14—16 . Wo? n Alter, i Haus« eich ein- Näherc iierin. Kleider-, Damm mit dem auch in derselben und ge- i Sagen, >e gerne besagten icjenigcn ind, an wollen wendui. lker, 120. chreiner- n dahier ißt AuS- ». Wics- inffurt. ichshutte. Hr. Eich- iiie ; Hr. Bitter v. Schma.i» KrebS v. >er, Ha:i- veivj. — ). Darm- Subflitut >r. Metern. tiljr- 1. Hott,.- - Lei i. Hofg.- e 1 n. iltelpreiS vvm Raiter. I. _fL fr. Ö 3,11 0 —I — 0 3 1« 0 — i — 0 2 4« Anzeigeblstl für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mat: Mittwoch« und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 ft., für Auswärtige, ind. Postanfschlags, 1 st. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Eepedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebuhr für die gespaltene Zette oder deren Raum 2 fr. Anzeigen au« verschiedenen Schriften di- gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. M 9. Samstag den 81. Januar 18Ä7. A m t 1 i ch e r T h e i l. Local-Veror-nung über den Betrieb und die polizeiliche VeauMchtigung der Errwaschereien an der Lahn. Um_ t>ie Nachtheile möglichst zu beseitigen, welche aus den an dem Lahnfluß betrieben werdenden Erzwaschereien für den schiffbaren Zustand des Flusses, sowie für die Bleich-Anstalten und Viehtränken erwachsen, werden mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern (Rescript vom 12. d. Mts. Nr. M. d. I. 384) hiermit folgende Bestimmungen erlassen; 8- 1. Die Waschereien dürfen nicht unmittelbar am Ufer, nämlich nicht der Art betrieben werden, daß die Waschtröge ihre Stellung am Uferranv erhalten und das Wasser direct aus dem Fluß in sie geschöpft wird. Die Tröge müssen vielmehr abseits des Ufers ausgestellt und durch Pumpen und Zuleitungscanäle gespeist werden. §. 2. Das zur Wascherei verwendete Master darf nicht in den Fluß abgelasscn werden / bevor dasselbe eine mindestens drei- malige Abklärung in Klärsümpfen erhalten hat. §• 3. Die Klärsümpfe dürfen ohne besondere Erlaubnis nicht näher als 4 Klafter vom ober» Rand der Uferböschunq angelegt werden. Sie müssen in der polizeilich festgesetzten Weite und Tiefe erhalten, am Boden ausgepflastert und an den Wänden, wenn sie nicht aus festem standfähigem Terrain bestehen, mit Mauerwerk oder Bohlen eingefaßt werten. Die Uebcrfeille an den Klärsümpfen müssen aus solid untermauerten Quadern oder Holzschwcllen bestehen und dürfen in der für sie festgesetzten Höhenlage nicht verändert werden. 4. Außer d m aus jedem untern Klursumpf in den Fluß führenden Abzugscanal dürfen keine andere Eanäle oder Gräben m den Fluß geführt und ebensowenig dürfen Einschnitte in den ob. rn Rand der Klärsümpfe gemacht werden, wodurch das Schlammwasser auf anderem Weg als durch den Abzugscanal entweichen könnte. §• 5. Kontraventionen gegen die Bestimmungen in §. 1 bis 4 ziehen eine Strafe von 5 bis 50 fl. nach sich. 8- 6. Sobald sich ein Klärsumpf bis zur Höhe von 10 Zoll unter dem nächst abwärts besindlichen Uebcrfall mit Schlamm angefüllt hat, ist derselbe bei Vermeidung einer streue von 5 fl. vollständig zu entleeren und der Auswurf innerhalb 24 Stunden, nachdem er durch Abtrocknen ladbar geworden, bei Vermeidung einer Strafe von 3 fl. fortzuschaffen. §. 7. Der Ausraum aus den Klärsümpfen, sowie die aus den Wascherzen ausgesonderten Steine oder sonstiges Katers«', dürfen weder in den Fluß geworfen, noch auf die Uferböschungen abgelagert werden. Eon raventionen werden mit 5 bis 10 fl. und wenn zur Nachtzeit verübt, mit der doppelten Strafe geahndet. §• 8- Auch dürfen solche Ablagerungen ohne besondere Erlaubniß nicht näher als in einem Abstand von 5 Klaftern von dem obern Rand der Uferböschung stattfinden, es sei denn, daß dies nur Behufs des Weitertransports geschieht und die Stelle jedesmal innerhalb acht Tagen geräumt wird. In rem außerhalb dieser Grenze belegcnen Ueberschwemmungsgebiet des Flusses darf Ausraum aus den Klärfümpfen nur in der Art abgelagert werden, daß er eine gleichmäßige Verbreitung über das Terrain erbält und nicht größere Haufen entstehen, welche von den Fluthen und Eisgängen weggeführt werden könnten. Kontraventionen ziehen eine Strafe von 1 bis 10 fl. nach sich. 9. „ Von den bestehenden Waschereien haben die Eigenthümer innerhalb acht Tagen nach Bekanntmachung dieser Verfügung Horizontalpläne im Maßstab von */soo d. n. L. und Vertikalpläne, welche den Langendurchschnitt der Zuleitungscanäle, Klärsümpfe unv Abzugscanäle darstellen, in doppelter Ausfertigung, mit eingeschriebenen Maßen versehen, an unterzeichnete Stelle zur polizeilichen Genehmigung, resp. Behufs der nach §. 