der Stadt und des Kreises Gießen. 1S33 Sonnabend den 16. April M 31 Jfiä ÄÄ’Ä SÄ?» ’*• Anzeigen ans verschiedenen Schriften die gespaltene CorpnSzeile 3 kr. Amtlicher T h e i l. G e E Hp die Errichtung und Beaufsichtigung der Wassertriebwerke an Bächen betreffend. 8 uDWIG HI. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein ic. ic. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: : ©enebmü Art. 1. Triebwerke (Mühlen-, Rad- und sonstige Werke, welche durch Wasser getrieben werden) dürfe * gung der Regierungsbehörde an Bächen (nicht schiffbaren Flüssen und Bächen) und deren Seltmgra en gelegt w rden. 8 Wer, ohne diese Genehmigung erhalten zu haben, ein Triebwerk anlegt, .st m.t emer Geldbuß-von> dre. bo drepg ^uweu und wenn er, ohne die Genehmigung erhalten zu haben, das Werk betreibt, noch außerdemrmt eme P^eiaericht zu erkennen.8 Gulden zu bestrafen. Auch ist auf Antrag der Regierungsbehörde auf Entfernung der Anlage von Pz g ^-c^siqe Geneh- Ar t. 2. Wer ein Triebwerk an einem Bache oder dessen Seltengraben anlegen will , hat sem Ges ) V en8dieienigen miauna bei der Regierungsbehörde des Bezirks, in welchem das Triebwerk angelegt werden soll, einzmelchenund> dmlse l -8 durch Verordnung näher zu bezeichnenden Pläne und Auseinandersetzungen beizuschließen, welche zur Beurth g h> ' Zulässigkeit und des Umfangs des Unternehmens erforderlich sind. ™ ]mb nad) Vernehmung des Art. 3. Die Regierungsbehörde hat das Gesuch nach vorausgegangener technischer Begutachtung und "^^nepmmlg,E Ortsvorstandes der Gemarkung, in welcher das Triebwerk errichtet werden soll, einer vorläufigen Prüfung zu u f , .. sich daß °i° LsichsiM WI-g- -m-m Wfc My ,'^^Jgggjg ist, oder durch das Unternehmen der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden kann, das Gesuch oh e dasselbe mit seinen Bei- zu machen, und cs sind tn dieser Bekanntmachung ^3lnch D'eMigen, we ch g 6 Verhandlung festzusetzenden Termin « «sea-sea sät» s k-ss »sj —»— weiter hierdurch nöthig werdenden Erörterungen unter Zuziehung der echnG-n^ Behörde “Ä KgM den in unter den Interessenten eine Vereinbarung zu Stande zu bringen sich zu bemühen, falls dieser Versuch aver miyungr, naep den folgenden Artikeln enthaltenesVor-schriften zu^verfahren. Interessenten die Einwendung geltend gemacht, titels widerspricht, auszugeben, daß er, bei Verlust seines Auspruches, das behauptete Recht tonnen vier Wochen vor oen^ g jn machen habe.^ entsprechen und ist im Wege Rechtens sodann weiter zu verfahren. 216 Art. 8. Wenn ohne Berufung auf einen Privatrechtstitel (Art. 6) der Errichtung eines neuen Triebwerks von einem oder mehreren Besitzern bereits bestehender Triebwerke aus dem Grunde widersprochen wird, weil letztere durch die neue Anlage, sei cs durch Entziehung oder Schmälerung des zu ihrem Betrieb erforderlichen Wassers oder durch einen nachtheiliqen Rückstau beeinträchtigt würden, oder wenn gegen Errichtung eines neuen Triebwerks von Grundbesitzern der Einwand erhoben wird, daß dadurch die Bewässerung oder Entwässerung ihrer Grundstücke beeinträchtigt, oder denselben in sonstiger Weise ein Schaden zugefügt wurde, so ist über diese Einwendungen auf den Grund eines vorher einzuholendcn Gutachtens von Sachverständigen von der Regierungsbebörde zu entscheiden. Art. 9. Die Sachverständigen, welche das im vorhergehenden Artikel bezeichnete Gutachten abzugeben haben, werden in der Art bestimmt, daß der der Anlage widersprechende Triebwerköbesitzer oder Grundbesitzer und, wenn Mehrere widersprechen, dieselben gemeinschaftlich Emen Sachverständigen, wenn die Widersprechenden aber von einander abweichende Interessen verfolgen, Jeder derselben Einen, ferner der Unternehmer des neuen Triebwerks Einen, beziehungsweise eben so viel Sachverständige wie die der Anlage Widersprechenden und endlich die Regierungsbehörde eine gleiche Anzahl, wie der Unternehmer des Triebwerks ernennt. Die Regierungsbehörde instruirt und verpflichtet die Sachverständigen. Art. 10. Wenn gegen Errichtung eines Triebwerks von Grundbesitzern Einwendungen der im Art. 8 bezeichneten Art erhoben und solche als begründet erkannt werden, so kann doch, vorausgesetzt, daß den Grundbesitzern ein auf privatrechtlichem Titel beruhendes Recht, der Errichtung des Triebwerks sich zu widersetzen (Art. 6), nicht zusteht, die Errichtung des Werks unter der Voraussetzung gestattet werden, daß die Vortheile des Triebwerks jene die Grundstücke treffenden Rachthcile überwiegen und daß die Besitzer der benachtheiligten Grundstücke für den ihnen zugefügten Schaden