Alytigeblstt für die Sta-t und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fi. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 st. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. ja 12 Samstag den 9. Februar 1856 Polizeitnren für de» Kreis Gieße», und z w a r: 1. für die Provinzitilhauptstckdt Gießen: F l e i s ch t a r e. Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . Kalbfleisch . . Schweinefleisch . Hammelfleisch Leberwurst . . Bratwurst . . Schwartenmagen Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . per Pfund n u u n u u ii ii 1! U u u U II •! II II II II II H II II II II II fr. 15 12 11 9 16! 12' 18 22 24 18 32 24 22 per Pfund Rindsfett „ „ Nicrenfett „ „ Schweineschmalz. . „ desgleichen ausgelassenes „ „ Pfund 21 ordinäres 4 s Brod aus 2 ( gemischtes 4 s Brod aus Lvth Quint. i 4 2 Wasserweck I 3 2 Milchbrov ........ B r o d t a r e. \ «/$ Gerste- und 1 . „ . . I % Korn-Mehl | bestehend s «/$ Waizen- und / . r, , . ! % Korn - Mehl | bestehend fr. 20 24 28 28 fr. 8$ 17« 10 20 1 1 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises dieselben Taxen, jedoch der Laib Brod um einen Heller billiger und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. A u m e r f u n g : Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Lerhältuiß nicht mehr als l1/. Pfund Zuaabe befindlich fein. Amtlicher T h e i l. Gesetz, die Einquartierung und Verpflegung Großherzoglicher Truppen betreffend UDWIG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. Mit Zustimmung Unserer getreuen Stände haben Wir verordnet und verordnen hiermit, wie folgt : , r t. 1. Wenn Groszyerzoglichc Truppen in Orten, an welchen die Militärbehörde entweder keine oder nicht hinreichende Einrichtung zur Kasernirung und Verpflegung besitzt, einquartiert werden, so sind die Einwohner dieser Orte verpflichtet, denselben nach den Bestimmungen dieses Gesetzes und dem diesem bcigefügten Tarif Quartier und Verpflegung zu stellen, nicht weniger in ihre Stallungen die Militärpfcrde aufzunehmcn. Für Quartier und Verpflegung wirb nach dem Tarif — Abthcilung. B. — dein Quartierträger Vergütung geleistet. „ Einwohner int Sinne dieses Artikels wird der Ortsfremde nicht erachtet, welcher in einer gemietheten Wohnung einen vorübergehenden Aufenthalt nimmt und keine Personalsteuer zu entrichten hat. Art. 2. Der Quartierträger hat die im Tarif bestimmte Verpflegung insoweit zu übernehmen, als die Militärbehörde es nicht verzieht, die Verpflegung selbst zu stellen, in welchem Falle die entsprechende Vergütung an den Quartierträger wegfällt. Es hat jedoch der Quartierträger auch dann für die Zubereitung der Kost das nöthigc Geschirr, Salz und'Feuer zu stellen und auch die Zubereitung der Köst zu übernehmen. Art. 3. Offiziere oder Kriegsbeamte mit Offiziersrang haben keine Verpflegung von dem Quartirrträger zu fordern, sondern selbst für ihre Verpflegung zu sorgen. Nur in den Orten, worin die Selbstverpflegung nicht thunlich ist, haben die Quartieriräger auch die Verköstigung an die Offiziere zu verabreichen. Art. 4. Die Anweisung zu Quartier und Verpflegung und zu den übrigen gesetzlichen Leistungen wird durch die Civilver- waltungsbehördcn auf Vorlage der Marschrouten oder Dienstbefehle crtheilt. Art. 5. Jeder Inhaber von Räumen, welche zu Wohnungen, beziehungsweise zu Stallungen eingerichtet sind, ist schuldig, Quartier und Verpflegung zu geben, beziehungsweise Militärpferde aufzunchmen, mögen diese Räume ihm oder Andern eigenthüm- lich zustehen. Ausgenommen sind : 1) die Mitglieder des Großherzoglichcn Hauses, 2) die in öffentlichen Gebäuden wohnenden Aufseher und Wärter, 3) die an Irren -, Kranken» , Straf- und ArbeitS-, Armen- und Arresthäuscrn Angestellten, insofern sie in den für dich Anstalten bestimmten Gebäuden wohnen, 4) Militärpersonen, welche Familienvorstände sind, sobald sie mit Truppenabtheilungen, welchen sie angehören oder zugctheilt sind, ihre Garnison während eines Kriegs verlassen haben, für die Dauer ihrer Abwesenheit, insofern sie nicht Häuserbesitzer sind. Art. 6. Diejenigen Einquartierungspflichtigen, in deren Wohnungen sich mit gefährlichen oder ansteckenden Krankheiten Behaftete oder Wöchnerinnen oder Leichen befinden, sind bei der Zutheilung von Einquartierung zu übergehen; diese ist ihnen später, sobald das Hinderniß nicht mehr vorhanden, zur Ausgleichung mit denjenigen, welche Einquartierung getragen, zuzutheilen. Art. 7. Es ist dem Einquartierungspflichtigen unbenommen, die ihm zugetheilte Mannschaft einem andern Ortseinwohner in