r. (hgel. «st. ei, Bür- ach, ein lorbenen Friedrich ib Kreis- l-n, Karl >un auS- Dcfuber. hmacher- ilhelmine ger und >rne ehe- ller aus roember, itin ooo ouembet. e Fran!, nhaustn, i. 19 L Woche ■ Zerbst, stalh v. nbef. », iptm. o. Woll- zanS o. aß bürg, Schan- elmy o. Rühl, bergen, jmnflr. hotten; ger i>. r. All- Hrn, rhome, mbeföl. laufen. Darnt< iei Fr. - Bei Müll, cker v. - Sei in, — ieijet: Schlitz. Stadt und den Kreis Gießen. .HZ, V3. Mittwoch den 2V. November 1861. Grodpreise vom 20. November 1861 an: 4 Pfund gemischtes Roggenbrov 16*/, fr. 2 Pfund gemischtes Roggenbrot, 8'/4 fr. Amtlicher T h ei l. Glfter Hauptrechenschaftsbericht der Großherzoglichen Centralbehörde des Vereins zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Großherzoglichen Landes- und Provinzial-Strafanstalten Entlassenen, für die Jahre 1857, 1858 und 1859, erstattet in der General-Versammlung zu Mainz am 3. Juli 1861. Wir haben bereits in unserem vorigen Rechenschaftsberichte die Gründe angegeben, weshalb sich die Erstattung des gegenwärtigen Rechenschaftsberichts für die Jahre 1857, 1858 und 1859 zu unserem Bedauern verzögert hat. — Erst jetzt sind die fraglichen Anstände beseitigt und wir im Stande, dazu zu schreiten. Künftig, hoffen wir, werden die Rechenschaftsablagen wieder regelmäßig für jedes Jahr besonders und zwar möglichst bald nach Eingang der von den Bezirksvereins-Commissionen erforderlichen Materialien erfolgen können. Bei Anordnung des Folgenden halten wir uns an die in früheren Rechenschaftsberichten beobachtete Ordnung. Die nebst Beilagen beigebogeneu Vereinsrechnuggen von de» Jahren 1857, 1858 und 1859 (Anlagen i —3s sind ordnungsmäßig geprüft und von dem Vereinsausschuffe abgeschlossen worden. - I. Hiernach.betrug: in den Jahren 1857 A. Die Einnahme. . st. kr 1) au Caffenvorrath von 1856 . . . .. 2501 31 2) an Zuschuß aus den im §. 3 der Statuten bezeichneten milden Fonds . , . 2000 — 3) an Beiträgen von Vereinsmitgliedern: 1857 1858 1859 st. kr. st. kr. st. kr. 3. Starkenburg 197 40 183 .25 166 45 b. Oberhessen 124 30 117 18 11;1 48 c. Rheinhessen 253 23 239 08 235 30 1858 . . st. kr. j.-- - 2000 — 1959 st. kr. 2000 — 575 33 539 51 514 3 4) an Geschenken und besonderen Gaben . 5) an Ausständen aus vorderen Jahren . 6) an bewilligt gewesenen, jedoch wieder eingezogenen Unterstützungen .... 7) an Capitalzinsen........ 8) an zurückgezahlten Capitalien .... 575 42 24 3; i 539 51 39 30 514 39 3 30 253 7 100 3 1 218 9 7 — 132 7 15 Zusammen 5503 3( > j 2804 30 2692 48 1857 1858 1859 B. Die Ausgabe. fi. kr. st. kr. st. kr. 1) . Die Unterstützung an Bereinspsteglinge . 2408 41 2099 26 1540 11 2) an Betivaltungskosten: a. Büreaukvsten......... 609 10 608 16 628 2 b. für die Verwaltung der Vereinskaffe, einschließlich der Hebgebühren' ... 95 13 94 27 93 511 3) uneinbringliche Beiträge, durch Sterbfälle der Mitglieder oder Verweigerung: 1857 18'58 1859 st. kr. st. kr. st. kr. a. in Starkenburg 8 15 7 10 2 30 b. in Oberheffen 6 — 5 — 3 12 c. in Rheinhessen 12 45 9 53 6 30 . 27 — 22 3 12. 6 27 — 22 3 12 6 4) an aüsgeliehenen Capitalien . . . . 100 — —----- 5) an verschiedenen Ausgaben.......318-- Zusammen 3240 4 2827 30 2274 10| Es stellt sich sonach in diesen drei Jahren: A. die Einnahme zusammen auf 11,000 st. 541 kr., B, die Ausgaben zusammen auf 8341 st. 44z kr., und bleibt Cassenvorpath 2659 st,. 94 ft., welcher besteht: &) in baarem Gelde 2653 st. 9f kr., b) in Ausständen 6 st.; Summa 2659 st. 9f kr. Eine Vergleichung des Resultates dieser Rechnungen, mit den eorrespon- direnden Rubriken des unmittelbar vorausgegangenen Jahres erzieht folgende Abweichungen: Zu A. 3. Die Beiträge der Vereinsmitglieder haben sich im Jahr 1857 um 27 st. 11 kr., im Jahr 1858 um weitere 35 ff. 42 kr. und int Jahr 1859 abermals um 25 ff. 48 kr. vermindert. Zu A. 4. Geschenke und besondere Gaben sind im Jahr 1857 1 ff. 30 kr. mehr, dagegen in 1858 und 1859 1 st. weniger eingegangen. Zu A. 6 Die wieder eingezögenen Unterstützungen betragen im Jahr 1857 65 st. 7. kr. und 1858 29 st. 26 kr. mehr, dagegen im Jahr 1859 56 ff. 8 kr. weniger wie 1856. (Fortsetzung folgt.) Zu Nr. K. G. 6333. Gießen, am 15. November 1861. Betreffend : Die Staats - Vcrsicherungs - Anstalt für Stellvertretung im Militärdienst für vaS MusterungS- und Ziehungsjahr 1862. Das Groß Herzog licht Kreis amt Gießen air die Gwßher;agiichen Bürgermeistereien des Kreises. Die entsprechende Anzahl Abdrücke einer „Belehrung für Diejenigen, welche der Stellvertretungs-Versicherungs-Anstalt der Loospflichkigen des Jahres 1862 beitreten wollen", nebst einer gleich großen Anzahl von Formularien zu „Beitrittserklärungen", werden Ihnen zum vorgeschriebencn Gebrauche, unter Hinweisung auf den Inhalt: K ü ch l er. um 330 Uhr Morgens, „ Lauterbach ir u vdt. Wilcke. rr H U H n H Mittags, Morgens, Nachmittags, Morgens, Nachmittags. Homberg Grünberg Alsfelv 12 6 2" 4S0 355 b) c) d) e) f) leinene und wollene Lumpen, altes Eisen, alte Fässer, Hobelbänke, Kroppen, Suppenkümpfchen und andere alte Gegenstände. Außerdem werden die sich ergebenden Knochen und faulen Kartoffeln pro 1862 mit ausgeboten. Marienschloß, d?n 14. November 1861. Die Großherzogliche Landeszuchthaus-Kasse. Keim. 2615) Die in den Artikeln 16 und 20 S Gesetzes vom 22. März 1852 vorge. triebene Ausloosung der Haupt- und Er- nzungs - Geschwornen für die Assisen der rovinz Oberhessen im ersten Quartal 1862 1 Freitag den 6. December l. I., Vormittags 11 Uhr, öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hof- eichts in dem Hofgerichts-Gebäude Vorgemmen werden. Gießen, am 16. November 1861. r Präsident Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Klipstein. vdt. Winter. H n Den neuen Bauplan betr. 2584) Der Stadtvorstanv beabsichtigt, das auf der sog. Stephansmark angekaufte Gelände jetzt in Bauplätze und Culturland einzutheilen. — Damit nun die Wünsche von Baulustigen hierbei die geeignete Berück- .sichtigung finden können, werden Diejenigen, welche auf einen Bauplatz an jener Stelle reflectiren, hiermit ersucht, ihre Anträge binnen 8 Tagen auf unserer Geschästsstube niederzulegen. Gießen, den 13. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.- I- D. d. B.: Weidig, Beigeordneter. General - Direction der Großherzoglich Hessischen Posten. In Abwesenheit des General - Post-Directors : Cnyrim. Schramm. 2609) Freitag den 6. December l. I., Vormittags 10 Uhr, werden nachfolgende Gegenstände gegen Baarzahlung öffentlich versteigert: Bettteppiche, Gerichtliche uiifc Privat - Bekanntmachungen. 9,fim Besondere Bekanntmachungen. ^589) Die nachverzeichneten städtischen Gelder: 1) Schul- und Realschulgelder pro III. Quartal 1861 2) Communalsteuer pro IV. Ziel 1861, 3) Grummetgrassteiggelder pro 1861 und 4) Trieb- und Wiesenviertelzinsen Ä* iUC h* ®w* wem w Z i Der Stadt-Einnehmer: ------------------------------------------------------- Enders. " W «‘iS?!” S)"""81" f“' Wt « »ili-WW tom 16. 185l (A|. 23 eÄI? °-m <6. 1853 W,,„8«bW 18S1 3) die Bekanntmachung vom 4. November 1861 (Regierungsblatt von 1861 Seite 362 und 3ß3'i u , STo ff" Stellv-rtretungs - Versicherungs - Anstalt für das Musterungs- undZiehungsjahr 1862^ z!-^ glcichzüjig, unlcr rin.r ktfgntn« £«'.<“ XÄ’'»Xn.2'S,“2 «,u D«l«m «-«-» ton Ihn,» n»,„,-l«»-t, «»ch d.» Di-ftm ° Ä« dem Beitretenden zu übergeben, damit dieser solch- und den baaren Betrag der Einlaae - 27oT"^ SL der StcllvertretungS-Versicherung-Anstalt, Großherzoglichen Oberst Freseniu/au Darmstadt tnnhnfmo " ',UI1C Kassier Speisewirth Kohl, Lit. E. Nr. 239 - überbringe ode? pottofrei übersende * ‘ '» °£r El.sabethenftraße bei R“- »»'s Grünberg Homberg „ Ruppertenrod „ Ruppertenrod „ Alsfeld „ Frankfurt a. M., den 15. November 1861. Abladeorte für Bauschutt rc. 2583) Auf dem Schoorwege zwischen dem Neuenweger und Wallthor darf kein Schutt mehr abgcladen werden. Gießen, den 13. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: _______Weidi g, Beigeordneter. Versteigerungen. 262°) Vom 20 d. Mts an werden nachstehende Posten, wie folgt, abgefertiqt: tiyn Lerbach nach Gießen um 3'° Uhr Morgens, 9 9 Greßen 2627) sollen Tanne nachvei werden 1 81'/ 43’/ 4900 725 Zus Trieb. Geg lungSf Die der un den do lassen. Gr 2625) sollen dahier cir ii an den Die werden gerung Gies G> 2498) sollen 15 M gegen । den. f Pf 2597) de beabsich meine zi benutzte monatli Meistge Verkauf 1) e S g 2) e p n 3) e te E 4) ein 2627) Künftigen Montag, den 25. r. Mts-, sollen im Gießener Stadtwalde, Districten Tanne, Neumark, Zollstockswäldchen re-, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werken, als: 1 Stecken Eichen-Scheidholz, 1'4 „ » Prügelholz, 2'/4 „ „ Stockholz, 100 Wellen „ Reisholz, 81’4 Stecken Kiefern-Prügelholz, 43’4 „ „ Stockholz, 4900 Wellen „ Reisholz, 725 „ Fichten- „ Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis 1. April 1862. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werken ersucht, dies den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 19. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B. v. B.: Weidig, Beigeordneter. 2625) Samstag den 23. November 1861, 5) 15 Wagen verschiedener Sorte: schwere vierspännige mit 6, 5 und 4 Zoll breiten Rädern; leichtere dreispännige mit 4 Zoll breiten Rädern; zweispännige mit 2 Zoll breiten Rädern; sowie 5 einspännige mit ebenfalls 2 Zoll breiten Ravern; 6) schwere und leichte Ketten, Winden und Hemmeiscn, verschiedene Wagen-Bohlen und Leitern u. s. w.; 7) 4 starke, noch wenig gebrauchte Stein- schliticn. Bemerkt wird noch: Unter den Pferden befindet sich ein gutes tragbares, sowie einige gute Fohlen. St Uten, und ferner zwei egale Hengste, einer 5, der andere 7 Jahre alt, Schweißfüchse, Westfälischer Ra^e. Die Pferde sinv fromm und können sowohl als Chaisen- wie auch als Arbeitspferde benutzt werden. Die Wagen sind von mir fast alle in den letzten Jahren neu gebaut worken und befinden sich in einem sehr guten Zustanve. Dieselben sind alle von besonders guter Gangart. Kaufliebhaber ladet ergebenst ein C. Vertilg. Herborn, 12. November 1861. Feilgebotenes. 2622) Eine neue Sendung Capuzen, FanchonS, Aermel, Kragen ic., sowie eine Parthie schöne Winter-Handschuhe, habe ich erhalten und empfehle solche zu billigen Preisen. I. H. Fuhr. i Carl Tippell, große Sandgaffe Nr. 7 in Frankfurt a. M., empfiehlt sein Lager russischer Winterschuhe, sogenannte Nachmittags 1 Uhr, sollen bei der Wohnung des Wirth Zörb dahier: circa 400 Acpfelstämmchen und „ 100 Birnstämmchen an den Meistbietenden versteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden um Bekanntmachung dieser Versteigerung ersucht. Gießen, den 19. November 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Weidig, Beigeordneter. 2498) Donnerstag den 21. d. Mts., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus circa 15 Malter Korn und 35 Malter Hafer gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Rodheim, am 14. November 1861. Der Kirchenrechner: _________________________Chr. Miche l. Pferde- und Wagen-Verkauf. 2597) Freitag den 22. d. M t s., des Morgens 10 Uhr anfangend, beabsichtige ich Hierselbst bei meiner Wohnung meine zum Bau der Cöln-Gießener Eisenbahn benutzten Pferde und Wagen gegen dreimonatlichen Zahlungsausstand durch das Meistgebot zu verkaufen. Es kommen zum Verkaufe: t) circa 20 Stück gut gehaltene kräftige Arbeits-Pferde mit vollständigem Leder- geschirr ; 2) ein fehlerfreies einspänniges Chaisenpferd, 6 Jahre alt (Apfelschimmel), nebst Geschirr und Reitsattel; 3) ein leichtes, halb verdecktes, in gu- tem Zustande befindliches einspänniges Chaischen; 4) ein eleganter leichter einspänniger Schlitten , noch fast neu; Moscows, welche die Füße gleichmäßig gegen Kälte und Feuchtigkeit schützen. Es ist dieser Schuh allen Denjenigen zu empfehlen, die an kalten Füßen und den daher rührenden Uebeln leiden. Herrenschuhc kosten 1 fl. 30 fr., Damenschuhe 1 fl. 12 fr. Geneigte Aufträge werden bei Einsendung eines Maaßes der Fußlänge, unter Nachnahme des betreffenden Betrages sofort sorg faltig st ausgeführt. 2621) Puppenköpfe und Gestelle, sowie eine Parthie geschmackvoll gekleidete Puppen, empfiehlt billig I. H. Fuhr. 3 2612) Dem Wunsche gemäß bezeuge ich hiermit, daß ich bei einem sehr lange anhaltenden schmerzlichen Rheumatismus in der Lende mich der Waldwolle £ anhaltend bedient habe, und diese als das einzige der verschiedenen angewandten 3 Mittel gefunden, das mir nicht blos Linderung, sondern gänzlich Heilung verschafft oj hat, wobei ich denn noch bemerken muß, daß man bei Heilung des Uebels die o< Waldwolle nicht gleich fortlaffen, sondern noch einige Wochen, nachdem der Rheu- 8 Z matismus gehoben, gebrauchen muß. Königsberg in Pr., den 21. September 1861. >0 (L. S.) Graf zu Eulenburg, Königl. Preuß. General. Daß Die dem Herrn General Grafen von Eulenburg gelieferten Waldwoll- 3 4 waaren von mir stets aus der Lairitzischen Waldwollwaaren-Fabrik in Remda am io 3 Thüringer Walv bezogen wurden, und ich auch fernerhin nur diese Waaren^ 3 führen werde, und solche im allgemeinen Interesse bestens empfehlen kann, bestätigt g hiermit Gustav Pohl, Kaufmann. >o 5 Königsberg in Pr., Ende September 1861. £ Ein Haupt-Depot der Lairitzischen Waldwoll-Erzeugnisse befindet sich in Gießen bei Herrn Ph. Schlatter. Preis-Courante, Zeugnisse und sonst Näheres gratis. ß Tasel-Clamere von Nußbaumholz, 6% Octav, nach der neuesten Construction, ä 250 und 264 fl.; Pianinos von Palisanderholz, 7 Octav, a 350 fl.; sehr elegante mit Metall-Einlagen verzierte, a 440 fl., empfiehlt A. H. Soltau, Pianoforte-Fabrikant, in Frankfurt a. M. 2593) Mofel-Bienenhonig, oftin-! bischen Zuckersyrup und belgischen! Obsthonig empfiehlt j L. Jahreis, Marktplatz, \ 2602) Gummischuhe, Prima-Qualität, von jeder Größe, empfehle ich zu den billigsten Preisen. L. Kohlermann, am Wallthor. 2619) Unterzeichneter erlaubt sich, dem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hiermit sein wohlassortirtes Schuhlager, bestehend in allen Sorten Winterschuhen, Stiefeln, mit und ohne Besatz, für Damen und Herren, sowie alle Arten Kinderschuhe und Sticfelchen, in empfehlende Erinnerung zu bringen. Daniel M o o g , _____________wohnhaft in der Schloßgasse. 2617) Mein Lager Von Lampen, bestehend in Pariser Moderateur- und Berliner Schiebelampen, sowie auch meine selbst verfertigten Oelgas- und fränkischen Lampen, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Karl Faber II., Seltersweg. s Pedine, ein untrügliches Mittel, jede Art lederne Fußbekleidung vollständig wasserdicht, weich und dauerhaft zu machen. Allein ächt zu haben in Gießen, a Flasche 36 kr., bei Julius Wallach. 2628) Billige Kleiderstoffe, als: Lama, die Elle zu 10 kr., Cattunc in hell und dunkel, die Elle zu 12 kr., Druckzcuge, Vie 2618) Eine Familienwohnung, im Februar f 2505) Bei Bäckermeister Heinrich k. I. zu beziehen, sowie ein Zimmer, miff Cl emmrath auf dem Seltersweg sind zwei oder ohne Möbeln, ist zu vermiethen und ! geräumige Familienwohnungen zu vermiethen alsbald beziehbar bei und den 21. Januar 1862 beziehbar. Bäcker Steinberger. Vermischte Anzeigen. | Stand der Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha am 1. November 1861. Versicherte...... 23476 Personen, Versicherungssumme . . • 38,604200 Tha'ler, Hiervon neuer Zugang seit 1. Januar: Versicherte ..... 1139 Personen, Versicherungssumme .... 2,140400 Thaler, Einnahme an Prämien und Zinsen seit 1. Januar ..... 1,420000 „ Ausgabe für 436 Sterbfälle . . . 694100 „ Verzinsliche Ausleihungen . . . 10,400000 „ Bankfonds . . . • • • 10,750000 „ Dividende der Versicherten für 1861 (aus 1856) ..... 32 Procent. Versicherungen werden vermittelt durch : Friedr. Krauskopf in Giessen, J. C. BPeking, Fr. S., in Alsfeld, Jul. Kellner in Wetzlar. Elle zu 91/, und 10*/4 kr., leinenes Schürzenzeug , die Elle zu 15 und 16 kr., Flanell, die Elle zu 20 und 26 kr., gelbe feine Glatze- Handschuhe, das Paar zu 32 kr., weiße und farbige, ebenfalls billig, wollene Bukskin-Handschuhe, Sammet, Sammctband, Schleier, Spitzen, Blonden, Tülle, Aermel, Blumen, Bänder (15 pCt. unter dem Einkaufspreis), schwarze und Weiße Federn re., verkaufe ich wegen meines Wegzugs von hier zu ermäßigten Preisen. S. H e rm an n. - (2494) Dr. Pattisoifs Cricbtwatte, Heilmittel gegen Rheumatismen aller Art, seien sie am Arm, Hals, Rücken, an Füßen, Händen u. s. w., sowie auch gegen rheumatische Zahnschmerzen. HauptdehZt bei RlNgk Si Comp. in Schaffhausen (Schweiz.) Ganze Pakete ä 30 kr. Halbe a 16 kr. Vorräthig bei Julius Wallach. V e r m i e t h u n g e n. 2630) Ein möblirtes Zimmer, wobei auch die Kost abgegeben werden kann, wird gesucht. Näheres bei der Erped. d. BlttS. 