Anzeigeblatt für die i' jir v > ?/r" /' Stadt und d e n K r e i s G i e ß e n. J|ß 2 TL Samstag den 2a. Mär; 1S33« (Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Samstag. — Preis ves Jahrgangs für Eiuheinüsche 1 ff. 30 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlags 1 ff 53 fr. — Auswärt- abvnnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei ver Grpeditiou (Canzleiberg Lit. B. '31 r. 1.) -j- Einrückungsgebühr für die gespaltene lLorpuszeile oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 fr. Poli) eitaken für den Kreis Gießen, und zwar: 1. für die Provinzialhauptstadt Gießen: F l e i s ch t a r e. per Pfund fr. Ochsenfleisch........ .. ......14 Kuhfleisch ...............11 Rindfleisch ..............10 Kalbfleisch . . . Schweinefleisch.............15£ Hammelfleisch ......10 Leberwurst..............16 Bratwurst..... 22 Schwartemagen.............18 Blutwurst. ..............18 geräucherter Speck............32 Schinken...............24 Dörrfleisch . . >....... 22 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises und das Psunv Fleisch um 2 Heller billiger. per Pfund fr. Rindssett ........20 Nierenfett..... 24 Schweineschmalz. .......... . 24 desgleichen ausgelassenes . . . .. . . . ... 28 . Brodtare. Pfund ; ,-•> kr. 2( ordinäres \ Gerste- und I 6eftebenb - - 9 4i Brod aus } % Korn-Mehl ( * ® . . 18 2/ gemischtes t ,V3 Waizen- und b h b ♦ . W 4i Brod aus ) % Korn - Mehl ) ^'"hend . 19< Loth Quint. 4 2 Wasserweck...........1 3 2 Milchbrod...........1 dieselben Taxen, jedoch der Laib Brod um einen Heller billiger Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Psunv Dürfen im steigenden und fallende» Perhältniß nicht mehr als l‘/a Pfund Zugabe befindlich sein. Amtlicher Theil. Ausschreiberr Großherzogiicherr Kreisamts Gießen. In Braunfels ist ein blödsinniges Mädchen angehalten worden, von dem der wahre Name und Heimathsort noch nicht zu erfahren war. Das Mädchen trägt ländliche Kleider und ist 20—24 Jahre alt, hat schwarzbraune Haare, blaue Augen, gesunde Gesichtsfarbe, ist untersetzter Statur und hat an der linken Hand einen krummen Finger. Die Grosihcrzoglichen Lokal-Polizcibcamten des Kreises werden aufgcforvert, die geeigneten Erkundigungen einzuziehen und Anzeige zu erstatten, wenn es ihnen gelingen sollte, die wahren persönlichen Verhältnisse dieses Mädchens zu ermitteln. B e k a n n t m a ch u n g. Der in dem Landkalender auf den 3. April angezeigte sogenannte Niddaer" Ostermarkt, wird wegen der jüdischen Feiertage nicht an diesem Tage, sondern Donnerstag de» 27. März abgehalten. B e k a n n t m a ch u n g. Die iii dem Landkalender aufgeführten Jahrmärkte ver Stadt Großenlinden werden fortan nicht mehr abgehalten. Steckbriefe Großherzogtichen Kreisamts Gießen. Johann Daniel Pitzer von Bottenhorn, 13 Jahr alt, treibt sich zwecklos umher und soll deshalb verhaftet werden. Peter Gold von Stockheim, ist wegen zwecklosen Umherziehens zu verhaften. Er ist 19 Jahre alt, hat blonde Haare, graue Augen, starke Nase, längliches Gesicht, gesunde Gesichtsfarbe, am Kinn eine Narbe unv ist untersetzter «tatur. 122 Bekasrntrnaehnng, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Wintersemester 1854/55 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 31. t>. Mts. mittelst specificir- ter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 12. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinarstatuten zugewiesencn Vorzug verlieren. Gießen den 15. März 1855. Großherzogliches Universitäts-Gericht. H a b e r k o r n. (4188) Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen Edictalladungen. 326) Gießen. Ludwig Zirklcr von Königsberg ist durch Verfügung Groß- herzoglichen Hofgerichts dahier vom 4. v. Mts. unter Curatel gestellt und sodann Heinrich Krauskopf von Königsberg als dessen Curator ernannt worden. Dies wird unter dem Anfügen bekannt gemacht, daß Ludw. Zirkler ohne den genannten Curator keine ihn verbindlich machende Verträge abschließen und daß keine Zahlung an ihn rechtsgültig geleistet werden kann. Zugleich werden Alle, welche rechtliche Ansprüche an Ludw. Zirkler zu machen haben, aufgefordcrt, solche binnen 30 Tagen von heute an dahier geltend zu machen, indem sonst bei Aufstellung des Inventars keine Rücksicht darauf genommen wird. Gießen den 21. Februar 1855. Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Muhst,- • Istr. v. Krug, Stattrichter. Stadtger.-Asseffor. 325) Gießen. Die Erben des am 27. v. Mts. zu Waldgirmes verstorbenen Jacob Failing wollen seinen Nachlaß nur unter der Ncchtswohlthat des Inventars anlreten. Alle, welche Ansprüche an jenen Nachlaß zu bilden haben, werden aufgc- fordcrt, solche so gewiß binnen 30 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumclven und zu begründen, als sonst keine Rücksicht auf sie genommen wird. Gießen am 21. Februar 1855. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Krug, Stadtrichtcr. Stadtger.-Asseffor. 3241) Marburg. Okffeiitliche Aufforderung. Nachdem die Tochter des dahier verstorbenen Atministrators Conrad Müller, Dorothea, verwittwcte Hasselmann dahier, erklärt hat, den Nachlaß ihres Vaters unter der Rechtswohlthat des Inventars antreten zu wollen, so werden etwaige Gläubiger des Müller hiermit öffentlich geladen, ihre Forderungen im Termin den 29. März d. I., Morgens 10 Uhr, zu liquidiren, unter der Warnung, daß diejenigen Gläubiger, welche sich nicht anmelden, bei der Aufnahme des Inventars nicht berücksichtigt werden. Zugleich soll in diesem Termin auch die Güte versucht und eventuell zur Wähl eines Curators geschritten werden. Die hierbei nicht mit- wirkendcn werden als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Gläubiger bcitretend angesehen. Im Falle des Nichtzustandckommens eines Vergleichs werden die überall nicht erscheinenden Gläubiger von der Masse ausgeschlossen werden. Marburg am 22. Februar 1855. Kurfürstliches Justizamt I. Wagner. 3141) Marburg. OcffentIiche Ladung. Nachdem der Kaufmann Mathäus Schaaf von hier seine Insolvenz angezeigt hat, so werden alle und jede Gläubiger desselben hierdurch öffentlich geladen, in dem znm Versuch einer gütlichen Vereinigung zur Abwendung des förmlichen Concursus auf den 29. März d. I., Morgens 10 Uhr, als Contumazirstunde bestimmten Termine dahier zu erscheinen, ihre Forderungen summarisch anzumelten und Vergleichsverhand- lungcn sowohl unter sich als mit dem Gemeinschuldner zu pflegen. Die überall sich nicht meldenden Gläubiger werden im Falle des Zustandekommens eines Vergleichs von der Masse gänzlich ausgeschlossen, die bei den Vergleichsverhandlungen aber nickt mitwirkenden werden als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Erscheinenden beitretend angesehen werden. Im Falle des Nichtzustandekommens eines Vergleichs haben die Gläubiger alsbald über die Wahl eines Massenverwalters sich zu erklären. Marburg am 26. Februar 1855. Kurfürstliches Justizamt I. ______________________W a g n e r._________ Versteigerungen. 532) Gießen. Dnngoersteigernng bei der Stadt Gießen. Morgen Nachmittag um 4 Uhr, soll der durch das Abhalten der Viehmärkte sich ergebende Dung an dem Neustädter Thor auf das Jahr 1855 versteigert werden. — Die Oeconomcn der Stadt werden hierauf noch besonders aufmerksam gemacht. Gießen den 23. März 1855. Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebcl. 4154t) Gießen. Dienstag den 27. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien der Karl Reuling's Wittwc nochmals versteigert werden, mit dem Bemerken, daß mit dem Zuschlag auch alsbald die Genehmigung ertheilt wirv. Liebhaber hierzu werden cingeladcn, sich um die bestimmte. Stunde einzufinden. Gießen, den 16. März 1855. Großherzoglichcs Ortsgericht Gießen. • ■ In Auftrag des Vorstehers: C. W e i d i g, OrtsgcrichtSmann. 533) Gießen. Arbeitsversteigernng bei der Stadt Gießen. -Donnerstag den 29. März 1855, Vormittags 9 Uhr, soll Pflasterarbeit, veranschlagt zu 11 fl-, auf dem Rathhausc dahier an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Gießen den 23. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 4181) Gießen. Holzversteigerung int Gießener Stadtwalde. Montag den 26. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Fichtcnkopf und Hccgstrauch, nachvcrzcichne- tcs Holz öffentlich versteigert werden: 83/4 Stecken Birken-Scheidholz, 5% „ „ Prügclholz, 7*/i „ „ Stockholz, 450 Wellen „ Reisholz, 6’4 Stecken Kiefern-Scheidholz, 11 „ „ Prügelholz, 10 „ „ Stockholz, 1700 Wellen „ Reisholz, 50 „ Lerchen- „ 2'/2 Stecken Fichten-Scheidholz, 67'4 „ „ Stockholz, 5425 Wellen „ Reisholz, 123 1 Eichen-Stamm von gesetzt werden.: Birken-Stämme u u Buchen-Scheidholz, u 10 Birken-Pflugswellen. II Die Eichen-Scheidholz, 11 11 11 Rädcl- 2 soll in dem Fürstlich Solms-Braunfelsischcn 11 Buchen-Scheid- u. Prügclh., 1100 Stück Eichen- 11 8 und Eichen- 915 II 4 Kiefern 18 Lerchen- Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 200 27 47 226 76 11 10 804 Fichten- Kiefern- Lerchen- .9 37 1000 17 19 9 244 54 13 213 Prügelholz, Stockholz, Wellen, H II 11 11 11 Durchmesser und 10 Fuß Länge, 9 Stück Elchen-L-tangen und II u Eichen-Stämme von 6—18 Zoll Durchmesser u. 10—30 Fß. Länge Nadel-Stämme von 6—9 Zoll Durchmesser u. 9—36 Fß. Länge, Nadel-Stangen von 1—4% Zoll Durchmesser u. 10—30 Fß. Länge. gemischtes Prügelholz, Buchen-, Elchen- u. Kiefern- Stockholz, Buchen-Neisholz, 330 4196 1283 249 39 1275 16 16 Stück Stecken 250 Wellen 16 Stämme Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, Kiefern-Prügelholz, Buchen-Reisholz, Eichen- „ Stecken II Stecken Wellen Stecken Wellen n werden: 2 3 4 150 12 509) Gießen. Auf Antrag des Gottfried Felsing dahier sollen in dessen Wohnung am Wallthor die demselben gehörenden Spccerei - Waaren, bestehend in 12 600 Stück 6 Stecken 4 „ 4% „ 2 „ 30% „ 2875 Wellen 275 „ 2325 Birken-S langen Fichten- „ Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße bei dem Wegweiser des Vicinalweges nach Annerod. . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 30. August l. I. gestattet. Hausen am 22. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. D e r n. II II Wollengarn, Schnur, Band, Zwirn, Kaffee re. nebst der Ladeneinrichtung, sowie mehrere kleine Waagen und Gewichte, Donnerstag den 29. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, in 'öffentliche Versteigerung gegeben werden. Gießen den 23. März 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgcrichtsmann. Buchen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockhvlz, „ Wellen, Eichen-Scheidholz, weiches „ Stück Eichen-Stämme von 6 bis 19 Zoll Durchm. u. 8 bis 40 Fuß Länge, 2 Stück Buchcn-Stämme von 10 Zoll Stammen und 1215 Cubikfuß Kiefern-Stammholz in 32 Stämmen. Die Zusammenkunft ist in dem District „Kirchhofsboden." Griedel den 19. März 1855. Fürstliches Rentamt Griedel. Menget. versteigert werden. Leihgestern am 21. März 1855. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. Z476) Griedel. H o l z v e r st c i g c r u n g. Montag den 26. d. Mts., von Morgens 10 Uhr an, „ Kiefern- „ und 3 Eichcn-Baustämme von 36 bis 39 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge. Zusammenkunft ist oberhalb der 36 6 26% „ Kiefern- „ sodann: Cubikfuß Eichen - Stammholz in 9 516) Gießen. s Versteiacruna von Obstbäumm und Langenwald bei Dorftull, nachverzeichnetes mHolz öffentlich versteigert werden: '..... Nachmittags 5 Uhr, sollen einige Obstbäume und mehrere Haufen Reiser vom Ausästen der Obstbäume auf den städtischen Baumstücken rechts der Grün- bergcr Straße, öffentlich versteigert werden. | Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. Gießen am 23. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 511) Königsberg. H v l z v e r st c i g c r u n g. Freitag den 30. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, District Elzbach und Blcidenberg, nachstehende Buchen-Prügelholz, „ Stockhvlz, „ Reisholz, Nadel - Prügelholz, „ Stockholz, „ Wellen, Dorncn-Wcllen, „ Prügelholz, „ Stockholz, Münchmühle. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gestattet. Beuern den 21. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Kumpf. 520) Hausen. H o l z v e r st e i g e r u n g. Dienstag den 27. März l. I., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Hauser Gemeindewald, District Bruch und Kuhberg, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert Die Fichtcn-Stämme haben einen Durch-1 33 Zoll Durchmesser und 10 bis 40 mcffer von 5% bis 16 Zoll und eine Länge Fuß Länge, erster Güte. von 20 bis 60 Fuß; die Kiefern-Stämme Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird einen Durchmesser von 5% bis 17’4 Zoll Kredit bis Michaeli d. Z. ertheilt. und eine Länge von 15 bis 42 Fuß; die Die Zusammenkunft ist im Bleidenberg, Fichten-Stangen einen Durchmesser von 2% Königsberg am 22. März 1855. bis 5 Zoll und eine Länge von 7 bis Großhcrzogliche Bürgermeisterei Königsberg. 49 Fuß. _ Krauskopf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird 521) Leihgestern. Zahlungsfrist bis 24 Zuni d. I. gestattet. Dienstag den 26. März l. I., Die Zusammenkunft ist auf der Licher Morgens 8 Uhr, Straße, am Fichtenkopf. soll in dem Lechgesterner Gemeindewald Die Großherzvglichen Bürgermeistereien der nachstehendes Holz, als: umliegenden Orte werden ersucht, dies in 20 Stecken Eichen-Scheidholz, ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. 12 Gießen am 19. März 1855. 66 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 3000 D. Ebel. | 50 59 5 Cubikfuß, ssHolzsortimente öffentlich dem Meistgebot aus-1 7190) Beuern. H o l z v e r st e i g e r u n g. Montag den 26. März d. I., Vormittags um 9 Uhr, EiLen - Sckeitbolr I f00 im ^stgen Gemeindewald, District Eich- Eichen - Ocheidholz, Hang, nachstehendes Holz öffentlich verstei- m gert werden: Reisholz, ' 92 stecken Bauholz von 10 bis ! " 124 '195) ? i ch. Güterv erste iqerung Mittwoch den 4. April l. I., Mittags 12 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Ettingshausen 70 bis 100 Morgen Ackerland und Wiesen in dortiger Gemarkung, von der Sparkasse zu Lich, meistbietend öffentlich versteigert werden. Eine passende vollständige Hofraithe kann gleichzeitig von derselben erworben werden. Genügender Vermögensnachweis wird von den Steigerern verlangt. Lich ten 21. März'1855. Der Vorstand der Sparkasse zu Lich. 487) Gladenbach. In dem. zum hiesigen Lanogerichtsbezirke gehörigen Orte Günterod ist eine der Spar- und Leihkasse dahier zustehende Scheuer auf den Abbruch zu verkaufen. Dieselbe ist 30' lang 25' breit und im Jahr 1848 erbaut. Kaufliebhaber werden hiervon mit dem Arrügen in Kenntniß gesetzt, daß Näheres hierüber bei dem Unterzeichneten zu erfrage ist. Gladenbach den 18. März 1855. Der Sparkasse-Rechner: Schneider. 499) Lich. Versteigerung eines Gartenhauses auf den Abbruch. Freitag den 30. März d, I., des Vormittags um 10 Uhr, soll in einem Fürstlichen Garten zu Lich ein zweistöckiges Gartenhaus, 27'/2 Fuß lang, 18'/, Fuß breit, von Holz erbaut, mit einem Ziegeldach überdeckt, jeder Stock in zwei Zimmer und Vorplatz mit Treppe ein- getheilt, mit Thürcn und Fenster versehen, das Ganze noch in gutem brauchbaren Stand, welches sich sehr leicht zu jedem Gebrauch einrichten läßt, auf den Abbruch an den Meistbietenden versteigert werden. Das Gebäude kann von Kauflicbhabern zu jeder Zeit eingesehen werden. Lich den 22. März 1855. Matthes- Fürstlicher Bauinspector. 527) Hardthof. Kommenden Mittwoch den 28. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, wird mit der Mobilien-Versteigerung in meiner Wohnung fortgefahren, und wird noch bemerkt, daß an diesem Tage circa 80 Mltr. Kartoffeln versteigert werden. Hardthof den 23. März 1855. B. W. Fillmann. F e i l g e b o t e n. 526) G i e ß e n. Ein Haufen Kuhdünger ist zu verkaufen bei Ph. Müller im Teufelslustgarten. m;423) Gieße n. Mein vollständiges Lager von Bielefelder, Böhmischer, Schlesischer nnd Hausma- chcr-Leinen, Tafelgcdecken mit Und ohne Servietten, Tische und Handtücher-Gebilde, Bielefelder Taschentücher, Barchente, Bettzenge, Bett- und Sackzwillche, Wattir-Leinm, Schechter-, Schock- und Pack-Leinen, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. L. Z a h r e i s. 530) Gießen. Mehlverkmsf. Feines Blumen- und Kern-Vorschußmehl empfiehlt Bäcker Steinberger. 534) Gießen. Ich bin Willens, meinen in der Schwarzlach gelegenen Garten aus freier Hand zu verkaufen. 'Margarethe Prühl, geborene Fillmann. 529) Gießen. Schöne starke veredelte Alpfelstämmchen, als: Bvrsdorfer, Gold- reinette, Museal- und Madäpfel, dicke Amorellenkirschen-, Pflaumen- und Zwetschen- bäumchen verkauft L. Hartmann . in der Schanze. 524) Gießen. Sechs neue moderne nüßbaumene Stühle und eine fertige beschlagene Kiste, für Auswanderer geeignet, steht zu verkaufen bei Schreiner Hoß in ter Kaplansgasse. 508) G ic ß c ft. En g ft s ch c W e- bergarnc empfiehlt in herabgesetztem Preise L. JahreiS. 502) Gießen. Junger Mistbcet- lattig-Salat ist zu haben bei Jvh. Fräedr. Müller, Kunst- und Handclsgärtner. 505) Gießen. Einige Wagen voll guter Kuhmist ist zu haben bei Louis S ch a r m a n n in der Schloßgasse. 523) Gieße n. Mehrere Wagen voll Mist sind zu verkaufen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. 497) Gi eßen. Weiße und , rothe Frühkartoffeln sind zu verkaufen bei Schuhmacher Becker, Weidengasse. 444) Gießen. Alle Sorten Garten- Sämereien empfiehlt bestens W. Sau er's Wittwe, wohnhaft bei Hrn. Metzgermeister Geißmar in der Neustadt. 464) Gießen. Eine Anzahl Packkisten in verschiedenen Größen, wird billigst abgegeben bei PH. Fillmann, Marktstraße. 519) Gießen. Eine große Quantität guter Mist ist zu verkaufen bei Friedrich Schneider. 391) Gi eß eil. Dfeine frisch erhaltenen Reimereien, keimkrästig und in vorzüglicher Güte, empfehle ich zu geneigter Abnahme. Auch bringe ich neben andern Wurzel-Arten namentlich die sehr beliebten, ganz reinen Oberndorfer Dickwurzeln, grünköpfi^e weifte Ricsen-Möhren, sowie die neuen Ricsen-Vrdkohlraby's u. s. w., meinen geehrten Abnehmern zu billig gestellten Preisen hiermit in ErinnttuNg. Wilhelm Löber's Wittwe, Neuenweg, neben Herrn Kaufmann Appel. 449) Gießen. Der Unterzeichnete ist Willens, sein überflüssiges Schreinerwerkzeug, als: 3 bis 4 Hobelbänke, 50 bis 60 Schraubzwingen, 6 Schraubknechte, 3 Schraubböcke, 1 Klob- oder Fournirsäge und mehrere Hobel, aus freier Hand zu verkaufen. Bemerkt wird, daß sich obige Gegenstände noch in bestem Zustande befinden. — Auch kann ein junger Mensch, welcher die Schreinerprofession zu erlernen wünscht, bei demselben in die Lehre treten. Wendelin Jungel !./ Schreinermeister. 