für die Samstag den 18. Juni M 4® F. v o n Schenck. Kreis - Assessor- Nr. M. d. I. 6141 zur öffentlichen Kennlniss. Giessen, am 4. Juni 1859. '^MMZZLLMR WA- - K - * »■ •* Nachstehend bringen wir das uns zugegangen ' ...... MW.* Verhinderung des Kreisrarys Wolf, V v» ___ _ . ... . - zo kr für Auswärtige, riret. Postaufschlags, 7----TT---“«„„„Uaä. - Preis des Jahrgangs für Trnheimuche fl- giEckungsgehühr für die in Tah-ll-uform werden gespaltene Zeile, oder deren Raum, 2 kr. eenzeeg--------=----------I N U u^ktrn der KUrgsbrrrltschust d°S Gr°ßh°-r°gUch-n Bundes- die Ausbringung der zur BeiMUungd- ^Zriichen Mittel betreffend. LuDW-dG III. von Gottes Gnaden G-°»eN°^«°n^Hess° MMS« .,f°,«u-.-b-n Um -ust,,--d-»lM->-i» »'->«<- X» SSS?**! ** *** 6l,u*to «,IIMS. »i° r>, ftud« -u-«-»-d.»e» »- ' —«nl> S>«ni*MS “"'“ä’r, 2. Di- n°ch Bestimmung im 31«. 5 ... im 31,t. 3 ®.M« »™ 22 W* SBs2Sis«Ea^S?»? SS’^Ä' SM.* H WWÄU'Ptz Ä Starkenburg und Oberhessen fallt, soll zcdoch ch 2 oim albunderttausend Gulden Provinzen P^WL ein Anlehen 'Ä -fgebracht w-rdmde Summern Unser- WSMWWMM ^SK»g M Ä. - 7»"hm7b"idi Un?»»"«-'m I-h-'is°b L°°>iq«»g di-s,« ®*«'« 6,"uff Art. 5. Unser Ministerium der Z^"L'^d beigedrückten Großherzogltchen Siegels. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift un g Darmstadt, den H. Juni 1859. 13 Zu Nr. M. d. I. 6141. Darmstadt, am 24. Mai 1859 B etreffend: Die Gesetzgebung -er nvrdanierikanischen Staaten über die Erbberechtigung der Ausländer. Das Großherzoffliche Ministerium d es Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Da es für einzelne Angehörige Ihrer resp. Kreise von Interesse sein kann, über die Gesetzgebung der nordamerikanischen Staaten bezüglich Cer Erbberechtigung ter Ausländer Kenntnitz zu erhalten, so benachrichtigen wir Sie, dasz, nach erfolgter Mittheilung von Seiten Ces Großherzoglichen General-Eonsuls von Angelrodt zu St. Louis, in den Staaten Illinois, Missouri, Iowa und Wiseonsin kürzlich gesetzliche Bestimmungen erlassen Worten sind, nach welchen auswärtige Erben berechtigt sind' durch Erbrecht, Vennächtniß ober Schenkung Grundeigenthum in diesen respeetiven Staaten zu erwerben, sowie auch mit betreffenden Erben in een Vereinigten Staaten, wenn diese keine näheren Rechte haben, zu participiren und nach welchen ferner, — da nach den Constitutionen dieser und einiger anderer Unions-Staaten Ausländer kein Recht haben, permanent Grundeigenthum in denselben zu besitzen, wenn sie es nicht selbst bewohnen oder vorher die gerichtliche Erklärung abgegeben haben, Bürger der Ver- einigten Staaten zu werden, — Ausländern die Befugniß eingeräumt worden ist, innerhalb einer bestimmten Frist, welche im Staate Missouri auf 6 Jahre, im Staate Iowa auf 10 Jahre und int Staate Illinois, nach Erinnerung des Großherzoglichen Gcneral-Consuls, auf ungefähr 12 Jahre, vom Tode des Erblassers an gerechnet, festgesetzt worden ist, solche ihnen zufallende Grundstücke an Ort und Stelle verkaufen zu lassen und den Erlös dafür ungeschmälert und ohne alle Abgaben "zu beziehen, wenn sie nicht gesonnen sein sollten, vor Ablauf der gestellten Frist die Grundstücke selbst in Besitz zu nehmen. Indem wir Sie noch weiter benachrichtigen, daß der Staat Wiseonsin in dieser Beziehung ganz ähnliche Bestimmungen wie der Staat Illinois, selbst ohne alle Beschränkung, erlassen hat, beauftragen wir Sie, durch Aufnahme dieser Notizen in Ihre Amtsblätter die Angehörigen Ihrer resp. Kreise davon in Kenutniß zu setzen. v. D a l w i g k. Knorr. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. Die Zurückzahlung von Passivkapitalien der Stadt Gießen betreffend. 1337) Durch Oie, nach Den Bestimmungen oes Schulventilgungsplans der Stadt Gießen vorgenommene Verlovsung sind die nachverzeichneten Schuloverschreibungen auf Inhaber zur Tilgung bestimmt worden: I. Von dem Anlehen zu 3!/2 pCt.: Lit. A. 119 und 154 zu 1000 fl...... 2000 fl. „ B. 54. 126. 240 zu 500 fl.......... 1500 „ „ C. 16. 78. 79. 120. 139. 245. 262 zu 100 fl. . . . 700 „ „ D. 11. 18. 40. 57 zu 50 fl.......... 200 „ II. Von dem Anlehen zu 4 pCt.: Lit. C. 2. 15. 17.' 38 zu 100 fl. . ........ 400 fl. Zusammen . . 4800 fl. Es werden nun die Besitzer dieser Schuldverschreibungen hiervon mit dem Anfügen in Kenntniß gesetzt, Daß sie ihre Kapitalien und Zinsen bis zum 1. Oetober 1859 in Empfang zu nehmen haben, weil .eine Verzinsung über diesen Zeitpunet hinaus, nicht stattfindet. Gießen, am 16. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Edictalladungen. Oeffentliche Aufforderung. 1156) Der Nachlaß des am 18. April d. I. verstorbenen Aron Kuder zu Heuchelheim ist nach Ausweis des darüber aufgenommenen Inventars ein überschuldeter, und ist zur Abwendung des Eoneursver- fahrens von den Interessenten ter Versuch eines Arrangements in Vorschlag gebracht Worden. Demgemäß werden alle Diejenigen, welche Forderungen an Aron Suter zu bilden haben, aufgefordert, solche im Termin Montag den 20. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, dahier anzumelden und sich Vergleichsvorschläge zu gewärtigen. Gießen, Den 23. Mai 1859. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Asseffor. Oeffentliche Ladung. 1301) Melchior Wahl, gebürtig von Garbenteich, seither wohnhaft in Wieseck, ist ohne Leibeserben verstorben und es haben die zur Erbschaft gerufenen Geschwister desselben erklärt, den Nachlaß nur unter der Rechtswohlthat des Inventars antreten zu wollen. Es werden daher alle Diejenigen, welche Ansprüche an tie Verlassen- schäft des Melchior Wahl bilden zu können vermeinen, hiermit aufgefordert, solche binnen vier Wochen von dem ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung in den öffentlichen Blättern an bei dem unterzeichneten Gerichte sogewiß geltend zu machen und zu begründen, als sie sonst bei Abschluß des Jnven- tars, resp. bei Vertheilung des Nachlasses, keine Berücksichtigung finden werden. Gießen, Den 20. Mai 1859. Großherzogliches Landgericht Gießen. P l o ch. Versteigerungen. 1316) Dienstag den 2. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraitht des Gottfried Felsing, welche jetzt von Geometer Weitzel und dessen Ehefrau bewohnt wird, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbie- tend versteigert werden, als: Flur Nr. DÄlftr. '/92i 13 Hofraithe in der Wallthor- straße, an Melchior Kauf. Gießen, den 15. Juni 1859. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ________________D. Ebel. 1188) Dienstag den 5. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die nachverzeichneten Immobilien des Karl Noll dahier, unter den alsdann bekannt gemacht wertenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. OJtlftr. j. g| i Hofraithe und Grabgarten 642 n in den Neuenbäuen, an I. Henkelmann, giebt 9 kr,, 19/66 796 Acker auf der Weißerve, auf den Erdkauter Weg, 7,2., %3. Klasse, 33/19 247 Acker am Altenfeld, bei den Gärten, 2. Klasse, giebt 27 y4 fr, i6/303 2 76 Acker auf Die Chaussee, hinter Oer Pulvermühle, 1. Kl., giebt 1 fl. 29% fr., 552 Äcker daselbst, 1. Klasse, giebt 2 fl. 58’4 fr., 34/196 412 Äcker aufvenSchwarzäckern, ’ 7,3., */ä4. Klasse, 29417,7 380 Acker am Ochleuberg, vor dem Rbderweg, *43., *44. Klaffe, 29/123 392 Acker in den Rödern, */24v */25. Klaffe, giebt 38*4 kr-, 3%3 216 Äcker im Altenfeld, links auf den Weg, %2., */23. Klasse, 4%o8,5 73 Acker auf dem Sand, *41 •, */22. Klasse, giebt 4 *4 fr., 4*416 674 Acker am Rain, hinter der Warthe, */23., *%4. Klasse, So4 535 Wiese am Änneröder Weg, bei dem Brunnen, 7-1-, 7,2. Klasse. Giessen, den 30. Mai 1859. Grossherzogliches Ortsgericht Giessen. _________________D. 6bet.____________ Die Versteigerung des Grases von den Wegen und Schneißen in dem Gießener Stadtwalde. 1338) Samstag den 25. Juni 1859, von Vormittags 10 Uhr an, soll die vorbemerkte Grasnutzung auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Die Grossherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte wollen dieses in ihren Gemeinden veröffentlichen lassen. Giessen, den 17. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Giessen. D. Ebel. 1335) Bei der am 22. d. Mts. im Gasthause zum Pfau stattfindenden Heugras- Versteigerung fommt gleichzeitig auch das diesjährige Heugras im Garten des Advoc. Bermann, in mehreren Abtheilungen, welche Vor dem Termin täglich eingesehen werden können, zur Versteigerung. Gießen, den 17. Juni 1859. I. A.: __' C. Weidig. Holzversteigerung in der Oberförstern Schiffenberg. 1331) Freitag den 24. Juni wird in den Oomanialwaldabtheilungen Dörnergrund, Zellrov, Buchenberg, Sommerberg und Brauhof nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 70 7 137*4 6825 Eichen 89 17*4 16% 1100 Radelh. 2 4*4 . 6% 1575 Elsbeeren — 2 — — sodann; ..Stammholz Stangenholz ■ ©Met .Cubikf. Stück 6 tibiff. Eichen 14 448 - 2 5 Radelh.. 3 46 'V 46 32. Buchen 6 189 — — Elsbeeren 11 <160 — — Ererit bis 30. September. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr- chlff. dein .Matzen- Horner Weg, an der. Klosterwiese. Giessen, am 16. Juni 1859. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Drgudt. Heugras - Versteigerung bei der Stadt Gießen. 1255) Montag den 20. und Dienstag den 21. Juni 1859, von Morgens 8 Uhr an, soll das Heugras von den städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden, und zwar: Montag den 20. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthale und Heegstrauch; Dienstag den 21. Juni und es kann dasselbe schon vor dem Der- steigerungstermin besichtigt werden. Nähere Auskunft crtheilt der Unterzeichnete. 1) Von den Wiesen des Hrn. Gg. Reiber: □ U'lftr. 503 Wiese am untersten Riegelpfad, 390 „ auf der Weisserde, 404 „ am Atzelbusch, 814 „ am Grüninger Fußpfad, 702 „ in der Lichtenau, 246 „ vaselbst, 358 „ daselbst; Gemarkung Wieseck': 218 Wiese auf der Speck, 284 „ auf Der Urselaue; 2) von den Wiesen des Hrn. Georg Christian Spruck. D.siftr. Gemarkung Wieseck: 1990 Wiese an der Oberlach, 975 „ am Morgenweg, 304 „ an der Oberlach, 420 „ in der Stockwiese, 168 „ auf dem Daubenanger; 3) von den Wiesen des Hrn. Ludwig □.itiftr. Theodor Felsing: 270 Wiese auf die Eichgärten, 412 „ auf der Stephansmark, 174 „ daselbst, diesseits der Wieseck, 582 „ am Erdkauter Weg; 4) von den Wiesen der Frau Apotheker □Äiffr. Seyfried: von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen unv Hinteren Stolzenmorgen, am Altentisch und im Fernewalv. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Neustäeter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Giessen, am 7. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________ Heugras-Versteigerung. 1303) Das diesjährige Heugras von nachstehenden Frcihcrrlich von Rabenau'schen Wiesen wird an folgcnOen Tagen an Ort und Stelle versteigert werden: 1) Montag den 20. Juni, des Nachmittags um 3 Uhr, in der Gemarkung Älten-Buseck von 12 Morgen; 2) Dienstag dm 21. Juni, des Morgens um 9 Uhr, in der Gemarkung Reiskirchen von 70 Morgen. Rabenau, am 11. Juni 1859. Der Rentmeister: Engel. Heugras-Versteigerung. 1276) Mittwoch den 22. 0. Nits., Vormittags 8 Uhr anfangend., soll das Diesjährige Heugras von Den nach-J verzeichneten Wiesen im Gasthause zum Pfau an den Meistbietenden versteigert werden, 542 Wiese auf der Burg, 1042 ,, im Binzen, das erste Stück an den hcrrschastl. Wiesen, 1000 „ daselbst, Das mittlere Stück, 600 „ daselbst, genannt Die Spitze, 650 „ das., genannt der Saumorgen, 1450 „ die krummen Morgen, 1000 „ genannt die Lcchwiese; 5) von den Wiesen des Hrn. Ph. Sack: □ Ülffr. 131 Wiese auf der Horr, an der Burg, 267 „ am Gänsackcr; ' Gemarkung Wieseck: 680 Wiese in der Hohl, 140 „ auf der Urselaue. Gießen, den 9. Juni 1859. In Austrag: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Heugras-Versteigerung zu Garbenteich. 1318) Mittwoch den 22. Juni, von Vormittags 9 Uhr an, soll das Heugras von Den hiesigen Gemeinde- Wiesen versteigert werDen. Die Zusammenkunft ist im Ort. Garbeuteich, am 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. Arbeitsversteigerung. 1347) Montag den 20. Juni l. I., Mittags 1 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Beuern nachfolgenDe Arbeiten wmigstnehmend, unter Den alsDanu bekannt gemacht werbenden Bedingungen, versteigert werden, als: I. Reparaturarbeit an den Pfarrgebäuden: Maurerarbeit, veranschl. zu 4 fl. —fr. Weißbinderarbeit, „ „ 9 „ 7 „ II. Reparaturarbeiten an Ben Schulgebäuden : Maurerarbeit, veranschl. zu 25 fl. — fr. ITT. Unlerhaltungsarbeiten an den Brücken und Straßen in und außer dem Orte, a) in dem Orte: Steinfahren, Klopfen und Aufsetzen der Steine, sowie Pflasterarbeit, veranschl. zu 60 fl. — fr. b) außer dem Orte: Steinfahren, Klopfen und Aufsetzen der Steine, ver- anschlagt zu .... 99 „ — „ IV. Aufräumung eines Bachgrabens, veranschl. zu . . 50 „ — „ V. Neubauarbeiten am Weg nach Reis- firchen: Planirarbeit, veranschl. zu 225 fl. — fr. Chaussirarbeit, „ „ 234 „ — „ Steinfahren, Klopfen und Aufsetzen der Steine, veranschlagt zu .... 178 „ — „ Kiesfahren, veranschl. zu . 13 „ — „ Maurerarbeit, „ „ 124 „ — „ Pflasterarbeit, „ „ 247 „ — „ Beuern, am 16. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. L. Weimar. Heugras-Versteigerung von den Anne- röder Gemeindewiesen. 1262) Montag den 20. d. Mts., von Bormittags 8 Uhr an, soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen an Ort und Stelle meistbietenv versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist in der Hohlbach, an der Grünberger Straße. Annerod, am 8. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. ________Seipp._____________ 1333) Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll Donnerstag den 23. v. Mts. öffentlich versteigert werden, und zwar dasjenige bei Wieseck des Vormittags um 9 Uhr in dem Schieffer'schen Garten, und dasjenige bei Badenburg im Strauch des Nachmittags um 5 Uhr daselbst. Wieseck, den 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. L a n g.___________________ Grasversteigerung. 1319) Freitag den 24. Juni l. I., Vormittags 8 Uhr, soll das Heu- und Grummetgras von den Leihgesterner Gemeinde-Wiesen versteigert werken. Leihgestern, am 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß- 1336) . Montag den 20. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Koch'schen Hause auf dem Seltersberg allerlei Mobilien, sehr gut gehalten, sowie auch eine Wurstmaschine, versteigert werden. Gießen, den 17. Juni 1859. I. A.: C. Weidig. Heugras-Versteigerung. 1348) Mittwoch den 22. B. Mts., Vormittags um 9 Uhr, soll das Heugras von 111 Morgen Gemeindewiesen in der Gemarkung Großen- Buseck, unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Ort und Stelle meistbietenB versteigert werden. Der Anfang ist bei der Fußmühle. Großen-Buseck, am 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. 1334) Das diesjährige Heugras von den Wiesen des Hrn. Carl Müller's Erben von Gießen soll Donnerstag den 23. d. Mts., Vormittags, sogleich nach der Versteigerung des Grases von den hiesigen Gemeindewiesen, in dem Schieffer'schen Garten versteigert werden. Wieseck, den 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Grasversteigerung. 1332) Montag den 20. d. Mts., des Nachmittags um 4 Uhr, soll das der Gemeinde Trohe gehörende Heugras meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft und der Anfang ist in der Weißburg. Trohe, am 16. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Hammel. Heugras-Versteigerung. 1314) Freitag den 24. Juni l. I., Vormittags um 8 Uhr, soll das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen an Ort und Stelle meistbietend versteigert toerßen. Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Zeit beim sog. Triesch, am Vicinalweg nach Wieseck. Alten-Buseck, am 15. Juni 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Wagenbach. 1315) Die auf Ben 20. d. Mts. anberaumte Bücherversteigcrung kann erst Montag den 27. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, ihren Anfang nehmen. Kakaloge sind noch zu haben bei Chr. PH. Vogel. Gießen, den 15. Juni 1859. Heugras-Versteigerung. 1311) Das Heugras von der Neu- städter Schäferei-Wiese, genannt die kleine Weide, 1993 mKlftr. haltend, soll Samstag den 18. Juni, Abends 8 Uhr, in der Wohnung des Hrn. Ludw. Herbert öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Juni 1859. Der Vorstand. Fei tgebo lenes. 1323) Bucheckern- und Mohn-Oel ist wieder zu haben bei Heinrich Möser. 3 Kirschenkuchen, täglich frisch, bei August Noll. 1352) Mehrere Fuder Kornstroh, zu Strohseilen sich eignend, sind zu haben bei Bäckermeister B u sch. Braunkohlen sind noch vorräthig auf der Grube beim Hessenbrücker Hammer.__________(1272) 1277) Hutschachteln für Damen-, Herren- und Kinderhüte, ü. Stück 20 und 24 fr., sind stets vorräthig bet I. Rothenberger, ______Marktstraße, im Wusetzky'schen Hause. 1342) Kartoffeln sind zu verkaufen in Lit. B. Nr. 39 auf der Mäusburg. 1327) Die Kartoffel-Erndte von einem Viertel Land ist aus freier Hand zu »er« kaufen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 1329) Kurhessisches Buchen-Brennholz, per Klafter zu 16 fl. 30 fr., per Stecken zu 7 fl. 20 fr., frei in das Haus geliefert. Zahlungsfähigen gegen Kredit bis 1. November. Bestellungen können in Lit. E. Nr. 17 und bei Holzmesser Graf in der Hintergasse gemacht werden.______________________ 1317) Das Heugras von 1 '/4 Morgen Wiesen im Heegstrauch ist zu verkaufen bei P h. Schmidt, wohnhaft bei Herrn Kaufm. M. Heß am Lindenplatz. Vermiet hunge n. 1322) Der 3. Stock meines Wohnhauses vor dem Wallthor, bestehend aus 7 heizbaren Stuben, mit verschließbarem Corrikvr und allen sonstigen Bequemlichkeiten versehen, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. _______________P b- Lampus. 723) Zwei Stuben, mit oder ohne Möbeln, sind zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. Irung. I der Neu- |t die kleine I soll Mi, Mw. Herbert I werden. xr stand. C 8. Pkohn-Oel I Möser. Px Inst Noll. »ornstroh, Ind zu haben Busch. uen auf der mbrücker (1272) für Damen-, itüd 20 und bei ;er, y'schen Hause. zu verkaufen täuSburg. te von einem land zu ver- ed. d. BlttS. -n-Brennholz, per Stecken aus geliefert, ns 1. Novcw- it. E. Nr. 11 er Hintergasse 1 */4 Morgen verkaufen bei . M. Heß I e n. Wohnhauses aus 7 heiz- rem Corrivor chkeiten ver- alsbald zu i g nt p u b. _ t oder ohne ei h Wittwe. 1346) Das von Hrn. Kanzlisten F or- bach bewohnte Logis ist ankerweit zu ver- miethen und am 1. September beziehbar. I. Reiber Wittwe, Reichensand. 1234) Die durch den Wegzug der Frau Hall et t frei werdende Wohnung in meinem Hause am Markt ist anderweit zu ver- miethen und gegen Ende Juli beziehbar. I. G. D. Bapst. 1210) Der 3. Stock in dem Schuh- macher Rinn'scheu Wohnhaus auf dem Reichensand ist zu vermiethen und am 1. Juli zu beziehen. E. C. Rühl. 680) Das Logis in dem Hinterhause der Sund hei in'scheu Hofraithe auf dem Reichensand, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. D o r n s e i f f. Vermischte Anzeigen. Aufnahme in die Schule. Die Aufnahme der in 1859 schulpflich- tigen Kinder findet künftigen Montag, den 20. Juni, Mittags um 1 Uhr, in dem Schulhause in der Schulstraße Statt. Für den Schulvorstand: G. Land mann, ________________________Pfarrer.____________ Fortbildungsklaffe. 1339) Montag den 20. Juni beginnt wieder ein neuer Lehrcurs in der Fort- bildnngsklasse der städtischen höheren Töch- terschnle. Anmeldung zur Aufnahme wird beim Unterzeichneten gemacht. D. Balser, Mitprediger. 862) Bei ver heutigen Ausloosung sind die Nummern 6, 198 und 231 der Schuldverschreibungen des Gesellschaftsvereins über je Einhundert Gulden zur Abzahlung bestimmt worden, was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß mit dem 1. Juli I. I. die Verzinsung aufhört. Gießen, am 16. April 1859. DerGeftllschafts-Vorstand. Bekanntmachung. 1330) Die Vaterländische Hagel-Verficherungs-GeseUschast in Elberfeld, gegründet mit einem Kapitale von einer Million Thalern, versichert gegen billige und feste Prämien, bei welchen nie Eilte Nachzahlung erfolgen kann, sämmtliche Bodenerzeugnissse, sowie Fensterscheiben und Dachziegel gegen Hagelschaden. Die Haupt-Agenten der Gesellschaft sind zur Ausfertigung den Policen ermächtigt, und tritt die Versicherung am nächstfolgenden Tage, Mittags 12 Uhr, in Kraft, nachdem der Versicherungs-Antrag bei der Haupt-Agentur eingegangen ist. Die Ermittelung des Schadens findet, wenn eine Einigung über die Höhe des Verlustes zwischen dem Versicherten und der Gesellschaft nicht zu Stande kommt, durch zwei Sachverständige statt, von denen einer vom Versicherten, der andere von der Gesellschaft ernannt wird. Einigen dieselben sich nicht, so entscheidet ein von ihnen zu erwählender Obmann. Die Auszahlung der Entschädigungs-Summe erfolgt baar am Orte der Ausfertigung der Police. Elberfeld, im Juni 1859. Direktion der Vaterländischen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft. Der Unterzeichnete ertheilt gerne weitere Auskunft und nimmt Versicherungsanträge entgegen. Gießen, den 3. Juni 1859. B. W. FillmNNN, Lit. D. 189 neben dem Ratbhause. Aachener und Münchener Feuer-Vers Gesellschaft. Rechnungs-Abschluß von 1858. Grundkapital .......Fl. Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1858 (excl. der Prämien für spätere Jahre . „ Prämien - Reserven....... 5,250,000. — 2,883,071. 6 4,456,788. 42 Gießen, den 1. Juni 1859. Die Agentur: Franz Pcppler^ComP Fl. 12,589,859. 48 Versicherungen in Kraft während des Jahres 1858 „ 1,455,413,184. — Bekanntmachung. 1283) Die unterzeichnete Direktion erlaubt sich hierdurch dem geehrten Publikum zur Kenntniß zu bringen, daß sie dem Herrn M. Pilger in Gießen eine Agentur für den Kreis Gießen übertragen bat. Zur Vermittelung von Versicherungen gegen Feuersgefahr wird Herr Pilger bestens empfohlen. Leipzig, im Juni 1859. Die Direction der Leipziger Feuerversicherungs-Anstalt. Phil. Mainoni. 1326) Am verflossenen Mittwoch wurde auf dem Feldwege von der Badenburg nach Gießen ein goldener Uhrschlüssel mit kleinem Kettchen verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen den Werth des Goldes zur Belohnung im Gasthofe zum Einhorn abzugeben. 1320) Ein Schaaf-Lamm ist mir entlaufen. Der jetzige Besitzer wolle dasselbe gegen eine Belohnung an mich abliefern. Wilh. Kern, Schäfer in Gießen. 1349) Ein zuverlässiges Laufmätchen kann unter vortbeilhaften Bedingungen zu Johanni einen Dienst erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Mit Bezug auf vorstehende Bekanntmachung empfiehlt der Unterzeichnete die (alte) Leipziger A'uerversicherungs-Austalt, gegründet im Jahre 1819, zur Uebernahme von Versicherungen auf Mobiliar aller Art, Waaren, Maschinen und Gegenstände der Landwirthschaft zu Prämien, die hinsichtlich der Billigkeit denen anderer soliden Anstalten nicht nachstehen und bei denen der Versicherte nie einer Nachzahlung ausgesetzt ist. Bei Vorausbezahlung der vierjährigen Prämie gewährt die Anstalt düs fünfte als Freijnhr, bei sechsjähriger Vorausbezahlung das siebente als Freijahr und 10% Rabatt. Zur Ertheilunq jeder näheren Auskunft ist der Unterzeichnete gern bereit. Bedingungen und Antragsformulare werden unentgeltlich verabreicht. M. Pilger, Agent der Leipziger Feuerversicherungs-Anstalt in Gießen. 1353) Wegen plötzlicher Einberufung zum Militärdienst kann ich meinen zweiten Lehrcursus in der Kalligraphie nicht eröffnen und erlaube mir daher ein geehrtes Publikum hiervon in Kenntniß zu setzen. M 2l Gander, Kalligraph aus Germersheim. Lese gesell sch er ft in G i e H e u. 1354) Heute Abend um 8 Uhr G e n e r a l v e r f a m m l u n g im Vereinslocale. Tagesordnung : Rechnungsablage vom I. Semester 1859. D er Vorstand. lieh fertig zu unterhalten . . . . Ad. Heil. gar nicht irren kann . Ii. St—11. Georg Lüv eking. ertheilt (8. 11 u. 18.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei "Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dess ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Monaten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man 1324) Em gesitteter Junge kann in Cie Lehre treten bei A. Scbultheis, junior, Kürschnermeister. (Zweiter Brief von Demselben, 3. 5. 58.) .... Je mehr ich arbeite nach Ihrer Methode, desto m<§hr .fühfe ich mich dazu hingezogen , und ich selbst wie Andere erstaunen über die Fortschritte, die ich in zwei Monaten gemacht habe .... h» St—11. (S. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 "Was nun Ihre Briefe selbst betrifft, so kann ich sagen, dass alle darin gegebenen Regeln wohl nicht klarer gegeben werden können und dass der Lernende sie sofort vollkommen versteht . . Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe vollständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kenntniss der Sprache weit übertrifft .... C. 5V. G !»• , (S. 15.) Steyer, 21. 2. 58. . ... Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers .... Jos. H . . . 1, Erzieher im Hause des Fürsten von L—g. (8. }«.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre Methode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat .... I» C. II m. (8. 16.) Oh—ne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige "Weg zur leichten, angenehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache .... O., Prof. d’Allemand. Darmstadt, 9. 1 59. .... Im Uebrigen muss ich Ihnen sagen, dass Ihr Werk ein ausgezeichnetes ist und dass der Fleiss und die Sorgfalt, mit der, Sie es ausgearbeitet, die vollste Anerkennung verdient. Desshalb werde ich es auch, wo ich nur Gelegenheit dazu habe, aufs Wärmste empfehlen .... E. St., Lehrer der Handels Wissenschaften. 1 Meine engl. und franz. Sprachbriefe ersetzen nicht nur den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Uehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Theilnöhmer am briefl. Sprachunterrichte.— von welchen ich unten einige Auszüge folgen lasse — zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch heim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig i sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue ? mir eigenthümliche Darstellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!). Das Honorar beträgt für 4LO Briefe (80 Wochen) einer Sprache 8 Thaler (oder 8 S.-Rübel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 1-1 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann, in beliebigen Raten (per Post an meine bekannte Adresse,: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zusammen frailCO, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.) Unbemittelte finden nach wie vor billige Berücksichtigung. Den ausführlichen Brospect erhält man umgehend gratis und franco. J. Karl A. Jacobi in Berlin, Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.) 1351) Em Junge, welcher das Lchuh« machergeseväst erlernen will, kann in die Lehre treten bei Schuhmacher Hanitsch, Kirchenplatz. 1341) Ein braves Matchen, welches kochen kann unv alle Hausarbeiten versteht, wird sogleich in Dienst gesucht. Näheres bei der Expev. v. Bltts. 1343) Es wünscht Jemand einen Laven oder eine große Parterrestube, nebst Fami- licnlogis, zu miethen. Nähere Auskunft (Seite 5 des Prospects.) Rufen.b. 8-, 12. 5. 53. ... In Ihren engl. Briefen haben Ew. W. mehr geleistet, als ich nur wünschen konnte . .. Man lernt durch sie das Engl. ohne Anstrengung .... ■ B.. Lieuten. (8. 6.) Z—w, .25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich ziemlich geläufig mit geborenen Engländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Darstellung der Aussprache vortrefflich ist .... B», Administr. S. 6 rechts.) Berlin, 1. 8. 53 Ich habe unermüdet geschrieben, gesprochen, übersetzt und repetirt und bin im Stande , zu sagen : ich habe mehr gelernt, als ich erwartete .... M., Secret. (S. 0 links.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steig. Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) .durchgearbeitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücke*, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache .... G. Langenscheidt. (S. ’S.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem- 1312) Ein braves Kindermädchen, welches waschen unv bügeln kann, wird auf Johanni in Dienst gesucht. Neue Post, parterre. 1340) Ein junger Mensch, welcher die Cchreinetprofession erlernen will, kann in die Lehre treten bei Schreinermeister Georg Weber. 886) D i e Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt zu Darmstadt übernimmt: 1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1858 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6946 mit 11,588 Einlagen und ca. 804,600 fl. Vermögen. 2) Lebensversicherungen in. Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jabren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: 1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. 3) Leibrentenversicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden können. 4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3% pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1858 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 919,889 fl. Die Anstalt gibt Darlehe» gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisätionsordnung Gelegenheit, aufgenvmmene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrentcn) allmählig abzutragen. Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt, im April 1859. * Die Direktion *) In Gießen: An Herrn A. L- Balser. In Lich: An Herrn Gemeindeeinnehmer Carl Volp. 230,OOO Gulden KÄS ,» gewinnen bei der am 1. Juli stattfindenden Gewinn - Ziehung der Kaiserl. Konigl. Gesterreich'schen Part.-Eisenbahn-Loose. Jedes Obligationssöos muß einen Gewinn erhalten. Haupt-Gewinne: Gulden 250,000, 200,000, 150,000, 40,000, 30,000, 20,000, 15,000, 5000, 4000, 2000, 1OOO re. re. Pläne werden Jedermann auf Verlangen gratis und franco übersandt, ebenso Ziehungslisten gleich nach der Ziehung. — Für obige Ziehung allein kosten Loose: 1 Loos.....fl. 5 | 11 Loose.....fl. 50 | 24 Loose.....fl. 100. Die entfallenden Gewinne werden den resp. Interessenten, welche ihre Loose direct von unterzeichnetem Bankhause bezogen, sofort baar übermittelt. --- Die Ausführung vcr Bestellung geschieht portofrei für den Empfänger, selbst wenn der Betrag durch Postvorschusz erhoben werden soll. Alle Aufträge und Anfragen beliebe man daher direkt zu richten an Stirn S? Greim, Bank- und Staats-Effekten-Geschäft in Frankfurt a. M., Zeil Nr. 33. NB. Die am 1. April b. I. unfern resp. Kunden entfallenen Gewinne sind von uns bereits alle an dieselben ohne Abzug ausbezahlt worden. (1203) L Auswanderer nach allen Häfen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Paffagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsverträgen bestens empfohlen. Carl Sprnck, Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen. 1321) Ein braver und gesitteter Knabe kann unter günstigen Bedingungen als Lehrung in meiner Buchvruckerei eintreten. Auch suche ich einen jungen Menschen von 14 bis 15 Jahren als Ausläufer und für sonstige Arbeiten. Wilh. Keller. Annonce. 1211) Bäckergesellen finven für jede Branche dauernde Beschäftigung. Näheres bei C. Dietrich, Bäckermeister, Wollgraben, 10, in Frankfurt a. M. 1355) Morgen, Sonntag den 19. Juni, findet gut besetzte Harmonie-Musik auf der Badenburg statt, wozu ergebenst cinladet L. Ferber. 1345) 500 ft. Armcn-Capitalien sind auszuleihen. Gießen, am 16. Juni 1859. W ittich, Armenkafferechner. 1350) Meinen verehrten Geschäftsfreunden hiermit die ergebene Anzeige, daß das von mir betriebene Bank- und Wechsel-Geschäft durch meine Uebersiedelung nach Frankfurt keine Störung erleidet, sondern wie bisher weiter geführt wird. M. Bock, Sohn. 1313) Ein Kindermädchen wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1325) Sonntag den 19. Juni: , Concert im Buschlchen Garten, ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des König!. Preuß. Jäger-Bataillons zu Wetzlar. Programms sind angeschlagen. Anfang 4 Uhr. Entree h. Person 12 fr. Familien 18 fr. Frifchüäcker zu Gießen. Sonntag den 19. Juni. Heinrich Plank in der Neustadt. Carl Noll am RalhhauS. Georg Busch am Kreuz. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 19. Juni. Morgens um 9 Uhr : Cvnfirmation der Mädchen, Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags um 2 Uhr: Pfarrer Landmann. Kopulirte. Den 13. Juni. Wilhelm LooS, Bürger und Bierbrauer dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Bierbrauers, Balthasar Loos, ehelicher Sohn; und Marie Straub, des hiesigen Bürgers und städtischen Bauaufsehers, Heinrich Straub, eheliche Tochter. Denselben. Emil Pausch, Bürger und Küfermeister dahier, des hiesigen Bürgers und Wirths, Eberhardt Pausch, ehelicher Sohn; und Katharine Nagel, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Marcus Karl Nagel, eheliche Tochter. Den 14. Juni. Emil Geißmar, Bürger und Metzgermeister dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Speisewirths, Konrad Anton Geißmar, ehelicher Sohn; und Christine Decker, des verstorbenen Bürgers und Metzgermeisters, Ludwig Decker in Staufenberg, eheliche Tochter. Getaufte. Den 12. Juni. Dem Bürger und Schlvffer- meister, Philipp Hirschfeid, ein Sohn, Georg Theodor Karl, geboren den 26. April. Denselben. Dem Bürger und Seilermeister, Daniel Hilgardt, eine Tochter, Karoline Susanne, geboren den 20. Mai. Denselben. Dem Bürger und Arbeiter im Bahnhof, Christian Preisag, ein Sohn, Ludwig Jacob Theodor Ernst, geboren den 29. Mai. Denselben. Dem Burger und Kaufmann, Friedrich Bieler, ein Sohn, Adolph Friedrich August Karl Wilhelm, geboren den 22. April. Den 13. Juni. Dem Bürger und Maurermeister, Christian Haubach, eine Tochter, Dorothea Antonie, geboren den II. Mai. Denselben. Dem Bürger und Bäckermeister, Heinrich Plank, eine Tochter, Antonie Pauline Georgine Karoline, geboren den 22. Mai. Denselben. Dem Bürger in Battenberg und Heizer bei der Eisenbahn dahier, Karl Kinkel, eine Tochter, Eleonore Johanna Karoline, geboren den 11. April. Beerdigte. Den 10. Juni. August Zimmermann, Bürger und Schreinermeister dahier, alt 63 I. 2 M. 29 T. gestorben den 9. Juni. Den 15. Juni. Jacob Martin Friedrich Julius Köhler, des Bürgers und Werkmeisters in der Peppler'schen Schneidemühle, Ludwig Köhler, ehelicher Sohn, alt 3 M. 3 T. gest. den 14. Juni. Denselben. Ein unehelicher Sohn, August Karl, alt 3 M. 22 T. gestorben den 14. Juni. Den 17. Juni. Georg Theodor Karl Hirschfeld, des Bürgers und Schlossermeisters, Philipp Hirschfeld, ehelicher Sohn, alt 1 M. 20 T. gestorben den 15. Juni. Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Die Bitte an die verehrten Mitglieder der evangelischen Gemeinde, die 10 vorderen Reihen der Bänfe auf beiden Seiten im unteren Raum der Kirche für die Eltern und Angehörigen der Confirmanden kommenden Sonntag, den 19. Juni, frei lassen zu wollen, wird mit dem Bemerken wiederholt, daß während der Einsegnung geläutet wird. __________Der evangel. Kirchcnvorstand. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 12. Juni. Dem Bürger zu Marksuhl, im Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach, und Musikus bei der Stadt-Capelle dahier, Justin Eberhardt, eine Tochter, Flora Anna Katharine Jace- bine Apollonie, geboren den 14. Mai. Fremden-Negister vom 13. bis 15. Juni 1859. I n den Gasthäusern. Im Pappen: Hr. Weber, Affeff. v. Schotten; Hr. Klein, Actnar v. Böhl; Hr. Haas, Hofr. v. Darmstadt; Hr. Schweitzer, Fabrik, v. Lüden- scheidt; Hr. Freihr. v. Hohenlohe m. Fam., Rent. v. Berlin; Hr. Hunsinger, Prof. v. Marburg; Hr. v. Minnolt, Oberst v. Halle; Hr. Muffet, Hofger.-Rath u. Hr. Cornelius, Direct. v. Dillenburg; Hr. Schmeißer, Oecon. v. Alten-Felda; Hr. Herzog, Verw. v. Biedenkopf; Hrn. Fabrik. Giesler, Wagner u. Schneider v. Siegen; Hrn. Kauft. Scheid v. Darmstadt, Frankenthal v. Fürth, Anspach v. Frankfurt u. Grün v. Dillenburg. Im Einhorn: Hrn. Rent. Franck v. Stettin, Müller u. Meyer v. Berlin u. Ritter v. München; Hr. Steinhart, Gutsbes. v. Paris; Hr. v. Dieck, Lanbr. v. Wetzlar; Hr. Häuser, Buchhblr. v. Neuwied; Hr. Haas, Hüttenbes. v. Dillenburg; Hr. HanS, Offiz, v. Berlin; Hr. v. Kramer, Rent. v. London; Hrn. Kauft. Scheide v. Leipzig, Römer v. Landau, Hartmann v. Erfurt u. Willeck v. Otterberg. Im Prinz Carl: Hrn. Stud. Püllen, Laymann u. Bartels v. Bonn; Hr. Weidenbach, Privatm. v. Coblenz; Hr. Götz, Geomet. u. Hr Lauer, Pfarrvic. v. Mainz; Hrn. Kauft. Link v. Frankfurt, Padberg v. Heidelberg, Hofmann v. Dillenburg, Neuendorf v. Herborn u. Hey v. Aachen. Im Darmstädter Haus: Hr. Llumenfaat, Reifend, v. Paderborn; Hr. Müller, Bergm. v. Oberscheld; Hr. Dechert, Mal. v. Hamburg; Hr. Weimar, Först, v. Dillenburg; Hr. Anthes, Privatm. v. Lich; Hr. Werner, Kaufm. v. Schmalkalden. In der Sonne : Hrn. Handels!. Werner, Balser, Kratz, Hofmann it. Wenzel v. Roßbach. In der Rose: Hr. Unverzagt, Schmied p. Biedenkopf; Hr. Schade, Steinh. v. Blankenau; Hr. Zulauf, Oecon. v. Oberbreidenbach; Hrn. Geschäftsl. Kirchner v. Derbach u. Bernstein v. Schlitz. In den Privathäusern. Bei Hrn. Hofg.-Advoc. Welcker : Hr. Welcher, Geh. Rath v. Heidelberg. — Bei Hrn. Fabrik. Homberger: Hr. Meffcl m. Fr. v. Darmstadt, Hr. Reifenberg m. Fr. v. Crefeld u. Hr. Homberger v. Cöln. — Bei Hr». Gg. Plank: Hr. Kreedt, Färb. v. Elberfeld. — Bei Hrn. Gg. Schmidt: zwei Frl. Triefenbach v. Darmstadt. — Bei Hrn. Kaufm. Pistor : Frl. Hast v. Rimbach u. Hr. Pistor, Gutsbes. v. Welsdorf. — Bei Hrn. Friedr. Bogt: Hr. Detbel, Fin.-Access. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Lederhdir. Labroiffe: Hr. Behle u. Hr. Labroiffe v. Paris. — Bei Hrn. Buchbinder Stohr: Fr. Krick v. Ockenheim. — Bei Hrn. Fnrkel: Fr. Furkel «• Bilbel. — Bei Hrn. Schaffstädt: Frl. Nceb v. Alsfeld. — Bei Fr- Obers. Block: Frl. Frey v. Darmstadt. Wasser wärme der Lahn. Mittwoch den 15. Juni 15% „ Donnerstag „ 16. „ 15 „ Freitag „ 17. „ 14% „ L. C. Riibsamen, Schwimmlehrer. Main-Weser-Eiscnbahn-Frachtbriefe sind vorräthig und zu haben in der G D. Vrühl'schen Verlagshandlung, _________________________________________________________________Canzleiberg, Lit. B. Nr. I.___■ Druck und Berlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.