Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. jTtt: Sonnabend den 24L September 18A3. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Drei« de« Jahrgang« für Einheimische 1 A. 30 ft., füt Auswärtige inoL Postaufschlags 1 fl. 39 ft. — au«m4rt« »bonnitt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erredition (Canjleiberg Lit. B. Jir. 1.) - «inrückung«gebühr füt die gespaltene «orvuizeile 1 ft. Anzeigen au« perschiedenen Schriften die gespaltene Eoepnizeile 3 fr. Amtlicher T h e i l. Verordnung, die Erhebung und Controlirung der inneren Abgaben von Getränken betreffend. (Fortsetzung.) 8- 89. Für alle verheimlichten oder falsch dcclarirten Versendungen und für alle verheimlichten oder falsch dcclarirten Einlagen sollen die verschiedenen Kontravenienten, außer den siir einzelne Fälle bereits angedrohlen Strafen, folgendermaßen bestraft werden : a) Alle Personen, welche entweder zur unversteuerten Einlage der betreffenden Getränkesorte berechtigt sind oder irgend eineS der verschiedenen Gewerbe mit besteuerten Getränken betreiben, sowie die TranSportanlen von ans dem Ausland kommenden Getränken, die nach §. 85 als Versender bestraft werden, mit der ConfiScatioil des heimlich oder auf falsche Declaration eingelegten, abgegebenen oder eingeführten Getränkes und überdicß mit dem fünffachen Betrag der Abgaben, deren Unterschlagung vollbracht oder versucht wurde. b) Alle anderen Personen mit der Confiscation des heimlich oder auf falsche Declaration eingelegten oder abgegebenen Getränks und überdicß mit dem zweifachen Betrag der Abgaben, deren Unterschlagung vollbracht oder versucht wurde. c) Zn den Fällen, wo die Verwaltung durch vorausgegangene richtige Declaration bereits von dem Vorgang in Kenntniß gesetzt war, soll jedoch der Empfänger ohne Unterschied in den Personen wegen Versäumniß der ihm obliegenden Verbindlichkeiten nur mit dem zweifachen Betrage der schuldigen Abgabe, jedoch mindestens mit 30 fr. bestraft werden. Die vorenthaltenen Abgaben werden in allen vorstehenden Fällen außerdem von der Verwaltung angesetzt und nacherhoben. Wenn die Frage, ob eine Unterschlagung von Abgaben vollbracht oder versucht wurde, von der Herkunft des Getränks abhängt, diese Herkunft aber nicht mit Gewißheit ermittelt werden kann, so soll in allen Fällen die Abgaben-Unterschlagung vorausgesetzt werden. §. 90. Jsde Verletzung eines von der Stcuerbchörde angelegten Verschlusses zieht die Vermulhung der Abgabeuntcrschlagung nach sich. Findet sich eine solche Vermutbung nicht begründet, so tritt doch eine Ordnungsstrafe nach Maßgabe der Bestimmung in 8. 91 ein, wenn nicht eine zufällige unverschuldete Ursache der Verletzung uachgewiesen wird und dieselbe, sobald sie wahrgenommen worden, gleich angezeigt wurde. 8 91. Jede Uebertretung der Vorschriften dieser Verordnung, sowie der in Folge derselben öffentlich bekannt gemachten Verwaltungsvorschriften, für welche keine besondere Strafe angedroht ist, wird mit einer Ordnungsstrafe von 1 bis 15 Gulden bestraft. 8. 92. Jede Störung von Diensthandlungen. die zur Handhabung der Vorschriften dieser Verordnung vorgenommen werden, und jede Weigerung, den Anordnungen der im Dienste handelnden Angestellten der Verwaltung Folge zu leisten, wird neben den wegen Widersetzlichkeit nach den Bestimmungen deS Strafgesetzbuchs etwa verwirkten Strafen mir einer Strafe von 5 bis 150 Gulden nach dem Ermessen des Richters bestraft. 8- 93. Weitere Vorschriften über die Strafbestimmungen, deren Anwendung und Folgen. Als verheimlichte Einlage oder Abgabe (Versendung) wird jede solche angesehen, welche nicht nach den Bestimmungen dieser Verordnung und innerhalb der vorgcschriebenen Fristen dem betreffenden Ortseinnehmer angezcigt und nachgewiesen worden ist. §. 94. Die ConfiscationSstrafcn treffen in den Fällen des 8- 83 und des §. 89 das Getränk und die Gefäße, in welchen eS entboten ist; in den Fällen des §. 72 trifft die Confiscation nur das Getränk und in dcn Fällen des §. 77 nur die Gerälhe. Wenn die Beschlagnahme der Gegenstände nicht auf der Stelle erfolgen konnte, sowie in allen Fällen des §. 72 wird der Conlravenient zur Bezahlung des Werths der zu confiScircnden Gegenstände, anstatt der wirklichen Confiscation, verurtheilt. Wenn hierbei Zweifel über die Identität und Qualität des zu consiscirenven Getränks entsteht, so soll die vorhandene beste Sorte, oder der höchste im gewöhnlichen Handel vorkommende Preis den Maßstab abgeben. Schluß folgt.) 502 Gießen am 22. September 1853- an sümmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises Gießen. 1. November diejenigen II 11 11 endlich H 11 II öffentlichen Kenntniß zu bringen und weiter bekannt zu machen, in Ihren Gemeinden alsbald zur Oktober t>. I. berichtlich anzuzeigen. Eckstein. Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen. Gieß e n. 1789) 11 11 Biedenkopf und Vöhl, Büdingen, Nidda und Schotten, Friedberg und Vilbel, Gießen und Grünberg, vorbringen ober einer ärztlichen Untersuchung sich unterwerfen wollen, den 4. November I. I, Morgens halb acht Uhr, auf dem Regicrungsgebäude dahier, versehen mit einem versiegelten, von dem belr. Gr. B ärger meist er ausgestellten Signalement ihrer Person, und allen sonstigen für ihre Reklamation sprechenden Beweismitteln (Zeugnisse der Aerzte, Schullehrer, Geistlichen, Ortsvorstände, glaubhafter Privatpersonen, deren Zeugnisse jedoch gerichtlich beeidigt sein müssen) sich anzumelden haben. Ferner haben alle bei der letzten Truppenergänzung von den Regimentern und Corps als untauglich rc. zmück- gewiesenen Rekruten, welche zur definitiven Entscheidung über ihre Tauglichkeit oder Untaüglichkeit bei dem Rekrulirungsraih erscheinen müssen, ebenfalls mit einem verschlossenen, von dem beir. Bürgermeister ausgestellten Signalement ihrer Person und dem vom Militär erhaltenen vorläufigen Entlassungsschein, den 4. November l. I, Morgens halb acht Uhr, in demielben Locale sich einzufinden. > « Diejenigen Leute, welche ohne das vorgeschriebene Signalement vor bem Rekrutirungsralh erscheinen, haben sich der Abwehung zu gewärtigen. Den Empfang dieses AuSschreibenS und die erfolgte Bekanntmachung dessen Inhalts haben Sie längstens bis zum 15. Gießener Jahrmarkt. Der im Landkalender auf den 11. und 12. Oktober d. I. angezeigte Gießener Jahrmarkt hat^ wegen deS Zusammentreffens mit jüdischen Feiertagen auf den 27. und 28. September verlegt werden müssen. Zm Interesse ihrer OrtSangehörigen wollen die Gr. Bürgermeister des Kreises dieser Benachrichtigung die möglichste Berbreitung verschaffen. Gießen den 31. August 1853. Der^Gr. ^urgermcister Zu Nr. K. A. G. 7354. Betreffend : Den im Jahr 1853 abzuhaltenden Recrutirungsrath in der Provinz Oberheffen. Das Großherzoglich Hessische Die Sitzungen des dießjährigen Rekrutirungsraths für die Provinz Oberheffen werden vom 31. Oktober biS zum 4. November l. I. abgehalien, und es sollen am 3L Octobcr die Bewohner der Kreise Alsfeld und Lauterbach, 2. 