AiiMcklall für die Sta-t und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. .M 4L Samstag -en 12. Januar 1Stiz- und Lehnhofs Wilhelm Maurer die Stelle eines Vorsitzenden Mitglieds der Brand-AffecurationS-Eommission als Jlebenstelle zu übertragen; am 19. Dctuber dem Schullehrer Heinrich Klein zn Hutzdorf, im Kreise Lauterbach, die evangelische Schnllehrerstelle zu Kleingerau, int Kreise Großgerau, zu übertragen; am 23. Octo der den ersten evangelischen Pfarrer JustuS Otto zu Alsfeld zum Deran des DeeanatS Alsfeld zu ernennen; an demselben Tage dem Schnlviear Johann Baptist Häling zu Bürstadt die fünfte fatholische Schullehrerstelle zu Bürstadt, im Kreise Heppenheim, und dem Schulvicar Franz Dionys Gremm die seither provisorisch von ihm verwaltete fatholische Schullehrerstelle zu Klvppenheim, int Kreise Vilbel, zu übertragen; am 30. October den von dem Herrn Grafen von Erbach - Fürstenau ans die zweite evangelische Pfarrstelle zu Michelstadt, int Kreise Erbach, präsentirren evangelischen Pfarrer Georg Adam Wagner zu Rothenberg für diese Stelle zu bestätigen; am l. November den ersten Gerichtsdiener an dem Landgerichte Darmstadt, Johann Balthasar Ranth zum Kanzleidiener bei dem Hofgerichte der Provinz Starfenburg zn ernennen; am 2. November dem Schulvicar Jacob Weiffenbach zu Pfaffeuschwabenheim, im Kreise Alzey, die von ihm seither provisorisch versehene erledigte evangelische Schnllehrerstelle daselbst zu Nachrichten. übertragen; am 5. November dem Gerichts-Accessisten Gottlieb Bartbel ans Mainz die erledigte Notarstelle für den Notariatsbeznf Niederolm und'Wörr- stadt mit dem Amtssitze zu Wallertheim zu übertragen; an demselben Tage dem practischen Arzt Dr. Wilhelm Cellarius zu Guntersblum die Stelle eines Kreisarztes für den Medicinalbezirf Vöhl zu übertragen; an demselben Tage t>ent bisherigen provisorischen Lehrer au der oberen Knabenschule zu St. Stephan zu Maiitz Matthaus Hattenter diese Lehrerstelle definitiv zu über- trageu; an demselben Tage den Advocat-Anwalt bei dem Bezirfsgerichte Alzey Dr. Bernhard Levi zum Advoeat-Anwalt bei bett Gerichten zu Mainz, — den GerichtS-Aecessisten Johatin Joseph Börckel auS Mainz zum Advoeat- Anwalt bei den Gerichten zu Mainz, — den Gerichts-Accessisten Jacob Finger aus Monsheim ziiin Advocat-Anwalt bet dem Bezirfsgerichte Alzey — ttnb den Gerichts-Accessisten Georg Anton Blichmüller aus Mainz, seither Ergän- znngSrichter an dem Friedensgerichte zu Osthofen, tunt Actuar am FriedenS- gerichte Niederolm — zu ernennen; am 9. November bett Oberappellatious- unb CassatiouSgerichtsrath Johann Friedrich Lotheißeu zu Darmstadt zum Director bei dem Hofgerichte der Provinz Starfenburg und am 12. November die HofgerichlSräthe Adolph Georg Martin Buff zii Gießen und Wilhelm Frey, Dr. Carl Friedrich Freiherrn von Schaumberg und Dr. Ludwig Moriz TrygophornS zu Darmstadt zu Mitgliedern und Käthen bei dem Oberappel- im 49) Gießen am 8. Januar 1856. 56) merken 16) sollen Gießen am 7. Januar 1856, können werden. sind zur lang au gelegt. • Rif 518 Das 37) 22 Laufe Gi sollen PH- ? den Q 38: stad t i s ci barkeit he cimer best laffung, wenn wie sind, die Gi zu »i'rfegcn. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : Die evangelische Pfarrstelle zu Rvthenberg, im Kreise Erbach, mit einem Gehalte von 1024 ff.; dem Herrn Fürsten von Leiningen steht das Präsentationsrecht zu der Stelle zu; die Stelle eines Brückengelderhebers bei. der fliegenden Brücke zu Opp-nh-ii». Sterbfälle. Gestorben sind: Am 6. Juni 1855 der pensionirte Forstschule König zu Obermörlen; am 2 Oktober der pensionirte Schullehrer Johann Georg Gnyot zu Rohrbach; am 7. Oktober der evangelische Schullehrer Ludwig Deines zu Annerod; am 19. Oktober der Schullehrer Andreas Hock zu Mörfelden; am 27. Oktober der pensionirte Zollbereiter Adam Kalbfleisch zu Darmstadt; am 6. November der pensionirte RegiernngS-Sekretariats- Gehülfe Anton Heinrich Fischer zu Mainz; am 10. November der zweite katholische Schullehrer Johann Erb zu Hambach; am 11. November der pensionirte Schultheiß Adam Funk I. zu Harpertshausen; am 15. November der Schullehrer Eourad Roth zu Grünberg; am 20. November der Bruckengelderheber an der fliegenden Brücke bei Oppenheim Friedrich Megerliu; am 21. November der pensionirte Archivrath Johann Georg Christian Heumann zu Darmstadt; am 26. November der Landgerichtsdiener Johannes Hoffmann zu Schotten; am 28. November der pensionirte Landgerichts-Affeffor Heinrich Friedrich Habicht zu Biedenkopf. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. 42) Die noch rückständigen Schulgelder vom 3. und 4. Quartal 1855 können innerhalb 8 Tagen an die hiesige Stadtkasie ohne Kosten bezahlt werden. lations- und Caffativnsgcrichte zu ernennen; am 14. November dem katholischen Schullehrer Michael Joseph Krug zu Fürfeld die erledigte erste katholische Schullehrerstelle zu Heldenbergen, im Kreis- Vilbel, zu übertragen; am 16 November den Hofgerichtsrath Dr. Friedrich Nölliier zu Gießen in gleicher Eigenschaft an das Hofgericht der Provinz Startenburg — zu versetzen; am '11. November den Freiherrn Adolph von Gemmingen zu Frän- kisch-Crumbach zum Kammerherrn zu ernennen; am 12. November den bisher provisorisch als Lehrer an der Realschule zu Alzey verwendeten Dr. Ludwig Krämer ans Nack definitiv zum Lehrer an der gedachten Lehranstalt zu ernenne»; an demselben Tage dem Bildhauer Cornelius Schleidt zu Mainz die Stelle eines Lehrers für das Modelliren und Zeichnen an der Realschule zu Mainz zu übertragen; am 14. November den von dem Stadtvorstande zu Biedenkopf auf die Schulrectoratsstelle zu Biedenkopf präsentirten Pfarramtscandidaten Philipp Carl Conrad Schmidt, aus Höchst an der Ridder, dermalen Rectoratsvicar zu Biedenkopf, für die erwähnte Stelle zu bestätigen; am 16. November dem Schullehrer Philipp Lbeuauer zu Eich die evangelische SchMehrersteile zu Niederfforsheim,, im Kreise Worms, zu übertragen ; am 26. November de» Ergänzungsrichter am Friedensgerichte Mainz 1., sowie an dem daselbst niedergesetzten Rheinzollgerichte Dr. Philipp Arens zum Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte Alzey, den ErgänznnzSrich- tcr an dem Friedensgerichte Alzey Dr. Jacob Kroll zum Ergäuzungsrichter an dem Friedensgerichte Oppenheim, — den Gerichts-Accessisten Heinrich Friedrich aus Mainz zum Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte Mainz I., sowie auch zum Ergänzungsrichter an dem zu Mainz organisirten Rhein- zollgerichte erster Instanz, zu ernennen. Namensveränderung. Seine Königlich- Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : Am 12. November p. I. dem Adam Bauer zu Bischofsheim zu gestatten, in Zukunft den