Anzeigeblalt für die Sta-t und -en Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und SauistagS. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr. 1 ff. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpcdition (Canzleiberg Lit. B.' gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in , für Auswärtige, incl. Postausschlags, Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die Tabellenform werden doppelt berechnet. M 37. Mittwoch den 7. Mai 1S36. .....- • ' ' 1 P o li) e it aren für den Kreis Gießen, und zwar: die Provinzialhauptstadt Gießen: per Pfund per Pfuno kr. // ff ff Brodtare. ff ff Speck . ff 2. Für die andern Blutwurst. geräucherter Schinken . Dörrfleisch ordinäres Brod aus gemischtes Brod aus Quint. Rindsfett Nierenfett Schweineschmalz. . . desgleichen ausgelassenes — Wasserweck — Milchbrod t 7S Gerste- unb l , „ . . 1 % Korn-Mehl | bestehend \ Vs Waizen- unb / , „ , i % Korn - Mehl ) bestehenb 1. für Fleischtare. 15 12 11 7 M 12 18 22 24 18 32 24 22 41 Loth 5 4 4) Ochsenfleisch . . . Kuhfleisch . . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch . . Hammelfleisch . . Leberwurst . . . Bratwurst . . . Schwartenmagen Pfunb ~ Städte und Orte des Kreises breselben Taxen, jeboch ber Laib Brob um einen Heller billiger unb bas Pfunb Fleisch um 2 Heller billiger. kr. 20 24 28 28 1 1 kr. 61 13 7| 15j befindlich " g : Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfe» im steigenden uno fallenden Berhältniß nicht mehr als 1-/. Pfund Zugabe Amtlicher T h e i l. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenständ e. 41, ®n ,toe$e<$' .^Ablchnetes Kinbertchchentuch, ein wollenes, gelb-roth geflammtes Kinberstrümpfchen, ein Schlüssel, mist 9 / blau-wollenes Kmber rumpchen zwei zusammengcbunbene Schlüssel, ein alter Hopfensack, ein altes Portemonnaie Sem «A"n nebst Uhrichlussel an einem Stückchen Uhrkette, sinb im Laufe ber letzte-' 14 Tage auf CS "kyem Polizeibureau vahier abgegeben worden. Die Eigenthümer haben sich baldigst zu melden. b; ä 8 ®ie|jen am 6. Mai 1856. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen: ______ L. Nover. Bekanntmachung, der von dem Ausschuß des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen für das Jahr 1856 beschlossenen Geldverwendungen. Drn I?ns tn der Sitzung des Ausschusses des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen am 7. März d. I. ausgestellte Budaet wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, nachvem Großh. Ministerium des Innern die nach §. 40 der Statuten tyige Genehmigung oer von dem Ausschuß vorgeschlagenen Verwendungen ber aus dem Staatsfond fließenden Gelder ertheilt hat C t it n a I> m e. A us gäbe 1) .68 1) 2) 3) Summe der Einnahme Ad 6. — Auch für das jedem Bezirks-Verein wohnenden Mitglieder zur gestellt werden. Es können c-f . Jahres (1856) den Nachweis über die Verwendung bereits in oder erbringen und die Zwecke angeben, zu t**"* f'” i'"‘‘ «MMMSS STS &. »g »BB jiSÄÄÄ bleiben und in deren Vermögensinventar eingetragen werden muß. ~ ' «rtM(>Mienen 100 ft sind dazu bestimmt: Ad 8. — Die zur Aufmunterung des Gartenbaues und der «eidenzmht vorgJehrnen i l. oieü durch ein Zeugniß des 1) denjenigen, welche verwilderte Gärten in zweckmäßige Garten- tzdKOsstan.qgm s) ff Oberhessen Nachweisen, J Vorstandes des betreffenden Bezirks-Vereines dem Präsidium des landwirthschastlichen Vereins von ^oery g Prämien von 6 — 10 ft. zu crtheilen. . ... f ats 275 Stück auf das Pfund