Staöt Anztigeblstt für die und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl; Postaufschlags 2 st. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). JK 20. Samstag den s. März 1861. Amtlicher Theil. Beknn ntmirchung, die Uebernahme des Bezirksbotenwesens durch die Post betreffend. (Fortsetzung.) §. 8. Unbeschadet etwaiger freier Uebercinkunst der Postverwaltung mit Gemeinden, Corporationen oder Privaten, über zu zahlende Aversionalvergütungen wird über die zu erhebenden Botengcbühren Folgendes bestimmt: A) Jede herrschaftlich portofreie Sendung, welche die Post überhaupt frei zu befördern hat, ist, sofern sie das Gewicht von 12 Pfund nicht erreicht, auch durch die Postboten unentgeltlich zu befördern. B) Ebenso wird die Beförderung von Briefen und Packeten unter 1 Pfund, deren Werth nicht veclarirt ist, welche der Bote auf seinem Rundgange empfängt und ter zuständigen Postexpcdition, zur Weiterbeförderung über die Expedition hinaus, zuführt, — vom Aufgabeorte an bis zur Postexpedition unentgeldlich geleistet. C) Dagegen sind neben den in den geeigneten Fällen eintretenden gesetzlichen Recommandations- und Scheingebühren zu entrichten: 1) für einen Brief oder ein Packet unter 1 Pfund, deren Werth nicht declarirt ist, welche der Bote auf dem Rundgange empfängt und die im Postorte selbst bleiben sollen, oder für einen zu den Botenbezirken der Postexpedition gehörigen Orte bestimmt sind, für die Besorgung im Ganzen ............ 2 kr. Für Packetc mit der vorbezeichneten Bestimmung über 1 Pfund, deren Werth nicht declarirt ist, kommen die nach- stehend unter pos. 2 b—d verzeichneten Gebührensätze in Anwendung; 2) für jede sonstige Beförderung durch den Postboten von einem Orte des Botenbezirkes bis zu der Postexpedition desselben: a) von einem Packet bis zum Gewicht von 1 Pfund mit Werthderlaration oder von einer Geldsendung unter 20 fl. . . . . . . . . . . . . . 2 kr. b) von einem Packet von 1 bis 6 Pfund oder von 20 bis 50 fl. Werth . . . . . 4 „ c) von einem Packet über 6 bis 12 Pfund oder über 50 bis 200 fl. Werth . . . . . 6 „ d) von einem Packet über 12 Pfund für die ersten 12 Pfund . . . . . . . 6 „ und sodann für jedes Pfund weiter ........... 1 „ e) von Packeten über 200 fl. Werth für die ersten 200 fl. im Gewichte bis 12 Pfund . . . . 6 „ für je 100 fl. (oder einen Theil davon) über 200 fl. ........ 1 „ für jedes Pfund (oder Theil eines Pfundes) über 12 Pfund . . . . . . 1 „ D) Für jede Beförderung von Postgegenständen mittelst der Boten aus dem Postorte nach den Orten des Bestellbezirks sind zu bezahlen: a) für einen Brief (gleichviel ob recommandirt oder nicht), sowie für die schriftliche Benachrichtigung (Avis) über das Vorliegen einer durch den Postboten nicht bestellbaren, da« Maximum des festgesetzten Gewichts oder Werths übersteigenden Senkung .............. 2 kr. b) für ein Packet unter 1 Pfund und resp. 20 fl. Werth ........ 2 „ c) für ein Packet von 1 bis 6 Pfund oder 20 bis 50 fl. Werth ....... 4 „ d) für ein Packet über 6 bis 12 Pfund oder über 50 bis 200 fl. Werth . . . . . . 6 „ e) für ein Packet über 12 Pfund für die ersten 12 Pfund ........ 6 „ und sodann für jedes Pfund weiter ........... 1 „ f) von Packeten über 200 fl. Werth für die ersten 200 fl. im Gewichte bis 12 Pfund ......... 6 „ für je 100 fl. (oder einen Theil davon) über 200 fl. ........ 1 „ für jedes Pfund (oder Theil eines Pfundes) über 12 Pfund ....... 1 „ Die unter C und D erwähnten Gebühren treten auch ein bei den 12 Pfund und mehr wiegenden herrschaftlichen portofreien Sendungen, und zwar für deren ganzes Gewicht, zu dessen Feststellung die gleichzeitig von einer und derselben Behörde an einen und denselben Adressaten ergehenden Sendungen als ein Gewichtsposten betrachtet werden. Auch werden die unter C und D festgesetzten Gebühren nur einmal erhoben, wenn die vom Boten zur Postexpedition gebrachte Sendung innerhalb des DistributionSbczirks rerselben Postcxpevition zur Bestellung kommt. E) Von ven für Gemeinden und Kirchenkasten bestimmten Großherzoglichen Regierungsblättern und den für Zwangsabonnenten bestimmten Exemvlaren der Darmstädter Zeitung sinv als Bringerlohn jährlich zu zahlen von 1 Exemplar des Regierungsblattes . . ! - - - - • - - . 24 fr. von 1 Exemplar der Zeitung . . . . - • • • • • 45 „ Private (freiwillige Abonnenten) haben jährlich an Bestellgebühr zu entrichten von 1 Exemplar des Großherzoglichen Regierungsblattes . . - • 24 „ von 1 Exemplar einer Zeitung oder Zeitschrift, eines Wochen», Intelligenz- oder eines ausländischen Regierungsblattes, wenn die Ablieferung stattfindet: Imal in der Woche . . . - - - - • • • ' " 2» bis 4mal in der Woche . . . - - • - • • • • 45 „ 5mal und öfters in der Woche . . ... . - •_ - - 1 W — » Für Sendungen, welche nicht angebracht werden können, oder deren Annahme verweigert wird (Retoursendungen), wird nur einmaliges Porto berechnet; wenn in dem Falle der Bestimmung unter B kein Porto auf der Sendung lastet, wird wenigstens einmalige Botengebühr von der Retoursendung entrichtet. F) Landbewohner, welche, anstatt die für sie bestimmten Postgegenstände durch Vie Postboten zu beziehen, dieselben bei den Poststellen unmittelbar selbst oder durch eigene der Post vorher zu bezeichnende Dienstboten regelmäßig abholen wollen, haben für jeden Brief und jedes sonstige zahlbare Poststück, ausschließlich der Zeitungen und der der ZeitungS-Taxe unterliegenden Sendungen als Gefachgelv zu bezahlen: , wenn in deren Bezirk eine fünfmalige oder öftere Postbotenbestellung in der Woche eingerichtet ist . 2 fr. wenn eine viermalige Bestellung in der Woche stattfinvet . ... . . - . 1 ,, wenn aber nur eine dreimalige Bestellung stattfindet, — Nichts. . . „ Will Jemand, der seine Sendungen nicht regelmäßig abholen läßt, ein für ihn bestimmtes Poststück auf der Post- expedition in Empfang nehmen, so hat er den vollen tarifmäßigen Botenlohn zu entrichten. Ebenso haben alle Abonnenten von Zeitungen den unter E bezeichneten Bringerlohn zu entrichten, auch wenn sie ihre Zeitungen selbst oder durch Bevollmächtigte von der Post abholen lassen wollen. , G) Bon den durch Briefablagen eolligirten und disiribuirten Postgcgenständen sind dieselben Gebühren, wie bet den durch die Landpostboten besorgten Gegenständen zu entrichten. H) Der Botenlohn für die an Großherzogliche Behörden gerichteten frankirten Brief- und Fahrpostsendungen muß von dem Absender bei der Aufgabe baar vorausbezahlt werden. Für die an Privatpersonen bestimmten frankirten Brief- und Fahrpostsendungen kann der Botenlohn von dem Absender bei der Aufgabe baar vorausbezahlt werden; in diesem Falle ist von dem Abienrer auf der Adresse zu bemerken: „frei einschließlich des Botenlohns." Der Postverwaltung bleibt überlassen, bei Fahrpostsendungen nach Orten außerhalb des Großhcrzogthums die Gebühr M die Beförderung zur Poststelle bei der Aufgabe erheben zu lassen. §. 9. Es steht dem Postboten nicht zu, die Annahme einer mit herrschaftlich oder Dienstsache bezeichneten Sendung, hinsichtlich deren er einen Mißbrauch der dienstlichen Contrasignatur vermuthen zu können glaubt, zu verweigern; er hat vielmehr die etwaige weitere deßfallsige Verhandlung nach Maßgabe der darüber bestehenden Vorschriften der betreffenden Postexpeditton zu uber- lassen, an welche er auch Anzeige zu machen oder die Depesche einzuliefern hat, wenn ihm deren, wobei begründeter Verdacht vorliegt, auf dem Rundgange zur Besorgung an einen andern von ihm zu begehenden Ort übergeben worden si.ch. - _______________(Schluß folgt.) Bekanntmachung, die nn Jahre 1861 zu veranstaltende Ausstellung von Gewerbs-Erzeugnissen aus dem Großherzogthum Hessen betreffend. , I Mit Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom .1. Decemher v. I,, wodurch die inländischen Fabrikanten und Gewerb- treibenven zur zahlreichen Betheiligung an der im September d. I, abzuhaltenden Gewerbeausstellung für das Großherzogthum Hessen eingeladen wurden, mache ich wiederholt darauf aufmerksam, daß die Anmeldungen spätestens bis zum 30. März, durch Ausfüllung unv Einsendung,der Anmeldeformularien an die Centralstelle des Großerzoglichen Gewerb-Vcreins, zu geschehen haben. Zugleich wird bemerkt, daß mit der Ausstellung eine Preisvertheilung, bestehend in Medaillen urid ehrenvollen Belobungen, verbunden wird. Der Plan, wonach Vie Beurtheslungs - Commission zu bilden und das Beurtheilungö - Geschäft vorzunehmen ist, befindet sich in vem Gewerbeblatt vom laufenden Jahrein Nr. 42, abgedruckt. Besondere Abdrücke dieses Plans, sowie Programme für die Aufstellung unv Anmeldeformularien , können sowohl von vem Secretariat des Großherzoglichen Gcwerb - Vereins, als wie Von den Vorständen der Localgewerb-Vereine in: Alzey, Bensheim, Bievenkopf, Bingen, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Groß-Umstävl, Guntersblum, Homberg a. d. O., Mainz, Neustadt i. O., Offenbach, Op Penherm, Sprenvlingen in Rheinhessen, Wöllstein und Worms bezogen werven. Auch sind solche von ven Großherzoglichen Handelskammern in Mainz, Worms und Offenbach) welche deren Vertheilung freundlichst übernommen haben, zu beziehen. Mit der Ausstellung sollen praktische Zwecke verfolgt werven. Ich mache deshalb besonders darauf aufmerksam, daß unpraktische Künsteleien, wie ältere Ausstellungen deren mitunter enthielten, fern bleiben sollen. , , Dagegen wirv vringenv gewünscht, daß alle Erzeugnisse der Gewerbs- uild Fabrikindustrie, welche in Handel und W a nv el' irg e nd von Bedeutungsind, durch die betr. Fabrikanten und Gewerb- treib end en zur Ausstellung gebracht werven. Ebenso erwünscht ist die Ausstellung von Rohprodukten und Halbfabn- katen, welche in der Industrie angewendet oder weiter verarbeitet werden. Darmstädt, den 1. März 1861. "Der Großherzogliche Präsident des Gewerb-Vereins: Eckhardt. Find -edition menten l fr. l „ t M > „ ird nut ns ein« bei den haben n Sen« 2 fr. 1 „ !k Post. ire Zei« urch Vie >on dem rpostfen« llbsenver ühr für g, hm- mehr Vie zu über« lcht vor« •6 Sgthum Gewerb« rzogthum z. durch n Haden, 'obungen, hm en ist, ogramme als wie cvberg, en heim, en Han- i. ; unprak« Vustrie, bewerb« )albfabri- Ftnk. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Edictaltadungen. 62) In Sachen des Friedrich Winter von Nieder-Weisel, Klägers gegen Konrad Muller XVI. von Lang-Göns, Beklagten, Forderung betreffend, wird dem unbekannt wo abwesenven Beklagten hiervurch eröffnet, daß der Klager unter vem 18. Juli v. I. eine Klage hier einreichte, worin er die Rückzahlung eines ihm am 10. September 1859 gegebenen Darlehens von 180 fl. mit 5 pCt. Zinsen von viesem Tage an und weiter als Cessto- nar des Jvh. Jacob Lenz I. zu Niever- Weisel ein von Letzterem ihm am 26. September 1859 vorgeschoffenes Darlehen von 48 fl. mit 5 pCt. Zinsen von diesem Tage an in Anspruch nimmt. Die Einsicht der Klage steht in der Registratur unterfertigten Gerichtes frei und ergeht an den Beklagten die Aufforderung, sich darauf innerhalb einer Frist von sechs Monaten selbst oder durch einen genügend Bevollmächtigten bet Meidung der Annahme des Eingeständnisses des thatsächlichen Inhaltes, sowie des Ausschlusses mit Einreden zu erklären. Weitere Verfügungen in dieser Sache werden nur durch den Anschlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht. Gießen, am 8. Januar 1861. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Bott, Stadtrichter. Stadtger.- Assessor. 311) Großhei^bgliches Hofzericht der Provinz Oberh-'ssen hat über das Vermögen des Tapeziers Äg. Feld Haus zu Gießen den förmlichen Concursprozeß erkannt und ist von dem unterfertigten Gerichte.ffiquidations- termin auf Freitag den 5. Apr.s l. I., . Vormittags 9 Uhr, anberaumt worden. In Demselben sind Forderungen jeder Art gegen-.den Cridar zur Geltung zu bringen, widrigenfalls ohne weiteres Präclusivdecret Ausschluß von der Masse erfolgt. Gleichzeitig soll in dem Termin die Güte versucht, ein Gläubigerausschuß und Massecurator erwählt werden und werden in diesen Beziehungen die nicht Persönlich erscheinenden Gläubiger, resp. durch nicht gehörig legitimirte Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger, als den Beschlüssen der Mehrheit tft anwesenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 12. Februar 1861. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Besondere Bekanntmachung. 484) Vom 10. d. Mts. an werden nachstehende Posten, wie fölgt, abgefertigt: von Gießen nach Lauterbach um . 3 Uhr Nachmittags, von Grün berg nach Homberg um 5 Uhr 45 Min. Nachmittags, von Ruppertenrod nach Alsfeld um 6 Uhr 55 Min. Abends. Frankfurt a. M., den 6. März 1861. General-Tireciion der Großherzoglich Hessischen Posten. Freiherr von S ch e l e. vdt. Wilcke. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- nnd Leihanstalt. 270) Die Schuldner der hiesigen Pfand- unC. Leihanstall, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, October, November und December 1860 verfallen sind, werden aufgefordert, in vem Zeitraum vom 18. Februar bis 16. März dieselben einzulösen oder zu prolougiren, als sonst deren Versteigerung am 22. April stattfindet. Nach fruchtlosem Ablausobigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation, noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizu- meffen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungs-Termin gegen baare Zahlung eiylösen können. Pfänder aus wöllenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werken. Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 14. Februar 1861. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Oeffentliche Aufforderung. 454) Da der Jacob Naumann aus Naunheim im Kreise Gießen von da wegziehen und in die, der Bürgermeisterei Hausen im Kreise Friedberg angehörende Gemeinde Oes, woselbst er sein Heimathsrecht, resp. seine Aufnahme als Ortsbürger erworben, überziehen will, und demzufolge den Johannes Weimer zu Naunheim ermächtigt hat, Den Erlös für sein veräußertes Vermögen zu erheben und die darauf hastenden Schuloen zu bezahlen, so werden alle Diejenigen, welche rechtmäßige Forderungen an Jacob Naumann zu machen haben, aufgefordert, dieselben bei genanntem Joh. Weimer binnen vier Wocken, von heute an gerechnet, sogewiß geltend zu machen, als sonst, nach Ablauf dieser Frist, keine Rück« sicht mehr genommen werden wird. Naunheim, Den 6. März 1861. Großherzogliches Ortsgericht Naunheim. Rühl. Die Besetzung einer Feldschützenstelle bei der Stadt Gießen. 456) Für vorbemerkte Stelle werden Melkungen bis zum 13. März d. I. auf Dem Geschäftszimmer Der unterzeichneten Be- hörDe entgegengenommen. Gießen, Den 5. März 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Zur Nachricht. 455) Der auf Den 27. März d. I. fallenDe Friedberger Markt wird, des jüdischen Feiertags wegen, erst Mittwoch den 3. April d. I. abgehalten. Friedberg, den 4. März 1861. Großherzoglich Bürgermeisterei Friedberg. P r e u ß e r. 394) Der Vicinalweg von Crumbach nach Kirchvers bleibt durch die Chausstrung desselben von heute an 4 Wochen gesperrt. Crumbach, den 26. Februar 1861. Großherzvgliche Bürgermeisterei Crumbach. I. A. : Körner, Bezirksbauaufseher. Versteigerungen. 431) Dienstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause Der Garten, zum Nachlasse des StaDtrechners Konrad Nern gehörend, als: Flur Nr. □.«ihr. 27/202 279 am langen Stein- und Schiffenberger Weg, 2. Klaffe, freiwillig, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbiettnd versteigert werden. Gießen, den 1. März 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 48'1) Dienstag den 19. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathause die dem Schreinermeister H. Hellmold II.. gehörenden Grundstücke an den Meistbietestden versteigert werden, als: Flur Nr. . RIftr. . i%92 2 1 8 Acker auf der Hohleiche, <«,. 684 „ am obersten Buch- weg, links der Chaussee, 27/85 394 Acker am Schlangenzahl, auf den Äulweg, 24/9u.j 532 Acker auf den 20 Morgen, 39/126bisl46 251 „ links des Wiesecker Wegs. Gießen , Den B-, Marz 1861. In Auftrag: C. Weidig., Ortsgerichtsmann. Holzversteigerung. Wittwe auf freiwilliges Ansuchen Ver Erben . 9 Uhr im District Buchwalv. Winnerov, am 4. März 1861. hausen: Wellen Buchen-Reisholz, u 22 fl. 54 fr. 25 5 13 H 23 16 112 Stecken 23 24 II // 17 33 II 40 37 II 5 ii H Schmiedearbeit, 2 n ii ii 6 it 11 45 . 10 II 30 1 n n „ ii ii II ---- II 457) u 130 178 25 17 7 30 30 Eichen- Aspen- Linven» Der Förster: Sänger. 5550 1150 350 525 44 Dienstag ven 12. März, Morgens 10 Uhr, Schreinerarbeit, „ Weißbinverarbeit, „ Spenglerarbeit, „ II. Feuerlöschanstalten: 5 57 1 4675 75 200 ferner die Anfertigung von ledernen Spritzenschläuchen, veranschlagt zu..... III. Bei Anfertigung eines Cavaver-Karrns: Wagnerarbeit, veranschl. zu II II II II werden in der Wohnung des Unterzeichneten 2 Bettstellen, 6 Stühle, 1 Tisch, mehrere Koffer und sonstige Geräthschaften öffentlich meistbietend versteigert. Klein-Linden, den 7. März 1861. Wilh. Jacob Holler. Wellen II IV. Herstellung einer Strecke Chaussirung nach Steinberg , veranschl. zu . . 200 V. Unterhaltungsarbeiten an den Vicinalwegen u. Ortsstraßen, veranschl. zu . 150 Cbkfß. Buchen-, Eichen-, Birken- und Fichten-Stangenholz, in 126 Stück, schlagt zu ... . Weißbinderarbeit das., »er anschlagt zu ... Spenglerarbeit das., veran schlagt zu ... . Einfriedigung der neu angelegten Obstbaumschule, veranschlagt zu ... - Fertigung 5 neuer lederner Feuereimer, veranschl. zu Maurerarbeit am Spritzenhaus, veranschlagt zu Schreinerarbeit das., veranschlagt zu .... - Weißbinderarbeit das., veranschlagt zu . . . . Pflasterarbeit das., veranschl. zu - - • • • • • Maurerarbeit an den Psarr- gebäuden, veranschl. zu . Fertigung des Gartenzauns bei dem Pfarrhause, veranschlagt zu . . . . Maurerarbeit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu Dachdeckerarbeit das., veranschlagt zu..... ■ Schreinerarbeit das., veran- Freitag den 15. d. Mts., des Vormitiags 10 Uhr, Versteigerung von Eichen-Lohrinden. 458) Dienstag den 19. März 1861, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Holzheim circa 150 Ctr. Eichen-Lohrinde au« dem hiesigen Gemeindewalve öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Holzheim, am 6. März 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Jäger. 13900 Wellen Buchen-DurchforstungSholz, | versteigert werden. ! 449) Dienstag den 12. d. Mt«., Die Versteigerung beginnt des Morgens i " **' „47 des Vormittags um 9 Uhr anfangend, kommen in dem Freiherrlich v. Rabenauv scheu Walvdistrict Burgwald bei Friebeb Arbeitsversteigerung zu Leihgestern.' 459) Montag den 18. d. MtS., des Mittags um 12 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Leihgestern nachstehende für Vas Jahr 1861 vorgesehene Bauarbeiten einer öffentlichen Versteigerung „ 48 „ 46 Arbeitsversteigerung. 482) Dienstag den 12. d. Mts. Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Gemeindehaus nachverzeichnete Arbeiten öffentlich an die Wenigst- fordernven in Accord gegeben werden, als: „ 20 „ 10 zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist auf ver Staatsstraße zwischen Lollar unv Sichertshausen in der sog. Diefenbach. Rabenau, am 3. März 1861. Der Rentmeister: W. Engel. derselben: 4 fette Kühe, wobei eine frischmelkende, 3 fette Rinver, 1 großes Kalb und 4 fette Schweine, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, gegen baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werven. Gießen, den 8. März 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. Holzversteigerung. 483) Donnerstag den 14. v. Mts., des Vormittags 9 Uhr, kommen in dem Beverner Gemeindewalve, Holzversteigerung in der Freiherrlich von Zwierlein'schen Försterei Winnerod. 448) Freitag ven 15. März l. I. sollen in ven Districten Buchwalv unv Burg: 162 Stecken Buchen-Scheivholz, Districten vordere Fuchsbau unv Burghain: Buchen-Scheivholz, in ven Districten Entenpfuhl, vordere Fuchs- bau und Mark: 29 Eichen-Baustämme von 15 bis 50 Fuß Länge und 6 bis 25 Zoll Durchmesser, 1776 Cubikfuß enthaltend, 691 Fichten Stamm- und Stangenholz von 12 bis 60 Fuß Länge und 1 bis 12 Zoll Durchmesser, 3333 Cu- bikfuß enthaltend, zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage bri der Mönchmühle, am Wege nach Geilshausen, und am zweiten Tage im Entenpfuhl, bei vem Eichen-Stammholz. Beuern, am 6. März 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. schlagt zu . . Planirarbeit am Weg nach Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Burkhardsfelden, veranschlagt zu . . . ., . 37 Chaussirarbeit mit Materiallieferung , veranschlagt zu 137 Maurerarbeit das., veranschlagt zu.....35 Steinschlagen zur Unterhaltung der Wege, veranschlagt zu.....50 Reiskirchen, am 7. März 1861. „ Prügclholz, „ Stockholz, Ravel- „ Leihgestern, Ven 4. März 1861. Großherzoglich Bürgermeisterei Leihgestern. I. A.: Gerharv, Bezirksbauaufseher. Glockengießerarbeit, veran- . 800 „ 1 480) Dienstag den 12. März, Vormittags 11 Uhr, sollen in der Behausung der Balth. Loos H o l z v e r st e i g e r u n g. 487) Montag den 11. März, von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeinvewalve, Districten Huthe, Trift und Buchholz: 322 Stecken Kiefern-Reisholz, zu Gartenzäunen sich eig- nenv, an Dr* unv Stelle versteigert werven. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee von hier nach Frankenbach, beim Wegweiser nach Crumbach. Fellingshausen, am 8. März 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Fellingshausen. Gerl ach. 97’A „ 20 „ — „ 36 „ 40 „ „ Prügclholz, Kiefern- „ Buchen-Stockholz, Kiefern- „ Buchen-Reisholz, Kiefern- „ Erlen- „ ausgesetzt werden: I. An den gemeinheitlichen Gebäuvcn: Dachveckerarbeit, veranschl. zu 16 fl. 19 kr. ..... 31 „ 24 „ 452) Gemalte Fenster-, sowie auch eine neue Art amerikanische ; Holz-Rouleaur, empfiehlt in der reichhaltigsten Auswahl und zu den billigsten Preisen Th. Brück, Kreuz, Lit. B. 98. Hiermit beehre ich mich, meinen geschätzten Abnehmern meine frisch erhaltenen achten Sämereien in empfehlende Erinnerung zu bringen, und gebe ich zugleich die Versicherung, daß ich, wie es seither der Fall war, auch für die Folge stets für pünktliche Bedienung, sowie für zuverlässige, beste Wuare, Sorge tragen werde. Theodor Loos, Neuenweg, neben Herrn Kaufmann Appel. 447) Dienstag den 12. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich auf dahiesigcm Rathhause (gelegentlich der Versteigerung veS Nern'schen Gartens) meine Gärten, mit Obstbäumen bepflanzt: a) 76 Klftr. am Selterrberg, zwischen Herrn Professor v. Ritgen unv Professor Osann, b) 57 Klftr. in der Scheppeck, neben Herrn Gärtner Schaum, einer Versteigerung aussetzen. Gießen, am 5. März 1861. Enders. Feilgebotenes. 469) Dreijährige junge Aepfel- und Birnbäumchen werden in vcr Gemeinde- Baumschule zu Holzheim billigst abgegeben. Holzheim, ven 6. März 1861. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Jäger. 492) Eine Parthie Dickwurzeln, Heu und Stroh, ein Haufen Mist, sowie eine Frucht-Fegemühle, sind aus der Hand zu verkaufen. Ehr. Wallenfels I. 477) Mehrere Paar gute Heckvögel sind nebst den Hecken billigst zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die Expeb. d. Bl. 339) Ein gutes Accordivu (Bandonion), nebst vielen dazu gehörigen Mustka- lien, ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 453) Tapeten in der reichhaltigsten Auswahl und zu den billigsten Preisen bei Th. Brück. Avis für Damen. 494) Das Neueste in Frühjahrsnrantelets und Mantillen ist bei mir eingetroffen und empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. S. Flörsheim. Borussia-Essenz! 497) Von diesem fast in ganz Deutschland allgemein eingeführten unv beliebten Getränk, dessen kräftige Wirkung und Stärkung auf Magen, Verdauungsorgane re. authentisch ist unv keiner weiteren Anpreisung bedarf, sandte ich an Se. Majestät, unfern jetzt regierenden König Wilhelm I. von Preußen, und haben Se. Majestät in Allerhöchst Ihrem Antwortschreiben geruht, Sich be- dankenv unv belobenv über mein Fabrikat auszusprechen. Den Allein-Verkauf vieser ächten Essenz, deren Erfinder und alleiniger Fabrikant ich bin, habe ich dem Herrn Ludwig Jahreis für Gießen unv Umgegend übergeben. Magdeburg, den 6. März 1861. August Franke. Mit Bezug auf vorstehende Anzeige, bemerke ich noch, daß die vorerwähnte Borussia-Essenz in Original-Flaschen ä 36, 40 und 48 fr. bis zu 1 fl. 12 fr. abgegeben wird. Ludwig Jahreis. 493) Mein «Herren - Kleider - Magazin ist für die Frühjahrssaison in allen Branchen! ans das Brillanteste ausgestattet, und treffen täglich Nouveautes bei mir ein. S. Flörsheim. 475) Neue Sendung von holländischem Laberdan, Sardellen (ganz große Sorte), Häringen, Sardinen und Anchovis, empfiehlt * L. Irrels. 490) Ich bringe meine frischen Sämereien in empfehlende Erinnerung. Louise Heimreich, , wohnhaft bei Ehr. Burkhardt in der Neustadt. Z Coaks, beste Sorte, frei auf die Eisenbahn geliefert, zu 36 fr. per Zolleentner, in größeren Parthien billiger. Frankfurt a. M., den 28. Februar 1861. Wilh. Armbruster. 476) Meinen Vorrath selbst verfertigter Möbeln, als: Glasschränke, Commoven, runde unv ovale Tische, Bettstellen, Consol- schränkchen, Rohrstühle unv Nähtischchen, empfehle ich bestens. H. Marguth. 489) Einige Malter Früh- und Spät- Kartoffeln verkauft F. Zülch. 438) Dickwurzeln werden rentner- weise abgegeben bei ___________Theodor Wortmann. 491) Das Gasthaus zum Schwanen dahier, mit großer Scheuer und Stallung für 60 Stück Vieh, ist unter vortheilhaften Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen oder zu vermiethen, und wollen sich Lusttragende an mich wenden. Ehr. Wallenfels I. 427) Dickwurzeln, per Ctr. 30 fr., sind zu haben bei H. D. Noll, auf Cer Pulvermühle. 422) Zwei große unv ein Heiner Oero- nomie-Wagen mit eisernen Achsen sind zu verlaufen. Auch sinv Dickwurzeln, sowie Heu und Stroh, rentnerweise verkäuflich abzugeben bei C. Weivig, Seltersweg. 421) Ein Garten mit einem Stück Wiese, in Cer Nähe des Fürstenbrunnens, ist auf 3 Jahre zu verpachten unv vas Nähere in der Wallthorstraße Lit. A. Nr. 118 zu erfragen. 420) Ich bin Willens, mein Wohnhaus, nebst Stallung unv Werkstätte, aus freier Hanv zu verkaufen. Frau Pugge, Seltersweg. 465) Am 1. April, als am zweiten Osterfeicrtage, findet ein Schuhmachergesellen-Ball, unter Mitwirkung des ZNusik- Corps des 8. Jäger-Bataillons zu Wetzlar, im Leib'schen Saale Statt. Anfang 7 Uhr. Indem man hierbei bemerkt, daß sich ein Jeder an diesem Balle beteiligen kann, tatet man zu recht zahlreichem Besuche hiermit freundlichst ein. Der Vorstand. 