3 erforderlichen Festsetzung der Lage und der Größe der Klärsümpfe und der Höhe der Ueberfälle einzusenden. §. 10. Vor jeder künftigen neuen Ausstellung von Waschtrögen, welche ihren Abzug nach dem Lahnfluß erhalten sollen, ist hierzu, bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 30 fl., polizeiliche Genehmigung einzuholen, Gießen, den 21. Januar 1857. Großhcrzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des KreiSraths : Pietsch, Ind laß niDo] I »am; e .1 tnit ornnWimC' nsufißstnrsiÄ RegierungS - Assessor. 9!üE flttiW l n - niiod mid ijthfl Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Gießen. Balthaser Hübner von L-iidheim, Postillon, welcher der Entwendung eines Geltpaquets, im Werthe von 1200 ff dringend verdächtig ist, ist in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar aus dem Gefängniß zu Friedberg entwichen Im Bctretungsfalle ist derselbe zu arretiren und an GroszhcrzoglichcS Kreisacht Friedberg abzuliefern. Signalement: Große: 6' 8"; Haare: blond; Stirne: breit, oval, mittelhoch; Auaenbraunen: hellblond; Augen: blau; Nase: spitz, stark; Mund: mittel; Kinn: oval; Gesichtsfarbe frisch; ebne Bart, breites Gesicht, untersetzte Natur Kleider: hellgrauer Sarsenetrock, graublaue Tuchhosen, grüne wollene W-ste, schwarze Halsbinde, lange Stiefel. Bekannt m a ch u n g. Aus dem Regierungsblatt Nr. 3 ist durch die Großherzoglichen Bürgermeistereien bekannt zu machen: Rcchnungsablage über die Verordnung der für das Jahr 1854 in dem Großherzogthum Hessen ausgeschriebenen Brand- entschädigungS - Beiträge betreffend. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein wollener Kinderhandschuh, — ein defcctes Portemonnaie mit einem Sechskreuzerstück, — eine grün und blau gestreifte wollene Schürze, — ein baumwollener Geldbeutel mit.zwei Sechskreuzerstücken, — ein wollenes Täschchen, — ein großer Schlüssel, — ein Hohlschlüssel mittlerer Größe, — ein Sack mit ungefähr % ©immer Hafer, — ein rostförmiges Stück Eisen und ein kleiner Schlüssel, sind gefunden und anher abgegeben worden. Die Eigenthümer können solche in Empfang nehmen. Gießen, am 28. Januar 1857. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen: L. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. EdictaUadung. 173) Philipp HeinbachII. in Bersrod ist mit Hinterlassung eines Testaments gestorben. Da seine Jntestat - Erben und ihre Aufenthaltorte nicht vollständig und genau bekannt sind, so bringt man dieses hiermit zur öffentlichen Kenntuiß und fordert Alle, welche Erb« oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß des Verstorbenen machen wollen, auf, dieselben binnen 4 Wochen sogewiß dahier zur Anzeige zu bringen, als sie es sich sonst selbst beizumessen haben, wenn sie bei Verkeilung des Nachlasses nicht beachtet werden. Gießen, den 10. Januar 1857. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Besondere Bekanntmachungen. Die Bezahlung der Hundesteuer pro' 1857. 132) Die Hundesteuer für das Jahr 1857 wird von der Großherzoglichen Districtsein- nehmerei I. dahier an den auf den directen Steuerzetteln bemerkten Zahltagen von jetzt an erhoben unv kann bis Ende Februar l. I. ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, am 22. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Mitteldeutscher Eisenbahn-Verband. 198) Vom 1. Februar 1857 ab gelten für die directe Güterbeförderung im mitteldeutschen Eisenbahn-Verband an Stelle der bisherigen Bestimmungen das „Vereins- Reglement für den Güterverkehr auf den Eisenbahnen Deutschlands vom 1. Detern» ber 1856" nebst dem darin vorgeschriebenen Frachtbrief-Formular und die zusätzlichen Bestimmungen zu diesem Reglement, welche in dem gleichfalls vom 1. Februar ab gültigen Verbandstarife enthalten sind. Exemplare des Tarifs sind bei den Güter-Expeditionen der Main-Weser-Bahn zu dem Preise von 9 kr. und Frachtbrief-Formulare zu den bisherigen Preisen zu haben. Gießen, den 29. Januar 1857. Für die Verwaltungen des mitteldeutschen Eisenbahn-Verbandes: die Central-Direetion der Main-Weftr-Bahn. Feldftrafen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen. 167) Die Feldstrafen von der 6. Periode 1856 können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 27. Januar 1857. Großherzogliches Rentamt Gießen. Melchior. M«in Weser-Bahn. 166) Mit dem 1. Februar 1857 tritt ein neues Betriebs-Reglement für die Main- Weser-Bahn in Kraft. Abdrücke desselben sind zu dem Preise von 2'/2 Sgr. resp. 9 Kreuzer, sowie Frachtbrief- Formulare zu dem bisherigen Preise auf allen Stationen zu haben. Gießen, den 28. Januar 1857. Großherzogliche Direetion der Main - Weser - Bahn. Laubenheimer. Versteigerungen. 176). Montag den 9. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem Wirth Balth. Loos gehörenden Grundstücke, auf freiwilliges Ansuchen, an die Meistbietenden versteigert werden, als: Flur Nr. yKlUr. 38/s, 583 Wiese, rechts der Chaussee, vor dem Wallthore, ’XjU-äT 510 Acker am Waldbrunnen, 3%,u.22 265 Acker daselbst, 39/is7u-i8s 914 Acker, rechts der Chaussee und links des Wiesecker Wegs, 39Z89,,5 179 Acker daselbst, mit Korn besamt. Gießen, den 29. Januar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Die Versteigerung von Stadt-Laternen. 169) Montag den 9. Februar 1857, des Vormittags 10 Uhr, sollen 117 Stück, durch die Gasbeleuchtung disponibel gewordene Stock- und Hänge- Laternen, auf dem Rathhause dahier meistbietend versteigert werden. Vor der Versteigerung werden aber auch schon Laternen aus der Hand verkauft. Gießen, den 28. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 111) Montag den 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause der dem Steuerboten H. Haas gehörende Acker, e/1O7/5 209 ^Klafter haltend, an der Heuchelheimer Chaussee gelegen, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 16. Januar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 186) werde Fräul verfiel H und x steiger H 160) soll i Brude bezirke öffentl 3 19’ 8' 900 65’ 182' 76' 4450' 11 47 518 Die Messer von 1 für W Geg Zahlu Die von $ Stran' Die der um ihren । ®iej G 9 151 und de Lieferen 77 Mi auf dei den we der mt liegen, 1200 fl, en: blau; m Brand- gestreifte lüssel, — in kleiner en: Meistbie- Chaussee, re, unnen, Chaussee Wiesccker liit Korn t Gießen, ers: rmann. 'aternen. 37, steuchtung > Hängeier meist- der Ver- Laternen i Gießen. « Steuer- 9/ , /1O7/5 chelheimer ibictende» I t Gießen, ers : smann. H o l z v c r st e i g c r u n g. 186) Mittwoch den 4. und Donnerstag den 5. Februar b. I., werden in den ohmvcir Londorf gelegenen Districtcn Hainstruth, Hundsieg, Kahleberg, Fräuleinslust und Kirchgeheg der Oberförsterei Rabenau, nachstehende Holzsortimenle versteigert: Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Morgens 9 Uhr im District Hainstruth und wird am ersten Tage das Stammholz, am zweiten Tage das Brennholz zur Ver- steigerung kommen. Holzart. Scheitholz^ Priigelholz^ Dtockholz Reisholz Stammh. Sie cf e n ton Mllcn Cubikfuß Buchen- 90 20 24 __ 18 30 Birken- 6 1 — _ — 48 E.cheu- 2 6 4 2 _ 504 Nadel- 66 120 35 138 __ 2657 Erlen-, Aspen- 8 6 2 27 — 2 8on0or^, nm 27. Aanuar 1857. Hoppe, ObcrfÖrfter» Holzversteigerung im Gleßener Stadtwalde. 160) Montag den 2. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Bruderwinter und Strangswiese des Schutzbezirks Fernewald, nachverzeichneteS Holz öffentlich versteigert werden, als: % Stecken Eichen-Scheidholz, 19/1 ,/ „ Prügelholz, S‘/2 „ „ Stockholz, 900 Wellen „ Reisholz, 65% Stecken Nadel-Scheidholz, 182/, „ „ Prügelholz, 76% „ „ Stockholz, 4450 Wellen „ Rcisholz, 11 Eichen-Stämme von 92 Cubikfuß, 47 Kiefern- und Fichten-Stämme von ' 1017 Cubikfuß, 518 Fichten-Stangen von 2448 Cubikfuß. Die Fichten-Stangen haben einen Durchmesser öon 2% bis 5 Zoll und eine Länge von 15 bis 60 Fuß und sind besonders für Weißbinder geeignet. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach, bei der StrangSwicse. Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 27. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen ______________D. Ebel. WktNii - §8eser - Bahn. 151) Zur Uniformirung der Portiers und der Bahn- und Weichenwärter soll die Lieferung von 26 Röcken, 77 Hosen und 77 Mützen, veranschlagt zu 865 Gulden, auf dem SubmissionSwcge in Accord gegeben werden, worüber die Bedingungen bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen «egen, an welche die Gebote bis längstens den 9. Februar d. I., des Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift versehen „Uniformirung betreffend" einzureichen sind. Gießen, den 26. Januar 1857. Großherzogliche Magazins-Commission. _________ Laubenheimer.________ 192) Dienstag den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Jacob Schreiber: Flur Nr. '□Jtlftr. 7s17 auf dem Neuenweg, an B. Vogt, gibt 15/, abgelöste Grundrente, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, am 29. Januar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen ______________ D. Ebel.__________ 175) Montag den 9. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des August Dörr dahier gehörenden Immobilien, als: Flur Nr. qjtlftr. y?s5 46 Hosraithe in der Sonne, ■' /ui 133 Acker auf dem Nahrungsberg, %i 126 Acker auf der großen Weide, 23/i6 9 218 Acker am obersten Weiher, 2%49 392 Acker vor dem Steinbrunnen, auf den Leihgesterncr Weg, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden, wozu man Steigliebhaber hiermit einladet. Gießen, den 29. Januar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : ______C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Straßenarbeitcn. 174) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Grünberg für das Jahr 1857 erforderlichen Arbeiten, bestehend. in : 1) Sieinbrechen, 2) Steinfahren, 3) Steinschlagen und 4) Handarbeiten, sollen an -den nachbemerkten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstsorverncen öffentlich versteigert werden. I. Mittwoch den 4. Februar, in dem Rathhause zu Grüuberg, für die Straße von Reiskirchen über Grüuberg, und zwar von Nr. 52 bis Nr. 93, und für die Straße von Grüuberg gegen Lon- dorf bis Nr. 98. II. Donnerstag den 5. Februar, in dem Hause des Wirths Hoos zu Flen- fangen, für die Straße von Grünberg nach Ruppertenrod, von Nr. 93 bis Nr. 128. III. Freitag den 6. Februar, in dem Hause des Wirths Geiß zu Ruppertenrod, für die Straße von Ruppertenrod bis Schellnhausen, und für die Straße von Ruppertenrod bis zur Gemarkungsgrenze von Oberseibertenrod. IV. Montag den 9 Februar, in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen, für die Straße von Grünberg über Londorf, und zwar von Nr. 98 bis zur Kurhessifchen Grenze. V. Dienstag den 10. Februar, in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzen- Hain, für die Straße von Homberg gegen Grünberg, von Nr. 97 bis Nr. 146. VI. Mittwoch den 11. Februar, in dem Haufe des Wirths Schweiler zu Homberg, für die Straße von dem Knoten- punkt bei Lehrbach über Appenrod und Homberg gegen Grünberg bis Nr. 97, zu- nächst Biißfelv. VII. Donnerstag den 12. Februar, in dem Hause des Wirths Dürbeck zu Kirtorf, für die Straße von Marburg über Lehrbach und Kirtorf gegen Alsfeld, und zwar von der Kirschbrücke bis Nr. 54,31. VIII. Freitag den 13. Februar, in dem Hause des Wirths Nathes zu Wahlen, für die Straße von Neustadt über Wahlen nach Kirtorf. IX. Montag den 16. Februar, int Gasthaus zum Hessenbrücker Hammer, für die Straße von Grünberg bis zur Gemarkungsgrenze von Röthges, und für die Straße vom Hessenbrücker Hammer gegen Laubach bis Nr. 120. X. Dienstag den 17. Februar, in dem Rathhaufe zu Laubach, für die Straße vom Hessenbrücker Hammer über Laubach gegen Schotten, von Nr. 120 bis Nr. 164,88. XI. Mittwoch den 18. Februar, in dem Hause des Wirths Hofmann zu Freienfeen, für die Straße von Flensungen über Freienseen nach Laubach. Grünberg, den 27. Januar 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Grimberg. In Verhinderung des KreisbaumcisterS: $ cf einer 1., Kreisbauaufseher. 126) Montag den 2. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf rayiesigem Rathhause die dem Postexpeditor F. Hauß gehöreudeu beiden Wohnhäuser und Grundstücke, öffentlich meist- bietenv versteigert werden, als: Flur Nr. oKlkrr. ‘/237 13 Wohnhaus in der Löwengasse, neben F. Möhl, yi065 18 Wohnhaus in der WetzsteinS- gaffe, neben PH. Schneider, 40/134. 182/Acker in der Schwarzlach, 13ä 183 \ neben Joseph Winter, -6/l91it. l 52 < Garten am Riegelpfad, ne- 191a 154 i den Alexander Naumann, 33/h 106 Acker im Altenfeld, neben Johannes Noll. Gießen, den 22. Januar 1857. In Auftrag: C. W e i d i g. Versteigerung von Straßenarbeiten. 190) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1857 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Auf- setzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen an den nachfolgenden Tagen und Orten an die Wenigstnehmeuven versteigert werden, und zwar: I. Mittwoch den 4. Februar d. I., Bormittags 10 Uhr, zu Steinbach, in dem Gasthaus zum Ritter, für die Straße in dem Bezirk des Bauaufsehers Schmidt; II. Donnerstag den 5. Februar, Vormittags 10 Uhr, zu Lich, im Gasthaus zum Engel, für die Straßen in den Bezirken der Bauaufseher Weis und Müller; III. Freitag den 6. Februar, Vormittags 10 Uhr, zu Eberstadt, im Hause des Wirths Gerlach, für die Straße in dem Bezirk des Bauauf- sehers Weis; IV. Montag den 9. Februar, Vormittags 10 Uhr, zu Kleinkinder!, in dem Hause des Wirths Rinn, für die Straßen in den Bezirken der Bauaufseher Weller, Mirka und Erb; V. Dienstag den 10. Februar, Vormittags 10 Uhr, zu Rodheim, in dem Hause des Wirths Earl Schlierbach, für die Straße in dem Bezirk des Bauaufsehers Kramer; VI. Donnerstag den 12. Februar, Mittags 12 Uhr, zu Herrmannstein, in dem Gemeindehause, für die Straße in dein Bezirk des Bauaufsehers Wagner. Die r e sp. G r o ß h e r z o g l i ch e n Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. Januar 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. ArbeitSversteigernng zu Holzheim. 188) Freitag den 13. Februar d. I., Mittags 1 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Holzheim, die bei der Anfertigung von zwei eisernen Kirchhofsthoren vorkommencen Arbeiten, als: Schlosserarbeit, veranschlagt zu 276 fl. Weißbinderarbeit „ „ 24 „ öffentlich, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Holzheim, den 24. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Jäger. Holzvcrsteigernng im Langgönser Gemeindewald. 177) Dienstag den 3. Februar, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Di» strict Hardt, versteigert werden: 25 Stecken Eichen-Scheidholz, 30 „ „ Prügelholz, 125 „ „ u. Buchen-Stockholz, 400 Wellen „ u. Kiefern-Reisholz, 62 Eichen-Stämme, = 3290 Eubikfuß, ' 3 Hainbuchen-Stämmc, = 39 Cubikf., 10 Eichen- und Kiefern - Stangen, = 28 Eubikfuß. Der Zusammenkunftsort ist am Eisenbahn- Uebergang, der Bechermühle gegenüber. Langgöns, am 28. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Langgöns. H e n r i ch. I a g d v e r p a ch t u n g. 189) Mittwoch den 4. Februar L I., Nachmittags 2 Uhr, soll die Gemeinde-Jagd in ter Gemarkung Hausen, deren Pachtzeit am 15. Februar l. I zu Ende geht, auf der Bürgermeisterei daselbst anderweit verpachtet werden. Hausen, am 28. Januar 1857. Gwßherzogliche Bürgermeisterei Hausen. D e r n. 182) Montag den 2. Februar, Nachmittags um halb 2 Uhr, wird in dem Hause des Schlossermeisters Ph. Becker, Neuenweg, Lit. B. Nr. 133, einiger Hausrath, als: Tische, Stühle, Schränke re., ferner einiges Küchengeräthe, namentlich ein Küchenschrank mit Aufsatz, sowie ein Fäßchen mit eingemachten Bohnen nnv ein solches mit Sauerkraut, öffentlich meistbietend versteigert. 