für die Sta-t und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstag«. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige, incl. Pvstaufschlags, 1 ff. 53 fr. — Auswärts abunnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenfvrm werden doppelt berechnet JI2, 31. Mittwoch den 16. April 1SSO. Polizeilaren für b e ii Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provinzinlhauptstndt Gieße» : F l e i s ch t a r e. per Pfunv Ochsenfleisch „ Kuhflcisch „ Rmvflcisch „ Kalbfleisch „ Schweinefleisch „ „ Hammelfleisch > . . „ „ Leberwurst „ „ Bratwurst „ „ Schwartenmagen „ „ Blutwurst „ „ geräucherter Speck „ „ Schinken „ „ Dörrfleisch „ kr. 15 12 11 7 16- 12' 18 22 24 18 32 24 22 per Pfund Rindsfett „ „ Nierenfett..... „ „ Schweineschmalz „ desgleichen ausgelassenes „ „ Pfund 2 / ordinäres \ 4 i Brov aus s % 2 / gemischtes s -/, 4 i Brod aus \ V$ Lvth Quint. 4 3 Wasscrweck 3 3 Milchbrov B r o b t a r e. Gerste- und / < - , . Korn-Mehl l bestehend Waizen- und / < „ , . Korn - Mehl | bestehend 1 1 kr. 71- 15' sz 17 kr. 20 24 28 28 2. Für die ander» Städte und Orte des Kreises dieselben Taxen, jedoch der Laib Brov um einen Heller billiger unv vas Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfuuo dürfen im steigenden uno fallenden Perhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zuaale befindlich sein. A m t l i ch e v Th e i l. Bekanntmachung. Die Grvßherzoglichen Bürgermeister haben aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 10 zu publiciren: Bekanntmachung, die Ausführung des Artikels 3 des Vertrags wegen Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins vom 8. Mai 1841 in Beziehung auf die Erhebung und Controlirung der inneren Steuern von Wein, Obstwein, Branntwein, Bier und Tabak betreffend. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefunbene Gegenstänbe. Ein neues schwarz-weißes Kinderstrohhütchen, ein weiß-grau-schwarz gestreiftes Kinderstrümpfchen, ein zusammenlegbarer Maßgab von Holz, ein buntes Kinderhalstüchelchen mit Palmen, eine stählerne Uhrkette, ein Hohlschlüssel, ein Paar fast neue graugelbe Glacehandschuhe und ein Schlüssel, sinv während der letzten 14 Tage auf Großherzoglichcm Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Ferner ist ein schwarzer, braungefleckter Wachtelhund zugelaufen. Die Eigcnthümer haben sich balvig zu melden. Gießen am 15. April 1856. Der Großherzogliche Polizei-Commiffär für die Provinzialhauptstadt Gießen: L. Nover. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 891) Forderungen aller Art an den Großherzoglichen Universitäsgerichts-Actuar Jockel dahier, über dessen Vermögen Con- curs erkannt worden ist, sind bei Vermeidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, in dem auf Donnerstag den 22. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, anbcraumtcn Liquidationstermin anzuzeigen und zu begründen. Gießen den 9. April 1856. Grvßherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Besondere Bekanntmachungen. 821) Die Zinsen derLony'schcn Stiftung kommen nächstens zur Vertheilung. Darauf bezügige Gesuche können bis zum 20. d. M. hier eingereicht oder mündlich vorgebracht werden. Gießen den 8. April 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ Aufforderung. 833) Ein der Matthäus Lotzen Wittwe von hier von Cer Spar- und Leihkasse am 23. Mai 1855 über. 21 fl. ausgestellter Schuldschein Nr. 11027 ist abhanden gekommen ; es wird daher der Besitzer aufgefordert, venselben sogewiß binnen 4 Wochen dem Rechner der Sparkasse vorzulegen und seine Ansprüche nachzuweisen, als sonst eie Rückzahlung des Kapitalbetrags an Matthäus Lotzen Wittwe verfügt werden wird. Gießen den 7. April 1856. Der Director der Spar- u. Leihkasse dahier: _________________Haberkorn. 878) Der auf den 21. April d. I. fallende Vieh- une Krämermarkt zu Hungen soll nicht an diesem Tage, sonCern Montag den 28. April abgehalten werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Hungen den 12. April 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Schneider. Versteigerungen. Holzverfteigerung im Anneroder Gemeindewalb. 834) Donnerstag den 17. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindcwald, District Köpel und Tempelsboden, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 16% Stecken Eichen- u. Birken-Scheidh., 1% " " " // Prügelh., n „ „ „ Stockholz, 8080 Wellen Kiefern-Reisholz, 119 Stämme Eichenholz von 6 bis 19 Zoll Durchmesser, 2500 Eubikfuß haltend, 24 Stamme Birkenholz, von 6 bis 10 Zoll Durchmesser, 197 Eubikfuß haltend. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Köpel an der Grünberger Straße. Annerod am 9. April 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Holzvcrsteigerulig in der Obeisvrsterei Schüssen berg. 826) Freitag den 18. April wird in den Dvmanialwald-Abtheilungcn «Lchindlache, Rückars, Spiegelacker und Sommerberg nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish. S leiten Stecken Stecken Wellen Buchen- 1 10%' 82% 5350 Eichen- 2% — 35% 2350 Linden- — 1 1% 125 Nadelholz 12 5 12 3375 sodann: 1 Buchen-Stamm = 36 Eubikfuß, 30 Elchen-Stämme = 1233 „ 5 Linden- „ =134 „ 16 Fichten- „ --- 292 „ und 18 „ Stangen = 58 „ Eredit bis 30. September d. I. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Eichcn- alle'e bei dem academischen Fvrstgarten. Gießen den 9. April 1856. Großherzogltche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. H o 1 z v e r st e i g e r u ri g. 892) Dienstag den 22. April d. I. soll in den Garbenteicher Waldungen in verschiedenen Distrikten nachstehendes Holz versteigert werden, als: 11 Stecken Kiefcrn-Scheidholz, 22 „ „ Prügelholz, 13 „ „ Stockholz, 150 Wellen Buchen-Reisholz, 225 „ Eichen-Reisholz, 5425 „ Kiefern-Reisholz, 3 Eichen - Stamme von 15 Fuß Länge und 8 Zoll Durchmesser, 21 Kiefern - Stämme von 15 bis 30 Fuß Länge und 6 bis 9 Zoll Durchmesser und 1200 Kiefern-Bohnenstangen, vor- züglicher Qualität. Der Anfang und die Zusammenkunft ist vor dem Langenwald, am Wege von Dorfgill nach Steinbach, in der Nähe des Markwaldes. Garbentcich am 14. April 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. 