ii hinläng- pr. (Spurt, 7 Grad R. n frolliren ehrte Pub- an allflc» Unterleibs eigenlhüm- j specifischk sorgen für Stabt und Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. JtßL S9* Sonnabend den 23 Juli 18A3. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige inol. Postausschlags 1 ff. 39 fr. — Auswärts abonnirt mau stch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrnckungsgebnhr für die gespaltene EorpuSzeilc 3 fr. Anzeigen ans verschiedenen Schriften die gespaltene EvrpnSzeilc 3 fr. Amtlicher Theil. cg Reiffenb«rgg ter v. Mons- ;erm. v. Mei Malkalden u. . Dettmar v. übt, Musiker n. Hersfeld. - — Bei Lm Schuhmachl >rn. Schlofft ikus Staub» lstabt. — Mi Darmstadt. - ;er v. Mainz v. DarmM stmer v. Red v. Freiensttl. — Bei Hm ustadt. — 3rn. JustiM nt. v. Suftd: — Bei M Fräul. Jloiti h Wehn: i>t. Brief I Geld 377. 37-,i 42' 120 M 126 UM 57’/, ler. ift in Gieß« al. Adis. 6 ui' , Mtgs. - - Abvs. i> />> ’ MrgS. 7V» „ Mtg«. 3 - Verordnung, die Erhebung und Controlirung der inneren Abgaben von Getränken betreffend. (Fortsetzung.) 2) 3) 8. 19. : Alle übrigen Kleinverkäufer, deren eigener Wahl das Gesetz es anheimstellt, nach welchem der bestimmten Anschläge sie die Zapfgebühr zu entrichten haben, sind schuldig,^ vor Anfang des Kleinverkaufs dem Ortseinnehmer schriftlich und verbindlich anzuzeigen , zu welcher Klasse der Zapfgebühr sie sich erklären, oder daß sie die Zapfgebühr mit dem zehnten Theil des Verkaufspreises ihrer Weine entrichten wollen. . 8. 20. , 'tie$n Kleinverkäufer, welche sich für keine bestimmte Klasse erklären, dürfen in den Städten Darmstadt, Mainz, Gießen, Offenbach, Worms und Bingen nur um einen und denselben Preis Wein verzapfen. An allen übrigen Orten des Landes hingegen dnrfeu solche Kleinverkäufer alsdann auch zu verschiedenen Preisen Wein verzapfen, wenn sie sich dabei folgenden Bedingungen unterwerfen : • @te dürfen gleichzeitig niemals zu mehr als drei verfchiedenen Preisen Wein verzapfen. Der Ottseimiehmer ist ermächtigt und verpflichtet, durch Versiegelung der nicht im Zapf befindlichen Fässer — die bloS in feinem LZcifnii entftegelt werden dürfen — durch Hinterlegung versiegelter Proben aus den im Zapf befindlichen Fässern, mtitelft welcher die gleiche Qualität der verzapften Weine untersucht werden kann, und endlich durch das Numeriren und r"^3° Erklärungen auf einen ober drei verschiedene Zapfpreise können vierteljährlich, jedoch jedesmal nur spätestens bis zu Ende der Monate Marz, Ium, September und December zurückgenommen und abgeändert werden. SMM-ch-n NI d» SEmg, daß r . Kleinverkäufer, welche die Zapfgebühr nach der 2., 3. oder 4. Klasse oder nach bestimmten Zapfpreisen bezahlen, sind schuldig, da, wo sie den Kleinverkauf betreiben, die von dem Ortseinnehmer ausgefertigte Nachweisung über die ihnen qestat- teten Verkaufspreise zu Jedermanns Einsicht anzuschlagen oder aufzuhängen. ' 91 § 24 Werden auf den Grund besonderer Ermächtigung und der deßhalb getroffenen Bestimmungen von der Verwaltuna SBerein# äpffp9 hL‘U Kleinverkanfern von Wein über Entrichtung der Zapfgebühr durch Aversionalabgaben abgeschlossen, so tritt an die tierMüfprn b “^keljahrlichen Aufnahmen des Kleinverkaufs zu bezahlenden Zapfgebührbeträge bei den betreffenden Klein- fionir t b 6 ®"tr Ä9 Vr vereinbarten vierteljährlichen Aversioualsumme und es sollen bei denselben für die Dauer der Aver- siomrung, außer in Fällen dringenden Verdachts wegen heimlicher Einlage, keine Kellervisitationen vorgenommen werden. Dagegen unterliegen solche.Kleinverkäufer allen übrigen Vorschriften dieser Verordnung ebenso, wie die nicht aversionirten 394 KleiitverkSufer und in ollen ContraventionsMen, bei welchen roerfionirte Kleinverkäufer beiheiligt sind, sollen die Strafen, ohne Rücksicht auf die Folgen der Aversionirung in Bezug auf die Möglichkeit der Abgabenunterschlagiing, ebenso angesetzt werden, wie dreß zu geschehen hätte, wenn die betheiligteu Kleinverkäufer sich nicht mit der Verwaltung über Entrichtung der Zapfqebühr durch Aversionalabgaben geeinigt hätten. ' HI. Besondere Vorschriften hinsichtlich der Besteuerung des Obstweins. 8. 25. Befreiung bon der Tranksteuer vom Obstwein. Von der Entrichtung der Tranksteuer von Obstwein sind die Obstweinfabrikanten hinsichtlich desjenigen Obstweins befreit welchen sie selbst bereitet haben und in ihren eigenen Haushaltungen confumiten. 8. 26. Unversteuerte Einlagen von Obstwein. Zur unversteuerten Einlage von Obstwein sind berechtigt diejenigen, welche Obstwein bereiten und keinen Kleinverkaus mit Obstwein betreiben, für ihren selbstbereiteten Obstwein Hinsichtlich aller Keller, in welchen nach dem Vorstehenden nnversteuerte Einlagen stattfinden, wird in allen Fällen voraus» gesetzt, daß die sämmtlichen darin enthaltenen Vorräthe von Obstwein unversteuert sind. 8- 27. Controliruug der Production des Obstweins. Alle Personen, die im Lande keinen Verkauf im Kleinen mit Obstwein betreiben, und daher nach $. 26 zur unversteuerten Einlage ihres selbst bereiteten Obstweins berechtigt sind, können ohne vorherige Anzeige Obstwein bereiten und diesen Obstwein einlegen, insofern sie nicht nach 8. 9 d oder e unter Controle gestellt sind, oder sich bei der Kelterung des Obsts der Kelter eines Kleinverkäufers von Obstwein, oder der Kelter einer unter Controle gestellten Person bedienen. ____________________________________________________ (Fortsetzung folgt.)__ Verordnung, den Verkehr mit verbotenen Waffen betreffend. ^UDWJG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein ic. ic. Wir haben Uns bewogen gefunden, auf den Grund des Art. 73 der Verfassungs - Urkunde zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Wer Abschranbgewehre, Stockflinten, Windbüchsen oder sonstige Schußwaffen, welche als gefährlich von Unserem Ministerium deö Innern verboten werden, verfertigt, verkauft oder feilhält, soll mit einer Geldbuße von zehn bis hundert Gulden, oder Gefängtiiß von drei bis zu vierzehn Tagen bestraft werden. Art. 2. Wer, ohne besondere Erlaubniß der oberen Polizeiverwaltungsbehörde erhalten zu haben, Stockdegen, Dolche oder Stilele oder dolchartige oder stiletartige Messer verfertigt oder verkauft, oder wer solche Waffen znm Verkauf aussiellt, soll mit einer Geldbuße von zehn bis hundert Gulden oder Gefängniß von drei bis vierzehn Tagen, und wer dergleichen Waffen ohne Erlaubniß der oberen Polizeiverwaltungsbehörde führt, mit fünf bis fünfzig Gulden oder Gefängniß von drei bis vierzehn Tagen bestraft werden. Art. 3. Neben den nach den vorhergehenden Artikeln auszufprechenden Strafen ist auch auf Coiifiscation der verbotenen Waffen, in deren Besitz der Schuldige sich befindet, zu erkennen §. 4. Die in Gemäßheit der Art. 1 und 2 erkannten Geldbußen, welche sich als uneinbringlich darstellen, werden im sängniß und zwar mit vier und zwanzig Stunden für jeden Gulden verbüßt. Art. 5. Die Verordnung vom 17. April 1850 (Nr. 19 deö Regierungsblatts) ist aufgehoben. Art. 6. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung durch das Regierungsblatt in Wirksamkeit. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 18. Juni 1853. (L. s.)___________________ LUDWIG.______________________». D-!w!g!. Zu Nr. K. A. G. 5925. Gießen am ii'. Juli 1853. Betreffend; Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1854. Das Großherzoglich Hessische K r e i s - A m t Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises. Nachdem nun die Stellung der Gemeinderechnungen vollendet sein muß, ist eS an der Zeit, die Voranschlagsarbeiten fut 1854 zu beginnen und in möglichster Kurze zu beendigen. Ich bringe hierbei die deßsalls vorliegenden allgemeinen Vorschriften, insbesondere mein Ausschreiben vom 7. August 1852 — abgedruckt im Anzeigeblatt — irt Erinnerung ifcn, ohne erdcn, wie >ühr durch Ns. iS befreit, rrfauf mit n voraus« erfteiterien Obstwein Iter eines ii b bei verordnen Unserem t Gulden, )lche oder soll mit ff en ohne )n Tagen •erbotenen i im Gk' nkcit. )53. •eilen für ust 1852 395 Zugleich spreche ich die Erwartung auS, daß die zu den vorigen Voranschlägen erhobenen Bemerkungen bei der Berathung deS GemeinderathS berücksichtigt und die dort gerügten Anstände und Mängel vermieden werden. Zur Einsendung der Voranschläge bestimme ich Frist bis zum 30. August d. I. ______________________________________Eckstein._______________________ Ernennung. Anton Henrich VI. von Langgöns zum Bürgermeister der Gemeinde Langgöns. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein kleiner Schlüssel. Sodann wurden in der Hecke eines hiesigen Gartens nachstehende Gegenstände beisammen liegend gesunden. Ein Paar braune Hosen, ein Mannshemd, ein wollener Palatin, ein buntes Taschentuch, ein lederner Beutel, einige Lappen, ein Messer, eine Haarbürste und ein Büchschen. Diese Gegenstände können von den Eigenthümern aus dem Gr. Poli- zeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 22. Juli 1853. Der Gr. Polizei-Commissär L. Nover. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 1/1921) Gießen. Die Ausloosung von Obligationen der Stadt Gießen. Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der städtischen Obligationen auf Inhaber sind folgende Nummern zur Rückzahlung bestimmt worden: A. von d e m 3 ’z, p r o c e n t i g (n Anlehn die Obligationen Lit. A. Nr. 3 und 122, ä 1000 fl. . . . 2000 fl. " „ n B. /, 38 „ 228, ä 500 „ ... 1000 „ » „ „ E. „ 56 » 213, ä 100 ,t . . . 200 „ '* ii h D. ,, 23 „ 29, a 50 , 100 u B. Von dem Iprocentigen: die Obligationen Lit. C. Nr. 41, 92 u. 100, 100 fl. . . . 300 fl. 3 600 fl Die Inhaber dieser Obligationen könne» vom 1. Oktober 1853 an ihre Capitalien bei der Stadtkasse zurückempfangen. Eine Verzinsung der nicht empfangenen findet nur bis zum 31. December l. I. statt. Gießen den 9. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1533) Gießen. Die Regulirung der Gewerbesteuer. Hiesige Einwohner, welche ein seither betriebenes Gewerbe in diesem Jahre bereits niedergelegt haben oder für daS nächste Jahr nicht mehr betreiben wollen, haben dieses alsbald dahier anzuzeigen, damit sie von der Steuer entbunden werden können. Unterlassen sie die Abmeldung, so haben sie eS sich zuzuschreibcn, wenn sie die Steuer noch ein Jahr fortbezahlen müssen. Gießen den 20. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Edictalladung. 121210) Gießen. Oeffcntliche Aufforderung. Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Schneidermeisters Peter Christian Franz zu Gießen find um so gewisser bin« Inen vier Wochen dahier anzuzeigen, als I sonst ohne Rücksicht auf solche der Nachlaß ' vertheilt werden wird. Zugleich werden sämmtliche Schuldner der Nachlaßmasse auf« gefordert, binnen gleicher Frist Zahlung, und zwar an den bestellten Erheber, Schneidermeister Philipp Bach dahier, zu leisten, widrigenfalls sie sich gerichtlicher Einklagung zu gewärtigen haben. Gießen den 4. Juli 1853. Gr. Stadtgericht Muhl. Versteigerungen. 121212) Gießen. Montag den 25. d. M>, von 9—12 Vormittags und von 2—5 Uhr Nachmittags, sollen die Mobilien, zum Nachlaß der Daniel Felsing Wittwe dahier gehörig, und in Möbel und Hausratb, Metall und Küchen- geräthe, Bettung, Kleidern und Weißzeug bestehend, in der Hofraithe selbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Zugleich wird die Hofraithe selbst, als: FlurNro. */547 IHKlftr. 17 Wohnhaus auf dem Seltersweg, an Christoph Schultheis, y544 sJKlftr. 7 Scheuer mit Stall und Hofraum in der Maigasse, V545 iHKlstr. 9’/2 Stall mit Hofraum daselbst, an diesem Tage, Nachmittags 2 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, dem Meistgcbot ausgesetzt. Gießen den 9. Juli 1853. Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel. 1505) Gießen. Main - Weser - Bahn. Sectio» Gießen. Montag den 25. d. Mts., deS Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Sectionsbüreau dahier die bei Erbauung des Stationshauses auf dem hiesigen Bahnbofe erforderlichen Erdaibeiten, veranschlagt zu 2528 fl, sowie die Fertigung deö Fundameni- und Sockelmauer« we>ks, veranschlagt zu 1315 fl., und die Lieferung von 555 Bütten Wafferkalk durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Gießen den 18. Juli 1853. Der Gr. Scctions-Jngenieur Eickemeyer. 1506) Gießen. Versteigerung von Arbeiten. Dienstag den 26. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen im Local des Wirths Stingel zu Staufenberg folgende zur Herstellung von Mauern an der Burgruine Staufenberg 396 erforderliche Arbeiten und Lieferungen an die Wcnigstnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden : 1) Maurerarbeit, incl. Steinlieferung, veranschlagt zu 124 fl. 58 fr. 2) Lieferung von 14 Bütten Lufikalk, veranschlagt zu 35 „ — „ 3) Lieferung von 0,85 Cubik- Klstr. Lahnsand, veranschlagt zu . . . . . 17 „ — „ Der Voranschlag und die Versteige- rungsbedingniigen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen den 19. Juli 1853. Gr. Kreisbauamt Gießen Holzapfel. 14490) Gießen. Versteigerung von Frucht auf dem Haline. Samstag den 23. Juli 1853, Nachmittags 6 Uhr, soll die Kornerndte von circa 5 Morgen Land am Schiffenberger Wege, in 4 Ab- theilungen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werben. Gießen den 18. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1534) Gießen. träge versiegelt, mit Aufschrift versehen in dem Secretariat Gr. HofgerichtS dahier einzureichen sind und daß daselbst die Bedingungen eingesehen werden können. Gießen am 19. Juli 1853. Aus Auftrag Gr. Hofgerichts Balser, Hofgerichts-Secrelär. 1523) Gießen. Vergebung von Handarbeiten bei der Stadt Gießen. Das Aufräumen von Gräben in der Gemarkung Gießen, veranschlagt zu 80 fl., soll Donnerstag den 28. Juli 1853, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rachhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Gießen den 2t. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1503) Gießen. Das Ab- und Aufschlagen, sowie die Aufbewahrung der Badehäuser der Badegesellschaft an der Pulvermühle soll Montag den 25. l. Mls., Nachmittags 6 Uhr, auf der Pulvermühle öffentlich, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen am 19. Juli 1853. Namens des Vorstandes: _________Dr. Diehm._______ Feilgeboten. 1520) Gießen. AechteSPersisches Insektenpulver, per Loth 4 fr., Fliegenpapier, per Bogen 3 fr., Fliegenthee, per Paguel 7 fr., Königs-, Wasch- und Badepulver, per Schachtel 12 fr., Englische Fleckseife, per Stück 12 fr. bei Earl Frech. 1504) Gießen. Acht Fenster mit Futter stehen zu verfaufen bei Ehr. Fillmann an der Kirche. 1510) Gießen. Mein halbes Wohnhaus in der Flügelsgaffe, an Hrn. Schlossermeister Wilhelm Nagel, bin ich Willens zu verkaufen. Anfragen bitte ich bei Hrn. Hutmacher Ludwig Gail zu machen. Heinrich Gails Witlwe. 1500) Gießen. Zwei sehr gute Barometer und ein Thermometer sind billig zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bl. Verpachtung eines Steinbruchs. Donnerstag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll der in der Gemarkung Beuern gelegene fiscalische L u ug st ein b r u ch auf Ort und Stelle an den Mcistbieteuden verpachtet werden. Gießen am 22. Juli 1853. Gr. Kreisbauamt Gießen Holzapfel. 1507) Gießen. Die Lieferung der Schreibmaterialien für das Gr. Hofgericht dahier für das Jahr 1854, bestehend in: 1) 5 Ries Postpapier, Folio, 2) 20 „ fein Schreibpapier, 3) 50 „ dergleichen, mittelfein, 4) 160 „ Conceptpapier, 5) 7 „ weißes Deckelpapier, 6) 1 „ großes Packpapier, 7) 7 i, dergleichen, kleines, 8) 5 u Maculaturpapier, 9) 4000 Stück Federkiele, 10) 20 Pfd. Siegellack, 11) 25 u Oblaten, 12) 80 „ Kordel, und 13) 40 Stück zweiklingige Federmesser, soll im Wege der Soumission vergeben werden. Zur Einreichung der Lieferungs-Anträge wird Termin auf Freitag den 19. August d. I., Vormittags 9 Uhr, mit dem Anfügeii bestinimt, daß die An1492) Gießen. Aechtes persisches Jnsseten Pulver per Loth 4 fr., beste Patent - Wa^ensehmiere in Kistchen und offen, Mineraltheer, Steinkohlen- theer, Cement rc. zu den billigsten Preisen en gros & en detail bei W. u r b u ch. Zn vermiethen. 1531) Gießen. Eine Familienwoh- nung ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei Spengler I. Marr in der Marktstraße. 1521) Gießen. Mein Vorderhaus in der Wolkengassc ist zu vermiethen, sowie desgl. eine kleine Stube in meinem Hinterhause. H. Rothauge's Wittwe. 1526) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend in 2 Stuben, Kammer, nebst allem Zugehör, ist zu vermiethen bei Wittwe Stohr, Schloßgasse. 1343) Gießen. Das seither von > Hrn. Canzelist Forbach bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann im August bezogen werden. Auch ist in demselben Hause eine Dachstube mit Küche und Kammer zu vermiethen. Balth. Burkhardt. 1454) Gießen. In meinem Hinterhause ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Jeremias Becker auf dem Neuenweg. | 1529) Gießen. In Lit. D. Nr. 171 in der Neustadt ist eine kleine Familien- wohnung zu vermiethen und gleich beziehbar. 1495) Gießen. In dem Habeit icht'schm Hause am Kirchenplatze sind einige Familienlogis zu vermiethen, wobei bemerkt wird, daß sich die unteren Räume dieses Hauses zu jedem Geschäftsbetrieb sehr gut eignen. Nähere Auskunft erth.ilt Georg Loos, Buchbinder. 1429) Gießen. Durch den Wegzug der Frau Pfarrer Weiland von hier nach Marburg, ist das von derselben bisher in dem Hinterhause meines neu erbauten Hauses vor dem Neuenweger Thor bewohnte Logis, mit allem Zubehör, anderweit zu vermiethen. Gottlieb Strauch. 1519) Gießen Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Gg. Moog in der Flügelsgaffe. 397 1508) Gießen. In Lit. C. Nr. 177 ift eine kleine Familienwohnung zu ver- miethen und gleich beziehbar. 1516) Gießen. In dem Seitenbau des Setpp'schen Hauses am Seliersthor Ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1512) Gießen. Ein möblirtes Zimmer, gleich beziehbar, ist zu vermiethen bei Jean Gertig. 1511) Gießen. Bei Witlwe Glock ist eine Familienwobnung an eine stille Familie zu vermiethen. 1513) Gießen. Der seither von Hrn. Baron van der Hope bewohnte 3. Stock meines HauseS, sowie 2 ineinandergehende große Zimmer im 2. Stock sind zu vermiethen und können bis zum 1. October, auf Verlangen auch früher, bezogen werden. S. Hirsch am Lindenplatz. 1513) Gießen. Das seither von Hrn. Schullehrer Braun bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann im Oclob>r bezogen werden.! Georg Sack. 1523=) Gießen. Eine Famiiienwoh- nung, bestehend aus zwei Stuben, Eabinet, Küche, Kammer und Keller ist zu vermiethen bei Georg Herbert vor dem Neustädter Thor. 1532) Gießen. Mit hoher obrigkeitlicher Bewilligung wird der Unterzeichnete unter gefälliger Mitwirkung hiesiger Dilettanten Sonntag den 31. Zuli 1853 im Garten des Hrn. Wirth (vormals JahreiS'schen Garten) eine WrsHe MAellANg in 3 Abteilungen dem Publikum vorzusühren die Ehre haben. 1. «Heilung : Theater ■ „Joseph Heyderich «*« : Deutsche Treue", Drama von Theodor Körner. 2. Abtheilung: „Prillantes Kunst-Feuerwerk" 3. Abtheilung : „Lebende Wilder itt Rahmen." Anfang Abends 7 Uhr. Das Nähere bezüglich der Preise ic. besagt daS Programm. Zn reck't zahlreichem Besuche lade, ergebcnst ein MatKiaS. Vermischte Nachrichten. 1370) Gießen. Sonntag den 24. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, findet in dem Locale des Wirths Georg Lenz in der Neustadt, die Abhör der Rechnung des Krankenunterstützungs-, Sterbekasse- und Wittweltunterstützungs- Vereins vom 1. Juli 1852 bis 1. Juli 1853, sowie die Wahl von zwei neuen Vorstandsund vier Ausschußmitgliedern Statt. Der Vorstand wünscht es im Inter esse des Vereins , daß sich die verehrlichen Mitglieder recht zahlreich einfiiiben möchten. Zugleich wird weiter bemerkt, daß die Rechnung des obengenannten Vereins von heute an 8 Tage lang, des Nachmittags von 1 bis 4 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten zur Einsicht der Vereins- mitgliedtr offen liegt. Gießen am 16. Juli 1853. In Auftrag des Vorstandes: Georg Schmitt. 1515) Wieseck. Sonntag den 24. Juli findet musikalische Unterhaltung in dem Schiesser'scheu Garten zu Wieseck statt. 1527) Gießen. Haupt ° Preiskegelschieben. Bon Sonntag den 24. Juli bis Montag den 8. August l. I. findet ein großes Preiskegelschteben, Nachmittags von 4 bis Abends 7 Uhr, aus 2 Kegelbahnen int Feib scheu Garten Statt, wozu derselbe sich erlaubt alle Kegelliebhaber freundlichst eiuzuladen. G<88>G E 1525) Gießen. V Verlöre n. X Am 18. Juli wurden dahier || v zwei goldene Ringe verloren, y Der Finder erhält eine sehr LD W gute Belohnung. Die Adresse y'y ,a_ ist bei der Erped. d. Bltts. zu H erfragen. 1522) Gießen. Ein Kinderstroh- i j bütcken ist vergangenen Sonntag auf dem : Wege nach dem Phsiosopheuwald verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, ’ dasselbe bei der Redact. d. Bltts. abzugeben. 1509) Gießen. Ein mit guten I Vorkenntnisscn versehener junger Mann von hier kann als Lehrling in einem hiesigen Geschäft placirt werden. Näheres bei der Redact. d. Bltts. Gießen. Kommenden Mittwoch den 27. Juli findet eine Lehrerconferenz auf dem Hardihofe Statt. Gießen den 21. Juli 1853. Dr. Engel. 1517) Gießen. In ein hiesiges Gasthaus wird ein Hausmädchen gesucht, welches sogleich eintreten kann. Näheres in der Erped. d. Bltts. 1528) Gießen. Montag den 25. Juli findet Harmonie - M«flk In dem JahreiS'schen Garten Statt. K. Wirth. 1530) Gießen. Es wird ein Bursche, der mit Pferden umzugehen weiß, in Dienst gesucht. Wo? sagt AuSg. d. Bitte'. 1518) Gleiberg. Soimtag den 24. Juli findet «Harmonie- und TauzmMk bei Heinrich Wagner im Eeipp'schen Garten zu Gleiberg statt. 398 er Majestät d eS Königs Aufruf zu Beiträgen für die Denkmäler Goethes, Schillers und Wielands in Weimar. . penmj,in Deutscher m seinem Geiste die Männer sammelt, denen seine Bewunderung und Liebe gehören, so nehmen einen M - Vter 2)1.^.ter ?velche die Gnade göttlicher Fügung und die geniale Humanität Anna Amaliens und Karl V f r2ß'e sollte da nicht der Wunsch ein natürlicher sein, in Weimar würdige Denkmäler derselben ü dents^e,? *Tl' ll!,t/“lb 8cib beö Lebens, hier schuf ihr Geist oie Werke, die mächtig auf die Gestaluing -i» „h Lebens eingewttkt haben und fortwährend cinwirken, hier schlossen sich Goethe und Schiller in einer Freundschaft an ^lder sich erst in seiner ganzen Tiefe erkannte und alle Fülle seines Wesens entfaltete. Was Deuhchland, was die $ßdt in lenen Mannern liebt und bewundert, ist mit dem Gedanken an Weimar innig verbunden. Strndbitnsllon 'TÄ'tÄf 7 e Ko "' 3 Uich ? Hoheit, der Erb groß Herzog von Sachsen, nachdem Herders ehernes 7'^ errichtet worden war, es als seine Pflicht die Ausführung eines Denkmals Goethes imd Schillers kiast g anzuregen; er erkannte es als die schöne Aufgabe seines fürstlichen Hauses in der Feier jener großen Männer thätiq voran- Ä Dem Gedanken an Goe-He und Schiller gesellte sich der Wunsch auch das Andenken Wielands, des B erten in chnem Vereine, durch eine Statue in würdiger Weise zu ehren. J n. Unternehnieu gelang es Seiner Königlichen Hoheit die Mitwirkung Seiner Majestät d eS Königs Ludwig von Bayern zu gewinnen und von ihm die Verheißung zu erlangen, daß er zu einem Denkmal GoetheS und SckillerS ,owoh , als zu der Statue Wielands das Erz auS seinen Vorräthen schenken wolle. ? “ 6 ^,,Uer6 (Sn.ft'Th*?hierauf das Großherzogliche HauS das Modell eineö Denkmals GoecheS und Schillers bei Ei |t Ni e t j ch e l in Dresden und das eines Standbildes Wielands bei Hans Gasser in Wien zu bestellen. Laut der bjub Modelle?i7v^ 6ontractc h"ben sich Rietschel, wo möglich, bis Ende 1854? Gaffer bis Ende 1853 die s>. ^Eers, als die Wielands, werden im Kostüm ihrer Zeit ausqeführt und erhalten (mit b 7™ 0 Die von Goethe und Schiller werden zu einer bedeutungsvollen Gruppe vereinigt. N -itn.ip w 7 7$ n 'rifl ^7 btC kosten des Gusses, der Fußgestelle und der Aufrichtung zu sorgen. Zu einem Butrage an diese, ,o groß oder klein er sein möge, alle Verehrer der großen Dichter aufzufordern und so die zur Vollendung Notlügen Summen, etwa 12000 Thaler, zu sammeln ist die Aufgabe, welcher sich das unterzeichnete Comitö unterzogen hat. >Lo erst werden dieze Denkmäler, indem sich alle, die fühlen, wie viel sie in ihrer Bildung den Werken jener Dichrer verdanken, zu ihrer Errichtung vereinigen, in das Bewußtsein Aller treten und weithin eine segensvolle Wirksamkeit üben. Daß wir aber darauf rechnen dürfen, daß man überall in Deutschland die würdige Vollendung dieser Denkmäler als eine tiefempttlndeue Pflicht der Liebe und Dankbarkeit betrachten werde, dafür bürgt uns die gütige Bereitwilligkeit, die wir bei den hochgeehrten Männern gefunden haben, an welche wir die Bitte richteten uns zu unterstützen und die Sammlungen zu leiten. Es stud dies folgende Herren. In Aachen: Oberlehrer Dr. I. Müller, Altenburg: Schulratb Dr. Foß, Arnstadt: Dieector Dr. P^st, Arolsen: Staatsrath Schumacher, Augsburg: Dr. Kolb, Baden-Baden: Pfarrer Stolz, Bautzen: GenchtS-Directoi Weber, Berlin: Generalintendant der Königl. Museen, Herr von Olfers, und Generallieutenant von Radowih, Bern bürg: Ober-Konst,tor.alrath Walter, Bonn- Geh. Reg.-Rath Professor Löbell, Brandenburg: KreisqerichtSdirector Stembeck, Braunschweig: Staatsmiuiiter von Schleinitz, Bremen: Professor Dr. Schäfer, Breslau: Professor Dr. Haase, Buckeburg: StaaiSuiiiuster von Strauß, Carlsruhe: Hofrath Platz, Coblcnz: Oberst von Griesheim, Coburg: Düector Eberhard, Co ln- Kaufmann Philipp Engels, Crefeld: Commercienrath Herrmann von Beckerath, Danzig: Oberbürgermeister Groddeck, Darmstadt : Geh. Rach Hallwachs, Dessau: CömmissionSrach Cohn, Detmold: Geh. Justizrach Petri, Dresden: Geh. Hofnath und Leibarzt Dr. Carus, Düsseldorf: Kapellmeister R. Schumann, Eisenach: Professor Müller, Elbing: Director Benecke, Erfurt: Reg.-Vicepräsident von Tettau, Erlangen: Professor Dr. Heyselder, Eßlingen: Fabrikant Deffner, Franksnrt a. M.: Geh StaatSrath von Fritsch, Moritz von Bethmann, Dr. MappeS, Mumm-Lutteroth, Professor Steinle, Freiburg: HoMth Professor Schmidt, Gera: Professor Mayer, G.jeßcn: Professor Dr. Osann und Professor Dr. von Rügen Glogau-von Germershausen, Gotha: Oberschulrath Director Rost, Göttingen: Hosrath Professor Wagner, Greifswald: Professor Baier, Professor Hafer, Director Hiecke, Geh. Reg-Rath Professor Schömann, Ober-App.-Ger.-Rath Sonnenschmidt, von Wakenitz, C. Weißenborn, Halberstadt: Chefpräsident Märker, Halle- Dr. Schwetschke, Hamburg: Geueralconsul Swaine, Hanau: Direktor Pelle,ter, Hannover: Erblandmarschall Graf Münster, Hechingen: K. Geh. Rath Freiherr von Frank, Heidelberg: Geh. Fiu.-Rath Dr. Fallenstein, Hildburghausen: Postmeister Laurich, Homburg: Medicinalrath Dr. Trapp, ^».^nauZUid Umgegend: Bergbcamter Mahr in Amtgehren, Jena: Geh. Hofrach Professor Göttling, Jever: Stadtdirector Muller, Krel: Professor Dr. Stromeyer, Leipzig: Buchhändler Dr. Härtel und Buchhändler S. Hirzel, Lübeck: Consul Gram- mann, Magdeburg: Oberbürgermeister Haffelbach, Marburg: Prof. Dr. v. Sybel, Marienwerder: Director Dr. Lehmann, Merseburg: Geh. Reg.-Rath Graf Henkel von Donuersmark, Mühlhausen: Bürgermeister Gier, München: Dr. Ernst Forster, der für ganz Bayern Beiträge zu sammeln gütigst übernommen hat, Münster: Professor Deycks, Naumburg und Schulpforte: Professor Kobersteiu, Neustadt a. d. O.: Bezirksdirector Müller, Nord hausen: Professor Kützino, Oldenburg: Geh. Rath Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Osnabrück: Dinctor Abekeu, Posen: Reg.-Baurath Putzke, Potsdam: Obergartendirector Lenne, Quedlinburg: Buchhändler Basse, Rostock: Professor Bachmann, Vicecanzler von Bokh, Professor Karsten, Rudolstadt: Reg.-Rath Schwarz, Schwerin: Geh. Cab.-Rath Prosch, Sigmaringen: Geh. Rath von Weckherlin, Sonderöhausen: Hofbaumeister Scheppig, Stettin: Rechtsanwalt und Landsyiidicus Calow, Stralsund: Conrector Cramer, 399 e n. 1535) Gießen. Der Gesellschafts-Vorstand. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 24. Juli. Morgens: Kirchenrath vr. Engel Nachmittags: Freipredigcr Siebert. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse.____ K oP ulirt Den 17 Juli Georg Melchior Noll, Bür- aer und Fabrikarbeiter dahier, ein Wittwer; und Elisabeth? Gertrude May von Wickstadt. Getaufte. Den 18. Juli. Dem Bürger und Schneidermeister Wilhelm Kreiling, ein Sohn, Emil Wilhelm, geboren den 2. Juni. " Den 21 Juli. Dem Burger und Drechslermeister, Christian Schwall, ein Sohn, Philipp Julius Georg, geboren den 29 Ium. Beerdigt e. Den 16 Juli. Marie Luise Zimmermann, des Bürgers und Groöherzoglichen Uniocrsitäts. Dieners, Heinrich Christian Zimmermann, eheliche Tochter, alt 12 I. 5 M. 17 T. gestorben den 15. Juli. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 24. Juli. Christian Löber am Markt. Franz Lampus in der Lowengasse. Christian Löber in der Neustadt. Carl Bergfeld, Staatsrath. Wilhelm Dock, Dberbürgmiiciftcr. P. Eckermann, Hoftath. Robert Froriep, Geb. Med.-Rath. Franz Liszt, Hofkapcllmcister. Dr. Dr. H v. Ritg Ertmzng „ach B-d-»b,.rg Uhr von da hierher gnriicksnhrt. Gießen den 22. 3uli 1853.______________________________________ Dix verrhrlichen Mitglieder des Gesellschafts-Vereins werden hierdurch benachrichtigt, Mittwoch den 27. d. M., Nachmittags 3^ Uhr, Den 2 1. Juli. Justus Balthasar Müller, Bürger und Gastdalter im Einhorn, alt 75 I. 2 M. 3 T. gestorben den 19 Juli Denselben. Karl Martin Weißmüller, des Bürgers und Schriftsetzers, Georg Daniel Weißmüller , ehelicher Sohn, alt 2 I. 7 M. 8 T. j gestorben den 20. Juli____________________ Katholische Gemeinde. G et a u f t. Den 17. Juli Dem Bürger zu Bingen und Locomotivführer bei der Main-Weser-Eisenbahn dahier, Ludwig Joseph Bernet, ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 29. Juni. Beerdigt. Den 15. Juli Der Gr. provisorische Kanzlei- und Carcerdiener Andreas Gcrbode, alt 57 I 7 T., I gestorben den 14. Juli. , ««WWWWSWLSMWZ Mangold, - «nner. 3«Ä:Ä E m @enf: Dr. SRenr, Zürich- Staatsarchivar Gerold xSLK'tÄÄÄÄ’- «•»«. Ääw Robinson und Kaufmann Schwab. Dissitern walten und reiche Gaben in die Hände dieser gütigen Förderer deS Und fo möge »cm. be, 8* su b Men ' ™? MA, äff,,,lM)e Rtchnu», legen ».eben und, um fe SÄ SÄÄ?! MPi-be»-l- bestellet Knueu, bie Beite-ge bib zn 6nb, >*” Händen sehen möchten. et'"u- Das CoL für die Denkmäler Goethes, Schillers und Wielands. Saupp-, Geh. »inanM.h. Friedrich Preller, Hofmaler und Pros. Adolf Schöll, Hofrath. Carl Streichhan, Oberbaudirector. Ferdinand Freiherr voy Ziegesar, Kammerherr u. Intendant des Theaters. Heinrich Kühn, Ministcrialrevisor. Mi, 8w.be» folgen bie Ml-rMnele» b-, an Re Ä1-» LMW3^ ‘“n^ÄUnlklM m biesen Denkmäler» J brei # Dich... Deieischl-iid- sein Wsch -LM LL V'MWkÄW Ä,nttlgern Her».»»«;., de« Cireiilae« Liner ober be, Anbere »isälllg -berg-,,gen dadurch die Liebe für die deutsche Dichtkunst recht deutlich bewähren. Gießen den 15. Juli 1853. Im 3 n den G a st h ä u s e r n. Im Einhorn : Hr. Lenius, Geom v. Aachen; Hr Müller, Direct. v. Aurich; Hr Primavisa, Consul v. Bremen; Hr. Hübsämann, Pfarrer v. Großarnsdorf; Hr. Hübenthal, Oec. v. Laubach; Hr.Nebe, Gymnasiast u Angetvmmmc und «tgereiftc Fremden vom 19. bis 21. Juli 1853. Hr. Nirwitz, Lehrer v. Bosleben; Hr. Renzel, Major v Wetzlar! Hrn. Cadetten Größer v. Münster u Lcitz v. Prag; Hv Schulz, 3« «“ »• Offenbach; Se Erl Graf v. Lehrbach v Lrhrbach; Biedenkopf; Fürstin Cobaldo n. Tochter ». Tienmch. v. Venedig, Hr. 400 Becker, Steucrcommiffär v. Beerfelden; Hrn. Jtfl. Henken ». Frankfurt, Kraft v. Hagen, Spruth v. Siegen, Arens o. Mainz, Hiller ». Werdau, Vogt v. Pforzheim, Höhl v. Lübeck, Meper v. Glogau, Ruchdcschel ». Münchberg, Schlußein d. Halberstadt, Wimpf o. Weilburg, Küll ». Solingen u. Geiger v. Frankfurt a. M. 3m Rappen : Fr. Lenz v. Coblenz; Hr. Rothschild n. ?am. v. Vöhl; Hrn Stud. Brondeau ö. Paris u. Stogler o. Bonn; Mad. Müller v. Wiesbaden; Hr. Könige» u. Fr., Offlcier v. Berlin; Mad. Schmidt u. Frl. Hötzel v. Jena; Hrn. Kfl. Müller n. Fr., Schumann u. Rieger v. Frankfurt, Spatz v. Nürnberg, Schliter v. Würzburg, Schneider v. Mainz, Werninghaus v. Frankfurt, Dietz n. Fr. v. Carlshafen, Horch v. Offenbach, Samuell v. Cöln, Weber v. Mainz, Herz v. Frankfurt u. Sichel a.HHolstein. 3m Prinz Carl : Hr. v. Waliffer n. Dienerfch., Rcnt. v. Wien; Hr. Moritz, Gutsbes. v. Zabern; Hr. Recher, Ur. med. u. Hr. Kleinknecht, Ingen, v. Würzburg; Hr. Burger, Rent. v. Aschaffenburg; Hr. Hertel, Dr. jur. v. Heidelberg; Hr. Kaiser, Kreisrichter v. CarlSruhe; Hrn Kfl. Habicht a. England, Buchner v. Heilbronn, Greis v. Saalfeld, Lindmann v. Berlin u. Kreiffel v. Hamburg. 3m Darmstadter Hau, : Hrn. Kfl. Hermann v. Tübingen, Engel v. Ebersgons, Günderoth v. Mainz, Schwalb v. Cassel u. Mangolf ».Stettin; Hrn. Geschästsl. Jlber v. Winterberg, Müller v. Ilbeshausen u. Lorenzini v. Thilgo; Hr. Stroh, Handelsm. v. Alsfeld; Fr. Schwabe ». Buseck; Hr. Stichlmg. Litho.gr. u. Hr. Stichling, Lehrer v. Gotha; Hr. Jacobi Fuhrm. v. Büdingen. An »er Komik : Hr. Hoppmann, Handelsmann u. Fr. Werner n. Tochter v. Andreasoerg; Hr. Tripp, Sänger v. Cassel. In den Privathäusern. Bei Wittwe Müller : Fr. Schön v. Runkel. — Bei Hrn. Prof. Dr. Eredner: Hr. Crcdner, Kfm. r. Triest. — Bei Hrn Conditor Dannenberg : Fr. Actuar Schneider v. Laubach. — Bei Hrn. Maler Trautschold: Mad. Muspratt v. Liverpool. — Bei Hrn. Landrichter Pioch: Hrn. Fritz, Theodor u. Ludwig Beck v. Darmstadt. — Bet Hrn. Schreinermstr. Mar- guth : Hr. Lequis, Geom. v. Aachen. — Bei Wittwe Pistor : Hr. Dr, Geper v. Bensheim. — Bei Hrn. Prioatdoc. Dr. SandhaaS: Hr. Dr. Sandhaas, Gerichts-Accesstst v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofg -Advocaten Brtel: Hr. Tröltsch, Rechnungsrath v. Augsburg u. Frl. Briet v. Darmstadt. Z Erscheint i äuerairt« Frucht und Viktualienpreise. Viktualienpreise. Fleischtaxe. Gießen den 23. Juli. Sich den 7, Juli. 1 Laubach s eo g Butzbach den 15. Juli. Bemerkungen. Brvdtaxe. Gießen den 23. Juli. Friedberg I den 18. Juni, | Lich den 14. Juli.! Laubach den 31. Juli. Butzbach | den 15. Juli. || per Pfund kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. K kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr.pf. kr. Pf. Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . • Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . 12 9 9 6 13 9 2 2 2 2 12 9 8 5 12 9 2 — 1 1 1 1 1 I 12 9 8 6 13 9 l ITT i i Die Zugaben zum Fleisch dürfen nnr in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht ordinäres Brod aus | gemischtes Brod aus | t Gerste- und 1, Q - z Kornmehl , 2 Walzen- und |, i Kornmehl | bc^. 7 14 7 15 L. — 7 — 14 2 — Ö L. Q. 15 ß Q »S I | |= i । i i ig - Schaafsteisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen . Blutwurst . . . geräucherter Speck 14 8 18 20 16 28 22 13 20 20 24 20 — 12 16 16 14 24 18 16 16 16 24 20 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 II — — 14 17 16 24 17 18 16 22 20 — mehr als anderthalb Pfd. rc. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch F> 1 t 1 kr. Wsfferweck........ 1 kr. Milchbrov........ 5 4 kr. 0 Pf. kr. Pf. 4 kr. Pf. kr. Pf. 4 — 1 kr.pf. 1 II 1 1 1 1 1 1 II II 1 1 1 1 1 1 1 1 — 1 1 1 1 1 Marktpreise. Maas Milck ......... Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unauSgelaffeneS 1 I III u. nicht genießbaren Stücke vom Hals stnd von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. 1 Pfund Butter.......... auch......... 5 Handkäse ........... 5 Eier............. 1 Pfund Waizenmehl........ 1 „ geschw. Vorschuß ...... 17 18 8 4 5 6 2 — 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 I 1 1 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Fruchlpreise. Fruchtgattung. Gießen den 19. Juli. Grünberg den 16. Juli. Lich den 14. Juli. | Lanbach. Friedberg den 13. Juli. Mainz den 24. Juni. Wetzlar den 16. Juni. ____Malte r. Scheffel. Pfd.| fl. kr. |Pfd. fl. I kr. Pfd. fl. kr. Pfd. fl. kr. |Pfd. fl. kr. |Pfd. fl. 1 kr. fl. | kr. pf. Waizen . . . Korn..... 200 200 11 10 55 55 12 10 _ 200 190 13 10 — 13 10 — 200 200 13 9 22 5 18 4 28 — Gerste..... Hafer..... Linsen ..... 170 7 3 25 35 — 8 4 — 170 120 6 4 8 40 10 _ — _ 7 4 20 200 200 7 4 11 13 3 14 2 । 2 - i - 1 2 (Hierzu eine Beilage.) i die Aufn< 4) Beka für das ; bett. — Kreises i nähme ei die V 5 Rechnu; 16. Fel S. 35; sie zu i wiederh auSgedt di stützlino tarschlü 5 c in ders vom 1: treffend Justiz-