AnzeigMatt für die Sta-t und -en -Kreis Gießen. Samstag den 24. Mai 1S56 i ,-Wa.lJ MittwvchS und SamilagS. — Preis des ZahrgangS für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. PvstaufschlaqS „ Auswärts abonnirt man ,ich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpcdition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrück,lnasqebllbr für die gefünltene Zeile oder deren Raum 2 fr. An;eigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellensorm werden doppelt berechnet 2t m t l i ch e r T h e i l. Steckbrief Großherzoglichen Kreiöamts Gießen. Wilhelm Frieß aus Ruttershausen, der sich außerhalb zweck- und mittellos herumtreibt, soll im BetrctungSfallc verhaftet und Großherzvgllchcm Landgericht Gießen vorgeführt werden. ; 1 Ernennunge n. Johannes Ruhl 111. von Naunheim als Bürgermeister dieser Gemeinde. Johannes Heß V. von Leihgestern ist zum Bürgermeister und Georg Will II. von da zum Beigeordneten für die Gemeinde Leihgestern wieder ernannt worden. Polizeiliche D e k a n n t m a ch u n g. Eine braunkattunene Schürze eine silberne Vorstecksnadel, welche Polizei-Bürcau abgegeben worben, haben sich baldigst zu melden. Gießen am 23. Mai 1856. Gefundene Gegenstände. mit weißen Zeichnungen, ein Taschenmesser, ein altes grüngrundiges karirtes Taschentuch und einen Engelskvps darstellt, ,ind während der letzten acht Tage auf hiesigem Großherzoglichen Ferner ist ein braun- und weißfarbiges Wachtclhunvchen zugelaufen. — Die Eigenthümer Großherzogliche Polizei - Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen- L. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. m3) Gießener Jahrmärkte! Um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, wird hiermit zur Kenntniß des Publikums gebracht, daß außer em, nächsten Dienstag und Mittwoch den 20. und 21. Mai abzuhaltenden Jahrmärkte der Stadt Gießen noch ein weiterer auf Dienstag und Mittwoch den 3. und 4. Zum fallender Markt bewilligt worden ist und an diesen Lagen abgehalten werden wird. ' ®ic{icn den 16. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. . D. E b e l. Städtisches Hokzmngazin! 1169) Von heute an wird auch eichenes Stückstecken- und Werkholz, 8 fl. 32 fr. per Stecken, aus dem städtischen Holzmagazin verabfolgt. Gießen den 23. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. ELictallädungen. 660) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Schiffenberg mit Herrnwald aus dem Bürgermeistcrei- Büreau dahier offen gelegt worden ist. Die Betheiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung in diesem Locale einzusehen, auch gegen die Gebühr von dem Großherzoglichen Bürgermeister dahier Grunkbuchsauszüge (Geschosse) zu verlangen. Auch werden sie durch letzteren aus die von den Feldgeschworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden, Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen denjenigen, welche sich bei den Angaben des Grundbuchs rücksichtlich des Besitz- standes für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Bürgermeister der Stadt Gießen, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen und insofern dies nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gerichte geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grundbuchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Bürgermeister zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deßhalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden diejenigen, welche die in Gemäßheit des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die Erwerbung des Grundeigenthums u. s. w. betreffend, beigefügten Erwerbtitel eingetragen oder berichtigt zu sehen wünschen, ausgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zuständigen Gerichte zu stellen und wenn dieses ein anderes als das unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen. Die unerstrccklichc Frist von sechs Monaten geht mit dem 30. September dieses Jahres zu Ende. Gießen, den 12. März 1856. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, W ö r n e r, Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor. Oesfentliche Aufforderung. 988) Johannes Wagner, Mart. Sohn I. von Allendorf an der Lahn, dermalen als Zollaufseher zu Mainz stationirt, beabsichtigt, nachbenannte in der Gemarkung Allendorf gelegene, in seinem Besitze befindliche'Grundstücke: 1/918, 1/347, 1/1032, Vl/68, VII1/262, l/809a, 111/58, — zu verkaufen, kann aber sein Eigenthum nicht urkundlich nachweisen. Unter dem Bemerken, daß das Stück 111/58 auf den Namen des Ludwig Weigel VI. L. S. im Grundbuche eingetragen steht, werden alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder sonstige Rechte an diesen Immobilien zu haben glauben, hiermit aufgefordert, solche sogewiß binnen 4 Wochen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern, dahier geltend zu machen, als sonst das Eigenlhum des dermaligen Besitzers angenommen, die Erwerbsurkunden für die neuen Erwerber ausgescrtigt und bestätigt, sowie die zum Einträge in das Mutationsver- zeichniß erforderlichen Urkunden werden cr- theilt werden. Gießen am 25. April 1856. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M u h l. Versteigerungen. Verpachtung eines Grundstücks. 1176) Montag den 26. Mai 1856, Morgens 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier 2 Grund- stücke aus dem Nahrungsberg, 58 sJKlftr. enthaltend, auf 3 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden. Gießen den 23. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 1177) Montag den 2. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Friedrich Möhl II. gehörenden Mobilien, da solche bei der am 31. März l. I. abgehaltenen Versteigerung keine Genehmigung erhielten, auf dahiesigem Rathhause nochmals versteigert werden, wozu man Steigliebhaber hiermit einladet. Gießen den 23. Mai 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Pflasterarbelten. 1159) Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf der Baustelle des neuen Realschulgebäudes vor dem Neuenweger Thor dahier: 1) das Auspflastern der Kellerräume, mit Material u. Arbeitslohn, veranschlagt zu . . . 125 st. 2) die Herstellung von Gossen- und Gangpflaster, mit desgl., veranschlagt zu ...... 276 „ unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Gießen den 22. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 1116) Montag den 26. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll auf freiwilliges Ansuchen des Christian Löber II. dahier, die demselben gehörende Hofraithe in der Neustadt, bestehend in Wohnhaus mit Backofenbau, Scheuer, Stallung und Hofraum, auf dahiesigem Nathhause öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, wozu man Kaufliebhaber hiermit einladet. Gießen den 15. Mai 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgcrichtsmann. Arbeitsverfteigerung bei der Stadt Gießen. > 1168) Donnerstag den 29. Mai 1856, des Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Rathhause dahier die Räumung des Bruchgrabens, veranschl. zu 66 fl. 40 fr., an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Gießen den 23. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Holzvcrstcigerung in der Obersörsterei Schiffenberg. 1173) Freitag den 30. Mai wird in den Domanialwald-Abteilungen Tempel, Dörnergrund, Wachholderhaide und Zellrod, nachverzeichnctes Holz versteigert-: 1 Stecken Buchen-Scheidholz, 8 „ Nadel-Prügelholz, % „ Buchen-Stockholz, 18'/. „ Nadel-Stockholz, 25 Wellen Buchen-Reisholz, 17200 „ Nadel- „ sodann 1 Eichen-Stamm von 12 Cubkfß. und 6 Fichten-Stämme von 344 Cubkfß. Cretit bis 30. September d. I. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee nach Schiffenberg und Sandkautschneiße. Gießen den 22. Mai 1856. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. 972) Montag den 26. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem Schneidermeister Karl Petri auf dem Seltersweg gehörende Hofraithe, neben Gärtner Georg gelegen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 25. April 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 1156) Montag den 26. Mai l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Wohnung des verstorbenen Johannes Stingel dahier die nachstehenden Gegenstände, als: eine Quantität Nußbaumholz, eine Quantität Eichen-Bohlen, mehrere Schränke und Commoden, Tische, Stühle, sämmt- liches Schreinerwerkzeug, sowie 10 Betten mit Bettstellen, gegen baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden, welches man mit dem Anfügen zur Kenntniß der Steiglustigen bringt, daß Dienstag den 27. Mai und die folgenden Tage, Vormittags 9 Uhr, auch die noch vorhandenen Getränke, sowie sämmt- liche Wirthschaftsgcräthe und sonstige Mobilien, zur Versteigerung kommen. Staufenberg am 21. Mai 1856. Großherzogliches Ortsgericht Staufenberg. Fischer. Arbc 1135) M, sollen auf gende Arff rung an werden. I. Reparat Maurerar Zimmeren Schreiner II. Reparc bäuve Maurerar Zimmerar Schreiner, Schlossera III. Repa, gebäu! Zimmerar Schlossera IV. Repar, Schlossera V. Reparm Steinbrech Steinfahn Steinsetzen Steinklopf VI. Vervo Lösche Fertigung Feuereim, VII. Repa, behält Maurerarb Crumback Großherzoff H o l in den Dom, 1149) Mit werden in d Schmittstatt 125 Stecke 160 „ 467 „ 1000 Welle 1 Eichet 9 Buche Halter Die Zus, mittags 9 l Dienstbergsk Schmittstatt. , Königsber Großherzogl Arber 1133) Di 2 sollen auf h Arbcitsversteigerung. 1135) Mvntag den 26. Mai l. I., Mittags 12 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachfol- gende Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung an den Wenigstnehmenden ausgesetzt werden. I. Reparatur der gemeinheitlichen Gebäude: Maurerarbeit, veranschl. zu 33 fl. 45 fr. Zimmerarbeit, „ „ 26 „ 15 „ Schrcinerarbeit, „ „ 15 „ — „ II. Reparatur der Schulgebäude : Maurerarbeit, veranschl. zu 61 „ 12 „ Zimmerarbeit, „ „ 18 „ 3 „ Schreinerarbeit, „ „ 6 „ 52 „ Schlosserarbeit, „ „ 4 „ 30 „ III. Reparatur der Pfarr- gebäude : Zimmerarbeit, veranschl. zu 27 „ 18 „ Schlosserarbeit, „ „ 2 „ 24 „ IV. Reparatur der Kirchenuhr: Schlosserarbeit, veranschl. zu 64 „ — „ V. Reparatur der Ortsstraßen: Steinbrechen, veranschl. zu 21 „ — „ Steinfahrcn, „ „ 18 „ — „ Stein,etzen, „ „ 3 „ 36 „ Steinklopfcn, „ „ 30 „ — „ VI. Vervollständigung der Löschgeräthschaften : Fertigung 4 neuer ledernen t Feuereimer, veranschl. zu 12 „ — „ VII. Reparatur des Wasserbehälters : Maurerarbeit, veranschl. zu 8 „ — „ Crumbach am 19. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Crumbach. I A. : L. Hahn, Bezirks-Bauaufseher. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförstcrei Königsberg. 1149) Mittwoch den 28. und Donnerstag den 29. Mai werden in den Districten Dienstbergkvpf und Schmittstatt versteigert: 125 Stecken Buchen-Scheidholz, 160 „ „ Prügelholz, 467 „ „ Stockholz, 1000 Wellen ^Buchen- u. Eichen-Reisholz, 1 Eichen-Stamm, 45 Cubikfuß, und 9 Buchen-Stämme, 270 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage auf dem Dienstbergskopf, am zweiten Tage in der Schmittstatt. Königsberg den 21. Mai 1856. Großherzogliche Oberförsterei Königsberg. , V i g e l i u s. Arbeitsverstrigerung. 1133) Dienstag den 27. Mai, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachfolgende Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung an den Minbestfordernven ausgesetzt werden: Fertigung fünf neuer ledernen Feuereimer, veranschlagt zu . 15 fl. Fertigung eines neuen Backofens von Taugsteinen, veranschlagt zu 70 „ Maurerarbeit am Schulhause, veranschlagt zu..... 40 „ Reparatur der Friedhofsmauer (Maurerarbeit), veranschl. zu 15 „ Reparatur des Bahrenhäuschens, veranschlagt zu.....15 „ Planirung des Brauhauswegs, veranschlagt zu.....50 „ Planirung des Wegs in der Etzbach , veranschlagt zu ... 30 „ Planirung des Hainaer Wegs, veranschlagt zu.....50 „ Königsberg den 19. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 1100) Dienstag den 27. Mai 1. I., Mittags 12 Uhr, sollen auf dem dahiesigen Rathhaus nachstehende Gemeinde-Arbeiten an den Wenigstnehmenden versteigert werden, als: Unterhaltung der chaussirten Ortsstraßen, veranschl. zu 90 fl. — fr. Unterhaltung der Vieinal- wege, veranschlagt zu . 100 „ — „ Anfertigung einer Mulde, veranschlagt zu . . . 12 „ — „ Aufräumung von Gräben, veranschlagt zu . . . 60 „ — „ Lieferung eines steinernen Löschtrogs, veranschl. zu 7 „ 30 „ Leihgestern am 9. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. ______________Heß.______________ 1131) Dienstag den 27. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei folgende Bauarbeiten an die Wenigstneh- menden veraccordirt werden, als: Maurerarbeit, mit Materialienlieferung, veranschlagt zu . . .83 fl. Wcißbindcrarbeit, veranschlagt zu 15 „ Mendorf a. d. Lahn am 17. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf an der Lahn. Hildebrand. Arbeitsversteigerung. 1132) Montag den 26. Mai, Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an die Wenigstfordernden öffentlich vergeben werden. I. An den gemeinheitlichen Gebäuden: Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 10 fl. Schreincrarbeit, „ „ 14 „ Schlosscrarbeit, „ „ 6 „ II. Vervollständigung der Löschgc- räthschaften: Fertigung drei neuer ledernen Feuereimer, veranschlagt zu 9 fl. III. Neubau von Wegen: Plamrarbeit am Weg nach Erda, veranschlagt zu.....130 „ IV. Grubenarbeit an verschiedenen Wegen, veranschlagt zu . . 50 „ V. Reparatur des Pflasters am Backhause, veranschlagt zu . . 10 „ VI. Fertigung eines neuen Glockenseils, veranschlagt zu . . . 6 „ Frankenbach am 19. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Franfenbach. I. A.: L. Hahn, ____________Bezirksbauaufseher.___________ 1152) Mehrere Tausend Falzziegel, Fenster, Haus- und Stubenthüren, Treppen, alte Latten, Dielen und eine bedeutende Quantität altes Bauholz, soll Dienstag den 27. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, dem Wirth Kunz'schen Hause gegenüber, versteigert werden. Feilgebotenes. 1143) Vollsaftige Orangen, das Stück zu 6 kr., Citronen, spanische und deutsche Prünellen, getrocknete Mirabellen, empfiehlt Höpfner-Dannenbcrg, Conditor. 1163) Aecht Persisches Znsckten- Pulver, das beste Mittel zur Vertilgung der Flöhe, Wanzen, Motten:c., empfiehlt in ganz frischer Qualität Carl Frech. H 1160) Der von Prof. Dr. Bock $ in der Gartenlaube Nr. 3 1856 und 7 » von vielen anderen Acrzten empfoh- t H lene Eisen - Liqueur, welcher sich E » durch seine wohlthätigc Wirkung gegen » 4 der Nerven, sowie gegen Bleichsucht, 7 7 auszeichnet, hat sich bei Allen, welche <> - auf hiesigem Platz Gebrauch davon ge- $ 7 macht haben, in Bezug auf obige Wir- 7 7 kungen, vortrefflich bewährt. Derselbe 4 $ ist ächt zu haben bei $ 7 Jean Gertig. H 1123) Steinkohlen, Diehlen, Latten, Sensen, Sicheln, Schaufeln und Spaten empfiehlt I. G. D. Bapst am Markt. 1098) Ein Kinder-Chaischen, auf Druckfedern ruhend und mit Verdeck, ist zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts. 1040) Patent - Portland - Gement, Fabrikat Robin's & Comp. u. I. Simonis in Cöln, empfiehlt in bester Qualität___________________I. G. Appel. 1161) Aecht Spanische Weine, wie Malaga, a Flasche 1 fl. 15 fr., und Madeira, 1 fl. 20 fr. incl. Flasche, empfiehlt____________Jean Gertig. 1155) Eingewalkte Schafte und Vorschuhe, sowie Sohlen, sind fortwährend zu haben bei D. Engel, Seltersweg. 1069) Ein aufrecht stehender gespielter Flügel ist billigst käuflich abzugcben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________________ Z Schul - Schreibheften, verschieden liniirt, mit farbigen Umschlägen und 3 Bogen Papier, werden per Dutzend zu 16 fr. verkauft bei Buchbinder Balser. V e r m i e t h u n g e n. 917) Eine Familienwohnung mit allem Zugehör ist zu vermiethen und Anfangs Juli zu beziehen bei Georg Althaus, Wallthorstraße. 1170) Ein Logis, bestehend in zwei Stuben, Kammer rc., ist zu vermiethen und Anfangs August zu beziehen bei M. H. Stern. 960) Ein Logis, bestehend aus 5 Stuben, 2 Kammern und Küche, Bodenraum, Keller und verschließbarem Holzraum, sowie Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vcrmie- then und sogleich zu beziehen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts. 1175) Der Mansartstock in meinem Hause ist an eine Familie zu vermiethen. Hofg.-Secr. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen. 1174) Mein Hinterhaus ist zu. vermiethen und Anfangs August zu beziehen. ____________________Christian Helm. 1167) In dem vormals Wille'schen Hause in der Neustadt sind drei Böden, sowie Scheuer und Stallung, zu vermiethen. 1157) Der zweite und dritte Stock meines Hauses in der Brandgasse ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W i l h. L ö b e r. 1164) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei ____________Jacob Vogt, Bäcker. 682) Das von Fräulein Groß bewohnte Logis, aus 4 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Keller und Holzplatz rc. bestehend, ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar.______________Loos, Lackirer. 1110) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Ludwig Müller « in der Neustadt. 831) In dem Dr. Sundheim'schen Hause auf dem Neichensand ist das früher von Herrn Fernie bewohnte Logis im unteren Stock zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Dasselbe ist sehr geräumig, mit allen Bequemlichkeiten versehen, auch in gutem Zustande und kann, wenn es beliebt wird, auch theilweise abgegeben werden. Das Nähere ist bei Frau Dr. Sund- Heim, Prof. Dr. Adrian und Hofg.-Advoc. Dornseiff zu erfahren. 550) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und Anfangs Mai d. I. beziehbar._________Christian Keil. 1153) Eine aus 5 Zimmern rc. bestehende Familienwohnung ist zu vermiethen bei Alexander Mayer. _1119)) Eine Familicnwohnung von drei Stuben/ mehreren Kammern rc. ist in dem Ncbenbau des Bott'schen Hauses auf dem Seltersweg zu vermiethen. 71) In meinem neu eingerichteten Hause sind mehrere Familienwohnungen zu vermiethen und demnächst beziehbar. I. G. D. Bapst am Markt. 921) Eine freundliche Familicnwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei_______G. Herbert, Zimmerm ei fiter. 987) Mein Hinterhaus in der Erlcn- gasse ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Kaufmann Münch am Kreuz. V e r m i f ch t e Anzeigen. im) Sommer-Concerto im Bnfch'fchen Garten. Um dem schon öfters und vielseitig von Freunden und Kennern der Musik an mich ergangenen Wunsche mit Bereitwilligkeit zu cntjprcchen, mache ich einem hochgeehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mich entschlossen habe, vom nächsten Monate Junt an, allwöchentlich am Mittwoch Nachmittag, und zwar von 5—8 Uhr, mit meiner Musik-Capelle im Pavillon des Busch'- schen Gartens Concerte aufzuführen. =r"(^a6 Vertrauen auf den mir bisher zu Theil gewordenen Beifall und das Versprechen, nur gute und gefällige Stücke zur Aufführung zu bringen, lassen mich hoffen, daß sich ein hochgeehrtes Publikum recht zahlreich an diesem Unternehmen betheiliqcn werde. . Subscnptlonsliste, welche die näheren Bedingungen für die ganze Sommersaison enthält, wird zu Anfang nächster Woche in ^trcuiation nc|CRt* ®te6en den 21. Mai 1856. _______________________ Schierholz, Director. Lehrer-Konferenz. 1150) Die nächste Lehrer-Conferenz findet Mittwoch den 28. d. Mts., um 10 Uhr Vormittags, im Schullocale des hiesigen Lehrers Braun Statt. Gießen den 22. Mai 1856. Dr. Glaser. 1179) Ein noch wohl erhaltener lederner Reisefvffer wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt Ausg. d. Bltts. 959) Bau-Schutt kann auf dem Bauplatz der Gießener Gas-Fabrik abgeladen werden, worüber jedoch um vorherige Anmeldung auf dem Bürcau der Fabrik vor dem Neuenweger Thor ersucht wird. 1106) Die Austvaudcrungs - Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen befördert am' 1. und 15. eines jeden Monates Passagiere nach allen Haupt-Häfen von Amerika. Schöne fchncllscgelnde, JM|. kupferfeste dreimastige Schiffe, sowie billige und reelle Behandlung, wer- \3gO5W den diese Agentur stets empfehlen. Auch sind stets Wechsel, sowie ameri- kanisches Gold, bei demselben zu haben. Gegenseitige Hagelschaden-Versicherungs-Gesellschaft für das Großherzogthum Hessen; landesherrlich bestätigt unterm 17. Mai 1854. 979) Indem ich mich auf die den seither Betheiligten gewordenen Rechenschaftsberichte beziehe, lade ich hiermit zur weiteren Theilnahme ergebenst ein. Zur Abgabe von Statuten, Antragsformularen, sowie zu jeder etwa weiter gewünscht werdenden Auskunft, bin ich mit Vergnügen bereit. Hungen den 22. April 1856. H. Rühl. (Hierzu zwei Beilagen.) eben eher int rald «'g, auch es ver- int« voe. uses I. be- then tret dem tem ause ver- i ung hen len« be- ’UJ. Beilage zu Nr. 42 des Anzeigeblattes 846) von Ledige, geeilt« A- Schultheis junior, concessiouirter Agent in Gießen. 4) St4roer"e8n8°n bestimmten Zeit ohne Rücksicht auf das Leben des Versicherers Feuerversicherungsbank für Deutschland in Gotha. 1165) Nach dem erfreulichen Rechnunas- abichlusse der Bank für 1855 beträgt die Dividende für bas vergangene Jahr 70 Procent ver eingezahiten Prämien. Jeder Bank- theilnehmer int Bereich der Agentur des Unterzeichneten wird seinen Dividenden« Antheil, unter Ueberreichung eines Exemplars des Abschlusses, sofort ausgezahlt erhalten. Dte ausführlichen Nachweisungen zur Rechnung liegen zur Einsicht ver Theilnehmer bereit. Jedem, der dieser gegenseitigen Feuer- vcrsicherungsgefellschast beizutreten geneigt ist, gibt der Unterzeichnete bereitwillig deß- sallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung. Gießen den 21. Mai 1856. G. Kraus köpf. 1172) Heute, Samstag den 24. Mai, Nachmittags von 5 Uhr an, spielt die Musik-Capelle des Herrn Schierholz aus dem Etoos'fcheN Felsettkellex. Reisegclegenheit nach Amerika und Australien. Nach Amerika wöchentliche Expeditionen. Nach Australien per Postschiff am 5. und 20. jeden Monats. w , arbeitstüchtige Leute von 20 bis 36 Jahre, werden mit 90 fl. als Vorschuß-Passagiere nach Australien angenommen. >'°2) U ii i o n Vugetv - Adolph - Wrriti. 1151) Die diesjährige Hauptversammlung des oberhessischen Zwciq- vereins der Gustav - Adolph - Stiftung wird Mittwoch den 11. Juni, Vormittags, zu Gladenbach Statt finden. Etwaige Anträge, welche bei der Versammlung zur Verhaud- ^*'9 stiblacht werden sollen, sind bis zum 8. Juni d. I. bei dem unterzeichneten Ausschüsse einzureichen. Gießen, am 21. Mai 1856. ®cr Ausschuß des oberhessischen Zweigvereins der Gustav-Adolph-Stiftung: Knobel, Präsident. Wi*. Vanr, Seeretär. 5) S??eT9 fDf°1 beginnenden oder für bestimmte Zeit aufgeschobenen Leibrente», welche für die Dauer eines zelnen oder zweier verbundenen Leben gezahlt werben. w ' ^uuer eines 6) KinderversorgnngS-Kaffen der „Vorsicht" nehmen Beiträge für die in demselben Jahre geborenen Kinder 3V einem 2STUtn 2 Rthlrn. jährlich an, verzinsen diese Beiträge mit einem Zinftsrins von 6/, pOt. und vertheilen den ganzen Besiand der Kasse, sobald die eingeschriebenen Kinder das 21. Lebensjabr -urückneteit haben, an die dann noch Lebenden, denen also auch vie Beiträge der in ber Zwischenzeit Verstorbenen rufallen * Ieflt «• ____________________________G. Echternach. Für Maurergesellen! 1137) Tüchtige Maurergesellen können gegen einen guten Lohn dauernde Beschäf- tigung an der Gießner Gasfabrik erhalten. 1180) Ein auswärtiger Lehrling wird m em hiesiges Specereigeschäst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begnibniß-Versicherungsbank zu Weimar w ÄÄÄSÄÄÄÄ » « £ säSSä1« aaste ä a-sax :s— Namentlich bietet die „Vorsicht" folgende Versicherungen: 0 XtSV"'8 bi‘ m *. P-. $«».., für »-Ich- I» d-, R„-, -In ärztliches Zeugniß nicht 2) S'öt'S,ir rm mit rt" 'S« Rii-sich, «uf das ll-b-rl-be» „ner Pn-nn -u, g; Xer gegen die Folgen eines frühzeitigen Todes, Deckung von Verbindlichkeiten re 3 2t(rf^r“n9 80n 6 °’,,t‘,hcn lur den Lcbensfall zur Vermittelung von Aussteuern, Versorgungen für das 1181) Mit künftigem Montag, den 26. Mai, ist das Alexander - Wellenbad eröffnet, und erlaube ich mir, zu dessen Gebrauch crgcbenst einzuladen. Die Badezellen sind um einige vermehrt und eutsprcchenv verbessert worden. Di- M cft tri »t ttt ansfttfi ist von Donnerstag den 29. d. Mts. an für die Interessenten zugänglich. L. C. Rübsamen. 1148) Postschiffe neuer Linie Zwischen Havre, Ä'ew-lwrk tm