877) Montag den 21. April c., des Morgens 9 Uhr beginnend, soll zu Salzböden in der Behausung des Gastwirthes Weißbrodt folgendes Holz- material aus dem Königl. Krofdorfer Walde, District A < t e st a l l, meistbietend versteigert werden, und zwar: 21 Stück Buchen-Nutzholz-Stämme von 12 bis 18 Fuß Länge und 22 bis 60 Zoll Umfang, 10% Klstr. Buchen-Felgenholz, 164 % „ „ Sckeivholz, 25 „ „ Knüppelholz, 70 „ „ Stockholz, 225 „ „ Reisholz; sodann:—* Dienstag den 22. April c., des Morgens 8 Uhr beginnend, zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone das in dem Königl. Forstorte Bäuerstädt gefällte Durchforstungsholz, nämlich: 2 Stück geringe Eichen-Stämme, % Klstr. Eichen-Scheidholz, 5 „ „ Reisholz, 5% „ Biichen-Knüppclholz, 3% „ „ Stockholz, 670 % „ „ Reisholz, 12% „ Aspen- u. Weiren-Knüppelh., 29 „ „ „ „ Reisholz; und ferner im District Jungfer annen- wald: 18 Stück geringe Eichen-Stämme und Stangen, % Klstr. Eichen-Scheidholz, 1% „ ,', Knüppelholz, 14 „ „ Reisholz, % Klstr. Hainbuchen-Kammenholz, 11 % „ Buchen-Schcidholz, 1 „ „ Knüppelholz, 38 „ „ Reisholz. Krofdorf den 9. April 1856. Der Oberförster: G ü m b e l. £90) Montag den 21. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen in den Rodheimer Gemeindewaldungen, District Gebrande, Heiligenbangert und Rillscheid: 7 Stecken Buchen-Scheidholz, 1 „ Eichen- „ 14 „ Buchen-Prügclholz, 4 „ Eichen- „ 86% „ Buchen-Stockholz, 2000 Wellen „ , Reisholz, 250 „ Eichen- „ 25 „ Kiefern- „ 1 Buchen-Stamm von 10 Fuß Länge und 12 Zoll Durchmesser, 11 Eubikfuß haltend, 9 Buchen-Stangen, 8 Eichen-Stämme von 15 bis 20 Fuß Länge und 5 bis 10 Zoll Durchmesser, 63 Eubikfuß haltend, und 794) Neue Holländische Häringe, iwj «tut ^vuanvi|<9e '«aarmae, ä- •<■.......;r...... y 1 m L1 / desgleichen Sardellen und Schweir'er- ft'he B'amrl len Wohnung im Nebenhaus Käse, empfiehlt I. G. Appel. ' unt> ein S^ßer Keller zu vermiethen. 881) Gyps, rothen, Weißen, Luzerner (ewigen) Klecsamcn bei 724) In Lit. C. Nr. 46 auf dem Sel- tcrsiveg ist ein möblirtes Zimmer, 884) Ich unterhalte eine beständige Niederlage von Steingnt und irdene», Geschirr in dem Hause des Georg Becker, Marktstraße Lit. D. Nr. 35. Johannes Grieb. 2 Kiefcrn-Stangen von 20 bis 25 Fuß Länge und 5 Zoll Durchmesser, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bemerkte Wird, daß um die bestimmte Stunde der Anfang mit dem Brennholz im District Gebrande gemacht wird. Rodheim den 15. April 1856. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Wagner. 895) Ein halbjähriger schwarzer Wachtelhund mit weißen Pfoten und Brust ist mir entlaufen. Derjenige, welcher mir ihn wiederbringt, erhält eine Belohnung. ____________ F- Petri im Schwanen. 855) Die D. F l e t t' sche Hofraithe, mit Stallung in der Katharinengasse/ ist unter sehr günstigen Bedingungen aus freier Hand anzukaufen und beliebe man sich an den Unterzeichneten zu wenden. Gießen den 10. April 1856. Der Bürgermeister: D. Ebel. 889) Aocht Persisches Jnsecteitpnl- ver, zur Vertilgung der Flohe, Wanzen, Motten 2C. Wiener Putzpnlver, in Paqueten zu 4 und 7 fr. Holländisches Schenerpnlver, per Paquet 6 fr. Tablettes de cliarbon aro- mal iqiie gegen übelriechenden Athem, per Schachtel 36 fr. Rothe Carnlin-Tinte, per Flaeon 14 fr. Feine Patent - Zahnstocher, per Pa- guct 3 fr. Carl Frech. L»»eert-Aii)eii,e. | $ Das Concert des Pianisten G. Heinefetter S 799) Bkstellim-m auf die Fabrikate des Herrn 8. Baist & Comp. in Bockenheim, als: gedämpftes Knochenmehl für Feld- und Gartenbau, phosphorsauren Kalk, 888) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Joh. Müller in der Walllhorstraße. künstlichen und ächten peruanischen Guano, nepme ich entgegen und führe dieselben zu den Fabrikpreisen ans. Gießen den 7 April 1856. Emil Pi st o r. -c—— """ " 1 886) An- und Verkauf von Staalspapieren, Anlehens-Loosen, standesherr liehen Obligationen, Bank- und Eisenbahn - Actien etc. im Geld- und Wedjfelgefdjnft von C. 14. Worms, Wallt hör, A. 139. - 8M) Alle Sorten Mehl und Gries, sowie Warzen- und Rogge»-Klere, sind fortwährend zu haben in der $ Wilhelm Schafe rächen Backerei am Rathhaus. 893) Gutes Heu, sowie weiße und rothe Kartoffeln, die Mcste zu 24 fr., »er« ^ust P h. Schmitt auf dem Asterwcg, 875) Ein Haufen Dünger ist zu verkaufen bei Ü)eorg Melchior Noll ___in der Sand gaffe. 874) Ein tn~ hiesiger Stadt gelegenes Wohnhaus mit Stallung ist unter vortheil- haften Bedingungen zu verkaufen. Das Nähere ist auf Großherzoglicher Bürgermei- sterei Gießen zu erfragen. ^64) Ein Pferd, vorzüglich zugfcst und gesund, jedoch blind, steht rn der Post zu Lich zu verkaufen. V e r m i e 1 h u n g e n. 742) In dem vormals PH. Petri'- schen Hause auf dem Asterwegc ist der oberste Stock, bestehend aus 2 Stuben, Cabinet uud sonstigen Räumlichkeiten, zu vernnethen und um Mitte Juni d. I. beziehbar. Nähere Auskunft bei Dr. Muhl, ________Hofgerichts-Advocat. 876) Zwei Logis mit Sopha sind zu vermiethen bei Jost Wagner, Lit. A. Nr. 31. 47) In dem Brühl'schcn Hause auf dem Brand ist eine vollständige Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. 882) Der Mansardstock in meinem Hause ist an.eine Familie zu vermiethen. Hofg.-Secr. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen. 793) Ein möblirtes Zimmer mit Alkoven rst zu vermiethen bei ________________Gg. Echternach. 816) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen bei __Dr. W. Mettenheimer. 780) In der Wallthorstraße ist ein freundliches Logis, mit der Annehmlichkeit ves Bleichens u. s. w., zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Bei wem? sagt Aus- geber dieses Blattes. 682) Das von Fräulein Groß bewohnte Logis, aus 4 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Keller und Holzplatz k. bestehend, ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar. Loos, Lackirer. Vermischte Anzeigen. Kst2" 887) Amerikanisches Gold, desgl. Wechsel, Preussisches Geld, Banknoten, Kassenscheine, Coupons, sowie alle Gold- und Silbersorten, werden angenommen und abgegeben im Geld- und Wechselgeschüft von <'• >4. Worms. Wallthor, A. 1.39. ' HM Anfrage und Aufforderung. Man fragt hiermit höflichst an, ob sich Jemand erinnern kann, daß die Herren Schuhmacher billigere Preise gestellt zu einer Zeit, wv der Preis deS Leders unter den normalen Preis herabgegangeu war? Zugleich werden die beiden renitenten Herren Schuhmachcrineister aufgefordert, ihre Name» zum Zweck der Zuweisung einer zahlreichen Kundschaft öffentlich bekannt zu machen. i2i) Post schiffe neuer Linie zwischen Ilavrc, HTew-uiiil lew - Orleans* Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monat. Um nähere Auskunft bittet man sich zu wenden an: I. G. D. Büpst in Gießen. 872) Bei mir können noch Stipendiaten, sowie auch andere Herren, den Mittag- unv Abendtisch erhalten. C. Martin's Wittwe, wohnhaft bei Hrn. Fillmann an der Kirche. 880) Ich wünsche ein hebräisches Gramma- ticale, mit schriftlichen Ausarbeitungen verbunden, zu ertheilen. Außerdem erbiete ich mich zu Privatissimis in der Exegese des A. T. L. Palmer. 598) Es wird ein Acker, 1 bis 1 '/2 Morgen haltend, womöglich in dem Neustadter Feld gelegen, zu pachten gesucht. Von wem? sagt Ausg. d. Bltts. 839) Israelitische FeierLage: uächstcn Sonntag und Montag, den 20. und 21. April. 827) Es wird ein braves Lausmädchen gesucht. Von wem? Fremden-Regisler vom 11. biß 14. April 1856. I n d e n Gasthäusern. Jm Prinz Carl : Hr. Vogel, Pfarrer v. Erlenbach; Hin. Oec. Pfahl v. Hungen u. Stier v. Friedberg; Hr. Köhler, Wcfnhdlr. v. Mainz; Hr. Gebhard in. Fam., öandg.- Assessor u. Ballenberg; Hr. Ostus, Bergelvve v. Hanau; Hr. Hoffmann, Maier v. Breslau; Hrn. Oee. Bindewald o. Büdesheim, Richard v. Steinau u. Winlier v. Holzhausen; Hr. Enders, Fabrik, v. Hanau; Hr. Reiß, Pfarrer ». Wedel; Hrn. Kfl. Gnrler o. New- Jork, Geiß v. Rhina, Wimpisstnger v. Wiesbaden, Lautenschläger v. Frauk- furt, Davidson v. Berlin u. Hechmntt; v. Ereuznach. Jm Rappen : Hr. Priegcr, Ingen, v. Frankfurt, Hr. Verdier, Stud. v. Darmstadt; Hr. Post v. Erfurt; Hr. Knorr n. Sohn, Lbeeappcll.-Rath S. Darmstadt; Hr. Schlund, Aiüller v. Staden; Frls. Will v. Würzburg, Hagenherd v. Cöln, Langenhagen v. Apolda u. Kronenberger v. Offenbach; Hrn. Part. Crailsberg v. Regensburg u. Normerk v. Altenvurg; Hr. Zeppenfeld, Rent. v. Berlin; Hrn. Kfl. Dahlhart v. Erfurt, RameS, Kratz u. Bing v. Frankfurt, Mildendorf v. Lohne, Messerschmied v. Lahr, Catt v. Hannover, Sack v. Wien, Berg v. Mannheim, Heyne v. Magdeburg, Hritz p. Amsterdam, Müller v. Fraukfurt u. Geier v. Wiesbaden. Jm Einhorn: Hr. Kabel, Prof. v. München; Hr. Griebade, Oee. v. Kedenhausen; Hr. Sinkt v. Grünberg; Hr. Binder, Zahnarzt v. Coblenz; Hr. Horn, Part. v. Nürnberg; Hr. v. Schubert, Major v. Golheuberg; Hr. Fahrer, Bnchhdlr. v. Darmstadt; Hr. Höhl in. Fam. v. Stuttgarl; Hrn. Fabrik. Kämpf v. Culmbach u. Bohrer v. Frankfurt; Hr. I)r. Sewald Geschäfts - Eröffnung. 883) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die Anzeige, daß ich mich als Maurermeister dahier ctablirt habe und alle mir anvertraut werdenden Arbeiten, mit dem Versprechen reeller Bedienung, anfertige. Ehr. Haubach, Maurermeister, Löwcngassc, Lit. C. Nr. 82. 