gehen, 2) denjenigen Seidenzüchtern Oberbessens, welcheUdcostsabkieftrn, Mienen mcht K . Anspruch nehmen können, J eine Prämie von 20 fr. pro Pfund auszuzahlen. Diejenigen Sewenzuchter, ^welche d. j. l ycssen Bescheinigung wollen den Seidenbau-Verein zu Darmstadt ersuchen:die Prüfunger • kgadwirthschgftlichen Vereins von Ober- Mann die Decretur zur Auszahlung dieser Prämien Seitens des Präsidium- des landw-rthjchaftucye Hessen ertheilt werden wird. 50 — 313 1550 2193“ 3743 J. Büreausosten 2) Casse- und Rechnungswesen . d 2 . • •' • 4 * « ‘ ' Z) Zum Ankauf einiger Bullen und Kühe Egerlandijcher Raoe 4) Wiesenverbesserungen . ----——-—•— 5) Verbreitung landwirthschaftlicher Werkzeuge . . . ■ ' 6) Unterstützung der Bezirks-Vereine v ; ■ • • • • • • 1 * ‘ * 7) Kosten der landwirthfchaftlichen Zeltjchrift. (ungerahr) . 8) Zur Aufmunterung des Gartenbaues und ter Seidcnzucht 9) Für Ankauf von Zwiebelkartoffeln aus Sachsen . . • • • ; • • 10) Zur Aufmunterung zu Einführung von reinem Schaasvleh . . . • 11) Für-das Fest der 25jährigen Stiftung der landwrrthschaftlichen Vereine . 12) Zu Prämien für Lehrer, welche in landwirthfchaftlichen Fvrtbrlrungsjchulin an Söhne von Landwirthen landwirthschafllichen Unterricht ertheilen . . 13) Verbleibender Betriebsfond : * * 1 * ) Summe der Ausgabe Hinsichtlich der Ausgaben wird hierbei noch Folgendes bemerkt : , • • 50 fl. dem land- Ad 4. - Von dem zur Unterstützung von Wiesenverbesserungen vorgesih neu Betrag von o" l l wirthschaftlichen Bezirks-Verein Biedenkopf, insbesondere zur Anlernung von Wiesenbauern zur Disposition gesieut in dem benachbarten Siegen'schen besondere Gelegenheit h-trzu findet. . aktlichen Vereins Beiträge nur dann verwilligt Zur Verbesserung von Gemeindewiesen können aus der Casse des landwirthsch-sil. unter Belhülfe des landwirkh- werden, wenn die betreffende« Gemeinden sich verpflichten, d,e>e Beitrage RflJ“ cCcr zweckmäßig benutzt werden, schaftlichm Vereins ausgeführten Wiesenanlagen oder Weftuverbchrungm nich, sorg ultig erhal en od r bv v Die Entscheidung darüber, ob dieser Fall eingetreten, soll den betreffenden er ffcfacr Maschinen dadurch hinzuwirken, Ad 5. - Es erscheint zweckmäßig, auf größere ®*ito64»eM«65 Händ? oberhessischer daß solche auf Rechnung des landwirthschaftlichen Vereins angekauft und durch - Oberhessen, welche " MW ÄSTÄÄ -.» Zuschuß aus Großherzoglicher Hauptstaatskasse . . >. . Beiträge der Vereinsmitglieder (ungefähr) . Cassevorrath, baar und in Ausständen Staats- Vereins- fand fand si. fl. 1550 — — 2000 — 193 1550 2193 3743 fl. 150 120 . --------------------- 150 200 — 500 _ 100 — — 660 __ 900 100 — 250 50 50 — 150 — Ad 9. Zwiebelkarto Nach den gi eines einzige Vereinen ge, Vereins übe: Äd 1 ter Gemarki und daß es welche reine! übrig, als 1 hat der Au- reines Scha, gefallenes v Ad 1 Bestehens v haltenen M erscheinender Ad 1 gestellten A tv; 11 i ii Die ! Haupt alle 1 machung be Lau d 829) 2 thasar Dor laß derselb Inventars hiermit be' welche an bilden, aul Wochen d, sonst selbst der Berthe tigt bleibe: Gießen Grift Besmü Di 1057) wohner toi daß das ' Mai und ordnung 1 ist und a Gießen Groß, Die Ai 1028) Hörde toi der Disti schiedener gelegt tot das Sam Ad 9. — In der Sitzung vom 17. December v. I. hat, der Ausschuß beschlossen, daL abermals eltoa 100 Malter der s. g. Ziviebclkartoffeln in Sachsen angckaust und an die landwirthschaftüchen Bezirks-Vereine zur Versteigerung überlassen werten möchten. Nach den günstigen Resultaten, welche der Anbau dieser Kartosselsorte im vorigen Jahr geliefert hat, haben sich, mit Ausnahme eines einzigen, alle Bezirks-Vereine an diesem Kartoffelbezug betheiligen zu wollen erklärt. Die Kartoffeln werden den Bezirks- Vereinen gegen Ersatz der Ankaufskostcn überlassen, die Transportkosten bis Gießen aber auf die Casse des landwirthschaftlichen Vereins übernommen werden. Ad 10. — Allgemein anerkannt ist es wohl, daß der dermalige Zustand der Schäferei in Obcrhessen, wo in einem Theil ter Gemarkungen reines, in einem anderen Theil aber s. g. Schmeervieh gehalten wird, sehr viele Unzuträglichkeiten mit sich führt und daß es zu wünschen wäre, wenn in der ganzen Provinz nur Schaafvieh einer Art gehalten würde. Da man aber denjenigen, welche reines, d. h. vollkommen gesundes Schaafvieh halten, nicht zumuthen kann, es durch Schmccrvieh zu ersetzen, so bleibt nichts übrig, als nach dem Beispiel von Bayern, Württemberg re. dahin zu wirken, daß das reine Schaafvieh allgemein werde. Deßhalb hat der Ausschuß das Präsidium ermächtigt, derjenigen Gemeinde, welche in diesem Jahr zuerst das Schmeervieh abschafft und durch reines Schaafvieh ersetzt, eine Prämie von 50 Gulden zu ertheilen und wird diese Gemeinde außerdem ein von einem englischen Bock gefallenes dießjähriges Bastardbocklamm unentgeldlich erhalten. Ad 11. — Daß der landwirthschaitliche Verein von Obcrhessen an dem im Jahr 1856 zu feiernden Fest des 25jährigen Bestehens der landwirthschaftlichen Vereine sich zu betheiligen habe, hatte der Ausschuß in früheren Sitzungen beschlossen. Nach erhaltenen Mittheilungcn werden die Kosten, an welchen derselbe Theil zu nehmen hat, nur in den Druckkosten eines über sein Wirken erscheinenden Werkes bestehen. Für dieses Jahr sind zu diesem Behuf 150 Gulden vorgesehen. Ad 12. — Diese Position ist in Folge eines von dem Ausschußmitgliede, Großherzoglichem Steuercommissär Hunsinger, gestellten Antrags von dem Ausschuß beschlossen worden. Die Vorstände der landwirthschaftlichen Bezirks-Vereine, die Mitglieder des Ausschusses des Provinzial-Vereins, sowie überhaupt alle Mitglieder desselben, endlich die Großhcrzvglichen Bürgermeister, werden ersucht, zur Verbreitung vorstehender Bekanntmachung beizutragen. Laubach, den 26. März 1856. Der.Präsident des landwirthaschftlichen Vereins von Oberhesscn: Otto, Graf zu Solms - Laubach. Gerichtliche und privat-Bekanntmachungen. EdictaUadung. 829) Die Erben der Wittwe des Balthasar Doringer in Wicseck haben den Nachlaß derselben unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Indem man dieses hiermit bekannt macht, fordert man alle, welche an diesen Nachlaß einen Anspruch bilden, auf, denselben sogewiß binnen vier Wochen dahier anzuzcigen, als sie es sich sonst selbst beizumessen haben, wenn sie bei der Vertheilung des Nachlasses unberücksichtigt bleiben. Gießen den 3. April 1856. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. Besondere Bekanntmachungen. Die Lefe!)olznutzttng. 1057) Die betreffenden hiesigen Einwohner werden hierdurch in Kenntniß gesetzt, daß das Leseholzsammeln in den Monaten Mai und Juni nach §. 9 der höchsten Verordnung vom 31. Juli 1854 nicht gestattet ist und als Frevel bestraft wird. Gießen den 5d Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __D. Ebel.