— Bei Bei Frl. 'bürg. — — Bei rn. Kreis, 'angtotf; her: Hr. l : Sri. i r- Schott Bei str rb. Wahl uth Prof. Bei £>m, t. Grab: 1838 Anzeigeblatt der »j OH Mittwoch den 2^. Auguft -------------4 m -ür «lnh-imischc 1 ff. 30 fr., für äutoirtige ir.°>. PostaufschlagS 1 ff. 30 kr. - Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. - ^^3^^ Llt g. Nr. 1.) - EinrnckangSgebühr für die gespaltene CorpnSzeile kr. »"»wärt« abonnirt man ffch be. allen Postämtern. In SSchriften die gespaltene LorpnSzeil« 3 kr. Amtlicher Theil. « 3 13 2 I 89- Q L. Q ---j — - 4 1 Pf. fr. Vf. eßlar . Augast. fr.~ 1 Pf, 15 । - 40 I - 30 i — 2 2 ließen! s. 6 Uhr . i „ 1 i l/l V :. 77, „ s 3 bis die Erhebung und Controlirung der inneren Älbgaben von Getränken betreffend. (Fortsetzung.) ,,,,,, VI Von dem Transport, der Versendung und Einlage steuerpflichtiger Getränke. §. 49. 9jUe $randporte von nach 8.1 der Getränken müssen im Großherzogthum mit Tranksteuerschemen, welche die Ortseinnehmerei M $r,:,I^u"9d # ©enän^^SrVen ^0^Weim'" fte in freien Verkehr gesetzt werden, also nÄ= -.chen die betreffenden ZoUguittungen, als 5Ur fteS:?!^"ö?^arei(La^po^n7onn Änfen He ^ev du,chz,s0htt t»ern,n, ,all»,rkastuagSm!ßtg, UebergmgSschit sl,«erstell,. welch, den ll.dergangSjchi in -rchnlt, stelle ÄÄÄÄ »in uL,st.n--fch,.n erledigt, st-t- auf den Bl, für d,n T,mS»°rt d,r na« §. 1 d,r ®,»,nmmgS mttoikgent.n Sdninte M«,u»-ll,»d°n Trankst,u.rsch,In, stad ,nt, w,d„ An«f«» kapitalien der Gebäude cingetretenen Veränderungen brtr. Das Verzeichniß der in der Stadt Gießen im Jahre 1853 neu erbauten oder yc.än derten Wohnhäuser re., mit Angabe des neuen Abschätzungswerthes und Steueran satzcö liegt zur Einsicht der Buheiligtcn vier Wochen lang auf dem Rathhause dahier offen. Einwendungen gegen die Ansätze dieses Verzeichnisses sind binnen der bestimmten 4wöchigen Frist bei Vermeidung des Ausschlusses schriftlich vorzubringen. Giesen den 9. August 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Edictalladung- 1668) Hungen. P u b 1 i c a o d u m. Alle, welche Ansprüche an den abwesenden Johannes Dingmann und seine Ehefrau zu Wvhnbach begründen können, werden aus gefordert, solche im Ternüne Donnerstag den 22. September l. I., Morgens 9 Uhr, so gewiß bei unterzeichneter Gerichtsstelle dahier geltend zu machen, als sonst dieselben bei der Feststellung des Inventars uno Veräußerung des Vermögens unberücksichtigt bleiben. Hungen den 23. Juli 1853. Großh. Landgericht Hnngen Hofmann. Limperf. Versteigerungen. 1718) Gießen. Verpachtung und Verkauf von Grundstücken der Stadt Gießen. Montag den 29. August 1853, Nachmittags 3 Uhr, sollen folgende Grundstücke : 1) 485 m Klftr. Acker an der städtischen Sandgrube beim Heegstrauch , 2) 468 ffiftr. daselbst, 3) 874 „ 4) 1000 „ Acker am Krofdorfer Weg, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden verpachtet werden. Auch werden die Grundstücke Nr. 1 u. 2 »ach Beendigung der Verpachtung einer Versteigerung in Eigenthum ausgesetzt. Gießen den 20. August 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. im Oswaldischen Garten, B. Freitag den 2. September: 5) Cueßmai'fer. ft en wohl durch die Beschaffenheit deS La Schwa r z. 3) 4) von von von von von den der den den den 1) 2) Wiesen an der Neumühle, Fürstenbrunnenwiese, städtischen Wiescnvierteln, Wiesen im Heegirauch, Wiesen am