vollständig entschädigt werden/ Die Entschädigung wird in Ermangelung einer Uebereinkunft gerichtlich festgesetzt. Will jedoch der Besstzer eines solchen Grundstücks, statt seines Anspruchs auf vollständige Entschädigung, das Eiqenthum des benachtheiligten Grundstücks ganz oder insoweit es benachtheiligt wird, dem Unternehmer des Triebwerks abtreten, so ist dieser, wenn er auf Ausführung des Triebwerks beharrt, das Grundstück gegen den — in Ermangelung einer Uebereinkunft gerichtlich abzuschätzenden — Werth zu übernehmen verbunden. Art. 11. Werden von Grundbesitzern oder von Besitzern anderer Triebwerke Einwendungen wegen nur wahrscheinlicher, aber weder der Existenz noch dem Betrage nach gewisser Beschädigungen vorgebracht, so kann dadurch allein die Ertheilung der Genehmigung zur Errichtung des Triebwerks nicht gehindert werden. Hat in solchen Fällen die Triebwerksanlage für die widersprechenden Grundbesitzer oder Besitzer anderer Triebwerke später wirklich einen Schaden zur Folge, so bleibt ihnen Vorbehalten, auf dessen Ersatz bei "dem Richter,'der hierüber nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen zu entscheiden hat, Klage zu erheben. Art. 12. Sind keine Einwendungen gegen Errichtung eines Triebwerks erhoben, oder die vorgebrachtcn aus die eine oder andere Art beseitigt worden und haben sich auch keine der im Art. 3 erwähnten, der Errichtung des Triebwerks entgegenstehende, Anstände im Lauf der Verhandlungen ergeben, so ist von der Regierungsbehörde nach vorher eingeholter Entschließung des Ministeriums des Innern die Genehmigung zur Errichtung des Triebwerks in einer Urkunde zu ertheilen, worin Zweck und Ausdehnung des Triebwerks, so wie das Wassergefälle und der Umfang der Wasserbenutzung, wie solche bei sachgemäßer und wirtbschaftlicher Einrichtung für das Werk erforderlich ist, sowie die sonst etwa zur Vermeidung künftiger Streitigkeiten zu beachtenden Verhältnisse auf den Grund der vorausgegangenen Verhandlungen anzugeben sind. Art. 13. Wenn bei Ausführung eines Triebwerks die von der Regierungsbehörde über die Art der Errichtungen ertheilten Vorschriften nicht beobachtet werden, so ist der Unternehmer mit einer Geldbuße von drei bis zwanzig Gulden, und wenn er das Werk, ohne jene Vorschrift befolgt zu haben, in Betrieb setzt, noch außerdem mit einer Geldbuße von fünf bis dreißig Gulden zu bestrafen; auch ist derselbe auf Antrag der Regierungsbehörde zur vorschriftsmäßiaen Umänderung des Werks von dem Polizeigerickt für schuldig zu erkennen. " (Schluß folgt.) Polizeiliche Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf eine Entschließung Gr. Ministeriums des Innern vom 18. März l. I. zu Nr. D. 3020, die polizcilicke Aufsicht über die Leih- und Lesebibliotheken betr., wird hiermit Folgendes zur öffentlichen Kenntniß gebracht: 1) Jeder Besitzer einer Leih, und Lesebibliothek hat einen vollständigen Katalog der in dieser befindlichen Druckschriften (Art. 32 der Verordnung vom 4. October 1850 »den Druckschriften im Sinne gegenwärtiger Verordnung werden gleichgestellt alle aus mechanischem Weg irgend einer Art vorgenommenen Vervielfältigungen von Schriften, bildlichen Darstellungen mit oder ohne Schrift und Musikalien mit Text oder sonstigen Erläuterungen«) an das Kreisamt einzusenden und demselben zu Ende eines jeden MvnatS ein Verzeichniß der für die Bibliothek neu angeschafften Druckschriften vorzulegen. 2) Es darf keine Druckschrift von dem Besitzer einer Leih- und Lesebibliothek ausgeliehen werden, wenn sie nicht in dem Haupt-Katalog oder in einem Verzeichnisse der Nachträge eingetragen ist. Wünscht der Besitzer einer Leih- und Lesebibliothek eme neu angeschaffte Druckschrift sofort und vor Einsendung des monatlichen Verzeichnisses auSzuleihen, so ist davon vor oder gleichzeitig mit der Ausleihung besondere Anzeige bei dem Kreisamt zu machen. 3) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen unter Nr. 1 und 2 werden mit einer Geldbuße von 1 bis 5 Gulden bestraft. 4) Den Besitzern von Leih- und Lesebibliotheken ist es untersagt, Druckschriften, deren Verbreitung in den Gesetzen und Verordnungen mit Strafe bedroht oder durch besondere Anordnungen verboten ist, auszuleihen oder in ihren Leih- und Lesebibliotheken aufzustellen. Alle Lokal-Polizeibehörden, sowie sämmtliche Polizeioffizianten haben die Ausführung und Befolgung dieser Verfügung genau zu überwachen. Gießen den 6. April 1853. Großh. Kreis-Amt Gießen K ü ch l e r , Regierungs-Rath. 217 Polizeiliche Bekanntmachung. m Gefundener Gegenstand. *W" $,,fdbe »” «°-"chüm.r «uf d-m S-. Polizeibüreau dahier in Gießen am 15. April 1853. Wer'ikhLLiE e rZNd WrLvat - Bekanntmachung en. Stecken Aspen-ReiSholz, I Holz für das hiesige Provinzialarresthaus, sowie von 37 Stecken Buchen-Scheidholz Aspenstämme, 54 9 und 9 Eichen-Scheidholz, Klstr. 32 ( Hoftaithe, Brauhaus in I QQ l her 1 909 Eichen-Stämme 17/,, 8 u I! 1 1 889 890 Buchen- Erlen- Kieftrn- Fichten« Prügelholz, Stockholz, Reisholz, II 1! II Cbfß., n n ir H von 11 u II II f/ II Prügelholz, Stockholz, Reisholz, II n . Stecken II u Wellen 11 II u 11 Weiden- ,, 1351 263 97 55 286 1853 2/ 1 1 2 63 25 35 । 4 i 6 । 2 1 7 \ 6 1 173 i für das hiesige Militärcommando, an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Die Gr. Oberförsterei Königsberg Dittmar. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis t.Oclober d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 6. Schneiße. Die Herren Bürgermeister der umli'egen- den Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 12. April 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Der Gr. Hess. Polizei-Eommiffär 8- Rover. Erlen-Prügelholz, „ Stockholz, Aspen-Prügelholz, Fichlen-Stockholz, 774) Gießen. Die Versteigerung einer Wirthschast und Brauerei dahier. Dienstag den 17. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Gebäulichkeiten des Wirths Karl Magnus dahier, auf dahiesigem RalhhauS nochmals, unter den alsdann bekannt gemacht , werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, alS: Flur. Nr. oKlstr. Eichen-Stangen Buchen- „ „ Reisholz, Lerchen- » „ Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel. 803) Gießen. Auf freiwilliges Ansuchen zoll das dem Kaufmann Friedrich Ludw. Höstreich auf der MäuSburg zustehende Wohnhaus mit Stall und Misten- stätte, neben Philipp Möhl, Montag den 25. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, als Erb und Eigenthum, auf dahicstgem Rathhause an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 13. April 1853. C. Weidig. 773) Gießen. Eamstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Bürcau des Unterzeichneten die Lieferung von 40 Stecken Buchen- Scheidholz und 25 Stecken Buchen-Prügel- Besondere Bekanntmachungen.; 127 Stecke» Aspen-Reisholz, ; 6olä, 1 Kiefernstamm, 9 Cubf. enthaltend, sowie - Aspcnstangcn, 17 „ „ Die Zusammenkunft ist des Vormittags um 10 Uhr auf der Obermuhle, wo zuerst die Buchen- und Aspen-Wellen auS dem Districte Lammert versteigert werden. Steigerer, welche diese Wellen vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich an den Gr. Förster Gisset zu Bieber wenden. Königsberg den 9. April 1853. Gießen am 14. April 1853. C o n z e n , Gr. Cri'minalkasse-Rechner. _ 764) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 18. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, 33 | der Wallthorstraße, 1 891 134 Grabgarten daselbst, 1 909 41 Hofrailhe daselbst. Gießen den 12. April 1853. soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Annaberg, Oberwald, Brauhof re., nachverzeichnetes Hol; öffentlich versteigert werden: 108% Stecken Buchen-Scheidholz, 39% „ ~ - - - 82% „ SIS) G i eßen. 8 Fichten- „ „ 23 „ 3400 Stück Buchen-Zuckererbsen-Reiser, 112 „ Dorn-Wellen. 56 „ 2722 Wellen 57% Stecken 45 % n 62% „ 1352 Wellen Vertheilung von Stistungszinsen. AuS dem Vermächtniß des Gemeinde- rathsmitgliedes Herrn Friedrich Lony sen. sind die jährlichen Zinsen int Betrage von 90 fl. in Raten von 5 fl. au dürftige Armen hiesiger Stadt zu verlhcilen. Diejenigen, welche hierbei berücksichtigt werden wollen, werden hiermit eingeladen, sich binnen 8 Tagen auf dem Burgermcisterei- Büreau zu melden. Gießen den 15. April 1853. Ter Gr. Bürgermeister D. Ebel. 777) Hungen. Der auf Montag den 25. April d. I. fallende s. g. Pfingst- markt zu Hungen soll besonderer Verbält- nisse halber Montag den 18. April daselbst abgehalten werden. Die Herren Bürgermeister der Umgegend werden ersucht, diese Marktverlegung in i^ren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Hungen den 13. April 1853. Der Gr. Bürgermeister ___ Schneider. Versteigerungen. 773) Gießen. Dienstag den 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll nochmals die Quantität Bücher, theologischen Inhalts, im Wege der Zwanqs- veräußerung. auf dahiesigcm Rathhaus unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend öffentlich verstelgert werden. Gießen den 13. April 1853. ®*r Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel. 746) Königsberg. -polzversteigerung in der Oberförsterei Königsberg. Dienstag den 19. April ollen aus den Domanialwalddistricten Neu- hrog und Lammert versteigert werden : 63% Stecken ASpen-Prügelholz, 32,5 Wellen Buchen-Reiöbolz ^25 „ Eichen- „ ' 400 „ ASpen- „ 218 Gießen. 