für die Stadt und den -Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. .N 87 Samstag den 31. October Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung, die gesetzlichen Fordernngen an Studirende aus dem Sommer-Semester 1857 betreffend. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 19. d. Mts. mittelst specistcirter Rechnungen zur Anzeige gebracht unv längstens bis zum 7. November d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, am 2. September 1857. Groszherzogliches Universitäts - Gericht. ____________________________________________________________________________Haberkorn. (2022) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein Stück schwarzer Flor, — zwei wollene Schürzen, — ein Porte-Monnaie mit Geld, — ein Taschentuch, gez. J. R_, ein -Milcheimer — und eine Broche von Elfenbein. — Die Eigenthümer haben sich zur Empfangnahme auf dem Polizeibüreau zu melden. 8 Sieben, am 30. October 1857. Der Großherzoglicke Polizei-Commissär für die Provinzsal-Hauptstadt Gießen. L. Nover. Betreffend: Gerichtliche und privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Y Gießen, den 22. October 1857. Die Schulversaumnrsse. Der Schulvorstand 3 u Gießen an die Eltern der schulpflichtigen Jugend. Ohnerachtet wiederholter ernster und wohlgemeinter Erinnerungen haben sich die straffälligen Schulversäumnisse nicht gemindert, sondern in einzelnen Schulen einen noch höheren und sonst fast unerhörten Grad erreicht und wir sehen uns daher auf Andringen der vorgesetzten Schulbehörde und in unserer Verpflichtung für das gedeihliche Wirken der Schule und das Wohl der Jugend genöthigt, uns mit einer nochmaligen nachdrücklichen Vorstellung an die Eltern zu wenden und sic auf Grund der gesetzlichen ^Bestimmungen darauf aufmerksam zu machen, daß 1) für K'ndcr, welche die. Schule zu versäumen genöthigt sind, vorher, und nicht nachher, Erlaubniß einzuholen, oder der Entschuldigungsgrund anzuzeigen ist, 2) nur in dringenden Fällen Erlaubniß ertheilt werden kann, 3) alle unerlaubte und nicht begründete Schulversäumnisse die gesetzlich bestimmte Geldstrafe nach sich ziehen müssen und 4) die Schulversäumnisse vo.n Kindern solcher Eltern, welche eine öffentliche Unterstützung erhalten, nöthigensalls mit der Entziehung ihrer Unterstützung bestraft werden sollen. Wir würden es schmerzlich bedauern, wenn wir auch nur gegen die Eltern eines Kindes diese gesetzlichen Bestimmungen in Anwendung bringen müßten, aber wir würden auch eine längere Nachsicht zum großen Schaden der Schule und der Kinder nicht verantworten können und wir müssen daher dringend wünschen, daß alle betreffenden Eltern unsere Vorstellung beachten und mit uns Zusammenwirken wollen, um dem Nachtheil vorzubeugen und die gesegnete Wirksamkeit unserer Schulen für unsere Juaend ru erhalten und zu fördern. 1 a 8 Der Schulvorstand: G. Landmann, Pfarrer. D. Ebel, Großh. Bürgermeister, vr. Fluck. Dan. Wirth. Möhl. Labroisse. 2374) Nach dem von Groszherzoglichem Kreisamte genehmigten Beschluß des Gemeinderaths ist bis auf Weiteres hinsichtlich des hiesigen Wochenmarktes nachstehende Anordnung getroffen worden: 1) Vor dem Hause des Kaufmanns Wallach und den folgenden bis zur Ferber'schen Buchhandlung sollen sich in der Folge keine Verkäufer von Obst, Gemüse, Blumen, ocer irdenem Geschirr und dergleichen aufsteüen, es ist von dieser Häuserreihe bis zu den nächstaufgestellten Verkäufern eine Fahrbahn von doppelter Wagenbreitc immer offen zu halten. 2) Die Obstverkäufer nehmen die Plätze wider den Häusern von der Witte'schen Apotheke bis an Spengler Fabers Haus, sodann vom Rathhause an bis nach dem Kaufmann Oeser'schen Hause ein. 3) Die Verkäufer von Butter, Eier, Käse und dergleichen werden in die Mitte des Marktplatzes in der seither üblichen Weise in geordneten Reihen aufgestellt. 4) An diese sollen sich am Ende nach der Schulstraße zu die Verkäufer von Gemüse in kleineren Parthien, Federvieh, Wildpret und dergleichen anschlicßen. 