'N berg ; H. mbitrg ; H Düren; H ldberg; $ gat.-Rath, atc», Sabril Slragj nckenheim ti ; Hr. Syi, reif o. aütj, . Selb®, i, Hanau. _ 1. 48-52 1. 45’ nartige« genommc« Wohl thui , doch nur, und diese« Engerlingen, »asselbe gili [ e m einen betrifft, |« ;n sie aber dem gktzi - und rott eichen selbst diese eim r in starke» n geringen md darum durch eure se Bundes- Stande, die ittel aliier zu »er« arsten und )lgt.) ießen, für die Stadt und den Kreis Gießen 1861 ,K »» Mittwoch» den 27. November 1) für die Prvvinzialhauptstadt GieHen per Pfund ff ff Brod t a x e ff ff Städte und Orte des Kreises 5 4 — Wasserweck — Milchbrod . 1 1 ff ff ff ff ff ft ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff Rindsfett..... Nierenfett . . . . . Schweineschmalz . . . desgleichen ausgelassenes Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . , Bratwurst . . . Schwartenmagen . Blutwurst . t. geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältnis nicht mehr als l1/, Pfund Zugabe besinnlich sein. 21 gemischtes 41 Brod aus Loth Quint 2( ordinäres s 4' Brod aus ' fr. 20 w 24 28 's l */s Gerste- und 1 . a . . ui ) '% Korn-Mehl ( bestehend I */2 Waizey- und 1 . . . . I % Korn - Mehl i ^^Yend Polizeitaxen für de« Kreis Gießen, und zwar: 164 14 12 9 17 13 10 20 24 18 20 30 26 22 Bekanutmerchung, die Statuten der Staatsversicherungs-Anstalt für die Stellvertretung betreffend. Die Statuten der Staatsversicherungs-Anstalt für dje Stellvertretung im Militärdienst vom 16. September 1851 (Regierungsblatt Seite 315) haben, außer den in der Bekanntmachung vom 16. September 1853 (Regierungsblatt Seite 599) enthaltenen Bestimmungen, nach dem Allerhöchsten Befehle Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs folgende weitere Aenderungen erlitten, welche hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht werven. 1) An die Stelle der §§. 14 und 15 der Statuten treten folgende Bestimmungen: §. 14. Die Einlage wird ohne Abzug, jedoch auch ohne Verzinsung, zurückbezahlt und der Versicherer hört in Folge hiervon auf, Theilnehmer der Anstalt zu sein, wenn der bei der Anstalt versicherte Militärpflichtige von der Recrutirungs- Commission und beziehungsweise von dem Reerutirungsrath für vollkommen untauglich erklärt worden ist, oder wenn er vor dem Tage der nächsten, auf die Musterung folgenden allgemeinen Truppenergänzung (welcher Tag bei der gegenwär- tigen Einrichtung der 1. April ist) stirbt oder auf irgend eine andere Weise (wohin aber nicht die Unwürdigkeit zum Militärdienst gehört) seiner Militärpflicht gänzlich entledigt oder in das Depot gesetzt wird. In allen Fällen, in welchen die Gründe zur Erhebung eines Anspruchs aus Rückzahlung der Einlage erst nach dem Schluffe der Sitzungen des Reerutirungsraths eintreten, erfolgt diese Rückzahlung und die Befreiung des Versicherers von der ferneren Theilnäbme an der Anstalt jedoch nur dann, wenn der für den betreffenden Militärpflichtigen etwa bereits angenommene Stellvertreter als solcher noch für einen anderen Militärpflichtigen von gleicher Dienstzeit verwendet werden 2) Für die ander» _ ; ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. fr.. ■ 7] 15 17 geeint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Press des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 g. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießep bei der Erpedition (Eanzleiberg Lis. Ist. Nr, 1). v- ;mt . 1 , Pfund Fleischtare. per Pfund fr. rann und die Versicherungs-Anstalt demzufolge die für Jenen bezahlte Vertretungssumme aus der Einstandskasse wieder zurückerhält. §. 15. Wenn dagegen der Versicherte erst nach dem Schlüsse der Sitzungen des Recrutirungsraths für untauglich erklärt wird, wenn er erst an oder nach dem Tage der nächsten allgemeinen Truppenergänzung stirbt, oder sonst seiner Militärpflicht entledigt, oder in das Depot gesetzt wird, oder wenn die Gründe zur Erhebung eines Anspruchs auf Rückzahlung der Einlage erst nach dem Schlüsse der Sitzungen des Recrutirungsraths eingetreten sind, für den betreffen- den Militärpflichtigen aber bereits ein Stellvertreter angenommen ist, der für einen anderen Militärpflichtigen nicht mehr verwendet werden kann, so werden hierdurch die Verbindlichkeiten des Versicherers oder der Erben oder sonstigen Rechtsnachfolger desselben gegen die Anstalt nicht aufgehoben. 2) Der §. 23 der Statuten erhält folgenden Zusatz: Wird nach der ordentlichen Truppenergänzung noch eine weitere Anzahl von Militärpflichtigen einberufen und in Fotze hiervon eine Nachzahlung von den Teilnehmern der Anstalt erhoben, so soll bezüglich derjenigen bei der Anstalt »». sicherten Militärpflichtigen, welche bis zu dem Tage, auf welchen das weitere Aufgebot einberufen wird, gestorben oder in das Depot gesetzt worden sind und welche nicht bereits durch die Vermittelung der Versicherungs - Anstalt einen Stellv», tretet erhalten haben, eine Verpflichtung zur Leistung dieser Nachzahlung nicht eintreten, jedoch auch eine Zurückzahlung der für dieselben geleisteten Einlage nicht stattfinden. 3) Die vorstehenden Bestimmungen gelten zum Erstenmale für die Theilnehmer an der Versicherungs-Anstalt für das Muste- rungs- und Ziehungsjahr 1862. Darmstadt, den 26. October 1861. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. D a l w i g k. Hallwachs. Glftev Hauptrechenschaftsbericht der Großherzoglichen Centralbehörde des Vereins zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Großher- zoglichen Landes- und Provinzial-Strafanstalten Entlassenen, für die Jahre 1857, 1858 und 1859, erstattet in der General-Versammlung zu Mainz am 3. Juli 186 L (Fortsetzung.) Hiervon kommen auf die Pfleglinge der^Jahre 1857, 1858 und 1859 nach den einzelnen Bezirken: bewilligt an Pfleglingen ausgenommen in in den Jahren den fahren 1857 1858 1859 1857 1858 1859 A. in St arkenburg. fl. kr. fl. kr. fl. kr. 4 6 5 Bezirk Bensheim 49 — 77 — 52 36 10 9 5 Darmstadt 102 — 90 23 72 — 12 9 2 Dieburg 88 — 94 — 25 — 2 2 1 Erbach 17 — 10 — 5 — 2 1 1 Groß-Gerau 28 — 18 — 12 — 3 •4 4 Heppenheim 42 — 57 -- 52 — 4 6 2 Lindenfels 55 — 72 — 22 — ___ 2 — Neustadt •— - 24 — — - 6 5 1 Offenbach 51 66 — 12 — ff 1 — — ff Wimpfen 8 — — -— ■— — 44 44 21 440 — 508 23 252 36 B. in Oberhessen. 1 1 4 Bezirk Alsfeld 22 — 15 — 60 — 1 1 2 Biedenkopf 18 — 6 — 30 — 6 3 4 Büdingen 85 30 36 — 54 — 4 1 2 Friedberg 42 — 15 — 23 20 4 2 4 II Gießen 77 30 24 — 32 — 6 3 3 n Grünberg 59 — 27 30 27 — 10 11 — * n Lauterbach 156 — 143 — ■— — __ 2 3 Nidda — — 14 26 45 16 7 5 3 Schotten 109 — 83 — 64 — 3 1 1 Vilbel 23 — 15 — 20 — — — 1 ff Vöhl — — — — 25 — 42 30 27 592 — 378 56 380 36 C. in Rheinhessen. 4 3 — Bezirk Alzey 94 — 31 35 — — 2 2 2 ff Bingen 16 — 25 — 27 — 14 11 . 8 Mainz 177 20 145 32 92 49 .— — 2 Oppenheim - — — — 25 — 1 2 — ff WormS 7 — 16 — ■— — 21 18 12 294 20 218 7 154 49 Wiederholung: 44 44 21 A. in S t arkenburg 440 — 508 23 252 36 42 30 27 B. „ Oberhessen 592 — 378 56 380 26 21 18 12 C. „ Rheinhessen 294 20 218 7 154 49 107 92 60 im Ganzen 1326 20 1105 26 788 11 Wir werden noch die Einrichtung treffen, daß die von den BezirksveremS- Commissionen einzusendenden Materialien zu den Rechenschaftsberichten sich auch über die Beschäftigungsweise der in Pflege befindlichen Individuen verbreiten und behalten uns deshalb für spälere Rechenschaftsablagen die statistischen Nachweise auch in dieser Richtung vor. V. Von den in den Jahren 1857 —1859 neu hinzugekornmenen 1135 Pfleglingen waren bestraft worden : wegen Kinderaussetzung 2, Verletzung der Amts- und Dienstehre 9, Betrug und Fälschung 52, Bettelei und Landstreicherei 287, Blutschande 4, Brandstiftung 5, Diebstahl und dessen Begünstigung 610, Drohung, Gewaltthätigkeit und Mißhandlung 47, Ehrenkränkung 2, Eigenthumsbeschädigung 9, Erpressung 3, Falschmünzerei 2, Meineid 28, Nothzucht 2, Straßenraub 6, Tödtung 2, Unterschlagung 44, Unzucht und Kuppelei 12, Vervortheilung der Gläubiger 1, Widersetzung 30, u. s w. VI. Das Hauptaugenmerk der Vereinsbehörden ist stets darauf gerichtet, daß die Pfleglinge möglichst bald nach ihrer Entlassung aus den Strafanstalten in einer Weise untergebracht werden, welche ihnen eine angemessene Beschäftigung gewährt und fie wieder zu brauchbaren Mitgliedern der Gesellschaft zu machen geeignet ist. Inwiefern dieser Zweck in den Jahren 1857—1859 erreicht worden, darüber gibt obige Rechenschaftsablage den erforderlichen Aufschluß. Die Gesammtzahl der in Pflege befindlichen Individuen betrug während dieses dreijährigen Zeitraums 1931. Hiervon kommen in Abzug: die freiwillig ausgetretenen, die abwesenden, flüchtigen oder ausgewanderten, sowie die gestorbenen, zusammen 407, und es bleiben daher bei Beurtheijung deö Resultats der Vereinspflege nur 1524 entlassene Sträflinge in Betracht zu ziehen. Von diesen sind 125 als gebessert und der Aufsicht des Vereins enthoben und weitere 865 als gut bezeichnet, so daß nahezu bei z/3 der in Pflege gewesenen Sträflinge ein günstiger Erfolg erwirkt worden ist oder zu erwarten steht. — Diese Angaben stützen sich auf die von uns am Schluffe jeden Jahres über sämmtliche in Pflege befindlichen Individuen von den Bezirksvereins- Commissionen eingezogenen Nachrichten, welchen neben den eigenen Wahrnehmungen noch die amtliche Auskunft der Aufseher, Geistlichen, Bürgermeister oder sonstigen, mit den Verhältnissen der Pfleglinge vertrauten zuverlässigen Personen zu Grunde liegt. Unzweifelhaft könnte ein noch günstigeres Resultat erzielt werden, wenn eS thunlich wäre, die Pfleglinge möglichst entfernt von ihren Heimathsorte» unterzubringen. Gerade der Heimathsort war ja in der Regel der Schauplatz der Vergehungen, wegen deren sie bestraft worden sind, da treffen sie ihre ehemaligen Genossen und Spießgesellen; gerade da sind sic der allgemeinen Verachtung verfallen und gerade da ist es am schwierigsten, für sie Arbeit zn finden. Es wäre dies um so wünschenswerther, als ja die Erfahrung lehrt, daß eine völlige Veränderung in den äußeren Verhältnissen bei manchen Menschen einige Veränderungen in ihrem Innern bewirkt und hierdurch zur Besserung führt. (Fortsetzung folgt.) Sie au 4 schaftlic 5 versehe, behalte 3. Dec Am 3. Mieths 4. tirw Agente ist es nach tl Alles i allzulcn die Ha zu hak Heimat aufzubt s zu gew l 267 der wa litische arresth gemach nächste Steigs M in dem finden. Grotzh> Arbe 2680) sollen । t wieder für un- t, oder "spruchs etreffen- dt mehr Rech,s- !N Folge alt «». oder in stellv«' kzahlung Mustk' achs. roßher- ittet in ckSveremS- i sich auch verbreiten iatistischeil nett 1135 etzung der mdstteiche- zuiistiguug änkung 2, tineib 28, zücht und f. n>. gerechtet, afanstatten e Beschäs- tllschaft zu -1859 er- Aufschluß. , während die freien, sowie eijung deS etracht zu ereins ent-- ■ in Pflege t erwarten [eben Jah- rksvereinS- Wahrneh- rg ernt eiltet verlässigen ien, wenn itathsorten Schauplatz n sic ihre Ingenieuren Arbeit zu mng lehrt, tchen Men- znr Beffe- olgt) Gießen, am 25. November 1861. Das ■ ■ - Groß herzogliche Kreis «ml Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zum Zwecke der Besprechung verschiedener dienstlichen Angelegenheiten, namentlich auch bezüglich der Volkszählung, laden wir Sie auf Freitag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, zu einer Zusammenkunft auf das Rathhaus dahier ein. K ü ch l e r. ______________________________________________________________ Gelegentlich der Zusammenkunft, Freitag den 2 9. v. Mts., soll gleichzeitig auch die Generalversammlung des landwirth- schaftlichen Bezirks-Vereins staltfinven. Gießen, den 26. November 1861. Der Vorstand des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Gießen. K ü ch l e r. Polizeiliche Bekanntmachung. Die im December 1861 in den Zoll-Vereins-Staaten vorzunehmende Volkszählung betreffend. Die am 3. December d. I. vorzunehmende Volkszählung in der Stadt Gießen ist uns übertragen worden. Die bestellten Zählungs-Agenten werden am Samstag den 30. November den Hausbesitzern die mit fortlaufenden Nummer» versehenen Zählungslisten zustcllen. Die Hausbesitzer, welche so viel Zählungslisten erhalten, als Haushaltungen im Hause wohnen, behalten eine Liste für sich und stellen jedem Haushaltungsvorstanv eine solche zu. Zeder Haushaltungsvorstand hat am 2. und 3. December die Zählungsliste, nach den darin enthaltenen Andeutungen, auf's Genaueste auszufüllen und dieselbe zu unterschreiben. Am 3. December Morgens hat der Hauseigenthümer die ihm übergebenen Zählungslisten von den in seinem Hause wohnenden Miethsleuten wieder einzusammeln, dieselben zu prüfen und bereit zu legen, damit die ZählungS-Agenten, welche dieselben am 3., 4. und 5. December abzuholen haben, nicht ohne Roth aufgehalten werden. Diejenigen Haushaltungs-Vorstände, welche etwa nicht im Stande sein sollten, die Zählungslisten auszufüllen, haben den Agenten die nöthige Auskunft zu geben, damit diese die nöthigen Einträge in die Zählungslisten machen können. In diesen Fällen ist cs also nöthig, daß jeder Haushaltungsvorstand seine Dienstboten und die bei ihm wohnenden fremden Arbeiter, Schlafleute re. nach ihren vollständigen Namen, ihrem HeimathSort, Vaterland, Alter, ihrer Confession im Voraus befragt. Wollte man da« Alles erst dann erforschen, wenn sich der Zählungs-Agent zum Abholen der Zählungslisten eingefunden hat, so würden die Agenten allzulange aufgehalten werden, eS wäre unmöglich, die mühevolle Arbeit in der gesetzten kurzen Frist zu vollenden. Auch habe» die Haushaltungs-Vorstände die Dienstbücher ihrer Dienstboten und die Aufenthaltskarten der von ihnen beherbergten Fremden bereit zu halten, damit die Agenten nöthigen Falls Einsicht davon nehmen können. Die Gastwirthe, welche in der Nacht vom 2. auf den 3. December Fremde beherbergen, haben nicht allein deren Name», Heimath, Vaterland und Geschäft, sondern auch deren Alter und Confession aufzuschreiben. Die numerirten Zählungslisten sind gut aufzubewahren und in reinem Zustande zu erhalten, weil das Verlieren oder Verunreinigen derselben große Störung verursachen würde. Wer das Nöthige nicht besorgt, wer die von den ZählungS-Agenten verlangt werdende Auskunft nicht bereitwillig giebt, hat zu gewärtigen, daß er auf bas Polizei-Büreau geladen und dort vernommen werde. Gießen, am 26. November 1861. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Versteigerungen. 2677) Die Lieferung des Brodcs und der warmen Speisen für christliche und israelitische Gefangene in dem hiesigen Provinzialarresthause soll unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen für das nächste Jahr in Accorv gegeben werten. Steigliebhaber wollen sich Mittwock den 4. December l. Z., Vormittags 10 Uhr, in dem hiesigen Criminalgerichtsgebäude ein- ßnden. Gießen, 25. November 1861; Großherzogliches Criminalgcricht der Provinz Oberheffen. _ _______Klingelhöffe r.__________ Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen. 2680) Montag den 2. December 1861, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden, als: Vas Beschlagen des Thores an rem städtischen Forstgarten, veranschlagt zu . .16 fl. 12 fr. die Fertigung von 6 Säbcl- koppeln für die Polizeivie- ner, veranschlagt zu . . 18 „ — „ Die vorherige Einsicht der Kostenüberschläge steht den Steigliebhabcrn frei, zu welchem Zwecke sic auf unserer Geschäftsstube offengelegt sind. Gießen, den 23. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Z. V. d. B.: __________Weidig, Beigeordneter. 2638) Mittwoch den 27. November und die folgenden Tage, jedesmal Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen in der Wohnung der verstorbenen Frau Bierbrauer Loos in der Marktstraße verschiedene Möbeln, Bettwerk, Porzellan, Küchen- und sonstige Hausgeräthschaflen, so- wie eine noch ganz gute Chaise, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 21. November 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gieße». In Verh. des Vorstehers: ________Weidig, Ortsgerichtsmann. 2682) Montag den 2. December 1861, Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Hause des Küfer Schmall am Lindenplatz allerlei Hausgeräthe und Bettwerk, Weißzeug und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 26. November 1861, Zn Auftrag: _____________Weidig, Ortsgerichtsmann. 2609) Freitag den 6. December l. Z, Vormittags 10 Uhr, werden nachfolgende Gegenstände gegen Baar« zahlung öffentlich versteigert: Feilgebotenes. § T () o ms o n's berühmte amerikanische und englische C r i n o l i n e mit 6, 8, 10, IS und W Reifen, in den neuchen Fasans, empfehle ich zu den billig, sten Preisen, -i » 1 Friedr. Emil Loos, auf tum: Seltersweg. | Taftl-Clamere von RuIUuuinihul;, ~ 6% Octav, nach der neuesten Construction, ä. 250 und 264 fl.; Pianinoö »on Palisanderholz, 7 Octav, a 350 fl.; sehr elegante mit Metall - Einlagen verzinn, L 440 fl., empfiehlt A. H. Soltau, Pianoforte-Fabrikant, in Frankfurt o. M. a) Bettteppiche, b) leinene und wollene Lumpen, e) altes Eisen, d) alte Fässer, e) Hobelbänke, f) Kroppen, Suppenkümpfchen und andere alte Gegenstände. Außerdem werden Vie sich ergebenden Knochen und faulen Kartoffeln pro 1862 mit ausgeboten. _ Maricnschloß, den 14. November 1861. Die Großherzogliche Landeszuchthaus-Kasse. Keim. Mö bel-Versteigerun g. 2674) Montag den 2. December, -------Nachmittags l"Mr? " lasse ich im dritten Stock des Gasthauses zum Hirsch dahier die nachstehenden gut gehaltenen Möbeln öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern, als: 1 Schreibsecretär, 2 runde Tische, 2 Eommoden, 1 Sopha, 6 Stühle, 1 Nähtisch, 5 große Bilder in Golvrahmen, 1 Nachttisch. 2 Kleiderschräuke, 2 Bettstellen mit Matratzen, worin Sprungfedern, 2 Spiegel re. rc., verschiedene Küchen- geräthschaften, sowie 50 Stück Fichten- Stangen. Gießen, den 21. November 1861. Martin Lenz, Bäckeriueister. 2648) Fußteppichzeuge und Vorlagen, in jeder Größe, empfiehlt in-großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen Ehr. Reiber, am Kreuz. 2659) Schellfische u. Bückinge sind wieder frisch eingetroffen bei Hch. Ferber. 2679) Zwei Borfenster sind billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped: dieses Blattes. Pferde-Verkauf. 2649) Eine trächtige Fuchsstute (sechsjährig) ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2651) Eine große Auswahl feine Puppen in allen Trachten, dauerhaft unö geschmackvoll gearbeitet, Puppenköpfe in Holz und Porzellan, sowie Haarköpfe nach der neuesten Frisur, empfiehlt bestens Georg Röber, am Kreuz. «41..1 . . --4--------- 1 l.l'l. 'I'. = Vermie th ungen. 2631) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe, Seltersweg. 2681) Zwei Familienwohnungen mit verschließbarer Küche, Keller und Holzstall finö zu vermiethen, sowie gutes Heu und Grummet, Erbsen- und Waizenstroh, ist zu Verkaufen bei Christine Gerhard, in der Mühlgasse. Vermischte Anzeigen. 2687) Am letzten Donnerstag nach dem Concert im hiesigen Club ist im Borzimmer ein großes rothes Umschlagetuch verloren gegangen. Sollte es sich nachträglich ge- funden haben, so wird gebeten, es dem Diener des Clubs gefälligst einhändigen zu wollen. 2683) Zwei Möbelschreiner finden dauernde Beschäftigung bei Carl Zimmermann. 2616) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen, das Waschen, Bügeln und Hausarbeit versteht und zum Kochen Lust hat, wird auf Weihnachten gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2645) Ein braver Bursche wird in eine Wirthschaft gesucht. Das Nähere bei der Exped. b. Bltts. Ls ist erreicht! Nicht günstiges Geschielt. Mittler nur war, zu dem, was Du errungM letzt muthiges Streben, stetes Schaffen lohnt Dich sv! Langsam, doch sicher, ging aus Kampf der Sieg hervM. Kunst - Notiz. 2676) Wir verfehlen nicht, Vas Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß demselben in diesen Tagen ein seltener Kunst- gcnuß geboten werden wird. Herr Prof. Forster aus London wird nämlich auf seiner Durchreise nach Frankreich hier mit seinen in ihrer Art unvergleichlich schönen Dissolving Views (Nebelbiidcr Mit Mechanik) einige Vorstellungen geben. Diese Kunstwerke von namhaften Malern und sofern sie nicht Phantasiestücke darstellen, getreu nach der Natur ausgcführt, waren bekanntlich 4 Jahre lang im polytechnischen Institute zu London ausgestellt und erregten ungemeines Aussehen. Mit gleichem Beifall wie dort wurden diese Kunstwerke später in verschiedenen großen Städten Deutschlands, Rußlands und Skandinaviens ausgenommen und sehr zahlreiche Beurtheiluugen angesehener Blätter, die wir früher und auch jetzt wieder einzusehen Gelegenheit hatten, geben einstimmig ihr Urtheil dahin ab, daß bisher noch nichts Besseres und Vollkommeneres in diesem Genre gezeigt worden sei. So sagt unter andern tu in Leipzig bei Brockhaus erscheinende „Deutsche Allgem. Ztg.": „Wenn Herr Prof. Forster aus London seine Nebelbilder die größten und besten nennt, welche bis jetzt hier gezeigt worden, so beläßt er es Nicht bei diesen üblichen Redensarten, sondern er macht sie durch die That zur Wahrheit und führt in raschn Folge dem Auge die reizendsten Bilder vor. Ohne alle Ausnahme schön waren die Bil- der, am schönsten aber das Innere to Kölner Doms, den wir nur gern etwa« länger festgehalten gesehen hätten. An dich Rheinreise schlossen sich „Träume und Phan- tasiestücke", Landschaftliches und Perlonm- gruppen aus aller Herren Länder darstellend, darunter als die reizendsten das Nordcap, i Rembrand's berühmte Wassermühle und das I heilige Grab zu Jerusalem. Den Schluß 1 der Äbtheilung machte der Brand der Auslm, ein erschütterndes Bild. Die vierte Abthü- lung bot komische Tablcaux und eine un«‘ schöpftiche Auswahl der herrlichsten Ehre- matropen.____________________ t ' 2640) Unterzeichneter wünscht tn dei lateinischen und griechischen Sprache, foroit ‘ in den Elementarfächern, Privatunterricht i« ertheilen; auch erbietet er sich, Knaben der Fertigung ihrer Schulaufgaben Beistand zu leisten. i K. Römer, stud. theol. (Hierzu eine Beilage.) Den billig- os, eg- i?" ilioö »oil serjierte, lllt, ite (sechs- jähere bei feine Pup- t unD ge° :e in Holz : nach ter Kreuz. (2689) h fO! rvoU unv bestell zt wordcil, n üblichen sie durch t in rascher Bilder vor. n die Sil- innere des ,ern etwas An diese und Phan- Personeu- darstellend, i i Nordcap, le und das >en Schluß 'er Austria, rte Abthei- eine unec- sten Chro- l)t IN dkl ache, sowie nterricht j« Knaben in n Beistand theol. Beilage zu M 95 des AnzeigeRattes. Vermischte AlMM i g e n. 2688) Freitag den 29. und Samstag den 36. November: Außerordentlich große Vorstellung -vH £1 v, der berühmten ■( '-!L“ Di^solving Views, N r M e l -Bild t rt des Professor Forster aus London, - •- " k mit (Comßiimtionen, die qrößten und besten, welche bis jetzt gezeigt wurden (mechanisch beweglich.) W e l t g e s ch i ch t e «««»'n MV 3300 Jahren, Ursprung der bildenden Künste des grauen Alterthums, nebst einem Potpourri in 40 (tableaur. Samstag letzte Vorstellung. Zum Schluß: Der Araud der Austrra. Das .Nähere besagen die Zettel. . . v. 2626) Ein Mädchen, welches gut Nähen uird Flicken kann, sucht sowohl in, als außer ihrer Wohnung, Beschäftigung. Näheres bei der Expcd. d. Bltts. ' 2684) Ein junger Mensch sucht einen Dienst als Hausknecht. Au erfragen bei der Exped. o. Bitte. 2678) -21111 vorletzten Jahrmärkte ist ein Geldbiutcl, mit. einigen Gulden Inhalt, in meinem Laven liegen geblieben. G. C. Windechtzx..^., 2675) > Die Nummer 128 hat die ge- häkelte Bettdecke gewonnen. H u t h w e l k e r, Polizeidiener. 2551) Kranke» und Leidenden, wie auch allen Familien, die sich portofrei an mich wenden, wird nnentgldlich und fräncon die soeben - taui!6. Abdrucks mit vermehrten Attesten erschieizeW Broschüre des Dr- Le Hoi, Obcrsanitätsrath, Leibarzt re., von mir zugesandt: Die einzig foalyte Nattzrheilkrast oder rasch und sicher zu''erlangende Hülfe für snnere uickMußere, Kpankeifteher Art. Ni) Gustgv G^prpann __ in Braunschweig. 2379) An MagenkrampfundVer- tlaumigsscliwäclie etc. Leidende erfahren'über die Dr. Doeck s'sche Eurmcthode durch eine soeben erschienene Broschüre, welche) Krntis ausgegeben wird in der Exped. r. Akis. /ili i:,t! -iiir- 2686) In der Kirchenkaffe zu Allendorf an der Lahn liegen 202 fl, gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Der Kirchenrechner: ( Volk. 2685) Bei der L e n z'schen Vormundschaft zu Allendorf an der Lahn liegen 400 fl. gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Fremden-R^ister vom 21. bis 24. November 1861. I N den Gasthäusern. 5m Priit) ffiurl : Hr. Bomhok, GutSbes. v. Höf-Geismar; Hr. Bach, Fabrik, v. Wi«)d«cke».;. Hr. Musch, Post!), r., Ermenrod; Hr, Freund, Aailbetom. v. Romrod; Hr. Hermann, Partie, ,p. Wiesbaden; Hr. Stöber, Büchhndlr. v. Cöln; Hr. Hahli, Bürgermstr. ». Magdeburg; Fr. Rein v. Wismar; Hr. Roser, Pfardvic. v. Reustadt; - Hr. Gräff. Oecon. e. Börten- H>(. Bramith . Rent. v. Leitelshain; Ft. Kreüdel v. Liederbach; Hr, ». Trautmannsdorf. Gutstdes. v. Fellnitz; Hr. Stam-tz, Arzt ,v. Schwerin; Hr. Rusernh, Chem. e. München; Hr. Tannenwälder Fabrik, v. Sorghos; Hr. Lenser, Bergw.'-Beamt. n. Hr. DrieShauS, Obersteiger a. Selb vhateil Hr. Spörrer/ Bürgermstr. v. .Kobenheim; Hr. (SortedJnfpect. » Curhaven; Hr. DouglaS, Partie, v. Altona ; Hrn. Kaust. Ruff v. Zweibrücken, Rindter v. Rotterdam. Burger v. Halle Simon» v. Wien Heimann d. Haag. Punzen v. FaSbach, Spiller o. Crefeld, Bove, v. Luden- sch-idt, Lorentz v. Rhina u. Tempel v. Prag. . Im Einhorn: Hr. v. Oden, Hauptm. v. Eaffel; Hr. MiUmvth m. Sam. ». London; Hr, Eßl«. Offiz. »- Wetzlar; Hr. v. Weigel, Landr. v. Hannover; Hr. Tarrosky, Reut. v. Petersburg; Hr. Homberg, Fabrik, v. Beufingen; Hr. Dantz. Direct.' v. Düsseldorf; Hr. Schellmann Caplan v. Rotterdam; Hr. Frend-l, Oberforstmstr. v. Lippstadt ; Hr. Fritthoff, GutSbes. v. Witzenhausen; Hr. Korell, Amtm. v. Berlinr; Hr. Besser, Rentmstr. °. Zürich; Hrn. Kaust. Spier v. Mainz, Fne, ch v- Cohlenz, Haßler v. Luxemburg, Heil v. Darmstadt, Kuding v. Caffe, Schnabel v. Hückeswagen, Rpthschild v. Beufingen, Lefrexe n. Kramer v. Coln, Lreund v. Buchholz, Rgntreff v. Hayer, Krüner ». Gevelsberg, .Muhlberger t. Gr. buch, Krischet v. AachenBauer, Pamel n. Heilbronn v. Frankfurt. 3m kappen : Hr. Rosenthal, I)r. med. ». WorM; . Hr. Kleinschmitt, Pfarr. v. Rieder-Erlenbach ch Hrn. Fabrik. Groß u. u. Schupp v. Siegen ; Hr. Reunhoff mit Familie. Steuerrgth v. Twiste; Hr. GutSbes. v. Friedrichshafen ; Hr. Stockmeyer, Direct. v. Prag ; Hrn. Gisenb,, Beamten Heinemann u. Grübnec v. Eaffel; Hr.' Geller, Oecon. 6. Hersort'; Hrn. Kaust. Kirchner 'n; Halle, Röhrig v. Frankenthal, Löb v. Nürnberg, Kraiß v. Gtücksstadt, Friedrichs v. Hanün, Becker v. Mannheim, Kinfinger v. Lauterbach, Kaufmann v. Melsungen, Maier, v. Mainz, H,aaS v. .Erfurt, Vopel v. Earlshafen, HeinrichSliofen v. Eßlingen, Goldmann v. Cöln, Weid- maün v. ,Brotterode, Reis v. Walldorf, Hauser v. Brilon, Zeiß ü. Friesch v. Ätainz u. Elsaffer u. Ptapev v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus: Hrn. Kaust. Reiß v. Bockenheim, Allstedt v. Schlitz, Wolf v. Halberstadt, Zimmer v. Augsburg, Ritter, ».. Aschaffenburg u. Zeumbach v, Leipzig; Hrn. Webermstr. Ehrhardt, Karl u. Düdner v. Friedelshausen; 'Hr. Stumpf, Hanbelsm. v. Gönningen. Im deutschen Hof: Hr. Haneck in. Fann, Bürgermstr. ü. Kirch-GönS; Hr, Mahler v. Frankfurt; Hr. Eisfelder, Fuhrm. v. Felda. In der Sonne: Hrn. Handelst, Pfeffer u. Fischer v. Ohmes u. Schlosser v. Kirschgarten;' Hr. Wagner, Fuhrm. v. Södel; Hr. Schlaffer, Wirth v. Kirschgarten; Hr. Calle, Müll. v. Merlau; Hr. Brickel, Bauunternehm, v. Sch ubach. In der Rose: Hr. Leitheifer, Schmied v. Obervorschütz; Hr. Neeb, Mühlarzt v. Babenhausen; Hr. Pfeil, GeschäftSm. v. Ober-Ofleiden. In den Privathäusern. Bei Hrn. Daniel Wirth: Frl. Müller v. Hanau. — Bei Fr. Hofrath Wehn : Fr. Westerfeld v. Bad Homburg. — Bei I Hrn. Cond. Höpsner- Dannenderg : Fr. Plank b. New-Jork. — Bei Wittwe Schäffer : Hr. Schäffer, Privatm. v. Laubach. • Geld-Cours vom Pistolen .... ditto Preußische Holl.fi. lt) Stücke Ducaten . . . . 20 Frankenstücke fl. 9. 37-38 „ 9. 54^55J „ 9. 42^-43j „ 5. 32-33 „ 9. ip-20 25. November 1861. Engl. Sovereigns 8. 11. 48-52 Preuß. Thaler . „ — ’ — 5 Franken-Thlr. „ — — Pr. Cass-Scheine „ 1. 45J Dollars tn Gold „ — — Main-Weser-Lisenbahn-/rachtbrie^e sind vorräthia und zu Haden in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) m Gießen. o CD Das Herrenkleider - Magazin von S. Flörsheim empfiehlt: Winter-Paletots in allen Stoffen . . . . Oberröcke von couleurtem Bukskin, englische Fayon . Hosen vott den schwersten neuesten Bukskins . Westen in dem neuesten Genre . . Schlafröcke . . . . H . 0 . | Joppen, ächte Münchener, in allen Stoffen . Joppen für Knaben........ ä 9 bis 40 ä 12 bis 22 ä 1 st ä 5 bis 45 kr. bis ä 5 bis 12 5 25 ä 4 bis 12 a 4 Lis 6 fr. // H n II II II Die Feldmäuse und deren Vertilgung. (Fortsetzung.) 1) Das Zuschlägen der Mauselöcher. Die Feldmaus ist ein höchst gefräßiges Thier; entzieht ihr 6 Stunden lang die Nahrung und sie muß Hungers sterben. Im Großen läßt sich dies leicht ausführen. Stellet eine Reihe Knaben re. auf den Acker, die ihr mit langstieligen Hämmern, wie man sie zum Zerschlagen der Chausseesteine braucht, versehen habt und laßt sie über den Acker vorrückend sämmtliche Mäuselöcher fest zuschlagen, was sehr leicht und schnell ansführbar ist. Nach etwa 3/4 Stunden wird dieselbe Fläche zu gleichem Zwecke abermals überschritten. Die Hauptausgänge, die inzwischen durch die Mäuse wieder geöffnet waren, werden abermals zugeschlagen. Dies wird in Einem Morgen oder Nachmittag mehrfach wieverhvlt und schließlich wird man finden, daß keine Löcher mehr aufgestoßen wurden. Die Mäuse sind verhungert. Dies bei uns noch nicht bekannte Mittel ist uns von mehreren praktischen Landwirthen als eins der wirksamsten bezeichnet worden. 2) D a s An legen von Bohrlöchern mittelst des Erdbohrers. Der Erdbohrer besteht aus einem ungefähr 1% Fuß langen und 4 Zoll breiten, Halbzirkel- oder löffelförmig gebogenen eisernen Bohrer an einem gegen 2y2 Fuß langen eisernen oder auch hölzernen Stiele, an dessen obern Enbe ein 2 Fuß langes Querholz befestigt ist, um mit diesem — als Handgriff — den Bohrer drehen zu können. Mit diesem Instrument bohrt man nun in den Laufgängen der Mäuse, besonders in den Ackerfurchen und an den Grasrainen in entsprechenden Entfernungen 2 Fuß tiefe Löcher und sorgt dafür, daß die Wände derselben möglichst glatt werden, und daß keine | E Randes es ange^uft Iiegen b(ei6t fn hinelnfallt. Ebenso ist Bedacht darauf zu nehmen, daß das gebohrte Loch mit keinem Mausegang in Verbindung stehe. Die gebohrten Locher -missen, damit n.an sie wieder finden kann, durch in deren Nahe gesteckte Zweige bezeichnet werden. In diese Löcher. fallen nun die Mäuse zu Dutzenden und ^Lender Glätte der Wandungen nicht wieder heraus rx ^,er Tuffen E?gl-ch mehrmals untersucht und die darin befind- lichen Mause mit Drahtzangen re. herausgenommen werden. Das Bohren der Löcher gelingt in schwerem, thonigen Boden am besten. Im trocknen Sand, der häufig nachrollt, feuchtet man das Loch beim Bohren mit Wasser an. Sollten di Wandunam durch die Versuche der Mäuse hinaufzuklettern oder au^ smisti e Ursachen uneben oder rauh geworden sein, so kann man mit einem runden, hölzernen Stampfer von dem ungefähren Durchmesser des Bohrers nachhelfen und die Glätte der Wandungen wieder her- Mit einem Bohrer kann ein Mann mit Hülfe eines Kindes täglich gegen 800 Stück Mäuse fangen. 3) Unter den verschiedenen Feld-Mausefallen ist nur eine praktisch und deßhalb zu empfehlen. Sie hat ihrer Brauch, barkeit halber bereits eine ziemliche Verbreitung gefunden, ist aber bei uns noch nicht so bekannt, als sie verdient. Es ist eine 5 Zoll lange, vornen 1 Zoll im Lichten weite , auf beiden Seiten offene, hölzerne Röhre, in deren Jnnerm ein Faden durch den Einschnitt ausgespannt wird, wodurch die Drahtfeder hernieder- gezogen wird. Um den Faden angespannt, somit die Drahtfeder niederzuhalten, wird derselbe um ein Stiftchen gewunden. (Schluß folgt.). Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ort und Datum. __Warzen. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Aufge- fahren MItr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Pf. fl.skr. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mtttelpreis vom Malter. Pf. fl. kr. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Pf. fl. kr. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mittelpreie vom Malter, flif i a i. Aufge- lahren Verkauft MittelpreiS vom Malter Gießen, 22. Novbr. ■ —* 46 134' 200 200 200 200 14)10 13 i 45 14! 31 — 47 115z 180 180 180 180 11 10 10 2 44 55 — 23 499j 160 8 7 120 120 4 47 1 Ps. 200 fl. 3 rr. 50 Friedberg, — " Mainz, 15. „ — 1 1 1 — 160 160 200 7 7 45 14 1 I 1 I9iz 120 120 120 4 5 15 27 — 1 200 200 200 3