866 Gießen den 10. April 1853. u des Feilgel) oten. Der ». Kehr. Prügelbolr, 1 Erinnerung. II II Stockholz, Reisholz, Aspen- Eichen- II II II 24 17 15*/2 2750 auf dem Seltersweg. Gießen. u Wellen worunter 1 runder von Nußbaumholz, 8 gute Stühle, desgl. 12 ordinäre, Nachttische, Büchergestelle, Spiegel, Vorhänge mit Llangen, Fässer, Ständer zum Einmachen und Salzen, Waschbütten, Zuber und noch anderes Hausgeräthc, sowie eine Quantität am Wallthor. ?83) Gießen. Gute Buchen-Kohlen sind zu haben bei _ Franz Lampuö in der Lowengch. 5 oKlstr. Hofraithe, Wohnhaus daselbst, q s-iKlftr. hofraithe aus dem Lm- ‘ Lnplatz, neben Ioh. Wilhelm In Auftrag des Vorstehers des Gr. Ortsgerichts C. Weidig. Eiqenthum durch den Unterzeichneten ver- - ■ - Wenn fehl annehmbares folgendes Holz, als: 70 Klitr. Buchen-Scheidholi, ‘ '2 1 .......(II werden soll. Trais a. d. Lda. am 11. April 18o3 272 VA 9 30 8 Q1/ o / 2 J91) Trais a. d. Lda. In den von Milchling'schen Waldungen, die Ober- Gebot erfolgt, soll zugleich der Versuch gemacht werden, denselben auf 6 ^ahre zu ! verpachten. r ‘n 'eSQ „ Aspen-Scheidholz, „ „ Prügelholz, Schock Aspen- k. StammreiS, Buchen-Zopfreis, Ferber. Gießen den 1. April 1853. C. Weidig. II „ und 792) Gießen. Donnerstag den 21. d. Mts, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meiner Wohnung sammtliches ____11 - , . nm___... rX stände bei der Stadt Gießen. Montag den 18. April l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen verschiedene Gegenstände, wie z. B. i altes Gehölz, Eisenwerk, Messing, altes । Talg, alte Gewehre, Spieße re., an den । Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist im Rathhause. Gießen den 9. April 1853. Der Gr. Bürgermeister ten District. Garbenteich am 11- April 1853. Der Gr. Bürgermeister Schwarz. 627) Gießen. Auf Verfügung Gr. Stadtgerichts bin ich beauftragt, die Ge- bWeiten, der Wittwe und Erbin des Philipp Schmall l. gehörend, einer öffentlichen Versteigerung auszusetzen, wozu Termin . Montag den 2. Mai d. j., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause anberaumt wird. v x 8 OiKlftr. Hosraum, Stall und Miststätte in der Wehsteingasse, neben Wilhelm Weidig, B. S., 799) Titten-Käse (aus der Fabrik zu Heuchelheim.) Diese durch ihren vorzüglichen Geschm« bekannten Rahoikäse werden auch in A»' schnitt abgegeben, und zwar halbe ü und 7 Laibe zu 26 kr. ,. Bestellungen hierauf beliebe man beii Hr - Vergolder Gold im Großmann'schen Haut auf dem Lindenplay aufgeben zu wollen. 783) Gießen. Bei Schuhiiiacktt Becker in der Weidengasse sind rothe nm weiße Frühkartoffeln zu verkaufen. Montag den 18. April l. j., von Vormittags 9 Uhr an, _ all in dem hiesigen Gemeindewald, D'striet Johanneshölzchen, nachverzeichnetes Holz versteigert werden : Stecken Kiefern-Lcheidholz, 776) Braunfels. Loh-Versteigerung im Oberndorfer Gemeindewald. Die Gemeinde Oberndorf läßt am Dienstag den 26. d. Mts., Mittags 12 Uhr, circa 300 Cenlner vorzüglich gute Elchen- Lohe, welche in den Walddistricten ^unger- wald und Hegebach stehet, öffentlich meistbietend versteigern, wozu Kauchebhaber hierdurch eingeladen werden. Braunfels'den 12- April 1853. Der Bürgermeister Hüffel. 733) Gießen. Auf freiwilliges Ansuchen des Herrn Kawmerraths Otto zu Laubach, soll der deinselbeu gehörende Garten, zwischen dem Bahnhof'und der Lahn gelegen, 719 ssMftr. haltend, Montag den 18. d. M., * Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause in.Erb - und 73L) Garbenteich. , Holzversteigerung im Garbentetchcr Gemeindewald. D. Ebel. 691) Gießen. Montag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hauie des Friedrich Schmall auf dem Asterweg, verschiedene Mobilien, bestehend in einem Kleiderschrank, Eommode, Tische, Spiegel, sowie mehrere Portraits, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden. Gießen den 6. April 1853. Im Auftrag des Vorstehers Gr. Ortsgerichts daß in der Abtheilung A. (Hochwald) an ' der s. g. Struiwiese ter Anfang gemacht 49 Kiefern-Baustämme. Die Zusammenkunft ist in dem geuann- eiserne Fleischböcke mit Rahmen, 7 Stuck Hackklötze, 1 Hackbrett, Fleisch-Mulen, fer- i„er 4 vollständige Betten, 1 großer eiche- 7361 Gießen. ' y k Die Versteigerung verschiedener Gegen- steigen werden C. Weidig. 