L8AA. Samstag den 23. Juli M SN Gießen am 21. Juli 1859. n. 11. 30-31 Gießen, am 20. Juli 1859. (1543) offeln. Gießen, am 20. Juli 1859. fr. Pf. jl. 40 r 200 2 40 200 -- 200 -- 5 40 2 200 Mittelpreis vom Malter 2. 20-20| 1. 45-454 Art. 147. Stroh, unauSgedroschenes Getraide, Heu, Grummet, tiirrcr unbereiteter Hanf und Flachs, dürre Streumittel und dergleichen leicht entzündliche Gegenstände dürfen unter freiem Himmel zum Zwecke längerer Aufbewahrung in größerer Menge, bei Vermeidung einer Strafe von einem bis fünf Gulden, nicht anders als in einer Entfernung von hundert Fuß von jedem nicht feuersicher gedeckten, fünfzig Fuß von jedem feuersicher gedeckten und mit einer Feuerung versehenen, endlich dreißig Fuß von jedem andern feuersicher gedeckten Gebäude, aufgeschichtet werden. Art. 148. Die im vorhergehenden Artikel bezeichneten Gegenstände dürfen in größerer Menge in der Regel nur in solchen Gebäuden aufbewahrt werden, in welchen sich keine Feuerstellen befinden. Nur in dem Falle, wenn Jemand aus Mangel an Raum genöthigt ist, jene Gegenstände in einem Wohngebäude, worin nur gewönliches Ofen- und Küchenfeuer unterhalten wird, aufzubc- wahren, ist dies gestattet. In einem solchen Falle dürfen jedoch jene Gegenstände weder an Stellen, wo gewöhnlich mit freiem Licht auf- und abgegangcn wird, noch in Küchen, und müssen stets in einer Entfernung von drei Fuß von Schornsteinen und Feucrstellen aufbewahrt werde». Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften viescs Artikels werden mit einem bis zehn Gulden bestraft. Vorstehende Bestimmungen finden auf die Gebäuve und Räume keine Anwendung, in welchen die darin befindlichen Feuerstellen bleibend außer Gebrauch gesetzt sind. Art. 149. Innerhalb der Wohngebäude dürfen größere Vorräthe von Holz und anderen Brennmaterialien nur in einer Entfernung von drei Fuß von Schornsteinen und Feuerstellen aufbewahrt werden. Mit Rücksicht auf die Localverhältnisse — enge Straßen, Häuser mit Strohdächern — kann jedoch durch localpolizeiliche Reglements die Aufbewahrung größerer durch diese Reglements zu bestimmender Vorräthe von Holz innerhalb der Wohngebäude ganz untersagt werden, sowie es auch der Polizeiverwaltungsbehörde überlassen ist, die Quantitäten, über welche hinaus größere Vorräthe von Holz in den Höfen der Städte und r n. Frl. Balser t. v. Grünberg. - ’M, Frl. Schmig pp: Fr. Lbers. 'ich: Frl. Bert- -chmibt, KreiSr. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Großhcrzvgliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Zu Nr. K. -G. 5379. Betreffend: Beurlaubungen zur Unterstützung bei den Ernvtearbciten. Das Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 ft., für Auswärtige, inel. Postaufschlags, l'jl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile, oder deren Raum, 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellen!orm werden doppelt berechnet- an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Auf Verfügung Großherzoglichen Kriegs-Ministeriums vom 18. d. Mts., zu Nr. K. M. 9662 benachrichtigen wir Sie, daß die Anordnung in unserem Ausschreiben vom 13. d. Mts., wonach die Vorschrift des §. 4 der „Verordnung über das Verhalten der Civilbehörden in Bezug auf die beurlaubten Soldaten" Beschränkungen erhalten hat, auf Allerhöchsten Befehl wegen veränderter Verhältnisse wieder aufgehoben worden ist. Diese Verfügung ist auf sämmtliche Beurlaubte anzuwenden. K ü ch. l e r. lann noch eint I dauernde lusgabestunden Ibis 8 Uhr l>9. | Küchler. I lim Englischen, huf Verlangen | Fr können noch sikhmcn. Das tts. Bekanntmachung. Bei der anhaltenden heißen Witterung sehen wir uns veranlaßt, die hinsichtlich der Aufbewahrung feuerfangender Gegenstände bestehenden polizeilichen Bestimmungen