der Stadt und des Kreises Gießen. J|£ 2 ZV. _________ Mittwoch den 30. März 18Ä3. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Zahrg-xgS für Einheimisch- t ff. 30 kr., für Auswärtig- incl. PoffaufschlagS 1 ff. 39 kr. - Auswärts abonnirt man sich b-i allen Poffämtern. In Gießen b-i der Erpedition (Canzl-iberg Lit. B. Nr. 1.) - EinrückungSgebühr für die gesxalt-n- TorvuSz-il- 3 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene EorpuSzeile 3 kr. Amtlicher T h e L l. V e v o e d n n n g, die Ausübung des oberhoheitlichen Schutz- und Aufsichtsrechts über die katholische Landeskirche betr. 8 N D W I G III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein re. rc. Nachdem Wir Unsere Verordnung vom 30. Januar 1830 in Betreff der Ausübung des oberhoheitlichen Schutz- und Aufsichtsrechts über die katholische Kirche einer Revision unterworfen und in Folge dessen beschlossen haben, einige Bestimmungen derselben abzuändern, so verordnen Wir hiermit, im Einverständnisse mit den übrigen bei der oberrheinischen Kirchenprovinz bethei- ligten Regierungen, wie folgt : §. 1. An die Stelle der §§. 4, 5, 9, 18, 19, 25 und 27 der Verordnung vom 30. Januar 1830 treten nachstehende Bestimmungen. §. 2 (anstatt §. 4.) Die von dem Erzbischof, dem Bischof und den übrigen kirchlichen Behörden ausgehenden allgemeinen Anordnungen und Kreisschreiben an die Geistlichkeit und Diöcesanen, wodurch dieselben zu Etwas verbunden werden sollen, was nicht ganz in dem eigcnthümlichen Wirkungskreise der Kirche liegt, sowie auch sonstige Erlasse, welche in staatliche oder bürgerliche Verhältnisse eingreifen, unterliegen der Genehmigung des Staates. Solche allgemeine kirchlichen Anordnungen und öffentlichen Erlasse, welche rein geistliche Gegenstände betreffen, sind der Staatsbehörde gleichzeitig mit der Verkündigung zur Einsicht mitzntheilen. §. 3 (anstatt §. 5.) Alle päbstlichen Bullen, Breven und sonstigen Erlasse dürfen nur von dem Bischof und nur unter den Voraussetzungen des §. 2 verkündet und angewendet werden. §. 4 (anstatt §. 9.) Provinzial-Synoden, auf welchen Gegenstände, die des landesherrlichen Placet bedürfen, zur Beschlußfassung gebracht werden sollen, können nur nach vorheriger Anzeige an die Regierungen der vereinten Staaten, welche denselben Commissäre beiznordnen sich Vorbehalten, stattfinden. Die gefaßten Beschlüsse unterliegen den obigen Bestimmungen hinsichtlich des landesherrlichen Placet. 8. 5 (anstatt 8- 18.) Diöcesan-Synoden, auf welchen Gegenstände, die des landesherrlichen Placet bedürfen, zur Berathung oder Beschlußfassung gebracht werden sollen, können von dem Bischof nur nach vorheriger Anzeige an die Landesregierung, welche sich vorbehält, landesherrliche Commissäre dazu abzuordnen, zusammenberufen werden. Die gefaßten Beschlüsse unterliegen den obigen Bestimmungen hinsichtlich des landesherrlichen Placet. 8. 6 (anstatt 8- 19.) Der Verkehr der Angehörigen der katholischen Kirche mit dem Kirchenoberhaupte ist ungehindert; jedoch sind bei allen, die kirchliche Verwaltung betreffenden Gegenständen die aus dem Diöcesan- und Mctropolitanverbande hervorgehenden Verhältnisse jederzeit zu berücksichtigen. 8. 7 (anstatt 8- 25.) In jedem der vereinten Staaten wird die Einrichtung getroffen werden, daß die Candidaten des katholische» geistlichen Standes entweder ihre theologische Bildung an einer mit der Landesuniversität zu vereinigenden katholisch- theologischen Facultät, in Verbindnng mit einer Anstalt für die gemeinsame Verpflegung und Erziehung der Zöglinge, erhalten, oder durch Stipendien in den Stand gesetzt werden, eine Universität in der Kirchenprovinz zu besuchen. So lange dies in einzelnen Staaten nicht ausführbar ist, wird daselbst für die zweckmäßige Bildung der Candidaten in anderer angemessener Weise Fürsorge getroffen werden. 8. 8 (anstatt 8. 27.) Vor der Aufnahme in das Priesterseminar müssen die Candidaten in einer von der bischöflichen Behörde anzuordnenden und zu leitenden Prüfung gut bestanden sein. Dieser Prüfung wohnt ein landesherrlicher Commissär bei, welcher sich die Ueberzeugung zu verschaffen hat, daß die Candidaten den Gesetzen und Vorschriften des Staates Genüge geleistet haben, und nach Betragen und Kenntnissen der Aufnahme würdig sind. 174 Sie darf nach etwa erhobener Einsprache des landesherrlichen Com v. DalwIgk. miffäre^in foU hnrtT bischöfliche Behörde. Giv burf nach eiwa eryovener Wnfpr mijsars m so lange, als dieselbe nicht durch d,e zuständige Staatsbehörde beseitigt ist, nicht erfolgen. Den Äufgenommenen wird der landesherrliche Tischtitel erthcilt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und deö beigcdrückten Staatssieqels. Darmstadt, am 1. März 1853. d Gerichtliche und Privat - Bekanntniachungeu Eichen-Stämnie, von 894 Cubikf. 803 216 308) Gießen 599) Gießen. nämlich : 49/ 31 II n u Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 72 sJKlftr. Acker im Gartfeld, neben G. H. Herbert, 1. Kl., 90 nfflftr. Acker auf dem Sand- 1 1 36 19 36 1175 28 Stecken // II II Wellen Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Gießen. selbst. Die Herren Bürgermeister der umlicgcn- den Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lasseii. Gießen am 24. März 1853. Langgönö den 26. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Der». Herrn H. Busch, den 26. März 1853. Montag den 11. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Raihhause die der Andreas Ronzheimers Wittwe gehörenden Grundstücke einer öffentlichen Versteigerung 373) Gießen. Holzversteigerung int Gießener Stadt- walde. Montag den 4. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiestgen Stadtwalde, District Mühlkopf, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichtö D. Ebel. 580) Gießen. Das Behüten des Triebs betr. Nach einem durch das Großh. Kreisamt bestätigten Beschlüsse des Gemeinderaths ist der s. g. Trieb für..die Schaafheerden geschlossen. — Das Befahren und Bewei- den wird nach den Bestimmungen des Feld- strasgesetzes benrtheilt und geahndet Gießen den 26. März 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Edictalladung. o,^7L®n"Illber9- Die Ehefrau des Adam Diegel von Oberohmen hat gegen ihren genannten Ehemann auf den Grund böslicher Verlassung Klage auf Trennung ihrer Ehe hinsichtlich des Bandes bei hiesigem Gerichte erhoben. Beklagter , dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wird deshalb hiermit aufgefordert, sich auf diese Klage so gewiß in Zeit drei Monaten von Heute an, dahier zu erklären, als sonst er deren Inhalts für geständig erachtet, mit Einreden ausgeschlossen, sofort weiter was Rechtens verfügt werden wird. Bemerkt wird dabei, daß alle weitere in dieser Rechtssache ergehende Verfügungen nur durch Anschlag an der Gerichts- thüre werden verkündigt werden. Grünberg den 18. Januar 1853. Gr. Hess. Landgericht W e l ck e r. feld, neben Christian Helm. Auch können obige Grundstücke vor dem Dienstag den 5. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen nachfolgende Immobilien, auf freiwilliges Ansuchen des Herrn Rentmeisters Montag den 4. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die der Andreas Ronzheimers Wittwe gehörenden Mobilien, bestehend in allerlei Hausgeräthe, in deren Wohnung in der Flügelsgaffe, gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 29. März 1853. C. Weidig. 581) Langgöns. Freitag den 1. April d. I., Vormittags 9 Uhr, „ Prügelholz, „ Stockholz, 10% Hundert „ Reisholz-Wcllen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Leihgester Buchcn-Scheidholz, „ Stvckholz, Eichen-Scheidholz, 1 o mVr a t' l'ber Morgen . Versteigerungstermin aus freier Hand ver- 2 2MI. 3 Klftr. neu Maas, in der kauft werden. Liebhaber wollen sich deß. Stephansmark lenseitö der Wieseck an halb an mich wenden. der Chaussee, und C. Weidia _n....................... sollen im hiesigen Genieindewald, District auf Erb- und Eigenthum ausgesetzt werden, ! 5,nrb*: : I 3 Stecken Eichen-Scheidholz, I 64 Ruthen 15'/2 Schuh alt, oder 2 Brtl. 20 Klftr. neu Maas daselbst diesseits der Wieseck. Beide Stücke waren bisher an Ludwig Kiingelhöfer verpachtet; 91 Ruthen 10 Schuh alt, oder 3 Vrtl. 10 Klftr. neu Maas, am untersten Riegelpfad an den Gärten und an Andreas Weidig, A. S., war bisher an Georg Fvrbach von Wismar verpachtet. Gießen den 26. März 1853. Der Rechner Lauer. 579) Gießen. 14 Klafter Hofraithe auf dem Canzieiberg, an Hofger.- Avvoe. Busch, 278 Klafter Garten am kleinen Steinweg am alten Schlag, diesseits des Gäßchens, an PH. I. Schiesser, /!■> %2. Classe, am Eingang zum Garren deö 5 „ 60 „ Versteigerungen. 582) Gießen. Montag den 4. April 1853, Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Bürgerhospital die nach, benannten Wiesen ans 6 Jahre mit dem Anfügeu verpachtet werden, daß dem Pächter erlaubt wird, dieselben in Ackerland zu verwandeln, nämlich : „,v „ Vllll UIS1I1U|CI, Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Dauernheim^ uochmalo auf dahiesia'e'm Rach- Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Haus, unter den alsdann bekannt gemacht - ..®lc Zusammenkunft ist im Mühlkopf werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur. Nr. 175 477) Wetzlar. Folgende zu der Conenrsmasse des Wirchs Anton Hinkel von hier und dessen Ehefrau gehörigen Immobilien: 1 Lausende Nr. || Karaster-Jahr-; gang. Nr. der Bezeichnung der Eigeuthums-Parzellen. tio | Parzelle. Namen der Flnr oder Flurabtheilung in welcher sie Parzelle belegen ist. Culturart (Gattung der Gebäude.) '<£> Flächen-Jn- halt Kalastral- Reiuertrag Ml-g.Mh.jSch. Rthtestsgr. 1 vf 1 1839 12 621 an der Silhöfer Chaussee Garten 1 1 19 50 8 26 2 u 621a II II Haus 1 11 6 II 16 5 8 3 1! 13 655 an der Barfüßerbach II 1 II 19 40 57 18 3 4 II 13 658 11 11 Garten 2 59 60 1 26 4 5 U 12 622 an der Silhöfer Chaussee II 1 49 22 2 5 8 6 n 8 705 Johannishof . . . Baumacker 2 36 17 II 18 1 7 11 11 7 Hundsweg z. halbe Kuh Gemüs-Feld 2 II 74 83 2 10 9 8 if 6 100 Lahnberg .... Hude 3 4 66 74 11 13 1 9 n 9 97 Steinmahl .... Obst-Gart. 1 ff 97 8 2 8 II 10 ii 11 124 II II Acker 4 140 17 1 5 II 11 ii II 125 11 11 11 4 II 74 36 H 18 7 12 ii 10 293 am Nauborner Weg . Gem.-Feld 2 37 12 1 4 11 13 1837 2 111 am Randstein . . . Ackerland 2 11 56 9 1 9 4 14 11 2 161 am Reinstein . . . II 1*2 II 88 36 11 (1 l i 1 7 1 15 II 2 162 II 11 11 1 44 55 1 12 2 16 II s 15 hinter der engen Gasse Gem.-Feld 2 II 45 63 1 13 1 17 II 13; 1121a große Lahninsel gegen die Lahn .... Obst-Gart. 1 1 30 58 4 27 «5 18 II 12 625 au der Silhöfed Chaussee Gern.-Gart. II n 33 78 1 15 II werden Montag den 11. April d. I., Vormittags 9 Uhr, im Gerichtsgebäude hier selbst, Stube Nr. 9, durch den Krcisgcrichts-Rath Heeser versteigert werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Es wird hierbei bemerkt, daß in dem Garten an der Silhöfer Chaussee, Flur XII Nr. 621, bisher eine Garteuwirthschaft betrieben worden und daß derselbe zu solcher sehr geeignet ist. Die zur Coucursmasse gehörigen Mobilien werden Dienstag den 12. April d. I., Nachmittags 2 Uhr und an den folgenden Tagen, in diesem Garten versteigert werden. Wetzlar den 2. März 1853. Königliches Kreisgericht S p r i n g m n h l. 4 Stecken Kicfern-Prügclholz, 6 » n Slockholz, 338 Wellen « Reisholz, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht weidenden Bedingungen versteigert werden. Tie Zusammenkunft ist im Distriet En- zigenbcrg am Jselscheid an der Chaussee, und wird mit der Versteigerung Morgens 9 Uhr der Anfang gemacht. Eteigliebhaber werden hiermit höflichst eingeladeu. Frankenbach am 24. März 1853. Der Gr. Bürgermeister I. Kraft. 3/48) Bersrod. H o l z v e r st e i g e r u n g. Montag den 4. April l. I., Morgens 8 Uhr, soll im hiesigen Gemeindewald, Distriet Oberwaid, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 111 Stecken Buche» Scheidholz, 65 „ „ Prügelholz, 102 u „ Slockholz, 200 Wellen » ReiSholz, 1 Stecken Eichen-Scheidholz, 3 „ n Stockholz, 47 Wellen „ und Kiesern-Reisholz, 16 Stämme Buchen-Werkholz, 151 Cu- bikfuß haltend, 10 Stämme Eichen - Bau- und Werkholz, 322 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft ist im Distriet Rolh- erdenwald. Bersrod am 23. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Böcher. 38/1) Lollar. Künftigen Donnerstag den 31. d. MtS. des Morgens 9 Uhr, sollen in dem Hof des Philipp HeiberlS- hausen dahier nachbenannte Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert werden, alö eine Kuh, zwei Kälber, zwei Schaafe, 333) Gießen. Donnerstag den 31. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die nachfolgenden Gebäulichkeiten des Heinrich Kämmerer ans dahiesigem Rathhaus, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden: *Zu2 12 Klstr. Hofrailhe auf dem Markt, an K. Vogt und Aug. Oeser, %23 11 u Hofraum mit Stall in der Schloßgasse, an Gg. Grieb und Ludwig Hast. Gießen den 18. März 1853. Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts: D. Ebel. i 380) Frankenbach. H o l z v e r st e i g e r u n g. Freitag den 1. April l I. sollen in hiesigem Gemeindewald Distriet, Enzigenberg (am Jselscheid) : 107 Stecken Buchen-Scheidholz, 14/t „ Eichen-Scheidholz, 41 „ Buchen-Prügelholz, 13 „ Eiche,,-Prügelholz, 19 Stämme Eichen-Banholz, 422 Cubikfuß enthaltend, 1 Stamm Buchen'Werkholz, 27 Cubikfuß enthaltend; sodann sollen in dem Distriet Weiher : 29 Stämme Kiefern-Bau- und Werkbolz von 20 bis 56 Fuß Länge, 10 bis 17 Zoll Durch,»., 1219 Cubikfuß enthaltend, j eine einspännige Chaise, zwei Oeeono- mie-Wagen, der eine mit eisernen Achsen versehen, ein Pflug, eine Egge, 44 Ctr. Heu und Grummet, einige Fuder Walzen- und Gerste-Stroh. Lollar den 25. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Geißler. 3/1?)) Bersrod. I a g d v c r p a ch t u n g. Montag den 4. April l. I., Mittags um 12 Uhr, soll die Ausübung ser Jagd in der Gemarkung BirSrod vom 1. September 1853 bis dahin 1856 auf drei Jahre öffentlich nieistbietend verpachtet werden. Bersrod am 23. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Böcher. 176 Feilgeboten. 390) Gießen. Strohhüte 'n reicher Auswahl, von 36 fr. bi8 zu 2 fl. । 30 fr. per Stück, Sonnenschirme in: den neuesten Mustern, sowie Bänder enwfiehlt ui den billigst gestellten Preisen M. H e ß. 593) Gießen. Holländische Bückinge sind angekommen bei L. JahreiS. 5941) Gießen. Bei Jac. Simons Wittwe in der Mühlgasse ist ein Haufen Mist zu verlaufen. 391) Gießen. Eine reiche Auswahl Sommer-Kleider-Stoffe aller Art, um damit schnell zu räumen, zu auffallend billigen Preisen bei M. Heß. 387) Gießen. In Lit. C. Nr. 82 in der Löwengasse sind mehrere Wagen voll Kuhmist zu verkaufen. Zu vermiethen. 309) Gießen. Zwei Familienwöh- nungen, wovon die eine in meinem Nebenhaus , habe ich — gleich beziehbar — zu vermiethen. Dr. Mettenheimer. 536) Gießen. In dem Heß'schen Nebenhaus auf dem Reichensand sind zwei Zimmer zu vermiethen und im April d. I. zu beziehen. 366) Gießen. In Lil. D. Nr. 48 in der Neustadt ist ein freundliches Fami- lien-Logis, bestehend in mehreren Zimmern, Küche re. zu vermiethen und in der Milte des Monats Mai zu beziehen. 5641) Gießen. Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen und können alsbald bezogen werden bei Hartmann Möhl in der Wallthorstraße. Gießen. Regelmäßige wöchentliche Postschifffahrt zwischen Liverpool und New-Bork; New-Orleans, Baltimore und Philadelphia zu billigeren Preisen, als sie die Eoncurrenz der andern Seehäfen fest- stellt au, großen, schönen, bequem eingerichteten, drekmastigcn amerikanischen Post- chiffcn erster Klasse von 1500 bis 3000 Tonnengehalt und unter Begleitung eines uverlässiaen Couducteurs von Main; bis in den Seehafen. In Verbindung mit einem der ersten Erpedienten in Hamburg, welcher gleichfalls seine Auswanderer durch diese Linie befördert, ist es möglich gemacht, die Schiffe vollständig mit deutschen Auswanderern zu besetzen, und ist dadurch die Gemein,chaft mit Irländern gehoben. _, f . Mainz im März 1853. *V Paulsen, concessiouirtcr Special-Agent obiger Limen. Nähere Auskunft und Contrarte ertheilt ' 1 der concessionirte Agent: I. Gertitz in Gießen. Gießen. UNION. Neisegelegenheit iutd) Amerika über L i v e r p o o L Abfahrt von Mainz jeden Mittwoch. Die Paffagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eilige- dien Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen. Concessionirte Haupt-Agentur m Mainz r Heinrich Zitz. Nähere Auskunft, Prospekte und Ucberfahrtsverträge ertheilt Der coneessiomrte Agent in Gießen: I. Lauckert, Neuebäue B. 67. 236) 396) Gießen. Ein Wiesenviertel bei der Ziegelhütte deS Herrn Winther ist zu vermiethen. Der Herausgeber dieses Battes sagt wo? Vermischte Nachrichten. 583) Waldgirmes. Dem hiesigen Schwcinhändler A. Schmidt ist kürzlich im Gießener Stadtwalde ein großer Hund von weißer und schwarzer Farbe, zugelaufen. Der Eigenthümer kann denselben gegen Entrichtung der Jnseratgebühren und des Fut- terqeldes, dahier in Empfang nehmen. Waldgirmes den 20. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Schmidt. 382) ________ Beförderung der Auswanderer über Bremen nach Nord-Amerika von Heinrich Ferber in Gießen empfiehlt sich zur Ucbernahme sowohl der ganz freien Erpedition von G.esten b-S Bremen, sowie auch von Bremen nach allen Seehasen Nord-ckmerckas zu den billigsten Preisen «nd reellsten Bedingungen und macht d.e Au Wanderer noch ganz besonders auf die Vortheile aufmerk,am, welche ihnen dieser Weg und die schon von Gießen aus ganz freie Uebernahme bietet.__________________,—. Gießen. Die concessionirte Specialagentnr zur (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HZ, 26 des Nnzetgeblattes Vermischte Nachrichten. 383) Gieße». Am 25. März ist von dem Gärtner Schaum'scheu Garten auS um und wieder in die Stad! ein goldenes Ubrkettchen verloren gegangen. Der ehrliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine angemessene Belohnung an die Erped. d. Bltts. flbiugt’bcu. J194L) Gießen. Von heute an wohne ich bei Herrn Schreinermeister Henkelmann in den Neuenbäuen. Gießen den 12. März 1853. Th. Heerz, Uhrmacher. 388) Gießen. GeschäsLsempfehlnng. Unterzeichneter erlaubt sich die ergebene Anzeige zu machen, daß er einen neuen eleganten einspännigen Wagen angcschafft, und densilden zu allen vorkommenden Fahrten zu den nachstehenden Preisen, in und außerhalb der Stadt, bestens cnipfohlen hält: zum Bahnhof......12 fr. innerhalb der Stadt .... 12 „ nach Schiffenberg bis zum Baumgarten ....... 18 „ nach Heuchelheim.....15 „ „ Kleinlinden . . . . . 15 » u Wicseck......15 » n Badenburg.....18 „ „ der Obermühle .... 18 „ Ml. Die Preise verstehn sich nur für die einmalige Fahrt Gießen am 28. März 1853. Heinrich Seuling, wohnhaft in der Flügelsgasse. 388) Gießen. Den 11. April be-l ginnt wieder der Unterricht in meiner Lehr-. anstalt, in welcher Knaben für das Gymnasium und die Realschule vorbereitet werden. Diejenigen Eltern, welche derselben ihre Kinder anzuvertrauen beabsichtige», belieben sich baldigst bei mir oder Hrn. Lehrer Curschmann gefälligst anzumelden, wo ihnen mit Vergnügen über Plan und Einrichtung daö Nähere mitgetheilt wird. Nähere Auskunft crtheilt auch Herr Gymnasiallehrer l)r. Köhler. K. Roth, cand. theol. 392) Gießen. In ein hiesiges Speeereiwaaren - Geschäft wird ein Hausbursche gesucht, der sogleich eintreten kann. Von wem? sagt die Red. d. Bltts. 393) G ro ßenli nd en. Der unbekannte edle Geber wolle gegenwärtige Anzeige als eine Empfangsbescheinigung an- fehen und zugleich der Versicherung glauben, daß seine Schenkung eine stiftungsgemäße Verwendung erhalten soll. Großenlinden den 26. März 1853. E. Bender, Pfarrer. 367) Jur Nachricht. Für einen gewandten Metzger mit etwas Vermögen bietet sich ein gutes Etablissement dar. Ausg. d. Bltts. gibt weitere Auskunft. 336) Gießen Ein fremdes Mädchen, welches mit guten Zeugnissen versehen ist, sucht in hiesiger Stadt einen Dientt als Hausmädchen. Näheres in der Erped. d. Bltts. „ „ Wetzlar, Weilburg, Limburg, Coblenz . . „ Abds. 6 „ „ Wetzlar, Herborn, Dillenburg, Siege» . . „ Mrgs. 87, U. „ Lich, Nidda, Büdingen, Schotten . . . ikunst in Gießen : tägl. Abds. 6 Uhr b „ Mtgs. 1 „ „ Abds. 117, „ „ Mrgs. 11 „ 4 fr fr 1 „ Druck und Berlag der G. D. Brübl'schen Buck- und Steindruckerei.