Anzeigeblsll für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 36 ft., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 2 ff. — Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). JVs. E»Ä. Samstag -en 10. August 18G1* Amtlicher T h e i l. Medicinal - Ordnung für das Großherzogthum Hessen. ^UDWJG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. Wir haben uns bewogen gefunden, unter Aufhebung der Medicinal-Ordnung vom 14. August 1822 und des Edicts vom 6. Juni 1832, die Organisation der Medicinal-Behörden betreffend, folgende Medicinal-Ordnung zu erlassen. Abschnitt I. Von der obersten Leitung des Medicinalwesens. § . 1. Die oberste Leitung des Sanitäts- und Medicinalwesens gehört zum Ressort Unseres Ministeriums des Innern. Abschnitt II. Von dec Ober - Medicinal - Direction. § . 2. Die Verwaltung des Sanitäts- und Medicinalwesens ist unter der obersten Leitung Unseres Ministeriums des Innern der Ober-Medicinal-Direction übertragen. § . 3. In den Geschäftskreis der Ober-Medicinal-Direction gehören: a) die Ertheilung von gerichtsärztlichen und medicinalpolizeilichen Gutachten und Obergutachten an die Ministerien, an die Justiz-Collegicn, sowie in eilenden Fällen an die Üntergerichte und Kreisämter; b) die Prüfung des Menschen- und Thierheilkunvigen Personals, insofern bei ihrer Bestellung außer der Facultätsprüfung eine nochmalige Prüfung erforderlich ist; c) die Prüfung der Apotheker; d) die Prüfung und Retaxation ärztlicher und thierärztlicher Deserviten- und Apothekerrechnungen, wenn bezüglich der Richtigkeit der vorausgegangenen kreisärztlichen Retaxation Zweifel entstehen; e) die Überwachung der Entbindungsanstalten und Hebammen-Lehrinstitute und die Ueberwachung und Untersuchung der Apotheken; f) die Ueberwachung und Untersuchung derjenigen industriellen Etablissements, welche der sanitätspolizeilichen Ueberwachung bedürfen, der Civil-, Gemeinde- und Privathospitäler (mit Ausnahme der akademischen Lehranstalten und der Landesirrenanstalt), ferner der Gefängnisse, insofern die Ober-Medicinal-Direction von der betreffenden vorgesetzten Behörde dazu aufgefordert wird; g) die Erstattung von Gutachten an das Ministerium des Innern über alle Gegenstände, welche die Gesundheitspflege und die Medicinal - Polizei betreffen; h) die Gutachten für Besetzung erledigter Medicinalstellen; i) die Ueberwachung der Dicnstführung des ärztlichen Beamtenpersonals, sowie die Handhabung der Disciplin über das übrige heilkundige Personal, insofern sich solches Contraventionen gegen die Medicinal-Ordnung oder der ihm gegebenen Instructionen zu Schulden kommen läßt. Abschnitt III. Von der Anstellung im Medicinalfache. §. 4. Nur solche Aerzte können als Sanitätsbeamte angestellt werden, welche in der vorschriftsmäßigen Prüfung zur Erlangung des nothwendig bedingten akademischen Grades dargethan haben, daß sie in der innern und äußern Heilkunde, sowie in der Entbindungskunst, die zur Ausübung der gesummten Heilkunde erforderlichen Kenntnisse besitzen. Abschnitt IV. Von dem heilkundigen Personal im Allgemeinen. §. 5. Die Ausübung der gesammten Heilkunde, einschließlich der operativen Chirurgie und Geburtshülfe, ist nur denjenigen Personen gestattet, welche auf der Landes-Universität den academischen Doctorgrad in der gesammten Heilkunde erworben haben. Für die Zukunft soll das Special-Srudium der Chirurgie und ver operativen Geburtshülfe nicht zur Ausübung der Heilkunde in diesen Fächern berechtigen und.deßhalb auch eine Special-Prüfung darin nicht mehr stattfinden. Die bis hierher in diesen Specialfächern geprüften Individuen behalten ihre bisherige Berechtigung. Die Ausübung der bisher von den Chirurgen geübten niederen Chirurgie soll approbirten Heilgehülfen überwiesen werden. Abschnitt V. Von den zur Ausübung der gesummten Heilkunde befugten Aerzten. §. 6. Jeder Inländer erlangt durch die von der Landes-Universität erhaltene Doctorwürde in der gesammten Heilkunde das Recht, dieftlbe ohne alle weitere Prüfung in allen Orten des Großherzogthums auszuüben. Ehe er jedoch von diesem Rechte Gebrauch macht, hat er sich bei der Ober-Medicinal-Direction anzumelben und dem betreffenden Kreisamte, sowie dem Kreisärzte den Ort anzuzeigen, an welchem er seinen Wohnsitz zu nehmen wünscht und durch Vorlage seines Diploms sich zu legitimiren. §. 7. Die praktischen Aerzte werden von der Ober-Medicinal-Direction auf die ihnen ertheilte Instruction verpflichtet. Diese Verpflichtung kann auf Anstehen der Ober-Medicinal-Direction von dem einschlägigen Kreisamte vorgenommcn werden. §. 8. Die praktischen Aerzte stehen in medicinal-polizeilicher Beziehung unter Beaufsichtigung des Kreisarztes; sie haben demselben nach Maßgabe ihrer Instruction alle auf die öffentliche Gesundheitspflege bezüglichen Beobachtungen pflichtmäßig mitzu- theilen, von besonders wichtigen Ereignissen wie von plötzlichen oder unter verdächtigen Umständen eingetretenen Todesfällen, von Epidemieen rc. ihn alsbald in Kenntniß zu setzen und die zur medicinischen Statistik erforderlichen Notizen und Nachweise zu sammeln. §. 9. Von jedem Arzte kann verlangt werden, daß er aus Menschenliebe die notorisch Armen seines Wohnorts unentgeltlich ärztlich behandle. Zu der Behandlung dergleichen Leidenden außerhalb des Wohnorts sind aber praktische Aerzte in den geeigneten Fällen nur gegen eine bestimmte Remuneration verbunden, indem die Armcnkrankcnpflege der Regel nach von den Medicinalbeamten des Bezirks ausgeübt werden soll, und nur besondere Localverhältnisse, namentlich größere Entfernung und die Dringlichkeit des Falles, eine Ausnahme von dieser Rege! begründen können. §. 10. Die praktischen Aerzte haben, bevor sie Ansprüche auf eine SanitätSbeamteu-Stelle geltend machen können, vor der Ober-Medicinal-Direction sich einer Prüfung nach den deßfalls bestehenden Vorschriften zu unterziehen. Sie sind verpflichtet, sich auf Requisition der Verwaltungs- oder Gerichtsbehörden gegen die üblichen Taxen oder gegen Remuneration zu den Functionen der Sanitätsbeamten verwenden zu lassen. (Fortsetzung folgt.) Giessen, am 5. August 1861. Betreffend: Die Renovation der Hypothekenbücher des Großherzoglichen Landgerichts Gießen — jetzt die Aufstellung ver topographischen Hypotheken-Register. Das Groffherjogliche Landgericht Gießen am fämmtlichk Großherzogliche Bürgermeistereien seines Bezirks. Das Großherzogliche Ministerium hat verfügt, daß von den mit der Renovation der Hypothekenbücher beauftragten Commissäreu dann, wenn der Gemeindevorstand seine Zustimmung dazu ertheilt, ein topographisches Register über die Hypotheken jeder Gemarkung aufgestellt werden soll. Die Einführung dieser Register, durch welche die Verantwortlichkeit der Ortsgerichte hinsichtlich des bei bloßen Namen- Registern leicht möglichen Uebersehens einer Verpfändung sehr vermindert wird und die bereits in dem größten Theile der Provinz mit dem besten Erfolge für die Sicherheit der Pfandrechte bestehen, stellt sich auch im Lantgerichtsbezirk Gießen als wünschens- Werth dar, daher wir Sie beauftragen, daraus hinzuwirken, daß die Gemeinden die geringen Kosten der Aufstellung dieser topographischen Register, zur größeren Sicherung ver Pfanvrechie, aufwcnven. Weiter erforverliche Miltheilungen werven Sie von den Commissären erhalten. P l o ch. Uotrzeitiche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände: Eine Schleife von buntem Sammtband mit einer goldenen Nadel, ein Halskragen von schwarzen Spitzen mit goldenem Knöpfchen, ein weißes Taschentuch, gez. „Lina", ein angefangenes weißes Strickzeug, ein wollener Kindcrstrumpf, ein schwarz- seidenes Halstüchelchen, ein baumwollenes Taschentuch, ein großer und ein kleiner Schlüssel. — Die Eigenthümer werden aufge- sordert, sich bald zu melden. Gießen, den 9. August 1861. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Mäusevevtilqun q betreffend. 1787) Zur Vertilgung der, in großer Menge sich zeigenden Mäuse sinv folgende Anordnungen getroffen worden: 1) Jeder Grundcigenthiimer oder Pächter in der Gemarkung Gießen hat auf je einen Morgen Grundbesitz 20 Mäuse binnen 8 Tagen von heute an zu liefern. Für jedes nicht gelieferte Stück ist 1 kr. Entschädigung zu zahlen. 2) Die Lieferung hat täglich 2mal zu erfolgen und zwar des Morgens von 10 —12 und des Nachmittags von 6 — 8 Uhr an dem städtischen Holzmagazin im Oswald'schen Garten. 3) Wer Mause aus einer fremden Gemarkung liefert, hat für das Stuck eine Entschädigung von 1 fr. zu zahlen. 4) Für das Einfangen und Liefern der, der Stadt zukommenden 10,000 Stück Mäuse wird eine Prämie von 1 hlr. vow Stück bewilligt und aus der Stadtkasse bezahlt. Gießen, am 2. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ebel. Bauten an der Friedhofskirche. 1811) Vorbemerktes Bauwesen macht btt Entfernung der in der Kirche aufgehängten Kränze nöthig. — Wir laden daher die Betheiligten ein, über solche binnen 8 Tagen zu verfügen. — Geschieht dieses nicht, so werden wir darüber geeignete Bestimmung treffen. Gießen, den 7. August 1861. Großherzogliche'Bürgermeisterei Gießen. Ebel. Aufforderung an die Schuldner hiesiger Pfand- und Lcihanstalt. 1771) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1861 verfallen sind, werden auf- gefordert, in dem Zeitraum vom 3. August bis zum 14. September d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 21. October d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vvrgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizu- messen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungs-Termin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen un- bedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamts- bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 2. August 1861. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Edictalladungen. 1763) Forderungen jeder Art an den Nachlaß des im Jahre 1860 verstorbenen Heinrich Jox von Ober-Bessingen, späteren Ortsbürgers zu Röthges, sowie dessen im April d. I. verlebten Ehefrau sind so- gewiß bis zum 31. August d. I. vor unter- zeichneter Gerichtsstclle anzumelden und zu begründen, als sonst das darüber aufgenommene Inventar zum Abschlüsse gebracht und derselbe den Testamentserben überlassen werden würde. Hungen, den 27. Juli 1861. GroßherzoglicheS Landgericht Hungen. Hensler, Pilger, Landrichter. Landger.-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 1772) Zu den Jntestaterben der am 22. Mai 1861 verstorbenen Christoph Krauskopf's Wiktwe, Anna Margaretha, geb. Schupp zu Königsberg, gehört deren Tochter Christine Krauskopf, welche im Jahre 1846 nach Amerika gegangen und deren Aufenthaltsort bisher unbekannt geblieben ist. Aus Antrag der übrigen Erben wird deshalb genannte Christine Kraus köpf hiermit aufgeforvert, sogcwiß binnen 6 Wochen ihre Erbrechte an den Nachlaß ihrer Mutter zur Geltung zu bringen, widrigenfalls sie darauf verzichtend erachtet und der Nachlaß den übrigen Erben überwiesen werden wird. Gießen, den 30. Juli 1861. GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stabtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. 1812) Montag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Scheuer des Herrn Ludwig । Klinke! in der Caplansgasse circa 5 Fuder Waizen und unmittelbar nach dieser Versteigerung in der Witte'schen Scheuer am Burggraben 31/, Fuder Körn, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. August 1861. GroßherzoglicheS OrtSgericht Gießen. Ebe l. Verpachtung des Gasthauses zum Pfau. 1673) Das in der Nähe der Stadt Gießen gelegene Gasthaus zum Pfau, in welchem seither eine sehr frequente Wirth- schaft betrieben worden ist, wirb am 1. Oktober 1861 leihfällig und soll durch den Unterzeichneten anderweit verpachtet werden. Pachtliebhaber wollen sich deshalb an denselben wenden. Auch kann dasselbe, wenn sich Kaufliebhaber dazu finken sollten, unter annehmbaren Bedingungen verkauft werden. Im Falle Beides bis zum 29. August d. I. aber nicht geschehen ist, so soll dasselbe Montag den 2. September, Nachmittags 2 Uhr, auf dahicsigem Rathhause einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werten. Gießen, den 16. Juli 1861. In Auftrag: C. Weidig, OrtSgerichtsmann. 1813) Montag den 19. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahitsigem Rathhause auf Ansuchm der Frievr. Ludw. Höstereich Wittwe das derselben gehörende Wohnhaus mit Stall und Mislstälte auf dem Neuenweg, am Eck der Weidcngasse, als Erb und Eigenthum versteigert werden. Gießen, den 7. August 1861. In Auftrag: C. Weidig, OrtsgerichtSman». 1831) Nächsten Dienstag, den 13. d. MtS., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachfolgende Arbeiten versteigert werden, als: I. Zur Erbauung des Weges nach Daubringen: Planirarbeit, veranschlagt zu 761 fl. Chaussirarbeit, „ „ 994 „ Brechen, Fahren und Setzen von 68 Culikklaftern Steine, veranschlagt zu..... 880 „ Maurerarbeit, veranschlagt zu 151 „ II. Graben eines neuen Brunnens, veranschlagt zu . . 202 „ III. Pflasterarbeit, veranschl. zu 20 „ Wieseck, den 8. August 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Versteigerung von Pferden, Pferde- geschirren und Stallrequisiten. 1790) Freitag den 16. August l. I. werden in Lauterbach, in der Behausung der Frau Postmeister Rausch Wittwe, wegen Auflösung des dortigen Poststalls, dreizehn Pserde nebst den zugehörigen Geschirre», Stallrequisiten und sonstigen Geräthschaften, sowie der noch vorhandene Vorrath an Hafer und Heu, unter den bei der Versteigerung näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen , öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden, wa» hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Darmstadt, den 1. August 1861. Großherzogliches Oberpostamt. Reuning. vdt. Silz. 1837) Der Nachlaß des in Wetzlar verstorbenen Posamentiers Christ. Hirschhor» soll am Mittwoch, dem 14. August c., Nachmittags 2 Uhr, und an den folgenden Tagen, im Sterbehause gegen gleich baare Zahlung öffentlich verkauft werden. 1778) Patentirte Volta-elertrische Metallbürste von Julius Imme 85 Comp. in Berlin. Anerkannt von den berühmtesten Aerzten, hat dieser Heilapparat in den verschie. densten Fallen von Gicht, Rheumatismus, Lähmungen, Nervenkrankheiten, 5>ämorrhvikal- beschwerden u. s. w. seine Heilwirkung bewährt. Die ehrendsten Anerkennungen über dieselbe liegen in unserm Comptoir zur gefälligen Ansicht auf. Die in kurzer Zeit bereits in der fünften Auflage erschienene Brochure des Dr. Moritz Bernhard tfl in französischer, englischer und deutscher Sprache gratis in unseren bekannten Depots zu haben, woselbst, wie auch in unserm Comptoir, der Nachweis des elektrischen Stromes, welcher durch den Körper geht, durch den Galvanometer ae. fuhrt wird. a Das alleinige Depot für Gießen und Umgegend