Alycheblstt für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und SamstagS. — Preis des Jahrgangs für Einheimische l ff. 30 fr., für Auswärtige, inet Postaufschlags, 1 ff. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. 3E. Mittwvcl, den 6. Mai Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provinzialhauptsterdt Gieße»: Fleischtare. per Pfund Ochsenfleisch „ Kuhfleisch „ Rindfleisch „ Kalbfleisch . . ....... . „ „ Schweinefleisch „ Hammelfleisch „ Leberwurst „ Bratwurst . ... „ „ Schwartenmagen ......... „ Blutwurst ......„ „ geräucherter Sveck „ „ Schinken . ..........„ „ Dörrfleisch „ kr. 15 12 11 Rindsfett......... Nierenfett ........ Schweineschmalz desgleichen ausgelassenes . . . . 7 lb| 12 16 20 24 18 32 24 22 Pfund 2 ( ordinäres | 4l Brod aus / 2 ( gemischtes | 4 i Brod aus ( Brodtar V$ Gerste- und ( Vs Korn - Mehl i V3 Walzen- und ( Vs Korn - Mehl l Loth Quint. 4 3 Wasserweck 3 3 Milch brod 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. per Pfund • • * ff ft * * • ff ff • ♦ • ff ff ♦ * ♦ ft ff e. bestehend bestehend ' ' kr. 20 24 28 28 kr. 61 13| 7z 15 1 1 Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zugabe befindlich sein, Amtlicher T h e i l. Verordnung, die polizeiliche Aufsicht über die Dienstboten betreffend. (Schluß.) §. 11. Dienstboten, welche ohne Erlaubniß der Dienstherrschaft entweder über Nacht aus dem Hause sich entfernen, oder andere Personen bei sich (in der Wohnung der Herrschaft) beherbergen, sollen auf Klage der Herrschaft mit Geldbuße von einem bis fünf Gulden oder Gefängniß bis zu drei Tagen bestraft werden. (Art. 93 des Polizcistrafgesetzes.) §. 12. Wenn ortsfremde Dienstboten sich grober Verletzungen der polizeilichen Ordnung oder der ihnen obliegenden Verpflichtungen schuldig machen, so können sie durch Verfügung des Kreisamts ausgewiesen werden. Dahin gehören unter anderen namentlich die Fälle: 1) wenn sich dieselben, ohne die nach §. 5 erforderliche Aufenthalts-Erlaubniß einzuholen, längere Zeit dienstlos Herumtreiben; 2) wenn sie binnen der ihnen nach §. 6 zu bestimmenden Frist keine vollständigen Legitimations-Papiere beibringen; 3) wenn sic ohne rechtmäßige und wichtige Gründe vor Ablauf der vertragsmäßigen Dienstzeit ihre Dienstherrschaft verlassen; 4) wenn sie aus genügend befundenem Grunde, z. B. wegen der im §. 11 angeführten Vergehen oder wegen unsittlichen Lebenswandels von ihrer Herrschaft aus dem Dienste entlassen worden sind; 5) wenn sie in einem Jahre öfters ihre Dienstherrschaften aus wahrscheinlich eigenem Verschulden und unter schlechten Leumundszeugnissen gewechselt haben; 6) wenn sie ohne genügenden Grund sich weigern, des zweifellos abgeschlossenen Dienstvertrags unerachtet, den Dienst anzutreten, oder sich gleichzeitig an mehrere Herrschaften vermiethen; 7) wenn sich ergibt, daß sie sich nur zum Scheine als Dienstboten haben einschreiben lassen, in der That aber anderer unerlaubter Zwecke wegen sich an dem betreffenden Orte aufhalten; 8) wenn weibliche Dienstboten außerehelich schwanger werden. Es versteht sich übrigens von selbst, daß, wenn Dienstboten sich solcher Vergehen schuldig machen, welche sich zur richterlichen Untersuchung und Bestrafung eignen, sie zu diesem Zwecke an das eompetente Gericht abzugeben sind. 13. Um es den Einwohnern der größeren Orte, welche Dienstboten suchen, zu erleichtern, brauchbares Gesinde zu erhalten und um dem dienstlosen Gesinde Gelegenheit zu baldigem Unterkommen zu verschaffen, insbesondere auch um das sammtliche dienende und dienstlose Gesinde leichter eontroliren zu können, sollen für das Dingen und Verdingen des Gesindes besondere zuverlässige Leute, und zwar: 1Z ein Verdinger für die männlichen Dienstboten und 2) eine oder mehrere Verdingerinnen für die weiblichen Dienstboten begebt Wben» ü6er i[)r sittliches Betragen ausweisen und deutsch lesen und schreiben können. , & 14 Die Dienstbotenverdinger stehen unter der Aussicht der Loealpolizeibehörde, werden von dieser ernannt, rnstrmrt und zur Erfüllung ihrer Dienstobliegenheiten in Eidespflicht genommen. Sie haben vor ihrer Wohnung eine Tafel mit einer ihr Geschäft beze.chnenoe^Aufschrif^aiffzuh ^8 tem A„isamt innerhalb der demselben zustehenden Disciplinargewalt geahndet. Bei gröberen Vergehen werden sie dem Gericht zur Untersuchung und Bestrafung überwiesen. Aus Gründen der Verwaltung können sie vom Kreisamte entlassen werden. . , , s 15 Von dem Zeitpunkte an, wo an bestimmten Orten eigene Dienstbotenvervinger bestellt sind, wird -jeber Andere, der sich an diesen Orten ein Geschäft daraus macht, das Verdingen von Dienstboten gegen Bezahlung zu besorgen, mit einer Geldbuße von einem bis zehn Gulden bestraft. (Art. 95 des Polizeistrafgesetzes.) , r f .... .. & 16 An denjenigen Orten, wo besondere Dienstbotenverdinger bestellt sind, haben die Dienstboten, sowohl einheimische als ortsfremde, ohne Rücksicht darauf, ob sie die Vermittelung der Verdinger für einen Dienst bereits in Anspruch genommen haben, oder in Anspruch nehmen wollen, binnen 24 Stunden, nachdem sie in einen Dienst eingetreten oder aus einem Dienst ausgetreten sind, dem betreffenden Verdinger oder der Verdingerin des Bezirks, worin die bisherige, beziehungsweise worin die neue Dienst- Herrschaft wohnt, davon, bei Vermeidung einer Strafe von fünzehn Kreuzern bis einen Gulden, die Anzeige zu machen. (Art. . te« hiernach im Falle des Diensteintritts, sowie des Dienstaustritts, ihre Dienstbücher (Formular 2) dem Verdinger, beziehungsweise der Verdingerin, zum Eintrag in das Register binnen der vermerkten Frist vorzulegen und erhalten solche mit dem Bisa und der Weisung zurück, sich nunmehr zum Einschreiben in das Gesinderegister in Gemäßheit der §§. 