Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. M 32. Mittwoch den 29. Juni__________________1833 Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch uno Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 Er., snr Auswärtige incl. PoffaufschlagS 1 ff. 39 Er. — Auswärts abonnirt man ffch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition cCan;leiberg Lit. B. Nr. 1.) - EinrücknngSgebnhr für die gespaltene Corpus,eil« 2 Er. Anzeigen ans verschiedenen Schriften die gespaltene CorpuSzeile 3 Er. Amtlicher T h e i l. Weeordnung, das heimliche Auswandern von Soldaten und Militärdienstpflichtigen betr. 8 U D W I G III. von Gottes Gnaden G roßherzo g von Hessen uiib bei Rhein re. re. Nachdem die Erfahrung gelehrt hat, daß eine große Anzahl Soldaten und Militärdienstpflichtige, um ihrer Militärdicnstpflicht auszuweichen, sich heimlich in überseeische Länder begiebt, und um zu verhüten, daß inländische, nach Maßgabe Unserer Verordnung vom 25. Januar 1851 concesstonirte A uöwanberungs - Agenten den Transport solcher heimlichen Auswanderer durch Abschließung von Schifffahrtsverträgen mit denselben begünstigen, so haben Wir Uns bewogen gefunden, auf Grund des Art. 73 der Versaffungs- Urkunde zu verordnen, wie folgt : §. 1. Die zur Vermittlung des Transports von Auswanderern in fremde Welttheile im Großherzogthume conccssionirten.Agenten dürfen zur Beförderung von Personen männlichen Geschlechts, welche zwischen dem 19. und 33. Lebensjahre stehen, nur dann Ueber- fahrtsverträge abschließen, wenn ein besonderer Nachweis darüber erbracht wird, daß der Reise eines solchen Mannes, beziehungsweise seiner Auswanderung, in Rücksicht auf Militärdienstpflicht, kein Hinderniß entgegensteht. §. 2. Dieser Nachweis kann durch Vorzeigung eines gültigen, ausdrücklich für die Reise in überseeische Länder ausgestellten Reisepasses, aus welchem das Alter des Reisenden, dessen Befugniß zu dieser Reise und, durch das darin enthaltene Signalement, dessen Identität erhellet, erbracht werden. §• 3. Kann aber, zur Zeit des Abschlusses des Ueberfahrtsvertrags, ein Reisepaß noch nicht ausgestellt werden, dann muß der im §. 1 erwähnte Nachweis durch eine besiegelte, das Signalement des Reisenden enthaltende, Bescheinigung des Kreisamts, zu dessen Verwaltungsbezirk die Heimathsgemeinde des Reisenden gehört, erbracht werden, dahin gehend, daß dem Abschlüsse eines Ueberfahrtsvertrags zum Zwecke der von dein Reisenden beabsichtigten Auswanderung oder Reise in überseeische Länder, in Bezug auf seine Militärdienstpflicht, kein Hinderniß im Wege stehe. Eine solche Bescheinigung ist nur dann nicht nöthig, wenn der Reisende unter 19 oder über 33 Jahre alt ist. Damit der Auswanderungs-Agent aber hierüber Gewißheit erhält, hat er für jeden männlichen Reisenden, für welchen weder ein genügender Reisepaß, noch die erwähnte kreisamtliche Bescheinigung beigcbracht wird, vor Abschluß des Ueberfahrtsvertrags eine mit dem Signalement des Reisenden versehene Bescheinigung über das Alter desselben zu verlangen. Diese Bescheinigung über das Alter ist in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen von den Geistlichen, in der Provinz Rheinhessen von den Civilstandsbeamten auszustellen und mit deren Dienstsiegel zu versehen; von der Localpolizeibehörde ist sodann das Signalement des betreffenden Individuums, ebenfalls unter Beidrückung des Dienstsiegels, beizufügen. 8. 4. Die ini §. 3 erwähnten Bescheinigungen, welche nicht auf gestempeltem Papier auszustellen sind und für deren Ausfertigung und Besiegelung keine Gebühren erhoben werden dürfen, haben die Agenten in ihren Registern, welche sie über die Personen führen müssen, mit denen sie Verträge abgeschlossen haben, zu allegiren, den betreffenden Duplicat-Verträgen bcizuheften, und, wie diese, zwei Jahre lang aufzubewahren. Legitimirt sich der Reisende durch einen Reisepaß (§. 2), so hat der Agent die Nummer und das Datum des Passes auf dem betreffenden Vertrags-Duplicate beizufügen. , Das Alter jedes männlichen Reisenden, welches der Agent durch den Reisepaß (§. 2), oder durch das Signalement auf der tte,sämtlichen Bescheinigung, oder durch das Alters - Zeugniß (§. 3) erfährt, hat derselbe stets genau in jedem der beiden Vertrags- Eremplare anzugeben. Z. 5. Agenten, welche den Bestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandeln, unterliegen, insoferne nicht die Handlung unter die Bestimmungen des Gesetzes vom 29. Septbr. 1835 „die Beherbergung und Aufnahme von Refractären und Deserteuren betres- fend" fällt, einer Strafe von zehn bis hundert Gulden. Wird in Folge einer Nichtbeachtung der Vorschriften dieser Verordnung durch einen Agenten die Reise eines Militärdienstpflichtigen in dem Alter von 19 bis 33 Jahren vermittelt, so trifft den Agenten, außer jener Strafe, nach Befund, auch noch Entziehung der ihm crthcilten Concession. 658 Soweit eine zufolge dieser Verordnung ausgesprochene Geldstrafe von dem Verurcheilten wegen Zahlungsunfähigkeit nicht bei- zutreiben ist, muß dieselbe mit 24 Stunden für je einen Gulden in Gefängniß verbüßt werden. §. 6. Die Beamten, welche mit Prüfung und Visirung der abgeschlossen werdenden Ueberfahrts-Verträge betraut sind, werden darüber wachen, daß den hier ertheilten Vorschriften pünktlichst nachgekommen wird, und die Einleitung deö Strafverfahrens veranlassen, wenn sie Uebertretungen wahrnehmen. Die Agenten haben ihnen daher alle erforderlichen Belege gleichzeitig mit den Ueber- fahrtsverträgen und bevor dieselben visirt werden dürfen, zur Einsicht vorzulegen. §. 7. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihres Erscheinens im Regierungsblatt^' in Kraft. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt, am 23. Mai 1853. (L. S.)---------------LUDWIG. ------^r-D-alwiat. Polizeiliche Bekanntmachung. Brodpreise für Gießen vom 29. Juni 1853. 4 Pfund Roggenbrod kosten . . . . . . . 13 kr. 3 pf. 2 „ „ n ....... 7 „ — ir 4 „ gemischtes Roggenbrod kosten . . . . . 15 „ — „ 2 „ II II II ..... . 7 H 2 u L. Rover, Gr. Polizei-Eommissär. Gericktliche und privat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 1363) Gießen. Forderungen und sonstige Ansprüche an den heimlich sich entfernt stabenden Friedrich Kohlhepp von Großenlinden, über dessen Vermögen Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen den förmlichen Concurs erkannt hat, sind im Termin Donnerstag den 11. August d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des stillschweigend eintrcten- den Ausschlusses von der Masse, bei unterzeichneter Gerichtsbehörde anzumelden und zu begründen. Im Falle des Zustandekommens eines Arrangements werden die nicht persönlich erscheinenden Gläubiger, deren Mandatare nicht mit genügender Vollmacht versehen sind, auch bezüglich der sonst etwa gefaßt werdenden Beschlüsse als der Mehrheit der Erschienenen beitretcnd angesehen. Zugleich wird Friedrich Kohlhepp von Großenlinden aufgefordert, etwaige Einwendungen gegen das aufgenommene Inventar und ergangene Concurserkenntniß in dem anberaumten Termine so gewiß vorzubringen, als er sonst deren verlustig erachtet werden wird. Gießen am 20. Juni 1853. Gr. Stadtgericht Muhl. Besondere Bekanntmachungen. 13/10) Gießen. Die auf heute sälli- qen Holzsteiggelder sind innerhalb 8 Tagen — Montags, Dienstags, Donnerstags und Samstags des Vormittags — an die hiesige Stadtkasse um so gewisser zu bezahlen, als sonst gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren eintreten muß. Die Gr. Bürgermeister zu Albach, Allen- dorf a. d. Lahn, Annerod, Großenlinden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Kleinlinden, Lich, Oppenrod, Rödgen, Steinbach , Watzenborn und Wieseck werden hierdurch ersucht, vorstehende Aufforderung in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kennt- niß bringen zu lassen. Gießen am 24. Juni 1853. Der Stadt-Einnehmer Emders. 1339) Gießen. Ansprüche an den Pfandschein Nr. 923 sind innerhalb 14 Tagen dahier anzuzeigen, gegenfalls das Pfand ohne Weiteres verabfolgt wird. Gießen den 27. Juni 1853. Die Pfandhausvermaltung das. Bieler. Pfeil. 1361) Heuchelheim. Jur Nachricht. Es diene hiermit allen Denjenigen, welche Lehm aus der hiesigen Lehmgrube zu beziehen wünschen, zur Nachricht, daß die Abgabe von solchem, vom Erscheinen dieser Annonce im Anzeigeblatt, nur zu nachstehenden Preisen erfolgen kann: eine zweispännige Pferdewagen-Ladung zu 36 kr., eine einspännige Pferdewagen-Ladung zu 24 kr., eine zweispännige Rindviehwagen-Ladung zu 30 kr. Heuchelheim den 27. Juni 1853. Der Gr. Bürgermeister Römer. 13/11) Gießen. Nach einer mir zugekommenen Weisung sollen die Realschulgelder von nun an vierteljährig voraus bezahlt werden. . In Folge dessen sind die fraglichen Gelder vom 2. Quartal d. I. innerhalb 8 Tagen an die hiesige Stadtkaffe um so gewisser zu bezahlen, als sonst gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren eintreten muß. Gießen den 23. Juni 1853. Der Stadt-Einnehmer Enders. Versteigerungen. 1360) Atzback. Das Pfortcnhaus der Gemeinde Atzbach, 25 Fuß lang, 19 Fuß breit, zweistöckig, von Eichenholz erbaut und mit Schiefer gedeckt, sowie ein dabei befindlicher Stall soll Mittwoch den 13. Juli d. I., Morgens um 9 Uhr, auf den Abbruch dahier verlauft werden. Atzbach den 24. Juni 1853. Der Bürgermeister C o l n o t. 1351) Wieseck. Heugras - Versteigerung. Wegen der ungünstigen Witterung konnte die auf heute bestimmte Heugras-Versteigerung von den hiesigen Gemeindewiesen nicht abgehaltcn werden, soll deshalb Freitag den 1. Juli auf Ort und Stelle öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist Morgens um 8 Uhr auf der Oberlach, 359 und Nachmittags um 3 Uhr zuVadenburg im Strauch. Wikseck am 27. Juni 18o3 Der Gr. Bürgermeister P a u s ch. 1354) Gießen. Künftigen Donnerstag den 30. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Nebengebäude des Herrn vr. Tasche, ein Clavier, Sophas, Schränke, Tische, Stühle, Spiegel und Küchengeräthe aller Art, öffentlich an die Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 24 Juni 1853. Feilgehoten. 1302) : .«•»I|d Auswanderer über Bremen nach j[31) 1 6 Gießen. Thüringische Hagelschädcn-Versichcrungs- Gesellschast zu Weimar. Grundkapital 100,000 Rthlr. Für obige Gesellschaft werden Versicherungen gegen Hagelschlag auf alle Feldcrzeuqnisse übernommen, und jede weitere Auskunft ertheilt von .„W j I. Lauckert, fnrüP rHaupt-Agent in Gießen. 1264) Gießen. Ein gutes, wohl- gehaltenes goctaviges Clavicr ist billig zu verkaufen. Wo? ist in der Erped. d. Bl. zu erfragen. . 1366) Gießen. Ein neues Ma- hagoni-Clavier steht zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. 1367) Gießen. Gute Kartoffeln sind zu haben bei A. P. Petri Wittwe auf dem Neuenweg. Zn vermicthen. 1368) Gießen. Ein Familienlogis ist an der Hauptstraße, Lit. B. Nr. 30, zu vermiethen. 1318) Gießen. Das von Schnh- machcrmeister Wendel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Anfangs September beziebbar. Jacob Köhler am Kreuz. Vermischte Nachrichten. 1364) Gießen. Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Samstag den 16. Juli d. I. wird die Gesellschaft ihre Generalversammlung zu Friedberg, im Hotel Trapp, halten. Außer den Mitgliedern der Gesellschaft sind auch alle anderen Freunde der Naturwissenschaften willkommen. Wer Vorträge zu halten beabsichtigt, wird gebeten, Gegenstand und ungefähre Dauer derselben, wo möglich vor der Versammlung, dem Herrn Professor Dr. Vogel dahier oder dem Unterzeichneten anzuzeigen. Die Versammlung beginnt Vormittags 11 Uhr und endet mit einem gemeinschaftlichen Mittagsmahle, zu welchem von den Theilnehmern der Versammlung auch Damen eingeführt werden können. Gießen, im Juni 1853. Im Auftrage : Dr. PhöbuS. befördere ich zu den billigsten Preisen und reellsten Bedingungen. Abfahrt von Bremen am , und 18. leben Monats.------- Chr. Wallenfels, Kaufmann. 1173) Gießen. Haaklschadcn - Versichmmgs - Gesellschaft in Leipzig. Der Unterzeichnete hält sich bei Versicherungen empfohlen. I. G. Appel, General-Agent. 1372) Gießen. Eine hiesige Familie sucht für den Unterricht in der englischen Sprache und dem Clavicr für drei ihrer in einem Alter von 12 bis 14 Jahren befindlichen Kinder einen Lehrer. Bemerkt wird jedoch, daß der Unterricht in dem Hause der Kinder ertheilt werden soll, und daß man den Lehrer am liebsten aus den hiesigen Studircnden oder Candidalen bei vorausgesetzter gehöriger Befähigung wünscht. Nähere Auskunft ertheilt die Red. d. Bltts. 1371) Gießen. Die auf Mittwoch den 29. d. Mts. auf den Schiffenberg bestimmte Parthie findet wegen des ungünstigen Wetters im Buschiscken Garten Statt Gießen den 27. Juni 1853. Der Gesellschafts-Vorstand. 734) Gießen. Bei der heute statt- gefundenen Verloosnng der Schuldverschreibungen des Gesellschafts-Vereins sind die Nummern 127, 142 und 217 herausgekommen, was mit dem Anfügen zur Kenrtt- niß der Betheiligten gebracht wird, daß von den erwähnten Schuldverschreibungen die Zinsen nur bis 1. Juli d. I. bezahlt werden. Gießen den 6. April 1853. Der Gesellschafts-Vorstand. 1362) Gießen. Um mehrseitigen Nachfragen zu begegnen, bringe ich mein Geschäft im Reinigen aller Arten Kleidungsstücke von Flecken, sowie im Deeatiren, wodurch alle wollenen Kleider ebenfalls von Flecken und Schmutz reingehalten werden, einem geehrten Publikum in empfehlende Erinnerung. L. Ho sch, Deeateur in der Sonnenstraße. 1363) Gießen. Zu der im Herbst l. I. stattfindenden Büchcr-Auetion werden von dem Unterzeichnete» Bücher angenommen. Gießen den 28. Juni 1853. E. Winckler, $ .a mH Antiquar. 1369) Gießen. In der Nähe des Marktes wird ein Mitlescr zum Frank- fiirter Journal gesucht. Näheres in der Erped. d. Bltts. A u s z u l e i h e n. 1370) Garbenteich. 3000 fl. können in kleineren Ablbeilungen an Privatleute zu 5% und an Gemeinden zu geringeren Proeenten gegen gerichtliche Versicherungen ausgeliehen werden. Das Nä- : Here ist zu erfragen bei i Jacob Kissel III. in Garbenteich. 360 1338) Die Expedition. Probeblätter stehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Frankfurt am Main im Juni 1853. Frankfurt a. M. Einladung zum Abonnement auf das dritte Quartal 1853 des litfiogr. Beilage. Frankfurter Anzeigers. ^bonnementspreis für Frankfurt 45 kr. und 15 kr. Stempel (laut Gesetz vom 3. Mai 1853) per Quartal, für auswärts Lek allen Postämtern Deutschlands, gemäß des Regulativs, mit unbedeutendem Postaufschlaq. — Alle Postämter nehmen Bestellungen an. Recknen/ " "bringt Erzählungen, Novellen, Gedichte, Miseellen, Schach-, ß J'rf «ii ! Aufgaben; Pariser Modeberrcht mit Modebild; das Aller»eueste in Häkel-, Stick-, s.«' «U"b Bandarbeiten nut Abbildungen; populär-wissenschaftliche Abhandlungen; für Künste und Tbeat^r' imÄTr Abbildungen der neuesten Möbelgarnituren; Polizei-Chronik; Feuilleton für E l J k i (unter der Rubrik - „Was giebt es Neues?") eine kurze, bündige, aber vollständige . G r ,u,b bcö öffentlichen Lebens, wodurch dem Leser das sehr oft unerquickliche «"^'bhen g.oßer politischer Zeitungen erspart wird; ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse, Getreide-, Qel- und Branntweni-Berlchte; das Frankfurter Amtsblatt im Auszug. 1 ' ' ,. ,yu'crcrtten bunn bei der großen Verbreitung des „Frankfurter Anzeigers" der beste Erfolg qarantirt werden. Die werden^ bekommenden amtlichen Versteigerungen müssen laut stadtgerichtlichem Decret in diesem Blatte bekannt gemacht Angekommene und abgereiste Fremden vom 25, biö 27. Juni 1853. 3 n den Gasthäusern. Hanau, Glasmann v Amsterdam, Weigandt, Wenzel, Struba, Heil u. Schwager v. Frankfurt, Wagner v. München, Wedel v. Stnttgart, Neubrand o. Hamburg, Lehmann v. Dresden, Fischer v. Stettin, Jett v. Cöln, Graul v. Worms, Kern v. Offenbach, Locher v. Heidelberg, Birck- mann v. Cassel, Zöllner v. Mainz, Müller v. Wien. Badener v. München, Lohmann v. Schwelm, Gabel, Knoblauch u. Garkoch v. Frankfurt, v. Henß v. Cöln, Lempe v. Cassel, Strauß v. Friedberg, Schröder v. Baden-Baden, Büttel v. Darmstadt, Berkensbach v. Cöln, Herbold aus Thüringen, Thurell v. Odessa u. Weinbach v. Mannheim. Im Prin, Lari : Hr. Katter, Geh.-Rath v. Magdeburg; Hr. Amat, Privatm. v. Clarus; ■£>» Kaufmann, Militär v. Frankfurt; Hr. Hacker, Part. v. Berlin; Hr. Schmidt, Rent. v. Nancy; Hr. Schröder, Part. v. München; Hr. Weißhaar, Musikus v. Mainz; Hr. Gutmann, Jnspector v. Leipzig; Hr. Fabricius m. Fr., Apoth. v. Wismar; Hr. Berger, Spediteur v. Offenbach; Hr. Falte, Lehrer o. Freiburg; Hr. Sonnenleitcr, Gutsbes v. Zürich; Hr. Bausch, Fabrik, v. Nürnberg; Hr. Cadp, Lchrer v. Frankfurt a. M.; Hr. Lessing, Adv. v. Fraucnstein; Hr. v. St. George, , Dr. med. v. Gießen; Hr. Otto, Audit, v. Coblenz; Hr. Cenant, Rent. v. Berlin; Hr. Seufer, Oec. v. Klosterhamm; Hrn. Kfl. Stieller v. Kis- singen, Raab v. Trier, Hoppe v. Düffeldorf, Leser v. Steinfurt, Wende v. Freiburg, Froster v. Lübeck, Klökel v. Oedenburg u. Ring v. Hannover. Im Darmstadter Haus : Hr. Dittmar, Oec. v. Heringshausen; Hr. Sintze, Polizcioffic. v. Bremen; Hr. Roth v. Darmstadt; Hrn. Geschästsl. Flick v. Louisville, Herle v. Weimar, Neb u. Eisfeller v. Felda, Pfistvr v. Zell, Naumann v. Oberohmeu, Fischer v. Darmstadt u. Hildt v. Selters. Im Stern : Hr. Klein, Kfm. v. Wiesbaden; Mad. Fei v. Roßberg; Hrn. Fuhrl. Hallenberg u. Grodmann v. Sachsenberg u. Hecke v. Floto. 3 ti den Privat Häusern. Bei Hrn. B. Peppler : Fr. Engel u. Hr. Kroll v. Wiesbaden u. Fr. Lasse v. Mainz. — Bei Hrn. Dr. Stammler : Frl. Stammler v. Alsfeld — Bei Hrn. W. Dauernheim : Hr. Dauerndeim, Rentamtm. ». Fränkisch-Crumbach. — Bei Hrn. Hokg -Ado. Dr. Diehm : Frl. Bär. v. Lauterbach. — Bei Hrn. Hofger.-Dir. Helmoit : Fr. v. Helmolt ». Gronde. — Bei Hrn. Freipr. Lips : Frl. LipS v. Umstadt. — Bei Hrn. A. H. Jughard : Frl. Zimmer v. Braunfels.___________ Srnn? « mMf * . ®-, Nktzod, Landschaftsr. a. Pommern; Madame 8™"* "Abel; Hr. Schindler, Forstm. v. Licgnitz; Hr. Kern, Bürgcr- meister v. Babenhausen; Hr. Schröder, Lederhndlr. v. Stuttgart; Hrn. Prwatl Lebmann v Wiesbaden u. Lobe v. Mainz; Hr. Schulze Rent v. Preßburg; Hr. Kalzenstem, strivatm. v. Mecklenburg; Hri Rahleweich, Rent. v. Prag; Hr. Wolff, Musikus v. Emmerbach; Hrn. Rent. Frier v. Berlin u. Lauer v. Liegnitz; Hrn. Fabrik. Dippe v. Laubach u. v. Schweizer v. Frankmrt: Hr. Dietrich, Postpacker v. Biebrich: Hrn. Kaufl. aieil- rnann u. Schröpfer v. Mainz, Lindheimer, Krumm u. Radenburg ».Frankfurt, Faber v. Berlin, Schneider v. Dresden, Maier v. Rheydt, Weiland v. Bremen, Lanzendörfer v. Cassel, Hahn v. Frankfurt, Schulze v. Dresden, Bamberger v. München, Limbeck o. Nürnberg, Leser v. Mainr, Fleer v Halle, Soldner v. Leipzig, Reutlinger v. Mühlhausen, Vogelsang v. Barmen, Roder ».Stuttgart, Pauli v. Mainz, Held v. Magdeburg, Göß v. Frankfuit, Rudolph ». Prag, Meyer v. Schlichtern, Reifert v. Wien u. Simporn v. Barmen. Im Einhorn: Freiherr v. Küster v. Berlin; Hr. Schleuning, Oberrechnungsrath v. Darmstadt; Fr. Werbinsky v. Saarlouis u Fr. Grusber v. Erfurt; Hr. Leopold, Direetor v. Cöln; Hr. Jäger, Bürgermstr v Partie. ». Frankfurt; Frls. Stiefbold, Scheidt, Holz, Bachfeld u. Dietz v. Carlsruhe; Hr. Rübsamen, Forstmstr. v. Stockheim ; Fr. Obernbein v. Hanau u. Fr. Beck v. Frankfurt; Hr. Ohlenschlä- ger, ^ngen. v. Berlin; Se. Ercell. Graf». Schack m. Bed., Gen.-Lieuten. v. Berlin; Hr.Fikus, Lehrer v. Frankfurt; Hr. Konradi, Posament, v Bayreuth; Hr. May, Beamter v. Berlin; Hr. o. Plönies, Rent. ».Darmstadt; Hr. Brockelmann, Bierbr. v. New-Iork; Hr. Maclean, Rent. v. r Dr ?tofenn St. Petersburg; Hr. v. Stcdtmar, Privatm' ». Aschaffenburg; Fr. Bollen v. Wiesbaden; Hr. Wagner, Geh. -fiofratfr ». Auerbach; Hr. v. Hammann nebst Frau, königl. ächs. Oberst v. Dresden; Hr. Leo, Rentier ».Mainz; Hrn. Hauptl. v. Holz u. v. Leoprech- ling, Hr. v. Edelsheim, Oeconom u, Hr. v. Larrimaga, Rentier v. Carls- ruhe; Hrn. Rentiers v. Soipold v. Amsterdam, Eiffer v. Weimar v. « . sm(\Dr' Td- «?al6 $onn> HlN. Kauft. Beischlag, Fay, Bohm u. Wenter». Frankfurt, Goldhöfer v. Coblenz, Beck/r o' I (jnt Berlage von G. D. Brühl I. in Gießen sind vorräthig und zu haben : F o r m n l a r i e n für die Gr. Stadt- und Landgerichte, Ortsgerichte und Bürgermeister; Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs-Rechner, Rechner von israelitischen Religions-Gemeinden u» Vorständen; Tagebücher u. Meßbriefe für Geometer; Contobücher, Wechfel, Anweisungen und Rechnungen; Fremdenrcgister und Nachtzettel; Wein-, Ligueur- und Etiqnettcn ; Jmpftabellen und Scheine; Frachtbriefe rc. Druck uuv Verlag Cer G. D. Brühl' schen Buch- unD Slenwruckerei. ”*