AnMtlckll M 33 Samstag den 11. Juli ISST scheint wöchentlich "v-i Mal: Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Embeim.sche 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. PostaufschlagS 1 f 33 \ to(l"t6 ^"nnirt man nch bei allen Postämtern. In Giesen bei der Krpedition (Cansieiberg Lit. B. Nr. 1). - SinrückunqSqebühr für die gespaltene ^eile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. - Annoneen in Tabellenform werden doppelt berechnet für die Sta-t und den Kreis Gießen. es sicher öfters vorgekommen, daß Inserate, wegen zu späten Eintreffens, in dem an dem nachffcn -rage erscheinenden Anzeigeblatt nicht berücksichtigt werden konnten, so ersucht man das ver- tlulichc Publikum, in Zukunft die Znserate längstens Dienstags und Freitags, Morgens 9 UBr, an unterzeichnete stelle einzuschicken, da später eintreffendc Inserate an diesen Tagen keine Aufnahme ftnt>cn foillieil‘Die Expedition des Anzeigeblattes für die Stadt und den Kreis Gießen. Amtlicher Theil. BetreffendOfficielle Berichterstattungen der Verwaltungsbehörden über statt- ’ l'U*’ findende Naturereignisse und überhaupt wichtige Begebenheiten. Das (> » r o ß h c r f i> g l i ch e K r e i s s m t Gießen an ‘ die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Mi. Interesse, alle in unserem Kreise eintretenden Naturereignisse, sowie überhaupt alle wichtige Beaebenbeiten unver-ülttck 'ko ^lchw-mmungen, Wolkenbrüche re. möglichst bald zu erfahren. Wir weisen Sie daher an, eintretenden Falls «nverzugtlch berichtliche Anzeige zu machen. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs - Assessor. Ausschreibm Großherzoglichen Kreisamts Gießen. SufonSa ®a,aJen/ steht bei Großherzoglichen. Stadtgericht Gießen in Untersuchung. Da deren fenthaltsort unbekannt ist, so ist dieselbe im Betretungsfalle zu verhaften und anher vorzuführen Gießen, am 3. Juli 1857. " Polizeiliche Bekanntmachungen. Vorkehrungen gegen Beschädigungen dirrch Fuhrwerke und Zugthiere betreffend. s * ^anJat bie Wahrnehmung gemacht, daß die Leiter der mit Ochsen und Kühe bespannten Fuhrwerke wahrend der Rohrt £?, Stadt ost auf den Wagen sitzen bleiben, ohne die Zugthiere in ihrer Gewalt zu n „n, "ie SÄ unb9 9R a 6 uothwendlg ist, von ihren Fuhrwerken entfernen, wodurch Beschädigungen verschiedener Art entstehen und die Straßen uno Wege versperrt werden. t-ie betreffenden Artikel des Polizeistrafgesetzes nachstehend zur öffentlichen Kenntniß bringe, bemerke ich, daß fünf- t'ge Zuwiderhandlungen zur Bestrafung angezeigt werden sollen. B H B tun’ ®te§en, am 10. Juli 1857. Der Großherzogliche Polizci-Commissär für die Provinzial-Hauptstadt Gießen. L. N o v e r. er Jeder Fuhrmann, d. h. jeder Leiter eines Fuhrwerks, muß sich bei dem Gebrauche desselben so verhalten daß berShT^ bE Dttr fön?'9en bugthiere jederzeit m seiner Gewalt hat, nnd immer im Stande ist, sie gehörig zu leiten “ Zuwiderhandlungen werden mit dreißig Kreuzern bis drei Gulden bestraft. " ® 31 rt 267 In der Regel darf Niemand Reit-, Zug- oder Lastthiere oder bespanntes Fuhrwerk ohne Aufsicht erwachsene, Personen auf den Straßen oder öffentlichen Plätzen stehen lassen. Wenn jedoch Fuhrleute, welche auf Straßen stillhalten sich von ibrcm Fuhrwerke zu entfernen genöthigt sind, und es nicht möglich ist, Gespann und Fuhrwerk tn der bemerkten Weise beautsichti- aen ru lassen so muß das Fuhrwerk nicht allein seitwärts der Straße