Familiennamen „Schneider" zu führen. Zu Nr. K. ttz. 243. Betreffend: Die Befahrung der Landstraßen in dem Herzogthum Nassau. Das Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Gießen. Johannes Wagner V. von Crumbach soll int Betretungsfalle zur Verbüßung einer Corrcctionshausstrafe verhaftet und Großherzoglichem Stadtgericht Gießen vorgeführt werden. _ Der Stadt - Einnehmer : Enders Dienstentbindung. S-in- Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 2. November 1855 den bisherige» Domäncnpfand- meister des Rentamts Nidda, Ferdinand Schuchard, aus B-ranlaffung einer anderweitigen Verwendung d-ffelb-n, von der Stelle als Domänenpfandmeister. mit dem 1. Januar 1856, zu entbinden. Versetzung in den Ruhestand. S-in- Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : Am 12. October den Schullehrer uud Cantor Johannes Roth zu Gebern, auf Nachsuchen, in den Ruhestand an die Größtmöglichen Bürgermeistereien dieses Kreises. Auf Requisition des Herzoglich Nassauischen Amtes Herborn bringe ich den nachstcheuden Auszug der Herzogs Nass. Verordnung vom 12. December 1854 zu Ihrer Kenntnis; mit dem Auftrage, Ihre resp.^ Ortsangehörigen nach diesen Bestimmungen zu bedeuten und vor Uebertretungen zu verwarnen. K ü ch l e r. Auszug aus der am 12. December 1854 erschienenen, am 23. ejusd. publicirtc» Verordnung über den Gebrauch der Landstraßen. Auf den Landstraßen des Herzogthums darf nur solches Fuhrwerk gebraucht werden, an dessen Radfelgen : 1) die Köpfe der Radnägel, Stifte oder Schrauben nicht über die Ebene des Radreifes hervorstchen, und 2) dessen Radbeschlag bei der Anfertigung so construirt worden ist, daß derselbe eine ebene Oberfläche bildet. Die Ladung eines vierräderigen Wagens darf keine größere Bespannung als mit acht Pferden, und die eines zweiräverigen Fuhrwerks keine größere als mit vier Pferden erfordern. Von diesem Verbote sind nur Ladungen einer untheilbaren Last ausgenommen, auch kommen Vorspannpferde, wenn das Ansteigen einzelner Straßentheile über vier Grade beträgt, nicht in Anrechnung. Die Breite der Radfelgen muß betragen: a) für Karren bei einer Bespannung von 1 bis 2 Pferden 3‘/a Zoll neues Werkmaaß, bei einer solchen von 3 bis 4 Pferden 57s Zoll; b) für vierräderige Wagen bei einer Bespannung von 1 bis 4 Pferden 372 Zoll und von 5 bis 8 Pferden 5*/4 Zoll. Sind an einem Frachtfuhrwerke Räder von verschiedener Felgenbreite angebracht, so kommen nur die schmälsten Räder in Betracht. Bei der Bespannung werden zwei Ochsen, Kühe oder Esel, einem Pferde gleichgerechnct. Der Gebrauch von Hemmschuhen mit Zacken oder Schrauben ist nur daun erlaubt, wenn die Straßenoberfläche mit Eis bedeckt ist. Die Pferde an den auf den Landstraßen fahrenden Fuhrwerken dürfen nicht mit solchen Hufeisen versehen sein, deren Stollen mehr als 6 Linien Werkmaaß über die Hufeisenfläche hervorragen. Die Uebertretung einer jeden dieser Vorschriften wird mit 3 bis 15 Gulden bestraft. Dem Denuncianten wird die Hälfte der eingehenden Strafe zugesichert. _______________________________________ Die städtischen Löschgerälhe, insbesondere d e Fenereimer. 38) Schon öfters ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß von den, den Häuscrbesitzern zur Verwahrung übergebenen städtischen Feuereimern ein unerlaubter Gebrauch gemacht und dadurch deren Beschädigung, ja theilwcise deren völlige Unbrauchbarkeit hcrbeigeführt wird. Ein solches Verfahren ist ganz den Anordnungen entgegen, die bezüglich der Aufbewahrung der Feuereimer bestehen und die jedem Hausbesitzer seiner Zeit behändigt worden sind. Jenes ordnungswidrige Verhalten gibt mir Veranlassung, auf die Beobachtung jener Anordnungen wiederholt aufmerksam zu machen und sie mit dem Anfügen einzuschärfen, daß, wenn wieder Fälle vorkommen, wo Feuereimer zum Privatgebrauche verwendet, dadurch beschädigt oder unbrauchbar gemacht worden sind, die betreffenden Hausbesitzer zur sofortigen Reparatur oder Anschaffung neuer Feuereimer werden angehalten werden. Gießen den 8. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____■ _________________________________D. Ebel._________________ Den Bezug von Viehsalz. 22) Hiesige Landwirthc und Viehbesitzer, welche für das Jahr 1856 Dung- und Viehsalz beziehen wollen, haben ihren Bedarf im Laufe des Monats Januar hier anzugeben, damit derselbe zeitig genug disponibel gestellt werden kann. Gießen den 3. Januar 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 49) Die Dkpvtprotocvlle für das Mustcrungs- jahr 1856 sind zur Einsicht der Interessenten 14 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Local offen gelegt. Gießen den 8. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen ______________D. Ebel.___________ Das Ausstichen von Lescholzkarten. 37) Die Lcscholzkarten für den Distrikt Franzwald der Oberförsterei Schiffenberg können täglich hier in Empfang genommen werden. Gießen den 7. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerungen. 56) Montag den 28. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die der PH. Anton Becker's Wittwe dahier gehörenden Grundstücke aus freier Hand öffentlich meistbietend versteigert werden, mit dem Bemerken, daß bei annehmbarem Gebote der Zuschlag sogleich ertheilt wird. □ Klftr. 518 Garten nebst Gartenhaus, links am Busch'schen Garten, neben Dr. Mettenheimer, %L, ‘/22. Klasse, 184 Acker, auf den Sandkauter Weg und Hecgstrauch, neben Ehr. Burckhardt, PH. Ehr. S., y22., y23. Klasse, 95 Acker am Altenfeld, bei den Gärten, neben Melchior Kauf Ehefrau, 2. Klasse, 156 Acker im Altenfeld, links auf den Weg, neben Hermann Pugge, %2., y23. Klasse. Gießen den 9. Januar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __D. Ebel.__________ 16) Montag den 14. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem Bäcker Wilhelm Schäfer und dessen Ehefrau gehörenden Immobilien abermals, und zwar zum letztcnmale, versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß mit dem Zuschlag sogleich die Genehmigung ertheilt wird. Gießen den 2. Januar 1856, Großherzoglichcs Ortsgcricht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weibig, Ortsgerichtsmann. Die Vergebung verschicdmer Arbeiten bei der Stadt Gießen. 36) Montag den 14. Januar 1856, von Morgens 9 Uhr an, sollen die nachbcmcrkten Arbeiten auf dem Rathhause dahier an den Wenigstforvernven vergeben werden: 1) Stcinbrechen und Liefern, vcr- fl. kr. anschlagt zu ..... 119 6 2) Stcinfahren, veranschlagt zu 318 — 3) Steinsetzen, „ „ 11 48 4) Steinklopfen, „ „ 357 45 5) Handarbeit, „ „ 223 — 6) Planir- und Chaussirarbeit, veranschlagt zu .... 109 24 Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden ersucht, dieses in ortsüblicher Weise bekannt zu machen. Gießen den 7. Januar 185'6. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerung von Straßenarbeitcn. 64) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubczirk Gießen für das Jahr 1856 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Aufsetzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen an den nachfolgenden Tagen und Orten an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar: I. Dienstag den 15. Januar d. I., Vormittags 10 Uhr,. zu Steinbach in dem Gasthaus zum Ritter, für die Straße von Gießen bis Ab- thcilungsnummer 49 gegen Lich; II. Mittwoch den 16. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Lich im Gasthaus zum Engel, für die Straße von Abtheilungsnummer 49 über Lich bis Nr. 63% gegen Hungen und für die Straße vom Hessenbrückcr Hammer über Lich gegen Butzbach, von Nr. 177 bis Nr. 226; III. Donnerstag den 17. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Eberstadt im Hause des Wirths Ger- lach, für die Straße von Lich gegen Butzbach, von Abtheilungsnummer 226 bis 253,3; IV. Samstag den 19. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Kleinlinden in dem Hause des Wirths Rinn, für die Straße von Gießen über Langgöns bis zur Kirchgönser Gemarkungsgrenze, für die Straße von Kleinlinden bis zur König!. Preuß. Grenze, für die Straße von Gießen gegen Reiskirchen bis Abtheilungsnummer 10 und für die Straße von Gießen bis zur Rodheimcr Gemarkungs- grenze; V. Montag den 21. Januar, Vormittags 10 Uhr, auf der Ganscburg, für die Straße von Gießen über Reiskirchen von Abthcilungs- nummer 10 bis 52; VI. Mittwoch den 23. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Rodheim in dem Hause des Wirths Carl Schlierbach, für die Straße von Gießen nach Gladenbach., und zwar von der Heuchelheim-Rodheimer Gcmarkungsgrenze bis zur Königl. Preuß. Grenze jenseits Frankcnbach; VII. Freitag den 25. Januar, Mittags 12 Uhr, zu Hermannstein in dem Gemeindehaus, für die Straße durch die Gemarkung von Hermannstein. D i e resp. Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen den 10. Januar 1856. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 17) Dienstag den 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das dem Wilhelm Köhler dahier gehörende Wohn- 27 400 48 ,/ n // 30 7 Krofdorf den 27 1 1 1 10 16 52 3 48 30 53 71 19 3 154 8 7 6 Zimmerarbeit, Maurerarbeit, Weißbinverarbeit, Spenglerarbeit, Dachdeckerarbeit, Glaserarbcit, Zinngießerarbeit, 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 3O'/4 55 VA 3% 6 „ Stockholz, „ Reiserholz. 29. December 1855. Der Oberförster: Gümbel. $ . St St ck St $ L $ & •581 $ ck 54) Die Fertigung der Särge für Vie auf Kosten der hiesigen Armenkasse beerdigt werdenden Personen soll auf dem Soumissionswege vergeben werden, und sinv des- fallsige Offerten verschlossen bis zum 18. I. M. bei dein Unterzeichneten einzurcichen, bei welchem auch die Bedingungen eingesehen werven können. Gießen am 10. Januar 1856. Der Armenkasserechner: Wittich. welche stets, bei Garantieleistung und zu den billigsten Preisen, zu haben sinv, Joh. Friedr. Müller, Kunst- nnd Hanvelsgärtner, (Laden Vem Rappen gegenüber.) odann Dienstag den 22. Januar 1856 als Fortsetzung: 1) im Schlage Hauptmannsstrauch: 112 Stück geringeKiefern-Stämmc, 1204 Cubikfuß haltend, 1 Klftr. Kiefern-Schcidholz, & G <&