1, 2, 3 und •) nn die Polizeibehörde zu wenden, oder in geeigneten Fällen sich weitere Aufenthaltserlaubmß zu erwirken. S 17 Die Verdinger empfangen das Begehren der Dienstherrschaften, welche Gesinde, und das Begehren der DlenftDten, welche Dienste suchen und tragen diese Begehren in die dafür bestimmten Register (Formular 3 und 4) nach der Zeitfolge gestellten Begehren ein. Wenn übrigens auch die weiblichen Dienstboten bei jedem Dienstwechsel und redesmal, wenn slevienstos werden der Verdingerin des Bezirks, in welchem sie gedient haben und beziehungsweise tn Dienst eintreten, nach tz. 1 Anzeige X'ÄSt e. ihnen doch frei, bei welcher der verschiedenen Verdingerinnen oder ob sie bei mehreren sich als drenst- sucheno melden^wolliMinger Register über das verdingte Gesinde, worin bei jedem Dienstboten der Tag des Dienst- eintritts und des Dienstaustritts einzutragen ist, auf Verlangen der Loealpolizeibehorde vorzulegen und sind verpflichtet, hi,eiben b den Nachforschungen nach dem dienstlosen Gesinde behülflich zu sei», auch ihr dessen Aufenthalt anzuze.gen, überhaupt aber sich tote Aufsicht über sämmtliche Dienstboten angelegen sein zu lassen. „ . . ,ntn <,e; 4 §. 19. Es ist den Verdingern strenge untersagt-, Dienstboten, mögen sie im Dienste stehen oder dienstlos fein, Wohnung bet sich zu geben. « 20. Für ihre Bemühungen erhalten die Verdinger: H von der Herrschaft, die einen Dienstboten sucht, für das Einschreiben des desfallstgen Begehrens 4 Kreuzer, 95 fsiz- Pas Verdingen eines männlichen oder weiblichen Dienstboten, sowohl von der Herrschaft als dem Dienstboten 24 Kreuzer, 35 fsir das Einschreiben des Diensteintritts und Dienstaustritts von dem Dienstboten je 2 Kreuzer. fordert oder nimmt der Verdinger mehr, als die ihm zukommenden Gebühren, so ist derselbe, außer der desfalls (nach §. 14) ru erkennenden Strafe, auch der Gebühr für den betreffenden Fall verlustig. ö & 21. Den Kreisämtern bleibt überlassen, die Orte zu bestimmen, wo die §§. 13 bis 20 Anwendung ststden sollen. 22 Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem 1. Juli 1857 im ganzen Umfange des Großherzogthums in Wirksamkeit. Darmstadt, den 7. April 1857. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. D a l w i g k. ' Zimmermann. Formular I. zu 8-2. _- Ordnungs- Nr. Namen und nähere Bezeichnung der Dienstboten. Beschaffenheit ihrer Legitimation. dienen bei als von bis 201 Müller, Maria aus Hanau Heimathschein und Reisepaß Heinrich, Gastwirth Hausmagd Michaeli 1856 202 Schmidt, Anna aus Arolsen Heiniathschein und Reisepaß Gerst, Kaufmann Kindermagd 25. Dec. 1856 203 Hofmann, Clara aus Höchst Heimathschein | Dauer, Kaffeewirth Köchin 1. Jan. 1857 Bemerkungen. Formular II. zu 16. Formular III. M 8- VI. | Ordn.-Nummer. || Nr. des Dienstbuchs und Pvlizei- registers. Namen der Dienstboten. Sn welcher Eigenschaft. 9i a i» e n der H e r r s ch a f t e n. Wohnend in T a g Bemerkungen. des Diensteintntts. der Anzeige der Dienstaufkündigung. des Dienstaustritts. Litr. Nr. 65 201 Maria Müller Hansmagd Heinrich, Gastwirth B 20 Michaeli 1856 66 202 Anna Schmidt Kindermagd Gerst, Kaufmann D 11 25. Dec. 1856 67 203 Clara Hofmann Köchin Dauer, Kaffeewirth E 14.3 1. Jan. 1857 Formular IV. zu 8- VI. Ordn. - Nummer. I! Namen Derjenigen, welche Dienstboten suchen. Wohnend in Eigenschaften, welche von den Dienstboten verlangt werden. Tag des Eintrags. Termin, auf welchen der Dienstbote verlangt wird. Nr. des Verdingungsregisters. Bem erkunge». Sitr. Nr. 42 Heinrich, Gastwirth B 20 Hausmagd 29. Dec. 1856 Michaeli 1857 65 Verdingt auf Micbaeli 1857 43 Gerst, Kaufmann D 11 Kindermagd 20. Aug. 1856 Weihnachten 1856 66 44 Dauer, Kaffeewirth E 143 Köchin 21. Aug. 1856 Martini 1856 67 Ordn-Nummer. 1 Zu- u. Vornamen der Dienstsuchenden. Altersjahre. Geburtsoder letzter Wohnort. In welcher Eigenschaft sie sich verdingen wollen. Bei wem sie dienen oder sich aufhalten. Wohnend in Tag des Eintrags. Termin, an welchem sie in Dienst zu treten wünschen. Nr. des Verdin- gungsregisters. Bemerkungen. Lite. Nr. 20 Müller, Maria 20 Hanau Hausmagd Dient bei Schneider Nord L 200 30. Dec. 1856 Michaeli 1857 65 21 Schmidt, Anna 16 Arolsen Kindermagd Dient bei Kutscher Hoch A 100 1. Sept. 1856 Weihnachten 1856 66 22 Hofmann, Clara 40 Höchst Köchin Logirt bei Wirth Groß C 95 15. Aug. 1856 Martini 1856 67 Zu Nr. K. G. Girstcn, am 4. Mai 1857. Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides von neu aufgenommenen Bürgern. Das Groß h ermögliche Kreisamt Gießen au die GroßherMglirhen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an die zeitige Einladung der Eideepflichtigen und Erstattung der erforderlichen Berichte. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Assessor. Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Edirtälladungen. 1096) Forderungen an den Nachlaß der hier ledig verstorbenen Elisabetha Käs von Atlenrorf an der Lumda sind sogewiß binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, als sonst bei dem Abschluß des Inventars darauf keine Rück- sicht genommen und der Nachlaß den Erben überliefert werden wirb. Gießen, den 30. April 1857. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr.^Ad. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 1097) Forderungen an den Nachlaß der Gerhard Rvdner's Witiwe dahier, welche bis jetzt bei Gericht noch nicht angemeldet sind, müssen um so gewisser binnen 3 Wochen angezeigt werden, als sie sonst bei Verrhei- lung cer, schon nach den bisherigen Anmeldungen überschuldeten Nachlaßmasse unberücksichtigt bleiben. Gießen, den 4. Mai 1857. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. 929) Forderungen und Ansprüche aller Art an ras Vermögen des verstorbenen Schuhmachermeisters Gottfr. FelsingI sowie dessen Ehefrau Charlotte, geb. Bork, zu Gießen, über welches der förmliche Con- cursprvzeß erkannt worden ist, sind, bei Vermeidung des stillschweigend cintretcnden Ausschlusses von der Masse, im Termin j Montag den 29. Juni 1857, Vormittags 10 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte anzuzeigen. Bei den weiteren, in diesem Termin über vergleichsweise Beseitigung des Coucurses, Ernennung eines Gläubigerausschuffes, Bestellung eines Euratvrs re., gefaßt werdenden Beschlüssen werden alle nicht milwirkenden Gläubiger, sowie diejenigen, welche ihre Vertreter nicht mit der genügenden Vollmacht versehen, so betrachtet werden, als wären sie der Mehrheit beigetreten. Gießen, den 8. April 1857. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. Ad. v. Grolman, Startrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. 1075) Dienstag den 23. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause Die Hofraithe des Franz Wannig: Flur Nr. □Jtlfir. '/1167 11 Hofraithe an der Färbbach, an E. Pistvr, gibt 4 fr. abgelöste Grundrente, unter den alsvann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. Mai 1857. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. Zagdvm Pachtung zu Burchardsselden. 950) Samstag den 9. Mai d. I., Mittags 12 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei Die Jagd der Gemeinde Burkhardsfelden, unter den! bei der Versteigerung bekannt gemacht wer-! denden Bebingungen, aus 3 Jahre verpach- । tet werden. Burkhardsfelden, den 22. April 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden. S t u m p f. 1088) Zwei noch neue Wohnhäuser, Vas eine 30 Fuß lang und 22 Fuß weit, das andere 26 Fuß lang und 22 Fuß weit, sollen zu Michelbach auf den Staub, oder auch auf den Abbruch, in der Wohnung des dasigen Bürgermeisters, und zwar Montag Den 18. Mai und Dienstag Den 2. Juni, jedesmal Vormittags um 10 Uhr, öffentlich meistbietend verkauft werden. Jede weitere Auskunft erkheilt Johannes Damm zu Kernbach, Kreis Marburg. Holzverkauf aus der Haud. 1071) Aus dem Diftriet Nell der Oberförsterei Rabenau, % Stunden von Londorf entfernt, werden aus der diesjährigen Holzerndtc nachstehenbe Brennholzsortimente für die beigesetzten Preise gegen baare Zahlung aus Der Hand abgegeben: 60 Stecken Buchen-Scheidhvlz, ä Stecken 6 fl 40 fr., 500 Stecken Buchen-Prügelholz, a Stecken' 5 fl. 30 fr., 150 12000 Stecken Buchen-Stockholz, ü Stecken 4 fl., Wellen Buchen-ReiShvlz, ä 100 Wellen 5 fl. 30 fr. Kaufliebhaber werben einaeladen, sich längstens bis zum 13. d. Mts. bei Dem Unterzeichneten und in dessen Abwesenheit bei Der Rentei dahier anzumelden und ihre Erklärung über Quantum und Sortiment abzugeben, wo aueb die näheren Bedingungen eingesehen werden können. Das Holz ist von guter Beschaffenheit und kann vorher beliebig an Ort und Stelle besehen werden. Anmeldungen nach Ablauf des 13. d.Mts. können nicht mehr berücksichtigt werden. Londorf, am 3. Mai 1857. Hoppö, Oberförster. Versteigerung in dem MMMe ;u Gießen. Montag den XL Mai, Nachmittags um 2 Uhr, von durch Die Schelle weiter bekannt gemacht werdenden Tagen, sollen in dem hiesigen Pfandhause die bis Ende December em^chueßch.ch verfallenen — tn dem dazu bestimmten Termin weder eingelösten, noch erneuerten — Pfänder, wie solche in nachfol- gendem Verzelchmß enthalten ftnd,^ gegen gleichbaare Zahlung meistbietend versteigert werden. Zugleich wird noch bemerkt, raß zur Versteigerung kommenrer, Pfänder in dem Versteigerungstermin mir gegen sofortige baare Zahlung bis längstens Morgens 9 Uhr bewerkstelligt werden müssen. Umschreibungen verfallener Pfänder, sowie neue" Verpfändungen und Einlösungen nicht verfallener Pfänder, können un Den Versteigerungstaqen nickt vvrgenommen werden. 1 * * * ü a s * 7 * v 9 von Pfändern an die refp. Vigenthnmer ist zwar zulässig, es muß m solchen fallen n&rr der Pfandschein vvrgezeigt und der Wetrag sofort dezah.lt merden. Die zerren Bürgermeister werden ersucht, den Versteigerungstermin in ihren Gemeinden bekannt machen lassen zu wollen. Gießen, den 30. April 1857. Dio Pfandhausverwaltung: Bielsr. Dfeil. Verzeichnis ber am 11. Mai zur Versteigerung kommenden Pfänder: Nr. 16811 1 schwarzes Kleid, 3 Westen rc. 1 Nr 1 25805 1 Ueberzug, 1 Hemd Nr. 28174 1 Oberrock 17043 2 Betttücher 25806 1 Betttuch 28175 1 brauner Frack 17169 1 Paar goldene Ohrringe 25962 8 Tischtücher, 4 Kissenzüge rc. 28232 1 Ueberzug rc. 17322 3 Tischtücher, 3 Handtücher 25976 1 schwarzes Kleid 28325 1 blauer Oberrock 17591 1 Ueberzug rc. 26031 1 silberner Eßlöffel, 6 Theelöffel 28489 1 Kleid, 2 Hemden rc. 17614 12 teilen Leintuch rc. 26055 1 Frauenrock, 2 Hemden 28503 1 Oberrock 17615 1 silberne Taschenuhr 26080 1 Darmstädter fl. 50 Loos 28599 1 Tischtuch rc. 17617 20 Zahlen Garn 26085 1 silberne Taschenuhr 28615 1 Frauenrock 17672 1 Kleid 26097 1 Ueberzug, 2 Kissenzüge rc. 28622 1 Oberrock 176'93 1 Betttuch, 1 Hemd 26165 1 Betttuch, 1 Tischtuch 28688 2 Ueberzüge rc. 17729 1 Nähschraube, 1 goldene Broche rc. 26177 3 Hemden, 1 Betttuch Ueberzug, 1 Kiffenzüge rc. 28772 1 Taschenuhr 17730 1 Paar goldene Ohrringe 26208 1 28827 1 Oberrock 17757 2 Kleider rc. 26297 1 Frauenmantel 28844 1 Hose 17824 1 silberner Schlüsselhaken, 2 gol26419 1 Ueberzug, 2 Kissenzüge rc. 28848 1 Betttuch dene Ringe 26454 1 Oberrock 28915 1 Oberrock 17828 1 silberne Cylinderuhr 26455 1 Hose 28954 1 Tischtuch rc. 17836 1 schwarzes Kleid 26613 1 Paar goldene Ohrringe 28968 1 Frauenrock 17841 2 silberne Eßlöffel 26873 1 Oberrock, 1 Kämisol 28994 1 blauer Oberrock 17866 2 7 teilen Leintuch 27003 2 Hemden, 1 Terzerol 29064 1 Collier, 2 Ringe 17952 1 silberne Taschenuhr 27030 5 Ellen braunes Tuch 29076 1 blauer Tuchmantel 17983 1 Tischtuch, 6 Servietten rc. 27032 1 Oderrock 29143 1 Betttuch, 2 Handtücher 18015 15 teilen Leintuch 27077 1 goldener Ring 29153 2 Hemden rc. 18037 1 Rest Bettzeugs, 2 Handtücher 27110 1 Ueberzug rc. 29154 1 Betttuch, 1 Hose rc. 18171 1 Halstuch 27230 1 Frauenmantel 29156 3 Zinnteller, 1 Rest Leintuch rc. 18464 1 Doppelflinte 27234 1 blauer Oberrock 29157 1 Jacke, 2 Westen 18465 1 Büchse 27250 1 Rest graues Tuch rc. 29159 1 Kleid rc. 18545 1 Betttuch, 1 Kleid rc. 27252 1 Klerv 29161 1 Betttuch rc. 18741 1 Tischtuch ’c. 27376 1 Kleid 29162 2 Frauenröcke rc. 19366 16% Ellen Tischzeug, 1 Zinn- 27463 1 Kleid 29181 1 Kamisol, 2 Westen 19598 schüffel, 10 Teller 27484 1 Frauenmantel 29229 1 Oberrock 1 silberne Taschenuhr 27495 1 silberne Taschenuhr, 1 Kettchen 29254 1 Ueberzug, 1 Rest Leintuch 19806 1 Tischtuch rc. 27512 1 Frauenmantel 29267 1 Frauenrock 20070 1 Kleid, 1 Tischtuch rc. Paar goldene Ohrringe 27525 1 Oberrock 29330 1 Oberrock 20114 1 27545 1 silberne Cylinderuhr 29340 16 Ellen Leintuch 20338 1 silberne Taschenuhr 27606 1 silberne Taschenuhr 29364 1 Ueberzug, 2 Kissenzüge rc. 206’33 1 Hemd rc. 27618 1 Oberrock 29368 3 Hemden 20798 3 goldene Ringe 27659 1 Oberrock 29371 1 Ueberzug 20951 2 Tischtücher 27711 1 anatomisches Besteck 29422 1 schwarzes Tuchkleid 20954 1 Ueberzug rc. 27742 1 goldene Cylinderuhr 29428 1 Betttuch, 1 Tischtuch rc. 21303 3 Betttücher, 3 Tischtücher 27743 1 silberne Cylinderuhr 29436 1 Betttuch, 2 Tischtücher rc. 21977 18 Ellen Barchent 27781 1 Oberrock 29437 2 Kleider, 1 Halstuch 22054 1 Betttuch, 4 Tischtücher rc. 27790 2 Oberröcke 29449 1 goldener Ring 22367 1 seidenes Kleid, 1 Halstuch 27835 1 Biberburnus 29455 1 silberner Ring 22421 2 Ueberzüge, 1 Hose 27836 1 silberne Taschenuhr 29456 1 Meerschaumpfeife mit Silber22483 1 Reißzeug 27855 1 Oberrock. 1 Hose beschlag 22621 13 Zahlen leinenes Garn und 15 27861 1 silberne Cylinderuhr mit Westen29461 1 silberne Taschenuhr 22670 2 Strange wirken Garn kette 29462 11 Zinnteller goldene Nadeln 27901 1 Burnus 29501 2 silberne Eßlöffel, 36 Theelöffel, 22734 9 Zahlen Garn 27936 1 blauer Oberrock 1 goldene Taschenuhr, i Haar22952 1 schwarzer Frack 27937 1 Frauenrock kette , 3 Ringe 23762 1 silberne Taschenuhr 27951 1 silberne Taschenuhr 29516 1 Tischtuch rc. 23963 A ß A rt 1 silberne Taschenuhr 27971 1 Frack 29517 1 klivferner Kaffeekessel 23980 1 Kleid 27979 1 blauer Oberrock, 1 Mutzen 29524 1 Oberrock 25178 25391 1 1 Hose Hose 27990 27997 2 1 Oberröcke Oberrock 29531 29547 3 1 Frauenröcke rc. Oberrock 25444 30 Ellen Handtücherzeug 28023 1 Kleid rc. 29556 1 Hose rc. 25447 7 Hemden 28033 1 silberne Taschenuhr 29560 1 Halstuch rc. 25459 25489 Ar iaa 2 Reste Druckzeua, 1 Tuchklciv 28068 1 Frauenmantel, 4 Hemden 29561 1 Frauenrock, 1 Rest Leintuch 2 Ueberzüge, 1 Tafeltuch rc. 28110 1 Halstuch 29562 1 seidenes Kleid 25493 1 Hemd rc. 28158 1 Frauenmantel 29569 1 kupferner Kessel 25502 25509 - 25750 1 schwarze Hose 28168 1 seidener Frauenmantel 29575 1 schwarze Hose 30 Ellen Bettzeug 28170 1 Frauenrock, 1 Schürze 29586 1 silberne Taschemchr 1 Kaputze 28171 1 silberne Taschenuhr 29588 1 Äleiv rc. Nr. 29598 1 silberne Taschenuhr 29600 1 Oberrock 29601 1 Hose 29612 1 schwarzer Frauenrock 29637 1 Rest Leintuch 29651 45 Ellen Leintuch, 6 Hemden, 12Desertmesser, 3 goldene Ringe 29652 4 Ueberzüge, 8 Kissenzüge, 6 Betttücher, 3Tischtücher, 9 Servietten 29662 1 goldener Ring, 1 Paar Ohrringe 29663 1 kupferner Kessel 29664 24 Stück wirken Garn rc. 29687 31 Ellen wirken Tuch 29698 1 Hose 29706 3 Hemden rc. 29708 1 silberne Taschenuhr 29715 1 blaues Kamisol 29717 1 Paar goldene Ohrringe 29723 1 silberne Taschenuhr 29750 1 Oberrock 29752 1 Kamisol, 1 Pfeift und Silber 29757 3 Reste Bettzeug rc. 29765 1 Paar goldene Ohrringe 29777 2 Betttücher, 2 Tischtücher 29784 15 Zahlen leinenes Garn 29806 1 Hemd rc. 29814 1 Frauenrock, 1 Joppel 29820 1 Betttuch rc. 29824 1 blauer Oberrock 29847 1 grauer Oberrock 29859 1 seidenes Kleid 29879 1 Oberrock 29886 1 Frauenrock, 2 Hemden 29895 1 blauer Oberrock 29907 6 Ueberzüge, 7 Kiffenzüge 29908 14 Tischtücher 29939 1 Ueberzug rc. 29949 2 Reste Leintuch rc. 29958 1 Tischtuch, 6 Taschentücher 29976 1 Kleid 29988 1 silberner Eßlöffel, 1 goldener Ring 29992 1 Frauenrock, 1 Joppel 29997 1 Frack und Hosen 30006 1 Betttuch, 1 Handtuch 30007 1 Betttuch rc. 30028 1 Paar Ohrringe 30031 18 Ellen Barchent 30032 1 blauer Obcrrock 30051 1 Oberrock 30080 4 Hemden, 1 Kleid rc. 30090 1 Rest Leintuch 30098 1 Hose 30113 1 seidener Mantel, 1 Kleid 30124 2 Hemden 30135 1 Rest Druckzeug rc. 30136 1 blauer Oberrock 30145 3 silberne Theelöffel 30154 1 Hose, 1 Kamisol 30156 1 Hemd, 1 Rest Leintuch 30160 1 Oberrock 30164 1 blauer Oberrock 30168 1 Betttuch, 2 Hemden 30191 1 schwarze Hose 30228 6 Hemden 30238 1 Frauenrock, 1 Hose rc. Nr. 30242 13 Ellen wirken Tuch 30246 1 silberne Taschenuhr 30247 1 Betttuch rc. 30249 1 blaues Kamisol 30250 1 Frauenrock 30254 1 schwarzes Tuchkleid 30257 1 Frauenrock, 1 Hemd rc. 30265 1 brauner Frack 30277 1 Reißzeug 30278 1 Frack 30313 1 Taschenuhr 30319 2 Ueberzüge 30336 1 schwarzes Kleid 30348 1 Kamisol, 1 Tischtuch 30351 1 Betttuch, 1 Hemd rc. 30376 1 kupferner Kaffeckessel 30381 1 schwarzes seidenes Kleid 30413 1 Frauenmantel 30418 2 weiße Röcke 30423 1 Oberrock 30424 1 Darmstädter 25-fl.-Loos 30447 1 Frauenrock, 1 Joppel 30470 1 Oberrock 30476 1 Kleid 30484 2 Frauenröcke, 2 Joppel, 10berrock 30486 1 Halstuch 30498 1 schwarze Hose 30522 1 Burnus 30535 8 Ellen Druckzeug 30548 1 silberne Taschenuhr 30549 1 seidene Schürze 30602 1 Hose, 1 Weste, 1 Regenschirm 30669 1 Paar Stiefel 30709 1 goldenes Schloß 30721 1 Rest Leinwand 30730 1 blaues Kamisol 30735 1 Rest braunes Tuch 30761 1 Kleid, 1 Visite 30794 1 silberne Taschenuhr 30800 1 Betttuch rc. 30820 3 Kissenzüge, 1 Halstuch 30823 1 Rest Druckzeug rc. 30827 1 silberne Taschenuhr 30832 2 Hemden, 2 Kissenzüge rc. 30855 1 Oberrock 30860 1 Hose 30869 1 Paar Ohrringe 30919 4 Zinnteller 30945 3 Reste Bettzeug, 1 Rest Handtücherzeug 30956 1 goldene Broche 30957 1 Frack 30980 1 schwarzer Frauenrock 30993 1 silberne Taschenuhr 30998 1 Violine 31007 1 Rest karirtes Tuch 31010 3 Jacken rc. 31012 1 Oberrock 31035 1 Halstuch 31077 1 blauer Oberrock 31082 1 Frack 31102 2 Hemden, 2 Handtücher 31123 4 Ellen grünes Tuch 31132 2 Tischtücher, 2 Hemden 31163 1 Hose 31177 1 seidenes Kleid Nr. 31178 1 Hose 31208 2 goldene Ringe, 1 Granatkette 31211 1 silberne Taschenuhr 31230 1 Frauenmantel 31238 1 Halstuch, 1 Paar Ohrringe 31241 1 Oberrock 31257 1 Rest graues Tuch 31263 1 Rest Hosenzeug, 1 Rest Westenzeug • 31303 1 goldener Ring 31305 1 silberne Taschenuhr 31333 1 Kleid 31349 1 Kleid 31351 1 Frauenrock rc. 31363 1 silberne Taschenuhr 31371 1 Betttuch rc. 31379 1 Rest graues Tuch rc. 31388 1 brauner Frauenmantel 31402 1 Hose 31411 1 Ueberzug, 1 Tischtuch rc. 31430 2 Frauenröcke rc. 31436 1 Hose 31482 1 Paar Wasserstiefel 31488 1 Kamisol, 1 Hose 31498 1 seidenes Halstuch 31500 4% Ellen braunes Tuch 31503 1 Overrock 31533 2 Hemden " 31542 1 silberne Taschenuhr 31546 2 Ueberzüge 31559 6 silberne Theelöffel 31598 1 Betttuch, 6 Handtücher, 3 Kleider rc. 31604 2 Tischtücher, 6 Handtücher 31650 1 Ueberzug, 1 Taftltuch 31653 1 silberne Taschenuhr 31682 1 Halstuch 31687 1 silberne Taschenuhr 31700 1 Ueberzug, 1 Hemd 31734 1 Kamisol 31740 1 Hose 31747 1 blauer Oberrock 31768 1 grauer Frauenrock 31769 1 Hose 31770 1 Oberrock 31777 1 Kleid 31794 1 Kleid, 1 Hemd rc. 31853 1 Kleid 31859 1 Frack 31860 2 Reste Druckzeug 31881 1 Oberrock 31886 1 Mörser mit Stößer 31887 1 Ueberzug, 3 Hemden rc. 31903 1 schwarzer Frauenrock 31935 1 Frauenrock 31940 1 Rest Leinwand, 1 Paar Ohrringe 31982 1 goldene Taschenuhr 31988 1 silberne Taschenuhr 32010 2 silberne Taschenuhren 32030 1 Kleid 32035 1 Frauenrock 32066 1 Kattunkleid 32075 2 silberne Eßlöffel 32078 18 Ellen Bettzeug 32085 1 chirurgisches Besteck 32127 6 Tischtücher, 2 Betttücher rc. Nr. 32156 1 Kleid, 1 Weste 32157 2 Oberröcke, 1 Rest Buckskin 32158 6 silberne Theelöffel 32164 1 Frauenrock, 1 Kamisol 32176 1 Hose, 1 Weste 32211 1 Ucberzug 32237 1 Kleid 32239 1 Hemd, 1 Kleid 32240 1 Hose 32241 1 Kleid 32249 1 weiße Bettdecke, 1 Nadel 32387 1 Kleid, 1 Oberrock, 1 Bisite 32558 1 Kleid, 2 Halstücher 32702 1 Kissenzüge re. 32862 1 Tascltuch, 13 Servietten. Gießen, den 30. April 1857. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. F e i l g e b »t e n e s. io8i) Essence inagique de Morel, sicheres Mittel, alle Flecken aus jedem Stoffe zu entfernen, per Flavon 18 fr., Feiner biegsamer Gummi-Lack, dieser Lack trocknet in wenig Minuten, und eignet sich für alles Schuhwerk, um solches spiegelblank zu lackircn, per Flacon 12 fr., Aecht persisches Jnsecten-Pnlver, bewährt zur Vertilgung der Flöhe, Wanzen und Motten, per Loth 4 fr., Wiener Putzpulver, mit demselben kann man allen Metallen sofort den schönsten Glanz geben, per Paquet 7 und 4 fr., Orientalische Putzkugeln, zum Reinigen von Gold, Silber,, Diamanten, Spiegeln ic., per Stück 6 fr., Holländisches Scheuerpulver, das billigste und beste Präparat zum Scheuern, per Paguet 6 fr., bei Carl Frech. 1078) Kopflattig -Pflanzen, im Freien gewachsen, zum Aussetzcn, werden billig abgegeben im Köhl er'scheu Garten. 1077) Besonders guter Acpfelwein zu Maitranf, die Maas zu 20 fr., bei I. Bramm. Karl SchüHler, Hof-Schuhmacher in Darmstadt, Ludwigsstraße, empsiehlt sein großes Lager in Herren- und Knaben-Stiefeln und Stiefletten, ferner Damenzeugstiefel, wobei eine Parthie sehr schön gearbeitet, per Paar 2 fl. 42 fr., mit Absätzen 3 fl., sich befindet; Safian-, Pelüsch-, Zeug- und Leder-Pantoffel, Kinderstiefel zum Knöpfen und Schnüren. Zeugstiefel zum Aufzwicken, vom besten Lasting (selbst verfertigt), Gumnuzuge, Lasting, schwerste Waare, werden zum Einkaufspreis abgegeben. _ Die bekannte Gute der Waare, wie deren Preiswürdigfeit, halten dieselbe stets empfohlen. Bestiftungen werden auf's Schnellste besorgt. 1014) Kleesaamen, rothen und weißen, bei I. G. D. Bapst. 1076) Um öfteren Anfragen zu begegnen und Mißverständnissen vorzubeugen, diene hiermit zur Nachricht, daß das Malter Hafer, gemessen, zu 5 fl. 52 fr., desgl. 120 Pfund aber zu 6 fl., bei mir verkauft wird, und sollen genannte Preise für den Monat Mai von mir beibehalten werden. I. Bramm. 1069) Ucberflüssig gewordene Fenster und Fensterladen sind zu verlausen. Bei wem? sagt die Expev. d. Bltts. Neue Leinen-Sendungen 984) von Bielefelder, Böhmisch-Hans, Schlesischer und Braunschweiger Hausmacher-Sorte, worunter sich auch viele Sorten zu Kinder- und Coufirmauden- Hemdcn eignen, sowie alle Sorten Wattir-, Schechter-, Schock- und Packleinen, empfiehlt zu den billigsten Preisen L. Z a h r c i s, am Markt. 138) Holztheer, welcher sich zum Anstrich von Eisenwerk, Holzwcrk, Qeconomiegeräthschasten re. eignet, kann von der hiesigen GaS- fabrik bezogen werden. 1021) Konrad Lemmer's Kinder in Sichertshausen beabsichtigen ihr Wohnhaus, nebst Scheuer, 2 Ställen und 2 Gärten, aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere bei dem Vormund derselben, Konrad Le mm er, in Sichertshausen. 1079) In Lit. C. Nr. 1 % wird gutes Sauerkraut verkauft.________________ 1090) Das Bach' schc Haus in der Sonne ist unter sehr vortheilhaftcn Bedingungen zu verkaufen oder auch zu ver- miethen. Näheres bei Wilh. Reiber, Seltersweg. 139) Holzkohlen können von der hiesigen Gasfabrik, ä 42 fr. per Bütte, incl. Trager- lohn, in's Haus geliefert, bezogen werden. Bestellungen hierauf werden in der Fabrik, sowie auch von dem beauftragten Kohlenträger, entgegengenvmmen -rr f-*D Q li p cP bc — c •« r- 84 ä Vereins - Frachtbriefe nach dem neuesten Reglement der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen, smd zu tm Preisen: 1000 Stück zu 5 fl., 100 Stück zu 30 lt., 50 Stuck zu 18 Ir. M 25 Stück zu 12 fr., zu haben,in der , G. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1, und in der Schreibmaterialien-Handlung von ÄMguft Hosfmann. Vermiet Hungen. 1082) Eine Stube nebst Cabinet ist an eine einzelne Person zu vermieden bei Jacob Sack, in der Kaplansgasse. 1074) Das von Hrn. Lokomotivführer W a ck bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und am 1. August d. I. zu beziehen. Philipp Oppermann. 765) Das seither von Frau Oberlieutenant Frommann bewohnte Logis ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar. Buchdrucker Brühl's Wittwe. 1092) Der mittlere oder obere Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und am 1. August beziehbar. Carl Petri, Seltersweg. 1091) Eine Wohnung von mehreren Stuben, Küche, verschließbarem Keller rc, ist zu vermiethen bei _________ P h. Fi 1 lmann, Marktstraße. 1089) In den beiden Wohnhäusern des Post-Expedienten, Friedrich Hauß, in der Wetzsteinsgasse und Löwcngaffe gelegen, sind mehrere Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch können genannte Wohnhäuser im Ganzen in Miethe gegeben, oder, unter sehr vortheilhasten Bedingungen, aus freier Hand verkauft werden. Näheres ist bei Conrad Weidig auf Dem Selters- weg zu erfahren.______________________ 1070) In dem früher Neuling'schen Hause in der Mühlgasse ist eine Familienwohnung, bestehend in zwei Stuben, Küche, Keller, Stallung, Miststätte u. s. w., ist zu vermiethen und am 1. Juni d. I. zu beziehen. Th. Betzberger, ________________________Corsettenmacher. 1087) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei I. Marx, ______________________in der Marktstraße. 947) In meinem Hause vor dem Wall- thor ist ein Logis für eine kleine Familie, oder auch für einen einzelnen Herrn oder eine einzelne Dame, zu vermiethen. Es kann dasselbe sogleich bezogen werden. Georg Noll. 1085) Mein in der Wallthorftraße gelegenes Wohnhaus, bcstehenv aus 3 heiz- baren Stuben, 3 großen Kammern, Küche, Keller, Boden und Holzplatz, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch kann ein Stall nebst Miststätte dabei abgegeben werden. Joseph Möhl's Wittwe. 1008) Ein Logis von zwei Stuben mit Cabincts, Kammer, Küche rc. im 1. Stock und ein desgl. von vier Stuben, zwei Kammern, Küche, Keller rc. im 3. Stock, ist zu vermiethen bei G.g. Reiber. 1010) Im Gasthaus zum Hirsch ist das von Herrn Oberwachtmeister Kaltwasser bewohnte Logis anverweit zu vermiethen und in 3 Monaten, auf Verlangen auch früher, zu beziehen. Vermischte Anzeigen. 1068) Handschuh - Waschmaschine, erfunden von I. Raborte in Paris, mit welcher ich im Stanve bin, Handschuhe jeder Art in 5 Minuten zu waschen und wieder wie neu herzustellen. Gefälligen Aufträgen sieht entgegen : T r e p p i n g e r, wohnhaft Scltcrsweg Lit. C. Nr. 36. 1095) Ein Stück Land wird zu pachten oder auch zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1094) Ein gesitteter Junge, welcher Die Schreinerprofession zu erlernen wünscht, kann dahier in die Lehre treten. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. Wohnungs-Veränderung. 1005) Ich wobnc jetzt in meinem von Hrn. Weinbändler Asmus erkauften Hause auf dem Seltersweg, neben dem Prinzen Carl. Gießen, den 29. April 1857. Karl Dvrnseiff, _____________________Hofgcr.-Advocat. 1080) Bei Heinr. Hellmolv in der Löwengaffe finden tüchtige Schreinergescllen dauernde Beschäftigung. 1083) Für einen gut erzogenen Jungen ist eine Lehrlingsstelle offen. H. Hockst älter, Tapezier. Die Nummern 1, II, 14, 17, 18, 27 u. 33 des Anzeigeblattes für die Stadt uni den Kreis Gießen werden zu kaufen gesucht. _______________Dic Expedition. 1084) Donnerstag Den 7. Mai, Abends 8 Uhr, spielt die Musik - Capelle des Herrn Schiexholz im Darmstadter Haus. Gegenseitige Hagelschäden - Nerstcherungs - Gesellschaft für das Gwßherzogthum Hessen. Landesherrlich bestätigt unternr 17. Mai 1834. 882) Indem ich auf die seitherigen äußerst günstigen Resultate obiger Gesellschaft, welche aus den, den seither Betheiligten zugestellten Rechenschaftsberichten genügend hervorgehen, aufmerksam mache, lade ich zu fernerer Teilnahme ein und bin zur Abgabe von Statuten und Antragsformularicn, sowie jeder etwa gewünscht werdenden Auskunft, mit Vergnügen bereit. Gießen, im April 1857. A. (§e Appel. Lebens - Vcrsicherungs - Gesellschaft zu Leipzig. 1043) Nach dem soeben erschienenen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr 1856 sind die Resultate höchst erfreulich und entsprechen den beiden Hauptsordernissen, welche an eine Lebens-VersicherungS-Anstalt zu machen sinv: vollständige Beruhigung wegen pünktlicher Auszahlung der Capitalien durch den sehr beträchtlichen Reservefonds und Ermäßigung der Prämien vermöge der erhöhten Dividenden. Der Bestand der Versicherungen war am Jahresschluß auf 4749 Personen mit 5,406,000 Thlr. Kapitalfonds auf 1,539,748 „ gestiegen. Für 135 Todesfälle wurden verausgabt 169,000 „ Der reine Ueberschuß betrug 161,592 „ und kann deshalb eine Dividende von 21 pCt. gewährt werden. Gestützt auf diese günstigen Verhältnisse, wiederholt der Unterzeichnete an alle Diejenigen, welche zwar für das Wohl der Ihrigen besorgt sind, über die Mittel, diesen Zweck zu erreichen, aber noch nicht nachgedacht haben, die Aufforderung, obengenannter Gesellschaft beizutreten, um für den Fall des Todes (erfolgt derselbe wann er wolle), ein selbstgewähltes Capital hinterlassen zu können. Möge der Gedanke, daß die Geldmittel zu diesem edlen Zwecke fehlen, Keinen davon abhalten! Mit wenigen täglichen Ersparnissen kann die Beruhigung erkauft werden, nach Kräften für das Schicksal der Hinterbliebenen gesorgt zu haben. Unentgeldlich werden Auskünfte ertheilt und Aufträge angenommen von Gießen, den 1. Mai 1857. C C Rühl, Haupt-Agent. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. 36 des Anzeigeblattes. Vermischte Anzeigen. Motto: HLtt'st Du geschwiegen still. Dein — gehalten fein. — io*) „Nur nicht roh!" ruft Herr Fr. Berg in Nr. 35 ves hiesigen Anzeigeblattes dem Einsender des Artikels „Hört! Hört!!" zu, ohne zu begrün« den inwiefern derselbe eine Rohheit begangen. Wir sind unendlich gerührt durch diesen Zuruf, bedauern sehr, seither in solcher Begriffsverwechslung gelebt zu haben und ersuchen veßhalb Herrn Berg freundlichst, uns einmal seine Begriffsausicht von „roh" und „sein" mitzutheilen, da wir bis fetzt nach aerade Vie umgekehrte Meinung von beiden Artikeln haben. $ Was nun die Beurtheilung der von Herrn Berg in seinem Artikel entwickelten Logik betrifft, worin er im Eingänge em Hinaufsü>rauben der Preise gewissermaßen zugibt, und dieses am Schlüsse, um ehrlich zu bleiben, auf eine recht schone Weise zu rechtfertigen sucht, überläßt man rem Urtbeil ves Gesammt«Publikums, insbesondere aber den Kunden des Hrn. Berg, denen er, aus so »arte Weise, Vas lange Borgen unv selbst Betrügereien vorhält. , n 0 „ Sind) scheint Hr B crg nicht, wie er am Schlüsse seines Artikels erwähnt, mit dem Motto: „Schuster bleib bei deinem Leist, einzustimmen, Venn sonst tourte er gewiß sein „Merkt's! Merkt's!" nicht verfaßt, geschweige venu veröffentlicht haben. ’ Weiter auf den Artikel des Hrn. Berg, vcr nichts weniger, als eine Erwiederung des Artikels „Hort. Hort., enthalt, einzugehen, finden wir, offen gestanden, nicht der Mühe werth. ___ 2 fl. — fr. 12 kr. 1 fl. 20 „ 1 „ 32 10931 Um Frrthümern vorzubeugen, diene hiermit zur Nachricht, daß ick meine Stiefel noch nie höher als mit einem Gulden, ebenso vie Damenstiefel unv Schuhe mit einem halben Gulden Aufschlag per Paar verkaufte. Es findet sich wohl irgend em beliebiger guter Rechner, der einem verehrlichen Publikum vorrechnet, wie viel Procente es macht; ich habe versprochen, bet meinem Leisten zu bleiben, und könnte mich dabei wieder vergallopiren, wodurch nur neues Aergermß entstünde. Gießen, den 5. Mai 1857. r!er. -v erg. 1086) V l V II l TL II Aus ven in Nr 34 des Anzeigeblattes erschienenen anonymen Artikel Nr. 1001, unter der Aufschrift: «Hort! Hört!!" und auf den in Nr. 35 d. Bltts. erschienenen anonymen Artikel Nr. 1044, unter der Aufschrift: „Nochmals die Schuhmachennnung!" erwiednn wir Fo g was jene Ausführungen enthalten," ist als ungegründet dargestellt. Jeder unbefangene Leser jener Artikel wird die Sache in gleichem Sinne beurteilen. Man hält daher eine förmliche Beantwortung desselben für überflüssig unü will nur einige Sßt'Tfcr^bun^cn in bvm wnfyrcn ^id)tc bQrftcUcu. ~x Es ist in dem ersten Artikel Nr. 1001 gesagt, daß bei der Berechnung der diesjährigen Preiserhöhung für Schuhmacher- waaren ein Rechnungsfehler unterlaufen sei, intern eine 20procentigc Erhöhung auf je einen Gulven nur 12 fr. und nicht 24 fr. betraqe Vies haben'die Schuhmacher bei ihrer Berechnung ganz gut gewußt, obgleich sie, wie feuer Artikel besagt, selten m den Fall kommen, Zinsberechnungen anstellen zu müssen, so trösten sie sich mit Vem Verfasser jenes Artikels, der wahrscheinlich, wie die Schuhmacher von ihrem, durch die Hänve Arbeit erspartem Gelve keine Zinsberechnungen anzustellen brauchen. Bei der vorjährigen Preiserhöhung in Nr. 30 des Anzeigeblattes von 1856 wurde der Preis für em Paar Stiefel auf 6 fl. sestaestellt und nach einem abermaligen 20proeentigen Aufschlag in Nr. 7r> des Anzeigeblattes von 1856 haben sich die Preise für dieselben schon damals, ohne ven viesjährigen Aufschlag, auf 7 fl. 12 fr. gestellt, hierin liegt eine unwürdige Beschuldigung. Der Verfasser des in Nr. 35 des Anzeigeblattes erschienenen zweiten Artikels Nr. 1044 stellt unter Andern, ganz richtig tue Berecknuna auf, daß nach de» alten Lederpreisen an ein Paar Herrenstiefeln für 3 fl. 30 fr. Leder sei, somit der Arbeitslohn sich auf 2 fl berechne. Der Verfasser jenes Artikels wird wohl wissen, daß zwischen Arbeitslohn unv Gewinnst ein wesentlicher Unterschied ist. Von diesen . . • • sind außer vem Leder für weitere Zuthaten Mindestens . der Arbeitslohn für den Gesellen mit zusammen ° fl 28 fr SoR^be^S Gesellen,' an denselben Stiefeln einen ganz'en Tag zu arbeiten, die Miethe für die Wohnung, Steuer! ü s w u s w. zu bestreiten hat. Fertigt ein Meister ein Paar Stiefel selbst an, so beträgt st'" täglicher Verdienst \ ? ^ran ru arbeiten hat) 36 fr., welcher Arbeitslohn nicht seinen Sack, sondern leider sein Buch anfullt. Kann ein Handwerksmann voi! einem solchen Verdienste durch seiner Hände Arbeit seine und seiner Familie Existenz fristen und noib fn viel erübrinen, damit ihm ein Sparpfennig für seine alten Tage übrig bleibe? — Wir sagen nein. — Unb nimmt man an, baß die Leberpreise seit kurzer Zeit einen hoppelten Preis erreicht haben, jo fließen gewiß nicht nach obiger Angabe und den jetzigen Preisen einige und zwanzig Proeent, wie jener Artikel sagt, in unfern Sack und deßwegen können wir IcifccT nicht öon bcn cic|tctltcn greifen abgehen. . c. Indem wir diese Darlegung hiermit veröffentlichen, dürfen wir des Urtheils Ms Unbefangenen gewarüg fern, «m 4. Mai 18-7. DI, Schub«-ch--,»-ft. 1072) D i e Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt zu Darmstadt übernimmt unter Garantie eines dermalen über 706,500 fl. betragenden Vermögens: 1) die Versicherung steigender Mente» gegen beliebige Kapitakcinkagen. Ende 1856 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6576 mit 11,010 Einlagen und ca. 706,585 fl. Vermögen. Die seit dem 1. Januar v. I. in der Bildung begriffene 9. Jahresgesellschaft ist nunmehr vollzählig und wird mit Ende d. I. geschlossen. 2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge; seit 1. Juli 1855 wurden 901 Lebensversicherungen mit einem Kapital von 550,580 fl. abgeschlossen. Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: re. re. 1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. 3) Leibreutruversicherungeu, womit auch Wittwenrenten erworben werden können. 4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahmk mit 3'/, pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1856 betrug tote Summe der hinterlegten Gelder 744,187 fl. Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordming Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) aN- mählig abzutragen. Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt, im April 1857. Die Direktion *) In Gießen: An Herrn Buchbinder A. L. Balser. In Lich: An Herrn Hypotheken-Commissär C. Volp. Fremden-Negister vom 30. April bis 3. Mai 1857. In den Ga st Häusern. Im Prinz Carl : Hr. Erle, Techn. v. Elberfeld; Hr. Ochs, Privatm. von Homburg; Hr. Steinmetz, Fabrikant von Wiesbaden; Hr. SaycS, Stilb, v. Bonn; Hr. Kopp, Bürgermstr. v. Offenheim; Hr. Herzog m. Fam., Privatm. v. Homburg; Hr. v. Garnberg m. Bedien., GntSdes. v. Brüssel; Hrn. Chem. Lautert u, Schröder v. Mainz; Hrn. Buchbr. Kaufmann ii, Bölkel v. Berleburg; Hrn. Kauff. Sang v. Offenbach, Malschen- dorf v. Stuttgart, Lion v. Frohnhausen, Schmitt v. Siegen, Ellcnberger v. Freiburg, Heinemann v. Leipzig, Giebler v. Frankfurt u. Schwarz v. Darmstadt; Graf v. Hartwig v. Berlin; Fräul. Sauerwald v. Oberkirchen; Fr. v. Katzuer in. Bedien, v. Wallhausen. Im Einhorn: Hr. Grube, Consui, Hr. v. Neufoil, Reut. u. Hr. Wagner, Musik. v. Frankfurt; Hrn. Partie. Mehrmann u. Lilbert v. Basel; Hrn. Kauff. Kram v. Bayreuth, Frederking v. Aachen, Zimmermann v. Münden, Hvchstätter v. Weimar, Bömminger v. Coblenz, Sahlmann v. Worms, Wetting v. Dillenburg, Hermann v. Bonn, Schreiber v. Paderborn, Bogel v. Mainz, Hellwig v. Gotha, Mißner v. Lübeck, Otto v. Breslau, Hausmann v. Stettin, Stumpf v. Berlin, Strauß v. Hachenburg, Henze! mann v. Coburg, Wagner v. Cöln, Steiner v. Bern, Maurer v. Hamburg, Lebolt v. Magdeburg, Köster v. Hagen, Meckert v. Zweibrücken, Ritter v. Dresden u. Oppertmann v. Leipzig. Im Rappen: Hr, Lange, Dort. v. Eisenach; Hrn. Partie. Güstrin v. Brüssel, Löffler v. Amsterdam, Prieme v. Constanz u. Nebeldau v. Erlangen ; Fräul Burckhards v. Londorf; Hr. Eh, Bergbeamter v. Biedenkopf; Hr. Rau, Steuer-Commiff. v. Darmstadt; Hrn. Partie. Werner v. Worms, Auerbach v. Mannheim u. Distling v. Riltersbach; Hr. Schönhals, Bergm. v. Dillenburg; Hr. v. Schenck, Gutsbes. v. Hermannstein; Hr. Klein, Hüttenbes. v. d. Carlshütte; Hr. Moldenhauer, Reut. v. Wiesbaden ; Hrn. Kauft. Haas v. Dillenburg, Schneider v. Limburg, Rothschild v. Angenrod, Jonas v. Dillenburg, Friederichs v. Berlin, Adler v. Cöli, Dieterich v. Hamburg, Ullmann v. Lahr, Schleicher v. Amsterdam, Birk u. Müller v. Rheydt, Schmitt u. Kaufmann v. Frankfurt. Im deulfchcn Hof : Hr. Merks, Verwalt, v. Altenburg; Hr. Sar- städt, Bäck. v. Braunfels; Hr. Fischer, Fuhrm. v. Lich; Hr. Will, Handelsmann v. Freienseen; Hrn, Holzschneider Muhlbauer m. Fr. u. Wachter v. München. I n den Privathäusern. Bei Hrn. Schuhm. Hörster: Fräul. Kelzer v. Königsberg. — Bei Hrn. Ph. Hellwig: Fr. Hellwig v. Lich. — Bei Hrn. Stud. Scharmann: Hr. Scharmann, Kaufni. v. Oberau. — Bei Hrn F. Peppler: Hr. Ritter m. Tochter, Reut. v. Berlin. — Bei Hrn. Cantor Schwabe: Hr. Linden- born, Pfarr. u. Bolperishausen u. Fräul. Gunther v. Butzbach. — Bei Hrn. Schneiderinstr. Fischer: Hr. Happel, Privatm. v. Gladenbach. — Bei Fr. Bürgermstr. Schneider: Hr. Stein, Laudr. v. Gernsheim. — Bei Hrn. Landr. Fröhling: Fr. Pfarr. Cellarius v. Langsdorf. — Bei Hrn. Kammerherr v. Stein: Fräul. Laug v. Karlsruhe. — Bei Hrn. Holberg: Hr Hirschhorn in. Fam., Kaufm. v. Friedberg. — Bei Hrn. P. Bücking: Fräul. Scheidt v. Derheim. — Bei Hrn. H. Ferber: Fräul. Platt ». Michelstadt. Wärmegrade des Lahnwassers. Samstag ven 2. Mai 6% Grab R. Sonntag „ 3. „ 7% „ „ Montag „ 4. „ 8% „ „ Dienstag „ 5. „ 8% „ „ L. C. Rübsamen, Schwimmlehrer. Frucht- und Ätehlpreise von nachbenannteu Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. W a i c 11. K o 11. Ger st e. H a f e r. K a r t o f f e l n. Ort und Datum. Aufgefahren Verkauft Mittelpreis vom Malter. Auf- . gefahren Verkauft Mittelpreis vom Malter. Aufgefahren Verkauft Mittelpreis vom Malter. Aulgefahren Verkauft Mittelpreis vom Malter. Äuf- ge- fahren Verkauft. Mittelpreis vom Malter. Mltr. Mltr. Pf. ft. fr. Mltr. Mltr. Pf. ft. fr. Mltr. Mltr. Pf. ft. fr. Mltr. Mltr. Pf. fl. fr- Mltr. Mltr. Pf. ff. fr. Gießen, l. Mai 30 J, 27 200 14 3 191 18 180 Li 10 71 45 160 8 54 21- 21J 120 6 — 113* 109 200 4 4 Butzbach, — — — 200 — — — 180 — — — — 160 — — 120 — — — — 200 — — Grünberg, 2. 96- 965 200 13 41 46 46 180 10 6 68 i 68> 160 9 22 64} 64} 120 6 23 147 } 147« 200 4 5 Friedberg, .— — — 200 — — — — 180 — — — — 160 — — 120 — — — 200 — —- Mainz, 1. — 795 200 14 22 — 142 180 10 3 — 104 160 8 36 — 141 120 5 38 — 200 3 14