5) Das irdene Geschirr soll in dem Schirnplatze ausgeboten werden. 6) Der Verkauf der Gemüse auf Wagen und in sonstigen größeren Parthien, sowie der Kartoffeln, soll auf dem Kirchenplatze stattfinven. Am Samstage soll, wenn Beichte gehalten wird, der Kirchenplatz um 12 Uhr geräumt werden, damit er bis zum Beginn des Kirchenläutens gereinigt werden kann; wer alsdann noch länger Kartoffeln u. s. w. feil halten will, hat sich auf einem passenden, frei gewordenen Platze des Marktes aufzustellcn. 7) Holz und Braunkohlen sind zuerst auf den Lindenplatz, sodann auf das Kreuz, und soweit es der Kartoffel- und Gemüse- Markt zuläßt, auf den Kirchenplatz, auf die Seite des Einhorns hin, zu verweisen. 8) Es^ bleibt der Marktpolizei überlassen, in den Wintermonatcn bei schwächeren Märkten die Besucher zweckmäßig zusammen- Gießen, am 26. October 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___ D. Ebe 1. 2395) Die Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Gießen werden auf Samstag den 7. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, zu einer Generalversammlung auf das hiesige Rathhaus eingeladen, in welcher die Wahl eines Abgeordneten zu der Versammlung sämmtlicher landwirthschaftlichen Vereine des Großherzogthums, die Wahl eines neuen Ausschusses und die Prüfung der Rechnung über die Verwendung der Vereinsmittel stattfinden soll. Gießen, den 27. October 1857. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Gießen. In Verhinderung des Direktors: Haberkorn Cdictalladungen. 2382) Forderungen an den Nachlaß des Schneidergesellen Johs. Köhler von Eitzeln sind innerhalb acht Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben von hieraus keine Berücksichtigung finden können. Gießen, den 26. October 1857. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Bott, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Oefsentliche Ladung. Betreff.: Curatel über das Vermögen des abwesenden Johannes Bel los von Steinberg. 2167) Johannes Bellos aus Steinberg ist seit geraumer Zeit abwesend, sein Aufenthaltsort unbekannt, und es fehlen alle Nachrichten über sein Leben oder über seinen Tod. Sein Vermögen wurde seither curatorisch verwaltet und da er das 70. Lebensjahr überschritten hat, so ist von seinen Verwandten um Ueberlassung seines Vermögens gegen Caution gebeten worden. Man macht dieses hiermit öffentlich bekannt, und fordert alle, welche aus Erbrecht oder aus einem sonstigen Grund Ansprüche auf das fragliche Vermögen zu haben vermeinen, auf, dieselben sogewiß binnen sechs Monaten von heute an dahier zu liquidiren und geltend zu machen, als sonst nach Ablauf dieser Frist dasselbe an die sich legitimirenden nächsten Verwandten des Abwesenden gegen Caution verabfolgt werden würde. Gießen, den 21. September 1857. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Versteigerungen. Versteigerung der Holzfuhren bei der Stadt Gießen. 2375) Montag den 2. November l. I., Vormittags 10 Uhr, soll das Fahren des Holzes aus dem Stadtwalde für die Besoldeten und in das Magazin öffentlich versteigert werden. Gießen, den 27. October 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 2394) Dienstag den 3. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe und Grundstücke des verstorbenen Jac. Walther in der Wolkengasse nochmals versteigert werden und, wenn annehmbare Gebote erfolgen , die Genehmigung sofort ertheilt werden. Gießen, den 27. October 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Dauurbeiten. 2385) Moutag den 23. November d. I., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei die bei dem Anbau einer Lehrerwobnung, nebst neuen Schulscheuer zu Oppenrod, verkommenden Bauarbeiten, als: Maurer- und Steinhauerarbeit, veranschl . zu . . 856 fl. 52 kr. Zimmerarbeit, veranschl. zu 246 ff 56 „ Dachdeckerarbeit, ff ff 181 ff 46 „ Schreinerarbcit, ff ff 557 ff 22 „ Schlosserarbeit, ff ff 166 ff 31 „ Glaserarbeit, ff ff 108 ff 13 „ Weißbinderarbeit, ff ff 294 ff 52 „ Spenglerarbeit, ff ff 24 ff 6 „ Pflasterarbeit, ff ff 32 ff 8 „ öffentlich an die Wenigstnchmendenden versteigert werden. Pläne, Kostenüberschläge und Accorde liegen bei dem Bezirksbauaufseher Gerhard zu Steinbach zur Einsicht offen. Oppenrod, den 26. October 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. 2386) Die directe Brod- und Fourage-Lieferung pro 1858 an den nachbenannten Orten mit dem dabei angegebenen ungefähren jährlichen Bebarfe: Brod Hafer Heu Stroh 6 Pfd. pro Stück Mispel Ctr. Schock 1) für die Garnison und Etappe Wetzlar mit Braunfels und Dillenburg . . . 34000 30 180 30 2) für die Großherzoglich Hessischen Etappen Gießen, Grünberg unv Friedberg . — 2 10 2 3) für die Großherzoglich Hessische Etappe Alsfeld.......— 5 15 3 soll im Submissionswege an den Wenigstfordernden öffentlich verdungen werden, und jst für eine jede dieser verschiedenen Lieferungen eine besondere Submission einzureichen. Die Bedingungen, welche dabei zum Grunde liegen, können auf dem Bürgermeisterei-Amte zu Wetzlar eingeschen werden. Unternehmungslustige, namentlich aus der Klaffe der Prvducenten, wollen ihre bezüglichen Submissionen, welche zu versiegeln und gehörig zu bezeichnen sind und worin die Preisforderungen resp. für ein 6pfündiges Brod, „ einen Scheffel Hafer, „ „ Centner Heu, ä 110 Pfund, excl. Strohseile, und „ ein Schock Roggenstroh, ä 60 Bund zu 20 Pfund, enthalten sein müssen, bis zu dem wegen Verdingung dieser Lieferungen, auf den 6. November a. c., Vormittags 11 Uhr, im Nathhause zu Wetzlar angesetztcn Termine abgeben, in diesem Termine selbst erscheinen und an den weiteren Verhandlungen Theil nehmen. Coblenz, den 27. October 1857. Königliches Proviant-Amt. 2384) Dienstag den 10. November, Nachmittags 2 Uhr, werden die zwei Vorhäuser vor dem ehemaligen Realschulgebäude in der Weidengasse, öffentlich meistbietend auf den Abbruch versteigert. Hauptsächlich kommen darin gut gehaltene Fenster, Treppen, Stubenthüren, Fußböden re., vor. Montag den 9. November, Mittags von 2 bis 4 Uhr, und Dienstag den 10. November, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, können die Gebäude eingesehen werden. Gießen, den 27. October 1857. Feilgebotenes. 2407) Perlen-Wasser, weiße unschädliche Schmincke, per Flaoon 1 fl. 45 kr. und 54 fr., bei Oppermann, Coiffeur. | Mürbe Packwaaren, als: Spanische Acpfeltörtchen, Ra- danküchelchcn, Windbeutel, sowie alle sonstige mürbe Backwaaren, sind jeden Tag frisch vorräthig bei Carl Noll, in den Neuenbäuen. 2404) Ein noch fast neues, sehr gutes Clavier steht zu verkaufen oder gegen ein altes zu vertauschen. Auch wird dasselbe an eine Familie oder soliden Herrn verliehen. Das Nähere bei Musiklehrer Fel sing. 2393) Gute Niederländische Fuß- tcppiche, von % und 10/» Breite, empfehlen Gebrüoer Heß, ________________Kreuz, Lit. C. Nr. 190. 2370) Schönes Weißkraut verkauft Gg. Heinr. Louy. 2390) Mein Lager in „Pelzwaaren" ist auch diesmal aufs Reichhaltigste assortirt und empfehle ich eine große Auswahl Muffe, Stolas und Prrlzwärmer re. zu den billigsten Preisen. — Aufträge, in dieses Fach cinschlagend, werden innerhalb 4 Tagen von mir ausgcführt. S Flörsheim. 2368) Heinrich Hering, Pelzwaarenhändler aus Cassel, bezieht den 3. und 4. November zum ersten Male den hiesigen Markt mit seinem Lager. Stand: Gasthof zum Einhorn. 2406) Neueste Pariser Coijfures fük^ junge Damen, ä la Normandi-Zöpfe ä jour, für Frauen : Phanton Vinaigres, für Kinder: Chinesische Lockenköpfe, für Herren: halblanges krauses Haar, Titus Alamander, bei Oppermann, Coiffeur. 2392) Ein Clavier ist billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. 2354) Alle Sorten Bielefelder, Schlesische und Hessische Leinen, Tischtücher- und Handtücher-Zeuge, Zwillche ltnd Bettzeuge, Bielefelder und Schlesische weiße Taschentücher empfiehlt L. Iah reis. 2367) Braunschweiger und Ulzener Flachs bei I. G. D. Bapst. 