalde, Di- stricten Timpel und Köpfe!, nachbenanntes Eichen- und Fichten-Bauholz einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden, als: 193 Stämme Eichen-Bauholz von 10 bis 50 Fuß Länge u. 7 bis 15 Zoll Durchmesser, 3971 Cubikfuß enthaltend, 37 Stämme Fichten-Bauholz von 40 bis 60 Fuß Länge und 6 bis 15 Zoll Durchmesser, 642 Cubikf. enthaltend. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September 1862 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Die Zusammenkunft ist im Timpel, am Oppenröver Weg. Annerod, am 2. April 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. 811) Dienstag den 8. April sollen in den Naunheimer Gemeindewaldungen, Distrikten Sichel, Homberg und Kichsgrund, an den Meistbietenden versteigert werden: 66 Eichen - Stämme — 2749 Cubikfuß, worunter Stämme bis zu 45 Fuß Länge und von 9 bis 19 Zoll Durchmesser, welche sich vorzüglich zu Wagnerholz eignen, 240 Stück Kiefern-Bau- und Stangenholz = 1110 Cubikfuß. Die Versteigerung beginnt Morgens 9 Uhr mit dem Eichen-Bauholz an dem Hofe Bubenrod, an der Straße nach Königsberg. Naunheim, am 28. März 1862. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Naunheim. Rühl. Holzversteigerung. 837) Montag den 7. und Dienstag den 8. April d. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Großen - Busecker Gemeindewalde, District Schlieberg, folgende Holzsortimente versteigert werden, nämlich: 177 Stecken Buchen-Scheidholz, 7 „ Eichen- „ 72 „ Buchen-Prügelholz, 19 „ Eichen- „ 2 „ Kiefern- „ 113 „ Buchen-Stockholz, 23 „ Eichen- u. Kiefern-Stockholz, 6750 Wellen Buchen-Reisholz, 1100 „ Eichen- „ 150 „ Kiefern- „ 121 Eichen-Stämme, 7 bis 27" dick und 11 bis 50' lang, im Ganzen 2704 Cubikfuß enthaltend, 40 Buchen-Stämme, 6 bis 10" dick und 6 bis 27' lang, im Ganzen 348 Cubikfuß enthaltend, 1 Kirschen-Stamm, ll'/2" bid und 20' lang, 21 Cubikfuß enthaltend, 7 Kiefern-Stämme, 7 bis 15" dick und 20 bis 45' lang, im Ganzen 144 Cubikfuß enthaltend, 9 Eichen-Stangen (Pflugswellen und Pflugsrehe), 1300 Buchen-Stangen und 11 Nadel- „ Mit dem Brennholz wird die Versteigerung begonnen und mit dem Bau-, Werk- und Nutzholz beschlossen, so daß sämmtliches Bau-, Werk- und Nutzholz erst Dienstag den 8. April zur Versteigerung kommt. Alles Holz wird gegen gleich baare Zahlung versteigert. Großen-Buseck, den 31. März 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen - Buseck. ______________Mü Her. Stamm- u. Geschirrholz-Versteigerung. 818) In nachbezeichncten Domanial- walddistricten werden öffentlich versteigert: 1) Montag den 7. April l. I. und nötigenfalls den folgenden Tag, Vor- mittags 10 Uhr anfangend, District Nesselhof, Gemarkung Oberscheld: 262 Nadelholz-Stämme von 8325 Cubikfuß (darunter Stämme bis zu 100 Schuh Länge), 255 Stück Leiterbäume j von 1,700 Cu- 495 „ Gerüststangen s bikfuß; 2) Mittwoch den 9. Ap7il l. I., Vormittags 10 Uhr, District Herberberg, Oberförsterci Dillenburg, Gemarkung Oberroßbach: 42 Eichen-Stämme von 3403 Cubikfuß (Stämme von 120 bis 150 Cubikfuß, ein Stamm 274 Cubikfuß.) Dillenburg, den 29. März 1862. Herzogl. Nass. Receptur. Finkler. Arbeitsversteigerung zu Leihgestern. 852) Donnerstag den 10. April, Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehend bezeichnete Arbeiten mittelst öffentlicher Versteigerung in Accord gegeben werben, als: A. Erbauung des Wegs vonLeihgestern nach Steinberg: Planirarbeit, veranschl. zu 95 fl. 56 kr. Maurerarbeit, „ „ 21 „ 1 „ Materiallieferung, „ „ 88 „ — „ B. Herstellung einer Strecke des sog. Hauswegs, veranschlagt zu . . . . 100 „ — „ G. Einfriedigung der Baumschule, veranschlagt zu . 