7/17) Gießen. Brarmkohleulieferung- Dienstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, soff auf dem Bureau des Unterzeichneten die Lieferung von ungefähr 600 Erinnern Braunkohlen für das hiesige Provnizial- arresthaus an den Wenigstnehmendeti »er=| steigert werden. Gießen am 11. April 18a3. Conzen, Großh. Criminalkafferechner. 787) Gießen. Mr ConstrmanÄen. Em große Auswahl in Boutons, Brochen rc., sowie mein vollständig assortirtes Goldwaaren-Lager bringe ich zu besonders billigen Preisen in empfehlend- I. Hanau billig abgegeben in der Seifenfabrik von I 0 ö G. A. Kaufmann von r r rrp nietner ^oynuna lauuiiutu/vv • -- Ä'S kW7' -1SÜÄ Prr-ÄF« I Vormittags 9 Uhr, öffentlich meistbietend an Ort m Ctt , 9 bmrre^ Zahlung öffentlich ver- verkauft werden wovon K^ufliebhaber mtt 9 9 9 Carl Schiesser, dem Bemerken in Kenntniß gesetzt werden, | itetgern. ______________________ 219 ohnhauS rem Lin- Wilhelm -idig. mmtliches wichte, 3 7 Stück ulen, fer» ßer eiche- Schräukc, :re Tische, mholz, 6 Nachttische, mit Stau- achen und noch ande- Quanlitat ufen Mist, nllich ver- -chieffer. ll. und kleine ien Reifen, fer werden abrik von fmanu hör. chen-Kohlen Löwengaffe. > n-en. outons, vollständig >ringe ich zu empfehlende anau öelteröweg. se ; J -uchelheim.) iien Geschmus auch in Au» halbe ä 52 ü. man bei Hru> in'schen Haust zu wollen. Schuhwachek tnb rothe und nufcn. Gießen Grummet Im Gesellschafts- Gießen. vermiethen. Im Busch'scheu vermiethen. Ein möblirtes Zim- Gießen. vermiethen Gießen. 788) mer ist zu Seltersthor. 796) mer ist zu 1 891) ster Klos vermiethen 7T3) mer ist zu bei Jean Gerttg. Das seither von bewohnte Logis ist Gießen. Eine Familienwoh- soaleich bezogen werden kann, - ■ i Wittwe Burgy. 800) Gießen. Heute Samstag den 16. d Mts wird das 762) Gießen. 20 Gentner gutes sind zu verkaufen bei Seiler Huhn. ten wenden. den 12. April 1853. E. Weidig. Zu vermiethen. ♦ 809) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist bei Buchhändler Roth zu vermiethen. 7J£1) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei F. Lotse. der Unterzeichneten angesteckt. F. L. Renk er u. Eomp. 790) Kleinlittden. Ruhbaumboh- len sind billig zu verkaufen bei Jung, Schreinermeister. 803) Gießen. In den Neuen- bäuen Lik. B. Nr. 84 ist Burbaum billig zu verkaufen. 812) Gießen. Meinen auf der Weißerde gelegenen und mit guten Obstbäumen bepflanzten Garten, w°nn auch ein Räuschen sich befindet, bin td) Willens, aus^ freier Hand zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten. Balth. Burckhardt. 7681 Gießen. Frau Hofrath Wehn ist Willens, ihren Garten auf der Schoor nahe an der Eisenbahn neben Dan Wirth gelegen, aus freier Hand zu verkaufen. Liebhaber wollen sich an den Unterzeichne- öl vyicpcn. v u 66'al6 an der Stadtkirche. Gießen. -. wer nebst Eabinet ist billig zu vermiethen. ®o? sagt Ausg. d. Bltts. 798) Gießen. In Lit. A. Nr 147 in der Brandgasse ist der untere Stock, sowie 2 Stuben im dritten Stock zu vermiethen. Auch sind das-ibst Kartoffeln zu verkaufen. 9 • 817) Gieße n. Ein möblirtes Z'-m- mpr ist iu vermiethen bei mer l,t 8 Spengler Marr in der Markistraße. *7671 Gießen- Garten 'tnd mehrere möblirte Ztminer zu .hrn^Remsor Stock bewohnte W anderweit zu vermiethen. E.He^ 723) Gießen. Mehrere Fam.Iien Logis sind zu vermiethen bei Schuhmacher Pb- Pfaff, Kaplansgasie. 770) Gießen. Deutschen Kieesaainen in ausgezeichneter Qualität bei 813) Gießen. 20 — 30 Gentner gutes zweijähriges Heu und einen Haufen Pferde - Dünger habe ich in Auftrag zu verkaufen. A. Weidig auf dem Kreuz. 789) Kleinlinden. Gut gebrannter Kalk, gemessen die Bütte zu 1 fl- 54 fr., gewogen der Gentner zu 45 fr., ist je en Vormittag zu haben bei K. Jung II. 7391 Gießen. Das von ebner er Hoffmann bewohnte Logis in meinem Hinterhaus, ist anderweitig zu vermiethen und kann am 1. Juni d. I. bezogen werden. Hartmann M o y t, Wallthorstraße. Gießen. Bei Schnetdermet- ist eine Familienwohnung iu und im Mai beziehbar. Ein möblirtes Zim- 220 738) Gießen. Das von Margaretha Dambmann bewohnte Logis in meinem Vorderhause, bestebend in einer Stube mit Cabinet, Küche, Kammer, Keller und Holzplatz, ist bis zum 15. Mai d. I. anderweit zu vermiethen. Hartmann Möhl, Wallthorstraße. Vermischte Nachrichten. i 807) Gießen. ! Photographie auf Silber empfiehlt der Unterzeichnete nach neuester Methode mit uud ohne Farben. Proben liegen bei den Herren Leo und Burck- hardt zur Einsicht bereit. S. Geller. 811) Gießen. Vertragsabschlüsse mit Auswanderer billiger als seither durch Die HKN.pt -ÄgemtNe vsm I. G. Appel. 8041) Gießen. Um irrigen Aussagen zu begegnen, als wollte ich meine Bäder an der Lahnbrücke nicht wieder aufstellen, dienet dem hiesigen Publikum zur Nachricht, daß ich dieses Jahr 4 Damen- und 4 Herrenbäder zum Gebrauch übergeben werde, und wird die Liste zur passenden Zeit circuliren. Dan. Wirth. 793) Gießen. Offene Lehrstelle für einen jungen gebildeten Menschen in einer frequenten Conditorei. Näheres sagt die Erped. d. Blkts. 810) Gießen. Sonntag den 17. April 1853. Letzte Vorstellung des Liebhaber-Theaters im zweiten Abonnement. Zur Aufführung kommt: Stsrdt und Lund, oder: der Viehhändler aus Vberästerreich. Posse mit Gesang in 2 Aufzügen. Von Fr. Kaiser. Saaleröff-ruNg 7 Uhr. Anfang 7*/2 Uhr. Man bittet, die Karten am Eingänge des Saales abzugeben. Gießen den 14. April 1853. Der Vorstand des Liebhaber-Theaters. 013) Gießen. Ich zeige meinen geehrten Gönnern und Freunden hiermit ergebenst an, daß ich das von meinem verstorbenen Manne seither geführte Schneidergeschäft durch einen tüchtigen Gehülfen fortbetreiben lasse und daß dasselbe durch dessen Tod keine Veränderung erleidet. Zugleich bitte ich, das demselben bisher geschenkte Zutrauen auch auf mich übergehen lassen zu wollen. Gießen den 1. April 1853. Heinrich Bach's Wittwe. 779) Gießen. Unterzeichnete macht hiermit die ergebene Anzeige, daß sie fortwährend gegen billiges Honorar Unterricht im Kleidermachen, Weißzeugnähen, Häkeln, Sticken und Stricken, ertheilt. 727) Gießen. Deutscher Dhönir, Versicherungs-Gesellschaft in Frankfurt, versichert zu den billigsten Prämien und ertheilt der Unterzeichnete gerne jede gewünscht werdende Ausschlüsse. I. (S). Appel, Agent. 822) Gießen. Freitag den Z2. April. Gesellschafts-Theater im Leib scheu Saale. Zum Besten einer bedrängten Wittwe. Die WiederveVgeLtRMg. Posse in einem Akt. V o r h e r: DaA BsMWKUA KN deZe HeeVftVKZe. Fastnachtspiel in einem Akt. Preise der Plätze: Erster Platz 24 fr. Zweiter Platz 12 fr. Gallerie 9 fr. Billets sind bei C. Schultheiß II. (Seltersweg) und an der Kasse zu haben. Kasseöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. IKSr5 Vielseitigen Aufforderungen entsprechend, sowie die höchst traurige Lage dieser hülfsbedürftigen Familie läßt uns auf einen recht zahlreichen Besuch hoffen. Wer Vorstand. Theodore Knöß, wohnhaft bei Bäcker Steinberger in der Löwengasse. 752) Gießen. Ich zeige einem verehelichen Publifum hiermit ergebenst an, daß ich mich als Herren-Schneidermeister dahier etablirt habe, und bitte, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, um geneigten Zuspruch. Meine Wohnung ist bei Weg- und Wiesenwärter Zinßer in der Hintergasse Lit. A. Nro. 44. Emil Zinßer. 760) Gießen. Ein ordentlicher Junge kann sogleich bet mir in die Lehre treten. I. E. Kratz, Buchdrucker. 820) Gießen. Tanzunterrichts-Anzeige. Im nächsten Monat Mai werde ich meinen Tanzunterricht hier wieder beginnen und bitte diejenigen, welche Theil nehme» wolle», sich auf deni Circulair, welches Hr. Clubdiener Koch besorgen wird, gefälligst zu unterzeichnen. L. Lieb ich. .757) W i e s e ck. Die concessionirle Agentur von C. Kliebe in Wieseck befördert Auswanderer frei von Gießen ad über Bremen nach allen Häfen Amerikas zu den billigsten Preisen und reellsten Bedingungen. 221 733) Gießen. Auswanderer nach Amerika werden zu den billigsten Preisen und reellen Bedingungen über Bremen erpedirt Von H ch. Ferber, Concessionirter Agent. 823) Gießen. Unterzeichnete empfiehlt sich im Kleibermachen nach jeder gewünscht werdenden Mode und Schnitt, sowie im Weiß zeug n äh en und Fekn- stopfen in allen Stoffen, alS: in Wolle, Seide, Bildwerk, Spitzen ic, und wünscht »och einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Auch nimmt sie erwähnte Arbeiten zu fertigen in ihrer Wohnung an. Susanne Stich, wohnhaft bei Gärtner Schmitt auf dem Reichensand. 748) Gießen. Neal s ch u l e. Nachdem schon früher Wünsche an mich gestellt wurden für Wiederaufnahme des Unterrichts der lateinischen Sprache in die Realschule, und da derselbe Wunsch sich jetzt wieder erneuert hat; — so benachrichtige ich hierdurch das dafür interessirte Publikum, daß die Schule diesem Wunsche entgegen kommen und den lateinischen Unterricht in dem vorstehenden Cursns, in 1 bis 2 Abtheilungen, mit 3 bis 6 Stunden wöchentlich, erlheilen wird. Dieser Unterricht wird unentgeldlich ertheilt, und es bleibt seine Benutzung in freien Witten gestellt. Der Großh. Director Dr. Braubach. Canarienvögel-Weibchen werden zu kaufen gesucht. Näheres in der Erped. d. Blattes. 819) Gießen. Sonntag den 17. April 1853 WlechMmM - ausgeführt durch das Musikcorps der Butzbacher Cheveaurlegers in der König'schen Brauerei.____________*________________ A uszuleihen. 753) Gießen. Bei der hiesigen Leichenkassegesellschaft ist ein Capital von 1OOO st. zu 5 pCt. Zinsen und gegen doppelte Sicherheit auszuleihen. Gießen den 11. April 1853. Sch affst äd t I. 772) Lich. 238 ff. Bormundschafls- gelder liegen gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit bei Carl Schnabel, Vormund, wohnhaft in Lich. 778), Königsberg. Im hiesigen Kirchenkasten liegen 161 st. gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Königsberg am 13. April 1853. Der Kirchenrechner Wießner. Provinzial - Strafgericht. U r t h e i l e : Am 13. April wurde Johannes Schäfer, früher Ortsdürger zu Maar, wegen Eigenthumsbeschädi- gung in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren ver- urtheilt. Denselben wurde Jacob Koch, Fuhrmann aus AlSfeld, wegen Schriftfälschung in contumaciam zu einer Correclionshausstrafe von i Jahr ver- urtheilt. Am 14. April wurden Albert und Andreas Kleinkurt aus Langsdorf von der Anklage, wegen rmentiicher Auffordernng zum Ungehorsam, frei- gesprochen. , Am 15. April, Vormittags, wurde Küfermeister Friedrich Zinßer von hier, wegen Majestätsbeleidigung in eine AmtSgefängnißstrafe von vier Wochen verurtheilt. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 17. April. Moritz Wallenfels Wittwe in der Wallihorstraße. Louis Kämmerer auf dem Seltersweg. Christian Okel in der Neustadt Kirchliche Arrzergen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 17. April. Morgens: KirchenrathvrEngel. Nachmittags: Kandidat Krantz. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Köllner. Kopulirt. Den 10. April. Christian Melchior Emil Ludwig Zinßer, Bürger und Schneidermeister da- hier, des hiesigen Bürgers und Schönfärbermeisters, Johann Walther Zinßer, ehelicher Sohn; und Johannette Elisabethe Christine Ohr, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuhmachcrmci- sters, Christoph Emanuel Ohr, eheliche Tochter. Getaufte. Den 9. April. Dem Bürger und Lithographen, Ludwig Wenzel, eine Tochter, Emilie Georgine Johannette Maria, geboren den 16. Januar. Den 10. April. Dem Bürger, Küfermcistcr und Wirth, David Schneider, ein Sohn, Heinrich Christian, geboren den 21. März. Denselben. Dem Bürger und Fabrikarbeiter, Heinrich Walbrach, ein Sohn, Heinrich, geboren den 2. April. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Johann Christian Martin, geboren den 17. März. Denselben. Dem Ortsbürger in Frischborn und Eiseubahnaufseher dahier, Johannes Tamm, eine Tochter, Christine Katharine Emilie, geboren den 16. März. Denselben. Dem Ortsbürgcr in Grebenstein, im Churheffischen und Locomotivführer va- bier, Wilhelm Karl Schönewolf, eine Tochier, Christine Luise, geboren den 12. März. Denselben. Dem Bürger und Buchbinder- meister, wie auch Mitglied des Gemeinderaths, Heinrich Kühn, ein Sohn, Johann Heinrich Friedrich, geboren den 18. März. Denselben. Dem Bürger und Buchbindermeister, Philipp Schlatter, eine Tochter, Wilhelmine Auguste Luise, geboren den 19. Februar. Den 11. April. Dem Bürger und Uhrmacher, Christian Graf, eine Tochter, Karolinc Katharine, geboren den 13. Januar. Den 12. April. Eine uneheliche Tochter, Marie Hermine, geboren den 20. November 1852. Den 14. April. Dem Bürger und Wirth, Karl Wirth, ein Sohn, Jacob Emil Georg, geboren den 9. März. Beerdigt. Den 9. April. Eberhard Christoph Zimmermann, Bürger und Schuhmachcrmeister dabicr, alt 72 I. 5 M. 20 T. gestorben den 7. April. Angekommene und abgereiste Fremden vom 12, bis 14. April 1853. 3 n ben Gasthäusern. Im Einhorn: Hrn. Stud. Taube v. Petersburg, Fürst Npsilanti v Bucka- rcst u. Arnoth v. Heidelberg; Hr. Klamann, Oeconom v. Bockenheim; Hr. Bülon, Forstmeister v. Hannover; Hr. Schneider, Gutsbes. v. Weilburg; Hr. Luchner, Lehrer v. Magdeburg; Hr. Larck, Professor v. Neufchatel; Se. Durchl. Prinz v. Solms-Lich, Oberst v. Wien; He. Neidhardt, Mu- Mehrer v. Düsseldorf; Hr. Vollauf, Revierförster v. Tharand; 8r. Mcs- scrtchmidt, Beamter v. Halle; Hr. Metzler, Bergwerksbes. v. Weilburg; Hrn. Studenten Ludwig, Gutmann u. Fuchs v. Carlsruhe, Camercier v. Dijon u. Pfeiffer v. Porte-sur-Aub; Hr. Müller, Beamter v. Torgau; Hrn. Äst. Engelhard v. Frankfurt, Wolf v. Stuttgart u. Handel v. Berlin. 222 »T« v. offmkach «. Wagner », Mamz. fm.Hr'Sri Frau »' Grolman v. Dar Im Darmstädter Haus: Hrn. Oeconomen ^ruhl v. Battenfeld L Lutterbeck: Hr. Wedewer, Inspektor ».Fr Boland v. Allendorf; £)t. Altenburg, Gerber v. H"Aeld, Hrn. Handelst. Mfestc« Verwalter Wille v. Hofmuhl. - Wurm v. Ebersheim, Seemann v. Wittenbergs u. D^n""n . j p $ 9 Schirmer: Frau Schirmer v. Münden. — HM. Geschäfts!. Hoff v. Bruckenhofen, Schleunmg v. Darmstadt, Werner favnkar ch Kr Accessist Wegelin v. Büdmgen. aus Schlesien u. Beingut v. Paderborn. _______________________ ' ietwai: --------- Bei Frau Kammer- Frucht- und Viktualienpreise Bei Hrn. Messers. Sartorius: Hr. Vobel, Kaufm. v. Biedenkopf. Bei Hrn Ehr. Walther: Frau v. Grolman v. Darmstadt. — Ber Hrn. Broressor Lutterbeck: Hr. Wedewer, Inspektor v. Frankfurt. Bei Hrn. enf.f.m.wn' fir. Nerwalter Wille v. Hofmühl. Bei Frau Tabaks- 3 n den Privathäusern. 3m Hirsch: Hrn. Fuhr!. Westrupp v. Ruppertenrod u. Thomä v. Homertshausen; Hrn. Oeconomen Tröller u. März »- Ruppertenrod; Hrn. Nagelschmiede Walter v. Niederscheld u. Sonchen v. Brandoberndorf. Im Stern: Hrn. Kellner Remblcr u. Dreihaupt v. Erfurt: Frau Brenda v. Homberg; Hr. Koch, Posamentier u. Hr. Braun, Weisbmder v Marburg; Hr. Bloch, Tuchmacher». Alsfeld; Hr. Schmidt, Fuhrm. »' Burck; Hr. Minada.^Bilderhändler v. Binallo; Hr. Daldus, Gastwirth v. Niederscheld; Hr. Kreis, Oeconom v. Drrlam; Hr. Schmal,, Fuhrm. v. Bircklar. 3n der Hose: Hr. Engelhard, Pfandmeister ». Romrod; Hr. Becker, Schneiderm. ». Gladenbach; Hrn Geschäfts!. Bastian v. Monshausen, Marqel v. Reiskirchen, Knebel v. Lauterbach, Seibert u. Schneider v. Maar, Altmann v. Stockhausen, Häuser v. Monshausen. 3m Vavven: Hrn. Fabrikanten Hartmann v. Hanau, Runging ». mrtnnM .. »„rici v. Baris: Hr. Hamm, Gutsbes. v. Marburg; Hrn. Cu- r^ere Barino ! Turin » W bster v. London; Hr. Spiegelberg, Pr,»atm. 7 Sm Ren iers Humann u. Rüge v. Straßburg, »..Braun ». 2 Lotz v Coblenz; Hr. Wagner, Stud. v. Göttingen; Hr. ÄS Maler ». Lew,ig ; Hr. vr. Wagner v. Mainz;, Hrn. Kaust. Nieschy »/Aschaffenburg, Wallau v. Mainz, Michel u. G°bel v. Offenbach, Kietze v. Hanau, Heinhard v. Hannooer, Guthmann v. Mainz, “Ä.K »Ä ». ssKSäÄsSÄ n A.mnoüEr: Hr. Becker, Stud. v. Bonn; Hr. wtrobcl, Fabrik, aus Sachsen; Hr. Schlauch, Prioatm. »- Cöln; Hr. Schleiffer, Geometer v. Mannheim; Hr. Herold, Offizier v. Frankfurt; Hr. Tapert, P i. . iHeriin • Sr Ködlrr, Bürgermeister v. Langsdorf, Hr. StaylichMlvi, ga brikünt'v Siegen ; Hr Düringer, Rentm. ». Braunfels; Hrn. Studenten Dietz u. Diedrich v. Heidelberg ^Hrn.^Kaufl.^ Rothe^».^Mamz, Hirsch - Viktualienpreise. Fleischtaxe ä» @s 5 Brodtaxe öS Bemerkungen kr.,pf. fr-! Vf. fr.|vf- ft.|vf. fr.|vf. S| kr. per Pfund z Gerste- und | besteh. 2> , m (I Gerste- ui 41 ordinäres Brod aus j, Kornmehl 12 8.0 Q t - 4 2 2 kr.hf. Er.'.Vf Vf. kr. Marktpreise. 1 Maas Milch 1 6 12 3 3 1 1 6 22 23 4 6 13 T 5 4 12 i. «I 4, Ochsenfleisch . > Kuhfleisch • - • Rindfleisch • • • Kalbfleisch . • • Schweinefleisch. • Hammelfleisch • • Schaaffleisch . ■ Leberwurst . . - gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen . Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . • Dörrfleisch . . • Rindsfett . . • Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes . dgl. unauSgelaffeneS fr.|vf- Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. k. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe,Fuße, Geraub, wie auch die ganz blutigen u. nicht genießbaren Stücke vom Hals stnd von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Für 1 kr. Wasserweck „ 1 kr. Milchbrod gemischtes Brod aus 11 Kommehl'"^ ! 6efte^ Pfund Butter , . . auch . . Handkäse .... Eier...... Pfund Waizenmehl geschw. Vorschuß 12 L. fr, Er. 12 9 — 12 9 — — <»)- 9,- 9 — 8 2 — 8 — 6 6 — — — 6 — 13 — 13 — — — 13; 9 — 9 —— — — 9 — — — — — — — ■— j---- 14 — 12 — — — 14 — 8 18 .— 16 — — wU 20 — 16 — —— — 16- 16 — 14 — —. ■ .— 28 — 24 — — ■— 24 — 22 — 18 — — — 17- 13 — 16 -- — — 18 — 20 16 — — — — 20 16 — — 16 — 24 21 — 22* — 20 - 20 - — 20 — Erscheint AuSwärl Artikel! Entschä I festgesetz bedürfe, Genehii verände Nachtrag erkeimei Ä wenn bi A diesen Q zu versa A werden. A die elwa sind, Ei Ä A keine Ve Hierbei i fftzer nac in dein t Ar wird, so behördc c Ar! besitzer os F r u ch t p r e i s e. I Mainz | den 18. März^ Gießen Fruchtgattung. Waizen . Korn Gerste - Hafer . Erbsen . Linsen . I „ <. I Friedberg Laubach. | hcn g, April. Bei düng kom Di« gkZensalls Ar 1) da bei 2) da B« 3) das ner Pr M a l t e ______r. Wetzlar den 2. Aprils ScheffU.^ T I fr. 1 pk I Grünberg I Lich „ s den 19. März. | den IS. Marz. Pfd. 200 st. kr. Pfd. st. i 10 fr- 1 45 Pfd-! 200 st. 1 11 kr. ! Pfd-! st. 1 fr- 1 Ptd. 1 st. 10 8 rr- 30 20 200 200 I»' 10 8 20 30 4 3 38 51 2 200 — — —— 9 15 190 9 — ■— — 6 200 5 30 2 41 170 — — 6 15 170 6 30 — — 3 200 3 20 1 27 — — 3 10 120 3 20 — — —- - — — — — 8 — — — — — — — — - —