AnzeigMl für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstag«. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2g.— Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Ervedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). 66. Samstag den 17. August 1861. Amtlicher Theil. Medieinal - Ordnung für das Großherzogthum Hessen. (Fortsetzung.) §. 28. Zu den Dienstobliegenheiten ter Kreisärzte gehören folgende Gegenstände: I. Gegenstände der Sanitätspflege oder Erhaltung des bestehenden Wohlseins durch Borsorge. Sie len in der Sorge für a) Entfernung oder Veränderung klimatischer oder endemischer (einer Gegend oder einem Orte ergenthumlicher) KrankheitS- einflüsse); b) gesunde Einrichtung und Unterhaltung der Wohnung und Kleidung; c) Ünschädlichkei't der Nahrungsmittel, der Getränke und der Volksvergnügungen; d) zweckmäßige Behandlung ter Schwängern, Gebärenden, Wöchnerinnen und Neugebornen; e) physische Erziehung der Kinder; , f) zweckmäßige Behandlung der nutzbaren Thiere und gesunde Beschaffenheit der Fütterung, der Weiden und der Vlehtranken; g) in der Aufsicht auf gehörige Behandlung und Beerdigung der Todten. II. Gegenstände der Sanitätspflege oder Erhaltung des gefährdeten Wohlseins durch verhütende An- orvnungen: h) bei epidemischen und ansteckenden Menschenkrankheiten; i) bei der unbefugten Ausübung der ärztlichen Praxis und dem Verkauf von Arzneien; k) bei herrschenden Thierkrankheiten (Epizootien); 1) durch Anordnung von Leichenöffnungen, wo dieselben polizeilich nöthig erscheinen; m) durch ärztliche Aussicht über alle in dem Medieinal. Bezirk vorhandenen, der sanitätspolizeilichen Obsorge bedürfenden Anstalten, namentlich der Apotheken, Hospitäler, Gefängnisse, Badeanstalten, Leichenhäuser, Todtenhöfe, Begräbnißplätze für Thiere und Geräthschaften ter Hebammen. III. Gegenstände der Medicinalpflege oder Wiederherstellung des gestörten Wohlseins. Diese bestehen: n) in der Sorge für wirklich erkrankte, verwundete oder beschädigte Personen; o) in der Sorge für Gebärende und Neugeborne; p) in der Sorgfalt und möglichen Hülfeleistung bei Scheintodten; q) in der Aussicht über die Irren; r) in Mitwirkung zur Heilung der Thierkrankheiten, besonders bei Viehseuchen. IV. Den Kreisärzten liegt die Behandlung der armen Kranken und der Waisenkinder ihres ganzen Bezirkes ob. Innerhalb ihres Wohnorts geschieht die Behandlung unentgeltlich, außerhalb des Wohnorts werden dafür die taxmäßigen Taggelder vergütet. Eine Ausnahme von dieser Bestimmung tritt dann ein, wenn 1) in dem Wohnsitze des Kreisarztes eine so bedeutende Zahl unbemittelter Bewohner sich vorfindet, daß durch die unentgeltliche Behandlung der Erkrankten die Zeit des Kreisarztes in zu erheblicher Weise in Anspruch genommen wurde, 2) so Entfernt wohnt, daß durch seine Berufung nachthcilige Verzögerungen für den Kranken oder bedeutende Kosten für die zahlungspflichtige Kasse erwachsen wurden. Im ersten Fall soll, wenn nicht besondere Armenärzte angenommen sind, dem Kreisärzte eine angemessene Aversionalvergütung bewilligt, im zweiten Falle aber einem in der Nähe wohnenden praktischen Arzte die Behandlung der Armen gegen ein angemessenes Honorar oder gegen die den Kreisärzten zukommenden Taggelder zugewiesen werden. .... v Unter allen Umständen aber haben die Kreisärzte die Armenkrankenpflege ihres Bezirks zu überwachen und von den Armenärzten die nöthigen Nachweise über Zahl und Beschaffenheit der Krankheiten, sowie über die Resultate ter Behandlung, sieh vorlegen zu lassen. zu unterziehen, welche vorgenommen wird, die ordnungsmäßigen Gerichtliche und Privat-Bekanntmachung ;eit. Edirtslladungen. künde dahier anzuzeigen. Tochter Christine Krauskopf, welche Auf Antrag der übrigen M Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat über das Vermögen des Färbers Carl Zinse r zu Gladenbach, welches um 1110 fl. 5'/2 fr. überschuldet ifi, den Concursprozeß erkannt; dcßhalb werden alle Gläubiger desselben aufgefordert, im Termin Oeffentliche Auffiorderung. 1772) Zu den Jntestatcrben der am 22. Mai 1861 verstorbenen Christoph die Masse und das Verfahren betreffende Beschlüsse gefaßt und in allen diesen Beziehungen die Zustimmung eines jeden nicht gehörig vertretenen Gläubigers unterstellt werden. Gladenbach, den 26. Juli 1861. Großherzogliches Landgericht Gladenbach. Sehrt, Cckstorm, Landrichter. Landger.-Asscssor. Zugleich soll in diesem Termin ein imJahr^lÄß nach Amertta gegangen ®3o»m,dfTrU4t' Kurator und ein und deren Aufenthaltsort bisher unbekannt Glaubigerausschuß gewählt, auch weitere geblieben ist. Auf Antrag der übrigen «rata, O,u„» s.lch, stalten vorfinden, sollen, wenn mcht ganz^besondere V r^ JnJ vn^ntt ^v, öffentliche Civil-Kran enan- Hospitäler fungiren, fi/sollen aber S SÄÄVÄ? Kreisärzte als Aerzte diest. Montag den 7. October l. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses - von der Masse ihre Ansprüche jeglicher Art,! »s. Mai 1001 verstorbenen Cbrist 0 vb specificirt, mit Angabe etwaiger? Krauskopf's Wittwe, Anna Margaretha SS.d-- u.. «.b. e**”F »ÄSSt «SSäFSS« 8=8* - - -.....- Tääaelb« Kreisarzt, wenn dasselbe außerhalb seines Wohnorts Taggelder, Jedoch ohne Transportkosten zu beziehen. ^11. Ausübung der gerichtlichen Arzneikunde innerhalb des Bezirks. der Gerichtsbehörden in 9^^^^ gehörenden Gegenstände den Requisitionen gewisser epidemischer Krankh/itsformen' und KrankheitSgrup/en in 'XL« !' »aiMche Zusammenstellung über das Vorkommen Todesursachen der Verstorbenen jährlich ausaearbeitct tLrbL sn,a " '"^l«en Medicmalbezirken, sowie über die wahrscheinlichen die Kreisärzte die weiteren tabellarischen Nachweise von den vraktiüLen Aer Wahrnehmung entnommenen Material haben ausgesetzt'sind,°sie "4Ä« allgemeinen'schädlichen Einflüssen btt Arbeit, die Ermittelung ber Ursachen endemischer, chronischer unb "acanfßd® Quüntumg unC C,c Art !H 3oÄ WMHMWMU WM-^ «m ÄÄ SjÖÄSÄ “ Ä •&» W Ä- Gießen, den 31. August 1861. Großherzogliches Kreisamt Gießen. —K ü ch l e r. Erben wird deshalb genannte Christine Kraus köpf hiermit aufgefvrdert, sogcwiß binnen 6 Wochen ihre Erbrechte an de» Nachlaß ihrer Mutter zur Geltung zu brin- gen, widrigenfalls sie darauf verzichtend erachtet und der Nachlaß den übrigen Erbe» überwiesen werten wird. Gießen, den 30. Juli 1861. Großherzogliches Stadtgericht Gieße». Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stabtrichter. Stadtger.-Assessor. Besondere Bekanntmachungen. Bauten an der Friedhofskirche. 1811) Vorbemerktes Bauwesen macht bie Entfernung der in der Kirche aufgehängteu Kranze nöthig. — Wir laden daher die Betheiligten ein, über solche binnen 8 Tage» z« verfügen. — Geschieht dieses nicht, so werden wir darüber geeignete Bestimmung treffen. Gießen, den "7. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________________Ebel.____________' Ksr’ Mäusevertilgung! 1873) Da noch viele Grundbesitzer mit Lieferung ihrer Mäuse im Rückstände sind, so wird zur Befolgung der in dem Anzeige- blatt der Stadt Gießen vom 3. b. Mts. bekannt gemachten Anordnungen noch eine weitere Frist von 8 Tagen bestimmt. Gießen, den 16. August 1861. Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. _________________Ebel. _______ Aufforderung an die Schuldner hiesiger Pfand- und Leihanftalt. 1771) Die Schuldner der hiesigen Pfank- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1861 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 3. August bis zum 14. September d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 21. October d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizu- messen, wenn sie ihre Pfänder erst im Vcr- steigerungs-Termin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamts, bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 2. August 1861. Die Pfandbausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 1861) Circa 60 Stück mit diesem Jahr lcihfallig werbende und der Stadt zuge- fallene Bürgerviertel sollen auf weitere 6 Jahre Dienstaa den 20. August 1861, Nachmittags 5 Uhr, verpachtet werden. Zusammenkunft am Nassauer Hof. Gießen, den 14. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___Ebel.____________ 1870) In hiesigem Landeszuchthause wird Donnerstag den 5. September l. I., Vormittags 10 Uhr, die Lieferung von 200 bis 300 Malter Kartoffeln und circa 30 Fuder Roggen- stkvh im Wege öffentlicher Versteigerung an die Wenigstfordernden vergeben. Marienschloß, am 14. August 1861. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Trumpler. 1813) Montag den 19. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiisigem Rathhause auf Ansuchen der Friedr. Ludw. Höstereich Wittwe das der- selben gehörende Wohnhaus mit Stall und Miststätte auf dem Neuenweg, am Eck der Weidengasse, als Erb und Eigenthum versteigert werden. Gießen, den 7. August 1861. In Auftrag: E. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1879) Montag den 19. d. Mts., Mittags 12 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Allendorf an der Lumda die Chaussirarbeit und Stein- fuhr zur Erbauung des Weges am Trieb wenigstnebmend versteigert werden. Allendorf a. v. Lka., am 16. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Gutsverkauf. 1817) Die Erben der Fr. I. Dorne- mann's Wittwe beabsichtigen, erbvertheilungs- halber die zu deren Nachlaß gehörigen Mo- unb Immobilien, als: 1) die sogenannte Papiermühle bei Kesselbach an der Lumda, Kreis Grünbcrg, nebst den dazu gehörigen in gutem Zustande sich befindlichen Oeconomie- gebäuden, 2) circa 60 Hess. Morgen Aecker, Wie- sen und Gärten, bester Qualität, 3) das vorhandene todte und lebende Inventar, bei letzterem 2 gute Arbeite- Pferde, 4) den diesjährigen Erndteertrag, Montag den 9. September a. c. an Ort und Stelle meistbietend aus freier Hand zu verkaufen. Dieses Bcsitzthum, an der Chaussee von Grünberg nach Lollar (Main-Weser-Eisenbahn - Station) gelegen, und von beiden Orten 2 Stunden entfernt, eignet sich nach seiner Lage und bedeutenden Wasserkraft sowohl zum Betrieb der Papierfabrikation, als zur Anlage einer Mahl- oder Schneide-Mühle, oder sonstigem Fabriketablissement; auch kann das Landgut von der Mühle getrennt verkauft werden. Wegen Ertbeilung näherer Auskunft be- liebe man sich persönlich oder in frankirtem Briefe an den Großherzoglichen Bürgermeister Weber in Kesselbach, Kreis Grünberg, oder an den Kaufmann I u l. K e l l n e r in Wetzlar zu wenden. Verkauf eines Lattenspaliers. 1878) Montag den 19. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, soll auf dem Seltersberg, Lit. E. Nr. 16%, ein gut erhaltenes eichenes Lattenspalier von circa 125 Fuß Länge und 4',5 Höhe an den Meistbietenden versteigert werden. Feilgebotenes. 1872) Wanzentod, sicheres und unfehlbares Mittel, dieses Insekt in Bettstellen und Wänden zu tobten, per Flacon 36 fr.; Fliegenpulver, ein Paquet 4 fr., bret Paquete 9 fr., und Fliegenpapier, für Menschen ganz unschädlich, die Fliegen schnell und sicher rödtend; Hühneraugenpflaster von Keilhokz, per Stück 6 fr., sicheres Mittel, um dieselben schnell und schmerzlos zu vertreiben; Ballenpflaster von Keil bolz, per Stück 9 fr.; Aecht persisches Insektenpulver, dieses Pulver ist ein sicheres Specistcum zur Vertilgung der Flöhe, Motten rc., und ist namentlich das zweckmäßigste Mittel, um bie mit Flöhen behafteten Hunde vollfommen von dieser Plage zu befreien, per Loth 4 fr.; Depilatoire, unschädliches Mittel, um das Haar an Stellen, wo man solches nicht wünscht, zu vertreiben, per Flacon 54 fr.; Kummerfeld'sche Seife, dieselbe enthält die nämlichen wirksamen Bestandtheile, wie das berühmte Kummerfeld'sche Waschwasser, und hat sich gegen Finnen, Sommersprossen und dergleichen Hautübel vielfach bewährt, per Stück 18 kr.; Syrop pectoral balsamique für Brustkranke und am Husten Leidende; dieser ärztlich geprüfte heilsame Brust-Balsam hat schon Tausenden Linderung und Heilung verschafft, per Flasche 45 fr.; Feiner biegsamer Gummilack, dieser Lack trocknet in wenig Minuten, steht gegen Nässe und eignet sich für alles Schuh- werk, um solches spiegelblank zu lackiren, per Flacon 12 fr.; vorräthig bei ____________Carl Frech. I Aepfelwein, ganz vorzüglich, bei August Noll, __im Stern. 1862) Limonade - Essenz empfehle« Echternach & Ha »stein. 1843) Trockene Hefe, täglich frisch, bei W. Hellmold, Neuenbäuen. 1847) Ballkränze, einzelne Blume« und Coiffuren habe ich soeben erhalt« und empfehle solche zu billigen Preisen. __I. H. Fuhr. 1828) Die neue Sendung Bielefelder Leinen, per Stück 24 fl. und 70 ff, weiße und farbige Hemden, per Stuck 1 ff 6 fr. u. 7 ff, sowie Taschentücher und Brust- cinsätze, sind angekommen. Wilh. Sch mall. E, Geschäfts-Kücher - in allen Formaten, liniirt und paqinirt, aus der Fabrik von I. C. König 86 Cbhardt in Hannover. Von diesen, durch Eleganz und Solidität rühmlichst bekannten Geschäfts-Büchern unterhalte ich stets vollständig assortirtes Lager und liefere solche zu Fabrikpreisen. Besondere Formate und Schemas werden in kürzester Frist ausgeführt. ________Aug Hoffmann 1778) Patentlrte VMa-electrische Metallbürste von Julius Imme 86 Comp. in Berlin. Anerkannt von den berühmtesten Aerzten, hat dieser Heilapparat in den verschiedensten Fällen von Gicht, Rheumatismus, Lähmungen, Nervenkrankheiten, Hämorrhoidal- beschwerden u. s. w. seine Heilwirkung bewährt. Die ehrendsten Anerkennungen über dieselbe liegen in unserm Comptoir zur gefälligen Ansicht auf. Die in kurzer Zeit bereits in der fünften Auflage erschienene Brochure des Dr. Moritz Bernhard ist in französischer, englischer und deutscher Sprache gratis in unseren bekannten Depots zu haben, woselbst, wie auch in unserm Comptoir, der Nachweis des elektrischen Stromes, welcher durch den Körper geht, durch den Galvanometer geführt wird. Das alleinige Depot für Gießen und Umgegend ist bei Herrn Carl Frech. Die General-Dcpösitäre der volta-electrifchen Metallbürste für Süddcutschland: _______________Stauch 86 Comp. in Offenbach a. M. 1868) Neu angckommcne Ball-Bouquets, Kränze und einzelne Blumen, sowie Blätter, feine und ordinäre, zu billigen Preisen bei G g. R ö b e r, auf rem Kreuz. 1853) Jncarnatkleesaamen empfiehlt Emil Pistor. | Mskuchen, täglich frisch, bei August Noll, im Stern. 1866) Das von Herrn Kreisassessor Wolf in meinem Vorberhause auf dem Seltersberge bisher bewohnte Logis wird in Folge dessen Wegzugs von hier leihfällig und kann in Drei Wochen bezogen werden. Auch in meinem Nebenhause kann eine kleine Familienwohnung von 3 Stuben mit Cabi- net u. s. w. vermiethet oder an einen ledigen Herrn, mit oder ohne Möbeln, abge- geben werden. Peppler. 1593) Zwei, oder auch ein Zimmer, mit oder ohne Möbeln, sind in der Nähe der Aula zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1858) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei B. Walter, Schuhmacher. 1717) Ein möblirtes Zimmer, das so- gleich bezogen werden kann, ist zu vermiethen bei Lehrer Mayer, Neucnbäuen. 1859) Bei Louis Loos in der Sandgasse ist ein kleines Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Vermischte Anzeigen. 1842) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts - Vereines werden ersucht, dieselben binnen 8 Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 12. August 1861. Dr. Zimmermann, Bibliothekar. 1871) Am verflossenen Sonntag ist in ter Leib'schen Wirtschaft am Philosophenwalde ein blauseidenes Schirmchen (En- tout-cas) abhanden gekommen. Der Besitzer desselben wird ersucht, dasselbe bei der Exped. v. Bltts. abzugeben. 1875) Kartoffelsäcke, per Tag 1 ft., werden ausgeliehcn bei S. Katzenstein, __________________Neustadt Lit. D. Nr. 38. 1814) Ein Mädchen, welches mit häuslichen Arbeiten vertraut ist und etwas kochen kann, wird in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1863) Kohlen zum Bügeln werden billig abgegeben bei Echternach & Hanstein. 1874) Auf der Heyer'schen Hardt wird von beute an außer Bier auch Wein und Aepfelwein, vorzüglicher Qualität, verzapft. Gießen, den 17. August 1861. ____________________W. Jacobi. Vermiethungen. 1821) Ein kleines freundliches Logis ist zu vermiethen und Mitte September zu beziehen bei C. Schulze, Posamentier. 1844) Ein möblirtes Zimmer ist auf das nächste Semester zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Dürger-Casino, 1869) Der auf den Festkarteu bestimmte Ludwigs- Ball wird statt Souutag deu 25., sichou Samstag deu 23.. August abgehalteu Der Dorstaud. 1864) Die Ziehungsliste der am 9. August a. c. zur Rückzahlung berufenen Kaiser!. Köuigl. privil. Frauz -Oesterr. 3 pCt. Staatsbahu-Prioritats-Obligatiorrerr, ä 500 Frcs. jedes Stück, liegt bei dem Unterzeichneten zur Einsicht auf. Einige Z^procentige Stadt Giesteuer Obligatioueu von ICO st. hat derselbe von heute an abzugeben. Marcus Heiurich Budge, Dank- und Wechsel - Geschäft- Neuc-Bäue, im Heyer'schen Hause. 1776) Ein Logis, bestehend aus zwei Zimmern mit Cabinet, Küche, Bodenkammer, Holzstall und einem Stück Garten, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1850) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 20. September beziehbar bei L. Klinkel. 1865) Sonntag den 18. nnd Montag den 19. d. Mts., M W an den beiden Kirchweihtagen, spielt die Gießener Musik- W H Capelle in dem Schiesser'schen Garten zu Wieseck. g; SMMkMSvrSMMMSkkSSMSLSLMSSKU ^Hierzu zwei Beilagen.) Beilage zu Nr. 66 des AnzeWblaUeö. Vermischte Anzeige n. ß Bürgerversammlung im Loos scheu Saale Dienstag den 20. August 1861, AKends 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Berichterstattustg der Commission über die Reform der Schulen. 2) Erweiterung des Marktplatzes in Verbindung mit dem neuen Bauplan. 3) Die Pfandhaus - Anaelegendriten.___________________________________________________ Für Auswanderer. 285) Am 1. und 15. jeden Monats cxpedire ich über Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. , Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf’« Seeschiff begleitet. □ u Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sieb der concessionirie Agent: C. W. Dietz, am Markt in Gießen. W WUKWUWNWWWU Z 1845) Das Y Kirchweihfest in Wieseck K findet Sonntag den 18. und Montag den 19. August Statt, W wozu ergebens! einladen: Ä die sämmtlichen Wirthe daselbst. 1818) Neue große Hamb. Staats-Gewinn-Verloofrmg von Zwei Millionen Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden. Garantirt von der freien Stadt Hamburg. Unter 17,300 Gewinnen befinden sich die Haupttreffer von 200,000 M„ 100,000 M, 50,000 M , 30,000 M , 15,000 M, 12,000 M, 7mal 10,000 M , 8000 M 6000 M., 5000 M , 16mal3000 M , 40mal 2000 Wit., 66mal 1000 M, 500 M re. re. Original-Prämien-Schrinr erlasse ich u 5 fl. Beginn der Ziehung am 4. SepteiHbeT