AnMgeblsN für die Sta-t und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 fl. 53 ft. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zelle 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. Jfä 05. Mittwoch den 13. August 1850. Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provnrzialhauptstadt Gießen: F l e i s ch t a r e. Ochsenfleisch Kuhfleisch.......... Rindfleisch ...... . Kalbfleisch Schweinefleisch Hammelfleisch Leberwurst . . ; Bratwurst Schwartenmagcn Blutwurst ......... geräucherter Speck Schinken Dörrfleisch ........ per Pfund u u ,/ H u n tf h 1! II H II u 11 u u II u h n u II ii n u u fr. 15 12 11 7 16z 12 16 20 24 18 32 24 22 per Pfund Rindsfett ........ „ Nicrenfett ........ „ Schweineschmalz. ........ t, „ i desgleichen ausgelassenes . „ „ Brodtare. Pfund 2( ordinäres s Gerste- und j b b . 4s Brod aus / V, Korn-Mehl s ^stey-nv . . 2/ gemischtes s '/, Waizen-und ( ß 6 b . 4 s Brod aus ) V$ Korn - Mehl , "^reyenv , . Loth Quint. 4 3 Wasserwcck 3 3 Milchbrod 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises ist der Laib Brod und das Pfund Fleisch um 2 «Heller billiger. fr. 20 24 28 28 fr. 75 15z 9 18 1 1 Anmerfung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Berhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zugabe befindlich fein. Amtlicher T h e i l. Die Großhcrzoglichcn Bürgermeister haben nachstehende Bekanntmachung publiciren zu lassen: ÜB e f a u u t m a d) 11 u g, die Zahlung der Vertretungssummen für Kriegsdienstpflichtige, welche an der diesjährigen LooSziehung Theil genommen haben, betreffend. Mit Bezug auf den Art. 2 des Stellvertretungsgesetzes vom 14. Juli 1851 wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Vcr- tretungssummcn für Kriegsvienstpflichtige, welche an der diesjährigen Loosziehung Theil genommen haben, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung im Regierungsblatte an, in die Einstantskasse dahier bezahlt werden können. Darmstadt, den 31. Juli 1856. Großberzogtiches Knegsministerlttm. Freiherr v. S ch ä ffer - B er n st ei n. Beck. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Edictalladung. 1731) 1. Ausweislich des Hypotheken- buchs der Gemeinde Leihgestern entliehen Johann Georg Grimmel und dessen Ehefrau Anna Margaretha von Leihgestern am 20. März 1809 bei Demoiselle Justine Kipp in Gießen ein Capital von 100 fl. zu 5 pCt., und haben zur Sicherheit ihre in der Leihgesterncr Gemarkung gelegenen Grundstücke verpfändet. — Da nun diese Hypothek schon vor längerer Zeit abgetragen, die Original-Obligation aber abhanden gekommen sein soll, so werden alle Diejenigen, welche aus der oben erwähnten Schuld und Pfandverschreibung Rechte oder sonstige Ansprüche ableiten zu können glauben, hiermit aufgcfordert, solche sogewiß binnen 8 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht anzu- zeigen und zu begründen, als sonst dieselbe für erloschen erklärt und der fragliche Eintrag in dem Hypothekenbuch der Gemeinde Leihgestern wird gelöscht werden. 11. Alle Diejenigen, welche Erb- und sonstige Ansprüche an den Nachlaß des im Jahr 1812 zu Leihgestern verstorbenen Ioh. Georg Grimmel zu machen glauben, werden hierdurch aufgefordert, dieselben sogewiß innerhalb 60 Tagen dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls dieselben für erloschen angesehen, und der Nachlaß der sich gemeldet habenden Intestatcrben ohne Caution überliefert werden wird. Gießen, am 23. Juli 1856. Großherzoglichcs Landgericht Gießen. P l o ch. Besondere Bekanntmachungen. Die Ausloofung von Obligationen bei der Stadt Gießen. 1523) Durch die nach den Bestimmungen des Schuldentilgungsplans der Stadt Gießen heute vvrgcnommcne Berloosung sind folgende Schuldverschreibungen auf Inhaber zur Rückzahlung bestimmt worden: I. Von dcm 3 % p r o c e tt t i g e n Anlehen : Lit. A. Nr. 51......zu 1000 fl. „ B. „ 75, 127, 157, 238 . . „ 500 „ „ C. „ 45, 72, 90, 130, 148 . „ 100 „ „ D. „ 15, 32, 74 . . . . „ 50 „ II. Von dem 4prorentigen Anlchen: Lit C. Nr. 1, 26, 44 . . . . zu 100 fl. 1000 fl. 2000 „ 500 „ 150 „ 300 fl. 3950 fl. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 20. December d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist im District Bru- verminter, im Lohschlag. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 9. August 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________D. Ebel.____________ 1591) Dienstag den 26. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause ein dem Johannes Döringer in Wieseck gehörender Acker in der Lichtcnau, Flur 47, Nr. 160, 366 □ Klftr. enthaltend, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 25. Juli 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Ärbeitsversteigerung. 1737) Montag den 18 d. Mts., Mittags um 12 Uhr, Die Inhaber dieser Schuldverschreibungen können bis zum 1. October 1856 ihre Capitalien mit Zinsen bei der Stadtkasse dahier in Empfang nehmen. Eine Verzinsung der Capitalicn findet nur bis zu jenem Zeitpunkte statt. Gießen, den 10. Juli 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Abgabe von Bauinstützen int Magazin. 1740) Eichen-Baumstützen von verschiedenen Preisen werden im städtischen Holzma- gazin, int Oswaldischen Garten, abgegeben. Gießen, am 12. August 1856. Gcoßherzoglicbe Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Eb el.______________ Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. 1671) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1856 verfallen sind, werden auf- gcfordcrt, in dem Zeitraum vom 6. August bis zum 6. September, dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 13. October d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgcnommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumcssen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen lassen zu wollen. Gießen, den 26. Juli 1856. Die Pfandhausvcrwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Bieler. Pfeil. V e r st e i g r r u n 9 e n. Holzverftcigerung tm Gießener Stadtwalde. 1735) Montag den 18. August I. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalte nachver- zcichnetcs Holz öffentlich versteigert werden: 1) im District B rud er wi n t er, A b- tHeilung Roth checke des Ferne- walds: 61 Stecken Eichen-Prügelholz, 3700 Wellen „ Reisholz, 14 ‘/2 Stecken Fichtcn-Stockholz, 2150 Wellen „ Rcisholz, 50 Fichtcn-Stäinnie von 992 Cubikf., 192 Euchen-Stangen „ 267 „ 346 Fichten- „ „ 1034 „ Die Eichen-Prügel und Stangen sind ge-! schältes Lohholz. j 2) Im District Annaberg, Ab- tHeilung Wandt: 1 Stecken Buchen-Scheidholz, 1 „ „ Prügelholz, 4 „ „ Stockholz, 125 Wellen „ Reisholz, 225 „ Fichten- „ 3) Im District Fichtcnkopf, Sauhütte, Waldhute, Heeg st rauch, — Lich er Straße: 1 Stecken Fichten-Prügelholz, 2'/2 „ „ Stockholz, 500 „ „ Rcisholz, 2900 Wellen Kiefern- „ 12 Fichten-Stämme von 222 Cubikfuß. sollen auf dem Gemcindehausc zu Langgöns nachbcnanntc Arbeiten an die Wenigstnch- mcnden in Accord gegeben werden: I. Feuerlöscbgcräthschaften: Wagnerarbcit, veranschl. zu 4 fl. 32 kr. Schmiedearbeit, „ „10 „ 40 „ Spenglerarbeit, bestehend in Anfertigung von 4 Laternen, veranschlagt zu . . 5 „ 20 „ II. Errichtung einer hölzernen Pumpe: Pumpenmacherarbcit, veranschlagt zu.....26 fl. — kr. Maurerarbeit, veranschl. zu 27 „ 13 „ 111. Meßgcräthschaften: Lieferung von 6 Stück Visir- stäbcn, veranschlagt zu . 4 „ 12 „ Langgöns, am 7. August 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Langgöns. 3- §t.: Gerhard, Bezirks - Bauaufseher. Ärbeitsversteigerung. 1723) Montag den 18. August, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Mainzlar die Fertigung einer neuen Kirchcnuhr, veranschlagt zu 275 fl., öffentlich wenigstnehmend vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen werden im Termine eröffnet. Mainzlar, am 7. August 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. I. 81.: L. Hahn, Bezirks-Bauaufseher. Versteigerung von Bauarbeiten. 1712) Samstag den 23. August d. I., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Hattenrod die zur Erbaumtg eines neuen Schulhauses erforderlichen Arbeiten, als: Maurerarbc Zimmerarb Dachdecker« Schreinerar Schlosscrarl Glaserarbci Weißbinder unter den be macht werdet nigstnehmend Voranschlc f vom 16. d. fieret dahier Hattenrod Großherzogli Fc 1738) Blanker M Mal ein vorzüglick serkeit re. zu ermäßigte. 1726) N (1856) sind 1739) Bc in Auswahl C. 1741 fängt unser Gieße Fremden- Im Happi Freihr. v. Bre Hr. Krämer, 9 heim; Fr. S Lanqe v Mar Offenbach u. S Hr. Lehmann, Darmstadt, Ec u. Bitlardt v. Hrn. Kanfl 9 Cöln, Schenck Im Prinz v. Bielefeld; Paris; Hr. K bach; Hr. He Maurerarbeit, veranschl. zu 491 fl. 15 kr Zimmerarbeit, „ Dachrcckerarbert, „ Schreinerarbeit, „ Schlosscrarbcit, „ Glaftrarbeit, „ Weißbinderarbeit, „ „ 254 „ 28 „ „ 90 „ 17 „ „ 321 „ 26 „ „ 158 „ 45 „ „ 136 „ 48 „ „ 314 „ 38 „ unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den We- nigstnehmcnden öffentlich versteigert werden. Veranschlage und Steigbedingungen liegen vom 16. d. Mts. an auf der Bürgermeisterei dahier zur Einsicht offen. Hattenrod, den 2. August 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. M e n g e l. Feilgebotknes. 1738) Besten Blankenberger Leberthran. M a i s g r i c S. Malz-Bonbons, ein vorzügliches Mittel gegen Husten, Heiserkeit re. 25 e ft e Offenbacher Talglichter, Stearinlichter, Talg-, Harz- u. Kernseife, zu ermäßigten Preisen bei W. Zurbuch. 1726) Neue Holländische Häringe (1856) sind zu haben bei Carl Hoffmann. 1739) Bohnen- und Gurkenfäßchen stehen in Auswahl bei C. H. S chmall, Lindenplatz. l^Zwiebelkuchen von Brodteig, jeden Montag, Mittwoch und Freitag, um bald 9 Uhr, sowie jeden Tag frischen Pflaumen fneben, bei Emil Noll auf der Mäusburg. 1732) Ein dreijähriger, braun getigerter und dressirter Hühnerhund, von vorzüglicher Raoe, — welches schon der erste Anblick zeigt, — ist zu verkaufen. Das Nähere in der Exped. d. Bltts. 1718) In meiner Grube am Wismarer Weg sind gut gebrannte Backsteine, sowie auch Lehmsteine, zu haben. Philipp Euler, wohnhaft in der Neustadt, Nr. 118. 1615) Frischer Zwiebelkuchen, jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9 Uhr, bei A. Noll im Stern. V e r in i e t h u n g e n. 1705) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Friede. Stoß, am Asterweg. 1295) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. I G. D. Bapst. 1733) Eine Scheuer, nebst Stallung und Hvfraum in der Kaplansgasse, ist sogleich zu verleihen oder zu verkaufen. Näheres bei Wittwe Busch auf dem SclterSweg. 1674) Das bisher von Hrn. Hofgerichts- Advoc. Frank bewohnte Logis, bestehend in 5 Stuben, einem Cabinet, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Chr. Busch zum Darmstädter Haus. 1153) Eine aus 5 Zimmern re. bestehende Familienwohnung ist zu vermiethen bei Alexander Mayer. 1529) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen. Hoffmann, Postsecretär. 1175) Der Mansardstock in meinem Hause, sowie Pferdestall, Wagenremise und Heuboden, sind zu vermiethen. Hofg.-Seer. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen. Vermischte Aineigrn. 1736) Hiermit warne ich Jedermann, meinem Sohne Julins für meine Rechnung zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Job. Baltb. Noll. 1227) Die Reuten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt hat die Einrichtung getroffen, daß kleine Ltcrbsallskapitalion von 100 bis 300 fl. unter erleichterten Bedingungen bei ihr versichert werden können, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten ist, ihren Angehörigen für den Todesfall sofort beziehbare Storbeizoldor zu hinterlaffen. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Bevollmächtigten der Anstalt.*) Darmstadt, im Mai 1856. Die Direktion. *) In Gießen: Herr Buchbinder A. L. Balser. In Lich : Herr Hypotheken - Commissär K. V o lp. Sommer (soneerte im Busch fchesr Gurten. 1741) Wegen des heute 2lbeud 8 Uhr beginnenden allgemeinen Abschieds - Commcxfes im Leib'schen Saale fängt unser heutiges abvnnirtes Wtittwochs - Concert schon um 4*/2 Uhr an. Gießen, am 13. August 1856.Schier holz, Musikdircetor. Fremdm-Rkgister vom 7. bis 10. August 1856. I n den Gasthäusern. Im Rappen: Baren v. Schenck m. Fr., Gntsbes. v. Hermannslein; Freihr. v. Breidenbach, Hauptm. v. Friedberg; Freifr. v. Frenzi v Wetzlar; Hr. Krämer, Partie, v Heidelberg; Hr. Gieswein, Dr. med. v. Oberingel- heim; Fr. Strauß v. Neustadt; Hrn. Profess. Hcssemerdt v. Freiburg u. Lange v Marburg; Hrn. Archit Fineck u. Gold v. Darmstadt, Beck v. Offenbach n. Müller v. Biedenkopf; Hr. Strebmeper, Ingen, v. Wiainz u. Hr. Lehmann, Oberingen. v. Frankfurt: Hru Kreisbaumstr. Weylaud u. Darmstadt, Egner u. Engclberdt v. Cassel, Ried v. Nidda, Rau v. Alsfeld u. Billardt v. Biedenkopf; Hrn. Oberger.-Räthe Hened u. Levita v. Mainz; Hrn. Kaust Baumann v. Dillenburg, Rosenwald v. Bingelbach, Rüffel v. Cöln, Schenck u. Schönhvf v. Frankfurt. Im Prinz Carl : Hr. Brandt, Lehr. v. Bensheim; Hr. Sachs, Fabrik, v. Bielefeld; Hr. Anspach, Geom. v. Mannheim; Hr. Maceau, Prof. v. Paris; Hr. Körner, Apoth. v. Bruchsal; Hr Wehrheim, Oecon. v. Lan- bach; Hr. Hallenstei», Oberlieuteu. v. Berlin; Hr. Vanzell, Bota», v. Copenhageu; Hr. v. Lanmitz, Rent. v. Berlin; Hr. Stier, Privatm. v, Frankfurt; Hr. Müller, Oecon. v. Laasphe; Hrn. Prioatl. Leisner v. Hanau u. Philgns v. Frankfurt; Hrn. Kaust. Buttge v. Wetzlar, Zimmermann v. Offenbach, Berthold y. Bamberg, Rüge v. Berlin, Löwel v. Kaiserslautern, Klauber v. Wien, Neuendorf v. Cassel u. Rentliugcr v. Frankfurt. Im Einhorn : Hr. Hergert, Affeff. v. Guntershausen; Hr. Hübel, Ingen, v. Coblenz; Hr. Stephany, Kamm.-Rath v. Braunfels; Freihr. v. Alten, Mas v. Braunschweig; Hr. Hieble, Hüttenbes. p. Dillenburg; Hr. Corinder, Partic. v. Stockholm; Hr. Hcgenloch, Offiz. v. New-Pork; Hrn. Dr. mcd. Baveck II. Veniereck v. London; Fräul. Jagler p. Dresden u. Fräul. Etlen a. Irland; Hrn. stucl. med. Stephan u. Eberts v Würzburg ; Hr. Schlaubach, Realdir. v. Coburg; Fr. Katz m. Fam. v. Baltimore; Hr. Schnuth, Lehr. o. Büdingen; Hr. grub, Ingen, v. Stuttgart; Hrn. Partic. Pinsches v. London, Drechsler n. Rigaud ». Frankfurt; Hr. Beit, Hauptm. v. Ehringshausen; Hr. Schmitts, Refcrend v. Magdeburg; Hr. Hilimann m. Fam., Gartendir. v Prag; Graf Collensky m. Fam. u. Bedien, v. Warschau; Hrn. Kaust. Rucker v. Darmstadt, Sivin v. Münster, Schwarz v. Dülken, Grund v. Köthen, Levi v. Paris, Steidle v. Coblenz, Lehr v. Aachen, Zielarth v. Erfurt, Bender v. Siegen u. Sibot Heilbronn. Im Darmstädter Haus: Hrn. Kaust. Bolzen-Schütz v. Frankfurt u. Mayer v. Ulm ; Hrn. Geschäfts!. Krich v. Biedenkopf u. Geistner v. Frankfurt. In der Sonne : Hr. Gilbert, Steig, v. Gonterskirchen; Hr. Klieber, Mustk. v. Fulda; Hrn. Handelst. Müller v. Hattenhausen u. Luy v. Wattenheim ; Hr. Schweuck, Cond. v. Arolsen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Landr. Geyger: Hr. Karl v. Marienhvhe. — Bei Hrn Dr. Glaser: Hr. Jung, Deean.-Rechn, v. Grüuberg. — Bei Hrn. Apoth. Witte: Hr. Algeier, Pfarr. v. Eudorf. — Bei Hr». Dan. Ocke! : Fr. Bauer r>. Alsfeld. — Bei Hrn. Domäneurath Stammler: Hr. Stammler, Rector v. Grüuberg. — Bei Hrn. Rechn. Wittich: Fräul. Butz v. Schotten. — Bei Hrn. Lehr, ttbrich: Fräul. Kirchner v. Nauheim. — Bei Hrn. Lehr. Müller: Fräul. Abe o. Niederwöllstadt. — Bei Hrn. Stadtg.-Actuar Drescher: Hr. Diehl, Gymn. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofger.-Advoc. Krauskopf: Hr. Lang, Obers, u. Storndorf, — Bei Hrn. Gymn.-Lehr. Beck: Hr. Fitting, Ingen.-Assist. ». Darmstadt. — Bei Hrn. Oecon. Plank: Fräul. Landmann v. Gedern. — Bei Hru. Hvfger..Advvc. Dier» : Hr. Weber m. Fr., Advoc. v. Alzei. — Bei Hrn. Stud. Dittmar: Hr. Herring, stud. jur. u. Hr. Willmann, stud. med. v. Heidelberg. — Bei Hrn. Stud. Kritzler: Hr. Küster, stud. jur. v. Heidelberg. — Bei Fr. Kratz: Fräul. Grämlich v. Heidelberg u. Fräul. Almeurvder v. Braunfels. — Bei Fr. Oberförst. Block: Fräul. Frey v. Darmstadt. — Bei Fr. Sieder: Hr. Poseiner m. Fam., Kreisbauaufs. v. Grünberg. — Bei Fr. Justizamlm. Horst: Hr. Wecker, Lehr. o. Grvßrvhrheim. — Bei Hrn. Ehr. Wallenfels: Fräul. Israel v. Alleiidorf. — Bei Hrn. Sattl. Kühne: Hr. Heyl, Ingen. ». Darmstadt u. Hr. Heyl, Access, v. Dieburg. — Bei Hrn. Buchb. Rühl: Hr. Leydhecker, Hofger.-Advoc. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Franz Peppler: Hr. Ritter m. Tvcht., Rent. r. Berlin, Fräul. Cramer v. Wiesbaden u. Fräul. Pruckner v. Berlin. Wärmegrade des Lahnwassers. Samstag den 9. August 17!|/4 Grad. Sonntag „ 10*. „ 18*/4 „ Montag „ 11. „ 19y2 „ Dienstag „ 12. „ 20 „ L. C. Rübsamen, Schwimnilehrer. Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Gießen: Außerdem wurden noch 12 Malter Samen im Mittelpreis zu 20 st. 30 fr. verkauft. Ort und Datum. 'Warzen. K v r n. G e r st c. Hafer. Kartoffeln. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis ■ vvm Malter. Ausgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mütelpreis vvm Malter. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vvm Malter. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vvm Malter. Auf- gefahren Mltr. Verkauft. Mltr. Mütelpreis vvm Malter. Pf. fl. fr. Pf. fl.lfr. Pf. st. kr 23 18 Pf. 120 120 120 120 120 st. kr. Pf. st. fr. Gießen, 8. August Butzbach, — „ Grünberg, 9. „ Friedberg, — „ Mainz, 8. „ 23 5M 17 S4i 200 200 200 200 200 10 16 17 41 18 45 76’ 79 76’ 79 180;10 180:- 180.10 1801 — 180111 47 25 40 18 42’ M 42Ü 160 160 160 160 160 00 I CD I CD | öö 24 52$ l 6 — b 57 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 200 200 200 200 200 z z Kaum war die letzte Nummer dieses Anzeigeblattes (Nr. 64) mit einem Aufrufe für „allgemeine Erwägung eines Projectes für die Erweiterung des Wvchenmarktplatzes" erschienen, so wurden auch schon die einzelnen Bürger speciell aufgesordert, durch Unterzeichnung einer Liste gerade diesem Plane beizustimmen. Da aber jenes Gedruckte auch die Worte enthält: „Schließlich wird bemerkt, daß jede Ansicht bezüglich der „Vergrößerung des Marktplatzes" gerne entgegen genommen würde" re., so dürfte es gewiß Jedermann zweckdienlich erscheinen, Bemerkungen gegen jenen Plan, den ich hier A heißen will, nicht nur auf demselben Wege des Anzeigeblattcs zur Kenntniß der Mitbürger zu bringen, sondern damit auch einen zweiten Plan, den ich kurz B nennen will, zu verbinden, um über diesen die allgemeine Bcurtheilung hervorzurufen, ohne jedoch die Absicht zu haben, noch weniger mich verbindlich zu machen, Unterschriften dafür sammeln zu wollen. Taugt der Plan B mehr als A, so wird er auch ohne mein weiteres Zuthun allgemeiner aufgefaßt werden und dann auch möglichst durchgehen. Gegen A stimme ich, weil der Plan B, indem er den angegebenen Zweck („Erweiterung des Marktplatzes") in si ch schließt, zugleich nicht nur alle die aufgezählten Gründe (7 sind deren einzeln angegeben) für sich hat, sondern einzig und allein geeignet ist, Einem derselben (dem siebenten, „Verschönerung der Stadt, deren sie im Innern noch sehr bedürfe") mit denselben, oder offenbar weit geringeren Mitteln zu entsprechen. Zuvor die Frage: Muß ein Marktplatz gerade viereckig sein? Ist er es in Hunderten von Städten? Bieten nicht gerade die commerciellesten die Beispiele von gebogenen Marktplätzen? Der Plan A macht ihn viereckig, ter Plan B will ihn — natürlich mit humanster Berücksichtigung aller Privatrechte — gebogen. Er bricht ab das alte (schmähliche!) Schlachthaus und die ihm zunächst anhängenden wenigen, alten Häuser und ihm gegenüber die alten Scheuern und die daran und an den Marktplatz stoßenden, wenigen, alten Häuser. Er entfernt einen Schimpf ter Stadt in ter Umgebung der Schlachtbude und aller der Gaffen und Gäßchen, deren Namen Niemand kennt, deren Unrath das Jahr hindurch ein Gräuel ist, deren, bei manchen Vorkommnissen sicherheitsgefährliche, Ausdehnung beschrankt und wenigstens zum Theile wieder so öffentlichem, anständigem Verkehre geöffnet wird, wie es einst der Fall war, ehe weise Bauordnung (!) sie, die nach dem Brande mündeten, zu Sack- und Schmutz- Gäßchen verdammte. Und selbst die nun sog. Schulstraße; (wie saubar, statt sauber sieht es in und bei ihr, in dem Gießer Loch, aus!) Fremde, Fußgänger und Fahrende lachen und fluchen auch wohl; die Einheimischen plagen sich am Tag und nicht selten auch am späten Abend. Denn gerade da — d a allein — münden die 3 auf dem Markt sich kreuzenden Hauptstraßen von Süden, Norden und Westen der Stadt in die gerade Richtung der nach Osten ziehenden Hauptstraße. Nicht der Einsender allein ist es, ter tiefe Bemerkungen macht. Er tarf vielmehr mit ter vollsten Uebcrzeugung ter Beistimmung umherfragen: Wer, ter über den Kindersinn hinaus, auch schon andere Städte sah, hat derartige nicht auch schon gemacht? Und wie oft tauchten, sowohl unter den Einwohnern, als namentlich im Gemeinderathe und in den Kreisen ter polizeilichen Verwaltung terartige Erwägungen schon auf! Mußten sie scheitern unt scheiterten sie angeblich an dem „Gelt punkte" . . . . nun lernt, tie Unterzeichner in Nummer 64 äußern: „taß nach eingezogenen Erkuntigungen die Durchführung des Plans (A) eine Erhöhung ter Communal- fteuern nicht nöthig machen türfte." Wer also, ihnen zufolge A sagen zu türfen glaubt, tarf um so sicherer, weil nolhwentiger unt zweckvoller, unt gewiß mit beteutent geringeren Kosten »erbunten, nun auch B (jetcnfalls vor A) sagen. Druck unt Verlag ter G. D. Brühl'scheu Universitäts-Buch- unt Steintruckerei. St Erscheint wöc 1 ff. 53 ft. - gespaltene Ze JE « 4 Seit Mehrere ein, Batehose, z Eigenthümer Gießet Die Ans 1523) Gießen heute zur Rstckzahli Lit. // // // Lit Die In Eapitalien mi der Capitalie Gießen Ed 1696) A verstorbenen ‘ ton hier, we Forterungeit । vermeinen, hie eines Arrangei