Anzeigeblslt für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 fr., für Auswärtige, incl. Pvstaufschlags, 1 st. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 fr. Anzeige» aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet. M 1O- Samstag den 2. Februar 1856. Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provinzialhauptstadt Gießen: F l e i s ch t a r e Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . Kalbfleisch . . Schweinefleisch . Hammelfleisch . Leberwurst . . Bratwurst . . Schwartenmagen Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . per Pfund n „ 11 ff ff ff U ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ♦ ff ff fr. 15 12 11 Rindsfett Nicrenfett Schweineschmalz. . . desgleichen ausgelassenes per Pfund fr. • ... H „ 20 • . • • // » 24 ■ ... „ „ 28 " • • • u h 28 9 16z 12 18 22 24 18 32 24 22 Pfund 2( ordinäres \ */$ 4 s Brod aus ) % 2( gemischtes i V, 41 Brod aus ( % :Loth Quint. I 4 2 Wasserweck ! 3 2 Milchbrod Brodtare. Gerste- und I , A . . Korn-Mehl | bestehend Walzen- und - , „ , . Korn - Mehl ! bestehend fr. 81 17‘ 10 20 1 1 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises dieselben Taxen, jedoch der Laib Brod um einen Heller billiger und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. A n m e r f u n g: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zuaabe befindlich sein. J ___________________________________ ________ I ■ _____________________________________________________ ______________________ Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. Betreffend: Den. Armen verein zu Gießen. Zu der auf Mittwoch den 6. Februar L I., Nachmittags 3 Uhr, auf dem Rathhause dahier anberaumtcn Generalversammlung werden die Mitglieder des Vereins unter dem Anfügen eingeladen daß den Gegenstand der Verhandlungen die Abhör der 1854r Rechnung, sowie die Berathung über den Voranschlag pro 1856 und die Ersatzwahl des Ausschusses bilden werden. Gießen den 24. Januar 1856. Der Vorstand des Armenvereins: K ü ch l e r. Bekanntmachung. Betreffend: Anstellungen. Es sind zu Bürgermeistern und Beigeordneten vom 1. Januar 1856 an ernannt, verpflichtet und in den Dienst eingcwiesen für: Gemeinde Bürgermeister Beigeordnete Gemeinde Bürgermeister Beigeordnete Albach Mendorf a. d. Lahn Altenbufeck Annerod Bersrod Beuern Burkhardsfelden Daubringen Dorfgill Eberstadt Ettingshausen Fellingshausen Frankenbach Garbenteich Großenbuseck Großenlinden Gröningen Hattenrod Hausen Hermannstein Heuchelheim Holzheim Kleinlinden Philipp Balser Kaspar Hildebrand Jvhs. Wagenbach III. Johs. Seipp II. Johs. Böcher Kaspar Weimar Johs. Stumpf 111. Wilhelm Hämmerle Friedrich Bender Jacob Tempel Heinrich Sommer II. Philipp Gerlach 11. Johs. Kraft Heinrich Schwarz Philipp Wagner Georg Menges II. Wilhelm Köhler Johs. Menget Heinrich Dern Jacob Wagner II. Wilhelm Reidel G. H. Grieb I. . Philipp Weigel V. Wilhelm Lenz Ludwig Gümbel Kaspar Vogel 1. Johs. Engelhard Wilhelm Stroh Heinrich Otto Friedrich Stumpf II. Anton Klingelhöser Johs. Weiz 111. Philipp Görlach IV. Heinrich Serth V. Johs. Schäfer Johs. Gerth III. Heinr. Hinterländer Heinrich Schmidt Johs. Zörb Jocab Fey Konrad Petry Georg Müller H. Schäfer Philipp Jung II. Peter Jäger IX. Kaspar Weigel IV, Königsberg Langgöns Lich Lollar Mainzlar Münster Naunheim Niederbcssingen Oberbessingen mit dem Hof Mühlsachsen Oberhörgcrn Oppenrod Reiskirchen Rodheim (Bieber */) Rödgen Ruttershausen Staufenberg Steinbach Trohe Waldgirmes, Watzenborn u. Steinberg j Wiescck Konrad Krauskopf Anton Henrich VI. Heinrich Heller Fr. Geißler I. H. Vogel II. Johs. Fach III. Jobs. Schäfer V. Johs. Roth V. Heinrich Serth V. Johs. Alles II. Kaspar Weis Johs. Schäfer I. G. Wagner II. Heinrich Körber Magnus Klinket H. Fischer 1. Stephan Horn Johs. Hammel Adam Schmidt Eberhard Maid I. Philipp Pausch III. Ludwig Schupp Anton Velten VI. Ph. Chr. Fischer Johs. Klingclhöfer Georg Guntrum I. Johs. Wagner IV. Georg Weiß Conrad Parr Philipp Görlach Johs. Gaub II. Kaspar Enders Chr. Schlierbach III. Wilhelm Balser II. Melchior Becker H. Hämcrle Johs. Walb Philipp Rühl L. Schmidt X. Balth. Philipp IV. Heinrich Aubel 11. Sie Ernennungen für Allendvrs a. d. Lumda, Crumbach, Leihgestern und Gieren sind bis jetzt noch nicht erfolgt und werden solche seiner Zeit nachträglich noch veröffentlicht werden. Gießen den 30. Januar 1856. Großhcrzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Dekannlmachunßen. 