für dre Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 36 kr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 ff. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). 08. Samstag den 2'1 August 1861. Amtlicher T h e r l. Abschnitt XI. Von den Apotheken. § . 51. Der Betrieb einer Apotheke ist nur denjenigen erlaubt, welche die gesetzliche Prüfung bei der Ober°Medicinal°Direction bestanden haben, mit der vorgeschriebenen Eoncession versehen und aus die Apotheker-Instruction beeidigt stnd. « 52 Diese Betriebsbefugnist erstreckt sich auf die Bereitung und die Abgabe sämmtlicher einfacher und zusammengesetzter Arrneien auf ärztliche Beiordnung, sowie insbesondere auf das Vcrkaufsrecht im Kleinen von sämmtlichen einfachen Arzneistoffen, welche ausschließlich nur als Heilmittel und nicht zugleich als Nährmittel oder zu technischen Zwecken in Anwendung kommen. « 53 allen Apotheken müssen die einfachen und zubcrciteten Arzneimittel, welche die eingeführte Pharmacopoe vorschrcibt, in guter Qualität und hinlänglicher Quantität vorräthig und genau nach derselben hergestellt und zubereitet sein. Die Apotheker sind auch, auf besonderes Verlangen der Aerzte, verpflichtet, denselben andere, nicht in die gesetzliche Pharmacopoe aufgenommene Arzneimittel zu ihren Verordnungen tadelfrei bereit zu stellen. ..... M , • C 54 Nur solche Arzneivorschriften, welche von approbirten Acrzten, Wund, und Vetennararzten vorgeschricben und unterzeichnet sind', dürfen in Apotheken verfertigt werden. Die Arzneien müssen bei Nacht wie bei Tag mit Bereitwilligkeit, ohne allen Verzug, genau nach der Vorschrift bereitet und abgereicht werden. Arzneivorschriften von Unbefugten sind dem Kreisarzt zu überliefern §. 55. Zum Handverkauf sind nur diejenigen Arzncistoffe erlaubt, welche in der gesetzlichen Arzneimitteltaxe näher bezeichnet sind. Andere Arzneimittel dürfen nicht ohne Vorschrift eines Arztes abgegeben werden. (Schluß folgt.) Medieinttl - Ordnung für das Großherzogthum Hessen. (Fortsetzung.) §. 44. Diejenigen Hebammen, welche wegen zu geringer Bevölkerung ihres Bezirks ihren Lebensunterhalt nicht ausreichend finden, sollen einen dem Bedürfniß und den Kräften der Gemeinde angemessenen Zuschuß aus der Gemeindekasse erholtem Die Beiträge dieser Zuschüsse werden nach Anhören des Gemeinderaths und auf Grund eines kreisarztlichen Gutachtens von den Kreisämtern bestimmt. ,, , . , §. 45. Hebammen, welche Alter oder eine unverschuldete Krankheit zur Ausübung ihrer Pflichten unfähig macht, haben die Hälfte ihrer Besoldung fort zu beziehen. §. 46. Die Hebammen stehen unter der Beaufsichtigung der Kreisärzte. , Sie haben dem ihnen vorgesetzten Kreisärzte über alle ihre Diensthandlungen Rechenschaft abzulegen, und zwar in der Weise, daß sic ihn von außergewöhnlichen Vorkommnissen ihres Berufs, z. B. dem plötzlichen Tod einer Kreisenden oder Entbundenen, sofort in Kenntniß setzen und über ihre allgemeine Wirksamkeit ein Tagebuch führen. In diesem Tagebuch werden nach vorgefchne- denen Rubriken über die Zahl, Art und Dauer der Entbindungen, über die Reife und das Geschlecht der Früchte, über Cie Noth- wendigkeit und den Erfolg ärztlicher Kunsthülfe die geeigneten Nachweise vorgemerkt. §. 47. Dieses Tagebuch hat die Hebamme dem Kreisärzte alle Jahre vorzulegen. §. 48. Bei dieser Gelegenheit werden die Kreisärzte sich darüber verlässigen, ob eine Hebamme in der Befähigung zu ihrem wichtigen Berufe etwa Rückschritte gemacht hat. In diesem Falle soll sie auf der Hebammenschule das Vergessene auf eigene Kosten nachholen, bei nachgewiesener und unverbesserlicher Unfähigkeit aber die Concession für Ausübung der Hebammenkunst ihr entzogen werden. § 49 Besondere dringende Fälle ausgenommen, sollen die Hebammen nichl als Krankenwärtennnen fungiren, aber auch dann nur in einer Weise, daß ihre Bereitschaft für Hülfe bei Entbindungen dadurch nicht beeinträchtigt wird. Bei ansteckenden Kranken, die ihrer Kunsthülfe als Hebammen nicht bedürfen, sollen sie niemals Dienste leisten. « 50 Außer der vollständigen Befähigung zum Entbindungsgeschäft sollen die Hebammen auch >m Stande sein, bei Wochne- rinnen und Gebärenden den Funktionen der Heilviener, dem Schröpfen, Klystirsetzen und dergleichen sich zu unterziehen. Ofoet Exemplare von „Herver's Reise nach Italien", ein weißes Taschentuch, gez. L. O. 6., ein gehäkeltes Krägelchen, ein zweiklingiges Taschenmesser, eine Kattunschürze, eine Leine und eine Spannkettc. — Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich bfllD Gießenden 23. August 1861. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. B Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen UN.' Versteigerung von Bauarbeiteu und Besondere BekanntMÄchungen. 58 fr. // II II 30 fr. 597 fl. zu Stück Russensteinen. n u n verge- liegen u II n u 312 639 146 385 184 290 37 ir u 15 48 40 30 48 32 52 II II II II II II 47 50 35 46 50 17 36 40 II H II Maurerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Weißbinderarbeit, Glaserarbeit, Dachdeckerarbeit, Spenglerarbeit, II II If II Steinhauerarbeit, „ Zimmerarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Schlosserarbeit, „ Glaserarbeit, ,, Weißbinverarbeit, „ Spenglerarbeit, „ Kupferschmiedarbeit, „ Lieferung von 137580 Glockengießerarbeit schlagt zu . . an den Wenigstforvernden öffentlich den werden. Die desfallsigen Kostenüberschläge zur Einsicht bei uns offen. Gießen, den 23. August 1861. Arbeiten, als: Zimmerarbeit, vcranschl. Materiallieferungen zu Friedberg. 1881) Montag den 26. August, Vormittags 9 Uhr, sollen im Gasthause zur Stadt Frankfurt dahier die zur Erbauung einer Taubstummenanstalt zu Friedberg nebst zwei Oeconomie- gebäuden und Einfriedigung des Hofes er- forderlichen Arbeiten und Materiallieferungen nochmals öffentlich versteigert werden, und Grummetgras - Versteigerung. 1894) Das Grummetgras von den Freiherrlich v. Rabenauischen Wiesen wird Dienstag den 27. August auf den Wiesen selbst in Abtheilungen versteigert. 1) Vormittags um 9 Uhr anfangenv, von 70 Morgen in der Gemarkung Reiskirchen. 2) Nachmittags um 4 Uhr anfangend, von 10 Morgen in der Gemarkung Alten- Buseck. Rabenau, am 20. August 1861. Der Rentmeister: W. Engel. bedingt eingelöst werden. Die Herren Äürgermeister des Kreisamts- bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 2. August 1861. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. veran- . . HO fl. — 1925) Da von vielen Grundbesitzern hiesiger Gemarkung die vorgeschriebene Anzahl Mäuse (20 Stuck auf den Normalmorgen) noch nicht geliefert worden ist, so werden sie hierzu mit Bestimmung einer Frist von 8 Tagen nochmals aufgefordert. Nach Ablauf dieser Zeit muß die festgesetzte Entschädigung von 1 fr. für das nicht gelieferte Stück bezahlt werden. Dann wird weiter bekannt gemacht, daß auf Rechnung der Stadt ferner noch Mäuse gegen 1 hlr. Vergütung vom Stück geliefert werden können. Gießen, den 23. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel. G u t s v e r k a u f. 1817) Die Erben der Fr. I. Dorne- wann's Wittwe beabsichtigen, erbvertheilungS- halber die zu deren Nachlaß gehörigen Mo- unv Immobilien, als: 1) die sogenannte Papiermühle bei Kesselbach an der Lumda, Kreis Grünberg, nebst den dazu gehörigen in gutem Zustande sich befindlichen Oeconomle- gebäuden, Grummetgras - Versteigerung zu Hausen. 1905) Nächsten Montag, den 26. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, soll das Grummctgras auf den Pfarrwiesen zu Hausen öffentlich versteigert werden. Versteigerungen. Vergebung von Bauarbeiten bei der Stadt Gießen. 1922) Donnerstag den 29. August 1861, des Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier die zur Restauration der Frievhofskirche erforderlichen zwar: Maurerarbeit, veranschl. zu 1990 fl. Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau unterzeichneter Stelle zur Einsicht offen. Friedberg, den 15. August 1861. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. S ü f f e r t. „ 2007 „ 4007 „ 1323 „ 1636 „ 613 „1116 „ 130 „ 39 1904) Die in den Artikeln 16 und 20 des Gesetzes vom 22. März 1852 vorgeschriebene Ausloosung der Haupt- und Ergänzung« - Geschwornew für die Assisen der Provinz Oberhessen im vierten Quartal 1861 soll Freitag den 6. September k. I., Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hof- gerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden. Gießen, den 21. August 1861. Der Präsident Großherzoglichen Hofgerichts . der Provinz Oberhessen: Dr. Klipstein. vdt. Winter. Aufforderung an die Schuldner hiesiger Pfand- und Leihanstalt. 