2631) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe, Seltersweg. 2591) Der mittlere Stock meines Hapses, nebst allen dazu gehörigen Räumlichkeiten, ist zu vermiethen und kann Anfangs Februar k. I. bezogen werden. C. K. W o r m s Wittwe, vor dem Wallthor. Großhengl. Badische Staats-Eisenbal)n-Anlehensloose. Gewinne; fl. 40,000, fl. 33,000, fl. 10,000 re. Niedrigster Gewinn fl. 47. Ziehung am 30. November d. I. Loose hierzu a einen Gulden, 11 Stück für fl. 10, empfehlen die Unterzeichneten. Briefmarken können zur Zahlung verwendet werden. Loose zu allen andern Staatsziehungen billigst. JTlorix Stiebet Söhne, (2570) Bankiers in Frankfurt a. Bi. Große Geldverloosung von Zwei Millionen Mnrk, unter Garantie der Regierung vertheilt auf 16000 Gewimie. % Original-Loos kostet 8 fl. Vl ir H U „ Haupttreffer: 230,000 Mk., 130,000 Mk., 100,000 Mk., M 30,000 Mk,, 23,000 Mk., 12,300 Mk., 6mal 10,000 Mk , 7300 I Mk., 3000 Mk., 3730 Mk., 3000 Mk., 45mal 2300 Mk., 55mal M 1000 Mk., 65mal 500 Bit. rc. re. H Beginn der Ziehung: 12. December d. I. A Meine überall beliebte Gescbäftsdcvise ist: L». „Gottes Segen bei Cohn", M unter welcher so oft der größte Hagptlreffer bei mir gewonnen worden, und ebenso fiel wiederum am Ä. September uud neuerdings am 30. (4 Octo der d. I. der größte Haupttreffer unter meinen Loosen. M Auswärtige Aufträge mit Rimcffen oder gegen Postvorschuß, selbst nach den entferntesten Gegenden, führe ich prompt und verschwiegen M aus und erfolgen amtliche Ziehungslisten und Gewinngelder sofort nach »Ä Entscheiduna durch das vom Staate concesfionirte Handlungehaus M Laz. Sams. Colm, g Banquicr in Hamburg. M (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. 93 des Anzeigeblattes. 00 oo o Vermischte Anzeigen. Nur 1% Gulden baar oder gegen Post-Nachnahme kostet bei unterzeichnetem Bankhause ein viertel Originallvos zu der am 12. und 13. December stattfindenden Ziehung der großen Braunschweiger Staats-Gewinne-Verioosung^ welche letztere in ihrer Gesammtheit 16000 Gewinne enthält, worunter solche von: ev. Thlr. 100,000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2300, 2000, 1300, 1000. (Ganze Loose kosten 7 fl. und halbe 3 fl. 30 fr.) Die Gewinne werden in Baar in Vereinssilber-Thalern durch-unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. — Man beliebe sich daher direct zu wenden an Stirn öt Greim in Frankfurt a. M. lieber die Loose der Staats-Gewinne-Verloosung, deren Ziehung am 20. und 21. Nov. in Frankfurt stattfindet, welche von anderer Seite in diesen Blättern zu variirenden Preisen als 5 st. resp. 2 st. 30 kr. und 1 fl. 15 kr. re. dem resp. Publikum offerirt werden, geben wir ebenfalls gerne gratis und franco jede zu wünschende Auskunft und namentlich über den reellen Preis derselben. 2626) Ein Mädchen, welches gut Nähen und Flicken kann, sucht sowohl in, als außer ihrer Wohnung, Beschäftigung. Näheres bei der Expev. v. Bltts. 2616) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mävchen, das Waschen, Bügeln und Hausarbeit versteht und zum Kochen Lust hat, wird auf Weihnachten gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2624) Ich beabsichtige, die Ausgrabung eines Kellers in Accord zu geben. Wilhelm Rühl, ________________________im Nuss. Hof. 2629) Damenhüte werden ununterbrochen auf vas Geschmackvollste gefertigt bei S. Hermann. 2611) Buxbaum wird zu kaufen gesucht von C. Em melius am Wallthor. Unterrichts-Anzeige für Damen! 2632) Vielseitigen Wünschen zu entsprechen, beginne ich am nächsten Montag einen Lehr- cursus im Maaßnehmen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern, worin Damen diese Kunst in 4 Wochen gründlich erlernen können. Auch gebe ich gleichzeitig Unterricht im Schuh- und Stiefelchenmachen. Damen, welche noch Theil zu nehmen wünschen, werden höflichst ersucht, ihre Anmeldungen in meiner Wohnung, im Hause der Frau Henkelmann in den Neuenbäuen, balvgefälligst machen zu wollen. Rosa Rothenberger. 2588) Die beiden Feuerwehren feiern Samstag den 2 3. November d. I., Abends 8 Uhr, ihr Stiftungsfest int Leib'schen Saale. — Karten hierzu können die Mitglieder für sich und einzuführcnde Freunde von Montag den 18. November an bei den Unterzeichneten, ä Stück 9 kr., in Empfang nehmen. Die beiden Hauptleute: Ferber. Gail. 2610) Einige Vorfenster werden zu mie- then gesucht. • Näheres bei der Expedition dieses Blattes. Auszuleihen. . 2557) Mehrere Tausend Gulden können gegen hypothekarische Sicherheit ausgeliehen i werden. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Fremden-Register vom 14. bis 17. November 1861. I n bett Gasthäusern. Im Kappen : Hr. Gourde, Privaim. v. Wiesbaden; Hr. Vogel, Secret, v. Cannstatt; Hr. Schulz, Control, v. Cassel; Hr. Baron v. Herberg m. Farn., Hauptm. v. Berlin; Hr. Baron r>. Zwierlei», Lieuten. v. Biebrich u. Hr. Baron v. Zwierlein, Doct. v. Wiesbaden; Hrn. Hüttenbes. Schulze u. Weste v. Siegen; Hr. Hahn, Braunrstr. a. Holland; Hr. Weigel, Fabrik, v. Felda; Hr. Hallwachs, Doct. v. Darmstadt ; Hr. Kraft, Distrl-Einiiehm. v. Oppenheim; Hr. Hölz, Privatm. v, Lüneburg; Hr. (Sorg, Fabrik, v. Dillenburg; Hrn. Kaust. Haas v. Aschaffenburg, Manuel a. d. Schweiz, Schrey v. Neuß, Richter v. Quedlinburg, Finger v. Herfort, Müller v. Brilon, Göbel v. Offenbach, Cvbert v. Erfurt, Schmoll v. Leipzig, Zeissng v. Kreuznach, Knieriem v. Alsfeld, Walther v. Melsungen, Abel v. Cöln, Augler v. Offenbach, Waldschmidt v. Hamburg, Meier v. Mannheim, Kling v. Elberfeld, Maler v. Erfurt, Wiekopf v. Rheydt, Bertz v. Herborn, Gutmann v. Corbach, Stöcker ».Weimar, Behage! v, Prag, Geiger v. Berlin, Hertel v. Merseburg u. Bernhardt v. Frankfurt. Im Prin, Carl: Hr. Gillcher, Fabrik, v. Eulenburg; Hr. Greve, Bergw.-Beamt. v. Saarbrücken; Hr. Ottenstein, Berw. v. Neudamm; Hr. Fickenscher, Bürgermstr. v. Seefeld; Hr. Bodemer, Oberfstr. v. Waldenburg; Hr. Hammel, Gastw. v. Düdelsheim; Hr. Köfen, Bauunternehm, v. Mertensdorf; Hr. Michelli, Jnspect. v. Wittenberg; Hr. Falkner, Archck. v. Langenfeld; Hr. Birring, Literat v. Brandenburg ; Hr. Haubensack, Handelsmann v. Gönningen; Hr. Werner m. Fam., Mühlenbef. v. Biedenkopf; Hrn. Fabrik. Stengel v. New-York u. Leibinger ». Baihmg-n; Frl. Wagner ».Berlin; Hr. Herbert, Privatm. v. Gotha; Hr. Steinhäuser, Secret, v. Haarburg; Hrn. Kaust. Bornhäuser v. Zürich, Beyerl-,n v. Stuttgart, Schöll-r v. WieSfelde», Hallauer v. Dresden, Rappler v. Dobeln Neumüller t>. München, Schütz v. Hamburg, Simon v. Halberstadt n. Elbert u. Rieger v. Frankfurt. , Im Einhorn: Hr. Dietrich, Hüttenbes. v. Heidelberg; Hr. Muller, Fabrik, y. Düsseldorf; Hr. Hering, Kürschn. u. Hr. v. Döring, Offiz, v. Cassel; Hr. Schindler, Rent. v. Geislingen ; Hr. Witzel, Gutsbes. «.Böhmen; Hr. v. Brickhof, Rittmstr. v. Berlin; Hr. v. BolmSky, Capitän v. Rotterdam; Hr. Frischmann, Priv. v. Prag; Hr. v. Heßberg, Minist. v. Frankfurt; Hr. Steuermann, Rent. v. Stettin; Hr. Dillmann, Oberlehr. v. Wiesbaden; Hrn. Kaust. Drescher v. Berlin, Haase v. Cöln, Fleuter ». Amsterdam, Kretzmann v. RonSdorf, Brinckmann r. Dillenburg, Schäffer v. Fürth, Lippmann v. Alzey, Thomas v. London, Steller v. Coblenz, Meier-' seid v, Cassel, Obresch v. Worms, Fleck v. Luremburg, Dames v. Cöln u. Scheuermann u. Stein v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus: Hr. Hermann, Handelsm. v. Gönningen; Hr. Borg, Oecon. v. Ruppertenrod; Hr. Rüdiger, Krautschu. a. Tyrol. Im deutschen Hof: Hr. Hanack m. Fam., Bürgermstr. v. Kirch-GönS; Hr. Jochim, Stud. v. Ruppertsburg; Hr. Huth, HandelSm. v. Garbenteich; Hr. Briller, Müll. v. Obernheim. Im Stern: Hrn. Handelst. Fourir v. Södel u. Faßhauer v. Duten- rode; Fr. Bogel o. Semmt. In der Sonne: Hrn. GeschäftSl. Stritter v. Ober-Ohmen, Backhaus v. Beuern u. Nuppel v, Friedewald; Hrn. Instrumentenmacher Krebs u. Horst v. Ober-Ohmen; Hr. Koch, Fabrik, v. Traysa. In der Bose: Hrn. GeschäftSl. Musch v. Felda, Dörr v. Albertshausen, Strack v. Groß-Karben, Magel v. Elpenrod, Elfenheimer v. Kernberg, Dämmt v. Frohnhausen, Ort v. Meiiiingen, Pritz v. Bockenau u. Albach v. Dorf-Gill; Hr. Jost, Instrumentenmacher v. Ulrichstein; Hr. Rück, Bürgermstr. u. Hr. Ortmüller, OrtSeinnehm. v. Wommelshausen; Hrn. Kaust. Hischen u. Mamberg v. Montabaur; Hr. Engelmann, Uhrm. v. Eisenach; Hr. Wurm, Cond. v. Vilbel. In den Privathäusern. Bei Hrn. Landr. Fröhling: Fr. Pfarr. CellariuS v. Langsdorf. — Bei Fr. Windecker: Frl. Klingelhöffer v. Butzbach. — Bei Hrn. Prof. Dr. Wafferschleben : Frl. Mohrmann v. Lucklum bei Braunschweig. — Bei Hrn. Prof. Dr. Will: Frl. Boltey v. Zürich. — Bei Hrn. Lehr. Mayer: Frl. Hirschhorn v. Friedberg. — Bei Wittwe Kaltwaffer: Hr. Müller m. Fam. v. New-York. Die Feldmäuse und deren Vertilgung. Abermals sehen wir in vielen Gegenden unseres Vaterlandes Feld und Wiese den Verheerungen der Mäuse ausgesetzt und veranlaßt uns dies, auf die wirksamsten Mittel zur Vertilgung dieser schädlichen Thiere aufmerksam zu machen. Wir bemerken aber von vornherein, daß diese Mittel nur dann den gewünschten Erfolg haben können, wenn sie nicht vereinzelt auf einem Acker oder einer Flur, sondern vielmehr in ganzen Gemarkungen, gleichzeitig von allen Gemeindegliedern in Anwendung gebracht werden. Es muß ein allgemeines Aufgebot, eine gemeinsame Jagd auf die Mäuse veranstaltet werden. Geschieht dies nicht, zersplittert sich der Krieg in Unternehmungen Einzelner, so wird keine nachdrückliche Abhülfe des Uebels erreicht. Hat auch ein Einzelner sein Feld gesäubert, während auf den benachbarten Fluren nichts geschah, so ziehen sich wiederum Mäuse aus diesen in jenes. Ueberhaupt bleibt der Erfolg des Kriegs, wenn er erst zu einer Zeit begonnen wurde, in welcher der Feind zu so bedrohlichen Massen angewachsen ist, stets ein zweifelhafter. Man hätte die Vertilgungsmittel zur rechten Zeit, d. h. im Frühjahr anwenden sollen, wo die Mäuse meist in geringerer Anzahl vorhanden .sind.. Ein Paar Mäuse, welches den Winter (in dem bekanntlich die meisten zu Grunde gehen) glücklich überlebte, zeugt 5 Wochen nach der Begattung 10—12 Junge; diese sind bereits nach 4 Wochen geschlechtsreif und erzeugen 5 Wochen später eben« wohl schon Junge, weßhalb aus den ursprünglich vorhandenen Stammeltern im Laufe des Sommers durch mehrmalige Generationen eine Nachkommenschaft von Tausenden erwachsen kann. Ja, ein Paar Mäuse kann sich im Laufe Eines Jahres, vorausgesetzt, daß kein ungünstiger Umstand dazwischen tritt, auf 40,000 Stück vermehren! Es leuchtet daher ein, daß mehr damit geholfen ist, im Frühjahr zwei, als im Herbste hundert Mäuse zu vertilgen. Unter den zu Gebote stehenden Abhülfsmitteln verdienen nun jene, welche die Vorsorge der Natur selbst getroffen hat, vor allem unsere Ausmerksamkeit. Unterlasset den sinnlosesten aller Kriege, den Krieg gegen eure treuesten Verbündeten und Mithelfer im Ackerbau. Schonet doch im eigenen Interesse die Fleischfresser aus der Klasse der Säugethiere, der Vögel und Amphibien, die eure Felder und Wiesen von Ungeziefer aller Art, namentlich aber von Mäusen, säubern. Schonet den harmlosen Igel, das muthige, behende Wiesel, welches den Feind in dessen eigenem Hause angreift, den Iltis, der massenhaft Mäuse vertilgt und dessen Schaden im Taubenschlag und Hühnerhaus weit weniger beträchtlich ist, als der des größeren Marders. Schonet aber auch diesen; durch sorgfältige Verwahrung der Gestügelställe könnt ihr euch ja vor seinen Gelüsten schützen. Er ist ein unermüdlicher Mäusevertilger, ebenso wie der Fuchs, dem die Jagd- Eigenthümcr und Jagdpächter, dem allgemeinen Besten Rechnung tragend, unter den dermaligen Verhältnisse» freien Platz geben sollten. r Schonet die mäusefressenden Vögel. Sie werden nur zu oft im Unverstand und blinden Eifer verfolgt. In den Augen | der Meisten ist jeder Tag- und Nacht - Raubvogel ein schädliche« Thier, das ist sehr beklagenswerth. W Die höchste Schonung verdienen als rastlose Mäusejäaer folgende Vögel: M 1) Der Mäusebussard (falco buteo), Mänsefalk, Bussard. Er ist bei uns ziemlich gemein, zeichnet sich durch feinen schönen, schwebenden Flug aus und läßt dabei hoch in der Lust feinen katzenartigen, gedehnten, wie „hiäh, hiäh !" lautenden Ruf erschallen. Die Schäfte der Schwung- und Schwanzfeder» sind weiß; der Schwanz hat 10—14 dunkle Querbinde», im Uebri- gen ist feine Farbe sehr verschieden, bald einfach brau», bald oben braun, unten weiß gefleckt, bald ganz weiß oder weißach mit mehr oder minder braunen Flecken. Der Mittelfuß ist nur vorn bis zur Milte befiedert; die Füße sind gelb, der Schnabel an der Wurzel dlauhornfarbig, vorn schwarzhornfarbig. Der ganze Vogel ist 23—24 Zoll lang. Mäuse sind seine liebste Kost er frißt aber auch giftige Ottern, Würmer, Schnecken re.; aber geht keine Hühner an, keine Tauben, keine Hasen und Rebhühner- sollte dies doch einmal vorkommen, so ist's eine seltene Ausnahme' 2) Der rauhfüßige Bussard (falco lagopus). Er unterscheidet sich vom Vorigen durch die bis zu den Zehen befiederten Läuse und den weißen Schwanz, der vor dem Ende eint dunkle oder mehrere schmale Binden hat. Er ruft etwas höher und Heller tönend, wie der Vorige und ist, da er im Norden wohnt, nur Winters, bis zunr April hin, bei uns, macht sich während dieser Zeit so nützlich, wie jener, mit dem er häufig verwechselt wird. 3) Der Wespenfall (falco apivorus). Der Zwischenraum Zwischen dem Schnabel und dem Auge istMift dichtstehenden, abge- rundeten Faden der Mittelfuß nur mit kleinen Schuppen bedeckt, vor» aber bis zur Hälfte herab befiedert. Die Flügel lassen noch etwa 1 Zoll der Schwanzspitze unbedeckt. Die Nasenlöcher sind ritzenförmig. Er ist schlanker, als die vorigen und hat einen längeren Schwanz. Seine Länge = 23—25 Zoll. Die Farbe des Vogels ist verschiedenartig; gewöhnlich aber einfarbig braun, oder braun mit weißgeflecktem oder weißem Unterkörper. Der Kopf ganz alter Männchen ist aschenfarbig. Er nährt sich wie die Vorigen; vertilgt aber daneben eine Menge Wespen, Hornissen, Hummeln und deren Nester. 4) Der Thurmfalke (falco tinunculus). Jener sehr bekannte und darum einer Beschreibung nicht bedürfende kleine Raubvogel, der gern auf einem Fleck in der Luft flatternd (rüttelnd) stehen bleibt und dabei „kli, kli, kli, kli!" ruft. Er fängt eben- wohl viele Mäuse und macht sich dadurch sehr nützlich. Mit den Tauben horstet er oft friedlich unter Einem Dach. Das find die entschieden nützlichsten Tag-Raubvögel, die auf alle Weise gehegt und gepflegt werden sollten. Noch andere vertilgen ebenwohl Mäuse; da sie aber mehr junge Hühner, Tau- ben, Hasen, Rebhühner stoßen (wie z. B. der Gabelweihe, Milan (falco milvus), so wollen wir ihnen das Wort nicht reden. (Fortsetzung folgt.) Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. ___Waizen. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Ort und Datum. Aufge- Ver- Mitt-lpreis Aufge- Ver- ^"t-lpreis Aufge- Ver- Mittelpreis Aufge- Ver- Mitt-lpreis Aufge- Ver- Mittelpreis fahren kauft satter. fahren kauft Gatter. fahren kauft satter. fahren kauft whren kaust satter Mltr. Mltr. Pf. fl.^kr. Mltr. Mltr. Pf. fl. kr. Mltr. Mltr. Pf. fl. kr. Mltr. Mltr. Pf. i fl.lkr. Mltr. Mltr. Pf. fl. fr. Meßen, 15. Novbr. — 96 200 13 58 — 40; 180 11 14 — 64 160 8 5 — 138 120 4135 — 13j 200 3 45 Grünberg, 16. „ — 136j 200 13,27 — 105; 180 10 35 — 218j 160 7 41 — 252; 120 4 29 — 4; 200 3 20 Friedberg, — „ — _ 200 — — — — 180 — — — — 160 -- — — 120-- — —' 200 Mainz, 15. „ — — 200 14 31 — — 180 10 55 — — 200 7 14 — — 120 5 27 — — 200 — Druck und Verlag der Bruhl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Erscheint to "m*. der Gr zoglichei Zu B 70 fl. 7 k 23 kr. to« Zu B 1857 43 26 fl. 19; Zu B und 1858 150 kr. w« II. 51 1858 und iänder entl haben. E Von Hierr III. 1 D 2584(