AiyctzeblM für die Sta-t und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwvch« und Samstag«. — Preis des Jahrgang« für Einheimische 1 st. 30 kr., für Auswärtige, incl. Postaufschlag«, 1 fl. 53 kr. — Auswärt« abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für di« gespaltene Zeile oder deren Raum 3 kr. Anzeigen au« verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. 15V. Samstag den 7. März 1857. Amtlicher T h e r l. Verordnung, die von den Bauhandwerkern zu beobachtenden technischen Vorschriften betreffend. (Fortsetzung.) §. 8. Bei Anlagen von Schornsteinen ist Folgendes zu beobachten: I. Im Allgemeinen: a. Alle Rauchrohre von Feuerungen jeder Art müssen in eigene Schornsteine ausmünden. Es ist daher untersagt, solche Rohre durch Mauern, Wände, Fenster oder dergleichen, in das Freie zu führen. b. Alle Schornsteinröhren sollen dergestalt aufgeführt werden, daß nicht leicht ein Brand in denselben entstehen kann und daß sie, wenn dieser Fall doch eintreten sollte, fest genug sind, um keine Feucrsgefahr zu veranlassen. c. Die Umfangsmauern derselben, sowie die Zwischenwände mehrerer neben einander liegender Rohre sollen nirgends unter 5 Zoll stark sein. d. Die Röhren sollen in der Regel ihre Unterstützung von den Fundamenten aus haben, so daß sie ganz für sich selbst stehen können. Sie können daher sowohl direct von den Fundamenten aus, als auch auf geeignete Mauern oder auf eingemauertcn Tiagsteinen errichtet werden. In der Regel sollen die Schornsteine senkrecht über das Dach geführt werden. Wenn eine etwas geneigte Richtung derselben nicht zu vermeiden ist, so hat hierüber die Polizeibehörde auf den Grund eines Gutachtens der technischen Behörde zu bestimmen. In keinem Fall darf die Neigung weniger als 60 Grade gegen den Horizont betragen, sowie auch das Schleifen der Röhren auf Unterlagen von Holz gänzlich untersagt ist. Wo das Aufsetzen eines Schornsteins auf ein Gebälke unvermeidlich ist, kann die Polizeibehörde nach einem Gutachten der technischen Behörde solches gestatten. Es ist jedoch untersagt, Schornsteine auf dem Holzwerk von Gebälken, durch welche sie durchgehen, aufzusatteln (abzuruhen), d. h. durch vorgeschosscne Steine nochmals zu unterstützen. Tritt die Nothwendigkeit einer solchen Unterstützung in den oberen Stockwerken ein, so kann dieselbe ausschließlich auf der den Schornstein umgebenden, unter e. beschriebenen Ausrollung, von der Polizeibehörde nach technischem Gutachten gestattet werden. e. Da, wo die Röhren durch Gebälke der Stockwerke gehen, oder an Holzwänden, dem Dachwerk, over sonstigem Holzwerk vorbeiziehen, muß wenigstens 5 Zoll Raum zwischen der Außenseite des Schornsteins und dem nächsten Holze verbleiben, welcher in den Gebälken mit Lehm- oder Backsteinen ausgemauert oder ausgerollt wird. Diese Bestimmung bezieht sich auch auf Fußsockel, gilt aber nicht für Fußböden und die Borden und Latten der Dachbedeckung. f. Schornsteine, welche an der schmalen Seite nur aus einer Röhre bestehen, dürfen nicht über 14 Fuß Höhe frei aufgeführt werden, sondern erhalten bei größerer Höhe vortrctende Pfeiler oder eine Verstärkung der oben bei c. vorgeschriebenen Wandstärke um weitere 5 Zolle, welche gleichzeitig und im Verbände mit den Röhren aufgeführt werden. Bei beiden Arten müssen aber die Pfeiler und die Verstärkung gehörig von unten aus fundamentirt sein. g. Die Höhe der Schornsteine über den Dachflächen muß mindestens 3 Fuß betragen; über den Firsten genügt ein Ueberstand von 2 Fuß. h. Die Ausmündung der Schornsteine dars nicht in der Nähe von Holzwänden oder von anderem Holzwerk stattfinden, sondern dieselben müssen daran nach Maßgabe der Bestimmungen unter e. und g. vorüber in die Höhe geführt werden. Diese Bestimmung findet selbstverständlich auch benachbarten Gebäuden gegenüber volle Anwendung. 1. Die Feuerungen verschiedener Stockwerke sollen in der Regel besondere Rauchröhren haben. Ausnahmen wird die Polizeibehörde in geeigneten Fällen auf den Grund eines technischen Gutachtens zulassen. Es ist jedoch gestattet, des Ausputzens wegen oder aus anderen Gründen die Rohre auch schon in den Souterrains oder unterhalb der Feuerungen liegenden Stockwerken anfangen zu lassen. k. Zu den Schornsteinen dürfen nur die besten, vollkommen ausgebrannten Backsteine, nie aber Lehmsteine verwendet werden. Die Fugen werden entweder 2—2% Zoll breit um die Oeffnung mit Lehm, auf die übrige Wandstärke aber gegen außen mit Mörtel, oder in der ganzen Wandstärke mit Lehm ausgefüllt. Die innere Fläche wird ganz glatt mit Lehm, die äußere aber mit Mörtel oder Lehm verputzt. Von 2 Fuß unter der Dachfläche an wird der ganze Schornstein mit Mörtel gemauert und verputzt, lieber Dach können die Schornsteine aus Hausteinen construirt werden. Daselbst sind auch eiserne gut befestigte Aufsätze gestattet. 1. Schornsteine in gewöhnlichen Umfangsmauern sollen gegen deren Außenseite wenigstens 10 Zoll Wandstärke haben. Schornsteine in Bruchsteinmauern sollen, wie oben beschrieben, 5 Zoll dick mit Backsteinen ummauert werden. m. Wegen außergewöhnlichen Schornsteinanlagen für Maschinen, technische Etablissements und dergleichen ist jedesmal besondere polizeiliche Erlaubniß einzuholen. n. Schornsteinbusen sollen von Blech und Eisen construirt oder von Backsteinen gewölbt werden. Sie dürfen kein anderes Holzwerk, als das sie unterstützende s. g. Schornsteinbusenholz und dessen Verkleidung enthalten. II. Hinsichtlich der weiten Schornsteine. a. Die weiten Röhren, welche von dem SchornsteinfcgerZ befahren werden, dürfen nicht weniger als 15 Zoll Breite und 18 Zoll Länge in dem Lichten erhalten. b. Das Zusammenwölben mehrerer Schornsteine, so das; sie sich ohne Unterstützung durch Holzwerk frei tragen, ist für die weiten Rohre mit Beachtung der Bestimmung unter I. d. dieses Paragraphen gestattet. c. Der Boden der Schornsteine muß jederzeit von Stein sein. Einsteigöffnungen sollen mit starken eisernen Thüren verschlossen werden. Der Boden unter offenen oder nur mit Klappen geschlossenen Küchen- und ähnlichen Schornsteinen soll mit Stein oder Eisen geplättet sein, wenn nicht schon die Bestimmungen von §. 10 b. und c. platzgreifend sind. III. Hinsichtlich der engen, sogenannten russischen Schornsteine. a. Die Form des horizontalen Durchschnittes derselben ist jedesmal als Kreisfläche zu nehmen. b. Die Weite derselben bei gewöhnlichen Ofen- und Heerdfeuerungcn wird auf wenigstens 7 Zolle im Lichten bestimmt. Münden mehr als drei Ofenröhren in die Schornsteinröhre aus, oder bei Feuerungen anderer Art, z. B. größeren Hcerd- und Kesselfeuerungen re. ist bei der Ertheilung der polizeilichen Erlaubniß auf den Grund des Gutachtens der technischen Behörde die Größe der Durchschnittsfläche zu bestimmen. c. Bei Anlagen, wo wegen starker Feuerung eine ungewöhnliche Erhitzung der Schornsteinwände zu erwarten ist, sind diese angemessen zu verstärken, worüber die Polizeibehörde auf den Grund eines Gutachtens der technischen Behörde nähere Bestimmung zu ertheilen hat. d. Das Mauern der engen Schornsteine von Backsteinen geschieht über einem glatten Cylinver, welcher mit Handhaben versehen ist. Dieselben mit Rohren von gebranntem Thon oder Gußeisen auszufüttern, ist ebenso wie die Aufführung enger Schornsteine in gewöhnlichem Bruchsteinmauerwerk unter Verwendung oben besagter Einsatzröhren gestattet. e. Zu dem Zwecke der Reinigung muß bei jedem solchen Schornsteine in der Dachfläche eine Vorrichtung zum Aussteigen und auf dem Dache eine solche zum Stand für den Schornsteinfeger angebracht werden. Zu letzterer werden in der Regel zwei Dachhaken zum Anhängen einer kleinen Fußbank nach Art derer, welcher sich die Schieferdecker bedienen, hinreichen. f. Zum Reinigen der engen Schornsteine muß ferner an dem untersten Theile derselben eine Oeffnung von verhältnißmäßigcr Größe sich befinden. Bei Feuerungen, wo der Schornstein über einem sogenannten Vorkamine oder Vorgelage beginnt, wird in dem Boden der Röhre ein Futterrohr mit einer Kapsel von Eisenblech eingemauert, welche Letztere bei dem Reinigen zu dem Auffanaen des Rußes dient. Röhren ohne Vorkamine erhalten ganz unten ein verschließbares Seitcnthürchcn von Eisen, welches in einen eisernen Falz schlägt und dicht schließen muß. . Werden ausnahmsweise mit polizeilicher Erlaubniß auf dem Speicher oder Dachboden ebenfalls Ausputzthürchcn angebracht, so müssen solche doppelt sein, um die Oeffnungen im Innern der Röhren und in der Außenseite der Schornsteine zu verschließen. Diese Thürchcn selbst sind mit einem Riegel zu versehen, an welchen ein Vorhängeschloß gelegt werden soll. — Die Ausputzthürchcn sollen möglichst entfernt von allem Holzwcrk angebracht, und der Fußboden unter denen in den Speicherräumcn 30 Zoll ins Quadrat geplättet werden. g. Rauchrohre von Guß- oder Schmiedeeisen oder von gebranntem Thon statt der oben beschriebenen Schornsteine dürsen nur gefertigt werden, wenn die Polizeibehörde auf den Grund des Gutachtens der technischen Behörde sie gestattet. Es ist dabei dann aber immer darauf zu sehen, daß sie von gehöriger Stärke sind, daß sie in den Gebälken so ausgewechselt werden, daß das nächste Holz 10 Zolle von dem Lichten des Rohres absteht und der Zwischenraum mit Lehm- oder Backsteinen ausgerollt oder ausgemauert wird, und daß alles Holzwcrk der Wände und des Dachstuhles 10 Zoll wenigstens davon entfernt bleibe. Auch müssen sie da, wo sie etwa mit Feuer fangenden Gegenständen wegen der Benutzung der Räume in Berührung kommen könnten, durch Mäntel von gestellten Steinen, welche 3 Zoll von den Rohren abstehen, isolirt werden. (Schluß folgt.) Zu Ur. K. G. Gießen, am 26. Februar 1857. Betreffend: Ausstellung von Viehgesundheitsscheinen. Das G r o ß h c r j o g i i ch e K r e i s a in t Gießen an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien. Das Herzoglich Nassauische Amt Herborn hat uns benachrichtigt, daß das in jener Gegend durchgetriebene Vieh mit Gesundheitsscheinen versehen sein müsse. Sie wollen die Verkäufer Ihrer Gemeinden hierauf aufmerksam machen und dafür sorgen, daß für das Mast- und sonstige Vieh, welches ausgeführt wird, in den dazu geeigneten Fällen Viehgesundheitsscheine nach dem vorgeschriebenen Formular (siehe Küchlers Handbuch Seite 441) unter Beidrückung des Ortssiegels ausgestellt werden In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Assessor. Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen ferner : 126 1 06 798 68 619 f Acker am Ohlenberg, neben 214 iH. Busch, • • 48 1201 *21 24 5 5 Gießen 743 171 unter den *49 518 Acker aus der Hohleiche, ne« Stecken ben dem Hospital, ist mit sollen auf dem Rathhause dahier nachver- Sterten Waizen besamt, zeichnete Arbeiten unter den im Termin an die Wenigstnehmenden vergeben werden: Buchen- Nadel- 4 53 12 253 116 196 Slur Nr. V 739 9/ / 304 28/ Z1 95 16/ Z99 Stecken 131% Wellen 6025 50 4800 lüKlflr. 215 Acker am Wismarer Weg, neben H. K. Simon, 173 Acker am Kroftorftr Weg, neben Ernst Wallenfels, mit Korn besamt, 194 Acker am Fluthgraben, ne« 1041 Acker hinter den Schießgärten, neben G. M. Schwan, ist halb mit Waizen besamt, 256 Acker auf der kleinen und großen Weide, neben Wil- Helm Heyer, ist mit Korn besamt, 183 Acker unter dem Schaafstall, neben H. Schwan, ist mit Korn besamt, ben Friedrich Malkomesius, Acker daselbst, neben Heinrich Busch, Wiese das., neben K. Löber, Acker am hohen Rain, ne- ben Gg. Spruck, ist mit Waizen besamt, Acker auf der Meißerde, neben Ph. D. Ockel, ist mit Korn besamt, Buchen« 31/. Eichen- 2 Nadel- 118 439) Montag den 9. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhausc, auf freiwilliges Ansuchen, die dem Metzgermeister Adolph Anvreas Möhl gehörenden Grundstücke, unter annehmbaren Bedingungen, wie solche in dem Versteigerungstermin bekannt gemacht werden, als Eigenthum, zur Ver- steigerung kommen, als: Gießen, den 24. Februar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 63 1014 Besondere Bekanntmachung. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. 288) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, Deren Pfänder in den Monate Juli, August, September, Oktober, November und Deeember verfallen sinv, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 14. Februar bis 28. März, dieselben entweder einzulvsen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 11. Mat stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden, und haben es sich daher die Säumigen selbst beizumessen, wenn sic ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 7. Februar 1857. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. 127^ thaser Schwalb zu Wismar, 281 Wiese an der Oberlach bei'm Kessel, neben Ludw. Herbert. , den 26. Februar 1857. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an dem Schiffenbcrger Feld. — Kredit bis zum 30. Juni d. I. Gießen, am 5. März 1857. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Drau 61. Acker am Sandkauter Weg, neben dem Hospital, 649 Wiese an der Urselum, neben Philipp Römer, 1000 Wiese daselbst, neben Bal- /248^*^250 Versteigerungen. 411) Dienstag den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause nachverzeichnete Immobilien, zum Nachlaß des verstorbenen Philipp Bach gehörend, als: Klur Nr. □Jtlftr. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der auf den 1. April d. I. ftstcesetzte erste diesjährige Kram- und Viehmarkt zu Wetzlar auf Mittwoch -en IS. März -. I. verlegt worden ist. Gicßen, den 6. März 1857. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, — • Regierungs • Assessor. 6 Hofraithe in der Sonne, an K. Ehr. Gebhardt, 148 Garten in der Scheppeck, 1. Klaffe, an Ehr. Helm, alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. 499) Dienstag den 10. März, Nachmittags 1 Uhr, 525 Acker am Wismarer Weg, neben Moritz Krailing, ist mit Klee besamt, 346 Acker, stößt auf den Wis- marer Weg, neben Heinrich Schäfer, ist mit Korn besamt, 770 Wiese an der Herrschaftlich Weilburgischen Wiese im Läuftrtsrodt, neben Wilh. Krailing, Holzvetfteigcrung jit der Obersörfterei Schtssenberg. 483) Freitag den 13. März »irb in der Domanialwald - Abtheilung Ruckars nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. 1 — 44% Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: _______E. Weidig, OrtsgerichtSmann. 497) Folgende, dem Kaufunger Stiftsfonds gehörigen Früchte: 1 Malter Waizen, 65 „ Korn und 45 „ Hafer, sollen Donnerstag den 12. b. Mts., Vormittags 12 Uhr, auf bem bahiesigen Rathhausc öffentlich ver- steigert werden. Gießen, den 5. März 1857. _______ C Fuhr, Hofger. - Advocat. Stammholz Stangenholz Sluck (Subiffuji Stuck Eubiktuß 25 276 ben Wilh. Krailing, '193,»545 Acker am Krofdorfer Weg, neben Matth. Weidig, ist frisch gedüngt, 554 Wiese auf der Weißerdc, nc- eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich ben PH. Zimmermann, c~ Flur Nr. □jtlflr. 2 7 Z129 148 Acker daselbst, neben Philipp Ferber, 26/ a /129d 148 Wiese daselbst, 16/ /141 401 Wiese daselbst, neben Friebr. Kempf, 2 6/ Z1 47 80 Wiese daselbst, neben D. B. Plank, 0 442 Acker am untersten Riegel- Pfad, neben Peter Vogt, ist mit Korn besamt, 225 Wiese, f auf der StephanS- 144 Acker, j mark, neb. G. Reiber, 574 Wiese int Heegstrauch, ne- ff ff ff 4650 Wellen 3325 ff n ft tt tr 36 tt 30 tt 36 tt 48 tt tt Steinbrecher,, veranschl. zu Wellen starke 200 geringe Kiefern- „ 500 Eichen-, Buchen-, Eschen- m Birken- Steinschiage Stangen von 3 bis 5 Zoll Durch- kr. Chaussirarbeit, ff tt Wellen // // ff an der Lumda. Wagner. 478) denken Bedingungen, der Versteigerung zur Klinkel. tt tt tt tt 89 6700 Pflasterarbeit, Steinbrechen Steinfahren Steinsetzer! Sandfuhren tt tt u tt tt 176 175 70 154 12 73 30 52 30 30 ft ff ft tt u ff tt 44 12 9 139 tt tt tt 200 235 150 9000 21 Stockholz, Reishokz, Stämme, Steinfahren, Steinsetzen, Kirche: 24 fl. 44 Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Steinbrechen, Steinfahren, Steinsetzen, gemacht. Beuern, am 5. Marz 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. 54 „ 16 „ 27 „ 159 „ 10 „ 28 „ 5 u 40 „ sodann: „ Freitag den 13. Marz 1. 3., von Morgens 9 Uhr an, 124 Stecken Buchen-Scheidholz, 7 ,, 5 fl. 12 fr. — „ 48 „ Holzvkrsteigeruug. Montag den 9. März, des Mittags 12 Uhr, in dem hiesigen Gcmeindewald, x>v veranschlagt zu • • Maurerarbeit am Spritzenhaus, veranschlagt zu Maurerarbeit an den Armenhäusern, veranschl. zu Zimmerarbeit an den Armenhäusern, veranschl. zu Maurerarbeit an der Ziegelhütte, veranschlagt zu . Maurerarbeit an dem Hause des Wasenmeisters, veranschlagt zu . . - • • VII. Reparatur der gert werden: Stecken tt „ 20 versteigert werden. , Die Zusammenkunft ist in der Mark am U " II II Arbeitsversteigerun g. 500) Dienstag den 10. März, Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Rathhausc dahier die Fertigung mehrerer Fenster in die Kirche, veranschl. zu 67 fl., unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich wenigstfor- dernv vergeben werden. Allendorf a. d. Lumda, den 4. Marz 1851. Der Kirchenvorstand. I. A.: L. Hahn, Bczirksbauaufseher. 475 „ Kiefern- „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. November d. j. gestattet. _ _ . Die Zusammenkunft ist am Waldeingange, an der Straße nach Trais. Mainzlar, den 28. Februar 1857. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Buchen-Scheidholz, 1. Elaffe, „ Stamm-Prügelholz, Holzversteigerung. 465) Künftigen Montag, den 9. Marz, soll im Hattcuröder Gemeindewald nachstehendes Holz meistbietend versteigert wer- ferner sämmtliches Bau-, Werk- und Nutzholz, welches zum Bauen und für Wagner geeig- Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr, in der Lehmkaute am neuen Vicinalweg ""^attenrod, den 27. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeistern Hattenrod. R Mengel. Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- n Buchen-Stockholz, Eichen- „ Kiefern-Prügelholz, „ Stockholz, Buchen-Reisholz, Eichen- ,, H v l z v e r st e i g e r u n g. 480) 3n der Fürstlichen Waldung der Oberförstern Lich, in den Distrikten Kenze- bühl, Graudorn und Kühunter, soll kunsti- aen Dienstag den 10. b. Mts., Morgens präcis 8 Uhr, auf der Gießener Provinzialstraße, zunächst Lich, anfangend, folgendes Gehölz verstn- den, als: 1017, Stecken Buchen-Scheidholz, „ ,, u. Eichen-Prugelh., „ „ n Stockholz, „ „ „ Reisholz, Planirarbeit, veranschl. zu Chaussirarbeit, der Ortsstraßen V. Reparatur Steinklopferarbeit, veranschl. zu 82 fl. Vi. Reparatur der Gemeindegebaude: Maurerarbeit am Rathhaus, Sandfuhren, „ » ^0,, „ Allendorf a.d. Lumda, am 4. Marz 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf iwiage ii ii 104,, „ IX. Neubau des Weges nach Nordecken Planirarbeit, veranschl. zu 120 ft. _ Arbeit. .. // l 00 „ 68% 15% 60% 40 60% 7 2 Großhcrzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. 1. Verbesserung der Gemeindegüter: Planirarbeit, veranschl. zu 120 fl. — kr. H. Reparatur der Brunnen: Maurerarbeit, veranschl. zu 15 fl. — „ Hl. Reparatur der Spritzenschlauche: Sattlerarbeit, veranschl. zu 3 fl. kr. IV. Neubau der Ortsstraßen: 64 fl. — n Holzversteigerung im Mamzlarcr Gemeindewald. 464) Donnerstag den 12. März l. von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemerndewald, Di- strict Heckenstrauch, Z-plen, Werk- Schabenberg, nachverzeichnetes Bau-, Werk und Brennholz versteigert werden, als. 163 Stämme Erchen-Bau-, Wr- Zusammenkunft ist in der Marr am ÄWÄMMI* ÄJÄÜ sammen 3536 Cubikfuß, Eichen-Stangen von 84 Cubiksuß, Buchen-Stämme „ 54 Kiefern- „ // 93 „ Stangen „ 292 Spenglerarbeit, veranschl. zu Weißbinderarbeit, „ „ 6„ 12 VIII. Unterhaltung der Wege. 20 „ 44 „ 4 „ 48 „ Brenn - und Bauholz - Versteigerung im Langgönser Gcmeindewald. 521) Dienstag den 10. V. M., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalv, Di- strict Wehrholz, versteigert werden: 74 Stecken Buchen-Scheidholz, „ 27 „ u. Eichen-Prugelh., 206 „ „ „ •> Stockholz, 1900 Wellen Eichen- „ Aspen-Reisholz, sodann Donnerstag den 12. d. Ar., von Morgens 9 Uhr an: 100 Eichen-Stämme und Stangen von 3200 Cubikfuß. Der Zusammenkunftsort ist am Waldeingang nach der Schwarzensteinkaute. Langgöns, am 5. März 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Langgons. Henrich. stangen, in dem bieftaen Gemeindewald, X)v *a,8bann W-M Stämme von 10 bis 50 Fuß Länge und 9 bis 35 Zoll Durchmesser, messer, und 150 Buchcn-Pferchpfähle. Lich, am 4. März 1857. Der Fürstliche Oberförster: Eigenbrodt. Brenuholzversteigcrung. 515) Dienstag den 10. März l. I., von Morgens 10 Uhr an, 'ollen im hiesigen Gemeinde-Wald, District Mark und Burghain: 134 Stecken Buchen- und 1 Stecken Eichen- Scheidholz, 85 Stecken Buchen- und 7 Stecken Kiefern-Prügelholz, 57 Stecken Buchen-Stockholz, 5663 Buchen- und 3175 Kiefern-Wellen, 2 Eichenwerkholz- Stämme, 600 Stück Kiefern-Bohnen- Haus- und Güter-Versteigerung. 486) Da die am 26. Februar zu L i ch stattgefundene Haus- und Güter-Versteig er ung nicht genehmigt worden ist, wird eine wiederholte Versteigerung den 12. März, Nachmittags 1 Uhr, stattfinden. Feilgebotenes. 494) Durch ein großes Lager fertiger Herrenklcider (große und kleine), bin ich in den Stand gesetzt, Auswanderer außerordentlich billig zu equipircn. Ich erlasse z. B. einen ganzen Sommeranzug (Rock, Hose und Weste) zu 4 fl. und empfehle solches besonders den Gemeinden, die auf ihre Kosten Ortsangehörige auswan- dcrn lassen. S. L ö b' s Wittwe, Marktstraße, Lit. D. Nr. 38. Stecken Wellen Stück Stämme Eichen-Werkholz, 1 2509 Wellen Alle Gattungen von Stockholz, Reisholz, n n 1! u 114 1267 375 650 20 16 18 1 Buchen-Scheidholz, „ Prügelholz, Eichen- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Jacobitag l. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde in Fellingshausen. Fellingshausen, am 2. März 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Fellingshausen. Gerlach. Hvlzvcrsteigcrung im Großmbusecker Gemcindewald. (erste Qualität), habe ich wieder bezogen und halte^ Bedarf meinen geschätzten Abnehmern hiermit M p billig zu bedienen. »- t-i --b Wb-,. „ , Neuenweg, Lit. B. Nr. Hl, neben Kaufmann Appel. Eichen- „ Kiefern- u. Aspen-Reish., „ Stangen und 481) Dienstag den 10. März l. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Großenbusccker Gemcindewald, Di- strict Reitzberg, folgende Holzsortimente, als: 95 Stecken 1 Eichen-Baustamm, 21 Cubikfuß enth., 1 Buchen-Werkholzstamm, 36 Cubikfuß enthaltend, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Spitzmühle. „ Großenbuseck, am 4. März 1857. Großherzoglichc Bürgermeisterei Großenbuseck Wagner. 138) Holztheer, welcher sich zum Anstrich von Eisenwerk, Holzwerk, Oeconomiegcräthschaften rc. eignet, kann von der hiesigen GaS- sabrik bezogen werden. 484) Montag den 9. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Gemcindewald, Di- strict Ameisenberg und Ruppersbach: ■" ~ * Buchen-Scheid- und Prügelholz, 496) Dienstag den 10. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Wohnung am Wallthor: zwei braune 6- und 7jäh- rige Pferde, fünf Kühe und zwei Rinder, ödann eine Fruchtmühle, eine Dickwurzmühle, einen großen Stoßtrog, zwei 3500^, zwei Pflüge, eine Eggenschleife, eine Chalse mit zwei Pferdegeschirre, zwei Wagenge- chirre, mehrere Joche mit Jmmes, eine Parthie Ketten und eine Strohbank und dergleichen mehr versteigern, wozu er Kaufliebhaber zur bestimmten Stunde einlavet. Gießen, den 5. März 1857. PH. Lampus. Arbcitsversteigerung. 485) Montag den 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei folgende Bauarbeiten an die Wenigstneh- wenden vergeben werden. 1. Bei Versetzung des Leiterhauses: Maurerarbeit, veranschl. zu 15 fl. — fr. Zimmerarbeit, „ u 9 » 98 „ Dachdeckerarbeit, „ ,, 21 „ „ 11. Reparaturarbeiten an der Kirche und den Schulgebäuden: Schreinerarbeit, veranschl. zu 17 fl. 18 fr. Weißbinderarbcit, „ „ 6 „ 18 „ Dachdeckerarbeit, „ „ 48 „ 36 „ Ullendorf a. d. Lahn, am 3. März 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lahn. I. A.: Gerhardt, Bezirksbauaufschcr. H o l z v e r st c i g e r u n g. 466) Montag den 9. März c., Morgens um 9 Uhr, sollen folgende Holzsortimcnte in dem Ge- meindewald von Wismar versteigert werden. 34 Eichen-Baustämme von verschiedener Länge und Stärke, im Ganzen 3287 Cubikfuß, und 8% Klafter Eichen-Klobenholz. Salzböden, den 25. Februar 1857. Der Bürgermeister: Wagner. 519) Alle Arten süddeutsche und österreichische Staa von sl. 1000, 500 und 100; auch alle Sorten Aulehc ligsten Coursc zu haben bei sobligationen, in Stücken nsloose, sind zum bil- Är. Bock, Sohn, Marktplatz. 516) Weiße Kern-Seife L = 5 Pfund Rothe marmorirte Seife I. --- 5 /. „ „ „ n IL = 6*A " Weiße und roth mar- morirte Talg - Seife = 8’4 " verkauft __ fl. 1. 30 kr. Wilh. Sch mall. M 446) Gemütc-, Feld-, tdrns- und ^liuiiciiiüuitrcicit |u W in ,n»--I-ss,g-, Q--L, wonib« MnM «ß," ’ 4 K **». ä •** ST * K Laden am Wallthor, dem Rappen gegenüber. M ----------—— ------------ iö.at»«»© 385) Coneessloiilrte ll PatePectorale a la reghsse. 488) Altes Bauholz wird käuflich abgegeben bei D. Keil. 517) Eine neue Sendung rein Bielefelder Leinen, sowie Hemden, sind angekommen bei Wilh. Schwall. 522) Kornkleie ist zu haben bei Carl Flett, am Rathhaus. 512) Ein fast noch ganz neuer Wiener Flügel ist zu verkaufen. Näheres bei der Expev. d. Bltts. iS») Holzkohlen können von der hiesigen Gasfabrik, ä 42 fr. per Bütte, incl. Trager- lohn, in's Haus geliefert, bezogen werden. Bestellungen hierauf werden in der Fabrik, sowie auch von dem beauftragten Kohlenträger, entgegengenommen. 498) Eine Parthie Heu, sowie vorzügliche Frühkartoffeln, verkauft Emil Noll, _____________________auf der Mäusburg. 447) Frühlattigsalat zu haben bei Joh. Friedr. Müller, Kunst- und Handelsgärtner. 525) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch am bevorstehenden Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und noch mehreren andern Con- ditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger Husten-Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiden als höchst heilkräftig befundene Schnecken- Bonbons und Schnecken-Geloe. Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Conditoreiwaaren durch Andere verkauft wurden, und bemerkt zu dessen Widerlegung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Ürff, Conditor, vor dem Neustätier Thor. 511) Eine gut gehaltene Droschke steht zum Verkauf. Auskunft giebt Administrator Zeiß zu Marburg. 509) Mein in der Marktstraße, Lit. D. Nr. 179, gelegenes und in gutem Zustande sich befindendes Haus, sowie meinen am Rie- gclpfad gelegenen Garten, bin ich Willens, ssus freier Hand zu verkaufen und kann zu jeder Zeit Einsicht genoommen werden. Ludw. Selz er. 518) Tas den Kindern des verstorbenen Leinwebers Wilhelm Wagner gehörige Wohnhaus im Teufclslustgärtchcn ist aus freier Hand zu verkaufen. Auch kann dasselbe ganz oder theilweise an ordentliche Familien vermiethct werden. Nähere Auskunft ertheilt der Vormund G. Grieb in der Schloßgasse. 475) Mein in der frequentesten Lage der Marktstraße gelegenes Haus beabsichtige ich zu verkaufen, oder zu vermiethen. August Waltz. 491) Eine von Eichenholz erbaute und noch in gutem Zustande sich befindende Scheuer, 35 Fuß lang und 28 Fuß breit, kurhess. Maß, ist in Sichertshausen bei Lollar, aus freier Hand auf den Abbruch zu verkaufen. Kaufliebhaber können sich an den Unterzeichneten wenden. Gastwirth H. Singet, in Sichertshausen. 506) Die diesjährige Graserndte aus meinem Garten ist zu verpachten. Liebhaber hierzu wollen die Pachtbcdingungen bei mir einsehen. Hoffmann, Postsecretär. 508) Eins der besten Triebviertcln, mit einigen Obstbäumen bepflanzt und nahe an der Stadt liegend, ist zu verpachten. Näheres bei der Expev. d. Bltts. 502) Ein Garten, ohngefähr % Morgen haltend, hinter der katholischen Kirche gelegen, ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres bei der Expev. d. Bltts. V r r m i e t h u n g e n. 507) Ein Familienlogis, aus 5 Stuben und mehreren kleineren Räumen bestehend, ist, mit oder ohne Garten und Stallung, unter sehr annehmbaren Bedingungen, zu vermiethen und kann jeder Zeit bezogen werden. Bei wem? ist bei der Expedition dieses Blattes zu erfahren. 503) Eine große Familienwohnung, mit allen Bequemlichkeiten versehen, welche auch auf Verlangen getrennt werden kann, ist zu vermiethen bei H. Heiche.lheim's Wittwe, Lindenplah, Lit A. Nr. 188. 505) Das von Hin. Musikus Grassel in meinem Vorderhause auf dem Neichensand bewohnte Logis, ist durch dessen Wegzug von hier, anderweit zu vermiethen und auf Verlangen schon im April d. I. zu beziehen. I st e r l i n g, Maurermeister. 476) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bet Carl Keil. 489) Bei mir ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. _______________________Ph. Flett 11. 430) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen bei G. Echternach. 492) In dem Hauptbau der Neubauer' scheu Stiftung ist der unterste Stock zu vermiethen und kann schon Mitte April bezogen werden Der Curator der Stiftung: Th. Batst, Hofgcricbts - Avvoeat. 363) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und kann Anfangs April bezogen werden bei Bäckermeister Jacob Ronstadt, in der Neustadt. 482) Bei dem Unterzeichneten ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermie- then.Krauskopf, Hofger.-Advocat. 1917) Ein Logis, bestehend -aus 4 heiz- baren Zimmern, Kammern, Küche, Keller rc., ist bei Lackirer LoöS zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 468) Das von Hrn. Dr. Diehm bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. L. Nehmeyer's Wittwe. 448) Der Seitenbau des von Klipstein'scheu Hauses auf dem Seltersberg ist zu vermiethen. 318) Der 3. und 4. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. M. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 59. 427) Zwei freundlich mödlirte Zimmer, wovon Vas eine mit Cabinet, sind zu vermiethen bei August Haubach, auf der Mäusburg. Vermischte Anzeigen. 510) Aus meinem Ladenstübchen ist mir ein Pfeifenkopf (Schwanenhals) mitgenommen worden. Den mir sehr bekannten Mitnehmer fordere ich hiermit auf, mir den fraglichen Pfeifenkopf sofort wieder zuzustellen , widrigenfalls ich entweder seinen Namen veröffentlichen, oder eine Anzeige bei der Polizei gegen ihn erheben werde. Chr. Sch mall, Drechsler. BürgerCafino. 493) Etwaige Anmeldungen zur Aufnahme in das Bürger-Casino wollen, wenn sie statutenmäßige Berücksichtigung finden sollen, bis zu Ende dieses Monats schriftlich bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Gießen, den 5. März 1857. Der Vorstand, und Namens desselben: ___________I. P Möhl.________ 490) Ein Kindermäntelchen von schwarzem Tuch ist am 4. März vom Neuenweger Thor bis an den Philosophenwalv verloren worden. Der Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben. 52°) Gail fche Feuerwehr. Montag den 30. Marz: Generalversammlnng bei Th. Lony im Promenadehaus. Der Vorstand. zwischen BREMEN 85 NEW-YORK durch die großen prachtvollen Bremer Post-Dampfschiffe Hansa und Germania. Die ersten Abfahrts-Tage sind: Germania am 14. März und Hansa am 9. April. Passagepreise einschließlich voller Beköstigung: für jeve Person über 10 Jahren, Cajüte: fl. 240, Zwischendeck: fl. 100. u n n unter 10 „ ff ff 120, „ „ 80. Gültige Ueberfahrts-Verträge schließt ab und jede Auskunft ertheilt bereitwilligst: Die für das Großherzogthum Hessen concesstonirte Haupt-Agentur. I. Lauckert's Wittwe. 523) Sonntag den 8. März : Concert im Vnsch'schen Garten-Saale, ausgeführt von der Capelle des Herrn Schicrholz. Eintrittspreis ä Person 9 fr. Familien 18 fr. Anfang ik Uhr 501) Am verflossenen Mittwoch ift eine Serviette gefunden worden. Der Eigen- thümer kann dieselbe gegen Entrichtung der Jnseratgebühren wieder in Empfang nehmen. Bei wem? sagt die Rev. c. Bltts. 504) Meine Sridon- und Wotlkir- Färbcrci bringe ich hiermit in empfehlenve Erinnerung. Georg Plank. Wohnungs-Anzeige. 355) Meine Wohnung befindet sich, Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 78, bei Kaufmann C. L. Reis. Dr. Georg Schwarz, Hofgerichts-Ävvocat'. 524) Es wird ein Handwägelchen zu kaufen gesucht; auch ist ein Haufen Mist zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 36'2) Lehrling gesucht! In der Buch- und Steindruckerei von M Merck. 487) Eine Viehmagd, die ihren Dienst gut versteht, kann als solche bei mir ein« Men. B. Loos Wittwe. 463) Der Unterzeichnete erlaubt sich, an die Auslösung der noch rückständigen, am 1. Januar 1857 fälligen Zinsab- schnitte von Obligationen des hiesigen Gesellschaft«!-Vereins zu erinnern. __________________________Bieler. 471) Die Mitglieder der Gesellschaft „Harmonie" werden hierdurch auf Montag den 9. März, Abends 8 Uhr, zu einer Generalversammlung bei Wirth Louis Lony eingeladen. Zweck derselben: Rechnungsablage und Wahl neuer Ausschuß- Mitglieder. Der Vorstand. 449) Strohhüte werden zum Waschen angenommen, sowie braun und schwarz gefärbt, bei M. Holberg, ________________________Neuenweg. 372) Zwei Schreinergesellen, gesetzteren Alters und tüchtige Arbeiter, finden dauernde Beschäftigung und guten Verdienst. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 426) Der Unterzeichnete wünscht, zwei Gymnasiasten oder Realschüler, unter billigen Bedingungen, in Pension zu nehmen. D. Balser, Freiprediger. 514) Mein Laden und meine Wohnung befindet sich von heute an im Hause des Hrn. Ebel auf dem Kreuz, und halte mich meinen geehrten Kunden bei Bedarf in meinen führenden Artikeln bestens empfohlen. Gießen, dm 1. März 1857. _______________________M. Heß. 495) Gebrauchte Sandplatten werden zu kaufen qesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 425) Für eine größere Wirtschaft wird eine coulante Köchin gesucht. Näheres bei Der Exped. d. Bltts. 428) Lehrling gesucht! In der Färberei von August Haubach. 513) Strohhüte nehme ich, wie bisher, wieder zuch Waschen an, und erhalten solche, bei sehr ermäßigtem Preise, die neueste Fa?on. M. Heß. 453) Ein Mädchen, das zur Tageszeit die Hausfrau im Hauswesen unterstützen kann, wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 474) Der Unterzeichnete ist erbötig, solchen alten gebrechlichen Leuten, welche verhindert sind, selbst in der Wvllenspinnerei desselben zu arbeiten, ein Spulrad in das Haus zu leihen, um sich in ihrer Wohnung mit Spulen gegen einen bestimmten Lohn per Pfund zu beschäftigen. Lusttragende können sich in der Tabaksfabrik desselben, auf dem Comptoir in der Stadt, melden; solchen, welche bereits mit dieser Arbeit bekannt sind, wird der Vorzug gegeben. Es können jedoch auch andere dazu angelernt werden. Georg Philipp Gail. 394) In einer Handlung en gros wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Expedition dieses Bltattes. 473) Bei Unterzeichnetem finden 10—12 Pflästerer dauernde Beschäftigung. Georg Kraft Krick, Maurermeister in Biedenkopf. Anfrage. Das Comitse, welches in einer zum Behufs Der Erweiterung des hiesigen Marktplatzes abgehaltenen Versammlung erwählt wurde, wird höflichst ersucht, die Resultate zu veröffentlichen, welche es von unserem löblichen Stadtvorstande in dieser Beziehung erhalten hat. Mehrere Bürger. 6. 11. 40-44 fl- Sngl. Sovereigns Preuß. Thaler . 5 Frankrn-Thlr. $r. Coss-Scheine Dollars in Gold 2. 20-} 1. «}-} 9. 38}-39} 9. 55}-56} 9. 47}-48} 5. 32-33 9. 20-21 Fremden-Register vom 2. bis 4. März 1857 d e n Geld-Cours vom 5. März 1857. Pistolen .... ditto Preußische Holl. fl. 10 Stacke Ducaten .... 20 Frankenstücke Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrach Dr. Engel. Dechert, eheliche Tochter, alt 29 I. 19 T., gestorben den 28. Februar. Den 2. März. Wilhelmine Grüneberg, geborene Pimpert, des verstorbenen Bürgers und Rathsdieners, Wilhelm Christian Grüneberg, hinterlassene Wittwe, alt 67 I. 11 M. 18 T., gestorben den 25. Februar. Denselben. Johann Georg Hedterich, Bürger und Tapezierer dahier, alt 56 I. 10 M. 24 T., gestorben den 28. Februar. Denselben. Elisabeth- KäS, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters, Christoph Käs zu Ällendorf an der Lumda, eheliche Tochter, alt 56 I. 6 M., gestorben den 28. Februar. Den 4. März. Der hiesige Bürger und Lohndiener, Johannes MauS, alt 69 I. 13 $., gestorben den 2. März. Den 6. März. Johannettc Charlotte Wilhelmine Ehmann, des verstorbenen Kaiserlichen Nota- rius, Johann Wilhelm Ehmann zu Gelnhausen, eheliche Tochter, alt 73 I. 4 M. 20 T., gestorben den 3. März. Aussulelhen. 462) 3m Kirchenfond zu Großenbuseck liegen 300 fi. zum Ausleihen bereit. Für den Kirchenvorstand: Ohly, Pfarrer. Frischbäcker ?u Gießen. Sonntag den 8. März. Ernst Wall-nf-lS in der Walllhorstraße. Emll Noll auf der Maus- burg. Christian Noll in der Neustadt. Vogt v. Düsseldorf, Stein v. Eisleben, Hollwig v. Schweinfurt, Holzmann v. Eßlingen u. Kühner ». Darmstadt. Im deutschen Hof: Hr. Ott, Lehr. v. Frohnhausen; Hr. Schneider, Bürgcrmstr. v. Friebertshausen. Im Darmstädter Hau» : Hrn. Fuhr!. Schulz v. Hungen, Rausch v. Großeneichen, Thome u. Lenz v. Hommertshausen; Hr. Stumpf, HandelSm. v. Gönningen. In der Sonne : Hr. Wagner, Kürschn. v. Ziegenberg; Hr. Schmidt, Fuhrm. ». Langendernbach; Hr. Koch, HandelSm. v. Diidenrod; Hr. Cangosky, Conduct. v. Warschau. . r,, . - - In der «oft : Hr. Unverzagt, Ausseh. v. Marienschloß; Hr. Kraft, Maurermstr. v. Biedenkopf; Hrn. Handels!. Ziegelstein v. Trais, Simon $. Gladenbach u. Bock ». Großeneichen. In den Privathäusern. Bei Kaufm. Pistor'« Wittwe: Hr. Wolf, Amtm. v. Schwarzenau u. Hr. Pistor, Gutsbes. v. Breunings. — Bei Fr. Amtm. Horst: Fr. Oberförster Klipstein v. Hatzfeld u. Fräul. Borberg v. Nidda. — Bei Hrn. Lehr. Müller : Fräul. Müller v. Erdhaufen. — Bei Fr. Traumüller : Fr. D-m-r v. Schotten. — Bei Hrn. Landr. Geyger: Fräul. Tröster v. Laubach. Passion«- Gottesdienst in der Hosprtal- kirche. Mittwoch den 11. M ärz. Nachmittag« um 4 Uhr: Freiprediger Lip«. Getaufte. Den 1. März. Dem Bürger und Weißbindermeister, Heinrich Petri, ein- Tocht-r, Auguste Jo- hannette, gcbor«n den 1. Februar. Denselben. Dem Bürger und Damenschneidermeister, Martin Daniel Löber, eine Tochter, Christine Marie Bertha, geboren den 15. Februar. Denselben. Dem Bürger und Actuariats- Candidaten, Daniel Engel, ein Sohn, Friedrich Daniel Heinrich, geboren den 26. Januar. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Karl Emil, geboren den 18. Februar. Den 4. März. Dem Großherzoglichen Professor, Dr. Friedrich Zamminer, eine Tochter, Christiane Louise, geboren den 28. December. Beerdigte. Den 20. Februar. Katharine Elisabeth- Friedrrike Margarethe Koch, des Bürgers und Schrein-rmeisters, Christian Koch, eheliche Tochter, alt 8 M. 27 T., gestorben den 16. Februar. Den 1. März. Elisabeth- Amalie Dechert, des verstorbenen Bürgers und Schäfers, Friedrich In den Gasthäusern. Im Rappen : Se. Ercell. Graf v. Berensdorf ». Mecklenburg; Gräfin v. ÄeS m. Bedien. ». Mannheim; Fräul. Malzahn^». Darmstadt; Hr. Häßler, Doct. ». München; Hr. v. Zw-ck-r, GutSb-s. «. Schlesien , Sr Hofmann, Partie, v. Erlangen; Hr. Bayer, Ingen, v. Lechz g, Oe. E«elll Graf » Sch-lm.rzy m. Bedien, v. Genua ; Baron v. R-.uach». Hannover; Hrn. Fabrik. Braun m. Fr. v. Hersfeld u. de Barry ».-'ff1en- dach; Hrn. Kaust. Bigeliu« v. Limburg, Robert ». Mainz, Lotv-n hal v. Ladenburg, Philippe v Cöln, Riesch »• Bi-l-f-ld, Bade n. O'st"held v. Bremen, ^Vogelsang v. Barmen, Eichb-rg-r v. Erbach Mähr ».Offenbach, Sternberg ». Frankfurt, Kar;er v. Constanz ». Fischer ». Berlin. ,, Im Prinz Carl: Hrn. Occon. Kilb v. Gelnhausen u. Baumbach ». Wiesbaden; Hr. S-mplc, Rent. ».London; Hr. Genf-Meyer, Prof. a. Belgien - Hr. v. Scheid, Lieutn. ». Luremburg; Hr. Goldmann, Fabrik, v «armen - Hrn. Oecon. Balser ». Schotten, Stein ». Riegenbach u. BaltheS v Fauerbach; Hrn. Kaust. Stabet v. Gladenbach, Kost ». Hanau, Lender v" Bonn, Strauß ». Frankfurt, Löfer ». Olpe, Bermann v. Coln, Reimann v. Berlin, Pauker v. Dresden u. Muller v. Homburg ., Im Einhorn : Hr. Enke, Buchh. »• Erlangen; Hr.Flchtmuller, Fabrik. » Wien; Hr. Eberhardt, Berw. v. Hirzenhain ; Hr. Tome, Referend. v. Coblenz; Hr. Geisart m. Fr., Partie, v. Delft; Hr. R.eger m. Fam Gutsbes. v. Berlin; Hrn. Rent. Franck u. GanSinuUer ». Stettin, Hrn. Privatl. Gerson ». Halle, Wetter u. Stengel v. Mainz; Hr. Korndorfer m Fr. Pfarr. v. Gladenbach; Hrn. Kaufl. Schmidt ». Heidelberg, Hoffmann ». München, Schatz ». Breslau, Winkelmeyer «. Baltimore, Bod-n- b-rg ». Bingen, Heidenheimer v. Mainz, K-ßl-r v. Leipzig, Walter v. Basel, Kirchliche Anzeigen der rvangrttschrn Gemeinde?u Gießen. 6»ttee»ienft. Am 8. März. Morgen« : Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittag« : Pfarrvicar Lindewald von Heuchelheim. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Licentiat Dr. Zöckler. Vereins - Frachtbriefe nach dem neuesten Reglement der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen, smd zu dm Preisen: 1000 Stück zu 5 fl., 100 Stück zu 30 ft., 50 Stück zu 18 fr. und 25 Stück zu 12 fr., zu haben in der G. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1, und in der Schreibmaterialien-Handlung von August Hoffmann. " " ' Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universität«-Buch. und Steindruckerei.