AnMgeblaU für die Stadt und den Kreis Gießen. Jjg. C»7» Mittwoch den 22. August !$£»£>♦ Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch uno Samstag. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige incl. Poftauf-schlags 1 fl. 53 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Ginrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr. — Annoncen in Tabeltenform werden doppelt berechnet. A m t l i eh e r T h e i l. Bekanntmachung. Die Großherzoglichen Bürgermeister haben aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt Nr. 26 zu publicircn: Bekanntmachung, die Umänderung der Postverbindungen in der Provinz Oberhessen, sowie die Personengeld- uno lieber» fahrtstaxen für dieselben betreffend. , Steckbrief Großherjaglichen Kreisamts Gießen. Heinrich Kemmer er von Londorf, 10 Jahre alt, ist auf Requisition Großherzoglichen Kreisamts Grünberg zu verhaften. Gerichtliche und Privat - BeLauntmachrrugeu. Besondere Bekanntmachungen.! 1738) Das Verzeichnis über Cultur- ! Veränderungen, welche seit einigen Jabren an den Grundstücken auf der Stephane- mark in der Flur 27 vorgenommen worden sine, liegt dahier 4 Wochen lang zur Einsicht der Interessenten offen und sind Einwendungen binnen dieser Zeit hiergegen vor- zubringen. Gießen den 18. August 1855 Großherzvgliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 1637) Das Verzeichnis der im Lause des Jahrs 1855 neu erbauten, sowie der durch Bauveränverungen im Werihe erhöhten oder verminderten und der ganz abgegangenen Wohnhäuser und Gewerbsanlagcn, liegt von heute an 4 Wochen zur Einsicht der Interessenten auf hiesigem Rathhaus offen. Gießen den 4. August 1855. Groszherzogliches Ortsgcricht Gießen. D. Ebel. Brtr.: Die Räumung der Fluthgrä- ben in der Gemarkung Gießen. 1734) Den Grundbesitzern im Neustädter und Wallpförter Feld, deren Grundstücke auf die Fluthgräben stoßen, wird von Seiten des Stadtvorstandes gestattet, die Fluthgräben gegen den Bezug der Erde, unter Aufsicht und nach Vorschrift des städtischen Bauaufsehers zu räumen, und werden Die- jeiligen, die dieses zu thnn gesonnen sind,! aufgefordert, binnen 14 Tagen Anzeige dahier zu machen. Gießen den 17. August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Versteigerungen. Dte Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 1735) Donnerstag den 23. August 1855, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhaufe dahier nachfolgende Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden: 1) Maurerarbeit, vermisch! 2) Fuhrenarbeit, „ 3) Pflasterarbeit, „ 4) Handarbeit, „ 5) Chaussirarbeit, „ . zu 65 fl. 57 \ kr. u 141 ,, : ,, ,, 179 „ 12 ,, „ 14,, 50 „ „ 10„ 30 „ Die Kostenüberschläge liegen dahier offen und können während der Büreaustunden eingesehen werden. Gießenden 17.August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. Verpachtung von Tricbvirrtrln bei der Stadt Gießen. 1724) Mittwoch den 22. August l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen gegen 70 Triebviertel, welche lcihfällig geworden und der Stadt durch Ableben von Bürgern heimgefallen sind, auf 6 Jahre, von 1856 bis 1861, verpachtet werden. Die leihfälligen Triebviertel sind diejenigen der Gewann 26 auf dem Trieb, zwischen dem Anneröder Weg und den Licher Straßen, welche von 1847 bis 1855 verpachtet waren. Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. Gießen am 16. August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebe l. 1744) Dienstag den 2. October, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe der Sebastian Schmincke Wittwe, im Zwangswcge, auf da hiesig em Rathhause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur □.Rlftr. */797 6 Hofraithe in der Schloßgasse, an Christoph Zimmermann, gibt 17, kr. Gießen den 21. August 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ________________D. Ebel.__________ Grummetgras - Versteigerung bei dem Großherzoglichen Rentamt Gießen. 1743) Das Grummetgras von den sis- calischen Wiesen wird versteigert: 1) Montag den 27. d. Mts., a. Morgens 9 Uhr, bei Wirth Schiesser zu Wiescck, von 120 Morgen in der Gemarkung Wieseck, b. Nachmittags 3 Uhr, bei Wirth Loos, in dem Gasthaus zum Pfau bei Gießen, von 140 Morgen der Weid-, Burg-, 372 Ochsen- und Weidenstrauch-Wiesen in der Gemarkung Gießen. 2) Donnerstag den 30. d. Mts., Morgens 9 Uhr, in der Neumühle bei Watzenborn, von 140 Morgen in den Gemarkungen Herrnwalv, Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn. 3) Freitag den 31. d. Mts., a. Morgens 9 Uhr, bei Wirth Wagenbach zu Altcnbuseck, von 20 Morgen in der Gemarkung Altenbnseck, b. Mittags 12 Uhr, bei Wirth Walther zu Daubringen, von 25 Morgen der Sorauwicse in der Gemarkung Staufenberg. 4) Montag den 3. September l. I., Morgens 10 Uhr, in dem Gemeindehaus zu Königsberg, von 26 Morgen in der Gemarkung Königsberg. Gießen den 21. August 1855. Großherzogliches Rentamt Gießen. M e l ch i o r. Z a g d p e r p a ch t u n g. 1739) Freitag den 24. August l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier die Gemeinde - Jagd in der Gemarkung Oppenrod, auf weitere 3 Jahre, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich verpachtet werden. Oppenrod am 16. August 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Feilgeboten. 1740) Feine Schweizer-Reißzeuge für Real- und Gewerb-Schulen bei Carl Frech. 1750) Ein Ladenausbau mit Thüren und Ladeneinrichtung, in bestem Zustande, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Badische 35 - fl. - Loose. 1746) Ziehung- am 30. August. Höchster Gewinn 40,000 Gulden. Original - Obligations - Loose coursmässig im Geld- und Wechselgeschäft von C. K. ^Torins. ______________Walhhor, A. 139. 1609) Mischer 3 w t e 1> e 1 k u dj e n jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9 Uhr, bei A. Noll im Stern. 1716) Mehrere Handwagen sind zu verkaufen oder auch gegen Vergütung zu verleihen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. Mit Kaiser!. Kg!. Merl). Privilegium u. Kgl. Preus), u. Kgl. Pager. Aller!). Mprobation. 1096) Di RORCHARDT’S ' . Kräuter - Seife (in versiegelten Original - Päckchen ä 21 fr.) —■—■—■■ ii BaeasasMS. Dr. ÜaäTÜNG’S CHI IIARIND E W - OEL (in versiegelten und im Glase gestempelten Flaschen ä 36 Er.) KRäEUTERfFOMÄDE (in versiegelten und im Glase gestempelten Tiegeln ä 36 fr.) Dr. Suin de Iloutemard’s MAM (in Z und % Päckchen ä 42 und 21 fr.) Dr. Borchardt’s nach wissenschaftlichen Grundsätzen genau berechnete und überaus glücklich kombinirte aromatisch- medicinische Kräuter-Seife nimmt durch ihr? --- bis jetzt unerreichten = charakteristischen Vorzüge, unter allen vorhandenen derartigen Toilettartikeln unbestritten den ersten Rang ein und eignet sich gleichfalls mit großer Ersprießlichfeit zu Bädern jeder Art. Das glückliche Resultat einer vorgeschrittenen, sorgsamen, wissenschaftlichen Erkenntniß, sinv Die Dr. Hartung’fd)eii pnvilegirten Haarwuchsmittel bestimmt, sich in ihren Wirkungen gegenseitig zu ergänzen: dient das Chinarin- den-Oel zur Conservirung der Haare überhaupt, so ist die Kräuter - Pomade zur Wiedererweckung und Belebung des Haarwuchses angezeigt; erhöht ersteres die Elastizität .und Farbe des Haares, so schützt letztere vor dessen frühzeitigem Erbleichen und Ausfallen, indem sie der Epidermis eine neue, wohlthuenoe Substanz mit- theilt unv die Haarzwiebeln auf die kraftvollste Weise nährt. Dr Suin’s aromatische Zahn-Pasta oder Zahnseife, allgemein mit besonderer Vorliebe als das universellste unv zuverlässigste VrhaltuugS- und Verschonc- rungs-Mittel der Zähne und des Zahnfleisches anerkannt, reinigt bei weitem angenehmer unv schneller als die verschiedenen Zahnpulver, unv ertheilt gleichzeitig der ganze,; Mundhöhle eine höchst wohlthätige, liebliche Frische. c ’S' j O = '•£ $ 5t £ 03 L-- " 2, •* *» *77 । Ä C x 2* j A- " = Q "7? - // 2: 5 « c k ~ 'v. i S § o E T? 5 :5 £ '1«^ -- e Ä ’S; Z Q S 5S 5 Z o Z Alleiniges Depot in den Handlungen von Corl %rcd) in 6) i eßc II und Valentin Wiesrler in Butzb a ch. i74i) Mein vollständig assortirtes i Lager von allen Sorten Handschuhen bringe ich mit dem Bemerken in Erinnerung, daß bei ausgezeichneter Waare die billigsten Preise gestellt sind. Georg Lüdeking Zu vermiethen. 1643) Die 3. Etage in meinem, ehemals W inckler'schen Hause auf der Mäus- burg, bestehend aus dem ganzen Stockwerk und einer Mansarde, J/3 Theil Boden und '/3 Theil Keller, ist zu vermiethen. Joh. Balth. Noll. 373 - Loose. Jgust 100 Gulden, 3ose cours- eschcift von Porins. A. 139. ich en md Freitag, A. Noll n Stern. gen sind zu Vergütung zu lnverzagt »allthor. i o n. ‘5“=H 2r 2 - \\ c ''£=S r.i ° 6-> g-® -C 1. uinem, ehe- if der Mäus- -n Stockwerk Boden und l)en. h. Noll. M UNION. Für Answanderer nach Australien. Die englischen Regicrungs-Postboote, welche die Briefe an Bord nehmen, und solche contractlich am 65. Tage in Melbourne abliefern müssen, segeln von Liverpool bestimmt am 3. jeden Monats; cs ist dies die beste und schnellste Reisegelegenbeit. Uebersahrtpreis für Erwachsene, einschliestlich vollständiger Verköstigung, 220 fl.; für Kinder die Hälfte. Für andere Schiffe kostet die Passage, ebenfalls mit ganzer Verköstigung: für Erwachsene fl. 184, „ Kinder „ 92. Leute, welche nicht den ganzen Uebersahrtpreis bezahlen wollen oder können, und den Theil, den sie hier schuldig bleibe«, erst iu Australien aus ihren» dortigen Verdienst entrichten, nehine ich ebenfalls zur Beförderung an. Vorzugsweise werde» angeuoininen Ackerbauer, Schäfer, so W»c alle sonstigen zur Landarbeit tauglichen ledigen Le»»te, oder junge verheirathete Leute mit höchstens 2 Kindern. Solche Auswanderer haben vor der Abreise 84 fl. zu bezahlen, wofiir sie von der Abfahrt von» Rhein aus frei verköstigt und logirt werden, uird das nöthigc Bettzeug, sowie Vst- und Kochgeschirr erhalten. Für Kinder ist, bei ebenfalls freier Kost, der volle Preis von 100 fl. zu bezahlen. Mainz im August 1855. «Heinrich Z i tz. 166'9) Zwei Mansarden - Zimmer mit Kabinetten sind zu vcrmicthen bei Balthaser Kann, Seltersberg. 1712) Eine Stube nebst daranstoßender Kammer ist zu vermiethcn bet Jacob Sack in der Caplansgassc. 1528) Das seither von Hrn. Lieutenant Barthel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethcn und Ende September beziehbar. W. Rühl. 1520) Drei Mansarden - Zimmer mit Mchc und Kammer, sowie ein oder auch zwei Zimmer mit Kabinct im 1. Stock sind zu vermiethen bei Emil Pisto r. 1749) In meinem Hause ist die zweite Etage, getheilt oder im Ganzen, zu ver- mieilten und am 1. Dccembcr, oder auch früher, zu beziehen. M. Heß. 1748) Eine kleine Familienwohnung, welche auch getrennt und möblirt an einzelne Herren abgegeben werden kann, ist zu vermiethen bet Friedrich Stoß, Asterwcg. 