für die Stadt und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl. PvstaufschlagS _______________2 ff- — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). JVß. 88. Samstag -en 2. November 1861. Amtlicher Theil. Betreffend: G .. m , Gießeni am 31. Drtober 1861. Die Ableistung des Verfaffungseides neu aufgenommener Ortsbürger. Das roß herzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an Einsendung der Berichte wegen der Montag den 11. November d. I. zu Gießen und Freitag den 15. November d. I. zu Lich stattfindenden Huldigung. K ü ch l e r. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Versteigerungen. Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 2417) Montag den 4. November 1861, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier nachfolgende Arbeiten, als: Fuhrenarbeit, veranschlagt zu 73 fl. Handarbeit, „ „ 3 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, ven 25. October 1861. GroWrzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. SB.: Weidig, Beigeordneter. Holzversteigerung. 2440) Dienstag den 5. November d. I., des Morgens um 10 Uhr, wird auf dem Damm des Katzbacherteichs, unterhalb dem Fürstlichen Scheuernwalv, unmittelbar am Fußpfad von Hohensolms nach Wetzlar, folgendes Gehölz meistbietend verkauft: 17 Pappelstämme von 692 Cubikfuß Gehalt, 67- Stecken Pappel- u. Weiden-Prügelh., 67- „ „ „ „ Stockholz, 6 Haufen „ „ „ Reisholz. Hohensolms, den 29. October 1861. Fürstlich Solmsische Renteiverwaltung. Münch. Verpachtung von Weiden-Nutzungen. 2480) Donnerstag den 7. t>. MtS., Vormittags 11 Uhr, soll der Weidenschnitt an dem Schleußen- canal bei Naunheim auf Ort und Stelle an die Meistbietenden verpachtet werden. Bemerkt wird, daß die betreffenden Weiden sich zu Küferarbeiten besonders eignen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Verpachtung im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, am 1. November 1861. Großherzoglichcs Kreisbauamt Gießen. _____________Holzapfel._________ 2342) Dienstag den 3. December, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause das dem Georg Heinrich Braun gehörende Grundstück, als: Flur Nr. luKtstr. 7io5u-i<>6 ^58 Acker an der Basbrücke, öffentlich versteigert werten. Gießen, den 18. October 1861. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Verh. des Vorstehers: ______C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 2436) Mit der auf den 4. d. Mts. anberaumten Bücher-Versteigerung kann erst Montag den 11. d. Mts. begonnen und ; folgende Tage, jedesmal von Nachmittags 2 bis 4 Uhr, | fortgefahren werden. — Katalage sind noch zu haben bei Chr. PH. Vogel, in der Marktstraße. Gießen, den 1. November 1861. 2441) Dienstag den 5. November, Nachmittags 1 Uhr, soll das Gemeinde-Backhaus in Steinberg auf den Abbruch an Ort und Stelle gegen I gleich baare Zahlung versteigert werden. Watzenborn, am 30. October 1861. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Maid. Feilgebotenes. 2395) Feinste weiße Offenbacher Kern-, Oel- und Harzseife, Soda, Stärke und Bläue, Stearin-Tafellichter, erste Qualität, zwei Sorten besten deutschen Gesundheits-, sowie auch Eichel- Kaffee, verkauft zu billigen Preisen und bittet um wohlwollende Abnahme Wittwe Reifen berg. Wohnhaft Seltersweg Nr. 43, bei Herrn Speisewirth Friedrich L a m p u s. 2350) Ruhr-Steinkohlen für Ofen- und Heerdfeuerung empfiehlt __________ Emil Pistor. 2439) Ein Clavier ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Eppev. d. Bltts. 2475) Mein Pelzwaaren - Lager ist auch diesmal wieder auf das Reichhaltigste in allen Qualitäten sortirt und empfehle ich solches zur gütigen Beachtung.______ S. Flörsheim. 2404) Unterzeichneter empfiehlt sein nun wieder vollständig assortirtes Lager, bestehend in: Aechter Pariser schwarzer und farbiger Näh- und Häkel-Seide, Besatzbändern, Litzen, Korvel und Gimpen, allen Sorten leinenem unv baumwollenem Zwirn, ächter englischer Strickbaumwollc, Berliner Häkelbaumwolle, allen Arten wollenem Strickgarn in schwarz, weiß, farbig und geflammt Terneaux-Wolle, weißer Eiker-Wolle; ferner eine reichhaltige Auswahl gehäkelte und gestrickte Wollewaarcn, als: Sbawls' Aermel, Capuzen u. s. w., sowie eine Parthie angefangene Schuhe, und verspricht, bei reeller Bedienung, möglichst billige Preise' C. Schulze. 2468) Ich empfehle: Eine große Auswahl neuer Bukskin-Handschuhe für Kinder, Damen und Herren. Mein wohlaffortirtes Lager in Filzschuhen und Filzstiefeln. Wollene und baumwollene Unterjacken und Unterhosen. Capuzen und Fanchons in den neuesten Fayons, von ersteren schon eine Sorte zu 1 fl. 15 fr. per Stück. Cachenez, Shawls, Halstücher, Kragen, Unterärmel rc. rc. Sämmtliche ältere Sachen werden zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. _____________________________________________________________Carl Berger, am Seltersweg. Z Das Herrenkleider - Magazin von S. Flörsheim empfiehlt: Winter-Paletots in allen Stoffen . . .x . . . . ü 9 bis 40 fl. Oberröcke von couleurtem Bukskin, englische Fayon . . . . . ä 12 bis 22 „ Hosen von den schwersten neuesten Bukskins......ä 5 bis 12 „ Westen in dem neuesten Genre......ä 1 fl. 45 fr. bis 5 „ Schlafröcke . . . . . . . . . . . . ü 5 bis 25 „ Joppen, ächte Münchener, in allen Stoffen......ü 4 bis 12 „ Joppen für Knaben . . . . . . . . . . a 4 bis 6 „ | Apotheker Bergmanns Eis-Pomade, bekannt durch ihre Eigenschaften, die Haare zu kräuseln, zu stärken und vor dem Ergrauen zu schützen, empfing unv empfiehlt in Flacons h. 18, 28 und 36 fr. ______________________________Georg Loos, Sonnenstraße. | Heinrich Bepler, Tapezier, Sonnenstraße, Lit. B. Nr. 91, empfiehlt sein Lager von gepolsterten Möbeln, Spiegeln, Vorhangstoffen, Rouleaux, Teppichen u. s. w. Auch übernimmt derselbe die Einrichtung vollständiger Ausstattungen, sowie alle in sein Fach einschlagcnde Arbeiten und Reparaturen, und verspricht reelle und billige Bedienung. Gießen, im October 1861. __________________________________________ I Heinrich Hering »us Cassel besucht am 12. und 13. November d. I. zum ersten Male den Gießener Jahrmarkt mit seinen Pelzwaaren. Verkaufslocal: Gasthof zum Einhorn, parterre. Preise fest. 2347) Aecht chinesischen schwarzen unv grünen Thee, als : feinsten Pcccoe mit Blü- then, Peccoe, Congo, Souchong, Imperial, Hysan und Gumpovder, Ceylon-Zimmet, Vanille empfiehlt_________H cb. Ferber. 2471) Bei mir sind gute trockene Braunkohlen zu verkaufen. ________Wittwe Römer, Flügelsgasse. 2392) In der Neustadt, Lit. D. Nr. 49, ist eine Violine für einen jungen Menschen zu 6 fl. zu verkaufen. 2420) Kleingemachtes Holz und Braunkohlen sind zu haben bei Friedrich Graf, wohnhaft bei Wittwe Bergmann auf dem Lindenplatz.__________________ 2430) Ein gut gehaltenes Clavier ist billig zu verkaufen bei Schmiedmeister Unverzagt. 2448) Süßen Traubenmost verzapft Johann Rinn, in Klein-Linden. 2460) Capuzen, Fanchons, Aermel in allen Sorten, Hütchen, sowie Chenille»- nctze, Coiffuren, gestrickte Kinderjäckchen, Schlawern und Häubchen, empfiehlt zu den billigsten Preisen ________________Georg Röber. 