Hr. Schmitt, Böckling v. nun v. Marrn. Handels!. rrg. -— Bei - Bei Hrn. Hrn. Apoth. fiiiann : Hr. all : Hr. ». rote. — Bei l,rer Muller: i v. Schotten. >ers v. Abben- nlh v. Darni- ii. ittgs. Abend» 12" 8" 5" — 2 6*’ — 9' 2‘» 6" 5 — 4" — RlkqS. Abeud» 25 i e c e n t o y f und Mittwoch! kifeubahu-Zuge he, Siegen » Beförderung. Ortenberg vllstadt nach > Min. Mttgs. o f f e 1 n- 2 fr. verl l'r- ift. Miltelptti» vom Malten. Itr. Pf. P; fr 6 200 3 14 _ 200 - - 11 200 3 1 6 200 3 2» — 200 - D 2 200 2 37 — 200 - - — 200 --' — 200 - - - 200 — r Auzcigcdlntt für die Stadt und den Kreis Gießen. J|o 90» Samstag den 10. November AS5». Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Samstaq. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 kr., für Auswärtige incl. Postaufschlag« 1 ff. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Ervedition .... Hammelfleisch Leberwurst Bratwurst Schwartemagen Blutwurst geräucherter Speck Schinken Dörrfleisch per Pfund kr. !f U 1J „ „ 12 „ „ 11 „ „ 9 u ii 16 1 ,i ,i 12 1! II 16 ii u 22 „ „ 18 „ „ 18 u n 82 „ „ 24 per Pfund Rindsfett..... „ „ Nicrenfett „ Schweineschmalz „ desgleichen ausgelassenes „ „ Brodtare. Pfund 2/ ordinäres f 7, Gerste- und / b b b . 4s Brod aus \ 7, Korn-Mehl s "eiwyenv . . 2 \ gemischtes l 7, Walzen- und ( . . 4\ Brod aus j ■?/, Korn - Mehl s üe|te^n0 . . Loth Quint. 4 2 Wasscrweck 3 2 Milchbrod . 2. Für die andern Städte und Orte des Kreises dieselben Taxen, jedoch der Laib Brod um einen Heller billiger und Vas Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. kr. 20 24 24 28 1 1 kr. 91 19 101 21" Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund Dürfen im steigenden und fallenden Perhältniß nicht mehr als 1'/, Pfund Zugabe befindlich fein. . A ul t l i ch e r Theil. Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Gießen. Wilhelm K a u s von Gailshausen und Caspar Balser il. von Reiskirchen sollen zur Strafverbüßung Großherzoglichcm Stadtgericht Gießen im Betretungsfallc vvrgcfiihrt werden. Johann Keßler von Beuern, welcher wegen Diebstahls in Untersuchung steht, soll auf Requisttion Großherzoglichcn Landgerichts Grünberg verhaftet werden. Gießen den 4. November 1855. Betreffend: Die Gebühren der Großherzoglichen Ortsgerichte für Schätzungen von Immobilien und Beantwortung von Fragebogen. Das Großherzogliche Landgericht Gießen an die Großherzoglichen Orlsgerichle seines Bezirks. Nachdem höchsten Orts bestimmt worden ist, daß an den durch die Instruction für die Großhcrzoglichen Ortszerichte in §. 48 unter pos. 13 und 17 vorgesehenen Gebührenansätze für jene Gerichte folgende Abänderungen einzutreten haben, als: 1) für Schätzungen von Immobilien und die darüber aufzunehmende Urkunde, a) wenn die Schätzung 1 bis 10 Item umfaßt: der Vorsteher . . . . . . . . 30 fr. jeder mitunterschreibende Gerichtsmann . . . . 15 „ 500 b) wenn die Schätzung mehr als 10 Item umfaßt, für jedes weitere Item: der Vorsteher ........ 2 kr. jeder mitunterschreibende Gerichtsmann . . . . 1 u wobei jedoch für den letztern Fall sub b angeorvnet ist, daß der Gcsammtbelauf der von einem Ortsgericktsmann oder Vorsteher für eine Schätzung zu beziehenden Gebühren nie mehr betragen darf, als der Betrag der resp. Taggebühren, die sie zu beziehen äehabt haben würden, wenn die Gebühren unter Zugrundlegung dieses letztern Maßstabes zu bestimmen gewesen wären. 2) Für Fragebeantwortungen die nämlichen Gebührenansätze, wie für Schätzungen unter der ad b oben bemerkten Einschränkung. Sv haben Sie sich darnach zu bemessen und wird Ihnen bemerkt, daß nach den getroffenen veränderten Bestimmungen vom 1. November 1. 3- an zu verfahren ist._______________________P l o ch. ________________________________________________________ Dien st Nachricht. Heinrich Fischer von Königsberg wurde als Mäkler verpflichtet. B e k a it n t m a d) u n g, Die gesetzlichen Forderungen an Studir'en'de aus dem Svmmersemcster 1855 betreffend. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 29. d. MtS. mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 10. November d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136* Der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. , Gießen den 1. September 1855. Großherzoglichcs Universitatsgericht. a Hab er körn. (1832) Polizeiliche Bekanntmachung. Die Reinigung der Schornsteine betreffend. Um künftigen Anfragen zu begegnen, wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis) gebracht, wie oft die Schornsteine in der Stadt Gießen gereinigt werden müssen und welche Gebühren der Kaminfeger in Anspruch zu nehmen habe. 1g Die Kamine, tvv beständig gefeuert wird, müssen alle Vierteljahre wenigstens einmal, diejenigen aber, wo J Üur jm Winter Feuer eingemacht wird, jährlich zweimal (im November und Februar) gefegt werden. 2) Die Kamine solcker Gewerbsleute aber, welche zum Betrieb ihres Gewerbes starke Feuerung nöthiz J haben, wie Bäcker, Bierbrauer, Branvweinbrenner, Seifensieder, Häfner, Schlosser, Schmiede, Gastwirthe und Garköchi, hinsichtlich ihrer Küchenschornsteine und dergleichen, sollen alle 4 oder 6 Wochen gefegt werden, wenn nach der Größe des Gewerbes derselben eine öftere Reinigung der Schornsteine, als die gewöhnliche, nöthig ist. Auch die Kamine der Schreiner, welche in ihren Oefen viel Hobelspäne verbrennen, sollen im Winter eben so oft gefegt werden. 3) Die engen s. g. Russischen, rund gebauten Kamine sind in den, für die gewöhnlichen Kamine vorgeschriebenen J Terminen von dem darin sich anhäufenden flockigen Ruße mit einer Bürste und Kugel zu reinigen. Der sich darin anhäufende Glanzruß dagegen muß jährlich wenigstens einmal durch Ausbrennen weggeschafft werden. 43 An Feaerlohn darf der Kaminfeger verlangen: J a-j shr'pje Fxgung eines einstöckigen Schornsteins 4 kr. und für jedes Stockwerk, durch welches der Schorn- steinweiterläuftlkr. NB. Bei Küchen sch ornstemen wird das Stockwerk, in welchem die Küche befindlich ist, als besonderer Stock gerechnet, so wie bet qebrvchencn Dächern der bewohnte Theil derselben. b) Für die Reinigung der russischen Schornsteine mittelst Bürste und Kugel die obenbcmerkten Gebühren, unt für das Ausbrennen dieser Kamine das Doppelte. Die zur Schornsteinfegung nöthigen Besen re. haben die Kaminfeger selbst anzuschaffen. Gießen den 9. November 1855. Der, Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen : B 8. Nover. Gerichtliche und Wrivat-Vekanntmachungen Besondere Bekanntmachunqen. Die Musterung für 1 856. 