40 „ — „ D. Unterhaltung: der Ortsstraßen, veranschl. zu 70 „ — „ der Vicinalwcge, „ „ 80 „ — „ E. Reparatur des Leiterhauses, veranschlagt zu . . 130 „ — „ Pläne und Kostenüberschläge liegen auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Leihgestern offen. Leihgestern, den 2. April 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Z. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung bei der Stadt Allendorf a. d. Lda. 848) Dienstag den 8. April I. I., Morgens 9 Uhr anfangend, soll in den hiesigen Stadtwaldungen, Di- strikt Vordere-Mark, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 54'/. Stecken Buchen-Prügelholz, I. Clff., 7 „ Eichen- „ 17 „ Buchen-Stockholz, I. Clff., 1 */4 Stecken Eicken- „ 2650 Wellen Buchen-Reisholz, I. Clff., 75 „ Eichen- x „ 175 „ Radel- „ II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 10 Eichen-Stämme mit 94 Cubikfuß, 9 Fichten- „ „ 193 ,/ 152 „ Stangen „ 352 „ Die Zusammenkunft ist in dem oben an- gegebenen Walddistricte selbst oder auch am hiesigen Rathhause. Allendorf a. d. Lda., den 2. April 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. W agner. 869) Donnerstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, werben auf der Heher'schen Hardt nachbe- nannte Mobilien gegen gleich baare Zahlung einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt: 1 elegantes Sopha mit 12 Stühlen in roth.braunem Plüsch, 1 Glasschrank, 1 großer und 1 kleinerer Theetisch, 2 kleine runde Tischchen, 1 Waschtisch, 1 Schreib- secretär, 1 Commodc, 2 Consolschränk- chen, 1 Stankuhr mit Glasglocke und sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. Gießen, den 4. April 1862. Feiigebotenes. 475) Hiermit beehren wir uns, ergebenst anzuzcigen, daß wir den Herren I. A. Busch Söhne in Gießen den Verkauf unserer moussirenden Rhein- und Moselweine, sowie Champagner, übertragen haben. Dieselben halten stets Lager von diesen Weinen und empfehlen wir solche zur geneigten Abnahme bestens. Die Preise sind per Flasche von 1 fl. 48 kr. bis zu 2 fl. 30 kr. Koblenz, im Februar 1862. Hubert Härter 8? Sohn, Sr. Maj. des Königs von Preußen Hof-Wein-Lieferanten. Auf Obiges Bezug nehmend, halten wir uns bestens empfohlen und offerircn: Rhein- und Moselmousseux: Ehrenbreitensteiner, Die Blume der Mosel, Hochheimer, Gott mit «ns. Die Perle des Rheins. Champagner: Heidsiek, Cep d’or. Duc de Montobello. I. A. Busch Söhne. - Voiiieaiiles. 717) Die neuesten Frühjahrs- und Sommerstoffe, sowie große Auswahl in gewirkten Long-Chales und neuen Seidenstoffen, empfehlen zu sehr billigen Preisen: L. und G. Knoblauch, Zeil 41 in Frankfurt a. M. 783) Ein verehrliches Publikum erlaube ich mir in Kenntniß zu sehen, daß ich meine Weinvorräthe durch kürzlichen Ankauf von rheinhessischen Auslesen und Rheingauer Weinen wesentlich vergrößert habe. Sowohl durch vorsichtige Auswahl, als durch direct von Producenten bezogene größere Quantitäten, bin ich in den Stand gesetzt, allen in dieser Beziehung gestellt werdenden Anforderungen in der entsprechendsten Weise genügen zu können. Dem bisher bei mir bestandenen Grundsätze, die Weine in ihrer ganzen Reinheit zu erhalten, werde ich auch für die Zukunft treu bleiben und bestrebt sein, das mir zu Theil werdende Zutrauen auf das Vollkommenste zu rechtfertigen. Gießen, im März 1862. G. Ebel. s Das von S. Flörsheim empfiehlt: Röcke von seiden-melirten Stoffen...... . g 12 bis 21 fl. Säce, engl. Fayon, desgl..........ü 10 bis 16 „ Röcke von schwarzem feinem Tuche........ü 12 bis 22 „ desgl. „ Prima-Cassinets.........ü 4 bis 9 „ desgl. „ halbwollenem Stoffe........u 5 bis 8 „ desgl. „ Orleans und Lustres........ü 4 bis 10 „ Hosen von den neuesten Buckskins........ü 5 bis 12 „ desgl. „ Halbwolle und Baumwolle.......ü 1 bis 4 „ Westen in den modernsten Stoffen . . ......u 1 bis 4 „ Münchener Joppen..........u 3^ bis 10 „ Haus- und Comptoir-Röcke.........ü 2 bis 3 „ Solide Arbeit, gute Stoffe und neuester Schnitt empfehlen obige Gegenstände allen Herren, die auf geschmackvolle Kleidungsstücke reflectiren. $ Heinrich Wepler, Tapezier,. Sonne Lit. B. Nr. 91, empfiehlt sein Lager in Polstermöbeln, Spiegeln in Gold- und braunen Rahmen, Vorhangstoffen, Haltern, Franzen und Möbelstoffen, sowie eine reichhaltige Auswahl Tapeten, gemalte Rouleaur und Wachstücher, zu den billigsten Preisen. s Eiserne feuerfeste Castafchrmcke mit Tresor- und Brama-Schlössern, in allen Größen und elegantester Möbelform, für deren Güte garantirt wird, verfertigt zu den billigsten Preisen Butzbach. Geovg KttNZ, Schlossermeister. 867) Mein Lager in allen Sorten rein gehaltener Weine bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. E. W. Dietz, am Markt. 858) Hutschachteln für Damen- und Herren-Hüte zu den billigsten Preisen sind stets vorräthig bei I. Rothenberger, Neuenbäuen. 861) Gute weiße und rothe Kartoffeln verkauft Bäcker Steinberger. 831) Ein noch in gutem Zustande sich befindliches Scheuernthor und mehrere Stall- thüren sind billig zu verkaufen bei Karl Zimmermann. 832) Mehrere Bettladen von Tannenholz, mit Nußbaum-Anstrich, ein ovaler Tisch, ein Sophagestell, ein halbes Dutzend Stühle zum Polstern, ein Speisetisch, das Blatt mit Wachstuch überzogen, sowie ein Toillettenspiegel, Alles von Nußbaumholz, gut und geschmackvoll gearbeitet, sind zu verkaufen bei Karl Zimmermann. Z KälN Wasser- und Luftkalk in vorzüglichster Güte und stets frisch empfiehlt billigst Hermannstein, im April 1862, ____________________I. I. Bauer. 801) Besten Pfälzer Kleesaamcn empfiehlt L. Jahreis. 859) In Lit. A. Nr. 19 sind mehrere Wagen voll Dünger zu verkaufen. s Düngemittel der Frankfurter Actiengefellschaft für landwirthschaftlich-chemische Fabrikate in Frankfurt am Main. Chemische Fabrik in Griesheim am Main. Sauere phosphorsauere Kalke. (Superphosphate) in 3 Sorten zur Maschinen- und zur Handsaat. Gedampftes Knochenmehl in 3 Nummern zur Maschinen- und zur Handsaat. Conccntrirter Dünger in 2 Sorten. Weinbergdünger. Wiesendünger. Guanophosphate in 2 Nummern. Peruanischer Guano in Original- Säcken. Preise billigst. Preislisten, ausführliche' Gebrauchsanweisungen und Muster gratis. Niederlage bei Herrn Franz Peppler 8$ Comp in Gießen. Zur Beachtung. 493) Solar-Del, welches das Cam- phin-Oel an Helle und Sparsamkeit übertrifft, ist stets vorräthig bei Julius Wallach, in Gießen. 815) Ein starkes gutes Arbeitspferd ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 868) Alle Sorten Kleesaamen, in frischer keimfähiger Waare, empfiehlt billigst C. W. Dietz, am Markt. 833) Aechtes und reingehaltenes Schmie- degries verkauft H. Thomas, Schmiedemeister in Gießen. 747) Kleesaamen, Portland-Cement, Gyps, Steinkohlen, Colonial- und Eisenwaaren, empfiehlt I. G. D. Bapst. 854) Ein Haufen Mist ist zu vertäu- fen bei Wittwe Volp^. auf dem SclterSweg. 794) Die unterzeichnete Gewerkschaft bringt ihr Lager in allen Sorten Dachschiefer, welches fich bei Herrn Dachdeckermeister Ruckstuhl in Gießen befindet, in empfehlende Erinnerung, und bittet ihre geehrten Abnehmer, fich gefälligst an genannten Herrn wenden zu wollen. Gladenbach, im März 1862. Die Dachschiefer-Gewerkschaft. 850) Mehrere Wagen voll guter Kuhmist sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 864) Zwei Kleiderschränke und zwei kleine Commoden sind zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. b. Bltts. 863) Circa 30 Centner gutes Heu sind zu verkaufen bei Fri edr. Mo hl, Neustadt. 644) Jeden Vormittag ist Kalk, der Centner zu 48 fr., zu haben bei K. Jung, in Klein-Linden. 823) Gyps, Steinkohlen und trockenes Buchen-Scheidholz empfiehlt Daniel Wirth. 847) In der Buchhandlung Groß- Herzogl. Staatsverlags in Darmstadt ist erschienen und in der Ferber'- schen Universitätsbuchhandlung in Gießen vorräthig: Gesetz, die Währschaft beim Viehhandel betreffend, vom 15. Juli 1858. Gesetz, die Protokollirung der Viehhändel betreffend, vom 14. Juli 1858. Preis: 4 Kreuzer. 639) Ein Garten, am Busch'schen Garten gelegen, ist zu verkaufen oder auch zu verpachten. Näheres bei der Erped. d. Bl. 785) Ein Haufen Dünger ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 875) Ein Triebviertel ist zu verpachten. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 638) Zwei Aecker, am Rodtderg ge- legen, der eine 128, der andere 98 Ruthen haltend, sind zu verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 830) In Rodheim sind 70 Centner Heu zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Polizeidiener Michel daselbst. N e u e st e Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brüh loschen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch). Vermiethungen. 781) Auf dem Seltersweg ist eine kleine Familicnwohnung, nach der Straße gehend, am liebsten an eine einzelne Person, billig zu vermiethen.________M. Bock, Sohn. 860) Familien-Wohnungen sind zu vermiethen bei H. Heichelheim Wittwe, Lindenplatz, dem Einhorn gegenüber. 826) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei________________________L. Klinkel. 842) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar bei ________Spengler Marx, Marktstraße. 829) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Benner, Löwengasse Nr. 120. Vermischte Anzeigen. Geschäfts-EMmmg. 784) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem 1. April d. I. ein Putz- und Modemaareu-«gefchäft eröffne und daß alle in dieses Fach einschlagende Artikel, als: Pariser Blumen und Federn, Bänder, Strohhüte re. in schönster Auswahl bei mir zu haben sind. Prompte und reelle Bedienung zusichernd, bitte ich um aeneigten Zuspruch. Gießen, im März 1862. Jeanette Roth, Seltersweg, im früher S. Hermann'schen Local. Auswanderer nach allen Häfen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Passagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsverträgen bestens empsohlen. Carl Spruck, Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen. 797) Ich beehre mich hiermit die Anzeige zu machen, daß ich meinen Gasthof zum Rheinischen Has an Herrn Louis Schaefer, früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel, verpachtet habe, und wird sich derselbe bestreben, Diejenigen, welche diesen Gasthof mit ihrem Besuche beehren, in jeder Beziehung zufrieden zu stellen. Frankfurt a. M., 1. März 1862. Wilhelm Schaefer« Unter Bezugnahme auf obige Anzeige werde ich, nachdem ich den Gasthof zum Rheinischen Hof übernommen habe, welcher eine große Anzahl comfortabel eingerichteter und schöner Zimmer enthält, mir es angelegen sein lassen, durch prompte und reelle Bedienung von dem mich beehrenden Publikum vollkommenste Zufriedenheit zu erwerben. Frankfurt a. M., den 1. März 1862. I^oais Schaefer, früher Oberkellner im Hotel Schirmer in Cassel. M Für Auswanderer. 459) Am 1. und 15. jeden Monats expedire ich über Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von . Amerika und Australien. Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf's Seeschiff begleitet. Zu Ueberfahrts-VerträFen empfiehlt sich der concessionirte Agent: C. TV. Dietz, am Markt in Gießen. 872) Lehmstein - Arbeiter finden gegen guten Lohn M dauernde Beschäftigung. Näheres bei der Exped. d. Bl. M lH^. "'Auswanderer finden über Bremen vic beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviaut reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen nach allen Häfen Amerikas und Australiens durch die für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur Z. SsMert Wlttwe zu Gießen, - bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus. A av’k AAn Behörden, Privaten. Agenturen. Annoncen von Lehr - Auslauten, Gewerbetreibenden U. 8. W. werden von unterzeichnetem Insertions-Comptoir für 200 deutsche und ausländische Zeitungen, über welche auf Verlangen specielle Verzeichnisse gratis zu Diensten stehen, zu Originalpreisen angenommen und prompt besorgt. Das Insertions-Comptoir bietet den geehrten Inserenten die Vorth eile der Ersparung von Porto, Postprovisionen für Nachnahme der Beträge, Correspondenzen und anderen Weitläufigkeiten, liefert über jede Annonce Belege und befördert die eingehenden Aufträge täglich. Die Wünsche der Inserenten, betreffend: Arrangement, Ausdehnung und etwaige Wiederholung der bezüglichen Inserate werden, genau berücksichtigt, auch die Interessen der geehrten Auftraggeber in jeder Hinsicht gewissenhaft vertreten. Die Vortheile, welche bei Ueberweisung von Annoncen durch meine Vermittelung dem inserirenden Publikum zu Statten kommen, mögen durch nachfolgendes kleine Beispiel genügend in die Augen springen. Eine Anzeige von 10 Zeilen ä % Sgr. im Nürnberger Correspondent beträgt 71/z Sgr., hierzu Porto hin und her 6 Sgr., Postprovision für die Nachnahme des Betrages 1 Sgr., Belags-Exemplar 1 Sgr., Briefträger für Kreuzband und Brief 1 Sgr., in Summa lfi1/2 Sgr. Dasselbe Inserat durch mein Insertions-Comptoir vermittelt, würde nur 7*/2 Sgr. kosten. Bei grösseren Inseraten, namentlich bei solchen, welche in verschiedenen Zeitungen beordet werden, ist .dieser Vortheil natürlich um so bedeutender. Bei Aufträgen für mehrere Zeitungen bedarf es stets nur eines (deutlich geschriebenen) Manuscriptes. Das Insertions - Comptoir von Friedr. Bartholomäus in Erfurt. (503) (Verleger der „Thüringer Zeitung“.) I 866) Fuhrleute, die gesonnen sind, Sand und Steine klafterweise im Accord zu fahren, mögen sich melden bei L. Th. Felsing. Gute Taglöhner werden auch noch angenommen. 827) Maurergesellen und Handlanger können dauernde Beschäftigung erhalten bei Christian Haubach, Maurermeister. 812) Ein gesitteter kräftiger Junge kann unter vortheilhaften Bedingungen in der Steindruckerei von Heinr. Rau in Wieseck alsbald in die Lehre treten. 838) In der unterzeichneten Buchhandlung kann ein mit den erforderlichen Kenntnissen ausgerüsteter junger Mann sogleich als Lehrling cintreten. Gefällige Offerten direct franco. Wetzlar, den 1. April 1862. G. Ra th g c b er'sche Buchhandlung (Hugo Bourguet.) 849) Ein Laufmädchen wird gegen guten Lohn gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 843) Die Bienenzüchter im Kreise Gießen und Umgegend werden zu einer Versammlung auf Dienstag den 15. April, Nachmittags 2 Uhr, bei Herrn Wirth Leib dahier eingeladen. Gegenstände der Besprechung: Dzierzon- stöcke; — Ausbeutung der Frühjahrstracht bei Strohkörben; — Literatur. 840) Der Unterzeichnete (ein armer Familienvater) empfiehlt sich zur Fertigung von Copialien, den Bogen zu 3 fr., und- dessen Frau im Nähen, Stricken rc. Alexander Lang, Neustadt Lit. D. Nr. 88. 862) Ein gesitteter Junge, welcher die Lithographie und Steindruckerei zu erlernen wünscht, kann unter billigen Bedingungen auf Pfingsten eintreten bei Karl Wenzel, Reichensand Lit. C. Nr. 97. 839) Ein Mädchen, welches gut nähen und flicken kann, wünscht sowohl in als außer ihrer Wohnung Beschäftigung. Das Nähere bei der Exped. d- Bltts. 855) Ein Junge, welcher das Schreinergeschäft zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Carl Seipp. 853) Aus der Leihbibliothek des Herrn Hoffmann ist ein Buch verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen 1 fl. Belohnung an die Exped. d. Bltts abzugeben. 841) Ein Geldbeutel mit einigem Geld und zwei kleine Schlüssel sind am verflossenen Markttage verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solches gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben. 531) Für eine einzelne Dame wird ein freundliches Logis von 2 Zimmern, Küche u. s. w. Anfangs Mai zu micthen gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Geschäfts-Eröffnung. 817) Die Unterzeichneten beehren sich, ihr an hiesigem Platze gegründetes Tuch- und Modewaaren Geschäft, unter Zusicherung der billigsten und reellsten Bedienung, hiermit bestens zu empfehlen. Gießen, den 1. April 1862. Mendelsohn 8$ Schlessinger, __Seltersweg Lit. C. Nr. 4. IrankfurLer Lebens-Uerftcherungs-Kesessschast. Grund-Capital: Drei Millionen Gulden. — Reserven: fl. 909,335. 20 kr. 59) Die Gesellschaft gewährt zu sehr mäßigen, festen Prämien und unter den Vortheilhaftesten Bedingungen Lebens-Versicherungen der verschiedensten Art, mit und ohne Betheiligung am Gewinn, welche nach Wahl des Versicherten entweder nach dessen Ableben oder schon bei seinen Lebzeiten in einer im Voraus bestimmten Frist zur Zahlung kommen. Die Gesellschaft übernimmt ferner Capitalien auf Leibrenten, sowie auch Versicherungen zum Zweck der Alters-Versorgung und Aussteuer- Versicherungen. Wer z. B. im Alter von 30 Jahren 100 Gulden südv. Währ, versichert, zahlt eine jährliche Prämie von 2 Gulden 3 kr. ohne, oder von 2 Gulden 10 kr. mit Gewinn- Betheiligung. — Für ein Capital von 100 Gulden erwirbt man im Alter von 65 Jahren eine jährliche Rente von 11 Gulden 28% kr. Das Nähere besagen die Prospecte, welche nebst Antragsformularen von dem Unterzeichneten unentgeltlich verabfolgt werden. Gießen, 1862. Der Agent: I. G Appel. 871) Künftigen Sonntag, den 6. April: Großes Concert im Schützengaeten zu Wetzlar, ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des Rhein. 8. Jäger-Bataillons. Anfang 3y2 Uhr. Entree: ä Perfon 9 kr. Bei schöner Witterung findet dasselbe im Garten, bei ungünstiger Witterung aber im Saale Statt. Hierzu ladet ganz ergebenst ein: H. Kuhn, im Schützengarten. Die Nummer 14 des hiesigen Anzeigeblattes wird zu kaufen gesucht. Die Expedition. § Theater-Anzeige. Sonntag den 6. April 1862: Aie Maschinenbauer. Volksstück mit Gesang in 3 Abtheilungen und 6 Bildern, von A. W e i r a n ch. Musik von A. L a n g. Dienstag den 8. April 1862. Zum Benefiz für Fräulein Marie und Antonie Kraft: Der Glöckner von Notre-Dame. Drama in 6 Tablecmr, von Charlotte Birch- „ x ., Pfeiffer. Unterzeichneter zeigt einem hochgeehrten Publikum ergebenst an: daß' Sonntag den 13. April die letzte Vorstellung gegeben wird. August Friese. Zu unserer Benefiz-Vorstellung laden ein hochgeehrtes Publikum ergebenst ein Marie und Antonie Kraft. 857) Dem Schreiber der zwei anonymen Briefe von gestern rathe ich, da sich bei dem zweiten der Firma-Stempel seines Principals oben befindet und ich die Handschrift, wenn auch verstellt, genau kenne, sich binnen drei Tagen zu entschuldigen, andernfalls ich ihn gerichtlich belangen werbe. _________________________________E. K. 845) Die Nummer 48 hat die Schuhe gewonnen. Vogel, Polizeidiener. 819) Ein braves Mädchen, welches kochen kann, wird sogleich oder auf Ostern in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Auszuleihen. 846) In der Kirchenkasse der Firnhaber v. Eberstein-Jordis-Stiftung dahier liegen wieder 100 fi. zum Ausleihen bereit. Leihgestern, am 2. April 1862. Wesp, Rechner. 851) In der Kirchenkasse zu Rödgen liegen gegen genügende Sicherheit Ende Mai 1500 sl. zum Ausleihen bereit. Der Kirchenrechner: Bellof. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 6. April. Daniel Rühl am RathhauS. Heinrich Noll in der Neustadt. Heinrich Clemmralh auf dem SelterSweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 6. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags : Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. Passivus - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 9. April, Nachmittags um 3 Uhr: Pfarrer Landmann. Kopulirte. Den 3. April. Dr. Gustav Brüel, Bürger dahier und practischer Arzt in Osthofen, deS verstorbenen hiesigen Universitäts-Apothekers, Georg Wilhelm Brüel, ehelicher Sohn; und Marie Ufer, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Bäckermeisters, Karl Ufer, eheliche Tochter. Getaufte. Den 29. März. Dem Bürger und Kaufmann, Karl Busch, eine Tochter, Anna Luise Sophie, geboren den 8. Februar. Den 30. März. Dem Bürger und Taglöbner, Heinrich Euler, ein Sohn, Friedrich Ludwig Christian, geboren den 8. März. Beerdigte. Den 28. März. Die städtische Hebamme, Eli- sabethe Rautenstrauch, geborene Lepper, deS verstorbenen Bürgers Und Schuhmachermeisters, Wilhelm Rantenstrauch, hinterlassene Wittwe, alt 70 I. 2 M. 26 T. gestorben den 26. März. Den 1. April. Emanuel Simon, Bürger und Rotbgerbermeister dahier, alt 85 I. 1 M. 7 T. gestorben den 30. März. Denselben. Philipp Zimmermann, Bürger und Metzgermeister dahier, alt 36 I. 3 M. 13 T. gestorben den 29. März. Den 2 April. Anna Marie Schaab, geborene Hammel, des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters, Leopold Schaab, hinterlassene Wittwe, alt 63 I. 11 M. 16 T. gestorben den 31. März. Die Pfarrgcschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Fremden-Register vom 31. März bis 2. April 1862. In den Gasthäusern. Im Sappen: Hrn. Fabrik. Häring v. Hannover u. Schäfer v. Dresden ; Hrn. Rent. Meyer ». Hamburg, Oppenheim v. Lauterdach, Kehm v. Magdeburg u Dertinger v. Mannheim; Hr. SpieS, Pvstgeh. v. Gladenbach ; Hrn. GutSbes. Gath v. Altenkirchen, Reinhardt v. Neuwied, Wolf Langsdorf u. Bauer v. Hermannstein; Hin. Kaust. Bärnetz v. Bremen, Junkmanu u. Doth v. Barmen, Held v. Offenbach, Baumann v. Dresden, Klein v. Mainz, Reiß c. Wetzlar, Plovtmüllec v. Göttingen, Simon v. Elberfeld, Marz v. Erfurt, Sterz v. Marburg, Finnen v. Aachen, Daub v. Siegen, Durst c. Nürnberg, Kullmann v. Neurod, Kaufmann v. Berlin, Wobnhaufen v. Weilmünster, Steiger v. Antenhausen, Holzappel v. Bremen u. Schumann u. Nenn v. Frankfurt. Im priiy (Karl : Hr. Dr. Löhme v. Halle; Hrn. Stud. Schulz- v. Naumburg u. Lhlenschläger v. Betzdorf; Hrn. Geschwor. Reih v. Echzell, Weiß v. Widdersheim, Boneiff v. Grünberg, Bath v. Berstadt, Dechmaun v. Bleichenbach, Käst v. Nieder-Wöllstadt, Krumm v. Wenings, Eberling v. Büdingen, Reinhardt v. Bernsburg, Walter v. Reichlos, Fröhlich v. Butzbach," Gerber v. Angersbach u. SuppeS v. Maar; Hr. Krämer, Först, v. Saarlouis; Hr. Hutzler, Geh. Regier-Rath a. Sachsen; Hrn. Stud. v. Schlürbach u. v. Frisenbcrg v. München; Hr. Kind, Pfarr. v. Ulmbach; Hr. Greifenstein, Gutsbes. a. d. Pfalz; Hr. Probst, Jnsp. v. Hannover; Hr. Scheffer, Beamt, v. Frankfurt; Hrn. Oecon. Menger v. Neu- hauseu, Kvuiger v. Niederhof u. Fink v. Wellersbach; Hrn. Kaust. Röder v. Rumburg, Müller v. Oerlinghausen, Solinger v. Aachen, Reinhardt v. Herborn, Erlenbach v. Cöln, Klein v. Bonn, Seitz v. Bromberg u. Beher v. Friedrichshafen. Im