AnMÄlll * für die Sta-t un- -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 ft., für Auswärtige, incl. Pvstauffchlaqs 1 ff. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsqebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raun, 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. M 26. Samstag den 29. März 1856. Amtlicher Theil. 3« Ar. K. G. 2660. Gießen am 26. Mär) 1856. Betreffend: Die Musterung des Jahres 1856. Das G r o ß h e r z o g l i ch e Kreisamt Gießen an die Großherstigtichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Musterung und Loosziehung für 1856, sowie die Prüfung der Einsteher, wird im Kreise Gießen den 13., 14., 15., 16., 17. und 19. Mai in loco Gießen vorgenommen, und es sollen gemustert werden : 1) Dienstaq de» 13. Mtai die Militärpflichtigen ans den Albach, Mai der 3) Donnerstag den 15. Mai Großenbuseck, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lumda, Großenlindcn, Grüningen, Hattenrod, Altenbuscck, Annerod, Bersrod, Hausen, Hcrmannstein, Heuchelheim, 2) Mittwoch den izi. Ettingshausen, Fellingshausen, mit dem dazu gehörigen Theil Bieber, Beuern, Burkhardsfelden, Crumbach, die Militärpflichtigen aus den Frankenbach, -Garbenteich, Gießen. die Militärpflichtigen aus den Gemeinden : Daubringen Dorfgill, Eberstadt. Gemeinden : Gemeinden : Holzheim, Kleinlinben, Königsberg. Langgöns, Leihgestern, Lich, 4) Freitag den 16 Mai die Lollar, Mainzlar, Münster, 5) Samstag den Rodheim, mit dem dazu gehörigen Theil der Bieber, Rödgen, Ruttershausen, 17. Mai die Staufenberg, Steinbach, Trohe, Waldgirmes, Militärpflichtigen aus Naunheim, Niederbessingen, Oberbesstngen, Militärpflichtigen aus den Gemeinden : Oberhörgern, Oppenrod, Reiskirchen. den Gemeinden : Watzenborn und Steinberg, Wieseck. Die Looszichung der Militärpflichtigen findet Montag den 19. Mai Statt. Vorstehendes wollen Sie in ihren Gemeinden öffentlich ' bekannt machen lassen und mit den Militärpflichtigen, von welchen Jeder, der zu Hause sich befindet, einzeln zu laden ist, auf den bezeichneten Musterungs- und Loosungstag Morgens halb acht llbr pünktlich in dem Mustcrungslocal sich einfinden. Die auswärts befindlichen Conscriptionspflichtigen haben Sie, wenn der Aufenthaltsort derselben bekannt ist und nicht vertreten werden, sofern diese keine Eltern oder Verwandten haben, die sie von der Zeit der diesjährigen Musterung in Kenntniß setzen können, entweder direct zu dieser vorzuladen, oder durch Vermittelung der einschlägigen Behörden laden zu lassen, und daß dieses geschehen sei, der Rekrutirungs - Commission Vorlage zu machen. Hierzu bemerken wir Ihnen : 1) Die Entscheidung über Depvtansprüche wird an jedem Musterungstage, gleich nach beendigter Musterung, vorgenommen und es müssen daher die Militärpflichtigen, für welche das Depot angesprochen worden ist, mit den betreffenden Großherzoalichen Bürgermeistern zur Hand sein. 0 8 ü ; 2) Wird an jedem Tage, nach beendigter Musterung, das Erkenntniß der Aerzte über die von den Militärpflichtigen angegebenen Fehler, diesen Militärpflichtigen bekannt gemacht, wobei ebenfalls die Gegenwart der betreffenden Bürgermeister uoth- wendig ist, damit sie die nothigen Einträge in ihre Listen zu machen im Stande sind. 3) Haben diejenigen Militärpflichtigen, die an sinnlich oder sofort nicht wahrnehmbaren Fehlern oder Gebrechen, wie namentlich Schwerhörigkeit, Kurzsichtigkeit, fallender Sucht, Geistesschwäche, Taubheit re. leiden, die deshalb von ihnen beizubringenden, soweit als thunlich mit dem Dienstsiegel der betreffenden Beamten zu versehenden stempelfreien Zeugnisse der Kreis- oder practischen Aerzte, welche sie behandelt haben, der Geistlichen, Lehrer, Gcmeindcräthe rr., deren Unterschriften öffentlich beglaubigt sein müssen, schon bei ihrem ersten Erscheinen vor der Rekrutirungs - Commission, dieser vorzulegen. Die Zeugnisse von Privaten, namentlich diejenigen der Dienst - und Lehrherren, Meister, Nachbarn u. bergt, mehr, können nur dann angenommen und beachtet werden, "wenn sie von diesen Personen bei Gericht zu Protocoll gegeben und beeidigt sind. Auch muß die Unbescholtenheit und Glaubwürdigkeit der Zeugen gehörig bescheinigt sein, sowie aus den Zeugnissen der Gemeinde- räthe hervorgehen muß, aus wie vielen Mitgliedern der Gemeinrerath, zu denen auch die Bürgermeister gehören, bestehe. Das Letztere haben sie zu befolgen und weiter bekannt machen zu lassen, daß die oben genannten Gebrechen nur dann Berücksichtigung finden können, wenn die vorgeschriebenen Zeugnisse erbracht werden. Wenn daher Militärpflichtige an einem oder dem andern der obigen Gebrechen leiden, so wollen Sie dafür Sorge tragen, daß die dcsfalls erforderlichen Zeugnisse erwirkt und der Rekrutirungs-Commission vorgelegt werden. 