659) Der Unterzeichnete wünscht Unterricht in der Mathematik zu ertheilen. Dr. O. Schlapp. A f sise ii des II. Quartals 1856. Anklage: Den 18. und 19. April, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Keller von Oberbessingen nnd Lackircr Georg Stuckarts Ehefran von Lich, wegen Brandstiftung; Verth. Großherzogiiche Hvfg. - Advoeaten sagt die Exped. d. Bl. Dornseiff und Kaufmann. v. Weimar; Hr. Stugge, Rent. v. Leipzig; Graf KolliuSky v. Warschau; Hr. Handorfer, Sänger v, Wie»; Hr. Dr. Müldener v. Trier; Hr. Schnee- hagen, Banquler v. Hannover ; Hr. Schulze, Jnsp. v. Berlin; Hr. v. Silleg, Hvfralh v. Ackendorf; Hr. Hopf, Ingen, v. Dillendorf; Hr. Roßmann, Lieuten. v. Friedberg; Hrn. list. Schäfer v. Ehaudefoms, MüfreS v. London, Basiert u. Anspach v. Frankfurt, Hill v. Elberfeld, Gosst v. Großenlinden, Rohbach v. Bregenz, Kay v. Göttingen, Ohlig v. Minden, Hildebrand v. Waffungen, Pänipier v, Frankfurt, Marei v. Siegen, Barth v. Magdeburg, Svukheimer v. Ruhla u. Müller v. Nordhausen. Jm Darmstädter Haus : Hr. Schaff, Ksm. v. Düffeldors; Hr. Bran- ning, Bildh. v. Frankfurt; Hr. Fey, Hopfenhdlr. v. Holzhausen; Hrn. Ge- schäslSl. Stern u. Küchler v. Fulda, Conrad v. WatgeS, Steibert v. Lei- chenrod, Schäfer v. Holzmühl u. Braun, Hofmann, Euler, Fohl, Rasch, HummeS, Jäger, März u. Müller v. Freiensteinau. Jm Stern : Hrn. Sänger Schmitt, Hang, Joffer u. Klebe a. Tyrol. In der Sonne : Hr. Weil, Handelsm. v. Zeistnda; Hrn. Oec. Hau v. Illbach u. Franz u. Vöhl V. Freiensteinau; Hr. Hell n. 5 Eons., Musiker v. Fulda; Hr. Rappe, Schuhm. v. Wetzlar; Jungfer Carl v. Mardorf. In der Rose: Hrn. Geschäfts!. Lehr u. Jäger v. Weilburg u. Schlosser v. Kirschgarleu; Jungfern Egcking u. Hüfner v. 'Wildungen; Hr. Prenser, Oec. v. Friedberg; Hr. Weber n. Sohu, Handelsm. v. Stangenrod; Fr. Schmidt v. Bauernheim. In den Privathäusern. Bei Hrn. Dr. Weber I. : Hr. Weber, Kreisarzt v. Ulrichstein. — Bei Hrn. S. Heichelheim: Hr. Goldschmid, Bauquier v. Ehrenbreitenstein. Frucht- und Mehlpreise von nachdenannten Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. (Hierzu eine Beilage.) P ü a i z e 11. K o r n. Ger Il -. H a f e r. K a r t o f f e 1 n. Aus- Ver- Mittelpreis Aus- Mittelpreis Auf- Mittelpreie Auf- Ver- 'Mittelpreis Auf- Mittelpreis sjrt und Saturn. gefahren kauft vom Malter. gefahren kauft vom Malter. gefahren kauft vom Malter. gefahren kauft vom Malter. gefahren kauft. vom Malter. Mltr. Mltr. Pf. st. Er. Mltr. Mltr. Pf. st. Er. Mllr. Mltr. Pf. st. Er. Mltr. Mltr. Pf. st. Er. Mllr. Mltr. Pf. st. lt._ Gießen, Butzbach, Grünberg, 11. April 55} 50} 200 14 7? 30 26} 180 11 57 24 24 160 8 8 74 74 120 4 50 155 109} 200 3 45 12. 91 91 200 — 200 13 52 78 78 180 180 II 5 78} 78} 160 160 7 57 71} 71} 120 120 — 14 179} 179} 200 200 3 40 Friedberg, 4. „ 70 70 200 14 45 6 4 180 11 30 10 10 160 7 36 120 — — — 200 — .— Mainz, 11. ,, — — 200 14 15 — 180 U 50 — — 160 l 30 — — 120 — — — 200 1 Gießen: Außerd em wu rden noch 8 Mllr. Erbsen im P ttelpreis z" 10 st. 10 Er . und 21 Mi tr. Wie kn im Mill eipreis ü 8 st 5 fr. verk mit. Beilage zu Nr. 31 des Anzeigeblattes. Von der Wahl, dem Gebrauch und dem Nutzen der ! verschiedenen Arten von Brillen für kurzsichtige, weitsichtige und schwache Augen. - Von der großen Wichtigkeit des Gesichtssinnes überhaupt zu sprechen, halte ich für unnöthig, da Jedermann, ohne darauf auf- r merksam gemacht zu werden, dieselbe deutlich genug selbst erkennt. Dow da es nicht selten der Fall ist, daß Leute, die ohne Anwendung künstlicher Mittel den rechten Gebrauch von ihrem Gesichtssinn nicht mehr machen können, bei der Wahl der Augengläser bedeutende Mißgriffe machen, so möchte es nicht ungern gesehen werden, das Wichtigste von der Brechung der Lichtstrahlen und von der Beschaffenheit der Augengläser in kurzer Andeutung in diesen: Blatte gesagt zu finden. Es wird diejenigen, die von Brillen Gebrauch machen müssen, aufmerksam machen, wie sic ihre Wahl in Bezug auf dieselben zu bestimmen haben. Das weitsichtige Auge und das convexe Glas. Bei herannahendem Alter verliert die krystallinische Feuchtigkeit nach und nach ihre Rundung und wird, nach vorne zu, mehr platt, die Lichtstrahlen fahren daher allzuweit auseinander, und die krystallinische Feuchtigkeit ist nicht mehr im Stande, sie hinten int Auge zu vereinigen; man muß daher den Gegenstand, den man betrachten will, weit von sich halten, damit die Vereinigung der Strahlen am gehörigen Orte, nämlich auf der Sehhaut, geschieht; oder man muß sich eines dünnen, linsenförmigen (convexen) Glases bedienen, auf welches die Lichtstrahlen so nahe zusammenfallen, daß die kry-^ stallinische Feuchtigkeit im Stande ist, sie hinten int Auge gänzlich zu vereinigen. Will man nun die Strahlen zusammenbringen, so kann man dieses schon, wenn man sich eines einfachen Werkzeuges bedient, das blos aus zwei engen Röhren mit Oeffnungen besteht. Durch solche Vorkehrungen samnteln sich die Lichtstrahlen und fallen erweitert auf den rechten Ort der Netzhaut; doch kann nur ein einziger Lichtstrahl auf einmal durch ein solches Werkzeug auf die Netzhaut dringen. Aitdeis aber ist eS mit einem Glase; denn hat dasselbe eine solche Gestalt, daß die Strahlen eines jeden Kegels, die von einem Objecte auf dasselbe fallen, gerade Aren bilden, so gehen eine Menge Lichtstrahlen in das Netzhäutchen hindurch, und stellen den Gegenstand viel Heller und lebhafter dar, folglich, je näher die Strahlen dem Centro oder der Are des Glases cinfalleu, desto gerader sind sie, desto stärker dringen sie durch, desto weniger werden sie gebrochen und desto Heller und lebhafter repräsentircn sie die Gestalten der sichtbaren Dinge. Je weiter sie aber von dem Centro oder der Are nach der Peripherie des Glases hin einfallcn, desto schiefer und schwächer sind sic, desto mehr brechen sie sich und laufen ordentlicher zusammen. Diese Brechung entsteht nicht sowohl von der Dichte und Dicke des Glases, welche letztere gemeiniglich nur geringe ist, als insonderheit von seiner convexen oder concaven Figur, die cs von gewissen Segm-nten einer Sphäre, Rundung oder Kugel überkommen, nach welchen die Schüssel formirt, darin es geschliffen wurde. Diese Figur des Glases macht, daß die Strahlen, je schiefer sie einfallcn und von dcm Centro dcs Glases abweichcn, dadurch stärker gebrochen werden. Je kleiner aber der Sehwinkel ist, je geringer ist die Refraction. Es ist schon oben bemerkt, daß, wenn der Strahl zu schief aufficle, so ccssirten die ordentlichen Gesetze der Refraction. Dieses gilt auch bei den geschliffenen Gläsern; denn, wenn diese gar zu convex sind, und der Brechungswinkel zu groß wird, so würden sich die Sonnenstrahlen nicht auf einen Punkt bringen, sondern es würde sich um den Focus hcrum ein falsches Licht sehen lassen, Verschiebungen verursachen, wie auch durch solche Gläser Farben und andere Irregularitäten Vorkommen. Jever Punkt an einer Sache ist als ein strahlender Punkt anzusehcn, mithin hat auch ein jcder Punkt eine ihm eigene Stellung und einen eigenen Brennpunkt. Daher entsteht die Verwirrung dcr vielen Bilder int Auge, welche eins das andere schwächen und vernichten, wenn man das Linsenglas nicht in diejenige Stellung gegen das Auge bringt, welche die zu einem deutlichen Bilde gehörigen Strahlen in guter Ordnung mit einander vereinigt, und daher wird durch das Glas die Deutlichkeit und Helligkeit dcr bctrachtctcn Gegenstände bewirkt. Damit man aber in der Wahl der Gläser keinen Mißgriff thue, hat man bei denselben genau auf die vcrhältnißmäßige Converität dcs Glases mit dem Grade dcr Blödigkcit dcs Gesichtes zu sehen. Wenn also Jemand, dcr noch keine Augengläser gebrauchte, sich derselben bedienen muß, so hat er genau darauf zu achten, daß die Gläser, wovon er Gebrauch machen will, die Gegen-stände verdeutlichen, nicht aber stark vergrößern. Kann Jemand mit bloßen Augen mittelmäßige Schrift in einer gewissen Entfernung noch lesen, für den wird ein geschliffenes RadiuSglas von 40 Zoll Brennweite dienlich sein, durch welches die Blödigkcit nach und nach gchoben wird, wenn nicht Nervenschwäche, Steifheit dcr Muskeln u. s. w. die Ursache davon ist. Kann aber Jemand ohne Gläser gar nichts mehr lesen, so sollte er doch kein Nadiusglas unter 7 Zoll Brennweite gebrauchen. Hat endlich Jemand ein ganz verblödetes Gesicht, so kann er Gläser bis zu 4% Zoll Brennweite ohne Schaden gebrauchen. Der Erfahrung gemäß ist es, daß Nadiusgläser, wegen besserer Refraction, die Objecte deutlicher als bloße Schaaken - Gläser darstellen. (Schluß folgt.) Wem aber eine weitere Unterredung und Ausdehnung dieses Stoffes lieb sein sollte, dem werde ich gern zu Diensten stehen und der hat täglich hier in Gießen, im Gasthof zum Einhorn, Zimmer Nr. 23, zwei Treppen hoch, Gelegenheit dazu. I. Nris, Oculist und Optiklts aus Nymwegcn. an die Groscherzoglichcn Bürgermeistereien im Landgerichtsliezirk Lich. Wir haben Sie bereits durch unsere Bekanntmachung vom 20. December 1854 (Anzeigeblatt Nr. 102) von der bevorstehenden Umwandlung des Sparkassevereins zu Lich in eine unter Staatsaufsicht gestellte öffentliche Anstalt in Kenntniß gesetzt t; iqiini«') -sm, Inn im iutvfl’i’i jf-J) onalnJ? u it ifliuiip n in nun riß, 3 d'-ir 3..-J •j."" u .rngii !üV' in i ;r 1 IfLIU III: «ipfiiiS nid ?»I liiit i, ii'dd1 -!!i M,m l'i 7 3«! 10 10 160 6 70 160 7 30 gjiltr. Wicken im Mittelpreis ä 8 fl. 5 fr. verkauft. IZU 120 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. (Hierzu eine Beilage.) 4 180(1130 - 180,11 öo1 Friedberg, 4. Mainz, 11. 70 i200 14 45 — |200 14'15 Gießen : Außerdem wurden noch 8 Mltr. Erbsen im L ittelpreis zu 10 st. 10 fr. und 2‘ 200