2346) Holländische und schottische Hä- ringe, das Stück von 3 fr. an, Sardellen, Schweizer und Limburger Käse, Capcr», Senf und ganz frische saftige Citronen empfiehlt Hch. Ferber. Photographie Bücher in ganz neuer Auswahl empfiehlt Georg Loos, (2449)_________________Sonnenstraße. 2453) Feine Thonwaare« in großer Auswahl bei ______________________Carl Frech. 2459) Blumen, sowie Ballkränze und Bouquets, sind wieder auf das Reichhaltigste angckommen bei Georg Röber. 2345) Ich empfehle meine vorzugsweise reingehaltenen spanischen und französische« Weine, als: Dry-Madeira, Sherry, Malaga, Portwein, Teneriffa, Muscat de Lunel, Medoc & Sh Julien, sowie die i preiswürdigsten rothen und weißen Rhein- I weine. auch in Flaschen und Schoppen, zu jden billigsten Preisen. Hch. Ferber. A mit ein Aechthc lvirksan dein u das vo Minute fä Cc ausgcze Verschö als nei gcsprun seife rü Sa eine wa für Gl« (2454; 241 Pfund Hasel- 245! und S hoch, s N von 3 Ein jede A wassert dauerh ist fern Erkält: Ein und w heit g< In zu^hai 244 Erben Löwen Das $ 24' vermie 24' miethc Rechtes Klettenwurzel-Oel, in Flaschen L 27 fr., Mit einem erhabenen R, als Zeichen der Acchtheit, bekannt als das kräftigste und wirksamste Mittel, den Haarwuchs zu befördern und das Ausfallen der Haare zu verhindern ; Fluide imperiale, das vorzüglichste Mittel, die Haare in 20 Minuten natürlich braun oder schwarz zu färben, in Etuis L. 1 fl. 28 kr.; Comprimirte Rosenpomade, ausgezeichnet für den Haarwuchs und zur Verschönerung des Haares in Blechdosen a 18 kr.; Wiener Putzpulver, in Paqueten ä 4 und 7 fr.; Glycerine Soap, als neu und bewährt für spröde und aufgesprungene Haut, und als feinste Toilettenseife rühmlichst bekannt, in Stücken ä 18 fr.; Savon de riz (Reismehlseife), eine wahre Schönheitsseife, per Stück 12 fr.; Neuer Kitt für Glas, Porzellan, Stein re., per Flaeon 12 fr.; (2454) vorräthig bei Carl Frech. 2473) Kronberger Kastanien, das Pfund zu 6 und 8 kr., italienische Haselnüsse und Tafelmandeln empfiehlt _________________L. Jahreis. 2458) Schone Zwetschen-, Pflauinen- und Sauerkirsch-Bäurnchen, 8 bis 10 Fuß hoch, sowie Winterlattig-Pflanzen, bei L. Hartmann, in der Schanz. | l'edine. von Apotheker Göbel in Poilstein. Ein neu erfundenes und bewährtes Mittel, jede Art lederne Fußbefleidung vollständig wasserdicht zu machen. Das Leder wird dauerhaft und ganz weich. Die Pedine ist somit das sicherste Mittel, die Füße gegen Erfältung zu schützen. Eine Flasche reicht vollständig */4 Jahr und wird für den Erfolg der Wasserdichtheit garantirt. In Gießen allein ächt, a Flasche 36 fr., zu haben bei Julius Wallach. 2447) Das den Schneider Seitz'schen Erben zustehende Wohnhaus in der fleinen Löwengasse ist aus freier Hand zu verlausen. Das Nähere bei Carl Faber II. Vermiet Hungen. 2472) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Jacob Noll, ____Löwengasse. 2476) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei Heinrich Plank, Neustadt. 2479) Zwei möblirte Zimmer sind bei mir zu vermiethen. K. Rahn, Lit. A. Nr. 41. 2464) Bei Frau Advoeat Wießell ist ein möblirte« Zimmer zu vermiethen. 2457) Ein kleines moblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei H. Schaffstädt, Reichensand. 2407) Eine Familienwohnung, nebst zwei möblirten Zimmern, sind zu vermiethen bei C h r. Vogt, Kirchenplatz. 2465) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Heinrich Schmall, Lindenplatz. 2400) In Lit. A. Nr. 77 ist ein möbln- tes Zimmer zu vermiethen. Carl Wallenfels I. 2332) In Lit. A. Nr. 95 am Asterweg ist ein gut möblirte« Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Auch ist daselbst ein kleiner Kochofen zu verleihen. 2466) Ein Zimmer, mit oder ohne Möbeln, ist zu vermiethen bei Heinrich Schmall, Lindenplatz. 2432) Ein möblirte« Zimmer ist zu vermiethen bei Kaufmann Münch, auf dem Kreuz. 2463) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei M. Heß, am Lindenplatz. 2317) Im Gasthaus zum Hirsch ist das von Herrn Hergenhahn bisher bewohnte Logis durch dessen Wegzug ander- weit zu vermiethen und Anfangs Januar f. I., auf Verlangen auch früher, zu beziehen. 2442) Zwei möblirte Stuben sind zu vermiethen. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes. 2429) Zwei möblirte Zimmer mit Cabi- neten sind zu vermiethen bei Joh. Friedr. Müller, Kunst- und Handelsgärtner. 2107) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bet Emil Noll, in der Löwengasse. 1980) In dem Hause des Hofgerichts- Registrator Engelbach auf dem Selters» berg sind drei möblirte Zimmer, jede« mit Cabinet, zu vermiethen. 2438) Ein möblirte« Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei Jean La ngsdorf, Neustadt. Vermischte Anzeigen. 2467t Dienstag den 5. November beginnt der zweite Monat meines Tanz-Unterrichtes. Damen und Herren, welche mit den gewöhnlichen Tänzen schon vertraut sind, können noch daran Theil nehmen. Anmeldungen beliebe man gefälligst in meiner Wohnung zu machen. ___________________________ Emilie Pietsch. Wohnungs - Beränderung. 2461) Ein hiesiges und auswärtiges Publikum benachrichtige ich hiermit, daß ich von heute an auf dem Seltersweg, Lit. C. Nr. 153, wohne. Indem ich mich in allen vorkommenden, in mein Fach einschlagenden, Arbeiten bestens empfohlen halte, werde ich stets bemüht sein, meine Kunden, wie seither, prompt und reell zu bedienen. Heinrich Schnell, Schleifer. Ziehung am 20. und 21. November. grosse Staats=flemimb ITerfoofung. 2424) Gewinne: fl. 800.000, 100,000, 50,000, 30,000, 85,000, 80.000, 15,000, 18,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2000, llTmal 1000, lllmal 300, 6333mal 100 etc. — — Bei diesen Verloosungen sind nur 28,000 Loose betheiligt, wovon 14,800 Loose Gewinne erhalten müssen ; ausserdem erhält jedes Loos, welches ohne Gewinn herauskommt, ein Freiloos zur ersten Ziehung der nächsten Verloosung. — Bei dem unterzeichneten Loose-Haupt-Depot werden die günstigsten Zahlungsbedingungen gestellt; schon gegen Einsendung von 5 11. für ein ganzes Loos, 8 11. 30 kr. für y2 Dons, 1 O. 15 kr. für ’/„ Doos werden die o» iginai-Dnnse überschickt.-- Die Ziehungslisten werden pünktlich zugesandt, und die Gewinne so gleich aus bezahlt. — — Verloosungspläne und jede beliebige Auskunft werden gratis & franco geliefert. — Man beliebe sich desshalb direct zu wenden an 1 nton Slorix^ Banquier in Frankfurt a. M. Der Betrag kann pr. Postvorschuss erhoben werden. Auch Briefmarken werden an Zahlung genommen. 3) Davon ab die im Jahr 1860 zurückempfangenen Kapitalien Summe 1860 . 21 38 15 Der Director der Spar- und Leihkasse 11) Davon ab die im Jahr 1860 zurückbezahlten Einlagen 12) Die Schulden der Kasse an Einlagen betragen also Ende 8,897 173 442 50 74 100 25 t! ff ff ff ff 1860 . e n. 37 z 33 41 z 37 3) Unterstützung an die Blindenanstalt zu Friedberg 4) Dergleichen an das Rettungshaus für verwahrloste Kinder zu Arnsburg rc. rc. 5) Dergleichen dem Gewerbe-Verein zu Gießen 4) Das Guthaben der Kasse an ausgelichenen Kapitalien beträgt also Ende 1860 368,080 5) Kassevvrrath nach Seite 28 der Rechnung 25,477 6) Liquidirte Ausstände 48 7) Guthaben an noch nicht fälligen Stückzinsen, sowie der ausgewachsenen Zinsen von 50-fl.-Loosen 6) Dergleichen für die Schullesebibliothek zu Gießen Gießen, den 30. October 1861. 1 45 402,677 13) Hierzu kommen die bis zum Rechnungsschluß nicht in Empfang genommenen Zinsen Die Gesammt-Schuiden der Anstalt betragen mithin Ende 1860 . Verglichen, so ergiebt sich Ueberschuß, als Reservefond Ende 1860 Nach der Rechnung für 1859 betrug der Reservefond . . . . Derselbe hat sich somit in 1860 vermehrt um Summe 431,584 12 . 63,503 39 Worden iss 8) Werth an Mobilien Das Gesammt-Vermögen der Anstalt beträgt mithin Ende B. Schuld 9) Die Einlagen betrugen Ende 1859 .... 10) In 1860 wurden eingelegt Auf den Grund der Statuten wurden aus den Ueberschüssen der Anstalt im Jahr 1860 an Prämien und Unterstützungen bezahlt 1) Prämien an brave Dienstboten und Gesellen, die durch Einlagen Gläubiger der Kasse geworden sind 302 fl. 54 fr. 2) Beiträge zur Unterhaltung der Industrie-Schulen Bekanntmachung. 2435) Die Rechnung der hiesigen Spar- und Leihkasse für das Jahr 1860, welche der Hauptversammlung der Vereinsmis glieder Vorgelegen hat und nunmehr an Großberzogliche Ober-Rechnungs-Kammcr zu Darmstadt zur Revision abgegeben hat folgende Resultate geliefert, welche dem Publikum in nachstehender Ucbersicht bekannt gemacht werden. ^Vermögen. fl. fr. fl. 1) Die ausgeliehenen Kapitalien betrugen Ende 1859 . .... 356,782 36 2) In 1860 wurden ausgeliehen 74,801 36 358,809 22 159,206 12 518,015 34 141,674 56 376,340 38 27 43 376,368 . 26,309 16| . 24,252 231 . 2,056 53 Habertorn. Oberhesstsche Gesellschaft für Natur- un- Heilkunde. 2469) Sitzung: Mittwoch den 6. November 1861, Abends 6 Uhr, in -er kleinen Anla -er Universität. Angekündigter Vortrag; „lieber Eingeweidewürmer."__ Bürgerversammlung im Leib sehen kleinen Saale Montag den 4. November 1861, Abends 8 Uhr. 2470) Tagesordnung: 1) Die Verwaltung des Bürgerhospitals. 2) Die Erbauung der neuen Pfarrhäuser. 3) Die Pfandhaus - Angelegenheit. I Nur l31 Gulden baar oder gegen Post-Nachnahme tostet bei unterzeichnetem Bankhause ein viertel Originalloos zu der am 12. und 13. Dccember stattfindenden Ziehung der großen Braunschweiger Staais-Gewinue-Verloostmg^ welche letztere in ihrer Gesammtheit 15500 Gewinne enthält, worunter solwe von: ev. Thlr. 100,000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 5000, 4000, 3000, 2S00, 2000, 1500, 1000. (Ganze Loose tosten 7 fl. und halbe 3 fl. 30 fr.) Die Gewinne werden in Baar durch unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. — Man beliebe sich daher direct $it wenden an Stirn Greim in Frankfurt a. M. 2481) Die älteren Herren im Turnvereili, welche gewünscht haben, in besonderen Stunden blos unter sich zu turnen, werden aus Montag den 4. November, Abends 7 Uhr, in die Turnhalle eingeladen. Der Vorstand des Turnvereins 2428) Schreinergcsellen können dauernd! Beschäftigung erhalten bei PH. Kreiling III., hinter der Kirche, 2170) Ein tüchtiger Oeconomieverwalter sucht eine Stelle. Näheres bei der Exped d. Bltts. (Hierzu zwei Beilagen.) im Sc 6 Uh lang i Daselb der in und eit ( Zeit dl so thät eines S Schulst baar Orig welche solche ev. fl. 15,0 (Gaitz silbern welche! dire 242 ein mi stattetk Exped. ereinsmit »erben iß fr. 1 i bezahlt: fr. // ,/ U u se: le nvmin, i Stun- ven auf' rein«, lucrndk Kirche walt» Exped. Beilage zu Nr. 88 des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeigen. | Die Vorlesungen Saale des Gasthauses zum Einhorn werden in diesem Winter fortgesetzt und Dienstag den 19. November, Abends 6 Uhr, eröffnet. Ueber den jedesmaligen Gegenstand besagt das vorher erscheinende Samstagsblatt und Anschlag im Saale das Nähere. Der Eintrittspreis beträgt, wie früher: für Familien-Abonnement 2 Gulden, für Abonnement einzelner Personen 1 Gulden 30 Kreuzer, für den einzelnen Abend 'a. Person 15 Kreuzer. Einzeichnungslisten werten auch diesmal in Umlauf gesetzt und sind für Diejenigen, welchen aus Versehen der mit Einsammlung der Unterschriften Beauftragten die Liste nicht zugekommen sein sollte, Karten in den hiesigen Buchhandlungen zu haben. Daselbst werden auch für die Herren Studirenden Abonnementskarten zu 1 Gulden und Einzelkarten zu 9 Kreuzer abgegeben. INE zu diesen Vorlesungen hiermit ergebcnst eingeladen wird, beehrt man sich, zugleich die Rechnung über die Verwendung der in den Wintern 185%O und 1860/6l eingegangenen Gelder abzulegen. Die Einnahme betrug im Winter 1859/6O 323 Gulden 30 Kreuzer, im Winter 18°%, 323 „ 50 „ zusammen 647 Gulden 20 Kreuzer. Ausgegeben wurde in beiden Jahren: für Wiethe des Saales und Bedienung 233 Gulden 12 Kreuzer, für Druckkosten, Karten und Apparate 69 „ 45 „ für die syrischen Christen.....50 „ — „ an unbemittelte Siudireude . . . . 148 „ 21 „ zusammen 501 Gulden 18 Kreuzer. Es war also: die Gesammt-Einnahme 647 Gulden 20 Kreuzer, die Gesummt - Ausgabe 501 „ 18 „ und bleiben als Rest 146 Gulden 2 Kreuzer. Dieser Rest ist sammt den bis zum Tage der Zahlung zu ziehenden Zinsen für Aetien der Gießener Turnhalle bestimmt und einstweilen angelegt worden. Gießen, den 2. November 1861. In Auftrag: Dr. K. Birnbaum. Da bisher schon ein Frauenverein für den Zweck der Gustav-Adolf-Stiftung in unserer Stadt bestanden hat, und in neuester Zeit ber Wunsch nach Erweiterung desselben rege geworden ist; so werden die Frauen und Jungfrauen, welche sich bisher schon so thätig an demselben beteiligt haben, wie auch diejenigen, welche sich noch beteiligen wollen, zu einer Besprechung und zur Wahl eines Vorstandes, auf fünftigen Sonntag, den 3. November, als am Reformationsfest, Nachmittags um 3 Uhr, in den oberen Schulsaal des Schulhauses in der Schulstraße, hiermit ergedenst eingeladen Gießen, den 30. October 1861. vr. Engel. G. Land mann. § Nur i'.> Gulden baar oder gegen Post-Nachnabme kostet bei unterzeichnetem Bankbause ein viertel Originalloos zu der am 20. und 21. November stattsinvenden Ziehung der großen Staats-Gewinne-Vertoosung, welche letztere in ihrer Gesammtheit mehr wie 14,000 Gewinne enthält, worunter solche von: ev. fl. 200,000,100,000,30,000, 30,000, 23,000, 20,000, 13,000, 12,000, 10,000, 3000, 4000, 3000, 2000, 1000 rc. rc. (Ganze Loose kosten 6 fl. und halbe 3 fl.) Die Gewinne werden baar in Vereins- silber-Gulven durch unterzeichnetes Bankhaus in allen Städten Deutschlands ausbezahlt, welches überhaupt Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. Wan beliebe sich daher direct zu wenden an . Stirn 86 Gretnr in Frankfurt a. M. 2422) In ein En-Gros-®efebäft wird ein mit den nöthigen Vorkenntnissen ausgestatteter Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 2437) Ein mit entsprechenden Vorkenntnissen versehener junger Mann kann eine Lehrlingsstelle erhalten bei Franz Peppler & Comp. | 2482) Dem „lieben Augustchcn" zum : dritten November die herzlichsten Glückwünsche zweier Freunde. — 2169) Ein Hofgut von 300 bis 400 Morgen wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2452) Bei der Oetoberfeier im Leib'- schen Saale wurde ein goldener Uhrschlüssel gefunden. Näheres bei der Exped. d. Bltts, 2451) Ein stuck, phil., mit Den besten Zeugnissen, erbietet sich zu Privatstunden in allen Fächern, vorzugsweise im Französischen und in der Mathematik. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 2462) Am Donnerstag Abend, zwischen 9 und 10 Uhr, wurde eine Hutschachtel verloren. Man bittet den redlichen Finder, dieselbe gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts. zurückzugeben. Gabelsberger-Sttnographen-Verein in Gießen. 2396) Unter Leitung des Herrn Lehrers Georg Müller hat sich dahier ein Verein zur Erlernung und Verbreitung der Gabelsberger'schen Stenographie gebildet, welcher in wöchentlichen Zusammenkünften Schreibe- und Leseübungen in der Aula hält und unter den Mitgliedern die gediegensten auswärtigen stenographischen Zeitschriften circuliren läßt. Der Beginn eines neuen Unterrichtscursus und der ersten Sitzung wird durch Anschlag am schwarzen Brett und in diesem Blatte bekannt gemacht. Schriftliche Anfragen und Anmeldungen können in der Ferber'schen Universitäts-Buchhandlung abgegeben werden. Der Vorstand. Nur einen Gulden und 30 Kr. baar, oder gegen Postvorschuß, kostet bei unterzeichnetem Bankhause ein viertel Origi- nalloos zu der am 20. und 21. November stattfindenden Ziehung der großen Staats - Gewinne - Verloosung, welche letztere in ihrer Gesammtheit mehr wie 14,000 Gewinne enthält, worunter solche von ev. sl. 200,000, 100,000, 30,000, 30,000, 23,000, 2mal 20,000, 2mal 15,000, 12,000, 2mal 10,000, 6000, 3000, 4000, 2000, 117mal 1000 re. rc. (Auch sind ganze Loose a 6 fL, halbe a 3 fl. zu haben.) Die Gewinne werden baar durch unterfertigtes Bankhaus ausbezahlt, welches auch amtliche Ziehungslisten und Pläne gratis versendet. Gefällige Franco-Aufträge beliebe man direct zu richten an I. W. Haas, (2444) in Frankfurt a. M. 2456) Abonnements-Billets zum Frisi- ren für Damen, das Dutzend 3 fl., für Herren, das Dutzend 2 fl. 24 kr. Ehr. Oppermann, Coiffeur. 2450) Ein braves Laufmädchen wird alsbald zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2477) Ein Mädchen, das mit Kindern umzugehen versteht, wird in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2478) Ein gebrauchter Kochofen wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Frischdäcker pi Gießen. Sonntag den 3. November. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Christian Lampus auf dem SeiterSweg. Georg Noll in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 3. November, als am Reformatio n S f e st. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags : Geheimer Kirchenrath Dr. Engel. (Collecte für den Verein der Gnstav-Adolf-Stiftung.) Getaufte. Den 19. October. Dem Bürger und Gast- wirth im Hirsch, Heinrich Becker, ein Sohn, Ludwig Christoph, geboren den 7. October. Den 27. October. Dem Bürger und Kaufmann, Karl Peppler, ein Sohn, Ludwig Friedrich Balthasar Jacob, geboren den 22. September. Den 29. Oktober. Dem Bürger und Zimmermeister, Georg Rockstuhl, ein Sohn, Ludwig, geboren den 1. October. Beerdigte. Den 27. October. Friedrich Bechlinger aus Rodheim, alt 41 I. gestorben den 26. October. Den 28. October. Margarethe Aibach, geborene Zecher, des Ortsbürgers in Lollar und Bahnftofsarbeiters dahier, Heinrich Albach, Ehefrau, alt 32 I. 11 M. gestorben den 26. Oktober. Denselben. Ein unehelicher Sohn von hier, Kart Ludwig, alt 2 I. 10 M. gestorben den 27. October. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Fremden-Register vom 28. bis 30. October 1861. I n den Gasthäusern. Km Einhorn: Hr. Schneider, Distr.-Einnehm. v. Felda; Hr. Med- hardt, Oberfstr. v. Biedenkopf; Hr. v. Reyermann, Major v. Freistadt; Hr. p. Wüstenfeld, Gutsbes v. Posen; Hr. v. Schwerzel, Oberforstmstr. v. Luremburg; Hr. Heidefus, Hüttenbes. v. d. Friedrichshütte; Hr. Aller, Compon. v. Berlin; Hr. Eisenhart, Rent. v. Amsterdam; Hr. Wagner, Banmstr. v. Saarbrücken; Hr. Hermann, Verw. v. Wehlar; Hr. Oppermann, Fabrik, v. Cöln; Hr. Götz, Regier.-Rath v. Breslau; Hrn. Kaust. Seligmann v. Ulm, Hehde v. Lippstadt, Ruhbricht v. Amsterdam, Husner v. Cöln, Bücking v. Alsfeld, Wittich v. Eisenach, Lorenz v. Vlotho, Petersen v. Dortmund, Parizza v. Mainz, Henkel v, Düffeldorf, Lindmann v. Mannheim, Wahl v. Elberfeld u. Schubach u. Breul v. Frankfurt. Im Rappen: Hr. Freihr. v. Nordeck zur Rabenau, Oberforstmstr. v. Dieburg u. Hr. Freihr. v. Nordeck zur Rabenau, Geh. Oberforstmstr. v. Darmstadt; Hr. Dueret, Privatm. v. Geneve; Hr. Peters, Hauptm. v. Brandenburg; Hr. Hacke, Gutsbes. v. Hameln; Hr. Heß, Bankbeamt. v. Gotha; Hr. Mühlerger, Obersteuerrath v. Sondershausen; Hr. Weißmann, Postmstr. v. Holzhausen; Hr. Eiständer, Ingen, v. München; Hr. Neidt, Privatm. v. Creuznach; Hr. Baron v. Heffe, Dort., Hr. v. RotSmann, Hauptm. u. Hr. v. Willich, Oberlieuten. v. Darmstadt; Hrn. Reut. Hehder v. Elberfeld u. v. Lüstenberg v. Wien; Hrn. Kaust. Mindel v. Cöln, Seim v. Fulda, Heß v. Gotha, Kluge v. Lüneburg, Schmäller v. Erfurt, Schrep v. Elberfeld, MichelSburg v. Mainz, Maier ». Cöln, Hvnske v. Göttingen, Kresting v. Brüssel, Schürmann v. Barmen, Zentgraf v. Lahr, Rau v. Kaiserslautern, Grimm v. Mainz, Gohl v. Stuttgart, Köhler v. Erfurt, Rugenberg v. Olpe u. Marburger, Fuld, Grünebaum u. Stiebet v. Frankfurt. Im prin; Carl : Hr. Schalter, Rechn.-Rath v. Golha; Hr. Haubensack, HandelSm. v. Gönningen; Hrn. Sind. Funk u. Jansen v. Aschaffenburg ; Hr. Friedmann, Partic. v. Dresden; Hrn. Geom. Strang v. Cola n. Seidel v. Mainz; Hr. v. Bertheim, Gutsbes. v. Berkheim; Hrn. Kaust. Röder u. Levyson v. Berlin, Breidenstein v. Schwabach, Bcrwald v. Basel, Birkenholz ». Vilbel u. Hertzer v. Frankfurt. , Im deutschen Hos: Hrn. Kaust. Thalebon v. Erfurt u. Mahler in. Fr. v. Frankfurt; Hrn. Fuhrt. Wagner, Will u. Kräker v. Laubach u. Rupp, Schmidt u. Seipp v. Oberlais. Im Darmstädter Haus: Hr. Bill, Privatm. v. Nauheim; Hr. Burg, Oecon. v. Ruppertenrod; Hr. Schleger m. Sohn, Mustk. v. Penz; Hr. Zimmer, Kaufm. v. Marburg. Im Nufstschen Hof: Hrn. Bergleute Battuer v. Weilburg, Bernhardt v. Stauden u. Finck v. Gurig; Hr. Brengel, Lehr. v. Kraft-Solms; Hrn. Fuhr!. Schmitt v. Burg, Theis v. Daubhausen u. Thomas v. Holzhausen. In der Sonne: Hr. Diehle, Gärtn. v. Caffel; Hr. Fischer, Fuhrm, v. Blofeld; Hr. Bodenschieber, Telegraphist v. Hünfeld. In der Rose: Hr. Hofmann, Cond. v. Passau; Hr. Reibel, HandelSm. v. Kreuznach. In den Privathäusern. Bei Hrn. Lehr. Beck: Hr. Bang m. Fr., Rend. v. Dieburg. — Bei Hrn. Balth. Rinn: Fr. Landger.-Diener Zinket v. Hungen. Geld-Cours vom 30. October 1861. Pistolen .... ditto Preußische Holl.S. 10 Stücke Ducaten .... 20 Frankenstücke fl. 9. 37-38 „ 9. 55-S6 „ 9. 43-44 „ 5. 32z-33z „ 9. 20-21 Engt. Sovereigns Preuß. Thaler . 5 Franken-Thlr. Pr. Cass-Scheine Dollars in Gold st. 11. 48-52 ", 1. 4 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.