478) Ein am Niegelpfad gelegener, 234 Klftr. haltender Garten, mit einem Brunnen versehen, ist unter vortbeilhaften Bedingungen zu verkaufen. Kaufliebhaber erfahren das Nähere bei C. Nagel. Augenkranken! 1500) Das mit allerhöchster Concession belichene weltberühmte wirklich ächte Dr. Whites Augenwasser von Tr. Ehrhardt wird, n Flacon 36 fr., bereitwilligst besorgt durch die Expedition dieses Blattes. Tausende von Lob erhebenden Briefen und Attesten aus allen Gegenden der Welt sprechen über den ausserordentlich glücklichen Erfolg. 474) In dem von Liebig'schen Hause ist ein geräumiges, möblirtes Zimmer, nach der Straße gehend, zu vcrmicthen. 473) Eine Stube ist zu vermiethen bei Kaspar Weigel Wittwe, in der Neustadt. 443) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei N. Wendel. Vermischte Anzeigen Bürger-Verein. 363) An- und Ausmeldungen können bis den 16. März gemacht werden. Man beliebe vieselben bis dahin an Den Vorstand des Vereins abzugeben. Der Vor st an t. 463) Bei der am 2. März im Cafe Leib abgehaltenen musikalischen Abenvunter- haltiing wurde ein goldener Ring, gezeichnet A. L., verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen 1 fl. Belohnung an rie Exped. d. Bltts. abzugeben. V e r m i e t h u n g e n. 467) Ein nicht möblirtes Zimmer mit Cabinet, oder ein geräumiges Zimmer, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt tue Exped. d. Bltts. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 15. April beziehbar bei Theodor Loos, Sechstes Abonnements -Goneert Donnerstag den 14. d. Mts. 496) Der Herr Dionys Pruckner von Stuttgart, den wir für dieses Con- ’cert erwartet hatten, ist leider durch Krankheit abgehalten; wir werden Schritte thun, um ihn für nächstes Semester zu gewinnen. Die für diesen Winter angekündigte Mitwirkung des Herrn Kapellmeisters Bott aus Meiningen mußte unterbleiben, weil dessen Anwesenheit in Frankfurt und Gießen geradezu die Tage ves Jephtha-Concertes fiel, welches sich der getroffenen Vorbereitungen wegen nicht mehr verlegen ließ. ----------------------------------— Die Coneert - Direction — Neuenweg, Lit. B. Nr. 111 462) In meinem Hause ist Der mittler- Stock zu vermiethen und am 1. Juni bee ziehbar. I. Schäcker. 472) Ein nahe bei der Stadt gelegenes gutes Triebviertel ist zu verleihen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 435) Eine möblirte Stube nebst Cabinet ist zu vermiethen bei v. Le sch. 122) Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen und alsbalv zu beziehen bei Peter Vogt I, 464) In Lit. B. Nr. 117 auf Dem Neuenweg ist Der unterste Stock zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 468) Schöne möblirte Zimmer mit Ca» bineten sind zu vermiethen bei Georg Herbert, vor Dem Neustädter Thor. 470) Das von Herrn Hofgerichtsrath Müller bisher bewohnte Logis im Dritten Stock unseres Hauses ist anderweit zu ver- miethen und zu Anfang April beziehbar. Geh. Med.-Rath Prof. Dr. Balser's ___________________Erben.________________ 234) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei N. D. S t e r n, Wallthorstraße. 365) In meinem Hinterhaus ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen. C. H ense 1. Für Auswanderer. 285) Am 1, März anfangent, expedire ich jetzt wieder regelmäßig am 1. und 15. jeDen Monats über Bremen Durch Die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf's Seeschiff begleitet. Zu Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent: C. 2V. Dietz, am Markt in Gießen. 479) Die . Friedrich 51ru66erg'sche Schönfärberei in Rödelheim empfiehlt sich einem geehrten Publikum^im Färben von allen Arten Wollen- und L-ei- denstoffen, Bändern, Franzen, Blonden und Tarlatans, Shawls und Tuch , sowie in allen Möbelstoffen in doppelten Farben. Bestellungen werden auf das Prompteste ausgeführt und binnen 14 Tagen besorgt durch Frau Marie Balser, in Der KleinkinDerschule. 433) Meinen verehrlichen Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich mein Geschäft nach wie vor fortbetreibe. Meine Werkstätte befindet sich im Schwanen. Gießen, den 26. Februar 1861. F. Petri, Weißbindermeister. 461) Ein braves Mädchen, das mit allen Hausarbeiten umzugehen versteht und kochen kann, wird in einen kleinen Haushalt in hiesiger Stadt in Dienst gesucht. Das Nähere bei der-Exped'. dm Bltts. Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Töchter in Marburg. 406) Ein neuer Kursus in der von Herrn Dr. Buchenau und mir geleiteten Töchterschule, sowie in meinem an diese Anstalt sich anschließenven Pensionat, beginnt den 8. April d. I. Auck) bin ich nähere Auskunft zu geben bereit. Marburg, den 28. Februar 1861. 1 Katbinka Günst. I-------;.......................— 405)4 Bei herannahender schöner Jahreszeit erlaube ich mir, einem verehrlichen Publikum meine Wirth- schäft auf dem Wellershauser Hofe in empfehlende Erinnerung zu bringen. E. Pau sch. Prüfung des Gases auf dem Rathhaus. 486) Durchschnittszahl pro Februar 1861: 16 Kerzen. 495) Die Magdeburger Feuerverkcherungs - Gesell schalt, Grundkapital: Acht Millionen, Sieben Hundert und Fünfzig Taufend Gulden, hat den Spenglermeister, Herrn Philipp Zimmer in Sich, an Stelle des früheren Agenten, Herrn C. Volp in Lich, zum Agenten für die Stadt Lich und Umgegend ernannt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, Darmstadt, im März 1861, H. Hahn, General Agent der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige empfehle ich mich zur Annahme von Versicherungsanträgen für genannte Gesellschaft und bin zu jeder gewünschten Auskunft gerne bereite Lich, im Marz 1861. Philipp Zimmer, Agent der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. 498) Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt: 1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Die Zahl der Rentenversicherten beträgt dermalen 7171 mit 11,951 Einlagen und ca. 885,854 fl. Vermögen. 2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leber, gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: 1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. 3) Leibrentenversicherungcn, womit auch Wittwenrenten erworben werden können. 4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/2 pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ente 4860 betrug die Summe ter hinterlegten Gelder 959,576 fl. Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisutionsordnung Gelegenheit, aufgenomipene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) a ll mäh l ig abzutragen. Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt, beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt, im Februar 1861. Die Direktion. *) In Gießen an Herrn A. L. Balser. „ Lich an Herrn Gemeinderechner C Volp. „ Butzbach an Herrn Bürgermeister I. Z. Seippel. Die Nummern 80, 92, 94, 98 und 102 vom Jahre 1860,7 sowie die Nummern 4, 11, 12 und 13 vom Jahre 1861, des hiesigen Anzeigeblattes werden zu kaufen gesucht. Die Erpedition. 440) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereines werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurückzuliefcrn. Gießen, den 4. März 1861. Dr. Zimm ermann, Bibliothekar. 404) Strohhüte werden gewaschen und gefärbt zu den billigsten Preisen bei M, Holherg, Neuenweg. 471) Ein gesitteter Junge, der das Schreinerhandwerk erlernen will, kann bei einem hiesigen Meister in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8 Dungkalk wird in allen Quantitäten fortan unentgeld- lich verabfolgt. Gießener Gasfabrik. 500) Ein junger Mensch von rechtlichen Eltern, der im Rechnen und Schreiben geübt ist und über sein sittliches Verhalten sehr gute Zeugnisse aufweisen kann, sucht eine Stelle als Scribent. Näheres bei der Erped. d. Bltts. __________________ 501) Strohhüte werden zum Waschen und Färben, a 24 fr., angenommen und erhalten solche die neueste Fayon bei ___________ M. Heß. 488) Sonntag den 10. März 1861 spielt die Gießener Musik - Capelle im vorderen Leib'schen Locale. Anfang 4 Uhr. 466) Längere Zeit mit der Gärtnerei in Frankfurt beschäftigt, wünsche ich nun gern in der Nähe meiner Heimath Garten- Arbeit zu übernehmen und empfehle mich deshalb Solchen, welche Garten-Anlagen oder Garten-Arbeit jeder Art besorgen lassen wollen, zur geneigten Berücksichtigung. Anfragen über mich wird Herr Labroisse entgegennehmen. Caspar Becker, . aus Alten-Buseck. 502) In einen kleinen Haushalt wird ein braves Mädchen gesucht, welches alle Hausarbeit versteht- und auch etwas nähen kann. Eintritt von Ostern an jederzeit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 419) Es wünscht Jemand im Stricken und Weißzeugnähen Beschäftigung. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 460) Ein tüchtiger Branntweinbrenner sucht alsbald eine Stelle. Nähere Auskunft rrtheilt die Exped. d. Bltts. 499) Ein Klavier mittlerer Größe wird zu leihen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.______________________________________ 444) Von heute an wohne ich in dem früher Schneiver'schen Hause auf dem Neuenweg. Gießen, den 4. März 1861. P. Ruckstuhl, Dachreckermeister. 441) Ein Mävchcn, welches mit Nähen und allen häuslichen Arbeiten umgehen kann, sucht eine Stelle als Haus« ober Kinver- mädchen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Aus ) nleihen. 388) 2500 bis 3000 fl. liegen in hiesiger Stadt gegen genügende Sicherheit zusammen, oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes.______________________________ 301) 1000 fl. liegen gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Frischbäcker pi Gießen. Sonntag den 10. März. Martin Lenz am Markt. Heinrich Clemmrath auf dem Seltersweg. Karl Wallenfels II. an der Wettergaffe. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde?u Gießen. G o t t e s d i e n st. A m 10. M a r z. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Geheinier Kirchenrath L)r. Engel. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Passions - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 13. Marz, Nachmittags um 3 Uhr: Mitprediger Krug. Kopniirte. Den 3. März Johannes Artz, Ortsbürger in Lang-Göns unbzGroßherzoglicher Gendarme dahier, des Ortsbürgers und Schuhmachers, Anton Artz in Lang-Göns, ehelicher Sohn; und Anna Eiisabethe Muller, des verstorbenen Orlsbürgers, Jacob Müller in Bromskirchen, eheliche Tochter. Getaufte. Den 3. März. Dem Großherzoglichen Kammerjunker und Stadtgerichts-Assessor dahier, Friedrich Freiherrn von RotSmann, eine Tochter, Jeannette Henriette Elisabeth Auguste Wilhelmine griedericke Anna, geboren den 27. Januar. Den 5. M ä r z. Dem Großherzoglichen Kassier der BetriebSkaffe der Main-Weserbahn, Philipp Leichtweiß, ein Sohn, Karl Ludwig Otto Gustav, geboren den 28. Januar. Den 6. März. Dem praktischen Arzte, Dr. Hermann Weber II., eine Tochter, Sidonie Eloire Auguste, geboren den 10. December 1860. Beerdigte. Den 28. Februar. Karoline LooS, geborene Heil, des verstorbenen Bürgers und Bierbrauerei- Besitzers, Johann Balthasar LooS, hinterlassene Wittwe, alt 60 I. 3 M. 15 T. gestorben den 26. Februar. Denselben. Eine noch ungetaufte uneheliche Tochter von hier, alt 2 M. 12 T. gestorben den 26. Februar. Den 2. März, Eiisabethe Hedterrich, geborene Pimper, deS verstorbenen Bürgers und Putzmachers, Balthasar Hedterrich, hinterlassene Wittwe, alt 69 I. 7 M. 4 T. gestorben den I. März. Den 5. März. Otto Ludwig Wilhelm Lieblich, des. Bürgers und Mechanikus, Christian Liebrich, ehelicher Sohn, alt 5 M. 5 T. gestorben den 4. März. Den 7. März. Emilie Katharine Louise Karoline Schaffstädt, des Bürgers und Drechslermeisters, Karl Schaffstädt, eheliche Tochter, alt 2 M. 6 T. gestorben den 6. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Katholische Gemeinde. Kopulirre. Den 3. März. Ludwig Georg, Bürger und Schneidermeister dahier, ehelicher Sohn des verstorbenen Bürgers und Gärtners Johann Georg zu Ockstadt bei Friedberg; und Magdalene Georg, eheliche Tochter des verstorbenen hiesigen Bürgers und Gärtners Kaspar Georg. Fremden-Register vom 4. bis 6. März 1861. I n den Gasthäusern. Sm Rappen: Hr. Baron v. Schenck v. Hermannstein; Hr. Langer- mann, Fabrikbes. v. Höchster; Hr. Neumann, Obersstr. v. Mühlheim; Hr. Kohler, Bergw.-Jnspect. v. Klesn-Geldach; Hr. LüttgenS, Bauunternehmer v. Dillenburg; Hr. Hartmann, Oecon. v. Schlierbach; Hr. Gott- schalck, Ingen, b. München; Hr. Grobe, Prioatm. v. Leipzig; Hr. Zeising, Fabrik, v. Hannover; Hr. Lehmann, Arzt v. Bernburg; Hr. Mechlanoff, Hauptm. v. Ofen; Hr. Krumholz, Stub. v. Göttingen; Hr. Lerchner, Tapez. v. Bamberg; Hr. Berthold, Affeff. v. Aachen; Hrn. Kaust. Bath v. Leipzig, Liesemann v. Heidelberg, Chan v. Mainz, Walther v. Braunschweig, Köpfer v. Münden, Pfeihauer u. Nehmeier v. Berlin, Bauer v. Cassel, Rössing v. Hildesheim, Rother v. Mannheim, Vossen v. Neuß, Jung v. Wetzlar, Schwab v. Heidelberg, Hochmann v. Brotterode, Weil v. Carls- ruhe u. Kinzel u. Heß v. Frankfurt. Im Prinz Carl : Hr. Maywald, Lehr. v. Otterstadt; Hr. Schediwy, Dr. med. v. Königsberg; Hr. Steuer, Ingen, v. Wetzlar ; Hr. Wurm, Graveur v. Pforzheim; Hr. Adleff, Rent ». Breslau; Hr. Miffelbach, Poliz.-Beamt. v. Baden ; Hr. Scherff, Berw. v. Diesdorf; Hr. Rindler, Privatm. v. Eisenach; Hr. Hermann, Slud. v. Heidelberg; Hr. Herbig, Lederfabrik, v. Bürbach; Hrn. Kaust. Reichenbach v. Nieberthal, Boschetti v. Wien, Rosenthal v. Cassel, Neuberger v. Mainz, Rauschbeck v. Stuttgart u. Häuser v. Dresden. Im Einhorn: Hr. Fröhlich, Bergrath v. Bochum; Hr. Heinemann, Hüttenbes. v. Breslau; Hrn. Bang. Bernstein in. Fam. v. Berlin u. Siebert v. New-Iork; Hr. Graubener, Gutsbes. v. Mecklenburg; Hr. Schmidt, Hofr. v. Freiburg; Hr. Tenger, Offiz, v. Berlin; Hr. Graff, Fabrik., Hr. Hirsch, Dr. med., Hr. Brück, Agent u. Hr. Feist, Dr. jur. v. Bingen ; Hr. v. Jschakowesky, Partie, v. Warschau; Hr. Sälen, Beamt, a. Finnland; Hr. Orthey, Hüttenbes. v. d Emmershäuser Hütte; Hr. Schwa- ten, Reserend. v. Berlin; Hrn. Kaust. Schmidt v. Fulda, Rau v. Mann- heim, Eberhardt v. Erfurt, Sauermann v. Paris, Schleicher v. Neuwied, Zweuger v. Freiburg, v. Bienten v. Amsterdam, Tölplin v. Bremen, Boßler v. Stuttgart, Lennartz u. Fimedt v. Berlin, Möllinger v. Breslau, Müller v. Ludwigsburg, Schreiner v. Stettin, Fuhrmann v. Cöln u. Löter, Stein u. Stumpel v. Frankfurt. Im deutschen Hof: Hr. Berger, Handelsm. v. Freienseen; Hr. Heß, Oecon. v. Felda; Hr. Siehr, Lackirer v. Sich; Hr. Wagner, Schuhm. v. Nidda. In der Sonne: Hr. BalduS, Gastw. v. Niederscheld; Hrn. Oecon. Jost v. Endbach u. Schmidt v. Lahnberg; Hr. Weil, Tuchm. u. Hr. Zimmermann , Hutm. v. Herborn. Im Hirsch: Hrn. Handels!. Haubensack u. Grauer v. Gönningen; Hr. Weber, Fuhrm. v. Dillenburg; Hr. Böschel, Mufik. e. Preßnitz; Hr. Kühn, Fabrik, v. Kammerberg. In der Rose: Hrn. Geschäfts!. Kilian v. Liederdach, Stremer v. Lir- feld, Dörr v. Großeneiche», Stahl v. Grünberg, Holzhausen v. Buchenau, Curschniann v. Ober-Preßnitz, Müller, Lenz u. Leidig v. Grüningen, Rack v. Geißnidoa, Räber v. Queckborn u. Otto v. Biedenkopf; Hr. Schäfer, Steinh. v. Angersbach; Hr. Götz, Bergm. v. Maulbach; Frl. Scheid v. Grünberg; Hr. Knorr, Goldarb. v. Worms. In den Privathäusern. Bei Hrn. Stadt-Einnehmer Enders: Hr. Köhler, Pfarr. v. Ober- Gleen. — Bei Fr. Ferber im Hess. Hof: Hr. Bender v. Darmstadt. Geld-Cours vom 7. März 1861. Pistolen .... ditto Preußische Holl. fl. ,0 Stücke Ducaten .... 20 Frankenstücke fl. 9. 35-36 „ 9. 66-57 „ 9. 41-42 „ 5. 30-31 „ 9- 19J-20* Engi. Sovereigns Preuß. Thaler . 5 Franken-Thlr. Pr. Caff -Scheine Dollars in Gold l.- i l F 1 1 1 1 g Main-Weser-Eisenbahn-Frachtbriefe sind vorräthig und zu haben in der Brühl'schen Verlagshandlung (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.