185) Die Oberhefstfche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde versammelt sich am 2. Februar, Abends 6 Uhr, im chemischen Hörsaal der Universität. Vortrag r Neber die Kohlensäure. F e i l g e b o t e n e s. 204) Kreppet, täglich frisch, sind zu haben in der Wilhelm Schäfer'schen Bäckerei, am Rathhaus. 180) Jeden Mittag frische mürbe Zwiebacke und Wecke bei Martin Lenz. 190) Schneider-Wattirleinen, in allen Qualitäten und Breiten, bei L I a h r e i S. im» Masken, per §tiick 9 fr., int Dutzend billiger, empfiehlt E. Meier, Seltersiveg. .«auuabyuj6>36 _ . A 1 ganze e 163) ConCCSSioiilrte A 1 halbe ® s ®Ä* | Pate Pectorale ä la reglisse. TÄ" I Als LiuderütigsmitUl gegen HalS- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, gibt eö nichts Besseres, als die durch ihre Wirksamkeit rühmlichst bekannten sog. Hnstentabletten von H. Wenz in Wiesba« den- Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen allein bei ______Hopfner-Dannenberg, Conditor. (.Hierzu zwei Beilagen.) Beilage zu Nr. 9 des Anzeigeblattes. Feilgebotenes. 172) Mein in der Schwarzlach gelegener Garten bin ich Willens, zu verkaufen. Lust- tragende belieben sich dircct an mich zu wenden. Buchdrucker Brühl's Wittwe. 178) Das Wohnhaus in der Fliigels- gasse, Lit. A. Nr. 67, steht unter sehr vor- theilhaften Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Näheres ist zu erfragen bei Schlossermeister A. Vogel. 44) Eine gut erhaltene zweispännige Chaise ist billig zu verkaufen oder gegen eine einspännige zu vertauschen. Reflecti- rende erfahren das Nähere bei der Exped. d. Bltts.______________________________________ 195) Alle Sorten Frucht-, Mehl- und Geldsache empfiehlt L. Jahr eis. 201) Sehr gute blaue Strickbaum-- wolle, ächt in der Wasche, das Pfund zu 40 fr., bei Gcbr. Heß, Kreuz, Lit. C. Nr. 190. 200) Meinen Garten am Riegelpfad beabsichtige ich, entweder ganz oder auch zur Hälfte, unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen. W. Dietz. 139) Holzkohlen können von der hiesigen Gasfabrik, ä 42 fr. per Bütte, incl. Tragen lohn, in's Haus geliefert, bezogen werden. Bestellungen hierauf werden in der Fabrik, sowie auch von dem beauftragten Kohlenträger, entgegengenommen. 121) Kreppet, täglich frisch, bei August Noll, im Stern. 103) Lampenschirme und Gestelle für GaSstammen, in Porzellan, Glas und Papier, empfiehlt E. Meier, am Seltersweg. 170) Liniirte Schul-Schreibheften von 3 Bogen Papier, in blauen oder farbigen Umschlägen, 52 fr., 58 fr. und 1 fl. 4 fr. für 40 Stück, bei Buchbinder A. Balser. 144) Treber, jeden Tag zu haben auf der Heper'schen Hardt. 197) Zwei Farbmühlensteine und ein */x Ohm haltender Destillirkefsel mit Zubehör, sind um annehmbaren Preis zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. Haus- und Gartenverkauf. 120) Ein vor wenigen Jahren neu erbautes Wohnhaus, bestehend in 3 Stuben, 2 Cabinetten, Küche, Keller u. f. w., nebst einem Nebenbau, welcher mit 5 Zimmern, Küche, Waschküche, Bodenraum, Holz- und Kühstall u. s. w>, eingerichtet ist, mit dem dazu gehörenden, 1 */4 Morgen haltenden HauSgarten, mit den besten Obstbäumen bepflanzt und in der schönsten Lage des Sei- tersbergs gelegen, ist zu einem billigen Preise zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 193) Eine Parthic Oclkrüge und Del» flaschen, per Stück 1 fr., sowie reine Flaschen, per Stück 3 fr., sind zu haben bei ________________H. Herrmann. iss) Holztheer, welcher sich zum Austrich von Eisenwerk, Holzwerk, Oeconomiegeräthschaften rc. eignet, kann von der hiesigen Gasfabrik bezogen werden. 81) Ein Garten mit vielen Dbstbäumen, in der besten Lage des Nahrungsberges, ist zu verkaufen, oder auch zu verpachten. Georg Loos, Buchbinder. Vermiethungen. 202) Bei mir ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. _______________________PH. Flett II. 203) Ein Logis von 2 bis 3 Stuben, nebst Zugehör, ist zu vermiethen bei Wilh. Reiber, Seltersweg 194) Eine Stube nebst Küche ist, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen bei ® g. Becker, Marktstraße. 61) Der mittlere Stock in meinem Hause, bisher von der Freimaurer-Loge innegehabten Räumlichfeiten, ist Anfangs März mit allem nöthigcn Zugehör anderweit zu ver- micthen. L. Pimper's Wittwe. 1917) Ein Logis, bestehend aus 4 heiz- baren Zimmern, Kammern, Küche, Keller rc., ist bei Lackirer LooS zu vermiethen und sogleich zu beziehen.__________________________ 164) Im Seitenbau des Seipp 'schen Hauses auf dem Seltersweg ist ein freundliches möblirtes Zimmer zu vermiethen. 183) Eine kleine freundliche Wohnung ist an eine stille Familie zu vermiethen und kann baldigst bezogen werden. _________________Kratz, Neuenbäueu. 191) Ein kleines Familienlogis, mit 2 Glasthüren abgeschlossen, ist zu vcrmie- then und im April zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 165) Der 3. und 4. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. M. Bapst, Wittwe, Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 59. 14) Bei Fr. Schwaab auf dem Seltersweg ist ein Logi«, bestehend aus 5 heizbaren Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holzremife re., zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 168) Das seither von Hrn. Hofgerichts- Advocaten Dr. Santes bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. L. Herbert. 127) Ein Familienlogis, nach Wunsch größer oder kleiner, ist im Darmstädter Haus zu vermiethen und sogleich beziehbar. ________________________Christian B u sch. 104) FamilienlogiS, jährlich zu 50 und 30 fi., sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei E. Meier, am SelterSweg. Vermischte Anzeigen. Aahnärzttiche Anzeige. 181) Zahnarzt M. Weinert aus Mainz wird noch 8 bi« 10 Tage hier verbleiben und ist de« Morgens von 8 bis 10, und des Nachmittag« von 1 bi« 3 Uhr, bei Hrn. Büchsenmacher Großmann am Lin- denplatz, zu sprechen. 179) In einem hiesigen Dctail-Geschäft ist eine Commis-Stelle zu besetzen. Franco- Offerten besorgt die Exped. d. Bltts. 157) Ein Bursche, welcher die Schreinerprofession zu erlernen wünscht, kann dahier in die Lehre treten. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. Für Fuhrleute. 171) Wir haben den Fuhrlohn für Steinkohlen von hier nach der Neuhoffnungshütte von 9 fr. auf 11 fr. erhöht und fügen bei, daß auf genanntem Werfe Rückladung nach hier und Wetzlar zu gutem Lohne genommen werden kann. Gebrüder Silbereisen. 152) Ein junger Mann, welcher eine gefällige Handschrift schreibt, sucht Beschäftigung als Scribent. Näheres bei der Exped. d. Bltt«, 187) Um Jrrthurn vorzubeugen, wird angczeigt, daß der Tag des Concerts, für welches im Lauft dieser Woche Sub- scriptiouen gesammelt wurden, erst in der nächsten Nummer dieses Blattes bestimmt werden kann. 184) E o n c e r t. Sonntag den l. Februar, von halb 5 Uhr an, fpwlt die Musik-Capelle des Hrn. Schierholz im „Prinzen Carl." 153) (Sin. kräftiger Bursche von 14-—16 Jahren wird als Hausknecht gesucht. Wo? sagt die Red, d. Bltts. .._________ 154) Ein junger Kanarienvogel (Männchen) wird zu kaufen gesucht. Näheres bei Exped. d. Bltts. 205) Heute, Samstag den 31. Januar, Abends 8 Uhr: Concert im „Darmstädter Haus." Schierholz. Frischbäcker;u Gießen. Sonntag den 1. Februar. Wilhelm Löber an der Brandgaffe. Christian Löber in der Neustadt. Christian Lainpus auf dem Seltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e S d i e n ft. 51m I. Februar. Morgens : Pfarrer Landmann. Nachmittags : Dr. Krumm. 13°) Jiiv Auswanderer. Das rühmlichst bekannte Schiffs-Rhederhaus I. H. P. Schröder & Cornp. in Bremen läßt s ine regelmäßigen Schiffs-Erpevitionen am 1. und 15. eines jeden Monats wieder am 1. März beginnen und hat demzufolge in Ladung gelegt: Nach New-Nork das dreimastige Schiff Republik, Capit. Menke, „ Baltimore „ „ „ Blücher, „ Klöpper, „ New-Orleans „ „ „ © Tyen, „ Addicks, „ Galveston am 15. März das dreimastige Schiff Weser, Capit. Onken. Sämmtliche Schiffe sind kupferfest, mit hohen geräumigen Zwischendecken und eleganten Cajüten versehen und zur Aufnahme von Passagieren auf's Bestmöglichste eingerichtet Die Preise werden stets auf's Billigste gestellt und die reellste Bedienung zugesichert. Bündige Schiffs-Contracte werden abgeschlossen durch den concessionirten Agenten C. W. Dietz, am Markt in m: r— Hospital -Gottesdienst Um halb 11 Uhr: Freiprediger Livs. Wochen - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 4. Februar. Nachmittags um 3 Uhr: Mädcheulehrer Krug. Getaufte. Den 2 2. Januar. Dem Bürger und Oecv- nomeu, Georg Löber, ein Sohn, Georg Martin Ludwig Karl Christian, geboren den 2. Januar - 23. Januar. Dem Großherzoqllchen Professor, Dr. Hermann Franz Moritz Kopp, eine Tochter, Therese Maria Anna, geboren den 21. November 1856. Beerdigte. Den 24. Januar. Dorothea Georgine Jo- hannette Bertha Wilhelmine Fillmann des Bürgers .und Oeconomen, Balthasar Wilhelm Fillmann eheliche Tochter, alt 10 M. 4 T. gestorben den 22, Januar. Denselben. Katharine Fresenius, des verstorbenen Geheimenra,Hs, Christian Ludwig Fresenius in Friedberg, eheliche Tochter, alt 68 I. 10 M 17 T. gestorben deu 23. Januar. Den 2 6. Januar. Philipp Balthasar Köhler Burger uud Kufermcister dahier, alt 55 I, 4 16 T. gestorben den 24. Januar. Den 27 Januar. Georg Bernhard, Tag- lvhuer aus Waldgirmes, alt 40 I. gestorben den 25. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 25. Januar. Dem Bürger zu Weilburg und Stal meister aus dem in der Großenlindene? Marl gelegenen Braunstein-Bergwerke, Johann Georg Hans, -ine Tochter, Johannette Wilhelmine Marie, geboren den 3. Januar. Druck und Verlag der G. D. Brühl 'scheu Universitäts-Büch- und Steindruckerei. .. Tage- und Handbuchs Formularien sind vorrathig und zu haben in der G. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Fremden-Register vom 26. bis 28. Januar 1857. Iü den Gasthäusern. Im Prinz Carl : Hr. Göbel, Müll, v.' Bingen; Hr. Herzog, Geom. v. Neustadt; Hr. Bieber, Oecon. ». Schotten; Hr. Wissinger, Fabrik, v. Kirtorf ; Fr. Gran v. Frankfurt; Hr. Stein, Oecon. v. Stumpertenrod; Hr». Kaufl. Kann v. Mainzlar, Thun v. Elberfeld, Weiß v. Wiesbaden, Kitz v. Mainz, Jordan v. Fritzlar, Rühl ». Schotten u. Goldschmidt v. Hamburg. Im Einhorn : Hr. Leiflg, Reut. »; Bern; Hr. Colmar, Pfarr. v. Siegen; Hr. Hoffmann, Techn. v. Hannover; Hr. Sänger, Gartendir v Wien; Hrn. Kauft. Röntgen v. Lennep, Deussen v. Aachen, Nicolai v ? Fränffurt^ ”' W-ichler v. Lippe-Schaumburg, Sachs u. Haigne „.. : Hr- Weil, Partic. v. Constanz; Hrn. Oecon. Hahn v. Weilburg, Beck v. Meiningen u. Köster v. Frankfurt; Hr. Schmehl, Pfarr- verwatter v. Mittelshausen; Hrn. Privatl. Walter v. Berlin u. Jost v. Braunschweig ; Baron ». Heidmann v. Hamburg; Hr. Spdow, Partic. v. New-York; Hr. Pallberg, Hauptm. v, Constanz; Baron v. Schenck, Gutsbes v. Hermannstein; Hrn Kauft. Friedbörig v. Bingen, Hammel v. Fritzlar, Weigand' v. Dresden, Hauptmann v. Amsterdam, Benz v. Stuttgart, Steinberger v. Düren, Kleinhaus v. Frankfurt, Michelsohn v. Maina Swul- » Leipzig, Buff v. Bremen, Steeb v. Offenbach, Hammersch v Hanau V ». Siegen, Fischhaupt v. Bremen, Achenbach v. Cöln u. Manskopf v Regensburg. *' " jJm Darmstädter Haus : Hr. Benner, Privatm. v. Trais • Hr Bokk- bracht, Gärtn. v. Nidda; Hr. Brauer, Glaser v. Braunschweia'- He- Parteüaie, GaSbeamt. v. Frankfurt; Hr. Zumpf, Kaufm. v. Hallen-' Hrn Fuhrst Rausch v. Großeneichen, Theme v. Hommertshausen' Scbül-e »' Hungen u. Drullmann v. Wetzlar; Hr. Wenz, Mechau, v. Frankfurt ' ' Im deutschen Hof: Hr. Seipp, Fuhr,», v. Hattenrod- Hr Peter Privatm. v. Annerod; Hr. Stader, Müll. v. Borken ber Sonne : Hrn. Geschäfts,. Zisch v. Gelnhausen Dinger v. Rabertshausen; Hr. Weil, Oecon. v. Geisnidda; Hrn. Fuhr! Nbitwnl „ Kratz v. Ruppertenrod; Jungfr. Nppel v. Frankenberg. In den Privathäusern Bei Hrn. Schlosser Boge, : Hr. Bogel v. Gießen „. Hr. Sewald v Gambach. — Bei Fr. Bamberger: Hr. Kaiser v. Zwesten. — Bei Hr»' Gg.Grieb: Hr. Schmidt m Fr. v. Biedenkopf. - Bei Hrn. Gg. Becker - Hr Gungench v. Großenbu eck. - -Bei Hrn. Prof. Dr. Eckhard : graul' Kutsch «. Marburg. - Be, Hrn. Prof. Dr. v. Ritgen : Fr. Geh Staats- rath Zimmermann v. Darmstadt. 1