166) Nachdem die bisherigen Mitglieder des evangelischen Kirchenvorstandes ihre Zeit treu und redlich ausgehalten haben; so ist eine neue Wahl veranstaltet worden und durch dieselbe sind zu Mitgliedern des evangelischen Kirchenvorstandes ernannt und bestätigt worden: 1) Christian Löber I., Bürger und Bäckermeister, 2) Georg Reiher, Gcmeindcraths - Mitglied, 3) Philipp Möhl, Gemeinderaths-Mitglied, 4) Balthaser Vogt, Gemeinderaths - Mitglied und 5) Christian Busch, Gasthaltcr im Darmstädter Haus, Was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen den 28. Januar 1856. - Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________________________________________ D. Ebel. Die Erhebungs-Tage bei der Districts- Einnehmerei Gießen I. 175) Bei der Districts - Einnehmerei Gießen I. können die Patente bis zum 11. Februar und die Hundesteuern bis Ende Februar ohne Kosten bezahlt werden. Die Zahltage bleiben für bas Jahr 1856, wie seither, vom 3. bis zum 15. jeden Vormittag, in der zweiten Hälfte des Monats Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, Vormittags. Gießen den 28. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Feldstrasen- Erhebung bei dem Großherzoglichen Rentamt Gießen. 184) Die Feldstrafen von der 6. Periode 1855 können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten bezahlt werden. Gießen den 29. Januar 1856. Großherzogliches Rentamt Gießen. ________________Melchior.______' Aufzunehmende Capitalien. 116) Die Stadt Gießen braucht für die Gasanstalt 30,000 fl. und nimmt jetzt schon Capitalien zu jedem beliebigen Betrage, gegen 4 pCt. Zinsen und Kündigungs- rccht, an. Desfallsige Anerbietungen können mündlich oder schriftlich bei der unterzeichneten Stelle täglich gemacht werden. Gießen den 18. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Edictalladungen. 34) Gegen den Conrad Bellof I. in Beuern ist der förmliche Concursprozcß erkannt worden. Man bringt dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß und fordert alle Diejenigen, welche Ansprüche an den jetzigen Cridar haben, auf, solche so gewiß in dem auf Montag den 10. März 1856, Vormittags 10 Uhr, bestimmten Liquidationstermin dahier geltend zu machen, als sie sonst ohne besonders bekannt gemacht werdendes Präclusivdccret von der Masse ausgeschlossen bleiben. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch. 3285) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Groß en linden auf dem Bürgermeisterei-Bureau täfel bft offen gelegt worden ist. Die Betheiligten sinv befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung in diesem Locale einzusehcn, auch gegen die Gebühr von dem Groszhcrzoglichen Bürgermeister zu Grvßenlindcn Grundbuchs - Auszüge (Ge- schosse) zu verlangen. Auch werten sie durch Letzteren auf die von den Feldge- schworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich bei den Angaben des Grundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes für beschwert erachten, steht cs frei, binnen einer uncrstrccklichcn Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Bürgermeister der Gemeinde, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen und, insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitig- kciten zuständigen Gerichte geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß Letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grundbuchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch augiebt, in Bezug auf die Personen der Besitzer in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Bürgermeister zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die Erwerbung des Grundeigenthums u. s. w., betreffend, bei- gefügten Erwerbstitel eingetragen oder be- richtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zuständigen Gerichte zu stellen und, wenn dieses ein anderes als das unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit dem 15. Juni 1856 zu Ende. Großherzrgl chcs Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Wörner, Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. Versteigerung von Wagner- und Schmiedearbeit bet der Stadt Gießen. 177) Montag den 3. Februar 1856, Morgens 9 Uhr, soll auf dem Rathhaüsc dahier: Wagncrarbeit, veranschl. zu 17 fl. —kr. Schmiedearbeit, „ „ 24 „ 32 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 29. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwal de. 174) Montag den 4. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Waldhute, Hcegstrauck rc., nachverzcichne- tes Holz öffentlich versteigert werden: % Stecken Birkcn-Stockholz, 3300 Wellen „ Rcisholz, 23 Stecken Kiefern-Prügelholz, 3‘/„ „ „ Stockholz, 13575 Wellen „ Reisbolz, 28 Stecken Fichten-Stockholz, 3000 Wellen „ Reisholz, 9 Birken-Stämme von 72 Cubikfuß, 12 Fichten- „ „ 143 „ 1 Birken-Stange „ 4 „ 606 Kiefern-Stangen „ 95 „ 1465 Fichten- „ „ 1800 „ 25 Stück Dorn-Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist im Heegstrauch, auf der alten Steinbacher Straße. Die Großhcrzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 29. Januar 1856. Groszherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Gasbeleuchtung der Stadt Gießen. Vergebung von Bauarbeiten betreffend. 192) Die nachstehenden Arbeiten bei der Ausführung der Gießener Gas-Fabrik, nämlich: 1) Erdarbeiten, resp. Ausfüllung des Bauplatzes, 2) Maurerarbeit, 3) Steinhauerarbeit, 4) Zimmerarbeit, 5) Dachdeckerarbeit, 6) Schreinerarbeit, 7) Schlosserarbett, 8) Glaserarbeit, 9) Weißbinderarbeit, 10) Pflästererarbeit, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Accord-Bedin- gungen sind von Montag ten 4. d. Mis. an täglich zwischen 10 Uhr Vormittags und 7 Uhr Abends, Mittagsstunde ausgenommen , auf dem provisorischen Büreau, Lit. B Nr. 122, Neuenweg, einzusehen, woselbst Offerten an die Gießener Gasgesellschaft adressirt mit der Aufschrift: „Sauarbeiten betreffend," längstens bis zum Montag den 11. d. Mts. eingereicht sein müssen. Gießen den 1. Februar 1856. Für die Gesellschaft: John Tebav. Holzverftkigcrtitig nt der Oberförfterei Schiffenberg. 189) Freitag den 8. Februar wird in den Domanialwald - Abtheilungen Wüstekopf und Sommerberg, nachverzeich- netcs Holz versteigert: Sck)eidh. Prügclh. Stockh. Reish. Stfcfen Steden Stecken Wellen Buchen- 1 — 89 3850 Eichen- 2 5% 6% 450 Nadelh. 70 28 ■/, 56 4600 sodann: Stammholz Stangenholz Stück Eubik'uß Stuck Endiktuß Eichen- 17 172 1 4 Elsbeeren 4 61 — — Buchen- 1 10 — — Nadelholz 78 2000 41 159 Kredit bis zum 30. Juni 1856. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Töpferkauter Weg am Gießener Feld. Gießen am 30. Januar 1856. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. Versteigerung von Straßenarbetten. 179) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Grünberg für das Jahr 1856 erforderlichen Arbeiten, bestehend in: 1) Steinfahren, 2) Steinschlagcn, und 3) Handarbeiten, sollen an den nachbemerkten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. I. Mittwoch den 6. Februar, in dem Rathhaus zu Grünberg, für die Straße von Reiskirchen über Grünberg, und zwar von Nr. 52 bis Nr. 93, und für die Straße von Grünberg gegen Londorf bis Nr. 98; II. Donnerstag den 7. Februar, in dem Hause des Wirths Hvos zu Flensungen, für die Straße von Grünberg nach Ruppertenrod, von Nr. 93 bis Nr. 128; III. Freitag den 8. Februar, in dem Hause des Wirths Geiß zu Ruppertenrod, für die Straße von Ruppertenrod bis Schellnhausen, und für die Straße von Ruppertenrod bis zur Gemarkungsgrenze von Oberseibertenrod; IV. Montag den 11» Februar, in dem Hause des Wirths Müller zu Geils- 71 Stecken // 10 2600 Wellen Freitag den 8. Februar, // ff ff Kiefern- Jacob Landauer. ff nehme strict Entenpfuhl: JE ff ff 13 128 232 ff ff 1608 505 89 1200 250 sodann: Wellen // 19 24'/- 18 24% 12 H o lz v e r st e i>g e r u n g. 188) Donnerstag den 7. Februar, von Morgens 10 Uhr an, Buchen-Scheidholz, Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- u. Aspen-Reisholz, F k i l g e h o t k n e s. 202) Ich halte Commissionslager tion Corsetten ohne Naht, welche ich zu kw Fabrikpreisen abgebe. Zugleich bemerke ich, daß ich von heute an Strohhüte zum Waschen, wobei dieselben wieder die neueste Faoon erhalten, an- wobei bemerkt wird, daß sich letztere meistens zu Bohnenstangen eignen. Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße bei dem Wegweiser an rem Bicinal- weg von Hausen nach Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Michaelitag r. I. gestattet. Hausen am 31. Januar 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Hausen. Dem. 2 Stecken 1 ir 4 „ nach Altcnbuseck. Wicseck ven 31. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Paufch. 350 450 875 17 6 17 f^MeinLäger von Bielefelder, Böhmischem, Schlesischem und Hessische»' Bruch und Kuhberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: ~ Buchen-Scheidholz, „ Nadel-Reisholz, Eichen-Stämme von 67 Cubikfuß, Nadel- „ „ 61 „ Eichen-Stangen „ 34 „ 3629 Nadel- „ „ 1260 „ hausen, für die Straße von Grünberg über Londorf, und zwar von Nr. 98 bis zur kurhessischen Grenze; V. Dienstag den 12. Februar, tu dem Hause ves Wirths Albert Lenz zu Atzenhain, für die Straße von Homberg gegen Grünberg, von Nr. 97 bis Nr. 146; VI. Mittwoch ven 13. Februar, in dem Hause des Wirths Wolf zu Appenrod, für die Straße von dem Knotenpunkt bei Lehrbach über Appenrod und Homberg gegen Grünberg bis Nr. 97 zunächst Büßfelv; VII. Donnerstag den 14. Februar, in dem Hause des Wirths Nathes zu Wahlen, für die Straße von Neustadt über Wahlen nach Kirtorf; VIII. Freitag den 15. Februar, in dem Hause des Großherzoglichen Bürgermeisters Dürbeck zu Kirtorf, für die Straße von Marburg über Kirtorf gegen Alsfeld, und zwar von der Kirschbrücke bis Nr. 54,31; IX. Montag ven 18. Februar, im Gasthaus zum Hessenbrücker Hammer, für die Straße von Grünberg bis zur Gemarkungsgrenze von Röthges, und für die Straße vom Hessenbrücker Hammer gegen Laubach bis Nr. 120; X. Dienstag den 19. Februar, in dem Rathhaus zu Laubach, für die Straße vom Hesscnbrücker Hammer über Laubach gegen Schotten, von Nr. 120 bis Nr. 164,88; XL Mittwoch den 20. Februar, in dem Hause des Wirths Hofmann zu Freienseen, für die Straße von Flensungen über Freienseen nach Laubach. Indem man Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird noch bemerkt, daß bei VI und VIII. auch das Brechen von Steinen versteigert werden soll. Grünberg den 28. Januar 18o6. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg. In Derhinverung des Kreisbaumeisters: Poseiner 1., Kreisbaitaufseher. _____ Obstbaum- „ Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Obstbaum- u. Eichen-Prü- gelholz, Nadel-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Obstbaum- u.Eichen-Stockh. Buchen-Reisholz, Obstbaum- u. Eichen-Reish., Kiefern- „ Fichten- „ Elchen-Stangen 197. Weist-Waaren, f iinterrödc gefütterte fa?onirte Pique-Röcke a Bordüre (ganz neu und besonders für jetzige Bahresze, ........... — «WKW 190) Dienstag den 5. Februar d. I., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Wiesecker Gemeinvewald, Di- striet Heegwalv, folgenve Holzsortimente öffentlich versteigert werden, als: 184 Stück Eichen-Stämme von 3791 Cbkftz., 133 „ Hvlzversteigerung im Häuser Gcmein-- dewalve. 193) Mittwoch den 6. Februar l. I., 11 „ 5% „ 16% „ 183) Gute Kartoffeln sind zu verkaufen bei Hermann Pugge auf dem Selterswcg. 185) Ich hin Willens, mein auf dem Asterweg gelegenes Wohnhaus mit Scheuer, Stallung, Hofraum und Mistenstätte, unter sehr vorthcilhaften Bedingungen, aus freier Hand zu verkaufen; auch sind bei nm i 00 Gentner gutes Heu und Grumniet käuflich abzugeben. Ph. Schmitt. 52 635 „ Fichten- „ „ 2434 „ Der Anfang ist am Wege von Wieseck von Morgens 10 Uhr an, 46 Eichen-Baustämme von 15 bis 45 Fuß Länge unv 5 bis 25 Zoll Durchmesser, 3506 Cubikfuß enthaltend, 276 Stück Fichten-Stangen von 25 Fuß Länge und 1 % Zoll Durchmesser, öffentlich meistbietend, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. , Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde im Entenpfuhl am Weg. Beuern den 29. Januar 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. H o l z v c r st e i g e r u n g. Tisch- und Handtücherzeugen, Barchenten, Bettzeugen, Bett- und Sack- -, Schock- und Packleinen, wie auch alle Sorten Frucht-, Mch - rmit in empfehlende Erinnerung. L. Iah re tS, Marktplatz, Llt. B. Ar. Hausmacher-Leinen, Tafelgedecken, Servietten, zwillchen, Canevaß, Wattir-, Kartoffelsäcke, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. 109) Zahn- M i n c t n r. Die von dem Unterzeichneten erfundene Zahn-Tinctur, welche sich seit langer Zeit auf das Vortheilhafteste bewährt hat, ist vorzugsweise bei Krankheiten, als: Scorbut, bei lockerem, bleichem, geschwollenem, leicht blutendem Zahnfleisch, bei Geschwüren im Munde, bei Mundfäule, bei abgebrochenen und cariösen Zähnen, bei Zahnschmerzen, bei übelem Geruch aus dem Munde und bei Trockenheit der Hinteren Mchdhöhle, als sicher helfend zu empfehlen. Einige Tropfen dieser Tinetur genügen, um den heftigsten Zahnschmerz augenblicklich zu vertreiben. Diese Tinctur, von der König!. Sächsischen medicinal-polizeilichen Behörde untersucht, enthält durchaus keine der Gesundheit nachtheiligen oder die Zähne angreifenden Bestandtheile und ist gleichzeitig ein vorzügliches Mittel zum Reinigen der Zähne und Ausspülen des Mundes. . * <*. Die Flasche dieser Tinctur kostet 45 kr. oder 13 Sgr. —• Gebrauchs - Anweisung gratis. Dresden. Dr. Ndertz, pract. Zahnarzt. Allein zu haben bei: Dr. I. «Heß in Gießen, Auswärtige Bestellungeu werden pünktlichst besorgt. Lit. A. Nr. 55. O fjÖj 148) Einem geehrten Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß die von mir neu erfundenen Metallfedern, welche fl durch ihre Güte und Dauerhaftigkeit bereits von allen Seiten her außerordentliche Anerkennung gefunden und sich in ganz Ms j=ji kurzer Zeit allenthalben hin verbreitet haben, dem Herrn Julius Wallach in Gießen zum alleinigen Depot für das M p=! Großhcrzogthum Hessen übergeben worden sind. , M @ Der Vorzug dieser Federn besteht zunächst darin, daß sie alle guten Eigenschaften der Stahlfedern mit der Biegsam- W feit des Gänsekiels vereinigen und daß sie weder rosten, noch spritzen, noch in das Papier einschneiden. Da sie überdies W jM für alle Hände gleich passend sind, so eignen sie sich sowohl für Schulen, als auch für Comptoirs, Post- und Beamten- W Bureaus. S. Moder in Berlin. W rgt In Bezug auf Obiges erlaube ich mir noch zu bemerken, daß ich allen franco eingesendeten Bestellungen nachzu- [gj S kommen im Stande bin und bei einer Abnahme von 12 Gros und mehr einen angemessenen Rabatt gewähre. ■ W Julius WallarH. M BERLIN -- 182) Grüne . spanische Weintrauben empfiehlt Hopfner-Dannenberg, Conditor. 180) Ein Gartenthor ist zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. 126) Neue Sendung von Braunschweiger und Hannöverischem Pöpp- chcsflachs bei L. Iah re iS. HauSverkauf. 124) Die Erben des verstorbenen Hofgerichtsrath G r o o s beabsichtigen, das ihnen gehörige Wohnhaus mit Garten in der Universitätsstraße zu verkaufen. — Nähere Auskunft ertheilen Buchhändler Carl Groos in Heidelberg oder Buchhändler I. Ricker in Gießen. Vermiethungen. 185) Das bis jetzt von Frau Landrichter Rayß bewohnte Logis, bestehend in 6 Stuben, einem Cabinet, Mägdekammer rc., ist anderweit zu vermiethen und Anfangs Mai zu beziehen. C. Hensel. 47) In dem Brühl'schen Nebenhause auf dem Brand ist eine vollständige Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. 201) In Lit. A. Nr. 5 auf dem Markt ist eine Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, zu vermiethen. Näheres ist zu erfragen bei Weißbindermeister Christian Petri in der Neustadt. 205) In Lit. Bl Nr. 30 auf der Mäus- burg ist ein schönes FamilienlogiS zu vermiethen und den 1. Mai' zu beziehen. 48) In dem Brüh l'schcn Vorderhause auf dem Brand ist ein möbliries Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 71) In meinem neu eingerichteten Hause sind mehrere Familienwohnungen zu vermiethen und demnächst beziehbar. I. G. D. Bapst am Markt. 200) Bei Wittwe Vogt in der Wall- thorstraße ist eine Familienwohnung zu vermiethen. 195) Der zweite Stock meines Vorderhauses am Neichensand ist zu vermiethen und am 25. März d. I. zu beziehen; auch ist bei mir ein schönes Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und alsbald beziehbar. Maurermeister I. Jsterling. 194) Bei dem Unterzeichneten ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Krauskopf, Hofgerichts - Advocat. 191) In der unteren Etage meines «Hauses auf dem Seltersberg sind drei Zimmer mit allen Bequemlichkeiten, mit oder ohne Möbel, sofort zu vermiethen. Kann. 122) Der mittlere Steck in meinem Hause ist zu vermiethen und, den 1. April b. I. beziehbar. I. L. C. Münch. 203) P-st Sgr. 11 30. Jahre von 2 Thlr. 19 Sgr. — Pfg. auf 1 Thlr. 22 Pfg. // H // n u // 3 und Nettoprämicn »och bei keiner u u // // // 1 7 10 1 2 2 3 3 29 8 19 5 25 8 1 7 2 5 1/ // // H U // Zur Vermittelung dazu erbietet sich, Gießen den 30. Januar 1856, 2 3 3 4 5 Krauskopf, Hofgerichts - Avvokat. 29 11 28 22 22 204) Eine Brille in einem braunen Futteral wurde ohnlängst verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben. ähnlichen Anstalt. Für jede gezahlte Prämie wird auch eine dem jedesmaligen Jahresüberschuffe ent» sprechende Dividende gewährt. Särnmtliche Ucberschüsse fließen auf diese Weise an die Versicherten unverkürzt zurück. Außer den tarifmäßigen Prämien, resp. nach Abzug der Dividenden, sind keinerlei Nebenkosten zu entrichten. Neben der dadurch gewährten ungemeinen Billigkeit bieten die auf pupil- larische Sicherheit ansgeliehene» Fonds der Bank von über Acht Millionen Thaler jede wünschenswerthe Garantie dar. Das abgclaufene Geschäftsjahr 1855 hat der Bank wiederum einen reichen Zu« gang an neuen Versicherungen (N53Pers. mit 2,031000 Thlrn.) gebracht, wodurch der Versicherungsbcstanv auf etwa 19400 Personen mit 30,900000 Thlrn. gestiegen ist. Bei einer Jahrcseinnahme an Prämien und Zinsen von 1,400000 Thlrn. wurden über über 700000 Thlr. an die Erben von 450 gestorbenen Versicherten vergütet. Die seit Eröffnung der Bank geleisteten Sterbfallzahlungen betragen bereits 8,630000 Thlr. Mögen den Familienvätern, welche solche Erbschaften ihren Angehörigen durch mäßige jährliche Einzahlungen sicherten, andere folgen, deren Pflicht oder Bedürfnis cs ist, durch gleichen Akt der Vorsicht für ihre Familien zu sorgen! KD Postschiffe neuer Linie zwischen Havre, Hew-York und lew-Orleans« Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monat. Um nähere Auskunft bittet man sich zu wenden an: Z. G. D. Verpst in Gießen. 35. 40. 45. 50. 55. für die Zwischenstufen nach Verhältniß. Solche Niedrigkeit erreichten die Lebensversicherungsbank für-Deutschland in Gotha. 178) Diese Anstalt, welche im vorigen Jahre ihren Versicherten eine Dividende von 30 Procent der Prämie gewährte, verthcilt im laufenden Jahre eine solche von 3 3 Procent. Durch diese sehr bedeutende Zurückerstattung ermäßigt sich für alle Mitglieder, welche der Anstalt schon 5 Jahre und darüber angehören, der Jahresbeitrag auf je 100 Thlr. lebenslänglicher Versicherung für den Beitritt im der amerikanischen . AF.'t Schiffe Vermischte Anzeigen. Leichenkassegesellschaft zu Gießen. 196) Die Mitglieder der Leichenkassegesellschaft werden hiermit : 1) zur Abhör der Rechnung pro 1855 und 2) zur Wahl der Ergänzung des Vor- standes, zur Sitzung in das Gasthaus zum Einhorn dahier auf Sonntag den 10. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr, eingeladcn. Gießen den 1. Februar 1856. Der Vorstand. 139) Einem geehrten Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich mein Examen in der Geburtshülse bestanden habe und dahier als Hebamm e verpstichtet worden bin. Durch sorgsame Pflege und gewissenhafte Behandlung meiner geschätzten Kunden werde ich mir das Bertrauen derselben zu erhaiten stets bemüht sein. Meine Wohnung ist bei Hrn. Spenglermeister I. Marr in der Marktstraße. Gießen den 24. Januar 1856. Katharine Rautenstrauch, ._______ geb. Pau sch. zwischen London und New-Nork. Regelmäßige Abfahrten viermal jeden Monat. Nähere Auskunft bei Carl Spruck, Wallthorstraße 110) In Lit. A. Nr. 55 am Lindenplatz, 2 Treppen hoch, ist eine Wohnung, bestehend aus 2 Stuben, Cabinct, Küche, nebst Zugehör, an ruhige Miether zu vermiethen und sogleich beziehbar. । i— 55) In meinem Hause vor dem Wallthor ist ein Logis von 6 heizbaren Zimmern, Kammer re., sodann der Nebenbau mit 6 Pieoen re.', nebst Garten, letzterer ganz oder theilweise, zu vermiethen. _____________________Binzer. 170) Ein freundliches Zimmer mit Cabinct ist zu vermiethen bei G. PH. Fillmann, Marktstraße. 98) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und auf Ostern, auch wohl noch früher, beziehbar bei Gg. Echternach. 161) Das bisher von Herrn Registrator Herzberger bewohnte Logis ist ander- weit zu vermiethen und den 1. April d. I. beziehbar. Julius Wallach am Marktplatz. Zui wünschens anerkannt maligen 1 hier folge JEmp< Impe No uv Ville Ville Um 140) befvrdcr Häfen Er Auswan W handlutti Nc Agentur G 187) sagierfah Cajüten jeden M 198) Für ein feineres Modeivaareu-Gosch^aft wird xin-junger<-Mann, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, als Lehrling gesucht. Wo? sagt die Expedition dieses Blasses. 120) Havre und WO Postschiffslinie zwischen Rio Janeiro (Brasilien.) Zur Ucberfahrt nach Brasilien besteht in Havre eine Linie von neuen französischen Postschiffen I. Klasse, welche alle wünschcnswerthcn und bequemen Einrichtungen besitzen und die von Kapitänen geführt werden, deren Ehrenhaftigkeit und Tüchtigkeit anerkannt t|l. Diese Linie wurde durch die achtbarsten HandlungShäuser ersten Ranges in Havre gegründet mit monatlich zweimaligen Abfahrten nach Rio Janeiro durch obenerwähnte Postschiffe, deren Namen, sowie die der betreffeiwen Capitäne, hier folgen: JEmpereur du Bresil . . Capt. Cazcntre Iniperatrice dii Bresil . . . „ Clnradame Honvelle Pauline „ Vieira Ville de Bio „ Hahviek Ville de Paris „ Marilliez Bon Petro II Capt. Tallibart France et Bresil „ Ilermel I.evaillant „ Berindoague Victoria..........„ Monnier. Wnj T/HlrttP b. teil V(i \ \ Um nähere Auskunft über Ucberfahrt und Preise bittet man sich zu wenden an: I. G. D. Bapst in Gießen. Mw AKswKNderer! iÜk 140) Die Haupt - Agentlrr von X Lauckert t n Gießen befördert am 1. und 15. eines jeden Monats Auswanderer nach allen «Hafen Nord - Amerikas und zeitweise nach Australien. Erfahrene Conducteure begleiten und sorgen in allen Stücken für die Auswanderer bis in den Seehafen. W rr klick reelle Bedingungen, billige Preise, sowie aufmerksame Behandlung, müssen diese Agentur allen Auswanderern empfehlen. Näheres über Preise und Bedingungen aus dem Büreau der Haupt- Agentur, Neucnbäuen, Nr. 67. Gießen. Lanckert Wittwe. 181) Ich suche zu Ostern eine ruhige Wohnung von 2 bis 3 Zimmern, in der Stadt und sonnig nach Morgen oder Mittag gelegen, mit oder ohne Möbel. Adressen wird die Exped. d. Bltts. in Empfang nehmen. Prof. Dr. Schilling. 173) Die nächste Tanzunter- haltung der „Geselligkeit" wird künftigen Sonntag, den 3. Februar, im Einhorn - Saale abgehalten. Der V o r st a n d. 169) Ein ordentliches Mädchen wünscht auf Ostern eine Stelle in einem Laden. Näheres ertheilt die Exped. d. Bltts. 143) Es wird ein kleiner, freundlicher Garten, am liebsten in der Nähe des Neuenweger Thores, zu miethcn gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. 187) Sonntag den 3. Februar Tanz-Musik im - Promenadehaus. Anfang 4 Uhr. Th. Lony. M Auswanderer über Bremen nach Mmerika befördere ich zu den billigsten Preisen und reellsten Bedingungen; nur die größten und schönsten Schiffe, welche eigends für die Passagierfahrt erbaut, mit besonders hohen geräumigen Zwischendecken und sehr eleganten Cajüten versehen sind, kommen in Anwendung. Abfahrt von Bremen am 1. und 15. jeden Monat. Christiau Wallenfells, Kaufmann in Gießen. A u s) u l e i h e n. 206) 130 fl. Kirchenkassegelder liegen in der Kirchenkasse zu Albach gegen genügende Sicherheit bis zum 2 März zum Ausleihen bereit. Jacob Wagner, Kirchenrechner. 137) 182 fl. liegen in der hiesigen Kirchenkasse gegen gerichtliche Versicherung zum Ausleihen bereit. Heuchelheim den 24. Januar 1856. Schleenbecker, Kirchenrechner. Frischbäcker )u Gießen. Sonntag t en 3. Februar. Cbriftian Jug- hard am Wallthor. Heinrich Noll in der Neustadt. Wilhelm Hrllmold auf dem Neuenweg. Für Auswanderer Holz^ Druck und Verlag der G. D. Brüht'schm Universitäts-Buch- und Steindruckerei. 2300 1 50 50 Boson Aufzui 116) die Gasai schon Cap trage, gegc recht, an. mündlich neten Ste Gießen Größt Erscheint roöi 1 fl. 53 fr. - gespaltene 3< Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde ;u Gießen. Gottesdienst. Am 3. Februar. Morgens : Pfarrer Landmann. Nachmittags : Kirchenrath Dr. Engel. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr : Professor Dr. Hesse. Kopniirte. Den 31. Januar. Georg Sack, Bürger, Metzgermeister und Wirth dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Metzgermeisters, Georg Melchior Sack, ehelicher Sohn; und Marie Elifabethe Kvblerinann, des verstorbenen hiesigen Bürgers, Friseurs und Kaufmanns, Friedrich Christian Justus Kohlermann, eheliche Tochter. Getaufte. Den 27. Januar. Dem hiesigen Bürger und vormaligen Pfarrer in Watzenborn, Ludwig Palmer, eine Tochter, Wilhelmine Karoline Klara, geboren den 30. December 1855. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, wie auch Gemeinderathsmrtgliede, Heinrich Ferber, eine Tochter, Hermine Marie, geboren den 16. December. ; , ft . - _ . _ _ J.. . .- 216) Mc t soll in d Bruch ui nachvcrzei werden : 2 ' 150 14 107'/. 29 5400 3 37« 3 150 14% 25 11 1525 1 Denselben. Dem Bürger und Rolhgerber- meisier, Daniel Keil, eine Tochter, Marie, geboren den 13. Januar. , Denselben. Eine uneheliche Tochter, Luise Jacobine Johanna Georgine, geboren den 13. Januar. Den 31. Januar. Dem Bürger und Maurermeister, Christian Petri, ein Sohn, Christian Emil, geboren den 14. Januar. Denselben. Dem Bürger in Butzbach und Postconducteur dahier, Ludwig Zeh, eine Tochter, Elifabethe Karoline, geboren den 13. Januar. Beerdigte. Den 25. Januar. Georgine Wilhelmine Christiane Bertha Krocker, des Burgers, FriednÄ Kröcker, eheliche Tochter, alt 3 I. 7 M. 27 T. gestorben den 24. Januar. , . Den 29. Januar. Elifabethe Katharine Lehrmund, des verstorbenen Burgers und Bäckermeisters, Johann Friedrich Sehrmund, hinterlassene Wittwe, geborene Schürz, alt 78 I. 2 M. H S. gestorben den 27. Januar. Den 30. 3aiinar. Ludwig Becker, Taglohner, des OrtöbürqerS, Andreas Becker in London, ehelicher Sohn, alt 22 I. gestorben den 28. Januar. Denselben. Georg Heinrich Werkmann, Burger und Zimmermann, alt 71 I. 4 M. 18 gestorben den 28. Januar. Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann.___ Fremden-Register vom 28. bis 31. Januar 1856. I n d e n Gasthäusern. 3m Happen : Hrn. Rent. Heinze v. Hamburg u. Zindler v Bremen; Hrn. Part. Haage v. Cöln n. Ducklos ».Straßburg; Hrn. Fabrik. Berk v. Alsfeld Sandmann v. Lauterbach u. Knödgen v. Höhr; Hr. Hölscher, Guts-, bes v. Bonn; Hr. Dittman», Privatm. v. Erlangen; Hr. v. Blume, Hauptm. v Berlin - Hrn. Kfl PistoriuS v. Wollmirstädt, Wagner v. Freiburg, Dusel v Basel 'Suther v. Berlin, MaSberg v. Apolda, Ludwig v. Hanau, Stroh Lehrbach, Strack v. Bingen, Schenck v. Frankfurt, Göbel v. Offenbach, Betz v. Heidenheim, Guutrnm v. Carlsruhe, Blaugold d. Lyon, Levy v. Aschaffenburg, Fehring v. Mainz, Becker v. Offenbach , Biugel v «rank- furt Hodick v. Regensburg, Schramm v. Mannheim, Haag v Mühlheim, Fauiberg v. Wien, Mohr v. Rostock, Frehucke v Leipzig, Mayer v. Ruu- denrod Mayer v. Mainz, Friedrich v. Pforzheim, Lob v. Sinsheim, Trier v. Cob'lenz, Rosenbaum v. Frankfurt il Pfeiffer ».Basel. 3m Prin; Curl : Hr. Achard, Fabrik, v. Friedrichsdorf; Hr. Kull- manu Oec. v. Wehrheim; Hr. Walter, Müller v. Awdeykopf; Hr. Fuhrenhltr. v. Schifferstadt; Fr. Klotz v. Erda; Hrn. Kst. Schönfeld v. Londorf, v. Dürk v. Amsterdam u. Scharff v. Frankfurt. 3m Einhorn : Hr. Dr. Leistner, Privatdoc. v. Zürich; Hr. Ka,erstem, Oec v Büdingen; Hr. Hoffmann, Agent v. Leipzig: Hr. Schweitzer, Com- mercienr. v. München; Hr. Schildberg m. Fam., Offister ». Hannover ; Hr. Leiner Sind. v. Göttingen; Hr. v. Berge m. Fam.. Ober;agcrmstr. v. DessauHr. Fauber, Brauereibes. v. Nürnberg; Hr Dr. Schäfer v. Berlin; Hr Desbarats m. Fam., Part v. Paris; Hr. Barthel, Oec. v. AlSseld; Hrn Kfl Mühleck u. Sutter v. Mannheim, Steuer v. Magdeburg, Bogt v Cöln Schatz v. Brüssel, Meißner v. Aachen, Roth v. Frankfurt, Hel- wich ».Düren, Neubart ».Leipzig, Friedrich ».Düsseldorf, Mann v. Mainz, Werner v Cöln, Block v. Biedenkopf, Lederle v. Deidesheim, Clareubach v. Rongdörf, Caufemanu v. Wipperfürth, Kayser v. Frankfurt, Herold ». zg^rms, Steyger ». Nierstein, Breme ». Nordhausen, Heinz ». Hanau, »fiflch v Speyer, Schreier v. Aachen u. Förster b. Würzburg. 3m Darmstadter Haus : Hr. Steuernagel, Bürgermstr. v. Nieber- ohmen- Hrn. Fuhrt. Schulz v. Hungen, Steubesand v. Niederohmeu, Drull- mann v. Wetzlar u. Thome v. Hommelshausen; Hr. Wolfler, Haudelsm. a. Ktern ■ Hrn. Bergl. Schneider v. Lirfeld u. Emmerich n. Schmidt v. Hirzenhain;'Hrn. Oec. Boland u. Nachtigall v. Ruddingshausen; Hrn. Kfl. Klebe v. Rhina u. Kahn v. Ruddingshausen. In der Könne ; Hr. Reinhardt, Gcschüftsm. ». Niederweillan; Hr. Bittner, Militär v. Buchenau; Hr. Müller, Fuhrm. v. Sellnrod; Hrn. Oec. Kraus u. Simon v. Rulkircheu; Hr. Schmidt, Fabrik. ». Freienseen;. Hr. Aigeldinger, Uhrenhdlr. v Marienzefl. An der Hose : Hr. Schneider, Bergm. v. Lirkeld; Hrn. GeschäftSl. Berling v. Geilshausen, Kern v. Babenhausen, Simon v. Gladenbach, 199) Vom 15. Februar an gehen die ersten Auswanderer-Schiffe von Bremen wieder, wie früher, jeden Monat, den 1. und 15., nach Nein ^vrE, Bnllt! more, New-Orleans, Galveston und Quebec, und im Monat Mai oder Juni nach Australien; ich bringe daher den Auswanderern, welche Willens sind, sich dieser Gelegenheit zu bedienen, meme Agentur m Empfehlung. Butzbach im Januar 1856. ' E L. Wiestler, concessionirter Agent. Rothschild v. Londorf, Kopp v. Hauswurz, Preis v. Eckartshausen, Bar v. Eckersdorf u. Weller u. Buff v. Hergenau -. Hr. Weicker, Lchuhm. »- Hatzfeld; Jungf. Enders v. Alsfeld u. Jungf. Schwab v. Nidda; Hr. Werner, Sattler v. Gladenbach. In den Privathäusern. Bei Hrn. Mechau. Liebrich : Frl. Liebrich v. Wismar. — Bei Fr. Schulinsp. Soldan: Frl. Becker v. Okarben. Anmerkung: Die Postverbindung nach Gladenbach, Biedenkopl' Battenberg, H a l l c n b e r g (Halleuberg Samstag und M>ttwi->ü findet mit dem MrgS. 9 Uhr 3 Min. hier abgehenden Eisenbahn-Z g von skronkausen, und nach Biedenkopf, Laasphe, Si g Morens 8 Uhr von Marburg ihren Anschluß und Bädern g. Die Postverbindung nach Assenherm, Gedern, Ort ° » und Büdingen findet ihren Abgang aus NrederwollftavW Ankunft der Eisenbahn-Zuge VI und VII um 4 Uhr lo 2)-u>. W Main - Weser - Bahn - Züge: Bon Gießen nach Frankfurt......| „ Gießen nach Cassel.......| „ - Gießen nach Marburg . . . .' . > • „ Frankfurt nach Gießen......| „ Cassel nach Gießen....... Mrgs. 5" 8* 9S 6*s 10" 4" 8" 1 1’0 - s 1 | t 1 e* 1 | M 'S *5 § 1 | I [ =£ == I <2 1 =£ | | Posten - Abgang von Gießen: Mrgs. Blttgs. Abend- nach Grünberg, Engelrod, Lauterbach, Romrod und Alsfeld........* • — 3 •—■ Sich, Hungen, Nidda und Schotten . . — 3" — , Herborn, Dillenburg und Siegen . . . 9" — —■ „ Wetzlar, Weilburg, Limburg und Cobleuz 9* 5 — 914 Poste»-Ankunft in Gießen: von Grünberg, Engelrod, Lauterbach, Romrod und Alsfeld.......... 11" — — „ Lick), Nidda und Schotten..... 9" — ■— „ Wetzlar, Weilburg, Limburg und Coblenz 7 — 8 „ Herborn, Dillenburg und Siegen . . . — —