Neuwegerihor. aus der Hand versucht werden. Bei der Ungeheuern Zunahme der Bier- consumtion in hiesiger Stadt bietet sich hier- 1) 2) 3) 4) 5) 6) liefert ein ganz gutes Wasser in großer Menge und die bei dem seitherigen Betriebe stattgefundene tbeilweise Verwendung von L ah n wa sse r geschah nur aus dem Grunde, weil eben Flußwaffer stch zum Bierbranen besser eignet als das reinste Gieße» den 23. August 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. G a r b e n t e i ch. Vetstrigerung von Wegbauarbctt. Tonnetstag den 25. August l. I-, des Vormittags um 10 Uhr, Garbenteich am 21. August 1853. Der Gr. Bürgermeister von den Ochsenwiesen, von den Wiesen am Rödger Weg und Stolzenmo:gen, von den Wiesen an der Grünberg Straße, von den Wiesen im Alte,Nische und soll das Grummetgras von nachbezeichneten, circa 400 Morgen hallenden Wiesen, öffentl ch versteigert werden, und zwar: A Donnerstag den 1. September: der Försterwiese, von den Happelöwicsen und den Wiesen links der Grünberger Straße. Der Anfang ist d.n ersten Tag im Oswaldischen Garten, den zweiten Tag in 161)3) Gießen. Auf freiwilliges Ansuchen des Bürgers und Bierbrauers 1727) Gießen. Zu einer freiwilligen Versteigerung des den Erben des Ph. W. Busch fei. dahier zustehenden Wohnhauses, der dabei befindlichen Bierbrauerei in der Marktstraße babier und eines zum Brauereigeschäft gehörenden Felsenkellers auf der Hardt dahier ist Termin auf Mittwoch den 14. September l. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhaus dahier anberaumt worden. Das Wohnhaus ist im unteren Stock zum Betriebe einer Speise- oder Bierwirth- schast eingerichtet und besitzt im 2 und 3. Stock noch 6 heizbare Zimmer mit Küchen, Kammern ic., wahrend sich im Anbau ein Stall für 2 Pferde und mehrere Stück Rindvieh nebst 2 großen Futterböden vorfindet. Die Bierbrauerei, vor mehreren Jahren ganz neu eingerichtet, befindet sich im besten Betriebszustande, enthält sehr solide _. . f Braugefäße und besitzt als Zugehör einen , 1 $ $erren Bürgermeister der Umgegend SÄ'" K°rnUm; n r UerC werden »sucht, dieses in ihren Gemeinden 100 Stecken Holz aufgesetzt werden können. * . ... ' . Der in der Brauerei befindliche Brunnen>g e ann '»a ' ‘ff • Der an der Hardt gelegene Fel- ' sollen zur Herstellung des Vieinalwegs von senkellcr besitzt Raum für circa 400 bis ; Garbenteich nach Lieh folgende Arbeiten: 500 Ohm Bier und ^empfiehlt sich am be- ' i) Planirarbeit in 4 Äblheilun- 7 ' gen, veranschlagt zu . - . 803 st. gerbiers, welches gegenwärtig noch aus 2) F ert gung von 4 Durchlässen demselben abgegeben wird. Auf dem Fel- mit Lieferung der Materialien, senkeller befinden sich gegen 300 □klafter veranschlagt zu 275 « nutzbares Gelände und läßt sich der Keller ^uf Ort unb Stelle, öffentlich wenigstneh- daher mit größter Leichtigkeit noch bedeu- menb versteigert werden. tetib vergrößern. i Die Gr. Bürgermeister ber umliegenden Die beschriebenen Immobilien werden £)rtc werden ersucht, dieses in ihren Ge- einzeln oder auch g et heilt unter sehr „linden veröffentlichen zu lassen, günstigen Bedingungen versteigert und kön- nett auch vor der Versteigerung Käufe erfahren. 1728) Gießen. Die Verstetgerung des Grummetgrases von de» städtischen Wiesen. Donnerstag den 1. und Freitag den 2. September d. I., von Morgens 9 Uhr an, durch einem jungen Manne eine vortrcff- v”' ra<>Mme liche Gelegenheit dar, mit verhältnißmäßig Karl Magnus dahter fo.len dcss geringen Mitteln ein gut rentirendes Ge- lichkeiten schäft «u erwerben. I Donnerstag den 25. August, Alles Nähere ist im Wohnhaus selbst zu Nachmittags 3 llhr, !auf dahiesigem Rathhans, unter den als- dann bekannt gemacht werdenden Bedtn- gungen, öffentlich versteigert werden: 1) 4t □Älftr. Wohnhaus, Anbau, Scheuer, Stallung und Hvs- raum in der Walllhorstraße, 2) 32 Qfflftr. Brauhaus mit Brauerei/..welches erst vor wenigen 450 Großenbuseck, anderweit auf 3 hintereinan 1687) Großenbuseck. J°gd»»pach.ung i» der Gemarkung , SM»« in billig bei i) 2) 329 3) 179 76 4) 108 338 5) 6) 7) 1 39 8) SS kann 39 9) i3V l v HUlyf der Lich- r. Möser.! 209 D^lftr. Wiese in 19 + tenau, neben Heinr. Möser. den Gießen »68'5 '169'5 wirkt belebend und erhaltend aus die Geschmeidigkeit und Weichheit der Haut, und ist daher Damen und Kindern, sowie überhaupt Persoll der 19 Großenbuseck den 17. August 1853. Der Gr. Bürgermeister Wagner. Freitag den 26. August l. I., Vormittags 9 Uhr, die Herstellung eines Durchlasses in Sonnenstraße, veranschlagt zu 396 st. fr., an den Wenigstfordernden ver- /24L 246 24/ /130 Großenbuseck. Dienstag den 30. August l. 3-, graben, neben Christian Burkhardt, HzKlstr. Acker, die krummen Aecker am Gleiberger Weg, neben Konr. Uftr, □ftlftr. Garten am Wetzlarer Weg, neben Daniel Noll, □$Hftr. Acker in der Au am Wetzlarer Weg, neben guter abgelagerter Waare, bei bekannter Reellität Hch. Ferber. 1492) Gießen. Aechtes persisches Insektenpulver, per Loth 4 fr., beste Patent-Wagenschmiere in Kistchen und offen, Mineraltheer, Steinkohlen- theer, Cement rc. zu den billigsten Preisen en gros & en detail bei W. ,3 tt V b U d). 10) 4793 Mittags um 1 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd der Gemeinde Steinfurt, den 9. August 1852. Dr. Brofius, König!. KreiS-Physikuö. *) In Gießen in und l/2 Päckchen ä 12 Sgr. und 6 Sgr. nur vor- räihig bei _____________________Carl Frech. Löwengasse, 329 HHKlftr. Acker im Fluth- Heinrich Schäfer, 629 lüAcker am Hasenköppel, neben Karoline Vogt, 344 lHWiese auf der Weißerde, neben Heinrich Schäfer, 279D2ßii fe im Heegstrauch, neben Konr. Möhl, A. B. S. 1118 lDKlfrr. Wiese daselbst, neben Peter Vogt, 241 lDKIstr. Acker über dem Rodt, neben Konr. Kreiling, fönen von zartem Teint, zum Wascbe» und Baden ganz besonders zu empfehlen. Für Gießen befindet stch das alleinige Depot bei C a r l F rech. 1343) Steinfurt. Ein Wort über die Zahnpasta 17. August 1853. C. Weidig. Gießen. .vÄpoihek er inÄa0r!llambärl>ci! <"**3 des Herrn Dr. Suin de Boutemard *), Arzt in Rheinsberg. Ich habe diese viel gerühmte Zahnpasta nun an mir selber versucht, und ....... daher aus eigener Erfahrung über deren Vorzüglichkeit ein Urtheil fällen. Ich wurde zu ihrem Gebrauche hauptsächlich durch ein Paar lose Zähne, welche mir beim Essen sehr hinderlich waren und mir dasselbe oft ganz verleideten, veranlaßt; das sie umkleidende Zahnfleisch war stets geschwollen und äußerst empfindlich. Ich muß bekennen, daß schon nach dreimaligem Gebrauche dieses Mittels der letztere Uebrlstand gänzlich gehoben war, und jetzt nach achttägiger Anwendung — wenn auch die Zähne noch nicht wieder ganz fest sitzen — vermag ich doch meine Speisen wieder mit Vergnügen zu verarbeiten. Da es zum Reinigen der Zähne mittelst dieser Zahnseife nicht auf ein starkes Reiben derselben mit der Bürste ankommt, weil die anflösenoe Eigenschaft jener alle Unreinigkeiten bald beseitigt, so rathe ich eine ganz weiche Zahnbürste an, mit welcher man auch das Zahnfleisch selbst reiben kann, während eine härtere dasselbe sehr empfindlich berührt. Ich kann noch bemerken, daß der Preis dieser Pasta wirklich sehr niedrig gestellt ist, indem man mit einem Päckchen vollkommen ein halbes Jahr ausreichen kann, denn ein dreimaliges Hin- und Herreiben mit der naßgemachten Bürste auf dem Kuchen reicht hin, um so viel Maße darauf zu bringen, daß sogleich beim Reiben der Zähne hin und her ein dicklicher Schaum entsteht, welcher durch alle Zahnlücken hindurchdringt. Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 48 HiKlstr. Hofrauhe in der geben werden. Gießen den 23. August 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Jahren neu erbaut worden ist und vorzügliches Wasser hat, \ lUKlftr. Dörrhaus, welches sich 3) 331 mit wenigen Kosten zu einem 34/ Wohnhaus einrichten läßt, mit f 134 IHKlflr. Grabgarten dabei. Die Gebäulichkeiten können und werden, je nach Wunsch der Liebhaber, im Einzelnen sowohl, wie im Ganzen, versteigert, mit dem Bemerken, daß, wenn annehmbare Gebote erfolgen, die Genehmigung alsbald ertheilt werden wird. Gießen den 16. August 1853. C. Weidig. 1693) Gießen. Auf freiwilliges Ansuchen des Fuhrmanns Wilhelm Burkhardt sollen dessen Immobilien Donnerstag den 25. August, 1730) Vergebung von Maurerarbeit bei der Stadt Gießen. F e i l g e b o t e n. 1615) Giessen. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HL «8 des Anzeigeblattes. 1109) Siefen- Di. HARTUNG’S k. k. a. priv. __ Chinarinden - Oel, zur Conservirung lind Verschöiierung des Haarwuchses, ä Flasche mit Gebe.-Anw. 10 Sgr. Kräuter - Pomade, zur Wiedererweckung und Stärkung des Haarwuchses, W % ____„___ ä Krause mit Gebe--Anw 10 Sgr. , 3' Die Di. Hartung'schen Haarwuchsmittel unterscheiden sich durch ihre bewährten au-sgezeichueten Eigenschaften und durch ihren wohl- s eil en Preis sehr Vortheilhaft von den so vielfach angepriesenen Macassar-, KleUenwurzel - und all' den verschiedenen anderen Haarölen und Haarpomaden, und können sonach mit vollem Rechte als das Beste und Billigste in diesem Genre gewissenhaft empfohlen werden. Ausführliche Prospekte werden grattS verabreicht und die Mittel selbst in Gießen ächt und unverfälscht nur allein verkauft bet Carl Frech. HAKTUNG’S 1724) Gießen. g» Eine blecherne Badmaschine süi's Zimmer steht billig zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 1731) Gießen. Ein gutes und schönes Sopha, wie neu, ist käuflich zu haben. Wo? sagt die Erpd. d. Blrts. 1708) Gießen. Rdeinischen Weinessig, für dessen Haltbarkeit ich garantire, per Maaö 20 fr. I. G. Appel Zu venniethen. 1722) Gießen. Der 3. Stock meines Hauses ist anderweit zu vcrmiethen. Ed. Strack. 1721) Gießen. In meinem Hause vor dein Sellersthor ist das Dach-Logiö zu vermicthen und kann im Ocwber bezogen werden. Dr. Buff. 1720) Gießen. Mein Wohnhaus nebst Hof und Stallung in der Hintergasse ist zu vcrmiethen oder auch zu verkaufen. Ferner ist bei mir eine Familienwohnung, sowie eine möblirte Stube, zu vermielhen und sogleich beziehbar. PH. Schmall's Willwe am Liudcnplatz. 1719) Gießen. Ein Logis, aus 2 Stuben u. s. w., bestehend ist zu ver- mielhen und kann alsbald bezogen werden bei G g. H e i n r i ch L o n y in der Mühlgasse. 1725) Gießen Bei G. F. Heyer Cohn sind zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. 1674) Gießen. Eine Familieu- wohuung ist zu vermielhen bei Friedrich Pfeil in der Mühlgasse. 1733) Gießen. Eine Familieuwoh- tiuiig ist zu venniethen bei Spengler I. Marrin der Marktstraße. 16(>'l) Gießen. Der untere Stock in meinem Hause ist ganz oder getrennt zu vermielhen und kann sogleich bezogen werden. Hofralh Wehn's Wtllwe. 1675) G t e ß e n. Bei Oberbauralh M ü l l c r' ö Wtllwe, in dem Burkhardl'schen Hause in den Neuenbäuen, ist eine möblirte Stube mbst Cabinel zu vcrmiethen. 1678) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermielhen bei W. Rühl im Russischen Hof. 1680) Gießen. Bei Gärtner Schaum vor dem Sellersthor sind einige möblirte Zimmer zu vermielhen. 1690) Gießen. Eine möblirte Man- sardenslube ist zu vcrmiethen bei Kauft». Ehr. Wallenfels am Markt. 1700) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind auf den nächsten Curs zu vermielhen. Fr. Müller. 1707) Gießen. Eine Stube mit Cabinel ist zu venniethen bei ___________ I. G. Appel. Vermischte Nachrichten. 1723) Gießen. Ich warne hiermit Jedermann, einem Dritten, sei eS wer es wolle, auf meinen Namen irgend Etwas zu borgen, indem ich für Nichts einstehe. Gießen den 22. August 1853. K. E. v. Le sch. 1732) Am Namenstag Sr. König!. Hoheit deS Großherzogs findet nach Beendigung der Mittagstafel vollständige «HEMVMeAMW im Busch'schcn Garten Statt. 1689) Gießen. Ein Mädchen, das im Kochen und allen häuslichen Arbeiten erfahren ist wird in Dienst gesucht. Näheres in der Erped. d. Bltts. Gießen. Ein mir zugelaufener Jagdhund, weiß mit rostgclben Flecken, kann, von dem Eigenthümer gegen Entrichtung der Jnseratgebühren und deS FuttergeldeS in Empfang genommen werden. Wilhelm Rod n er, Schuhmacher - Meister. 1701) Gießen. Tarynnterricht. Der von mir früher schon angezeigte Tanzunterricht beginnt mit dem 19. September und 10. Oktober. — Die Anerkennung , welche den Leistungen meiner Schüler seither zu Thcil wurde, läßt mich auch jetzt eine große Betheiligung hoffen, und bitte ich die resp. Herren und Damen, sowie Eltern, um baldgefällige Anmeldung, damit ich die nöthige Eintheilung treffen kann. Gleich früher lehre ich auch in diesem Cursus die neuesten Gesellschaftstänze und verschiedene Nationaltänze. Die Kinder erhalten den Unterricht nach den Schulen getrennt; wird derselbe in den Wohnungen gewünscht, so bin ich dazu mit Bergnügen bereit. — Diejenigen, welche schon Tanz- unterricht genossen haben und nur noch die neuesten Gesellschaftstänze lernen wollen, werde ich darin gerne unterweisen. Gießen im August 1853. L. C. Rübsamen. 1710) Gießen. Offerte* Einem jungen Manne evangelischer Con- fession, von festem Eharacter, welcher in Der englischen und französischen Sprache gründlichen Unterricht zu ertheilcn versteht, sich durch Zeugnisse hierüber legitimiren kann und den Unterricht, welcher in täglich 2 Stunden bestehen soll, bei einigen Knaben vom nächsten Cours an zu übernehmen geneigt ist, können annehmbare Offerten gemacht werden. Näheres bei der Erpe- o tion dieses Blattes. 1714) Gießen. Einen armen Jungen von 16 Jahren wünscht man zu einem Spengler oder Schreiner in die Lehre zu lhun; jedoch so, daß er Kost und Logis von dem Lchrherrn empfängt. Hierauf Reflertirendc können in der Redaction dieses Blattes das Nähere erfahren. A uszuleihen. 1692) Großenlinden. 70 fl. liegen im Kirchenkasten zu Großenlinden zum Ausleihen bereit. Großenlinden am 17. August 1853. Der Kirchcnrechncr Goldmann. Maus! Ich reife nach Haus; Betrübe Dich nicht darüber, In acht Tagen komm' ich wieder- 452 Ditte an edle Menschenfreunde! Verflossenen Mittwoch hatte der Holzmacher Caspar Freund von Großenbuseck das Unglück, von einem 8 Centner schweren Faß erdrückt zu werden, so daß er nach wenigen Minnten verschied. Freund war, wie er allen seinen Kunden bekannt war, in jeder Beziehung brav und rechtschaffen; derselbe hinterläßt aber eine Frau und fünf Kinder, wovon das älteste 14 Jahre, das jüngste nnr einige Wochen alt ist. Wie groß die Noch schon augenblicklich sein mag, und mit welchem bedrängten Herzen die Familie dem bi vorstehenden Winter entgegensieht, ist leicht denkbar. Es ergeht deßhalb an edle Menschenfreunde die dringendste Bitte um milde Gaben, möge es recht reichlich ausfallen, und Gottes Segen die guten Geber belohnen. Zur Entgegennahme milder Gaben sind bereit die Nedaction dieses Blattes, sowie Louis Iah reis am Markt dahier. Gießen den 19. August 1853. 1497) Blankenburg. An alle Kranken! Welche sich der Fichtennadel Bäder bedienen wollen, und unsere Anstalt nicht besuchen können, offeriren wir ein hinlängliches Quantum Flchtennadel-Decoct von ausgezeichneter Güte zu 24 Bädern hinreichend, zu dem Preis von 6 Tbaler pr. Court. Wer das Baden nicht haben kann, und sich Morgens und Abends den ganzen Körper damit warm zu 26 bis 27 Grad R. wäscht (oder noch bester, mit der Bürste frottirt), was ebenso wirkend ist, erhält ein hinlängliches Quantum Decoct zum frottircn und waschen auf 24 Tage zu 3 Rthlr. pr. Crt. Die überraschenden Erfolge, welche durch unser Fichtennadel-Decoct erzielt worden sind, veranlasten uns, das geehrte Publikum auf besten Heilkraft aufmerksam zu machen. Als vollkommen und ost in überraschender Weise sind genesen: die an allgemeiner Nervenschwache, Gicht, Rheumatismus, Hypochondrie, chronische Hautaucswläge, Hämorrhoidal- und sonstige Unterleibs- leiden, besonders der Leber, Eyphilis, Scropheln, tuberkulöser Lungenschwindsucht und englischer Krankheit leiden. Die eigenthüm- liche Bereitung, welche uns keine andere Anstalt nachzumachen im Stande ist, gründet seine Heilkraft auf das richtig specifische Gewicht in Betreff der Heilung auf den menschlichen Organismus. Wir legen jeder Sendung eine auf Erfahrung gegründete Gebrauchsanweisung über deren Wirkung bei und sorgen für den billigsten Transport. Die Bestellungen wolle man an die unterzeichnete Direktion oder an die Redaction des Anzeigeblatls für die Stadt und den Kreis Gießen, welche dazu und zur Empfangnahme der Gelder Vollmacht erhalten hat, machen. Wie Wirection des Fichtennadel-Dades in Blankenburg bei Rudolstadt in Thüringen. Angekommene und abgereiste Fremden, vom 19. bis 21. August 1853. Sn den Gasthäusern. Im Rappen : Hr. 6. Leusch, Hauptm. ».Prag; Hrn. Maler Deister u. Ritter v. Pesth, Schmidt v. Dresden u. Schiller v. Leipzig; Hrn. Sind. Engel, Ritter it. v. Salamoneky v. Würzburg; Hr. Thomas, Berginsp. u. Hr. Haale, Director v. Cassel; Hr. Gölike, Rent. v. Breslau; Hrn. Offiziere v. Seger v. Berlin u. Quierfeld v. Dresden; Hr. Schaaf, Oec. v. Homberg; Hr. Weiß, Ingen v. Wien; Hr. Bledner, Pfarrer v. Tambach; Hr. Albrecht n. Gem, Seer. v. Gocha; Hr. Dr. Thomas v. Halle; Hr. Ranns, Rent. v. Pesth, Hrn. Kfl. Raufent v. Mainz, Müller u. Bepimann v. Frankfurt, Megnin v. Ludwigsburg, Müller v. Cöln, Herbst v. Hanau, Hornburg v. Stedens, Kraitzer v. Mainz, Frick, nhaus a. Pommern, Henschel u Scheifel v Frankfurt, Erlangen v. Münden, Schneider v. Leipzig, Henning v. Bremen, Ritter v. Frankfurt, Sirauß v. Amorbach, Schaumberg v. Alsfeld, Rosenstcin v. Wiesbaden, Heß v. Straßburg u. Schmitt v. Frankfurt; Hr. Hartenberger, Part. v. Berlin. Im Einhorn : Hrn. Bierbr. Bo. p u. Balbach u. Hr. Klee, Kupferschm. v. Marburg; Hr. Krügmer n. Fr., Forstm. u. Hr. Kambe, Obersteiger v. Siegen; Hr. Läufer, Dr. pl.il. v. Aachen; Hr. Wiesmann, Sind. v. Göttingen; Hr. Fabricius n. Fam. Ministerialr. v. Darmstadt; Hr. Lüders n. Tochter, Regier.-Rath v. Kiel; Hr. Wilson, Part. v. Liverpool; Hr. Schnciver, Oberförster v. Landsbcrg; Hr. Herbst, Pfarrer v. Cassel; Hr. Ferber v. Frankfurt a d O.; Hr. Emmerling, Procurator u Hr. Siebert, Staatsanw v. Darmstadt; Hr Dr. Reißer v. Stockholm; Fr. Regier.-R. Völker r. Marburg; Hr. Cr.de m. Fr., Reg.-R. «.Potsdam; Hr. Mayer, Gutsbes. v. Mettenheim; Hr. Röhsborn, Assessor v. Meisen; Hr. Baumbach, Oberf. v. Runkel; Hr. Zimmermann, Med-Rath v. Braunfels; Fr. v. Ziegeser v. Weilburg; Hr. Fröhlich v. Berlin; Hr. Steppes, Postsecr. v. Halle; Hr. Appel, Reg.-Ralh v. Stuttgart; Hrn. Kfl. Kemmer v. Eß- > lingen, Wencr v. Amsterdam, Brauer v. Brüssel, Stern v. Frankfurt, Uhl v. Leipzig, Lippel v. Constanz, Hämmerlein v Erfurt u. Orb v. Mainz. Im Prin; Carl: Hrn. Rent Schaukel v. Dresden u. Rabe «.Brüssel; Hr. Burckhardt, Agent u Hr. Bräutigam, Dr. med. v. Würzburg; Mad. Farina v Cöln; Hr. Großmann, Priootm. v. Berlin; Hr. Lictzel, Ingen, v. Aschaffenburg; Hr. Pielitz, Lieutenant v. Wien; Hrn. Kfl. Strobel v. Heilbronn, Barsch «.Frankfurt, Fey v.Holzhausen, Dietz «.Leipzig, Färber v. Verden u Grübe v. CarlSruhe. In den Privat Häusern. Bei Hrn. Buchbinder PH. Schlatter: Hr. Wirth, Juwelier v. Berlin. — Bei Hrn. Hokgerichts-Bolenm. Lehr: Fräul. Deibel u. Fränl. Koch v. Gladenbach. — Bei Apotheker Trapp's Wittwe: Fräul. Trapp v. Hungen. — Bet Hrn. Stud. Georg Werner: Hr. Werner, Lehrer v. Ober- sinkcnbach. — Bei Fräul. Antonette Windecker: Fräul. Jager v. Frankfurt u. Hr. Student Gmelin v. Ludwigsburg. — Bei Hrn. Prof. Dr. Hesse: Frau Cantor Hesse v. Sorau. — Bei Hrn. Buchh. Heinemann: Frau Hokrath Neuling nebst Fräul. Tochter v. Darmstadt. — Bei Hrn. H. B. Pcppler: Frau Hamburgk v. Posen. — Bei Hrn. Schneidermeister Stolmer: Hr. Brand, Prioatm v. Gernsheim. — Bei Hrn. Stud Koch: Hr. Rennschneider, Stud. v. Halle u Hr. Siebert, Stud. v. Marburg — Bei Hrn. Schumacher Rolti: Fräul. Grötzinger v. Frankfurt. — Bei Hrn. Reallchrer Dr. Stein: Fräul. Rupp u. Fräul. Grewing v. Frankfurt, Hr. Kälfich, Prioatm. v. Leipzig, Frau Steuercommiffär Stein v. Heppenheim n. Fräul. Wißner v. Großenbuseck. — Bei Hrn. Schreiber: Hr. Schreiber nebst Familie, Pfandmeistcr v. Rieda. — Bei Hrn. Schreiner- meister Köhler: Frau Bauer u. Fräul. Ulrich v. Frankfurt. — Bei Hrn. Buchbinder. Helm: Frau Hirschrogel v. Frankfurt. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch« und Stcindruckerei.