3. 4. angenommen werden. Vorstehendes haben daß alle zur Musterung des laufenden Jahres gehörigen Militärpflichtigen des KeeiseS Gießen, sowohl die, welche speciell geladen werden, als auch die, welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dem RekrulirungSrath erscheinen und daselbst Reklamationen 1946) Friedberg. Es wird hier- | mit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß von Anfang des Monats October l. I. der seither auf Montag fallende Zahltag auf Dienstag verlegt worden ist. — Donnerstag wird nach wie vor Zahltag abgehalten. Man ersucht die Gr.Bürgermeister, dieses in ihren resp. Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen zu lassen. Friedberg den 19. September 1853. Großh. Rentamt. Grünewald, Großh. Rentamts-Vicar. Edictalladung. 1884=) Gießen. Forderungen und sonstige Ansprüche an den Anton Schaum VI. von Langgöns, über dessen Vermögen Gr. Hosgericht der Provinz Oberhessen den förmlichen Concurs erkannt hat, sind im Termin Donnerstag den 20. October d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung dcö stillschweigend eintreten- den Ausschlusses von der Masse bei unterzeichneter Gerichtsbehörde anzumelden und zu begründen. Im Falle des Zustandekommens eines Arrangements werden die nicht persönlich erschienenen Gläubiger, deren Mandatare nicht mit genügender Vollmacht versehen sind, hierin, sowie auch bezüglich der sonst etwa gefaßt werdenden Beschlüsse als der Mehrheit der Erschienenen beilretend, angesehen. Gießen den 24. August 1853. Großh. Stadtgericht bas. Muhl. 503 Versteigerungen. 1950) Gießen. Dienstag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung deS H. Löber in der Löwengaffe die zum Nachlaß der verstorbenen Marie Rupp gehörenden Mobilien öffenllich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 22. September 1853. Der Vorsteher Gr. Ortsgerichts D. Ebel. 1937) Gießen. Brennöl-Lieserung. Freitag den 30. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, soll bei der unlerzcichneren Stelle die Lieferung des für die Universitäts-Anstalten im Winter 1853/54 erforderlichen Brennöls, an den Wenigstnehmenden versteigert werden, was hiermit zur Kenntniß der Lusttragenden gebracht wird. Gießen nm' 16- September 1853. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Marli n. 198ä) Gießen. Triebviertelverpachtung bei der Stadt Gießen. j Samstag den 1. October l. I., Nachmittags 4 Uhr, sollen einige und zwanzig leihfällig gewordene städtisch« Triebviertel, an Ort und Stelle auf weitere 6 Jahre verpachtet werben. Die Zusammenkunft ist beim Nassauer Hof. j Gießen am 23. September 1853. Der Gr. Bürgermeister > D. Ebel. 1951) Reiskirchen. Montag den 26. September l. I., Morgens 9 Uhr, soll das der Gemeinde Reiskirchen gehörige Obst, als: Aepfel, Birnen »ikv Zwet- schen, öffenllich auf Ort und Stelle versteigert werden. Reiskirchen den 19. September 1853. Der Gr. Bürgermeister Schäfer. 4) Neun Stückfässer, 5) erei Zuläst, 6) vierzehn kleinere Fässer verschiedener Art, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Großenlinden den 22. September 1853. Der Vorsteher Gr. Ortsgerichls Menges. 1901) Heuchelheim. Obstvcrsteigerung zu Heuchelheim. Donnerstag den 29. September l. I., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, erstere in großer Quantität und von vorzüglicher Güte, meistbietend versteigert werden. Der Anfang wird bei der Walkmühle gemacht. Heuchelheim den 21. September 1853. Der Gr. Bürgermeister Römer. 1965) Bersrod. Obstversteigcruug zu Bersrod. Montag den 26. d. M., Morgens 9 Uhr, soll das sämmtliche Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, meistbietend versteigert werden. Bersrod den 21. September 1853 Der Gr. Bürgermeister Böcher. 1976) Gießen. Künftigen Dienstag den 27. d. MtS., Vormittags 9 Uhr, sollen im Gasthaus zum Schwanen dahier: eine Parthie Fässer verschiedener Größe, eine Obstkelter, sowie Tische, Stühle, Bänke u. s. w., meistdielend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden Gießen den 23. September 1853. 1953) Gießen. Mittwoch den 28. September, Morgens 11 Uhr, weiden auf dem Lindenplatz dahier drei gebrauchte Ehaisen meistbietend versteigert, wozu Kaufliebhaber höflichst einladet E. Hensel. 1982) Gießen. Dienstag den 27. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die der Bal- thascr Weidigs Wtttwe und deren Kindern gehörigen Gülerstücke, wie solche in dem Anzeigeblatt Nr. 67 näher beschrieben sind, nochmals an den Meistbietenden versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß die Genehmigung, sobald ein annehmbares Gebot geschieht, mit dem Zuschlag erfolgt. Fr. Müller. Feilgeboten. 1977) Gießen. Mehrere Simmer Zwetschen und Birnen, sowie ein Haufen Dünger ist zu verkaufen bei Jacob Simvn's Wittwe in der Mühlgasse. 1966) Gießen. Ein Eremitage- Oefchen, sowie Bettzeug und Schoorwolle, ist zu verkaufen bei E. Krauskopf in der Löwengasse. 196ZL) Gießen. Bei Gebr. Klees sind jeden Tag Zwetschen, das Hundert zu 4 fr., sowie Kapern zum Einmachen, der Schoppen zu 6 fr., zu haben. 1983) L i ch. Karpfen-Verkauf. Ein Transport schöner Mooser-Karpfen werden einzeln verkauft. Bestellungen beliebe man bei dem Eigenihümer der Licher Familien-Wagen zu machen. Fischer. 1981) Friedberg. Unser Lager in weißen und rothen Sandplatten empfehlen wir in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Auch werden Platten-Belege nach Zeichnungen prompt und bestens ausgeführt. Gebrüder Grödel in Friedberg. 197ZQ Gießen. Einige %' und 1% Ohm haltende, mit eisernen Reifen gebundene, gut gehaltene Fässer zu Wein und Aepfelwein, sind zu verkaufen. Wo? sagt die Redactivn d. Dltts. 1956) Großen linden. Donnerstag den 29. September, Mittags 1 Uhr, sollen zu Großenlinden in der Wohnung des Friedrich Kohlhepp nachverzeichnete Gegenstände einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt wetten : 1) eine ganz große Obstkelter mit eisernen Schrauben, 2) eine kleine resgl., 3) eine Aepfelrnühle, sänrmllich erst vor mehreren Jahren angeschafft. 1110) Gießen. Des Konigl. Preuß. Kreis - Phyflkns Doctor gv.,3 Koch's Rräiater- ISoiibonw haben sich bei katharralischen Vrustaffectionen, bei gereiztem Zustande der Respirationsorgane, bei Husten, Heiserkeit re. als ein ganz vor- rüaliches Linderungsmittel bewährt, und werden in gestempelten L»rr- ainalschachteln a 19 Sgr und 3 Sgr. nach wie vor in Gießen nur allein verkauft bei ' C a r l F r e ch. 504 1940) Gießen. Zwei starke vier« flüqelige Fenster, 68" hock und 35" breit, sind nebst einem starken Hausthürflügel in Lit. A. Nr. 23 zu verkaufen. 