An^eigedlatt t C für die ”;nb'" Stadt und den Kreis Gießen. tter Möbel- äftigung bei ivpbach. L8._________________Samstag den 3. März___________________L8ZA. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch unb Samstag. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. so kr., für Auswärtige incl. Pestansschlags 1 ft. b’i/2 fr. — Answärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpebitio» (Canzleiberg 8it. B. 9fr. 1.) — Einrnckungsgebühr für bie gespaltene Corpusjeile ober bercn Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften bie gespaltene CorpuSzeile 3 fr. n. Schotten. — Iren. — Bei Amtlichem T h e i l. !0!h. v. Fried- Verzeichniß über die Vertheilung der Großherzoglichen Landbeschäler in die Landgestüts - Stationen der Provinz fl. 9 11 1 1 fr 19 40 46 46 Oberhessen für das Jahr 1855. .Stationen. | Namen der Beschäler. Farben. Grr <5 6O iZell. | ?' | Schlag. Abstammung. (Naoe.) Romrod. | N e u u 1 r i d) st ? i n. I .der Raufen. , Stationen. Namen der Beschäler. Farben. Gr ’Oe. Schlag. Abstammung. (Naoc.) O. O" Qf L c. i s ?' © O 00 C r A lt Ulrich ft ein. Stradella. Grey-Mo- mus. Whisker. Brann. Schwarz- schimmel. Fuchs 16 16 16 16 16 2 1 1 Großer, edler Reitschlag. Starker Reit- schlag. Mittel-Reitschlag. Mecklenbnrger Gestüt, vom Nicolot und der Bella-Donna. Mecklenburger Gestüt, vom Grcy-.Moinus u. einer schwarzen mecklenburger Stute. Ulrichsteiner Gest., v. Landbeschäler Whis- Ker n. der Ulrichsteiner Stute Mambrina. Augustus. Friedland. Braun Hellbraun 16 16 2 1 Starker, gedrungener Reit- und Wagenschlag. Starker, gedrungener Reit- und Wagenschlag. Mecklenburger Gestüt, v. dem Vollblnthengst Auguslus und einer veredelten Stute. Mecklenburger Gestüt, vom Sobry und einer mecklenburger Stute. 1 — Flegel hon. Samson. Arthur. Beiisar. Hellbraun. Braun. Braun. Duukelfuchs. 16 16 16 16 16 16 16 16 1 2 2 3 1 1 2 2 Edler, starker Neitschlag. Starker Reit- u. Wagenschlag. Starker Reit- u. Wagenschlag. Großer, starker Wagenschlag. Mecklenburger Gestüt, vom Laffayette und der Herodia. Mecklenburger Gestüt, vom Fra - Diavolo, dieser vom Cardinal tl. der Amandamore. Mecklenburger Land- gestüt, v. Landbeschäler Hercules und einer jVapoleoniStute. Mecklenburger Land- gestüt, v. Landbeschäler Correggio und einer Dorilas. Eutin. (Prämienhengst.) Hellbraun. Dunkelkafla- nieubraun. 3 b 3 • • • 1 ’-u e. v= . . . 6 - ... 22 £ • • -24 - . . 8 . . . 4 ... 8 = ... 9 ? Großer, starker Wageuschlag. Starker Wagenschlag. Mecklenburger Gestüt, vom Dorilas und einer Landstute. Suttner Landzucht, von dem englischen Halbbluthengst Tarent und einer Landstute. Pelican. Stratherne. Dunkelbraun. Braun. 16 16 Gedrungener Reitschlag. Großer, starker Wageuschlag. Mecklenburger Gestüt, vom Pelican uud einer Neroclot-Stute. Mecklenburger Gestüt, von dem eng!. Bollbluthengst Stratherne und einer mecklenburger Stute. i steigenden und •*=» stnvlich sein. _ « & mecklenburger Stute. o f f e l n. Palatin. Correggio. Rodrigo. Hellfnchs. Schimmel. Hellbraun. 16 16 16 2 3 2 Großer, edler Reitschlag. Großer, breiter, starker Wagenschlag. Reit- und Wageuschlag. Mecklenburger Gestüt, vom Beins uud der Palatine. Mecklenburger Land- gestut, v. Landbeschäler Correggio und einer starken mecklenburger Stute. Mecklenburger Landgestüt, von dem eugl. Halbbluthengst Hercules und einer meck- leubgr. Halbblutstute. Polinicus. Ocean. Othello. Budjadin- ger. Schimmel. Braun. Rapp Rothbranu. Starker Rettschlag. Gedrungener, starker Reit- u. Wagenschlag. Starker Reit- u. Wagenschlag. Starker Wagenschlug. Mecklenburger Gestüt, vom Polinicus unb einer Ivenacker Mor- wicksSfnte. Mecklenburger Gestüt, vom Neptun u. einer stark, mecflenb. Stute. Mecklenburger Land- gest., v. Bollbluthengst Othello und einer mecklenbnrger Stute. Oldenbgr. Landzucht, er- ift. Ur. Mittelpreir1 $ Vom 4, Malter. «. Pi. fl. kr. * 1 200 200 200 200 200 200 200 200 200 200 4 20 S - , c Neptun. ■ Feldtnar- schal. Hellbraun. Dunkelbraun. 