AtlZtiMM für die Stadt and den Kreis Gießen. Samstag den 12 Januar Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch- und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 kr für Auswärtige ind. Postaufschlags 2 fl. _ Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). (SrttttftrtA den 12 Äanuar 1861. Amtlicher Theil. Fifchereiftrafgefetz. (Schluß.) Dritter Abschnitt. Von den Fischereipolizeiübertretungcn. Art. 11. Wer in Fischwassern in anderer, als der im Artikel 4 bezeichneten Weise Fische oder Krebse, von welchen der Fischereiberechtigte noch nicht Besitz ergriffen hat, unbefugt absichtlich tödtet, oder beschädigt, oder unbefugt sich aneignet, wird mit """ S,.ch-°b-i° °d-' -u« zisch. °d-, Krcbssange »chimmlm W-Ilz-Ug-». »»er ,»m Brrzist!» »er z.sch- dienenden NN» gebrnnchNchenSudstnnien.nuMhnlb der erlaubten Verbindungswege in der Nähe von Fischwassern betreten wird, ohne einen erlaubten Zweck des Mitnehmens vor oedastiten Gegenstände nacbweisen in können, verfällt in eine Strafe von einem bis fünf Gulden. Art. 1S3. Wer in geschlossenem Fischwasser, worin ihm die Fischerei nicht ausschließend zusteht, Hanf oder flachs zum Rösten einlegt oder Röstwasser aus Gräben unmittelbar in solche Fisckwaffer leitet, oder dieselben mit anderen, den Fischen oder Krebsen schädlichen Substanzen in dem Grade verunreinigt, daß der Fischerei hierdurch Schaden zugesugt wird, ist mit einer Geld- Estst.m rXEMsts?» -°» d.° Fischen -n» Krebse» sch-dl.ebe» i» s-'ch- Fisch-.r-- u°.e-s.-., f» tnfft hcnipntnpn wdrbi>r diesen Verboten entaegenhandelt, eine Straft von dreißig Kreuzern bis zehn Gulden. Art'. 14. Wer das Ausheben (Fegen) von Fischwassern vorzunehmen hat und dies thut, ohne den Fischereiberechtlgten, insofern derselbe innerhalb der Gemarkung wohnt, oder innerhalb derselben einen der Bürgermeisterei bekannten Bevollmächtigten Mett lai, Segin« der Arbeit bm-chrichti«, ,u habe»; ede»s° »er Triebwerl- -sitz-r, «scher -hm gleichmäßige Benachrichtigung seinen Triebwerkskanal oder Mühlbach, worin die Fischerei einem Andern zusteht, so abschlagt, daß die Fischerei hierdurch benachtheiligt wird, verfällt in eine Geldstrafe von drei bis zehn Gulden. Dft Verbindlichkeit zur oben bemerkten Anzeige gehört hinsichtlich der auf Kosten der Gemeinden vorzunehmenden Aufräumung von Bächen zu den Dienstobliegenheiten des Bürgermeisters der Gemeinde, tn deren Gemarkung die Aufräumung stattfindct, und hinsichtlich der auf Kosten des Staats oder einer unter Staatsaufsicht stehenden Corporation aufzuraum end en Bache zu den Dienstobliegenheiten der betreffenden Localverwaltungsbehörde. Nichterfüllung dieser Dienstobllegenhelt ist von der vorgesetzten Behörde discipl^aitsch z, D^ne dies zur Erreichung eines erlaubten Zweckes nöthig ist, so stark abschlägt, daß Fische oder Krebse hierdurch zu Grunde gehen, wird mit fünf bis zwanzig Gulden bestraft. , , Art 16. Mit einer Geldbuße von dreißig Kreuzern bis zehn Gulden wird derjenige bestraft, welcher vorschriftsmäßig eingerichtete Rechen wegnimmt oder beschädigt, welche der Fischereiberechtigte vor der Ausmundung der an Flschwassern angelegten zur Wässerung oder zu anderen Zwecken dienenden Gräben einstellt, um das Entkommen der Fische aus dem Fischwasser zu• Art 17 z Wer Zapfen, Kandeln oder Rechen an Fischteichen oder in Fischwassern befindliche Anlagen zur künstlichen Flsch- inckt oder'rur Aufbewahrung von Fischen oder Krebsen bestimmte Behälter, wer Netze oder andere Werkzeuge zum erlaubten Fisch- 2 X SX/Ä, recht--.»« »rgnimmt »»er b-s»-°sgt, »h», ms-str» # Strafgesetzbuche mit Straft bedrohten Vergehens vorliegt, mit einer Geldbuße von dreißig Kreuzern bis dreißig Gulden bestraft. Die Strafe kann bis auf fünfzig Gulden erhöht werden, wenn eine der oben bezeichneten Handlungen m der Absicht, daß Fische ^derkrebse entkommen" sollen ^unternommen wurde, oder wenn in Folge der Handlung Fische oder Fischbrut oder Krebse wirklich entkommen^nd Schwäne in einem Brut- (Laich-) Teiche gegen den ortsüblich bekannt gemachten Willen des Teichbesitzers betreten werden, verfällt für jedes Stück in eine Straft von sechs Kreuzern, deren Gesammt- betrag ^edoch^ drei darfi^ ^r Fischerei giftiger oder betäubender Substanzen bedient, oder dazu Werkzeuge, deren Gebrauch durch Verordnung der Regierung untersagt ist, oder Koogzäune, oder solche Netze, Garnen oder Reußen verwendet, deren Maschen oder Stäbe eine geringere, als die durch Verordnung der Regierung festgesetzte Weite oder Entfernung von einander haben, verfällt in eine Strafe von einem bis fünf Gulden. In dieselbe Strafe verfällt derjenige Fischereiberechtigte, der zur Nachtzeit Reußen oder Koogzäune in fließendem Wasser oder in Wassern, die mit fließendem Fischwasser in offener Verbindung stehen, aufstellt, oder solche Einrichtungen trifft, durch welche das Auf- und Absteigen der Fische ganz gehemmt wird. Art. 2 0. Wenn durch Verordnung der Regierung verfügt wird, daß gewisse Fischarten nicht unter einem bestimmten Gewicht, oder Krebse nicht unter einer bestimmten Länge verkauft oder feilgeboten werden dürfen, so trifft diejenigen, welche solchen Anordnungen zuwiderhandeln, eine Strafe von einem bis fünf Gulden. Dieselbe Strafe trifft diejenigen, welche Krebse mit anhängender Brut verkaufen oder feilbieten, sowie die Fischereiberechtigten, welche in offenen Fischwassern Krebse mit anhängender Brut fangen und nicht sofort wieder in das Wasser setzen. Die Strafbestimmungen dieses Artikels finden dann keine Anwendung, wenn von dem Angeschuldigten nachgewiesen wird, daß die Fische oder Krebse aus einer geschlossenen Fischerei herrühren oder dazu bestimmt sind, als Einsatz in andere Fisch- oder Krebswasser zu dienen. Art. 21. Wer Fische, für welche das Ministerium des Innern im Wege der Verordnung eine Heegzeit bestimmt hat, innerhalb dieser Heegzeit aus nicht geschlossenen Fischwaffern fängt und dieselben nicht sogleich wieder in's Wasser wirft, wird mit einer Geldbuße von fünf bis zehn Gulden und derjenige, welcher solche Fische innerhalb dieser Heegzeit verkauft oder feilbietet, mit einer Geldbuße von einem bis fünf Gulden und Confiscation der verkauften oder feilgebotenen Fische bestraft, wenn er nicht nachweist, daß dieselben aus einem geschlossenen Fischwaffer oder Fischkasten genommen sind. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigevrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 13. November 1860. (L- 8.)LUDWIG.v. Dalwigk. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Edirtattadung. 62) In Sachen des Friedrich Winter von Nieder-Weisel, Klägers gegen Konrad Müller XVI. von Lang-Göns, Beklagten, Forderung betreffend, wird dem unbekannt wo abwesenden Beklagten hierdurch eröffnet, daß der Kläger unter dem 18. Juli v. I. eine Klage hier einreichte, worin er die Rückzahlung eines ihm am 10. September 1859 gegebenen Darlehens von 180 fl. mit 5 pCt. Zinsen von diesem Tage an und weiter als Cessio- nar des Joh. Jacob Lenz I. zu Rieder- Weisel ein von Letzterem ihm am 26. September 1859 vorgeschossenes Darlehen von 48 fl. mit 5 pCt. Zinsen von diesem Tage an in Anspruch nimmt. Die Einsicht der Klage steht in der Registratur unterfertigten Gerichtes frei und ergeht au den Beklagten die Aufforderung, sich darauf innerhalb einer Frist von sechs Monaten selbst oder durch einen genügend Bevollmächtigten bei Meldung der Annahme des Eingeständnisses des thatsächlichen Inhaltes, sowie des Ausschlusses mit Einreden zu erklären. Weitere Verfügungen in dieser Sache werden nur durch den Anschlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht. Gießen, am 8. Januar 1861. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Bott, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor. Besondere Bekanntmachung. 36) Der Pfandschein Nr. 48681 ist angeblich verloren worden. Wenn innerhalb 14 Tagen keine Ansprüche an denselben erhoben werden, dann wird das Pfand dem Verpfänder zurückgegeben. Gießen, den 7. Januar 1861. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 3073) Dienstag den 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien, zum Nachlaß des verstorbenen Andreas Konrad Noll gehörig: Flur Nr. DÄtftr. V3gu.41 14 Hofraithe in der Neustadt, mit Miststätte, an Konrad Euler's Wittwe, %2 286 Acker am Wismarer Weg, 2. Klaffe, 17/so 300 Garten am Hamm, 1. Klss, auf dahiesigem Rathhause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, wiederholt öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. December 1860. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 42) Dienstag den 22. Januar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause, auf Antrag der Philipp Schwan Ehefrau, deren Hofraithe hinter dem Stockhause: Flur Nr. oKlstr. Vlies 9 bestehend in Wohnhaus mit Stall und Miststätte, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 8. Januar 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 35) Montag den 14. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Kaufmann Hensel'schen Hinterhause: Bettung, Kleidung, Weißzeug, Möbeln, Gold, ein sehr gutes Clavier u. s. w., zum Nachlaß der Wittwe Lille gehörig, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Januar 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. 48) Freitag den 18. d. Mts. wird in den Domanialwaldabtheilungen Sommerberg und Häuserborn nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecke» Wellen Elsbeere 1 — — — Buche 4 4 106% 3950 Eiche — 4% 13% 550 Nadelholz — 1 5% 500 sodann Stammholz: 73 Eichen = 1325 Cubikfuß, 7 Buchen — 244 Cubikfuß, 21 Fichten — 639 Cubikfuß, 3 Elsbeeren — 37 Cubikfuß und Stangenholz : 2 Fichten = 13 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Schiffenberger Chaussee am Häuserborn. I Credit bis 30. Juni v. I. ! Gießen, am 8. Januar 1861. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. 39) Die Lieferung von 18 Cub.-Klftr. Schichtpflastersteinen soll Dienstag den 15. Januar 1861, Vormittags 10 Uhr, »«WtzKGGOOGKBOMKKGGKGHGG^ES d -/n /XI< 4t r ,.. — «♦& 70D Weiße Glaye-Han-fchuhe für Damen, das Paar 30 fr. wwwwwfwweoeeg M. W Mk »»L . , ,, ", ,/ Herren, „ „ 42 „ pabe rch rn großer Auswahl erhalten. Jacob Landauer. Coaks-Verkauf. 57) Wir erlassen von heute an guten Coak zu herabgesetztem Preis. Die Gasfabrik, ______________vor dem Obermainthor in Frankfurt a. M. 59) Ein Fuder gut getrocknetes Haferstroh, mit Klee durchwachsen, ist zu verkaufen bei Gg. Röber, am Kreuz. im hiesigen Rathhause an den Wenigstfor- dernden vergeben werden. Gießen, den 8. Januar 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen __D^Ebel. Frankfurter Bücher-Auction. 27) Den 14. Februar und die folgenden Tage kommt die rühmlich bekannte Bibliothek des scel. Herrn Domcapitular Werner aus Mainz, nebst mehreren andern wertbvollen Büchersammlungen, zusammen 6570 Werke, in der Auctions-Anstalt des Unterzeichneten zur Versteigerung. Kataloge stnd in allen Buch- und Anti- quarhantlungen, sowie bei Unterzeichnetem, oer sich zur prompten Ausführung von Aufträgen bestens empfiehlt, gratis zu haben. Frankfurt a. M., den 28. Dccember 1860. M. L. St. Goar, Buchhändler und Antiquar, Zeil 30. Feilgkdotenes. 58) Ballkränze, Bouquets, einzelne Blumen, Gold-, Silber- und feine grüne Blatter, sowie Gold- und Silber-Borden Franzen und Litzen bei Gg. Röber, am Kreuz. 2788) Dienstsiegcl liefert Unter- zeichneter für alle Großherzoglichen Behörden nach Vorschrift zu den vom Großherzoq- Uchen Ministerium genehmigten Preisan- satzen; ebenso fertigt er alle Arten von Pettschaften, als: Wappen, Namenszüge, Druckstempel für Briefe rc. in Metall und edle Steine. W. D i ck o r 6, Großherzoglicher Universitäts-Graveur, Gießen. Ncue-Bäue, Lit. B. Nr. 63. 43) Besten Fettschrot für Ofenbrand und Steinkohl.n-Ocsen in jeder Große empfiehlt Emil Pistör. 6) Von den beliebten, vorzüglichen, ächten Nürnberger Lebkuchen zu Fabrikpreisen sind wieder neue Zusendungen eingctroffcn. Joh. Balth. Noll. 47) Photogene bei ______________ I. G. D. Bapst. 67) Ein ein- und ein zweispänniges Joch, eine Strohbank mit Messer und eine Dickwurzel-Maschine mit Doppelgctrielw sind zu verkaufen. Das Nähere bei der «Lxped. v. Bltts. 64) Alle Sorten weiße wollene Bettdecken, weiße und farbige Pferdeteppiche, sowie auch Fußteppichzeuqe, empfiehlt L. Jahreis, am Marktplatz. | 45) Goldleisten in großer Auswahl. Das Einrahmen der Bilder wird besorgt bei Th. Brück. 44) Braunschweiger Flachs erster Qualität bei Emil Pi stör. 2760) Dienstsiegel jeder Art liefert der Unterzeichnete den Großhcrzog- lichen Behörden, Bürgermeistereien rc. nach Vorschrift, und zwar zu den, von den Großherzoglichen Ministerien genehmigten, ven Großherzoglichen Kreisämtern bekannt gegebenen, festen Preis-Ansätzen. Amtlich geprüfte Schwärzapparate, zum Gebrauch der Schwarzsiegel, sind stets vorräthig. Ludwig Schnitzspahn, Verfertiger der Dienstsiegel für die Großherzoglichen Behörden, Wilhelminenstraße Lit. I. Nr. 116, Darmstadt. 65) Die hier so sehr gestiegenen Holz- und Braunkohlen-Preise veranlassen mich, auf die Feuerung mit Steinkohlen aufmerksam zu machen und mein reichhaltiges Lager hierzu geeigneter Qefen zu empfehlen. Steinkohlen sind stets zu billigen Preisen bei mir vorräthig. ___________________I. G. D. Bapst. 63) Im Neuenweger Feld sind 1726 ^Klafter Acker und Wiese, mit einem Theil Schäfereiberechtigung, auf 6 Jahre, und 772 □klafter Acker, mit einem Theil Schä- fereiberechtigung, auf 4 Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber können das Nähere bei mir erfahren. Gießen, den 10. Januar 1861. In Auftrag: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Vermiethungen. 55) Eine Familienwohnung ist zu ver- miethen und am 10. April beziehbar bei PH- Pfaff. 51) In meinem Hause auf dem Marktplatze ist der mittlere Stock, und in dem ehemaligen Bürgermeister Schneider'schen Hause vor dem Wallthore die Mansarde, 3 Stuben, 3 Cabinete und Küche enthal- tend, zu vermiethen. Emil Roth. 66) Eine Familienwohnung, bestehend in drei Stuben, Küche, Boden, Holzplatz und Keller, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Jacob Vogt, Bäcker. 2309) Im B a p st'schen Hause, Lit. B. 29, sind ver Hinterbau und 3 Zimmer des Vorderhauses zu vermiethen und bald beziehbar. ___________________I. G. D. Bapst. 73) Eine Familienwohnung, bestehend in drei heizbaren Zimmern, das eine mit Kabinet und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar; auch kann dieselbe getrennt vermiethet werden. L. Becker, Asterweg. Vermischte Anzeigen. 50) Bei der am Sylvester-Abend im Einhorn abgehaltenen Abendunterhaltung der Bürger-Gescllschaft sind ein Paar Damen- Gummi-Ueberschuhe abhanden gekommen. Da bereits ermittelt ist, wer dieselben gegenwärtig besitzt, so erwartet man deren Zurückgabe in Lit. D. Nr. 19 um so gewisser, als solche andernfalls gerichtlich abgeholt werden. 54) Eine Beamtenfamilie auf dem Lande sucht ein braves Dienstmädchen, welches kochen und mit allen häuslichen Arbeiten umgehen kann. Gute Zeugnisse werden verlangt, dagegen ein guter Lohn zugestchert. Näheres bei der Exped. v. Bltts. 68) Ein junger Mensch, welcher das Schmiedegeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Schmiedmeister Unverzagt. 49) Auf dem Wege von der Eisenbahn bis zum Loos'schen Felsenkeller wurde am Donnerstag eine goldene Nadel mit rothem Achatstein verloren. Der Finder wird ersucht, solche an mich abzugeben. Polizeidiener Vogel. Vberhefsifche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 38) Generalversammlung: Samstag den 12. Januar 1861, Abends präcis 6 Uhr, in -er kleinen Aula der Universität. Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Rechnungsablage. 3) Angemeldeter Vortrag: „Ueber die neuesten agriculttrr-chemischen Forschungen von Liebigs", von Herrn Privatdocent Dr. Karl Birnbaum. Hessische Gewerbeausstellung im Zahre 1861. 3057) Laut einer in Nr. 46 des Gewerbeblattes ergangenen Bekanntmachung wird der Landesgewerbverein im September 1861 zu Darmstadt eine allgemeine Ausstellung von Gewerbserzeugnisten aus dem Großherzogthum Hessen veranstalten, bei welcher nicht nur die Erzeugnisse der Fabrikindustrie, sondern auch die der Kleingcwerke, sowie solche Rohstoffe, Welche durch die Gewerbe verarbeitet werden (Wolle, Flachs, Hanf, Seide, Tabak, Mineralien u. s. w.) ausgenommen werden sollen. Das Programm zu dieser Ausstellung ist in Nr. 32 des Gewerbeblatts abgedruckt. Die Anmeldungen müssen bis spätestens zum 30. März durch Ausfüllung bestimmter hierzu gedruckter Formularien und deren Einsendung an den Großberzoglichen Präsidenten des Landesgewerbvereins, Herrn Geh. Rath Dr. Eckhardt, erfolgen. Indem wir uns dem dringenden Wunsche der Centralbehörve anschließen, daß auch in unserer Stadt alle gewerblichen Kräfte sich lebhaft mit Einsendungen betheiligen mögen, damit die Gewerbindustrie unseres Vaterlandes auf der bevorstehenden Ausstellung würdig vertreten werde, verbinden wir hiermit die Nachricht, daß Anmeldungsformulare und, wenn es gewünscht wird, auch Programme in der Ricker'schen Buchhandlung und bei Herrn A. Balser unentgeldlich abgegeben werden und daß die Herren Balser Fuhr, K. Gail, Kirsch und Staudinger, sowie die Unterzeichneten, jederzeit bereit sein werden, auf etwa ergehende Anfragen Auskunft zu ertheilen. Gießen, den 20. December 1860. Der Vorstand des Gewerbevereins: Dr. Soldan, erster Vorsitzender. Ricker, Secretär. Sechste Abend-Vorlesung im großen Saale des Gasthofs zum Einhorn. Dienstag den 15. Januar 1861, Abends 6 Uhr. 61) Ueber Lessing als Begründer der neueren deutschen Dichtung, von Privatdocent Dr. L. Schwabe. Geschäfts-Empfehlung. 56) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir auf hiesigem Platze ein gemeinschaftlichesHerrentleidermacher-Geschäft unter der Firma: „Schwaab & Schomber" errichtet haben. Das uns seither geschenkte Zutrauen bitten wir uns auch fernerhin erhalten zu wollen. Das Geschäfts-Local befindet sich im Hause des Friedrich Schwaab auf dem Seltersweg. Gießen, den 6. Januar 1861. Friedrich Schwaab, Georg Schomber. 72) Da durch eine früher im Anzeigeblatt I erschienene Empfehlung, in Bezug auf das [ Kleiderreinigen von Flecken, aus d e m i Grunde schon häufig Jrrthümer von Dienst-, boten vorgekommen sind, daß sie die Arbeiten, j welche sie zu mir tragen sollten, zu einem; gewissen C. H. getragen haben, so bitte ich i meine geehrten Kunden, sowie alle Diejenigen,! welche mich mit Aufträgen beehren wollen, um ferneren Jrrthümern vorzubeugen, ihren Dienstboten in der Folge bei Uebergabe von Arbeiten, welche ich erhalten soll, genau meinen Namen zu sagen und sie genau dahin zu bescheiden, wo ich wohne. Indem ich daher mein Geschäft im De- catiren und Reinigen der Kleider von Flecken in empfehlende Erinnerung bringe, bemerke ich zugleich, daß ich getragene Kleider an- und verkaufe, sowie auch neue Damen-Mäntel und Rädchen bei mir zu verkaufen sind, und sehe ich deßhalb einem zahlreichen geneigten Zuspruch mit Zuversicht entgegen. L. Ho sch, Decateur, ____________Sonnenstraße Lit. B. Nr. 46. Verloren. 69) Am 6. d. Mts. würbe bei einer Parthie von Gießen nach Wieseck, oder im Zurückwege, eine blauweiße Crinoline verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben.________________ Annonce. 53) Unterricht in der englischen Sprache wird ertheilt- Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 60) Ein grauer Pelzkragen ist verloren worden. Wo derselbe abzugeben ist, sagt die Exped. dieses Blattes. 52) Bei Christian Fritschler in Grünberg kann ein Barbiergehülfe dauernde Beschäftigung erhalten. Auch ist bei demselben für einen braven jungen Mann eine Lehrlingsstelle offen. 3070) Ein kleines Logis von zwei Zim- mern, Cabinet, Küche re., inmitten der Stadt gelegen, wird möglichst bald zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 71) Sonntag den 13. Januar 1861 spielt die Gießener Mufck-Capelle im vorderen Leibsschen Locale. (Hierzu zwei Beilagen.) 5 4 Conc bei uns Pianiste Stuttga diese G ihrem Q Februar sich rofd Zeit in Ansetzun sich auf zu lass Publikun nichts S sämmtlick 1855 nu 1858 2b Concert furter N Di facht, so Künstlern kommen So Gelegenhi als wenn ihrer Bei Da zur Auffn opernsängl Hill auJ kennen köl Program» nicht eine[ Für diel eingeganql I. Bei bei Nachträgl der LN Von derl und I Pfarrl Von FiD Von HrD LI. Bei M Von ©■ Von HD Von FrD Von UngenaD Von N> Von E.D Von HM Von FD UngenaD Von F-D Von HD kelshD Von D Beilage zu Nr. 4 des Anzeigeblattes. e, >n en en fte ng to* er In» N. ent hen : bei ^oren sagt r in lernde dem- i eine Zim» n der w zu Exped. 1861 t xle. fl. fr. Für die syrischen Waisenkinder sind ferner 98 59 Simon: 1 fl- 30 4 42 58 30 30 3 3 1 1 39 30 12 12 Uebertrag 98 59 Uebertrag 54 37 27 10 2 1 30 45 45 5 3 3 30 30 30 40 45 30 fr. 15 6 1 1 fr. 37 10 1 2 30 2 2 1 1 5 3 1 1 10 fl- 54 1 1 Uebertrag Von Herrn Universitäts - Richter Haberkorn Von Herrn Schuhmachermeister Keil Von Frau Block im Rappen Von Fraulein Marie Schneider Von Herrn Wirth Bramm . . Ungenannt Von Herrn Rendant Bieler . . Von Fräulein Mühlbeck . . . Von der Gemeinde Wieseck . . Von Frau Hofgerichtsrathin von Schmalkalder Von Fräulein Knorr . . . . Von Königsberg Von dem Bürgereasino am 2. Uebertrag Von Herrn Will Von Frau Pfarrer Wimmenauer Von Herrn Stieber .... Von Frau Kaufmann Hensel . Ungenannt ...... Von Großh. Domänen-Pfand- meister Sehrt Von Herrn Hofgerichtsrath Kraft Von Frau Kaufmann Noll Wwe., und Frau Hofk.-Rath Oswald III. Bei Herrn Mitprediger Lips : Von Herrn Justizrath Balser . Von Herrn Distrietseinnehmer Schildköter Von Herrn Obristlieuten. Peppler IV. Bei Herrn Mitpreviger Krug : Von Frau Oberförster Draudt . Ungenannt Von K V. Bei dem Unterzeichneten: Von Frau Ufer Von Herrn Reallehrer Dr. Buchner Von Herrn Stadtrichter Muhl^ eingegangen: I. Bei dem Herrn Superint. Dr. Nachträglich von Mendorf an der Lumda Von der Gemeinde Wald-Girmes und Naunheim durch Herrn Pfarrer Ebel Don Frau Seeretär Binzer . . Von Hrn. Direetor Dr. Weigand U. Bei Herrn Pfarrer Landmann: Von Großen-Buseck . . . . Von Herrn Verwalter Haas. . Von Frau Avvveat Steinberger Bon Frau Reallehrer Dickorö . Ungenannt ....... Von N. N........ Von E. V Von H. E Von Frau Küchler Ungenannt....... Von Frau von Rabenau . . . Don Herrn Realschuldiener Ruk- fclshausen Von Frau Steuereinnehmer Schwab ..- Weihnachtsfeiertage durch die Herrn Schmall und Pfeil. . 13 42 Von Herrn Busch int Garten . 1 — Summa 165 45 Tausend Dank den edlen Gebern! Gießen, den 7. Januar 1861. Dr. Engel. Das Publikum welches dieselben besucht, wird gewiß einige Mittheilungen über das, was es tn den noch bevorstehenden 4 Coneertm des Abonnemmts zu erwarten hat, gern entgegennehmen. Von auswärtigen Virtuosen werden w.r d.esen Wmter den bei uns noch von der Spohr-Feier her im besten Andenken stehenden Violinisten, Herrn Capellnmster Bott aus Memingen und den Panilten Herrn Dionys Pruckner, zu erwarten haben. Letzterer, ein Schüler von Liszt und Lehrer am Conservatonum in Stuttgart' w rd in den musikalischen Berichten als einer der ersten jetzt lebenden Klavierspieler gemildert Die Zett, wann wir die e Gäste erwarten dürfen, ist noch unbestimmt; dieselben berühren unsere Stadt nur aus der Durchreise und werden uns von ihrem Eintreffen nicht gar zu lange vorher in Kenntlich setzen, jedoch wird ihr Besuch muthmaßlich Ende ^anuar oder Ansang Februarfallen," möglich erweise zusammen oder kurz hintereinander, wodurch es uö-hig werden kann, daß zwe. Abonnements-Concert sich rchch werden folgen müssen - ein Uebelstand, der noch dadurch gesteigert wird, daß für das Jephtha-Coneert ungefähr dieselbe Zeit in Aussicht genommen ist, und auf den das Publikum im Voraus gefaßt zu machen zugleich Zweck tiefer Zeilen ich Um bet Ansetzung der Concerte bestimmte Tage und angemessene Zwischenräume beobachten zu können, mußte die Dtreetivn entweder rein sich auf Resiae Kräfte beschränken, oder aber, sowie sie Auswärtige zur Mitwirkung heranzieht, in der Lage sein, letztere kommen zu "assen, d. b.^ ihnen Honorare zu bieten! die hoch genug sind, um sie zu einer Reise nach Gießen zu bestimmen. Um dem Publikum einen Maßstab in dieser Beziehung zu bieten, diene die Notiz, daß Honorare von 120, 150 ff. und darüber durchaus nichts Seltenes sind, und daß eine fremde Künstlerin sogar 200 fl. verlangte, eine Summe, mit der man bis vor zwei Zähren beinahe sämmtliche Concerte des ganzen Jahres bestritt. So kosteten z. B. die 14 Concerte des Wahres 1854 258 fl. 21 kr d-eftlbe Zahl 1855 nur 247 fl. 29 kr., die 11 Concerte von 1856 sogar nur 183 fl. 3 fr., die 13 von 1857 236 jl. 15 fr., cte14 ron 1858 288 tt 6 fr., worunter bereits für eins dieser Concerte 32 fl. an einen auswärtigen Musiker. Gegenwärtig kostet jedes Concert bei Mitwirkung auswärtiger Musiker an Honorar 100—120 fl., wovon der beträchtlichste Theil auf das durch 5 Frank- surter Abonnenten hat sich inzwischen zwar mehr als verdoppelt, der Betrag der Honorare aber mehr als verfünf- farht fo daü also ein Jeder sich selbst die Frage beantworten kann, ob wir hier in der Lage sind, fremde Künstler und Künstlerinnen von Namen, insofern sie nicht in der Nähe, sei es dauernd, sei es vorübergehend auf der Durchreise sich aufhalten, kommen ju lassen. Zwei Mal ein Engagement, wie das der obigen Künstlerin, und der Concertverem wäre banquerott. , So sind wir also gezwungen bei bedeutenderen Virtuosen,, wenn sie sich überhaupt entschließen, zu uns zu kommen, die Gelegenheit abzuwarten, bis es ihnen paßt, auch wenn es uns nicht paßt, und diesem Uebelstande laßt sich Nicht anders abhelsm, als wenn alle Mitglieder des Vereins, die sich über ihn beklagen, sich ihrer Seits dazu verstehen, durch angemessene Erhöhung ibrer Beiträae der Direekion die zu dem Zwecke erforderlichen Mittel zu gewähren. , „ ‘ hervorragendste Concert dieses Winters dürfte Vas obengenannte werden, in dem das Handel sche Oratorium „^ephtha tur Aufführung kommt. Die Direetion ist von Herrn Musikdirector Mangold ,n Darmstadt, die Soloparthieen M von der Hof- ov'rnsänacrin Frau Patzelt in Darmstadt, dem Tenoristen Wolters daselbst und dem uns bereits bekannten Bassisten, Herrn 5? U aus Frankfurt, übernommen, — von Seiten aller dieser Personen ein Akt der Gefälligkeit, den wir nicht hoch genug anerkennen können In Aussicht auf dieses einen Genuß seltenster Art bietende Concert wird das Publikum sich bescheiden, auf dem Proaramm ves die nächste Woche Statt findenden Concerts keinen fremden Namen zu finden — worauf es sich überhaupt, wenn nicht eine Erhöhung der Beiträge eintreten soll, oder reiche Mäcene die Concertkasse unterstützen, noch öfter gefaßt machen kann. — 30 2 — 1 — 1 — 1 — 1 — 1 — Auszuleihen. 2978) Aus den unter der Verwaltung des Unterzeichneten stehenden verschiedenen Fonds und Kassen sind stets Kapitalien in beliebiger Größe ohne irgend eine Provision gegen genügende Unterpfänder zu 5% auszuleihen. Die Taxationsbogen mit Anlagen (Grundbuchs. Auszug, Erwerbs. Urkunden re.) können jeden Mittwoch und Freitag, Vormittags, vorgelegt werden. Butzbach, den 26. November 1860. Kuhl, Collector. Frischbäcker p Gießen. Sonntag ben 13. Januar. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Christian Lampus auf dem Seltersweg. Jacob Ronstadt in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 13. Januar. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags : Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. UniversitätS-GotteSdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Hospital- Gottesdienst Um halb 11 Uhr: Mitprediger Krug. Wochen - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 16. Januar, Nachmittags um 3 Uhr: Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. Gel a u f t. Den 4. Januar. Dem Bürger und Oeco- nomen, Heinrich Euler, eine Tochter, Marie, geboren den 30. December 1860. Beerdigte. D e n 4. Januar. Freiherr Robert von Die- mar, Studiosus der Forstwissenschaft, des Großher- zoglichen Kammerherrn und Forstmeisters, Freiherrn Karl von Diemar in Seligenstadt, ehelicher Sohn, alt 20 I. gestorben den 2. Januar. Den 9. Januar. Johan» Melchior Roll, Bürger und Schuhmachermeister dahier, alt 68 I. 16 T. gestorben den 7. Januar. Denselben. Christiane Dieffenbach, geborene Hoffmann, des verstorbenen Großherzoglichen Geheimen Kirchenraths und Professors, Dr. Ludwig Adam Dieffenbach, hinterlassene Wittwe, alt 81 I. 6 M. 6 T. gestorben den 6. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Fremden-Register vom 7. bis 9. Januar 1861. I n d e n Gasthäusern. Im Prinz Carl: Hrn. Oecon. Doth v. Heldenbergen, Braunwarth v. Stammheim, Brack v. Düdelsheim, Bipp v. Nidda, Hahn ». Bellersheim u. Euler v. Freiensteinau-, Hrn. Stud. Mühlenschläger u. Hvsster v. Göttingen; Hr. Buff, Lehr. v. Breitenbach: Hr. Heger, Partie, v- Gotha; Hr. Philippi, Bierbr. v. Friedberg; Hr. Werner, Müll. v. Biedenkopf; Hr. Rentwe», Ingen, v. Cöln; Hr. Oelsner, Fabrik, v. Bernstadt; Hr. Padelt, Beamt, v. Neustadt: Hr. Fischer, Bergmstr. v. d. Frlednchshutte; Hr. v. Osüsky, GutSbes. v. Perryce; Hrn. Kaust. Mahr v. Ptauen, Köpper v. Aachen, Weil v. Mainz, Junker v. Frankfurt, Gail v. Herborn u. Strutz v. Zweibrücken. Im Einhorn: Hr. Kirchhof, Bürgermstr. v. Unterschmitten; Hr. Schweitzer, Agent v. Friedberg; Hr. Baffermann, Stud. v. Mannheim; Hr. Groß, Oecon. v. Kolnhausen; Hr. Wegener, Justizr. v. Weimar; Hr. Wüstenfeld, Partie. ». Heilbronn; Hr. Sebold, Gastw. v. Eisenach; jftr. Werner, Rector v. Aachen; Hr. Salomon, Affeff. v. Stettin; Hr. Rücker, Abvoc. v. BreSlau; Hr. Fuchs, Fabrik, v. Barmen; Hr. Freitag, Geom. v. Cassel; Hr. Fürth, Kunsthdlr. v. Freiburg; Hr. Schreiber, Privatm. v. Lennep; Hr. Krieger, Oecon. v. Lippstadt; Hr. Wrede, Apoth. 1). Dresden; Hrn. Kaust. Kaufmann v. Schotten, Stehmann v. Gevelsberg, Günther v. Ravensberg, Sieveking v. Elberfeld, Sonntag v. Hanan, Bürgers u. Röder v. Cöln, Kaiser v. Mainz, Kraft v. Göppingen, Horlo- witz v. Caclsrnhe, Salzmann v- Viersen, Brüggemann v. Essen u. Meyer v. Cassel. Im Rappen: Hr. Mohrenfeld, Hofger.-Rath v. Dillenburg; Hrn. Gastw. Schröder, Gönstnger u. Finger v. Lauterbach; Hrn. Reut. Jordan u. Hanner v. Büdingen; Hrn. Fabrik. Gliß u. Langheinrich v. Schlitz; Hrn. Landw. Weiß v. Ullershausen, Fleck v. Frankfurt u. Starke v. Bunden ; Hr. Lehmann, Notar v. Mainz; Hr. Schußler, Lehr. v. Oberdieten; Hr. Sokoff, Pfarr. v. Büdingen; Hr. Wurmbach, Stud. v. Freiburg; Hr. Bechle, Fabrik v. Leipzig; Hr. Wächter, Bahnbeamt. v. Magdeburg; Hrn. Kaiifl. Bücking v. Alsfeld, Raab u. Hack v. Berlin, Stern v. Vöhl, Hill v. Barmen, Becker v. Carlsruhe, Betz u. Vogt v. Offenbach, Sonneberg v. Plauen, Jacoby v. Berlin u. Hainebach u. Königs v. Frankfurt. Im Adler : Hr. Spamer, Bergm. v. Bürbach; Hrn. Stud. Mahle v. Gimmeldingen, Graber v. Renischeidt, v. Wrede u. v. Müsfling v. Bonn. Im Darmstädter Haus: Hr. Wernig, Metzg. v. Cassel; Hrn. Kaust. Zurbuch u. Jeiner v. Weimar; Hr. Klein, Stud. v. Eckelshausen; Hr. Listmann, Lehr. v. Stumpertenrod. In der Sonne: Hr. Rüdiger, Zimmerm. v. Breslau; Hr. Müller, Müll. v. Speyer; Hrn. Gcschäftsl. Glaser v. Aschaffenburg u. Rodenholz v. Augsburg. In der Rose : Hr. Krickerbohn. Kutsch, v. Weilburg; Hrn. Gcschäftsl, Vierhellec u. Schneider v. Busenborn, Becker v. ArnSheim, Franck u. KäS v. Allendorf u. Alerander v. Ehringshausen. In den Priva- thäusern. Bei Hrn. H. Elkan: Hr. Elkan, Kaufm. v. Frankfurt. — Bei Hrn. Hofger.-Affeff. Bindewald: Hr. Finck v. Lauterbach. — Bei Hrn. Hofger.- Advoc. Pfannmüller I. : zwei Fräul. Lorenz v. Engelthal. Niederschlag im Jahre 1860 (Gießen) . . 25,34 Pariser Zoll, im Mittel von 1851—1859 . . . 22,91 „ „ Marimum (1854)..... 29,47 „ „ „ Minimum (1858)..... 15,69 „ „ Mitteltemperatur im Jahre 1860 (Gießen) + 5,87° Re. im Mittel 8 früherer Jahre . . + 6,63 „ „ Marimum (1852) . . . . + 7,67 „ „ Minimum (1855) . . . . 4- 5,48 „ Geld-Cours vom 10. Januar 1861. Pistolen .... ditto Preußische Holl. st. 10 Stacke Ducaten .... 20 Frankenstücke st. 9. 33-34 9. 65-56 „ 9. 36-37 „ 5. 27z-28j „ 9. 15j-16z Engl. Sovereigns Preuß. Thaler . 5 Franken-Thlr. Pr. Caff-Scheine Dollars in Gold st. 11. 36-40 " 1. 45-45J Univerfrtäts-Wand- und Adreß-Kalender, per Stück 6 fr., Geschäfts Kalender, besonders für Geschäftsleute und Büreaus geeignet, auf Pappe gezogen per Stück 12 fr., unaufgezogen per Stück 4 fr., Kleine Comptoir-Kalender, aufgezogen per Stück 2 fr., unaufgezogen per Stück 1 fr., sind vorräthiq in der . Brühl'schen Papierhandlung, auf dem Brand, Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buchdruckerei.