nir die 1837. Fleischpre.se vom 26. September 1857 an: 1 Pfund Kuhfleisch 11 % fr. scheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Sinheimi,che 1 st. 30 kr., für Auswärtige inal Postaunchlaas Swarts abomnrt man pch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Srpedition (Canzleiberg Lit B Nr 1) - (»Oinirfi «Ä/r-r - k ' gechaltE^eUe oder deren Raum 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr, - Annoncen m Tabestenform, werbm •fä Samstag Den 2«. September Amtlicher T h e i L Zu Ur. ü. G. 7209. Betreffend: Hagelschlag in dein Kreise Schotten. Giesten, am 22. September 1857. Das tb r ü i) lj c r o g I i d) e Kreisamt G j e K e n an 1 ‘ die Groscher^ogUchen Bürgermeistereien dieses Kreises. »U“™ 12.T S.”9« 71 **"£ ÄifÄkaW^* ”‘*™ tM 3 £me ^Unt?Cn Kreiftn oer Provinz Oberhessen - mit 2 inife SieZXp? uninSr2'eflf;L®etmcinben , $®Ir setzen ete hiervon mit dem Auftrage in K'enntniß, eine Liste anzufertiqen dieselbe in ^bren circuhren zu lassen und die eingehenden Beträge demnächst an unseren Gchülfen Körber einzusenden » Zur Subscription Deiilemgen minder wohlhabenden Gemeinden ves Kreises, welche in diesem Sommer fdbft gelitten^haben stellen wir es übrigens nach ihrem freien Willen anheim, sich an dieser Coll!-cte nidU u bechettiaen^ Un6eVeuten* . - sollten Linzelne von ^jhnen es vorziehe«, unter Zustimmung des Gemeinderaths, eine entsprechende Summ? auf h»«. • rasse zu übernehmen; so ertheilen wir hierzu unsere Ermächtigung. u'ipr.cyenoe Dumme auf die Gemeinde- Gießen, am 24. September 1857. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Assessor. Zu Ur. K. G. 7265. Betreffend: Die Stellvertretungs - Versicherungs«Anstalt für das Musterunqs- und Ziehungsjahr 1858. Das G r s ß h e r) o g l i ch e Kreisamt G i c lr e n an ” 1 die Grostherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die entsprechende Anzahl Abdrücke einer „Belehrung für Diejeniaen, welche der Stellv->rtvpt„n,is n< „ , toer?^t?öen CeS 3at)rS 1858 be-treten wollen," nebst einer gleich großen Anzahl von Formularen f“r bft teerten Ihnen zum vorgeschriebenen Gebrauche, unter Hinweisung auf den Inhalt *U "Zbttrtttserklarungen," 0 * **** *»««*** «r S»md.r 1851 W1. 9 S-ilkdW),"«° SMUl'" B„-«lm-ch--, --m 16. 1853 (8.tgl,ra„g,Mal, „„ 1S53- 3) di- D-,-n»I»-chmg -om 12. S-Mmd-r 1857 sR-zi-,ung«bl»„ »°» 1857, SM 310), wmach di- „„ t,„ „„„J an der Stellvertretungs-Versicherungs-Anstalt für das MusterungS- und Ziehungsjahr 1858 zu zahlende Einlage auf 190 fL festgesetzt worden ist und die Einlagen vom 1. October d. I. an zur Vcrsicherungskasse bezahlt werden können, — gleichzeitig, unter einer besonderen Couverte, mitgetheilt werden. Wir bemerken dazu Folgendes: Einem Jeden, der bei Ihnen erklärt, daß er der Stellvertretungs-Verficherungs-Anstalt für die Militärpflichtigen des Jahrs 1858 beitreten wolle, ist ein Exemplar der fraglichen Belehrung zur Kenntnisnahme auszuhändigen. Die Beitrittserklärung ist von Ihnen in Bezug auf Vas Jahr, die Person des Versicherten und das Datum gehörig auszufüllcn und von dem Beitretenden zu unter- schreiben. — Die Unterschrift des Beitretenden wird von Ihnen beglaubigt und'die Beglaubigung mit Datum versehen von Ihnen unterzeichnet, auch das Bürgermeistereisiegel beigedrückt. Diesem vorgängig ist die Beitrittserklärung dem Beitretenden zu übergeben, damit dieser solche und den baaren Betrag der Einlage — 190 fL — an den Vorsteher und Cassier der SteÜvertrckungS-Vcrsicherungs- Anstalt, Großherzoglichen Oberst Fresenius zu Darmstadt — wohnhaft in der Elisabethenstraße bei Weiszbindermeister Frank, zwischen Nr. 229 und 230 — überbringe oder portofrei übersende. Schließlich verweisen wir Sie noch im klebrigen auf die betreffende Belehrung und erwarten, daß von Ihnen in der Stcll- vertretungssache mit aller Pünktlichkeit und Genauigkeit verfahren werde. In Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, Regierungs - Affessor. Gerichtliche urrd Privat VeEanütmachungen. Bejoudrre ^rkan$itmad)img. Gießener Nachtwache. 2136) Das diesige Publikum wird von der erfolgten Verpflichtung der Bürger- Georg Best und Heinrich Goß als Nachtwächter der Stadt Gießen hierdurch in Kenntniß gesetzt. Gießen, den 18. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Ed ictallad ungen. O e f s e n t l i ch e L a d u n g. Betreff.: CUratel über das Vermögen des abwesenden Johannes Bellof von Steinberg. 2167) Johannes Bellof aus Steinberg ist seit geraumer Zeit abwesend, sein Aufenthaltsort unbekannt, und es fehlen alle Nachrichten über sein Leben oder über seinen Tod. Sein Vermögen wurde seither curatorisch verwaltet und da er das 70. Lebensjahr überschritten hat, so ist von seinen Verwandten um Ucberlassung seines Vermögens gegen Caution gebeten worden. Man macht dieses hiermit öffentlich bekannt, und fordert alle, welche aus Erbrecht oder aus einem sonstigen Grund Ansprüche auf das fragliche Vermögen zu haben vermeinen, auf, dieselben sogewiß binnen sechs Monaten von heute an dahier zu liquidiren und geltend zu machen, als sonst nach Ablauf dieser Frist dasselbe an die sich legitimirenden nächsten Verwandten des Abwesenden gegen Caution verabfolgt werden würde. Gießen, den 21. September 1857. Großherzogliches Landgericht Gießen. ________Ploch.____________ Betreff.: Das Schuldenwesen des Adam Wießner von Altenbuseck. 1759) lieber das Vermögen des Adam Wießner von Altenbuseck ist der förmliche ConcurSproceß erkannt worden. Indem dies hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Cridar geltend machen zu können glauben, aufgcfordcrt, dies in dem Termin Montag den 28. September d. I., Vormittags 10 Uhr, so gewiß zu thun, als sie sonst ohne besondere Bekanntmachung und Präclusivoecret mit ihren Forderungen von der Masse ausgeschlossen bleiben. Zugleich wird bemerkt, ! daß in obigem Termin wegen Ernennung i eines Gläubigerausschusses und Massecura-. tors Verhandlung gepflogen werden soll. Gießen, den 17. Juli 1857. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. V. di L. : v. Buri, Landgerichts-Assessor. Versteigerungen. Die Vergebung von Arbeit bei der Stadt Gießen. 2150) Montag den 28. September 1857, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten , als: Schreinerarbeit, veranschlagt zu 9 fl. Handarbeit, „ „ 8 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 21. September 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 2162) Montag den 5. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiestgem Rathhause die dem Jeremias Wallenfels gehörenden Immobilien versteigert werden, als: Flur Nr. OÄlftri yi4s 9 § Wohnhaus, Scheuer u. Mist- ,5o 20fstätte auf dem Seltersweg, y32u.33 5 26 Acker auf den Gleiberger Weg, % 414 Acker auf den Holzweg, 263 „ auf der Hohleichc, 529 „ daselbst, *%14 153 „ daselbst, 16/21S . 286 „ daselbst, 23/230 4 48 „ hinter dem Weiher, 2%0 212 Wiese im Altenfeld, Flur Nr. oKlfrr. ■ 3l/„ 411 Wiese am Grüninger Pfad, 41/41 638 Acker über dem Rodt, 4‘Zo6 318 „ an der Warthe, 4y„a 79 „ auf dem Sandfeld, 469 Wiese bei Wieseck, an der Oberlach, 225 Wiese daselbst. Gießen, den 24. September 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Mcidig, Ortsgerichtsmann. 2163) Montag den 5. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhüuse die den Erben des Jacob Walther 1. gehörenden Immobilien öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. mKlUr. .10 Hofraithe in der Wolkengasse, 3/87u.88 290 Acker am Krofdorfer Weg, 9/112 67 „ die krumme Gewann, vor dem Gießener Pfad, 23/so 279 Acker am halben Zehnten, 24/58 292 „ auf den Barresgraben, 24/167 299 „ am Haasenköppel, 30/12 110 „ in den Rödern, 36288 Garten unter den alten Eichen. Zugleich soll in demselben Termin das den Erben des Schneiders Eiff gehörende Baumstück auf der Warthe, 328 HjKlftr. haltend, mitversteigert werden, wozu man Steigliebhaber hiermit einladet. Gießen, den 24. September 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 2107) Montag den 28. September 1. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhause die nachstehenden, dem Hrn. Georg Reiber gehörigen Grundstücke, unter vortheilhastcn Bedingungen, meistbietend versteigert werden: | Flur Nr. DÄlftr. 2/46u.47 118 Acker am Wismarer Weg, 16/94 ' 430 „ auf der Hohleiche, 16/3os 976 „ an der Heuchelheimer Straße, gibt 3 fl. 14‘/2 fr. Tilgungsrente, J%06 5 46 Acker hinter der Pulver- . mühle, gibt 1 fl. 48 % fr., i6/29u-3o 764 Acker auf der Hohleiche, am Wallfortsgraben, gibt 41 ‘/4 fr., 2%62a 5'12 Acker am Steinborn, mit Klee besaamt, 25/i-6u-i-6a 768 Acker am Seltersberg, gibt 21 7, fr-, ' '2%ou.2S 138 Acker am Riegelpfad, 2%31 165 „ daselbst, gibt 14 fr.,! 60 I 409 Acker an der Schoor, gibt 61 ’ 29% fr., 61 a’ 7/139 / 369 Acker auf der Stephans- 140 marf, 29/’q1 390 Wiese auf der Weiszerde, gibt 38 y2 fr., 30/4 421 Acker am Lcihgesterner Weg, "7 4 255 „ daselbst, 33/36 137 „ im Altenfeld, 3766au.66b 640 „ daselbst, 39/ 04,. 579 „ links ain Wwfecker Weg, gibt 4 fl. 15% fr., s%09,5 695 Acker daselbst, gibt 4 fl. 32 fr., mit Klee besaamt, 39/ z,r 423 Acker rechts am Wiesecker Weg, gibt 2-fl. 21 */4 fr., . mit Raps besaamt, s9/is2^'6ir7 2373 Acker und Wiese daselbst, gibt 9 fl. 59 fr., 4°/ j /86 / 87 ' . 