n, rfreunb. 1860 Samstag den 12 Mai HL 38 iser Zoll, Im Grundbuche zugeschrieben dem: Bezeichnung der Liegenschaften. Namen und Wohnort der Besitzer. ?6. Thomas Eßmann in Crumbach . 1 Peter Lepper in Crumbach . . 2 itmmlebret. 3 Jost Lepper's Wittwe in Crumbach. g. >ffeln. 4 Kaspar Lenz I. von Klein-Linden. 55 ■?00| 3 dem unterzeichneten Gerichte um so gewisser r I Mittelpreis vom Malter JK Q Katharina, Ludwig Faber's Ehefrau, geb. Weigel, in Klein-Linden . . Gießen, den 5. Mai 1860. Thomas Eßmann in Crumbach. Thomas Eßmann's Ehefrau, daselbst. Margaretha Rinck in Crumbach. Peter Lepper in Crumbach. Heinrich Seibert in Crumbach. Johann Rühl in ^irchvers. Peter Lepper und Thomas Eßmann in Crumbach Pf. 20V 200 N. Darmstadt. — Grünberg. — Fr., Kaufm. l. Buchner v. t; Hr. Well- ». Dillenburg, ; Hr. Arthur, Fr. Stecken- Geschäftsm.», t),. Oecon. ». luller, Steinh. itz, Bäcker e, sein möge, besonders jn ihrer schönen einer größeren und zu Gemarkung Crumbach. Flur Nummer. 1/180.............. IX/105 11/570. VI/532. 11/32 VI/69. VI/349. VII/530. X/356. Vl/57. VII/556 VIII/109 IlI/407 1/93. 1/187. 1/438. 1/525. 1/574. 1/838. 1/931. 1/1143. 1/1146. 1/1148. II/l. II/9. 11/356. 11/515. 11/554. 11/571. 11/608. 11/619. 111/75. III/160. III/243. IV/165. V/153. V/305. VI/9. VI/36. VI/50. VI/110. /306. VI/123. VI/169. VI/337. VI/428. VI/548. VI/560. VI/596. VII/40. VII/97. VII/128. VII/156. VII/218. VII/263. V1I/273. VII/378. VH/452. VII/476. VII/623. VII/647. V11'674. VIII/76. VIII/82. VIII/190. VI1I/230. VIII/265. VIII/412. IX/91. X/183. X/188. X/305. X/416. X/519. X/541 Gemarkung Klein-Linden Flur Nummer. , VII/234 Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Edictalladungen. 1221) Die nachbenannten Besitzer der unten nach Flur und Nummer beschriebenen, im hiesigen Gerichtsbezirke gelegenen Immobilien, welche jene theils durch Erbgang, theils durch Kauf erworben haben und veräußern, oder auf ihren Namen im Grundbuch eintragen lassen wollen, vermögen theils ihr Eigenthum und theils die Bezahlung des Kaufschillings nicht urkundlich nachzuweiscn. Es werden daher Alle, welche Eigenthums- oder sonstige Ansprüche an jene Liegenschaften geltend zu machen glauben, aufgefordert, solche sogewiß binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden und zu begründen, als sonst das Eigenthum der gegenwärtigen Besitzer anerkannt, den bctressenden Verträgen die gerichtliche Bestätigung ertheilt und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. fr. 21 14 790) Die dem Freiherrn Wilhelm von § standene Grundrente im jährlichen Geldan- Sch enk zu Schweinsberg auf Hermannstein i schlage von 65 fl. 56 kr. soll mit einem ligte werden aufgefordert, ihre etwaigen in der Gemarkung Fellingshausen zustehende,! Kapital von 1186 fl. 48 kr. abgelöst Rechtsansprüche binnen zwei Monaten bei in Folge Allodification eines Erblehns ent-! werden. 1 ' „ f 7 fl. 4 4 für dre Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 kr., für Auswärtige, incl. Pvstauffchlags, 2 g. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Mu hl, v. Rots mann, Skadtrichter. Stadtger. - Assessor. Alle bekannten und unbekannten Bcther anzuzeigen und zu begründen, als widrigenfalls die Auszahlung des Ablösungskapitals an den oben genannnten Berechtigten gestattet werden wird. Gießen, den 7. April 1860. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. R o t s m a n n, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor. 2425) lieber das Vermögen des im Jahre 1754 verstorbenen Oberstlieutenant Johann Ludwig von Lingelsheim zu Hungen war im Jahre 1755 von ver damaligen Fürstlich Solms - Braunfelsischen Justizcanzellei zu Hungen der Concurs erkannt, uno in Folge davon dessen in Hungen belegene Hofraithe um 1010 fl. verkauft worden. Von diesem Kaufschillinge vatirt ohne Zweifel das schon seit langer Zeit dahier amtlich verwaltete von Lingelshei- mische Depositum, welches aus dem seit 1836 in Großherzoglicher StaatS-Schulden- Tilgungskasse zu Darmstadt angelegten Gelde von 1394 fl. 10'4 fr., den davon seither ausgewachsenen Zinsen und einem baaren Vorrathe von ungefähr 192 fl. 54'4 kr. besteht. Der genannte Johann Ludwig von Lingelsheim hatte in zwei Ehen gestanden; aus zweiter Ehe mit Dorothea Christiane Martha Sophie von Bibra waren keine Kinder vorhanden; aus erster Ehe dagegen zehn Kinver entsprossen, von welchen die vorliegenden Acten jedoch nur über den Sohn Frieorich Ludwig von Lingelsheim nähern Aufschluß geben. Derselbe, geboren am 3. August 1724 zu Hungen und ge- !storben am 15. Mai 1772 zu Fauerbach : in der Wetterau, war Oberstlieutenant im I Königlich Niederländischen Militärdienste und ebenfalls zwei Mal verheirathet gewesen. Aus erster Ehe mit einer Gräfin Solms- Utphe scheinen drei Söhne entstammt zu fein; von welchen zwei im preußischen Militärdienste in Berlin und Potsdam gestanden haben; in zweiter Ehe mit Friedericke Sophie Nolding Wittwc, geborne von Buttlar, wurde erzeugt ein Sohn Friedrich Wilhelm Theodor von Lingelsheim, nachheriger Hauptmann im Fürstlich Waldeckischen Militärdienste, welcher aus seiner Ehe mit Friedericke Margaretha Müller die jetzt noch lebenven Kinver: 1) Rcvierförster Wilhelm von Lingelsheim zu Wilvungen, 2) praktischen Arzt Dr. Karl von Lingelsheim daselbst, 3) die Caroline Förster Käkel Ehefrau zu Rhena, im Fürstenthum Waldeck, hinterlassen hat. In Gemäßheit der bereits über das Depositum in dem von Lingelsheimischen Debitwesen erlassenen Edictaüadung vom 19. Februar 1857 haben die oben unter 1. 2. 3. genannten Kinder des Fürstlich Walvecki- schen Hauptmanns Friedrich Wilhelm Theodor von Lingelsheim als Jntestaterben ihres Urgroßvaters Oberstiieutenant Johann Lnv- wig von Lingelsheim, beziehungsweise ihres Großvaters Oberstlieutenant Friedrich Ludwig von Lingelsheim, sodann ver Großhcr- zogliche Forstmeister Berthold Freiherr von. Bibra zu Darmstadt als Erbe der oben I genannten zweiten Ehefrau des Oberstlieuti- nants Johann Ludwig von Lingelsheim, einet gebornen von Bibra, auf Grund veren m Concurse ihres Ehemannes geltend gemacht!« Jllavenforderung von 400 fl. Ansprüche an das vorbezeichnete von Lingelsheimische Depositum erhoben, und sich der letztgenannt! Prätendent mit ven erstgenannten Jntestaterben des Johann Ludwig von Lingelshem laut Vergleich vom 4. November 1858 dahin vereinbart, daß jener vom fraglich!« Depositum den Betrag von 450 fl., Liest aber den Rest erhalten sollen. In Betracht, daß von den übrigen Gläubigern des Johann Ludwig von Lingelshem Ansprüche an das Depositum nicht geltem gemacht worden sind, und dieses nunmehr nach der angeführten Vereinbarung zum Nachlasse des Oberstlieutenant Johann Lud- Wig von Lingelsheim gehört, werden alle weiteren etwaigen Jntestat- und Testaments- erben dieses Johann Ludwig von Lingäi- heim hiermit aufgefordert, ihre Rechte an das fragliche Depositum sogewiß binnen neunzig Tagen, vom Tage des ersten Erscheinens dieser Aufforderung in der Dam- stävter Zeitung an gerechnet, vahier vor dm unterzeichneten Gerichte anzuzeigen und tit erforderlichen Nachweise zu erbringen, gegen- falls das Depositum den aufgetretenen Erben ausgehändigt werden wird. Hungen, am 10. April 1860. Großherzogliches Landgericht Hungen. Hensler, Eckstsrm, Landrichter. Landger.-AWr. Besondere Bekanntmachungen. Standgeld von Wochenmarkts-Gegenständen. 1149) Das Regulativ Grvßherzoglichen Kreisamts über obiges Standgeld und die einzelnen Abgabensätze bringen wir nachstehend zur öffentlichen Kenntniß und fügen dem bei, daß die Erhebung mit dem 10. Mai ihren Anfang nimmt. Gießen, den 1. Mai 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Regulativ über die Erhebung eines Standgeldes von zum Wochenmarktverkehr geeigneten Gegenständen in der Provinzialhauptstadt Gießen. Mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 9. December 1859 zu Nr. M. d. I. 15081 wird in obigem Betreffe nachstehendes Regulativ erlassen: §. 1. Der Provinzialhauptstadt Gießen ist von allen in dem beigefügten Tarife aufgeführten Gegenständen, soweit sie a"l dem Marktplatz und auf oder an der darin einlaufenven Hauptstraße bis an das nördliche Enve des Lindenpiatzes einerseits und W an das südliche Enve des Kreuzes andrerseits zum Verkaufe ausgestellt werven, die Erhebung des tarifmäßigen Standgeldes gestatt«. §. 2. Die Erhebung geschieht an dem von dem Verkäufer eingenommenen, beziehungsweise ihm angewiesenen Platze durch den dazu beauftragten, mit Legitimationsschein Großherzoglicher Bürgermeisterei versehenen Erheber, und vas Standgeld ist Von sc können, auf i ist nichts zu Erhebung der 1186' in den erfti Gießet Vel 2427) Ml N sollen auf Di Heinrich Hell stücke an den den, als: Flur Nr. UlKl 16/ 9.1 X 3< %M462 Gießen, tu Großhe In C. W 1192) Mon N sollen in dem Hauses dahier theils unbrauc als: alte Brett schlösser, W.'ibs- u Stock-Late mit Chitin Sessel, T, Wanvschrä res Oberstlieutl- ngelshcim, einer örunv men im ’ltenb gemachte« l. Ansprüche an cksheimische De- er letztgenannte nuten Jntestat« son Lingelsheirn 'ovember 1858 vom fraglichen 450 fi., Lieft n. : übrigen Glä«- ncn Lingelsheirn m nicht geltem dieses nunmehr einbarung znrn it Johann Lud« t, werden alle and Testaments« ;g von Lingkls« ihre Rechte an zewiß binnen Lüge des ersten ig in der Darm« dahier vor Lern azeigen unv die bringen, gegen« [etretenen Erben 860. Gericht Hungen. Lckstvrm, idger.-AWr. e bringen wir Gießen. Den in der . 15081 wird soweit sie ans ersetts und bis geldes gestattet n Platze durch indgelv ist aus stimmungen der ■ zu schmäler« meister« vorzu« gerichtliche Btt- aß des Straf- 7. Die zur Ausführung dieses Regulativs dienlichen Contrvlemaßregeln unv Instructionen bleiben vorbehaltlich der Oberaufsicht der Staatsbehörde dem Stadtvorstanve überlassen. Gießen, den 5. Januar 1860. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ® K ü ch l e r. Taris des Standgeldes. i i f. tv.) und // 2 ff H ff 2 1 1 1 1 2 2 4 2 8 fr. 4 „ 2 „ 1 „ 7) Eine Ente . • • • • 8) Eine Kötze oder ein Korb mit kleinerem Geflügel (Hühner, Tauben u 9) Ein Zuber, Netz oder Korb Fische .... 10) Ein Dutzend Besen ...... 11) Zehn Pfunv Butter over darüber bis zu fünfzehn Pfunv 12) Fünfzehn Pfunv Butter oder Darüber bis zu zwanzig Pfund . 13) Zwanzig Pfunv Butter oder darüber . . . 14) Ein Korb, Sack ober Schubkarren mit allerhanv Marktgegenständen 15) Ein Stand eines Händlers mit Häfner-Steingut oder Jrvengeschirr 16) Ein Stanv sonstiger Art, Ver einen kleinen Raum einnimmt Bon solchen Metualien, welche nur in kleinen Körbchen und Gefäßen, Die mit ver Han 1) Ein zwei- oder mehrspänniger Wagen mit Kartoffeln, frischem Obst, Gemüse, Zwiebeln, Weißkraut, Heu, Stroh oder sonstigen Gegenständen des Wochenmarktverkehrs, sofern dieselben wagenweise, oder vom Wagen herab verkauft werden .......... 2) Ein einspänniger Wagen, desgleichen 3) Ein großer sogenannter Lückenkorb, oder ein großer Sack, oder ein Schubkarren voll Obst . . 4) Desgleichen ein solcher voll Gemüse, Salat, Pflanzen, Zwiebeln, Kartoffeln u. dgl. 5) Eine Last, ein gewöhnlicher Tragkorb oder kleiner Sack voll desgleichen . . 6) Eine Gans ......... --------------—- id oder unterm Arm getragen werden können, auf dem Markte feilgeboten werden, überhaupt von allen Sachen in kleineren Quantitäten und von unbedeutendem Werthe, ist nichts zu entrichten, jedoch dürfen größere Quantitäten nicht absichtlich in kleinere Körbe vertheilt werden, um dadurch der Erhebung der Gebühren zu entgehen. -hlr. ff 2 „ ff jedes Welschhuhn 1186) Die Schulgelder aus den städtischen Schulen und der Realschule fürs 1. Quartal 1860 können in den ersten 8 Tagen noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, am 3. Mai 1860. Der Stadt-Einnehmer: Enders. Versteigerungen. 2427) Montag den 25. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf vahiesigem Rathhause Vie dem Heinrich Hellmold II. gehörenden Grundstücke an den Meistbietenden versteigert werden, als: Flur Nr. oKlftr. 16/192 2 1 8 Acker auf der Hohleiche, 2%i “-za 684 Acker am obersten Bachweg, 2%u10 552 Acker an den 20 Morgen, 2%5 394 Acker am Schlangenzabl, 261 Acker am Wiesecker Weg, s links, Baumstück. Gießen, den 10. Mai 1860. j Großherzogliches Ortsgericht Gießen. | In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1192) Montag den 14. 1. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hofe ves Provinzial - Arresthauses dahier verschiedene, theils überflüssig, theils unbrauchbar gewordene Jnventarstücke, als: alte Bretter, Schließketten, Vvrhäng- schlösser, eiserne Sporen, Manns-, W.'ibs- unv Kinderschuhe, Hand- und Stock Laternen, Hängelichter, eine Lampe mit Cylmver, ein rvthes Tafeltuch, alte Sessel, Tabourettchen, Fenstervorhänge, Wandschränkchen, eichene und tannene Balken, ein Geländer (Die sog. Gerichtsschranken) ic., an Den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 5. Mai 1860. Großherzogliche Criminal- und Polizeikasse Der Provinz Oberhessen. Körber, prov. Rechner. Breun Holzlieferung. 1064) Dienstag Den 15. Mai, Vormittags 10 Uhr, wird auf der Universitäts-Canzlei Die Lieferung von 450 Stecken Buchen-Scheivholz in Die Universitäts-Anstalten und das Gymnasium dahier an den Wemgstnehmenden versteigert. Gießen, am 24. April 1860. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin. Holzversteigerung. 2426) Mittwoch den 16. Mai d. I. sollen in den Freiherrlich v. Rabenau'schen Walddistrieten Burgwald und Strackeloh bei Friedelhausen nachstehende Holzsortimente meistbietend versteigert werden, als: 1 Stecken Buchen-Scheivholz, 8 „ Eichen- „ . 17'/2 „ Aspen- „ 2 „ Buchen-Prügelholz, 43% „ Eichen- „ 40 „ Aspen- „ i ! ' 'ggSg"!----- ■ LL-„......_!"i !■■■■.' 