424) Gießen. Gedörrte Bamberger Zwet scheu, das Pfund 7 und 8 fr., empfiehlt L. Iah reis. 496) Gotha. Aechtes Aettenwurzel-Oel, welches das Ausfallen der Haare ganz verhindert , das Wachsthum schnell befördert, die bereits ersterbenden Haare neu belebt und das frübzeittge Grauwerden derselben beseitigt. Besonders empfehlenswerth ist es bei Kindern angewandt zu werden, da es den Grund zu einem herrlichen Haarwuchse legt. Preis: das große Glas 27 fr., das kleine Glas 18 fr. mit Gebrauchsanweisung. Jedes Glas ist mit meinem Petschaft ( . JAHN verschlossen Die alleinige Niederlage ist in Gießen bei Herrn Julius Wallach Carl Zahn, Friseur in Gotha. 421) Gießen. Ein Tilbury mit Halb-Verdeck, benebst ein doppeltes Pferdegeschirr, welches Beites sich noch in bestem Zustande befindet, biete ich hiermit zum Verkaufe an. Earl Spruck, Wallthorstraße. 125 300) Alten selb in Thüringen. Das mit Fürstlichem Privilegium beliehene I>r. Wllitc’sdie AlleenWOSSCr von Tr awgo.tt Ehrhar d t in Altenfeld in Thüringen bewährt sich durch, die täglich damit gemachten glücklichen Kuren unter allen bis jcpt in Anwendung gekommenen Au gen heil Mitteln als das mildeste und lbeste^ und kann als lang erprobtes Heil- und Stärkungsmittel und als eine IfcgT Sichere Hülfe für Augenkranke ‘töt Jedermann empfohlen werden. Es wirkt sicher, kräftig und schnell ohne alle nachtheiligen Folgen, namentlich bei Entzündung, älramps, Zähmung, Verdunkelung, Trockenheit, Thränen und Schleimflnß der Augen, so auch bei An gen schwächen und dem grauen Staar und kostet ä Flayon nebst Gebrauchsanweisung unter Franco-Einsendung oder Poslnachnahme blvs 36 fr. und ist nur ächt zu beziehen durch Herrn Julins Wallach in Gießen Traugott Ehrhardt in Altenfeld in Thüringen. mv5 «86) Gießen. Von der bei Cngclhorn und Hochdan; in Stuttgart erscheinenden A l l g c m c in cn Muster-Zcitung, Album für weibliche Arbeiten und Moden. Preis vierteljährlich 54 fr. ist die erste Rümmer des II. Quartals für 1855 bereits erschienen, und werden hierauf, so wie auf das erste Quartal vcn jeder Buchhandlung und allen Postämtern Bestellungen angenommen. Mit dieser Stummer wird zugleich die Prämie für das II. Quartal ausgegeben. jnrnhim' todnfi tz'ahnmtL ‘ ind rbnh noitiifadlS siT Zu Aufträgen empfehlen sich: m "A -j» ' itmefl^‘ 'ä t *-• • "js* I- Ricker; Ferber' sche Buchhandlung; Hey er's Buchhandlung in Gießen. «9«) St ein mühle bei Höchst a. M. Gur gebrannten ausgezeichneten Gyps ist zu beziehen aus der Fabrik von (Briefe h-aneo.) R. Großmann, auf der Steinmühle bei Höchst a. M. Zu vermLethen. «80) Gießen. In meinem, ehemals Antiquar Winklcr'schcn Hause auf der Mäus- burg ist: 1) der geräumige Laden mit daranstoßen- den 2 Stuben und Küche, wozu außerdem das geräumige Zimmer im 4. Stock, eine Mansarde, */3 Boten und Kellerraum, gehört, sodann 2) der 3. Stock, bestehend aus 2 Zimmern, Küche, Boden und ’/3 Kellerraum, billig zu vernliethen. Joh. Balth. Roll. «91) Gießen. Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei Wittwe Balser in der kleinen Löwengasse. «69) Gießen. Ein Logis ist zu vermiethen bei Schreiner Pfeil in der Saudgasse. 306) Gießen. Der 3. Stock mit Zügehör in meinem Wohnhause' (im ' der Straße) ist an eine kleine Familie zu ver- miethen. H. Hoffmann, Buchbinder. 322) Gießen. Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. 3 18) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist bei mir zu vermiethen. Hoste reich auf ter Mäusburg. 395) G ießen. Zwei möblirte Zimmer nebst Eabinct, sind auf nächstes Semester zu vermiethen. I K. Brühl II., Reuen-Bäuen. 317) Gießen. Das seither von Herrn Geometer Schwarz bewohnte Logis 1 i|'t anderweit zu vermiethen und am 1. Juli zu beziehen, auf Verlangen aber auch schon früher, und könnte hierzu auch noch ein weiteres Zimmer abgegeben werden. Fr. Müller. 3 12) Gießen. Eine Familicnwoh- nitng ist zu vermiethen bei David Schneider. 3 10) Gi eßen. Eine Familienwvhnung ist zu vermiethen und vom 1. April an zu beziehen bei Maurermeister I sterling. 303) Gießen. Eine geräumige Fami- lieuwohnung ist zu vermiethen bei Joh. Friedr. Müller, Kunst- und Handelsgärtner. 189« ) Gießen. In dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen ist das seither von Hrn. Weißbinder S ch ä cker bewohnte Logis anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Gg. P h. Gail. 307) Gießen. In der Wallthor- strasze ist ein Logis im 2. Stock mit allen Bequemlichkeiten, besonders die des Gartens und des fließenden Wassers in demselben, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo L sagt Ausg. d. Bltts. «33) Gießen. Ein Familienlogis ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden bei A Roll im Stern. 83) Gießen. Bei mir kann ein aus 3 bis 4 Zimmern, Eabinet, Mägdekammer, Küche, Keller und Holzremise bestehendes Logis mit oder ohne Möbel, abgegeben werden. l)r. Weber 1. 333) Gießen. Ein Logis, bestehend aus 5 bis 6 Stuben, einem Eabinet, Kammer, Küche, Keller, Holzstall nebst Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werten bei Christian Busch zum Darmstädter Haus. 163) Gießen. In dem der allgemeinen geistlichen Wittwenkasse gehörigen Wohnhause in der Wallthorstraße, neben Frau Hofgcrichtsrath Müller, ist die obere Etage, bestehend in 5 bewohnbaren Pieyen, sotann in einem Mansardenzimmer, Magdkammer, Bodenkammer :c., zu ver- micthen und den 1. April zu beziehen. Gießen am 1. Februar 1855. Universitäts - Rentamtmann: Martin. 126 Vermischte Nachrichten. 50/1) Gießen. Während der Osterfeiertage vom 8. bis zum I I. April iSäö incl. findet dahier tu der überbauten Reitbahn eine Pflanzen- und Blumen Ausstellung nebst nachheriger Blnmen-LZerloofung statt. Eintrittspreis ä Person 9 Kreuzer. Gießen am 22. März 1855. Im Namen des Coniitv's: W, Weiß, UniversitätS-Gärtner. 28/1) Gießen. Jfc' Schiffsgelegenheit * Mm für A u s w anderer SmSf nach allen Seehafen von NAH NNftrahnt Die Expedition nach den Häfen Amerika's findet regelmäßig statt am 1. und 15. eines jeden Mouats aus vorzüglichen eigends für die Passagier- fahrt gebauten Schiffen. — Tüchtige Condueteure begleiten die Auswanderer bis Bremen. ($£$ - Näheres bei Conrad Weidig, concessionirtem Agenten, Seltersweg, gegenüber dem Prinzen Carl. 220) Gießen. Postschiffe neuer Linie von J. jBarbe <$• Morisse in Harre, Havre Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monats zwischen iMew-Tork «fe ^ew-Or8 N a m e n d e r Postschiffe: Heideiberfi Capitain Williams 1600 Tonnen. Wär lern berg/ 7) Wilner 1200 7) Aar em berg n Mellmaii 1600 7) Johannisberg Ulric 1-600 7) Galenberg 7) Wecks 1600 7) Bufhou.se 7) Healy 1600 7) 1Lemuef Wger n Hlodeswald 1000 7) Waden Jordan 1600 7) John-Hancock n Ford 1200 7) Irene 7) Williams 1800 7) Geo. Hurlbul 7) 1>. l*ost 1600 7) ySarndon 7) Madley 1200 7) Francis Palmer 7) Richardson 2000 7) Um Auskunft über Ueberfahrt und Frachtpreise bittet inan sich zu wenden an I. G. D. WrZpft in Gießen. 351) D a r m st ad t. TvchterversVrgNNgs- NNstNlt. Da die Anmeldungen zur Aufnahme von Töchtern in die Ludewigs- und Luisen. Stiftung häufig so spät, und mitunter so mangelhaft erfolgen, daß es kaum möglich ist, vor Ablauf der in den Statuten vvr- geschricbenen.Präclusivsrist die Aufnahmen in der erforderlichen Weise vvrzuberciten, o finden wir uns veranlaßt, diejenigen Einwohner des Großherzogthnms, welche Töchter in das Institut aufnchmen zu lassen beabsichtigen, auf die betreffenden Bestim- mutigen der Statuten hiermit aufmerksam zu machen: 1) Nur für solche Mädchen kann in dem Institut die Versicherung auf eine Pension erhalten werden, welche bei der wirk- ichen Aufnahme das sechste Lebens- jahr noch nicht angetreten haben. (§. 15.) 2) Die Anmeldungen zur Ausnahme müssen spätestens drei Monate zuvor, ehe die zu Versichernde dar f ü n f t e L e b e n s j a h r vollendet, schriftlich bei dem Verwaltungsrath eingereicht werden. Schließen spätere Anmeldungen von der Ausnahme auch nicht absolut aus, so ist die letztere bei solchen in der Regel doch nicht zu erwarten. (§. 75.) 3) Den Anmeldungsgesuchen müssen die vorgcschriebcnen Nachweisungen beigelegt werten, als die gehörig attestirte Fragebeant- wortung, Auszüge aus den Kirchenbüchern oder Civilstandsregistern, und Gesundheitszeugnisse. Ist bei einem Aufnahmsgesuche riefen bestimmten Forderungen der Statuten nicht entsprochen, so wird der Verwaltungs- rath zu seinem Bedauern dasselbe ab weisen müssen. (§. 103.) 4) Zu den bei der Anmeldung zur Aufnahme zu beantwortenden. Fragen, wie auch zu den beizubringenden Gesundheitszeugnissen sind gedruckte Formulare anzuwenden, die bei unfern Rechner, Herrn Ministerial- buchhalter Balzer, unentgeltlich zu haben sind. Darmstadt am 20. Februar 1855. Der Verwaltungsrath der Ludewigs- und Luisen - Stiftung : L o t h c i ß e n. 531) Gießen. Ein gebrauchter, jedoch noch gut erhaltener, Eremitagen-Ofen, wird billig zu kaufen gesucht. Näheres sagt eie Expedition dieses Blattes. 528) Gießen. Eine goldene blau und weiß emaillirte Broche ist verloren gegangen. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine Belohnung an die Expcd. d. Bltts. abzugeben. 127 380) Für Auswanderer!,E JAdmftrie- ssZrd Meld - Lotterie „ein Loos 7 ff. oder 4 Thlr., 6 Loose, worunter ein sicher gewinnendes, 35 fl. oder 20 Thlr." ausführen werdeir. I. dtachtttann L» Comp. in Mainz. 336) Gieße n. Für Auswanderer! Das Rhedcrhaus C. D. von Buttel & C o m p. in Bremen fertigt am 1. April den neuen Dreimaster Ml Capitain Hape, »ach New- York ab, welcher durch seine vortreffliche Einrichtung den Auswanderern eine besonders bequeme Neberfahrtsgelegeuheit im Zwischendeck und der zweiten Cajnte darbietet. Indem ich mich znm Abschluß von Uebersahrts-Verträgen für diese Gelegenheit empfehle, bemerke ich zugleich, daß Herr Hemmch gwWr von hier die Auswanderer bis in den Seehafen begleiten und führen wird. Gießen den 1. März 1855. D i e Haupt- A g e u t u r : —— ----------— --- I. Lanckert Wittwe. 501) Gießen. Mit dem Wiederbe- ginn der Arbeiten auf der Braunsteinwascherei an der etwa .% Stunden von hier gelegenen Heuchelheimer Brücke, können auf die ganze Sommerzeit noch etwa: 200 erwachsene Leute gegen einen durchschnittlich bis auf 50 kr. steigenden täglichen Verdienst, sowie: 150 Buben und Mädchen gegen einen solchen von 16 bis 24 kr., Beschäftigung finden. Bemerkt wird, daß auch Brod auf Verlangen der Arbeiter, gegen billigen Preis abgegeben und für Diejenigen, welche von ihrem Wohnort weit entfernt sind, auch für nächtliche Unterkunft in dem auf ter Wasche selbst stehenden Gebäude, woselbst Schlafstellen errichtet werden, gesorgt wird. Auch werden einige als tüchtige, bewährte Personen, die auf Verlangen auch Caution zu stellen vermögen, für die Stelle als Aufseher und Steiger gesucht. Anmeldungen können stets auf dem Comptoir dahier, oder auch auf dem Werke in der Lindener Mark und auf der Wasche selbst geschehen. Gießen den 21. März 1855. E. W. Fernie. £198) Gießen. Strohhüte nehme ich zum Waschen an und erhalten solche die neueste Faoon. M. Hol berg. 525) Gießen. Es sucht Jemand Beschäftigung auf einem Bürcau in hiesiger Stadt. Näheres bei der Expedition dieses Blattes, woselbst auch Zeugnisse nebst der Handschrift einzuschen. sind. 51/1) Gießen. Die öffentliche Prüfung in meiner Lehranstalt wird Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. März, Morgens von 8 bis 12% und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr stattfinden. Die Angehörigen der Schüler, wie auch alle Freunde der Anstalt werden ergcbenst eingeladen, dieser Prüfung bcizuwohnen. Der Unterricht beginnt wieder Donnerstag den 19. April. Dr. Steinmetz. 515) Gießen. Ein braves Mädchen aus der Herrschaft Itter sucht in hiesiger Stadt einen Dienst als Kinder- oder Hausmädchen. Näheres ist zu erfahren bei der Expedition dieses Blattes. Z17/0 M a inz. Zahnärztliche Anzeige. Unterzeichneter wird in den ersten Tagen in Gießen ankommcn. Diejenigen, die seiner Hülfe bedürfen, wollen gefälligst schon früher ihre Mr sie bei Hrn. Büchsenmacher Großmann auf dem Lindenplatz abgeben. A. Weinert, Zahnarzt aus Mainz. 128 535) Gießen. M" Sonntag den 25. Marz, Mittags 2t Mn: Große Vorstellung in der Seiltänzerkunst, ebenso VorsteUnng mit dresssrten Pferden. Der Schauplatz ist im Oswald'schm Garten am Neustädter Thor. Zahlungen außer dem Kreise nach Belieben. Hierzu ladet ergebenst ein: August Hnnu stein 413) Niederkleen. Ich zeige hiermit an, daß ich mich bereits seit dem 15. d. Mts. hieselbst als praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer niedergelassen habe. Niederkleen, 17. März 1855. Mette, aewes. Assistenz-Arzt im Könialichen 8. Zager-Bataillon. 513) Gießen. Ein grün-seidener Regenschirm ist verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, denselben an die Exped. d. Bltts. abgeben zu wollen. 2192) Gießen. Ein gut erhaltenes Comodchen, mit zwei oder auch drei Schubladen, wird zu kaufen gesucht. Von wem ? sagt die Exped. d. Bltts. 483) Ein unbescholtenes Dienstmädchen wird gesucht. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. Gießen. In Folge der Neulich von dem Corps Starkenburgia zu Gießen zu milden Zwecken veranstalteten musikalischtheatralischen Abendunterhaltung, wurden nach Abzug der Kosten 80 fl. in den Odenwald unv.60 sl. in den Vogelsberg abgesandt. Von dem Rest erhielt eine hier wohnende bedrängte Familie 10 fl. unv weitere 10 fl. wurden der hiesigen Kleinkinderschule übergeben. Gießen den 15. März 1855. Auszuleihe u. 493) Rödgen. In der Kirchenkasse zu Annerod liegen 200 sl. gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Rödgen den 22. März 1855. . Der Kirchen-Rechner: _____________________Bellos._______ Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 2 5. März, ßuil Noll in den Neuenbäuen. Balthaser Wallenfels an der Weltergasse. Wilhelm Hcllmold auf dem Neuenweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e S d i e n st. Am Sonntag Judica, den 25. März. Morgens: Kirchenrath Dr Engel. Nachmittags : Pfarrer Landmann. Hospital - Gottesdienst. Um halb 1 1 Uhr: Pfarramts-Candidat Hoffmann. Passions-Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 28 März, Nachmittags um 4 Uhr : Freiprediger Lips. Beerdigte. Den 19. März. Christian Wilhelm Sack, des Bürgers und Metzgermeisters, Karl sack, ehelicher Sohn, alt 26 T , gestorben den 17. März. Den 20. März. Anna Größer, des Großherzoglichen Landgerichts-Actuars, Heinrich Größer in Grünberq, eheliche Tochter, alt 6 3. 11 M. 21 T., gestorben den 17. März. Den 21. März. Ein noch nicht getaufter ehelicher Sohn des Bürgers und Glafcrmeisters, Christian Fillmann, alt 14 T , gestorben den 19. März. Die Pfarrgeschäfle in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath 0r. Engel. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 2 0. März. Eine uneheliche Tochter, Franziska Christiane, geboren den 9. März. Beerdig! Den 16. März. Katharine Wirth, geborene Schuster, des hiesigen Bürgers und Schreiner- meistcrs, Friedrich Wirth Ehefrau, alt 12 3., gestorben den 13. März. Fremden-Negister vom 21. bis 22. März 1855. I n d e n Gasthäusern. Am Einhorn: Hr. Lenheim, Bürgermeister v. Fulda; Hrn Kaufleute Sperling v. Lahr, Ernst v. Berlin, Brausser v. Mainz, Otterbach v. Neuwied, Finger v. Rheydt, Valentin v. Magdeburg, Holzkatt v. Cöln, Löbenstein v. Offenbach, Taucher v. Mainz, Stern v. Hanau, Frei v. Hohenstein, Wagner v. Mainz und Herz v. Frankfurt Am Uapptn : Hr. Guntrum, Schulvikar v Maibach ; Hr. Richart, Student v. Heidelberg; Hrn Kaufleute Lehbach v. Adorf, Junker v. Slym- wegen, Meyerfcld v. Hechingen, Müllergros v. München, Siebert o. Amberg, Engelhardt v. Dortmund, Windig v. Eupen, Wohlig v. Frankfurt, Zeisig v. Zürich, Fetz o Mainz, Lock v. Riederwcisel, Meier v. Bremen, Hansen v. Oberndorf und Alt v Brüssel. Am Prinz Lari: Hr. Rebel, Maler v. Darmstadt; Hr. Schneider, Part v. Frankfurt; Hr. Frankelli, Offizier a. Ungarn; Hr. Lauer, Cand. Theol. v. Friedberg; Hr. Schäfer und Hr. Hanstcm, Metzger v. Friedberg; Hr. Roos, Bierbrauer v. Ruppertshein; Hr. Urff, Conditoc v. Bockenheim; Hr. Webinger, Fabrikant v. Mainz; Hrn. Oeconomen Reulec u. Kloster- Thron , Allendörfer, Diehl und Wagner v. Wehrheim; Hrn. Kaufleute Krein v. Braunschweig, Trähle v. Lübeck, Ritter v. Schwabach, Kürstner v. Magdeburg, Cahn v. Königstein, Rosenthal v Vilbel, Katz v. Wehrhcim, Lyon v. Roßdorf, Wolf v. Nordeck, Sievers, Goethsche und Wickmann v. Holstein, Stern v Frankfurt, Malbach v. Fürth u. Blosses v. Rupperyausen. Am Adler: Hr. Krumm, Cand. Theol. v. Friedberg; Hr. Imroth u. Hr. Neuhof, Metzger v. Frankfurt; Hrn. Kaufleute Stern v. Wertheim, Strauß v. Grebenwisbach und Fröhlich v. Fauerbach. Am Darmstädter Hau, : Hr. Erlenbach, Metzger v Coblenz; Hrn. Bierbrauer Seyff v. Achau, Hebe v. Chemnitz u. Goldenberg v. Kestrich; Hr. Arnweüer, Metzger v. Coblenz; Hrn Geschästsl. Köhler v. Lauterbach, Schütz, Oöngers, Lang, Stein und Heß v. Wickstadt, Spamer und Müller v. Schotten, Plill v. Biedenkopf und Koch v. Neustadt. Am Hirsch : Hr. Schönberg, Kaufmann v. Okarben; prn Geschästsl. Wenzel, Herz, Heidelbach und Falkcnhein v. Alsfeld; Hrn Fuhrl. Spamer v. Biedenkopf, Kretschmar v. Nidda, Löffler v Lauterbach, Kreis v. Hattenhausen, Kreutz v. Lützeln, Steubing u. Weil v. Bicken, Thiers, Löber und Finger v Daubhausen Am Stern : Hrn. Handels!. Harbecke v. Hesborn, Müller v. Schmal- kaldern, Heriiiann v. Kibigen, Kaspar v. Amöneburg, Ziegelstein e. Traisa, Hirsch v. Daubringcn und Katz v. Jesberg. An der Sonne : Hr. Müller, Künstler v. Coblenz; Hr. Pflaum, Dienstknechl v. Hattenrod; Hrn. Musiker Caffc v. Barmen, Sarberg v Wolf und Wagner v Altenstadt; Hrn. Handels!. Frank, Graulich und Bauer v. Södel, Müller und Hulfreich o. Hattenhausen, Dinkel v. Frankenheim, Helflich d Hüttcnhausen und Fernhäfer v. Homberg An der rlose: Fran Eckhard v. Lcynheini; Hr. Müller, Bäcker v. Hoiiibcrg; Hr. Hasst,eit, Gartner v. Friedelhaujen; Hr. Feinhaber, Sattler v. Hombeeg; Hrn. Diehl, Krebs und Oehler, Meffeeschmicde v. Obeiohmen ; Hrn. Handelsleute Rothschild v. Londorf, Stahl v Grünberg, Blank v Fickhausen, Wehn v. Mactinsfeld, Appel v. Lehnheim, Harscht v. Obccohmen, R-itz v. Kirschgarten, Schopp v. Vetzberg, Simon v. Gladenbach und Jost v. Badenheim. In den Privathäuscrn. Bei Hrn. Fcrd. Meyer; Hr Schwarz, Handelsm. v. Ricderweisel — Bei Hrn. 3alob Herbert: Hr. Heinrich, Berg.verk-Oireetor v. Wahlbach — Bei Hrn Schneider Weill: Hrn. Nieolaus und 3ohanncS Müller, Oecon. v. Ockstadc. — Bei Hrn. Georg Lampus: Hr. 3öckel, Privaim. v Grün- berg. — Bei Hrn. Fournierschneider Atzbacb: Fräul. Ruppus v. Schlitz- " Bei Hrn. Prof. Dr. Deurer: Frau Oberamtmann Benitz v. Bischoffsheim. — — Bei Hrn. Daniel Ockel: Frau Bauer v. Alsfeld. — Bei Wittwe Mayländer: Hr. Mayländer, Conditor v. Worms. — Bei Hrn. Daniel Engel: Fräulein Rabenau v. Frankfurt. — Bei Hrn. Rechner Kehr: Ht- Kevr, Oeconom v. Burggemünden. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch- und Steindruckcrei,