4) Sollte sich ein Militärpflichtiger in gerichtlicher Hast befinden und nicht gefänglich vorgeführt werden können, so ist von dem betreffenden Gerichte eine Bescheinigung hierüber einzuziehen und der Rekrutirungs - Commission vvrzulegen. 5) Wenn ein Militärpflichtiger durch Krankheit verhindert ist, so haben Sic eine desfallsige Bescheinigung des Kreis- oder practischen Arztes einzuholen und der Rekrutirungs-Commission zu übergeben. 6) Befindet sich in einer Gemeinde ein notorisch blödsinniger oder taubstummer Militärpflichtiger, der zur Musterung 1856 gehört, so werden Sie dafür sorgen, daß derselbe jedenfalls anwesend ist und, wenn es nöthig werden sollte, mittelst Fuhre an den Musterungsort gebracht wird, und außerdem haben Sie für solche Militärpflichtige von dem gcsammten SrtSvvrstand ein Zeugniß, welches das angegebene Uebel beurkundet, auSstellcn zu lassen und dieses an die Rekrutirungs-Commission abzugeben. 73 Die Bertretungs- Urkunden sämmtlicher in der Staats-Assccuranz-Anstalt versicherten Militärpflichtigen müssen der Rckruti- J rungs-Commission vorgezeigt werden, weshalb die Vertretungs-Urkunden derjenigen, welche nicht selbst erscheinen wollen, an Sie abgegeben und von Ihnen der Rekrutirungs-Commission vorgelegt werden können. Tiie Prüfung der Excapitulanten- Einstchcr wird jedesmal an dem Tage, an welchem die Conscriptionspflichtigen ihres Orts J gemustert werden, vor dem Anfang der Musterung vorgenvmmcn werden. Hiernach sind dieselben genau zu instruiren, damit sie nicht auf unrichtige Tage hierher kommen und abgcwiescn werden müssen. Dieselben müssen ihre Anmcldungsscheinc vor- zeigcn, ohne welche ihre Untersuchung nicht stättfindcn kann. Endlich haben : 95 sämmtliche Conscriptionspflichtige, sofern sie nicht schon durch das Gesetz von dem persönlichen Ericheinen bei der Musterung entbunden sind, oder von der Rekrutirungs-Commission im Laufe der Musterung definitiv entlassen oder bis zur nächsten Musterung verwiesen werden, mit den Großhcrzoglichen Bürgermeistern, oder in deren Verhinderung, mit den betreffenden Beigeordneten, wie schon oben bemerkt wurde, Von 19. Mai, Morgens präciö halb acht Uhr, zum Loosen sich einzustellen. Heber den Empfang dieses Ausschreibens, sowie darüber, daß Sie die darin gegebenen Aufträge alle gehörig in Ihren Ge- meindcn haben bekannt machen lassen, sehen wir Ihren berichtlichen Anzeigen binnen acht Tagen entgegen. In Verhinderung des Kreisraths : Pietschs Regierungs-Assessor. B e k a ii u t m a ch u n g. Betreffend: Bitte des Hüttenbesitzers Justus Kilian zu Lollar, um Eoncessionirung zur Anlage eines Wehres in der Lahn zum Betrieb seines Hüttenwerks bei Lollar. Die unterzeichnete Behörde bringt in Gemäßheit des Art. 4 des Gesetzes vom 20. Februar 1853, betreffend: die Errichtung und Beaufsichtigung der Waffertriebwerkc an Bächen, hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß die das obige Gesuch betreffenden Actenstücke und dazu gehörigen Plane, sechs Wochen lang, vom 31. l. Mts. an, auf dem Büreau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Lollar offen liegen werden. Diejenigen, welche etwa gegen das beabsichtigte Triebwerk Einwendungen erheben zu können glauben, werden aufgefordcit, solche nach Ablauf der sechs Wochen an dem zur Verhandlung festgesetzten Termin den 17. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Lollar um so gewisser vorzubriugen, als auf später vorgebracht werdende Einwendungen keine Rücksicht wird genommen werden. Gießen den 20. März 1856. Großherzogliches Kreisamt Gießen. B K ü ch l e r. Bekanntmachung. Zn Folge eines von dem Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhcssen in seiner zu Gießen am 7. d. M. statt- gefundeneu Sitzung gefaßten Beschlusses wird hiermit bekannt gemacht, daß achter russischer Leinsamen (Frühleni) bei dem Kaufmann I. H. G. Römhelvt in Marburg, eingezogener Erkundigung nach, in guter Qualität stets bezogen werden kann. Laubach am 20. März 1856. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhcssen : Otto, Gras zu Solms-Laubach. Gießen i am 23. Mär) 1856. Betreffend: Den Geschäftsstyl. Das Groß herzogliche Landgericht Gießen ' an die Großherzoglichen Krtsgerichte des Bezirks. Sie haben in Ihren Berichten und Ausschreiben, wenn Sie von sich selbst reden, sich der Bezeichnung wir, statt ich zu bedienen. P l v ch. Ankunft zu Gladenbach : vdt. Unkelein. Vom 1. k. M. an wird zwischen Dillenburg und Gladenbach eine zur Beförderung von Personen, Briefen und Packereien bestimmte Fahrpost-Verbindung mit folgendem Gange unterhalten : Abgang ans Gladenbach : täglich 12'/, Uhr Mittags, resp. nach Ankunft der Post von Fronhausen re. Gencraldirection der Großherzoglich Hessischen Posten. Freiherr von Dörnberg. Abgang aus Dillenburg : täglich 4'/, Uhr Morgens. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen Besondere Bekanntmachungen. täglich 8 Uhr 10 Min. Morgens, zum Anschluß an die Post nach Fronhauscn re. Ankunft zu Dillenburg : täglich 4V4 Uhr Nachmittags. In Gladenbach steht diese Post im Zusammenhänge mit der Pcrsonenpost nach und von Fronhausen, welche den Anschluß der Züge No. 111, V und VI ter Main-Weser-Bahn vermittelt, außerdem auch noch mit der Post nach und von Biedenkopf rc. Das Personengeld beträgt bei 30 Pfv. Freigepäck : ... . ) 1 fl. 24 fr. für einen Platz im Innern, zwischen Dillenburg und Gladenbach > t „ 10 „ „ „ Bocksitz, nach und von den Unterwegsortcn im Verhältniß. ' Für eie Strecke zwischen Dillenburg und Fronhausen beträgt die Personengcldtaxe 1 fl. 48 fr. oder 1 Rthlr. 1 Sgr. Franffurt a. M. den 27. März 1856. Das Glichen der hölzernen Maaße betreffend. 652) Man bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in Folge Ablebens des Eichmeisters Heinrich Hellmold dahier das Eichen der hölzernen Maaße dem Eichmeister Th. Heerz dahier für das Eichamt Gießen übertragen worden ist. Gießen am 22. März 1856. Großherzogltches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Edictalladung. 446) Forderungen an den Heinrich Schäfer I. von Watzenborn, über dessen Vermögen Concurs erfannt worden ist, sind bei Vermeidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse in dem auf Mittwoch den 30. April d. I., Vormittags 10 Uhr, anberaumten Liquidationstermin bei dem unterzeichneten Gericht anzuzeigen. Gießen am 27. Februar 1856. Großhcrzogliches Landgericht Gießen. P l o ch. Versteigerungen. 627) Dienstag den 8. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithc des Heinrich Schneider, Schneider, nochmals, unter den alsdann befannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als : Flur Nr. OKiflr. */599 34 Hofraithe auf dem Neuenweg, neben Fr. Lehrmund, y6oo 49 Grabgarten Vas., 1. Kl. Gießen den 20. März 1856. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 503) Montag den 31. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das dem Schuhmacher Philipp Pfaff gehörige Wohnhaus mit Zubehör, 17 Klftr. Hofraithe in der Kaplansgaffe, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 7. März 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 688) Dienstag den 8. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhaus eine silberne Taschenuhr und ein Etuis mit silbernen Münzen, 6 Stück, die königlich französische Familie vom Jahr 1793 vorstellend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 26. März 1856. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 504) Montag den 31. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhause die dem Friedrich Möhl II. gehörenden Immobilien, als : Flur Nr. lUKlstr. ‘/iss 7 Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen in der Löwengasse, neben H. Hellmold, 3%6i 148 Acker am Nahrungsberg, öffentlich versteigert werden. Gießen den 7. März 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 505) Montag 'den 31. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhause die dem Wilhelm Burkhardt gehörenden Immobilien, nämlich : Flur Nr. oKlftr. ‘7iob 76 Garten zwischen der Lahn und dem Wetzlarer Pfav, aV8S 279 Wiese im Hcegstrauch, bei der Redenhaus'schen Wiese, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 7. März 1856. Großherzogltches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Eichen-Lvhiinden-Versteigernng in der Obersorsterei Gladenbach. 536) Montag den 31. März, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gastbause zum Blankenstein dahier 280 Ctnr. jüngere Eichen-Lohrinde aus dem Domanialwaid - Districte Lchcl- terSau versteigert. Steiglustigc, welche den Rindenschlag vorher einzusehen wünschen, belieben sich desfalls an den Groszhcrzoglichen Forstwart Rink dahier zu menten. Nach obiger Versteigerung kommen noch circa 600 Ctnr. Eichen-Rinde aus Gemeinde- und Privatwaldungen zum Ausgebote. Gladenbach am 9 März 1856. Großherzogliche Oberförstern Gladenbach. Cell arius. Arbcitsvcrsteigeiung in der Gemeinde Aibach. 666) Dienstag den 1. April d. I., Vormittags 9 Uhr, soll die Fertigung eines Stücks Mauer an dem Schulgarten dahier, veranschlagt, mit Lieferung aller Materialien, zu 56 st. 43 fr., auf dem hiesigen Bürgermeisterei -Bürcau öffentlich wenigstnehmenv versteigert werden. Albach am 26. März 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Holzversteigerung int Climbacher Gemeindewald. 673) Montag den 31. März l. I., Morgens 9 Uhr, soll in dem hiesigen Gemcindewald, Di- strict Ammehäuserhecken und Buchkopf, nachverzeichnetes Brennholz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 51 Stecken Buchen-Scheidholz, 17 „ Kiefern- „ 4'4 „ Buchen-Prügelholz, 13 „ Kiefern- „ 16 „ Buchm-Stockholz, 27 „ Kiefern- „ 3200 Wellen Buchen-Reisholz, 200 „ Eichen- „ 1400 „ Kiefern- „ Die Zusammenkunft ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen, am District Buchkopf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September l. I. gestattet. Climbach am 22. März 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach. Schmidt. H a u s v e r k a u f. 699) Montag den 14. April l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in Sachen der Kirche zu Hausen : 1) ein zweistöckiges Wohnhaus, 24 Fuß lang und 17 Fuß breit, nebst einem Viehstall, 14 Fuß lang und ebenso breit, sowie 2) ein einstöckiges Wohnhaus, 40 Fuß lang und 20- Fuß breit, welches erst im Jahre 1849 neu erbaut worden ist, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf tahicsi- ger Bürgermeisterei öffentlich meistbietend auf den Abbruch, versteigert werden, wobei zugleich bemerkt wirt, daß der Kaufschillings- preis gegen gerichtliche Sicherheit zu 5 pCt. Zinsen bei dem Kirchenfond zu Hausen stehen bleiben kann. Hausen am 27. März 1856. Großherzogliches Orrsgericht Hausen. _________________Dern._______________ Versteigerung von Bauarbeiren. 671) Montag den 31. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Eberstadt nachbenannte Bauarbeiten, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an die Wenigstnehmenden veraecorvirt werden: 1) Maurerarbeit bei Anlegung eines Wafferbehälters, veranschlagt zu . . . . 71 fl. — kr. 2) Pflasterarbeit, veranschl. zu 10 „ 24 „ 3) Lieferung von 200 LstFuß Deckplatten, veranschl. zu 40 „ — „ 4) Lieferung von 15 Bütten Kalk, veranschlagt zu . .37 „ 30 „ 5) eine Strecke Chausgrung, veranschlagt zu . . . .54 „ — „ Eberstatt am 22. März 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. I. Gerhard, Bezirks-Bauaufseher.__________ 668) Freitag den 4. April d. I. läßt der Unterzeichnete in dem Freiherrlich von Rabcnau'schen Wald, District Nieterseilbach, Traiscr Gemarkung: 1000 Stück Eichen-Bohlen, ä 10 Fuß lang, 6 bis 14 Zoll breit und 2 bis 3 Zoll stark, öffentlich meistbietend versteigern. Lvndors den 26. März 1856. Zimmermeister Faulstich. Fcilgcbotcnes. 703) Ich habe mehrere Fäffer rothen und weißen Ungartvcin erhalten und verkaufe die */] Flasche ohne Glas zu 1 fl., 10 Flaschen zusammen genommen mit Glas zu 1 fl. Ioh. Heinr. Busch nn Garten. 700) Bei Schuhmacher Daniel Moog in der Schloßgasse sind weiffe Frühkartoffeln zu verkaufen. 696) Mehrere Wagen voll sehr guter Kuhmist sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber d. Bltts. 681) Saathafer und Klee-Samen, Beides sehr gut, verkauft Gg. Heinr. Lony. bekannte Die rü •• Mertz in Dresden ist ichnetem wieder vorräthig. Für Vlnmcnfreunde! , 690) Blnmendüngpulver, erprol't um kranke Pflanzen zu kräftigen, und dies! sowohl, als Topsgewächse aller Arten, zm üppigsten Entwickelung zu bringen, empfiehlt in Päqueten, auf lange Zeit ausreichend, ä 18 kr. DenÜfrice universell zur sofortigen Beseitigung der Zahnschmerzen, per Flacon 36 kr. Älccht englisches Gohör-Ool, per Flacon 2 fl. 20 kr. Dieses Del stärkt die organischen Theile des Ohres, giebt dem Trommelfell feine natürliche Spannung wie- der und heilt in den meisten Fällen sicher die Harthörigkeit. Carl Frech. 635) Ich empfehle ein vorzügliches reines Aepfel-Gelee für die Tafel und eint zweite billigere Sorte. » W. Zurbuch. (>H9) Ich empfehle (Hyps unk ^5c<*fönten, außer meinen bereite bekannten Waaren, als : Kaffee, Zucket/ Thee, Choeolateii, Gewürze, Suppen- fachen (italienische Maearony, vslindi- schen llud deutschen Sago), Cigarren, Tabacke, Brandweine, Liqueurö, Punsch-, Maiwein- u. Bischof-Essenzen, Seifen, Stearin- u.Talglichtern,Fische, Käsen. I. G. D. Bapst _______________am Markt. 678) In Lit. C. Nr. 64 in der Wolkengasse ist ein Haufen Dünger zu verkaufen. Auch ist daselbst ein kleines möblirtes Zim- mer für einen, oder auch zwei Herren, z» vermiethen.___________________________ 701) Gute blaue, rothe und weißt Kartoffeln sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bl._________________ 667) Eine große Quantität gutes Hc» und Grummet ist zu verkaufen bei PH. Schmitt auf dem Asterweg.^ 665) Weiße und rothe Frühkartoffeln verkauft Schlossrmeister PH. Becker ____________auf dem Neuenweg. __ 694) Eine Parthie guter Dünger iß zu verkaufen bei B. Ganß Wittwe^ 695) Kartoffeln, malter- und mcilcnweich sind zu verkaufen bei Georg Lampus am Kreuz. 7 II M | U f M W ancrkan Condito mehrere s. Namen der mit 634) bei 636) schmic 617) toffcln 686) A. Busi Haus o Caplam tende B gcr Sti Garten Roth, zu verpi an CH zu wen r 677; der Nei der St zu ven werden. l erm a 7io; Logis z 550' ist zu t beziehbc 477; bestehen Vermiet! M UB KMWM WU WMUWLMTWUMLMAWML MTAMWMWU USGNMWAR M 8.T 693) Mein Lager in Sonnen -, Kneck -, En -t out - cas- und Regen- 8 M schrvmen, in den neuesten und geschmackvollsten Dknstexn, ist aufs Reichste affortirt, und £ j erlaube ich mir, solches zu empfehlen. H Ws S. Flors hei m. K UWM MW MMMMML WMMWUWMMMWWW UMWMMWWMWW MM MWWW WKW --—----—----------------------------------------—--------------------— 718) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichcn Publikum auch am bevorstehenden Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magcnbrod und mehreren anderw Conditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger Husten - Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiden als höchst heilsam befundene Schnecken-Bonbons und Schneckcn-Gelee. Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Conditoreiwaaren durch Andere verkauft wurden, und bemerkt zu dessen Widerlegung, daß solche nur einzig und allein iu der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Urff, Conditor, auf dem neuen Marktplatze in der Neustadt. D 6 )2) ^Das Neueste in fiaregc, MoibsscIsiic, Mousselhie de lainc, 6®oile W W de clievre, sowie eine reiche Auswahl in allen Qualitäten Bielefelder- und Leder - Leinen, 8 @ weißen und farbigen leinenen TafchentnrHern, empfiehlt, unter Zusicherung der billigsten Preise, M ||j S. Weimersheim. GMMMAMMMMMAZ!NSsSMMNSSUsSW.MSSSSSMMSSMSSSA-^NSA 634) Atizarin - Tinte bei A. Balser. 636) Beste englische Patent-DZageu- fdunicre bei W. Zurbuch. 617) Vorzügliche weifte Frühkartoffeln sind zu verkaufen bei Drechsler Philipp Hellwig. 686) Die Erben des verstorbenen I. A. Busch sind Willens, das ihnen zustehcnde Haus auf dem Kreuz, nebst Scheuer in der Caplansgasse, sowie eine 57 l sslKlftr. haltende Wiese an der Neumühle, am Kaufun- ger Stift, und einen 248 fUKlftr. haltenden Garten am Rodt, an Herrn Buchhändler Roth, aus freier Hand zu verkaufen oder zu verpachten. Liebhaber hierzu belieben sich an Christian Löber 1. in der Neustadt zu wenden. =0 r r m i c 11) u n g r n. 677) In dem Wille'schen Hause in der Neustadt ist ein freundliches Logis, nach der Straße gehend, an eine stille Familie zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Das Nähere ist bei Louis Koh- lermann am Wallthor zu erfahren. 710) Bei Unterzeichnetem ist ein kleines Logis zu vermiethen. __N. Wendel. 550) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und Anfangs Mai d. I beziehbar. Christian Keil. 477) Der zweite Stock meines Hauses, bestehend aus 3 Zimmern u. s. w., ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. Carl Becker am Reichensand. 706) Das von Herrn Polizeiviener Schneider bisher bewohnte Logis ist zu vermiethen und bis zum 15. Mai beziehbar. _________________P. Franz. 47) In tem Brühl'schen Hause auf tem Brand ist eine vollständige Fami- j lieNwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. 687) Eine Familienwohnung, bestehend in 2 Zimmern, Kammer, Küche, Keller und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Wittwe Wolf in der Caplansgasse. 685) Bei Hofgerichts-Advveaten Krauskopf ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 712) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Ludwig Müller _________________________in der Neustadt. 682) Das von Fräulein Groß bewohnte Logis, aus 4 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Keller und Holzplatz re. bestehend, ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar._______________Loos, Lackirer. 676) In dem Hause des Hofgerichts- Atvoeaten Briel ist der untere Stock, bestehend aus 9 Pieaen, Küche, Speisekammer, Bodenkammer, Keller, Holzstall, Mit- gebrauch der Waschküche und des Trockenbodens, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auch können auf Verlangen zwei Zimmer weniger abgegeben werden. 680) Das von Seilermeister Stauneck bewohnte Familien-Logis ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. S. Nieolai. 71) In meinem neu eingerichteten Hause sind mehrere Familienwohnungen zu vermiethen und demnächst beziehbar. I. G. D. Bapst am Markt. 185) Das bis jetzt von Frau Landrichter Rayß bewohnte Logis, bestehend in 6 Stuben, einem Cabinet, Mägdekammer re., ist anderweit zu vermiethen und Anfangs Mai zu beziehen. C. Hensel. 624) Das von Hrn. Tabaksfabrikanten Bender LComp. bei mir gepachtete Lagerhaus ist anderweit zu vermiethen. G g. Reiber. 704) In dem früher Schreiner Kratzen- berger'schen Hause in der Wvlkengasse sind 2 Logis zu vermiethen ; auch kann das Ganze zusammen abgegeben werden. Näheres ist m Lit. A. Nr. 91 auf dem Asterweg zu erfragen. 647) Im Schelv'schen Hause auf dem Neuenweg ist ein kleines Familien- Logis zu vermiethen. 709) Durch den Wegzug des Herrn Verwalter Steinberger von hier ist das von demselben bewohnte Logis anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar. G. Sack. . . , ......................-.....-.............- 295) Ein Logis, bestehend aus 5 Stuben, 4 Kabinetten, verschließbarem Bodenraum, Holzstall und Keller, sowie Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und am 15. Mai beziehbar. Carl Noll in den Neuenbäuen. 602) Der Mansardstock in meinem Hause ist an eine Familie zu vermiethen. Hofg.-Secr. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen. Vermischte Anzeigen. Die Unterzeichneten halten als Ohrenzeugen sich für verpflichtet, die Bewohner Gießens auch in weiteren Kreisen auf die Leistungen der neuaebildeten Musikgesellschaft des Herrn Schierholz aufmerksam zu machen. Die Ausführungen derselben in dem gestrigen Concert im Busch'schen Garten waren durchgängig auf das Vollständigste befrievlgenv und in einzelnen Partien sogar ganz vortrefflich. Im Besitze dieser Capelle wird Gießen hinfort nicht mehr nöthig haben, sich seine musikalischen Genüsse von außcnhcr zu verschaffen. Möge aber auch das Publikum, um diesen Besitz sich zu sichern, dem dankenswcrthen Unternehmen des Herrn Schierholz gleich von Ansang an fördernd entgegcnkommen und der neuen Musikgesellschaft durch zahlreichen Besuch ihrer Productionen die Möglichkeit des Bestehens und der Fortbildung zu immer größerer Vervollkommnung zu gewahren md)‘ Gießenden 25. März 1856. Graf v. Lehrback. - G. F. Heyer, Sohn. - Dr. Ettling. Schwabe. — Bieler, Rendant. — ve. Solvan. — Rosenberg. Langer mann. Die, von den Mitgliedern des evangelischen KirchcnvorstandcS, für den Kirchenbau zu Ulrichstein eingesammelte Hauscollecie hat 384 fl. 7 fr. betragen. Indem ich dieses Resultat hiermit zur öffentlichen Kcnntniß bringe, drücke ich zugleich den edlen Gebern, im Namen der unterstützten Gemeinde, meinen tiefgefühltesten Dank aus. Gießen den 27. März 1856. Der Dirigent des Kirchenvorstandes: Dr. Engel. 120) Postschiffslinie zwischen Havre und Rio Janeiro (Brasilien.) ' Zur Ueberfahrt nach Brasilien besteht in Havre eine Linie von neuen französischen Postschiffen l. Klasse, welche alle wünschenswerthen und bequemen Einrichtungen besitzen und die von Capitänen geführt werden, deren Ehrenhaftigkeit und Züchtigkeit anerkannt ist. Diese Linie wurde durch die achtbarsten Handlungshäuser ersten Ranges in Havre gegründet mit monatlich zweimaligen Abfahrten nach Rio Janeiro durch obenerwähnte Postschiffe, deren Namen, sowie die der betretenden Capitane, hier folgen: Empereur du Bresil . . Capt. Cazentre Impcratrice du Bresil ...» Chiradame Xouvrllc Pauline Vieira Ville de Bio Halwick Ville de Paris Marilliez Don Petro II. . France et Bresil Eevaillant . . Victoria .... Capt. Tallibart . „ Heimel . „ Berindoague . „ Monnier. Um nähere Auskunft über Ueberfahrt und Preise bittet man sich zu wenden an: I. G. D. Bapft in Gießen. tu) Concert - Anzeige. Sonntag den 30. d. M. wil d die ncuerrichtete Capelle, unter Direetion des Herrn Schierholz, ein C o n e e r t im Saale des Busch'schen Gartens geben. Eintrittspreis: für jeden Herrn 8 kr.; für Familien 18 kr.— Anfang Uhr. i2i) Postfchiffe neuer Linie .t ; zwischen * Havre, Hew-York und Iew - Orleans» SBisi. Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monat. Um nähere Auskunft bittet man sich zu wenden an: I. G. D. WrIPR in Gießen. 715) Die neuerrichtete C «Pelle des Herrn Lirector Schierholz spielt beute, Samstag den 29. und morgen, Sonntag den 30. d. M., Abends, in meinen Localitäten. Ph Leib. 705) Montag den 31. März l. I. beginnt der Unterricht in meiner Lehranstalt. Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler können zu jeder Zeit gemacht werden. P. Franz. 697) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß von nun an Aufträge über Gas-Einrichtungen in Geschäftslocali- täten unv Privat-Häusern auf dem Büreau, Lit. B, Nr. 122 Neuenweg, entgegengenommen werden, woselbst auch Auskunft über die Einrichtungs-Kosten re. ertheilt wird. Für die Gießener Gas-Gesellschaft: John T e b Fortbildungskurse. 684) Der Unterrickt in der Fortbildungsklasse der städtischen höheren Mädchens ei) ule beginnt wieder Montag den 31. März. Die Anmeldung zur Aufnahme in dieselbe geschieht be£ dem Unter» zeichneten. Bals er, Freiprediger.- 708) Am Kirchenplatz werden einige Mitleser zum Frankfurter Journal gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bl. 346) Lo 648) tags 8 Üb' Lehranstalt Vorschule, Lebensjahr norar beh schule 4 f Brüder d des Horror Lehrplan auch die c auf Anfra 698) Bauplatz laden wer Anmelvun 122 Neu. 683) einen Gy in Kost u llm 674) ein neuei wozu Kii aufgenom gelv für taliter. bei mir 9 kunft übt Gießer Gesel 669) verstimm' Tagesvrt 672) in franz wie in sii Von we 346) Concessionirte Special-Agentur der 18 amerikanischen zwischen London und Rew-Noek vvrr Carl Spvudx in Gießen, dem Darmstädter Haus gegenüber. 648) Montag den 31. März, Vormittags 8 Ubr, beginnt der Unterricht in meiner Lehranstalt, sowie in der damit verbundenen Vorschule, in welche Knaben vor dem sechsten Lebensjahre ausgenommen werden. Das Honorar beträgt vierteljährlich für die Vorschule 4 ft, für Klaffe V 6 st. Besuchen Brüder die Anstalt, so tritt Ermäßigung des Honorars ein. Genauen Nachweis über Lehrplan und Einrichtung theilc ich, wie auch die an der Anstalt wirkenden Lehrer, auf Anfragen mit. I)r. Steinmetz. 698) Ban - Schutt kann auf dem Bauplatz der Gießener Gas-Fabrik abgeladen werden, worüber jedoch um vorherige Anmeldung auf dem Bürcau, Lit. B, Nr. 122 Neuenweg, ersucht wird. 683) Der Unterzeichnete wünscht noch einen Gymnasial- oder Realschüler in Kost und Wohnung zu nehmen. Balser, Frciprediger. Iliitcrrid)t£iiiifta4t für Tvchter. 674) Donnerstag den 3. April beginnt ein neuer Lehrcursus in meinem Institute, wozu Kinder vom frühesten Schulalter an ausgenommen werden können. Das Schulgeld für die IV. Elaste beträgt 5 fl. quartaliter. Zugleich können einige Pensionäre bei mir Aufnahme finden. Zu näherer Auskunft über Lehrplan re. bin ich immer bereit. Gießen im März 1856. Dr. E. Lips. Gesellschaft „Harmonie." 669) Montag den 31. März: Generalversammlung bei Wirth Louis Lony.— Tagesordnung : Wahl des Ausschusses. Der Vorstand. 672) In der Umgegend von Gießen wird in französischer und englischer Sprache, sowie in Realfächern, Privatunterricht ertheilt. Von toem? sagt Ausgeber dieses Blattes. 691) Um häufige Jrrthümer zu vermeiden, bringe ich in Erinnerung, daß die bei mir bestehe ide Schneivergesellen-Herberge, verbunden mit Wirthschaft, auf das Beste eingerichtet ist und auch für andere Fußrcisende stets gute Betten bereit stehen. Auch habe ich einen neuen uud einen noch gut erhaltenen Rock, beide für Eonfirmandcn passend und sehr schön gearbeitet, und einen noch ganz guten kupfernen Waschkessel, zu verkaufen. E. Krauskopf, Lit. E. Nr. 25, Löwcngasse. 707) Für einen mit gehörigen Schul- kenntnissen versehenen jungen Mann ist in meinem Portefeuilles-- und Schreib- materialien-Eieschäft eine Lehrlingsftelle offen. — Kost und Logis im Hause. Li u g. Hofs m a n n. 586) Der Unterricht in meiner Lehranstalt beginnt wieder den 7. April. Meine Anstalt ist jetzt dermaßen eingerichtet, baß auch Knaben schon nach zurück- gelegtem vierten Lebensjahre eine ihrem Alter und ihren Fähigkeiten angemessene Beschäftigung finden. Dr. Roth. Wohpungs - Veränderung. Litt) Bon heute .|t seubach u. Töpel v. Eimerod; Hr. Hcußner, Schuym. v. Grunverg; f Fourier v. Seidel. In den Privathäusern. Bei Hrn. Weichem». Mahr : Hr. Mahr, Corpora! v Darmftadl.- Bei Hrn. Dr. Weber I. : Fr. Dr Fritsch v. Wetzlar. — Bei Hrn. Becker : Hr Xandry v. Offenbach. — Bei Hrn. Fnhrm H. Simon : (t Simon Schuhm v. Friedberg. — Bei Hrn. Mefferschm. Sartorius: f- Jacobi v. Vilbel. 7i7.) All die geehrten Hausfranell! I Das Leinen- und Damast-Lager von H. Lowenher wird während des hiesigen Marktes im Gasthoft nun Einhorn zur gefälligen Ansicht aufgestellt sein. Aus einem bedeutenden Fabrikhause, dem es nur daran liegt, die durch die jetzige anhalü Gcschästsstille aufgesammelten Waarenvorräthe zu verkleinern, sind mir beträchtliche Posten von Leinen-Waaren übergeben, i sind die Preise, um den Absatz zu forciren, um 30 Procent unter den gewöhnlichen Berkaufspreis Herabgesetz Um allen Jrrlhum zu beseitigen, zahle ich jedem geehrten Käufer 100 Gulden Prämie, der bei mir in einem für rein w gekauften Stück auch nur die geringste Beimischung von Baumwolle vorsindet. Zu unbedingt Feine Leinewand (Grasbleiche), das Stück zu 1 Dutzend Hemden passend, ä 7'/2, 8, 8%, 9 bis 10 Thlr. Feine Brabanter und Bielefelder Leinen, zu 1 Dutzend Faltenhemden oder feiner Bettwäsche sich eignend, a 9%, 10, 11 bis 12 Thlr.; feinere und extrafeine ä 13, 14, 15 bis 20 Thlr. . Feine weistleinene Taschentücher für Herren und Damen, das */2 Dutzend ä 27 Sgr., 1, 1%, 1%, 1% bis 2% Thlr. Extrafeine zwirnleinene Batisttücher, das '/2 Dutzend a l'/2, 2, 3 bis 4 Thlr. eften Preisen: Feine leinene Damast-Gedecke für 12 Personen r 12 großen dazu passenden Servietten, Brillant-Muster ä 9, 10, 12 bis 16 Thlr. Auch Tafel-Gedecke bis i- 50 Thlr. Feine leinene Gebild-Gedecke mit 6 und 12 ©erst« von 3 Thlr. an. Leinene Hand- »urd Tischtücher billigst in gm Auswahl. , ,, Leinene Kaffee-, Thee- und Dessert-Servietten verschiedenen Farben und allen Größen. Druck und Verlag der G. D. Br ü h l'schen Universitäls - Buch- und Sieindruckerei. Erscheint n 1 fl. 53 fr. gespaltene Ochsen Kuhflei Rindstc Kalbfle Schwei Hammi Leberw! Bratw Schwa Blutwi geräuch Schink Dörrst A ü befindlich s Es Franz Gi Versteig 732) Hauses d F> nachvcrze