Hessen. Samstag dorr' N? April M. 2V 18ÄV nrfiTImäw »3 ■; ins: die Verantwortlichkeit der Gieren, am 6. April 1859. 200 Das Pf. 200 Hr. -ßreuj, Hr. JMitz, d Witlwe: n. Jt'riegär. Adrian: tullmann : Specht «. Mittelpreis vom Malter tl. Hansel, v. Ancona; edit. Kölsch 1. Eckel e. Handels!. >s, Satll. Weißgärber u. Pitzer Metzq. v. Zu Ur. K. G. 259!. Betreffend: Die Musterung^ des Jahrs 1859. SU»'Mail -t. Tl ul ■ Hl % "Tl ' r i-M .T, f Y;7 6 sk st ff '•*-'r r. LuDWJG LIL von an die Großhcxchgtichen Bürgermeistereien des Kreises. 'Die diesjährige Musterung und Loosziehung der MMärpflichtigen, sowie die Prüfung der Einsteher, wird im Kreise Gießen fctn 9., 10., 11., 12., 13. und 14. Mai iss toe® Gießen vorgeyommen, und es sollen gemustert werden: Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Diejenige Gemeinde, in deren Gemarkung durch eine zusammengrrottete Menge mit offener Gewalt Verbrechen oder Vergehen gegen Personen oder das Eigenthum verübt worben .sind, ist verbunden, den dadurch verursachten Schaden zu ersetzen, wenn sie nicht alle ihr zu Gebote stehenden Maßregeln ergriffen hatte, um die strafbaren Handlungen zu verhindern. Art. 2. Ist die in dem vorhergehenden Artikel bezeichnete Beschädigung durch eine aus mehreren Gemeinden zusammengerottete Menge verübt worden, so sind diese Gemeinden mit Einschluß derjenigen, in deren Gemarkung die Zusammenrottung statt- gesunden hatte, sämmtlich zum Schadensersätze so verpflichtet, als wenn sie eine Gemeinde bildeten. Jedoch ist die Gemeinde, aus deren Mitte Diejenigen kamen, welche die Beschädigungen in einer anderen Gemarkung verübten, sowie die Gemeinde, in deren Gemarkung die Zusammenrottung stattgefunden hat, zur Leistung des Schadensersatzes oder zur Theil- nahme hieran nur dann verpflichtet, wenn Diejenigen, welche die Verbrechen verübten, in einer so großen Zahl oder überhaupt unter solchen Umständen aus ihrer Gemeinde sich entfernten, daß die Einwohner der letzteren bei gehöriger Aufmersamkeit vorhersehen konnten, die Entfernung geschehe in verbrecherischer Absicht, und die betreffende Gemeinde nicht nachzuweisen vermag, daß sie alle ihr zu Gebot stehenden Mittel angewendet habe, um jenes, d. h. die Entfernung beziehungsweise Zusammenrottung zu verhindern. Art. 3. Für denjenigen Betrag des Schadens, welcher den Beschädigten aus Versicherungsanstalten ersetzt wird, haftet die Gemeinde weder den Beschädigten, noch der betreffenden Anstalt. Art. 4. Sobald die Polizeiverwaltungsbehörde von einer in ihrem Bezirk vorgefallenen Beschädigung der in den vorhergehende!! Artikeln bezeichneten Art Kenntniß erhält, hat sie alsbald die Umstände, unter welchen die Zusammenrottung und Beschädigung stattgefunden, jowie die Verletzungen und Beschädigungen und die Größe der zu leistenden Entschädigung zu ermitteln und auf den Grund dieser Aufnahmen den Versuch einer gütlichen Uebereinkunft über die zu leistende Entschädigung zwischen den haftbaren Gemeinden und den Beschädigten zu machen. p Art. 5. In Ermangelung einer gütlichen Uebereinkunft haben über die Verbindlichkeit der Gemeinden zur Leistung der Entschädigung und über die Größe derselben die Gerichte auf Klage der Beschädigten zu erkennen. Zuständig sind in den Provinzen Starkenburg und Obcrhcsscn die Stadt- und Landgerichte, und in der Provinz Rheinhessen die Bezirksgerichte, in deren Sprengel die Beschädigungen verübt worden sind. Art. 6. Mehrere bei dem nämlichen Vorfälle Beschädigte können gegen, die haftbare Gemeinde in einer und derselben Klage auftreten. 1 Wenn die Haftungsverbindlichkeit mehrerer Gemeinden begründet ist, so ist solche in einer Klage gegen dieselben geltend zu machen. Die Klage auf Schadensersatz gegen die betheiligte Gemeinde oder Gemeinden auf Grund des gegenwärtigen Gesetzes muß innerhalb eines Jahres, von dem Tage an gerechnet, an welchem dem Beschädigten das Mißlingen der versuchten Uebereinkunft amtlich bekannt gemacht worden ist, bei Verlust des Anspruchs, bei Gericht geltend gemacht werden. (Schluß folgt) Gemeinden für Verletzungen und Beschädigungen in Folge von Zusammenrottungen betreffend. Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein re. rc. -für nahe ein Stuhl- ägkeit und der bejam- war. Opfer, wie urmethode zwar in le Magen- m, zu der Do ecks Hannover )rt kömmt ine grau ist. >0 J>: js»i für die (Li mm tim ,ii 1) Montaa den 9. Mai die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Daubringen, den, Gemeinden 3) Freitag de» 13. Mai die Militärpflichtigen aus den 4) Lich, Lollar, Mainzlar, Münster, Naunheim, Dorf - Gill, Eberstart, Ettingshausen. Alten-Buseck, Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Crumbach, bei unterzr Selbstpersv mächtigend von der D zwischen d Stande ke werden wi Lich, ar Grc Z Gemeinden Watzenborn und Steinberg, Wieseck. Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allenvorf a. d. Lumda, Rodheim, mit dem dazu gehörigen Thcil der Bieber, Rödgen, Ruttershausen. Militärpflichtigen aus Garbenteich, Gießen. (! 284) A Vermögen zu Ettingsl das Benni Ansprüche t sogewiß im Donn 9) sä entbunden si verwiesen w schon oben lieber Gemeinden Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Oppenrod, Reiskirchen, - Groszen-Buseck, Großen^ Linden, Grüningen, , Hattenrod, mit den Militärpflichtigen, von welchen ;= und Loosungstag Ntorgens halb Betreffend Zugpferde 722) eine größl 2) Dienstag den 10. Mai die Fellingshausen, mit dem dazu gehörigen Theil der Bieber, Desoni Aufford, hiesiger 427) si und Leihar ten Juni, November sind, werd vom 5. M einzulösen deren Vers findet. 2 Tag, mit Freitags, Nach A Einlösung vorgenomi es sich bi ihre Pfän gegen baa Pfändei unbedingt . Die He bezirks we Gemeinde! Gießen .f. - ■ zu machen. ... »wässsstä ist, damit sie die nöthigen Einträge m ihre Listen zu machen im ^aude stn ' . Weblern oder Gebrechen, wie namentlich Sorg? tragen, daß die deßfalls erforderlichen Zeugnisse erwirkt und der Recrut,rungs-Comm,ssion vo^ $01l y 4) Sollte sich ein Militärpflichtiger in gerichtlicher Haft befinden und nicht gefänglich vorgesuhrt werden tonnen, l dem betressinden Lichte eine Be^inigung hierüber einzuziehen und der Rcerutwungs-Commifsion ^reis- -da 5) Wenn ein Militärpflichtiger durch Krankheit verhindert rst, so haben Sie eine deßfallsige Bescheinigung d »** iÄÄ? SÄ Ccmscrivtionsvflicktiaen müssen der Rccrutirungs-Commissivn vorgezeigt werden, weßhalb die Vertretungs-Uikunden e ) J ' nicht selbst erscheinen wollen, an Sie abgegeben und von Ihnen der Recrutirungs-Commission vorgelegt werden h« 8) Die Prüfung der Excapitulanten-Einsteher wird jedesmal an dem Aag, an welchem die Confer Pt r Pf ) toamit | Orts gemustert werden, vor dem Anfang der Musterung vorgenommen werden. Hiernach sind dreseloen genau zu ns u , sie nicht auf unrichtige Tage hierher kommen und abgewiesen werden müssen. Dieielden muffen ihre Anmeldungösch ohne welche ihre Untersuchung nicht stattsinden kann. Endlich haben Staufenberg, i Trohe, j Steinbach, I Waldgirmes, , Die Loosziehung der Militärpflichtigen findet Samstag den 14. Mat statt. Vorstehendes wollen Sie in Ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen lassen und . o»*,*- «»«LALL SSmÄ" ä’W Frankenbach, 3) Mittwost ben 11. Mai die Militärpflichtigen au 1 > Hausen, s den Gemeinden Klein-Linren, . Königsberg, Etz • Jl | 4 Heuchelheim, Holzhei ni^....................... Lang-Göns, Leihgestern. «... ■—. . — ■ ■ y. Srigen Theil oon welchen ens halb nspslicht^ge» Verwandle» laden, oder ion Vorlage »rgenommen, zherzoglichen htigen angenothwendig e namentlich nven, soweit scheu Aerzte, lüften, schon nentlich die- . rden, wenn ubwürdigkeit Mitgliedern iter bekannt en Zeugnisse i Sie dasiir , so ist »on Kreis- oder kerung 1859 / führe an den ein Zeugnis st versicherten migen/welche chtigen ruiren, rannt, ine vorzeigen. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen 34 fr. 557 ft. zu u H Vcrstcigerungsbe- 17'5 unter den 20 50 20 40 16 57 55 57 u tf 257 651 319 189 826 65 133 193 ,, Flur Rr. 10/ Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosseiarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Spenglerarbeit, Tapezierarbeit, Pftasterarbeit, oKlstr. 455 Wüstung an der Hardt, an Proseftor Bullers, 5. Klasse, 164 Wüstung daselbst, an Wilhelm Reidel zu Heuchelheim, 5. Klasse, alsdann bekannt gemacht werden- Versteigerung von Sauarbeiten. 741) Die zur diesjährigen Unterhaltung der Central- und Cameralgebäude des hie- eingesehen werden. Gießen, am 8. April 1859. Großherzogliches Krcisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Busch, Bauaecessist. Besondere Bekanntmachungen. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihaustalt. 427) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leibanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juni, Juli, August, September, October, November und December 1858 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 5. März bis 16. April d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 23. Mai d. -I. stattfindet. Bemerkt wird hierbei, daß jeden Tag, mit Ausnahme des Mittwochs und Freitags, prolongirt werden kann. Rach Ablauf obigen Termins kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden; die Säumigen haben es sich daher selbst beizumeften, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungs-Termin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stossen müssen unbedingt eingelöst werden. . Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 4. März 1859. Die Psandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Betreffend: Den Ankauf Non Reit- nnd Zugpferden für die Großherzogliche Reiterei und Artillerie. 722) Nach höchster Verfügung sollen eine größere Anzahl guter Reit- und Zugpferde im Alter von 5 bis 9 Jahren zu angemessenen Preisen in der hiesigen Garnison angekauft werden. Es wollen daher diejenigen Pferdebesitzer, welche Pferde zu verkaufen gesonnen sind, besorgt sein, daß diese an einem der zur Musterung bis auf weitere Bekanntmachung festgesetzten Tage, nämlich: Montag, Dienstag und Donnerstag in jeder Woche, jedes- mal des Vormittags um 1 0 Uhr, in der hiesigen Reitercaserne der bestellten Remontirungs-Eommission vorgeführt werden. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dies in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen lassen zu wollen. Butzbach, den 6. April 1859. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeister. Vcrfteigkrungcn. Die Versteigerung eines Tbeils der städtischen Hardtlehmgrube. 740) Donnerstag den 14. April 1859, Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause zwei Abthei- lungen der städtischen Hardtlehmgrube, als : gert werden, als: ' Maurerarbeit, veranschl. Die Voranschläge und dingungcn können vom 11. bis 14. d. M- 753) Die den Erben des Schreiner Heinrich Andreas Hellmold I. gehörenden Immobilien, welche am 4. April versteigert wurden, haben, da mehrere Nachgebote eingelegt worden sind, die Genehmigung nicht erhalten, und sollen dieselben Dienstag den 12. April, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause nochmals versteigert werden, und wird, im Falle die Gebote die Taxation erreichen, alsbald die Genehmigung erfolgen. Gießen, den 8. April 1859. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Main - Weser - Bahn. 717) Die im Jahr 1858 aufgefundenen, herrenlosen Gegenstände sollen Montag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, im hiesigen Stationshause gegen gleich baare Zahlung, zum Besten der Unterstützungs- kaffe, an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Gießen, den 7. April 1859. Der Großherzogliche Bahnhofs - Inspektor : Hochgesand. Edictalladung. 284) Auf Concurs-Erkennung über das Vermögen des Georg Heinr. Keil V. zu Ettingshausen werten Alle, welche an das Vermögen Forderungen oder sonstige Ansprüche bilden können, aufgefordert, solche sogewiß im Termin Donnerstag den 14. April l. I., Morgens 9 Uhr, bei unterzeichneter Gerichtssteüe entweder in Selbstpersvn oder einem genügend zu Bevollmächtigenden zu begründen, als sonst sie von der Masse ausgeschlossen und ein etwa zwischen den erscheinenden Gläubigern zu Stande kommendes Arrangement bestätigt werden wird. Lich, am 31. Januar 1859. Großherzogliches Landgericht Lich. Sartorius, Limvert, Landrichter. Landger.-Asseffor. »»»»,„. mit N» ««ÄStot litt, "°-s-n * Pietsch, Regierungs - Rath. ________ — sigen Baubezirks erforderlichen Bauarbeiten sollen Freitag den 15. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Behörde an die Wenigstnehmenden öffentlich verstei- den Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. April 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________ D. Ebel.___________ •692) Montag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Ansuchen des Eduard Sack dahier die demselben gehörenden Wiesen auf dahiesigem Rathhause versteigert werden, als: OKlflr. 554 Wiese vor dem Stolzenmorgen, auf der Wiesecker Aue, 888 Wiese in den Simmertswiesen, auf der Wiesecker Aue. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 1. April 1859. » In Auftrag: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Holzverstcigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. 721) Freitag den 15. April wird im Domanialwalddistrict Herrnwalv nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheidh. P-.ügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen- 6 2 5 75 Eichen- 12 159'/. 59'/4 2000 Nadelholz 15 109 40-/, 6350 sodann: 5 Eichenstämme — 24 Cubikf., 2 Nadelstämme — 76 Cubikf., 176 Nadel- stangc-n — 188 Cubikf. und 2 Stecken 6 Fusz langes Nadelpfahlholz. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Bergwerksschneiße, auf dem Leihgesterner Weg, nächst der Schinderkopfshege. Kredit bis 30. September. Gießen, den 7. April 1859. Groszherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. 691) Montag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigcm Rathhause auf Ansuchen des Herrn Forstmeister v. Buseck dahier der demselben gehörende Garten, dem Pfau gegenüber, an der sog. Taubentränke, an den Meistbietenden als Erb- und Eigenthum versteigert, oder auch, im Falle keine annehmbare Gebote erfolgen sollten, auf 6 Jahre verpachtet werden. Gießen, den 1. April 1859. In Auftrag: C. Weidig, Ortsgerichtsmann- Holzversteigerung in den Freiherrlich von Zwierlein'schen Waldungen der Försterei Winnerod. 718) Montag den 18. und Dienstag den 19. April l. I. sollen in den Districten Buchwald, Eichwald und Eichköpfel, nachstehende Holzsortimente, als: 525'/, Stecken Buchen-Scheidholz, 426'/, „ „ Prügelholz, 333'/, „ „ Stockholz, 2 „ Eichen - Scheidholz, 25 „ „ Prügelholz, 20 „ „ Stockholz, 28875 Wellen Buchen-Reisholz, 150 „ Eichen- „ 169 Eichen- u. Buchen-Bau- u. Nutzholz- Stämme, 1584 Cubikfuß enthaltend, an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort findet Morgens 9 Uhr in dem District Buchwald statt. Winnerod, am 6. April 1859. Der Freihcrrlich von Zwierlein'sche Förster: Sänger. 719) Samstag den 16. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, wird im Schulhause zu Wismar nachbezeichnetes Eichenholz aus dem Gcmeinde- walde Wismar verkauft: 50 Baustämme von 30 bis 260 Cubikfuß, zusammen 4086 Cubikfuß, 1'/, Klafter Scheitholz, 12'/+ „ Stockholz, 10'/, „ Reiser. Der Waldwärter Guckelsberger zu Wismar wird auf Verlangen das Holz vorher im Walde vorzeigen. Atzbach, den 4. April 1859. Der Bürgermeister: Colnot. Arbeitsversteigerung. 751) Montag den 11. April, . Nachmittags 1 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Bersrod nachfolgende Arbeiten an die Wenigstfor- dernden öffentlich versteigert werden. I. An der Kirche: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 75 fl. — kr. II. An der Schule: Weißbinderarbeit, veranschl. zu 21 „ — „ III. An dem Friedhöfe: Maurerarbeit, veranschl. zu 32 „ 48 „ Weißbinderarbeit, „ „ 5 „ 48 „ IV. An den Ortsstraßen und Wegen: Anfahren, Aufsetzen und Klopfen von 1'/, Cubik- klaftern Steine in die Ortsstraszen, veranschl. zu 41 fl. 42 kr. Pslasterarbeit im Oberdorf, veranschl. zu . . . . 25 „ — „ Anfahren, Aufsetzen und Klopfen von 3 Cubik- klaftern Steine an die Wege nach Winnerod und Londorf, veranschl. zu 141 „ — „ Unterhaltung des Wegs nach Winnerod, veranschl. zu 75 „ — „ Chaussirarbeit am Wege nach Reinhardshain, veranschl. .......60 „ ,, Maurerarbeit daselbst, veranschl. zu.....80 „ — „ Planirarbeit am Wege nach Geilshausen, veranschl. zu 25 „ — „ Planirarbeit am Wege nach Winnerod, veranschl. zu 40 „ — „ Zimmerarbeit am Wege nach Reinhardshain, veranschl. 8*1.......20 „ „ Voranschläge und Bedingungen werden im Termin eröffnet. Bersrod, am 7. April 1859. Groszherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Jagdverpachtung in der Gemeinde Großen-Buseck. 655) Montag den 18. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesiger Bürgermeisterei die am 31. August I. I. in der Gemarkung Großen- Buseck leihfällig werdende Jagd, in 4 Bezirke eingetheilt, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf drei nacheinander folgende Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Großen-Buseck, am 28. März 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen - Buseck. Wagner. Holzversteigerung in den Domanial- Waldungen der Oberförsterei Königsberg.' 752) Donnerstag den 14. April l. I. sollen in dem District Bleidenberg versteigert werten: 86 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz von 10 bis 35 Fuß Länge und 5'/ä bis 14 Zoll Durchmesser, 977 Cu- biksuß enthaltend, 49 Stämme Nadel-Bauholz von 30 bis 90 Fuß Länge und 5% bis 17 Zoll Durchmesser, 1848 Cubikfuß enthaltend, 67 Stämme Buchen - Werkholz, 1790 Cubikfuß enthaltend, 80 Eichen-Stangen und 30 Nadel- „ Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Holzschlage bei Nr. 1. Heuchelheim, den 8. April 1859. Großherzogliche Oberförstern Königsberg. V i g e l i u s. Holzverstcigerung zu Crumbach. 696) In den Waldungen der Pfarrei und Kirche Crumbach kommen Montag den 11. April t. I., Morgens 9 Uhr, zur öffentlichen Versteigerung, 1) im District Wilsberg: 1100 Wellen gemischtes Reisholz; 2) im District Tiefenstruth: 300 Wellen Radel-Rcisholz, 200 Stecken Fichten- „ zu Bohnenstangen geeignet, 1 Nadelholz-Stange, ein Wagen verschiedenes Holz. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Kredit bis Martini d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist in der Tiefenstruth. Crumbach, den 31. März 1859. Für den Kirchenvorstand: Wagner. Arbeitsversteigerung zu Dorf-Gill. 697) Donnerstag den 14. April, des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Dorf-Gill die für das Jahr 1859 auszuführenden Bauarbeiten an die Wenigstnehmenden vergeben werden, und zwar: I. an den gemeinheitlichen Gebäuden: Maurerarbeit, veranschl. zu 50 fl. —kr. Zimmerarbeit, „ „ 10 „ — n II. die Errichtung eines Todtenbahren- Häuschens: Maurerarbeit, veranschl. zu 12 fl. — ”• Zimmerarbeit, „ „ 22 „ — u / Dachdeckerarbeit, „ „ H „ " III. A Weißbindc IV. die Chaussir- veransch Dorf-Gi Großherzogl Gerh 720) M werden im Hain meistbi 15 Fichte bikfus 106 Rade Die Zus Staufenberc Alten - B Großherzog V er 736) ( lassen die ( Lenz zu G 13., sondci Don die sog. W stehend in nebst Mühl Schlagganc Wasserfall, werken, son Viehstall, < einem Bae mit 34 M Maaßes i bester Qua und 7a Ä theilungsh, gemacht n Büreau v bietend vei Großen Großherzo 706) Mr werden in zwei schwa elegante alt, mit wie ein ü bietend gei Gießen 743) Halter, erlaube ir len. III. Anstrich von Ortstafeln und Wegweisern: Weißbinderarbeit, veranschl. zu 20 fl. — fr. IV. die Herstellung der Borngasse: Chaussir- und Pflasterarbeit, veranschl. an . . . . 81 fl. 5 fr. Dorf- Gill, am 30. März 1859. Großherzoglicbe Bürgermeisterei Dorf-Gill. JA. : Gerhard, Bezirfsbauaufseher. 720) Montag den 11. April, Morgens 9 Uhr, werden im Domanialwald-District Burghain meistbietend versteigert: 15 Fichten-Stämme, zusammen 203 Cu- bikfuß enthaltend, 106 Nadel-Stangen mit 307 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist auf der Ruine Staufenberg. Alten-Buseck, den 4. April 1859. Großherzogliche Oberförsterei Alten -Buscck. Klump. Verkauf einer Mühle. 736) Eingetretener Hindernisse wegen lassen die Erben des verstorbenen Heinrich Lenz zu Großen-Buscck nicht Mittwoch den 13., sondern Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, die sog. Weißmühle bei Großen-Buseck, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhaus, nebst Mühlbau, mit zwei Mahl- und einem Schlaggange, ohngefähr 18 bis 20 Fuß Wasserfall, mit vollständigen guten Mühlwerken, sowie in einer Scheune, einem großen Viehstall, Schweineställen, Holzschoppen und einem Backhaus, alles in gutem Zustande, mit 34 Morgen 1 Viertel □ftlftr. Nonual- Maaßes um die Mühle liegendem Land, bester Qualität, wovon ungefähr % Wiesen- und % Ackerland und Garten ist, erbver- theilungshalber, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf dem Büreau des Unterzeichneten öffentlich meistbietend versteigern. Großen-Buseck, am 7. April 1859. Großherzogliches Ortsgericht Großen-Buseck. __________Wagner.__________ 706) Montag den 11. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem hiesigen Universitätsmarstalle zwei schwarzbraune, fehlerfreie, eingefahrene, elegante Ponny's, Hengste, 4 bis 5 Jahre alt, mit zwei neuen Chaisengeschirren, sowie ein leichtes Chaischen, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 4. April 1859. Frilgebotenes. Für Damen. 743) Eine neue, sehr bequeme Art Hut- Halter, nach Pariser Muster verfertigt, erlaube ich mir, h. Stück 9 fr., zu empfehlen. I. H. Schäfer, Kammmacher. 749) Von dem mir bisher gefehlten schweren Leder-Leinen habe ich wieder neue Sendung erhalten. Auch empfehle ich eine Partbie fertiger glatter Küchen- und Werkstätte-Hand- tücher. L. Jahr eis, Marktplatz. § Maiwein, 1858r, die Flasche zu 30 fr., täglich frisch im Philosophenwald. g Bürsten-Waaren zu den billigsten Preisen, als: Borsten- schropper, von 12 fr. an bis zu 36 fr., Wurzelschropper, von 20 fr. an bis zu 32 fr., Handbesen, von 12 fr. an bis zu 20 fr., Bodenbesen, von 20 fr. an bis zu 45 fr., sowie alle Gattungen Bürsten, sind stets vorräthig bei F. E. Winter, Bürstenmachermeister, dem Asterweg gegenüber. 747) Guten deutschen Kleesaanren, per Pfund 22 fr., bei Wilh. Schwall. 738) Eine große Auswahl von Bouquets, Blumen und Blättern, sowie Strvhhüte neuester Fayon, habe ich erhalten und empfehle solche zu den billigsten Preisen. Georg Röber, am Kreuz. 728) Futtermehl, Roggen- und Walzen-Kleie verkauft billigst M. Marcus, am Lindenplatz. 730) Waschbüttcn, Badebütten und dergl. sind zu verkaufen, oder auch zu verleihen, bei Wilhelm Kohler mann. 726) Eine große Quantität gute Gerste, per Malter 6 fl. 30 fr., sowie gute Holzheimer Kartoffeln, per 200 Psund 1 fl. 40 fr., sind zu verkaufen bei W. Rühl, im Russischen Hof. 727) Feinstes Schwung- und Vor- schußmehl bei Ernst Wallenfels. 605) Linsen und Bohnen, vorzüglich zum Kochen sich eignend, sind zu haben bei Friedrich Schwaab. 754) Zwei große Canarienvogel-Hecken, grün lackirt, jede mit zwei Pärchen achter Holländer Kanarienvögel, sind zusammen, oder auch getrennt, zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 735) Bei Schreinermeister Koch in den Neuenbäuen stehen zwei neue Hobelbänke, ein zweithüriger polirter Kleiderschrank, sowie mehrere cinthürige Schränke, zu verkaufen. Auch kann bei demselben ein junger Mensch in die Lehre treten. 746) Eine Sendung von Bielefelder Leinen und Hemden (wofür ich garan- tire) ist angekommen. Will). Schwall. 604) Fränkische S a a t w i ck e n und Erbsen sind zu haben bei F r i e d r i ch S ch w a a b. 661) Feinstes Vorschuß-Mehl bei Emil Noll, auf der Mäusburg. 757) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich den nächsten Gießener Jahrmarkt mit einer großen Auswahl von Damen- Schnhen und Stieselchen, sowie mit allen Arten von Kinder-Schuhen, wieder beziehen werde und bitte deshalb um geneigten Zuspruch. Friedr. Weidling, Schuhfabrikant aus Mainz. 657) Jeden Vormittag ist Kalk, die Bütte zu 2 fl. 24 fr., zu haben bei K. Jung, in Klein-Linden. 734) Zwei Zuschncidebrettcr von Lindenholz, für Schuhmacher, & 2 siflFuß groß und 2 Zoll stark, sind zu verkaufen. Näheres ist zu erfragen bei Karl Keil, am Markt. 662) In Lit. A. Nr. 46 in der Hintergaffe ist eine Parthie rothc und weiße Frühkartoffeln zu verkaufen. 758) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum am bevorstehenden Jahrmarkt mit seinen berühmten und anerkannt guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten (in Verpackung), magenstärkendem Magenbrod, Thee-Lebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandel-Lebkuchen, ächten« Wurmkuchen, Ackermännischen Brustpapilloten, Hamburger Husten-Glonchen; sehr zu empfehlen: Auflösungs-Rettig-Bonbons für hartnäckige Schleimkatarrhe, englische Drops für Kvpfleidende u. s. w. Die Bude befindet sich vor dem Neustädter Thor, mit der Firma: Fr. Ur ff, Conditor. 762) In Lit. B. Nr. 25, Marktplatz, sind zu verkaufen: weiße und rothe Frühkartoffeln, 20 bis 25 Ctr. bestes Grummet, 30 bis 40 Gebunv Wirrstroh, 1 vollständiger Wagen mit eisernen Achsen, 1 Waage mit 2 großen Schaalen, worauf man 5 bis 10 Gentner wiegen kann, mit dazu gehörigen Gewichtsteinen. 716) Ein Haufen Dünger ist zu verkaufen bei August Noll, im Stern. 731) In Lit. B. Nr. 129 sind mehrere Wagen Dünger zu verkaufen. 760) Das Neueste in En-tout-cas und Sonnenschirmen, Marquise, Criuoline re. ist bei mir eiuqetroffen und empfehle ich solche zu den billigsten Preisen. S. Flörsheim. Mehlverkauf. 729") Alle in diesem Blatte angezeigten Mehlsorten halte ich zu den billigsten Preisen stets vorräthig, und empfehle ich anßer diesen noch das, von einer badischen Kunstmühle bezogene, sehr feine Spelzeu- sichwungrnehl . M. M a r c n s , am Lindenplatz. 76i) Eine große Parthie ausgesetzte Hutbänder in den besten vorjährigen Dessins habe ich zum Verkaufe, die Elle ä 9, 12, 15 und IS fr., bestimmt, worauf ich meine geehrten Kunden aufnlerksam mache. S. Flors h e i m. Frachtbriefe zu Fahrpostsendungen^ per 100 Stück 18 fr., sind zu haben in der G. D. Brühl'schen Verlagshandlung in Gießen. Vermiet!) u n g e n. 750) Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen bei Schmicdmeister Unverzagt, am Wallthor. 755) Ein Familienlogis von 2 bis 3 Zimmern, nebst Zugehör, ist zu vermiethen und im Juli zu beziehen, bei L. F. Höstereich Wittwe, auf der Mäusburg. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist in dem Brühl'scheu Hause, der Aula gegenüber, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 660) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei Emil Noll, auf der Mäusburg. 723) Zwei Stuben, mit oder ohne Möbeln, sind zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. 725) Bei Musiklehrer Geller auf dem Reichensand ist für einen soliden Herrn eine Stube zu vermiethen. 739) Der untere und obere Stock meines Hauses in der Wolkengasse ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. ________ P h. Stückrat h Wittwe. 483) Zwei Stuben, sowohl für eine einzelne Familie, als auch für junge Leute sich eignend, sind zu vermiethen bei A. Benner im Pfau. -^707) "Jn 'Lit. B. Nr. 27 am Marktplatz sikid zwei freundliche Familienwohnungen zu vermiethen und alsbald zu beziehen. "677) Ein kleines Fämilienlogis ist zu vermiethen"und kann sogleich bezögen werden bei Georg "Leib. 148) Das in meinem Hinterhause seither von Fräulein Pimper bewohnte Logis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. C. H ense 1. 676) In der früher Braun'schen Ziegelhütte ist in dem Vorverhause ein geräumiges Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Heinrich Möser. 680) Das Logis in dem Hinterhause der Sunv hei in'schen Hofraithe auf dem Reichensand, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. D o r n s e i f f. 384) Das von Hrn. Schott bewohnte Logis in meinem Hinterbau vor dem Neuenweger Thor ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Gottlieb Strauch Wittwe. 682) Eine geräumige Scheuer ist zu vermietden bei I. Hassenteufel, in der Neustadt. Vermischte Anzeigen. 733) Ich erlaube mir, hiermit die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich Stenographie-Unterricht, namentlich für Knaben, und zwar nach dem Systeme von W. Stolze, ertheile. — Anmeldungen bitte ich baldigst machen zu wollen. Carl W eise, wohnhaft bei Hrn. Kaufm. Carl Münch. 724) Ein Dienstmädchen, welches kochen, waschen und bügeln kann und sich über seine Tüchtigkeit und Treue auszuweisen vermag, findet gegen guten Lohn eine angenehme und dauernde Stelle. Das Nähere ist zu erfragen bei Weichenwärter Bloß, wohnhaft bei Bäckermeister Lenz, am Markt. 764) Ich mache einem verehrlichen Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich das seither von dem verstorbenen Steinmetzmeister Rochus Schmitt betriebene Steinhauer-Geschäft (welches in dieser Branche das alleinige dahier war) im Namen der Wittwe desselben bisher geführt habe, und nunmehr für meine Rechnung nach wie vor fortbetreibe, und bringe gleichzeitig das Anfertigen von Grab-Denkmälern in Sandstein, sowie in weißem, schwarzem und grauem Marmor, in empfehlende Erinnerung. Eine Muster-Zeichnung, worin Denkmäler, zum Theil im gothischen, altdeutschen, byzantinischen und griechischen Style und größrentheils auf dem Münchener Friedhöfe gesammelt, entworfen sind, liegt zur Ansicht offen. Auch empfehle ich meinen Vorrath von Marmor- und Sandstein-Kreuze«, sowie Grab-Einfaffungen nach neuestem Style, zu sehr billigen Preisen. Die Niederlage meines Vorraths befindet sich in der ehemals Steinhaucr Roch. Schmitt'schen Werkstätte auf dem Reichensond. Philipp Scharmann, Steinmetz. M1 A uswanderer E nach allen Häfen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Passagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten Dampf- und Segelschiffen und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsverträgen bestens empfohlen. Carl Spruok, Wällthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen. Gies stosse liefern das Wort c Allger nicht wohl I Ein g dete Geweri diese die M Die ( trauens ihre folgender w Einen scheinen ver Darlehen zi Möey findet, größ treibenden i Häfen von Die s bis auf's latz. Dessins ) meine e t m. wer ist zu n teufel, ieustadt. gen. mit Die er- ich Steno- ir Knaben, W. Stolze, ich baldigst :1 Münch, iches kochen, ) über seine en vermag, enehme und t zu crfra- wohnhaft arkt. e, daß)ch ne Steinsamen der ch wie vor t in Sanv- rrinnerung. ltdeutschen, Friedhöfe Kreuze«, uer Roch, mann, en ^richteten, Gießen. fr. ■'i u n v;vvA ysL» .chütt 91 <3 iffl 4084 fl. 5 fr. (Cingesandt.) ttlkfll 759) Seiden- und ■ - Einnahme von F. Baschwitz aus Offenbach a. M., empfiehlt sich im Kunstwaschcn, Färben, Pressen, Decatire» und Moiriren aller Arten Seiden-, Wollen- unv Baumwollenzeneze. Commissionen nimmt entgegen Herr Kaufmann I. Müller am Wallthor. 3461 fl. — 403 „ 47 folgender war: ,s i s Aufgen o-mmene Capitalien Ml(< .; Zurückempfangcue Vorschüsse und Zinsen Für Auswanderer. 239) Am 1. und 15. jeden Monats expedire ich fortwährend über 5 'Stenten durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Paffagiere bis aufs Seeschiff begleitet. Amerikanisches Gold, sowie gute Wechsel, sind stets bei mir zu haben. Zu Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent: C. W. Dietz, am Markt. J.Q Iltis' V u ■:* ■ Gießen Man hat noch nicht erfahren, ob der Plan zur Bildung von Associationen, die den Handwerkern billigere Rohstoffe liefern können, und dem vor einiger Zeit in diesem Blatte von einem das Wohl des Handwerkers wollenden Manne ,o lebhaft das Wort geredet worden, zur Ausführung kommen werde. . ... Allgemein ist es anerkannt, daß der Handwerkerstand bei den jetzigen Verhältnissen dem Capital, der Fabrifmdustrie gegenüber, nickt wohl bestehen und nur die Vereinigung die Gewähr für sein besseres Bestehen ihm bieten kann. , Ein guter Anfang ist bereits durch die von einem großen Theil hiesiger Gewerbtreibenden ans gemeinnützigen Absichten gegründete Gewerbebank gemacht, und wäre es schade, wenn die Gewerbtreibenden diese Gelegenheit nicht benutzten, daß sie sich durch diese die Mittel unv den Nutzen verschafften, wornach das Capital bei seinen Abnehmern zu streben so sehr bemüht ist. Die Gewerbebank erfreut sich stets zunehmender Betheiligung durch erfolgte Beitritte und der Theilnahme, sowie des Vertrauens ihrer Freunde, welche so bereitwillig verzinsliche Darlehen gemacht. Zum Beweis dafür diene, daß der Geschäftsbetrieb Vorschüsse an Mitglieder und Prolongationen Zurückgezahlte Capitalien und Zinsen .... Druck- und Verwaltungskosten . , Mit Caffa •; f: • • . '• - •5 Ausgabe . , 4084 fl. 5 fr. Einen Theil des Baarvorrathes, wofür feine Vorschußgesuche eingelaufen, hat der Ausschuß zum. Ankauf von Staatsschuldscheinen verwendet, theils um den Verein vor Zinsverlusten zu schützen und theils den Gläubigern gegenüber sichere Gewahr für die ^Möge durch die Verwaltung die Gewerbebanf stets größeres Vertrauen bei dem Publikum gewinnen, daß dabei Gelegenheit findet, größere und kleinere Capitalien mit 4 pCt. verzinslich und nach Uebereinfunft rückzahlbar anzulegen und mögen die Gcwerb- treibenden die Mittel der Bank recht häufig zu ihrem und der Bank Nutzen benutzen. Reservefond . . . Jähvesbeitrage 26 „ ■(;» 1 . . • , Monatsstcucr von 130 MitgliedernHII^HHA^^I^z D i e sowie Kunstsärlierei^ .128 . 742) Bei Chr. Schopbach findet ein Möbelschreiner Beschäftigung; auch kann bei demselben ein ordentlicher Junge in die Lehre treten. 748) Von heute an ist die Wirthschaft auf dem Heyer'scheu Felsenkeller wieder eröffnet. Gießen, den 9. April 1859, W. Jacobi. Viehassecuranz 511 Gießen. 737) Der Vorstand hat die Taxe des Viehes für das zweite Quartal 1859 festgestellt. Diejenigen Mitglieder, welche von dieser Taxe Einsicht nehmen wollen, oder gesonnen sind, gegen solche ihres Viehes zu reclamiren, haben nach §. 9 der Statuten, in dem Zeiträume vom 11. bis zum 18. April l. I., bei mir die Anzeige zu machen, damit hiernach die Beschwexdeführung statutengemäß erledigt werden kann. Gießen, den 8. April 1859. I. PH. Möhl, Präsident. 702) Anmeldungen zur Aufnahme in die „Bürgergesellschaft" können bei dem Vorstande derselben bis zum 1. Mai d. I. erfolgen. Der erste Vorsitzende: Louis Petri. 744) Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, der gelitten und für seine Leiden ein Heilmittel gefunden hat, dasselbe so viel als möglich bekannt zu machen. Von diesem Gefühl durchdrungen, bezeuge ich hiermit, daß Pattison's Gichtwatto mich innerhalb 36 Stunden von meinen Schmerzen befreit hat. — Seit mehr als 12 Jahren leide ich an rheumatischen Schmerzen in den Gelenken und Füßen, so^ daß ich bereits daran gewöhnt, meinen Arbeiten nachgehen konnte, als im letzten Monat sich noch rheumatische Schmerzen in den Seiten dazugescllten, und zwar so heftig, daß ich nicht 5 Minuten ohne Unterbrechung arbeiten, weder mich aufrecht halten, noch schlafen konnte. Nachdem ich verschiedene Mittel ohne Erfolg angewendet batte, rieth mir Jemand Pattifon's Gichtwatte an, ich legte dieselbe nm die leidenden Theile, ging iu Bette, und stand am folgenden Morgen vollkommen hcrgestellt, auf. — Seit — diesem Tage sind die Schmerzen nicht wieder eingetreten, weßhalb ich dem Erfinder, 112) Em kräftiger Turfche vom Lande dem es gelungen ist, ein Heilmittel für solche Leiden zu finden, tausendfach segne, j wird als Hausknecht m Laenst gchicht. Genf, den 8. März 1859. Chaffard, ! Das Nähere ist bet der Exped. d. BlttS. Verfasser des Guide officiel des chemins de fer. \ zu erfahren. 4084 fl. 5 fr. 2890 „ ~r. u G tz>)4 25 „ 17 H 50 „ 39 ff 1118 „ 9 ff 763) Friederike Bauerfeind ans Berlin zeigt hiermit ergebenst an, daß sie seit einigen Wochen in Gießen in .30 bis 50 L-tunven gründlichen Unterricht im Zuschneiden und Zusammensetzen aller und jeder Art von Damenkleidern nach Vein Maße ertheilt. Dampf- und Segelschiffen bei Hch. Ferber, neben dem Rathhaus. Auswanderer finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglichsten, zur Passagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten v __ j< nach, alley Häfen . .. . mn; Amerikas und Australiens .71 <• -durchsMüll-iiN für das GroßberzogtUm Hessen eoncessivnirte Haupt- Agent ur 714) Es wird ein Gärtner, welcher zugleich auch Kost und Logis bekommen kann, zu engagiren gesucht. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes. . 756) Sonntag den 10. April, von Abends halb 8 Uhr an: musikalische Anter Haltung im Leib'schen Locale. Frisch bäcker pi Gießen. Sonntag den 10. Aprit. Balthasar Noll in der Neustadt. Wilhelm Lüber in der Wallthor- straße. Emil Noll aus der Mäusburg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 10. April. Morgens: Pfarrer Landman». Nachmittag: Mitprediger Lips. Hospital - Gottesdienst Um halb 11 Uhr : Mitprediger Krug. Passions - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 1 3. A p r i!, Nachmittags um 3 Uhr: Professor Dr. Baur. Kopulirte, Deii 2. April. Heinrich Kehm, Ortsbürger zu. Glashütten und Weichenwärter bei der ^iseii- bahu daliier, ein Wittwer; und Anna Marie Wagenbach, des verstorbenen .Ortsbürgers und Taglöhners, Wilhelm -Wageu.bach in. Groß - Gera», eheliche Tochter. •/imton’O G e t aaste. D e-n 3/April! Dem Bürger und Schuhmachu- messter,-! Ludwig - Schäfer,u eine Tochter, Luise Christiane ssulianegeboten,cheu 15. März. Mzns-el,b«jiiji jDsflrMürger und Zimmermeister, Georg Strauch, ‘ eine Tochter, Auguste Helene Christiane Susanne, geboren den 6. März. Den 4. April. DemlGroßherzoglichen KriezS- /ath,-Friedrich von Preuschen, eine Tochter, Theela Anna H.eleiie Habriele...geboren den I. März. Denselben. Dem Bürger und Schneidermeister,' Heinrich Renner, eine Tochter, Amalie, geboren den 20. März. Beerdigt. Den 3. April: Ein unehelicher Sohn, Heinrich Friedrich Matthias, alt 4 M. 3 T. gestorben den I. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Katholische G c m rind r. Beerdigt. Den 2. April. Elisabetha Mändl, ehelich ledige Tochter des verstorbenen Großherzoglich Hessischen Rathsschultheißen, Gerhard Mändl zu Bensheim, alt 79 I. 4 M. 11 T., gestorben den 31. März. Fremden-Register vom 4. bis 6. April 1859. I n d e u Gasthäusern. Jm Prinz Carl: Hr. Allwohn, Bergwerksunternehmer v. Wölfersheim ; Hr. Krauß, Müll, v. Utphe; Hr. Erck, Bäcker v. Nidda; Hrn. Oeeou. Müller v. Kehleubach, Diehl v. Münchleusel u. Schlitz v. Nieder- mörlen; Hr. Dittmaun, Privatm. v. Darmstadt; Hr. Wagner, Cand. v. Heidelberg; Hrn. Kanst. Sommer v. Dresden, Matthias v. Frankfurt, Fuhr v. Mainz u. Leinberger v. Cöln. Jm Rappen: Hr. Baron v. Schenck, Rittmstr. v. Rülfenrod; Hr. Trautschold, Mal. u. Hr. Netscher, Stud. v. Mainz; Hr. Leuthold,' Oecon. v. Witzenhausen; Hrn. Gastw. Arnold v. Offenbach u, Schillinger v. Wetterfeld ; Hr. Erb, Bürgermstr. v,. Lehn heim ; Hr. Bergen, Bergw.-Berw. V. d. Justushütte; Fr. Gnbbrod u. Frl. Dieffenbach v. Herborn; Hrn. Kaust. Zeiziiig v. Magdeburg, Steuermann v. Hamburg, Goppel, Hörner ii. Pfalz v. Offenbach, Baruch u. Bramver v. Bremen, Schäfer u. Hahn v. Cassel, Garthe v. Wetzlar u. Reiß u. Jacobi v. Frankfurt. Im Einhorn: Hr. Wagner, Dort. v. Moskau; Hr Haberkorii, Forstmsir. v, Windhausen; Hr. Gerster, Baumstr. v. Cöln; Hr. Aull, Anwalt v. Mainz; Hr. Hoffmann, Gutsbes. v. Hof-Gill; Hrn. Kaust. Weiler v. Cöln, Hackland v. Düffeldorf, Neisel v. Magdeburg, Hecke. Hamburg, Häucke v. Berlin, Jacobi v. Dresden, Sondheimer v. Alsfeld, Thübe v. Hanau, Zettelmann v. Erfurt, Hirsch v. Frankfurt, Götz Darmstadt u. Schöning v. Vlothe. Im deutschen Hof: Hin. Privall. Freier v. Homburg u. Wahl v. Garbenteich; Hrn. Cand. Bichmann u. AntheS v. Lich; Hr. Thielmami, Lehr. v. Waldhanseu; Hr. Regenbogen, Bierbr. v. Caffel. Im Darmstädter Haus: Hr. Jacobi, Oecon. v. Hommertshausen; Hr». Handelst. Großmann v. FramerSbaeh n. Fay v. Holzhausen. In der Rose: Hrn. Geschworene Ploch u. Schneider v. Stockhausen, Gemnier v. Zell n. Schmidt v» Schlechtenwegen; Hrn. Geschäftsl. Schuster v. Oberseenien n. Hampel v. Wetter; Hrn. Privat!. Münch,, Schneider u. Wenzel v. Klein-Karben. Im Russtschen Hof: Hrn. Oecon. Werges v. Dorf-Itter u. Bitteii- schweitz v. Harhauseu; Hr. Netz, Reisender v. Darmstadt; Hr. Dietrich, Bauanfs. v. Wetzlar. I 11 den P r i v a t h ä u s e r n. Bei Hrn. Metzgermstr. Friede. Bogt; Hr. Deibel, FinanzeAcceff. »• Alzey. — Bei Wittwe Orth : Frl. Schneider v. Alsfeld. — Bei Hrn. Balth. Hörster: Frl. Möller v. Freiensteinau. Mam-Weser-Eisenbahn-Frachtbriefe sind vorräthig und zu haben in der G. D. Wrühl'schen Verlagshandlung, Canzleiberq / Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der G. D. Brüh loschen Universitäts-Bstch- und Steindruckerei. Sl Erscheint wöch 1 st. 53 ft. — gespaltene Zeib JE 31 Zu Nr. 5 Bctres G Zur s I. In G 1) A 2) A 3) A 4) $ 5) $ 6) $ 7) I Die 5 II. 1) A 2) C 1) A 2) A 3) T 4) E 5) E Der s führen, und |/fcer Aushebr ( erforderlich i l Sie \ X3hrer ©eine deiner Pol Schlic i der Pferde i