lkmals jein, uni Sammlunj durch feit m Kirchen , erklären u welchem icn, ent von fen. er Proekß, 7 fl. auf . er mir, zu ihm, t sie au- jniftcanter m Straf- er._____ Hospital- t r. •x Balser. he Kaplan , des ver- Stammler, des Greß- Stammler • zu Gries- >er Main- vtcnberger, geboren ifrr, Tag-- korben de» luS Freie»-- ar. n Woche ;el. n. Oecon. Metzg. v. Tech», i). v. Franf- )a ; Hrn. v. Offen- v. Fulda, adt; Hr. tlothheim. — Bei n. Kasp. aatSanw.- Ltadtger.- Anzeigeblstt für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische l si. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 si. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabcllenform werden doppelt berechnet. Jfä 12 Mittwoch den 11. Februar 18S7. Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provinzialharrptstcrdt Gieße« : Ochsenfleisch . . Kubfleisch . . . Rindfleisch . . Kalbfleisch . . Schweinefleisch . Hammelfleisch Leberwurst . . Bratwurst . . Schwartenmagen Blutwurst. . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . e i s ch t a r e. per Pfund ♦ ,/ u ♦ // ,/ ♦ // // • // ff ♦ tf tf ♦ // tf ♦ ff tf • // ff ♦ tf ff • tf tf * tf tf • tf tf ♦ tf tf fr. 15 12 11 8 16 20 24 18 32 24 22 per Psund fr. Rindsfett „ 20 Nierenfett „ 24 Schweineschmalz „ „ 28 desgleichen ausgelassenes ...... If „ 28 Brodtare. Pfund 2 ( ordinäres j */3 Gerste- und 41 Brod aus ] % Korn - Mehl 2 j gemischtes 1 ’/, Walzen- und 41 Brod aus f % Korn - Mehl Loth Quint. 4 3 Wasserweck 3 3 Milch brod j bestehend bestehend fr. 6z 13 7z 14i 1 1 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als 1'/, Pf„nd 9aill1be befindlich sein. s Amtlicher T h e i l. Verordnung, die Aufhebung der Verorduung vom 20. Juni 1778 über die 'von den Gemeinden zu bestreitenden Ueberzugskosten neu angestellter Geistlichen und Schullehrer betreffend. 8uDWJG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Nachdem die Verordnung vom 20. Juni 1778, die von den Gemeinden zu bestreitenden Ueberzugskosten neu anaestellter Geistlichen und Schullehrer betreffend, durch das Gesetz vom 19. Februar 1853 über die Errichtung von Provinrialschulfonds ibre Geltung für die Schullehrer bereits verloren und Wir es für angemessen befunden haben, die Bestimmungen dieser Verordnung als den gegenwärtigen Verhältnissen nicht mehr entsprechend, auch hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die Geistlichen außer Wirksamkeit zu setzen, verordnen Wir hiermit, wie folgt : D 1 §. 1. Die Verordnung vom 20. Juni 1778, die von den Gemeinden zu bestreitenden Ueberzugskosten neu anaestellter Geistlichen und Schullehrer betreffend, ist aufgehoben. J ' §. 2. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage, an welchem sie im Regierungsblatte erscheint, in Wirksamkeit. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Grosiherzoglicben Siegels. Darmstadt, am 22. Januar 1857. QL. S.) LUDWIG. v. Dalwigk. B e k n rrrrtm nch rr n g, amtliche Waaienverzeichniß zu dem vom 1. Jnnnnr 1857 (in m Wirksamkeit tretenden Vereinszolltarif betreffend. . k? ^«8 auf die Verordnung Gut 1. November 1856 in Nr. 35 des Regierungsblatts, die Abänderung des Vcreinsroll- tarifs betreffend, sowie d,e Bekanntmachung vom 4. November 1856 in Nr. 41 des Regierungsblatts, JenSttÄrifÄ w'5 tzr-mt zur öffentlichen Kenntmß gebracht, daß das den Großherzoglichen Zollämtern zum Amtsgebrauch wrac^amt- 1 rche Waarenv erzerchn-ß zur Anwendung des mrt dem 1. Januar k. I. bis auf Weiteres in Wirk^mkeit qttr^en Vereins zolltariss von dem Publikum, soweit der dessallstge Vorrath reicht, durch Vermittelung der Großherroalicken Sauvt,2^M^' Offenbach und Gießen gegen Ersatz der Kosten, außerdem aber auch im Wege des Darmffadt, am 12. Januar 1857. 5 a “• GroßLerzoglicke OberzollLirection. _____________ ® r Fabricius. amtliche Waarenverzeichniß zu den vom 1. Januar 1857 an im Zollverein beim Verkebr mit Oesterreich gültigen Tarifsbestimmungen betreffend." Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 20. Juli 1853 in Nr. 34 des Regierungsblatts, den Vertrag wegen Fortdauer u>rd Erweiterung des Zoll - und Hande svere.ns und den zwischen Oesterreich und Preußen abgeschlossenen Handels - m SS betreffend, wird hiermit zur öffentlichen Kenntmß gebracht, daß das den Großherzoglichen Zollämtern zum Amtsgebrauch zugegangene amtliche waarenverzeichniß zu den vom 1. Januar 1857 an im Zollverein beim Verkehr mit Oesterreich flü^t^öcn'2i^u'ifs- bestlmmungen von dem Publikum, soweit der desfallsige Vorrath reicht, durch Vermittelung der Großh rzoglichen Hauptzolläm r L 113^7185?°* ** aM6WOn abCr «»4 im Wege des Buchhandels bezogen werken kann GroßherzogMe Oberzolldirection. _________________________________________Görtz. ______________________ Fab ricius. Bekanntmachung. Aus dem Regierungsblatt Nr. 4 haben die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu publicircn: Bekanntmachung, die Anstellung eines Königlich Bayerischen General-Consuls für das Großherzogthum betreffend Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1857 in Geld zu berichtigenden BesoldungS- und Pensions-Naturalien bctr Nr. K. E>. 112J. Gießen, am 5. Februar 1857. BevordnIrrrg für den Kreis Gießen. Betreffend: Den Fliegemvedelhandel nach England und das Acilnehmen von Kindern und Frauenspersonen auf Reisen zu diesem Zwecke. Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Grvßhcrzogs und aufVerfügung Großberzoglichen Ministeriums des Innern vom 29. v. Mts. Nr. M. d. I. 34, wird hiermit nachträglich zu der Verordnung vom 8. Mai 1856 (Nr. XXV7. der Localreglements) bestimmt, daß, eben so wie das Dingen von Kindern oder Frauenspersonen zur Mitreise für Andere (Nr. 1, 2 der erwähnten Verordnung), ]o auch das Dingen oder Anwerben von Kindern oder Frauenspersonen zur Mitreise sür den Anwerber selbst zu den in Nr. 1 der Verordnung bezeichneten Zwecken untersagt ist, und daß Uebertretungen gegen dieses Verbot mit den rn Nr. 3 der Verordnung angedrohtcn Strafen von 30 bis 60.fl. beziehungsweise 100 bis 300 st. zu ahnden sind. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Assessor. Erne n n u n g. Peter Jäger IX. zum Bürgermeister und Wilhelm Laux zum Beigeordneten für die Bürgermeisterei Holzheim. Polizeiliche Bekannt in achun g. Gefundene Gegenstände. Ein baumwollenes Taschentuch, — eine graue Frauenjacke von baumwollenem Zeug, — eine hölzerne Tabakspfeife, eil neuer gußeiserner Stab, anscheinend zu einem Treppengeländer gehörig, — eine rothbraune wollene Schürze, — und ein schwarz seidener Handschuh, sind gefunden und auf Großherzoglichem Polizei - Büreau abgegeben worben. Die Eigenthümer wollen solche baldmöglichst in Empfang nehmen. Gießen, am 10. Februar 1857. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen: L. Nover. 263; rich P eine Un geleitet binnen zur An selben fc nicht be wird H wärts c auf vorgelai Gieß E Bcsl < für dic 250) will, h der unt Gieß.' Gr De W 283) ansprüch per Pepj Wittwc, der Jae Einsicht dahier c Gieß« Gri 208) Kenntnis l. I. dii kohlen, tritt uni stimmun 21. Jul Gieße Gri Die B 251) hiermit öffnet, t mannes verbünd, und aus Gerichtliche und privat - Bekanntmachungen. Cdictalladung. 263) Sämmtliche Gläubiger des Heinrich Peter 11. von Annerod, gegen welchen eine Untersuchung wegen Verschwendung ein- geleitet Worten ist, werden aufgefordert, binnen 14 Tagen ihre Forderungen dahier zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls dieselben bei Regulirung des Vermögensstandes nicht berücksichtigt werden können. Zugleich wird Heinrich Perer II., da er sich auswärts aufhälk, hierdurch zur Vernehmung auf Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, vorgeladen. Gießen, teil 4. Februar 1857. Groszherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Besondere DeKstmümachrmgen. EoncrirrenzeröffnAirg für die Octrvi- Erhebet stelle am Neuenweger Thor. 250) Wer sich um diese Stelle melden will, hat binnen 8 Tagen sein Gesuch bei der unterzeichneten Behörde einzureichcn. Gießen, den 5. Februar 1857. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Depotanfprüehe für das Musterungsjahr 1837. 283) Die Protokolle von den Depotansprüchen des Georg Althaus, der Casper Peppler's Ehefrau, der Balthaser Gans Wittwc, der Georg Schnepp's Wittwe und der Jacob Schwan's Wittwe, liegen zur Einsicht 14 Tage lang auf dem Rathhause dahier offen. Gießen, am 10. Februar 1857. Groszhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 208) Es wirb hierdurch zur öffentlichen Kennlniß gebracht, daß mit dem 1. Februar l. I. die Erhebung des OctroiS von Steinkohlen, 1% fr. per Centncr, in's Leben Personen Rücksicht genommen wird. — Die Bewerbungszeit wird auf 8 Tage bestimmt. Gießen, den 6. Februar 1857. Groszhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. ~________D. Ebel. Versteigerungen. Versteigerung von Pappelreiser von Schoorbäumcn. 268) Mittwoch den 11. Februar, Nachmittags 3 Uhr, sollen circa 60 Haufen Reiser von den ausgeästeten Pappelbäumen an der Schoor öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Wallthor. Gießen, am 9. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ 162) Mittwoch den 11. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen verschiedene Gegenstände, namentlich Kleidungsstücke und Bilder re, sodann: Donnerstag den 12. Februar b. I., Nachmittags 2 Uhr, eine Anzahl Bücher, namentlich verschiedene medicinische, philologische und belletristische Werke in dem Wartezimmer des Kanzlei- locals gegen baare Zahlung öffentlich versteigert^ werden. Gießen, den 26. Januar 1857. Grvßherzoglichcs Universitäts-Gericht. Haberkorn. 272) Die dem Postcxpeditor Fr. Hauß gehörenden Immobilien sollen Donnerstag den 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, nochmals auf dahiesigem Rathhause zur Versteigerung kommen, und wird, sobald annehmbare Gebote erfolgen, die Genehmigung alsbald ertheilt werden Die Immobilien bestehen in einem Wohnhaus in der Löwengaffe, einem Wohnhaus in der Wetzsteinsgasse, einem Acker in der Schwarzlach, einem Acker im Altenfeld und einem Garten am Ricgelpfad. Gießen, den 10. Februar 1857. C. Weidig. Holzverstcigerung im Anneröder Gemeindewald. 249) Donnerstag den 12. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Köpel und Müllerweg, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 18/, Stecken Eichen-Prügelholz, 10% „ „ Stockholz, 5% „ Kiefern-Prügelholz, 3% „ „ Stockbolz, 2600 Eichen-Forstwellen, 5975 Kiefern- „ 125 Fichten- „ 75 Dorn- „ 1 Eichen-Stamm von 22 Cubikfuß, 6 Kiefern-Stämme „ 95 „ 1 Fichten-Stamm „ 57 „ 4 „ Stangen „ 2b „ Die Zusammenkunft ist auf der Köpel am Weg nach Gießen zu. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Annerod, am 3. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Hvlzversteigerung ttri Garbcmeicher Markwald. 277) Mittwoch den 18. Februar l. I., von Morgens 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Markwaldc nachverzeich- neles Holz öffentlich versteigert werden, als: 17 Stecken Kiefern-Schcidholz, 35 „ „ Prügelholz, 20 „ „ Stockholz, 7100 Wellen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg, nach Lich zu. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. October d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Garbenteich, am 9. Februar 1857. Der Vorstand. tritt und daß in Beziehung hierauf die Bestimmungen des Octroi - Reglements vom 21. Juli 1843 zur Anwendung kommen. Gießen, am 31. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________D. Ebel. Die Besetzung mehrerer Nachtwächterstellen. 251) Für vorbemerkte Stellen wird hiermit Bewerbung unter dem Anfügen eröffnet, daß mit dem Dienste des Nachtwachemannes für die Folge ein Gehalt von 150 fl. verbunden sein und nur auf junge kräftige und auch in sonstiger Beziehung qualificirte H o l z v e r ft e i g e r u n g. 271) Mittwoch den 18. Februar, Vormittags 9 Uhr, werden in den Districten Antreffenkopf und Amenhäuserhecke der Oberförsterei Rabenau nachstehende Holzsortimente versteigert: Holzart. Scheidh. Prügelh. Stockholz Reisholz Bau-, Werk- und Nutzholz Stecken ION Wellen Cubikfuß Buchen- ...... Eichen- ...... Kiefern- ...... Aspen- ...... Die Zusammenkunft ist in Londorf, am 8. Februar 142 20 2 1 i Distrikt 1857. 12 16 Antrcffenk 53 16 1 opf. 5 41 77- VA > 0 PP 6, $ 147 662 178 Jberförster. Buchen-Scheidholz, Brönner's 209) 238 1 Eichen-Schcidholz, u 2 Wellen Stämme werden: Stecken // // u 27% 46% Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Bauholz, 3678 Cu- ausgesetzt 19% 22% u. Eichen-Knüppelh., Stockdolz, bikfuß haltend, Stämme Buchew fuß haltend. 36 750 38 191) Ein kleines Familienlogis, mit 2 Glasthüren abgeschlossen, ist zu vermic- then und im April zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 267) Nächstkommenden Samstag, den 14. Februar c., des Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone folgendes Holzmatcrial aus dem Königlichen Krofdorfer Walde meistbietend versteigert werden: 1) int District Nußh ecke: 8 starke Buchen-Nutzholz-Stämme von 15 bis 21 Fuß Länge und 70 bis 204) Kreppet, täglich frisch, sind zu haben in der Wilhelm Sckäfcr'schen Bäckerei, am Rathhaus. 253) Eine gute Doppelflinte ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. Fleckenwasser zur sicheren Vertilgung aller Fettflecken, ohne den ächten Farben und dem Glanz der feinen Stoffe zu schaden, sowie zum Reinigen der Gla?e-Handschuhe, in Flacons a 2 Loth 8 kr. und ä 8 Loth 20 fr.,’ bei Feilgebotenes. 161) Nachstehend näher beschriebene Hof- raithe, der Katharine Euler gehörig, Flur Nr. □Jtiftr. /36O 7 auf dem Tiefenweg, an I. M. Krämer, gibt 36 kr. Z-ns, ist aus freier Hand, unter sehr günstigen Bedingungen, zu verkaufen. Näheres auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 100 Zoll Umfang, = 599 Cubikfuß, 3% Klftr. Hainbuchen-Kammenholz, 68% “ ' „ 160 Cubik- >8 „ „ Reiserholz; 2) im District Buchwald: 139) Holzkohlen können von der hiesigen Gasfabrik, ü 42 kr. per Bütte, incl. Trager- lohn, in's Haus geliefert, bezogen werden. Bestellungen hierauf werden in der Fabrik, sowie auch von dem beauftragten Kohlenträger, entgegengenommen. 254) Ein am Nahrungsberg, nach dem Altenfeld zu, gelegener Garten, 167 Klafter haltend, welcher sich besonders für Kartoffeln eignet, ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 273) In Lit. C. Nr. 41 auf dem Sei- tcrsweg steht eine frischmelkende Kuh zu verkaufen. v e r m i e t h u n g e n. 276) Das von Hrn. Buchhalter Stern in meinem Hause bewohnte Logis ist in Folge dessen Wegzugs von hier anderweit zu vermiethcn und bis zum 1. Mai d. I. beziehbar. _________________Enders. 278) Ein möblirtes, sowie zwei in cin-- andergehende Zimmer, sind mit oder ohne Möbel zu vermiethen bei I. H. Fuhr. 9% Klftr. Birken- u. Aspen-Scheidh., 7% „ dergl. Knüppelholz und 91 „ Buchen - Durchforstungs- Reiser. Krofdorf, den 7. Februar 1857. Der Oberförster: __________________________Gümbel. 264) Montag den 16. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Hainaer Privatwald, am Rothenstrauch, nachstehende Holzsortimente, unter den alsdann dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen, dem Meistgebot Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde, an Ort und Stelle des Holzes. Königsberg und Hof Haina, am 6. Fe- bruar 1857. In Auftrag: der Großherzogliche Bürgermeister _______Krauskopf. _____ 266) Montag den 16. d. Mts., von Morgens 10 Uhr ab, werden im Atzbacher Gemeindewalde, Di- strict Heidstock, versteigert: 198 Fichten-Nutzholz-Stämme, 186 „ „ Stangen, 5 Klafter Stock-, und einige Klafter Knüppel- und Reiserholz. Atzbach, den 7. Februar 1857. ____________Der Bürgermeister: Colnot. 269) Mittwoch den 18. Februar d. I., des Morgens 10 Ubr, sollen in dem Frciherrlich von Rabenau'schen Wald, in der Treiscr Gemarkung Nicver- sailbach, 1000 Stück Eichen-Bohlen von 10 Fuß Länge, 1 bis 4 Zoll Dicke und 8 bis 14 Zoll Breite, meistbietend versteigert werden. Loncwrf, den 9. Februar 1857. Faulstich, Zimmermeister. Carl Frech. 172) Meinen in der Schwarzlach gelegenen Garten bin ich Willens, zu verkaufen. Lusttragende belieben sich dircct an mich zu wenden. Buchdrucker Brühl's Wittwe. 197) Zwei Farbmühlensteine und ein */2 Ohm haltender Destiüirkesse mit Zubehör, sind um annehmbaren Preis zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 261) Die rühmlichst bekannten Rettig- Bonbons von I. PH. Wagner in Mainz, für Husten- und Brustleidende, sind zu haben: extra fein, in Schachteln, ä 18 kr., 1. Qualität, in Paqucten, ä 14 „ 2. „ lose, per Psund 56 „ bei Carl Münch, am Kreuz. vermischte Anzeigen. 207) Die hiesige Freimaurer-Loge hat seit heute die Einrichtung getroffen, daß alle Anschaffungen nur durch schriftliche Anweisung ihres Intendanten, gegenwärtig des Unterzeichneten, geschehen sollen, worauf man die hiesigen Geschäftsleute aufmerksam macht. Gießen, den 30. Januar 1857. In Auftrag der Freimaurer-Loge: Dr. Carl Ernst Emil Hoffmann. 275) Strohhüte werden zum Waschen angenommen und erhalten solche zugleich die neueste Facon. _______________Jacob Landauer. 274) Am 7. d. Mts., Abends, wurde n der Wirthschaft von Herrn Leib ein Burnus gegen einen andern aus Versehen mitgenommen. Man ersucht deßhalb, dcn- elben bei genanntem Wirthe wieder umzutauschen. 279) Zum Unterricht im sranzösischen Sprechen werden noch einige Theilnehmcrin- nen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 280) Eine gute frischmelkende Kuh, sowie 15 bis 16 Centner bestes Heu, sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 138) Holztheer, welcher sich zum 'Anstrich von Eisenwerk, Holzwerk, Oeconomiegeräthschaften re. eignet, kann von der hiesigen Gas- fabrik bezogen werden. 286) Mein Haus mit Hofraum und Stallung bin ich Willens, zu verkaufen oder zu vermiethen. Gottl. Bast's Wittwe, Löwengasse. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. is des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeigen. 282) Auf die von Herrn Advocat Dr. Schuler im Anzeigeblatt vom 9. d. MtS. unter Nr. 244 hinsichtlich der von ihm bei mir garantirten Ehrenschuld gegebenen Erklärung habe ich nur zu bemerken: daß ich demselben nicht erst vor 14 Tagen, sondern vor bereits länger als 6 Jahren, und zwar am 14. November 1850, 5. April 1851, 5. April und 18. October 1855 und endlich am 28. December 1855 mittelst Mahnzettel „zudringlich" geworden bin, was ich zur besseren Würdigung der Sache hiermit zu veröffentlichen nicht unterlassen wollte. Auch rührt die Schuld nicht aus 1842, sondern aus 1843 her. Den Erfolg der von Herrn Dr. Schüler gegen mich erhobenen Anklage will auch ich abwarten. Damit das Publikum jedoch nicht zu der irrigen Meinung veranlaßt wird, als habe sich Herr Dr. Schüler auf die oben berührte, anscheinend ruhig gehaltene Annonce zu beschränken vermocht, setze ich dasselbe hiermit in Kenntniß, daß Niemand anders als Herr Dr. Schüler der Verfasser der unter Nr. 255 desselben Anzeigeblattes gegen mich versteckt vorgebrachten Verläumdung ist. Das betreffende Inserat ist durch den Scribenten des Hrn. Schüler zur Druckerei befördert worden. Die darin erwähnte Untersuchung gegen mich hat stattgefunden, jedoch den vollständigen Beweis meiner Ehrenhaftigkeit geliefert. Wer, wie es die Absicht des berührten Inserats ist, einen Andern öffentlich verdächtigen will, muß den Muth haben, ohne Maske auf dem Kampfplatz zu erscheinen und am wenigsten ziemt es einem öffentlichen Anwälte, anonym aufzutreten oder gar seinen (wahrscheinlich minderjährigen) Scribenten vor den Riß zu stellen. Gießen, den 10. Februar 1857. I. G. Appel. 284) Herr M. Heß empfiehlt in der letzten Nr. des hiesigen Anzeigeblattes: Kleiderstoffe in Seide und Halbseide. In Folge dieser Anzeige bin ich zu wiederholten Malen gefragt worden, ob diese Stoffe von mir seien und ist dabei gleichzeitig die Muthmaßung ausgesprochen, daß die Annonce des Herrn M. Heß, eingedenk meiner Verhältnisse, in denen ich mich befinde, den Verdacht erregen könnte, ich übergebe meine Maaren genanntem Herrn zum Verkauf. — Um allen Mißdeutungen entgegenzutrcten, glaube ich es mir und meiner Familie schuldig zu sein, hierdurch öffentlich zu erklären, daß es mir nicht nur nie eingefallen ist, Herrn M. Heß Maaren zum Verkauf zu übergeben, sondern daß ich überhaupt in gar keinem Verkehre mit ihm stehe. Franz Mansfeldt. 11 »wirrrammMaiL w ■ hui* ..■»■iMiwimiMmmwiwmmi i ■■■■ —— Regelmäßige Schiffs - Expeditionen für Auswanderer über Bremen nach Aord-Amerika in Cajiite und Zwischendeck durch Earl ZVhmw KliAgeNbeeg, von der Regierung angestrllter und beeidigter Schiffsmakler und Schlffs- Erpedient in Bremen. 158) Die Expeditionen beginnen am 15. Februar und werden auch in diesem Jahre am 1. und 15. eines jeden Monats stattfinden. Nach New'Aork, Baltimore, Nciv-OrleauS, Philadelphia, Quebec und Galveston werden nur die schönsten, solidesten und zur Passagierfahrt besonders eingerichteten und geeigneten Dreimaster erster Klaffe angelegt. — Auch nach den Australischen Häfen: Melbourne, Sidncy und Port Adelaide, sowie nach Valparaiso, Sau Fraucisco und Brafilianischeu Häfen, können Passagiere befördert werden und werden außerdem Plätze für die regelmäßig monatlich zwischen Bremen und New-Bork fahrenden Amerikanischen Postvampfschiffe, Washington und Hermann, zu den bekannten festen Preisen vermittelt. Zum Abschluß von gültigen Verträgen empfiehlt sich unter Zusicherung reller und billigster Bedienung: die für das Großherzogthum Hessen concesfionirte Haupt-Agentur I. Lauckert, Nkueubäuen, Nr. 67, zu Gießen. Geschäfts-Empsehlung. 285) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Zimmermeister etablirt habe, und werde ich alle in dieses Fach einschla. genden Arbeiten, welche mir übertragen werden, auf's Prompteste und Reellste aus» führcn. Bestellungen beliebe man bei meiner Mutter, in der Löwengasse, abzugeben. Gießen, den 2. Februar 1857. Georg Strauch, _______________________Zimmermeister. 222) Strshhüte werden zum Waschen angenommen und erhalten dieselben die neueste Facon. I. H. Fuhr. 270) Am letzten Sonntage, Nachmittags, ist an der Tabaksfabrik von Hrn. Bücking ein Paquet gefunden worden. Näheres bei der Exped. d. BlttS._______________________ 265) Unterm 7. d. Mts. kam der Redaction dieses Blattes mit der Stattpost ein mit 12 fr. beschwerter anonymer Brief zu. Da nun keinerlei anonyme Annoncen ausgenommen werden, so wird Einsender ersucht, entweder seinen Namen anzugeben, oder die Jnseratgebühren abzuholen. ______________________Die Redaction. 287) 400 ffl. liegen gegen Versicherung von Güterstücken zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt Ausgeber d. BlttS. 281) Im höchsten Interesse des Kaufmanns Appel dürste es liegen, die folgenden Fragen der Wahrheit gemäß zu beantworten : War ihm bei Verabfassung seines Artikels nicht im Gedächtnisz: , 1) daß er in 1842 und 1843 ein förmliches Gewerbe daraus gemacht hat, mit mmdcrzahrigen Studenten nur zu gewinn- reiche Geldgeschäfte zu contrahiren? 2) welcher Art diese Geschäfte waren und wie sie manipulirt wurden? 3) daß er gegen die Darlehnsempfangs-Bescheinigungen der minderjährigen Studenten, worin diese stets hoheZZinsen ver- sprechen'mußten, niemals das in dem Schuldschein erwähnte, ja in der Regel nicht einen Kreuzer baares Geld gegeben hat? 4) daß wegen dieser Manipulationen eine Untersuchung wegen Wuchers gegen ihn und Consorten eingeleitet wurde und welches Resultat sie gehabt hat? 5) daß folgeweise rechtliche Forderungen trotz aller von den Minderjährigen erlangten Scheine niemals existent waren? 6) daß trotz der notorischen Ungültigkeit und Verwerflichkeit dieser sämmtlichen Geschäfte gerade durch die Vermittelung des jetzt angegriffenen Mannes viele Zahlungen im Gesammtbetrage von Mehr als 2000 fl. bis zum Jahre 1846 zu Appel'- schen Gunsten bewirkt wurden? Man hofft zur Ehre des Herrn Appel, daß er im Stande ist, diese Fragen, wenn auch auf Kosten jeineS Gedächtnisses, mit nein" zu beantworten, sowie daß er unbefangen zu erklären vermag, warum er, dessen Vermögens-Verhältnisse bekanntlich eine lange Creditgebung kaum gestatten, wenn er eine rechtliche Forderung zu haben glaubte, 15 Jahre lang gewartet, und gerade den jetzigen Moment zur Geltendmachung wählen zu müssen geglaubt hat, andernfalls freilich möchte sein Charakter in dem allerdun- kelsten Lichte und die von ihm hervorgerufene allgemeine Indignation nur zu gerechtfertigt erscheinen. Gießen, den 10. Februar 1857. EllM tlCt UtdCll N0lh IcbCUbCH MlllderjährilM. Fremden-Negister vom 5. bis 8. Februar 1857. I n d e n Gasthäusern. Im Prinz Carl: £r. Schramm, Gerb. ». Herborn; Hr. Neumeier, Oecon. v. Morschen ; Fr. Habicht v. Engelrod u. Fr. Greise v. Holz- müiiben; Fräul. Spanhakc v. Hannover; Hr. Goldmann, Juwel, o. Hanau; Hr. Will, Oecon. v. Wächtersbach; Hr. Zigäsar, Privatm. v. Eisenach; Hrn. Kauff. Schütz v. Altenstadt, Wüst v. Cassel, Hirsch v. Cöln, Kaiser v. Worms, Birkenhain v. Cnlmbach u. Spucken v. Aachen. Im Einhorn: Hrn. Partie. Särber v. Hannover u. Dotter v. Catls- ruhe; Hr. Meyer, Oecon. v. Hermannstein; Hr. Bübke, GutSbes. v. Hannover; Hr. Lückner, Partie, v. Breslau; Hrn. Kaust. Herz v. Wetzlar, Kentine ». Herborn, Geibter v. Dresden, Eisner v. Leipzig, Hoffmann u. Oßwald v. Mannheim, Ceß v. Chemnitz, Schäfer v. Eschwege, Marckö ». Traugott v. Berlin, Prick v. Schlitz, Weisenfcld v. Furth, Steinbrinck u. Fischer v. Frankfurt, Moser v. Elberfeld, Sackmaun v. Schwerin, Fabier v. Magdeburg, Leichten v. München u. Finger v. Dresden. Im Rappen: greift, v. Rabenau in. Bedien, v. Rabenau; Hrn. Partie. Biring-r in. Fr. v. Bonn, Fischer v. Hamburg u. Atzel v. Bremen; Hrn. Kanfl. Gurde v. Dillenburg, Stahl v. Friedberg, Lippmaunsohn v. Berlin, Rebine v. Trier, Düring v. Mannheim, Meier v. Mainz, Krause v. Bremen, Feldheim v. Mühlhausen, Münch ». Mosbach, Fritz v. Würzburg , Steinfeld, Behagcl u. Schulz v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus: Hr. Biedenhop, Kaufm. v. Vilbel; Hrn, Handels!. Schmidt u. Wähle v. Winterberg. In der Sonne : Hr. Förster, Musik, v. Quedlinburg ; Jungfer Jesberg v. Münchhausen. In der Rose: Hr. Schmidt, Privatm. v. Niederroßbach; Hrn. Ge- schäftsl. Witze v. Battenberg u. Becker v. Lich. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kaufm. Labroisse: Fräul. Braun v. Fritzlar. ■— Bei Hrn. Weißb. Petri : Hr. Petri, Privatm. v. Berlin. — Bei Hrn. Metzg. Bogt: Hr. Deubel, Finanz-Access, v. Darmstadt. — Bei Hrn. Lehr. Curschmanu: Hr. Wilhelm, Oecon. v. Mörnsheim — Bei Hrn. Theodor Betzberger: Fr. Bauer v. Alsfeld. — Bei Wittwe Dieffeubach: Fräul. Häuser v. Grünberg. — Bei Fr. Schulinsp. Solda» : Fräul. Becker v. Leidhecke». — Bei Hrn. Archil. Busch: Hr. Stammler, Pharm. v. Bockenheim u. Fr. Hofmann m. Tocht. v. Grüuberg. — Bei Hrn. Hofger.-Protok. Krebs: Hr. Dittmer, Dort. v. Crumstadt. in Taschen-Format, pr. Stück 3 fr., sind zu haben in der G. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleibcrg, Lit. B. Nr. 1. M . -H Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Ort und Datum. Gießen, 6. Februar Butzbach, — „ Grünberg, 7. „ Friedberg, — „ k a i z e n. Korn. Gerste.. Hase r. Kartoffel „. Anf- ge- fahren Mltr. 97 136 Verkauft Mltr. 90j 136 Mit r M Pf. 200 200 200 200 elp um rlte L 13 12 eeis r. ft. 16 58 Auf- ge- fahren Mltr. 27 45 $ Verkauft Mltr. 22 451 Mittelp vom Malte $£[£ 180 9 1801 — 180 > 9 1801 — 180 10 1 telpreis Srühl reis r. Er. 39 13 3 'scl Aufgefahren Mltr. 19 wz — Verkauft Mltr. 15 10> Mit v M Pf. 160 160 160 160 160 erka, äts- elpi om rite £ 7 7 8 ft. Bu eis r. fr. 42 39 Auf- ge- fahren Mltr. 11 22’ Verkauft Mltr. 11 — 22’ — Mit v M Pf. 120 120 120 120 elpreis om alter. JL — 4 50 4 38 -i- Aufgefahren Mltr. Z Verkauft. Mltr. 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