ist bei Herrn _. Carl Frech. D»e General-Depösitäre der volta-electrischen Metallbürste für Süddeutschland • Stautz 85 Comp. in Offenbach a. M. 1379) Avis. Von meinen allgemein bekannten und beliebten Schwedischen Rasirseifen-Stangen befindet sich das Haupt- Depot für Oberhessen in Gießen bei Herrn Julius Wallach zu Fabrikpreisen, per Stange 14, 21 und 36 kr. Liegnitz in Preuß. - Schlesien, im Juni 1861. L. Wunder, Hoflieferant Sr. Majestät des Königs von Preußen. Es kommen namentlich zum Verkaufe die in einem Posamentiergeschäfte üblichen Ge. räthschaften und Werkzeuge und ein wohl- assortirtes Lager von Stickseide, Quasten, Kordel, Litzen, Bändern, Knöpsen aller Art tc. rc. Wetzlar, den 8. August 1861. Ludorff, Rechtsanwalt und Notar. G u t s v e r k a u f. 1817) Die Erben der Fr. I. Dorne- mann's Wittwe beabsichtigen, erbvcrtheilungs- halber die zu deren Nachlaß gehörigen Mv- unv Immobilien, als: 1) die sogenannte Papiermühle bei Kessel- bach an der Lumda, Kreis Grünberg, nebst den dazu gehörigen in gutem Zustande sich befindlichen Oeconomie- gebauten, 2) circa 60 Hess. Morgen Aecker, Wie-1 ftn und Gärten, bester Qualität, 3) das vorhandene tobte und lebende Inventar, bei letzterem 2 gute Arbeite- Pferde, 4) den diesjährigen Erndteertrag, Montag den 9. September a. c. an Ort und Stelle meistbietend aus freier Hand zu verkaufen. Dieses Besitzthum, an der Chaussee von Grünberg nach Lollar (Main. Weser-Eisen- bahn-Station) gelegen, und von beiden Orten 2 Stunden entfernt, eignet sich nach seiner Lage und bedeutenden Wasserkraft sowohl zum Betrieb der Papierfabrikation, als zur Anlage einer Mahl- oder Schneide-Mühle, oder sonstigem Fabriketablissement; auch kann das Landgut von der Mühle getrennt verkauft werden. Wegen Ertbeilung näherer Auskunft be- liebe man sich persönlich oder in frankirtem Briefe an den Großherzoglichen Bürgermeister Weber in Kesselbach, Kreis Grünberg, oder an den Kaufmann I u l. K e l l n e r in Wetzlar zu wenden. 1824) Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden in Ehren breitstein circa 1000 Ctnr. Braunsteine von 60 bis 64 pCt. öffentlich versteigert. j Feilgebotenes. 1828) Die neue Sendung Bielefelder Leinen, per Stück 24 fl. und 70 fl., weiße und farbige Hemden, per Stück 1 fl' 6 fr. u. 7 fl., sowie Taschentücher und Brust- einsätze, sind angenommen. ______Wilh. Schmall. 1801) Fliegenpapier bet __A. Balser. 1795) Eine Ziege und ein Lamm zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1829) Neue (I86lr) Holländische Häringe sind angekommen bei L. Iahrcis. Aecht englisches Macassar-Oel, per Flacon 24 kr.; Aecht englisches Gebör-Oel. Dieses Del stärkt die organischen Theile des Ohres, gibt dem Trommelfell seine natürliche Spannung wieder und heilt in den meisten Fällen sicher die Harthörigkeit, worüber vielfache Zeugnisse vorliegcn, per Flacon 2 fl. 20 kr.; Cosmetique americain gegen Finnen, Blüthen und Kupferausschlag im Gesicht, per Flacon 1 fl. 12 fr.; Extrait de Circassie, bewährtes, durchaus unschädliches Schönheitsmittel, um der Haut einen feinen zarten Teint zu verleihen, per Flacon 54 fr.; Esprit de Bruxelles. Ein eigenthümliches wirksames Parfüm gegen Migräne, Schwindel, Ohnmächten, Nervenschwäche 2C., per Flacon 54 kr.; Tablettes de charbon aromatique gegen übelriechenden Athem, in Schachteln a 36 fr.; Bandoline, das Feinste für Damen, um das Haar schön, glatt und glänzend zu machen, und zur besten Befestigung der Scheitel, etwas ganz Ausgezeichnetes für die Toilette, in großen Flacons ä 27 fr.; (1836) vorräthig bei Carl Frech. 1446) Das wirksamste aller Wanzen - VertilpniMinittel ifi in der Expedition d. Bltts., per Flacon 30 fr., zu haben. 1782) Neue Häringe, vorzügliche Sardellen, Schweizer und Limburger Käse, Ca- pern, Senf, frische Citronen und ganz rein gehaltene Rheinweine, per Schoppen zu 8, 10, 12, 15, 20 und 24 fr., empfiehlt über die Straße Hch. Ferber, neben dem Rathhaus. Neueste Eisenbahn-Fahrpläne in Taschenformat, per Stück 6 fr., in der Brüh l'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch). Vermiethungen. 1593) Zwei, oder auch ein Zimmer, mit oder ohne Möbeln, sind in der Nähe der Aula zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1815) Bei Louis Loos in der Sandgasse ist ein kleines Logis zu vermiethen und sogleich beziehbar. 1820) Im G ä r t h'schen Hause auf dem Asterweg Nr. 84 ist ein kleines Sogt« zu vermiethen. (Hierzu zwei Beilagen.) Beilage zu Nr. 64 des Anzetgeblattes. Vermiethungen. 1722) In meinem neu erbauten Hause ist eine freundliche Familienwohnung, bestehend aus 3—4 Stuben, Küche, Keller rc-, iu vermiethen und alsbald beziehbar. C. M. Nagel, in der Löwengasse. 1807) In den Neuenbäuen, nahe dem botanischen Garten und der Aula, ist ein schönes möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Auskunft bei der Exped. d. Bl. 1717) Ein möblirtes Zimmer, das sogleich bezogen werden kann, ist zu vermie- then bei Lehrer Mayer, Neuenbäuen. 1839) Eine Familienwohnung, bestehend aus zwei bis drei Zimmern, mit Cabineten und allen sonstigen Bequemlichkeiten versehen, ist zu vermiethen bei L. Becker, am Asterweg. 1819) Das von Herrn Dr. Zöckler bewohnte Logis ist zu vermiethen und im September beziehbar. Carl Münch, am Kreuz. 1830) Ein größeres und ein kleineres Zimmer, nach der Straße gehend, sind in Lit. A. Nr. 165 in der Brandgasse auf nächstes Semester zu vermiethen. 1776) Ein Logis, bestehend aus zwei Zimmern mit Cabinet, Küche, Bodenkammer, Holzstall und einem Stück Garten, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1821) Ein kleines freundliches Logis ist zu vermiethen und Mitte September zu beziehen bei C. Schulze, Posamentier. Vermischte Anzeigen 1797) Die Mitglieder des Männer- Bavevereins werden eingeladen, sich kommenden Samstag, den 10. d. Mts., Abends 8 Uhr, zu einer Generalversammlung in dem Promenadehaus dahier recht zahlreich einzufinden, um über die Errichtung eines. Frauenbades zu berathcn, wobei noch insbesondere bemerkt wird, daß auch Nichtmitglieder, welche sich für den angegebenen Zweck interessiren, Willkommen sind. Der Vorstand des Männer- Badevereins. 1814) Ein Mädchen, welches mit häuslichen Arbeiten vertraut ist und etwas kochen kann, wird in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. WUMWWMMSKMMMWOWMWMWWWMWMWWD I Kirchweihfest zu Heuchelheim. | 1832) Sonntag den 18. und Montag den 19. August findet dahier M M unsere Kirchweihe Statt, und laden wir hierzu ergebend ein. Für gute iW Speisen und Getränke wird bestens gesorgt. Sämmtliche Wirthe zu Heuchelheim. ||| MUWGMWWWWWW^OWWWWWWWWWWWWO Auswanderer finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviaut reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen nach allen Häfen Amerikas und Australiens durch die für das Großherzogthum Hessen concessiomrte Haupt-Agentur Z. LauÄert Wittwe zu Gießen, bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus. 1818) Neue große Hamb. Staats - Gewinn - Verloosung von Zwei Millionen Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden. Garantirt von der freien Stadt Hamburg. Unter 17,300 Gewinnen befinden sich die Haupttreffer von 200,000 M, 100,000 M, 30,000 M, 30,000 M., 13,000 M, 12,000 M, 7mal 10,000 M , 8000 M 0000 M, 3000 M , 16mal 3000 M, 40mal 2000 M., 66mal 1000 M, 300 9». ic. re. Original-Präurien-Scheine erlasse ich L 5 fl. Beginn der Ziehung am 4. September 6 Uhr. Schierholz. I 1833) G. und D. M. und B., er hat den Vorderen nicht! Abendunterhaltung bei L. K. „Holz auf Holz." Anfang 7 Uhr. 1826) Zwei tüchtige Weißbindergesellen und ein Handlanger finden dauernde Beschäf- tigung bei F. Petri. Misfionssest zu Rieder- Weisel. 1838) Der ArnSburger Missions- Verein gevenkt sein diesjähriges Missionsfest am 20. August in der Kirche zu Nieder- Weisel zu feiern. Mit dem Bemerken, daß der Gottesdienst um halb 10 Uhr Vormittags seinen Anfang nehmen wird, ladet zu recht zahlreichem Besuche ein: Der Vorstand. 1822) Ein gebildetes Frauenzimmer von gesetztem Alter, von guter Familie, welches im Kleibermachen, Bügeln, Kochen und in allen Hausarbeiten gründlich erfahren ist, sucht eine Stelle als Haushälterin hier oder auch auswärts, und kann sogleich, oder Michaeli, eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1835) Sonntag den 11. August: C o n c e r t im Busch'schen Garten, ausgeführt von der Gießener Musik-Capelle. Eintrittspreis ä Person 9 kr. Familien 15 kr. Anfang 4% Uhr. 1808) Zwei Möbelschreiner finden Beschäftigung bei Chr.'Schopbach. 1816) Am verflossenen Dienstage, Abends zwischen 6 und 7 Uhr, ist ein schwarzwollener Shawl mit einer schwarzen Nabel auf der Schoor vom Seltersthor nach dem Neuenweger Thor verloren worden. Der reoliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine gute Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben. _____________________________ 1825) Ein braves Märchen kann gegen guten Lohn in einem bürgerlichen Haushalt sogleich in Dienst treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1834) Bestellungen auf P r e i ße ls b e e- ren können eingereicht werden bei Herrn Julius Wallach in Gießen. Georg Plett, aus Erndtebrück. 1827) Ein braves Mävchen, welches die Hausarbeit versteht, wird auf Michaeli in Dienst gesucht. Das Nähere ist bei der Exped. V. Bltts. zu erfragen. 1788) 350 bis 600 fl. liegen im Ganzen, oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 11. August. Karl Lüber am Lindenplatz. Friedrich Zütch auf dem Neuenweg. Heinrich Noll in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 11. August. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags : Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Privatdocent Sie. Dr. Krumm. Getaufte. Den 3. August. Dem Vorsteher eines Mädcheninstituts, Dr. Konrad Lips, Zwilligstächter, Karo- lins Elifabethe Agnes, und Adolphine Karoline Marie, geboren den 27. Juni. Den 4. August. Dem vor 7 Monaten gestorbenen Bürger und Schuhmachermeifler, Heinrich Karl Wehrum, eine Tochter, Auguste Juliane, geboren den 24. Juli. Denselben. Dem Bürger und Tabaksfabrikanten, Heinrich Schirmer, ein Sohn, Heinrich Emil August, geboren den 13. Juli. Denselben. Dem Bürger und Wiesenwärter, Ludwig Zinßer, ein Sohn, Friedrich Marlin Emil Otto, geboren den 24. Juni. Beerdigte. Den 3. August. Ludwig Christian Hedderich, Geometer, deS verstorbene» Bürgers und Putz- macherS, Balthasar Hedderich, ehelicher Sohn, alt 40 I. 3 M. 6 T. gestorben den 1. August. Den 6. August. Kaspar Rühl IV. aus Köddingen, alt 48 I. gestorben den 5. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Fremden-Register vom 5. bis 7. August 1861. I n den Gasthäusern. Im Prinz Carl: Hrn. Rent. Bothmann v. Mühlhausen u. Kahl v. Beffungen; Hr. v. Schwecker, Advoc. v. Frankfurt; Hr. Stolzenberg, Stud. v. Würzburg; Hr. Gräf, Ingen, v. Luremburg; Hr. Ruter, Amtsrichter v. Halberstadt; Hr. Hormann, Gutsbes. a. Schlesien; Hr. Claudius, Jnfpect. v. Cassel; Hr. Burckhardt, Fabrik, v. Eppenhausen; Hrn. Partie. Garnier v. Paris u. Leiritz v. Frankfurt; Hr. ClarS, Prof. v. Würzburg; Hr. Guthmann, Archit. u. Hr. EngerS, Baurath v. Hannover; Hrn. Rent. Wagner v. Dresden u. Leo v. Wiesbaden; Hrn. Kaufl. Schröder v. Freiburg , Bramitz v. Stuttgart, Kekert v. Leipzig, Tröster v. Wiesbaden, Lem- mer v. Hammelburg, Schramm v. Herborn u. Keller v. Frankfurt. Im klappen: Hr. Kaufmann m. Fam. a. Westphalen; Hr. Valentin m. Fam. v. Osnabrück; Hr. Gerhardt m. Fr., Rent. v. GmS; Hr. Gail, Fabrik, v. Dillenburg; Hr. Kolbing m. Sohn v. Trier; Hr. Rammalph, Jnfpect. v. Cassel; Hr. Stephani, Geh. Obermedic.-Rath p. Darmstadts Hr. Engel, Rentmstr. v. Londorf; Hr. v. Düst, Landr. u. Hr. Waldschmidt, Gastw. v. Wetzlar; Hrn. Kaust. Liebmann v. Coblenz, Winter v. Holzhausen, Schelberger v. Wesel, Neugaß v. Eschwege, Brückweg v. Mainz, Helbet v. Wasungen, Buchlotz v. Bremen, Tackauer v. Brandenburg, Koch »i Meckern, Sonnemann v. Berlin, Pralle v. Cüln, Schrey v. Elberseld, Schiebe v. Greiz, Hamann v. Schönberg, Staller v. Amsterdam u. Kirch, Erlanger, Reiß, Großmann u. Körner p. Frankfurt. Im Einhorn: Hrn. Rent. Baron v. Müller m. Dienersch. v. Stuttgart u. Brinck m. Fr. v. Worms; Hrn. Fabrik. Kempf v. Herborn u. Schneider v. Baden-Baden; Hr. Sehli, Bang. v. Basel; Hr. Temer, Regier.-Rath v. Danzig; Hr. Stockmann, Pfarr. v. Straßburg; Hr. Dietzier, Oecon. v. Münster; Hr. Zemperch, Dvct. v. Potsdam; Hr. Ravit, Prof. v. Lübeck; Hr. Graf v. Donnersmarkt v. Mislowitz; Hr. v. Prittwitz, Rittergutsbef. v. Groß-Graudenz; Hrn. Fabrik. Bernhardt v. Stuttgart u. Knospe v. Landau; Hrn. Rent. Joller v. Leipa u. Steiuhauer ». Creuznach; Hrn. Kaufl. Vetter v. Regensburg, Seiler v. Coblenz, Frech v. Dresden, Sturm v. Nordhausen, Weiter v. Elberfeld, Krautenacker v. Hagen, Wilfung v. Biebrich, Lohr v. Ehringen, Weiler v. Cöln, Beck v. Bremen, Brand v. Bern, Schmidt v. St. Gallen u. Steinert p. Elberfeld, Hüttner v. Braunschweig, Rothkoppel v. Nürnberg, Perazzi v. Mainz, Satzdeck v. Würzburg, Wedel v. Oldenburg, Spiegel v. Posen u. Hammer v. Berlin. Im deutschen Hof: Hrn. Fuhrt. Becker v. Schotten u. Löber u. Frank v. Laubach; Hr. Mansfeld, Schrifts. v. Breslau. Im Darmstädter Haus: Hr. Neeb, Mühlarzt v. Babenhausen; Hr. Ehlich, Musikdirect. u. Hr. Meinake, Dr. jur. v. Magdeburg; Hr. Rutsch, Kelln, v. Ebsdorf; Hr. Zecher, Kaufm. v. Cassel. In der klose: Hr. Schnell, Privatm. v. Lorsch; Hr. Pfanumüller, Schneidermstr. v. Reddingshausen; Frl. Gübel v. Laubach. In den Privathäusern. Bei Fr. Schulinspector Solban: Fr. Apoth. Münch m. Tocht. v. Homberg. — Bei Hrn. Telegr.-Stations-Vorsteher v. Löwenstern: Fr. Lang v. Leipzig. — Bei Hrn. Kaufm. Weidig: Frl. Vetter v. Neuwied. — Bei Hrn. StaatSanw.-Substit. Maurer: Hr. Maurer, Mas. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Postconducteur Schwalb: Fr. Posthltr. Bönner m. Kind v. Wert. — Bei Hrn. Geh. Finanzr. Prof. Dr. Umfenbach: Hr. Braun, Dort. v. Capenhagen. — Bei Fr. Schirmer: Hr. Gaßner m. Fr., Notar v. Gaualgesheini u. Fr. Pfarr. Engel v. Allendorf. — Bei Hrn. Steuerrath Dietz: Fr. Kreisr. Goldmann v. Dieburg. — Bei Hrn. Stud. Werte: Hr. Hartmann, Stud. v. Schlierbach. Geld-Cours vom 8. August 1861. Pistolen .... fl. 9. 37-38 Engl. Sovereigns fl. 11. 47-51 ditto Preußische „ 9. 66-57 Preuß. Thaler . ff ----- ' Holl, fl, 10 Stücke „ 9. 44-45 5 Franken-Thlr. t - — Ducaten .... „ 5. 31 J-32j Pr. Caff -Scheine „ 1. 46( 20 Frankcnstücke „ 9. 20-21 Dollars in Gölte Main-Weser-Eisenbahn-Frachtbriese find vorräthig und zu haben in der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen, ____________________________________________Canzleiberq Lit. B. Nr. 1.___________________________ Drurf und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- unv Steinvruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.