16 16 2 2 Wagenschlag. Großer, edler Reitschlag. Mecklenburger Laud- gestüt, v. Landbeschäler Hercules und einer mecklenbgr. Landstute. Mecklenburger Gestüt, von dem Bollbluthengst Fehiniarsclial u. der Vdllblittstnte EuLoca. v. dem Prämienhengst Cäsar u. d. Prämien flute die Glückliche' mularien .J lanzlkiberg. ‘4Da8 iHroscherzogliche äderst- rden. erhältniß ’/3 Stücke des § entlich bekantt oird denselben rwachen zu <■ Steckbrief. 3n der verflossenen Nacht sind dahier die nachstehend verzeichneten Geldbeträge mittelst Einbruchs entwendet worden. Die unten signalisirten Johann Philipp Äarch und Johann Adam Karch, beide von Obernhausen, sind der That dringend verdächtig und haben sich auf die Flucht begeben. , Alle Justiz- und Polizeibehörden werden hiermit ersucht, auf Johann Philipp Karch und Johann Adam Karch fahnden, sie im Betrctungsfalle verhaften, und nebst ihren etwaigen Effecten an uns abliefern zu lassen. Darmstadt, den 27. Februar 1855. Großherzogliches Stadtgericht Darmstadt. Pi stör, Stadtrichter. Hahn, Stadtgerichts-Assessor. S i g n a l e m e n t d e r Johann Philipp Karch: Alter: geb. im Jahr 1833. Größe: 6 Fuß, 4 Zoll, 3 Strich. Haare: braun, kurz geschnitten, am Wirbel lang und hinten kurz. Stirne: hoch. Augenbraunen: braun. Augen: braun. Nase: klein. Mund: klein. Kinn: oval. Bart: keinen. Gesicht: länglich. Gesichtsfarbe: gesund. Besondere Kennzeichen: keine. Gebrüder Karch. Johann Adam Karch: Alter: 19 Jahre. Größe: 6 Fuß, 8 Zoll hessisch. Haare: schwarz, kurz geschnitten. Stirne: breit, hoch. Augenbraunen: schwarz. Augen: braun. Nase: spitz. Mund: gewöhnlich. Kinn: rund. Bart: keinen. Gesicht: länglich. Gesichtsfarbe: blaß. Besondere Kennzeichen: stößt beim Sprechen etwas an. 88 Verzeichniß der gestohlenen Geldlorten: 3 Rollen fl. 2 Stücke ä fl. 100 . ... 300 fl 8 Rollen fl. 1 Stücke a fl. 50 ..... 400 „ 10 Rollen 'X fl. Stücke ä fl. 30 .... 300 „ 12—15 Rollen Sechskreuzerstücke ä fl. 10 . . 150 „ ein Paquet Groschen ......... 25 „ ein Paquet mit 24 preußischen Thalern ... 42 „ 20—22 Stück ConventionSthaler i 14—15 Stücke ä 3'/2 fl. diverse ... 200 „ Geldsorten ) zu übertragen 1417 fl. Uebertrag 1417 fl. Gold, wobei 3 englische Sovereigns, 2 Stücke ä 40 Francs, \ 1 doppelte Pistole, I 2 hessische Schaumünzen jede ä 2 Ducaten, I »nn 4 amerikanische 1 Dollarstücke, / " das klebrige in holländ. fl. 10 u. fl. 5 Stücken, l 20 Franes, 1 ;i 10 Franes, Dueaten,. ) Papiergeld, wobei eine bayerische Banknote a fl. 100 400 „ 2217 fl. Zur Beglaubigung: Weis, Gerichts-Aeeessist. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 346) Gießen. , Capital - Aufnahme der Stadt Gießen. Zur Bestreitung der Kosten des Nealschulbanes braucht die Stadt Gießen im Lause dieses Jahres 21,000 fl und will solche in verschiedenen Zwischenränmen gegen 4proeentige kündbare Schuldverschreibungen^ ausnehme». Diejenigen, welche stch bei diesem Anlehen betheiligen wollen, werden ersucht, ihre Anerbietungen aus der hiesige!! Bürgermeisterei mündlich oder schriftlich abzugeben. Gießen den 2. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________D. Ebel. ______________ 2/43) Gießen. Der Stadt Gießen ist die Abhaltung zwei weiterer Märkte, auf den 6. und 7. Wü und 18. und 19. September d. I., gestattet worden. — Dieses zur Nachricht für das handelnde Publikn«. Gießen den 14. Februar 1855. ' Großherzogliche Biirgermelsterel ^ließen. P D. Ebel. 2/42) Gießen. Betreffend: Das städtische Holzmagazin. Der Stadtvorstand hat Anordnung getroffen, daß aus dem städtischen Magazin für die Folge stets trockenes Holz re! nachfolgenden Gattungen zu erhalten ist: 1) Buchen-Scheidholz in Spalten und bis zu */4 Stecken. 2) Buchenes und eichenes klein gemachtes Holz von Prügeln. 3) Buchene, eichene und kieferne Wellen bis zu 5 Stück. • . . Der Preis für das Buchen-Scheidholz beträgt 7 fl. 40 fr., für das klebrige wird der Tarifpreis mit einem entsprechende Aufschläge an Fuhrlohn, Kleinmacherlohn und Octroi berechnet. — Die Abgabe erfolgt Men Mittag von 1 b:S 2 Uhr n städtischen Magazin, aber nur gegen Baarzahlung des Holzes. , Blos Unbemittelte haben Anspruch auf den Bezug von Holz. — Diejenigen, welche sich (wie seither öfters vorgekomum erlauben, auf ihren Namen für Bemittelte Hol; aus dem Magazin zu holen, verlieren das Recht des eignen Bezugs. Gießen den 13. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 10 D. Ebel. 331) Gießen. Die in den Art. 16 und 20 des Gesetzes vom 22. März 1852 vorgeschriebene Ziehung der Haupt- unc Ergänzungs - Geschwornen für die Asstsen des zweiten Quartals d. I. für die Provinz Oberhessen, soll Freitag den 2 3. März l. I., Vormittags 11 Uhr, im Großherzoglichen Hofgerichts-Gebäude in öffentlicher Sitzung vorgenommen werden. Gießen den 1. März 1855. Der erste Hofgerichts-Director: Dr. Klipstein. 228) Gießen. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih- anstalt, deren Pfänder in den Monaten Znli, August, September, .October, November und Deeember 185-51 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 14. Februar bis zum 16. März d. I. dieselben einzulösen oder zu prolvngiren, als sonst deren Versteigerung am 16. April d. I. stattsindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongatis noch Umschreibung vorgcuommen werden die Säumigen haben cs sich daher seist beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst» dem Vcrsteigcrungstermin gegen baare Zas lung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen muffe unbedingt cingelös't werden. Die Herren Bürgermeister des Kreisamt! bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihre Gemeinden baldigst bekannt machen zu wolla Gießen am 12. Februar 1855. Die Pfaudhausvcrwaltung. Bieler. Pfeil. E 321») von Königs' herzoglichen v. Mts. ur Heinrich als dessen ( Dies wir gemacht, dch ten Curato Verträge al an ihn rech Zugleich Ansprüche haben, auf gen von he indem sonf keine Rückst Gießen i Großh B Sta 325) 27. v. Mi Jacob Fai! unter der antretcn. Nachlaß zi fordert, so bei dem in und zu bec auf sie gen Gießen Groß! s St 314) O c f Nachden von hier s werden al! hierdurch Versuch e Abwcnoun d als Conti dahier zu marisch ar hingen so Gcmeinschi sich nicht Falle des. von der V bei den V mitwirkend der Mehr; angesehen standekomr 89 g 1417 fl. 400 „ :n, )0 400 „ 2217 fl. cessist. 21,000 st aufnehinm der hiesige« id 7. Mär ■ Publlku«. Äirßcn. nes Holz voi entsprechende bis 2 Uhr in vorgekommcn iS- Gießen. Prolongatiei imen werden i) daher sell'i Pfänder erst ii en baare Zat ckoffen müsse )es Krcisamll mildes in ihre chen zu wolle« 855. Verwaltung. Pfeil. EdictalladmMN. 321») Gießen. Ludwig Zirkler von Königsberg ist durch Verfügung Groß- herzoglichen Hofgerichts dahier vom 4. v. Mts. unter Kuratel gestellt und sodann Heinrich Krauskopf von Königsberg als dessen Kurator ernannt worden. Dies wird unter dem Anfügen bekannt gemacht, daß Ludw. Zirkler ohne den genannten Kurator keine ihn verbindlich, machende Verträge abschließen und daß keine Zahlung an ihn rechtsgültig geleistet werden kann. Zugleich werden Alle, welche rechtliche Ansprüche an Ludw. Zirkler zu machen haben, aufgefordert, solche binnen 30 Tagen von heute an dahier geltend zu machen, indem sonst bei Aufstellung des Inventars keine Rücksicht darauf genommen wird. Gießen den 21. Februar 1855. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 323) Gießen. Die Erben des am 27. v. Mts. zu Waldgirmes verstorbenen Jacob Failing wollen seinen Nachlaß nur unter der Rcchtswohlthat des Inventars antretcn. Alle, welche Ansprüche an jenen Nachlaß zu bilden haben, werden aufgefordert, solche so gewiß binnen 30 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anznmeldcn und zu begründen, als sonst keine Rücksicht auf sie genommen 'wird. Gießen am 21. Februar 1855. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 3141) Marburg. Oesfentlichc Ladung. Nachdem der Kaufmann Mathäus Schaaf von hier seine Insolvenz angezeigt hat, so werden alle und jede Gläubiger desselben hierdurch öffentlich geladen, in dem zum Versuch einer gütlichen Vereinigung zur Abwendung des förmlichen ConcursuS auf den 29. März d. I., Morgens 10 Uhr, als Contumazirstunde bestimmten Termine dahier zu erscheinen, ihre Forderungen summarisch anzumclden und Verglcichsverhand- lungcn sowohl unter sich als mit dem Gemeinschuldner zu pflegen. Die überall sich nicht meldenden Gläubiger werden im Falle des Zustandekommens eines Vergleichs von der Masse gänzlich ausgeschlossen, die bei den VergleichSvcrhandlungen aber nicht mitwirkenden werden als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Erscheinenden beitretend angesehen werden. Im Falle des Nichtzustandekommens eines Vergleichs haben die ! Gläubiger alsbald über die Wahl eines Maffenvcrwaltcrs sich zu erklären. _ Marburg am 26. Februar 1855. Kurfürstliches Justizamt I. Wagner. 32^1) Marburg. Dessen tliche Aufforderung. Nachdem die Tochter des dahier verstorbenen Administrators Konrad Müller, Dorothea, verwittwete Hasselmann dahier, erklärt hat, den Nachlaß ihres Vaters unter der Rcchtswohlthat des Inventars antretcn zu wollen, so werden etwaige Gläubiger des Müller hiermit öffentlich geladen, ihre Forderungen im Termin den 29. März d. I., Morgens 10 Uhr, zu liquidiren, unter der Warnung, daß diejenigen Gläubiger, welche sich glicht an- mclden, bei der Aufnahme des Inventars nicht berücksichtigt werden. Zugleich soll in diesem Termin auch die Güte versucht und eventuell zur Wahl eines Kurators geschritten werden. Die hierbei nicht mit« wirkenden werden- als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Gläubiger bcitrctend angesehen. Im Falle des Nichtzustandckommens eines Vergleichs werden die überall nicht erscheinenden Gläubiger von der Masse ausgeschlossen werden. Marburg am 22. Februar 1855. Kurfürstliches Justizamt 1. Wagner. Versteigerungen. 264») Gießen. Dienstag den 13. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe der verstorbenen Kvnr. Balser Moogk Wittwe nochmals, unter den alsdann bekämet gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Slur Nr. □•ftlftr. %43 7 Hofraithe in der Lindcngasse, neben Wcndland Jungel, Schreiner, giebt 15% kr. abgelöste Grundrente. Gießen den 17. Februar 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel. 3'10) Gießen. Dienstag den 6. März L I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien der Erben des Georg Karl Koch nochmals versteigert werden, da solche die Genehmigung nicht erhalten haben. Gießen um 2. März 1855. Grvßherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig., Ortsgerichtsmann. 312) Gießen. Holzverstcigcruug im Gießener Stadt- waldc. Montag den 5. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalve, District Annabcrg und Oberwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 173% Stecken Buchen-Scheivholz, 45 „ „ Prügelholz, 146% „ „ Stockholz, 4975 Wellen „ Reisholz, 9 Stecken Eichen-Scheidholz, 28% „ „ Prügelholz, 22% „ „ Stockholz, 750 Wellen „ Reisholz, 25 75 175 116 17 1 37 3 1 25 „ Fichten- „ „ Weiden- „ „ Himbeern- „ Eichen-Stämme von 2144 Cubkfsz., Buchen- „ „ 947 „ Fichten-Stamm „ 10 „ Eichcn-Stangcn „ 163 „ Buchen- „ „ 13 „ Eichcn-Pflugsrch, Dorn-Wcllcn. Die Eichen-Stämme haben einen Durchmesser von 5% bis 15 Zoll und eine Länge von 15 bis 50 Fuß; die Buchen-Stämme einen Durchmesser von 13% bis 24 Zoll und eine Länge von 15 bis 40 Fuß. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni 1855 gestattet. Die Zusammenkunft ist aus der Licher Straße, am Lumpenmannsbrunnen. Die Großherzvglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 26. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 310) Gießen. Die Lieferung von Baumaterial bei der Stadt Gießen. Donnerstag den 8. März 1855, des Morgens 9 Uhr, soll die Lieferung eines Theils des Materials zur Erbauung der Realschule, bestehend 1) in 60 Cubikklaftcr Mauersteinen von den Hardtbrüchcn, 2) in 3500 Cubikfuß bossirtcn Schichtsteinen von den Sandsteinbrüchen bei Staufenberg, 3) in 25 Cubikklaftcr Lahnsand, 4) in 350 Bütten Kalk, an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Die Großherzoglichen Bürgermcistcreien werten ersucht, dieses in ihren Gemeinden gefällig zu veröffentlichen. Gießen den 27. Februar 1855. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel. 90 342) Gießen. Versteigerung von Pappelhol;. Dienstag den 6. d. Mts., soll das auf der Straße von Gießen gegen Reiskirchen aufgearbeitete Pappeloberholz, sowie 20 Pappelstämme, meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist um 9 Uhr am alten Tische bei Abtheilungsnummer 20. Gießen den 2. März 1855. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 290) Gießen. Dienstag den 13. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das den Erben des Bauschreibers Pimper in der Weidengasse gehörende Wohnhaus, welches 5 heizbare Stuben, mehrere Kammern, einen guten Keller, Brunnen, Waschküche mit Obstdarre, Schweinstall, einen großen Stall, der sich leicht zu einer Wohnung einrichten läßt, sowie einen geschlossenen Hofraum besitzt; zugleich sollen dessen beiden Gärten, in der Nähe des Buschftchen Gartens gelegen, wenn sich Liebhaber finden, auch in mehreren Abtheilungen versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Hofraithe in einem sehr guten Zustande und wohl erhalten ist und ebenso die beiden Gärten. Gießen den 23. Februar 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 318) Beuern. Montag den 12. Marz l. I., des Vormittags um 10 Uhr, soll in dem Wirthslocal des Easpar Stein zu Beuern, die Erbauung einer Synagoge für die israelitische Gemeinde daselbst und zwar mit nachstehenden Arbeiten au. den Wenigstnehmenveu vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu Zimmerarbeit, „ „ Dachdeckerarbeit, „ „ Schreinerarbeit, „ „ Schlosserarbeit, „ „ Glaserarbeit, „ „ Weißbinderarbeit, ,. „ Spenglerarbeit, „ „ Beuern den 26. Februar 311 fl. 625 „ 106 „ 435 „ 1^1 ,, 195 „ 9 „ 1855. 41 kr. 18 „ 10 „ 15 „ 36 „ 25 „ 22 „ L. Isenberg, Vorsteher. i 349) Gießen. Waaren- Versteigerung. Dienstag den 6. März l. I, Nachmittags um halb 2 Uhr, lasse ich, indem ich mein seither geführtes Geschäft anderweit übertrage, meine sämmt- lichen noch vorräthigen Waaren, bestehend in allen Arten Kleiderstoffen in Seide, Wolle und Baumwolle, Shawls, Foulards, Shäwl- chen, Chemisett's, Kragen, Spitzen, Schleiern, Bändern, alle Arten Besatz und Gümpcn, Galon, Franzen um? dergleichen, in meinem Hause versteigern. — Auch werden solche zu sehr billig gestellten Preisen in meinem Laden abgegeben. M. Heß. Feilgeboten. 341) Gießen. Mehrere Gärten und Grundstücke, in sehr gesuchten Lagen, sind aus der Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt auf Befragen C. Weidig. 334) Gießen. Claviere von Doerner in Stuttgart sind neu ange- kvmmen bei H. Rudolph. 344) Gießen. Dr. RomerHtmsen's Augen- Efftnz. Probates Mittel zur Kräftigung geschwächter Augen, per Flaeon 1 fl. 45 kr., stets vorräthig bei ' Carl F r e ch. 330) Gießen. 4 bis 5 Wagen Kuhdünger verkauft Chr. Haubach. 278) Gießen. Ein vorzügliches, 6/,'octaviges Clavicr ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. 321) Gießen. Mehrere Handwagen sind zu verkaufen ooer auch gegen Vergütung zu verleihen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. 316) Gießen. Das von Ludwig Gottfried Brück's Wittwe hinterlassene Stück Land auf der Weißerde, neben Caspar Spieß, ist aus freier Hand zu verkaufen. Sollten sich keine Kaufliebhaber finden, so wird dasselbe verpachtet. Das Nähere hierüber ist bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Kraft, wohnhaft bei Tapezier Reiber auf dem Seltersweg. 322) Gießen. Mehrere Wagen voll Kuhdünger sind zu verkaufen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. 308) Gießen. Meine Gemüse-, Blumen- und Feldsämereien, frisch und von achter Qualität, bringe ich verehrlichem Publikum in empfehlende Erinnerung. Be- sonders mache ich Oeconomietreibenke auf Oberndorfer Dickwurzeln, weiße Riesen- Möhren und Englische Riesen-Erdkohlraby aufmerksam. Verzeichnisse gratis. Christian Georg, Kunst- und Handelsgärtner. 329) Gießen. Guten ordinären Branowein, per Schoppen zu 9 kr., weiße» Doppelkümmel zu 12 kr., Magenbitter desgl., Englisch-Bitter zu 16 kr. verzapfe ich über die Straße. Außerdem ist vorzügliches Lager- und ordinäres Bier, sowie guten Aepsclwein, per Schoppen zu 4 kr., bei mir zu haben. W. Kohlermann. 333) Gießen. Zur bevorstehenden Frühjahrs-Saison erlaube ich mir, mein ll w"' reichhaltiges Lager in den neuesten Strohhüte», Sonnen- schirmen, Bändern rc. ic. bestens zu empfehlen. Auch lasse ich Strvhhnte waschen und erhalten dieselben Vie neue Pariser Fac,wn, die Preise hierfür werde ich auffallend billig stellen. S. /1 5 r s I) e t m. 345) Gießen. Mit Königlich Sächsischer Concession! 8®™^ R a t t e n - K r 6 u t e v. gewährtes Mittel zur Vertreibung t>er Mäuse und Vatten ohne giftige De^nndtheile. Hiervon erhielt ich neue Zusendung in Glasbüchsen, ’/2 Pfund enthaltend, ä 54 kr., */4 Pfund enthaltend, a 30 kr. und empfehle solche. Carl Frech. Zn vermiethen. 348) Gießen. In meinem Wohnhaus (an der Straße) ist ein kleines Logis für eine stille Familie zu vermiethen. H. Hoffmann, Buchbinder. 338) Gießen. Eine bequeme Fami- lienwohnung ist zu vermiethen und am 1. April d. I. zu beziehen bei Isterling, Maurermeister. 339) Gießen. In dem Wohnhause Lit. A. Nr. 5 auf dem Markt, sind 2 bis 3 Familienwohnungen alsbald zu vermiethen. Näheres ist zu erfragen bei Weißviudermeister Chr. Petri in der Neustadt. 337) Gießen. Zwei möblirte Zimmer mit Cabinet und Sopha, sind in Lit. D. Nr. 19 zu vermiethen. Fr. Berg., 91 320) Gießen. Drei Familienwohnungen, mit allen Bequemlichkeiten versehen, sind zu vermiethen bei Schmied Unverzagt am Wallthor. 299) Gießen. Ein Logis von 3 Zimmern , 2 Kammern und Küche, ist zu ver- miethen und gleich zu beziehen bei Ehr. Reiber auf dem Kreuz. Vermischte Nachrichten. ■ 283) Gießen. ' für das Großherzogthum Hessen zur Beförderung von Auswanderern über WreMen nach MurEa und allen transatlantischen Häfen von Carl Ludwig Peppler, Neustadt, Lit. D. Nr. 120, bei Franz Peppler u. Comp. 332) Gießen. Zur gefMigen WeachtnAg. Da ich mich in Folge meines hohen Alters außer Stand fühle, das seit vielen Jahren von mir betriebene Sämerei-Geschäft ferner fortführcn zu können, sehe ich mich veranlaßt, dasselbe für die Zukunft meiner Tochter, Susanne Loos, zum Selbstbetrieb zu überlassen; und indem ich einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum für das mir seither geschenkte Zutrauen hiermit meinen innigsten Dank sage, bitte ich zugleich, dasselbe fernerhin auf meine Tochter übergehen zu lassen. Gießen den 1. März 1855. Wilhelm Löber's Wittwe. Mit Hinweisung auf Vorstehendes diene hiermit zur Nachricht, daß ich das oben erwähnte Geschäft von jetzt an übernommen und dasselbe unter der seitherigen Firma: „Wilhelm Löber's Wittwe" fortführen werde. — Indem ich mich einem geschätzten Publikum bestens empfehle, verspreche ich, für die Aechtheit und Keimkraft meiner Waare garantirend, stets billige und prompte Bedienung. Susanne Loos, geb. Löber, Neuenweg, neben Herrn Kaufmann Appel. >on Ludwig lassene Stück spar Spieß, n. Sollten o wird das- dem Unter- auf dem Wagen voll i i Wallthor. e Gemüse-, sch und von vcrehrlichem erung. Be- eibende auf ße Riesen, frdkohlraby 8. Georg, velsgärtner. ordinären kr., weißen itter desgl., »erzapfe ich vorzügliches vwie guten zu 4 fr., lermann. mir, mein Sounen- ue Pariser en ohne a 54 kr.. Frech. Dohnhause nd 2 bis 3 vermittln n. r. Petri t. ; möblirte ;, sind in Berg. 301) Gießen. ImHabenicht 'scheu Hause am Kirchcnplatz ist die obere Etage, bestehend in 5 Zimmern, Küche, Keller und Bodenraum zu vermiethen und Näheres zu erfragen bei Georg Loos. 347) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Jacob Dörr. 288) Gießen. In dem Schieffer'- schen Hause auf dem Neuenweg ist der 3. Stock an eine stille Familie zu vermiethen. 343) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Jeremias Becker auf dem Neuenweg. 328) Gießen. Ein kleines Logis, mit oder ohne Möbel, ist billig zu vermiethen bei Decateur Ho sch. 327) Gießen. In dem Major v. Schmalkalder'schcn Wohnhaus am Wallthor ist das seither von Herrn Post- conductcur Haus bewohnte Logis, in vier Zimmern, Kammern re. bestehend, anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. E. C. Rühl. 163) Gießen. In dem der allgemeinen geistlichen Wittwenkasse gehörigen Wohnhause in der Wallthorstraße, neben Frau Hofgcrichtsrath Müller, ist die obere Etage, bestehend in 5 bewohnbaren Pieacn, sodann in einem Mansardenzimmer, Magdkammer, Bodenkammer ic., zu vermiethen und den 1. April zu beziehen. Gießen am 1. Februar 1855. Univcrsitäts - Rentamtmann: Martin. 277) Gi eßen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Ehr. Schmall, Drechsler. 313) Gießen. In meinem Hause, am alten Arresthaus, ist eine Familienwohnung zu vermiethen und gleich beziehbar. Kraft, wohnhaft bei Tapezier Reiber auf dem Seltersweg. 83) Gießen. Bei mir kann ein aus 3 bis 4 Zimmern, Cabinet, Mägdekammer, Küche, Keller und Holzremise bestehendes Logis mit oder ohne Möbel, abgegeben werden. Dr. Weber I. 272) Gießen. Das von Herrn Advocat Wolf bewohnte Logis ist ander- weit zu vermiethen und am 1. April d. I. zu beziehen. M. Homberg er und Löwe vor dem Wallthor. 298) Butzbach. Bei Herrn Professor Dr. Baur in Gießen steht ein schönes gutes Forte-Piano von über 6 Octav, mit Metall-Platten, anderweit billigst zu vermiethen. Andreas Marguth an der Caserne in Butzbach. 336) Gießen. Für Auswanderer! Das Rhederhaus C. D. von Buttel & Comp. in Bremen fertigt am 1. April den neuen Dreimaster UNION, Capitam Hape, nach New-Uork ab, wwelcher durch seine vortreffliche Einrichtung den Auswanderern eine besonders bequeme Uebcrfahrtsgelegenheit im Zwischendeck und der zweiten Cajüte darbietet. Indem ich mich zum Abschluß von Uebersahrts-Verträgen für diese Gelegenheit empfehle, bemerke ich zugleich, daß Herr Heinrichs Ferber von hier die Auswanderer bis in den Seehafen begleiten und führen wird. Gießen den 1. März 1855. D i e Haupt-Agentur: I. Lauckert Wittwe. 92 Gi eßen. Von dem Vorstände der früheren Samstags-Gesellschaft im Einhorn sind im Namen und Auftrag dieser Gesell, schäft acht Gulden vierzig Kreuzer bei der Schlußrechnung derselben verbliebener Kassevorrath der Suppcnanstalt dahier zum Geschenk gemacht und heute baar an mich abgelicfert worden. Ich bescheinige dieses mit bestem Danke. W Gießen den 2. März 1855. Der Rechner der Suppenanstalt: D Louis Labroisse. 28a) Gieße n. Ä Schisfsgelegenheit , für W EM Ausw anderer nach allen Seehäfen von Die Expedition nach den Häfen Amerika's findet regelmäßig statt am 1. und 15. eines jeden Monats auf vorzüglichen eigendö für die Passagier- fahrt gebauten Schiffen. — Tüchtige Conducteure begleiten die Answanderer bis Bremen. Näheres bei Conrad Weidiq, concessionirtem Agenten, Seltersweg, gegenüber dem Prinzen Carl. 307) Gießen. Samstag den 3. März, Abends 8 Nhr, GeneralverserMmlung der „Geselligkeit" bei Bierbrauer Ludwig Herbert. Tagesordnung: Verwendung der Ersparnisse dieser Gesellschaft. Gießen den 27. Februar 1855.______________________Der Vorstand. 323) Gießen. Ein junger Mensch der die Schmiedeprofession erlernen will, kann in die Lehre treten bei Schmied Unverzagt am Wallthor. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 4. März. Christian Löber l. in der Reustadt. Ernst Wallenfels in der Wall- thorstraßc. Ludwig Kämmerer am Seltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 4. März Morgens : Pfarrer Landmann. Nachmittags : Kirchenrath Ur. Engel. Universitäts-Gottesdienst. Um 1 1 Uhr : Professor Dr. Hesse. Passion« - Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 7. März, Nachmittags um 4 Uhr: Pfarrer Glaser. Getaufte. Den 25. Februar. Dem Bürger und Metzgermeister, Christian Wilhelm Plank, eine Tochter, Karoline Friedericke Christine Margarethe, geboren Gießen. 350) Druck und Verlag.der G. D. Brühl'schen Buch- unv Stcinvruckerei. 317) Gießen. Etwaige Forderungen an den verstorbenen Studenten Gustav Noack aus Bessungen bittet man innerhalb 14 Tagen bei Franz Peppler u. Comp. dahier zu begründen, da solche später nicht mehr berücksichtigt werden. Gießen den 1. März 1855. werden zum Waschen angenommen und erhalten solche die neueste Faoon. M. Heß. den 15. Januar Den 26. Februar. Eine uneheliche Tochter, Anna Henriette, geboren den 10. Februar. Beerdigte Den 2 7. Februar. Marie Becker, des verstorbenen Bürgers und Oeconomen, Ludwig Becker, hinterlassene Wittwe, geborne Weber, alt 86 3. 1 M. 22 T. gestorben den 25. Januar , Denselben. Gustav Noack, Studiosus der Rechtswissenschaft, deS Großhcrzoglichen Garten- inspectors, Karl Noack in Begungen, ehelicher Sohn, all 2t I. gestorben den 25. Februar. Die Psarrgeschäfte in der nächsten Wochl^ besorgt Pfarrer Landmann. Fremden-Register vom 1. bis 3. März 1855. I n d e n Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Knopf, Fabrikant v. Cassel; Hr. Hoffmann, Hauptmann v. Posen; Hr. Wenzel, Director v. Cöln; Hr. Hummel, Coiffeur v. Mannheim; Hr. von Wiele, Accessist v. Allendorf; Hr. Sturm, Hotelbesitzer v. Dessau; Hr. Schettler, Lieutenant v. Berlin; Hrn. Kauft. Junge v Apolda, Rosenberg v. Bingen, Geiter v. Geppingen, Kammerer u. Steinberger v. Elsingen, Hirschfeld v. Bingen, Zeismg v. Magdeburg, Roller und Wickel v. Mainz, Hirsch v. Frankfurt, Wurm v. Erfurt Oeconom v. Bernsburg; Hr. von Hayme, Gutsbesitzer a. Schafen; Mad. Hoffmann v. Höringhausen; Mad. Lotz u. Sohn, Privat!. v. Darmstadt; Hr Haubensack, Saamcnhändl. v. Gönningen; Hrn. Kfl. Strecker v. Berlui, Eigen v Hanau, Ellis v. Bremen, Lederle v. Deidesheim, Arleff v. Cölr, Holzheimer v. Lipstadt, Höninqer v. Leipzig, Schmitt v. Marburg, Ebn v. Siegen, Achbaum v. Carlsruhe und Faber v. Mittenstadt. Im deutschen Hof : Hr. Wickel, Geschäftsm und Hr. Scheid Soldat v Erdhausen; Fräul. Rau unv Fräul. Trayser v. Darmstadt; Hk. Göbel, Gerber ndHrn. Metzger Schlörb und Pro,»er v. Schotten. Inr Darmstädter Haus : Hr. Eschle, Uhrenhändler v. Fortwangenl Hr. Feilde. Kaufmann v. Lübeck; Hr. Thome, Fuhrm. v. Wommelshau-nl Hrn. Geschäfcsl. Stern v. Böhl, Jockel v. Grünberg, Denning v. Bobet- hausen, Stohr v Gießen, Wallenstein v. Ruppertsburg, Morgenthal »- Westerburg und Schlörb v. Schotten. In den Privathäusern. Bei Hrn. Aimmermeister Grube: Hr. Lindenstruth, Kaufmann Frankfurt.— Bei Hrn. Professor Dr. Crcdner: Hr. Regierungs-Rast Credner v. Gotba und Hr. Hauptmann Gandenberger v. Friedberg. - Bei Hrn. Christian Löber: Hr Conrad Kramer v. Allertshausen.____ und Horn v. Cassel. Im vappen: Hrn. Kaufleute Hoppe v. Bremen, Llpmann u. Moritz v. Berlin, Braun v. Lichtenthal, Schreiber v. Frankfurt, König v. Nordhausen, Göbel v. Offenbach, Blötz, Rosalino und Göring v. Frankfurt, Cißler v. CarlShasen, Oppenheimer v. Mainz, Wirth v. Heidelberg, Lampert v. Pyrmont, Ochs v. Cassel und Zriedenfeld v. Reutlingen. Im «rin; Carl : Hr. Rindler, Verwalter a. Nassau; Hr. Wolfram, Fabrikant v. Escheinbach; Hr. Müller, Oeronom v. Eichenhain; Hr. Neubauer, Lehrer v Neustadt; Hr. Zulauf, Agent v Annerod; Hr. Sckncrter, 319) Gießen. Große Tanzstunde Sonntag den 4. März, Abends 7 Nhr. C. L. R ü b s a m e n. 333) Gießen. Um mehrseitigen Wünschen zu entsprechen, zeige ich hiermit an, daß in meinem Jnstrumentenlager ein Flügel zum Gebrauch in Concerten bereit steht. H. Rudolph. 309) Gießen. Es können mehrere tüchtige Schreinergesellen sogleich in Arbeit treten bei Heinr. Hellmold II.