für die Stadt und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet JVs. 12. Mittwoch den 10. Februar 1SS8. Poli) eitttren für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provirrziaih»uptstadt Gieße» : Fieifchtare. per Pfund kr. Ochsenfleisch...........„ „ 14 Kuhfleisch............„ „ 12 Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . ff ff 10 7 Schweinefleisch . . ..... • ♦ • ff ff 14 Hammelfleisch . . 12 Schaasfleisch . . . 8 Leberwurst . . . 16 Bratwurst . . . 20 Schwartenmagen 24 Blutwurst . . . . 18 geräucherter Speck . 32 Schinken . . . . 24 Dörrfleisch . . . ........ff ff 22 per Pfund fr. Rinvsfett............„ „ 20 Niercnfett............. „ 24 Schweineschmalz........... „ 24 desgleichen ausgelassenes.......„ „ 28 B r o d t a r e. Pfund fr. 2 ( ordinäres । 7S Gerste- unb / . a . . 5| 4| Brod aus ) % Korn-Mehl i bestehend . 11 2 ( gemischtes i 1 , Walzen- unb / < „ , . 4 \ Brod aus ) %' Korn - Mehl i öestehend Lvth Quint. • ■ Hi 5 3 Wasserweck..... 1 4 3 Milchbrod........ 1 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Anmerkung: befindlich sein. Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als 17, Pfund Zugabe Amtlicher T h e i l. C V i e t - die Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1858 betreffend. UDWIG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. In Gemäßheit der Artikel 2 und 3 des Recrutirungsgesetzes vom 20. Juli 1830 verordnen Wir hierdurch, wie folgt: Einziger Artikel. . „ 3ur ^ßanzung der Feldtruppen im Jahr 1858 sind Zweitausend Mann erforderlich, welche aus den Aufrufsfähiqen des wahres 18o7 (emjchließlich der Rclativtauglichen) ausgehoben werden sollen. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigcdrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 2. Januar 1858. s ta «. Brchna. ~1W 1856 58 N„1ulle durch Insolvenz der Schuldner sind bei allen diesen Kassen nicht vorgekommen, mit Ausnahme eines Verlustes von 50 fl bei der Kasse in Meißen, welche ihre Vorschüsse giebt, ohne einen Bürgen zu verlangen. Der Verfasser dieser Zeilen gedenkt demnächst in einem öffentlichen Vortrage noch nähere Erläuterungen über die ('nnchtung der Handwerker-Vorschußkassen zu geben; er wird dieselben vorzugsweise aus den Statuten solcher Vereine entnehmen, welche sich eines anerkannten glücklichen Gedeihens erfreuen. . Zn'd^ Prmsiischen Provinz Sachsen, einem Städtchen, welches mit Gießen etwa gleiche m Eislebcn seit 18;3b- W J . Borschußkasse von den dortigen Handwerkern und Industriellen schon im Jahre 18c»0 LVK StSÄ.lM’ÄSS B-i,rüg, «ur’i Siib-rh.-sch-n b,.ru»,n und Ndch b„rag.n, -iu-n sch. gedeihlichen Fortgang, wie folgende Angaben beweisen. Handwerker - Vorschußvercin tn Eilenburg. Jahr Mitgliederzahl Summe der jährlich geleisteten Vorschüsse 1850 183 — 1851 396 15401 fl. 1852 582 23388 „ 1853 650 37836 „ 1854 714 44906 „ *) Von Mitte 1856 bis ins zweite Drittel von 1857. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.