rdliches lsejäger Bus- fetnen er Luft en Ruf rn sind Uebri- i bald 'ßgck, st nur chnabel Der e Kost, ; aber ühner; lahme! ). Er ; befie- >e eine höher wohnt, ährend wchselt nraunr abge- »edeckt, r noch r sind einen Farbe iraun, Der ch wie Hör- 1 sehr Raub- telnd) eben- it den ;e auf indere Tauei he, reden. t) n. elpreiS om alter L- 3 45 3 20 AnzeigMl für die Stadt und den Kreis Gießen. «eint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 kr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 ff. — Auswärts abonnirt man stch bei allen Postärntem. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Rr. 1). jlß <124» Sarustag den 23. November 1861. Fleischpreise vom 23. November 1861 an: 1 Pfund Kalbfleisch 9 kr. Mrrrtlicher T h e i l. Glftev Hauptrechenschaftsberrcht der Großherzoglichen Centralbehörde des Vereins zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Großherzoglichen Landes- und Provinzial-Strafanstalten Entlassenen, für die Jahre 1857, 1858 und 1859, erstattet in der General-Versammlung zu Mainz am 3. Juli 1861. (Fortsetzung.) Zu B. 1. Auf Unterstützung der Vereinspsteglinge wurden im Jahr 1857 70 st. 7 kr. mehr, in den Jahren 1858 und 1859 239 st. 8 kr. resp. 798 st. 23 kr. weniger wie im Jahr 1856 verwendet Zu B. 2. Die Verwaltungskosten betrugen weniger wie 1856: im Jahr 1857 43 fl. 50 fr., im Jahr 1858 45 fl. 30 kr. und im Jahr 1859 26 fl. 19 J kr. Zu B. 3. Die uneinbringlichen Posten betrugen in den Jahren 1857 md 1858 13 fl. 54 kr. und 8 st. 57 kr. mehr, dagegen im Jahr 1859 50 kr. weniger als 1856. II. Aus den Anlagen 4—6 ist ersichtlich, daß in den Jahren 1857, 1858 und 1859 aus den vier Strafanstalten des Großherzogthums 2310 Inländer entlassen wurden und davon 1135 die Hülfe des Vereins angesprochen haben. Entlassen wurden nämlich: im Jahr 1857 : 902, davon Pfleglinge: 460, „ „ 1858: 843, „ „ 388, „ „ 1859: 565, „ „ 287, Total 2310, „ „ 1135. Von diesen 1857—1859 zugegangenen Pfleglingen gehören an: der Provinz 1857 1858 1859 weibliche a) Starkenburg 204 183 116 = 503, davon 206 b) Oberheffen 188 154 134 = 476, „ 166 c) Rheinhessen --- 1135, davon 406 1858 1859 42 37 = 139 122 91 = 345 93 54 = 259 62 57 = 204 54 25 = 128 15 23 = 60 ' 460 388 287-= 1135 III. Unter Aufsicht und in Pflege des Vereins standen entlassens inlän- = 460 388 287 Hierunter befinden sich Pfleglinge: 1857 im Alter unter 20 Jahren 60 „ „ von 20-30 „ 132 30-40 „ 112 „ „ „ 40-50 „ 85 „ „ „ 50-60 „ 49 iilvr 60 .. 22 dische Sträflinge im Jahr 1857 im Ganzen 1256, nämlich: aus dem Jahr 1855 310, 1856 486, 1857 460; Summa wie vorher 1256. Hinzu kamen im Jahr 1858.388, 1859 287 ; Totalsumme Ende 1859 = 1931. Diese sind in den unter Ziffer 7—21 anliegenden Ueberstchtstabellen, gestützt auf die von den Bezirksvereinscommissionen gelieferten Materialien, in folgender Weise classificirt: aus: 1855 1856 1857 1858 1859 1) als gebessert und der Aufsicht enthoben 2) als gut 3) „ schlecht . . . 4) „ unverbesserlich auSgestoßen . 5) „ freiwillg abgetreten 6) „ abwesend, flüchtig oder ausgewandert . 7) als gestorben . . ■ 84 40 1 — — 66 220 226 209 144 34 88 121 124 95 36 19 6 3 8 1 2 — — 1 42 53 55 28 21 47 64 51 24 18 Total 125 865 462 72 4 199 204 Summa 310 486 460 388 287 1931 und zwar die. Pfleglinge von 1855—1857 nach dreijähriger, von 1858 nach zweijähriger und von 1859 nach einjähriger Pflege. IV. Die in den Jahren 1857, 1858 und 1859 bewilligten Unterstützungen vertheilen sich auf Vereinspfleglinge: 1857 1858 1859 fl. kr. fl. kr. st. kr. aus dem Jahre 1852 15 — --- 12 — „ „ „ 1853 -- 25 — 15 — „ „ „ 1854 89 6 27 — 30 — „ „ „ 1855 156 30 157 30 27 — „ „ „ 1856 809 45 199 — 85 — „ „ „ 1857 1326 20 585 30 163 44 „ „ „ 1858 -- 1105 26 419 16 „ „ „ 1859 ---- 788 11 Summ« 2396 41 2099 26 1540 11 (Fortsetzung folgt.) Gerichtliche und ^privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Den neuen Bauplan betr. 2584) Der Stadtoorstanv beabsichtigt, das auf der sog. Stephansmark angekauste Gelände jetzt in Bauplätze und Culturlanv einzutheilen. — Damit nun die Wünsche von Baulustigen hierbei die geeignete Berücksichtigung finden können, werden Diejenigen, welche auf einen Bauplatz an jener Stelle reflectiren, hiermit ersucht, ihre Anträge binnen 8 Tagen auf unserer Geschästsstube niederzulegen. Gießen, den 13. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B. : Weidig, Beigeordneter. Abladeorte für Bauschutt rc. 2583) Auf dem Schoorwege zwischen dem Neuenweger und Wallthor darf kein Schutt mehr abgcladen werden. Gießen, den 13. November 1861. Großberzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. Edirtalladung. Oeffentliche Bekanntmachung. 2633) In Sachen der Elisabetha, Ehefrau des Conrad Bech- linger von der Bieber, Klägerin gegen ihren unbekannt wo? abwesenden Ehemann, Beklagten, Ehescheidung betreffend, wird die von Großherzoglichem Hofgerichts- Advocaten Dr. Muhl dahier, als Anwalt der Klägerin, bei uns eingereichke Klage, also lautend: „Die rubricirten Litiganten gehören nach „Anlage 1 der evangelischen Kirche an „und wurden am 21. October 1858 „ehelich getraut. Der Ehemann hat sich „jedoch schon am 16. Juli 1859 heimlich von seiner Ehefrau entfernt und es „ist seit dieser Zeit nach Anlage 2 keine „Kcnntniß von seinem Aufenthalte nach „Bieber gelangt. ' Wegen dieser bös- „lichen Verlassung verlangt seine Ehe- „frau Trennung der Ehe vom Bande „und sie hat mich laut Anlage 3 mit Er- „hebung der geeigneten Klage beauftragt." „Ich bitte demgemäß, „den Beklagten edictaliter zur Erklärung auf diese Klage unter dem ge- „hörigen Präjudize aufzufordern und „hiernach unter Verurtheilung desselben „in alle Kosten die Ehe der Litiganten „vom Banne zu trennen. „Gießen, den 6. November 1861." dem Beklagten, Lessen Aufenthaltsort dahier unbekannt ist, durch Einrücken in öffentlichen Blättern mit der Auflage mitgetheilt, sich hierauf innerhalb 60 Tagen — vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung in öffentlichen Blättern gerechnet — so gewiß dahier zu erklären und etwa ihm zustehende Einreden geltend zu machen, als er sonst, unter Ausschluß hiermit, des thatsächlichen Inhalts der Klage für geständig erachtet und nach Antrag gegen ihn erkannt werden wird. Gleichzeitig wird dem Beklagten eröffnet, daß jede weitere in dieser Sache ergehende gerichtliche Verfügung durch 14tägigen An- schlag an die Gerichtsthüre als ihm publi- rirt angesehen werden soll. Gießen, am 14. November 1861. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. Rotsmann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. 2627) Künftigen Montag, den 25. d. Mts., sollen im Gießener Stadtwalde, Districten Tanne, Neumark, ZoUstockswälvchen re., nachverzeichnete Holzsortimente versteigert weroen, als; 1 Stecken Eichen-Scheidholz, 1 % „ „ Prügelholz, 2*/4 „ „ Stockholz, 100 Wellen „ Reisholz, 81% Stecken Kiefern-Prügelholz, 43% „ „ Stockholz, 4900 Wellen „ Reisholz, 725 „ Fichten- „ Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis 1. April 1862. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenven Orte werden ersucht, dies den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 19. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. 2638) Mittwoch den 27. November und die folgenden Tage, jedesmal Nachmittags 2 Ühr anfangend, sollen in der Wohnung der verstorbenen Frau Bierbrauer Loos in der Marktstraße verschiedene Möbeln, Bettwerk, Porzellan, Küchen- und sonstige Hausgeräthschaften, sowie eine noch ganz gute Chaise, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 21. November 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Verh. des Vorstehers: Weidig, Ortsgerichtsmann. 2637) Dienstag den 26. November, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause mehrere werthvolle Oelgemälde und sonstige Effecten gegen baare Zahlung versteigert werden. Die Gemälde werden schon vorher zur Einsicht ausgestellt. Gießen, den 21. November 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Verh. des Vorstehers: _______Weidig, Ortsgerichtsmann. Möbel-Versteigerung. 2643) Montag den 2. December, Nachmittags 2 Uhr, , lasse ich im dritten Stock des Gasthauses zum Hirsch dahier die nachstehenden gut gehaltenen Möbeln öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern, als: 1 Schreibsecretär, 2 runde Tische, 2 Commoden, 6 Stühle, 1 Sopha, 1 Nähtisch, 1 Nachttisch, 2 Kleiderschränke, 2 Bettstellen mit Matratzen von Sprungfedern, 2 Spiegel rc. ic., sowie verschiedene Küchengcräthschaften. Gießen, den 21. November 1861. Martin Lenz, Bäckermeister. Feilgebotenes. 2619) Unterzeichneter erlaubt sich, de« verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hiermit sein wohlassortirtes Schuhlager, bestehend in allen Sorten Winterschuhen' Stiefeln, für Damen und Herren, mit und ohne Besatz, sowie alle Arten Kinderschuhe und Stiefelchen, in empfehlende Erinnerung zu bringen. Daniel Moog, wohnhaft in der Schlostgasse. 2642) Reißzeuge für Gewerb- und Realschulen, in großer Auswahl; Luftkissen für Kranke; Depilatoire, unschädliches Mittel, um Haare an Stellen, wo man selbige nicht wünscht, zu vertreiben, per Flacon 54 fr.; Dentifrice universel, zur sofortigen Beseitigung der Zahnschmerzen, per Flacon 36 fr.; Tablettes de charbon aroma- tique, gegen übelriechenden Athen», in Schachteln ll 36 fr.; Rechtes Klettenwurzel-Oel, bekannt als das kräftigste und wirksamste Mittel, den Haarwuchs zu befördern und das Ausfallen der Haare zu verhindern, per Flacon 27 fr.; Bimsstein - Seife für Toilette und zum gewöhnlichen Gebrauche, sowie zur gründlichen Reinigung der Haut, in Stücken ä 9 und 14 fr.; M. Lejenne's Frostballen-Seife, ein gutes, bequemes Mittel zur Heilung erfrorener Glieder, per Stück 12 fr.; Fluide imperiale, einfaches, schnell wirfendes, unschädliches Haarfärbemittel, um graue oder rothe Haare natürlich schwarz oder braun zu färben, ohne daß es den gewöhnlichen fupferfarbe- nen Schein hinterläßt, per Etuis 1 fl. 28 fr.; Feinste englische balsamische Zahntinctm, zur schnellen, sichern Heilung des krankhaften, erschlafften Zahnfleisches und zur vorzüglichen Erhaltung der Zähne, per Flasche 1 fl. 12 fr.; Recht englisches Gichtpapier, bewährt gegen Gicht und Reißen in den Gliedern, per 9 fr.; Glycerine, ff. präparirt, welches rauher, spröder, aufgesprungener und schuppiger Haut sofort eine wohlthuende, geschmeidige, sammetartige Weichheit ertheilt, per Hlacon 18 fr.; vorräthig bei Carl Frech. ich, de« 'ubltfunt lager, schuhen, mit und erschuhe nnerung ) / oßgasse. großer Stellen, vertret» nschmer- •oma- hachleln ’el, irksamste rn und Indern, icn Ge- etmgung 14 fr.; w, Heilung r fr.; »ädliches ie Haare färben, fcrfarbe- . 28 fr.; sche s krank- und zur hne, )ier, in den t, enerund Ithuende, ertheilt, frech. 2668) Auf den Ausverkauf meines Waarenlagers bezugnehmend, ist dasselbe in den neuesten Damenmänteln und Jacke», schwarzseieenen Stoffen, Hutstoffen, Sammet, Band, Spitzen; ferner in allen Sorten weißen Waaren, Foulards, Fichus, Crinolins, gestickten Kragen, Aermeln, Strichen, Einsatz, gestrickten Capuzen, Aermeln, Kragen, Cols u. bergt reichlich sortirt, und stelle ich, „m rasch damit zu räumen, sehr billige Preise. M HeH. Das Herrenkleider - Magazin von S. Flörsheim empfiehlt: Winter-Paletots in allen Stoffen..... . ä 9 bis 40 ff- Oberröcke von couleurtem Bukskin, englische Fayon . ä 12 bis 22 // Hosen von den schwersten neuesten Bukskins ä 5 bis 12 n Westen in dem neuesten Genre ..... • ä 1 ft. 45 fr. bis 5 u Schlafröcke . ........ • . . ä 5 bis 25 1! Joppen, ächte Münchener, in allen Stoffen • . . ä 4 bis 12 If Joppen für Knaben ....... • ä 4 bis 6 ir 2622) Eine neue Sendung Capuzen, Fanchons, Aermol, Kragen ic., sowie eine Parthie schöne Winter-Handschuhe, habe ich erhalten und empfehle solche zu billigen Preisen. I. H. Fuhr. I A. Schultheis, junior, Wallthorstraße, Lil. A. Nr. 63, vis-ä-vis dem Darmstädter Haus, empfiehlt sein Lager in Capuzen, Palatins, Jacken, von feinster Wolle gefertigt, Filzschuhen, feinen Herren-, Damen- unv Kinder-Handschuhen, als: Gla?e-, wasch- und wildlederne, Bukskin- u. s. w., Halsbinden, Cravattcn, Hosenträger, Unterhosen, zu billigen Preisen. 2653) Eine Parthie zurückgesetzte Kleiderstoffe, Shawls rc. empfiehlt bedeutend unter dem Einkaufspreise Salomon Heichelheim, Wallthorstraße. i Pariser Ball Fächer in neuer reichhaltiger Auswahl bei Georg Loos, Sonnenstraße. 2652) Mein Waaren-Lager, aufs Beste assortirt, empfehle ich bestens. Salomon Heichelheim, Wallthorstraße. I. Thomson 8 berühmte amerikanische und englische C r 1 n n 1 i n r n, mit 6, 8, 10, 12 und 16 Reifen, in den neuesten Faxons, empfehle ich zu den billigsten Preisen. Friedr. Emil Loos, auf dem Seltersweg. i A Schultheis, junior, Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 63, vis-ä-vis dem Darmstädter Haus, empfiehlt sein Lager in allen Arten Pelzwaaren eigenen Fabrikats, für deren Güte flflrantirt wird, als: Reisepelze, Schlafröcke, Pelzstiefel, Fußdecken, Jagdstauchen, Fußkörbe, Muffen, Pelzkragen (Stolas), Manchetken, Schwanenpelze,^Pelzmützen, Handschuhe u. s. w., sowie sein Lager in allen Arten Kappen und Filzhüten, nach neuester Fayon, ju billigen Preisen. 2651) Eine große Auswahl seine Puppen in allen Trachten, dauerhaft und geschmackvoll gearbeitet, Puppenköpfe in Holz und Porzellan, sowie Haarköpfe nach der neuesten Frisur, empfiehlt bestens Georg Röbcr, am Kreuz. | Fastenbretzeln, Stollen, Windbeutel und sonstige mürbe Back- Waaren, täglich frisch, bei F. Zülch. 2593) Mosel-Bienenhonig, ostindischen Zuckersyrup und belgischen Obsthonig empfiehlt ________L. Jahreis, Marktplatz. 2439) Ein Clavier ist zu verkaufe». Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2657) Vorzügliches Aepfel-Gelöe, desgl. Bienen-Honig, Kronberger Kastanien, Pfälzer Wallnüsse, sowie neue Häringe, empfiehlt billigst C. W. Dietz, am Markt. 2664) Bremer unv Habana-Cigarre», ächte Wiener Meerschaumspitzen, sowie eine große Auswahl in Oelgypsfiguren, empfiehlt zu billigen Preisen I. Eberhardt, ___________________Sonnenstraße, Nr. 88. 2659) Schellfische u. Bückinge sind »v jeder frisch eingetroffen bei Hch. Ferber. 2658) Porzellankacheln zum Einfassen von Heerden empfiehlt Emil P i st o r. 2647) Gutes Aepfclkraut empfiehlt Carl Münch, am Kreuz. 2648) Fußtcppichzcuge unv Vorlagen, in jeder Größe, empfiehlt in großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen Chr. Reiber, am Kreuz. ! Stereoskopen und eine große Auswahl von Bildern bei Georg Loos, Sonn-nstraße. 2650) Eine Puppenstube, bestehend aus drei incinanvergehenden Zimmern, ist wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen. Näheres bei der Expev. d. Bltts. 2666) Die neusten Stoffe zu En-tout-cas, sowie zu Sonnenschirmen, zu Weih- nachtsgeschenken sich eignend, sind in großer Auswahl schon für nächste Saison angekommen, worauf ich ein geehrtes Publikum aufmerksam macke. — Zugleich empfehle ich mein reichhaltiges Lager von seidenen Regenschirmen, sowie ächten englischen Alp'aca- und Kinderschirmen. Die Preise sind fest, aber solid. W- Frank. 2636) Neue Häringe bei Balth. Spruck. 2671) Ein neuer, starker kupferner Dcstillir-Keffel, nebst Helm und Schlange, % Ohm haltend, sowie ein ebenfalls neuer, kupferner kugelförmiger Kessel, mit starkem messingenem Auslauf, l*/2 Ohm haltend, sind billigst zu verkaufen bei Michael K i t t e r l e, in Wetzlar. 2635) Das Nagclschmied N o l l'sche Haus in der Neustadt soll unter günstigen Bedingungen verkauft werden. Näheres bei ________________________H. Ockel II. Pferde-Verkauf. 2649) Eine trächtige Fuchsstute (sechsjährig) ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Vermiethungen. 2660) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei Heinrich Pfeil, Neuenweg. 2644) In meinem Hause am Canzlei- bcrg ist eine Wohnung von vier Stuben, Küche, Kammern re. zu vermiethcn und so- gleich zu beziehen.W- Ne b m c y er. 2591) Der mittlere Stock meines Hauses, nebst allen dazu gehörigen Räumlichkeiten, ist zu vermiethen und kann Anfangs Februar k. I. bezogen werden. C- K. Wyrms Wittwe, vor dem Wallthor. 2505) Bei Bäckermeister Heinrich C1 e m m rath auf dem Seltersweg sind zwei geräumige Familienwohnungen zu vermiethen und den 21. Januar 1862 beziehbar. 2631) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe, Seltersweg. 2513) In meinem Hause ist ein Zimmer mit Cabinet, beides heizbar, mit oder ohne Möbeln, zu vermiethen. Gießen. Dr. Weber I. Vermischte Anzeigen. 2616) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen, ras Waschen, Bügeln und Hausarbeit versteht und zum Köchen Lust hat, wird auf Weihnachten gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2646) Ein Cigarren-Etuis ist gefunden worden. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Lit. B. Nr. 63, Neuenbäuen, in Empfang nehmen.' 2634) Derjenige, welcher am Freitag, dem 15. v. Mts., auf dem Wege vom Kreuz bis in die Neustadt die Kinder- Stola ge. funden hat, wird hiermit aufgeforderi, dieselbe alsbald an die Expev. d. Bltts. al>zu< geben, widrigenfalls man sich genöthigt sieht, dessen Namen zu veröffentlichen. 2645) Ein braver Bursche wird in eint Wirthschaft gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2527) Im Verlag des Bibliographischen Instituts in Hildburghausen erscheint Meyer’s Hand-Atlas der neuesten Erdbeschreibung in 100 Karten. Eine zweckmässige Kartensammlung ist ein nothwendiges Stück jedes gebildeten Haushalts; die grossartigen Fortschritte der wissenschaftlichen Forschung aber, sowie die gewaltigen Vorgänge in der Politik, haben während der letzten Jahre das Bild der Erdoberfläche so gänzlich um gestaltet, dass alle älteren Kartenwerke ihre Correctheit und Brauchbarkeit eingebüsst haben. In Meyer’s neuestem Hand-Atlas wird der ganze Reichthum geographischer Forschung und technischer Vollkommenheit zur Geltung gebracht, um dem Publikum — sowohl dem Mann der Wissenschaft, wie dem Laien, dem Schüler, dem Zeitungsleser, dem Beamten, dem Geschäftsmann — einpraktisches, ausreichendes und zuverlässiges Mittel zum Studium sowohl, wie zur prompten Orientirung an die Hand zu geben. Wer sich die Mühe geben will, den Plan des Werks und seine Ausführung nach Dem, was vorliegt, zu prüfen, und den Vergleich mit anderen Kartenwerken zu ziehen, wird die Vorzüge von Meyer’s Hand-Atlas erkennen, mit denen wir zugleich eine Billigkeit des Preises zu verbinden gewagt haben, die uns vom Zweck geboten schien : es kostet in Su.bscripti.on die Lieferung von 2 Karten (in Folioformat, Kupferstich, Farbendruck und Grenzencolorit) nur i/4 Tlilr. “ 11 Mr. rlm. ~ 50 Vkr. ö. W. (Die Karte also nur $t/4 Sgr.) ein Preis, den alle besseren Kartenwerke weit übersteigen. Halbmonatlich wird eine Lieferung ausgegeben. Karten, welche durch eintretende politische oder wissenschaftliche Neuerungen wesentliche Veränderungen erleiden, werden alsbald durch neue ersetzt, so dass der Atlas stets correct bleibt. Vorrathig hält die erschienenen Lieferungen und empfiehlt zur Subscription: in Giessen Ferbers Univ.-Buchhandlung; Heyer und J. Ricker. ! Nur 131 Gulden baar oder gegen Post-Nachnahme kostet bei unterzeichnetem Bankhause ein viertel Originallvos zu der am 12- und 13. December staltfindenven Ziehung der großen Braunschweiger Äaals-Gewmne-Verloosung, welche letztere in ihrer Gesammtheil 16000 Gewinne enthält, worunter solche von: ev. Thlr. 100,000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 5000, 4000, 3060, 2500, 2000, 1500, 1000. (Ganze Loose kosten 7 fl. und halbe 3 fl. 30 fr.) Die Gewinne werden in Baar in Vereinssilber-Thalern durch unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet- — Man beliebe sich daher direct zu wenden an Stirn & Greim in Frankfurt a. M. KSt3 lieber die Loose der Staats-Gewinne-Verloosung, deren Ziehung am 20. und 21. Nov. in Frankfurt stattfindet, welche von anderer Seite in diesen Blättern zu variircnden Preisen als 5 fl. resp. 2 fl. 30 kr. und 1 fl. 15 kr. re. dem resp. Publikum offerirt werden, geben wir ebenfalls ! gerne gratis und frailC® jede zu wünschende'Auskunft und namentlich über den reellen Preis derselben. (Hierzu zwei Beilagen.) Frischbäcker zu Gießen. Svnntag den 24. November.' Karl Wallenfels I. in ter Walilstorstraße. Georg Busch am Kreuz. Jacob Nonstadt in dec Neustadl. Kirchliche Anzeigen Der evangelischen Gemeinde ju Gießen. Gottesdienst. Am Tobtenfest, den 24. glovcmber. Morgens: Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Sandmann. Hospital- Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Mitprediger LipS. Kopuliere. Den 21. November. Georg Daniel Bogt Bürger und Kupferschmied, des Burgers und Kupferschmieds, Konrad Bogt, ehelicher Sohn ; und Katharine Bock, des verstorbenen Ortsbürgers und Oeco- nomen zu Gambach, Konrad Bock, eheliche Tochter. Gelaust. D e n 17. N o v e m b e r. Dem Bürger und Schneidermeister, Friedrich Ramspeck, eine Tochter, Jo- hannette Adolfine, geboren den 13. October. Beerdigte. Den 15. November. Michael Beil, des Bürgers und Schuhmachers, Friedrich Wilhelm Beil, ehelicher Sohn, alt 5 I. 11 M. 22 T., gestorben den 14. November. Den 17. November. Andreas Pauli aus Welterfeld, alt 39 I., gestorben den 16. November. Den 19. November. Karl Friedrich Johann Hoffmann, Bürger und Kaufmann, alt 54 I. 11 M., gestorben den 17. November. Denselben. Johann Daniel Balser, Bürger und Schuhmachermeister, alt 81 I. 9 M. 9 T., gestorben den 17. November. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. gefunden dasselbe ühren in Empfang Freitag, >m Kreuz tola ge. ’m, ts. abzu< >igt sieht, v in eine bei der irscheint -des ge- >er, sowie der Erd- 1 Brauch- raphischer - sowohl e r, dem lässiges Ml. ach Dem, ■die Vor- Preises zu >tion die lorit) nur Sgr.) ; i n e Lie- ichaftliche t, so dass ion: dicker. oiertel r großen che soii : ,000, ► in Baar ffchlands Ran be> l. siehung r Seite r. und en falls ament- Beilage zu Nr. 94 des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeigen. Iweite Einhorn-Vorlesung im großen Saale. Dienftag dm 26. 9!ovember 1861, Abends 6 Uhr. 2669) Angekündigter Vortrag: Ueber die Aeschyleische Tragödie „Prometheus," von Dr. Franz Umpfenbach. 2667) 3procentige Belgische Communal -100 - Frcs - Obligations-Loose, 1. Ziehung am 15. December d. I., mit Treffern von 25,000, 10,000 bis herunter auf 200 Frcs., sind zum lausenden Cours zu haben bei Marcus Heinrich Bridge, Dank- und Wechsel - Geschäft Reue-Bäue, im Heyer'schen Hause. Großhengi. Badische Staats-Eisenbahn-Aniehensloose. Gewinne: fl, 40,000, fl. 33,000, fl. 10,000 re. Niedrigster Gewinn fl. 47. Ziehung am 30. November d. I. Loose hierzu ä einen Gulden, 11 Stück für fl. 10, empfehlen die Unterzeichneten. Briefmarken können zur Zahlung verwendet werden. Loose zu allen andern Staatsziehungen billigst. JJoris Stiebet Söhne, (2570) Bankiers in Frankfurt a. M. Annonce. 2656) Im Ausbalgen von Säugethie- ren und Vögeln empfiehlt sich A. Schultheis, junior. Untcrrichis-Aiyeige für Damen! 2632) Vielseitigen Wünschen zu entsprechen, beginne ich am nächsten Montag einen Lehr- cursus im Maaßnehmen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern, worin Damen diese Kunst in 4 Wochen gründlich erlernen können. Auch gebe ich gleichzeitig Unterricht im Schuh« und Stiefelchenmachen. Damen, welche noch Theil zu nehmen wünschen, werden höflichst ersucht, ihre Anmeldungen in meiner Wohnung, im Hause der Frau Henkelmann in den Neuenbäuen, balvgefälligst machen zu wollen. Rosa Rothenberger. 1 Gesucht wird für einen jungen Menschen von auswärts eine Stelle als Kutscher oder Bedienter. Derselbe ist äußerst zuverlässig und treu, und wird von seiner jetzigen Herrschaft auf das Beste empfohlen. Näheres? bei der Exped. d. Bltts- — ■ .............. ' ■■ —■■■ ! 2640) Unterzeichneter wünscht in deri lateinischen und griechischen Sprache, sowie in den Elementarfächern, Privatunterricht zu ertheilen; auch erbietet er sich, Knaben in der Fertigung ihrer Schulaufgaben Beistand zu leisten. K. Römer, stuck, tlieol. GroßeGeldverloosimg vou Zwei MillioneuMark, unter Garantie der Regierung vertheilt aus 16000 Gewinne. % Original-Loos kostet 8 fl. 1/i n " » „ 2641) Haupttreffer: 230,000 Mk-, 130,000 Mk., 100,000 Mk., 30,000 Mk., 23,000 Mk., 12,300 Mk., 6mal 10,000 Mk., 7300 Mk., 5000 Mk., 3730 Mk., 3000 Mk., 45mal 2300 Mk., 55mal 1000 Mk., 65mal 300 Mk. re. re. Beginn der Ziehung: 12. December d. I. Meine überall beliebte Geschäftsdevise ist: „Gottes Segen bei Cohn", unter welcher so oft der größte Haupttreffer bei mir gewonnen worden, und ebenso fiel wiederum am 4. September und neuerdings am 30. October d. I. der größte Haupttreffer unter meinen Loosen. Auswärtige Aufträge mit Rimessen, oder gegen Postvorschuß, selbst nach den entferntesten Gegenden, führe ich prompt und verschwiegen aus und erfolgen amtliche Ziehungslisten und Gcwinngelder sofort nach Entscheidung durch das vom Staate con- cessionirte Handlungshaus Laz. Sams. Cohn, Banquier in Hamburg. 2672) Ein junger Mensch, welcher Vergnügen an der Wirthschaft hat, wirk auf Weihnachten in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d- Bltts. 2639) Die Nummer 145 hat den Wagen gewonnen. Rödgen, den 21. November 1861. __________Kaspar Engelhardt. 2624) Ich beabsichtige, die Ausgrabung eines Kellers in Accorv zu geben. Wilhelm Rühl, _____________________ im Ruff. Hof. 2673) 500 fi. Verwaltungsgelder sind vom 1. Januar 1862 an gegen gute Versicherung auszuleihen. Näheres bei N. Heß. Fremden-Register vom 18. bis 20. November 1861. I n v e n Gasthäusern. Jm Einhorn: Hr. Boron v. Kuntz, RittergukSbes. v. Posen; Hr. Baron v. Heilenbach, Offiz, v. Gotha; Hr. Seibert, Reut. o. Lüttich; Hr. Confiantin, Fabrik. v. Paris; Hrn. Privat!. Schrober v. Lippstadt u. Schindler v. Berlin; Fr. Beck in. Locht, v. Hamburg; Hr. Hoffniann, Oberpost-Revis, o. Frankfurt; Hr. Baron v. Gündelbach, Major v. Stockholm ; Hr. Baron v. Engelhardt, Rent. v. Brussel; Hrn. Kaust. Emberdt v. Erfurt, Sturm v. Nordhausen, Holdhausen v. Cvin, Siefferd o. Mainz, Helfrich v. Rinteln, Schäffer v. Elberfeld, Eonrad o. Mannheim, Dippel o. Dresden, Seiserth i). Mühlhausen, Frey manu v. Alzey, Barthmann v. Cassel, Uhley v. Zürich, Kern v. Straßburg, Beckdorf o. Iserlohn, Schönstein v. Posen u. Wolf v. Frankfurt. Jm Rappen: Hr. Freudenberg, Fabrik. v. Wesel; Hr. Neumann, Dort. v. Rohden; Hr Güthel, Privatm. v. Basel; Hr. v. Rothenhan, Gutsbes. a. Bayern; Hr. v. Mandern, Rent. a. Westphalen; Hr. Herrwig, Hüttenbes. v. Godclshcim; Hr. Kling, Zahnarzt v. Hanau; Hr. Baron v. Wenkenhof, Kammerhr. v. Berlin ; Hr. Metz, Hofger.-Advoc. b. Darmstadt ; Hrn. Kaust. Wagner y. Lippstadt, Schröder v. Münden, Miltz ». Göhl, Thomas y. Kehl, Jüngst v. Ilmenau, Lehnhardt v. Wettenbnrg, Hirsch v. WolsShagen, Weil v. Herborn, Großmann v. Warburg, Kramer v. Magdeburg, Oltmann v. Dresden, Frick v. Jena, Emannel v. Straßburg, Andre v. München, Küchier v. Offenbach, Landmann v. Lauterbach, LeerS v. Heidelberg, Braun v. Frankfurt, Beckmann v. Sluttgart, Schneider v. Butzbach, Ring o. Augsburg, Neugaß v. Hannover, Schütter v. Hemmelingen, Schloß v. Cassel, Schade v. Erfurt u. Boom v. Bremen. Im Prinz Carl: Hr. Hemenhof, Hopfenhndlr. v. Bamberg. Rukau, Privatm. v. Wiesbaden; Hr. Laurent, Schausp. v. Hamburg'. Birnböck, Dr. ined. v. Würzburg; Hr. Eggert, Ingen, v. Düren« Sonner, Branmstr. v. Augsburg; Hr. Ferste, Fabrik, v. Goldberg' i' Kinzebach, Bergw -Berw. v. Wetzlar; Hr. v. Wessendorf, Legat.-Raih, Mecklenburg; Hr. Nehrkorn, Privatm. v. Meiningen; Hr. Hatry, ■gay v- Pillkalen; Hr. Martens, Gutsbes. v. Wettringen; Hrn. Kaust. v. Mainz, Burckhardt v. Hanau, Folz v. Mainz, Hallwig u. Guckenheim, Braunschweig, u. Henneger u Mayer v. Frankfurt. In der Sonne : Hr. Fischer, HandelSm. v. Hartmannsdorf; Hr. Schloff, v. Zweibrücken; Hr. Kratzei, Gärtn v. Toledo. In der Rose : Hrn. Handels!. Paul v. Großen-Eichen, Greif v. Häuser v. MonShausen u. Leydhecker v. Frankfurt; Hr. Weber, Feldw. Darmstadt; Fr. Kreuter v. Ofleiden. In den Privathäusern. Bei Hrn. EliaS Meier: Hr. GernSheimer, Kaufm. v. Hanau. _ Bei Hrn. Bäckermstr. Wilh. Lvber: Hr. Münch v. Wetzlar. Geld-CourS vom 20. November 1861. Pistolen .... fl. 9. 