3825 Wellen Buchen-Reisholz, 2650 „ Eichen- „ 2025 „ Aspen- „ 7 Eichen-Stämme von 6 bis 18 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge, = 221 Cubikfuß enthaltenv, 20 Buchen-Stangen von 2 Zoll Durchmesser und 15 Fuß Länge, = 9 Cubikfuß enthaltend, 81 Fichten-Stangen von 1 bis 2 Zoll Durchmesser und 10 bis 25 Fuß Länge, — 36 Cubikfuß enthaltend, 8 Lerchen-Stangen von 3 Zoll Durchmesser und 20 bis 35 Fuß Länge, — 17 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Distrikt Burgwald, links Der Staatsstraße von Lollar nach Sichertshausen, in der sog. Dieffenbach. Rabenau, am 9. Mai 1860. Der Rentmeister: W. Engel. 2433) Nächsten Dienstag, den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll auf unferm Bureau Pflasterarbeit, veranschlagt zu 22 fl., öffentlich versteigert werden. Wieseck, den 10. Mai 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 2428) Die Erben des verstorbenen Groß- 45 unv 54) und „Ober den schwarzen herzoglichen Poststallmeisters Herrn Kempff Grünven" (District 55) aufbereitete Holz, sind Willens, die diesjährige Grasnutzung nämlich: ihres Gartens, am Wallthor gelegen, circa i 1 Eichen-Stamm, 15' lang und 108" drei Morgen haltend, zu verpachten. — Da sich dieses Gras theilweise jetzt schon zur Grünfütterung eignet, so können sich sofort Pachtliebhaber an den Unterzeichneten wenden, welcher alsdann nähere Auskunft ertheilen wird. Gießen, den 10. Mai 1860. I. A.: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1216) Dienstag den 15. Mai 1860, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Großen- Linden nachstehende Arbeiten, als: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 68 fl. Schreinerarbeit, „ „ Schlosserarbeit, „ „ Weißbinderarbeit, „ „ Pflasterarbeit, „ „ das Brechen, Anfahren und 11 9 45 65 Aufsetzen von 3 Cubik- Klaftern Steine, veranschl. zu 64 öffentlich versteigert werden. // // // — fr. 30 „ 48 „ — ,/ 15 „ 30 „ Großen-Linden, den 8. Mai 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen- Linden. Menges. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Königsberg. 2435) Dienstag den 15. Mai l I. sollen in den Districten Schluft, Schmidt- stadt, Neuerhaag, unterster Eulenkopf und kleiner Rotherberg versteigert werden: 9 Stecken Buchen-Scheidholz, 71 „ „ Prügelholz, 239 „ „ Stockholz, 21500 Wellen „ Reisholz, 51 Stecken Eichen-Scheidbolz, 22 „ „ Prügelholz, 43 „ „ Stockholz, 750 Wellen „ Reisholz, 13 Eichen-Stämme, = 1296 Cubikfuß enthaltend, und 2 Buchen-Stämme, = 51 Cubikfuß enthaltend. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in dem District Schluft, bei Nr. 178 des Brennholzes. Heuchelheim, den 10. Mai 1860. Großherzogliche Oberförsterei Königsberg. B i g e l i u s. Umfang, 2 Buchen-Stämme, 18 unv 21' lang und 70 unv 77" Umfang, 6 Eichen-Stangen, 3 — 4" stark, in 1 Loos, 39 Buchen-Stangen, dergl. in 5 Loosen, circa 8% Klafter Eichen-Scheitholz, „ 1 ‘/2 „ „ Knüppel, „ 7'4 „ Buchen-Scheitholz, ,,109‘/4 » „ Knüppel, „ */2 „ Weichholz- „ „ 6 „ Eichen-Stöcke, „ 3'/, „ Buchen- „ „ 7 „ Eichen-Reiser, „ 880 „ Buchen- „ und 2) aus dem Forstorte „Homberg", District 3 : circa *4 Klafter Fichten-Scheidholz, „ 30 ,, „ Reiser, öffentlich meistbietend verkauft werden. Krofdorf, ven 7. Mai 1860. -Der Oberförster. I. B.: Richnow, Oberförster-Candidat. Mühlen-Verkauf. 1119) Donnerstag den 31. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, lasse ich meine Mühle, die sog. Neumühle an der Lahn, 1'4 Stunde von Biedenkopf, nächst der Siegen-Marburger Chaussee, in der Gemarkung Friedensdorf gelegen, bestehend in schönen Räumlichkeiten, drei Mahlgängen unv einem Schlaggang, mit circa 25 Morgen der besten Güter (nach Wunsch auch ohne dieselben), unter sehr vortheil- haften Bedingungen im Local selbst freiwillig versteigern. Auf portofreie Anfragen ertheile ich nähere Auskunft. D. Kilian, Neumühle, bei Biedenkopf. Feilgebotenes. 2434) Depilatoire, unschädliches Mittel, um das Haar an Stellen, wo man selbiges nicht wünscht, zu vertreiben, per Flacon 54 fr., Fluide imperiale, das vorzüglichste Mittel, die Haare in 20 Minuten natürlich braun oder schwarz zu färben, per Fla?on 1 fl. 28 fr., Holzverkauf in der Oberförsterei Krofdorf. 1201) Am Dienstag, ven 15. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, soll zu Krofdorf im Gasthof zur Krone 1) vas in den Durchforstungs-Schlägen der Forstorte „Schottenholz" (Districten Motten - Pulver, zweckdienliches Mittel gegen Motten, für Pelzwerk, Kleider rc., per Schachtel 18 fr., Blumendünger - Pulver, für Topfgewächse oller Art, per Paquet 18 kr., vvrräthig bei Carl Frech. 1202) Brönner's Fleckenwasser, namentlich zum Wasche« der Glaye-Handschuhe, in Gläsern ä 20 und 8 fr., und in Weinflaschen b 1 fl. 45 kr., ächt bei I H. Fuhr. Bicker Wafferkalk. 2443) Bestellungen hierauf bittet man abzugeben bei Carl Jacob Herbert, Rcichensand Lit. C. Nr. 100. 2444) Französische unv deutsche Maaren, aus den ersten Fabriken bezogen, als: Cold-Cr@am, Bandoline, Vinaigre aro- matique, Extraite de Odeurs, Spring flowers, Jochey Clubb, Eau de vie de Lovande, wahrhaft achtes kölnisches Wasser u. s. w., nach allen Blumcngerüchen, ferner feine Pomade, Haar-Oele, alle Sorten Toiletten - Seife, vorzügliche Rasir- unv Zahn-Seife und alle Arten Parfümerien empfehle ich zu den billigsten Preisen. L. Kohl ermann. 2451) Der erwartete englische Alpaca- Stoff ist angckommen. W. Frank, Schirmfabrikant. Für Land - Schuhmacher. 1195) Eine Parthie alte, aber noch ganz brauchbare Stiefelhölzer und Laisten werden dahier in Lit. D. Nr. 19 billig abgegeben. 1173) Der Unterzeichnete empfiehlt sein Lager fertiger Herrenkleiber, bestehend in Lustre- und Cassenet-Röcken, Jupen, Westen und Hosen, und verspricht, bei dauerhafter und geschmackvoller Arbeit, reelle Bedienung und möglichst billige Preise. I. Loth, Schneidermeister, Brandgasse, Lit. A. 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Röder in Berlin sind für Gießen und Umgegend nur allein zu haben bei Ang. Hoffmann. N. S- Besonders empfehle ich: Zink-Federn, Nr. 6, stumpf, per Gros 1 fl. 36 fr., St. Georges, spitz und mittel, per Gros 1 fl. 12 fr., Beamten - Federn, mittel, per Gros 1 fl. 12 fr , Zink, Nr. 3, in mittel und stumpf, per Gros 1 fl. 12 fr., Adler-Federn, in extra spitz, spitz und mittel, per Gros 1 fl. 48 fr. Vermrkthung en. SÄÖ f p er / lin der \\ G- \ VerMGiessen- ...v sc\ieT1 .sW&Vxx 8 1218) Im Gasthaus zum Hirsch ist ein großer dreistöckiger separater Bau, mit Fcuerungsgerechtigkeit und besonderem Brunnen versehen, zu einem Fabrikgeschäft sich eignend, zu vermiethen. 387) In dem Kratz'schen Hause in den Neuen-Bäum sind zwei Familienwohnungen zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Nähere Auskunft ertheilen: Burk & Storck. 13) Der Hinterbau des Bapst'schen Hauses in den Neuenbäuen ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst. 2438) Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus 3 heizbaren hohen geräumigen Zimmern, Küche und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. Carl Zimmermann, Neuenbäuen. 2439) In meinem Garten kann an eine Familie, welche keine kleinen Kinder hat, oder an eine einzelne Person, eine für sich separirt bestehende, freundliche Wohnung miethweise überlassen werden. Bermann, Advoeat. 2446) Eine Familienwohnung, mit allen Bequemlichkeiten versehen, ist zu vermiethen und kann am 20. Juli bezogen werden bei L. Becker, Asterweg. 1217) Im Gasthaus zum Hirsch ist die zweite Etage, bestehend in 3 Zimmern, 2 Kammern, Küche und allen sonstigen Bequemlichkeiten, neu hergerichtet, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1194) Eine kleine Familienwohnung ist in meinem Eltern-Hause in der Löwengaffe zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Fr. Berg. 1138) Mein Wohnhaus in der Erlen- gasse, neu hergerichtet, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Carl Münch, Kreuz. 1113) Das von Herrn Posteondueteur Hahn bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann am 1. August bezogen werben. Emil Noll. 1127) Eine Familienwohnung mit einem verschließbarem Corridor, im Hinterhause, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Chr. Hellmold, Löwengasse. Vermischte Anzeigen. Z Gewerb-Verein. Samstag den 12. d. M., Abends 7 Uhr, im Locale des Gewerb-Vereins Generalversammlung zur Wahl eines zweiten Vorsitzenden. Gießen, den 10. Mai 1860. Der Vorstand. Wirthschasts-Empfthtung. 2449) Bei herannahender schöner Jahreszeit erlaube ich mir, meine Wirthschaft in empsehlende Erinnerung zu bringen. — Durch die Vergrößerung meines Saales ist es mir möglich, auch mit Besuch mich beehrende größere Gesellschaften bequem und prompt bewirthen zu können. Für gute Speisen und Getränke trage ich stets Sorge, und empfehle neben verschiedenen Weinew und stets vorzüglichem Flaschenbier, einen sehr guten Aepfelwein. Joh. Hahn, Gastwirth, in Großen-Buseck. Pistolen sch Le ß e n. 1071) Bei günstiger Witterung findet jeden Samstag Nachmittag auf der Liebiqs- höhe Pistolenschießen statt. Die Prüfung der Oberklassen in den städtischen Schulen wird 1) am Montag, den 14. Mai, Mittags um 2 Uhr, in der Knabenschule des Mitpredigers Lips, ' 2) am Dienstag, den 15. Mai, Mittags um 2 Uhr, in der Stadtmädchenschule des Mitpredigers Krug und 3) am Freitag, den 18. Mai, Morgens 8 Uhr, in der höheren Töchterschule des Mitpredigers Balser gehalten werden, und hierauf wird Mittags um 2 Uhr in dieser Schule die Schluß- seier stattfinden. Wir laden zu diesen Prüfungen freundlichst ein und wünschen, daß sie sich einer recht zahlreichen Theilnahme zu erfreuen haben möchten. Gießen, den 10. Mai 1860. Für den Schulvorstand: G. L/andmann, Pfarrer. Wirthfchafts GrSfsuung. 