gestellt werken, so daß die Passage nicht erschwert oder ge- sverrt wird 'sondern es müssen auch die Pferde oder sonstigen Zugthicrc zuvor entweder angebunden oder an den inneren Stran- aen oder Zuqriemen losgemacht werden. Reitpferde müssen in solchen Fällen stets angebunden werden. Zwilchen hintereinander aus Ortsstraßen ausgestellten Fuhrwerken müssen die polizeilich angcordnet werdenden Zwischenräume, jedenfalls aber d.e Eingänge und Einfahrten in die Häuser und Hofräume frei bleiben. Zuwiderhandlungen werden mit dreißig Kreuzern bis vre, Gulden bestraft. Art 268 Mit dem Eintritte der Nacht muß jedes ausgespaunte Fuhrwerk von der Straße entfernt werden. Sollte dieses ausnahmsweise nicht möglich sein, so muß während der Nacht die Wagendeichsel des Fuhrwerks aufgezogen, oder, wenn ,.e nicht ausaeroaen werden kannso verwahrt werden, daß sich Niemand durch das Anstoßen an dieselbe be,chad,gen kann; außerdem muß hei dem Fuhrwerke «ne das letztere beleuchtende Laterne unterhalten werden. Zuwiderhandlungen werden mit dreißig Kreuzern b,s drei Gulden bestraft. _____ — _________ _ Da-, für die Provinzialhauptstadt Gießen bestehende Localreglement Großherzoglichen Kreisamts Gießen: Von dem letzten, unterhalb der Pulvermühle dahier gelegenen Badehaufe an, stromaufwärts bis zum sogenannten "Schäferbrunnen, ist das Baden in der offenen Lahn (außerhalb der Badehäuser), sowie das Entkleiden an beiden "Ufem, ferner von dem vorgedachlen Badehause an abwärts bis zu der Stelle der Lahn, welche auf beiden Ufern durch "Pflöcke bezeichnet ist, ist Vas Baven ohne ven Gebrauch von Bavehosen verboten," wird hierdurch wiederholt öffentlich bekannt gemacht und bemerkt, daß Uebertrelungen Lieser Vorschriften nach Art. 2*)6 des Polizei, strasaesedes mit einer Strafe von 30 Kreuzer bis 3 Gulden geahndet werden. , , " 9 Gießen am 29 Juni 1857. Der Großherzogliche Polizei-Kommissar für die Provinzialhauptstavt Gießen: * ' L. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Die für das Einbringen octrvipflichtiger Gegenstände vorgeschriebene Bezettelung betreffend. 1590) Der §. 10 des Octroi-Reglements bestimmt ausdrücklich, daß alle octroipflichtige Gegenstände, für welche beim Ein- und Durchgang eine Bezettelung vorgeschrieben ist, mit dieser während des Transports versehen sein und auf Verlangen allen Aufsichtspersonen vorgezeigt werden müsse. Zn letzter Zeck i|i aber diese Bestimmung bäuna unbeachtet geblieben und auf solche Weise eine strafbare Unterlassung verschuldet worden. Es veranlaßt uns dieses den Inhalt jenes §. 16 wieder einzuschärfen und dem hiesigen oetroipflichtigen Publikum dessen genaue Befolaung zur Abwendung unausbleiblicher Nachtheile anzuempsehlen. . Siele«, am 1. Juli 1857. .Großerzogl.che Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 1589) Die Verpflichtung eines neuen Nachtwachemannes bei der Stavr Gießen, in der Person des hiesigen Bürgers, Friedrich Graf, wird Dem hiesigen Publikum zur Kenntniß gebracht. Gießen, ven 3. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerungen. Die Vergebung von Fuhrenarbeit bei der Stadt Gießen. 1634) Donnerstag Den 16. Juli 1857, des Morgens 9 Uhr, soll Die Wegfuhr Des Ausraums aus Dem StaDtcanal auf Dem Rathhause Dahier an den WenigstfordernDen vergeben werden. Gießen, den 10. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.___________ 1623) Dienstag den 14. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll der dem Jeremias Hartmann gehörende Acker am Krofdorfer Wege, nochmals versteigert werden, mit dem Bemerken, daß mit dem Zuschlag sofort die Genehmigung ertheilt werden wird. Gießen, den 9. Juli 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1396) Dienstag den 28. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem K. Mannberger und dessen Ehefrau gehörenden Grundstücke, als: Flur Nr. □.ft'lftr. 166 Garten auf der Sternmarck, 2. Klasse, gibt 30% kr. abgelöste Grundrente, 82 Acker im alten Feld, auf das Bruch, 2. Klasse, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Juni 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ______________D. Ebel.___________ 1630) Mittwoch den 15. Juli, Nachmittags 3 Uhr, soll die Erndte auf Dem Halm von Den GrunDstücken, zum Nachlaß Des Ehr. A. Walther gehörenD, unter Den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: von 318 sJKlftr. Acker auf Der. Warth, Die Waizen-Erndte, „ 321 siHKlftr. Acker am Wiesecker Weg, recbts, die Korn-Erndte, „ 748 □Älftr. Acker über Dem Rodt, an B. Spruck, Die Korn-Erndte, „ 765 ssMftr. Acker an Der Warth, an Gg. Reiber, mit Gerste, „ 135 jJKlftr., Das Triebviertel, am Mittelweg, mit Korn besaamt. Zusammenkunft am Selterstbor. Gießen, den 10. Juli 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 1606) Mittwoch Den 15. Juli D. I., Des Mittags 1 Uhr, soll dahier eine Pflasterarbeit, veranschlagt zu 69 fl. 54 kr., öffentlich an ven Wenigst- nehmenden versteigert werden. Steinbach, am 7. Juli 1857. Großherzoglicke Bürgermeisterei Steinbach» I Horn. Carl Frech. 50 40 Mantillen, Mantillen, MantiUen in in in in 1857. Rentamtmann: Mengel. Jagdverpachtung. 1605) Montan ven 20. Juli r. I, Morgens 9 Uhr, Jagdverpacktung. 1588) Mittwoch den 15. Juli d. I., Nachmittags um 4 Uhr, soll die mit dem 11. August 1. I- leihfällig werdende Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Wieseck, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, auf weitere 3 Jahre, aus dem dahiesigen Nathhause verpachtet werden. Wieseck, am 4. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Pansch. öffentlich versteigert. Griedel, den 4. Juli Der Gerste und Hafer, 1598) Aecht persisches Insektenpulver, sicheres Mittel zur Vertilgung der Flöhe rc.; Fliegenholz und Fliegenpapier, unschädliche Mittel, die Fliegen schnell und sicher zu tobten; Wanzentod, unfehlbares Mittel gegen dieses Jnsect; Mottenpulver, i Pelzwerk, Kleider rc. gegen Motten zu 1 schützen; \ Poudre Fevre, 1591) Vom hiesigen Fürstlichen Speicher werden Dienstag den 14. d. Mts., des Morgens um 10 Uhr, 75 Malter Korn, tßoo'i Montag den 20. Juli, 1 b J Vormittags 9 Uhr, sollen mehrere Morgen gutes Ackerland, in einzelnen Abthcilungen, an Ort urw Stelle, aus 3 Jahre verpachtet werden. Die Ju- fammenfiinft ist bei dem Garten der Frau Hklmolt, am obersten R.egelpfad, bestimmt. Gießen, den 9. Jul, 1857. ' In Auftrag: (5. Wcidig, Ortsgerichtswann. MantiUen, Mantelets, in schwarz und grau, 1617) Die Frühkartoffeln von einem neuen Morgen, sowie Lesgl. von einem Vier-; tel, sind zu verkaufen. Gg. Röber. I soll die Ausübung der Jagd in der markung Reiskirchen, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf weitere 3 Jahre, auf dem Gemeindehause dahier öffentlich verpachtet werden. ! ‘5 • . sowie ein aeebrtes Publikum von der Wiedereröffnung meines firege uni, m allen Farben und remer Wolle, die Elle 9u 18 fr, Barege, mehrfarbig, du- teile von ^4 tr an, elegantesten Genres, ™6bunV, m »fert. ■** £ -a°" Werch. N* W -„der- Swff', i» °ll°n ®nm-» reich -rrir.t-n, zu schr bchch-u Prcchru. L o n f e r l r o n c n. schwerem glanzreichem Taffet, von 6 st. an, schwerem reinseidenem Atlas, von 8 fl. 30 fr. an, bestem reinseidenem Moiree anlique, von 14 st. an, E„ m.. w. Franz Mansfeldt, Fcilgebotenes. 1625) Frischen Zwiebelkuchen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9 Uhr, bei Emil Noll, auf der Mäusburg. 1628) Stachelbeeren, schwarze und rothe Johannisbeeren, sind zu verkau- j sen. Näheres bei der Red. d. Bltts. 1637) 20 bis 30 Fuder Strohseile sind zu verkaufen bei Sckmied Unverzagt. _ m ■ '««ojsr ***** > Gottlieb Strauch's Witkwe.I bei 1554) Hosenzeuqe, Casse- nett und halbwollenen Bukskin empfehlen billigst Gebrüder Heß, Kreuz, Lit. C. Nr. 190. 1609) In Lit.'B. Nr. 25, Marktplatz, ist ein fast neuer Kochheerv (sog. Vorblatt) mit dazu gehörenden drei eisernen Kröppen, ein Pferdegeschirr für Wagen - Fuhrwerk, ein einspänniges Pferdegeschirr für Chaisen- Fuhrwerk, ein doppelter Leitriemen, zwei noch ganz neue Kopfgeschirre, ein Aufen- halt, Sattel, Reitzäume u. s. w., zu verkaufen. 1570) Ich benachrichtige die Gießener- Herren Acrzte, daß ich von dem Aschaffenburg - Sodener Jod-Drom-Wasser, aus den beiden Quellen 1 und 2, dem Kaufmann L. Jahreis dorten eine Niederlage gegeben habe. Aschaffenburg, am 1. Juli 1857. G. Mvldenhauer. 16141 In der Stahe Fschen Buch- und Kunsthandlung ist erschienen und durch alle Buchhandlungen, in Giessen durch Heyer’s Univ.-Buchhandlung (Heinemann) zu beziehen: Cannstatts Jahresbericht über die Fortschritte der gesamm- ten Medicin in allen Ländern im Jahre 1856. L, II. u. VI. Bd. Preis des ganzen Jahrgangs von 7 Bänden und Register fl. 18. Die Bände III — V und VII sind unter der Presse und erscheinen noch vor Ende Juli. --über die Fortschritte in den Physiologischen Wissenschaften im Jahre 1856. Preis fl. 3. --über die Leistungen in der Phar- macie und verwandten Wissenschaften im Jahre 1856. I. Bd. Preis fl. 2. 42 kr. Der II. Band erscheint bis Ende Juni d. J. --über die Leistungen in der Thier- Heilkunde im Jahre 1856. Preis fl. 1. Vermiethungen. 1631) Ein kleines und ein größeres Familienlogis ist zu vermicthen und sogleich zu beziehen bei 1610) In meinem Hause, in der sog. Drcihäuscrgasse, ist ein großer verschließ- barer Raum zu verleihen, den ich seither zur Aufbewahrung von leeren Fässern und ' Kisten benutzte. L. Th. Felsing. 1611) Das Logis in der untersten Etage meines Hauses in der Neustadt ist zu ver« miethen und sogleich beziehbar. ______Gg. P h. Gail. 1436) In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusburg ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. 1173) In meinem, früher Lenz'sehen, Hause ist eine Familienwohnung zu ver- mielhen und sogleich beziehbar. L. M a g e l, in der Marktstraße. 318) Der 3. und 4. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. M. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 59. 1549) In meinem Hause ist ein kleines Familienlogis, sogleich beziehbar, zu vermiethen. Georg Noll. vor dem Wallthor. 