37-38 Engl. Sovereigns a. 11. 48-52 bitte Preußische 9. 54;-S5z Preuß. Thaler . Holl. 8. 10 Stücke ff 9. 42;-43 z ä Franken-Thlr. tf — — Ducaten .... 5. 32-33 Pr. Caff-Scheine „ 1. 20 Frankenstucke 9. 19-20 Dollars in Gold Die Feldmäuse und deren Vertilgung. (Fortsetzung.) Andere verursachen mehr Schaden, als Nutzen; das thut der mordlustige Habicht (Hühnergeier, falco palumbarius), der erklärte Feind der Tauben, Hühner, Enten, Fasanen und aller möglichen kleinen Vögel, der Sperber (falco nisus), der namentlich den kleinen Singvögeln nachstrebt und dessen größeres Weibchen auch Tauben, Rebhühner und Hofhühner stößt, der Edel falle (falco peregrinus), der niemals Säugethiere, aber Tauben, Rebhühner und Wildhühner fängt. Am meisten versündiget- wird sich aber an den Nachtraubvögeln. Wo man einer armen Eule habhaft werden kann, da wird sie ohne Barmherzigkeit getödtet, und es gibt doch kein Geschlecht unter den Raubvögeln, das so eifrig und nachdrücklich an Verminderung der Mäuse arbeitet, wie die Eulen, welche die Natur, indem sie ihnen den sanften, unhörbaren Flug verlieh, so recht dazu geeigenschaftet hat, die zur Nachtzeit vorzugsweise geschäftigen Mäuse zu erhaschen. Es ist besonders die Schleiereule (strix flammea), die nicht genug in Schutz genommen werden kann. Könnte die Schleiereule bei Tag jagen, so würde man sich durch den Augenschein davon überzeugen, wie groß die Masse der von ihr gefangenen Mäuse ist. Hat sie Junge, so bringt sie ihnen alle 10—12 Minuten eine Maus. Das Gewölle der Schleiereule (die von ihr ausgespieenen Haarballen) enthält oft die Knochen von 6—7 Mäusen. Es ist überflüssig, die Eulenarten besonders aufzuführen. Sie sind sämmtlich nützlich und daher zu schonen und zu schützen. Nur der einzige Uhu, der in unser» Gegenden nur selten vorkommt, ist dem Wildstand nachtheilig , da er Hasen und junge Rehe angeht. Auch die Vögel aus der Ordnung der krähenartigei müssen gegen die gewöhnlichen Verfolgungen in Schutz genonum werden; so die Saatkrähe (corvus frugilegus); wohl thul sie zuweilen an den keimenden Saaten einigen Schaden, doch nm, wenn sie keine thierische Nahrung, ihre Hauptkost findet, und dies« Schaden macht sie dadurch, daß sie eine Unzahl von Engerlingen, Schnecken, auch Mäusen re. vernichtet, wieder gut. Dasselbe gib von der sehr nützlichen Dohle (corvus monedula). Was den Kolkraben (corvus corax), den gemeinen Raben (corvus corone), die Elster (corvus pica) betrifft, se ! sind auch diese eifrige Mäusevertilger; leider vernichten sie ab« eine Menge Nester der nützlichen kleinen Vögel: Zu dem gch i der, übrigens bei uns nur seltene Kolkrade junge — und wie man sagt — in Gemeinschaft mit andern seines Gleichen selbs! alte Hasen an. Wir sagen es noch einmal, schonet und schützet diese eure j Bundesgenossen und Gehülfen. Machet sie euch dienstbar in starken , Haufen. Zürnet ihnen nicht gleich, wenn sie sich ihren geringen । Lohn von den Gütern nehmen, die sie euch schützen und darum i vermehren helfen. Sie säubern das ganze Jahr hindurch eure i Aecker und bringen viel vor sich. Ihr allein, ohne diese Bundesgenossen, seid mit euren künstlichen Mitteln nicht im Stande, die i Feinde euerer Saaten zu vernichten. Was nun diese künstlichen Vertilgungsmittel an- । langt, so wollen wir euch aus der großen Anzahl der zu m- ! schiedenen Zeiten empfohlenen nur die praktisch ausführbarsten und i erprobtesten anzeigen. (Fortsetzung folgt.) Main-We/er-Eisenbahn-Frachtbriese sind vorräthig und zu haben in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen, Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.