2411) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich den nächsten Gießener Jahrmarkt mit einer großen Auswahl von Damen- Schuhen und Stiefclchen, sowie mit allen Arten von Kinder-Schuhen, wieder beziehen werde und bitte deshalb um geneig- ; ten Zuspruch. Friedr. Weidling, Schuhfabrikant aus Mainz. 2353) Braunschweiger und Pöpp- cheSflachS empfiehlt L. Zahreis. 2397) Landkalender für das Jahr 1858. Wievervcrkäufer erhalten einen Nachlaß an dem gewöhnlichen Preis, bei Buchbinder Balser. Speisen-Karten, Wechsel - Formulare, sind zu haben in der G. D. Brühl'schen Verlagshandlung in Gießen. ß Holzkohlen sind zu haben in der Gasfabrik. 2377) Eine 2% Jahr alte frischmelkende Kuh, mit dem Kalb, schwerer Raee, steht bei Lehrer Ewald in Mainzlar zu verkaufen. 2412) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum am bevorstehenden Jahrmarkt mit seinen berühmten und anerkannt guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod, sowie mit allen sonstigen Conditoreiwaaren. Seine Bude befindet sich vor dem Neu- stäoter Thor, mit der Firma: Fr. Urff, Conditor. 2341) ranz ansfeldt Gemeinde-Voranschläge, "en für Kirchem und Schnlvorstünde, Dienstschreiben der Pfarrämter -c., G. Brühl'scheir Verlagshandlung, Univ.-Buch- und Steindruckerei, _____________________ Canzleiberg, Lit. B. Nr. I. .. Wallthor, Lit. A. Nr. 55, empfiehlt sein reich sortirtes Lager aller Neuheiten zu sehr billigen Preisen, als: R°bes ä deux les, von 10 fl. 30 fr. an, Kobes a Volants, „ 10 „ 30 „ „ m . Rolies a Bajadere, „ 10 „ 30 „ „ LerschiedenartMtc in abgepaßten Pariser Roben, als: Cosele pure\ Satin roniain » s S?; 48 Saün'd’S^ Hli,l *ST-MÄäs L"L IrÄ’MiX ÄUÄS.Ü“ m'Zm“ Ä"-|U "■ 42fW“ *™ *fW«niL Kerbst- und Vinter-Mäntel, ManteI<‘f«®in',Tm,!,?1,S'*d' S1* ”nt lch' M°-- erteil, da- Stu« M 19 fl. an l’aeons und ivianieiets in Double-Stoffen, Vas Stuck von 10 fl. 30 fr. bis 50 fl. ' unc _____ Preise sind ganz fest irnd ohne jedes Sconto. 250,000 Stück 2340) V ermiethung e n. «>au|e ist ein kleines Logis zu vermiethen. s k r m r r l l) u n g e n. 2233) Das bisher von Frau Wittwe 2405) In dem Schneider Seitz'scheu Heyer bewohnte Logis ist zu vermietben ”’fo itl n " ’ ' . und sogleich zu beziehen. ächte Habana - Cigarren, Regalia, aus der Fabrik der H e r r e n Pedro Biron d- Coiiip. in Habana. wurden dorten von unserem Amerikanischen Häuft für uns billig anqekauft, und sind wir im Stande, LV0O Stück zu sl. 30 Iiel(0 «omplanl abzugeben. . eUauben uns noch zu bemerken, daß nur diese günstige Gelegen- heit ^es möglich machte, dem ranchenden Publikum eine kräftige, wohlschmeckende und feine Habana-Cigarre s^btll.g anb.eteu zu können. I. A. Busch Söhne. r 22yti) ,^c‘" Vager in Tuchen, Buckskins und Westenftoffcn, sowie eine reiche Auswahl m Modewaaren und aller Qualitäten Leinen, bringe ich zur geneigten Abnahme in empfehlende Erinnerung. - ersheim. I 2401) Zwei moblirte Stuben, mit unv ! ohne Cabinet, sind zusammen over aetheilt i zu vermiethen bei Julius Wallach, ___am Marktplatz. 2403) Ein Familienlogis ist zu vcr- miethcn unv kann sogleich bezogen ioerden bei B. Walter, Schuhmacher. ! In dem Brühl'scheu Hause auf dem I Brand ist im Nebenhause ein Familienlogis - zu vermiethen unv sogleich zu beziehen. 2381) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Wittwe Petri, am Neuenweg. 2357) Das PH. Bach'schc-Haus ttt der Sonne ist entweder zu verkaufen, oder ganz oder getrennt zu vermiethen unv kann sogleich bezogen werden. W. Reibe r. 2169) Das von Fräulein Windecker bewohnte Logis in meinem, vormals Win- decker'schen Hause auf vem Seltcrsweg, Eck der Löwengasse, ist anverweit zu vermiethen und in ver Kürze beziehbar. ____________ Ernst Heinemann. 2289) Ein möblirtes Zimmer mit Cabw net ist zu vermiethen bei Beilage zu Nr. 87 des Anzeigeblattes. V e r m i e t h n n g e n. 2336) Ein Wohnhaus in der Flügelsgasse, bestehend aus 3 Stuben, Küche, Keller, Boden, Holzstall und Miststätte, ist aus freier Hand zu verkaufen oder zu ver- miethen. Das Nähere bei der Red. d. Bl. 2284) Zwei Stuben nebst einem Cabinct, mit oder ohne Möbel, sind bei mir zu ver- miethen; auf Verlangen kann denselben eine Küche und eine Bodenkammer beigegeben werven. v. Lesch. 2387) In dem Neubau meines Hauses sind zwei sehr freundliche Familieiiwohnun- gen, die untere mit fünf heizbaren Plenen, Küche, Corridor re., und die obere mit drei heizbaren Pieren, Küche, Corridor re. und allen einer angenehmen Wohnung entsprechenden Bequemlichkeiten, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Ed. Strack. 2396) In Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg ist ein großer gewölbter Keller mit Lager zu vermiethen. Eine Stube mit 2 Cabineten ist in dem Brühl'schen Haufe auf dem Brand zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch kann aus Verlangen noch eine Stube mit Küche dazugegeben werden. 2316) In meinem Hause in der Wall- thorstraße ist noch ein Logis für eine kleine Familie, oder auch für eine einzelne Person, zu vermiethen und alsbald beziehbar. Joseph Möhl's Wittwe. Obrrhefstfche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 2389) Nächste Sitzung: Montag den 2. November, Abends 6 Uhr, im Gasthofe zum Einhorn. Angemeldeter Vortrag r „lieber den Typhus in Gießen im «Herbst 1837." Vermischte Anzeige n. 1072) Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt unter Garantie eines dermalen über 706,500 fl. betragenden Vermögens: 1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1856 belief sich die Zahl der Renteuversicherten auf 6576 mit 11,010 Einlagen und ea. 706,585 fl. Vermögen. Die feit dem 1. Januar v. I. in der Bildung begriffene 9. Jahresgesellschaft ist nunmehr vollzählig und wird mit Ende d. I. geschlossen. 2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge; seit 1. Juli 1855 wurden 901 Lebensversicherungen mit einem Kapital von 550,580 fl. abgeschlossen. Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: re. re. 1 fl. 34 fr. 1 ft. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. 3) Leibrentenversicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden fönnen. 4) Depvsitengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3% pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1856 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 744,187 fl. Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werth- papieren und gewährt mittelst ihrer Alliortlsationsordnnng Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) allmählig abzutragen. Wegen näherer Ausfunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospeeten, Statuten und des nun erschienenen 13. Rechenschaftsberichtes de 1856 der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *)., Darmstadt, im September 1857. Die DirectivN *) In Gießen: An Herrn Buchbinder A. L- Balser. In Lich: An Herrn Hypothefen-Commissär C. Volp. 2402) Eine Hausmagd, welche 2% Jahre bei einer Herrschaft gedient und gute Zeugnisse besitzt, sucht auf Weihnachten einen Dienst. Das Nähere bei der Red. d. Bltts. 2400) Ein Kanarienvogel ist mir gestern entflogen. Wer mir denselben wie- derverschafft, verpflichtet mich zu entsprechender Erkenntlichfeit. Th. Weicker. 2365) Im Gasthaus zum Hirsch wird ein tüchtiger Branntweinbrenner, der An- fangs November eintreten fann, gesucht. 2391) Ich wohne jetzt in dem Hause der Wittwe Reiber auf dem Reichensand. Michael Beil, Schuhmachermeister. 2408) Mein Haarschneide-Cabinet ist nur von Nachmittags 3 bis Abends 8 Uhr offen. Oppermann, Coiffeur. 2410) Eine blecherne Büchse mit einigem Gelde ist bei mir stehen geblieben und fann bei gehörigem Ausweis gegen Erstattung der Jnseratgebühren zurückgenommen werden. A. Noll, im Stern. 2398) Nächsten Mittwoch, den 4. November, am Marfttage: Tanz-Musik bei Th. Lony. g) -ä. 2326) Durch Carl Joh. Kli»ge»berg in Bremen werden nach New-Orleans nur noch pro 1., nach New-?jork und Baltimore MK^Md^aber pro 1. und 15. November ausgezeichnet schöne und schnellseaelnde Schiffe eppedirt. Zum Abschluß von Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich die Haupt-Agentur: I. Laudert. Für dieselbe r