1417) In Lik. B. Nr. 64 ist ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen und am 1. September beziehbar. Wernhard Dietz in den Neuenbäuen. Vermischte Nachrichten. 1745) Eine hiesige Wiitwc sucht für ihre 15jährige Tochter, ohne Rücksicht auf großen Lohn, einen Dienst. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1747) Amerikanisches Gold, desgl. Wechsel, Preussisches Geld, Kassenanweisungen, Coupons, Banknoten, sowie alle Gold- u. Silbersorten, werden angenommen und abgegeben bei <1. 8*. Worms, Waüthor, A. 139. Wohnungsverlegung. 1711) ■ Von Heute an wohne ich indem Hause des Hrn. Gg. Lampus auf dem Kreuz. Gießen den 7. August 1855. Ph. Schlatter. 1723) Nach einer vielfach erprobten Methode ertheilt int Englische» und Fra»- zösischc»» Privatunterricht Schmidt, Lehrer, wohnhaft bei Herrn Barbier Kohlermann auf der Mäusburg. 1700) Backsteine und Lehnlsteiirc können täglich bei mir abgefahren werden. Ludwig Wagner vor dem Wallthor. Zu Nr. 62, 63, 64 u. 6a des Anzeigeblattes, die sogenannte Cu- ratel über Johs. Jung VIII. in Leihgestern betr. 1742) Die in Nr. 64 diesseits ausge- führtcn actenmäszigen Th atsachen : 1) daß Gemeinde-Einnehmer Jäger laut der gerichtlichen Acten nicht als Kurator des Johs. Jung VIII. bestellt; 2) daß ihm die Verwaltung des Vermögens des Johs. Jung Vlll. gerichtlich nie überwiesen worden ist; 3) daß von den angeblichen Gründen der Kuratelstellung, als: „B l ö d si n n, Trunksucht, Verschwendung" in den gerichtlichen Acten kein Wort v o r k o m m t; 4) daß das Gericht eben, weil keine gerichtliche Kuratel vorhanden, von dem Gemeinde-Einnehmer Jäger niemals Rechuungstellung verlangt hat und verlangen konnte; 5) daß erst in neuerer Zeit (seit einigen Wochen) auf Veranstaltung seiner mit ihm in Todtfeindschaft lebenden Eltern von dem Gerichte eine rcsultatlose Verhandlung wegen Kuratelstellung gegen Joh. Jung Vlll. eingeleitet worden ist, die bei bereits vorliegender Kuratel überflüssig gewesen wäre, alle diese That- sachen hat der Herr Gemeinde-Einnehmer Jäger in seiner Erklärung vom 14. d. Mts. nicht zu widerlegen vermocht. Es ist darum leicht zu entscheiden, ob ihm der Vorwurf der Unwahrheit mit Recht oder Unrecht gemacht wurde, ob sein Bestreben, das Vermögen des Johs. Jung gegen dessen Willen auch ferner in Händen zu behalten, sowie seine Verweigerung der Rechnungs-Ablage berechtigt oder unberechtigt ist. — Die jetzt vorgebrachte Bescheinigung der int Einve'rständnkß mit Hrn. Jäger handelnden, von diesem natürlich Rechuungstellung nicht verlangenden Eltern des Johs. Jung VIII., „wonach dieser auf ihren Antrag bei Abtretung ihres Vermögens, wegen Blödsinns, Trunksucht und Verschwendung unter die Kuratel des Gemeinde-Einnehmers Jager gerichtlich gestellt worden sei" enthält nur eine Wiederholung der bereits von Herrn Jäger selbst vorgebrachten unwahren Behauptung, wegen deren der darin liegenden Ehrenkränkung und Verleumdung halber jetzt auch eine gerichtliche Anklage gegen die Eltern erhoben worden ist. Die unter der betreffenden Bescheinigung befindliche Beglaubigung des Ortsgerichts in Leihgestern bezieht sich nur auf die Unterschriften der Schultheiß Jung's Eheleute und beweist darum Nichts für die Wahrheit des Inhalts der Bescheinigung. — Wenn man Gründe nicht mehr hat, so wird man grob, ist ein Sprichwort, dessen Wahrheit der öffentliche Anwalt jeden Tag erprobt. Es hat sich auch vorliegend bewahrt, wie man gar nicht Anders erwartet hat. Herr Gemeinde-Einnehmer Jäger hat es zur diesseitigen Belustigung versucht, recht grob zu werden, und dadurch bewiesen, daß 374 ( M ( Wärmegrade der Lahn nach Neaumur. Fran; Prppler & Comp. Frucht - und von Erscheint wi Auswärts ak A n i befindlich fei Jok hasten und (NB er als ehrlicher der Lüge fremder Deutscher auf das Herkommen Etwas hält. Daß er den Anwalt des Johs. Jung VIII., der doch nur in Erfüllung seiner Pflicht Namens des letzteren handelt, in kläglicher Weise, die keine Erwiderung verdient, persönlich anzugreifen sucht, beweist seine oder vielmehr seines Rathgebers Bvrnirtheit, die hindert, die Unschicklichkeit solchen Beginnens einzusehen. Ob er dabei überlegt hat, daß er, abgesehen von der auf seine Kosten be- werkstelligtcn Bekanntmachung des Logis des unterzeichneten Anwalts, siir welche ihm dieser zu Dank verpflichtet ist, eine in ihren Folgen vielleicht kostspielige Anklage wegen Verletzung der Amts-Ehre gegen sich veranlassen wird resp. veranlaßt hat, mag! Patei allergnädigst Schwerin u Jahre das : bung näher das Brechen die Cnrve b iich in Anw Dienf allergnädigst terie-Regime Darmstadt d vicar Heinru im Kreise I b. B. die i Biedenkopf, Pfarrer zn ä candidaten S 17. Juli den linden zum Ochsens Kuhflei, Rindflei Kalbflei Schweii Hamme Leberwr Brativu Schwär Blutwu geräuchi Schinke Dörrfle lg der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. dahingestellt bleiben. Jedenfalls möchte ihm zu rathen sein, seinen dem Anwaltstande sicher nicht anzugehörenden, mit giftigem Reid »rsüllten, feige hinter dem Vorhang stehenden juristischen Rathgeber und Artikel-Verfasser, dessen längst anerkannte niedrige Gesinnung sich jetzt aufs Neue bewährt hat, dessen Hanswurst er bekanntlich seit geraumer Zeit auf eigene Kosten macht und'der ihn durch jeden neuen Artikel in neue Proceffe verwickelt, baldigst zu verlassen, wenn er mcht riskiren will, demnächst selbst wegen Blödsinns unter Curatel gestellt zu werden Gießen den 20. August 1855. In Auftrag des Johannes Jung VIII. in Leihgestern; Dr. Schüler. Schmemann v. Bremen, Palmen v. Tberesienlhal, Dielhader v Duisbuw Roder v. Freibuig, Morgenstern d. Mannheim, Scherrer v. Conitanu Garthe v. Eoln, Schniidting, Meyer u. Hammel v. Frankfurt ' b 5m Darmstädter Haus: Hrn. Geschäfts!. Kramer v. Gladenbach, Velten v. Marburg, Röder v. Heldenbergen, Müller v. Alsfeld, Gurd- mann d. Eberlingshauscn, Meier v. Breslau, Stern o. Kirckhain u Lark v. Hammelsberg. 5n der Könne : Hr. Buhl, Fuhrm v. Katzenfurt. In der tlose : Hr. Habermehl, Oeron. v. Wallencod; Hrn Ges-bäklsl Diehl v. Ellenshausen, Klug v. Höchst u. Reuter v. Gladenbach. ' ' I n d e n Privathäusern. Bei Hrn Kfm. I. B. Roll: Fr. Hültcrott n. Fam u. Bedien, v. 6cau Pauli: Fr. Poniner n Kind v. Grünberg. — Bei w« PlMpeist: Hr Blensdorf o. Frankfurt u. Fr. Blensdorf n. Sohn v. Bonn. — Bei Hrn. Prof. Di. Bullers: Hr. Reinke, Prof. v. Münster. Bei Hin. Klm. Munch: Hr. ür. Münch n. Fr. v. Hornshain. — nC- • *PV1 Wilhelm, Privatm. v. Biedenkopf. — Hrn. Dr Taschö : Frl. Sartorius t). Darmstadt. — Bei Hrn. Steurr- pfandmstr. Bastert : Frl. Bvmhof v. Biedenkopf — Bei Hrn. Schnuedmstr. Renzel: Hr. Rolden n. Fam, Mechau, v. Frankfurt. — Bei Willwe Poseincr: Hr. Poscinerj Bauaufich. v. Grünberg. — Bei Hrn. Acluar Drescher: Fr. zzusp. Geßner v. Butzbach. — Bei Hrn. Prof. I>e. Phöbuü: Hr. Dr. Meyer n. Gemahlin, Slaatsrath v. Petersburg. Fremdm-Register vom 17. bis 20. August 1855. ■jn den Gasthäusern. ™ : Hr. Franck, Prof. v. Metz; Hr. Carle m. Fam, tn“' 8a£,r f Sicutcc »• Offenbach u. Mainzer v. , M »• Frankfurt; Hrn. Kfl. Schneider v. Bremen, Reichelmann v. Magdeburg u Müller v. Friedberg; Hx Seel- nian», Berw v. Barmen; Hr. Rothe, Stud. v. Heidelberg' Br Rand ~-tOa ” ®mbfnl Hw. PÄ-att MZ E urt u' ^Peeck u. Darmiradt; Frl. Habicht v Enaelrnd. hrn Äfl. Stein v. Frankfurt u Müller v. Bremen; Hru. Grubenbes. v. Her-' Ä“ u‘ V1 ■Sucle *7 '^süffel; Hr Vorbach, Müll. v. Okarben; Hr ® « St-,t,n; Hr. Meyer, Gntsbes. v Edenkoben Hr May, Fabrik. m L-chtttz; Hr. v. Busch, Refrend v. Magdeburg Hr Gerhardt, Gutsbes. v. Halle; Hrn. Kfl. Böhler, Guntram u Weller v Frankfurt, Sell v. Düsseldorf u. Franck v. Mainz. ' d 3m Pappen: Hr. Jordan, Dr inert, v. Saarbrücken; Fr ^inibnnm o. H-.l.genstadt; Hrn. Kfl. Dönicke, Trautmann ... Hübner ° Fra kfnrr Sieber v. Weimar, Franck v. Wiesbaden, Speidel v Jungingen , Brünn- r.ng v. Lorach, Walter v. Offenbach, Lnderich v. Auerbach, Wilb v Luzern, Franke m Altenburg, Nolte o. Würzburg u. Lenz o. Darmstadt; H . ü e hag.n, Beamt. ». Berlin ; Hr Ho.zwarth, Oeeon. v. Hartheim; Hr. Earlsruhe; Hr Geith, Berw. v. Bochenheim; Lr. AM, Fabrik v. Piorzheim; Hrn. Kfl. Fellner a. Ungarn, August u , pfefff tfoin u. Balser v. Mannheim, Ruhl v. Ätzbach, Samuel v. Goin, Buchhold v Bremen u. Heister v. Dessau In, «cinhoril: Fr. v. Metting n. Tocht. ». Berlin; Hr Sommer Dock. v. Stuttgart; Hr. Gingen, Buchhdlr. u. Hr. Knorre, Dartik »' Neubrandenburg; Hr Se.tz, Sceuercontr ». Darmstadt; Gra v Weins brock v. Iurich; Hr. Herff, Landrath v. Wetzlar; Hr Haas Snrfrmftr n Sohlenj; Hr Witte, Kreisförst. v. Stopoelberg; Hr. volar, Assessor v. Gernsheim; Hr Raumer, Fabrik, v. Bremen; Hrn. Majore Wimst v Königsberg u. Mwenberg v. Berlin; Hrn. Kfl Sonnemeier v. Magdeburg' A u s z u l e i h e n. 1687) 230 fl. Capital liegen gegen genügende Sicherheit in dem Kirchenfonls von Beuern zum Ausleihen bereit. Allendvrf a. d. Lva. den 7. August 1855. Deines, Kirchenrcchner. Berichtigung. Die in dem Gießener Anzeigeblatt vom letzten Samstag, aus einem anderen Blatte entnommene Annonee über ven Tod res Stud. Vollhard in Würzburg, war insofern falsch, als derselbe erst Samstag Abenv 5 Uhr, nach einer um halb 8 Uhr hier,eingelaufenen Depesche, gestorben ist. Der C. C. der Starkenburgia. Samstag den 18. August 14 V« Grad. Sonntag n 19. // 157- ff Montag ft 20. // 16/« n Dienstag ff 21. u 160. ff Ort und Datum, W a i e n. Auf- gefahren Korn. G e r st e. H a fe r. K a r t o f f e l n. gefahren Verkauft Mittelpreiö vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Äuf- ge- fahren Verkauft Mittelpreis vom W.ilfpr Äuf- ge- Verkauft Mittelpreis vom Auf- ge- Verkauft. Mittelpreis vom Mltr. Mltr. Pf. fl.ikr. Mltr. Mltr. Pf. fl. kr. Mltr. Mltr. Pf. fl. kr. Mltr. Mltr. Pf. fi. fv Mltr 9^ltr Pf ff kl. Gießen, Lich, 17. August 17. „ 79 = 10 79« 5 200 17 39 200 Iß’iS 68 65 18t. 13 52 •52 160 10 35 61 120 4 56 200 Butzbach, 17. „ 98j 94} 200 171 « 18t 13 10 16 14 160 10 — 5 1 120 5 20 — — 200 — —— Grünberg, 11. „ 81; 81i 200 17 20 15 .180 13 300 171 6 10 lo 30 39- 38- 160 8 6 — - 120-- — — 200 — —■ 180 12 29 104 160 8 53 — 188 120 5 20 — — 200 — —