3164) Nach einer Verfügung Großherzoglichen Kreisamts soll die Liste der Conscriptionspflichtigcn des Jahres 1856 ausgestellt werden. Es wird daher in Gemäßheit des Recrutirungsgesetzes hiermit bekannt gemacht, daß Diejenigen, welche die Ber- sctzung in das Depot oder einjährige Zurückstellung in Anspruch nehmen wollen, dieses ohne Verzug, jedenfalls aber vor Abnahme der Örtsliste auf der Bürgermeisterei dahier anzuzeigen haben, indem später vorgebracht werdenden Gesuche nach dem Gesetz nickt berücksichtigt werden können. Diejenigen, welche wegen Fehler reclamiren wollen, werde ich auf Anfrage belehren, welche Zeugnisse sie zur Begründung ihrer Reclamationen nöthig haben. Gießen den 5. November 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. E b c l. 3185) 10 und gegeben erbietung gcnomme Gießer 3184) Kirchcngu Martini innert. Gießen 3132) tcn Pfarr gegen 1. Gnau, 2 mündcrin a) Johan Kunigunde sowie 11. Rüdighein Nach 28. April Müller zu Hannes Gn tin zu Rüd berger Gei C. 89. auf „ 89. für 60 fl. 9 Hllr. ve Die Käi beiden Kill der obigen gunde Gnc rich Gnau a. bis e. Erben Hirn der 33 R cher noch sei der res Marburg Verkäufers weise abg Kenntniß Kläger daß die pe Gericht al und daß 1 mögen — welchen B setzten, be beten: die Ve 12 L gleiche zinsen, >r Vorsteher zu beziehen nschränkung. aungen vom specificirter ueselbcn dm fit. (1832) nne in der n aber, wo en. rg nöthiz d Garköchu er Größe 'öthig ist. fegt werden, i geschriebenen er sich darin i r Schorn- so wie bei ihren, unk * eßen: 1856 auf- ie die Mr- r Abnahme Gesetz nid)t e Zeugnisse eßen. 501 3185) Zwei Mädchen, im Alter von 10 und 12 Jahren, sollen dahier in Pflege gegeben werden und werden desfallsige Anerbietungen von dem Unterzeichneten entgegcn- gcnommen. Gießen am 9. November 1855. Wittich, Rechner. 3184) Die Pächter des Hospital- und Kirchcnguts werden an die Bezahlung des Martini l. I. fälligen Bestandgeldes erinnert. Gießen am 9. November 1855. Wittich, Rechner. Edictalladunq. 3132) Der Administrator der reformir- tcn Pfarrer-Wittwenkasse zu Marburg hat gegen I. die Wittwe des Johann Heinrich Gnau, Theresia, geb. Weitzel, als Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder, als: a) Johannes, h) Maria Anna, c) Anna Kunigunde, d) Helene und c) Carl Adam, sowie II. die Anna Kunigunde Gnau von Rüdigheim, folgende Klage erhoben: Nach gerichtlichem Kaufverträge vom 28. April 1833 habe der Administrator Müller zu Marburg der Ehefrau des Johannes Gnau, Maria Katharina, geb. Martin zu Rüoigheim, folgende in der Schweins- bcrger Gemarkung gelegenen Grunvstückc: C. 89. *yi6 Ar. 3% Ruth. Erbland auf den Steinadern, „ 89a. */4 Ar. 1 Ruth., Hecke daran, für 60 p. 10 fr. oder 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr. verkauft und überliefert. Die Käuferin sei verstorben und von ihren beiden Kindern, Johann Heinrich Gnau und der obigen unter II. genannten Anna Kunigunde Gnau beerbt worden. Johann Heinrich Gnau habe nach seinem Tode die unter a. bis e. genannten Kinder als einzige Erben hinterlassen. Die Kaufgelrsfvrberung der 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr., von welcher noch sämmtliche Zinsen zurückständen, sei der reformirten Psarrer-Wittwenkasse zu Marburg zur Deckung eines Rccesscs des Verkäufers am 29. September 1854 zwangsweise abgetreten, wovon die Schuldner Kenntniß erhalten härten. Kläger hat hiernach unter dem Anführen, daß die persönliche Klage bei unterzeichnetem Gericht als foruni contractus erhoben sei und daß die Verklagten daselbst noch Vermögen — die Pfandobjecte — besäßen, welchen Besitz sie durch Mittelspersonen fortsetzten, bei angeblich entstandener Güte gebeten : die Verklagten zur Zahlung der 33 Rthlr. 