Quartier und Verpflegung zu übergeben, jedoch bleibt er dafür verantwortlich, daß die Mannschaft in keinerjWeise in dem verkürzt wird, was solcher gesetzlich gebührt. Auch ist er, wenn er von jener Befugnih Gebrauch macht, verpflichtet, dem Ortsvorstande oder der von diesem bestellten Einquartierungscommission vor Austhcilung der Einquartierung die Anzeige zu machen; diese Behörde hat eine solche Stellvertretung dann nicht zu gestatten, wenn sie Gründe hat, anzunehmen, daß derjenige, mit welchem der Einquartierungspflichtige den Vertrag abgeschlossen hat, den übernommenen Verbindlichkeiten nickt nachkommen werde oder könne. Art. 8. Bei Verthcilung der Einquartierung sollen die Gesammtsteuerkapitalien der Einquartierungspflichtigen in der betreffenden Ortsgemarkung zu Grund gelegt und dabei die persönlichen und Berufsvcrhältnisse derselben und die Größe der verfügbaren Räume an Wohnungen und Stallungen berücksichtigt werden. Art. 9. Dem Ortsvorstand oder der von ihm bestellten Einquartieruugscommission liegt es ob, dafür zu sorgen, daß nach । dem gegebenen Maßstabe alle Einquartierungspflichtigen gleich belastet werden. Die Art, wie hierbei zu verfahren ist, wird eine Instruction näher angeben. Gegen die Zutheilung der Einquartierung sind Beschwerden bei der EinquartierungScommission, beziehungsweise dem Ortsvor- stande und gegen dessen Anordnungen bei der vorgesetzten Regierungsbehörde zulässig, bis zu deren Entscheidung jedoch jene Anordnungen befolgt werden müssen. Werden diese Anordnungen nicht befolgt, oder von einem Einquarticrungspflichtigen die sonstigen gesetzlichen Leistungen der einquartierten Mannschaft verweigert, oder hat sich ein Einquartierungspflichtiger ohne Anzeige bei dem Ortsvorstande oder der von diesem bestellten Einquartierungs-Commission, ohne Zurücklassung eines qualificirten Stellvertreters, von Hause entfernt, alsdann kann der Ortsvorstand oder die bestellte Einquartierungs-Commission, nach vorheriger vergeblicher Androhung, wo diese möglich ist, die dem betreffenden Einquartierungspflichtigen zugetheilte Mannschaft auf dessen Kosten anderswo unterbringen. Die desfallsigen Kosten werden aus der Gcmeindekasse vorlagsweise ausbczahlt und deren Betrag, insoweit er nicht durch du von der Militärbehörde geleistete Vergütung gedeckt ist, nach den über Beitreibung der Communalintraden bestehenden Verordnungen von dem betreffenden Einquarticrungspflichtigen beigetricben. Art. 10. Die zum Behuf der Wachen und die sonstigen zum allgemeinen Dienstgebrauch nöthigen Räume, wie Magazim und Werkstätten, sind von den Ortsgemeinden zu stellen, auch ist von denselben das dessallsige Heizungs- und Beleuchtungsmaterial, sowie das nöthige frische Stroh zum Nachtlager der Wachtmannschaft, zu liefern. Dafür wird den Gemeinden ortsübliche Vergütung nur dann und nur insoweit geleistet, als sie erweislich besondere Ausgaben zu dem Ende machen mußten oder überhaupt Schaden erlitten haben. Art. 11. Wenn Militärpersonen im Dienst, worunter auch die Militärpersonen begriffen sind, welche sich auf dem Marsch in und aus dem Urlaub befinden, außerhalb des Bereichs der Militärheilanstalten erkranken, so sind dieselben gegen die im Taris bestimmte Vergütung in die bürgerlichen Heilanstalten, wo nur immer möglich, aufzunehmen. Wo eine solche Aufnahme nicht thunlich ist, hat die Gemeinde des Aufenthaltsorts durch Vermittelung des OrtsvorstandeS, ebenfalls gegen die tarifmäßige Vergütung, für die Unterkunft und Verpflegung der im Dienst erkrankten Militärpcrsonen, weuu nöthig, unter Mitwirkung der Militärbehörde, Fürsorge zu treffen. Art. 12. Werden bei längerem Aufenthalt von Truppenabtheilungen, außerhalb des Bereichs einer Militärheilanstalt, eigene Militärheilanstalten für nothwendig erachtet, so ist von der Gemeinde des Aufcntshaltsortes durch den Ortsvorstand, unter M' Wirkung der Militärbehörden und gegen Vergütung der wirklichen Auslagen, das hierzu erforderliche Local mit der nothwendigsten Einrichtung, insoweit letztere nicht von der Militärverwaltung selbst besorgt wird, zu stellen. I Art. 13. Hat die Militärbehörde in Fällen der Einquartierung außerhalb der Garnison keine Vorsehung wegen des Bedarfs an Futter und Streu für die Militärpfcrde getroffen, so ist solcher von der Gemeinde, welcher die Einquartierung zugctheilt ist, auf Verlangen der Militärbehörde zu liefern. Art. 14. Ebenso hat die Gemeinde auf Verlangen der Militärbehörde zum Transport von Militärpersoncn oder Effecten Vorspann und Fuhrwerk zu stellen. Art. 15. Die Lieferung des Bedarfs an Futter und Streu, sowie die Stellung von Transportmitteln in den Fällen der Artikel 13 und 14 soll von den Gemcindevorständsn in der Regel an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. , , Es können aber auch von der Regierungsbehörde des Bezirks, nach Anhörung der Gemeindevorstände, für den Bezirk nn Ganzen ode gendem Bei Der ! eines Tarist Zu Nr. ' Betreff G Die nur einen herzogliches diesen auch Jude Subscriptii Ortsvorstck so genehim Mai provisoriscl He Besm Aufford hiesige 236) : und Leiha ten Juli der, No verfallen Zeitraum dieselben als sonst stattfindet Nach t Prolong« men wer daher scl der erst i Zahlung Pfänd unbeding Die ■£ bezirks n Gemeind lassen. 230) I sollen c Gärtner den Im Ganzen oder für entsprechende Abtheilungen zeitweise in einem Tarif die Preise dafür festgestellt werden, um welche dann bei dringendem Bedarf kurzer Hanv Begebung an freiwillige Uebcrnchmcr stattfinbrn kann. Der Militärbehörde soll, wo thunlich, Geleacnbeit gegeben werden, bei der Versteigerung mitzuwirken und vor Feststellung eines Tarifs ■— oder vor Erhöhung eines festgcstcllten — sich bcßhalb zu erklären. (Schluß folgt.) Zu Nr. K. G. 1049. Gießen am 6. Februar 1856. Betreffend: Den Hagelschlag zu Höringhausen am 13. Ium und 24. August 1855, hier die Gestattung einer Collecte für die Einwohner von Höringhausen. Das Groß herzogliche Kreis amt Gießen an die Groszherzoglichen Bürgermeistereien dieses Kreises. Die Erndtc des vorigen Jahres hat in der Gemarkung Höringhausen, Kreiste Vöhl, in Folge eines zweimaligen Hagelschlags nur einen sehr geringen Ertrag geliefert, wodurch die vielen armen Einwohner daselbst in große Noth versetzt worben sind. Großherzogliches Ministerium bes Innern hat zur Linderung dieses Nothzustandes eine Collecte in mehreren Kreisen des Landes, unter tiefen auch in dem hiesigen Kreise, gestattet. Indem wir Ihnen hiervon Kenntniß geben, beauftragen wir Sie, eine Liste zu fertigen, dieselbe in Ihren Gemeinden zur Subscription herum gehen zu lasten und die unterzeichneten Beträge sodann an unseren Gehülfen Körber einzustnden. Sollten Ortsvorstände einzelner Gemeinden es vvrzichen, statt jener Collecte einen Unterstützungs-Beitrag aus der Gemeindekasse zu bewilligen, so genehmigen wir dies hiermit im Voraus. K ü ch l e r. Bekanntmachungen. Maurermeister August Nauheimer ist für die Dauer der Krankheit des Experten Maurermeisters Gottlieb Strauch provisorisch zum Experten in Branvversicherungs-Angelegenheiten bestellt und verpflichtet worden. Herz Marx von Großenlinden ist als Fruchtmakler coneessionirt worden. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanftalt. 236) Die Schuldner der hiesigen Pfand- unv Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, October, November und December 1855 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 8. Februar bis zum 8. März dieselben einzulösen ober zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 14. April stattfindet. Nach dem 8. März kann weder Einlösung, Prolongation, noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelös't werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werben ersucht, Vorstehenbes in ihren Gemeinven mehrmals bekannt machen zn lassen. Gießen am 8. Februar 1856. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 230) Dienstag den 11. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Gärtner Heinrich Schmitt dahier gehörenden Immobilien, als: Flur Nr. □•Rlftt. */2oa 52 Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Hofraum, mit 209 91 Grabgarten, 1. Klasse, auf dem Reichensanb, y33 44 Grabstück am Wismarer Weg, 2. Klasse, */m« 6 Grabstück daselbst, 2. Klaffe, % 136 Acker daselbst, 4. Klasse, %s 124 Wiese in den Weiden, 7,4., 7,5. Klasse, 72 Acker auf der großen Weide, 7,2., 73. Klasse, "%e6 100 Acker auf der Hohleiche, bei der Pulvermühle, 7r 1-, 7,2. Cl. an den Meistbietenden öffentlich versteigert werben. Gießen den 4. Februar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Vergebung von Zimmer-, Schlvsser- und Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen. 252) Donnerstag den 14. Februar 1856, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden: fl. kr. 1) Zimmerarbeit, veranschl. zn 27 30 2) Schiosserarbeit, „ „ 14 — 3) Pflasterarbeit, „ „39 Gießen den 8. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 216) Montag den 11. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikt Bruch und Bruberwinter des Fernewalds, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werben ; 2 150 14 1077, 29 5400 3 <81/ ° /« 3 Stecken Wellen Stecken // Wellen Stecken // ff Buchen-Scheidholz, „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Birken-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, 150 Wellen „ Rersholz, 14% Stecken Kiefern-Scheibholz, 25 „ „ Prügelholz, 11 „ „ Stockholz, 1525 Wellen „ Reisholz, 1 Stecken Fichten-Prügelholz, 17% „ „ Stockholz, 2300 Wellen „ Reisholz, 1 Stecken Aspen-Scheidholz, 50 Wellen „ Reisholz, 50 Dorn-Wellen, 5 Eichen-Stämme von 113 Cubikf., 61 Fichten „ „ 982 „ 22 Eichen-Stangen „ 39 „ 134 Fichten- „ „ 534 „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist am Bruch, auf dem Viciualweg von Hausen nach Annerod. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 4. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.____________ 214) Die Fertigung eines Regals in den Arbeitssaal des Bürgerhospitals, veranschlagt zu 23 fl. 28,kr., soll nächsten Samstag den 9. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, im Hospital wenigstnehmenv versteigertwerden. Gießen am 4. Februar 1856. Der Rechner: / Wittich. Holzversteigerung. 234) Montag den 11. d. Mts., Morgens halb 10 Uhr, werden in dem Fürstlichen Langenwald bei Dorfgüll: 1 Stecken Buchen-Scheidholz, 13% ,/ „ Prügelholz, 7 „ „ Stockholz, 130 „ „ Reisholz, 25 „ Eichen-Scheidholz, 31'/* „ „ Prügclholz, 41 */2 „ „ Stockholz, 104 „ „ Reisbolz, 3 „ gemischtes Scheidholz, 9 „ „ Prügelholz, 15 „ „ Stockholz, 172 „ „ Reisholz, 1 „ Kiefern-Prügelholz, und 8 „ „ Reisholz; Oberhefstfche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 219) ^Nächste Versammlung: Montag den 11* Februar, Abends präcis 6 Uhr, im physiealischen Cabiuet. — Vortrag des Herrn Professor Di. Buff: „über die Wärme- und Lichterscheinungen durch die electrische Kette." — So weit es der Raum erlaubt, ist der Zutritt zu dieser Sitzung auch solchen Nichtmitgliedern gestattet, bk durch Mitglieder der Gesellschaft eingefuhrt werden. D e r V o r st a n d. 220) Die oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde wünscht einige Efcinplmc ihres ersten Berichtes zu kaufen. Der unterzeichnete Secretär der Gesellschaft bittet Diejenigen, welche diesen Bericht besitzen und geneigt sind, denselben abzugeben, ibn möglichst bald davon in Kenntnis; zu setzen. Dr. Julius Rostmanu. F e i l si e b a 1 e n e s. 2«) Weist Waar en, als : Gestickte Unterröcke, gefütterte faoonirte Piquo-Röcke ä Bordure s ganz neu und besonders für jetzige Jahreszeit praetiseh), Negligve-Zeuge jeder Art, Damast zu Plumeaux, wattirten und unwattirten Piquv, Jaeonnets, sowie sämmtliche Futterzeuge, empfiehlt bei bester Qualität zu den billigsten Preisen Franz Mansfeldt aus Berlin, fr. M. Heß, Lit. A. 55. 33 71 und Wellen 29 Stecken Eichen-Scheidholz, 9 21 Prügelholz, Stockholz, 2050 Wellen 103 Stämme Prügelholz, «tockholz, Reisholz und Bau-, Werk 1917 1695 45 sodann: 1355 Cubikfuß Eichen-Stamm- u. Stan- „ Nadel- „ Stämme Eichen-Bau-, Werk- und Nutzholz, von 5 bis 45 Fuß Läng! und ? bis 35 Zoll Durchmesser, zusammen 3635 Cubikfuß enthaltend H o 1 z v e r ft e l g e r u u g. 212) Montag den 11. v. Mts., des Morgens 9 Uhr beginnend, Holzversteigerung. 232) Donnerstag den 14. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalv, Di> striet Altenstruth, die nachverzeichneten Holz- sortimente öffentlich versteigert werden, nl5: 124 Stecken Eichen-Scheidholz, Nutzholz, von 20 bis 40 Fuß Länge und 10 bis 15 Zoll Durchmesser, 2426 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Rovheim den 4. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Wagner. 1 Nachmittags zur Versteigerung kommt. Altenbuseck am 6. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenbuseck. W a g e n b a ch. 600 Wellen Eichen - Reisholz, 81 Stück „ Baustämme, 3235 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Zugleich wird noch bemerkt, daß sich obige Baustämme ganz besonders zu Wagnerholz eignen. — Die Zusammenkunft ist in dem genannten Distriet, am Vicinalweg nach! Wismar. Ruttershausen den 2. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. K l i n k e l. 225) Montag den 11. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen im hiesigen Gemeintewald, Distriet Rimberg: Prügelholz, Stockholz, Reisholz, genhvlz, öffentlich versteigert. Die Zusammenkunft ist bei der Steinkaute. Griedel den 6. Februar 1856. Fürstliches Rentamt Griedel. Menget. 15'/- 71% genhvlz, Elsbeer-Stamm- u. Stangenholz, und Äiefern-Stamm- u. Stan- 47 Stecken Eichen-Scheidholz, 19 ...... Die Zusammenkunft ist um die bestimmt! ' Stunde int obengenannten Distriet. i Zugleich wird bemerkt, daß das Brenn- sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Di- Holz res Vormittags unv das Bauholz des strikt Roth: ’ - - - sza Franz Ml ansfcl - t aus Berlin. 243) Die ersten Sendungen neuer Kleiderstoffe für die Frühjahr- und Sommer-Saison sind ciugetrosicn. 125) Mein Lager von Bielefelder, Böhmischem, Schlesischem und Hessischem Hausmacher-Leinen, Tafelgedecken, Servietten, Tisch- und Handtücherzeugen, Barchenten, Bettzeugen, Bett- und Sack- zwillcffen, Caneväß, Wattir-, Schock- und Packleinen, 'wie auch alle Sorten Frucht-, Mehl- und Kartostelsäckc, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Jahreis, Marktplatz, Lit. B. Nr. 24. 244) Im Besitz der ersten Modells in Frühjahrs-Mäntelchen, Mantelets, Paletots 2C., empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. Franz Mansseldt aus Berlin. = Frische Sendung von Dr. Koch s Krauter-Bonbons 77) Nachdem bei der starken Nachfrage mein Lager von Dr. Kochs Kräu- ter-Bonbons in der letzten Woche abermals gänzlich geräumt worden, habe ich die erwarteten neuen Zusendungen soeben erhalten und bin nun wieder im Stande, allem Begehr nach diesem seiner vorzüglichen Eigenschaften wegen so rühmlich bekannt gewordenen Mittel zu entsprechen. Die Dr. Koch'schen Kräu ter-Bonbons sind nach wie vor in verschlossenen Originalschachteln verpackt, und wird für deren Echtheit Garantie geleistet. ' -n Alleiniger Depositär der Dr. Koch'schen Kräuter-Bonbons Carl Frech in Gießen. 254) Von den I. P. Wagnerischen Rettig -Bonbons, welche für Husten und Brustleiben zu empfehlen sind, ist wieder eine neue Sendung ange- kommen. I. L. C. Münch. 209) Bon achtem Jamaica-Rum, Batavia-Arrac, Ncuschatcler Extra!t d’Absynthe, Düsseldorfer Punsch- und Bischof - Essenz, Maraschino, Persieo, Nordhäuser Frucht- und dergleichen Brandwcin, habe ich neue Sendung erhalten. L. I a h r e i S. 226) Bückinge, Laberdan, Stockfische, Schweizer- und Limburger- Käse, sind zu haben bei ________________I. G. D. Bapst 253) 4 Pfd. gemischtes Brod zu 19 ‘/2 fr. und 4 Pfd. Schwarzbrov zu 16% fr., verkauft I. Jugharv. 229) Ananas-, Punsch- und Bischof- Essenz , Batavia-Arrac, Jamaica-Rum und Cognac, ächte Marasquino de Zara, verschiedene BrustbonbonS, Chocolade von 32 fr. b-is zu 1 fl. das Pfund, empfiehlt Höpfner-Dannenberg, Conditor. 250) Schönes Waizenmehl, in verschiedenen Sorten, empfiehlt zu herabgesetzten Preisen C. W. Dietz am Markt. 245) Die rühmlchst bekannte Jahn-Tinktur des Dr. Mertz in Dresden ist bei Unterzeichnetem wieder vorräthig. Dr. I. Heß, Lit. A. 55. 228) Grüne spanische Weintrauben, Ta- felrosincn und Schaalenmandeln, dunkelgelbe Messina-Orangen, Citronen, Caviar, Datteln, Capern, Olivenöl, Vinaigre d’Estragon, eingemachte Trüffeln in Flaeons, Champignons in Büchsen, Trommel- und Kranzfcigcn, sowie Bouillontafeln empfiehlt Höpfner-Dannenberg, Conditor. V e r m i e i h u n g e n. 240) Bei Schneidermeister Klos ist eine Familienwohnung zu vermiethen und am 1. April beziehbar. 249) Der zweite Stock meines Vorderhauses am Reichensanv ist zu vermiethen und am 25. März d. I. beziehbar; auch ist bei mir ein schönes Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Maurermeister I. Jsterling. 48) In dem Brühl'schen Vorderhause auf dem Brand ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 122) Der mittlere Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und den 1. April d. I. beziehbar. I. L. C. Münch. 205) In Lit. B. Nr. 30 auf der Mäus- burg ist ein schönes Familienlogis zu ver- micthen und den 1. Mai zu beziehen. 47) In dem Brühl'schen Nebenhause auf rem Brand ist eine vollständige Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar._____________________________________ 246) In Lit. A. Nr. 5 auf deni Markt sind zwei Familienwohnungen, wovon die eine sogleich, die andere im März bezogen werden kann, zu vermiethen; auch können dieselben zusammen vcrmiethet werden. Näheres ist zu erfragen bei Weißbindermcister Christian Petri in der Neustadt. 241) Das von Hrn. Kreisrath Goldmann bewohnte Logis in der Brandgasse ist anderweit zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Wilhelm Löb er. 237) In dem Nebengebäude des Liebig'- schen Hauses vor dem Seltersthore ist eine Familienwohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Dr. Buff, Professor. 238) Bei Botcnmeistcr S ch ä fe r' S Wittwc am Seltcrsthor sind einige mvblirte Zimmer zu vermiethen. 70) Zwei Stuben mit Cabinet, Küche, Kammer, Keller und Holzstall, sowie Mit- gebrauch der Waschküche, sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Wittwe Wolf in der Caplansgasse. 235) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und auf Ostern, auch wohl noch früher, beziehbar bei Gg. Echternach. 218) In dem Seitengebäude meines Hauses auf dem Seltersberge ist das seither von Frau Major Königer bewohnte Logis zu vcrmiethen und am 1. Mai be- ziehbar.___________________L. Keßler. 233) In dem v. Löhr'schen Hause ist ein Familienlogis, bestehend aus fünf Zimmern , heizbarer Mansarde mit Alkoven, Kammer u. s. w., zu vermiethen und so- gleich beziehbar.______________________________ 231) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei W il h. Sch mall in der Neustadt. 95) Eine angenehme Wohnung von 4, auch 5 Zimmern, mit allen nöthigen Räumen, ist zu vermiethen und kann balvigst bezogen werben. N. Kratz in den Neuenbäuen. 71) In meinem neu eingerichteten Hause sind mehrere Familienwohnungen zu vermiethen unb demnächst beziehbar. I. G. D. Bapst am Markt. 170) Ein freundliches Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei G. PH. Fillmann, Marktftraße. 161) Das bisher von Herrn Registrator Herzberger bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und den 1. April v. I. beziehbar. Julius Wallach am Marktplatz. 239) Bei Carl Vogt's Wittwe in der Wallthorstraße ist eine Familienwobnung zu vermiethen; auch sind daselbst 10 bis 12 Centner Heu zu verkaufen. Vermischte Anzeigen. 251) Strohhüte werden von heute an von mir zum Waschen angenommen und erhalten dieselben die neueste Faoon, worin ich mich meinen geehrten Kunden hiermit bestens empfehle. Henriette Heß, wohnhaft dem Einhorn gegenüber. 248) Zwei Metalldrehcr unv drei Schmiedegesellen, wobei auf einen tüchtigen Feuerarbeiter reflectirt wird, können dauernde Beschäftigung bei mir bekommen. Gg. Renzel. 203) Special-Agentur der amerikanischen Post zwischen London und Rew-Nork. Regelmäßige Abfahrten viermal jeden Monat. Nähere Auskunft bei Carl Spruck, Wallthorstraße «4) Auswanderer über Bremen nach Amerika befördere ich zu den billigsten Preisen unv reellsten Bedingungen; nur die größten unv schönsten Schiffe, welche eigenvö für die Pas- sagierfahrt erbaut, mit besonders hohen geräumigen Zwischendecken und sehr eleganten Cajüten versehen sinv, kommen in Anwendung. Abfahrt von Bremen am 1. und 15. jeden Monat. Christian Wallensells, Kaufmann in Gießen. 255) Cirque national in Giessen. Jeden Abend um 7 Uhr: Große Vorstellung in der höheren Reitkunst, Gymnastik und Pferdedrefsur. C. Neimschüssel, Direktor. 140) Haupt - Agentur von I. Lauckert in Gießen befördert am 1. und 15. eines jeden Monats Auswanderer nach allen Häfen Dtord - Amerikas und zeitweise nach Australien. Erfahrene Cvnducteure begleiten und sorgen in allen Stücken für die Auswanderer bis in den Seehasen. Wirklich reelle Bedingungen, billige Preise, sowie aufmerksame Behandlung, müssen diese Agentur allen Auswanderern empfehlen. Näheres über Preise und Bedingungen aus dem Bürcau der Haupt- Agentur, Neuenbäuen, Nr. 67. Gießen. 3- Lauckert Wittwe. 247) Ein Stock ist gefunden worden und kann derselbe gegen die Jnseratgebühren von dem Eigenthümer wiever in Empfang genommen werden bei Balth. Hoffmann. 227) Ein gesitteter junger Mann wird in eine hiesige Buchdruckerei als Schistsetzer in die Lehre gesucht. Näheres in der Expedition dieses Blattes. 139) Einem geehrten Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich mein Examen in der Geburtshülse bestanden habe und dahier als Hebamme verpflichtet worden bin. Durch sorgsame Pflege und gewissenhafte Behandlung meiner geschätzten Kunden werde ich mir das Vertrauen derselben zu erhalten stets bemüht sein. Meine Wohnung ist bei Hrn. Speng- lermeister I. Marr in der Marktstraße. Gießen den 24. Januar 1856. Katharine Rautenstrauch, geb. Pausch. Postschiffslinie 120) maligen Abfahrten nach Rio Janeiro hier folgen: Zur Ueberfahrt nach Brasilien besteht in Havre eine Linie von neuen französischen Postschiffen I. Klasse, welche alle wünschenswerthcn und bequemen Einrichtungen besitzen und die von Kapitänen geführt werden, deren Ehrenhaftigkeit und Tüchtigkeit anerkannt ist Diese Linie wurde durch die achtbarsten Handlungshäuser ersten Ranges in Havre gegründet mit monatlich zwei» durch obenerwähnte Postschiffe, deren Namen, sowie die der betreffenden Capitäne, zwischen Havre und Rio Janeiro (Brasilien.) I Empereur du Hresil . . Capt. Cazentre Imperatrice du Hresil . . . „ Chiradame JVouvelle Pauline , Vieira Ville de Rio „ Halwlck Ville de Paris „ Marilliez Don Petro II Capt. Tallibart France et Hresil „ Hermel Eevaillant „ Berindoague Victoria..........„ Monnier. Um nähere Auskunft über Ueberfahrt und Preise bittet man sich zu wenden an: I. ($>♦ D. SSatft in Gießen. 224) Samstag den 9. Februar, Abends 6 Uhr, werden die Schüler meiner Anstalt Schiller s Wilhelm Tell, Schauspiel in 5 Akten, zur Aufführung bringen. Dem Wunsche vieler Eltern gemäß wird dieselbe im Saale des Prinzen Carl stattfinden. Der Ertrag ist für hiesige bedrängte Familien bestimmt. Eintrittskarten ä 15 fr. sind in den hiesigen Buchhandlungen, sowie in meiner Wohnung und Abends an der Casse, zu haben. Dr. E. Steinmetz. Für Auswanderer. 199) Vom 15. Februar an gehen die ersten Auswan- derer - Schiffe von Bremen wieder, wie früher, jeden Monat, den 1. und 15., nach Reto-Bork, Baltimore , 9tew Orleans, Galveston und Onebec, und im Monat Mai oder Juni nach Australien; ich bringe daher den Auswanderern, welche Willens sind, sich dieser Gelegenheit zu bedienen, meine Agentur in Empfehlung. Butzbach im Januar 1856. C L. Wießler, eoncessionirter Agent. 211) Am Freitag den 1. t>. Mts. ist bei der Festlichkeit der Studircnden im Leib'schen Saale ein buntes seidenes Foularbtuch abhanden gekommen. Wer es auf der Redact. dieses Blattes unverletzt abgiebt, erhält eine Belohnung von 2 fl. Hur Nachricht für Auswanderer! 165) Am 15. Februar läßt das rühmlichst bekannnte SchiffS-Rheder-Haus I. H. P. Schröder & C o m p. in Bremen und von da jeden Monat zweimal, am 1. und 15., seine regelmäßigen Expeditionen nach allen Seehäfen Amerikas beginnen. Stets schöne solid gebaute Schiffe zu acquiriren, geführt von tüchtigen Capitainen, sowie gute Behandlung und Die billigsten Preise zu stellen, ist die Haupt-Aufgabe, die sich dieses Haus macht. Für den 13. Februar liegt nach New-Bork das dreimastige Schiff Caroline, Capitai» Stricker, in Ladung. Zu Ueberfahrtsverträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent C. W. Dietz am Markt in Gießen. 198) Für ein feineres Modewaaren-Geschäft wird, ein junger Mann, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, als Lehrling gesucht. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Leicheukassegesellschast zu Gießen. 196) Die Mitglieder der Leichcnkasse- gesellschaft werden hiermit : 1) zur Abhör der Rechnung pro 1855 und 2) zur Wahl der Ergänzung des Bor» standes, zur Sitzung in das Gasthaus zum Einhorn dahier auf Sonntag den 10. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr, eingeladen. Gießen den 1. Februar 1856. Der Vorstand. Frischbäcker )u Gießen. Sonntag den 10. Februar. Emil Noll auf der Mäusburg. Georg Busch auf dem Kreuz. Georg Noll in der Neustadt. schiffe neuer Lin Zwischen •e, ^ew-York und lew - Orleans. Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monat. Um nähere Auskunft bittet man sich zu wenden an: I. G. D. WsIhsst in Gießen. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde pi Gießen. G o t t e S d i e n st. A in 10. F e b r u a r. Morgens : Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags : Pfarrer Landmann. Hosvital - Gottesdienst. .Um 6-4 1-6 . 11 Ub r : Freiprediger LipS. PafsionS - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch, de» 13. Februar. Nachmittags 4 Uhr: Kirchenrath Dr. Engel. Getaufte. Den 3. Februar. Dem Bürger und Oeco- nomen, Peter Kreiling, eine Tochter, Elisabethe Katharine Friederike, geboren den 3. Januar. Denselben. Dem Binger und Metzgermeister, Konrad Bogt, ein Sohn, Karl Martin, geboren den 31. December. Denselben. Dem Ortsbürger zu Marienhagen, Kreises Böhl, und Schmied in der mechanischen Werkstätte der Eisenbabn dahier, Christian Meister, ein Sohu, Martin Christian, geboren den 13. Januar. Beerdigte. Den 5. Februar. Katharine Karolinc Braun, geborene Rose, des Großherzoglichen Lehrers an der zweiten Knabenschule dahier, Emanuel Braun, Ehefrau, alt 37 I. 8 M. 29 T., gestorben den 3. Februar. Den 7. Februar. Christiane Elisabethe Ebel, geborene Bogt, des Großherzoglicheu Bürgermeisters, Daniel Ebel, Ehefrau, alt 51 I. 27 T., gestorben den 5. Februar. Die Pfarrgefchäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrach Dr. Engel. Versteigerung. Vergebung von Fuhrenarbeit bei der Stadt Gießen. 256) Montag den 11. Februar 1856, Vormittags 9 Uhr, sollen die bei der Stadt für das laufende Jahr vorkommenden Tagelohnsfuhren auf dem Rathhause dahier an den Wcnigstfordernden vergeben werden. Gießen den 8. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Fremden-Register vom 4. bis 7. Februar 1856. I n d e n Gasthäusern. Am Prins Carl: Hr. Beyer, Lieuten. v. Rastatt; Hr. Stamm, Verw. t>. Aschaffenburg; Hr. Wolf, Gastw. v. Heidelberg; Hr. Menckel n. Tochter, Oee. v. Niederohmen; Hr. Neuburg, Lehrer v. Werthheim; Hr. Hoffmann, Apoth. v. Weimar; Hr. Haidt, Privatm. v. Homburg; Hr. Gottschalk, Müller v.Friedberg; Hr. Schmahl, Pfarrverw. v. Mittelseemen; Hr. Raab, Forster v. Helbersheinr; Hr. Walter, Oec. v. Hildburghaufen ; Hrn. zzabrik. Hieroupmus 0. Brachbach u. Schultheis v. Düsseldorf; Hr». Oec. Hahn u. Roßbach v. Traysa; Blas. Theiß u Frl. Schramm v. Herborn; Hrn. Kst. Wagner a. Sachsen, Glöckner v. Dillenburg, Winter v. Marburg, Zöller v. Siegen, Schlesinger v. Mainz, Michel v. Schmalkalden, MooShausen u. Bachmann v. Frankfurt, Schiff u. Grimm ». Eisenach u. Gosfi o. Großenlinden. _ , Am Einhorn : Hr. Heinemann, Oec. v. Alsfeld; Hr Sommer, Pri- vatin. v. Bielefeld; Hr Eckstein, Oec. u. Hr. Mittler, Äffeffor v. Grüuberg; Hr. Schlägel, Jusp, ». Freiberg; Hr. Brenb'amour, Generalagent ».Darmstadt; Hr. Reichenberg, Jnsp. v. Offenburg; Hr. Stecker, Part. » Berlin; Hr. Heidenreich, Offizier ». Dresden-, Hrn. Kft. Böcker v. Magdeburg, Wieland v. Dresden, Glaser v. Cöln, Winter ». Bingen, Borueniaun v. Cöln, Bauer v. Caffel, Fürstenheim v. Halle, Pistor v. Offenbach, Jordan v. Dresden, Hirsch v. Leipzig, Haring ». Bautzen, Fulda u. Schubert v. Frankfurt, Wagner und Bernstein v. Cöln, Zill v. Mainz, Herold ». Erfurt, Michels v. Gladbach, Rchbock v. Genf, Hillmann v Stralsund, Haupt v. Bielefeld, Staudinger v. Paderborn u. Link v. Herford. Am Uappen: Hr. Baron ». Treibhaus v. Wien, Hr. ». Zwecker, Rittergutsbcs. v. Rendsburg; Hr. Abers m. Fam, Privatm. ». Königsberg; Hr. Klein, Bergin. ». Biedenkopf; Hrn. Kst Thomas v. Mainz, Wurt- mann ». Alihejm, Müller ». Schlierstabt, Boller v. oAalle, Brouner v. Homburg, Johann ». Lüttich, Walter 6. Miltenberg, Weckbach v. Michelstadt, Trautman» u. Paschke v. Frankfurt, Riesch v. Bielefeld, Hölzer v. Cöln, Krosch v. Dessau, Seibel v. Lonbon, Halberg ». Brussel, Ziegler ». Haidersbach, Wurteusels ». Petersburg, Böhler ». Darmstadt, Kaufmann ».Stuttgart, Schömberg v. Alsfeld, Braud ». Würzburg, Götz v. Heidelberg, Müller v. Bremen, Hinz v. Mainz, Hayler v. Gerlachsheim, Winter »• Hamburg, May v. Lautenberg, Halbaupr ». Mosbach u. Levy ». Neustadt. Im Adler : Hr. Stern, Kim. ». Neustadt; Hr«. Stud. Wuth v. Heidelberg u. Reuliug v. Gießen; Hr. Rautenbusch, Kfm. ». Schotten. Im Darmstädter Haus : Hr. Heiner, Arzt v. Schlitz; Hr. Apulie, Kfm. v. Magdeburg; Hrn. Fuhrl. Rausch v. Großeneichen, Brückner v. Waldau, Steuernagel ». Niederohmen, Schulz u. Weil v. Hungen, Drull- mann v. Wetzlar u. Thome v. Honimelshausen; Hrü. Fabrik. Schwarz v. Hamburg u. Winder v. Höhr. In der Könne : Hr. Ries m. Fr., 'Musiker ». Preßnitz; Hr. Stelzenbach n. Schwester, Künstler v. Coblenz; Hrn. Handelst. Muller n. Sohu ». Sellnrod u. Adolph ».Sichenhausen; Hr. Kratz, Fuhrm. ». Ruppertenrod; Frl. Fischer v. Meffenhansen Im Hirsch : Hr. Reimschüfsel m. Gesellsch., Kunstreiter a. Sachsen; Hrn. Fuhrt. Walter u. Krug v Herborn u. Cubo u. Thiers v. Daxphausen. In der Rose : Hrn. Geschäfts!. Grieb v. Climbach, Grieb v. Gladenbach u. Sander v. Wetzlar; Hr. Kreuber, Scrib. v. Schotten; Hr. Becker, Handelsm. v. Lich; Hr. Dauberfchmidt, Schlosser v. Offenbach; Hr. Hardig, Militär ». Prag. 3 n d e n Privathäusern. Bei Hrn. Landr. Gegger: Frl. Prätorius v. Butzbach. — Bei Hrn. Goldarb. Heinrich : Hr. Grau v. Offenbach. — Bei Fr. Gertig : Frl. Schmidtborn ». Kroge. — Bei Hrn. C. Faber II. : Hr. Nicolaus, Oec. v. Schwalheim u. Hr. Nicolaus, Müller v. Rödgen. — Bei Hrn. Lehrer Müller: Frl. Gruner v. Frankfurt. — Bei Hrn. Hofg.-Rath Wortman» : Frl. Kliugelhöfer v. Biedenkopf. — Bei Fr. Schulinsp. Soldau : Frl. Becker ». Leidhecken. — Bei P. Pistor'S Wittwe: Hr. Dr. Geyer v. Beiisheim. — Bei Hrn. Thorschr. Maunberger: Hr. Friebertshäuser, Schuhm. v. Marburg. — Bei Hrn. Landr. Koch : Frl Prinz v Böhl u. Frl. Koch v. Großeu- linden. — Bei Hrn. Dr. Engelbach: Fr. Assessor Ortwein ». Grünberg. — Bei Hrn. Lehrer Müller : Hr. Eisenhuth, Apoth. ». Rodheim. — ' Bei Hrn. Weißbinder Christ. Petri : Frl. Rasch v. Darmstadt. Getd-Cours vom 7. Februar 1856. fi. kr st. kr. Neue LouiS'dorS . . . 10 45 20- Franken-Stücke . 9 22 Pistolen....... 9 38 Engt. Svberaigns . . Preuß. Thaler .... 11 1 47 ditto, Preuß. . . . 9 55 J 451 Holl. 10 -fl. -Stücke . 9 44 5 - Franken - Thaler . . 2 20» Rand-Ducaten.... 5 33 Preuß. Cassen-Scheine 1 451 Druck unv Verlag ter G. D. Brühl'scheu Uinversitäts-Buch- und Steindruckerei.