2441) Ich beehre mich, hiermit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich unter Heutigem die seither von der nunmehr verstorbenen E. Kliebe's Wittwe betriebene Wirtschaft gepachtet habe. Für gute Speisen und Getränke, sowie für reelle Bedienung, wird bestens gesorgt werden, und lade ich daher zu recht zahlreichem Besuche ergebenst ein. Wieseck, den 10. Mai 1860. Georg Lenz. Dreiundzwanzigster Rechenschasts - Bericht der Berlinischen Lebens - Verstcherungs - Gesellschaft. 1214) Nachdem am 28. v. Mts. die diesjährige General-Versammlung statt- gesunden hat, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Dividende für die im Jahre 1855 mit Anspruch auf Gewinn - Antheil versichert gewesenen Personen auf 16 Procent der von ihnen im Jahre 1855 gezahlten Prämien festgestellt ist und statutenmäßig bei ihren künftigen Prämienzahlungen in Abzug kommen wird. Im verflossenen Jahre wurden 570 neue Versicherungen mit 895,400 Thalern bei der Gesellschaft angemeldet, von denen 488 Versicherungen mit 762,500 Thalern zum Abschluß gelangten. Dagegen sind durch Ausscheidungen 157 Personen mit 280,600 Thalern und durch Sterbfälle 221 Personen mit 315,400 Thalern ausgetreten, so daß am Schluffe -cs Jahres 1859 überhaupt versichert waren 8560 Personen mit zehn Millionen 722,800 Thalern, wofür die Reserve auf 2,091,751 Thaler und der Gesammt-Fond auf 3,455,105 Thaler angewachsen ist. Der ausführliche Geschäfts-Bericht des vergangenen Jahres kann in unserm Büreau, sowie bei sämmtlichen Herren Agenten, in Empfang genommen werden. Berlin, den 3. Mai 1860. Direktion der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. E. Baudoum. Brose, v. Lamprecht, v. Magnus. Directoren. Busse, ' —----''General-Agent. Vorstehenden Bericht bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß der Geschäfts-Bericht des Jahres 1859 bei uns unentgeldlich ausgegeben wird und Anträge auf Versicherungen von 100 bis 20,000 Thalern jederzeit angenommen werdey, Gießen, im Mai 1860. Franz Peppler & Comp., ' Agenten der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. 1171) Ich Endesunterzeichnete bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß meine Mutter Louise, geborene Balser, Wittwe des Dachdeckermcisters Philipp Schwalb zu Gießen, nach testamentarischer Verfügung blos bas Nießbrauchsrecht des vorhandenen Vermögens ausübt und keine weitere Ansprüche vieserhalb mehr zu machen hat; ich fühle mich daher verpflichtet, dem Publikum diese Anzeige zu machen, mit dem Hinzu- fügen, daß ich für Schulden meiner Mutter nicht mehr haften werde, sie mögen auch Namen haben, wie sie wollen. Johannette Euntz, geborene Schwalb. Wohnungs-Veränderung. 1206) Von heute an wohne ich bei Herrn Heinrich Simon in der Miihl- gasse. Gießen, den 7. Mai 1860. Carl Flick, Barbier. 1223) Ein junger Mensch, welcher die Schneiderprofession erlernen will, kann auf Pfingsten bei mir in Die Lehre treten. Louis Pimper II. 2448) Sonntag den 13. Mai spielt die Gießener Musik - Capelle bei günstiger Witterung im Philosophenwal-. Anfang halb 4 Uhr. PH. Leib. Zur geneigten Beachtung- 1222) Ueber die von Herrn Doetsch veranstalteten Orgcl-Eoncerte liegt uns ein Bericht von Offenbach vor, in welchem es unter Anderm heißt: „Wir verfehlen nicht, auf bas meisterhafte Spiel , dieses gediegenen Organisten aufmerksam zu machen. Das Programm seines ersten hier stattgehabten Eoncertes war in jeder Beziehung befriedigend und die Ausführung der Orgelstücke, wie auch die der religiösen Gesänge der Frau Doetsch vortrefflich. Die Stimme derselben ist klangreich und der Vortrag zeugt von guter Schule. In der Fuge von Bach bekundete Herr Doetsch eine seltene Präcision, ebenso in den anderen Pichen und in der „freien Fantasie" verstand er es, in zarten, voll und rein erklingenden Tönen sein Instrument zur Geltung zu bringen. Mit einem Worte, er ist ein Künstler, der aller Anerkennung würdig.— Möge ihm eine solche auch in Gießen zu Theil werden." 1215) MsZ in versichert Bod schußzahlnnger binnen Monn füllung dieser Capital der ti Seit ih abgeschlossen u Die Nn jede weitere $ Gieße, Lich, auf den vorz und halte mick 2453) ii Ho von der Sä Billets z, L 24 fr., sin und Ricker. finden über B sten, zur P< A für das Q 1215) Die ■ -D-mi jnrrjf'-',): MsZgdehmeger Hagel-Weefichee««gs- WeseAschOft^ Grund-Capital: Drei Millionen Lhaler, in 600 Stück Acti'm, wovon bis jetzt 3001 Stück emittirt sind, versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. Nach- schnßzahlnngen finden nicht statt. Die Entschädigungs-Beträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Feststellung derselben voll ausgezahlt; für die prompte Erfüllung dieser Verpflichtung bürgt der bedeutende GeschLstSumsang und das Grund- Capital der Gesellschaft. . Seit ihrem sechsjährigen Bestehen hat die Gesellschaft 213,563 Versicherungen abgeschlossen und 2,010,299 Thaler Entschädigung bezahlt. Die Unterzeichneten nehmen V^sichernngs-Anträge gern entgegen, und werden jede weitere Anskuust bercitwilligst ertheilen. Gießen, Hohler, Lich, ; ten 10. Mm 1860, sC. Volp, Agenten der Magdeburger Hagel-Versicherungs-Gesellschast, zugleich Agenten der Magdeburger Feuer-Versicherungs-Gesellschast. - Auswanderer nach allen Häfen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsvcrträgen bestens empfohlen. Carl Spruek, Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen. 2453) Dienstag den 15. Mai, Abends 6 Uhr, in der evangelischen Kirche zu Gießen: Geistliches 2447) Ein Geldtäschchen, enthaltend wenige" Nlsinze, einige Postmarken und Notizblättchen, wurde dieser Tage verloren. Dem Ablieferer desselben auf dem Polizei- biireau wird eine Belohnung, mindestens ein halber Gulden, zugesichert. 2430) Ein erfahrener Reisender in Cigarren und Tabak sucht Stelle. Das Nähere bet der Exped. t. Bltts. 2437), Ein junger Mensch, welcher das Schrcinergeschäft zu erlernen wünscht, kann bei mir in die Lehre treten. Carl Zimmermann, Neuenbauen. 1224) 6 bis 8 Portefeuille-Arbeiter finden dauernde Beschäftigung. Gail L Cramer, in Wetzlar. 1132) Unterricht in den neuen und alte« Sprachen, in der Mathematik und den Naturwissenschaften ertheilt F. Trapp, Finanzaccessist, wohnhaft in den Neuenbäuen, im Balser'- schen Hause. 2454) Sonntag den 13. d. Mts.: C o n c e r t im Busch'fchen Garten, ausgesührt von dem Königl. Preuß. Musik- Corps des 8. Jäger-Bataillons zu Wetzlar. Bei ungünstiger Witterung findet dasselbe im großen Saale statt. Anfang 4 Uhr. Entree h. Person 12 fr. Familien 24 fr. Vocal- und Orgel-Concert von der Sängerin, Frau Alexandrine Doetfich und dem Organisten, P. Doetsch aus Cöln. Billets zu Plätzen im Schiff der Kirche, a 36 fr., sowie solche auf die Emporbühne, 24 fr., sind zu haben in den Buchhandlungen der Herren Roth, Heinemann und Ricker. "Auswanderer finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglichsten, zur Pafsagierfabrt eigens erbauten und eingerichtete«, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen nach allen Häfen Amerikas und Australiens durch die für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur Z. LrMÄert Wittwe zu Gießen, bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus. 1187) Große gußeiserne Kessel, welche auch fehlerhaft sein dürfen, werden zu kaufen gesucht. I. W. Küchel, in Butzbach. 1193) Einige perfeete Köchinnen werden gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Das Nähere ist zu erfragen bei Frau Schneider, Verdingen». 1189) Ein gebildetes Frauenzimmer, von sanftem zuverlässigen Charakter, nicht unter 20 Jahren, welches sowohl in feinere« Arbeiten erfahren, als auch alle vorkom- mcnten häuslichen Arbeiten, namentlich auch das Kochen gründlich versteht, und sich denselben bereitwillig unterziehen will, kann bei einer einzelnen älteren Dame eine gute Stelle erhalten. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. r. Bltts. 2440) Nächsten Mittwoch, als am Himmelfahrts-Markt, findet £anj - Musik statt bei Louis Noll, in der Pulvermühle. 2442) Alle Fleisch- unv Gemüse-Arten werden, unter Garantie des Gerathens, in Blechdosen so conservirt, um sie Jahre lang aufbewahren zu können, durch E. Meier, Spengler, am Seltersweg. Frischbäcker ;u Gießen. Sonntag b en 13. M ai. Emil Noll ans der MäuSburg. Jacob Vogt in der Wallthorstraße. Heinrich Plank in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Giessen. Gottesdienst. Am 13. Mai. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel, Nachmittags: Pfarrer Landmann. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Gottesdienst a m H i m m e l f a h r t S l a g e. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Kopuliere. Den 5. Mai. Georg Martin Jacob Koch, Bürger und Schneidermeister dahier, des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters, Georg Anton Karl Koch, ehelicher Sohn; und Anna Katharine Becker, des Bürgers und DachdeckermelsterS, Konrad Jacob Becker in Battenberg, eheliche Tochter. Den 10. Mai. Friedrich Ludwig Ernst Karl Völker, des Großherzvglichen Hofgerichlsraths, August Völker dahier, ehelicher Sohn, Großherzog- licher Finanz - Accefsist zu Darmstadt; und Julie Friederike Marie Völker, des verstorbenen Groß- berzoglichen pensionirten Gymnasiallehrers, Dr. Karl Völker dahier, eheliche Tochter. Getaufte. Den 6. Mai. Ein unehelicher Sohn, Martin Karl Emil Ehristian, geboren den 3, April. Denselben. Dem Burger und Schreinermeister, Andreas Bärrn, eine Tochter, Wilhelmine Friederike Philippine Luise, geboren den 8. April. Denselben. Dem Bürger und BahnhofS- arbeiter, Christian Dörr, ein Sohn, Martin Theodor Julius, geboren den 13. April. Beerdigte. Den 5. Mai. Marie Katharine Paul, gebo- »renc Zinßer, des verstorbenen Ortsbürgers und BlaufärberS, Philipp Paul in Beuern, hinterlassene Wittwe, alt 58 I. 11 M. 9 T., gestorben den 4. Mai. 5Men 6. M a i. Ludwig Wißmann, Dienstknechl aus Morushausen, alt 43 I., gest. den 4. Mai. Den 7. Mai. Heinrich Ran. Ortsbürger zn Wieseck, alt 59 I. 10 M., gestorben den 6. Mai. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Fremden-Register vom 7. bis 9. Mai 1860. I n den Gasthäusern. Im Prinz QEarl : Hr. Happel, Oecon. v. Wiesbaden; Hr. Cavallo, Partie, v. Prag; Hr. Wiidmann, Tech», v. Heidelberg; Hr. Wollhausen, Commiss. v. Erfurt; Hr. v. Lamort, Rittmstr. u. Mainz; Hr. Thywissen, Legat.-Rath v. Halberstadt; Hr. Halm, Affess. v. Münster; Hr. Sondermann, Psarr. v. Schönau; Hr. Neubauer, Fabrik, v. Crefeld; Frl. Schramm v. Dillenburg; Hr. Zitzmann, Bergbeamt. a. Westphalen; Hr. Scheilhorn, Gutsbes. v. Osterburg; Hr. Frantzius, Dr. mcd. u. Haag; Hrn. Kaust. DreSler v. Frankfurt, Carnick u. Liebmann v. Mainz, Kuntz v. Herborn, Zemsch v. Augsburg u. Morwitz ». Bautzen. Im Kappen : Hrn. Direct. Ludwig v. Darmstadt, Fleitmann v. Iserlohn u. Henrici v. Dörzbach; Hr. Herz, Sind. ». Darmstadt; Fr. HooS v. Dillenburg; Hr. Alberti, Jnspect. v. Frankfurt; Hr. Fritz, Stallmstr. v. New-Vork; Hrn. Kaust. Lerig r. Nancy, Schneider u. Reinhardt v. Cöln, Hainze a. Bayern, Feldmacher v. Mannheim, Müller v. Bensheim, Dietrich v. Elberfeld, Zimmer v. Fürth, Remmele v. Graz, Falck v. Cre- selb, Engelbach v. Erfurt, Biermann v. Carlshafen u. Meyer v. Frankfurt. Im Einhorn: Hr. Schmidt, Bergw.-Verw. v. Weilburg; Hr. Jäger, Reut. v. Ingelheim; Hr. Dötsch, Orgelb. v. Cöln; Hr. Wittmann, Jnfp. v. Magdeburg; Hr. Klump, Oecon. v. Wolferhof; Hrn. Kaust. Auchs v. Würzburg, Rust v. Offenbach, König v. Erfurt, Stern v. Odenkirchen, Maier u. Broch v. Aachen, Günther v. Ravensburg, Kröby u. Merlin v. Cöln, Riedel, Vogel u. Wolf v. Coblenz, Horsch v. Düsseldorf, Bauer v. Bingen, Herfeld v. Nürnberg, Hillger v. Elberfeld , Weimann u. Bender v. Berlin, Baumann v. Deutz, Wagner v. Mannheim, Moß v. Bonn, Storch v. Bornheim, Fischer v. Aschaffenburg, Seibel v. Darmstadt, Fuloa v. Offenbach u. Ludwig, Rosenthal u. Oppenheimer v. Frankfurt. Im dmtschm Hof: Hr. Steinhäuser, Gerb. u. Hr. Christensen, Bierbr. v. Friedberg; Hr. Älbach, Stnd. v. Lich; Hr. Schnlte, Archit. v. Altenhof ; Hr. Firkelsen, Dtal. v. Wvrmg. In der Sonne: Hr. Jüngst, Rothgerb. v. Herborn; Fr. Schleh v. Urberach; Hr. Baldns, Gastw. v. Niederscheld; Fr. Roth v. Wetzlar; Hrn. Mefferschmiede Krebs, Schmidt u. Horst v. Ober-Ohmen; Hr. Ruser, Kaufm. v. Karlöberg; Hrn. Fabrik. Stohr v. Schotten u. Sehrt v. Grun- berg; Hr. Müller, HandelSm. v. Hättenhansen. Im Hirsch: Fr. Reis u. Fr. Siegel v. Andreasberg; Hr. Schmidt, Cond. v. Landshut. In der Bose: Jungfer Euler v. Beuern; Hr. Würzborger, Rabb. v. Garbenteich; Hrn. Fabrik. Raab v. Offenbach u. Arzt v. Michelstadt; Hr. Bröcker, GeschäftSm. v. Gladenbach. Im Nusfischen Hof: Hr. Hettmer, Thelegr. v. Wittenberg; Hrn. Fuhrt. Haus u. Weber v. Dillenburg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Barbier Kvhlermann: Frl. Adam v. Alzey. — Bei Hrn. Joh. Hohmeier: Fr. Hohmeier u. Frl. Rockel v. Hannover. — Bei Hrn. Metzgermstr. Ed. Sack: Frl. Dippel v. Neuhof. Wasser wärme der Lahn. Mittwoch den 9. Mai 11% Grad. Donnerstag „ 10. „ 12 „ Freitag „ 11. „ 12% „ L. C. Rübsameil, Schwimmlehrer. Main-Veser-Eifenbahn-Frachtt»riefe sind vorräthig und zu haben in der G D. Brühl'schen Verlagshandlung, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buchdruckerei. St« Erscheint wöchentl 2 ff. — Auswär Edie Gerichtli 1277) lDi der des dahie verstorbenen E. terlaffenschaft - Ueberschuldung scheint. Es werden des verstorbene! gefordert, bei so gewiß binne an dessen Nad bei Abschluß d in keiner Weis den kann. Gießen, am Großherzo Muhl, Stadtrichtei O e f f e n 1255) In delsmanns I o Hausen, Klägei Hilberg von > Hausen, jetzt un klagte wegen hys auf den Antrag hiermit öffentlic trag res eestern runz von der i Forderung aus der 1841 noch 4 Hlr. mit Zit dieses Jahres a des Verkaufs d bei der früheren versehen n cht zi Pfandes gebeten dieses Jahres, Eingeständnisses Zugleich solle tuell der Verkar der auf den Nan ten in Ockersha