944 Ackcr tu der Schwarzlach, tdbl 1 Kirchweihfest! zu Gleiberg. g 8 2177) Sonntag den 27. und Mon- 8 8 tag reu 28. d. Mts. findet das hiesige 8 8 Kirchweihfest statt. Ä 8 Für güte Speisen und Getränke, na- 8 g mentlich altes Lagerbier, sowie gutbe-K 8 setzte Blechmusik, ist bestens gesorgt g | Unter Zusicherung der reellsten Bedir " o nung bittet um geneigten Zuspruch I H. Wagner. s Vermischt e A n fFi n e it — - und demgemäß eingezäunte/Ten-ains wiet" derMen^^ntzfthm«Äeru Zw ck l,'ef‘flen 3ical^uIe eingeräumten theils zur Erholung der Schüler bestimmt ist, wozu derselbe 8« verwenden. Da nun dieser Raum wichtigen Unterrichtszwecken mit verhältnißmäßig geringen Kosten aualick aem!ck?t ^ei,g »och mancherlei sich als völlig ungegründet erweisen werde. Man laubt i Ä man' M dieses Gerücht der Realschule, welches durch Entziehung jenes Raumes leiden muü mehren? , lcbL Stadtvorstande das Gedeihen etwa zu erzielende Einnahme weniger Gulden. Um nähere Auskunft wird gebeten " " 6lf durch anderweitige Benutzung 21885 —7———... —2-------—--Cfmer f«r Brele. 9, Für Damen: Zeugstiefel ohne Besatz ,L, Zeugfaschenschuhe ohne Besatz Zeugschnürschuhe „ „ lederne Stiefel . Laschenschuhe . . ' Schnürschuhe . Hausschuhe Sohlen und Fleck Sohlen ren werden nach Verhältniß der Die hier nicht specielb angeführten außergewöhnlichen Schuhmacherwäa besonderen Zuthaten und Umstanden in Anrechnung gebracht. W Lich, den 20. September 1857. 2194) Gesucht wird ein Familienlogis, bestehend aus einer Küche, einem Cabinet und zwei kleinen Schlafzimmern, mit oder ohne Möbel, auf längere Zeit zu miethen. Näheres bei der Red, d. Bltts.______________________ Bürger Castno. 2176) Anmeldungen zur Aufnahme in das Bürger-Casino, sowie etwaige Ausmeldungen aus demselben, wollen bis zu Ense d- Mts. schriftlich bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Gießen, den 23. September 1857. Namens des Vorstandes: I. P. Möhl. 2182) Die nächste Conferenz der Lehrer des Kreises Gießen findet Mittwoch den 30. September d. I., Vormittags 10 Uhr, tm Schulsaale zu Steinbach statt. Gießen, am 23. September 1857. - __Dr. Glaser. 2170) Daniel Schneider empfiehlt sich einem verehelichen Publikum in Stroh- und Drahtflechtereien, namentlich mit Strohschuhen, und verspricht billige und dauerhafte Arbeit. 2165) Ein junges Frauenzimmer sucht Beschäftigung im Weißzeugnähen und Bügeln. Das Nähere bei der Red, d. Bltts. -2186) Ein tüchiiger Küfergeselle findet bauernde Beschäftigung bei _______ E- H- Schwall, Lindenplatz. 2148) Zwei tüchtige Schreincrgesellen finden dauernde Beschäftigung bei . Schreinermeister L. Mengel. rS'iT-i3* 1856 - •*.■«** veröffentlichen. - 9 ' ' Un,eier 'urndestens auf nachstehende Weise festzusetzen und hiermit zu Für ein ft ff ‘0 . Paar ff a. Für He Stiefel Vorschuhe rren: - 8fl. • 5 „ 30 48 fr. Für ein Paar ff ff ff Halbvorschuhe ■ 3 „ 36 ff ff ff ff ff ff Laschenschuhe • 5 „ 48 u ff ff ff ff ff Schnürschuhe A . 5 „ 12 11 ff ff ff ff ff Hausschuhe A . 3 „ 48 ff ff ff ff ff ff Sohlen unt> Fleck • 1 „ 54 t! ff ff, ff ff ff Sohlen * - 1 „ 24 11 11 ff ff ff ff ««) THURINGIA. Illerhöchst concejsionirt von Sr. Majestät -em Könige Frischbäcker;u Gießen. Sonntag den 2 7. September. Carl Löber am Lindenplatz. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Balthaser Noll in der Neustadt. von Pveußen. Grundkapital: Drei Millionen Thaler. Prämieneinuahme 1856: 45,776 Thlr. Reserve: 209,982 Thlr. Dem verehelichen Publikum beehre ich mich, hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß ich von der Direction der Tliuringia zum Agenten ernannt und höhern Orts in dieser Eigenschaft bestätigt worden bin. Indem ich demgemäß genannte Gesellschaft bestens empfehle, erlaube ich mir, ganz besonvers auf die außergewöhnliche Mannigfaltigkeit ihrer OMrationen hinzuweisen, vermöge deren sie im Stande ist, den vielseitigsten Versichernngsbevürsnissen des Publikums zu genügen. ... Die Wirksamkeit der Tliuringia erstreckt sich nämlich auf folgende Geschäftszweige : 1) Versicherungen gegen Feuerschaden sowohl in Städten als auf dem Lande, auf Maaren, Mobilien, Vorräthe, Maschinen, Fabrikgerät h s ch a ft en, Vieh, Felderzeugnisse, Ackergeräthe, Diemen (Sch o- ber, Feimen), überhaupt alle beweglichen Gegenstände, welche durch Brand vernichtet oder beschädigt werden können. 2) Lebensversicherungen und jede Art von Kapital-, Sparkassen- und Rentenversicherungen, für den Lebens- wie für den Todesfall, Kinder- und Altersversorgungen, in den mannichfaltigsten Formen, worüber die näheren Prospekte demnächst veröffentlicht werden. 3) Versicherungen gegen Unglücksfälle und Beschädigungen an Leben und Gesundheit, welche Passagiere bei Reisen auf Eisenbahnen, Posten, Dampfschiffen u. s. w., sowie Eisenbahnbeamte und Eisenbahnpostbeamtc bei Ausübung ihrer Dienstgeschäfte erleiden. Die Bedingungen der Thuringia sind liberal, die Prämien äußerst mäßig und fest, so daß die Versicherten niemals Nachzahlungen zu leisten haben. Bei Vorausbezahlung der Prämien für Feuerversicherungen finden bedeutende Ermäßigungen statt. Außerdem läßt die Thuringia alljährlich die Hälfte deS GefchastS- gewinnes an ihre Versicherten zurückfließen, und vertheilt ven A n- theil entweder unter diese durch Prämien oder verwendet solchen zu den an die Hand gegebenen gemeinnützigen Zwecken, das Eine oder das Andere nach freier Wahl jedes Versicherten. Antragsformulare, sowie jede gewünschte nähere Auskunft, werde ich mit Bereitwilligkeit ertheilen. , Gießen, im September 1857. ($. W. Dietz, am Markt, Agent der Thuringia. ' 2155) Sonntag den 27. Septembers findet das * » Stiftungsfest ves Arbeiter-Gesang-Verems im Leib'schen Saale statt. — Karten zu Concert und j Ball, ä 48 fr., zur Gallerte, ä 12 fr., sind an der Kaffe zu haben Anfang 7 Uhr. Der Vorstand: Bull - Anzeige. 2166) Ein geehrtes israelitisches Publikum in Gießen und in der Umgegend wird auf Samstag den 10. October, am Laubhütte «fest, zu einem Ball in Wetzlar, in den Schützengarten daselbst von dem Unterzeichneten höflichst eingeladen. Joseph Ortenbach. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e « d i e n st. Am 27. September. Morgens : Pfarrer Landmann. Nachmittags: Dr. Steinmetz. Kopulirte. Den' 24. September. Dr. August Scriba, Bürger dahier und praktischer Arzt in Niederingelheim, des evangelischen Pfarrers in Felda, Julius Scriba, ehelicher Sohu; und Marie Tasch«, des Doctors der Rechtswissenschaft, Wilhelm Taschü dahier, eheliche Tochter. Ge taufte. Den 20. September. Dem Bürger, Georg Heinrich Goß, ein Sohu, Adolph August Karl Christian Ludwig, geboren den 5. September. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 22. Juni. Denselben. Dem Bürger und Küfermeister, David Schneider, eine Tochter, Luise Karoline, geboren den 9. Juli. Denselben. Dem Großherzoglicheu Bauaccessi- sten, Karl Busch, ein Sohn, Richard, geboren den 28. August. Den 2 t. September. Dem Großherzoglicheu Stadtgerichts-Assessor, Karl Bott, eine Tochter, Karoline Anna Theodore Auguste Ida Wilhelmine Mathilde, geboren den 27. Juli. Den 2 3. September. Dem Bürger und Wirth in der Pulvermühle, Ludwig Noll, ein Sohn, Ludwig Hermann, geboren den 31. August. Beerdigt e. Den 20. September. Karoline Noll, des Bürgers und Fuhrmanns, Eberhard Stoll, eheliche Tochter, alt 14 I. 10 M. 23 T. gestorben den 17. September. Den 21. September. Friedrich Wilhelm Christian Demuth, des hiesige» Bürgers und Weißbindermeisters , Heinrich Demuth, ehelicher Sohu, alt 4 I. 6 M. 27 T. gestorben den 19. September. Den 2 3 September. Josephine Klipstein, des Großherzoglicheu Hofgerichts-Präsidenten, Dr. Friedrich Ludwig Klipstein, eheliche Tochter, alt 22 I. 10 M. 22 4 gestorben den 22. September. Die Pfarrgeschäftc in ter nächsten Woche besorgt Pfarrer Landman». Fremden-Regifter voui 21. biß 23. September 1857. I n b c n Gasthäusern. Im Einhorn : Hr. Maurer, Dr. med v. New-Dork; Fr. Jansen v. Weimar; Hr. Rummel, Ingen, v. Stromberg; Hr. Linker, Rentamtm. v. Grünberg; Hr. Mepolt m. gant., Gntsbes. v. Magdeburg; Hr. Matthias, Direct. v. Friedberg; Frl. Daub v. Heidelberg; Hr. Francke, Conrector v. Weilburg; Hru. Kaust. Stembrinck, Hossmann u. Wagner v. Frankfurt, Schüler v. Oldenburg, Bäcker v. Stettin, Bermami v. Berlin, Kraut v. Gotha, Schaum v. Lauterbach, Finger v. Offenbach, Fillmann v. Dresden, Hollemann v. Hamburg, Appeln v. Schwerin, Ludwig v. Breslau, Horst- manu v. Luxemburg, Mannpolt a. Pommern, Krugs v. Cöln, Lichtenstein v. Worms, Hartmann v. Magdeburg, Holberger v. Bonn ». Müller v. Münster. Im Rappen : Hr. Petry in. Fr., Pfarr., Fr. Paal u. Frl. Hauers v. Bremen; Fr. Kleinhaus v. Constanz; Hr. v. Kraft, Gener.-Maj. v. Warschau ; Hr. Baron v. Benner v. Wien; Hr. Mieten;, Partic. v. Cassel; Fr. Wirtnng v. Amsterdam; Frl. Tupper v. Weimar; Hr. Tümmerer, Ofsiz. a. Preußen; Hr. Fleischer, Cand. a. Norwegen; Hrn. Kaust. Danuecke v. Cöln, Bischoff v. Bonn, Weiuach V. Hamburg, Bonach v. Hildburghausen, Strauß v. Buchen, Kämmerer v. Gotha, Schmitt v. Limburg, Lanz v. Heidelberg, Becker v. Offenbach, Brauß v. Frankfurt u. Hofmann v. Berlin. Im Prinz Carl : Hr. Feldmann, Partic. v. Brüssel; Hrn. Rent. Weidmann v. Frankfurt u. Ruchau v. Paris; Fr. Baumann v. Heidelberg; Fr. Braun v. Weilburg; Frl. Heistermann v. Hersfeld; Hr. Alt, Dr. theol. v. Hamburg; Hr. Zinkgraf, Hütteubes. v. Burg; Hr. Schmittus, Decorat. v. Mannheim; Hr. Steiner, Arzt v. Frankfurt; Hr. Weiß in. Fr, Oecou. v. Badenrod: Hrn. Kaust. Walter v. Lüneburg u. Herz v. Pforzheim. ' I n den Privat Häusern. Bei Hrn. Kaufm. Dietz: Fr. Hoffmann v. Grünberg. — Bei Hrn. Gärt«. Schaum: Hr. Ott, Kunstgärtu. v. Frankfurt. — Bei Hrn. R. Heß: Fr. Fulda v. Offenbach. - Bei Hrn. Prof. Dr. IHering: Hr. Reuter, Prof, v. Greifswalde. — Bei Hrn. Polizeid. Schneider: Frl. Rau v. Wetzlar. — Bei Hrn. Bäck. I. Wallenfels: Hr. Ackermann v. Itter. — Bei Hrn. Schneid. Renner: Frl. Werner v. Friedberg. — Bei Hrn. Kaufm. Böhm: Fr. Dostein v. Lauterbach. — Bei Hrn. Hofz.-Protoc. Krebs: Fr. Dittmar v. Crumstadt. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.