1592) In Lit. A. Nr. 2 ist ein Logis und eine möblirte Stube zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1608) Ein sehr guter, circa 4 bis 500 Ohm fassender gewölbter Keller, mit bequemer Anfahrt, ist dahier zu verleihen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 1626) Eine halbe Scheuer ist zu vermiethen bei Emil Noll, __________ auf der Mäusburg. Vermischte Anzeigen. 1633) Die Inhaber der Großh. Hess. 4procentigen Obligationen, Lit. A. 790, 858, Lit. B. Nr. 210, jede zu fl. 500 und Sit. B. Nr. 740 zu fl. 100, ersuche ich, sich sofort zur Empfangnabme des Betragt bei mir zu melden, da besagte Obligationen durch Berloosung rückzahlbar geworden und deren Verzinsung aufgehört hat. N. Budge. 1624) Verloren wurde den vorigen Montag auf dem Wege von der Wirthschaft des Louis Busch bis Ebel und von da auf den Hcper'- schen Fclscnkeller und zurück nach Gießen: 1) ein roth-, weiß- und schwarzbuntes seidenes Taschentuch, 2) eine Brieftasche von schwarzem Taffet, enthaltend die Lcgitima- tionskarte des Eigenthümers mit noch verschiedenen andern Papieren. Der redliche Finder wird gebeten, beide Gegenstände gegen j eine angemessene Belohnung bet der Exped. | d. Bltts. abzugeben. 1620) Ich beabsichtige, eine Wasch- und Pügelanstalt zu errichten und empfehle mich einem geegten Publikum bestens. Schlosser Schneidcr's Wittwe, in der Wetzsteingasse, Nr 33. 1607) Mit dem Reebnenunterricht für jüngere Handwerker- wird künftigen Dienstag den 14. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Locale des Gewerbvereins dahier begonnen werden. Herm. Schwalb, Tiefenweg. 1632) Ein Logis ist zu vermiethen und am 1. September zu beziehen; auch kann eine große Werkstätte dazu abgegeben werden bei Jacob Reiber's Wittwe, Reichensand. Der untere Stock des Brühl'schen Hauses auf dem Brand ist zu vermiethen. 1621) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Friedr. Wilh. Löber, Erlengasse. 1612) Eine abgeschlossene Familienwohnung von vier Zimmern, zwei Kammern, Speicher u. s. w., ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _________________Buchhändler Ricker. 1584) In meinem Nebenhause auf dem Seltersberge ist ein geräumiges Familien- Logis, mit allen Bequemlichkeiten versehen, zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. Peppler. MMgelmiißigk Expeditionen M, für Auswanderer über Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien. Die Passagepreise werden billigst, wie in Bremen selbst, gestellt und größere Ge- sellichaften auf Verlangen bis auf Vas Seeschiff begleitet. Behandlung, bekannt reell. Näheres durch die für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur ___________I. Lanekert zu Gießen. 1635) Sonntag den 12. Juli d. I.: Coneert im Pusch'schen Garten, ausgeführt von der Musik-Capelle des Herrn Schierholz, wobei ausnahmsweise auch Flaschenbier verabreicht wird. (Hierzu zwei Beilagen.) Beilage zu Nr. 55 des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeige n. ■ Johannes Faber, Wirth. 1857. Gasfabrik. zu Leihgestern. Der Unterzeichnete tatet hierzu höflichst I ein und bemerkt, daß für gute Speisen und ! Getränke bestens gesorgt ist. daselbst einzureichen. Gießen, den 10. Juli Gießener 1616) Der Unterzeichnete empfiehlt sich einem geehrten Publikum in allen vorkommenden Reparaturarbeiten an Sonnen- und Regenschirmen, sowie im Ueberziehen derselben, und verspricht bei dauerhafter Arbeit zugleich auch billige Bedienung. 4 I. C. Häuser, dem Geseüschaftshause gegenüber. | 1629) Heute, Samstag den 11. Juli, spielt die Schierh olz'sche Musik-Capelle bei günstiger Witterung auf dem Looslchen Felsenkeller. 1618) Wir ersuchen hiermit höflichst, an hiesige GaS- dem botanischen Garten. Georg Markwort. 1556) Ein mit guten Zeugnissen versehenes, solides und in gesetzten Zähren stehendes Mädchen, welches bürgerlich kochen, etwas nähen und stricken kann, wird m eine Stadt der Nachbarschaft gegen guten Hohn baldigst gesucht. Schriftliche Offerten besorgt die Exped. d. Bltts. 1636) Den hiesigen Bürger, welcher von mir eine Egge geliehen, fordere ich um Zurückgabe derselben auf, ansonsten ich es für eine Unterschlagung betrachten und dem Gerichte zur Anzeige bringen muß. Schmied Unverzagt. 1599) Gegen Logis und Frühstück wird auf künftigen Herbst Privatunterricht in^einem Hause zu erthcilen gesucht. , Das Nähere Schloßgasse Lit. A. Nr. 195. ________ Mm i.»em Angchöngm dm W« Kj,ch„.E°mmissi°». (1562) Gießen, den 23. >juni »öd*. 1615) Es wird ein Laufmädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1604) Ein Junge, welcher die Schneider- Profession zu erlernen wünscht, sucht bei einem hiesigen Meister in die Lehre zu treten. Das Nähere hierüber ist auf der Herberge zu erfragen. 1613) Sonntag den 12. Juli 1857, Kirchweihfest 103Q1 Unterzeichneter macht hiermit die Anzeige, daß er nun in Gießen eingetroffen ist, und fönnni von g^tag"den 13. d. M. an bis zum Samstag den 18. jeden Tag zwischen 11 Uhr Morgens und 6 Uhr Abend photographische Ausnahmen gemacht werden. Die Wohnung ist bei Herrn Nehm er er, zunächst Gießen, den '10. Zuli 18-57. Die CrtrinkungSfälle in der Lahn. in o« Nahe Man verstehe uns recht. Der Unterricht, die Aufsicht und die , ganze Anstalt des kundiger und mächtiger Aus eher da wäre ' bestimmten Zeit und über andere, als ,hm Honorar geben, hat Herrn Rübsamen sind vortrefflich. Aber außer in wenn Herr Rübsamen krank ist und nicht kommen kann? er g°r. keme Berpfllchtung zur Aufsick . ^od ng Cer BavesteUe, da Herr Rübsamen zugleich mit dem Unterricht beschäftigt Ja! wir müßen behaupten, daß b i der । {9 9 ftnC tn einzelnen Stunden über hundert Knaben tm Wasser, obwohl ist, » allein die noch.geAussich g°^mch, Stuvirenbe .n Gefahr waren, zu ertrinken. Warum tritt auch Erwachsene m Gefahr kommen, w st' H^rn Rübsamen (der seiner Ausgabe vollkommen gewachsen man nicht hier (wie in so vieleni ta ) $ I Verpflichtung, sich einen schwimmkundigen und des Schwimmens ganz mach- ist) eine bestimmte Vergütung, aber mtt d r fttmmten ^rpst'cytu Wenn z. B. die Stadt nur 100 fl., die Universität tigen Gehülfen zu halten,, und st - f _ aewife eine feste Aufsicht zu feder Zeit gewinnen lassen. Und wäre diese 50 fl., das Gymnasium d0 }• ja en, f Ansicht aber, die wir oft von Männern gehört haben, welche gebildet sein wol- Beruhigung nicht die kleinen Opfer roertb . I , Aehnliches, müssen wir gleich von vorn herein als eine >-»: .,«• -ich' sch«""'» '“tXXS i » B-°.» m «»-b-- (»«um nich, «* w R-dch-n?) in «»»>Uch -°h° ^- »u^ch ° MchMun« 6er Pli,-, MM»»,» einiger BnmrWm »«« MW«9 den Bürgerschulen der «tadt. W e leicht u « I > geeigneter Personen, dem wirklich vorhandenen Be- bestimmter Stunden für die vertthwdj Aufsicht werden sich wohl auch finden, und für die Knaben würde die Aufsicht durfniß genügens Hie geeigneten oiuu z -i des Herrn Rübsamen mit einem Gehülfen zureichen. allenfallsige Forderungen . fabrik binnen drei Tage auf dem Bureau 1638) Am Donnerstag Abend wurde aus dem Philosophenwald nach dem Seltersberg ein Battisttaschentuch, gez. L. J., verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Bl. abzugeben. __________ 1619) Da ich gesonnen bin, für die Folge hier zu bleiben, so erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß ich wieder wie früher, in und außer vem Hause Arbeit übernehme und mich besonders im Kleidermachen empfehle.__________________3. "sch. r- CMumrt . Samstag den 11. Juli, 8 öltyllq) . Abends 8 Uhr, im bestimmten Local. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 12. Juli. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Emil Noll auf der Mäus- bur-g, Christian Noll in der Neustadl. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde ;u Gießen. Gottesdienst. Am 12. Juli. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Lanbmann. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. G etaufte. Den 4. Juli Dem Burger und Kaufmann zu Frankfurt a. M., gegenwärtig auf der Friedrichs- Hütte bei Laubach, Georg Friedrich Karl Heitefuß, eine Tochter, Cäcilie iDiatic Anna, geboren den 16. April. Den 5. 3uli. Dem Burger, Kaufmann und Schneidermeister, Friedrich Schwaab, ein Sohn, Heinrich Karl Louis Georg Emil Martin, geboren den 2. Juli. Beerdigte. Den 6. Juli. Friedrich Eduard Heinrich Graf, des Bürgers und Holzmeffers, Friedrich Graf, ehelicher Sohn, alt 14 I. 3 M 27 $., ertrunken beim Baden in der Lahn den 3. Juli. Den 8. Juli. Eine uneheliche Tochter, Marie, all 1 M. 28 T., gestorben den 6. Juli. Denselben. Johann Christian Eiff, Bürger und Schirmmacher, alt 56 I. 10 M., gestorben den 6. Juli. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrach Dr. Engel. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 6. Juli. Dem Großherzoglichen KreiS- amtS-Affeffor, Heinrich Karl Ludwig Wolf dahier, ein Sohn, Otto Maximilian, geboren den 19. Juli. Fremden-Register vom 6. bis 8. Juli 1857. I n d e n Gasthäusern. Im Rappen: Hr. Braun, Pfarr. v Darmstadt; Hr. v. Wangenheim. RittergntSbes. v. Oberneudorf; Hru Partie. Heß u. Meltenheimer o. Frankfurt ; Fr. Schuwert m. Tocht. ». Zangenheim; Hr. Wolf m. Tocht, Reg - Rath s. Darmstadt; Hr. Bunck, Fabrik, v. Alsfeld; Hr. Reichwein, Pfarr. v. Dillenburg; Fräul. Elfer v. Frankfurt, Fräul. Klein v. Siegen u. Fräul. Dorr v. Dillenburg; Hr. Pfifferling, Hauptm. v. Friedberg; Hr. Günther, Oberdomän.-Rath ». Darmstadt; Hr Weiß m. Fr., Gerb. i>. Haiger; Hrn' Reut. v. Costenolbe o. Brüssel, Suhling v. Deutz, Berger o. Zürich, Eutin M. Kam. o. Kiel u. Berlazei a. Mailand; Hrn. Kaust. Bodechtel v. Biedenkopf, Triebs v. Hamburg, Lofenberg o. Jbstadt, Werneheimer r>. Magdeburg, Schleifenbrum u. Dreßler v. Siegen, Hartmann v. Elberfeld, Maier ». Neustadt, Stammler u. Schäfer t>. Frankfurt, Stein v. Kleinkrotzeuburg, Schulz v. Dortmund, Rögler v. Ludwigsburg u. Fischer v. München. Im Prinz Carl : Hr. Koch, Grubenbes. v. Dillenburg; Graf v. Haake $. Ehringshausen Hr. Bogel, Fabrik, u. Hr. Haas m.'gr., Prvalm. v. Cassel; Hr. Mantz m. Fr., Lithogr. v. Rtunchen; Hr. Hubert, Rent. a. d. Schweiz; Hr. Haubitz, Prioatm. v. Coburg; Hrn. Oecon. Wieder ».Homberg, Allendörfer u. Belte v. Wehrheim; Hr. Ganz, Fabrik, v. Mainz; Hrn. Käufl. Will v. Frankfurt., Sauerbeck v. Mannheim, Kahn o. Soden' Basch v. Freiburg, Rosenthal v. Langenheim, Schild v. Cüln, Hirschmann v. Hofheim, Rosenbusch $. Borken, Ahrweiler v. Coblenz, Königstein v. Homberg, Hirsch v. Ansbach u. Fröhlich v. Fauerbach. Im Einhorn : Fr. Schmidt v. Saarbrücken ; Hr. Lornfeld, Dr. med. V. Würzburg; Hr. Seiper m. Fam., Rent. v. Amsterdam ; Hr. Bechner m. Fam., Privatm. v. Gotha; Hr. Reinhardt m. Fr., Offiz, v. Berlin; Hr. Herz m. Fr., Oberamt. v. Weimar; Hrn. Kaust. Rollte v. München, Meier t>. New-Uork, Sieger v. Hanau, Leipolt v. Osnabrück, Otto v. Barmen, Hürter a. Amerika, Hofmann v. Mannheim, Pstüger, Lindemann u. Seligmann v. Frankfurt, Reichardt v. Barmen, Schnell v. Cassel, Zohl- mann u. Verdi e. Mainz u Staufleck o. Magdeburg. Im Adler : Hr. Steinhäuser, Oecon. 'v. Friedberg; Hrn. Kaust. Rosenberg v. Eschbach u. Fröhlich v. Fauerbach. Im deutschen Hof: Hr. Hermann, Oecon. v. Friebertshausen; Hr. Sommer, Bürgermstr. u. Hr. Drechsler, Fuhrm. v. Ettingshausen; Hr. Dannewitz, Handelsm. ». Bockenheim Im Darmstädter Haus: Hrn. Handelst. Klein v. Ebergheim, Pinkel v. Kirchhain, Wolf u. Samuel v. Waldhansen; Hr. Schweißgut, Manrermstr. v. Obervfleiden; Hr. Krcuter, Metzg. v. Friedberg; Hr. Stern, Gastw. v. Oberlaasphe; Hrn. Oecon. Christ v. Elpenrod, Reichmann u. Müller v. Dannenrod; Hrn. Lackir, Schmidt u. Jacobi v. Darmstadt; Hrn. Metzg. Schmidt o. Friedberg, Engel v. Elberfeld u. Maier v. Coblenz; Hr. Thome, Fuhrm. v. Hommertshausen. jin der Sonne : Hrn Gerber Dortenfeld v. DiedeSheim u. Petri v. Hatzfeld; Hrn. Handelst. Grünewald v. Eberstadt, Mayer v. Engelthal, Katz o. Rauschenberg, Obernheimer v. Berghofen, Bock v. Nvnnenrvd u. M ohr v. MartinSfeld 3n der Rose: Hr. Bogt, Mal. o. Homburg; Hr. Spengler, Metzg. o. Frohnhausen; Hrn. GeschäftSl. Hambel v. Niederohmen, Scharf o. Arnsberg, Blecher v. Oberroßbach u. Fauerbach ». Rendel; Hr. Rühl, Fabrik, v. Freienseen; Hr. Steinmüller, Lehr. v. Vadenrod. In ven Privathäusern. Bei Hrn. Th. Behberger; Hr. Schmehl v. Romrod. — Bei Hrn. Schreinermstc. Koch : Frl. Belb u. Frl. Bireschütz v. Bergen u. Hr. Langsdorf v. Dornaffenheim — Bei Hrn. Kaufm. Noll: Fr. Cöster u. Frl. Bader ». Frankfurt. — Bei Hrn. Lehr. Ubrich; zwei Frl. Ebenau v. Darmstadt. — Bei Hrn. G. Rnckstuhl: Frl. Reuter v. Gladenbach. — Bei Hrn. Prof. ■Dr. Hofmann: Frl. Görtz ». Darmstadt. — Bei Hrn. Stud. Jost: Hr. Roßmann, Oberst-Direct.-Acceff. v. Darmstadl. — Bei Fr, Pfarr. Dittmar: 5tl. Alb u. Frl. Lang v. Lampertheim. — Bei Fr. Dr. Witte: Hr Algeier, Pfarr. v. Eudorf. — Bei Hrn. Rend. Bieler : Fr. Bodechtel ». Biedenkopf. — dei Fr. Gärth: Fr. Bieber ». Allendorf. — Bei Hrn. Schneider Weist: Fr. Will v. Nauheim, Fr. Muller n. Frl Klein o. Ockstadt. — Bei Hrn. (äftr. Schultheis: Hr. Schultheis, Kaufm. v. Wiesbaden. — Bei Hrn. Advoc. Weicker: Fr. v. Schenck v. Rülfenrod u. Frl. v. Schenck v. Homberg. Wärmegrade des Lahnwassers. Mittwoch den 8. Juli 16% Grav R. Donnerstag „ 9. „ 16% „ „ Freitag „ 10. „ 16% „ „ ?. C. Nübsamen, Schwimmlehrer. Geld-CourS vom 9. Juli 1857. Pistolen .... ditto Preußische Holl. fl. 10 Stücke Ducaten .... 20 Frankenstücke fl. 9. 38z-39z „ 9. 56J-57» „ 9. 47-48 „ 5. 30^-31j „ 9. 19s-20- Engl. Sovereigns Preuß. Thaler . 5 Franken-Thlr. Pr. Caff-Scheine Dollars in Gold II. 44-48 2. 20H i. ^z-z Gemeinde-Boranschlage, N e ch n u n g s f o r m u l a r i e » für Gemeinden, Kirchen und Stiftungen, sind vorräthig und zu haben in der G. D. Brtthl'schen Berlagshandlunq, Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1, und bei Buchbinder Dietz in Lich. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei.