Anzeigeblstt für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs, und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt der vorschriftsmäßige Postaufschlag hinzu. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). J^o. U» Mittwoch den 5, Februar 1S62* Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert.______________ Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. In dem dem Anzeigeblatt Nr. 9 beiliegenden Verzeichniß der Landpostboten-Bezirke im Kreise Gießen ist ein Fehler enthalten, indem der II. Botengang der Poststelle Lollar nicht Dienstag, Donnerstag und Freitag, sondern Dienstag, Donnerstag und Samstag stattfindet. Gießen, den 1. Februar 1862. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________"_______________________________ _____________________K ü ch l e r.__ Bekanntmachung. Der der Stadt Wächtersbach bewilligte neue Viehmarkt wird Dienstag den 11. d. Mts. abgehalten, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen, den 3. Februar 1862. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Die Erziehung und Verpflegung eines Waisenknaben. 260) Ein zwölfjähriger Waisenknabe soll anderweit in Erziehung unv Pflege gegeben werven. Familien, welche denselben zu übernehmen gedenken, wollen ihre Anerbietungen hier abgeben. Die Vergütung, welche halbjährig gezahlt wird, beträgt 50 fl. für das Jahr. Gießen, den 3. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. 209) Die Hundesteuer pro 1862 kann an den in den Steuerzetteln bemerkten Zahltagen im Monat Februar an Großherzog- liche Districts-Einnehmerei entrichtet werden. Gießen, den 30. Januar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: _________ Weidi g, Beigeordneter. 208) Der Pfandschein Nr. 61961 über 2 Oberröcke ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder das Pfand wieder einlösen will, so werden Diejenigen, die etwa Ansprüche daran bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand verabfolgt werden wird. Gießen, den 30. Januar 1862. Die Pfandhausverwaltung. _______________Bieler. Pfeil. Dell Wetzlarer Februar-Markt betr. 259) Dieser Markt wird den letzten Mittwoch im Februar, aber nicht den 6. Februar, wie im Landkalender irrig angegeben ist, abgehalten. Gießen, den 2. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. Versteigerungen. Jagdverpachtung. 253) Mittwoch den 12. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die am 15. l. Mts. leihfällig werdende Wald- und Feldjagd in der Gemarkung Hattenrod anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden, wozu man Pachtliebhaber hiermit einladet. Hattenrod, am 1. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Petry. Die Versteigerung von Wegbauarbet- ten bei der Stadt Gießen. 248) Donnerstag den 13. Februar 1862, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachfolgende Arbeiten an den Wenigstforvernven vergeben werden: Planirarbeit, veranschl. zu 2066 fl. 391 fr. Maurerarbeit, „ „ 151 „ 33| „ Steinbrechen, „ „ 486 „ — „ Steinfahren, „ „ 1701 „ — „ Steinsetzen, „ „ 81 „ — „ Chaussiren, „ „ 810 „ — „ Die Kostenvoranschläge über diese Arbeiten sind auf unserem Geschäftslocal zur Einsicht offengelegt. Gießen, den 2. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 202) Montag, Dienstag und Mittwoch, den 10., 11. und 12. Februar 1862, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Heegstrauch, nachverzeichnetes Holz meistbie- tend versteigert werden, nämlich: 31% Stecken Eichen-Scheidholz, 84% „ „ Prügelholz, 101 »/4 „ „ Stockholz, 3975 Wellen „ Reisholz, 1 Stecken Birken-Scheidholz, 3 „ „ Prügelholz, 8% „ „ Stockholz, 200 Wellen „ Reisholz, 12% Stecken Kiefern-Scheidholz, 30 „ „ u. Fichten-Prügelh., 246% „ „ „ „ Stockholz, 13210 Wellen „ „ „ Reisholz, 350 Eichen-Stämme mit 5018 Cubikfuß, von 6 bis 17" Durchmesser und bis zu 40' Länge, 49 Birken-Stämme mit 586 Cubikfuß, von 5% bis 11" Durchmesser und bis 40' Länge, 944 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 24486 Cubikfuß, von 5 bis 15" Durchmesser und bis 60' Länge, 262 Eichen-Stangen mit 777 Cubikfuß, 21 Birken- „ „ 75 „ 834 Radel- „ „3010 Bemerkt wird, daß am ersten und zwei- ten Tage das Nutzholz und am dritten Tage das Brennholz versteigert wird. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Johanni d. I. gestattet. Zusammenkunft auf der Staatsstraße von Gießen nach Lich am sog. Fichtenkopf. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenven Orte werden ersucht, dieses in dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 29. Januar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B. d. B.: Weidig, Beigeordneter. Holzversteigerung im Hattenröder Gemeindewalde. 249) Montag den 10. Februar l. I. sollen im hiesigen Gemcindewalde, Distrikten Buchenberg und Stückweide, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend verstei- gert werden, als: 42 Stecken Buchen-Scheidholz, 13% „ „ u. Eichen-Prügelholz, 26 „ „ „ „ Stockholz, 8325 Wellen „ „ „ Nadel- Reisholz, 11 Eichen-Baustämme von 14 bis 38 Fuß Länge und 5% bis 13 Zoll Durch- Messer, 31 Eichen-Stangen von 11 bis 20 Fuß Länge und 4 bis 5 Zoll Durchmesser, 1200 Bohnen-Stangen. Der Anfang ist des Morgens 9 Uhr im Distrikt Buchenberg, oberhalb der Lehmkaut. Hattenrod, am 31. Januar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. _____________Petry.______________ 220) Donnerstag den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Herrn Regierungsrath Folle-- nius zu Büdingen gehörenden Grundstücke, in hiesiger Gemarkung gelegen, mit 3 Theilen Wallpförter Schäferei-Berechtigung, auf 9 Jahre nochmals verpachtet werden, und liegen die Bedingungen bei dem Unterzeichneten zur'Einsicht offen. Gießen, den 31. Januar 1862. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Mobiliar - Versteigerung. 250) Montag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangenv, werden bei dem Unterzeichneten, in loco des Fürstlich Lichischen Pachthofes, nachverzeich- ncte Gegenstänve wegzugshalber öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert, als: 1) 1 braunes Pferd französischer Ra§e, 4 Jahre alt, Geschlecht: Wallach, 2) 2 Paar gemästete und 2 Paar Zucht- Ochsen (rothscheckig), 3) 3 frischmelkende Kühe, 1 deSgl., träch- tig, gelb- und rothscheckig, 4) 20 Mutterschaafe, theilS mit Lämmern, theils noch trächtig, 5) 20 einjährige Mutterlämmer, jammt- lich englische Bastard-Ra§e, 6) 1 Mutterschwein mit 7 Ferkeln, 1 desgleichen, trächtig, 7) 80 bis 100 Malter Kartoffeln, 8) 4 vollständige Wagen, 9) 5 Eggen und mehrere Benner'sche Pflüge, 10) verschiedenes Pferde- und Ochsengeschirr und auch Sättel und Kummete, 11) gut gehaltene Branntweinfässer, % bis 4 Ohm haltend. Lich, den 1. Februar 1862. _________________Luvw. Rehe. Bau-, Werk- uud Nutzholz- Versteigerung. 219) Montag den 10. Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Daubringer Gemeindewalde, Distrikt Pitzenlach: 5 Eichen-Stämme von 14 bis 30 Fuß Länge und 6 bis 20 Zoll Durchmesser, 121 Cubikfuß enthaltend, 69 Fichten-Stämme von 40 bis 80 Fuß Länge und 6 bis 12 Zoll Durchmesser, 1666 Cubikfuß enthaltend, 62 Fichten-Stangen von 30 bis 65 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 433 Cubikfuß enthaltend, sowie 1200 Kiefern-Bohnen-Stangen, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde vor dem Ort beim Walde. Daubringen, am 29. Januar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. __________Hämmerle._________ Holzversteigerung. 252) Die Holzversteigerung vom 30. und 31. v. Mts. im Domanialwalddistrict Tempel ist genehmigt. Gießen, am 2. Februar 1862. Großherzogliche Oberförstern Schiffenberg. Dr. Draudt. 261) Donnerstag den 20. Februar, . Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die den Erben des Großherzoglichen Hofgerichts- Advocaten Bermann zustehenden Immobilien, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhaus nebst einem daneben stehenden ebenfalls zweistöckigen Wohnhaus mit einem Brunnen und entsprechendem Haus- und Gemüsegarten, sowie einer großen Wiese, mit einer Baum - Anlage versehen. — Die Größe des Ganzen ist eine zusammenhängende Fläche von circa 8 Normalmorgen, liegt nahe an der Stadt vor dem Wallthor, hat'zwei Ausgänge nach der Schoor und eignet sich, in Folge seiner vortheilhaften, angenehmen Lage, zur Anlegung eines Fabrik- Geschäfts. Tas Nähere kann täglich bei mir erfragt werden. Gießen, den 3. Februar 1862. In Auftrag der Erben: C. Weidig. Arbeitsversteigerung zu «Holzheim. 189) Donnerstag den 6. Februar, Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Bauarbeitcn zur Herstellung einer Strecke des Vicinalwegs von hier nach Gam- bach durch öffentliche Versteigerung an die Wenigstfordernden vergeben werden, als: Steinbrechen, veranschl. zu 159 fl. — fr. Steinfahren, „ „ 468 „ — „ Steinsetzen, „ „ 51 „ 48 „ Chaussirarbeit, „ „ 221 „ — „ Holzheim, den 27. Januar 1862. Groherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung im Oppenröder Gemeindewalde. 251) Donnerstag den 13. Februar d. I. sollen im hiesigen Gemeindewalde folgende Holzsortimente, als: 5 Stecken Buchen-Scheidholz, 32 „ „ u. Nadel-Prügelholz, 27 „ „ „ „ Stockholz, 2120 Wellen „ „ „ Reisholz, 160 Fichten- und Kiefern-Stämmc bis zu 65 Fuß Länge, 305 Fichten-Stangen bis zu 40 Fuß Länge, versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Vicinalweg von Oppenrod nach Albach, an der Albacher Grenze. Oppenrod, am 1. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Holzversteigerung im Garbenteicher Gemeindewalde. . 258) Freitag den 7. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde: 18 Stecken Kiefern-Scheidholz, 31 „ „ Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 8225 Wellen „ Reisholz, Feitgebotenes. 240) Ein gebrauchter, nun überflüssig gewordener Ofen und einige alte gut erhaltene Fenster sind zu verkaufen bei Andreas Möhl. 241) Transportabele Wttschmangen in eleganter und solider Ausführung, ebenso wirksam, wie die schwersten Färbermangen und doch nur 3 Fuß lang, 1 '/2 Fuß breit und 1 */2 Fuß hoch, durch eine einzige Person leicht zu bediene-n und zu tragen, hält vorräthig zu 30 fl. H. v. Kügeigen, Fabrikant in Lollar. 129 Kiefern-Stämme von 20 bis 40 Fuß Länge und 6 bis 14 Zoll Durchmesser, sowie 2200 Kiefern-Bohnenstangen, versteigert werden. Der Anfang mit dem Brennholz wird im Beckerswald gemacht. Mittags 12 Uhr wird die Versteigerung des Brennholzes im Keunzgesberg, zunächst der Grüninger Grenze, und dann des Stammholzes, welches sich in demselben District befindet, beginnen. Garbenteich, am 3. Februar 1862. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. S ch w a r z. ' 267) Glaoe-Handschuhe für bevorstehende Batte, das Paar zu 30 kr., sind bei mir vorräthig. S. Flörsheim. 242) Bei dem Unterzeichneten ist ein junges kräftiges Chaisenpferd (Apfelschimmel), verkaufen. 246) Steinkohlen, beste Qualität, jV in Alten-Buseck. frei an die Exped. d. Bltts. gelangen lassen. Herborn, den 1. Februar 1862, C. Bering. und Ceylonzimmet, empfiehlt L. Jahreis, am Marktplatze. i vieh, 2 Pferde, 10 Schaafe, Pferchberech- ! tigung und Brennerei, ist zu verkaufen. richteten Oefen, empfiehlt Daniel Wirth. —““7“—777—7-77----. ,, 77 ...... 77 i 203) Ein Hofgut, bestehend aus circa ?^0) Steinkohlen beste Qualität, so- ^0 Morgen Acker und Wiesen mit 266 w.e trockenes Brennholz , nebst dazu nnge-^aren Obstbäumen, wobei 8 Stück Rind- j ist dasselbe zugleich Einsteigeplatz für Post- Passagiere. Hierauf Reflectirendc wollen ihre Briefe unter den Buchstaben A. M. porto- 256) Ein noch sehr gut erhaltener großer I Das Hofgut, in welchem eine Gastwirth- Oeconomie-Wagen, sowie mehrere Bohlen schäft betrieben wird, ist im Jahre 1830 neu von Birnbaumholz, sind billig zu verkaufen erbaut, an^ einer Hauptstraße gelegen und bei Schullehrer Leithäuser, I nur 1‘/2 Stunde von Gießen entfernt; auch 268) Schellfische, Laberdan, Hä-. welches sich auch zu leichter Arbeit gut eignen rinao ^ardollon ruMsicke Ström- wird, mehrere vier-, drei-, zwei- und em- rmge, Sardellen, rum a e ^iro fpänn{ge Lastwagen, sowie ein leichtes halb lmge, Senf, Capern, Citronen, osim-^^^s Chaischen, aus freier Hand zu dischen Sago, italienische Macarom,! — Tafel-Rosinen und Mandeln, Schwei-, zer, Limburger, Kräuter- u. Parmesan-, Käse, Mir-Picles, Kräuter-Gurken, Perl-Zwiebeln, Johannis-Nüsse, a(te | Sorten Thee und Chocolade, Vanille: 257) Ein Garten am Riegelpfad, frisch gedüngt, ist zu verkaufen. Das Nähere ist in Lit. C. Nr. 176 in der Kaplansgasse zu erfahren. Hofguts-Verkauf. 266) Die erwartete Sendung Ball-Coiffuren ist soeben eingetroffen und empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. — Eine Parthie ältere Blumen zu Masken - Garderoben werden billigst abgegeben. S. Flörsheim. Vermittlungen. 264) In Lit. A. Nr. 32 in der Hintergasse ist eine geräumige Familienwohnung mit Stallung zu vermiethen und den 15. Februar beziehbar. 265) Erste öffentliche Versammlung für Union und Krechenverfussung Donnerstag den 6. Februar, Abends präcis 8 Uhr, im Saaie des städtischen Rathhauses. Vortrag von Herrn Hofgerichtsrath Dr. Kraft über Synodal- und Pres- byterialverfassung. Alle Freunde der Sache sind hierzu bestens eingelaven. 247) Der unterste Stock des Schrei- b e r'schen Hauses auf dem Neuenweg ist zu vermiethen und alsbald beziehbar._________ 243) Eine Stube mit Küche und verschließbarem Holzstall ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Christina Gerhard, Mühlgasse. Vermischte Anzeigen. General-Versammlung der Leichenkasse-Gesellschaft. 245) Die Mitglieder der Leichenkasse- Gesellschaft werden hiermit eingeladen, sich Sonntag den 9. Februar, Nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus zum Einhorn recht zahlreich einzufinden. Tagesordnung: 1) Abhör der Rechnung von 1861, 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. Für den Vorstand: Weidig. Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha. 239) lieber die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1861 kann vorläufig mitgetheilt werden, daß dieselben wiederum sehr günstig waren. Durch einen Zugang an neuen Versicherungen von 1365 Personen mit 2,603500 Thlr. Versicherungssumme ist der Verstcherungsbestand auf ohngefähr 23550 Personen mit 38,775000 Thlr. und der Bankfonds auf 10,800000 Thlr. gestiegen. Bei einer Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von etwa 1,820000 Thlr. waren nur 860900 Thlr. für 544 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag die rechnungsmäßige Erwartung nicht erreicht. Im Jahre 1862 wird der Ueberschuß des Versicherungsjahres 1857 mit 339189 Thlr. an die Versicherten zurückerstattet, welcher eine Dividende von 29 Procent entspricht. Nach den bereits vorliegenden Ergebnissen werden sich die Dividenden für 1863 auf 33 Procent und für 1864 auf 37 Procent erheben, mithin den Theilneh- mcrn noch größere Vortheile als bisher zu Gute kommen. Versicherungen werden vermittelt durch: Friede. Krauskopf in Gießen, I. C Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, -Oskar Ehrhardt in Marburg, Julius Kellner in Wetzlar. 244) Einige Mädchen, welche das Rohrstuhlflechten zu erlernen wünschen, finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Das Nähere bei S. Katz en st ein. 263) Es wird ein dunkelblauer seidener Regenschirm vermißt. Der jetzige Besitzer wird gebeten, denselben in Lit. B. Nr. 12 abzugeben. Gberhesfische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 255) Sitzung: Mittwoch den 5. Februar 1862, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. AngeküudigterVortrag: „lieber die Entstehung der Leuchtkugeln", von Herrn Dr. Buchner. Cöln-Gießener und Oberhausen-Arnhemer Eisenbahn-Prwat- Depeschen-Dienst. 238) Vom 1. Februar d. I. ab werden auch von und nach den Stationen: Au, Bürbach, Haiger, Dillenburg, Herborn, Sinn, Wetzlar und Gießen, sowie von und nach der Station Empel Staats- und Privat-Depeschen nach und von allen Vereins - Stationen des deutsch-österreichischen Telegraphen- Vereins, sowie nach und von allen Preußischen Eisenbahn-Telegraphen-Stationen, welche in dem betreffenden Verzeichnisse des in Berlin erscheinenden Eisenbahn-, Post- und Dampfschiff-Coursbuches aufgeführt sind, zur Beförderung angenommen. Die Tarife sind in den Bureaux der Bahnhofs-Jnspectoren der vorgenannten Stationen einzusehen. Cöln, den 29. Januar 1862. Die Direction der Cöln - Mindener Eisenbahn - Gesellschaft. 211) Es werden mehrere Leute gesucht, welche bereit sind, in hiesiger Stadt und Umgegend Asche aufzukaufen, und wird denselben ein angemessener Verdienst zugesichert. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 206) Bei einer Herrschaft auf dem Lande, in der Nähe von Gießen, wird eine erfahrene Köchin gesucht, welche sogleich, oder doch bald, eintreten kann. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 269) Eine goldene Nadel mit silbernem Knopfe, letzterer ein wildes Schwein darstellend, ist verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung im Gasthofe zum Einhorn abzugeben.________________________________ 262) Ein gewandter junger Mann empfiehlt sich zur Führung von Geschäfts- büchern. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 254) Mittwoch den 5. Februar: Letztes T o n c e r t im Cafe Ebel, ausgeführt von der Troll'schen Musik- Capelle. Anfang halb 8 Uhr Abends. Fremden-Register vom 30. Jan. bis 2. Febr. 1862. I n d e n Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Hühner, Bahndirector v. Cöln; Hrn. Rent. Treak a. Englend u. Jünsch v. Jena; Hr. Starck, Ingen, v. Cöln; Hr. Bath- ner, Techn. v. Steinau; Hr. Schmidt, Poflmstr. v. Freiburg; Hr. Mauth ». Cöln; Hr. v. Helldorff, Offiz v. Bonn; Hrn. Kaufl. Rosenthal v. Berlin, Höbner o. Erfurt, Neuburger u. Fätzmann v. Stuttgart, Kollick v. Wien, Günnemann v. Chemnitz, Lenhof o. Lüdenbiel, Cffer v. Aachen, Steiner v. Dresden, Kaiser v. Amsterdam, Eichenberg v. Berlin u. Schweb, Fräst u. Saßnuck v. Frankfurt. Im Rappen: Hr. Blattes, Rent. v. Ruhrort; Hr. Weckle, Eisenb.- Direclor v. Erfurt; Hr. Blaum in. Tocht., Fabrikbes. v. Barmen; Hr. Roth, Privatm. v. Dillenburg; Hr. Glauzer, Baumflr. v. Aachen; Hrn. Kaufl. Bauermeifler v. CarlShafen, Reinhardt v. Iserlohn, OchS v. Offenbach, Bächler v. Kaufbeuern, Wünschmann v. Erfurt, Haase v. Berlin, Schmidt v. Mannheim, Rosenthal v. Duisbug, Winser v. Braunschweig, Reiffert v. Hannover, Müller v. Carlsruhe, Ochs v. Sprendlingen, Beckmann v. Münden, Schmidt v. Wiesbaden, Jacobs v. Celle, Schneider v. Cassel, Hauser v. Erlangen, Ludwigs u. Heinrichs v. Berlin, Müchenberg v. Breslau, Burck v. Glauchau, Winter v. Solingen, Bräner v. Olmütz, Labecker v. Hamburg, Blumenthal v. Lüdenscheidt u. Schäfer, Macher u. Bickel v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hr. Müller, Erped. v. Deutz; Hr. Schornhorst, Sind. v. Jena; Hr. Schramm, Fabrik, v. Herborn; Hr. Steueb, Ingen. 8. Wetzlar; Hr. Christ, Pfarr. v. Nierstein; Hr. Baumgärtner, Jnspect. v. Eisenach; Hr. Mathies, Mal. v. Düsseldorf; Hr. Spaloing, Leg.-Rath a. Mecklenburg; Hr. Endest, Partie, v. Utrecht; Hr. v. Steltheim, Offiz, v. Dresden; Hr. Seipp, Oecon. v. Birklar; Hr. Buhl, KreiSaffessor v. Lauringen; Hr. Weinkauff, Privatm. v. Cöln; Hr. Klein, Referent». v. Hamm; Hr. Kahlke, Berw. Nassau; Hr. Wagner, Oecon. v. Berghofen; Hrn. Kaufl. Löb v. Altenkirchen, Gercke v. Cöln, Meyer v. Duisburg, Chan v. Aachen, Lury v. Freiburg, Landgraf v. Dessau, Müller v. Saarlouis, Rost v. Lötzenbach, Frank v. Carlsruhe, Backhaus v. Coblenz, Westerkamp v. Lübeck, Mertens v. Cöln n. Schwarzschild u. Walther v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus: Hr. Follender, Oecon. v. Wingelp; Hr. Con- nen, Polytechn. v. Hannover; Hr. Schneider, Kaufm. ». Rheydt; Hr. Thome, Fuhrm. v. Hungen. Im deutschen Hof: Hrn. Fnhrl. Monick u. Emmerich v. Oberlais; Hr. Schlörb, Metzg. v. Schotte»; Hr. Scheid, Bauunternehmer v. Erdhaufen; Hr. Pein, HandelSm. v. Nieder-Besflngen. Im Schwanen: Hr. Troll, Mufik. v. Karlsbad; Hr. Straub, Fuhrm. v. Schotten. In der Sonne: Hrn. Handelst. Gaub v. Homberg, Ruser v. KarlS- berg, Simmer v. Beuern, Linz tu Wilke v. Wahlhausen u. Stumps v. Eisenhausen; Hr. Pfeiffer, Oecon. v. Wetter; Hr. Meistnger, Schneid, v. Ober-Wöllstadt. Im Nusflfchen Hof: Hrn. Geschäfts!. Fries u. Jüngst 1). Siegen ; Hr. Schneider, Oecon. »..Zahmen; Hr. Gremple, Verw. v. Stockhausen; Hr. Schwimming, Packmstr. v. Hamm. In den Privathänsern. Bei Hrn. H. Faß: Hr. Müller, Schreinermstr. v. Mainz. — Bei Hrn. I. H. Fuhr: Frl. Sehrt v. d. SteineSmühle bei Münster. — Bei Hrn. August Haubach: Fr. Ginder v. Schlitz. — Bei Hrn. Hofger.-Affeff. v. Notsmann: Frl. Gieß v. Ammenau. — Bei Fr. Pfarr. VigeliuS: Frl. Vülzing o. Felda. Temperatur im Januar, Gießen: niederste 1862 ......— 14,2» Ke. mittlere 1862 ......— 1,51 „ früheres Mittel aus 14 Jahren — 0,83 „ höchste 1862 + 8,0 „ Niederschlag im Januar 1862 ..... 2,58 Pariser Zoll. „ „ „ im Mittel von 1852—1861 . . • 1,62 „ „ Fruchtpreise von nachbenanuten Städten und Fruchtmärkten. O r t und Datum. W a i z e n. Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelprew , vom Malter. Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund fl- fr. Mltr. Pfund st. rr. Gießen, 24. Januar . . . 2 200 14 15 9 180 11 21 160 8 6 7 120 5 — — 200 — — Grünberg, 1. Februar . . . 21- 200 13 49 28 180 11 30 17f 160 7 58 243 120 4 46 — 200 ■— — Mainz, 31. Januar . . . — 200 14 10 — 180 11 30 200 9 25 — 120 5 20 ■— 200 — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch - und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Erschein mä die 9 einem worden Zu ' B lich ar Wittwi 207 fl in das des Die K zwei P Wirksa getreter (