Anzeigeblstt für die Stadt und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 kr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 st. — Auswärts abonnirt man sich bet allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). M 87. Mittwoch den 30» October 1861. Polizeitaren für den Kreis Gießen, utib zwar: 1) für die Provinzialhauptstadt Gießen: F l e i s ch t a r e. Ochsenfleisch Kuhfleisch . . ...... Rinvfleisch . Kalbfleisch Schweinefleisch ....... Hammelfleisch . ....... Schaaffleisch ........ Leberwurst . Bratwurst Schwartenmagen ....... Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken ......... Dörrfleisch ........ per Pfund H ff ff ff ft ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff kr. 16 14 12 10 Rindsfett Nierenfett . . . . . Schweineschmalz . . . desgleichen ausgelassenes per Pfund ♦ ff ff ♦ ff ff ♦ ff ff ♦ // ff 17 14 10 20 24 18 20 30 26 22 B r o d t a r e. Pfund 2 j ordinäres i % Gerste, und l . 4s Brod aus f % Korn-Mehl s "°!"yeno 2 gemischtes | % Waizen- und ( ß . b 4| Brod aus ) % Korn-Mehl s De,t^enD Loth Quint 5 — Wasserweck ....... 4 — Milchbrod ........ kr. 20 24 24 28 kr. 71 15 sz 17 1 1 2) Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fastenden Verhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zugabe befindlich sein. Amtlicher Theil. B e k a n ir t m a n it g, das Vorkommen falscher Großherzoglich Hessischer Grundrentenscheine a 5 fl. betreffend. Seit Kurzem sind Nachbildungen von Großherzoglich Hessischen Grundrentenscheinen ä 5 fl. zum Vorschein gekommen, welche, obgleich sie bei nur einiger aufmerksamer Betrachtung als Nachbildung unschwer erkennbar, doch bei nur oberflächlicher Ansicht zur Täuschung wohl geeignet sind. Diese falschen Fünf-Gulden-Grundrenten-Scheine befinden sich zwar mit den von uns unterm 11. November 1854 ausgegebenen, mit den facsimilia’s der Direktoren „Eckhardt" „Breidenbach" und auf der Rückseite mit dem Namen eines controlirenden Beamten „Backe" versehenen, bezüglich der Größe, der Farbe des Papiers (bläulich-grau) und des Schwarzdrucks in Uebereinstimmung, tragen aber, da sie offenbar aus einer Lithographie hervorgcgangen, das Gepräge der Unächtheit und Falschheit so unzweifelhaft, daß schon eine oberflächliche Vergleichung eines solchen unächtcn Scheines mit einem ächten auch dem ungeübten Auge den Eindruck der Nachbildung und Unächtheit hervorbringt, indem die Zeichnung unv der Druck, sowohl auf der Vorderseite, als auch, und zwar ganz besonders auf der Rückseite, so rauh, unvollkommen und wenig auSgearbeitet dem Auge erscheinen, daß die Unächtheit keineswegs bezweifelt werden kann. Als specielle Merkmale der falschen Scheine, wodurch sie sich von den ächten unterscheiden, bezeichnen wir: 1) auf der Vorderseite: a. das Großhcrzoglich Hessische Wappen unten zwischen Litera und Nummer in der Verzierung, als trockner Stempel, mit der Umschrift: „Großherzogthum Hessen" fehlt ganz, und zeigt der entsprechende Raum in der Verzierung glattes Papier. Beck. Polizeiliche Bekanntmachung. ®l»e Waschbütte mit eisernen Reifen (ein durchgeschnittenes Faß) wurde im Felde versteckt gefunden „nd r.u» f“r gestohlen hielt, in Verwahrung genommen. Der Eigenthümer wird aufgefordert, sich bei uns an^umeloen ©teßen, den 29. October 1861. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. _________________ Nover. b. Die Worte im Innern des Scheines von: „im Vereins-Münrfuke vom 25 U,,^„kr i rq™ „ lungen für voll" sowie auch „Darmstadt den 11. November 1854" uno Die Unterschrift • Großherroalick Tilgungskasse-Direction" sind auffallend ungleich, rauh und viel größer, auf Den Di® /?f$Ulbcn' auf die Platte gezeichnet, während bei den ächten Scheinen dieselbe mit Lett rn auf die Scheine gedruckt ■!‘We c. Sämmtliche Guillochir-Linien, welche auf Den ächten Scheinen mit Maschinen ae va n 6nb worden ist. zoglich Hessischen Wappen das Wort: „GrunDrenten - Schein", links die arabische Zah? ?,5", und rechts die römjscke°2a^°^r"' darunter zu beiden Seiten in Feldern die Inschrift: „5 GulDen", sowie Litera und Nummer umgeben?zeig ° sch au d?nL^/ Scheinen als eine grobe Federzeichnung. a ' ’ u aus ocn unächten ä. Das Großherzogliche Wappen int oberen Theile des Scheines ist in den unächten Scheinen sebr fckleckt k sowohl die Krone, als der Löwe in dem Schild und die beiden Löwen, welche das Schild halten sind den sebr ?ei» Ä-?"’“ gl"chen Theilen Der ächten Scheine sehr unähnlich, indem die einzelnen Parthieen nur angedeutet sind 9 arbeittten e. Die Haare der Kinder, zu beiDen Seiten oben, sinD auf Den unächten Scheinen aanr strnv'ni^ „„r „ ***’ "*■»*** *•"* «*• Sh »* „,**; f. Das linke Bein Des äußersten Knaben rechts ist in den falschen Scheinen nicht gebogen, gekrümmt, wie auf den Schemen, sondern lang ausgestreckt und ist so schlecht gezeichnet, Daß es als eine Fortsetzung des Oberkörpers der reckten Ä erscheint, da Das Knie des rechten Beines sich außerhalb Der Dimensionen des Körpers befindet P * eeite f Dem Knaben rechts auf der linken Seite, welcher auf einem Stab Die Hände übereinander gelegt hat, fehlt auf den falschen Scheinen die rechte Hand, welche auf den ächten Scheinen gebogen, so daß sich die fünf Finger teiaen auf h , h J «<».; -b-ns- f-tzlld-m Auto »»,- d« Ii»I-Hand, »an w-lch» maa a. d-m -ch,7» Sch-" f, tof toa,', auf »J Beine zwischen Diesem und dem linken Arme des Knaben daneben sieht. “ "9er aur Dem red>ttn 3“ Attributen der Chemie und Physik, welche sich zwischen dem Großherzoglich Hessischen Wappen oben und den Knaben rechts befinden, senkt sich auf den achten Scheinen der Querbügcl von links nach rechts, während auf Den unächten dieser Büael eine umgekehrte Neigung von der rechten Seite nach Der linken hin hat. “ c E| r ’öu9el die falschen Scheine ist als Litera „D" gewählt; Die Nummern sind 20205, 202l8, 20246 wonack also bi, ersten Ziffern feststehen, wahrend Die beiDen letzten variabel sinD. Das Null in Den Drei Anfanasriffern 209 5 ff,? ? Die beiDen Zahlen 2; nach Dem EnDe Der Zahl hin nehmen Die Z ffern an Größe etwas zu 1 "einer, als 2) Auf Der Rückseite. » XTXÄ" "*• 5Ä SSL LAS Ä b. Der UnterschieD zwischen Den achten und unächten Scheinen tritt am stärksten hervor in Den beiven k Mild wo die Worte Großherzogthum Hessen" geDruckt sind, sowie unten, wo der Name des controlirenden B a uten', h e" Backt" sich eingeschrieben findet, da .n den achten Schemen Der Untergrund Durch feine Guil-oche-Linien gebilDet »iro 2b "i? „ Schemen statt Der Guilloche nur grobe, theilweise gerade, und theilweise krumme L.nien eingetragen worden nv wefiba auch diese beiden Schilder in den unächten Scheinen Heller erscheinen als in den ächten Scheinen 3 1 ° c. In den ächten Scheinen ist der Name des controlirenden Beamten, hier „Backe", mit Tinte auf den fertigen Schein geschrieben .. 3ndem wir darauf aufmerksam machen, daß man mit Hülfe eines ganz gewöhnlichen Brennglases die hier angegebenen Unte- schetdungs-Mer male zwischen den ach en und unächten Scheinen noch viel deutlicher erkennen kann als mit bloßem Ange soww ß man m.t demselben noch eme große Anzah von Differenzen zwischen den ächten und unächten Scheinen finden mir? welche bk nl aufgcfubrt worden sind, brtngen w.r d-e obengenannten hauptsächlichsten Unterscheidungs-Merkmale der falschen Großhemogl ch Hess- ' ®ZS,n Kn25" gc*erö°in86in 9 W ^blikums hierdurch zur öffentlichen Kenntmß. Großherzogliche Staalsschulden-Tilgungskasse-Direction. Eckhardt. v. Hesse. Zu Nr. K. G. 5866. Betreffend: Musterung Der kriegsDiensttauglichen PserDe in Der Provinz Oberhessen. Meßen, am 23. Bctober 1861. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an r‘ die Grohher^glichen Bürgermeistereien des Kreises. en Zah. schulden. Legende ist. ^oßher- » „V", Mächten t, denn 'beiteten dagegen it> runb ächten i n Seite iuf den linken rechten Knaben Bügel ' ’te drei er, als , durch lb auch )e auch in dein Backe" in den »eßhalb »rieben, hstaben Unter. iie dntz r nicht Hesst- ; solche 561. I lmissär Kreis Gießen. Gemeinde....... Veezeichnitz derjenigen Fohlen bis zu 3 Jahren, welche in obiger Gemeinde gegenwärtig vorhanden sind: Ausgestellt am 1861. Ordn.- Nr. Namen der Fohlenbesitzer. Alter der Fohlen. Diese sind Bemerkungen. selbst gezogen. angekauft. 1 2 1 — vom Landesgestüts- oder Privathengst. 2 3 — 1 im Land oder Ausland angekauft. Su mme — — Großherzogliche Bürgermeisterei...... Wir fordern Sie auf, dieses Verzeichniß zu fertigen und baldig an uns einzuschicken. K ü ch l e r. Gerichtliche und privat-Bekanntmachungen. Versteigerungen. Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 2417) Montag den 4. November 1861, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause vahier nachfolgende Arbeiten, als: Fuhrarbeiten, veranschlagt zu 73 fl. Handarbeit, „ „ 3 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 25. October 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. 2419) Donnerstag den 31. October 1861, Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das Wegfahren von circa 60 Cubik-Ktaftern Erbe von der Baustelle der Eöln-Minbener Eisenbahn auf den Straßenbauplan an Der Schoor, in der Nähe des Seltersthors, an den Wenigst, nehmenden versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Quantum in mehreren Abtheilungen versteigert wird. Gießen, den 22. October 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. 2418) Das am 22. October d. I. versteigerte, der Marie Rothauge gehörige Grunbstück ist nicht genehmigt worden und soll dasselbe deßhalb Donnerstag den 31. October, Nachmittags 2 Uhr, nochmals versteigert werben, mit dem Be- merken, daß dem Letztbietenbcn der unbedingte Zuschlag ertheilt werben wird. Gießen, den 28. October 1861. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. In Verh. des Vorstehers: ß. Weidig, Ortsgerichtsmann. Bücher - Versteigerung. 2321) Zu der den 4. November uuv folgende Tage, Nachmittags 2 Uhr, in dem Hause des Herrn Schönfärber JugHardt in ter Marktstraße abzuhaltenden Bücher- Versteigerung sind Kataloge zu erhalten bei Ehr. P h. Vogel. Gießen, den 17. October 1861. Feilgebotenes. 2378) Colonial- und Spezerei-Maaren, Cigarren, Tabake, Eisen in allen Arten: geschmiedet, gewalzt, gegossen (Oefen, Heerde, Kochgeschirre), Portland-Cement, Knochenmehl u. s. w., zu billigen Preisen, empfiehlt __________________I. G. D. Bapst. 2420) Kleingemachtcs Holz und Braun- kohlen sind zu haben bei Friedrich Graf, wohnhaft bei Wittwe Bergmann auf dem __________________Lindenplatz. 2347) Aecht chinesischen schwarzen und grünen Thee, als : feinsten Pcccoe mit Blü- then, Peccoe, Congo, Souchong, Imperial, Hysan und Gumpovder, Ceylon - Zimmet, Vanille empfiehlt Hch. Ferber. 2427) Schönes Weißkraut ist in Parthieen zu verkaufen Weidengasse 78. 2431) Ein aufrecht stehender Flügel ist dahier billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expeb. d. Bltts. 2430) Ein gut gehaltenes Clavier ist billig zu verkaufen bei Schmiedmeister Unverzagt. 2409) Eine gute sechs Läste haltende Waschbütte ist zu verkaufen Mäusburg Lit. ,B. Nr. 30. Päle peetarale de raffort B / y b Loose » per Pfund peinige Erfindung ä 24 kr. 7 Sgr. 90 Centimes la boite. Rettig- Brustsyrup. 56 kr. 16 Sgr., 2 Frs. Cp B - m Preis pr. Flacon 24 kr. -7 S-sr. - 90 c. ^TTIGFABRICflt. für empfiehlt (2426) Carl Münch, am Kreuz. 2392) In der Neustadt, Lit. D. Nr. 49, ist eine Violine für einen jungen Menschen zu 6 fl. zu verkaufen. 2030) Unterzeichneter bringt sein Herren-Kleider-Maggfln, bestehend in Tuch- und Winterröcken, Paletots, Herbst- und Wintcrwesten, Schlaf, röcken, Tuch- und ächten Münchener Jupen, zu möglichst billigen aber festen Preisen in empfehlende Erinnerung. Kleider für Knaben werben je nach Größe genau berechnet. Auch hält sich verselbe in allen vorkom- inenden, in sein Geschäft einschlagenden Arbeiten auf Bestellung bestens empfohlen. I. Loth, Brandgasse Lit. A. Nr. 146. 2351) Gedämpftes Knochenmehl, Phosphorsauren Kalk, Künstl chen Guano, Acchtcn Peru-Guano, empfiehlt Emil Pistor. (Hierzu eine Beilage.) CO o CQ CQ Vermiethungen. 1919) Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbeln, ist auf kommendes Semester in der Nähe der Aula Lit. B. Nr. 1 zu vermiethen. Große Geldverloosung vom 2mal Zwei Millionen Mark, unter Garantie der Negierung vertheilt auf 16000 Gewinne. % Original-Loos kostet 4 Nthlr. Preuß. Courant. y„ u n o „ n 11 Ziehung am S« und 81. November. grosse Stoat8^eiomn=yerfoofitng. 2424) Gewinne: fl. «OÖ.OOO, 100,000, 50,000, 30,000, 85,000, 80,000, 15,000, 18,000, 10,000, 3000. 4000, 3000, 2000, 117mal 1000, II I mal 300, 6333mal 100 etc.__- Bei diesen Verloosungen sind nur 28,000 Loose betheiligt, wovon 14.800 Loose Gewinne erhalten müssen; ausserdem erhält jedes Loos, welches oluie Gewinn herauskommt, ein Freiloos zur ersten Ziehung der nächsten Verloosung. — Bei dem unterzeichneten Loose-Haupt-Depot «erden die G ünstigsten Zahlungsbedingungen gestellt; schon gegen Einsendung S a. rar ein ganzes Ions, » a. 30 kr. rar ■/ JLoos, I II. 15 kr. für '/ l,oos werden die Original-loose überschickt.-- Die Ziehungslisten werden pünktlich zugesandt, und die Gewinne sogleich ausbezahlt. __ — Verloosungspläne und jede beliebige Auskunft werden gratis & franco geliefert. — Man beliebe sich desshalb dir oct zu wenden an Anton Ilori.i*. Banquier in Frankfurt a. M. Der Betrag kann pr. Postvorschuss erhoben werden. Auch Briefmarken werden an Zahlung genommen. 1 Sicheren Gewinn ZL.Wverlo^send/Prch von Fes. 100,000, 33,000, 30,000, 23,000, 20,000 tc.ic. bi« abwärts Fcs. 11 a 15, so daß jedes Loos gewinne»» n»«n. Die nächste Ziehung geschieht am 1. Stovember d. I. und sind Original-Obligationsloose, L 5 fl. per Stück, gegen Einsendung des Betrags oder Postnachnahme — Pläne gratis zu beziehen durch Heinrich Doll, Bank- und Staatspapieren-Geschäft in Frankfurt a. M. W Haupttreffer: 230,000 Mk., 130,000 Mk., 100,000 ML, H W 30 000 Mk., 23,000 Mk., 12,300 Mk., 6mal 10,000 Mk., 7300 V M 3000 Mk., 3730 Mk., 3000 Mk., 45mal 2300 Mk., 55mal R ® 1000 Mk., 65mal 300 Mk. rc. re. d Beginn der Ziehung: Anfang kommenden Monats. M Meine überall beliebte Gescbästsdevise ist: K H „Gottes Sege»r bei Cohn" T | W unter welcher in letzter Zeit unzählige Mal der größte Haupttreffer bei mir | W gewonnen worden, und ebenso fiel wiederum am 4. September d. W K der größte Haupttreffer unter mente« Loosen. H W Auswärtige Aufträge mit Rimeffe» oder gegen Postvorschuß, M K selbst nach den entferntesten Gegenden, führe ich prompt und verschwtegen M W aus und erfolgen amtliche Ziehungslisten und Gewinngelder so,ortnach W Entscheidung durch das vom Staate coneezstonrrte Handlungshaus K | Laz. Sams. Cohn, S W Banquier in Hamburg. R Vermischte Anzeigen. Bieh-Affeeuranz zu Gießen. 2391) Der Vorstand der Vieh-Assecuranz hat am 21. October die Taxe des Viehes sirr das 4. Quartal 1861 festgesetzt. Diejenigen, welche hiervon Einsicht nehmen wollen, oder gesonnen sind, gegen die Taxe ihres Viehes zu rcclamiren, haben dies nach §. 9 der Statuten bei dem Unterzeichneten bis zum 4. November d. I. anzu- zeigen, damit das Geeignete vorgenommen werden kann. Gießen, den 23. October 1861. Der Präsident: ___________ I. PH. Möhl. 2434) Der redliche Finder der verlorenen Broche von rothem Stein erhält bei Rückgabe derselben im Trapp'schen Hause vor dem Wallthor eine angemessene Belohnung. 2421) Eine goldne Broche wurde auf dem Schiffcnberge gefunden. Der Eigen- thümer kann dieselbe bei I. A. Busch Söhne gegen Entrichtung der Jnseratge- bühren in Empfang nehmen. 2422) In ein En-Gros-®efd>äft wird ein mit den nölhigen Vorkenntnissen ausgestatteter Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2425) Ein möblirtes Zimmer, auf Vergangen mit vollständiger Kost, ist zu vermiethen. Bei wem? ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragem________________________ 2429) Zwei möblirte Zimmer mit Cabi- neten sind zu vermiethen bei Joh. Friede. Müller, Kunst- und Handelsgärtner. 2407) Eine Familienwohnung, nebst zwei möblirten Zimmern, sind zu vermiethen bei Ehr. Vogt, Kirchenplatz. 2400) In Lit. A. Nr. 77 ist ein möblir- tes Zimmer zu vermiethen. Earl Wallenfels I. 2432) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Kaufmann Münch, auf dem Kreuz. 2313) Ein sehr freundliches Logis ist zu vermiethen bei Gg. Heinr. Lony. Beilage zu Nr. 87 des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeigen. | Heinvich Beplev, Tapezier, Sonnenstraße, Llt. B. Nr. 91, empfiehlt sein Lager von gepolsterten Möbeln, Spiegeln, Vorhangstoffen, Rouleaux, Teppichen u. s. w. Auch übernimmt derselbe die Einrichtung vollständiger Ausstattungen, sowie alle in sein Fach einschlagende Arbeiten und Reparaturen, und verspricht reelle und billige Bedienung. Gießen, im October 1861. Geschäfts-Eröffnung. 2415) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen mein Galanterie- und Kuyivaarengeschäfi^ verbunden mit Glas und Porzellan, eröffnet habe. Um geneigten Zuspruch bittet Gießen, den 26. Oktober 1861. Louis Frohrrhäuser. 2423) Bei Curl Geisel in Leipzig ist soeben erschienen und in Gießen bei I. Ricker vorräthig: Glückseligkeitslehre für das p h y s i s ch e L e b e n des Menschen. Ein diätetischer Führer durch das Lebe». Von PH. Karl Hartmann, Doctvr und Prvfeffvr der Medicin an der Universität zu Wien. Fünfte gänzlich umgearbeitete und vermehrte Auflage, von M. Schreber, Dvctnr, proct. Arzt und Dirrctor der vrtiwpäd. Anstalt zu Leipzig. Ein starker Band groß Oktav, Bcliupap. in Umschlag geh. 1861. 1 ft. 48 fr. Die Kernwahrheiten eines naturgetreuen, zu körperlich-geistiger Gesundheit und Frische führenden Lebens sind nirgends in ein schöneres und anschaulicheres Spiegelbild zusammengestellt worden, als in diesem Werke, das aus der Feder des als Arzt, Mensch u n d L e b e n s p h i l v s o p h gleich h o ch g e s ch ä tz t e n V e r- fassers hervorging. Herr Doctor Schreber hat durch eine gründliche Neubearbeitung und Vermehrung demselben Alles verliehen, wodurch es zu einer für die jetzige Zeit höchst nützt chen und werthvollen Erscheinung erhoben worden ist. Es enthält im wahren Sinne die Kunst, das Leben zu benutzen und dabei Gesnudheit, Schönheit, Körper- und Geistesfrische bis in die späteren Lebensjahre zu erhalten und zu vervollkommnen. Folgcnve gedrängte Ueberficht des Inhaltes möge von eer Reichhaltigkeit des Buches Zeugniß geben: Die natürliche Bestimmung des Menschen. — Vom Einsinffe der Kultur auf die Glückseligkeit. — Von der natürlichen Lebensart des Menschen. ■— Naturgemäße Befriedigung der thieri- schen Bedürfnisse und Triebe. — Vom Ge-usse der Wärme und der Lust. — Die Wohnung des Menschen. — Von den freiwilligen Bewegungen. — Die Kleidung und ihre verschiedenen Einwirkungen. — Pflege der Haut, Haare und Zähne. — Bäder und Waschungen. — Vom Lager und Schlafe. — Vom Genüsse der Nahrung. — Von den Ausleerungen. — Von den geschlechtlichen Verhältnissen, lieber Fortpflanzung. — Wann und wie oft darf dem geschlechtlichen Triebe Folge geleistet werden? — Die Periode der Mannbarkeit. — Vergehen durch Unmäßigkeit im geschlechtlichen Genüsse. — Pollution und Menstruation. — Widernatürliche Befriedigung des Zeugungstriebes. Das Laster der Selbstbefleckung. — Das Laster der Wollust. — Unvermögen und Hinfälligkeit. — Ueber Ansteckung nnd deren traurige Folgen. — Vorsichtsmaßregeln. — Kinderlose Ehen. — Mittel, in der Ehe glücklich zu leben. — Naturgemäßes Verhalten während der Schwangerschaft. — Verhalten während der Niederkunst und im Wochenbette. Pflege des Säuglings. — Naturgemäße Ausbildung der geistigen Anlagen. — Ausbildung der äußeren Sinne. Ueber Tabakrauchen nnd Schnupfen. — Ausbildung der inneren Sinne und des Gedächtnisses. — Vom Studi- ren und Nachdenken. — Beherrschung der Leidenschaften. — Von der naturgemäßen Erziehung. — Zerstreuungen und Erholungen. — Von den natürlichen Anlagen zu Krankheiten. 2428) Schreinergesellen können dauernde Beschäftigung erhalten bei Ph. Kreiling III., hinter der Kirche. 2363) Ein tüchtiger Pferdeknecht wird auf Weihnachten zu miethen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2384) In Folge des allgemein bekannten Unglücks, welches mich betroffen hat, habe ich mich entschlossen, um der Erziehung meiner noch unerzogenen Kinder ferner verstehen zu können, Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten zu erthcilen. Denjenigen verehrten Eltern, welche mir ihre Töchter anvertrauen wollen, gebe ich die Versicherung, daß ich solche nach Kräften unterrichten werde. Der Unterricht hat am 15. Oktober seinen Anfang genommen. Auch nehme ich Arbeit im Hause an. Zugleich bemerke ich, daß bei mir ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn abgegeben werden kann. Meine Wohnung ist bei Herrn Küfer- meister Klinket in der Kaplansgasse. Lokomotivführer Einolf Wittwe. 2197) Die Friedrich 8tru66erg'sche Schönfärberei in Rödelheim empfiehlt sich einem geehrten Publikum im Färben von allen Arten Wollen- und Seidenstoffen, Bändern, Franzen, Blonden und Tarlatans, Shawls und Tuch, sowie in allen Möbelstoffen in doppelten Farben- Bestellungen werden auf das Prompteste ausgeführt und binnen 14 Tagen besorgt durch Frau Marie Balser, in der Kleinkinderschule. 2382) Es wird kleinen Knaben, oder solchen, die sich für das Gymnasium vor- bereitcn wollen, Nachhülfe in den Schulgegenständen und Unterricht im Lateinischen, pro Stunde nur 15 fr., ertheilt. Auch ist daselbst vie englische Sprache sehr faßlich und leicht zu erlernen. Gefällige Anfragen täglich von Nachmittags 2 bis 5 Uhr Seltersweg bei Herrn Kaufmann C. Hoffmann im Hintergebäude , eine Treppe hoch. 2353) Ich empfehle mich im Schröpfen, Zahnausnehmen und Wundenheilen u. s. w. I. K. Ohlymitz, Chirurg in Ettingshausen. 2380) Einige Schreinergesellen finden dauernde Beschäftigung bei S. Katzenstein, ' Neustadt, Lit. D. Nr. 38. Z Nur T|a Gulden baar oder gegen Post-Nachnahme kostet bei unterzeichnetem Bankbause ein viertel Originalloos zu der am 20. und 21. November siettfinvenden Ziehung der großen Slaats-GeWinne-Verioosung^ welche letztere in ihrer Gesammtheit mehr wie 14,000 Gewinne enthält, worunter solche von: ev. fl. 200,0(60,100,000, 30,000, 30,000, 23,000, 20,000, 13,000, 12,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2000, 1000 K. K. (Ganze Loose kosten 6 fl. und halbe 3 fl.) Die Gewinne werden baar in Vereins» silber-Guloen durch unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. — Man beliebe sich daher direct zu wenden an Stirn K» Greim in Frankfurt a. M. I 2277) Krautschneider Rüdiger aus i Tyrol wird den 1. November d. I. wieder hier ankommen und bittet derselbe, Be- t stellungcn sowohl im Darmstädter Haus i als auch im Russischen Hof, gefälligst abgeben zu wollen. Neueste Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brüh l'schen Univ.-Buch- und Steindruckmi (Fr. Chr. Pietsch). Kirchliche Aiyeigm der euanaelischen Gemeinde. Künftigen Sonntag, den 3. November, als am Reformationsfest, soll auch das heilige Abendmahl gehalten werden, wenn sich bis zum Freitage Comnuinieanten bei dem Kirchendiener anmelden. Fremden-Register vom 24. bis 27. October 1861. I n d e n Gasthäusern. Im Rappen: Hr. v. d. Heydt, Lieuten. u. Hr. v. Wehty, 9?ent. v. Wien; Hr. Stahmann, Sberger-Rath v. Nordhausen; Hr. Hachenberg, Pfarr. v. Danzig; Hr. Becker, Seron, w. Hannover; Hr. 9tenter m. Sohn, Fabrik, v. Brilon; Hr. Heinrichs, Sberbergw.-Aufseher v. Dortmund; Hr. Haas, Hofr. v. Darmstadt; Hr. Grünberger, Dort. v. Berlin; Hr. Marcus, Gutsbes. v. Arolsen; Hr. Bender, Reut. v. Mageburg; Hr. Baron v. Schlegel, Oberlieuten. v. Erfurt; Hr. Kühler m. Tocht., Privatm. v. Berlin; Hr. Moll, Seron, v. Aliendorf; Hr. Hehnemann, Gutsbes. v. Düsseldorf; Hrn. Kaust. Kräusler v. Rhoden, Ruffel v. Bremen, Rothschild v. Cöln, Knauer v. Erfurt, Deffler v. Mainz, Haase v. Hamburg, Weber v. Coblenz, Meyer v. Stuttgart, Lohmann v. Bielefeld, Hoffmann v. Barmen, Katz v. Dresden, Willich v. Iserlohn, Behrens v. Münden, Wunderly v. Erfurt, Kaiser v. Saarbrücken, Lauer v. Güttingen, Meister v. Pyrmont, Schneider v. Nürdlingen, Engelhardt v. Dortmund, Gläuzer v. Neustadl, Berger v. Schünfeld, Schrüder u. Mainz, Bornemann v. Iserlohn, Gräber v. Warburg, Eisenberg v. Hamburg, Kalbfleisch v. Halle, Hatza v. Düsseldorf, Wentzel v. Cassel u. Bauer, Reiß u. Egger v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hr Colnot, Bürgerinstr. u. Hr. Will, Schuliehr. v. Krofdorf; Hr. Altmaunsberger, Gastw. v. Büdingen; Hr. Ullrich, Pfarr. v. Neustadt; Hr. Greinitz, Affeff. v. Schlittau; Hr. Grundier, Partie, v. Basel; Hr. v. Mousdorf, Riltrrgutsbes. a. Mähren; Hr. Schlegel, Stud. v. Güttingen; Hr. Kellermann, Poliz.-Sfstc. v. Kaiserslautern; Hr. Rüß, Fabrik, v. Sondershausen; Hr. Schmehl, Lehr. v. Nauheim; Hr. Kraft, Ingen, v. Wiesbaden; Hrn. Stud. Bohne v. Bonn u. App ». Groß-Gerau; Hr. Wernecke, Bergw.-Berw. a. Westphalen; Hr. Sonnemann, 91 ent. v. New-Jork; Hrn. Kaust. Prülinger ». München, Erichson v. Leipzig, Horß v. Aachen, Goldschmidt v. Frankfurt, Winterhoff v. Wermelskirchen, Stelz v. Erfurt, Kahlen v. Crefeld, Schilling v. Mannheim, Rodenstein . Neuburg u. Soltenborn v. Magdeburg. Im Einhorn : Hr. Wagner, Fabrik, v. Crefeld; Hr. Sani, Regier.- Rath v. Straßburg; Hr. Schneider, Gutsbes. v. Mannheim; Hr. Richter Musikdirert. v. Freiburg; Hr. Steinhardt, Rittmstr. v. Wien; Hr. Eich' Reut. v. Linz; Hr. Franke, Fabrik, v. Heidelberg; Hr. v. Flammann' Geh. Rath v. Petersburg; Hr. Moritz, Forstmstr. v. Ludwigsburg; Hr. Grüner, Tech», v. Braunschweig; Se. Durchl. Graf Mar v. Svlms-Rüdel- heim; Hrn. Seeon. Peters v. Rülfenrod, Anhäuser v. Beuern u. Wenken- bach v. Herborn; Hrn. Fabrik. Liudke v. Berlin u. Schwan v. Würzburg; Hr. v. Amhoff, Lieuten. v. Rastatt; Hr. v. Banner, Advor. v. Luremburg; Hr. Hermann m. Fam„ Dort. v. Weimar; Hrn. Stent. Haas a. Mecklenburg u. Beruhagen a. Holland; Hr. Brand, Fabrik, v. Bockenheim; Hru. Kaust. Lippmann v. Stolzenau, Klein »: Barmen, Henzel v. Elberfeld, Müller v. Aachen, Engels v. Rheydt, Springer v. Potsdam, Strobel v. Braunschweig, Mommer v. Cüln, Berger v. München, Krülls v. Wiesbaden, Kempf v. Herborn u. Stolzen u. Krell v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus: Hr. Finkbein, Sind. v. Trier; Hrn. Handels!. Steidinger v. Bacherhof, Kaufmann v. Mainz, Fay u. Pein v. Holzhausen. Im deutschen Hof: Hr. Kürner, Seron, v. Eimelrod; Hr. Düringer, HandelSm. v. Sber-Hürgern; Hr. Hoge, Reut. v. Petersburg; Hr. Lotz,' Äastw. v, Nieder-Bessingen; Hr. Pfeiffer, Sbersteig. p. Wetzlar. In der Rose: Hrn. Geschästsl. Schaaf v. Meckenbach, Horst u. Paul v. Großeu-Eichen; Hr. Metz, Bäck. u. Hr. Kroune, Welßb. v. Biedeukovs; Hr. Hotopp, Bedienter v. Bündheim; Hr. Schneider, Corpor. v. Reddighausen; Hr. Rausch, Seron, v. Angersbach; Hr. Hild, Musik, p. Sber- scheld; Hr. Rick, Harrdelsm. v. Thaiheim; Hr. Förster, Steig, p. Maulbach ; Hr. Seitz v. Grünberg. 3 n d e n Privathäusern. Bei Hrn. Univ.-Richter Habeikorn: Fr. Duprs v. London. — Bei Hrn. Send. Stein : Fr. Liebmann m. Sohn v. Ellar. — Bei Hrn. Hofger.- Rath Edel: Fr. Hauptm. Schildwächter v. Sffeubach. Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Stadien und Fruchtmärkten. W a iz e n. Korn. G e r ste. Hafer. Karto ffeln. Ort und Datum. Aufge- 9 Mittelpreis Aufge-