____________ Die Anlagen im Philvsopl-en- Wald. 1028) Auf Veranlassung der Forstbc- hörde wird hierdurch bekannt gemacht, daß der District Philosophenwald wegen verschiedener neueren Anpflanzungen in Heege gelegt worden ist, und daß daher sowohl das Sammeln von Leseholz, Tannenzapfen k., als auch das Betreten des Waldes außerhalb der Wege in dem genannten Distrikte nach den Bestimmungen des Forststrafge- setzcs geahndet werden wird. — Zugleich bringen wir in Erinnerung, daß das Reiten daselbst nur auf den breiten geraden Schneißen, nicht aber auf den schmäleren krummen, und für Fußgänger bestimmten Wegen gestattet ist. Gießen den 2. Mai 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerungen. 1046) Die Lieferung von 20 Stecken Buchcn-Scheidholz in das hiesige Bürgerhospital soll auf dem Soumissionswege vergeben werden und sind dcsfallsige Soumissionen bis zum 10. I. Mts, Nachmittags 1 Uhr, wo die Eröffnung derselben statt- fiudet, bei dem Unterzeichneten, auf dessen Büreau auch die Bedingungen eingesehen werden können, abzugeben. Gießen am 5. Mai 1856. Der Rechner: Wittich. 1058) Die Lieferung von 80 Stecken Buchcn-Scheidholz soll Samstag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in dem hiesigen Hofgcrichtsgebäude öffentlich an den Wenigsknehmenden in Accorv gegeben werden. Gießen den 3. Mai 1856. Kreb s. BreuuhoIzliefcruug. 1047) Samstag den 17. Mai, Vormittags 10 Uhr, soll in der Großherzoglichen Universitäts- kanzlci dahier die Lieferung von 400 Stecken Buchen - Scheidholz an die verschiedenen Universitäts-Anstalten, sowie von 50 Stecken in das Großherzogliche Gymnasium dahier, öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 5. Mai 1856. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin. Arbeitsverfteigeruug in NodHeinr. 995) Donnerstag den 8. Mai 1856, Vormittags 9 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Rodheim folgende an der Pfarrhofraithe daselbst vor- kommendcn Arbeiten an den Wcnigstnch» inenden öffentlich vergeben werden: Zimmerarbeit, vermischt, zu 3 fl. 30 kr. Maurerarbeit, „ „ 84 „ 5 „ Schmiedearbeit, „ „ 6 „ 40 „ Schreinerarbeit, „ „11 „ 1 „ Gießen den 29. April 1856. I. A.: Der Bezirksbauaufsehcr L. Euler. Holzversteigeruug zu Allendors mt der Lumda. 1045) Freitag den 9. Mai, Vormittags 8 Uhr, sollen im hiesigen Stadtwalde, District Homberg: 172% Stecken Buchen-Scheidholz, 23 „ „ Prügelholz, 117% „ „ Stockholz, 2150 Wellen Buchen-Reisholz, 2000 „ Saalweiden, 434 Cubikf. Buchen-Werkholz, versteigert werten. Der Zusammenkunftsort ist bei der Kleinmühle. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis Martini d. I. Ällendorf a. d. Lea. den 2. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Ällendorf an der Lumda. Wagner. Arbeitsversteigerung. 1043) Donnerstag den 8. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Ruttershausen die an dem Schulhause daselbst erforderlichen Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu Ist. 17 kr. Schreinerarbeit, „ „ 7 „ 48 „ Schlvsserarbeit, „ » 2 ,, 2 ,, Glaserarbeit, „ „ 14 „ 30 „ Weißbinderarbeit, „ „ 21 „ 52 „ Voranschlag und Bedingungen werden im Termine eröffnet. Ruttershausen den 2. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. Ferlgcbotenes. 1039) Meiner Versetzung wegen beabsichtige ich meine Möbel, mehrere SophaS, von denen eins in rothem Sammet, Tische, unter denen ein Ausziehtisch für 30 Personen und ein Spieltisch, Stühle, Spiegel mit Consolcn, Servante, Sekretär, Pult, Commoven, Bücherschrank, Bettstellen mit Federrahmen, Wasch- und Nachttische, dieses alles ist fast noch neu und meist in Maha- gony gearbeitet, Oefen, Pvrcellan, mehrere musikalische Instrumente, ferner eine Anzahl juristischer, philologischer und belletristischer Bücher, unter der Hand zu verkaufen. Die Sachen, mit den Preisen bezeichnet, können in meiner Wohnung eingesehen werden. Wetzlar den 2. Mai 1856. S pr i ng m ü h l, Kreisger.-Director. 1059) Frische Hefe in der Wilhelm Schäfer' schen Bäckerei am Rathhaus. 1040) Patent - Portland-berneut, Fabrikat Robin's & Comp. u. I. Simonis in Cöln, empsiehlt in bester Qualität I. G. Appel. 1044) Herren-Hüte, in sehr großer und schöner Auswahl, empfiehlt P h. L ü d e k i n g. 1055) Feinstes Schwung- und Vor- schupmehl empfiehlt Bäcker Steinberger, Löwengaffe. 1027) Alle Sorten Mehl und Gries sind fortwährend zu haben in der Wilhelm Schäfer'schen Packerei am Rathhaus. 1050) Mein vollständig assortirtes Lager in Glayc-, seidenen und anderen Sorten Handschuhe«, in ganz neuer ausgezeichneter Waare, empfehle ich zu den billigsten Preisen. Georg Lüdeking. F o r m n l a r i e « für Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs-Rechnungen, Gemeinde - Voranschläge, sowie die von Groscherzoglichem Oberconsistorium neu vorgeschriebenen Kirchen-Voranschläge, ferner Berichts-Etiquetteil für evangelische Kirchenvorstände an's Kreisamt, für evangelische Pfarrämter an's Decanat und für Schulvorstände an die Kreis-Schul-Commission sind stets vorräthig in der <$>♦ D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Cauzleiberg Lit. B. Nr. 1, und bei Buchbinder Dietz in Lich. V e r m i e t h u n g e n. 960) Ein Logis, bestehend aus 5 Stuben, 2 Kammern und Küche, Bodenraum, Keller und verschließbarem Holzraum, sowie Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermie- then und sogleich zu beziehen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts. 987) Mein Hinterhaus in der Erlen- g.affe ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Kaufmann Münch am Kreuzt 1014) In dem Höstereich' schen Hause auf der Mäusburg ist ein Logis, bestehend in 3 Stuben, 2 Kammern u. s. w., zu vermiethen und alsbald zu beziehen. 1054) Ein Logis, bestehend in 2 Stuben und Kammer, ist zu vermiethen und Anfangs August beziehbar. M. H. Stern. 1042) In Lit. C. Nr. 177 ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und den 1. Juni beziehbar. 1029) Das seither von Herrn Verwalter Steinberger bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Georg Sack. 1060) Zwei freundliche Familienwohnungen , welche mit allen Bequemlichkeiten versehen sind und sogleich bezogen werven können, sind zu vermiethen bei Frievrich Friedel in der Schloßgasse. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. 37 des Anzeigeblattcs. 808) Vorsicht." Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begrnbniß- Versicherungsbank zu Weimar. Die obengenannte, unter Oberaufsicht des Staates stehende Anstalt schließt nicht nur alle Verträge über Versicherungen von Capitalien und Renten auf den Fall des Todes, des Lebens und des Ueberlebens ab, sondern hat auch durch Bildung von Kinderversorgnngs - Kassen ihren Geschäftskreis jetzt mit einer Einrichtung erweitert, welche Eltern die beste und sicherste Gelegenheit bietet, nie Zukunft ihrer Kinder durch Zahlung verhältnißmäßig niedriger Beiträge in der befriedigendsten Weise sicher zu stellen, und bereits überall den allgemeinsten Anklang gefunden hat. Es sind diese Kassen auf den Grundsatz der gegenseitigen Beerbung ihrer Theil- haber gegründet. Die Bank verwaltet die Einlagen, welche durch Capiteftzahlung oder jährliche Beiträge in jeder beliebigen Höbe bis zu einem Minimum von 2 Rthlrn. jährlich gemacht werden können, auf ihre alleinige Gefahr, gewährt auf die Einlagen einen Zinseszins von 3% pCt. und vertheilt den ganzen Bestand der Kaffe, sobald die in eine Kasse eingeschriebenen Kinder, welche in demselben Jahre geboren sein müssen, das 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, auf die in die Kasse eingeschriebenen Kinder, welche den Termin der Vertheilung erleben. Zu Vermittelung aller Verträge mit der „Vorsicht," sowie zu Ertheilung jeder Auskunft und unentgeldlicher Verabreichung von Prospeeten, erbietet sich: G Echternach. Vermiet hu ngr n. 1041) Eine Familienwohnung ist ander- weit zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden bei Bäcker Steinberger. 1021) Der Mansardstock in meinem Hause ist an eine Familie zu vermiethen. Hofg.-Seer. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen. 682) Das von Fräulein Groß bewohnte Logis, aus 4 heizbaren Zimmern, Kammern, Küche, Keller und Holzplatz ic. bestehend, ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar. Loos, Lackirer. Vermischte Anzeigen. 1038) Bau - Schutt kann gegen eine Vergütung von 6 bis 9 fr. per Wagen vor dem Neustädter Thor abgeladen werden. Näheres bei Thorschreiber Eimer. 1053) Von jetzt an wohne ich bei Hrn. Schlossermeister B. Stohr, Lit. D. Nr. 172 in der Neustadt. Schneider, Polizeidiener. 1019) Für einen auswärtigen jungen Mann ist in meinem Geschäft eine Lehrstelle offen. Ed. Lind, Conditor. 1049) Eingetretener Hindernisse wegen kann das auf den 8. Mai angesetzie Coneert nicht gehalten werden. Der Vorstand der musikalischen Gesellschaft. 1048) Tüchtige Zimmergesellen können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung erhalten bei Georg Herbert, Zimmermeister. 1050) Ein Hund (sog. Rattenfänger) wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. Verlorener Hund. 1013) Ein Heiner schwarzer Dachshund mit hellbraunen Läusen und weißer Brust, der auf den Namen „Waldmann" hört, hat sich vor einigen Tagen in der Lindener Mark verlaufen, ohne bis jetzt zurückzukehren. Derjenige, dem derselbe etwa zugelaufen sein sollte, oder wer über dessen Schicksal vielleicht genügende Auskunft geben kann, wird I gebeten , denselben gegen eine angemessene Belohnung an die Expedition I d. Bl. abzuliefern. 1061) Kuchenmehl, in schöner Qualität, empfiehlt I. G. Appel. 1052) Am zweiten Pfingftfeiertage findet - Berll im Promenadehause Statt. — Karten zu 30 fr. sind bei Hrn. Lonp und Abends an der Kasse zu haben. Anfang halb 8 Uhr. Das Co mit«. <*D Steinkohlen. Da in neuerer Zeit die Holzpreise außerordentlich gestiegen sind und vorauszusehen ist, daß dieselben, namentlich an hiesigem Platze, noch weiter in die Höhe gehen werden, so stellt sich der Verbrauch der Steinkohlen anstatt Holzes sehr vortheilhast. Man nimmt an, daß 607 Psd. Steinkohlen 1 Stecken Buchenscheidholz ersetzen. Da nun 607 Psd. Steinkohlen 5 fl. 52 fr., der Stecken Buchenscheidholz aber (Heingemacht) 10—11 fl. löstet, so ist die Ersparniß des Steinfohlenbrandes eine bedeutende. Hierzu fommen noch manche andere Vorzüge, welche den Steinfohlen, gegenüber dem Holze, eigentümlich sind, — wie z. B.: daß sie eine viel gleichmäßigere, nachhaltigere Hitze entwickeln, daß ihre Aufbewahrung weniger Raum erfordert, daß die Anschaffung nicht längere Zeit int Voraus zu geschehen braucht und daß sie in den fleinsten Quantitäten (bis zu 1 Ctr.) bezogen werden können. Die Steinkohlen werden mit eben so großem Vortheft in den (Stubenöfen, als auch zum Kochen im Herde, unter Wasch, kesseln re. gebraucht; sie ertheften den Speisen keinen fremdartigen Geruch. — Die auf Holz- oder Braunkohlenbrand eingerichteten Oefen lassen sich indessen nicht ohne Weiteres zur Steinkohlenfeuerung benutzen; es ist hierzu eine Abänderung der Röste erforderlich, welche ungefähr 36 kr. kosten wird und, wenn es gewünscht wird, von unseren Arbeitsleuten besorgt werden kann. Von den verschiedenen Steinkohlensorten besitzt das Fettschrott für häusliche Feuerungen die meisten Vorzüge. Wir offeriren Rührer Fettschrvtt, beste Qualität, den Ctr. zu 58 kr. Bei diesem Preise, den wir aufs Billigste gestellt haben, wird indessen baare Zahlung beim Empfang der Kohlen vorausgesetzt. Die Ablieferung der Kohlen an die Wohnung der Besteller erfolgt zu obigem Preise frachtfrei. Aufträge wolle man auf unferm Comptoir abgeben. Auch sind wir bereit, jede weitere Auskunft zu ertheften. Für Feuerhandwerfer halten wir Lager von Schmiedegries, den Ctr. zu 1 fl., ebenfalls gegen gleich baare Zahlung. Gebrüder Silb erei se». 356) Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt unter Garantie eines dermalen über 660,000 fl. betragenden Vermögens: 1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1855 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6336 mit 10,596 Einlagen und ca. 667,000 fl. Vermögen. Seit dem 1. Januar d. I. ist die 9. Jahresgesellschaft in der Bildung begriffen. 2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: rc. ic. 1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. 3) Leibrentenversicherungon, womit auch Wittwenrenten erworben werden können. 4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/, pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1855 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 655,418 fl. Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) all- mählig abzutragen. Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospekten und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt, den 15. Februar 1856. Die Direktion *) In Gießen: an Herrn Buchbinder A. L Balser. In Lich: an Herrn Hypotheken-Commissär K. Volp. Fremden-Register vom 2. bis 4. Mai 1856. I n b en Gasthäusern. Im Prinz Carl: Hr. Dr. Röhrig v. Würzburg; Hr. Groß, Fabrik, v. Solingen; Hrn. Oec. Reitz v. Büdingen u. Rudolph v. Dillenburg; Hr. Holzmeister m. Gesellsch., Sänger v. Jnspruck; Mad. Rodesdorf v. Haiger; Hr. Mörle, Buchhdlr. v. Leipzig; Hr. Baumüller, Jnstitntsoorst. v. München; Hr. Günther, Fabrik, v. Eßlingen; Hrn. Oec. Knoblauch v. Bürgel u. Mager v. Obereschbach; Hrn. Kfl. Baldes v. Steinau, Spürck v. Cöln u. Lautenschläger v. Frankfurt. Im Einhorn : Hr. Sido, Bürgerinstr. v. Weißenfels; Graf v. Alten- stein zu Altenstein; Hr. Reichenbach, Conditor ». Braunschweig; Hr. Dötz, Gymnasial!, v. Gießen; Hr. Herzer, Amtm. v. Eisfeld; Hr. Wenziug, Stud. v. Heidelberg; Hrn. Kfl. Uhriger v. Mainz, Lehmann v. Schweinfurt, Schmidt v. Magdeburg, Bann v. Casiel, Stücken m. Fam. v. Bremen, Schors v. Stafferhof, Gosst ». Großenlinden, Hamnisen v. Frankfurt, Grell n. Rinder y. Cöln, Schindler v. Rotterdam, Conrad y. Bernburg, Baubeler v. Offenbach, Flunder y. Gotha, Lvllner y. Darmstadt u. Brum v. Haunoyer. Im Rappen : Hr. Sandmann, Chem. y. Lauterbach; Hrn Reut. Gustav v. Verona, Becker v. Frankfurt u. Heydefus v. Braunschweig; Hr. Arnstein, GutSbes. v. Altheim; Hr. Schanding, Hauptm. v. CarlSruhe; Hr. Becker m. Fam., Laudr. v. Waldmichelbach; Hrn. Kfl. Schwab v. Augsburg, Langendörfer v. Burscheid, Martin v. Pforzheim, Frey y. Offenbach, Grüu- zweig v. Hamburg, Sartorius v. Mailand, wchönhof v. Frankfurt, Haas v. Cöln, Bröttmann v. Braunschweig, GöterS v. Rheydt, Leihmer v. Heidelberg, Vogel v. Erfurt, Liebmeister y. Wien, Waffermuller v. Lüttich u. Knoll v. Caffel. Im Darmstädter Haus: Hr. Hallwachs, Kfm. y. Remberg; Hrn. Sattler Schebbach u Tiek v. Hildesheim u. Sommer v. Frankfurt; Hr. Heilbrecht, Oec. v. Großzimmeru; Hr. Hill, Fabrik, v. Fritzlar; Hrn. Hau- rldl. Junk v. Weilburg, Wagner v. Heldenbergen u. Siebert v. Lindau; Hrn. Geschäfts!. Schuld v. Ebersbach, Bock v. ,Neuhutten u. Schmidt ». Battenberg. Im Stern : Jungfer Kernbach u. Jungfer Hahn v. Schlitz. In der Sonne : Fr. Gerber u. Hr. Bertr, Gerber v. Saalfeld; gn Roth v. Wetzlar; Hr. Kohlweg, Vergolder v. Berlin; Hr. Dettmar, Han- delSm. v. Stettin. In den Privathäusern. Bei Hrn. Stud. Seyd: Hr. Schüleiu, Dr. jur v. Frankfurt. — Bei Hrn. Pros. Ür. Wafferschleben : Frl. Quinte v. Düsseldorf. — Bei Fr. Buchhdlr. Heyer : Hr. Flinsch n. Fr. , Buchhdlr. v. Leipzig u. Fr. Revisor Pabst v. Darmstadt. — Bei Hrn. Thorschr. Hopfner : Frl. Hyll y. Frankfurt. — Bef Hrn. Steiuh. Schmidt : Frl. Lotz y. Lich. Wärmegrade des Lahnwstsscrs. Samstag den 3. Mai 7j/2 Grad. Sonntag „ 4. „ 7 Montag „ 5. „ 7'/2 „ Dienstag „ 6. „ 71/, „ L. C. Rübsamcn, S chwinnnlehrer. <8eld-Cours vom 5. Mai 1856. Neue LouiS'dorS . . . Pistolen....... ditto, Preuß. . . . Holl. 10-ff.-Stücke . Rand-Ducaten.... fl. 10 9 9 9 5 fr 45 43} 55} 51 36 } 20 - Fraufen - Stücke . Engl. Soveraigns . . Preuß. Thaler .... 5-Franfen-Thalec. . Preuß. Caffeu-Scheine fl. 9 11 1 2 1 fr. 25} 56 45} 211 451 Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Gießen: Außerdem wurden noch 2 Mltr. Erbsen im MittelpreiS zu 10 ff. und 1 Mltr. Wicken im Mittelpreis zu 7 fl. 20 fr. verkauft. Ort und Datum. W a i z e n. Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Ausgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Pf. ! ff. fr. Auf- ge- fahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Aufgefahren Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Auf- ge- fahreu Mltr. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Aufgefahren Mltr. Verkauft. Mltr. Mittelpreis vom Malter. Pl. fl. fr. Pf. fl. fr. Pf. fl- fr. Pl. fl- kr. Gießen, 2. Mai 46y 4oz 200 14 43 65 49 180 11 '12 65 54' 160 7 44 30- 26} 120 4 50 120 36} 200 3 26 Butzbach, — — — 200 -- — -— 180 — — ■ — 160 — — — — 120 _ _ — _ 200 — —- Grünberg, 3- „ 139} 139} 200 13 59 1055 105' 180 10 38 162- 162,' 160 7 12 34- 31} 120 4 37 201} 201} 200 3 28 Friedberg, — — 200 -- — — 180 — — — — 160 — — 120 — — — 200 — — Mainz, 2- „ — — 200 14 15 — — 180 11 20 — —' 160 7 20 — :— 120 — — — — 200 — — Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. Erscheint wö 1 fl. 53 fr. ■ gespaltene Z Dessen 1062) Immobilie gebencn G näher bcze auf Ander Eigenthum werden des thumsanspi glauben, h so gewisser zu machen. Besitzer fra die zum E zeichniß erf neuen Erw 1) Luvt XX1V/2, 2) Ludb 1/261, 111/: XVI/263, 3) Gemi X/48, X/5 X/54, X/i X/61, X/t X/67, X/l Frankenback 4) Gemi X/72, X/7 X/78, X/7 Frankenback 5) Joh. erda, X/40 6) Jaco Markung F . 7) Joha Gemarkung 8) Mat! Gemarkung