12 Sgr. 9 Hllr. nebst den bis zum gleichen Betrage rückstehenden Verzugszinsen, unter Anerkennung des dieserhalb zustchenden Pfandrechts, eventuell auch zur Herausgabe der Hypothek Zwecks öffentlichen Verkaufs und zum Kostenersatz zu verurtheilen. Die Verklagten, welche nach einer vorgelegten Bescheinigung nach Amerika ausgewandert sein sollen und welchen die Einsicht der Acten mit Anlagen freisteht, haben sich auf vorstehende Klage im Termin den 31. Januar 1856, Morgens 8 Uhr, Contumacionszeit 10 Uhr, — beim Rechts- nachkheil des Eingestäiwnisscs und des Ausschlusses mit Einreden zu erklären, und dient denselben zur Nachricht, daß weiter in dieser Sache ergehende Verfügungen nur durch Anschlag am Gerichtsbrete denselben bekannt gemacht werden. Kirchhain am 24. October 1855. Kurfürstliches Justizamt. Gleim. Eersteigerunqen. 3173) Dienstag den 18. December, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe des Heinrich Schneider I. auf dahiesigem Rathhaus, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bcvingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. DÄiftr. */59g 34 Hofraithe auf dem Neuenweg, an Friedrich Lehrmund, 7600 49 Grabaarten das., 1. Klasse. Gießen den 7. November 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 3108) Dienstag den 13. November, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus ver dem Wilh. Burckhardt zustehende, vormals dem Bereiter Rauch gehörende, Garten mit Wohnung in dem Gartfclv an der Schoor, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 25. Octobcr 1855. Großhcrzoglichcs OrtSgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 3180) Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Broves und der warmen Speisen für die Arrestanten in dem hiesigen Provinzialarresthause, sodann die Lieferung des BroveS für das hiesige Mili- tärcommando, für das Jahr 1856, auf dem Büreau der unterzeichneten Kasse öffentlich versteigert werden. Gießen am 8. November 1855. Großherzogliche Criminal- und Polizcikasse der Provinz Oberhessen. C o n z e n. Holzverfteigerung int Gießener Stadtwalde. 3165) Montag den 12. November l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Faulerboden, Annaberg und Waldhute, im großen Stadtwalde, I. und II. Abtheilung, nachverzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werven: 4% Stecken Buchen-Scheidholz, 2 „ „ Prügelholz, 4'4 „ „ Stockholz, 148 Wellen „ Reishvlz, 50 „ Hainbuchen- „ 1'4 Stecken Eichen-Prügelholz, 1'4 „ „ Stockholz, 51 Wellen „ Reisholz, 125 „ Birken- • „ 4'4 Stecken Fichten-Prügelholz, 36'4 „ „ Stockholz, 6300 Wellen „ Reisholz, 20 Stecken Kiesern-Prügelholz, 3'4 n ii Stockholz, 21700 Wellen „ Reisholz, %. Stecken^ Aspen-Prügelholz, 6 Eichen-Stämme von 142Eubkfß, 6 Buchen- „ „ 223 „ 22 Birken- „ „ 197 „ 1 Kiefern-Stamm „ 11 „ 98 Fichten-Stämme „ 6132 „ 1 Eichen-Stange „ 3 „ 65 Birken-Stangen „ 274 „ 50 Kiefern- „ „ 24 „ 150 Doin-Wcllen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1856 gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Ltcher Straße am Fichtenkopf. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ Die Vergebung von Maurer- und Schlosserarbeil bei der Stadt Gießen. 3155) Dienstag den 13. November 1855, des Morgen 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten auf dem Nathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 5 fl. 2) Schlosserarbeit, „ „ 1 „ Gießen den 3. November 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel. __________ 3107) Montag den 12. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhaus die dem Bäcker Wilhelm Schäfer und dessen Ehefrau gehörenden Immobilien an den Meistbietenden versteigert werden, als: 502 Flur Nr. fjjllftr. 7u25 36 Hvftaithe, bestehend in Wohnhaus mit Backhaus, Anbau, Stallung mit Hofraum auf dem Marktplatz, neben dem Rathhaus, yno7 11 Scheuer mit Grund, auf dem Burggrabcn, 7»5o^^5s 1183 Acker über dem Fabrici- fchen Acker, auf den Fluthgraben, 3. Klasse, 7i»,b>s,gr 949 Acker, die krummenAecker, am Gleiberger Weg, 2. Klasse, 24/27 334 Acker am Barresgraben, 'M-, 7-5 - Klaffe, 2,/32 260 Acker daselbst, 4. Klasse, 2%45 292 Garten am untersten Nie- gelpfar, %2„ %3. Kiss, 29/113 526 Acker am Erbkauter Weg, rechts, */43., 7.4. Klasse, 27i35 « las 594 Acker in den Rödern, auf ocn Graben, 4. Klasse, 37310 “• 3U 578 Acker am Wingert, rechts an der Chaussee, '/.3., 7-4. Klasse, s7siaU-3i3 576 Acker daselbst, 7,3., y.4 Klasse, 39/33a«.333 640 Acker daselbst, 4. Klasse, 42/159 559 Acker auf der Steinkaute, auf den Weg, 4. Klasse, 4% u.7 300 Acker am grünen Weg, */23, '/-4. Klasse. Gießen den 25. October 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 3191) Künftigen Dienstag, den 13. d. Mts , Nachmittags 2 Uhr, werden die hinter den Zimmerhofgebäuden gelegenen, etwa zwei Morgen großen, Wallstücke in vier Loosen an Ort und Stelle anderweit an die Meistbietenden verpachtet. Gießen den 7. November 1855. Großherzogliches Rentamt Gießen. Melchior. 3190) Einer Verfügung der Königlich Preußischen Intendantur des 8. Armee Corps gemäß wird zum Behuf der Verdingung der directen Fourage- Lieferung an Königlich Preußische Truppen auf den Großherzoglich Hessischen Etappen Gießen, Grünberg und Friedberg für das Jahr 1856 ein Termin auf dem Rathhause zu Wetzlar am 15. November c., Vormittags 11 Uhr, von dem Königlichen Proviantamt abgehalten werden. Die Bedingungen, welche diesem Liefe- rungsgescbäft zum Grunde gelegt werden, liegen auf der Königl. Etappen-Jnspection zu Wetzlar zur Einsicht offen. Der ungefähre Jahiesbevarf beträgt für alle drei Etappenorte: 48 Scheffel Hafer, 10 Gentner Heu, ä 110 Pfund ohne Strohseil, und 60 Bund Stroh, ä 20 Pfund. Geeignete Unternehmer, welche zur lieber« nähme dieser Lieferung geneigt sind, werden eingeladen,- ihre auf Preußisches Maß und Gewicht gestellten Preisforderungen |ür einen Scheffel Hafer, einen Gentner Heu, ix 110 Pfund, und ein Bund Stroh, ä 20 Pfund, in versiegelten Submissionen portofrei der König!. Etappen-Jiispectivn zu Wetzlar zu- kommen zu lassen, der Eröffnung derselben im Termine beizuwvhnen und an Veit weiteren Verhandlungen Theil zu nehmen. Wetzlar den 8. November 1855. von Wolstravt, Major und Etappen-Jnspcctor. Fi'ilgeboten. Vereins -10-fl.- Loose. 3188) 16. Ziehung am 15. November. Original - Obligalions - Loose cours- mässig im Geld- und Mechselgeschäft von C. 84. Worms, Wallthor, A. 139. 3183) Feine Schweizer Reißzeuge, für Real- und Gewerbschulen, empfiehlt Carl Frech. 3174) Bei Andreas Marguth in Butzbach an der Kaserne sind sehr gute Forte-Pianos in Flügel-, Pianinos in Tafelform, ganz billig zu verkaufen oder auch zu veimiethen. aics) Benzin, neueste chemische Erfindung, seidene, wollene und baumwollene Stoffe, Glaee-Hanvschuhe und Bücher von Fett- und anderen Flecken jeder Art zu reinigen. Näheres besagt bei« gepackte Gebraucheanweisung. Preis eines Fläschchens 8 fr., bei G. Fr. Semmler. 3194) BaEwattren. Frische Fastenbretzeln Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag, sowie sonstige mürbe Backivaaren in verschiedenen Sorten, jeden Tag frisch bei Carl Noll, Neuenbäuen. 2081) Von Atizarin-Tinte, die sich durch ihre Vorzüge als schöne und leichtsließende Schreib- u. Copier-Tinte bereits einen guten und festen Ruf begründet hat und sich eines außerordentlich starken Absatzes erfreut, empfing ich wieder frische Zusendung in ganzen und halben Flaschen, ä 36 fr. und 21 fr. Carl Frech. 3178) Da mein Lager mit den bisher von mir geführten, zur Stick- und Strickerei gehörenden Artikeln, als: alle Sorten Stramin-, Strick- und Stickseide, Strick- unv Stickwolle, Perlen, sowie mit allen dazu erforderlichen Gegenständen, wieder auf das Beste assvrtirt ist, so erlaube ich mir, dasselbe unter den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung zu bringen. I. Müller am Wallthor. 3156) Feinsten Braunschweiger Flachs und Italienischen Hanf empfiehlt L. I a h r e i s. 3159) Von Johann Philipp Wagner in Mainz habe ich das alleinige Lager seiner neu erfundenen Nettig-Ponbons für Husten- und Urustteidende erhalten und verkaufe: I. Qualität in Paqueten . . . ä 4 Sgr. II. „ lose . ' . . per Pfv. 16 „ Z. L. C. Münch. 3187) Die bei Brust-, Katarrh- und Hustenleidenven in ihrer Wirkung als Linderungsmittel für ächt anerkannten Nettig - Bonbons, die Schachtel zu 16 fr. und 8 fr., im Pfund billiger, werden fortwährend frisch angefertigt in der Conditorei von Ed. Lind 3152) Flaschen Goldleiste Feilen, so kauft zu 3193) pfichlt sich am bevor seinen ane fenbacher magenstärk andern C derselbe s Klondger, von mehr Arten Bru Schuecken- Zuglcick ten Kunde auf Hiesigei Namen Co kauft tourt Verlegung, in ver mit zu haben sii 3019) ( 2 Stuben r nur, Holzj miethen m bei E 3157) Seltersweg ferner ein vermiethen. 3182) miethen be 3186) 3 bis 4 Z quemlichkei 3176) gehend, ist 3177) Stube, G vermiethen 3181) tcrsweg is einrichlung beziehen. 3175) Familienw gleich bebi (Merzu zwei Beilagen.) Beilage zu .M 90 des Anzeigeblattes. 9 dene, wollene ^«Handschuhe Deren Flecken s besagt bei« Preis eines e m in l e r. en. 8, Mittwoch, mstigc mürbe wrten, jeden rl Noll, nenbäuen. >te, ! schone und Pier-Tinte Ruf begrün« ntlich starken siedcr frische en Flaschen, rl Frech. den bisher rv Strickerei ille Sorten de, Strick- mit allen en, wieder erlaube ich teil Preisen dingen. Lallthor. ltschweiger Ians em- »reis. habe ich dende -gr. n ü n ch. • Wirkung Lind. Feil gebot en. 3152) Eine große Auswahl von Gläsern, Flaschen und Glas-Cylindern, Porecllan, Golvleisten, Sägeblättern, Schrauben und Feilen, sowie noch sonstige Gegenstände, verkauft zu herabgesetzten Preisen Ehr. Daniel Fillmann an der Kirche. 3193) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch am bevorstehenden Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und mehreren andern Conditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger Husten- Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiden als höchst heilsam befundene Schnecken-Bonbons und Schnecken-Geloe. Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Conditoreiwaaren durch Andere verkauft wurden, und bemerkt zu dessen Widerlegung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Urff, Conditor, vor dem Neustadter Thor. Zu vermiethen. 3019) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 Stuben mit Cadinet, Küche, Keller, Kammer, Holzftall und Waschküche, ist zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werden bei E. Wolf in der Caplansgasse. 3157) In Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg sind mehrere moblirke Zimmer, ferner ein großer Keller mit Lager, zu vermiethen. 3182) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei E. Loos. 3186) Eine freundliche Wohnung von 3 bis 4 Zimmern, Küche und sonstigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen bei H. Hochstätt er. 3176) Ein Logis, nach der Straße gehend, ist zu vermiethen bet Schmied Unv erzagt. 3177) Ein Logis, bestehend aus einer Stube, Cabinet, Küche und Keller, ist zu vermiethen bei Ph. Schnecke, Wolkengasse. 3181) In meinem Hause auf dem Sel- tcrsweg ist der untere Stock, mit Ladeneinrichtung, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W. Ma Pfänder. 3175) In Lit. D. Nr. 172 ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich bebiehbar. Vermischte N a ch r i ch t e n. 1903) Die Frankfurter Lebens - Verßcherungs - Gesellschaft mit einem Grundkapital von Drei Millionen Gulden, leistet Lebens- Versicherungen zu äußerst billig gestellten Prämien, sowohl auf die ganze Lebensdauer, als auf eine bestimmte Anzahl von Jahren. Die auf Lebenszeit Versicherten sind mit 30 p(st. bei dem Gewinne der Gesellschaft bctheiligt, oder erhalten bei Berzichtleistung auf diese Betheiligung sofort einen Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt. Bei dem Eintreten von epidemischen Krankheiten, z. B. die Cholera, werden ohne Prämienerhohung unverändert Versicherungen angenommen. Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche letzteren außergewöhnlich hoch festgesetzt sind. Der unterzeichnete Haupt-Agent, bei welchem Prospeete und Antragsformulare unentgeldlich zu haben sind, ist gerne bereit, Versicherungen zu vermitteln und jede wünschenswerthe Auskunft zu erkheilen. Gießen den 12. September 1855. I. . Christian stöber I. in der Neustadt Ernst Wallenfels in der Wallihorstraße. Ludwig Kämmerer am Seltersweg. Kirchttche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zuGießen. G o t t e S d i e n st. Am I 1, November. Morgens : Pfarrer Laubmann. Nachmittags : Kirchenrath Dr. Engel. Nni v er s i t ät s - G o tt e «i d ie nst. Um 1 l Uhr : Professor Dr. Hesse. Getaufte. D c u 4. November. Dem Bürger, Wilhelm Demnth, ein Sohn, Wilhelm Heinrich Ludwig, geboren den 6. October. 1 Beerdigte. D e n 8. N o r e m ber. Helene Semmler, des verstorbenen Grbßherzoglichen OberlieutenautS, Jv- banneS Semmler, hinterlassene Wittwe, geborene Muhl, alt 78 I. gestorben den 6. November. Den 9. N ob cmd er. Ludwig Jacob Dauber, Burger und Privatscribent dahier, alt 35 I. gestorben den 7. November. Denselben. Jost Becker, Tienstfnecht aus Gladenbach, all 52 I. gestorben de» 7. November. Die Pfaxrgcschäftc in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Frenrden-Register vom 6. bis 8. November 1855. I n d e n Gasthäusern. Am Rappen : Hr. Zimmermann v. Gladenbach; Hr. Reinhard, Offiz, v. Salza; Hr. Novilier, Reut. v. Lyon; Hr. Bochmer, Privatm. v. Cvln; Hr. Boger, Ingen, v. Dresden; Hr. Engel, Pfarrer v. Aliendorf; Hr. Ba- ladun, Rent. v. Paris; Hr Oettinger v. Fulda; Hrn. Kst. Steiner v. Leipzig, Fuhrmann v. Hürkshauseuf Juffapfel v. Cvln, Gebr. Salberg v. Cmmelrod, Guthmann v. Germersheim, Gürtler v. Rastatt, Gärtner v. Strassburg, Müller v. Berlin, Jähring v. Gählinge», Hahse v. Schotten, Birk u. Fr. v. Rheidt, Hoddick v. Prag, Papst v. Carlsruhe, Halbauer v. Berlin, Kleinfeld v. Basel, Hempel v. Amsterdam, Teilers v. Hariheim, Freitag v. Werthheim, Ochs v. Neitenan, Laug v. Gladenbach, Rheimuth v. Würzburg, Schäfer v. Heidelberg, Sauermann v. Frankfurt, Fritz v. Weinheim, Crall v. Carlshafen, Donner v. Wien u. Gcrlach v. Schaffhausen. Im Einhorn : Hr. Rücker, Glockeng. v. Hofringen; Hr. Bigclins, Pari. v. Berlin; Hr. v. Stockmann, Offiz, v. Stolpen; Hr. Haller, Rent. p. Breslau; Hr. Dr. Winkelmann v. Jena; Hr. Janarch, Rcg.-Rath v. Bernbnrg; Hr. Holzhansen, Fabrik o. Sondershausen; Hr. Jighe n. Gern., Rent. v. Dublin; Hrn. Kfl. Oppenheimer» Röbelen v. Frankfurt, Dimoger v. Neuß, Lazarus v. Stein, Dorn v. Rheidt, Kirchmann v. Frankfurt, Stern p. Kirchberg, Winkler v. Breslau, Petzheld v. Halle, Kunze v Cvln, Döring v. Rheims, Hermann v. Rheidt, Schreiber v. Mainz u. Bvgel v. Cvln. Im Prinz Earl : Graf Delarose m. B-d., 9tent. v. Paris ; Hr. Strahl, Mecham, Hr. Hagner, Privatm. u. Hr. Dr. Görtz v. Darmstadt; Hr. Schaffner,. Offiz- v- Berlin; Hr. König, Fabrik, v. Offenbach; Hru. Schreinermstr. Glasuer v. Marburg u. Maier v. Friedberg; Hr. Winkler, Fabrik. ».Elberfeld; Hr. Hagenhorst, Privatm. v. Arnheim; Hr. Fink, Oec. v. Hvlzhausen; Hr. v. Reiner, Ober!, v. Berlin; Hr. Hausner, Prvf. v. München; Hr. Goldschläqer, Fabrik, v. Offenbach; Hr. Slreitel, Archil. ». Halle; Hrn. PrivatI. Sitefel u. Steiner v. Alsfeld; Hrn. Kfl. Sinkhoff v. Dillenburg, Rinufeld v. Cassel, Seligmann v. Hamburg, Becker v. Bieisfeld, Meinhorst v. Mainz, Muller r. Hamburg u. Schneider v. Frankfurt. Im Darmstädter Haus : Hru. Gefchäftsl Reche v. Fischendorf, Euge- toalt v. Gumbinnen u. Schenitz v. Oberkisfiug; Hr. Rüdt, Mufik. a. Schlesien; Hr. Rumpf, Lehrer v. Buseck; Hr. Steueruagel, Fnhrm. v. Niedervhmeu. Im Ktern ; Hr. Wagner, Schreiner v. Niedeeasp; Jungfer Plitt V- Biedenkopf; Hr. Scholl, Knecht v. Röhnda; Hr. Wagner, Metzger v. Hss- niertshausen; Hrn. Oec. Saner u. Kaietsch v. Rödgen n. Pfeif v. Londorf. In der Kanne : Hr. Krebs, Schncidermstr. u. Hr. Kratz, Fnhrm. ». Ruppertenrod; Hr. Arnolds m. gant., Kamins, v Berlin; Hrn. GeschästSl. Hammel u. Dill v. Dirlammen; Hrn. Oec. Hanfe v. Ruppertenrd u. Schnüdk v. Babenhausen; Hr. Kratz, Fnhrm. v. Ruppertenrod; Fr. Plitt u. Fr. Kramer v. Biedenkopf, In der Rose : Hr. Schmidt, HandelSm. v. Garbenteich; Hr. Raab, Schiffer v. Dietz; Hrn. GeschästSl; L. u. I. Wigand v. Erfurt. In den Privathäusern. Bei den Hrn. Sind. Dittmar, Frank, Deisler, Zinser, Kraft, Kirn- berger n. Simon : Hrn. Stud. Herring, Goeppert, Reichert, Labart,^Bode, Wahlig u. Rleltdacht v. Heidelberg. — Bei Fr. Secr. Bapst: Fr. Lteuer- Cin». Höfelb n. Tochter v. Friedberg — Bei Hrn. Cond. Hainer : Fr. Ditschler v. Hommertshausen. — Bei Hrn, Gg. Becker : Frl. Hoffmänn v. Grunberg. — Bei Hrn. M. H. Stern : Hr. Stern, Kfm. v. Frankfurt. — Bei Hrn. Audr. Grab : Fr. Henkelmann v. Staufenberg. — Bei Hrn Haüpt;ollamts-9!cnd. Martin : Fr. Andreä n. Tochter p. Gelchsheim. Mitteldeutsche Eisenbahn-Frachtbriefe sind stets vorräthig in der G. D» Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei, Canzleibcvg, Lit. B. Nr. 1. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckcrei.