igt mechanischen ;ami Philipp geboren den Krofdorf und iahtet, Adam Adam Karl, t> Fuhrmann, lilhelm Karl, girth, Georgi whann Gott- zu Boben- dahier, Adam den 2. Juli' geborene Reu- Reitfitechts, >e, alt 67 I. er und Holz- 8 M. 14 T., sten Woche ingcl. ; Hr. Unkel, >rn. Hanbelsl. etzg. Krick v. irn. Handels!. >. Rockenberg, ifteüt u. Mei- Steinfurt u. ,; Hrn. Ge- irfeld, Simon N. lgiesbaden. — tfen. — Bei — Bei Hrn. Schlteidermstr. au. Ronstadt: s, Ingen, v. 'Würzburg. — tfen. — B-l E. Hoffmann: l. wimmlehrer. für die Stadt und den Kreis Giesten Mittwoch den 1ZL Juli 185S f ii r den für per Pfund per Pfund B r o d t a r e. Pfund bestehend bestehend 2) Für die Städte und Orte des Kreises andern ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Gießen, den 9. Juli 1858. 1 1 fr. 20 24 24 28 2 Wasserweck 2 Milchbrod . . ordinäres Brod aus gemischtes -Sm aus Quint fr. 14 10 7 5 13 12 8 16 20 24 18 32 24 22 2/ 4f 2/ 41 Loth 5 4 Rindsfett Nicrenfett Schweineschmalz . . . desgleichen ausgelassenes Gerste- und Korn-Mehl Walzen- und Korn - Mehl fr. ’6| 134 71 * < 14z Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. K ii ch l e r. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, I il. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen ans verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 ir. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. y c l i 3 e 11 a r e n Kreis Gießen, und zwar: die Prvvinzialhauptstadt Giesze« : B e k a u n t m a ch u n g. Betreffend: Vorkehrungen zur Verhütung der Erkrankung des Rindviehs. Da sich nach Anzeige des Großherzoglichen Kreisveterinärarztes des Veterinärbezirks Gießen in diesem Sommer ähnlich wie im vorigen Jahr, in Folge der anhaltenden großen Hitze und Trockenheit wieder Spuren des Milzbrandes unter dem Rindvieb gezeigt haben sollen, so empfehlen wir, den Vorschlägen desselben entsprechend, den Viehbesitzcrn nachstehende Vorsichtsmaßregeln: 1) das Vieh mehr zur kühleren Tageszeit auszutreiben und zur Arbeit zu verwenden; 2) demselben täglich mehrmals reines Wasser anzubietcn, oder das Vieh ins Wasser zu treiben • 3) jedes unreine, namentlich fauliges Wasser als Getränk fürs Vieh zu vermeiden und das Wasser zu säuern. Was im Uebrigen die der Polizeiverwaltungsbehörde zu machende Anzeige', und die von dieser zu ergreifenden Vorsichtsmaßregeln bei wirklich eingetretenen verdächtigen Krankheits- oder Todesfällen anlangt, so verweisen wir auf die Art 367 bis 371 des Polizeistrafgesetzes. befindlich"sei'n^' >8e‘ Ci"er Ounntitat heisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden VerhLltniß nicht mehr als 1>/, spfttnb 31lgabe i) Fleischtare. Ochsenfleisch Ku Hflei fch . . . . Rindfleisch Kalbfleisch . Schweinefleisch Hammelfleisch, . . Schaaffleisch Leberwurst Bratwurst ; . Schwarlenmagen Blutwurst geräucherter Speck ...... Schinken Dörrfleisch . Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Ediclaltadungen. 1446) Alle Diejenigen, welche Forderungen an den gewesenen Schullehrer Schäfer von Steinbach zu macken haben, werden aufgefordert, ihre specificirten Rechnungen binnen 14 Tagen dahier, bei Mei- dung Nichtberücksichtigung ihrer Forderungen, cinzureichen. Gießen, am 7. Juli 1858. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Oeffentliche Aufforderung. 1445) Der Margaretha, gcbornen Zecher, Ludwig Fink Ehefrau, und dem Kaspar Zecher von Staufenberg, beide dermalen unbekannt wo abwesend, wird eröffnet, daß ihnen durch den Tod des Dietrich Jung I. von Staufenberg die Erbfolge in dessen Nachlaß eröffnet worden sei. Demgemäß werden dieselben auf Antrag ihrer Miterben aufgefordert, sich binnen 60 Tagen über Antretung der ihnen zu- gefallenen Erbschaft zu erklären, widrigenfalls der Nachlaß des Dietrich Jung I. diesen Miterben, ohne weitere Rücksichts- nahme auf sie, zugestellt werden solle. Gießen, am 2. Juli 1858. Großberzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Versteigerungen. 1360) Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlaß der Wittwe des Georg Bürgy gehörenden Immobilien, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. DÄlftr. ’/sas 33 Hofraithe in den Neuenbäuen, an Stadtrechner Enders, y 15 Grabgarten das., 1. Klasse, mit der Erndte, 33/ 113 Garten am Nahrungsberg, an Hofger.-Rath v. Grol- man, 3. Klasse. Gießen, am 26. Juni 1858. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 1361) Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhausc die Hofraithe des Wilhem Wörner: Flur Nr. UlKlftr. 3/ 27 Hofraithe in der Wolkengaffe, an Jacob Walther I-, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Juni 1858. Grvßherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 1368) Mittwoch den 11. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ratbhause das der Ehefrau des Will). Burckharvt gehörende Grundstück hinter den Eichen, •'t%2 302 sHKlftr. haltend, öffentlich versteigert werden. Gießen, den 29. Juni 1858. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Die Vergebung von Arbeit bei der Stadt Gießen. 1425) Donnerstag den 15. Juli 1858, Morgens 9 Uhr, soll das Aufrechen von 250 Haufen Streulaub, veranschlagt zu 12 fl. 30 kr., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstfor- dernden vergeben werden. Gießen, den 6. Juli 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. 6bei. - 1444) Freitag den 16. Juli, des Vormittags um 9 Uhr, sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen, District Hardt und .Wehrholz, versteigert werden: 40 Stecken Buchen-, Eichen- und Nadel- Scheidholz, 92 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Prügelholz, 18% „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Stockholz, 1750 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz, 32 Eichen-Baustämme, = 1786 Cubikf., 9 Nadel- „ = 94 „ 12 Erlen-Stämme, — 447 „ Das Brennholz wird gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft bis Michaelitag d. I. creditirt. Die Zusammenkunft ist im District Hardt, an der Schindkaute und kommen die Baustämme des Vormittags zur Versteigerung. Lang-Göns, den 10. Juli 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns. Henrich. 1452) Donnerstag den 15. Juli, Morgens 9 Uhr, soll von 10 bis 12 Morgen die diesjährige Erndtt, bestehend in Korn, Waizen und Kartoffeln, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor bestimmt. C. Weidig. 1404) Donnerstag den 15. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meiner Wohnung neben dem Rathhaus verschiedene entbehrlich gewordene gut erhaltene Mobilien, nämlich: 4 Sophas, mehrere Commoden, Schränke, Spiegel, Tische, Stühle, Bettstellen und Bettwerk, eine Wanduhr, zwei Barometer und eine größere Perspective, Gartenbänke, sowie sämmtliche Bäckercigeräthschaf- ten, bestehend in einer Anzahl Kuchenblech, größeren und kleineren Mehlkasten, drei Bäckerbeuten, einer Bäckerwaage mit kupfernen Schaalen, und außerdem drei Kartoffelkasten und vier Erndtelcitern, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. Gießen, den 5. Juli 1858. B. W. Fillmann. 1456) Montag den 19. Juli sollen in dem Steinhauer Schmit t 'schen Hause am Reichensand verschiedene Mobilien, Kleidungsstücke, Weißzeug, ein sehr schönes Reißzeug, Küchengeräthe und verschiedene andere Gegenstände gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. F c i l g e ti o t e u e s. 1448) Ein 5 Ohm haltendes Regcn- faß, gut in Eisen gebunden, ist billig zu verkaufen-bei Küfer P h. Schm all, in der Mühlgasse. 1454) Vorzüglicher Nübsaamen ist zu haben bei Will). Sch mall. 1455) Ein noch sehr brauchbares Pferd ist in hiesiger Stadt billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Z Staats- und standesherrliche Obligationen, Änlehens-Loose, Baut-, Cisenbahn und Judustrie-Actien, werden stets zum genauesten Börsencours umgesetzt durch das Bankgeschäft von Jacob Strauß in Frankfurt a. M. 5 C. PH. Meutlinger, Hanf - und Seilerwaaren - Handlung in Frankfurt a. M., Fahrqaffe Nr. 46, empfiehlt Gurten, Fliegengarne, Ohrenkappen in verschiedenen Farben, Heuseile und alle sonstigen Seilerwaaren in guter Qualität und zu billigen Preisen. He frisch be, ich mein empfehle Ne i~üi Ver pr. Fläs dieses B 1449 rübensi garantir! ;u , per 100 G. $ 11 In i am Canz mit Cabn mietben > '1451) Chef v. meinem Cabinet, raum, ist ziehbar, getrennt e Gießen 1447) der Mühl vermietheri 1415) gelegenen, gehörende, stehend au Keller und sogleich be geräumige 1266) Lit. B. N bermictben. 1387) rath Sta dcrweit zu d- I. an 1 1426) Möbel, sin gehbar bei eidig. Frachtbriefe Verma nn. vermiethen. I. G. D. Bapst. rt a. M- rben, Heu i und 3 ver- ist am iften, drei mit tapfer« rci Kartos- 1447) Bei Küfer PH. Sch mall in der Mühlgasse ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. bares Pferd i verkaufen. Bltts. nitt'schen ene Mobi- , ein sehr und ver- egen gleich -Actien, von Schränke, stellen unk Baromc- Garten- eben kein gewordene 1387) Das seither von Hrn. Domänenrath Stammler bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und vom 1. October d- I. an beziehbar. C. Hensel. 1451) Das seither von Hrn. Telegraphen- Chcf v. Löwenstern bewohnte Logis in meinem Hause, bestehend ans 4 Zimmern, Cabinct, Kammer, Küche, Keller unk Holzraum , ist zu vermiethen und sogleich be- ziebbar. Auf Verlangen wird dasselbe auch getrennt abgegeben. Gießen, den 10. Juli 1858. Jacob Landauer. 1266) Der zweite Stock des Hauses At. B. Nr. 59 in den Neuenbäuen ist zu" 1415) In meinem in der Wallthvrstraße gelegenen, früher dem Kaufmann Böhm gehörenden, Hause ist der erste Stock, bestehend aus drei Zimmern, Cabinct, Küche, Keller und Holzraum, zu vermiethen und sogleich beziehbar. Auch ist bei mir eine geräumige Scheuer zu vermiethen. zu Fahrpostlenduugen, per 100 Stück 18 fr., sind zu haben in der G. D. Brühl'seben Verlagshandlung in Gießen. 5. des Regcn- st billig zu ) m a l l, hlgasse. aantcn ist S ch mall. V e rmictlj nngcn. In dem G. D. Brühl'schcn Hause am Canzleibcrg ist ein freundliches Zimmer mit Cabinct, mit oder ohne Möbel, zu ver- micthen und sogleich zu beziehen. 1 Untrügliches Mittel zur Vertilgung der Wanzen, pr. Fläschchen 18 fr., besorgt die Exped. dieses Blattes. 1449) Frischer langer weißer Horbst- rübensaamon, für dessen Keimfähigkeit garantirt wird, ist zu haben bei Ehr. Löber I., Neustadt. Herbstrüben - Samen, lange weiße Art, frisch bezogen und in bester Qualität, bringe ich meinen geehrten Abnehmern hiermit in empfehlende Erinnerung. Susanne Loos, Neuenweg, neben Hrn. Kaufm. Appel. 1426) Zwei Stuben, mit ober ohne Möbel, sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Schreinermeister Bärn, Mühlgasse. 1439) Eine Familienwohnung von 2 bis 3 Zimmern ist zu vermiethen bei Wilh. Reiber, Seltersweg. ^crmi|'d)te Anzeigen. 1453) Ein braver Junge, der schön und correct schreibt, kann sogleich bei einem hiesigen Advocaten Beschäftigung finden. Das Nähere bei Scribent Wilker. Wohnungs-Veränderung. 1418) Meine Wohnung ist jetzt im ehemals Hey er'scheu Hause am Neuenweg. Dr. F. Klein. 1450) Wie zweckmäßig es war, bet dieser trockenen Witterung Brunnen und Wasserbehälter tiefer graben zu lassen, davon liefert I die Ausgrabung und Herstellung des Bleich- Weihers in Klein-Linden ein treffendes Beispiel. — Herr Bürgermeister Weigel daselbst hat den Bleichweiher, dem es sehr an Wasser mangelte, tiefer graben lassen und sich dadurch um die Gemeinde ein großes Verdienst erworben; er hat die Arbeiten in kurzer Zeit durch seine Tag und Nacht rastlose Thätigkeit zur Vollendung gebracht, so daß Ucberfluß an Wasser für alle Zeiten vorhanden ist. Die Gemeinde ist ihm gewiß zu großem Danke verpflichtet. Herr Bczirks- bauaufseher Körner aus Gießen und Herr Maurermeister Ph. Größer aus Großcn- Linden, welche die Arbeiten ausführten, standen ihm kräftig zur Seiten Mehrere aus der Umgegend. los) Regelmäßige Expeditionen für Auswanderer über Dremen durch die für das Großherzogthum Hessen conceffionirte Haupt-Agentur 2k LsNkkekt'S Wittwe zu Gießen, mittelst der vorzüglichsten Dampf-, Post- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Die Paffagepreise werden billigst, wie in Bremen selbst, gestellt und größere Gesellschaften auf Verlangen bis auf das Seeschiff begleitet. Behandlung bekannt reell. Gültige Contraete schließen ab und jede Auskunft wird bereitwilligst ertheilt durch : I. Lauckerts Wittwe, Hch. Ferber, am Neuenweg, am Markt, bei welchen auch zu jeder Zeit Wechsel auf alle Hauptplätze Amerikas zu haben sind. 1357) Regelmäßige Expeditionen für durch die unterzeichnete im Großherzogthum Hessen conccssionirte Special-Agentur, mittelst der vorzüglichsten Dampf-, Post- und Segel-Schiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Die Passagepreise werden billigst, wie in Bremen selbst, gestellt und größere Gesellschaften auf Verlangen bis auf das Seeschiff begleitet. Behandlung bekannt reell. Gültige Contraete schließt ab und jede Auskunft wird bereitwilligst ertheilt durch: Cbr Funk in Hungen. Muswanderer über Bremen Fremden-Register vom 8. bis 11. Juli 1858. I n den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Finck, Prof. v. Weinheim; Hr. van der Hopp, Forstmstr. v. Darmstadt; Hr. Graf v. Meinung, Offiz, v. Wien; Fr. Moritz v. Torgau; greift-, v. Webervörter m. Fam. v. Münster; Fr. Kun- zer v. Glogau; Hr». Hnttenbes. Jung u. Herwig v. Dillenburg; Hr. Bantau, Reut. v. Creuznach; Hru. Kaust. Nams v. gionSdorf, Engel v. Vsenbnrg, Krämer v. Stuttgart, Knieriem v. Alsfeld, Wiuck v. Nordhause», Brandt ». Potsdam, Föcke v. Leipzig, Blumeutbal v. Erfurt, Steiuberg v. Laubach, Reitz v. Cassel, Lauer v. Düsseldorf, Abaus v. Würzburg, Loffer v. Miltenberg, Riebet v. Cöln, Sauer v. Mainz, Gärtuer v. Bamberg u. Giebler v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hr. Weiß, Gastw. v. Hilchenbach; Hr. Rencker, Werkführer v. Herborn; Hr. Gellert, Privatmann v. Mannheim; Hr. Neu, Tech», v. CarlSruhe; Hrn. Fabrik. Sauter v. Hanau u. Holzmaun v. Frankfurt; Hr. v. Malbeck, Rent. v. Stettin; Hr. Graf v. Haake, Gutsbes. v. Ehringshausen; Hr. Rosenthal, Mal. ».München; Hr. Wilke, Prioatm. ». Frankfurt; Hr. Hofmann, Posament, v. Cassel; Hrn. Kaust. Müller v. Hilchenbach, Limper v. Laasphe, Kröly v. Cöln, Strohmann v. Herborn, Belg v. Ferndorf, Heuper v. Zürich, Fasch v. Eöl», Abrell v. Kaufheuern, Dalliuger v. Mannheim, Marr v. Rüsselsheim, Blum ‘v. Leipzig u. Keller v. Wiesbaden. Im Rappen: Hr. Freihr. v. Schenck zu Schweiusberg v. Marburg; Hr. Freihr. v. Löw, Oberforstmstr. v. Friedberg; Hr. Schenk, Prioatm. v. Siegen; Hr. Lömer, Fabrik, a. Schlesien; Hr. v. Winckler, Kammerhr. v. Dresden; Hr. v. Molleustrecker, Hofr. v. Augsburg; Hr. Holde, Rent. v. Hildesheim-, greift. ». Hohenfelden v. Hannover; Hr. Baron v. Kämpen m. Fam. n. Bedien, v. Kirchberg; Hr. Deuffer, Dr. med. v. Wiesbaden ; Hr. Berck, Juwel, v. Siegen; Hr. Sartor, Reut. v. Haiger; Hrn. Kaufl. Feller v. Jena, Müuchhoff v. Erfurt, Kühn v. Mannheim, Rvthbart v. Offenbach, WilltheliuS v. Deutz, Langenbach v. Fürth, Meisenbach v. Nürnberg, Ariam v. Straßburg, Mahn ». Stein v. Frankfurt, Reinhardt v. Iserlohn, Winzer v. Bremen, Zimmer v. Wesel, Müller v. Cöln u. Herman» v. Ostweiler. Im Darmstädter Haus: Hr. Plein, Reisend, v. Cassel; Hrn. Handelst. Thomas v. Cassel, Lorenz v. Hartmannsdorf ». Lot» v. Billingen; Hr. Schwarz, Oecon. v. Wolfert; Hr. Reiber, 'Müll. v. Meiningen; Hr. Grünewald, Metzg. v. Hanau; Hr. Schneider, Geomet. v. Holzhaufen. Im deutsche» Hof : Hr. Urff, Condit. r. Bocke,iheim; Hr. Wendel. Reut. v. Butzbach; Hru. Spengl. Stürmer v. Königsberg «. Heilgel Nürnberg; Hrn. HanbelSl. Lotz v. Lich, Fröhlich v. Fauerbach, Katz v. Schotten u. Meier v. Gedern. In der Sonne: Hr. Hubert, Musik, v. Weisensee; Hr. Wehr, Kaufm. v. Martinsfeld. In der Rose: Hr». Geschäfts!. Weber v. Holzhausen, Lindenstruth u. Hartmann v. Beuern; Hr. Schon, Mufik. v. Reiskirchen. In den Privat Häusern. Bei Hrn. Postsecret. Pagenstecher: grl. Gender v. Darmstadt. — Bei Hrn. S. Landauer: Hr. Cantor, Kaufm. v. Creuznach u. Fr Brach o- Saarlouis. Bei Fr. Laiidr. ststosler: Fr. Pfannmüller v. Maiuz. — Bei Fr. Geomet. Metzler: Fr. Jungk v. Fürth. — Bei Hru. Kaufm. Flörsheim .- Hr. Marrheimer, Kaufm. v. Laugeuschwalbach. — Bei Hrn. Hutmach. Gail: Hr. Banß, Prioatm. v. Laaspbe. — Bei Hrn. Buchh. Ricker: Hr. Eckstein, Mitpred. v. Auerbach 11. grl. Pistor v. Darmstadt. — Bei Hru. Schueidermstr. I. Weill : Fr. Plüller v. Ockstadt. — Bei Hru. Prof. Dr. Weigand : Fr. Eickemeyer v. Frankfurt. — Bei Fr. Pforr. Simon: Frl. Sartorius v. Lich. — Bei Hrn. Prof. Dr. Köttner: Hr. Wagner, Gymn. v. Frankfurt. — Bei Hrn. Distr. Eiuuehm. Platz: zwei Frl. Muller v. Bingeuheim. Wasserwärme der Lahn. Samstag Ben 10. Juli 143/4 Grad. Sonntag „ 11. „ 14 „ Montag „ 12. „ 14'/4 „ Dienstag „ 13. „ 15'/4 „ 2. C. Rübsamen, Schwimmlehrer. Frucht - und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Ort und Datum. Waiz en. Korn. G e r ste. H af e r. Kartoffeln. Aufge- frhren Verkauft Mittelpreis vom Malter. Aufgefahre» Verkauft Mittelpreis »»IN Malter. Auf gefahren Verkauft Mittelpreis vom 'Malter. Aufgefahren Verkauft Mittelpreis vorn Malier. Aufgefahren Verkauft Mittelpreis vorn Malier mitt. Mltr. Pf. fl. ft. Mltr. Mltr. Pf. ist. fr. Mltr. Mltr. Pf. fl. fr Mltr. Mltr. Pf. fl.lkr. Mltr. Mltr. Pf. fl. fr Gieße», 9. Juli 32z 28 200 13 36 8 4 180 11 20 7 1 160 10 20 110 88 i 120 7 54 — — 200 — —. Gnuiberg, 10. „ — U0» 200 12 12 — 1781 180। 9 29 — 37j 160 8 26 — 314 120 7 10 — — 200 — — Friedberg, — „ — — 200 -- — — 180;-- — — 160-- — — 120 — — — — 200 — — Mainz, 9. „ — 228 200 13 27 — 149 180'10 8 i — 53 160 8 44 — 28 120 7 44 — — 200 4 24 Der erftuickeude Regen hat mit einem Male die vorher so ängstlichen Gemüther mit neuer Hoffnung belebt. Nun gilt es, ihn auch gehörig zu brauchen. Voraussichtlich gibt es noch mehr Regen, man hat also Zeit genug. Zunächst möge man berenten, daß die Constellativnen dieses Jahres von der Art sind, daß sie auch abnormer Heilmittel bedürfen. Nicht das Gewöhnliche, das Außergewöhnliche ist dieses Jahr Regel. So viel zur Beurtheilung unserer Rathschläge. Zunächst rathen wir, des Futtermangels wegen, alle nur mögliche Sorgfalt den Wiesen zuzuwenden. Wir rachen jetzt, ohne Zeit zu verlieren, die Egge tüchtig über Die ausgedörrten Wiesen fahren zu lassen und Dann so viel Grassamen und Klee als man für nöthig halten muß, hinein zu säen. Geht auch Davon nicht viel auf, oder entwickelt der aufgegangene Samen keine großen Pflanzen, so hilft es doch für das nächste Jahr und gibt wenigstens einigen Ersatz für d i e vielen zu Grund gegangenen Pflanzen. Feuchtigkeit und Wärme sind die Bedingungen der Keimung, beide sind jetzt gegeben. Sodann räth es sich, den Brach- oder Stoppelrüben alle Sorgfalt zuzuwenden und alle nur irgend freie Kornäcker damit zu besäen. Den größten Ertrag gibt hier die Reihensaat, weil diese Die Bearbeitung während des WachsthumS ermöglicht. Aecker, welche einigermaßen in Dungkrast stehen oder welchen noch etwas Dünger gegeben werden kann, am besten Jauche, tragen bei nur einigermaßen guter Witterung gern 50—70 Centner Stvppelrüben per Morgen. Die Saat von Futterkorn ist auch noch möglich. Sodann kann noch Gerste gesäet werden. Dieselbe braucht blos 100 Tage zur Reifung, welche noch da sind. Mitte Juli bis Ende Oetober giebt noch an 100 Tagt, fehlt ihr dann freilich die Sommerwärme zur Reifung, so möge man bedenken , daß dieselbe um so rascher aufgeht, und daß schon oft nach Hagelschlag um diese Zeit noch Gerste gesäet und als reif geerntet wurde. Sollte sie nicht völlig reifen, so giebt sie dock gutes Futter, dieses Jahr Gewinn genug. Auch Futterwicken lassen sich ansäen. Niemand aber möge, wenn nicht viel Regen kommt, Rüben- oder Kartoffelblätter füttern, weil die Blätter am meisten Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, wenn diese im Boden fehlt. Nur bei feuchtem Wetter ist das Blatten gestattet. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.