1960) Arnsburg. ES sind hier an 300 Stück 2zöllige Roß - Kaftanien- und Acacien-Pflänzlinge, sowie auch Ruß- und andere junge -Obstbäume, von den besten Sorten in schöner Aus- wabl billig zu verkaufen. Arnsburg am 20. Sept. 1853. Fabricius, Renlamtmann. 1819) Gießen. Ein gebrauckter guter Sparheerd mit Kroppen ist zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bl. 1902) In Marburg Nr. 837, ist ein 2- oder 3ipanuiger Wagen mit eisernen Achsen zu verkaufen. 1787) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt fick einem verehrlichen Publikum auck diesen Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstär- kendem Magenbrod und mehreren andern Eonditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ächten Hamburger HustewKlondger. Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich in seinem Namen Eonditoreiwaaren durch Andere verkauft wurden, und bemerkt zu dessen Widerlegung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Seine Bude ist vor dem Neustädter Thor, jenseits der Lahn, mit der Firma: Fr. Urff, Conditor. Zu vermieden. 1971) Gießen. Der seither von Hru Baron van der Hope bewohnte 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. S. Hirsch am Lindenplatz. 1962) Gießen. In Lit. A. Nr. 99 am Asterweg ist eine Familienwohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 1978) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und gleich zu beziehen bei Hermann Schwalb am Tiesenweg. 1957) Gießen. Ein kleines Fami- lien-Logis ist bei mir zu vermiethen und gleich zu beziehen. C. Hensel. 1979) Gießen. Zwei Familienwohnungen sind zu vermiethen bei Hartmann Möhl, Wallthorstraße. 1972) Gießen. Zwei ineinandergehende große möblirte Zimmer sind zu vermiethen und können gleich bezogen werden. S. H i r s ck am Lindenplatz. 1870) Gießen. Eine Fatnilienwoh- nung ist zu vermiethen bei Joh anneö Jughardt auf dem Seltersweg. 1952) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Daniel Hilgardt auf der MäuSburg. 1985) Gießen. In dem Win- decker'scken Hause auf dem Seltersweg (Eck der Löwengasse) sind zwei möblirte Zimmer zusammen zu vermiethen und kann nach Wunsch auch noch eine Kammer dazu gegeben werden. Nähere Auskunft ertheill Frau Landrichter Mosler. 1967) Laubach. Das erste Bäckereigeschäft nebst Wirthschaft und Oeconomie-Gebäuden in Lauhach aus dem Markt, ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Nähere Auskunft ertheilt Johannes Rohnstadt, Weißgerber in Laubach. Vermischte Nachrichten. 1958) Gießen. Vürgergesellschast i. Austrittserklärungen aus der Bür- gergefellschaft I. müssen innerhalb 8 Tagen bei dem unterzeichneten Director schriftlich eingereicht werden, um über die bereits vorliegenden und etwa noch innerhalb obiger Frist einlaufenden Aufnahmegesuche bestimmen zu können. Gießen den 21. September 1853. Der Director I. P. Möhl. 1969) Gießen. Am Marktplatze werden einige Mitleser zum Frankfurter Journal und der Darmstädter Zeitung gesucht. Bon wem? sagt die Redact. d. Bl. 1975) Gießen. Montag den 17. October beginnt der Unterricht in meiner Lehranstalt. Lehr. 1955) Gießen. Drei Drescher finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Bemerkt wird, daß sich dieselben beim Nach- hausegehen einer Visitation zu unterwerfen haben. Die Erpedition d. B. tagt wo? 1O3&) Gießen W. MmhL jum „Russischen Hof" empfiehlt einem geehrten Publikum seine neu hergestellte, verdeckte Kegelbahn zur gefälligen Benutzung. 1973) Gießen. Generalversammlung der „Geselligkeit." Die Mitglieder der „Geselligkeit" werden zu einer Generalversammlung in das Wirthschasts-Local der Frau Loos in der Marktstraße aus Mittwoch den 28. September, Abends 8 Uhr, eingeladen. Tagesordnung : Prüfung der Zahresrechnung und Wahl des Vorstandes. 1986) Gießen. THEATER IM LEIB’SCHEN SAALE. Sonntag den 25. September 1853 : Wie schöne Müllerin, Lustspiel in 2 Acten. Vorher : Tebesrde WLZder w RachMeR. Nach der Aufführung findet Tanzuuterhaltung Statt. Kassenpreis 24 fr. Kasseöffnung 6 72 Uhr. Anfang 7 Uhr. C Matthias. 505 1868) Gießen. Von der bei Vngelhorn & Hochbau; in Stuttgart erscheinenden Allgemeinen Muster-Zeitung, Alb nm für weibliche Arbeiten und Moden, preis vierteljährlich 5L kr. ist die erste Nummer des Älen Quartals für 1853 bereits ausgegeben, und werden hierauf, so wie auf die verfloffenen Quartale von jeder Buchhandlung und allen Postämtern Bestellungen angenommen; namentlich von I. Ricker, Ferber'schen Buchhandlung, Heyer's Buchhandlung in Gießen. 1963) Gießen. LZ Srhuellwaschereü Einen! verehrlicben Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich an hiesigem Platze eine Schnellwascherei angelegt habe und im Stande bin, die Wasche, sie darf noch so befleckt und beschmutzt sein, im Sommer in 9 und im Winter in 12 Stunden so schön, wie sie ursprünglich neu war, zurückzuliefern, ohne daß die Gegenstände den geringsten Schaden erleiden. Feinere Sachen, alS Hauben, Ehe- misetten k. werden zugleich zu den billigsten Preisen nach der neuesten Mode aufgeputzt. Jette Beifuß, Lit. A. Nr. 99 am Asterweg. 1989) Gießen. Leih-Bibliothek! Indem ick zum bevorstehenden Winter meine reichhaltige Leih - und Lesebibliothek in empfehlende Erinnerung bringe, verbinde ich zugleich die Nachricht, daß der 7. Nachtrag zum Kataloge im Druck erschienen ist. Gießen im September 1853. H. Hoffmann, Buchbinder. 19^1) Gießen. Eine Broche von Elfenbein ist am Samstag Abend in der Neustadt verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine Belohnung in der Erped. d. Bltts. abzugcben. 1970) Auf einem Hof in der Nähe von Vilbel wird für eine kleine Familie eine Person von gesetztem Alter, welche sowohl im Häuslichen als auch in der Küche bewände, t ist, als Magd gesucht, wogegeil derselben neben guter Behandlung auch ein guter Lohn zugesichcrl wird. Hierauf Nefleciirende können das Nähere; bei der Redaciwn d. BlttS. erfahren. 1980) Schiffenberg. Schissenberger Kirchweihe Sonntag den 2b. und Montag den 26. September. Gießen. Für die Wasserbeschädigten im Kreise Offenbach ist bis heule einge- ganqen von F. R. 30 kr., von N. N. A uszulethen. 1959) Leihgestern. In der v. Firn- haber'schen SiiftungS-Kasse dahier liegen 195 fi. zum Ausleihen bereit. Leihgestern de» 23. September 1853. WeSp, Rechner. Krischdacker zu Gießen. Sonntag den 2 5. September. Karl Löber am Lindenplatz. Franz Lampus in der Lö- wengaffe. Christian Löber in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen v er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 2 5. September. Morgens : Kirchmrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Getauft. Den 18 September. Dem Bürger und Fuhrmann, Philipp Euler, ein Sohn, Georg Zulius, geboren den 6. September. Beerdigte. Den 21. Septemb er. Christian Adolph Heinrich Karl Franz, Schreiner, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Fustus Franz, ehelicher Sohn, alt Li I. l l M. II T. gestorben den !9. Septbr. Den 22. Sepjember. Susanne Margarethe Wallenfels, des Bürgers und Bäckermeisters, Balthasar Wallenfels, Ehefrau, geborne Roll, alt 43 3 7 M. !0 T. gestorben den 20. September. 4 fl. 30 kr. Gießen den 21. September 1853 Gebr. Windecker. Die Pfarrgeschäste in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Angekommene und abgereifte Fremden I n den Gasthäusern. Am Einhorn: Hr. Walther, Fabrikant v. Offenbach; Hr. v. Barna, Major v. Schwerin; Hr. Ponhard, Advocat v. Erfurt; vr. v. Mersburg, Gutsbesitzer v. Baden-Baden; Hr. Teufel, Anwalt v. Trier; Hr. Seches, Pfarrer v. Westerlauer; Hr. Larasch, A>tuar v Dresden; FräuL Bücking v. Alsfeld; Hr. Heper, Maurermeister v. Halle; Hr. Merz, Cand. der Theologie ». Greitz; Hr. v. Rabenau, Hauptmann v. Darmstadt; Hr. Hofmann nebst Frau, Privatman v. Alsield; Hr. Metzler mbst Frau, Rentier u. Hr. Rahn, Procurator v. Weilburg; Se. Erlaucht Hr. Graf v. Erbach-Fürstenau nebst Gemahlin u. Dienerschaft, v Erbach; Hrn. Kaust. Febus v Berlin, Schwaner v. Coblenz, Cahn v. Cüln, Dvrnwal- der v. Stadtberg, Bär v. Mainz, Nassauer v. Frankfurt, Kaiser v. Offenbach, Bücking v. Alsfeld, Wepel u. Wolf v. Cöln. 3m Rappen: Hrn. Partikuliers Kaufmann aus Amerika u. Heuff v. Mainz; Madame Alla v. Battenberg; Hr. Dicffenbach, Renlmeister v. Lauterbach; Hr. Repp, Müller v. Homberg; Hr. Pirmonzki, Rittmeister v. Wien; Hrn. Partikuliers Holzer v. Lübeck u. Reiser v. Bremen; Madame Maurer v Büdingen; Hrn. Rentiers Steiner v Coblenz, v. Langen nebst Tochter u. Dieners, v. Weilburg u Fuld v. Mannheim; Fräul. Raupert vom 20 bis 22. September 1853. v Berlin; Madame Horst v. Marburg; Hrn. Kaust. Schulze v. Berlin, Kämmerer v Schwelm, Scdultheis v. Prag, Reiber, Müller, Limpcrt, Lindheimer u. Hartmann v. Frankfurt, Schmidt nebst Familie v. Mainz, Schott v. Paderborn, Hechtstädter v. Mainz, Schmidt v. Biedenkopf, Meper v. Cöln, Rauch v. Bremen, Schneider v. Dietz, Taudach v. Hei- delberg, Hill v. Mainz, Haller v. Friedrichsdorf, Barre v. Paderborn, Haber u. Sackendorf v. Frankfurt. 3m Prinz Carl : Hrn. Kaust. Dietz v. Steiissurt, Wienold «.Stockhausen, Sämstcr v. Bamberg, Schweigen aus Westphalen, Dietz « Kai- serslautern u. Giebel v. Vallendar; Hr. Borger, Spediteur v. Offenbach; Hr. Stöber, Pharmaceut v. Tutmold; Hr. Wolf.imann, Partikulier v. München; Hr. Siegmund, Künstler v. Berlin; Hrn. Lehrer Eckhard v. Bärenbach u. Schaum v. Wetzlar. Im Darmstädter Haus: Hr Kuhl, Fuhrm. v. Homberg; Hrn. Geschäfts!. Kauffmann v. Mainz u. Kerz v Steinbach; Hr. Schi d, Buchdr. v Gießen; Hrn. Handels!. Altstadt v. Schlitz u. Bastian, v. Wetzlar, Hr. Hanstcin, Bürgermeister v. Dannerod; Hr. Kaufmann, Verwalter v. Mainz. Im Kt-rn. Fräul. März v. Laubach. 506 Frucht- und Viktualien preise ViKtualienprrise. t p r e i s / r ir ch (Hierzu eine Beilage.) In d 4 n Privathäusern. Bei Örn. Kaufmann Pistor: Fräul. Lpnker u. Hr. Lorep, Reallehrer v. Darmstadt. — Bei Sm G. Ph. Gail: Hr. Schröder, Kaufmann v Wiesbaden u. Hr. Gail, Kaufmann v. Newpork. — Bei Hrn. Wirth Emil Becker: Hr. Mantel nebst Frau, Privatmann v. Dexbach. — Bei Hrn. Schuhmacher Herbert: Frau Herbert v. Frankfurt. — Bei Hrn. Kaufmann G. E. Windecker: Hr. Fresenius, Pfarrer v. Crumbach. — Bei Wittwe LampuS: Hr. Wille, Verwalter v. Hirzenhain. — Bei Hrn. Schneidern: Brück: Hr. Korn nebst Fam, Schausvieldirector v. Andreasberg. — Hrn. Schuhmacherin, ö. No!ti: 'Maria Stritter v. Wiesbaden — Hrn. Schmiderm H. Frech: Frau Bahnwärter Weicker v. Darmstadt. — Bei Hrn. Kausm. Ehr Wallenfels: Frau Lehrer Möhl v. Marburg. - Bei Frau Hofkammerrath Hofmann: Hr. Rau, Gpmnastast v. Bern. - Bei Hrn. Buchhändler Roth: Fräul. Haas v Pappenheim. Im Verlage von G. D. Brühl I. in Gießen sind vorräthig und zu haben: Formularien für die Gr. (Stabt? und Landgerichte, Ortsgerichte und Bürgermeister; Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs-Rechner, Rechner von israelitischen Religions-Gemeinden u. Vorständen; Tagebücher u. Meßbriefe für Geometer; Contobiicher, Wechsel, Anweisungen und Rechnungen; Fremdenregister und Nachtzettel; Wein-, Liqueur- und Champagner- Etiquetten; Jmpftabellen und Scheine; Frachtbriefe rc. rc. Auch diene zur Nachricht, daß die Heftchen für R r u ch l e i Ä e n - e wieder neu angekommen und ä Stück 6 fr. zu haben sind. Fleischtaxe. Gießen 1 den 24. Septbr. I Lich den 22, Septbr. Laubach | den 31. Juli I chvgfliiK | Bemerkungen B r o d t a z E e. Gießen 4 den 24. Septbr. | lung -gl »sg den 22. S-ptbr Laubach 1 den 31. Juli. Butzbach . I ----- d-r> 16 &eptbv. 1 per Pfund kr. Pf- fr. Pf. kr.Ipf. fr. | vf. kr. Pf. kr.pf. kr. Pf. rr.pl. Ochsenfleisch . . Kubfleisch - - - Rindfleisch - - - Kalbfleisch _. • • Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaafsteisch . - Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst - . . Schwartemagen Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unausgelaffeneS 13 i> 9 8 14 10 16 8 20 20 18 28 23 22 20 20 24 20 1 1 1 1 1 1 1 1 1 ta to 1 13 9 9 8 14 9 16 18 20 16 28 20 16 18 16 24 20 — 1 1 1 1 1 1 । 1 II M 1 II 1 1 1 1 II 1 II 1 1 l»|- 9|- ?t 14 — 9— 16 — 18 — 18 — Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. k. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen ».nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. binäres Brod aus $ j besteh. 4 ! s-mifchtes Brod aus j j Waizen^und j besteh. Für 1 kr. Wnfferweck........ „ 1 kr. Milchbrod........ Marktpreise. 7: 1 14i 2 7.j 3 15 2 5 — 1 — fr. pf. 7 14 T kr. 1 i 1 1 i IO i 1 'S ?* c> ; Sil — Q 3 Pf. L. fr. ll 1 1 l<3 | 1 ■£ 14 2 "ö 3 2 fr. vf. II 1 1 II 1 — II ' l 1 1 l 1 — 26 — 20 — 20 — 16 — 22 — 20 — 1 Maas Milch .... 1 Pfund Butter .... auch . . . 5 Handkäse . ... 5 Eier....... 1 Pfund Waizemnehl . . 1 „ geschw. Vorschuß • ...... CC <0 I 05 Üt QC CO h- 05 1 »1 1 I1 1 1 1 IUI! i Ti 1 1 1 1 1 1 1 i Ui 1 1 II | 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 U 1 1 1 1 1 1 i i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Fruchtgattung. Gießen den 20. Septbr. Grünberg | den 3. Septbr. den Lich 24. Lug. Laubach. Friedberg den 14. Septbr. 1 den Main 26. 2 lug. Wetzlar den 17. Septbr. P'"d. | st. ~ fr. M IPfd-l st. fr. Pfd. a st. 1 fr. sPfd. ff e fr. r. Pfd- 'ff. fr. Pfd.' ff. Ur. S ch effel. ff. I fr. ‘ vf Waizen..... Korn ..... Gerste . , . . . Hafer..... Erbsen..... Linien ..... 200 14 — 200 11 — 170 8 10 — A — — — 13 30 -i 8 . -° - : 4 : - 200 190 170 120 15 10 8 4 8 - 30 10 1 1 II 1 1 II 1 u 1 1 1 1 1 1 — 13 10 8 3 43 20 15 51 200 200 200 200 । 15 10 8 4 59 13 5 50 1 1 1 S 1 1 I 1 1 ~ 1 1 1 Mill', | Erscheint n Auswärts a 1) sicht der l A begange belegt n -—4 e ltcher 2 A Leuten I Personc T 1) b: 2) de ist I Jahre b sucht in T diejenig 3 weiden E sangnißi T der erka Z den Bei