1771) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1861 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 3. August bis zum 14. September d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 21. October d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im 93er- steigerungs-Termin gegen baare Zahlung einlösen können. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel. 1870) In hiesigem Landeszuchthause wird Donnerstag den 5. September l. I., Vormittags 10 Uhr, die Lieferung von 200 bis 300 Malter Kartoffeln unv circa 30 Fuder Roggenstroh im Wege öffentlicher Versteigerung an die Wenigstforvernden vergeben. Marienschloß, am 14. August 1861. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Trumpler. 2) circa 60 Hess. Morgen Accker, Wiesen und Gärten, bester Qualität, 3) das vorhandene tobte und lebende Inventar, bei letzterem 2 gute Arbeitspferde, 4) den diesjährigen Erndteertrag, Montag den 9. September a. c. an Ort und Stelle meistbietend aus freier Hand zu verkaufen. Dieses Besitzthum, an der Chaussee von Grünberg nach Lollar (Main-Weser-Eisen- bahn-Station) gelegen, und von beiden Orten 2 Stunden entfernt, eignet sich nach seiner Lage und bedeutenden Wasserkraft sowohl zum Betrieb der Papierfabrikation, als zur Anlage einer Mahl- oder Schneide-Mühle, oder sonstigem Fabriketablissement; auch kann das Landgut von der Mühle getrennt ver- kauft werden. Wegen Ertbeilung näherer Auskunft beliebe man sich persönlich oder in frankirtem Briefe an den Großherzoglichen Bürgermeister Weber in Kesselbach, Kreis Grünberg, oder an den Kaufmann I u l. K ell n e r in Wetzlar zu wenden. 1901) Dienstag den 27. August d. I., von Vormittags 9 Uhr an, läßt die Gemeinde Großen - Buseck das dcrselben gehörende Grummetgras von de» Gemeinde-Wiesen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigern. Die Zusammenkunft der Steiglicbhaber ist bei der Fußmühle. Großen-Buseck, am 21. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Müller. Feilgebotenes. Das Herrenkleider - Magazin von S. Florsheim empfiehlt für die Herbst-Saison eine große Auswahl der neuesten Anzüge. 1446) Das wirksamste aller Wanzen - VerMgungsmMel ist in der Expedition'd. Bltts., per Flacon 30 fr., zu haben. 1907) Einige Pudelhunde sind zu verkaufen. Das Nähere bei Herrn Becker im Hirsch, Seltersweg.___________________ 1862) Limonade-Essenz empfehlen Echternach & Hanstcin. 1828) Die neue Sendung Bielefelder Leinen, per Stück 24 fl. und 70 fl., Weiße und farbige Hemden, per Stück 1 fl. 6 fr. u. 7 fl., sowie Taschentücher und Brusteinsätze, sind angekommen. Wilh. Schmall. 1923) Drei Wagen voll Mist werden für drei Gulden verkauft, wenn derselbe in den nächsten Tagen gefahren wird. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1379) Avis. Von meinen allgemein bekannten und beliebten Schwedischen Rasirseifen-Stangen befindet sich das Haupt- Depot für Oberhessen in Gießen bei Herrn Julius Wallach zu Fabrikpreisen, per Stange 14, 21 und 36 kr. Liegnitz in Preuß. - Schlesien, im Juni 1861. L. Wunder, Hoflieferant Sr. Majestät des Königs von Preußen. 1778) Patentirte Volta-klnlrische Metallbürste von Julius Imme 8? Comp. in Berlin. Anerkannt von den berühmtesten Aerztcn, hat dieser Heilapparat in den verschie- densten Fällen von Gicht, Rheumatismus, Lähmungen, Nervenkrankheiten, Hämorrhoidal- beschwerden u. s. w. seine Heilwirkung bewährt. Die ehrendsten Anerkennungen über dieselbe liegen in unferm Comptoir zur gefälligen Ansicht auf. Die in kurzer Zeit bereits in der fünften Auflage erschienene Brochure des Dr. Moritz Bernhard ist in französischer, englischer und deutscher Sprache gratis in unseren bekannten Depots zu haben, woselbst, wie auch in unserm Comptoir, ver Nachweis des elektrischen Stromes, welcher durch den Körper geht, durch den Galvanometer gc- führt wird. „ v , Das alleinige Depot für Gießen und Umg egend rst bei Herrn Carl Frech. Die General-Depositäre der volta-electrischen Metallbürste für Süddeutschland: Stautz öt Comp. in Offenbach a. M. 1911) Eine gut gehaltene HauSthüre mit Zugehör ist billig abzugeben. Heinr. Bepler, Sonne Lit. B. 91. 1890) Ein gutes Pferd ist billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieses Blattes. 1913) Meine im Teufelslustgärtchen gelegene Scheuer mit Stallung bin ich Willens zu verkaufen. Georg Lüdeking. Aechtes Klettemvurzel-Oel, bekannt als das kräftigste und wirksamste Mittel, den Haarwuchs zu befördern und das Ausfallen der Haare zu verhindern, m Originalflaschen a 27 kr.; Pariser Glanzlack, mit diesem Lack kann man alles Schuhwerk auf das Feinste, gleich lackirtem Leder, lacki- ren, und ist derselbe daher ganz besonders zu empfehlen, per Flacon 36 kr.; Fluide imperiale, einfaches, schnell wirkendes, unschädliches Haarfärbemittel, um graue oder rothe Haare natürlich braun oder schwarz zu färben, ohne daß es den gewöhnlichen kupferfarbene» Schein hinterläßt, per Flacon 28 kr.; Praktischer Zahnkitt, bekanntlich das Beste zum Ausfüllen hohler Zähne, in Etuis ü 18, 27 und 36 kr.; (1917) vorräthig bei Carl Frech. Neueste Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch). Vermiethuugeu. 1932) In meinem Nebenhause kann eine kleine Familienwohnung von 3 Stuben mit Cabinet u. f. w. vermiethet oder an einen ledigen Herrn, mit oder ohne Möbeln, abgegeben werden. Peppler. 1920) Zwei Stuben, mit oder ohne Möbeln, sind im Ganzen, oder auch getrennt, in der Nähe der Aula zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1914) Der obere Stock, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Kammer, Keller und Holzraum, ist zu vermiethen im Darmstädter Haus. 1912) Ein elegant möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Heinr. Bepler, Sonne Lit. B. 91. .1927) Drei verschließbare Böden, für Heu und Stroh, sowie eine Familienwohnung, sind zu vermiethen in Lit. C. Nr. 153, Scltersweg. 1919) Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbeln, ist auf kommendes Semester in der Nähe der Aula Lit- B. Nr. 1 zu vermiethen. 1717) Ein möblirtes Zimmer, das sogleich bezogen werden kann, ist zu vermiethen bei Lehrer Mayer, Neuenbäuen. 1928) Eine Familienwohnung, bestehend in zwei bis drei Zimmern mit Cabineten und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen bei Louis Becker, Asterweg. 1926) Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Jacob Vogt, Bäcker. Vermischte Anzeigen. Lehrer-Conftrenz. 1903) Die nächste Conferenz der Schul- i lehrer des Kreises Gießen findet Mittwoch den 28. August v. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Schulsaale zu Staufenberg Statt. Gießen, am 22. August 1861. Dr. Glaser. 1921) Derjenige, welcher vergangene Woche meinen Schubkarrn aus meinem Hause entfernt hat, wird hiermit um ungesäumte Rückgabe ersucht, im andern Fall ich denselben gerichtlich belangen lasse. Gießen, den 22. August 1861. __________________________W. Zurbuch. j 1849) Einige Kupferschmiede und ein Gclbgießer werden gesucht von I. Klee, in Marburg. Die Gewerbebank zu Gießen. 1931) Nach Aussage auswärtiger Darleiher scheint nicht genügend bekannt zu sein, daß bei der Kasse der Gewerbebank kleinere und größere Capitalien, die mit 4 pCt. verzinset werden, jederzeit als Darlehn sicher angelegt werden können. Es werden deshalb die früheren Bekanntmachungen mit dem Ersuchen an die Ortsvorstände wiederholt, die Ortsangehörigen auf diese Gelegenheit zur Anlage von Capitalien aufmerksam machen zu wollen. Für den Ausschuß: L. Petri 1. N 1899) Das W | Kirchweihfest in Grosten-Kufech i |H findet Sonntag den 25. und Montag den 26. August Statt, H W wozu ergeben)! einladet: H W I. Hahn, Gastwirth zur Krone. D Circus Reimschnffel in Gießen. 1910) Heute, Samstag den 24. und morgen, Sonntag den 25. August: Zwei große Vorstellungen in der Gymnastik, höheren Reitkunst und Pferdedressnr. Anfang 4'/2 Uhr. 1818) Neue große ^amb. Staats-Gewinn-Verloosrmg von Zwei Millionen Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden. Garantirt von der freien Stadt Hamburg. Unter 17,300 Gewinnen befinden sich die Haupttreffer von 200,000 M, 100,000 M , 30,000 M , 30,000 M., 13,000 M, 12,000 M , 7mal 10,000 M , 8000 0000 M, 3000 M , 16mal 3000 M, 40mal 2000 M., 66mal 1000 M , 500 M re. re. -Original-Prämien-Scheiue erlasse ich a 5 fl. Beginn der Ziehung am 4. September