nachstehend wiederholt zur allgemeinen Kenutniß zu bringen. Bekanntmachung. Es wird hiermit wiederholt znr Kenntniß des Publikums gebracht, daß das Baden in der freien Lahn bei Gießen nur an der eingefaßten und mit Pfählen bezeichnete» Stelle und nur mit Gebrauch von Badehosen erlaubt ist. Wer außerhalb der bezeichneten Stelle in der freien Lahn badet, verfällt in eine Strafe van 30 fr. bis 3 st. sider, Gastw.». |fe,t i Hr. Freust" t Hr. Jtraft Hrn. Handelst für die Stadt und -en Kreis Gießen geschlossenen Dörfer von Gewerbtreibenden, d. h. solchen, die mit Holz, Torf u. s. w. handeln, oder zu ihrem Gewerbe gröbere Mengen Brcnnmaterialtcn gebrauchen und anfbewahren müssen, nicht aufbewahrt werden dürfen, und die Entfernung von Wobn gebauden zu bestimmen, unter welcher sie nicht nievergelegt werden dürfen. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Artikels und die in Folge dessen erlassen werdenden Localreglements werden mit einem bis zehn Gulden bestraft. Bekanntmachung. Die nachstehend abgedruckten Bestimmungen der Verordnung vom 4. April 1856 werden mit dem Bemerken wiederholt ver- öffentlicht, daß Zuwiderhandlungen nach Art. 152 des Polizeistrafgesetzes mit 1 bis 10 fl. bestraft werden. Gießen, am 20. Juli 1859. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. 1. Kaufleute, welche Streichfeuerzeuge im Kleinen verkaufen, müssen den in ihren Läden zum Verkaufe aus der Hand bestimmten Vorrath in feuersicheren Gefäßen, mit gut schließenden Deckeln versehen, aufbewahren. 8- 3. Der Gebrauch der Streichfeuerzeuge in Ställen, Scheunen, Seiler-, Schreiner-, Küfer- und Zimmermanns-Werkstätten und überhaupt an solchen Orten, wo leicht feuerfangende Gegenstände, zum Beispiel Hanf, Flachs, Werg, Holz, Stroh, dürres Laub rc., sich befinden, ist verboten. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 1557) Die am 15. d. Mts. fällig gewesenen Pachtgelder von verliehenen städtischen Triebvierteln können in den ersten 8 Tagen — ohne Kosten — zur Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, am 21. Juli 1859. ' Der Stadt-Einnehmer: ' Enders. Verlegung des Gießener Jahrmarktes 1550) Der im Landkalendcr auf den 9. und 10. August d. I. angekündigte Jahrmarkt ist wegen der jüdischen Feiertage auf den 2. und 3. August 1859 verlegt worden, was hiermit zur Kenntniß des handeltreibenden Publikums gebracht wirr. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieß im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen. Gießen, den 20. Juli 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerungen. A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. 1545) Dienstag den 26. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen die zur Reaulirung des Lahnufers an der Naunheimer Gemeindewiese, der sogenannten Niederweiv, erforderlichen Arbeiten , als: 1) Erdarbeit, veranschl. zu 577 fl. 41 fr. 2) Versteinung, „ „ 108 „ 24 „ auf Ort und Stelle an die Wenigstneh- menden öffentlich versteigert werden. Gießen, am 20. Juli 1859. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. _________ Holzapfel._________ 1554) Donnerstag den 28. Juli 1859, Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen in dem Hause des Bäcker Carl Noll auf dem Marktplatz allerlei Hausmobilien, ein Oeconomie-Wagen und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 21. Juli 1859. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. W e i d i g, Ortsgerichtsmann. Die Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 1539) Montag den 25. Juli 1859, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstforvernden vergeben werden, als : Vie Anfuhr und das Verbreiten von 13,8 Cub.-Klftr. Lahnkies auf den Wismarer Weg, veranschlagt zu 92 fl. 27z kr. die Anfuhr von weiteren 4 Cub.-Klstrn. Lahnkies ebendahin, veranschlagt zu 34 „ — „ das Messen und Verbreiten dieser 4 Cub.-Klftr. Lahnkies, veranschlagt zu... 6 „ — „ Gießen, den 18. Juli 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________D. E b e l. 1546) Künftigen Montag, den 25. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Geschäftslocal der unterzeichneten Behörde folgende Arbeiten und Lieferungen, als: 1) Liefern und Versetzen von 180 Cubikfuß Abweisern von Lung- steinen, veranschl. zu . . . 150 fl. 2) Lieferung von circa 24 Stück Placatepfählen von Eichenholz, veranschl. zu......156 „ an den Wenigstnehmenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen , öffentlich versteigert werden. Gießen, am 19. Juli 1859. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. ____________Holzapfel. Versteigerung von Pflasterarbeit. 1544) Dienstag den 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll im Rathhause zu Her mann st ein die Umpflasterung von Gossen an der Staatsstraße daselbst, veranschl. zu 96 fl. 15 fr., an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen, den 20. Juli 1859. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Die Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 1528) Montag den 25. Juli 1859, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier nachfolgende Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als: die Chaussirung einer Schneiße, veranschl. zu.....36 fl. — kr. die Herstellung von Durchlässen , veranschl. zu . . 40 „ — „ die Fertigung von Gräben, veranschl. zu.....95 „ 24 „ die Lieferung von 25 behauenen Lungfteinen, 2' 5" lang, 8" breit , veranschl. zu . 42 „ 30 „ Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Arbeitsverstcigeruug. 1561) Montag den 25. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Staufenberg nachfolgende Arbeiten öffentlich an die We- nigstnehmcnden versteigert werden, und zwar: das Graben und Ausmauern eines Brunnens, veranschlagt zu . . . . . 123 fl. 20 kr. das Pflastern um diesen Brunnen, veranschlagt zu 20 „ — n Voranschläge und Bedingungen werden im Termin eröffnet. Staufenberg, am 20. Juli 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. I. A. : L. Hahn, Bczirksbauaufseher. 1555) M Nachr sollen in der Freiherrn v allerlei Ha schneivmasch Ohmfässer, Fenster, th eisernen Rc Schloß, fi Latten, ge steigert wei Gießen, ( 1564) D soll in der die Hafer-L haltend, t 15 bekannt Essen t Herren in Fra sich an thmn a wasser. Jndust nicht n in Frai daß ic und n „Ludw V 1234) Hallett nem Haus miethen n 1568) schen Hat weit zu Louis $ 1556) miethen bei 1489) mit versc miethen t 723) Möbeln, erbe größere von Wohn- riften dieses verholt der. s der Hand -Werkstätten roh, dürres In können mer: >er Staatsfl. 15 fr., gert werden. rmt Gießen. beiten bei Z59, r, er nachfol- stnehmenden )6 fl. - fr. 15 „ 24 „ 12 „ 30 „ tret Gießen. r u n g. ts-, Staufenberg an die We- , und zwar: 3 fl. 20 fr. JO „ — n jen werden 859. i-raufenberg. scher. 1555) Montag den 1. August, Nachmittags 2 Uhr anfangenv, sollen in dem Hofe des Großh. Forstmeisters, Freiherrn von Buseck auf dem Seltersweg, allerlei Hausgeräthe, wobei eine Hecksel- schneivmaschine, 6 bis 8 Halb- und Viertel- Ohmfässer, ein altes Clavier, 10 Mistbeet- Fenster, theils mit Holz- und lheiis mit eisernen Rahmen, ein Hofthor mit gutem Schloß, sowie ein Garten-Spalier von Latten, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 21. Juli 1859. In Auftrag: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1564) Donnerstag den 28. Juli, Abends 8 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn L. Herbert die Hafer-Ernvtc von einem Acker, 255 Klftr. j haltend, unter der Hardt gelegen und deri Neustädter Schäfereigesellschaft gehörend, an den Meistbietenden versteigert werden, wozu einladet: ________Der Vorstand. Feilgcdotenes. 1521) Belgische« Obsthonig, 8 und 10 fr. per Pfund, Bienenhonig und ächten Zucker - Syrup empfiehlt L. Jahreis, am Marktplatz. 1562) Fliegenpapier bei ____________A. Balser, Buchbinder. 1567) Ein neues Kinder-Chaischen, mit Druck-Fevern und Verdeck, ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1517) Gestreifte Hemden und Ärbeits- Kittel, Sommerhosen - Zeuge und fertige Hosen, sowie alle Sorten Kittelzeuge und fertige Kittel, bei August Haubach, Mäusburg. 1532) Feinste Limonade - Essenz empfehlen Echternach & Haustein. 1540) Eine gebrauchte, sich noch im besten Zustande befindliche, 6 bis 7 pserdckrästige Dampfmaschine, die sich zum Betrieb eines Mahlwerks eignet, steht bei mir zu verkaufen, und wird eine solche Dampfmühle bei dem so oft eintretenden geringen Wasserstande den Unternehmer reichlich befriedigen. Die Dampfmühle kann innerhalb 5 Wochen in Betrieb gesetzt werden. Gg. Nenzel. 1551) Bohnen- und Gurkenfäßchcn, Bütten u. s. w-, sowie auch alle anderen Küserwaaren, sind stets vorräthig bei Wilhelm K o h l e r m a n n, in der Neustadt.________ 1547) Aechtfarbige gesteppte Kattun- Couverte empfehlen in Auswahl Gebr. Heß, Kreuz, Nr. 190. Indwigsbrmmen - Mineralwasser. 3553) Dieses Mineralwasser, welches in allen Weltqegenden als ganz vorzüglich bekannt ist, hat die gute und der Gesundheit zuträgliche Eigenschaft, daß es bei dem Essen genossen werden kann, ohne daß es Unbequemlichkeiten verursacht, worüber die Herren Geh. Obermedic.-Rath Di. F. H. Kopp in Hanau, Geh. Hosrath Dr. SNebel in Frankfurt a. M., Staatsrath Dr. Hufeland in Berlin und viele andere Aerzte sich auch ausführlich ausgesprochen haben. Dasselbe besitzt einen ungewöhnliche Nelch- thum an Kohlensäure, und übertrifft darin die bis jetzt in hiesiger Gegend bekannten Mmeral- waffer. Noch füge ich zur Kenntniß des Publikums bei, daß in der offentuchen Industrie-Ausstellung in Paris das Ludwigswasser, nach vorhergegangener Prüfung, nicht nur zugelassen, sondern dem Agenten der Verwaltung für die Einführung desselben in Frankreich sogar die Ehren Medaille zuerkannt wurde. — Schließlich bemerke ich noch, daß ich meinen Bedarf von Ludwigswasser stets direct, und folglich stets frisch, und nur in Krügen, mit dem Namen „Lndwigsbrnnnen" und dem Stopfenbrand „Ludwigswasser", beziehe.__________________________ 2 u dwig Iah reis. V e r m i e t h u n g e n. 1234) Die durch den Wegzug der Frau Hallett frei werdende Wohnung in meinem Hause am Markt ist anderweit zu ver- miethen und gegen Ende Juki beziehbar. ___________________I. G. D. Bapst. 1568) Das untere Logis im Stamm'- schen Hause vor dem Wallthor ist ander- weit zu vermiethen und das Nähere bei Louis Petri auf dem Asterweg zu erfahren. 1556) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei Jacob Roustadt. 1467) In Lit. C. Nr. 25 auf dem Seltersweg sind zwei Wohnungen zu vermiethen und am 18. August beziehbar. Hermann Dietz. 1558) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei H. Baum Wittwe. 680) Das Logis in dem Hintcrhause der Sund heim'schen Hofraithe auf dem Reichensand, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller re., ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. D o r n s c i f f. Vermischte Anzeigen. 1489) Der dritte Stock meines Hauses, mit verschließbarem Corridor, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Ph. Lampus, an der Post. 723) Zwei Stuben, mit oder ohnei Möbeln, sind zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. ; 1559) Am verflossenen Samstag Abend ist auf dem Brand eine goldene Bröche verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben.____________ 1565) In meiner Scheuer kann gedroschen werden. I. Jughardt. Geschäfts-Anzeige. 1549) Ich beehre mich, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mich dahier als Sieinpeckermeister etablirt habe, und wird daher mein Bestreben besonders dahin gerichtet sein, das mir zu Theil werdende Zutrauen durch gute und dauerhafte Arbeit auf das Beste zu rechtfertigen. — Zugleich erlaube ich mir, auf meine neu errichtete Niederlage von allen gangbaren Sorten Dachschiefern aufmerksam zu machen, welche ich, wie auf den Brüchen selbst, abzugebcn im Stande bin. Bestellungen hierauf beliebe man gefälligst in meiner Wohnung abgeben zu wollen. P. Ruckstuhl, Steindeckermeister, wohnhaft im Gerhardt'schen Hause in der Mühlgasse. 1560) Ein tüchtiger Arbeiter, welcher die Occonomie gründlich versteht, wird gegen guten Lohn ist Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1548") Sonntag den 31. Juli und Montag den 1. August beabsichtigt die hiesige Schützengesellschaft ein Gabenschietzen abzuhalten, wozu alle Freunde dieses Vergnügens höflichst eingeladen werden. Bestellungen auf die gewünscht werdende Anzahl Schüsse beliebe man zeitig bei dem Vorstandsmitglieds, A. Dickore, zu machen. Gießen, den 20. Juli 1859. Der Vorstand. 1507) Sonntag den 24. v. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll in dem Wirthslocale der Pulvermühle dahier die Abhör der Rechnung des Kranken- unterstützungs-, Sterbekaffe- und Wittwen- unterstützungs-Vereins vom 1. Juli 1858 bis dahin 1859, sowie die Wahl zwei neuer Vorstands- und vier Ausschuß-Mitglieder und Berathung über Abänderung der §§. 3, 4, 9, 12 und 48 der Statuten, stattfinden. Der Vorstand wünscht, int Interesse des Vereins, daß sich eie verehelichen Mitglieder recht zahlreich einfinden möchten. Zugleich wird weiter bemerkt, daß die obige Rechnung vom 16. bis 23. d. Mts., des Nachmittags von 1 bis 4 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten zur Einsicht der Vereins-Mitgliever offen liegt. Gießen, am 15. Juli 1859. In Auftrag des Vorstandes: Georg Schmitt. 1570) Meinen geehrten Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe, und von jetzt an in dem vormals Philipp Petri'- schen Hause am Asterweg wohne. L. Becker, Schuhmacher 1566) Ein Elavier wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bitts. 1569) Einem verchrlichen Publikum hiermit Vie ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe und nunmehr in dem von mir erkauften, früher S e l z e r' scheu Hause, neben Hrn. Spengler Marx in der Marktstraße, wohne. I. Mann, Sattler. Wohnungs-Veränderung. 1571) Meine Wohnung bcfinvct sich von jetzt an ich dem Sattler Walz'schen Hause, Marktstraße Lit. D. Nr. 24, in der Nähe des Rathauses. __________Ehr. Faber III., Spengler. 1552) Sonntag den 24. Juli d. I.: Coneert tm Busch scheu Garten, ausgeführt von der Musik-Capelle des Herrn S ch i e r h o l z. Entröe ü Person 12 fr. Familien 18 fr. Anfang 5 Uhr. Wirthschasts-Empfehlung. 1525) Einem geehrten Publifum empfehle ich hiermit mein neu eingerichtetes Wirth- schaftslocal und halte ich, außer vorzüglichen Speisen, auch Loosflches Lagerbier in Schoppen und Flaschen stets vorräthig. Ioh. Hahn, in Großen-Buseck.. 1563) Sonntag den 24. Juli 1859 : Tanz-Musik im Promenadehaus. Anfang 7 Uhr. Th. Lony. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 2 4. Juli. Earl Wallenfels tl. an der Wettergaffe. Jacob Vogt in der Wallthor- straße. Ludwig Kämmerer auf dem Sellersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde ;u Gießen. G o t t e s d i e n st. Am 2 4. Juli. Morgens : Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Universitäts-Gottesdienst. Nm J1 Uhr: Professor Dr. Hesse. Getaufte. Den 17. Juli. Dem Ortsbürger in Breidenbach und Modellschreiner in der mechanischen Werkstätte am Bahnhöfe dahier, Friedrich Berger, eine Tochter, Karoline Wilhelmine, geboren den 20. Juni. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Friederike, geboren den S. Juli. Denselben. Dem Orlsbürger in Großen- Buseck und Postillon dahier, Johannes Todt, eine Tochter, Ernestine Elisabeth« Adelheide Luise, geboren den 24. Juni. Denselben. Dem Bürger in Landau und Dampfmaschiuen-Wärter in der Gail'schen Wollspinnerei dahier, Ludwig Klissmüller, ein Sohn, Wilhelm Heinrich Theodor, geboren den 26. Juni. Den 18. Juli. Ein unehelicher Sohn, Christian, geboren den 3. Juli. Beerdigte. Den 15. Juli. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, alt 1 M. 22 T., gestorben den 13. Juli. Den 16. Juli. Georg Paul, des Bürgers und Schreiners, Georg Emil Paul, ehelicher Sohn, alt 5 M. 8 T-, gestorben den 14. Juli. Den 18. Juli. Karoline Auguste Christine Johannrtte Steinberger, des Bürgers und Wagnermeisters, Emil Steinberger, eheliche Tochter, all 2 M. 16 T., gestorben den 16. Juli. Den 21. Juli. Georg August Karl Friedrich Bornträger, des Bürgers und PostconductenrS, Johannes Bornträger, ehelicher Sohn, alt 24 T., gestorben den 20. Juli. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 10. Juli. Dem Bürger zu Dehrn, im Herzogthum Nassau, und dermalen Verwalter aus dem Braunsteinbergwerk in der Großen - Lindener Mark, Wilhelm Kilbinger, eine Zwillingstochter, Margarethe Anna Glisabethe Mathilde, geboren den 24. Juni. Fremden-Negister vom 81. bis 20. Juli 1859. I n d e n Gasthäusern. Im Prinz Carl: Hr. Engel, Bäckermstr. v. Biedenkopf; Hr. Roß- mann, Gerichtsacceff. v. Mainz; Hr. Renter, Oecon. v. Klosterthron; Hr. Heldmann, Rent. v. Brüssel; Hr. Küfner, Privatm. v. Halle; Hr. Karle, Müller u. Nieder - Ohmen; Hr. Draut, Brandweinbr. v. Unter- WkdderSheim; Fr. Müller m. Tvcht. v. Eisenach; Hrn. Kaufl. Leser v. Steinfnrt, Ohrmann v. Soden, Pfeiffer v. Darmstadt, Klein v. Grünstadt, Altschüler v. Bonn, Heilmann u. Ricker v. Frankfurt, Hauswald v. Oldenburg u. Jansen v. Cöln. Im Rappen: Fr. Schneider v. Hahger; Hr. Krüger, Baumstr. p. Berlin; Hr. Reb, Müll. v. Homberg; Hr. Steuernagel, Fabrik, v. Solingen; Hrn. Rent. v. Hast in. Fr. v. Arneim u. Hr. o. Rohlich v. Minow ; Hr. v. Heiligenstein, Referend. v. Bruchsal; Hr. Röhr, Baumstr. v. Stutttgart; Fr. Assessor Gebhardt v. Battenberg; Hrn. Priratm. Pfotenhauer v. Genf, Möhls v. Danzig u. Engel v. Londorf; Hrn. Kaufl. Heß v. Mainz, Schreier v. Halle, Bär v. Magdeburg, Raum v. Nürnberg, Kolp v. Bayreuth, Ohleben v. Cassel, Nies v. Gerstungen u. Mayer u. Mefferschmidt v. Frankfurt. In, Einhorn ; Hr. Sallmin, T-chn. v. Siegen; Frl. Baflels v. Heidelberg ; Hr. Michel, Handelsm. v. Gladenbach; Hr. Baron v. Mandelsbach, Gntsbes. v. Ribberbrücke; Hr. Frank, Arzt v. Günterborn; Hr. Naumann, Dr. med. v. Halle; Hrn. Kauft. Stock o. Chemnitz, Lander »• Würzburg, First v. Prag, Haas v. Grünstadt, Brandt v. Darmstadt «• Reinhardt p. Cöln. Im Darmstadter Haus: Hrn. Kauft. Koch v. Herbstein u. Milb v. Erfelden; Hr. Giller, Kanzl. v. Dillenburg; Hr. Enck, Tapez. v. Wahlau; Hrn. Sattl. Dilelius v. Mainz u. Bejan v. Offenbach; Hr. Schneider, Kammerhr. v. Herbstein; Hrn. Stud. Schäfer n. Remele v. Hochenheun; Hr. Schmidt, Metzg. v. Friedberg. _ , Im deutschen Hof: Hr. Junker, Oecon. v. Reichenbach; Hr. Hayn, Lehr. v. Rödgen; Hr. Levi, Handelsm. v. Katzenellnbogen. I n den Privathäusern. Bei Hr». Lehr. Müller: Hr. Müller m. Fr. v. Erdhausen. — Hrn. G. C. Windecker: Frl. Müller v. Rodheim u. Fr. Pfarrer Kling"- höfer v. Butzbach. Wasser wärme der Lahn. Mittwoch den 20. Juli 21 '/4 Grad. Donnerstag „ 21. „ 21’/2 „ Freitag „ 22. „ 20% „ L. C. Rübsamen, Schwimmlehrer^ Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.