AnMgeblslt für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgcbühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. 13. Mittwoch den 13. Februar 1SS6. Brodp reise vom 13. Februar 1856. 4 Pfund gemischtes Roggenbrot» . . . . . . . . 19 fr. 2 pf. 2 „ h tr ........ 9 „ 3 „ 4 „ Roggenbrod..........17 „ — „ 2 " "..........8 „ 2 „ Amtlicher T h e r l. Gesetz, die Einquartierung und Verpflegung Großherzoglicher Truppen betreffend. 8uDWJG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein re. x. (Schluß.) Art. 16. Von der Militärbehörde wird, sobald als thunlich, an die betreffende Gemeinde bezahlt : 1) Vergütung für Quartier und Verpflegung nach den Ansätzen des Tarifs B. a. 1 und 2 und b. 1 und 2' 2) die nach dem Artikel 10, sowie 3) die nach dem Artikel 11 und Tarif B. d. und nach dem Artikel 12 zu berechnenden Vergütungen ; 4) Vergütung für verlangte und empfangene Futter- und Streuvorräthe, sowie Transportmittel nach Artikel 13 und 14 in den nach Art. 15 bestimmten Preisen, oder Falls keine festgesetzt waren, zu den ortsüblichen Preisen. In allen Fällen, in welchen Anstand wegen des Betrags einer von der Militärbehörde an Gemeinden zu zahlenden Veraütuna entsteht, hat die der betreffenden Gemeinde vorgesetzte Regierungsbehörde, nach etwaiger Vernehmung von Sachverständiaen ru entscheiden. ö ■ ' 4 Art. 17. Die Gemeinde ist Lieferanten und Ucbernehmern wegen aller nach diesem Gesetz an sie von der Militärbehörde geforderten und durch sie vermittelten, von jener bezogenen, Leistungen zur Zahlung des vertragsmäßigen oder gesetzlich festaestellten Preises verpflichtet. Auch hat sie den Q ua r ti e r t r ä g e rn die nach dem Tarif denselben gebührende Vergütung für Quartier — B. a. 1 und b. 1 — und Verpflegung — B. a. 2 und b. 2, sobald sie den Betrag dafür von der Militärbehörde erhalten hat, auszuzahlen. Art. 18. Bewohnte Gemarkungen, in welchen sich keine Gemeinde befindet, werden bei Durchmarsch oder Verweilen von Truppen wie Gemeinden behandelt. Die denselben zugewiesene Mannschaft ist nach Anordnung der Regierungsbehörde auf gleiche Weise, wie in diesen, in Quartier und Verköstigung zu nehmen. Es haben Inhaber von Wohnungsräumen und Stallungen und Steuerpflichtige in solchen Gemarkungen die Leistungen und Verbindlichkeiten als Einzelne und als Gesammtheit wie in Gemeinden zu übernehmen. Art. 19. Die Bestimmungen dieses Gesetzes können nach besonderer Verfügung der Staatsregierung auch auf Truppen anderer Staaten Anwendung finden. Art. 20. Das Gesetz vom 17. August 1848, betreffend : die Einquartierung und Verpflegung der Großhcrzoglichen Truppen bei den Landcseinwohnern, ist aufgehoben. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigcdrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 17. Januar 1856. (L. s.) LUDWIG. v. Dalwigk. über Gebühr ter einquartierten Truppen und die Vergütung dafür. A. Geb ü b r. I. An Quartier. a) Für die Mannschaft vom Unteravjutanten einschließlich abwärts. Jeder Mann und jeder Militärdiener dieses Grades hat nur den Aufenthalt in dem Wohnzimmer bei dem Licht und Feuer des Quartierträgers anzusprechen, sodann ein frisch überzogenes Bett, und in dessen Ermangelung sr.scheS Stroh in hinreichender Menge, ein Leintuch und eine Bettdecke, oder statt letzterer einen Teppich. Den mit schriftlichen Arbeiten beauftragten Unteradjutanten, Oberfeldwebeln, Oberwachtmeistern und Fourieren ist die zu dem Ende erforderliche getrennte Lokalität, wenn es die Ortsverhältnisse gestatten, einzuräumen, b) Für die Offiziere. 1) Ein Offizier vom Hauptmann (Rittmeister) einschließlich abwärts und ein in deren Rang stehender Kriegsbeamter hat, wenn es die Ortsverhältnisse gestatten, zu fordern — ein Zimmer. 2) Ein Staabsoffizier oder Kriegsbeamter dieses Ranges — zwei Zimmer. 3) Ein General — drei Zimmer. Es gebührt denselben eine ihrer Dienststelle und den Ortsverhältnissen angemessene Einrichtung mit Bett, nebst der erforderlichen Heizung und Beleuchtung. Diener ter Offiziere werden in deren Quartier gleich der Mannschaft nach a behandelt, c) Wegen der M i litärpferde. $ t, ' Ü'wi) für die Mcdicin wird nach der Taxe vergütet, l>) wegen Verpflegung und Verköstigung für den Mann und Tag sechs und dreißig Kreuzer c) teSSW’ » •** Eß' * hl** w.»I für Darmstadt, den 17. Januar 1856. ' Zu Nr. K. G. 1338. Betreffend: Die Nummcrirung der Gebäulichkeiten. , _ Dao L> roßher) ogl ich e Kreis« an Eiesten am 6. Februar 1856. ui t G i e ft t n i’ir (8)rof?i)fnoglid)en ^iirgcrnifütcrrirn des Kreises. h.Vfra ?!r Tvernommen,^ daß. in vielen Gemeinden die Nummern und Buchstaben an den Gebäulichkeiten fehlen. Da, wo dieses d r Fall ist, werden tote die Gebäude - Eigenthümer zur alsbaldigen Auffrischung der Nummern u»d Buchstaben auffordern ‘ 11L v 1IVUU# 11H l L’ilJlt H. U Ci) 1 C T ' DcrwaltungSkostcn 149 fl. 11 Ik -' i ■ ■ - fl. 59 fr. 240 44 inuigsd ülmG. Kaffevorrath . Beiträge der Mitglieder Verglichen bleibt Ueberschuß und dieser besteht : in Baar „ Ausständen zusammen wie oben Gießen den 6. Februar 1856. -1314 „ 6 - ,43 „ 45 187 „ 51 46 „ 30 .. .(.1 Mi noinn fi (« ' jiR Ausgabe 339 fl. 9 fr. —13 " 2026 fl 22 fr. fr. iC-tfl 75 Unterstützungen, und zwar . <■') an 6386 wandernde Handwerksgesellen . 638 fl. 36 fr. b) an Bezirksarme . . . nch (375 n 30 ’ Ausgeliehene Kapitalien . . .---v- . —LL Nicht cingegangene Beiträge Zuschuß an die frühere Suppenanstalt . Betref f e nd : 21 r in e n - P e r e i n z u Gieße n. Gemäß §. 14 der Vereinöstatuten wird das Ergcbniß der Rechnung pro 1854 nachstehend veröffentlicht. Ä Cinuah m e : -1741 „ 23 „ 284 fl. 59 fr. ' • • . • - 284 fl 59 fr. Der Vorstand des Armen-Vereins. K ü ch 1 e r. innol TV* A n stell u 11 q. Louig Euler von Gießen zum Bezirksbauaufseher iiu s. Bezirf. Gerichtliche und "privat-Bekanntmachungen Forderung betreffend, wird der unbekannt Edictalladun g. wo abwesenden Bcttagtin nachstehende, von Laut gerichtlich bestätigter Schuld - und Pfandverschreibung vom 23. März 1854 schuldet Beklagten dem Kläger ein Darlehen von eilfhundert und 'fünf Gulden (1105 fl.J nebst 4% Zinsen von diesem Tage an. Der Kläger hatte nämlich diesen polizeiliche D e k n n n t in a ch u n g. Gesu-n^ene Gegen stunde. ' ZKHKSLSLB14 -k MW H”ÄW ®ic^n om 121 ^ruar 1856. Der Großherzogliche Polizei-Kommissär für die Provinzialhauptstadt Gießen: ---- ---------- L. Nover. 3ii -Sachen des Hermann Schwan dem Anwälte des Kläaers, Grvßherzoglichem zu Gießen, Kläger gegen Frau Louise Möbus, Hofgerichtsadvokaten Diery, erhobene Klage • fleborene Büchner von Gießen, Beklagte, Laut gerichtlich bestätigter Schuld- und Betrag an die Beklagten für Hausmiethe zu fordern und kam den 23. März 1854 mit dem zu diesem Zweck von der Be- klagtin spcciell bevollmächtigten F. O. Schenck überein, daß diese Schuld in eine Darlehensschuld verwandelt und mit 4 % verzinst werden sollte. Obwohl der Kläger schon vor länger als einem Vierteljahr die Beklagtin zur Zurückzahlung des Hauptgeldes nebst Zinsen aufforderte, so blieb diese Interpellation doch unbeachtet. Ich soll daher unter Bezugnahme auf die sub Ziffer 1 angebogene Vollmacht im Auftrag des H. Schwan mit der Bitte Klage erheben : die Beklagtin zur Zahlung des libel- lirten Betrags von 1105 fl. nebst 4% Zinsen vom 23. März 1854 eventuell nebst 5 °/0 Zinsen vom Klaginsinuationstage an und in alle Prozcßkvsten zu verurtheilen, hierdurch unter der Auflage mitgetheilt, sich darauf selbst oder durch einen Bevollmächtigten im Termin den 15. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung der Annahme des Eingeständnisses des thatsächlichen Inhalts und des Ausschlusses mit Einreden zu erklären. Die weiter ergehenden Verfügungen werden nur durch Anschlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht. Gießen den 4. Februar 1856. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Bott, Stadtrichter. Stadtger.-Affessor. Versteigerungen. 278) Dienstag den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen die nachverzeichneten Immobilien, zum Nachlaß des verstorbenen PH. Justus Schiefer gehörig, auf dahiesigem RathhauS einer freiwilligen Versteigerung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden ausgesetzt werden, als: Flur Nr. DÄlftr. yt26 34 Hofraithe auf dem Neuenweg, an Fr. Noll I., %,7,5 166 Acker, Garten in den mittelsten Schicßgärten, an B. Henckel, 1. Klasse, giebt 29 fr., 2’Zns 194 Garten am kleinen Stein- weg, im alten Schlag, diesseits des Gäßchens, an W. Leng's Ehefrau, %!., */22. Klasse, giebt 34 fr. Gießen den 12. Februar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. Wergebmtg von Zimmer-, Schlosser- ünd Pflaster arbeit bei der Stadt Gießen. 252) Donnerstag den 14. Februar 1856, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhausc dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden: fl. fr. 1) Zimmerarbeit, veranschl. zu 27 30 2) Schlosserarbeit, „ „ 14 — 3) Pflasterarbeit, „ „ 3 9 Gießen den 8. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ 275) Donnerstag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem RathhauS ein Kleider-' und ein Küchenschranf, ein Tisch und zwei Stühle, versteigert werden. Gießen den 12. Februar 1856. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Main-Weser Eisenbahn. 267) Verschiedene beim Bahnbau entbehrlich gewordenen Materialien, Geräth- schaften und Werfzcuge, wie auch einige alle Thüren, Fenster und Läden, sollen Freitag den 15. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in hiesigem Bahnhofe durch öffentliche Versteigerung verkauft werden. Gießen am 11. Februar 1856. Der Großherzogliche Sectjons - Ingenieur der Sektion Gießen: -— Eickenrey er. 257) Nächstkommcndcn Samstag, den 16. Februar c., des Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone folgendes Holzmaterial aus dem Königlichen Krofdorfer Walde meistbietend versteigert werden: 1) im Schlage Hemmstoß: 5 Buchen-Nutzholz-Stämme von 5 bis 21 Fuß Länge und 50 bis 70 Zoll Umfang, 147 Cubifsuß haltend, 1 Klftr. Buchen-Nutzholz (Felgenholz), 123% „ „ Scheidholz, 15 „ „ Knüppelholz, 5O'/j „ „ Stockholz, 128 „ „ Reiserholz; 2) im Districte Schloßberg: 6 geringe Eichen-Stämme von 12 bis 15 Fuß Länge und 37 bis 52 Zoll Umfang, 135 Cubikfuß haltend, 1% Klftr. Eichen-Scheidholz, 2% „ „ Stvckholz, 3 „ „ Reiserholz; 6*/4 „ Buchen-Nutzholz (Kammen- holz), °. 37 V4 „ „ Scheidholz, 12'/. „ „ Knüppelholz, 24% „ „ Stockholz, 76 „ „ Reiserholz; 3) im Distrikt Lindenschied: 2 Klftr. Buchcn-Schcidholz, % „ „ Knüppelholz, 4 „ „ Reiserholz. Krofdorf den 9. Februar 1856. Der Königliche Oberförster: _______________Gümbe l. Holzversteigentiig int Climbachcr Gcmkindktvkild. 260) Montag den 18. Februar l. I., des Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem Climbacher Gemcindewald, Di- strikt Buchkopf, nachverzcichuetes Bau- und Wcrkholz öffentlich versteigert werden: 13 Efchen-Stämme von 15 bis 30 Fuß Länge u. 6 bis 14 Zoll Durchmesser, 207 Cubikfuß haltend, 217 Fichten- und Kiefern - Stämme von 40 bis 100 Fuß Länge und 6 bis 13 Zoll mittlerem Durchmesser, 7994 Cubikfuß haltend, 3 Stück Eichen-Stangen von 40 Fuß Länge, 23 Cubikfuß haltend, 44 Stück Fichten- und Kiefcrn-Stangen von 20 bis 60 Fuß Länge, 139 Cubikfuß haltend. Bemerkt wird, daß das vorstehend bezeichnete Holz von vorzüglicher Qualität ist. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. September d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen am Clim- bacher Kiefernwald. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Gießen werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Climbach am 9. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach. Schmidt. Fkilgebotenks. 268) Verloosungen. Am 15. Februar: Grossherzoglich Hessische 25-fl.-Loose, höchster Gewinn : 20,000 fl. Am 29. Februar : Grossherzoglich Badische 35-fl.-Loose, höchster Gewinn : 40,000 fl. Original - Obligation® - Loose, sowie alle sonstigen Staatseffecten, im Geld- und Wcchselgeschäft von C. K. Worms, Wallthor, A. 139. 259) Der, den Kindern des verstorbenen Bauconvucteurs Pimper gehörende, in der Nähe des Busch'schen Gartens gelegene Garten, mit Gartenhaus und der darin befind- lichen Küche, ist im Ganzen, oder auch theilweise, zu verkaufen. Näheres bei L. Th. Felsing, Marktplatz. I (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. 13 des Anzeigeblattcs. Feilgedotenes. 209) Von achtem Jamaica-Rum, Batavia-Arrac, Ncufchateler Exirait d’Äbsynlhe, Düsseldoifcr Punsch- und Bischof-Essenz, Maraschino, Persico, Nordhäuser Frucht- und dergleichen Brandwein, habe ich neue Sendung erhalten. __________L. IahreiS. 262) (fine Parkhie Spreu, sowie Dickwurzeln und Erdkohlraben, verkauft Joseph Mbhl's Wittwe. 264) MveLs-Gou^ant von F. Parst ör Lomp. in Bockenheim bei Frankfurt a. Bl. Gedämpftes (guanisirtes) Knochenmehl, Nr. 1, fl. 4. 15 fr., desgl. extrafein, für Gartenbau, fl. 4. 30 fr., desgl. Nr. 2, fl. 4, sauerer phosphorsauerer Kalk (Su- perphospbat) Nr. 1, fl. 5. 15 fr., desgl. Nr. 2, fl. 3. 45 fr., Compost, fl. 2, Knochen- teig, fl. 3. 30 fr., conceiitrirter Dünger (künstlicher Guano), fl. 5. 30 kr., peruanischer Guano, von A Gibbs und Sons, in Originalsnck fl. 9, Schwefelsäure, Kupfervitriol, Eisenvitriol (Zusatz zur Jauche), fl. 30 fr., Eisenlauge zum Fixiren des Ammoniaks in Abtritten, der Jauche re., die Flasche fl; 1. 30 fr. Bei Abnahme über 100 Ctr. bewilligen Wir 2% Sconto. Verpackung unter billigster Berechnung. — Die Preise verstehen sich per 100 Pfund Zollgewicht frei ab Bockenheim oder Frankfurt a. M. flCflen Banrzahlung tut fi. 24 Fuß oder Sorten nach Cours. D e r miet i) u n 9 t n. 238) Bei Botenmeister Schäfer' s Wittwe am Seltersthor sind einige möblirte Zimmer zu vermiethen. 266) Zwei Familienwohnungen find zu vermiethen, sowie mehrere Handwagen gegen Vergütung zu verleihen, bei Schmiedmeister Unverzagt. 241) Das von Hrn. Kreisrath Goldmann bewohnte Logis in der Brandgasse ist anderweit zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar.__________Wilhelm Löber. 277) Zwei.Familienwohnungen sind zu vermiethen und alsbald beziehbar bei H e i n r ich H e l l m o l d I. 122) Der mittlere Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und den 1. April d. I. beziehbar. I. L. C. Münch. V e r m i! ch t e Anzeigen. 2-2) Nach Port Adelaide (Süd-Australien), erpediren die Herren C. D. 1> Buttel Comp. bestinimt nm 15. Wkarz den ausgezeichnet schön eingerichteten Bremer Dreimaster Livonia, Cap. A. Beling, und es empfiehlt sich hierfür zum Abschlttß von Ucberfahrtö - Verträgen die für das Großherzogthum Hessen concesfionirte Haupt - Agentur I. Lanskert zu Sie si e it. Allgemeine Renten - und Febensvergchernngs - Anstalt zu Warmstadt. (Frühere Firma: Allgemeine Rentenanstalt.) 297) Wir bringen hierdurch zür öffentlichen Kenntnisz, dass Herr Gemeindeeinnehmer Andr. Fuhr zu Lich seiner Funetionen als Bevollmächtigter obiger Anstalt enthoben und dagegen .Herr Äctuariatscandidat Karl Volp daselbst zum Bevollmächtigten von uns ernannt worden ist. Bei dem letzteren können sowohl der Prospeet und die Statuten der Anstalt, als auch Formularien zu Beitrittserklärungen empfangen werden, sowie derselbe jede auf die Anstalt bezügliche Auskunft ertheilen wird. Darmstadt den 28. Januar 1856. D i e D i r e e t i o n. Zur Nachricht. 273) Alle durch das Rhederhaus C D. v. Buttel . Hamburg, Maret v. Rheydt u. Busch v. Paderborn; Hr. v. Riedesel, Gulsbes. v. Eisenach. Im Adler : Hrn. Stud. Soldan u. Korndorfer v. Marburg; Hr. Guudlach, Mechau. ». Wetzlar. Im Darmstädter Haus : Hr. Reinhansen, Sladtrath p. Herbst; Hr. Thome, Agent v. Hommelshausen; Hrn. Geschäftsl. Dieborn v. Baltenberg u. Selemann v. Braunfels. In der Könne : Hin. Handeisl. Zindel v. Ulrichstein u. Mono v. Heyser, In der Uofe : Hr. Schneider, Oec. Harbshausen; Hr. Kirch, Soldat v. Römershansen; Hr. Zocket, Metzger v. Grünberg; Hr. Wolf, Schneider v. Strebendorf; Hrn. Geschäfts!. Becker v. Monshansen, Schmidt p. Burg- gemnnden, Renck v Wommershausen, Neuß v. Heyer u. Tnrand »j Ebersbach. 3 n den Privathäusern. Bei Fr. Hokg.-Rath v. Grulman : Frl. Kießling v. Hungen. — Bei Hrn. Hirsch, Sohn : Hr Fulda, Privatm. v. Worms. — Bei Hrn. S. Landauer : Hr. Friedberg, Kfm. v. Mainz. — Bei Hrn. Lehrer Braun : Frl. Braun u. Biedenkopf. — Bei Hrn. Hofger -Adv. Diery : Hr. Riegelmann , Privatm. v. Hanau. -— Bei Hrn. Kfm. Jahreis ; Frl. Meckel v. Herborn. — Bei Hrn Oberinsp. Dietz : Fr. Kammersecr. Horst n. Tochter v. Darmstadt. — Bei Hrn Ph. Schwan : Jungfer Ntütter v. Allertshausen.— Bei Hrn I. Schreiber : Hr. Schreiber m. Kam, Stenereinn. v. Ütidda. — Bei Hrn. Prof. Dr. Lutterbeck : Hr. Dr. Janssen, Prof. v. Frankfurt. — Bei Hrn. Hofger.-Adv. Dr. Eckstein : Frl Borberg v. Nidda. — Bei Hrn. E. Rinn : Fr. Lotz v. Allendorf a. d. Lumda. Frucht- und Mehlpreise von nachbenannteu Städten und Fruchtmärkten. Ort und Datum. W a i z e u. Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. üttittelpreis vom Malter. Auf- gc- fahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Matter. Aufgefahren Mttr. Verkauft Mltr. 'Mittelpreis vom Malter. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Auf- ge- kahren Mltr. Verkauft. Mltr. Mittetprew vom Malter. Pf. Er. Pr. «• Er. Pf. ff. Er. Pf. ff. Er. Pf. fl. fr. Gießen, 8. Ö ei'inar 13g 13s •201) 16 36 19 15 180 14 12 42 42 160 8 55 20 18 120 5 6 5 4 200 3 32 Lich, tf — — •200 — — — — 180 — — — — 160 — — — — 120 — — — — 200 — — Butzbach, 8. .— — •200 — — — — 180 — — — --- 160 — — 3 1 120 4 50 29 29 200 2 53 Grunberg, 9. 271 271 •200 16 55 211 2i i 180 14 z 19» 19» 160 8 35 19 19 120 4 48 i«l 200 3 50 Hungeu, — •200 — — 180 - — — — 160 — — — — 120 _ — — 200 — — Friedberg, 8. ff — — ■200 16 30 — — 180 13 15 — ■ — 160 8 30 — — 120 — — — — 200 — — Nidda, — •200 — —. — — 180 — ----r — — 160 — ——- — — 120 — — — — 200 — —- Biedenkopf, —— — — ■200 — — — — 180 — — — — 160 — — — — 120 — — — 200 — — Echzell, — .— .— ■200 — — — — 180 — — — — 160 — — — -— 120 — — —— —— 200 — —• Mainz, 8. tf — — •200 16 30 — — 180 13 15 — — 160 8 30 — — 120 — — — — 200 — —■ Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei.